<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://anthro.world/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Glm</id>
	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://anthro.world/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Glm"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Glm"/>
	<updated>2026-04-04T10:40:36Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.6</generator>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=2071</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=2071"/>
		<updated>2022-10-20T16:51:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: /* Kürzlich fix und fertig geworden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Impuls von anthro.world lebt von der Initiativkraft von Menschen. In der Vergangenheit wurde bei anthro.world mit freiwilligen, engagierten Menschen schon vieles bewegt, und es liegt noch einiges vor uns. Bei Interesse am MitTun bitte mit François Kontakt aufnehmen: info@anthro.world. Auf persönliche Einladung kannst du einen Webseiten Zugang zum Mitgestalten erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend listen wir auf, welche Projekte derzeit ganz konkret umgesetzt werden sollen. Manche Projekte sind recht weit, andere stehen noch am Anfang. Je nachdem, welcher Aufgabe man sich widmen möchte, i.d.R. ist Geduld, Fleiß und Konzentration gefragt. Aber man bekommt auch etwas zurück. Schließlich ist die Auseinandersetzung eine viel tiefere, wenn man sich bemüht das gesprochene Wort in den Vorträgen ganz exakt zu erfassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kürzlich fix und fertig geworden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabellarische Darstellung unser Aktivitäten der letzten Monate, Stand 13. Oktober 2022&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+«fertig»&lt;br /&gt;
!Projekt&lt;br /&gt;
!Zuständigkeit&lt;br /&gt;
!Erledigungsdatum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Apokalypse&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|14. Oktober 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 127. Vortrag von Wolfgang Peter|127. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|6. Oktober 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|25.09.2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019|Biografie Rudolf Steiner]]&lt;br /&gt;
|Elke&lt;br /&gt;
|22.09.2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125. Apokalyse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Elke&lt;br /&gt;
|20.09.2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|8. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|7. September 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine, Elke&lt;br /&gt;
|6. September 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|80. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter, Ursula&lt;br /&gt;
|5. September 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|30. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|23. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|17. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|16. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|9. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|2. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|25. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 36. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|36. Spruch Sk.]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|21. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ursula&lt;br /&gt;
|19. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|18. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|16. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|04. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|01. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|103. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ellen&lt;br /&gt;
|29. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|27. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Gabriele&lt;br /&gt;
|25. Juni 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beschreibung des &#039;&#039;&#039;Themenschwerpunkt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Schlüsselworten&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Verlinkungen&#039;&#039;&#039; direkt in die relevanten Kapitel. Kommentar: Die Verlinkung erfolgt durch François. Wie viele Schlüsselworte sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das lässt sich nicht pauschal sagen. Tendenziell dürfen es viele und vor allem aussagekräftige Schlüsselworte oder (kurze) Sätze sein. Eine Vielzahl an Schlüsselworten erlaubt Flexibilität bei der Weiterverwendung der Schlüsselworte (z.B. als Bausteine für neue Artikel).&lt;br /&gt;
# Eine &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; mit einer Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Die schriftliche &#039;&#039;&#039;Sprache ist etwas geglättet&#039;&#039;&#039; (nicht jedes äh muss geschrieben sein), aber charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollte erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel (Gehirn/ Kopf/ Denkapparat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Charakterisieren mit &#039;&#039;&#039;Fett&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kursiv.&#039;&#039;&#039; Der fett herausgehobene Text sollte sich in den Schlüsselworten spiegeln ([[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|siehe dieses Referenzbeispiel]])&lt;br /&gt;
# Wenn Sätze nicht fertig gesprochen werden kann auch mal mit Punkten gearbeitet werden (...)&lt;br /&gt;
#Letzter Punkt im Menü unten: &#039;&#039;&#039;Themenbezogene Leseanregungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzprojekt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Referenz Projekte&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ Link&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Überschriften&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus &lt;br /&gt;
youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wolfgang Peter&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge/ Artikel, die mit Stand 13. Oktober 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ &lt;br /&gt;
Link&lt;br /&gt;
!Zuständig-keit&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Über-&lt;br /&gt;
schriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
!Sonstiges&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 13. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|13. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 13. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 63. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 12. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|12. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 12. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 62. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 11. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|11. Seelen-kalenderspurch]]&lt;br /&gt;
|Susanne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 11. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 61. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106. Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101. Apo]]&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter|81. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter E/ Thomas u Ursula&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 54. Vortrag von Wolfgang Peter|54. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Luzia I.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Erstellen der T von Hand&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|25. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|könnten kleinere Absätze werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|19. Folge]] &lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|Anpassung erforderlich&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|Aus jedem Kapitel Schlüsselworte generieren. Mehr fett herausheben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100? &lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|von Bruno&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|70 (könnten noch mehr SW werden)&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie? Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthro-posophie?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Trans-humanismus]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes als Kurzvortrag von Dr. Wolfgang Peter|Kurzvortrag Apokalypse in 2 Teilen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregung für ein Lebendiges Denken]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GG&lt;br /&gt;
|[[WER BIST DU? Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard|Wer bist du?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Unfertige Transkriptionen (automatische Transkripte, die von Hand überarbeitet werden müssen)==&lt;br /&gt;
Hier findest du Transkripte, die maschinell erstellt wurden, die aber noch von Menschenhand korrigiert werden müssen. Wenn du Interesse hast tätig zu werden, dann schau dich doch mal um, welche Transkriptionen du gerne verbessern möchtest. Aber nicht, dass doppelt Arbeit geschieht, das wäre schade. Melde dich daher bitte bei François, damit in koordinierter Weise vorgegangen werden kann. Bitte per Mail oder [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular]. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Folgende Transkriptionen stehen noch offen&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1&lt;br /&gt;
! 2&lt;br /&gt;
!3&lt;br /&gt;
!4&lt;br /&gt;
!5&lt;br /&gt;
!6&lt;br /&gt;
!7&lt;br /&gt;
!8&lt;br /&gt;
!9&lt;br /&gt;
! 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 121-130er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
| [[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111-120er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]] &lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 113. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]] &lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
| [[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er &lt;br /&gt;
| [[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101]] (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung bei U + Th.)&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/n2r6ghh9g6eiwimhlybg5/102.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-8.28.50.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=5gz7w6mpm6vesnucp8c9wzs7g 102]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 105. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 110. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 91-100er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/yti7br5z1glv9c05kebvp/91.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-7.25.20.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=v3kgliu0ppl2w5fls061ycqxb 91]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/sed5zc5tlz8bptv7tcok7/92.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-7.25.20.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=am2ci9jg0ojss5ytr750wnk78 92]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/ga9bruuziittm7dp6mhz2/93.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-7.25.20.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=zzoe1xifm2vypixn2m1tsyiwc 93]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/kmcj1u2eq7qyj0fou18xq/94.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-7.25.20.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=02lwbr1gpt15f7wumab39dfej 94]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/i6gw3f7oodymxik104ja5/95.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-9.38.35.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=7v7viui32pkwrxuxjuex07lnc 95]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/i6gw3f7oodymxik104ja5/95.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-9.38.35.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=7v7viui32pkwrxuxjuex07lnc 96]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/esrfudpczmvxswn972522/97.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-9.38.35.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=517g9cmb1gjak4ovrnun49nu5 97] in Bearbeitung &lt;br /&gt;
bei Angelika&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 99. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|81 (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Ursula) &lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/00xq556s9ej58gqu7udg2/82-Apokalypse-von-Dieter_mit-anf-nglichen-Korrekturen_2022-5-13.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=cqd6z6gzzaios4hw8lgeagix2 82]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/wwue0a5mzn2gbp1mvjbsz/84.-Apokalypse.mp3-2022-4-28-11.6.7.mp3.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=8pz9w95fho8cr4l0owzdzan89 84]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/5xmoihgcozc18nzcfrtwj/85.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-11.6.7.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=c2yf0utv08lyh9n1dgcd86mws 85]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/m0cujpps5v5ttq4hhl5u9/86.-Apokalypse-.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=19grgaxtz6v4lfnyl2sjnfzf2 86]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/5qeufqyic0k8z6s78d9oj/87.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=l835j6dl26rt42hwhisfxtnaq 87]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/0zh5onrthn1cg4cgfhihy/88.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=49co8v83wvj694ul64vyb9bis 88]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/gt90jzqwwjmeiq1twlvwp/89.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=5cp4bi1ywqukenuh1i7flq0ph 89]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/z13d6oib5jshlpv6pi6ut/90.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=082wja0v3l40brwrytzogzukt 90]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71-80er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 54. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/mbnlkhlm51aymiqn8msoh/11_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=qz1086x5n44guga0rpucq7td8 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/ndpymrlvq3fw7w9xgz6ah/12_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=5gz5dxlket1bx5ylo0xgja76g 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/vps9w6u83yfo9iki5tjje/13_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=hw2c0pj8gogo2qracvnr3gktf 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/p1jwpc9l9wd5v7by98rbj/14_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=6d0fl58vjbvr2q6zc2ql6yqp8 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/itg5h135qd5nm0uarndvw/15_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=fvty8pm6l0r02mlzjh4y9sexx 15]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
| [[Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/o730na8cngando1eqlfpl/09_Apokalypse_m4a_2022_4_25_7_21_5.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=1lyr8uuj10l1hey8iu9cq44j4 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/o730na8cngando1eqlfpl/09_Apokalypse_m4a_2022_4_25_7_21_5.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=1lyr8uuj10l1hey8iu9cq44j4 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_9._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=2070</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_9._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=2070"/>
		<updated>2022-10-20T16:48:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Zentrales Thema und roter Faden des Vortrags ist weiterhin die Apokalypsis Jesu Christi, also die Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig die Enthüllung des menschlichen Ich. In der Offenbarung des Johannes stehen wir beim vierten Sendschreiben, dem Sendschreiben an die Gemeinde Thyatira, die für die vierte Kulturepoche steht. Es ist die Kulturepoche, in der das Erdenleben des Christus sich ereignet. Um die Inkarnation des Christus auf Erden vorzubereiten, werden zu Bethlehem zwei Jesusknaben geboren. Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David, aus der priesterlichen Linie, der die reinstmöglichen Leibeshüllen zur Verfügung stellt und der salomonische Jesus, aus der königlichen Linie, in dem das weise Zarathustra-Ich seine Wirkung entfaltet. Im zwölften Lebensjahr der beiden Jesusknaben vereinigen sich die beiden zu einer vollkommenen Person zum einen mit den reinstmöglichen Leibeshüllen (physisch, ätherisch, astral) und zum anderen mit der Weisheit vieler Inkarnationen des Zarathustra. Während die Bibel über die Zeit zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr des Jesus von Nazareth schweigt, findet man im sogenannten 5. Evangelium Rudolf Steiners Hinweise auf das Leben des Jesus während dieser Zeit. Als er den Essener-Orden verlässt, kommt es zu einem erschütterndem Erlebnis, bei dem er erkennt, dass durch die Reinigungs- und Läuterungsmethoden der Essener zwar der Einfluss der Widersacherkräfte auf die Menschen beim Essener-Orden gebannt werden kann, die Widersacher sich aber der Menschen außerhalb des Ordens noch stärker bemächtigen. Die Reinigungszeremonien des Essener-Ordens führen also in gewisser Weise zu einer astralen Umweltverschmutzung. Durch all diese Erfahrungen stark aufgewühlt, kommt es zu einer leichten Ablösung des Zarathustra-Ich. In diesem Zustand geht Jesus von Nazareth zu seiner Mutter, der Mutter des salomonischen Jesus, um ihr alles zu erzählen. Geistig betrachtet ist es seine wahre Mutter, weil das Ich des salomonischen Jesus, also das Zarathustra-Ich zu diesem Zeitpunkt in ihm wirkt. Danach lässt er sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen. Während dieses Vorgangs verlässt das, durch die vielen Erschütterungen bereits etwas gelockerte Zarathustra-Ich, die Leibeshüllen des Jesus. Gleichzeitig markiert die Jordantaufe den Beginn der Inkarnation des Christus in die Leibeshüllen des Jesus von Nazareth. Die Inkarnation des Christus ist ein Prozess, der insgesamt drei Jahre dauert und im Mysterium von Golgatha gipfelt. Man muss sich vorstellen, dass während dieses Inkarnationsprozesses die gesamte Christus-Kraft – die fähig war, das ganze Universum zu erschaffen – in einen menschlichen Körper einzieht. Der Moment des Todes am Kreuz erst bedeutet die endgültige Geburt des Christus auf Erden, der sich dabei mit der ganzen Erde bis ins Mineralische hinein verbindet. Damit beginnt eine neue Ära der Erdentwicklung, eine Zeitenwende, weil ab diesem Zeitpunkt erst der Mensch sein Ich wirklich entwickeln kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Einführung: Apokalypsis Jesu Christi: Die Enthüllung des Wesens Jesu Christi 0:00:19|Apokalypsis Jesu Christi: Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig Enthüllung des Wesens des menschlichen Ich]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Jesusknaben werden zur Zeitenwende in Bethlehem geboren 0:03:15|Zur Vorbereitung der Menschwerdung des Christus auf Erden benötigt es die Geburt zweier Jesusknaben]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David (priesterlich) und der salomonische Jesusknabe (königlich) 0:04:24|der nathanische (priesterliche) und der salomonische (königliche) Jesus mit unterschiedlichen Abstammungslinien und Geburtsgeschichten]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Der nathanische Jesusknabe stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen zur Verfügung, der salomonische die hohen Bewusstseinskräfte eines Eingeweihten 0:05:13|der eine stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen (physisch, ätherisch, astral), der andere ein weisheitsvolles Eingeweihtenbewusstsein zur Verfügung (das Zarathustra-Ich)]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersacherkräfte 0:10:01|Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersachermächte]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Im zwölften Lebensjahr kommt es zur Vereinigung der beiden Jesusknaben zu einer vollkommenen Person: Das Ich des salomonischen Jesus, das Zarathustra-Ich taucht ein in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus 0:06:55|Verbindung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Im zwölften Lebensjahr kommt es zur Vereinigung der beiden Jesusknaben zu einer vollkommenen Person: Das Ich des salomonischen Jesus, das Zarathustra-Ich taucht ein in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus 0:06:55|das Zarathustra-Ich des salomonischen Jesusknaben geht dabei hinüber in die Leibeshüllen des nathanischen Jesusknaben]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Verbindung des nathanischen Jesus mit Johannes dem Täufer 0:08:22|das wurde ermöglicht, durch das schwache Ich des nathanischen Jesus, das zum ersten Mal auf Erden inkarniert war und gleichzeitig auch in Johannes dem Täufer wirksam war]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersacherkräfte 0:10:01|Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus zeichnen sich dadurch aus, dass sie frei von jeglichem Einfluss der Widersacherkräfte waren]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Jesus predigt den Schriftgelehrten im Tempel: Ein Hinweis auf die Zusammenführung der beiden Jesusknaben 0:11:37|der nathanische Jesus predigt im Tempel den Schriftgelehrten]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Individualsprache – eine Sprache die individuell aus den einzelnen Menschen kommt 0:13:39|Die Individualsprache des kleinkindlichen nathanischen Jesus]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die hebräische Sprache – jeder Laut, jeder Konsonant ist reich an Formbildekräften 0:15:14|besonders in der hebräischen Sprache sind die Konsonanten stark mit Formbildekräften verbunden]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir finden zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel: Eine seelische Ebene (Astralkräfte) und eine ätherische Ebene (Lebenskräfte) 0:18:37|wir finden in der Bibel zwei Schöpfungsgeschichten: Eine im seelischen Bereich (Astralwelt) und eine auf der ätherischen Ebene (Lebenskräfte)]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Sündenfall betritt der Mensch die Erde und erhält sein menschliches Ich 0:19:55|Sündenfall: in dem Moment wo der erste Mensch die Erde betritt bekommt er sein menschliches Ich]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Ich-Bewusstsein ist nicht dasselbe – der lange Weg zum Ich-Bewusstsein beginnt und der große Schub setzt ein mit dem Erdenleben des Christus zur Zeitenwende 0:21:29|die Ich-Entwicklung des Menschen bekommt durch das Erdenleben des Christus einen großen Schub]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die aus vielen Inkarnationen gewonnene Weisheit des Zarathustra – Geistselbst und Lebensgeist 0:23:53|Das Buddha-Bewusstsein des Zarathustra: er muss für sich nicht widergeboren werden]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die aus vielen Inkarnationen gewonnene Weisheit des Zarathustra – Geistselbst und Lebensgeist 0:23:53|Zarathustra hat Geistselbst entwickelt, d. h. er hat mithilfe seines Ich seinen Astralleib verwandelt und er hat Lebensgeist entwickelt, d. h. Großteils auch seinen Ätherleib verwandelt]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Schüler des Zarathustra – Moses und Hermes (Menes) 0:28:05|die Schüler des Zarathustra: Moses erhält den Ätherleib und kann die Schöpfungsgeschichte schreiben, Hermes (Menes) erhält den Astralleib, begründet die ägyptische Kultur und entwickelt die hermetische Lehre „Wie oben, so unten“]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Wirkung der Architektur auf die Seele des Menschen 0:29:27|die ägyptische und die griechische Architektur haben eine Wirkung auf die Seele des Menschen]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Das fünfte Evangelium – R. Steiner über das Leben des Jesus zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr 0:39:13|das Fünfte Evangelium: das Leben des nathanischen Jesus mit dem Ich des salomonischen Jesus im Zeitraum zwischen zwölftem und dreißigstem Lebensjahr]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Das fünfte Evangelium – R. Steiner über das Leben des Jesus zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr 0:39:13|Essener-Orden]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Jesus hat ein erschütterndes geistiges Erlebnis beim Verlassen des Essener-Ordens: Sich Läutern heißt, die Widersacherkräfte den außenstehenden Menschen aufbürden 0:52:18|beim Verlassen des Essener Ordens hat Jesus ein erschütterndes geistig-seelisches Erlebnis: Durch die Reinigungszeremonien (Askese) der Essener werden die Widersacherkräfte zwar gebannt, die aber stürzen sich umso mehr auf die Menschen außerhalb des Ordens]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Jesus hat ein erschütterndes geistiges Erlebnis beim Verlassen des Essener-Ordens: Sich Läutern heißt, die Widersacherkräfte den außenstehenden Menschen aufbürden 0:52:18|seelische Umweltverschmutzung: die Widersachermächte werden den Menschen außerhalb des Ordens aufgebürdet]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18|zwei Jesusknaben: zwei Elternpaare]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18|Jesus geht nach dieser Erfahrung zu seiner Mutter, der Mutter des salomonischen Jesus]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18|geistig gesehen ist es seine wahre Mutter]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18|die jungfräuliche Maria: das Jungfräuliche ist seelisch zu betrachten]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe – die Erde umgestalten bis ins letzte Stäuberl und die Natur erlösen 1:05:39|Aufgabe des Menschen: die Natur umzugestalten und die Widersachermächte zu erlösen]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Erst seit dem Erdenleben des Christus ist es den Menschen möglich ihr Ich-Bewusstsein wirklich zu entwickeln und damit erst Erlösung möglich 1:13:04|das wird erst ermöglicht durch das Erdenleben des Christus]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir verdanken den Widersachern die Freiheit – sie sind notwendig 1:16:33|die Widersacher sind notwendig, um die Freiheit des Menschen zu ermöglichen]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Warum gibt es das Böse in der Welt? 1:26:10|es ist der Mensch, der das Privileg hat Böses und Gutes zu tun, sich entscheiden kann]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Freiheit zur Liebe – ein langer Weg 1:28:40|das Privileg des Menschen zu irren und Fehler zu machen]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Jesus geht wie entrückt zur Jordantaufe – der Beginn der Inkarnation des Christus 1:31:44|Jordantaufe: ein Einweihungsritual]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Johannes der Täufer und das Ich des nathanischen Jesus – Taufe als Einweihungsvorgang 1:34:16|Johannes der Täufer]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Johannes der Täufer und das Ich des nathanischen Jesus – Taufe als Einweihungsvorgang 1:34:16|der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus ab dem Moment der Taufe]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Moment der Taufe beginnt der Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einzuziehen – das Zarathustra-Ich verlässt gleichzeitig die Leibeshüllen. Der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre 1:35:50|die Inkarnation des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Moment der Taufe beginnt der Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einzuziehen – das Zarathustra-Ich verlässt gleichzeitig die Leibeshüllen. Der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre 1:35:50|erst beim Kreuzestod, dem Mysterium von Golgatha, ist die Inkarnation vollendet]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Kreuzestod des Jesus von Nazareth verbindet sich Christus mit der Erde – mit dem Kreuzestod des Jesus wird Christus auf Erden geboren. Der Gottessohn wird zum Menschensohn 1:37:31|der Kreuzestod als Geburt des Christus auf Erden]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Engel und Mensch 1:38:21|Christus verbindet sich mit der Erde bis ins Mineralische hinein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des neunten Vortrages (von Bruno im Oktober 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=19s Einführung: Apokalypsis Jesu Christi: Die Enthüllung des Wesens Jesu Christi 0:00:19] ===&lt;br /&gt;
So! Kamera läuft. Wir sind unterwegs. ... Für die, die es noch nicht wissen, die meisten wissen es eh schon, Mikro bitte während des Vortrags abschalten, außer man will dringend was sagen. So! Es wird ernst! Der Spaß ist jetzt vorbei. Jetzt geht es weiter. Also, meine Lieben, ich freue mich, dass ihr wieder alle versammelt seid online. Und hier drängt es sich auch schon langsam. Ich glaube, wir müssen bald einmal übersiedeln. Ja, wir könnten einen Stock höher gehen, dann können wir noch mehr füllen. Und bis zur Stadthalle, glaube ich, haben wir noch ein bisschen Luft nach oben. Na, ich freue mich, dass viele dabei sind und dieses schwierige Thema interessant finden. Ist ja gar nicht so gesagt in unserer Zeit heute. Wir sind beim neunten Vortrag über die Apokalypse des Johannes mit dem eigentlichen Untertitel &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Es geht also eigentlich um die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist das eigentliche Thema. Und damit verbunden auch die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Wesens des menschlichen Ich&#039;&#039;&#039;. Also das ist untrennbar miteinander verbunden. Ich will aber heute nicht viel wiederholen, weil der letzte Vortrag war im Grunde eine große Wiederholung und ich habe versprochen, ich starte jetzt gleich los mit dem, wie es weitergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=195s Zwei Jesusknaben werden zur Zeitenwende in Bethlehem geboren 0:03:15] ===&lt;br /&gt;
Wir waren also dabei stehengeblieben. Wir stehen zur Zeitenwende bei der Geburt nicht des Jesus, sondern der &#039;&#039;&#039;Jesusknaben&#039;&#039;&#039;. Weil wir drauf gekommen sind, &#039;&#039;&#039;es sind zwei&#039;&#039;&#039;. Also das ist schon mal was Ungewöhnliches für Außenstehende, obwohl es in der Bibel sehr deutlich drinnen steht, weil &#039;&#039;&#039;zwei sehr unterschiedliche Geburtsgeschichten&#039;&#039;&#039; erzählt werden bei Lukas und Matthäus. Und da könnte man zumindest aufmerksam werden. Also &#039;&#039;&#039;Stammbaum ist anders, die Ereignisse sind teilweise ganz anders&#039;&#039;&#039;, das könnte einem zumindest auffallen. Wir haben eben auch darüber gesprochen, warum zwei Jesusknaben notwendig waren, um vorzubereiten die &#039;&#039;&#039;Inkarnation des Erdenlebens des Christus&#039;&#039;&#039;. Also das Wesentliche ist, dass selbst mit diesen beiden Jesusknaben – jetzt haben wir es eh schon doppelt – ist noch immer nicht der Christus geboren auf Erden. Also die &#039;&#039;&#039;Menschwerdung Christi&#039;&#039;&#039; ist damit noch nicht erfüllt, sondern sie ist erst vorbereitet durch diese beiden Jesusknaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=264s Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David (priesterlich) und der salomonische Jesusknabe (königlich) 0:04:24] ===&lt;br /&gt;
Und eine wichtige Geschichte – die wir im 7. Vortrag auch schon behandelt haben – war, dass diese &#039;&#039;&#039;beiden Jesusknaben jetzt in gewisser Weise vereinigt werden zu einer irdischen Persönlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es ist nämlich so, dass der eine Jesusknabe, der sogenannte &#039;&#039;&#039;nathanische Jesusknabe&#039;&#039;&#039;, der aus der priesterlichen Linie stammt, aus der sogenannten nathanischen Linie des Hauses David. Das ist der, den wir also kennen, mit den Hirten, die zum Kripperl kommen. Der also in der Krippe zu Bethlehem geboren wird. Beim anderen ist ja von einer Krippe keine Rede. Das ist zwar auch in Bethlehem, die Geburt des anderen Jesusknaben, des &#039;&#039;&#039;salomonischen Jesusknaben&#039;&#039;&#039;, aber die haben ganz unterschiedliche Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=313s Der nathanische Jesusknabe stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen zur Verfügung, der salomonische die hohen Bewusstseinskräfte eines Eingeweihten 0:05:13] ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;der eine&#039;&#039;&#039; stellt, könnte man sagen, ganz &#039;&#039;&#039;auserwählte Leibeshüllen für den Christus zur Verfügung&#039;&#039;&#039;, das heißt physischer Leib, Ätherleib, also ganz reine Lebenskräfte und ein ganz reiner Astralleib. Also das heißt, dass in dem die Seelenkräfte dann wirken können. Das ist also einmal eine Voraussetzung für das Erdenleben des Christus. Aber das passiert eben nicht gleich mit der Geburt dieser beiden Jesusknaben. Und &#039;&#039;&#039;der andere, der zweite, der salomonische Jesusknabe, ist – wie R. Steiner schildert – der wiedergeborene Zarathustra&#039;&#039;&#039;. Der also die &#039;&#039;&#039;urpersische Kultur&#039;&#039;&#039; bereits eingeleitet hat, der dann in dieser Kulturperiode öfters verkörpert war. Also es geht auch um Wiederverkörperung, Reinkarnation dabei und der dabei sehr, sehr viele Erfahrungen im Erdenleben gesammelt hat. Der ein &#039;&#039;&#039;hoher Eingeweihter geworden ist&#039;&#039;&#039;und der also diese &#039;&#039;&#039;Bewusstseinskräfte dann auch so stark entwickelt hatte&#039;&#039;&#039;, wie sonst kaum einer in dieser vorchristlichen Zeit. Wir stehen ja jetzt an der Zeitenwende, wo eigentlich erst das anbricht dieses christliche Zeitalter, das dann ganz auf das Bewusstsein, auf das Ich gebaut ist. Aber dazu ist die Inkarnation des Christus notwendig und Eingeweihte wie Zarathustra nehmen aber das in gewisser Weise schon voraus, durch ihre starke geistige Schulung. Kriegt dann natürlich durch das Erdenleben des Christus auch noch einen besonderen Impuls. Aber Sie bereiten das vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=415s Im zwölften Lebensjahr kommt es zur Vereinigung der beiden Jesusknaben zu einer vollkommenen Person: Das Ich des salomonischen Jesus, das Zarathustra-Ich taucht ein in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus 0:06:55] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;diese beiden Jesusknaben vereinigen sich in gewisser Weise in einer Person im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;. Also zwölftes Lebensjahr heißt, das ist so die Zeit der Pubertät, die beginnt da, im Süden überhaupt etwas früher als hier, obwohl es bei uns heute auch meistens schon früher beginnt. Weil früher war das einmal so das vierzehnte Lebensjahr, zumindest in unseren Breiten, es hat sich also auch bei uns nach vor verschoben deutlich. Und da ist es so, dass jetzt das Ich, dieses hoch erfahrene Ich, &#039;&#039;&#039;dieses Ich des Eingeweihten, der in dem salomonischen Jesusknaben verkörpert ist, also dieses Zarathustra-Ich, dass das hinüber geht in den nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, das heißt in diese Körperlichkeit eintaucht. Was nicht so ein großes Problem war, weil dieser &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus war das erste Mal auf Erden verkörpert&#039;&#039;&#039;. Hat daher im Grunde noch &#039;&#039;&#039;kein ausgereiftes, irdisches menschliches Ich&#039;&#039;&#039;, wie die anderen Menschen, sondern ist ganz neu da. Und das heißt, das ist gar kein Problem, man muss es gar nicht einmal verdrängen, weil es eigentlich im Grunde noch gar nicht da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=502s Die Verbindung des nathanischen Jesus mit Johannes dem Täufer 0:08:22] ===&lt;br /&gt;
Und noch aus einem zweiten Grund nicht wirklich da ist, &#039;&#039;&#039;weil diese Ich-Kraft in Johannes dem Täufer auch wirksam ist&#039;&#039;&#039;. Das klingt alles für Menschen, die jetzt mit der Anthroposophie nicht vertraut sind... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Das Ich des salomonischen ist beim Johannes dem Täufer auch drinnen?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, vom nathanischen, eben gerade das, was beim nathanischen Jesusknaben fehlt – ihm vorenthalten wurde, so sagt es R. Steiner – das ist Großteils &#039;&#039;&#039;wirksam beim Johannes dem Täufer&#039;&#039;&#039;. Um ihn herum, als Kraft, kann man sagen. Wir haben da eh schon einige Male darüber gesprochen, ich will es bewusst heute nicht wieder ansprechen, weil sonst sind wir am Ende wieder nur bei einer Wiederholung. Also es muss jetzt ein bisschen weitergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist &#039;&#039;&#039;diese Vereinigung der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;das Ich des Zarathustra geht in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus über&#039;&#039;&#039;. Und natürlich der salomonische Jesus, der jetzt von seinem Ich verlassen ist, der hat ein Problem natürlich, weil im Grunde, ein Mensch auf Erden nicht längere Zeit ohne Ich leben kann. Also in irgendeiner Form muss es wirken, das Ich. Und das hat zur Folge, dass dieser salomonische Jesus auch relativ bald darauf stirbt. Weil er von seinem Ich einfach verlassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=601s Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersacherkräfte 0:10:01] ===&lt;br /&gt;
Beim nathanischen Jesus war das insofern anders, als sein Ich halt zwar ganz leise herein gewirkt hat schon und er vor allem diese ganz lebendigen Leibeshüllen hatte. Also dieses &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß des nathanischen Jesus zeichnet sich dadurch aus, dass es die bestmöglichen Kräfte hat, die leiblich überhaupt möglich sind&#039;&#039;&#039;. Und leiblich ist eben physischer Leib, aber auch eben die Lebenskräfte, die sind ganz entscheidend bei dem nathanischen Jesus und eben auch die Kräfte des Astralleibes, die ganz rein sind. Die &#039;&#039;&#039;nicht vom Sündenfall beeinträchtigt sind, das heißt, nicht beeinträchtigt sind durch die Einwirkung der Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Und eben die Ätherkräfte, die Lebenskräfte, sind nicht beeinträchtigt durch die ahrimanischen Kräfte, die von unten kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bei den Menschen ist das alles bereits beeinträchtigt, gestört, abgetötet, bis zu einem gewissen Grad bzw. das Astralische vom Luzifer erfasst, der die Begierden anheizt. Also das ist alles bei dem nathanischen Jesusknaben nicht drinnen und in ihn geht jetzt dieses Zarathustra-Ich über. Aber der verlassene Leib, die verlassenen Leibeshüllen des salomonischen Jesus, die sind nicht lange lebensfähig ohne Ich auf Erden. Das heißt, er stirbt früh. Und das heißt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=697s Jesus predigt den Schriftgelehrten im Tempel: Ein Hinweis auf die Zusammenführung der beiden Jesusknaben 0:11:37] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Haben wir irgendwo einen Bericht in der Bibel, dass der gestorben ist, was da passiert ist?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir haben schon einen sehr interessanten Hinweis, weil in dem zwölften Lebensjahr ist es ja so – das wird ja in der Bibel dann geschildert – die Familie kehrt ja nach Nazareth zurück, kommt aber wieder nach Jerusalem im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus oder der beiden Jesusknaben. Obwohl ein bisschen ein Zeitunterschied zwischen der Geburt ist, darauf will ich aber jetzt nicht weiter darauf eingehen. Aber jedenfalls kommt dann diese Sache, dass dieser Jesusknabe verloren geht, wie es so schön heißt. Also man zieht wieder nach Nazareth zurück und die Eltern merken nicht, dass der Jesusknabe nicht dabei ist, weil er oft halt mit Verwandten oder Freunden mitgegangen ist. Sie kommen erst nach einem Tag oder so darauf, dass der fehlt und kehren dann um und finden ihn jetzt &#039;&#039;&#039;im Tempel vor, wo er den Schriftgelehrten predigt&#039;&#039;&#039;. Und die horchen ihm alle fasziniert zu, wo er die Schriften halt auslegt und sie horchen ihm fasziniert zu, wie er denn das kann und weiser ist als sie selbst. Und dazu muss man sagen, gerade dieser nathanische Jesus, also der, der mit dem Kripperl halt in Bethlehem, zeichnete sich dadurch aus, dass er eine ungeheure Gemütskraft, eine Herzenskraft hatte, aber eine sehr wenig ausgeprägte Intellektualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Also keine sprachliche Gabe.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Ich meine, er konnte zwar als Kind schon interessanterweise – es gibt so Legenden – nach der Geburt schon sprechen. In einer Sprache, in einer unbekannten Sprache, die nur seine Mutter verstehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=819s Individualsprache – eine Sprache die individuell aus den einzelnen Menschen kommt 0:13:39] ===&lt;br /&gt;
Das ist eine Sprache, eine Art Ursprache, wenn man will, die unmittelbar vom Herzen kommt. Eine Sprache im Übrigen, die es gilt in der Zukunft wieder zu erwerben einmal – und zwar für jeden Menschen. Dann gibt es keine Volkssprachen mehr. Es gibt &#039;&#039;&#039;eine Individualsprache&#039;&#039;&#039;, das heißt, &#039;&#039;&#039;die Sprache entsteht während des Sprechens&#039;&#039;&#039;. Die Worte werden geprägt während des Sprechens. Das heißt, es gibt kein Diktionär mehr, kein Lexikon, wo ich nachschlagen kann, weil das Wort gibt‘s nirgends. Es wird geschaffen in dem Moment. Individuell. Und ein anderer prägt dafür vielleicht in eine andere Lautkombination, eine ähnliche vielleicht, aber eine andere. Nur das wird natürlich auch die Fähigkeit brauchen, dass der andere nachschöpferisch dieses Wort verstehen kann aus den Lauten heraus. Das wird einmal kommen. Ja, man könnte es Individualsprache nennen, weil es ist eine Sprache, die ganz individuell aus dem einzelnen Menschen kommt. Das ist in gewisser Weise ähnlich einer Ursprache, die es einmal gegeben hat. Weil es war auch nicht so, ich meine, in der atlantischen Zeit, also in der Eiszeit, die Eiszeitjäger oder so, haben noch nicht Nationalsprachen gehabt. Weil eine Nation gab es nicht. Es gab Stämme, die haben sicher eine Art gemeinsamen Dialekt gefunden, aber sie konnten sich mit anderen Stämmen ganz bequem verständigen. Weil die Sprache aus dem Gemüt heraus kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Lautsprache weich oder hart.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=914s Die hebräische Sprache – jeder Laut, jeder Konsonant ist reich an Formbildekräften 0:15:14] ===&lt;br /&gt;
Ja, Laute die bilden, weil – wir haben ja schon ein bisschen während der Vorträge darüber gesprochen – &#039;&#039;&#039;jeder Laut, jeder Konsonant namentlich, ist mit bestimmten Formbildekräften verbunden&#039;&#039;&#039;. Ein „B“ ist immer etwas Aufgeblasenes, ein Ball, etwas Rundes, diese Stimmung ist da. Etwas Umhüllendes, das ist irgendwo drinnen vom Erlebnis her oder ein „K“ hat was viel Härteres, Eckigeres, Kantiges drinnen, ein „G“ ist sehr kraftvoll, sehr willensvoll, aber mit Kraft halt dahinter. Ich will jetzt nicht alle Laute durchgehen, nicht das ganze Alphabet. Nur wir erleben es heute zumindest in der Alltagssprache nicht. Wenn wir uns in der Sprachgestaltung beschäftigen, dann gehen wir auf jeden einzelnen Laut in der Weise ein und versuchen es zumindest zu erleben. Bei einer Rezitation zum Beispiel, wenn ich ein Gedicht vortrage, dann ist es schon gut, wenn ich zumindest einzelne wichtige Laute so erleben kann. Weil da steckt eine ganze Bilderwelt dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das in einem der vorigen Vorträge auch geschildert am Hebräischen, am &#039;&#039;&#039;„Bereshit“, am ersten Wort der Bibel&#039;&#039;&#039;, das banal übersetzt wird ins Deutsche: &#039;&#039;&#039;„Im Anfang“&#039;&#039;&#039; schufen die Elohim und so weiter. Aber in dem Bildgehalt allein aus den Lauten, aus dem B, wo ein Raum geschaffen wird, in dem sich die Schöpfung abspielt, in dem „B“ fängt das an, und da drinnen ist eine ungeheure seelische Regsamkeit „rrrr“ im „R“ drinnen. Im „Sch“ lodert so etwas wie Feuerkraft auf. Also das haben die Hebräer ganz stark so empfunden. Das „Sch“ ist das Feuer des Geistes, das aber in die Schöpfung hinein schießt. R. Steiner sagt, das ist der Geist, der in die Materie schießt. Das ist dasselbe, was die Hebräer empfunden haben, als das Feuer, das aber jetzt gestaltend wirkt und sich verdichtet. Und mit dem „T“ schlägt es eigentlich ein, mit dem „T“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich dieses Bild wirklich vom Laut her erlebe, meditiere darüber, &#039;&#039;&#039;taucht langsam die ganze Schöpfungsgeschichte auf&#039;&#039;&#039;. Man muss das nur erleben lang genug, was da passiert durch den Einschlag des Feuers, wie das ganze Gebilde zu schwingen beginnt, wie dadurch eine gewisse Ordnung in dieser Triebkraft, die da drinnen ist, hervorgerufen wird. Gerade durch diesen Einschlag des feurigen Geistes. Und wir übersetzen das heute banal „Im Anfang“. Da ist das Bild überhaupt nicht mehr dabei. Sondern es ist ein kopfmäßiger Begriff. Aha, da hat es begonnen. Aber im Wort „Bereshit“ liegt in Wahrheit schon durch die Laute allein ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens, also Genesis 1 drinnen. Das liegt drinnen. Und man kann, wenn man sich vertieft in der Meditation, im Grunde die ganze Schöpfungsgeschichte herausholen und noch mehr, weil das eigentlich nur Fußnoten zur Schöpfungsgeschichte sind, was in der Bibel drinnen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=1117s Wir finden zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel: Eine seelische Ebene (Astralkräfte) und eine ätherische Ebene (Lebenskräfte) 0:18:37] ===&lt;br /&gt;
Wir haben das ja auch schon oft besprochen, eine &#039;&#039;&#039;wirkliche Imagination&#039;&#039;&#039;, das heißt ein &#039;&#039;&#039;bildhaftes Erleben des geistigen Geschehens&#039;&#039;&#039;, das dahintersteckt – nicht wahr man darf die Schöpfung ja nicht so äußerlich nehmen, aha, jetzt sind halt die Bäume gepflanzt worden und die Tiere hingestellt worden auf die Erde – so äußerlich kann es ja gar nicht gemeint gewesen sein, weil sonst würde nicht im zweiten Kapitel schon wieder eine Schöpfungsgeschichte anfangen. Weil da steht schon wieder, die Erde war im Grunde wüst und leer und keine Bäume gab es und Trockenheit und nichts war da und alles wird jetzt wieder neu erschaffen. Wir haben &#039;&#039;&#039;zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel&#039;&#039;&#039;. Das hat einen tiefen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;die erste Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039; erst schildert, wie &#039;&#039;&#039;die Schöpfung im seelischen Bereich, in der Seelenwelt&#039;&#039;&#039; einmal passiert. Da ist vom Stofflichen, vom äußeren Stofflichen, das wir angreifen können noch keine Rede. Sondern im Seelischen passiert es erst. Und &#039;&#039;&#039;in der zweiten Schöpfungsgeschichte geht es auf die Ebene der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Und im Grunde erst – also das heißt, es ist noch was anderes. Seele ist noch was anderes als Lebenskräfte. Das hat aber schon die Tendenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=1195s Mit dem Sündenfall betritt der Mensch die Erde und erhält sein menschliches Ich 0:19:55] ===&lt;br /&gt;
Lebenskräfte heißt, das sind aber bereits Kräfte, die jetzt etwas Physisches bilden und formen können. Und das ist dann der nächste Schritt. Und der passiert aber im Grunde erst &#039;&#039;&#039;mit dem Sündenfall&#039;&#039;&#039;. Weil dann geht der Mensch zumindest so hinunter, dass er jetzt auch in das Physische eintaucht, das zunächst noch flüssig ist, sich dann zu verdichten beginnt und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser Sündenfall hat natürlich auch Folgen für die ganze Welt&#039;&#039;&#039;. Die ganze Welt ist damit einbezogen in das Ganze. Das ist die dritte Etappe, die passiert. Und dann kann man erst langsam sagen: Aha, jetzt wird‘s physisch interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch dieser erste Mensch, der die Erde in seiner Inkarnation betritt, den darf man sich natürlich nicht so vorstellen, wie unseren heutigen Menschen. Auch nicht wie ein Neandertaler oder so irgendwas. Sondern noch viel, viel früher passiert das. Weil es ist ja eher so, der Mensch ist dieses Wesen eigentlich, das die Erde betritt. Und dann ist es so, dass er eben &#039;&#039;&#039;mit dem, dass er die Erde betritt, bekommt er sein menschliches Ich&#039;&#039;&#039;. Jetzt! In dem Moment, wo er die Erde betritt. Dadurch wird sein Ich sein eigenes, sein menschliches Ich. Vorher ist natürlich eine Ich-Kraft auch in ihm wirksam, aber von höheren Wesenheiten. Aber jetzt passiert es, dass er sein eigenes Ich bekommt. Mit dem er die Erde betritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=1289s Ich und Ich-Bewusstsein ist nicht dasselbe – der lange Weg zum Ich-Bewusstsein beginnt und der große Schub setzt ein mit dem Erdenleben des Christus zur Zeitenwende 0:21:29] ===&lt;br /&gt;
Und da beginnt &#039;&#039;&#039;der erste Ansatz auch ein Ich-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ist auch nicht dasselbe. &#039;&#039;&#039;Man kann ein Ich sozusagen haben und nichts davon wissen&#039;&#039;&#039;. Das ist halt dann nicht sehr hilfreich. Und das ist ein langer, langer Weg, bis dieses Bewusstsein sich entwickelt. Und den großen Schub kriegt‘s eigentlich erst mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;. Und das wird jetzt &#039;&#039;&#039;vorbereitet durch diese beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist eben jetzt das Interessante: Im Tempel sitzt plötzlich dieser nathanische Jesusknabe körperlich gesehen, von den Leibeshüllen her gesehen, der also zwar unheimliche Gemütstiefe hat, aber eines sicher nicht hat, die große Weisheit, mit der er jetzt die Schriftgelehrten noch beeindrucken kann. Das ist das Erstaunliche. Darum heißt es ja auch in der Schilderung: „Er nahm zu an Alter und Weisheit.“ An Alter. Hat er jetzt Runzeln gekriegt oder Falten gekriegt? Nein, das ist nicht gemeint. Weisheit kann man ja noch irgendwie verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Innerhalb von 2 Tagen!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau! Nein, mit dem Alter ist in Wahrheit viel mehr gemeint. Weil es kommt ja jetzt das Ich des Zarathustra, dieses großen Eingeweihten herein oder sprich des salomonischen Jesus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Jetzt kommt im Tempel das ganz plötzlich zu ihm?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem er sozusagen den Tempel betritt, da passiert das. Es gibt da ein wunderschönes Bild. Ich habe es zufällig da vor mir liegen. Das Buch „Die zwei Jesusknaben in der bildenden Kunst“. Da gibt es ein Bild von Borgognone. Ich hoffe, ihr seht es ein bissl und es spiegelt sich nicht zu sehr. Da sieht man beide. Beide gleich gekleidet in dieses rötliche Gewand. Der eine sitzt am Thron oben und der andere ist abgewendet. Da der zweite, der ein bissl am Rande da ist. Man kann das natürlich jetzt verschieden deuten, meistens wird’s gedeutet, naja, in dem Bild sind halt zwei Zeitpunkte gleichzeitig dargestellt. Das ist in der bildenden Kunst nicht unüblich, dass man das macht. Aber in Wahrheit geht es hier wirklich um die beiden Jesusknaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=1433s Die aus vielen Inkarnationen gewonnene Weisheit des Zarathustra – Geistselbst und Lebensgeist 0:23:53] ===&lt;br /&gt;
Also der eine, der weggeht, das sind &#039;&#039;&#039;die Leibeshüllen des salomonischen, die von seinem Ich verlassen sind&#039;&#039;&#039;, der geht jetzt hinaus noch. Der stirbt nicht sofort. Aber der wird nicht mehr sehr lange leben. Und &#039;&#039;&#039;der andere hat jetzt dieses Zarathustra-Ich in sich aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Und die ganze Erfahrung, die dieser Zarathustra durch die vielen, vielen Inkarnationen gesammelt hat – nicht als Kopfwissen jetzt natürlich – aber diese geistige Kraft, die er in sich hat, die ausreicht, das, über das die Schriftgelehrten, wenn wir ehrlich sind, nur mehr aus der Schrift heraus erzählen, das erlebt er aus der geistigen Einsicht. Und das heißt, er kann aus dem heraus schildern, aus dem die Schriften ursprünglich entstanden sind. Und das kann er durch seine lange, lange Erfahrung als Eingeweihter. Weil er ist, das kann man also durchaus annehmen – auch wenn es jetzt nicht ganz definitiv bei R. Steiner oder so steht – er ist zu diesem Zeitpunkt so weit, dass er &#039;&#039;&#039;für sich selbst keine irdische Inkarnation mehr braucht&#039;&#039;&#039;. Das Zarathustra-Ich. Also das heißt, er hat &#039;&#039;&#039;denselben Entwicklungsgrad erreicht, wie etwa ein Buddha erreicht hat&#039;&#039;&#039;. Auf der Stufe steht er. Dass er für seine Entwicklung nicht mehr inkarniert werden müsste. Und es aber doch tut, eben hier, um diese Aufgabe zu erfüllen – und wir werden das vielleicht ein anders Mal besprechen – auch später sich wieder inkarniert. Sehr oft sogar, ohne dass er es müsste. Für sich. Aber zum Wohle der Menschheit es tut. Das ist ein großes Opfer. Weil man muss denken, im Grunde bestünde ja die Gefahr, dass das wieder einmal schiefgeht. Dass er wieder Karma auf sich lädt, das ihn fesselt an die Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – er hat nicht nur sein &#039;&#039;&#039;Ich sehr stark bereits entwickelt&#039;&#039;&#039;, sondern auch das, was man &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039;nennt. &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist der verwandelte Astralleib&#039;&#039;&#039;. Also das, was wir die Seelenkräfte nennen. Und Geistselbst entwickelt zu haben, heißt in Wahrheit – ich hab das auch schon ein paar Mal angedeutet – heißt, &#039;&#039;&#039;die schöpferische Kraft zu haben, aus dem Nichts einen Astralleib erschaffen zu können&#039;&#039;&#039;. Während wir anderen, sozusagen Normalsterblichen, darauf angewiesen sind, unseren Astralleib aus den Astralkräften zu nehmen, die eben uns zur Verfügung gestellt werden bei unserer Verkörperung. Die wir nehmen müssen, teilweise auch aus dem erdnahen Bereich – und die sind heute sehr problematisch geworden, halt als Folge des Sündenfalls. Und unser Ich ist vielleicht doch recht stark entwickelt, aber halt noch nicht so weit, dass wir uns selber einen Astralleib schaffen können. Der Zarathustra kann das. Er ist mit Sicherheit auch schon so weit, dass er Großteils sogar &#039;&#039;&#039;einen Ätherleib aus dem Nichts schaffen&#039;&#039;&#039; könnte. Das heißt, er hat auch eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Lebensgeist entwickelt&#039;&#039;&#039;, sonst könnte er nicht – wir haben das in früheren Vorträgen auch besprochen – seinen beiden Schülern für die ägyptische Zeit seinen Astralleib mitgeben und seinen Ätherleib zur Verfügung stellen. Den diese seine großen Schüler noch nicht aus sich heraus in der Reinheit hätten schaffen können, wie es der Zarathustra bereits konnte. Und nämlich diese beiden Schüler waren einerseits der Moses und andererseits Hermes. Also die Griechen haben ihn halt dann Hermes genannt. Die Ägypter nennen ihn auch Menes, den Begründer der ägyptischen Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=1685s Die Schüler des Zarathustra – Moses und Hermes (Menes) 0:28:05] ===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Moses kriegt nämlich den Ätherleib&#039;&#039;&#039;, darum kann – Ätherleib hat was mit dem Bildekräften zu tun, mit der zeitlichen Entwicklung etwas zu tun – und aus den Kräften heraus kann er &#039;&#039;&#039;die Schöpfungsgeschichte schreiben&#039;&#039;&#039;. Deswegen. Weil er diese Ätherkräfte zur Verfügung hat. Weil um in die Zeit, in die Entwickelung hineinzuschauen, muss ich also ganz starke Ätherkräfte haben. Das gibt mir die Kraft da hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der &#039;&#039;&#039;Hermes wiederum hat den Astralleib bekommen&#039;&#039;&#039; und kann daher auch aus dem heraus diese Lehre begründen: „Wie oben, so unten.“ Das ist die Lehre des Hermes trismegistos, wie es danach heißt, des dreimal Großen, des dreifachen Magisters, wenn man so will. Ist auch eine griechische Bezeichnung dafür. Aber man empfand, der kann es wirklich sagen, wie mache ich das Irdische hier zum Spiegelbild des Astralen, der Sternenwelt draußen. Aber natürlich nicht im äußeren Sinn genommen, sondern in Wahrheit im inneren geistigen, vor allem im seelischen Sinn genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=1767s Die Wirkung der Architektur auf die Seele des Menschen 0:29:27] ===&lt;br /&gt;
Und die Bauwerke, die aufgerichtet wurden in Ägypten, waren so ausgerichtet, dass sie &#039;&#039;&#039;die Seele des Menschen so prägen, dass sie zu einem Abbild der astralen Welt wird&#039;&#039;&#039;. Das war eigentlich der Sinn. Das ist der Sinn dieser kultischen Bauten, der Pyramiden und so weiter. Und daher sind sie nach astronomischen Verhältnissen ausgerichtet. Das ist sozusagen der äußere Ankerpunkt. Man darf nicht übersehen oder unterschätzen, wie stark Bauwerke, wie stark die &#039;&#039;&#039;Architektur, auf die Seele des Menschen wirkt&#039;&#039;&#039;. Die hat einen ganz starken Einfluss. Denkt auch an den &#039;&#039;&#039;Tempel in Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Da ist es genau dasselbe. Auch da geht es darum, der Tempelbau prägt die Seele des Menschen ganz, ganz stark. Und da sind aber auch drinnen in den Abmessungen Verhältnisse, die bis in den physischen Körper hinein wichtig sind, aber vom Seelischen her ausgehend. Das heißt, da ist auch drinnen ein Plan, wie sich dann der Körper entwickeln soll. Aus diesen Kräften. Da wirkt Seelisches herein, das gibt die Grundmaße, das wird vom Ätherischen jetzt ergriffen und baut einen physischen Leib. Und da steckt ein Plan sozusagen, wenn man will drinnen oder damit ist eine Richtung angegeben, wohin sich auch letztlich der physische Leib entwickelt. Nicht halt nur durch Zufall und Selektion, wie es dann im Darwinismus heißt. Ja, Zufall, wenn ich es richtig nehme, dann kann ich das Wort sehr wohl verwenden, es ist eben nicht nur das physische Geschehen das eine Rolle spielt, sondern &#039;&#039;&#039;es fällt etwas aus dem Astralischen, aus dem Ätherischen zu und hilft gestalten das Physische&#039;&#039;&#039;. Aus dem kommt es. Und dieses Astralische und Ätherische, das im Menschen wirkt, ist aber ein Spiegelbild dessen, was draußen wirkt. Das muss zusammenstimmen irgendwo von den Grundprinzipien her. Und bis in den Bau des Körpers könnte man das verfolgen, wie dann die Organe mit dem Planetensystemen, mit den Rhythmen vor allem des Planetensystems zusammenhängen und so weiter. Will mir aber jetzt nicht verbreitern darauf, sonst rutschen wir ein bisschen in ein anderes Thema ab. Das könnten wir ein anderes Mal auch intensiv besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das heißt, so wie ein Eingeweihter zum Beispiel einen Astralleib aus sich selber heraus erschafft oder einen Ätherleib aus sich selber heraus erschafft, so wird für das Volk auf dem Umweg durch die Kunst die Möglichkeit gegeben, von Inkarnation zu Inkarnation, auch an den Leibern aus dem Seelischen heraus zu schaffen.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Und da wirkt die Architektur ganz, ganz stark. Und daher war das natürlich ein Riesenfortschritt am Beginn der ägyptisch-chaldäischen Zeit, wo eben diese großen Bauten begonnen haben. Weil vorher gab es die Höhle mehr oder minder oder einfaches Zelt oder irgend so etwas. Das ist schon was Wichtiges. Das „B“ im Hebräischen Bet, das „B“ ist immer das Haus. „A“ ist der Adam und „B“ ist das Haus, in das er einzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Es gibt ein Fensterwort im Goetheanum, ich glaube, das Südfenster, das rosane, und da ist hineingeheimnist, ein Mantram: Und der Bau wird Mensch. Das habe ich nie verstanden. Jetzt verstehe ich das!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Ja, ja. Das ist der Sinn. Also es geht nicht darum, ich habe halt ein hübsches oder weniger hübsches Gebäude und das ist praktisch und bietet mir Schutz vor der Natur. Das hat es sicher auch. Aber das eigentlich Wesentliche ist, es prägt die Entwicklung des Menschen ganz stark. Und auch heute ist das noch der Fall, halt in einer anderen Richtung. Ich meine, heute kann man sehr deutlich sehen, es prägt uns einmal zu diesem ganz nüchternen, verstandesmäßigen Denken. Zwei glatt, zwei verkehrt. Also die meisten Bauten, die man draußen sieht. Weil das halt auch notwendig ist. Es führt zwar ins materialistische Denken hinein oder ist auch natürlich zuerst schon eine Folge eines gewissen materialistischen Denkens. Aber jetzt geht es bis ins Leibliche hinein. Also das heißt, daher haben die Menschen heute auch einen anderen Einfluss auf ihre Leiblichkeit, als in der ägyptischen Zeit oder in der griechischen Zeit. Ich meine, ein griechischer Tempel oder diese griechischen Bauten, die hängen unheimlich stark mit den Lebenskräften zusammen. Die sind praktisch die Lebenskräfte, die da drinnen sind. Und das ist was unheimlich Belebendes, was Heilendes. Das Bauwerk allein schon. Nur das Bauwerk zu sehen, in das vielleicht gar nicht einmal hineinzugehen, weil in den Tempel, ins Innerste, geht höchstens der Hohepriester oder was. Sonst geht da niemand hinein. Aber nur das stehen zu sehen. Das ist aber kein Prozess, der jetzt über das wache Bewusstsein läuft, sondern unterbewusst. Aber das regt die Lebenskräfte an zum Beispiel. Da tut sich eine unendliche Welt auf. Eine unendliche Welt, was das bedeutet für das soziale Leben, für die Heilkunst bedeutet, für die Kunst sowieso. Da ist unheimlich viel drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für diese Dinge alle war es eben aber auch notwendig, dass diese &#039;&#039;&#039;Inkarnation einmal der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039; möglich war. Und dass &#039;&#039;&#039;dann die Inkarnation des Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Aber so weit sind wir noch nicht. Wir sind ja jetzt noch im zwölften Lebensjahr im Tempel, wo dieses Ich überwechselt. Das heißt Rosemarie, für dich der Knackpunkt ist also diese Tempelszene, wo die Andeutung drinnen ist. Es ist halt im Neuen Testament in der Bibel alles nur angedeutet. Es steht ja selbst am Ende des Johannesevangeliums drinnen, dass die ganze Welt nicht ausreichen würde, die Bücher aufzunehmen, die man eigentlich schreiben müsste. Also es ist alles immer nur Kurzfassung. Weil in Wahrheit zielt es ja nicht darauf an, so bitte vertieft euch in die Bibel, lest sie brav und dann wisst ihr, was geschehen ist und das zitiert ihr dann immer wieder und dann habt ihr. Na, dann habt ihr nichts. Wenn ich es so mache, dann habe ich nichts. Ich kann schon natürlich ein Text vertiefen, indem ich ihn lerne einmal, wie ein Mantra anspreche und mit der Zeit aber etwas zu erleben beginne daran. Und der Text sagt mir noch nicht den größten Teil des Inhalts, sondern er führt mich nur dorthin ihn selbst vielleicht einmal erleben zu können. Das ist das Zukunftsziel! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind wir noch nicht, ist ganz klar. Weil gerade zur Zeitenwende ein gewisser Tiefpunkt erreicht war, aber die Menschen jetzt ziemlich stark schon in der Außenwelt angelangt waren. Das heißt, die Menschen das Bewusstsein schon sehr stark auf die Außenwelt gerichtet haben und das eigentliche seelisch-geistige Erlebnis schon Großteils verloren hatten. &#039;&#039;&#039;Das ist eben auch genau der Zeitpunkt, wo der Christus dann wirklich in sinnlich fassbarer Gestalt auf die Erde kommt&#039;&#039;&#039;. Das hat schon seinen Grund. Weil die meisten zumindest draußen ihn anders nicht mehr erleben hätten können. Ausnahmen sind eben seine Jünger, die das bis zu einem gewissen Grad können und die Evangelienschreiber, die Evangelisten, die das konnten, die das zumindest noch imaginativ erfassen konnten, also in einem bildhaften inneren Erlebnis. Johannes auch bis in die Inspiration hinein, in die bewusste Inspiration. Aber die Mehrzahl der Menschen draußen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=2271s Jesus im Zeitraum zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr – die Evangelien schweigen 0:37:51] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, jetzt haben wir nur mehr einen Jesusknaben oder einen Jüngling. Jesus-Jüngling könnten wir schon sagen mit dem zwölften Lebensjahr. Und dann ist es ja interessant, dass die Evangelien schweigen. Weil was als nächstes geschildert wird, beginnt mit dem 30. Lebensjahr des Jesus von Nazareth, der er noch immer ist und der dann zur Jordantaufe geht. Und dort geht es dann weiter. Und dann beginnt die eigentliche Schilderung der Taten des Christus. Also da muss irgendwo was jetzt passieren. Aber es ist schon mal die spannende Frage: Was passiert vom zwölften bis zum dreißigsten Lebensjahr? Das ist eine Zeit von achtzehn Jahren, die in diesen vier Evangelien nicht drinnen steht. Weil es vielleicht für die damalige Zeit noch keinen Sinn gemacht hätte, darüber etwas zu sagen. Ich will das jetzt nicht ausufernd verbreiten über diese achtzehn Jahre, weil sonst brauchen wir noch zehn Vorträge alleine über das und wir kommen nie zur Apokalypse im Kern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=2353s Das fünfte Evangelium – R. Steiner über das Leben des Jesus zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr 0:39:13] ===&lt;br /&gt;
Aber es ist sehr interessant, dass Rudolf Steiner das Wagnis unternommen hat, über ein &#039;&#039;&#039;fünftes Evangelium&#039;&#039;&#039;zu sprechen. Ein Evangelium, das eigentlich für unsere Zeit bestimmt ist, es zu entdecken. Und das schildert genau die Zeit vom zwölften Lebensjahr bis zum dreißigsten Lebensjahr. Und zeigt also den Lebensweg dieses Jesus von Nazareth, also &#039;&#039;&#039;dieses Jesus, der die Leibeshüllen des nathanischen Jesus hat, aber das Ich des Zarathustra bzw. des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039;. Also der &#039;&#039;&#039;hohe Eingeweihte&#039;&#039;&#039;, der jetzt in diesen &#039;&#039;&#039;edelsten Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die es in der Menschheit bisher gab, diese Zeit vom achtzehnten bis zum dreißigsten Lebensjahr verbringt und hier geistige Erfahrungen sammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die nicht im Detail schildern. Ich möchte nur die letzte große Erfahrung schildern, wo ein Zusammenhang eben gekommen ist, natürlich mit geistig strebenden Menschen in der damaligen Zeit und das war insbesondere der &#039;&#039;&#039;Essener-Orden&#039;&#039;&#039;. Die also noch mehr gemacht haben, als das, was die Juden üblicherweise taten. Die also ein sehr reines, sehr asketisches Leben auch führten und die einen geistigen Schulungsweg auch hatten. Qumran war so eine der berühmten Siedlungen, wo man ja dann auch später Schriften gefunden hat, die im Übrigen auch dort andeuten, dass zwei Messias erwartet werden und dass erst das eigentliche Messias-Ereignis da ist, wenn aus den beiden, aus den Zweien Einer wird. Da steht das schon angedeutet als Prophetie, als Voraussage. Man findet es dann, wenn man genauer schaut, in anderen Schriften auch noch, die alle erst so im zwanzigsten Jahrhundert gefunden wurden. Die gab es also zu Steiners Zeiten noch nicht. Kannte man noch nicht. Aber es gibt so leise Andeutungen, immer wieder. Eben weil notwendig war, diese &#039;&#039;&#039;priesterliche Linie des nathanischen Jesus und die königliche Linie, die weisheitsvolle Linie, die Linie des Eingeweihten in gewisser Weise, die zusammenzubringen&#039;&#039;&#039;. Das sind zwei Elemente die zusammenkommen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, für Außenstehende mag das jetzt völlig konfus und kurios erscheinen, weil man es einfach nicht gewohnt ist und nicht kennt. Aber man findet in den Schriften dann, wenn man einmal aufmerksam geworden ist, durchaus eine ganze Menge Andeutungen dazu. Und natürlich war es auch schon zur damaligen Zeit auch – als die Evangelien oder diese anderen Schriften niedergeschrieben wurden – etwas, was nicht für die Mehrheit bestimmt war. Weil die kein Verständnis gehabt hätte dafür. Ich meine, tun wir uns schwer jetzt, was ich da alles geschildert habe so, das Ich geht da rüber und weiß Gott was da alles passiert. Pfff. Ich denke, 99 Prozent draußen werden sagen, okay jetzt, die spinnen ein bisschen, ich drehe ab. Also das würde mich nicht wundern. Weil man aus einer materialistischen Sicht der Welt sich sicher schwer tut, weil da tu ich mir ja schon schwer damit, ja, &#039;&#039;&#039;was wird nach dem Tod sein?&#039;&#039;&#039; Gibt es dann überhaupt was? Oder löst sich das Ich auf? Verschwindet es mit dem Körper? Das ist doch das, was die Mehrheit der Menschen heute annimmt. Immer mehr. Und zwar mittlerweile auch schon auch im Gemüt es annimmt. Nicht nur vom Kopf. Vom Kopf ist es schon länger. Aber es ist bei vielen Menschen weg. Also zumindest bei allen, die wissenschaftlich denken. Es sind Ausnahmen, die dann etwas anderes annehmen. Weil sie eben jetzt nur aus ihrem Verstand heraus kennen, das Tote, das ich mit dem wissenschaftlichen Denken erfassen kann und von dem ist ganz offensichtlich, dass das mit dem Tod weg ist. Weil der Leichnam zerfällt. Das ist das, was man sieht. Und was mit dem Seelischen, mit dem Geistigen passiert, kann man äußerlich nicht sehen. Und daher ist es heute für viele einfach nicht mehr da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche ist es noch als Glaube da und für viele von denen auch noch ich Irrglaube. Das sage ich jetzt auch ganz bewusst, weil viele sich dann vorstellen, aha, na gut, ich glaube an &#039;&#039;&#039;das Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, das heißt also, so wie ich da in mir meine Seele habe oder wie ich es mir halt vorstelle, so wird es nach dem Tod auch weitergehen. Das ist natürlich ein völliger Blödsinn. Weil unser seelisches Erleben, das wir hier als durchschnittlicher Mensch haben, hängt hauptsächlich mit dem Sinnlichen zusammen und mit den Begriffen, die wir uns daran bilden, und mit den Sympathien und Antipathien, die wir damit verbinden. Das füllt schon einmal einen Großteil des Seelenlebens heute aus. Und das ist alles sehr schnell weg. Das ist sehr, sehr schnell weg. Weil in dem Moment wo die Sinnesorgane zerfallen und das Hirnkastl – das fürs Verstandesdenken notwendig ist – zerfällt, ist das alles mit Sicherheit weg. Und das heißt, die Frage ist, &#039;&#039;&#039;wo entdeckten wir denn überhaupt das Seelenleben, das weiter geht? Wo entdecken wir das Ich, das weiter geht?&#039;&#039;&#039; Ich lasse das jetzt einfach nur einmal als Frage im Raum stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – dann würden sich auch aufhören viele Rätselfragen, mit denen die Philosophen lange gekämpft haben, mit dem &#039;&#039;&#039;Leib-Seele-Problem&#039;&#039;&#039; und damit nicht zurande gekommen sind. Wie wirkt mein Seelenleben? Eben genau dieses, was nämlich in Wahrheit mit dem Tod verschwindet. Wie kann das überhaupt auf den Körper wirken? Nein, das tut es nämlich gar nicht, weil es ist eben nur Spiegelbild. Es hat tatsächlich keine Realität. Das ist der Punkt. Es ist &#039;&#039;&#039;nur das Spiegelbild einer Realität&#039;&#039;&#039;, aber nicht das Eigentliche. Und Spiegelbilder haben die Eigenschaft, dass sie nicht wirken. Nicht wahr, ein Spiegelbild, wenn mir das eine Ohrfeige gibt, dann würde mich das schon sehr überraschen. Das wird das Spiegelbild nicht tun. Und wenn ich mich in den Spiegel schaue, kann ich in Wahrheit mir sagen, ah, das bin ich. Aber eigentlich bin ich es nicht. Weil das Spiegelbild bin ich nicht. Das ist nur mein Abbild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat R. Steiner zum Beispiel gesagt über den berühmten Ausspruch des Descartes: „Ich denke, also bin ich.“ Also ich kann an allem zweifeln, aber nicht daran, dass ich es bin, der zweifelt. Nur dieses: „Ich denke, also bin ich.“ Mit dem, was nämlich der Descartes mit Denken meint, ist das, was er im Spiegel sieht. Weil unser Denken, das wir heute haben, &#039;&#039;&#039;unser Verstandesdenken, ist nur ein gespiegeltes Denken&#039;&#039;&#039;. Dazu brauchen wir das &#039;&#039;&#039;Werkzeug des Gehirns&#039;&#039;&#039;. Das ist natürlich alles weg mit dem Tod. Die ganze Wissenschaft, die in den Büchern steht, ist weg mit dem Tod, hat keine Bedeutung über diese eine Inkarnation hinaus. Das ist nicht einmal Weisheit im alten Sinne. Damit will ich nicht schimpfen über die Wissenschaft. Die hat ihre Aufgabe. Ich sage nur, das ist tatsächlich etwas, was auf das irdische Leben begrenzt ist und mit dem Tod verschwindet, weil es nur ein Spiegelbild ist. Also hätte der Descartes eigentlich sagen müssen: Ich denke, also bin ich nicht. Jedenfalls nicht in dem, was ich da unten als Denken erlebe. Da müsste ich zu einem höheren, zu einem anderen Denken übergehen, das dieses Spiegels nicht bedarf. Offene Fragen. Aber das letzte Mal haben wir ja geendet mit der Geschichte über das Fragen. Es ist wichtig eigentlich mit offenen Fragen zu leben. &#039;&#039;&#039;Die Antworten sind nicht das Wichtige&#039;&#039;&#039;. Die kommen im Laufe der Zeit, wenn ich mich ein paar Jahre, vielleicht zehn oder zwanzig Jahre mit einer Frage beschäftigt habe. Das Wichtige ist nur, dass die Frage auftaucht bei mir und mir keine Ruhe lässt. Solange ich sage, ist eh alles klar. Dann komme ich nicht weiter. Also dort, wo ich anfange, aber &#039;&#039;&#039;wie ist es denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Ich verstehe es eigentlich nicht! Dann kann etwas kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, solche Bücher wie die Apokalypse oder geisteswissenschaftliche oder religiöse oder geistige Urkunden überhaupt, dienen dazu, Fragen zu erwecken. Also nehmt das gar nicht alles jetzt als Antwort. So ist es. Und schon gar nicht, was der R. Steiner sagt. Nehmt es nicht als fertige Antwort. R. Steiner hat gesagt, das ist so und so. Aber er sagt es nicht, damit wir jetzt dieses Wissen lernen, im Kopf haben und herumtragen und bei Gelegenheit ausspucken, wenn es notwendig ist, sondern es geht darum, dass es in uns eine Frage aufweckt. Und noch eine Frage. Und noch eine Frage. Also begnügen wir uns bitte nicht mit den Antworten. Sondern nehmen wir sie nur als Hinweis auf etwas, wo es etwas zu entdecken gibt. Weil es geht um unsere &#039;&#039;&#039;geistige Aktivität letztlich, von der der Christus selber sagt, die gleiche Art ist, wie das Ich, das ich von meinem Vater empfangen habe&#039;&#039;&#039;. Das haben wir jetzt schon ein paar Mal vorgelesen. Also das ist etwas Großes. Und das geht aber nur, wenn wir geistig aktiv werden. Also wir haben das Christentum, wir haben die Anthroposophie erst dann, wenn wir sie aus uns erleben können. Mit der Hilfe dieser Schriften. Vorher sind wir auf dem Weg dorthin ein bisschen unterwegs. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen das als Wegweiser nehmen und den Weg selber individuell gehen&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;Christentum spricht im Herzen, im Kern, die Individualität des Menschen&#039;&#039;&#039; an. Den einzelnen Menschen. Der aber mit den anderen zu einer freien Gemeinschaft findet. Das ist eben der Unterschied zu dem, was in vorchristlicher Zeit vorherrschend war, die Blutsgemeinschaft, aus der Abstammung heraus eine Gemeinschaft zu bilden. Das musste mal verschwinden. &#039;&#039;&#039;Hochzeit von Kanaa&#039;&#039;&#039; spielt da zum Beispiel eine Rolle. Nur so als Nebenbedeutung. Mit den Kräften des Weines und so weiter, die dazu führen, dass der Mensch zunächst mehr auf sein Ego gestellt wird und das aber die Voraussetzung dafür ist, sich seines Ichs langsam bewusst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Bei der Hochzeit von Kana schöpft der Christus ja dann selber Wein.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Und es fängt nämlich an, diese starke Blutsbeziehung zu unterbrechen oder zu lockern. Auch dieses ganz interessante und mehrdeutig zu verstehende Wort – es ist ja seine Mutter auch anwesend dabei – und wo dieses Wort, das oft so geschrieben steht: „Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?“ Wo sie denkt, na, wie geht der mit seiner Mutter um? Das hat eine sehr viel tiefere Bedeutung. Aber es hängt auch zusammen damit, dass es nicht um die Blutsabstammung geht. Es ist eine der Bedeutungen. Es gibt noch viel, viel mehr dahinter. Würde uns aber jetzt auch wegführen. Aber es geht darum, das muss einmal unterbrochen werden. Der Mensch auf sein eigenes Ego einmal gestellt werden. Sich also wirklich abtrennen. Zum Schluss sogar von der ganzen geistigen Welt. Ich meine, das ist ein langer Prozess. Da müssen wir aber durch. Sodass das Ich dann endlich einmal findet, hoppla, ich bin ja selbst ein geistiges Wesen. Aber das erfahre ich erst, wenn ich mir &#039;&#039;&#039;meiner eigenen geistigen Tätigkeit bewusst werde&#039;&#039;&#039;. In unserem normalen Verstandesdenken haben wir das nicht. Da haben wir nur das passive Spiegelbild. Da spüren wir unsere wirkliche geistige Aktivität nicht. Also dort müssen wir in Wahrheit erst hin. Aber die Weichenstellung dazu passiert jetzt zur Zeitenwende, dass das überhaupt angestoßen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=3138s Jesus hat ein erschütterndes geistiges Erlebnis beim Verlassen des Essener-Ordens: Sich Läutern heißt, die Widersacherkräfte den außenstehenden Menschen aufbürden 0:52:18] ===&lt;br /&gt;
Und also dieser Jesus von Nazareth, jetzt zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr, also diese achtzehn Jahre, da kommt er zu den Essenern, nimmt dort eben auch Teil an diesen Geschehnissen, lernt das kennen, lernt also diese hohe Ethik, die diese Menschen dort haben, diese Reinheit, die sie anstreben. Und als er dann diesen Essener-Orden verlässt, also den Ort dort halt verlässt, hat er ein geistiges Erlebnis. Ein &#039;&#039;&#039;erschütterndes geistiges Erlebnis&#039;&#039;&#039;, weil es auch ihn als den hohen Eingeweihten, der er ist – es ist ja dieses Zarathustra-Ich, das da drinnen ist – wo er jetzt erstmals sieht, was wir, die nach Einweihung streben, anrichten in der Welt. Anrichten in der Welt. Er sieht nämlich ganz stark, ja, da ist ein Orden von Menschen, die nach dem Geistigen und nach Reinheit streben, nach moralischer Erhöhung streben und &#039;&#039;&#039;die ganzen Widersacherkräfte austreiben aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist die Folge? Sie laden sie ab auf die Menschen, die in ihrer Umwelt sind. Auf die Menschen, die außerhalb dieses Ordens stehen. Weil, was sie nicht können ist, diese Widersachermächte sozusagen aufzulösen oder denen Kräfte wegzunehmen. Sie können sich selber läutern davon, so dass diese Kräfte in ihnen nicht mehr oder nicht mehr so stark wirken. Aber das hat unweigerlich zur Folge, dass sie sie &#039;&#039;&#039;der Mehrheit der Menschen, die draußen sind, aufbürden&#039;&#039;&#039;. Und die werden verstärkt damit sich auseinandersetzen müssen. Und der Punkt ist, er erkennt mit Erschütterung, es geht nicht anders. Wir tun, was wir können. Und wir können nur den anderen draußen das aber aufbürden. Wir können trotzdem für den Fortschritt irgendwo arbeiten. Wir können eben zum Beispiel die Pyramiden oder sonst was – nehme ich jetzt als Hausnummer – entwerfen, die eine positive Wirkung auch auf die Menschen haben. Wir können vieles Positive für sie tun. Aber die Widersacher, mit denen müssen sie sich verstärkt auseinandersetzen, weil wir nach unserer geistigen Entwicklung streben. Und dieses Rätsel ist jetzt für ihn nicht lösbar. Weil er weiß, dem entkomme ich nicht. Kann machen, was ich will. Wenn ich nach geistiger Entwicklung strebe, dann passiert genau das. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist natürlich eine ganz tiefe Erschütterung, die den Endpunkt seiner Suche bedeutet, also jetzt während dieser achtzehn Jahre, wo er in die Welt gegangen ist und zu den Menschen gegangen ist, geschaut hat, wie man da also geistiges Streben entwickeln kann in der damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Und das ist das Ergebnis, das erschütternde Ergebnis: Die Widersacher werden den Menschen draußen aufgebürdet&#039;&#039;&#039;. Und diese Erschütterung trägt dazu bei, dass sein Ich, sein Zarathustra-Ich, ja fast wie herausgehoben ist. Nicht wahr, wenn wir stark erschüttert sind, sagt man ja auch, ich bin nicht ganz bei mir. Wenn irgendwas passiert, was einem zutiefst erschüttert, dann weiß ich nicht mehr irgendwo, wer bin ich überhaupt? Wo bin ich überhaupt? Also man muss sich erst orientieren lernen. Man ist jetzt in dem Moment nicht so, dass man ganz fest auf dem Boden steht sozusagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=3378s Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18] ===&lt;br /&gt;
Und mit dieser Erschütterung kommt er dann auch zu seiner Mutter. Ja, man muss sagen, wirklich zu seiner Mutter? Nämlich jetzt können wir wieder fragen, welche Mutter? Es gab ja eigentlich zwei. Es gibt es also auch &#039;&#039;&#039;zwei Elternpaare&#039;&#039;&#039; natürlich. &#039;&#039;&#039;Wenn es zwei Jesusknaben gibt, gibt es ja zwei Elternpaare&#039;&#039;&#039;. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Teilnehmers: &amp;quot;Sozusagen zu der Mutter vom leiblichen Menschen, der da noch anwesend war.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also es ist nicht die Mutter des nathanischen, nicht dieser Leibeshüllen. Das ist eine junge Mutter, die stirbt aber auch sehr früh. &#039;&#039;&#039;Es ist die Mutter des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039;, der also gestorben ist schon längst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Teilnehmerin: &amp;quot;Die Mutter ist jung gestorben?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist jung gestorben. War überhaupt eine sehr junge Mutter und ist jung gestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilnehmerin weiter: &amp;quot;Und hat keine Kinder gekriegt, andere?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat keine anderen Kinder bekommen. Während ja dann geschildert wird, da gibt es ja noch also Brüder und so weiter vom Jesus. Das ist die andere, das ist die Mutter des salomonischen Jesus. Also um die geht es. Aber ich kann jetzt trotzdem sagen, er geht zu seiner Mutter, weil im geistigen Sinn stimmt es natürlich. Weil es ist ja das Ich des salomonischen Knaben, aber in den Leibeshüllen des nathanischen. Es ist also mords kompliziert. Aber &#039;&#039;&#039;geistig gesehen ist es seine Mutter&#039;&#039;&#039;. Und ihr erzählt er die ganze Geschichte, was er da erlebt hat jetzt überhaupt in dieser ganzen Zeit, wo er durch die Welt gegangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Teilnehmers: &amp;quot;Er war mehrere Jahre bei den Essenern?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilnehmer weiter: &amp;quot;Ab dem Zwölften direkt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Er hat einige Stufen durchgemacht, also bis er dann letztlich bei den Essenern gelandet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Teilnehmers: &amp;quot;Aber die muss gewusst haben, dass das jetzt ihr Kind ist. Hat sie das mitgekriegt, dass das ihr Kind ist in einem anderen Körper?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat sicher irgendwas mitbekommen. Ja, ja. Und sie hat mitbekommen, in welcher Verfassung er ist. Und nach dem Gespräch geht er wirklich fast wie traumwandlerisch jetzt dort hin zum Jordan, an der Stelle, wo Johannes der Täufer tauft seit längerer Zeit schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Die müssen sich ähnlich geschaut ja auch haben. Sonst kann ich mir das ja gar nicht vorstellen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja. Es ist nicht gesagt, dass die beiden jetzt gleichzeitig im Tempel anwesend waren, wie das da dargestellt ist. Das muss nicht unbedingt sein. Es kann auch sein, dass der andere draußen irgendwo war. Da gibt es natürlich keinen Bericht darüber und es ist auch sehr schwer, jetzt die genauen äußeren Erlebnisse, selbst wenn man geistige Einsicht hat, es ist sehr schwer, die äußeren Begebenheiten zu erfassen. Weil ich komme ja von der geistigen Seite her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sehe nicht als erstes, aha, da sind die herumspaziert dort draußen, sondern ich komme einmal von der geistigen Seite, bekomme was mit von dem seelischen Erleben, von den Lebenskräften kann ich nur imaginativ etwas schauen, aber beim physisch-sinnlich Äußeren wird es schon sehr, sehr schwierig. Nicht umsonst - das sinnliche Erlebnis hängt eben mit den Sinnen zusammen. Aber das muss ich eigentlich von außen anschauen. Und ich kann eigentlich nur von dem inneren Erleben so irgendwie mich herantasten. Es ist so, wie wenn ich von innen tasten würde, aber eigentlich nicht an die Außenwelt ganz herankomme. Und darum ist es sehr schwer, also die äußeren Erlebnisse genau zu schildern. Das ist unheimlich schwierig. Ich meine, R. Steiner macht es an ein paar Stellen, aber das ist sehr, sehr heikel und eines der schwierigsten Sachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Teilnehmerin: &amp;quot;Und zum Vater, zu Josef, hat er keine so starke Bindung?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, es ist so, also es gab diese beiden Familien. Beide hatten einen Vater, der Josef hieß, und eine Mutter, die Maria hieß. Das schon. Das ist nicht so ungewöhnlich zur damaligen Zeit. Selbst heute. Es ist ja Josef und Maria noch ein relativ häufiger Name. Jetzt in unserer Zeit, den Neugeborenen wird es seltener vergeben, aber es gibt sicher genug Ehepaare, wo Josef und Maria heute bei uns zu finden sind. Mit Sicherheit. Weil das eine Zeitlang ganz geläufige Namen waren. Am Land überhaupt. Man könnte sagen, naja, das ist aber jetzt ein komischer Zufall. Ja, also das war sicher nicht selten. Das waren sehr geläufige Namen. Und es ist so, dass auch einer der Väter stirbt. Und dass die beiden Familien dann zu einer werden. Das heißt, der Witwer Josef heiratet - also das ist der dann, der Vater des nathanischen, um es genau zu sagen - heiratet dann halt die Maria aus der salomonischen Linie. Und die bilden gemeinsam eine Familie. Und die haben gemeinsam - eben dieser Josef und diese Maria - haben gemeinsam noch weitere Kinder, die dann eben als die &amp;quot;Brüder&amp;quot; des Jesus genannt werden und die es aber im leiblichen Sinne nicht sind in Wahrheit. Weil eben ja dieser Jesus von Nazareth ja jetzt die Leibeshüllen des nathanischen hat. Das heißt, leiblich gesehen sind seine Brüder nicht seine Brüder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Vom Vater her schon!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Vater her, von der väterlichen Seite her schon. Und daher gilt das natürlich im Hebräischen auch, weil die männliche Linie eine Rolle spielt und die weibliche nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das heißt, wenn die beiden Familie neu zusammenkommen, entstehen auch neue Kinder.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstehen auch neue Kinder. Genau. Dann entstehen sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Nicht schon aus der vorherigen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Nein. Nein. Ja, also - schwierige Situation das Ganze. Aber jedenfalls....wolltest Du? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Ja, das mit der Maria ist mir irgendwie nicht so ganz klar.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist etwas sehr Wichtiges. Nämlich es ist also so, dass die eine, die Mutter des nathanischen, also diese junge Maria, diese jungfräuliche - es ist ja wichtig, dass dieser nathanische Jesus bedarf also dieser ganz jungen, jungfräulichen Seele. Es geht um die Seele. Es geht um das Seelische. &#039;&#039;&#039;Also das Jungfräuliche ist jetzt nicht ein körperlicher Begriff, sondern ein seelischer Begriff vor allem&#039;&#039;&#039;. Und die bewahrt sich dieses jungfräuliche Seelische. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Und welche wird jetzt angebetet? Die Jungfrau Maria, oder?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, eigentlich diese Jungfrau. Ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Das war meine Frage.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das ist sie eigentlich. Und es passiert aber eben auch jetzt - damit wir es jetzt noch komplizierter haben - weil wir sehen schon, es ist hier immer wieder beteiligt, dass zwei immer zusammen gehören. Das ist die typische Signatur jetzt zu dieser Zeitenwende. Es sind &#039;&#039;&#039;zwei Jesusknaben notwendig&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;zwei Individualitäten einmal und zwei Leibeshüllen, und irgendwie muss sich das vereinigen&#039;&#039;&#039;. Und wobei immer einer stirbt und hinüber geht und dann vielleicht von drüben her eine andere Aufgabe hat. Weil dazu muss man sehen, der Mensch ist ja erst vollständig, wenn er in beiden Welten lebt, auf der irdischen Welt und in der geistigen Welt. Also die dann normalerweise nach dem Tod durchgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Jetzt haben wir auch 2020, also 2 Mal die Zwei und die Null, wo der Anfang ist.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Also das ist ganz wichtig. Und es wird ja immer wichtiger, dass wir zumindest mit einem Menschen, der drüben ist, zusammenarbeiten und das bewusster. Unbewusst passiert es sowieso, wenn wir uns nicht ganz sperren gegen die Impulse. Aber das immer bewusster zu tun, zu wissen, da ist ganz besonders ein Mensch, der drüben ist, mit dem ich hier auf Erden zusammenarbeite. Und wir bilden in gewisser Weise eine Gemeinschaft, die erst in der Welt wirklich was voranbringt. Weil dazu müssen gewisse Impulse von drüben kommen, geistige Impulse, die reifer sind, als ich sie hier fassen kann. Und es gibt andere Dinge, die ich nur als verkörperter Mensch beitragen kann. Weil wirken in der Welt kann ich halt nur durch die Verkörperung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=3939s Unsere Aufgabe – die Erde umgestalten bis ins letzte Stäuberl und die Natur erlösen 1:05:39] ===&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel in der Kultur etwas ändern, da etwas voranbringen, das ist ja ganz wichtig heute, dass wir wirklich letztlich &#039;&#039;&#039;als Aufgabe haben, die ganze Erde umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das muss man auch dazu sagen. Das sagt R. Steiner ganz deutlich. Die Erdenentwickelung wird nicht zu Ende gehen, ohne dass nicht der Mensch die Erde bis ins letzte Stäuberl, bis ins letzte Atom, sagt er sogar, umgestaltet hat. Bis ins letzte Stäuberl. Das können wir uns noch nicht vorstellen. Die ganze Erde mit der ganzen Natur, wo sozusagen die Signatur der menschlichen Iche drinnen steckt, die Taten der menschlichen Iche. Das ist unsere große Aufgabe hier auf Erden. Und das heißt, die Gefahr wäre riesengroß, wenn die Erde durch unsere Dummheit, durch unser Versehen oder so vorher zerstört würde oder nicht mehr bewohnbar würde. Weil dann könnten wir unsere geistige Aufgabe nicht vollenden. Weil wir werden unser Ich-Bewusstsein, dass wir es so haben, dass wir es dann später in einem rein geistigen Zustand weiterentwickeln können, nur dann haben, wenn wir als Menschheit insgesamt &#039;&#039;&#039;die Erde komplett verwandelt haben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wichtig. Daher dürfen wir auch nie glauben, das Wohl der Erde besteht darin, zurückzukehren in einen früheren Zustand. Wir müssen &#039;&#039;&#039;vorwärts zu einem neuen Zustand&#039;&#039;&#039;. Und der wird natürlich auch einmal damit enden, dass, wenn diese Aufgabe erfüllt ist, die Erde zerfallen wird. So wie unser physischer Leib am Ende zerfällt, wenn wir unsere Aufgabe auf Erden erfüllt haben und daher hinübergehen ins geistige Reich. So wird es im Großen auch einmal mit der Erde sein, und dann wird es gut sein, dass es passiert. Da spielen eine große Rolle die ahrimanischen Kräfte zum Beispiel. Das sind die Todeskräfte. Und - nur wenn sie zu früh zu stark wirken, dann kann es passieren, dass dadurch das Erdenziel gefährdet wird. Das ist ganz klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Wollen nicht die animalischen Kräfte auch sich verwandeln?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Aber sie können sich nicht aus sich selbst heraus verwandeln, sondern eben dazu hat das menschliche Ich beizutragen. Das heißt, wir haben an einer ganze Menge Dinge mitzuarbeiten. An &#039;&#039;&#039;der Erlösung zum Beispiel der ganzen Natur haben wir mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Das liegt auch an uns. Natürlich steckt dahinter die Christus-Kraft. Aber wir müssen uns bewusst sein, sie wirkt durch uns. Wenn wir nicht wollen, passiert es nicht. Das ist eben genau das, dass der Christus da seine Macht in gewisser Weise aufgegeben hat, um sie uns zu geben und zu sagen, ihr habt dieselbe Kraft, die ich von meinem Vater bekommen habe, aber an euch liegt es halt jetzt - das ist der Nachsatz - jetzt etwas zu tun damit. Ihr dürft nicht erwarten jetzt, ihr habt diese Kraft bekommen, und jetzt mache es erst ich, wenn ich es jetzt ein bisschen banal ausdrücke. Sondern wir sind aufgerufen, durch unser Ich die Welt zu verwandeln. Aber so zu verwandeln, dass sie der geistigen Entwicklung dient. Der geistigen Entwicklung der Menschheit insgesamt und halt darin auch jedes einzelnen Menschen. Also das heißt, dass wir ein geistig selbstbewusstes Wesen werden, dann einmal auch, wenn die Erde ihre Aufgabe erfüllt hat und abfällt als Leichnam, wenn man so will und zerstäubt im Weltenall. Das ist das Schicksal auch der Erde. Muss so sein. Ja, bitte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Der Shakespeare hat das gewusst, ich habe es in der achten Klasse gelesen, in seinem Prospero´s Monolog im Sturm. Und das Letzte, was er geschrieben hat, da lässt er ihn das sagen: Und auch der große, runde Erdball wird sich verwandeln und einst vergehen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. Natürlich. Alles! Alles Äußere wird vergehen. Da werden wir sowieso also in der Apokalypse noch genug finden, wo das ganz deutlich steht, weil ja dann auch dieses Zeitalter geschildert wird, wo genau diese sinnliche Welt beginnt zu zerfallen und wir einmal auf die nächste Ebene aufsteigen, das heißt einmal die Ebene der Lebenskräfte und so weiter und dann in die Seelenwelt und so geht das weiter, bis es sich irgendwann einmal ganz ins Geistige zurückzieht und aus dem heraus ein neuer Planet, wenn man so will, entsteht. Ein neues Planetensystem in Wahrheit. Das ist aber die Wiederverkörperung unseres heutigen ist, aber in anderer Form, halt in höherer Form, das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem hier in der Apokalypse die Rede ist oder was Rudolf Steiner eben immer wieder nennt den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039; aus bestimmten Gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir waren jetzt stehengeblieben bei unserem Jesus von Nazareth, der also jetzt ganz entrückt ist könnte man sagen durch diese &#039;&#039;&#039;Erschütterung&#039;&#039;&#039;, dass er das erlebt hat. Ich meine, man muss sich das wirklich so unheimlich vorstellen, diese Dramatik, ein hoher Eingeweihte, wahrscheinlich der höchste Eingeweihte zu seiner Zeit, der dieser salomonische Jesus ist. Und er erlebt jetzt, was er eigentlich in der Welt bewirkt durch seine Einweihung. Nämlich, &#039;&#039;&#039;ich bürde den anderen Menschen die Widersacher auf&#039;&#039;&#039;. Wir reinigen uns davon und ihr anderen müsst in Wahrheit darunter leiden. Das heißt, ich kann euch gar nicht bessern dadurch, sondern ich mache euch mehr Mühe in gewisser Weise. Das ist das Erschütternde daran. Ja. Der Punkt ist, die Widersacher müsste ich erlösen, wenn ich die Menschen befreien will von ihrer Wirkung. Ansonsten kann ich zwar aus meinem Wesen ihre Wirkung zurückstoßen, kann sagen, Du, lieber Luzifer, du berührst mich nicht mehr. Nur, der Luzifer sagt, okay und dich komme ich nicht mehr heran, aber dann gehe ich woanders hin, wo es leichter geht. Weil der Luzifer macht jetzt nicht den Kniefall davor, ah, du bist ein hoher Eingeweihter, ich zittere vor dir. Nein, hab´ mich gern, jetzt gehe ich zu jemand anderen. Ich sage es jetzt bewusst so salopp. Ja, bitte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin online: &amp;quot;Gibt es auch jetzt noch ein geistiges Gesetz, wenn ein Mensch sozusagen höher steigt, dass ein anderer tiefer fallen muss?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=4384s Erst seit dem Erdenleben des Christus ist es den Menschen möglich ihr Ich-Bewusstsein wirklich zu entwickeln und damit erst Erlösung möglich 1:13:04] ===&lt;br /&gt;
Nein, nein, nein. Eben nicht. Eben nicht. Das ist ja der ganz entscheidende Punkt. Aber das ist erst möglich seit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039; und seit er &#039;&#039;&#039;durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; gegangen ist. Das ist nämlich genau &#039;&#039;&#039;der entscheidende Schritt&#039;&#039;&#039;. Da ändert sich das komplett. Weil damit erst in Wahrheit die Menschheit das Bewusstsein auch entwickeln kann, mit &#039;&#039;&#039;dieser gleichen Kraft des Ich, die ich von meinem Vater erhalten habe, also mit dieser Christus-Kraft in sich, in seinem Ich, bewusst umzugehen&#039;&#039;&#039;. Und erst ab dem Moment kann die Erlösung beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Aber ich lade ja nicht mehr auf, sondern die Widersacher sind da. Bei mir sind sie nicht möglich, aber das ist ja nicht, dass ich sie auflade den anderen jetzt, die sind ja gleich da. Bei mir können sie nicht wirken.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dann versuchen sie, das durch andere zu erreichen. Ich meine, solange ein Eingeweihter ringt mit denen, versuchen die Widersacher da ihr Ziel zu erreichen. Aber wenn sie sehen, da gleiten sie ab, dann versuchen sie, ihre &#039;&#039;&#039;Ziele mit anderen Menschen zu erreichen&#039;&#039;&#039;. Natürlich wäre der Eingeweihte, den er ergreifen kann, wäre ein sehr lohnendes Ziel. Das ist schon klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist ein bisschen so wie der Atommüll, den ich nicht endlagern kann. Da gebe ich ihn den anderen in die dritte Welt. Ich bin ihn zwar los, aber die haben jetzt mehr damit zu tun.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Wenn ich keine Lösung gefunden habe, die endgültig ist.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Ich habe keine endgültige Lösung gefunden. Richtig. Ja. In der Richtung geht es, ja. Also das heißt, in dem Maße, wie die Eingeweihten sie von sich weisen, in dem Maße müssen sie sich halt andere Opfer suchen. Die sie sich eh sowieso suchen. Aber alles das, was sie jetzt auf den Eingeweihten wenden würden und durch ihn nicht erreichen können, das versuchen sie dann durch andere Menschen zu erreichen. Dadurch wird es ihnen schwerer natürlich, weil wenn sie einen hohen Eingeweihten ergreifen könnten und diese hohe Kraft in ihr Reich zwingen könnten, wäre es natürlich lohnender. Aber was bleibt ihnen über, wenn Sie abgleiten da, dann versuchen sie es halt aus den vielen Einzelnen sich zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Wenn sie diese Macht bei einem niedrigeren haben, dann sind sie ja vermehrt. Dann wird das dann vervielfältigt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Also vor allem die negativen Wirkungen vervielfältigen sich dann. Weil natürlich Menschen, die diese hohe Selbstzucht, die mit der Einweihung eben verbunden ist oder als Vorbereitung dazu schon notwendig ist, nicht haben, die verfallen ihnen natürlich viel leichter. Sie haben ein leichteres Spiel damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Aber gerade der Wein macht ja einen Menschen leichter gefügig für manche Dinge. Und das ist die erste Tat, die Jesus gemacht hat.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das ist das ganz Interessante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Wo man eigentlich keine Klarheit mehr im Kopf hat und verwirrter ist und anfälliger für die Widersacher.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=4593s Wir verdanken den Widersachern die Freiheit – sie sind notwendig 1:16:33] ===&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, das hat trotzdem eine gewisse Bedeutung. Weil wir müssen eben auch sehen, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind nicht einfach die Bösen, sondern sie sind notwendig&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie sind notwendig für unsere Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch vieles wirklich durchmachen. Es wäre ganz schrecklich, wenn wir einfach dieser Wirkung der Widersacher nicht unterliegen würden. Dann würden wir nicht zur Freiheit kommen können. Das haben wir den Widersachern zu verdanken bzw. natürlich der Gottheit, die das zugelassen hat, die Wesenheiten zu Widersachern bestellt hat, um uns zu widerstehen, um uns vom Guten wegzubringen. Nur dann können wir aus eigener Kraft zum Guten zurückkehren wollen oder uns entscheiden wohin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt: Gut und Böse kommt eigentlich mit uns in die Welt. Das ist ja ein bisserl der falsche Spruch von Mephisto dann, dass ihr werdet wie Gott und das Böse und Gute unterscheiden könnt. Die Unterscheidung ist schon da. Aber &#039;&#039;&#039;der Mensch ist es eigentlich, der sich entscheidet für das Gute oder für das Böse&#039;&#039;&#039;. Die Widersacher haben ihre bestimmte Aufgabe. Und die haben die Aufgabe, dem Menschen, ein Reich zur Verfügung zu stellen, in das das hohe Göttliche nicht hineingreifen kann. Weil es sich selbst dieser Macht begeben hat. Nur dadurch, dass ich diesen Raum zur Verfügung habe, kann ich überhaupt Freiheit entwickeln. Sonst wäre es, wie es überhaupt im Geistigen ist, es strömt das Geistige von der Quelle durch, und die Engelwesenheiten, alle aus sich heraus, sie können nicht fehlen. Aus sich heraus können sie das nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=4709s Die Widersacher sind zu ihrer Rolle abkommandiert worden 1:18:29] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Luzifer ist ja nicht von selber gefallen. Das ist ein bisschen die falsche Verdrehung, dass man sagt, der wollte jetzt anders sein, sondern &#039;&#039;&#039;er ist eigentlich bestimmt worden zu dieser Aufgabe&#039;&#039;&#039;. Da denkt man eigentlich schon unser Menschliches hinein, unsere menschliche Freiheit hinein, na, der hat gesagt, ich bin dem neidisch, dem Gott da oben, das Licht, ich will das selber auch können. Das ist unsere naive Anschauung. Aber eigentlich ist er bestellt worden zu der Aufgabe, sonst gäbe es ihn nicht. Weil sonst müsste ich schon von Haus aus sagen, na gut, allmächtig ist Gott hier oben aber nicht. Weil seine Untergebenen lehnen sich auf dagegen und er kann nicht das Machtwort sprechen, dass die sich wieder in Reih´ und Glied fügen. Eigentlich dürften Sie überhaupt gar nicht auf den Gedanken kommen, da abirren zu wollen, weil sonst ist diese Allmacht nicht gegeben. Ich meine, das Schöpfungswerk hier auf der Erde ist ein Weg: &#039;&#039;&#039;Aufgeben der Machtfülle Gottes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aufgeben der Machtfülle Gottes zugunsten der Freiheit des Menschen. Weil die Freiheit ist anders nicht zu haben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist dasselbe, was du vorhin sagtest, mit dem: Ich denke, also bin ich nicht. Eigentlich in dem Denken, was ich im Alltagsleben habe, da eben nicht mehr eine Kraft entfalten kann, die göttlich ist, sondern wo ich aus meinem menschlichen Verstand heraus tätig bin, und dann aber in meinem Ich-Wesen nicht mehr eigentlich vorhanden bin.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau! Ganz genau. Und darum müssen wir auch durch diese ganzen Erlebnisse durch irgendwo. Das ist das Wesentliche. Also darum, &#039;&#039;&#039;wir müssen irren&#039;&#039;&#039;. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, das &#039;&#039;&#039;Privileg des Menschen ist, irren zu können&#039;&#039;&#039;. Auch danebenschlagen zu können. Das ist unser eigentliches Privileg. Es wäre nicht unser Privileg, niemals irren zu können. Das haben die Engelwesenheiten alle über uns im Grunde. Aber sie haben dafür die Freiheit nicht. Und das ist noch mehr. Wenn wir aus Freiheit dann das Gute tun, das Richtige tun, dann wird auch irgendwann einmal das Reich des Bösen, das eigentlich an uns liegt, aufgelöst sein. Und darum müssen wir mit den Widersachern fertig werden. Und der Christus, die Christus-Kraft, wird mit den Widersachern fertig durch unser Ich. Das heißt, wir aus unserem Ich, wir erlösen die Widersacher. Wir lösen sie auf! Und das ist der neue Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich, also mit dem Erdenleben des Christus bis zum Kreuzestod. Damit beginnt das, dass im menschlichen Ich die Christus-Kraft so wirkt, dass &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich mithilfe des Christus, mithilfe dieser Christus-Kraft, die Widersacher erlösen kann&#039;&#039;&#039;. Nicht nur bekämpfen, sondern erlösen. Man sieht es ja recht deutlich, selbst der Michael, der Kämpfer gegen den Drachen, den ahrimanischen oder luziferischen – er hat mit allen Drachen gekämpft, was es so gibt. Aber was ist immer das Ergebnis? Er stürzt den auf die Erde hinunter. Und da ist er sehr munter. Und wir haben ihn am Hals jetzt. Also man sieht, diese Tragik betrifft jetzt nicht nur diesen Jesus von Nazareth, die er erlebt, bevor er zur Taufe geht. Das setzt sich im Grunde durch die Hierarchien fort. Die können auch nichts tun. Die können sie nur herunterschmeißen zu uns die Widersacher. Sie können sagen, ja bei uns hast du keinen Platz, wir reinigen uns von euch. Aber dann landen sie bei uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin online: &amp;quot;Entschuldigen Sie, eine Frage. Diese Essener, haben die sich ganz abgeschottet, um rein zu bleiben?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Haben auch sehr viele rituelle Waschungen und so gemacht. Also in Qumran sieht man das sehr deutlich. Da gibt es halt noch Ruinen, was man ausgegraben hat und so. Also rituelle Waschungen spielten eine Rolle. Der ganze kultische Ablauf dort. Und mit dem Essen natürlich sehr zurückhaltend, natürlich nur vegetarisch zu essen und solche Dinge. Also die haben sehr stark daran gearbeitet, eben ihr Seelisches, ihre Astralkräfte zu reinigen. Ganz, ganz stark. Aber &#039;&#039;&#039;reinigen bedeutete halt eben, es jemand anderen aufbürden&#039;&#039;&#039;. Weil es geht auch darum, nicht nur um die Widersacher alleine, es geht ja auch darum, solang ich noch nicht so ein hoher Eingeweihter bin wie etwa der Zarathustra - der kann ja zumindest eines, dass er schon aus seinem Geistselbst heraus Seelisches nicht nur - oder Astralisches - nicht nur erschaffen kann, sondern bis zu einem gewissen Grad auch auflösen kann. Weil das ist die gleiche Fähigkeit, das erschaffen können oder es ins Nichts auflösen können. Aber viele Einweihungsschüler, die auf dem Weg einmal sind, haben diese Kraft ja noch nicht. Da gehören wirklich diese vielen Inkarnationen dazu. Also vollkommen konnte das vielleicht dieser salomonische Jesus bzw. Zarathustra und vielleicht ein paar andere noch, aber sonst noch wenige. Und das heißt, Reinigung bedeutet dann, dass sie auch ihre astralischen Kräfte, ihre negativen astralischen Kräfte, von denen sie sich reinigen, dass die nicht einfach aufgelöst werden, sondern &#039;&#039;&#039;in der seelischen Umwelt da sind&#039;&#039;&#039;. Und die Menschen dadurch schädigen in Wahrheit. Das ist also &#039;&#039;&#039;seelische Umweltverschmutzung&#039;&#039;&#039;. Bitte, wie viel seelische Umweltverschmutzung haben wir heute auch. Aber das Interessante ist eben auch durch diese Reinigung, auch die bewirkt das, solange sie nicht wirklich aufgelöst werden diese Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist ja der Punkt, glaube ich, wo der Jesus dann gemerkt hat, man stoßt die Widersacher von sich, das sind eigentlich nicht nur die Widersacher, die einfach sowieso in der Menschheit wirken, sondern das sind meine verschmutzten Astralanteile, die ich jetzt nach außen trage, meine individuellen Fehler und Schwächen, die bürde ich den anderen auf, nicht nur das was objektiv als... &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt noch dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Dass durch den Wein auch mehr rauskommt.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, durchaus, durchaus. Trotzdem musste der Weg da durch gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;War das so, 600 Jahre vorher, glaube ich, hat der Buddha seine Erleuchtung gehabt, das war auch für die Menschheit ein bisschen schädlich, dass er sich da so vom Bewusstsein hinauf geschoben hat?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich! Im Prinzip hat das auch diese Wirkung. Nur man muss es halt abwägen. Es geht nur darum, die positive Wirkung ist zunächst einmal nicht ohne die negative Nebenwirkung zu erreichen. Das ist das Problem. Wie bei den heutigen Medikamenten,  die du aus der Pharmaindustrie kriegst, ein bisschen eine Wirkungen und viele Nebenwirkungen. Und eben diese Nebenwirkungen wegzukriegen war zu dem Zeitpunkt noch nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=5170s Warum gibt es das Böse in der Welt? 1:26:10] ===&lt;br /&gt;
Daher drängt die Entwicklung darauf hin, da muss etwas Neues geschehen. Da muss etwas anderes geschehen. Und das ist aber ja schon vorbereitet, der Mensch hat ein Ich, das veranlagt ist auf die Freiheit. Es war von vornherein das Ziel, sonst hätte man das Problem mit den Widersachern nicht, weil das gehört halt dazu, dass dieser Gegenraum eröffnet wird, in dem wir unsere Freiheit entfalten können oder an der Grenze zwischen den beiden Räumen, sagen wir so. Also höheres geistiges Reich und Widersacher-Reich. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Grenze und da können wir und dem oder dem zuwenden&#039;&#039;&#039;. Darum brauchen wir das auch. Das hängt auch ein bisschen zusammen halt mit der Frage: &#039;&#039;&#039;Warum gibt es das Böse in der Welt? Wie kann Gott das zulassen&#039;&#039;&#039; und so weiter? Und man muss sagen, mit all dem Schrecklichen, was passiert, es ist &#039;&#039;&#039;zugelassen zu unserem Wohl&#039;&#039;&#039;. Weil es anders nicht erreichbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nicht sagen, ja Gott hätte es besser machen können. Er hätte es doch besser planen können, dass wir sozusagen automatisch zur Freiheit hinfahren. Aber automatisch kann man nicht zur Freiheit hinfahren. &#039;&#039;&#039;Freiheit ist nur dort, wo ich immer in jedem Moment scheitern kann. Vorher ist keine Freiheit da!&#039;&#039;&#039; Sonst fahre ich immer mit Stützrädern noch sozusagen. Irgendwer macht es schon gut und bewahrt mich davor oder bzw. ich komme ja eh gar nicht in die Versuchung. Aber dann ist keine Freiheit da. Es ist eigentlich unser menschliches Schicksal, in jeder Minute, mit jedem Atemzug sind wir eigentlich immer &#039;&#039;&#039;auf den Scheideweg gestellt&#039;&#039;&#039;, mache ich das richtig oder falsch? Wähle ich das Richtige oder das Falsche? Und ich sage wirklich bis in jeden Atemzug hinein. Wir können falsch und richtig atmen. Wir können ihn jeden Moment, so wie wir seelisch uns innerlich fühlen, unsere Stimmung einem anderen gegenüber, können wir &#039;&#039;&#039;wohltuend sein oder schädigend sein&#039;&#039;&#039;. Muss ja nicht immer gleich mit dem Schwert sein. Unsere innere Seelenhaltung, auch unsere unterbewusste Seelenhaltung, manche sind mir halt unsympathisch,  die mag ich nicht, nein ich bin eh sehr zivilisiert, ich sag es natürlich nicht, ich bin auch sehr höflich, aber innerlich denke ich mir, so ein Trottel. Ja, Verzeihung! Das Mikro hat es hoffentlich nur leise aufgenommen. Aber kommt doch vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=5320s Freiheit zur Liebe – ein langer Weg 1:28:40] ===&lt;br /&gt;
Oder man ärgert sich über irgendwen, ganz spontan. Irgendeiner rennt einem hinein oder was, und &amp;quot;Kannst net aufpassen?&amp;quot; Es ist eigentlich schon ein leichter Impuls der Ablehnung, der Antipathie, des Hasses, des Zurückstoßens. Das ist jetzt nicht hochdramatisch, aber eigentlich sind es Dinge, wo wir eine seelisch negative Wirkung ausstrahlen. Und - also wir tun es ununterbrochen. Es gibt keinen Moment im Leben, wo wir nicht vor dem stehen, dass wir nicht aus unserer Freiheit heraus etwas auch besser machen könnten. Oder schlechter halt, wenn wir es jetzt nicht wählen, das Gute. Und dorthin einmal zu kommen, das &#039;&#039;&#039;in jedem Atemzug bewusst zu tun, na, das ist ein weiter Weg&#039;&#039;&#039;. Unser Seelenleben so aus dem Geistigen heraus so in der Hand zu haben, dass auch nicht im tiefsten Unterbewusstsein der negative Impuls kommt. Sondern &#039;&#039;&#039;dass der Impuls der Liebe eigentlich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich sehe, der kommt, das ist vielleicht der ärgste Verbrecher oder sonst was, und ich gebe ihm nur entgegen, was kann ich dir geben, dass du besser wirst, dass du einen Weg zur Besserung selbst findest? Dass du auch &#039;&#039;&#039;zum geistigen Licht&#039;&#039;&#039; findest. Das müsste es eigentlich sein. Das steckt in diesem Ich eigentlich drin, in diesem freien Ich. Da steckt das drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Im anderen den kleinen Funken auszugraben und ....&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja! Nur in der Lebenspraxis, wie wir alle wissen, ist es nicht immer so leicht. Weil wie oft giftet man sich halt über irgendwas. Das ist jetzt vielleicht nicht hochdramatisch, aber es zeigt halt nur, wie schwer das Ganze ist. So wirklich reinen Herzens zu sein und aus dem heraus einfach nur drauf zu schauen, wie kann ich dem etwas geben, dass der einen Schritt weiter kommt? &#039;&#039;&#039;Das heißt diese Liebe entfalten&#039;&#039;&#039;. Ihn aufzuwecken dazu, aus sich heraus den nächsten Schritt zu tun. Wenn ich ihn dabei unterstützen kann, ihm dazu ein Fingerzeig, eine Anregung geben kann, dann habe ich etwas aus einem christlichen Ich heraus geleistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Der Lehrerberuf ist ein wunderbares Feld, das zu lernen.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Absolut. Absolut. Und das ist das, was einmal auch natürlich ein Ziel ist, dass das auch in einer größeren Menschengemeinschaft passieren kann. Und &#039;&#039;&#039;einem Teil wird das gelingen, einem anderen Teil wird es nicht gelingen&#039;&#039;&#039;. Auf das kommen wir in der Apokalypse sowieso dann noch sehr, sehr deutlich hin. Also zu diesen Szenarien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=5504s Jesus geht wie entrückt zur Jordantaufe – der Beginn der Inkarnation des Christus 1:31:44] ===&lt;br /&gt;
Aber wichtig ist jetzt, damit wir für heute einen Bogen finden, also dieser Jesus von Nazareth geht jetzt wie traumverloren, &#039;&#039;&#039;wie entrückt eben zum Jordan zur Taufe&#039;&#039;&#039;. Übrigens heißt der Ort Bethanien. Es ist aber nicht das Bethanien, wo Lazarus wohnt. Wir haben ja schon gesprochen über die Auferweckung des Lazarus. Dieses eine Bethanien ist im Osthang des Ölberges. Und dieses andere Bethanien - Haus der Armut heißt es eigentlich - ist am Jordan. Jordan ist überhaupt - ja dort ist fast &#039;&#039;&#039;der tiefste Punkt der festen Erde&#039;&#039;&#039; überhaupt. Weil ihr wisst ja, das Jordantal liegt unter dem Meeresspiegel in Wahrheit. Und zwar ziemlich. 420 Meter ungefähr. Das ist schon ganz schön. Das ist ein negativer Hügel sozusagen. Also der tiefste Punkt ist natürlich dort, wo es dann ins Tote Meer übergeht, also wo dann das ohne Ausgang vertrocknet einfach in der Wüstenatmosphäre und dadurch dann immer salziger wird. Das ist ja das Ende dann vom Jordantal. &#039;&#039;&#039;Also dieser tiefste Punkt der festen Erde, gerade dort findet die Jordantaufe statt&#039;&#039;&#039;. Das hat geradezu eine geistige, symbolische Bedeutung, dass es dort am tiefsten Punkt der Erde ist. Also dieses Heilige Land hat schon gewisse Voraussetzungen auch, um Schauplatz dieses Geschehens zu werden. Das ist nicht ganz zufällig. Ich meine, da ist dieser ganze ostafrikanische Grabenbruch, durch den also auch dieses Jordantal bedingt ist. Das ist die tiefste Furche, die im Erdenantlitz sozusagen drinnen ist, die man auch von weit oben aus dem Weltraum sieht und dort verläuft dieses Jordantal. Also symbolisch gesehen kann man sagen, der Christus muss so tief wie möglich heruntersteigen auf die Erde. Und jetzt eben sich inkarnieren mit dieser Jordantaufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=5656s Johannes der Täufer und das Ich des nathanischen Jesus – Taufe als Einweihungsvorgang 1:34:16] ===&lt;br /&gt;
Wie passiert denn die? Da ist jetzt der Johannes. Dieser Johannes, von dem wir wissen, dass der &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus mit dem sehr stark in Verbindung war&#039;&#039;&#039;, weil ja &#039;&#039;&#039;sein Ich in Wahrheit durch diesen Johannes wirkt&#039;&#039;&#039; oder ein großer Teil dieser Ich-Kraft jedenfalls durch ihn wirkt. Dieser Johannes der Täufer tauft ja so, dass er sie mit Wasser tauft. Aber mit Wasser taufen heißt ja nicht nur ein bisschen so wie halt ein Kännchen drüber schütten, sondern es heißt wirklich ordentlich untertauchen. Und zwar wirklich untertauchen, bis dir die Luft ausgeht. Also dass man wirklich &#039;&#039;&#039;in einen totesnahen Zustand geradezu&#039;&#039;&#039; kommt. So wurde getauft. Weil dabei eine &#039;&#039;&#039;Lockerung des Ätherleibes&#039;&#039;&#039; bereits stattfindet, also man kommt wirklich in Todesnähe und dann gewisse geistige Erlebnisse haben kann in dem Moment. Also in Wahrheit ist das &#039;&#039;&#039;ein kleiner Einweihungsvorgang, der da passiert&#039;&#039;&#039;. Und es wurden natürlich zur Taufe auch nicht in Wahrheit die Leute wahllos zugelassen, sondern die auch eine gewisse Vorbereitung dafür hatten. Weil ansonsten kann es sehr leicht passieren, dass du in dem Moment deine ganzen Dämonen nur erlebst. Mit denen solltest vorher schon ein bissl ins Reine gekommen sein, sie aber dadurch in Wahrheit auch abgeladen haben auf die Umgebung, wie wir ja gerade gehört haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=5750s Im Moment der Taufe beginnt der Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einzuziehen – das Zarathustra-Ich verlässt gleichzeitig die Leibeshüllen. Der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre 1:35:50] ===&lt;br /&gt;
Ja und jetzt in diesem Moment, dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, kommt also hin. Des &#039;&#039;&#039;Zarathustra-Ich ist eigentlich eh schon ganz entrückt&#039;&#039;&#039; zu dem Zeitpunkt durch die Erschütterung, die er vorher erlebt hat. Also es ist eigentlich nur mehr ein Zipferl notwendig, um herauszugehen. Und das ist dann der Moment, wo &#039;&#039;&#039;der Christus beginnt, die Leibeshüllen, die jetzt von dem Zarathustra-Ich verlassen werden, zu durchdringen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieser Prozess dauert drei Jahre&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Inkarnation ist nicht jetzt - schwufff - drin, sondern das ist ein Prozess. Ja, so wie wenn wir als Menschen auf der Erde uns inkarnieren, da fängt es mit der Empfängnis an, dann geht es einmal die neun Monate durch oder was und dann werden wir überhaupt erst geboren. Interessant, dass R. Steiner diese &#039;&#039;&#039;Jordantaufe auch vergleicht gerade mit der Empfängnis&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Geburt findet statt beim Kreuzestod&#039;&#039;&#039;. Die Geburt. Dann ist der Christus - dann wird er für die Erde geboren. Dann ist er erst wirklich ganz auf der Erde angekommen. In diesem Moment. Dann ist dieser Weg bis zu einem gewissen Grad vollendet und dann verbindet er sich ja mit der Erdensphäre. Aber das werden wir sowieso noch genauer besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Und bleibt jetzt bei uns bis ans Ende aller Tage.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=5851s Mit dem Kreuzestod des Jesus von Nazareth verbindet sich Christus mit der Erde – mit dem Kreuzestod des Jesus wird Christus auf Erden geboren. Der Gottessohn wird zum Menschensohn 1:37:31] ===&lt;br /&gt;
Ja, genau, genau. Er &#039;&#039;&#039;verbindet sich dann mit der Erdensphäre&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen, er wird &#039;&#039;&#039;geboren jetzt mit dem Kreuzestod&#039;&#039;&#039;. Bis dahin sind die drei Jahre, die vergehen. &#039;&#039;&#039;Jetzt wird aus dem Gottessohn der Menschensohn&#039;&#039;&#039;. Auch das sind zwei so Begriffe. Ich meine, auch bei uns, &#039;&#039;&#039;wir sind auch Gottessohn in den ersten drei Lebensjahren&#039;&#039;&#039;, wo wir noch nichts von unserem Ich wissen, daher auch bewusst nicht fehlen können. Da haben wir noch keine Entscheidungsfreiheit. Aber erst mit dem dritten Lebensjahr, wenn man anfangen soll, sich unseres Ichs erstmals bewusst zu werden, dann werden wir zum Menschensohn. Dann erst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=5901s Unterschied zwischen Engel und Mensch 1:38:21] ===&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist vorher unser Ich sehr stark also mit, namentlich mit der Engelwesenheit verbunden, die uns begleitet. &#039;&#039;&#039;Engelwesen haben ja im Übrigen die gleichen Wesensglieder wie der Mensch, nur mit einem Unterschied, das Physische, das Ätherische und das Astralische ist nicht mit dem ganzen Rest verbunden, sondern es wirkt von außen herein&#039;&#039;&#039;. Also das Ich zum Beispiel des Engels. Daher kann ein Engel sich verkörpern in Wasserdünsten, in Wasserflächen sogar, das kann ganz zerteilt sein, er hat keine umrissene Körperlichkeit und trotzdem wirkt er ins Physische hinein, bis ins flüssige Element hinein geht das, bis ins fließende Wasser kann das gehen, bis in den aufsteigenden Dunst hinein, bis ins Luftelement, bis ins Wärmeelement. Und da drin sind Lebenskräfte, Ätherkräfte, die natürlich die Natur auch beleben, und darin sind astralische Kräfte, die wirken. Aber das Ich schwebt drüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kommt nicht in unsere sinnliche Welt herunter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Unterschied zwischen Engel und Mensch. Und sonst sind wir ganz gleich gebaut&#039;&#039;&#039;. Und wenn das Kind geboren wird, ist es eigentlich so, dass das Ich des Kindes noch ganz so wie beim Engel, noch ganz schwach verbunden ist mit dem drunten bzw. fast noch gar nicht. Und erst jetzt so in diesen drei Jahren kommt die Verbindung immer stärker, so dass dieses Ich jetzt in diese Körperlichkeit hineinzuwirken beginnt. Aber das ist ein Prozess, der passiert. Und da ist am Anfang noch ganz stark irgendein Engel auch damit verbunden. Und das heißt, das Kind auch in diesen ersten drei Lebensjahren ist eigentlich noch genauso wie ein Engel. Auch von der ganzen Struktur der Wesensglieder her ist es eigentlich noch wirklich ein Engerl. Selbst wenn  es manchmal ein Bengerl ist. Aber das ist die Äußerlichkeit. Aber dieses Engelhafte ist da noch drinnen. Also dass das Ich noch nicht wirklich verbunden ist. Und ebenso ist es aber jetzt bei dem Christus bei der Jordantaufe. Es braucht diese drei Jahre, dass dieses Ich jetzt endlich dann zum Schluss ganz den Körper ergreift. Aber dann ist der Todesmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Mit der Jordantaufe stirbt das Zarathustra-Ich aus dem Leib heraus, oder?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirbt aus dem Leib, verlässt den Leib auf jeden Fall. Und das heißt, das ist etwas, was normal beim Tod passiert, nur hier auf ganz andere Art. Weil sonst passiert es so, dass der Tod dann entsteht, wenn die Verbindung, wenn der Ätherleib sich ganz herausgelöst hat und der Astralleib und diese Verbindung zerreißt. Das ist alles da nicht der Fall. Sondern es ist jetzt eine, ja im Grunde in dem Moment dann eine bewusste Opfertat dieses Zarathustra-Ich. Da herauszugehen. Bei der Taufe herauszugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Bei der Taufe geht er raus, wie er im Tempel reingekommen ist, verlässt er ihn jetzt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Verlässt er ihn jetzt. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Ist jetzt Jesus mit dem Geistigen mehr verbunden?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, also dieses Zarathustra-Ich ist jetzt im Geistigen. Dafür beginnt jetzt die Inkarnation des Christus-Ich. Der Christus beginnt sich jetzt mit der Jordantaufe zu inkarnieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Die Klarheit des Geistes wirkt dann mehr!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Und er nimmt das in einen anderen Weise war, wie er vorher gekommen ist, war er verwirrt. Weil beides noch da war und so ist er mit dieser Taufe in einem anderen Bewusstsein in einer Klarheit dem Göttlichen mehr ausgerichtet?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, also es ist - Vorsicht! Man muss schauen. Also &#039;&#039;&#039;das Zarathustra-Ich oder dieses Ich des salomonischen Jesus, das geht jetzt hinaus&#039;&#039;&#039;. Also von dem ist jetzt nicht die Rede, sondern die Rede ist vom &#039;&#039;&#039;Christus, der jetzt diese verlassenen Leibeshüllen ergreift und durchdringt&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist es wirklich die große Christus-Kraft, die als Ich, als das makrokosmische Ich, sich jetzt in diesen mikrokosmischen Körper hinein zwängt. Das ist das Einmalige darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Dieses Weise.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Diese göttliche Kraft, die letztlich tätig den ganzen Kosmos geschaffen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: Das Licht, das Reine.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist da drinnen jetzt. Und jetzt beginnt der Prozess eben durch drei Jahre, dass dieses Christus-Ich diesen Körper ergreift und durchdringt bis in die letzte Faser hinein. Bis &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mineralischen Bestandteile des Knochensystems&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz, ganz wichtig. Also zum Beispiel bis dahin hat es jetzt noch kein Ich geschafft, sich zu inkarnieren. Es gab auch von den Menschen in Wahrheit noch keine vollständige Inkarnation bis zu dem Zeitpunkt. Das heißt, die Menschen waren alle nicht vollständig inkarniert, weil sie gewisse Bereiche eben nicht erfassen konnten mit ihrem Ich. Die stehen nicht oder standen nicht unter dem Einfluss des Ich. &#039;&#039;&#039;Der Christus durchdringt das bis in das Knochensystem hinein. Bis ins Mineralische des Knochensystems hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist das ganz Neue. Und damit überwindet er auch in gewisser Weise den Tod. Aber über das werden wir sowieso noch gesondert sprechen, was das heißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Aber als er über das Wasser gegangen ist, hat er ja auch schon viele Kräfte entwickelt, die ja auch eine höhere Kraft in sich bewirkt hat.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=6278s Der Christus wandelt übers Wasser – Wasser steht für das Astralische, das Seelische. Das Ich muss der Herr über das Seelische werden 1:44:38] ===&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist ja bereits der Christus. Der übers Wasser wandelt. Das ist eben nicht dieser Jesus von Nazareth. Weil das spielt sich ja alles erst nach der Jordantaufe ab. Dieses: Christus wandelt über das Meer, also eigentlich über den See Genezareth. Wobei das ja natürlich auch wieder nicht äußerlich zu nehmen ist. Das ist nämlich eine Imagination, die in ein sinnliches Bild gekleidet ist. Das will ich aber heute nicht - kurz kann ich es andeuten: &#039;&#039;&#039;Mit dem Meer ist in Wahrheit das Astralische, das Seelische gemeint&#039;&#039;&#039;. In dem &#039;&#039;&#039;das Ich nicht ertrinken darf&#039;&#039;&#039;. Wie es halt oft noch war, na wenn der Astralleib einmal wilde Wellen schlägt, da ist das kleine Ich, das damals da war, noch sehr hilflos bei den meisten Menschen. Um das geht es! Und der Petrus ist dann der, der eh noch  Angst hat, aber er sagt, komm´ zu mir, habe Vertrauen, in deinem Ich liegt die Stärke. Du bist der Fels, auf dem ich meine Kirche bauen will. Dein Ich ist stark genug, dass du über dieses Astralmeer gehen kannst. Aber das ist das seelische Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Also dass das Seelische größer ist und alles überwinden kann.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Das Ich ist es. Das Ich muss der Herr in der Seele werden. Das ist wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Aber das Ich muss...?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Ich muss der Herr in der Seele werden&#039;&#039;&#039;. Wir werden noch genauer darüber sprechen. Es wird heute die Zeit nicht mehr ausreichen, um das ausführlicher zu behandeln. Aber wir müssen auch den Unterschied sehr deutlich uns zu Bewusstsein führen: &#039;&#039;&#039;Was ist das Geistige? Was ist das Seelische? Was ist das sterbliche Seelische und das unsterbliche Seelische?&#039;&#039;&#039; Ist nämlich nicht so einfach gesagt, ja, die unsterbliche Seele. Das hängt alles nur daran, dass man die Dinge nicht fein genug unterscheidet. Die &#039;&#039;&#039;Unsterblichkeit der Seele ist nicht etwas, was von Haus aus gegeben ist, sondern was erworben werden muss&#039;&#039;&#039;. Da müssen wir arbeiten dafür. Und die Seele ist nicht das Ich. Die Seele ist etwas, was durch die Arbeit des Ich gebildet wird. Und wenn sie unsterblich werden soll, dann muss eine entsprechende geistige Kraft darin sein, in dem, wie ich arbeite. Aber das ist zu viel für heute. Das ist zu viel für heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, dass wir heute zur Taufe gekommen sind und jetzt endlich uns beschäftigen konnten damit, dass &#039;&#039;&#039;der Christus jetzt seine Inkarnation beginnt. In der vierten Kulturepoche, in der griechisch lateinischen Zeit&#039;&#039;&#039;. Und das entspricht den Geschehnissen in der Apokalypse hier, die mit dem &#039;&#039;&#039;vierten Sendschreiben zusammenhängen an die Gemeinde vom Thyatira&#039;&#039;&#039;. Wo eben wirklich dieses gewichtige Wort eben daher auch steht, weil das jetzt für uns auch der Beginn ist, dass wirklich das Ich sich ganz inkarnieren kann und dass &#039;&#039;&#039;unser Ich eben von der gleichen Wirkungsmacht vom Prinzip her ist, wie das des Christus&#039;&#039;&#039;. Das steht eben gerade hier in der vierten Kulturepoche drinnen oder in der vierten Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigens sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Und ich will ihm den Morgenstern geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=6506s Der Morgenstern steht für die zweite Hälfte der Erdentwicklung 1:48:26] ===&lt;br /&gt;
Der Morgenstern - nur kurz angedeutet, bedeutet die zweite Hälfte der Erdenentwicklung. Im Grunde die Entwicklung, die jetzt beginnt. Die Erdentwicklung hat zwei Hälften, eine, die &#039;&#039;&#039;aus der Vergangenheit kommt, das ist die sogenannte Marshälfte&#039;&#039;&#039; und eine, die &#039;&#039;&#039;in die Zukunft weist, das ist die Merkurhälfte&#039;&#039;&#039;. Und die Christuseingeweihten sind Merkur-Eingeweihte, die für die Zukunft arbeiten. Das ist wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [https://www.youtube.com/watch?v=E-k5XRxTFs4&amp;amp;t=6542s Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schluss 1:49:02] ==&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das wäre jetzt ein Punkt für heute mal zu sagen es ist einiges zu verdauen. Es ist einiges an Fragen wieder da. An offenen Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers online: &amp;quot;Wolfgang darf ich was sagen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bitte. Bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Es ist wunderbar dargestellt die Taufe und der Tod, also die Empfängnis und die Geburt am Kreuz. Vielen Dank! Ich möchte nur darauf hinweisen, die Taufe, wahrscheinlich am 6. Jänner 30 erfolgt und der historische Karfreitag, der 3. April 33. Das sind aber jetzt genau &#039;&#039;&#039;40 Mondmonate&#039;&#039;&#039; und das scheint mir sehr wichtig. Die 40, die ganz untergeht, weil wenn immer ...mit den ersten drei Jahre oder die ersten drei Jahre des Kindes. Aber es sind 40 Mondmonate. Das ist sehr wichtig, weil auch der Mensch 40 Wochen im Mutterleib als Embryoentwicklung hat. Die Gynäkologen rechnen nicht mit neun Monaten, sondern rechnen in Wochen. Und dann sind es 40 Wochen. Und von daher ist eine unerhörte Aussage für die 40 auch gegeben.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Darf ich noch etwas sagen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, gerne. Gerne! Wer schon genug hat, schaltet halt ab einfach. Ansonsten können wir endlos plaudern. Passt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Wir beschäftigen uns grad sehr intensiv Kana, mit der Hochzeit. Und da ist jetzt folgende Entdeckung, finde ich, sehr wichtig.  Die Jordantaufe war am 6. Jänner 30. Das sogenannte Zeichen ... Wunder...großer Unterschied... war im Jänner möglicherweise 31, also nach einem Jahr. Nicht im Jahr 30. Also Kana war erst im Jahr 31.  Du hast daher im Johannesevangelium eine Zeit, wo nichts berichtet wird, und was ist das Wunderbare daran? Der esoterische Inhalt des Evangeliums. Darüber kann man nicht schreiben und nicht sprechen.&amp;quot;  &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird vieles nicht ausgesprochen. Ganz richtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Was passiert ist so aufregend, dass der Gottessohn, also die Gotteskraft des Ichs, die Gotteskraft des Christus, wirkt, aber so bescheiden, dass er jetzt nicht als der Star auftritt, sondern...was einem semitischen Sprichwort entspricht: Was mir, auch Dir. Damit ist auch angedeutet, es ist eben nicht die Mutter, sondern es ist die Frau. Und es ist die Frau, die dann eben auch beim Kreuz ist. Siehe, dein Sohn und siehe deine Mutter.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, richtig. Ja, da hängt noch sehr, sehr viel dran. Absolut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Es braucht ein Jahr, um sich überhaupt in diese Inkarnation hineinzufinden als Mensch, ohne dass er jetzt wie der Batman da schon so herumschießt, sondern ganz bescheiden den Menschen nicht bloßstellt, sondern Sachen macht, die jeder Mensch auch könnte unter Anführungszeichen unter bestimmten Bedingungen. Sagt er ja auch: Wir werden noch größeres vollbringen. Das sind ja unglaubliche Aussagen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, absolut, absolut. Ja, fein. Danke Viktor! Danke. Gut. Wenn noch wer Fragen hat, gerne. Ansonsten danke ich euch. Und nächste Woche wieder. Es hat sich heute schon die Frage gestellt, wie wir weiter tun? Wir lange wir weiter tun? Also ich würde im Moment einmal weiter tun. Aber vielleicht besprechen wir das einmal, wie lange wir mit den Vorträgen fahren wollen in den Sommer hinein oder so. Helga hat gesagt, im Juli wäre es angenehm, da könnte sie jeden Dienstag. Überlegt euch das vielleicht und besprechen wir das in einem der nächsten Male. Gut. Ich bedanke mich herzlich. Danke.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_9._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=2007</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_9._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=2007"/>
		<updated>2022-10-19T18:51:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselwörter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Zentrales Thema und roter Faden des Vortrags ist weiterhin die Apokalypsis Jesu Christi, also die Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig die Enthüllung des menschlichen Ich. In der Offenbarung des Johannes stehen wir beim vierten Sendschreiben, dem Sendschreiben an die Gemeinde Thyatira, die für die vierte Kulturepoche steht. Es ist die Kulturepoche, in der das Erdenleben des Christus sich ereignet. Um die Inkarnation des Christus auf Erden vorzubereiten, werden zu Bethlehem zwei Jesusknaben geboren. Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David, aus der priesterlichen Linie, der die reinstmöglichen Leibeshüllen zur Verfügung stellt und der salomonische Jesus, aus der königlichen Linie, in dem das weise Zarathustra-Ich seine Wirkung entfaltet. Im zwölften Lebensjahr der beiden Jesusknaben vereinigen sich die beiden zu einer vollkommenen Person zum einen mit den reinstmöglichen Leibeshüllen (physisch, ätherisch, astral) und zum anderen mit der Weisheit vieler Inkarnationen des Zarathustra. Während die Bibel über die Zeit zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr des Jesus von Nazareth schweigt, findet man im sogenannten 5. Evangelium Rudolf Steiners Hinweise auf das Leben des Jesus während dieser Zeit. Als er den Essener-Orden verlässt, kommt es zu einem erschütterndem Erlebnis, bei dem er erkennt, dass durch die Reinigungs- und Läuterungsmethoden der Essener zwar der Einfluss der Widersacherkräfte auf die Menschen beim Essener-Orden gebannt werden kann, die Widersacher sich aber der Menschen außerhalb des Ordens noch stärker bemächtigen. Die Reinigungszeremonien des Essener-Ordens führen also in gewisser Weise zu einer astralen Umweltverschmutzung. Durch all diese Erfahrungen stark aufgewühlt, kommt es zu einer leichten Ablösung des Zarathustra-Ich. In diesem Zustand geht Jesus von Nazareth zu seiner Mutter, der Mutter des salomonischen Jesus, um ihr alles zu erzählen. Geistig betrachtet ist es seine wahre Mutter, weil das Ich des salomonischen Jesus, also das Zarathustra-Ich zu diesem Zeitpunkt in ihm wirkt. Danach lässt er sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen. Während dieses Vorgangs verlässt das, durch die vielen Erschütterungen bereits etwas gelockerte Zarathustra-Ich, die Leibeshüllen des Jesus. Gleichzeitig markiert die Jordantaufe den Beginn der Inkarnation des Christus in die Leibeshüllen des Jesus von Nazareth. Die Inkarnation des Christus ist ein Prozess, der insgesamt drei Jahre dauert und im Mysterium von Golgatha gipfelt. Man muss sich vorstellen, dass während dieses Inkarnationsprozesses die gesamte Christus-Kraft – die fähig war, das ganze Universum zu erschaffen – in einen menschlichen Körper einzieht. Der Moment des Todes am Kreuz erst bedeutet die endgültige Geburt des Christus auf Erden, der sich dabei mit der ganzen Erde bis ins Mineralische hinein verbindet. Damit beginnt eine neue Ära der Erdentwicklung, eine Zeitenwende, weil ab diesem Zeitpunkt erst der Mensch sein Ich wirklich entwickeln kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Einführung: Apokalypsis Jesu Christi: Die Enthüllung des Wesens Jesu Christi 0:00:19|Apokalypsis Jesu Christi: Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig Enthüllung des Wesens des menschlichen Ich]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Zwei Jesusknaben werden zur Zeitenwende in Bethlehem geboren 0:03:15|Zur Vorbereitung der Menschwerdung des Christus auf Erden benötigt es die Geburt zweier Jesusknaben]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David (priesterlich) und der salomonische Jesusknabe (königlich) 0:04:24|der nathanische (priesterliche) und der salomonische (königliche) Jesus mit unterschiedlichen Abstammungslinien und Geburtsgeschichten]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Der nathanische Jesusknabe stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen zur Verfügung, der salomonische die hohen Bewusstseinskräfte eines Eingeweihten 0:05:13|der eine stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen (physisch, ätherisch, astral), der andere ein weisheitsvolles Eingeweihtenbewusstsein zur Verfügung (das Zarathustra-Ich)]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersacherkräfte 0:10:01|Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersachermächte]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Im zwölften Lebensjahr kommt es zur Vereinigung der beiden Jesusknaben zu einer vollkommenen Person: Das Ich des salomonischen Jesus, das Zarathustra-Ich taucht ein in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus 0:06:55|Verbindung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Im zwölften Lebensjahr kommt es zur Vereinigung der beiden Jesusknaben zu einer vollkommenen Person: Das Ich des salomonischen Jesus, das Zarathustra-Ich taucht ein in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus 0:06:55|das Zarathustra-Ich des salomonischen Jesusknaben geht dabei hinüber in die Leibeshüllen des nathanischen Jesusknaben]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Verbindung des nathanischen Jesus mit Johannes dem Täufer 0:08:22|das wurde ermöglicht, durch das schwache Ich des nathanischen Jesus, das zum ersten Mal auf Erden inkarniert war und gleichzeitig auch in Johannes dem Täufer wirksam war]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersacherkräfte 0:10:01|Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus zeichnen sich dadurch aus, dass sie frei von jeglichem Einfluss der Widersacherkräfte waren]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Jesus predigt den Schriftgelehrten im Tempel: Ein Hinweis auf die Zusammenführung der beiden Jesusknaben 0:11:37|der nathanische Jesus predigt im Tempel den Schriftgelehrten]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Individualsprache – eine Sprache die individuell aus den einzelnen Menschen kommt 0:13:39|Die Individualsprache des kleinkindlichen nathanischen Jesus]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die hebräische Sprache – jeder Laut, jeder Konsonant ist reich an Formbildekräften 0:15:14|besonders in der hebräischen Sprache sind die Konsonanten stark mit Formbildekräften verbunden]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir finden zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel: Eine seelische Ebene (Astralkräfte) und eine ätherische Ebene (Lebenskräfte) 0:18:37|wir finden in der Bibel zwei Schöpfungsgeschichten: Eine im seelischen Bereich (Astralwelt) und eine auf der ätherischen Ebene (Lebenskräfte)]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Sündenfall betritt der Mensch die Erde und erhält sein menschliches Ich 0:19:55|Sündenfall: in dem Moment wo der erste Mensch die Erde betritt bekommt er sein menschliches Ich]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich und Ich-Bewusstsein ist nicht dasselbe – der lange Weg zum Ich-Bewusstsein beginnt und der große Schub setzt ein mit dem Erdenleben des Christus zur Zeitenwende 0:21:29|die Ich-Entwicklung des Menschen bekommt durch das Erdenleben des Christus einen großen Schub]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die aus vielen Inkarnationen gewonnene Weisheit des Zarathustra – Geistselbst und Lebensgeist 0:23:53|Das Buddha-Bewusstsein des Zarathustra: er muss für sich nicht widergeboren werden]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die aus vielen Inkarnationen gewonnene Weisheit des Zarathustra – Geistselbst und Lebensgeist 0:23:53|Zarathustra hat Geistselbst entwickelt, d. h. er hat mithilfe seines Ich seinen Astralleib verwandelt und er hat Lebensgeist entwickelt, d. h. Großteils auch seinen Ätherleib verwandelt]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Schüler des Zarathustra – Moses und Hermes (Menes) 0:28:05|die Schüler des Zarathustra: Moses erhält den Ätherleib und kann die Schöpfungsgeschichte schreiben, Hermes (Menes) erhält den Astralleib, begründet die ägyptische Kultur und entwickelt die hermetische Lehre „Wie oben, so unten“]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Wirkung der Architektur auf die Seele des Menschen 0:29:27|die ägyptische und die griechische Architektur haben eine Wirkung auf die Seele des Menschen]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Das fünfte Evangelium – R. Steiner über das Leben des Jesus zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr 0:39:13|das Fünfte Evangelium: das Leben des nathanischen Jesus mit dem Ich des salomonischen Jesus im Zeitraum zwischen zwölftem und dreißigstem Lebensjahr]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Das fünfte Evangelium – R. Steiner über das Leben des Jesus zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr 0:39:13|Essener-Orden]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Jesus hat ein erschütterndes geistiges Erlebnis beim Verlassen des Essener-Ordens: Sich Läutern heißt, die Widersacherkräfte den außenstehenden Menschen aufbürden 0:52:18|beim Verlassen des Essener Ordens hat Jesus ein erschütterndes geistig-seelisches Erlebnis: Durch die Reinigungszeremonien (Askese) der Essener werden die Widersacherkräfte zwar gebannt, die aber stürzen sich umso mehr auf die Menschen außerhalb des Ordens]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Jesus hat ein erschütterndes geistiges Erlebnis beim Verlassen des Essener-Ordens: Sich Läutern heißt, die Widersacherkräfte den außenstehenden Menschen aufbürden 0:52:18|seelische Umweltverschmutzung: die Widersachermächte werden den Menschen außerhalb des Ordens aufgebürdet]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18|zwei Jesusknaben: zwei Elternpaare]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18|Jesus geht nach dieser Erfahrung zu seiner Mutter, der Mutter des salomonischen Jesus]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18|geistig gesehen ist es seine wahre Mutter]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18|die jungfräuliche Maria: das Jungfräuliche ist seelisch zu betrachten]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Unsere Aufgabe – die Erde umgestalten bis ins letzte Stäuberl und die Natur erlösen 1:05:39|Aufgabe des Menschen: die Natur umzugestalten und die Widersachermächte zu erlösen]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Erst seit dem Erdenleben des Christus ist es den Menschen möglich ihr Ich-Bewusstsein wirklich zu entwickeln und damit erst Erlösung möglich 1:13:04|das wird erst ermöglicht durch das Erdenleben des Christus]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir verdanken den Widersachern die Freiheit – sie sind notwendig 1:16:33|die Widersacher sind notwendig, um die Freiheit des Menschen zu ermöglichen]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Warum gibt es das Böse in der Welt? 1:26:10|es ist der Mensch, der das Privileg hat Böses und Gutes zu tun, sich entscheiden kann]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Freiheit zur Liebe – ein langer Weg 1:28:40|das Privileg des Menschen zu irren und Fehler zu machen]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Jesus geht wie entrückt zur Jordantaufe – der Beginn der Inkarnation des Christus 1:31:44|Jordantaufe: ein Einweihungsritual]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Johannes der Täufer und das Ich des nathanischen Jesus – Taufe als Einweihungsvorgang 1:34:16|Johannes der Täufer]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Johannes der Täufer und das Ich des nathanischen Jesus – Taufe als Einweihungsvorgang 1:34:16|der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus ab dem Moment der Taufe]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Moment der Taufe beginnt der Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einzuziehen – das Zarathustra-Ich verlässt gleichzeitig die Leibeshüllen. Der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre 1:35:50|die Inkarnation des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Moment der Taufe beginnt der Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einzuziehen – das Zarathustra-Ich verlässt gleichzeitig die Leibeshüllen. Der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre 1:35:50|erst beim Kreuzestod, dem Mysterium von Golgatha, ist die Inkarnation vollendet]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Kreuzestod des Jesus von Nazareth verbindet sich Christus mit der Erde – mit dem Kreuzestod des Jesus wird Christus auf Erden geboren. Der Gottessohn wird zum Menschensohn 1:37:31|der Kreuzestod als Geburt des Christus auf Erden]] – [[Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter#Unterschied zwischen Engel und Mensch 1:38:21|Christus verbindet sich mit der Erde bis ins Mineralische hinein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des neunten Vortrages (von Bruno im Oktober 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung: Apokalypsis Jesu Christi: Die Enthüllung des Wesens Jesu Christi 0:00:19 ===&lt;br /&gt;
So! Kamera läuft. Wir sind unterwegs. ... Für die, die es noch nicht wissen, die meisten wissen es eh schon, Mikro bitte während des Vortrags abschalten, außer man will dringend was sagen. So! Es wird ernst! Der Spaß ist jetzt vorbei. Jetzt geht es weiter. Also, meine Lieben, ich freue mich, dass ihr wieder alle versammelt seid online. Und hier drängt es sich auch schon langsam. Ich glaube, wir müssen bald einmal übersiedeln. Ja, wir könnten einen Stock höher gehen, dann können wir noch mehr füllen. Und bis zur Stadthalle, glaube ich, haben wir noch ein bisschen Luft nach oben. Na, ich freue mich, dass viele dabei sind und dieses schwierige Thema interessant finden. Ist ja gar nicht so gesagt in unserer Zeit heute. Wir sind beim neunten Vortrag über die Apokalypse des Johannes mit dem eigentlichen Untertitel &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Es geht also eigentlich um die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist das eigentliche Thema. Und damit verbunden auch die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Wesens des menschlichen Ich&#039;&#039;&#039;. Also das ist untrennbar miteinander verbunden. Ich will aber heute nicht viel wiederholen, weil der letzte Vortrag war im Grunde eine große Wiederholung und ich habe versprochen, ich starte jetzt gleich los mit dem, wie es weitergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Jesusknaben werden zur Zeitenwende in Bethlehem geboren 0:03:15 ===&lt;br /&gt;
Wir waren also dabei stehengeblieben. Wir stehen zur Zeitenwende bei der Geburt nicht des Jesus, sondern der &#039;&#039;&#039;Jesusknaben&#039;&#039;&#039;. Weil wir drauf gekommen sind, &#039;&#039;&#039;es sind zwei&#039;&#039;&#039;. Also das ist schon mal was Ungewöhnliches für Außenstehende, obwohl es in der Bibel sehr deutlich drinnen steht, weil &#039;&#039;&#039;zwei sehr unterschiedliche Geburtsgeschichten&#039;&#039;&#039; erzählt werden bei Lukas und Matthäus. Und da könnte man zumindest aufmerksam werden. Also &#039;&#039;&#039;Stammbaum ist anders, die Ereignisse sind teilweise ganz anders&#039;&#039;&#039;, das könnte einem zumindest auffallen. Wir haben eben auch darüber gesprochen, warum zwei Jesusknaben notwendig waren, um vorzubereiten die &#039;&#039;&#039;Inkarnation des Erdenlebens des Christus&#039;&#039;&#039;. Also das Wesentliche ist, dass selbst mit diesen beiden Jesusknaben – jetzt haben wir es eh schon doppelt – ist noch immer nicht der Christus geboren auf Erden. Also die &#039;&#039;&#039;Menschwerdung Christi&#039;&#039;&#039; ist damit noch nicht erfüllt, sondern sie ist erst vorbereitet durch diese beiden Jesusknaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David (priesterlich) und der salomonische Jesusknabe (königlich) 0:04:24 ===&lt;br /&gt;
Und eine wichtige Geschichte – die wir im 7. Vortrag auch schon behandelt haben – war, dass diese &#039;&#039;&#039;beiden Jesusknaben jetzt in gewisser Weise vereinigt werden zu einer irdischen Persönlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es ist nämlich so, dass der eine Jesusknabe, der sogenannte &#039;&#039;&#039;nathanische Jesusknabe&#039;&#039;&#039;, der aus der priesterlichen Linie stammt, aus der sogenannten nathanischen Linie des Hauses David. Das ist der, den wir also kennen, mit den Hirten, die zum Kripperl kommen. Der also in der Krippe zu Bethlehem geboren wird. Beim anderen ist ja von einer Krippe keine Rede. Das ist zwar auch in Bethlehem, die Geburt des anderen Jesusknaben, des &#039;&#039;&#039;salomonischen Jesusknaben&#039;&#039;&#039;, aber die haben ganz unterschiedliche Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der nathanische Jesusknabe stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen zur Verfügung, der salomonische die hohen Bewusstseinskräfte eines Eingeweihten 0:05:13 ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;der eine&#039;&#039;&#039; stellt, könnte man sagen, ganz &#039;&#039;&#039;auserwählte Leibeshüllen für den Christus zur Verfügung&#039;&#039;&#039;, das heißt physischer Leib, Ätherleib, also ganz reine Lebenskräfte und ein ganz reiner Astralleib. Also das heißt, dass in dem die Seelenkräfte dann wirken können. Das ist also einmal eine Voraussetzung für das Erdenleben des Christus. Aber das passiert eben nicht gleich mit der Geburt dieser beiden Jesusknaben. Und &#039;&#039;&#039;der andere, der zweite, der salomonische Jesusknabe, ist – wie R. Steiner schildert – der wiedergeborene Zarathustra&#039;&#039;&#039;. Der also die &#039;&#039;&#039;urpersische Kultur&#039;&#039;&#039; bereits eingeleitet hat, der dann in dieser Kulturperiode öfters verkörpert war. Also es geht auch um Wiederverkörperung, Reinkarnation dabei und der dabei sehr, sehr viele Erfahrungen im Erdenleben gesammelt hat. Der ein &#039;&#039;&#039;hoher Eingeweihter geworden ist&#039;&#039;&#039;und der also diese &#039;&#039;&#039;Bewusstseinskräfte dann auch so stark entwickelt hatte&#039;&#039;&#039;, wie sonst kaum einer in dieser vorchristlichen Zeit. Wir stehen ja jetzt an der Zeitenwende, wo eigentlich erst das anbricht dieses christliche Zeitalter, das dann ganz auf das Bewusstsein, auf das Ich gebaut ist. Aber dazu ist die Inkarnation des Christus notwendig und Eingeweihte wie Zarathustra nehmen aber das in gewisser Weise schon voraus, durch ihre starke geistige Schulung. Kriegt dann natürlich durch das Erdenleben des Christus auch noch einen besonderen Impuls. Aber Sie bereiten das vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im zwölften Lebensjahr kommt es zur Vereinigung der beiden Jesusknaben zu einer vollkommenen Person: Das Ich des salomonischen Jesus, das Zarathustra-Ich taucht ein in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus 0:06:55 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;diese beiden Jesusknaben vereinigen sich in gewisser Weise in einer Person im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;. Also zwölftes Lebensjahr heißt, das ist so die Zeit der Pubertät, die beginnt da, im Süden überhaupt etwas früher als hier, obwohl es bei uns heute auch meistens schon früher beginnt. Weil früher war das einmal so das vierzehnte Lebensjahr, zumindest in unseren Breiten, es hat sich also auch bei uns nach vor verschoben deutlich. Und da ist es so, dass jetzt das Ich, dieses hoch erfahrene Ich, &#039;&#039;&#039;dieses Ich des Eingeweihten, der in dem salomonischen Jesusknaben verkörpert ist, also dieses Zarathustra-Ich, dass das hinüber geht in den nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, das heißt in diese Körperlichkeit eintaucht. Was nicht so ein großes Problem war, weil dieser &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus war das erste Mal auf Erden verkörpert&#039;&#039;&#039;. Hat daher im Grunde noch &#039;&#039;&#039;kein ausgereiftes, irdisches menschliches Ich&#039;&#039;&#039;, wie die anderen Menschen, sondern ist ganz neu da. Und das heißt, das ist gar kein Problem, man muss es gar nicht einmal verdrängen, weil es eigentlich im Grunde noch gar nicht da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verbindung des nathanischen Jesus mit Johannes dem Täufer 0:08:22 ===&lt;br /&gt;
Und noch aus einem zweiten Grund nicht wirklich da ist, &#039;&#039;&#039;weil diese Ich-Kraft in Johannes dem Täufer auch wirksam ist&#039;&#039;&#039;. Das klingt alles für Menschen, die jetzt mit der Anthroposophie nicht vertraut sind... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Das Ich des salomonischen ist beim Johannes dem Täufer auch drinnen?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, vom nathanischen, eben gerade das, was beim nathanischen Jesusknaben fehlt – ihm vorenthalten wurde, so sagt es R. Steiner – das ist Großteils &#039;&#039;&#039;wirksam beim Johannes dem Täufer&#039;&#039;&#039;. Um ihn herum, als Kraft, kann man sagen. Wir haben da eh schon einige Male darüber gesprochen, ich will es bewusst heute nicht wieder ansprechen, weil sonst sind wir am Ende wieder nur bei einer Wiederholung. Also es muss jetzt ein bisschen weitergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist &#039;&#039;&#039;diese Vereinigung der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;das Ich des Zarathustra geht in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus über&#039;&#039;&#039;. Und natürlich der salomonische Jesus, der jetzt von seinem Ich verlassen ist, der hat ein Problem natürlich, weil im Grunde, ein Mensch auf Erden nicht längere Zeit ohne Ich leben kann. Also in irgendeiner Form muss es wirken, das Ich. Und das hat zur Folge, dass dieser salomonische Jesus auch relativ bald darauf stirbt. Weil er von seinem Ich einfach verlassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersacherkräfte 0:10:01 ===&lt;br /&gt;
Beim nathanischen Jesus war das insofern anders, als sein Ich halt zwar ganz leise herein gewirkt hat schon und er vor allem diese ganz lebendigen Leibeshüllen hatte. Also dieses &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß des nathanischen Jesus zeichnet sich dadurch aus, dass es die bestmöglichen Kräfte hat, die leiblich überhaupt möglich sind&#039;&#039;&#039;. Und leiblich ist eben physischer Leib, aber auch eben die Lebenskräfte, die sind ganz entscheidend bei dem nathanischen Jesus und eben auch die Kräfte des Astralleibes, die ganz rein sind. Die &#039;&#039;&#039;nicht vom Sündenfall beeinträchtigt sind, das heißt, nicht beeinträchtigt sind durch die Einwirkung der Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Und eben die Ätherkräfte, die Lebenskräfte, sind nicht beeinträchtigt durch die ahrimanischen Kräfte, die von unten kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bei den Menschen ist das alles bereits beeinträchtigt, gestört, abgetötet, bis zu einem gewissen Grad bzw. das Astralische vom Luzifer erfasst, der die Begierden anheizt. Also das ist alles bei dem nathanischen Jesusknaben nicht drinnen und in ihn geht jetzt dieses Zarathustra-Ich über. Aber der verlassene Leib, die verlassenen Leibeshüllen des salomonischen Jesus, die sind nicht lange lebensfähig ohne Ich auf Erden. Das heißt, er stirbt früh. Und das heißt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus predigt den Schriftgelehrten im Tempel: Ein Hinweis auf die Zusammenführung der beiden Jesusknaben 0:11:37 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Haben wir irgendwo einen Bericht in der Bibel, dass der gestorben ist, was da passiert ist?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir haben schon einen sehr interessanten Hinweis, weil in dem zwölften Lebensjahr ist es ja so – das wird ja in der Bibel dann geschildert – die Familie kehrt ja nach Nazareth zurück, kommt aber wieder nach Jerusalem im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus oder der beiden Jesusknaben. Obwohl ein bisschen ein Zeitunterschied zwischen der Geburt ist, darauf will ich aber jetzt nicht weiter darauf eingehen. Aber jedenfalls kommt dann diese Sache, dass dieser Jesusknabe verloren geht, wie es so schön heißt. Also man zieht wieder nach Nazareth zurück und die Eltern merken nicht, dass der Jesusknabe nicht dabei ist, weil er oft halt mit Verwandten oder Freunden mitgegangen ist. Sie kommen erst nach einem Tag oder so darauf, dass der fehlt und kehren dann um und finden ihn jetzt &#039;&#039;&#039;im Tempel vor, wo er den Schriftgelehrten predigt&#039;&#039;&#039;. Und die horchen ihm alle fasziniert zu, wo er die Schriften halt auslegt und sie horchen ihm fasziniert zu, wie er denn das kann und weiser ist als sie selbst. Und dazu muss man sagen, gerade dieser nathanische Jesus, also der, der mit dem Kripperl halt in Bethlehem, zeichnete sich dadurch aus, dass er eine ungeheure Gemütskraft, eine Herzenskraft hatte, aber eine sehr wenig ausgeprägte Intellektualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Also keine sprachliche Gabe.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Ich meine, er konnte zwar als Kind schon interessanterweise – es gibt so Legenden – nach der Geburt schon sprechen. In einer Sprache, in einer unbekannten Sprache, die nur seine Mutter verstehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individualsprache – eine Sprache die individuell aus den einzelnen Menschen kommt 0:13:39 ===&lt;br /&gt;
Das ist eine Sprache, eine Art Ursprache, wenn man will, die unmittelbar vom Herzen kommt. Eine Sprache im Übrigen, die es gilt in der Zukunft wieder zu erwerben einmal – und zwar für jeden Menschen. Dann gibt es keine Volkssprachen mehr. Es gibt &#039;&#039;&#039;eine Individualsprache&#039;&#039;&#039;, das heißt, &#039;&#039;&#039;die Sprache entsteht während des Sprechens&#039;&#039;&#039;. Die Worte werden geprägt während des Sprechens. Das heißt, es gibt kein Diktionär mehr, kein Lexikon, wo ich nachschlagen kann, weil das Wort gibt‘s nirgends. Es wird geschaffen in dem Moment. Individuell. Und ein anderer prägt dafür vielleicht in eine andere Lautkombination, eine ähnliche vielleicht, aber eine andere. Nur das wird natürlich auch die Fähigkeit brauchen, dass der andere nachschöpferisch dieses Wort verstehen kann aus den Lauten heraus. Das wird einmal kommen. Ja, man könnte es Individualsprache nennen, weil es ist eine Sprache, die ganz individuell aus dem einzelnen Menschen kommt. Das ist in gewisser Weise ähnlich einer Ursprache, die es einmal gegeben hat. Weil es war auch nicht so, ich meine, in der atlantischen Zeit, also in der Eiszeit, die Eiszeitjäger oder so, haben noch nicht Nationalsprachen gehabt. Weil eine Nation gab es nicht. Es gab Stämme, die haben sicher eine Art gemeinsamen Dialekt gefunden, aber sie konnten sich mit anderen Stämmen ganz bequem verständigen. Weil die Sprache aus dem Gemüt heraus kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Lautsprache weich oder hart.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die hebräische Sprache – jeder Laut, jeder Konsonant ist reich an Formbildekräften 0:15:14 ===&lt;br /&gt;
Ja, Laute die bilden, weil – wir haben ja schon ein bisschen während der Vorträge darüber gesprochen – &#039;&#039;&#039;jeder Laut, jeder Konsonant namentlich, ist mit bestimmten Formbildekräften verbunden&#039;&#039;&#039;. Ein „B“ ist immer etwas Aufgeblasenes, ein Ball, etwas Rundes, diese Stimmung ist da. Etwas Umhüllendes, das ist irgendwo drinnen vom Erlebnis her oder ein „K“ hat was viel Härteres, Eckigeres, Kantiges drinnen, ein „G“ ist sehr kraftvoll, sehr willensvoll, aber mit Kraft halt dahinter. Ich will jetzt nicht alle Laute durchgehen, nicht das ganze Alphabet. Nur wir erleben es heute zumindest in der Alltagssprache nicht. Wenn wir uns in der Sprachgestaltung beschäftigen, dann gehen wir auf jeden einzelnen Laut in der Weise ein und versuchen es zumindest zu erleben. Bei einer Rezitation zum Beispiel, wenn ich ein Gedicht vortrage, dann ist es schon gut, wenn ich zumindest einzelne wichtige Laute so erleben kann. Weil da steckt eine ganze Bilderwelt dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das in einem der vorigen Vorträge auch geschildert am Hebräischen, am &#039;&#039;&#039;„Bereshit“, am ersten Wort der Bibel&#039;&#039;&#039;, das banal übersetzt wird ins Deutsche: &#039;&#039;&#039;„Im Anfang“&#039;&#039;&#039; schufen die Elohim und so weiter. Aber in dem Bildgehalt allein aus den Lauten, aus dem B, wo ein Raum geschaffen wird, in dem sich die Schöpfung abspielt, in dem „B“ fängt das an, und da drinnen ist eine ungeheure seelische Regsamkeit „rrrr“ im „R“ drinnen. Im „Sch“ lodert so etwas wie Feuerkraft auf. Also das haben die Hebräer ganz stark so empfunden. Das „Sch“ ist das Feuer des Geistes, das aber in die Schöpfung hinein schießt. R. Steiner sagt, das ist der Geist, der in die Materie schießt. Das ist dasselbe, was die Hebräer empfunden haben, als das Feuer, das aber jetzt gestaltend wirkt und sich verdichtet. Und mit dem „T“ schlägt es eigentlich ein, mit dem „T“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich dieses Bild wirklich vom Laut her erlebe, meditiere darüber, &#039;&#039;&#039;taucht langsam die ganze Schöpfungsgeschichte auf&#039;&#039;&#039;. Man muss das nur erleben lang genug, was da passiert durch den Einschlag des Feuers, wie das ganze Gebilde zu schwingen beginnt, wie dadurch eine gewisse Ordnung in dieser Triebkraft, die da drinnen ist, hervorgerufen wird. Gerade durch diesen Einschlag des feurigen Geistes. Und wir übersetzen das heute banal „Im Anfang“. Da ist das Bild überhaupt nicht mehr dabei. Sondern es ist ein kopfmäßiger Begriff. Aha, da hat es begonnen. Aber im Wort „Bereshit“ liegt in Wahrheit schon durch die Laute allein ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens, also Genesis 1 drinnen. Das liegt drinnen. Und man kann, wenn man sich vertieft in der Meditation, im Grunde die ganze Schöpfungsgeschichte herausholen und noch mehr, weil das eigentlich nur Fußnoten zur Schöpfungsgeschichte sind, was in der Bibel drinnen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir finden zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel: Eine seelische Ebene (Astralkräfte) und eine ätherische Ebene (Lebenskräfte) 0:18:37 ===&lt;br /&gt;
Wir haben das ja auch schon oft besprochen, eine &#039;&#039;&#039;wirkliche Imagination&#039;&#039;&#039;, das heißt ein &#039;&#039;&#039;bildhaftes Erleben des geistigen Geschehens&#039;&#039;&#039;, das dahintersteckt – nicht wahr man darf die Schöpfung ja nicht so äußerlich nehmen, aha, jetzt sind halt die Bäume gepflanzt worden und die Tiere hingestellt worden auf die Erde – so äußerlich kann es ja gar nicht gemeint gewesen sein, weil sonst würde nicht im zweiten Kapitel schon wieder eine Schöpfungsgeschichte anfangen. Weil da steht schon wieder, die Erde war im Grunde wüst und leer und keine Bäume gab es und Trockenheit und nichts war da und alles wird jetzt wieder neu erschaffen. Wir haben &#039;&#039;&#039;zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel&#039;&#039;&#039;. Das hat einen tiefen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;die erste Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039; erst schildert, wie &#039;&#039;&#039;die Schöpfung im seelischen Bereich, in der Seelenwelt&#039;&#039;&#039; einmal passiert. Da ist vom Stofflichen, vom äußeren Stofflichen, das wir angreifen können noch keine Rede. Sondern im Seelischen passiert es erst. Und &#039;&#039;&#039;in der zweiten Schöpfungsgeschichte geht es auf die Ebene der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Und im Grunde erst – also das heißt, es ist noch was anderes. Seele ist noch was anderes als Lebenskräfte. Das hat aber schon die Tendenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Sündenfall betritt der Mensch die Erde und erhält sein menschliches Ich 0:19:55 ===&lt;br /&gt;
Lebenskräfte heißt, das sind aber bereits Kräfte, die jetzt etwas Physisches bilden und formen können. Und das ist dann der nächste Schritt. Und der passiert aber im Grunde erst &#039;&#039;&#039;mit dem Sündenfall&#039;&#039;&#039;. Weil dann geht der Mensch zumindest so hinunter, dass er jetzt auch in das Physische eintaucht, das zunächst noch flüssig ist, sich dann zu verdichten beginnt und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser Sündenfall hat natürlich auch Folgen für die ganze Welt&#039;&#039;&#039;. Die ganze Welt ist damit einbezogen in das Ganze. Das ist die dritte Etappe, die passiert. Und dann kann man erst langsam sagen: Aha, jetzt wird‘s physisch interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch dieser erste Mensch, der die Erde in seiner Inkarnation betritt, den darf man sich natürlich nicht so vorstellen, wie unseren heutigen Menschen. Auch nicht wie ein Neandertaler oder so irgendwas. Sondern noch viel, viel früher passiert das. Weil es ist ja eher so, der Mensch ist dieses Wesen eigentlich, das die Erde betritt. Und dann ist es so, dass er eben &#039;&#039;&#039;mit dem, dass er die Erde betritt, bekommt er sein menschliches Ich&#039;&#039;&#039;. Jetzt! In dem Moment, wo er die Erde betritt. Dadurch wird sein Ich sein eigenes, sein menschliches Ich. Vorher ist natürlich eine Ich-Kraft auch in ihm wirksam, aber von höheren Wesenheiten. Aber jetzt passiert es, dass er sein eigenes Ich bekommt. Mit dem er die Erde betritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich und Ich-Bewusstsein ist nicht dasselbe – der lange Weg zum Ich-Bewusstsein beginnt und der große Schub setzt ein mit dem Erdenleben des Christus zur Zeitenwende 0:21:29 ===&lt;br /&gt;
Und da beginnt &#039;&#039;&#039;der erste Ansatz auch ein Ich-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ist auch nicht dasselbe. &#039;&#039;&#039;Man kann ein Ich sozusagen haben und nichts davon wissen&#039;&#039;&#039;. Das ist halt dann nicht sehr hilfreich. Und das ist ein langer, langer Weg, bis dieses Bewusstsein sich entwickelt. Und den großen Schub kriegt‘s eigentlich erst mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;. Und das wird jetzt &#039;&#039;&#039;vorbereitet durch diese beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist eben jetzt das Interessante: Im Tempel sitzt plötzlich dieser nathanische Jesusknabe körperlich gesehen, von den Leibeshüllen her gesehen, der also zwar unheimliche Gemütstiefe hat, aber eines sicher nicht hat, die große Weisheit, mit der er jetzt die Schriftgelehrten noch beeindrucken kann. Das ist das Erstaunliche. Darum heißt es ja auch in der Schilderung: „Er nahm zu an Alter und Weisheit.“ An Alter. Hat er jetzt Runzeln gekriegt oder Falten gekriegt? Nein, das ist nicht gemeint. Weisheit kann man ja noch irgendwie verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Innerhalb von 2 Tagen!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau! Nein, mit dem Alter ist in Wahrheit viel mehr gemeint. Weil es kommt ja jetzt das Ich des Zarathustra, dieses großen Eingeweihten herein oder sprich des salomonischen Jesus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Jetzt kommt im Tempel das ganz plötzlich zu ihm?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem er sozusagen den Tempel betritt, da passiert das. Es gibt da ein wunderschönes Bild. Ich habe es zufällig da vor mir liegen. Das Buch „Die zwei Jesusknaben in der bildenden Kunst“. Da gibt es ein Bild von Borgognone. Ich hoffe, ihr seht es ein bissl und es spiegelt sich nicht zu sehr. Da sieht man beide. Beide gleich gekleidet in dieses rötliche Gewand. Der eine sitzt am Thron oben und der andere ist abgewendet. Da der zweite, der ein bissl am Rande da ist. Man kann das natürlich jetzt verschieden deuten, meistens wird’s gedeutet, naja, in dem Bild sind halt zwei Zeitpunkte gleichzeitig dargestellt. Das ist in der bildenden Kunst nicht unüblich, dass man das macht. Aber in Wahrheit geht es hier wirklich um die beiden Jesusknaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die aus vielen Inkarnationen gewonnene Weisheit des Zarathustra – Geistselbst und Lebensgeist 0:23:53 ===&lt;br /&gt;
Also der eine, der weggeht, das sind &#039;&#039;&#039;die Leibeshüllen des salomonischen, die von seinem Ich verlassen sind&#039;&#039;&#039;, der geht jetzt hinaus noch. Der stirbt nicht sofort. Aber der wird nicht mehr sehr lange leben. Und &#039;&#039;&#039;der andere hat jetzt dieses Zarathustra-Ich in sich aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Und die ganze Erfahrung, die dieser Zarathustra durch die vielen, vielen Inkarnationen gesammelt hat – nicht als Kopfwissen jetzt natürlich – aber diese geistige Kraft, die er in sich hat, die ausreicht, das, über das die Schriftgelehrten, wenn wir ehrlich sind, nur mehr aus der Schrift heraus erzählen, das erlebt er aus der geistigen Einsicht. Und das heißt, er kann aus dem heraus schildern, aus dem die Schriften ursprünglich entstanden sind. Und das kann er durch seine lange, lange Erfahrung als Eingeweihter. Weil er ist, das kann man also durchaus annehmen – auch wenn es jetzt nicht ganz definitiv bei R. Steiner oder so steht – er ist zu diesem Zeitpunkt so weit, dass er &#039;&#039;&#039;für sich selbst keine irdische Inkarnation mehr braucht&#039;&#039;&#039;. Das Zarathustra-Ich. Also das heißt, er hat &#039;&#039;&#039;denselben Entwicklungsgrad erreicht, wie etwa ein Buddha erreicht hat&#039;&#039;&#039;. Auf der Stufe steht er. Dass er für seine Entwicklung nicht mehr inkarniert werden müsste. Und es aber doch tut, eben hier, um diese Aufgabe zu erfüllen – und wir werden das vielleicht ein anders Mal besprechen – auch später sich wieder inkarniert. Sehr oft sogar, ohne dass er es müsste. Für sich. Aber zum Wohle der Menschheit es tut. Das ist ein großes Opfer. Weil man muss denken, im Grunde bestünde ja die Gefahr, dass das wieder einmal schiefgeht. Dass er wieder Karma auf sich lädt, das ihn fesselt an die Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – er hat nicht nur sein &#039;&#039;&#039;Ich sehr stark bereits entwickelt&#039;&#039;&#039;, sondern auch das, was man &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039;nennt. &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist der verwandelte Astralleib&#039;&#039;&#039;. Also das, was wir die Seelenkräfte nennen. Und Geistselbst entwickelt zu haben, heißt in Wahrheit – ich hab das auch schon ein paar Mal angedeutet – heißt, &#039;&#039;&#039;die schöpferische Kraft zu haben, aus dem Nichts einen Astralleib erschaffen zu können&#039;&#039;&#039;. Während wir anderen, sozusagen Normalsterblichen, darauf angewiesen sind, unseren Astralleib aus den Astralkräften zu nehmen, die eben uns zur Verfügung gestellt werden bei unserer Verkörperung. Die wir nehmen müssen, teilweise auch aus dem erdnahen Bereich – und die sind heute sehr problematisch geworden, halt als Folge des Sündenfalls. Und unser Ich ist vielleicht doch recht stark entwickelt, aber halt noch nicht so weit, dass wir uns selber einen Astralleib schaffen können. Der Zarathustra kann das. Er ist mit Sicherheit auch schon so weit, dass er Großteils sogar &#039;&#039;&#039;einen Ätherleib aus dem Nichts schaffen&#039;&#039;&#039; könnte. Das heißt, er hat auch eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Lebensgeist entwickelt&#039;&#039;&#039;, sonst könnte er nicht – wir haben das in früheren Vorträgen auch besprochen – seinen beiden Schülern für die ägyptische Zeit seinen Astralleib mitgeben und seinen Ätherleib zur Verfügung stellen. Den diese seine großen Schüler noch nicht aus sich heraus in der Reinheit hätten schaffen können, wie es der Zarathustra bereits konnte. Und nämlich diese beiden Schüler waren einerseits der Moses und andererseits Hermes. Also die Griechen haben ihn halt dann Hermes genannt. Die Ägypter nennen ihn auch Menes, den Begründer der ägyptischen Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schüler des Zarathustra – Moses und Hermes (Menes) 0:28:05 ===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Moses kriegt nämlich den Ätherleib&#039;&#039;&#039;, darum kann – Ätherleib hat was mit dem Bildekräften zu tun, mit der zeitlichen Entwicklung etwas zu tun – und aus den Kräften heraus kann er &#039;&#039;&#039;die Schöpfungsgeschichte schreiben&#039;&#039;&#039;. Deswegen. Weil er diese Ätherkräfte zur Verfügung hat. Weil um in die Zeit, in die Entwickelung hineinzuschauen, muss ich also ganz starke Ätherkräfte haben. Das gibt mir die Kraft da hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der &#039;&#039;&#039;Hermes wiederum hat den Astralleib bekommen&#039;&#039;&#039; und kann daher auch aus dem heraus diese Lehre begründen: „Wie oben, so unten.“ Das ist die Lehre des Hermes trismegistos, wie es danach heißt, des dreimal Großen, des dreifachen Magisters, wenn man so will. Ist auch eine griechische Bezeichnung dafür. Aber man empfand, der kann es wirklich sagen, wie mache ich das Irdische hier zum Spiegelbild des Astralen, der Sternenwelt draußen. Aber natürlich nicht im äußeren Sinn genommen, sondern in Wahrheit im inneren geistigen, vor allem im seelischen Sinn genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wirkung der Architektur auf die Seele des Menschen 0:29:27 ===&lt;br /&gt;
Und die Bauwerke, die aufgerichtet wurden in Ägypten, waren so ausgerichtet, dass sie &#039;&#039;&#039;die Seele des Menschen so prägen, dass sie zu einem Abbild der astralen Welt wird&#039;&#039;&#039;. Das war eigentlich der Sinn. Das ist der Sinn dieser kultischen Bauten, der Pyramiden und so weiter. Und daher sind sie nach astronomischen Verhältnissen ausgerichtet. Das ist sozusagen der äußere Ankerpunkt. Man darf nicht übersehen oder unterschätzen, wie stark Bauwerke, wie stark die &#039;&#039;&#039;Architektur, auf die Seele des Menschen wirkt&#039;&#039;&#039;. Die hat einen ganz starken Einfluss. Denkt auch an den &#039;&#039;&#039;Tempel in Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Da ist es genau dasselbe. Auch da geht es darum, der Tempelbau prägt die Seele des Menschen ganz, ganz stark. Und da sind aber auch drinnen in den Abmessungen Verhältnisse, die bis in den physischen Körper hinein wichtig sind, aber vom Seelischen her ausgehend. Das heißt, da ist auch drinnen ein Plan, wie sich dann der Körper entwickeln soll. Aus diesen Kräften. Da wirkt Seelisches herein, das gibt die Grundmaße, das wird vom Ätherischen jetzt ergriffen und baut einen physischen Leib. Und da steckt ein Plan sozusagen, wenn man will drinnen oder damit ist eine Richtung angegeben, wohin sich auch letztlich der physische Leib entwickelt. Nicht halt nur durch Zufall und Selektion, wie es dann im Darwinismus heißt. Ja, Zufall, wenn ich es richtig nehme, dann kann ich das Wort sehr wohl verwenden, es ist eben nicht nur das physische Geschehen das eine Rolle spielt, sondern &#039;&#039;&#039;es fällt etwas aus dem Astralischen, aus dem Ätherischen zu und hilft gestalten das Physische&#039;&#039;&#039;. Aus dem kommt es. Und dieses Astralische und Ätherische, das im Menschen wirkt, ist aber ein Spiegelbild dessen, was draußen wirkt. Das muss zusammenstimmen irgendwo von den Grundprinzipien her. Und bis in den Bau des Körpers könnte man das verfolgen, wie dann die Organe mit dem Planetensystemen, mit den Rhythmen vor allem des Planetensystems zusammenhängen und so weiter. Will mir aber jetzt nicht verbreitern darauf, sonst rutschen wir ein bisschen in ein anderes Thema ab. Das könnten wir ein anderes Mal auch intensiv besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das heißt, so wie ein Eingeweihter zum Beispiel einen Astralleib aus sich selber heraus erschafft oder einen Ätherleib aus sich selber heraus erschafft, so wird für das Volk auf dem Umweg durch die Kunst die Möglichkeit gegeben, von Inkarnation zu Inkarnation, auch an den Leibern aus dem Seelischen heraus zu schaffen.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Und da wirkt die Architektur ganz, ganz stark. Und daher war das natürlich ein Riesenfortschritt am Beginn der ägyptisch-chaldäischen Zeit, wo eben diese großen Bauten begonnen haben. Weil vorher gab es die Höhle mehr oder minder oder einfaches Zelt oder irgend so etwas. Das ist schon was Wichtiges. Das „B“ im Hebräischen Bet, das „B“ ist immer das Haus. „A“ ist der Adam und „B“ ist das Haus, in das er einzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Es gibt ein Fensterwort im Goetheanum, ich glaube, das Südfenster, das rosane, und da ist hineingeheimnist, ein Mantram: Und der Bau wird Mensch. Das habe ich nie verstanden. Jetzt verstehe ich das!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Ja, ja. Das ist der Sinn. Also es geht nicht darum, ich habe halt ein hübsches oder weniger hübsches Gebäude und das ist praktisch und bietet mir Schutz vor der Natur. Das hat es sicher auch. Aber das eigentlich Wesentliche ist, es prägt die Entwicklung des Menschen ganz stark. Und auch heute ist das noch der Fall, halt in einer anderen Richtung. Ich meine, heute kann man sehr deutlich sehen, es prägt uns einmal zu diesem ganz nüchternen, verstandesmäßigen Denken. Zwei glatt, zwei verkehrt. Also die meisten Bauten, die man draußen sieht. Weil das halt auch notwendig ist. Es führt zwar ins materialistische Denken hinein oder ist auch natürlich zuerst schon eine Folge eines gewissen materialistischen Denkens. Aber jetzt geht es bis ins Leibliche hinein. Also das heißt, daher haben die Menschen heute auch einen anderen Einfluss auf ihre Leiblichkeit, als in der ägyptischen Zeit oder in der griechischen Zeit. Ich meine, ein griechischer Tempel oder diese griechischen Bauten, die hängen unheimlich stark mit den Lebenskräften zusammen. Die sind praktisch die Lebenskräfte, die da drinnen sind. Und das ist was unheimlich Belebendes, was Heilendes. Das Bauwerk allein schon. Nur das Bauwerk zu sehen, in das vielleicht gar nicht einmal hineinzugehen, weil in den Tempel, ins Innerste, geht höchstens der Hohepriester oder was. Sonst geht da niemand hinein. Aber nur das stehen zu sehen. Das ist aber kein Prozess, der jetzt über das wache Bewusstsein läuft, sondern unterbewusst. Aber das regt die Lebenskräfte an zum Beispiel. Da tut sich eine unendliche Welt auf. Eine unendliche Welt, was das bedeutet für das soziale Leben, für die Heilkunst bedeutet, für die Kunst sowieso. Da ist unheimlich viel drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für diese Dinge alle war es eben aber auch notwendig, dass diese &#039;&#039;&#039;Inkarnation einmal der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039; möglich war. Und dass &#039;&#039;&#039;dann die Inkarnation des Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Aber so weit sind wir noch nicht. Wir sind ja jetzt noch im zwölften Lebensjahr im Tempel, wo dieses Ich überwechselt. Das heißt Rosemarie, für dich der Knackpunkt ist also diese Tempelszene, wo die Andeutung drinnen ist. Es ist halt im Neuen Testament in der Bibel alles nur angedeutet. Es steht ja selbst am Ende des Johannesevangeliums drinnen, dass die ganze Welt nicht ausreichen würde, die Bücher aufzunehmen, die man eigentlich schreiben müsste. Also es ist alles immer nur Kurzfassung. Weil in Wahrheit zielt es ja nicht darauf an, so bitte vertieft euch in die Bibel, lest sie brav und dann wisst ihr, was geschehen ist und das zitiert ihr dann immer wieder und dann habt ihr. Na, dann habt ihr nichts. Wenn ich es so mache, dann habe ich nichts. Ich kann schon natürlich ein Text vertiefen, indem ich ihn lerne einmal, wie ein Mantra anspreche und mit der Zeit aber etwas zu erleben beginne daran. Und der Text sagt mir noch nicht den größten Teil des Inhalts, sondern er führt mich nur dorthin ihn selbst vielleicht einmal erleben zu können. Das ist das Zukunftsziel! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind wir noch nicht, ist ganz klar. Weil gerade zur Zeitenwende ein gewisser Tiefpunkt erreicht war, aber die Menschen jetzt ziemlich stark schon in der Außenwelt angelangt waren. Das heißt, die Menschen das Bewusstsein schon sehr stark auf die Außenwelt gerichtet haben und das eigentliche seelisch-geistige Erlebnis schon Großteils verloren hatten. &#039;&#039;&#039;Das ist eben auch genau der Zeitpunkt, wo der Christus dann wirklich in sinnlich fassbarer Gestalt auf die Erde kommt&#039;&#039;&#039;. Das hat schon seinen Grund. Weil die meisten zumindest draußen ihn anders nicht mehr erleben hätten können. Ausnahmen sind eben seine Jünger, die das bis zu einem gewissen Grad können und die Evangelienschreiber, die Evangelisten, die das konnten, die das zumindest noch imaginativ erfassen konnten, also in einem bildhaften inneren Erlebnis. Johannes auch bis in die Inspiration hinein, in die bewusste Inspiration. Aber die Mehrzahl der Menschen draußen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus im Zeitraum zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr – die Evangelien schweigen 0:37:51 ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, jetzt haben wir nur mehr einen Jesusknaben oder einen Jüngling. Jesus-Jüngling könnten wir schon sagen mit dem zwölften Lebensjahr. Und dann ist es ja interessant, dass die Evangelien schweigen. Weil was als nächstes geschildert wird, beginnt mit dem 30. Lebensjahr des Jesus von Nazareth, der er noch immer ist und der dann zur Jordantaufe geht. Und dort geht es dann weiter. Und dann beginnt die eigentliche Schilderung der Taten des Christus. Also da muss irgendwo was jetzt passieren. Aber es ist schon mal die spannende Frage: Was passiert vom zwölften bis zum dreißigsten Lebensjahr? Das ist eine Zeit von achtzehn Jahren, die in diesen vier Evangelien nicht drinnen steht. Weil es vielleicht für die damalige Zeit noch keinen Sinn gemacht hätte, darüber etwas zu sagen. Ich will das jetzt nicht ausufernd verbreiten über diese achtzehn Jahre, weil sonst brauchen wir noch zehn Vorträge alleine über das und wir kommen nie zur Apokalypse im Kern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das fünfte Evangelium – R. Steiner über das Leben des Jesus zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr 0:39:13 ===&lt;br /&gt;
Aber es ist sehr interessant, dass Rudolf Steiner das Wagnis unternommen hat, über ein &#039;&#039;&#039;fünftes Evangelium&#039;&#039;&#039;zu sprechen. Ein Evangelium, das eigentlich für unsere Zeit bestimmt ist, es zu entdecken. Und das schildert genau die Zeit vom zwölften Lebensjahr bis zum dreißigsten Lebensjahr. Und zeigt also den Lebensweg dieses Jesus von Nazareth, also &#039;&#039;&#039;dieses Jesus, der die Leibeshüllen des nathanischen Jesus hat, aber das Ich des Zarathustra bzw. des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039;. Also der &#039;&#039;&#039;hohe Eingeweihte&#039;&#039;&#039;, der jetzt in diesen &#039;&#039;&#039;edelsten Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die es in der Menschheit bisher gab, diese Zeit vom achtzehnten bis zum dreißigsten Lebensjahr verbringt und hier geistige Erfahrungen sammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die nicht im Detail schildern. Ich möchte nur die letzte große Erfahrung schildern, wo ein Zusammenhang eben gekommen ist, natürlich mit geistig strebenden Menschen in der damaligen Zeit und das war insbesondere der &#039;&#039;&#039;Essener-Orden&#039;&#039;&#039;. Die also noch mehr gemacht haben, als das, was die Juden üblicherweise taten. Die also ein sehr reines, sehr asketisches Leben auch führten und die einen geistigen Schulungsweg auch hatten. Qumran war so eine der berühmten Siedlungen, wo man ja dann auch später Schriften gefunden hat, die im Übrigen auch dort andeuten, dass zwei Messias erwartet werden und dass erst das eigentliche Messias-Ereignis da ist, wenn aus den beiden, aus den Zweien Einer wird. Da steht das schon angedeutet als Prophetie, als Voraussage. Man findet es dann, wenn man genauer schaut, in anderen Schriften auch noch, die alle erst so im zwanzigsten Jahrhundert gefunden wurden. Die gab es also zu Steiners Zeiten noch nicht. Kannte man noch nicht. Aber es gibt so leise Andeutungen, immer wieder. Eben weil notwendig war, diese &#039;&#039;&#039;priesterliche Linie des nathanischen Jesus und die königliche Linie, die weisheitsvolle Linie, die Linie des Eingeweihten in gewisser Weise, die zusammenzubringen&#039;&#039;&#039;. Das sind zwei Elemente die zusammenkommen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, für Außenstehende mag das jetzt völlig konfus und kurios erscheinen, weil man es einfach nicht gewohnt ist und nicht kennt. Aber man findet in den Schriften dann, wenn man einmal aufmerksam geworden ist, durchaus eine ganze Menge Andeutungen dazu. Und natürlich war es auch schon zur damaligen Zeit auch – als die Evangelien oder diese anderen Schriften niedergeschrieben wurden – etwas, was nicht für die Mehrheit bestimmt war. Weil die kein Verständnis gehabt hätte dafür. Ich meine, tun wir uns schwer jetzt, was ich da alles geschildert habe so, das Ich geht da rüber und weiß Gott was da alles passiert. Pfff. Ich denke, 99 Prozent draußen werden sagen, okay jetzt, die spinnen ein bisschen, ich drehe ab. Also das würde mich nicht wundern. Weil man aus einer materialistischen Sicht der Welt sich sicher schwer tut, weil da tu ich mir ja schon schwer damit, ja, &#039;&#039;&#039;was wird nach dem Tod sein?&#039;&#039;&#039; Gibt es dann überhaupt was? Oder löst sich das Ich auf? Verschwindet es mit dem Körper? Das ist doch das, was die Mehrheit der Menschen heute annimmt. Immer mehr. Und zwar mittlerweile auch schon auch im Gemüt es annimmt. Nicht nur vom Kopf. Vom Kopf ist es schon länger. Aber es ist bei vielen Menschen weg. Also zumindest bei allen, die wissenschaftlich denken. Es sind Ausnahmen, die dann etwas anderes annehmen. Weil sie eben jetzt nur aus ihrem Verstand heraus kennen, das Tote, das ich mit dem wissenschaftlichen Denken erfassen kann und von dem ist ganz offensichtlich, dass das mit dem Tod weg ist. Weil der Leichnam zerfällt. Das ist das, was man sieht. Und was mit dem Seelischen, mit dem Geistigen passiert, kann man äußerlich nicht sehen. Und daher ist es heute für viele einfach nicht mehr da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche ist es noch als Glaube da und für viele von denen auch noch ich Irrglaube. Das sage ich jetzt auch ganz bewusst, weil viele sich dann vorstellen, aha, na gut, ich glaube an &#039;&#039;&#039;das Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, das heißt also, so wie ich da in mir meine Seele habe oder wie ich es mir halt vorstelle, so wird es nach dem Tod auch weitergehen. Das ist natürlich ein völliger Blödsinn. Weil unser seelisches Erleben, das wir hier als durchschnittlicher Mensch haben, hängt hauptsächlich mit dem Sinnlichen zusammen und mit den Begriffen, die wir uns daran bilden, und mit den Sympathien und Antipathien, die wir damit verbinden. Das füllt schon einmal einen Großteil des Seelenlebens heute aus. Und das ist alles sehr schnell weg. Das ist sehr, sehr schnell weg. Weil in dem Moment wo die Sinnesorgane zerfallen und das Hirnkastl – das fürs Verstandesdenken notwendig ist – zerfällt, ist das alles mit Sicherheit weg. Und das heißt, die Frage ist, &#039;&#039;&#039;wo entdeckten wir denn überhaupt das Seelenleben, das weiter geht? Wo entdecken wir das Ich, das weiter geht?&#039;&#039;&#039; Ich lasse das jetzt einfach nur einmal als Frage im Raum stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – dann würden sich auch aufhören viele Rätselfragen, mit denen die Philosophen lange gekämpft haben, mit dem &#039;&#039;&#039;Leib-Seele-Problem&#039;&#039;&#039; und damit nicht zurande gekommen sind. Wie wirkt mein Seelenleben? Eben genau dieses, was nämlich in Wahrheit mit dem Tod verschwindet. Wie kann das überhaupt auf den Körper wirken? Nein, das tut es nämlich gar nicht, weil es ist eben nur Spiegelbild. Es hat tatsächlich keine Realität. Das ist der Punkt. Es ist &#039;&#039;&#039;nur das Spiegelbild einer Realität&#039;&#039;&#039;, aber nicht das Eigentliche. Und Spiegelbilder haben die Eigenschaft, dass sie nicht wirken. Nicht wahr, ein Spiegelbild, wenn mir das eine Ohrfeige gibt, dann würde mich das schon sehr überraschen. Das wird das Spiegelbild nicht tun. Und wenn ich mich in den Spiegel schaue, kann ich in Wahrheit mir sagen, ah, das bin ich. Aber eigentlich bin ich es nicht. Weil das Spiegelbild bin ich nicht. Das ist nur mein Abbild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat R. Steiner zum Beispiel gesagt über den berühmten Ausspruch des Descartes: „Ich denke, also bin ich.“ Also ich kann an allem zweifeln, aber nicht daran, dass ich es bin, der zweifelt. Nur dieses: „Ich denke, also bin ich.“ Mit dem, was nämlich der Descartes mit Denken meint, ist das, was er im Spiegel sieht. Weil unser Denken, das wir heute haben, &#039;&#039;&#039;unser Verstandesdenken, ist nur ein gespiegeltes Denken&#039;&#039;&#039;. Dazu brauchen wir das &#039;&#039;&#039;Werkzeug des Gehirns&#039;&#039;&#039;. Das ist natürlich alles weg mit dem Tod. Die ganze Wissenschaft, die in den Büchern steht, ist weg mit dem Tod, hat keine Bedeutung über diese eine Inkarnation hinaus. Das ist nicht einmal Weisheit im alten Sinne. Damit will ich nicht schimpfen über die Wissenschaft. Die hat ihre Aufgabe. Ich sage nur, das ist tatsächlich etwas, was auf das irdische Leben begrenzt ist und mit dem Tod verschwindet, weil es nur ein Spiegelbild ist. Also hätte der Descartes eigentlich sagen müssen: Ich denke, also bin ich nicht. Jedenfalls nicht in dem, was ich da unten als Denken erlebe. Da müsste ich zu einem höheren, zu einem anderen Denken übergehen, das dieses Spiegels nicht bedarf. Offene Fragen. Aber das letzte Mal haben wir ja geendet mit der Geschichte über das Fragen. Es ist wichtig eigentlich mit offenen Fragen zu leben. &#039;&#039;&#039;Die Antworten sind nicht das Wichtige&#039;&#039;&#039;. Die kommen im Laufe der Zeit, wenn ich mich ein paar Jahre, vielleicht zehn oder zwanzig Jahre mit einer Frage beschäftigt habe. Das Wichtige ist nur, dass die Frage auftaucht bei mir und mir keine Ruhe lässt. Solange ich sage, ist eh alles klar. Dann komme ich nicht weiter. Also dort, wo ich anfange, aber &#039;&#039;&#039;wie ist es denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Ich verstehe es eigentlich nicht! Dann kann etwas kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, solche Bücher wie die Apokalypse oder geisteswissenschaftliche oder religiöse oder geistige Urkunden überhaupt, dienen dazu, Fragen zu erwecken. Also nehmt das gar nicht alles jetzt als Antwort. So ist es. Und schon gar nicht, was der R. Steiner sagt. Nehmt es nicht als fertige Antwort. R. Steiner hat gesagt, das ist so und so. Aber er sagt es nicht, damit wir jetzt dieses Wissen lernen, im Kopf haben und herumtragen und bei Gelegenheit ausspucken, wenn es notwendig ist, sondern es geht darum, dass es in uns eine Frage aufweckt. Und noch eine Frage. Und noch eine Frage. Also begnügen wir uns bitte nicht mit den Antworten. Sondern nehmen wir sie nur als Hinweis auf etwas, wo es etwas zu entdecken gibt. Weil es geht um unsere &#039;&#039;&#039;geistige Aktivität letztlich, von der der Christus selber sagt, die gleiche Art ist, wie das Ich, das ich von meinem Vater empfangen habe&#039;&#039;&#039;. Das haben wir jetzt schon ein paar Mal vorgelesen. Also das ist etwas Großes. Und das geht aber nur, wenn wir geistig aktiv werden. Also wir haben das Christentum, wir haben die Anthroposophie erst dann, wenn wir sie aus uns erleben können. Mit der Hilfe dieser Schriften. Vorher sind wir auf dem Weg dorthin ein bisschen unterwegs. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen das als Wegweiser nehmen und den Weg selber individuell gehen&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;Christentum spricht im Herzen, im Kern, die Individualität des Menschen&#039;&#039;&#039; an. Den einzelnen Menschen. Der aber mit den anderen zu einer freien Gemeinschaft findet. Das ist eben der Unterschied zu dem, was in vorchristlicher Zeit vorherrschend war, die Blutsgemeinschaft, aus der Abstammung heraus eine Gemeinschaft zu bilden. Das musste mal verschwinden. &#039;&#039;&#039;Hochzeit von Kanaa&#039;&#039;&#039; spielt da zum Beispiel eine Rolle. Nur so als Nebenbedeutung. Mit den Kräften des Weines und so weiter, die dazu führen, dass der Mensch zunächst mehr auf sein Ego gestellt wird und das aber die Voraussetzung dafür ist, sich seines Ichs langsam bewusst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Bei der Hochzeit von Kana schöpft der Christus ja dann selber Wein.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Und es fängt nämlich an, diese starke Blutsbeziehung zu unterbrechen oder zu lockern. Auch dieses ganz interessante und mehrdeutig zu verstehende Wort – es ist ja seine Mutter auch anwesend dabei – und wo dieses Wort, das oft so geschrieben steht: „Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?“ Wo sie denkt, na, wie geht der mit seiner Mutter um? Das hat eine sehr viel tiefere Bedeutung. Aber es hängt auch zusammen damit, dass es nicht um die Blutsabstammung geht. Es ist eine der Bedeutungen. Es gibt noch viel, viel mehr dahinter. Würde uns aber jetzt auch wegführen. Aber es geht darum, das muss einmal unterbrochen werden. Der Mensch auf sein eigenes Ego einmal gestellt werden. Sich also wirklich abtrennen. Zum Schluss sogar von der ganzen geistigen Welt. Ich meine, das ist ein langer Prozess. Da müssen wir aber durch. Sodass das Ich dann endlich einmal findet, hoppla, ich bin ja selbst ein geistiges Wesen. Aber das erfahre ich erst, wenn ich mir &#039;&#039;&#039;meiner eigenen geistigen Tätigkeit bewusst werde&#039;&#039;&#039;. In unserem normalen Verstandesdenken haben wir das nicht. Da haben wir nur das passive Spiegelbild. Da spüren wir unsere wirkliche geistige Aktivität nicht. Also dort müssen wir in Wahrheit erst hin. Aber die Weichenstellung dazu passiert jetzt zur Zeitenwende, dass das überhaupt angestoßen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus hat ein erschütterndes geistiges Erlebnis beim Verlassen des Essener-Ordens: Sich Läutern heißt, die Widersacherkräfte den außenstehenden Menschen aufbürden 0:52:18 ===&lt;br /&gt;
Und also dieser Jesus von Nazareth, jetzt zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr, also diese achtzehn Jahre, da kommt er zu den Essenern, nimmt dort eben auch Teil an diesen Geschehnissen, lernt das kennen, lernt also diese hohe Ethik, die diese Menschen dort haben, diese Reinheit, die sie anstreben. Und als er dann diesen Essener-Orden verlässt, also den Ort dort halt verlässt, hat er ein geistiges Erlebnis. Ein &#039;&#039;&#039;erschütterndes geistiges Erlebnis&#039;&#039;&#039;, weil es auch ihn als den hohen Eingeweihten, der er ist – es ist ja dieses Zarathustra-Ich, das da drinnen ist – wo er jetzt erstmals sieht, was wir, die nach Einweihung streben, anrichten in der Welt. Anrichten in der Welt. Er sieht nämlich ganz stark, ja, da ist ein Orden von Menschen, die nach dem Geistigen und nach Reinheit streben, nach moralischer Erhöhung streben und &#039;&#039;&#039;die ganzen Widersacherkräfte austreiben aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist die Folge? Sie laden sie ab auf die Menschen, die in ihrer Umwelt sind. Auf die Menschen, die außerhalb dieses Ordens stehen. Weil, was sie nicht können ist, diese Widersachermächte sozusagen aufzulösen oder denen Kräfte wegzunehmen. Sie können sich selber läutern davon, so dass diese Kräfte in ihnen nicht mehr oder nicht mehr so stark wirken. Aber das hat unweigerlich zur Folge, dass sie sie &#039;&#039;&#039;der Mehrheit der Menschen, die draußen sind, aufbürden&#039;&#039;&#039;. Und die werden verstärkt damit sich auseinandersetzen müssen. Und der Punkt ist, er erkennt mit Erschütterung, es geht nicht anders. Wir tun, was wir können. Und wir können nur den anderen draußen das aber aufbürden. Wir können trotzdem für den Fortschritt irgendwo arbeiten. Wir können eben zum Beispiel die Pyramiden oder sonst was – nehme ich jetzt als Hausnummer – entwerfen, die eine positive Wirkung auch auf die Menschen haben. Wir können vieles Positive für sie tun. Aber die Widersacher, mit denen müssen sie sich verstärkt auseinandersetzen, weil wir nach unserer geistigen Entwicklung streben. Und dieses Rätsel ist jetzt für ihn nicht lösbar. Weil er weiß, dem entkomme ich nicht. Kann machen, was ich will. Wenn ich nach geistiger Entwicklung strebe, dann passiert genau das. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist natürlich eine ganz tiefe Erschütterung, die den Endpunkt seiner Suche bedeutet, also jetzt während dieser achtzehn Jahre, wo er in die Welt gegangen ist und zu den Menschen gegangen ist, geschaut hat, wie man da also geistiges Streben entwickeln kann in der damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Und das ist das Ergebnis, das erschütternde Ergebnis: Die Widersacher werden den Menschen draußen aufgebürdet&#039;&#039;&#039;. Und diese Erschütterung trägt dazu bei, dass sein Ich, sein Zarathustra-Ich, ja fast wie herausgehoben ist. Nicht wahr, wenn wir stark erschüttert sind, sagt man ja auch, ich bin nicht ganz bei mir. Wenn irgendwas passiert, was einem zutiefst erschüttert, dann weiß ich nicht mehr irgendwo, wer bin ich überhaupt? Wo bin ich überhaupt? Also man muss sich erst orientieren lernen. Man ist jetzt in dem Moment nicht so, dass man ganz fest auf dem Boden steht sozusagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18 ===&lt;br /&gt;
Und mit dieser Erschütterung kommt er dann auch zu seiner Mutter. Ja, man muss sagen, wirklich zu seiner Mutter? Nämlich jetzt können wir wieder fragen, welche Mutter? Es gab ja eigentlich zwei. Es gibt es also auch &#039;&#039;&#039;zwei Elternpaare&#039;&#039;&#039; natürlich. &#039;&#039;&#039;Wenn es zwei Jesusknaben gibt, gibt es ja zwei Elternpaare&#039;&#039;&#039;. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Teilnehmers: &amp;quot;Sozusagen zu der Mutter vom leiblichen Menschen, der da noch anwesend war.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also es ist nicht die Mutter des nathanischen, nicht dieser Leibeshüllen. Das ist eine junge Mutter, die stirbt aber auch sehr früh. &#039;&#039;&#039;Es ist die Mutter des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039;, der also gestorben ist schon längst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Teilnehmerin: &amp;quot;Die Mutter ist jung gestorben?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist jung gestorben. War überhaupt eine sehr junge Mutter und ist jung gestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilnehmerin weiter: &amp;quot;Und hat keine Kinder gekriegt, andere?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat keine anderen Kinder bekommen. Während ja dann geschildert wird, da gibt es ja noch also Brüder und so weiter vom Jesus. Das ist die andere, das ist die Mutter des salomonischen Jesus. Also um die geht es. Aber ich kann jetzt trotzdem sagen, er geht zu seiner Mutter, weil im geistigen Sinn stimmt es natürlich. Weil es ist ja das Ich des salomonischen Knaben, aber in den Leibeshüllen des nathanischen. Es ist also mords kompliziert. Aber &#039;&#039;&#039;geistig gesehen ist es seine Mutter&#039;&#039;&#039;. Und ihr erzählt er die ganze Geschichte, was er da erlebt hat jetzt überhaupt in dieser ganzen Zeit, wo er durch die Welt gegangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Teilnehmers: &amp;quot;Er war mehrere Jahre bei den Essenern?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilnehmer weiter: &amp;quot;Ab dem Zwölften direkt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Er hat einige Stufen durchgemacht, also bis er dann letztlich bei den Essenern gelandet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Teilnehmers: &amp;quot;Aber die muss gewusst haben, dass das jetzt ihr Kind ist. Hat sie das mitgekriegt, dass das ihr Kind ist in einem anderen Körper?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat sicher irgendwas mitbekommen. Ja, ja. Und sie hat mitbekommen, in welcher Verfassung er ist. Und nach dem Gespräch geht er wirklich fast wie traumwandlerisch jetzt dort hin zum Jordan, an der Stelle, wo Johannes der Täufer tauft seit längerer Zeit schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Die müssen sich ähnlich geschaut ja auch haben. Sonst kann ich mir das ja gar nicht vorstellen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja. Es ist nicht gesagt, dass die beiden jetzt gleichzeitig im Tempel anwesend waren, wie das da dargestellt ist. Das muss nicht unbedingt sein. Es kann auch sein, dass der andere draußen irgendwo war. Da gibt es natürlich keinen Bericht darüber und es ist auch sehr schwer, jetzt die genauen äußeren Erlebnisse, selbst wenn man geistige Einsicht hat, es ist sehr schwer, die äußeren Begebenheiten zu erfassen. Weil ich komme ja von der geistigen Seite her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sehe nicht als erstes, aha, da sind die herumspaziert dort draußen, sondern ich komme einmal von der geistigen Seite, bekomme was mit von dem seelischen Erleben, von den Lebenskräften kann ich nur imaginativ etwas schauen, aber beim physisch-sinnlich Äußeren wird es schon sehr, sehr schwierig. Nicht umsonst - das sinnliche Erlebnis hängt eben mit den Sinnen zusammen. Aber das muss ich eigentlich von außen anschauen. Und ich kann eigentlich nur von dem inneren Erleben so irgendwie mich herantasten. Es ist so, wie wenn ich von innen tasten würde, aber eigentlich nicht an die Außenwelt ganz herankomme. Und darum ist es sehr schwer, also die äußeren Erlebnisse genau zu schildern. Das ist unheimlich schwierig. Ich meine, R. Steiner macht es an ein paar Stellen, aber das ist sehr, sehr heikel und eines der schwierigsten Sachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Teilnehmerin: &amp;quot;Und zum Vater, zu Josef, hat er keine so starke Bindung?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, es ist so, also es gab diese beiden Familien. Beide hatten einen Vater, der Josef hieß, und eine Mutter, die Maria hieß. Das schon. Das ist nicht so ungewöhnlich zur damaligen Zeit. Selbst heute. Es ist ja Josef und Maria noch ein relativ häufiger Name. Jetzt in unserer Zeit, den Neugeborenen wird es seltener vergeben, aber es gibt sicher genug Ehepaare, wo Josef und Maria heute bei uns zu finden sind. Mit Sicherheit. Weil das eine Zeitlang ganz geläufige Namen waren. Am Land überhaupt. Man könnte sagen, naja, das ist aber jetzt ein komischer Zufall. Ja, also das war sicher nicht selten. Das waren sehr geläufige Namen. Und es ist so, dass auch einer der Väter stirbt. Und dass die beiden Familien dann zu einer werden. Das heißt, der Witwer Josef heiratet - also das ist der dann, der Vater des nathanischen, um es genau zu sagen - heiratet dann halt die Maria aus der salomonischen Linie. Und die bilden gemeinsam eine Familie. Und die haben gemeinsam - eben dieser Josef und diese Maria - haben gemeinsam noch weitere Kinder, die dann eben als die &amp;quot;Brüder&amp;quot; des Jesus genannt werden und die es aber im leiblichen Sinne nicht sind in Wahrheit. Weil eben ja dieser Jesus von Nazareth ja jetzt die Leibeshüllen des nathanischen hat. Das heißt, leiblich gesehen sind seine Brüder nicht seine Brüder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Vom Vater her schon!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Vater her, von der väterlichen Seite her schon. Und daher gilt das natürlich im Hebräischen auch, weil die männliche Linie eine Rolle spielt und die weibliche nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das heißt, wenn die beiden Familie neu zusammenkommen, entstehen auch neue Kinder.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstehen auch neue Kinder. Genau. Dann entstehen sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Nicht schon aus der vorherigen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Nein. Nein. Ja, also - schwierige Situation das Ganze. Aber jedenfalls....wolltest Du? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Ja, das mit der Maria ist mir irgendwie nicht so ganz klar.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist etwas sehr Wichtiges. Nämlich es ist also so, dass die eine, die Mutter des nathanischen, also diese junge Maria, diese jungfräuliche - es ist ja wichtig, dass dieser nathanische Jesus bedarf also dieser ganz jungen, jungfräulichen Seele. Es geht um die Seele. Es geht um das Seelische. &#039;&#039;&#039;Also das Jungfräuliche ist jetzt nicht ein körperlicher Begriff, sondern ein seelischer Begriff vor allem&#039;&#039;&#039;. Und die bewahrt sich dieses jungfräuliche Seelische. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Und welche wird jetzt angebetet? Die Jungfrau Maria, oder?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, eigentlich diese Jungfrau. Ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Das war meine Frage.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das ist sie eigentlich. Und es passiert aber eben auch jetzt - damit wir es jetzt noch komplizierter haben - weil wir sehen schon, es ist hier immer wieder beteiligt, dass zwei immer zusammen gehören. Das ist die typische Signatur jetzt zu dieser Zeitenwende. Es sind &#039;&#039;&#039;zwei Jesusknaben notwendig&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;zwei Individualitäten einmal und zwei Leibeshüllen, und irgendwie muss sich das vereinigen&#039;&#039;&#039;. Und wobei immer einer stirbt und hinüber geht und dann vielleicht von drüben her eine andere Aufgabe hat. Weil dazu muss man sehen, der Mensch ist ja erst vollständig, wenn er in beiden Welten lebt, auf der irdischen Welt und in der geistigen Welt. Also die dann normalerweise nach dem Tod durchgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Jetzt haben wir auch 2020, also 2 Mal die Zwei und die Null, wo der Anfang ist.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Also das ist ganz wichtig. Und es wird ja immer wichtiger, dass wir zumindest mit einem Menschen, der drüben ist, zusammenarbeiten und das bewusster. Unbewusst passiert es sowieso, wenn wir uns nicht ganz sperren gegen die Impulse. Aber das immer bewusster zu tun, zu wissen, da ist ganz besonders ein Mensch, der drüben ist, mit dem ich hier auf Erden zusammenarbeite. Und wir bilden in gewisser Weise eine Gemeinschaft, die erst in der Welt wirklich was voranbringt. Weil dazu müssen gewisse Impulse von drüben kommen, geistige Impulse, die reifer sind, als ich sie hier fassen kann. Und es gibt andere Dinge, die ich nur als verkörperter Mensch beitragen kann. Weil wirken in der Welt kann ich halt nur durch die Verkörperung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Aufgabe – die Erde umgestalten bis ins letzte Stäuberl und die Natur erlösen 1:05:39 ===&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel in der Kultur etwas ändern, da etwas voranbringen, das ist ja ganz wichtig heute, dass wir wirklich letztlich &#039;&#039;&#039;als Aufgabe haben, die ganze Erde umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das muss man auch dazu sagen. Das sagt R. Steiner ganz deutlich. Die Erdenentwickelung wird nicht zu Ende gehen, ohne dass nicht der Mensch die Erde bis ins letzte Stäuberl, bis ins letzte Atom, sagt er sogar, umgestaltet hat. Bis ins letzte Stäuberl. Das können wir uns noch nicht vorstellen. Die ganze Erde mit der ganzen Natur, wo sozusagen die Signatur der menschlichen Iche drinnen steckt, die Taten der menschlichen Iche. Das ist unsere große Aufgabe hier auf Erden. Und das heißt, die Gefahr wäre riesengroß, wenn die Erde durch unsere Dummheit, durch unser Versehen oder so vorher zerstört würde oder nicht mehr bewohnbar würde. Weil dann könnten wir unsere geistige Aufgabe nicht vollenden. Weil wir werden unser Ich-Bewusstsein, dass wir es so haben, dass wir es dann später in einem rein geistigen Zustand weiterentwickeln können, nur dann haben, wenn wir als Menschheit insgesamt &#039;&#039;&#039;die Erde komplett verwandelt haben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wichtig. Daher dürfen wir auch nie glauben, das Wohl der Erde besteht darin, zurückzukehren in einen früheren Zustand. Wir müssen &#039;&#039;&#039;vorwärts zu einem neuen Zustand&#039;&#039;&#039;. Und der wird natürlich auch einmal damit enden, dass, wenn diese Aufgabe erfüllt ist, die Erde zerfallen wird. So wie unser physischer Leib am Ende zerfällt, wenn wir unsere Aufgabe auf Erden erfüllt haben und daher hinübergehen ins geistige Reich. So wird es im Großen auch einmal mit der Erde sein, und dann wird es gut sein, dass es passiert. Da spielen eine große Rolle die ahrimanischen Kräfte zum Beispiel. Das sind die Todeskräfte. Und - nur wenn sie zu früh zu stark wirken, dann kann es passieren, dass dadurch das Erdenziel gefährdet wird. Das ist ganz klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Wollen nicht die animalischen Kräfte auch sich verwandeln?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Aber sie können sich nicht aus sich selbst heraus verwandeln, sondern eben dazu hat das menschliche Ich beizutragen. Das heißt, wir haben an einer ganze Menge Dinge mitzuarbeiten. An &#039;&#039;&#039;der Erlösung zum Beispiel der ganzen Natur haben wir mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Das liegt auch an uns. Natürlich steckt dahinter die Christus-Kraft. Aber wir müssen uns bewusst sein, sie wirkt durch uns. Wenn wir nicht wollen, passiert es nicht. Das ist eben genau das, dass der Christus da seine Macht in gewisser Weise aufgegeben hat, um sie uns zu geben und zu sagen, ihr habt dieselbe Kraft, die ich von meinem Vater bekommen habe, aber an euch liegt es halt jetzt - das ist der Nachsatz - jetzt etwas zu tun damit. Ihr dürft nicht erwarten jetzt, ihr habt diese Kraft bekommen, und jetzt mache es erst ich, wenn ich es jetzt ein bisschen banal ausdrücke. Sondern wir sind aufgerufen, durch unser Ich die Welt zu verwandeln. Aber so zu verwandeln, dass sie der geistigen Entwicklung dient. Der geistigen Entwicklung der Menschheit insgesamt und halt darin auch jedes einzelnen Menschen. Also das heißt, dass wir ein geistig selbstbewusstes Wesen werden, dann einmal auch, wenn die Erde ihre Aufgabe erfüllt hat und abfällt als Leichnam, wenn man so will und zerstäubt im Weltenall. Das ist das Schicksal auch der Erde. Muss so sein. Ja, bitte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Der Shakespeare hat das gewusst, ich habe es in der achten Klasse gelesen, in seinem Prospero´s Monolog im Sturm. Und das Letzte, was er geschrieben hat, da lässt er ihn das sagen: Und auch der große, runde Erdball wird sich verwandeln und einst vergehen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. Natürlich. Alles! Alles Äußere wird vergehen. Da werden wir sowieso also in der Apokalypse noch genug finden, wo das ganz deutlich steht, weil ja dann auch dieses Zeitalter geschildert wird, wo genau diese sinnliche Welt beginnt zu zerfallen und wir einmal auf die nächste Ebene aufsteigen, das heißt einmal die Ebene der Lebenskräfte und so weiter und dann in die Seelenwelt und so geht das weiter, bis es sich irgendwann einmal ganz ins Geistige zurückzieht und aus dem heraus ein neuer Planet, wenn man so will, entsteht. Ein neues Planetensystem in Wahrheit. Das ist aber die Wiederverkörperung unseres heutigen ist, aber in anderer Form, halt in höherer Form, das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem hier in der Apokalypse die Rede ist oder was Rudolf Steiner eben immer wieder nennt den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039; aus bestimmten Gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir waren jetzt stehengeblieben bei unserem Jesus von Nazareth, der also jetzt ganz entrückt ist könnte man sagen durch diese &#039;&#039;&#039;Erschütterung&#039;&#039;&#039;, dass er das erlebt hat. Ich meine, man muss sich das wirklich so unheimlich vorstellen, diese Dramatik, ein hoher Eingeweihte, wahrscheinlich der höchste Eingeweihte zu seiner Zeit, der dieser salomonische Jesus ist. Und er erlebt jetzt, was er eigentlich in der Welt bewirkt durch seine Einweihung. Nämlich, &#039;&#039;&#039;ich bürde den anderen Menschen die Widersacher auf&#039;&#039;&#039;. Wir reinigen uns davon und ihr anderen müsst in Wahrheit darunter leiden. Das heißt, ich kann euch gar nicht bessern dadurch, sondern ich mache euch mehr Mühe in gewisser Weise. Das ist das Erschütternde daran. Ja. Der Punkt ist, die Widersacher müsste ich erlösen, wenn ich die Menschen befreien will von ihrer Wirkung. Ansonsten kann ich zwar aus meinem Wesen ihre Wirkung zurückstoßen, kann sagen, Du, lieber Luzifer, du berührst mich nicht mehr. Nur, der Luzifer sagt, okay und dich komme ich nicht mehr heran, aber dann gehe ich woanders hin, wo es leichter geht. Weil der Luzifer macht jetzt nicht den Kniefall davor, ah, du bist ein hoher Eingeweihter, ich zittere vor dir. Nein, hab´ mich gern, jetzt gehe ich zu jemand anderen. Ich sage es jetzt bewusst so salopp. Ja, bitte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin online: &amp;quot;Gibt es auch jetzt noch ein geistiges Gesetz, wenn ein Mensch sozusagen höher steigt, dass ein anderer tiefer fallen muss?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erst seit dem Erdenleben des Christus ist es den Menschen möglich ihr Ich-Bewusstsein wirklich zu entwickeln und damit erst Erlösung möglich 1:13:04 ===&lt;br /&gt;
Nein, nein, nein. Eben nicht. Eben nicht. Das ist ja der ganz entscheidende Punkt. Aber das ist erst möglich seit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039; und seit er &#039;&#039;&#039;durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; gegangen ist. Das ist nämlich genau &#039;&#039;&#039;der entscheidende Schritt&#039;&#039;&#039;. Da ändert sich das komplett. Weil damit erst in Wahrheit die Menschheit das Bewusstsein auch entwickeln kann, mit &#039;&#039;&#039;dieser gleichen Kraft des Ich, die ich von meinem Vater erhalten habe, also mit dieser Christus-Kraft in sich, in seinem Ich, bewusst umzugehen&#039;&#039;&#039;. Und erst ab dem Moment kann die Erlösung beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Aber ich lade ja nicht mehr auf, sondern die Widersacher sind da. Bei mir sind sie nicht möglich, aber das ist ja nicht, dass ich sie auflade den anderen jetzt, die sind ja gleich da. Bei mir können sie nicht wirken.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dann versuchen sie, das durch andere zu erreichen. Ich meine, solange ein Eingeweihter ringt mit denen, versuchen die Widersacher da ihr Ziel zu erreichen. Aber wenn sie sehen, da gleiten sie ab, dann versuchen sie, ihre &#039;&#039;&#039;Ziele mit anderen Menschen zu erreichen&#039;&#039;&#039;. Natürlich wäre der Eingeweihte, den er ergreifen kann, wäre ein sehr lohnendes Ziel. Das ist schon klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist ein bisschen so wie der Atommüll, den ich nicht endlagern kann. Da gebe ich ihn den anderen in die dritte Welt. Ich bin ihn zwar los, aber die haben jetzt mehr damit zu tun.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Wenn ich keine Lösung gefunden habe, die endgültig ist.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Ich habe keine endgültige Lösung gefunden. Richtig. Ja. In der Richtung geht es, ja. Also das heißt, in dem Maße, wie die Eingeweihten sie von sich weisen, in dem Maße müssen sie sich halt andere Opfer suchen. Die sie sich eh sowieso suchen. Aber alles das, was sie jetzt auf den Eingeweihten wenden würden und durch ihn nicht erreichen können, das versuchen sie dann durch andere Menschen zu erreichen. Dadurch wird es ihnen schwerer natürlich, weil wenn sie einen hohen Eingeweihten ergreifen könnten und diese hohe Kraft in ihr Reich zwingen könnten, wäre es natürlich lohnender. Aber was bleibt ihnen über, wenn Sie abgleiten da, dann versuchen sie es halt aus den vielen Einzelnen sich zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Wenn sie diese Macht bei einem niedrigeren haben, dann sind sie ja vermehrt. Dann wird das dann vervielfältigt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Also vor allem die negativen Wirkungen vervielfältigen sich dann. Weil natürlich Menschen, die diese hohe Selbstzucht, die mit der Einweihung eben verbunden ist oder als Vorbereitung dazu schon notwendig ist, nicht haben, die verfallen ihnen natürlich viel leichter. Sie haben ein leichteres Spiel damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Aber gerade der Wein macht ja einen Menschen leichter gefügig für manche Dinge. Und das ist die erste Tat, die Jesus gemacht hat.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das ist das ganz Interessante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Wo man eigentlich keine Klarheit mehr im Kopf hat und verwirrter ist und anfälliger für die Widersacher.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir verdanken den Widersachern die Freiheit – sie sind notwendig 1:16:33 ===&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, das hat trotzdem eine gewisse Bedeutung. Weil wir müssen eben auch sehen, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind nicht einfach die Bösen, sondern sie sind notwendig&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie sind notwendig für unsere Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch vieles wirklich durchmachen. Es wäre ganz schrecklich, wenn wir einfach dieser Wirkung der Widersacher nicht unterliegen würden. Dann würden wir nicht zur Freiheit kommen können. Das haben wir den Widersachern zu verdanken bzw. natürlich der Gottheit, die das zugelassen hat, die Wesenheiten zu Widersachern bestellt hat, um uns zu widerstehen, um uns vom Guten wegzubringen. Nur dann können wir aus eigener Kraft zum Guten zurückkehren wollen oder uns entscheiden wohin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt: Gut und Böse kommt eigentlich mit uns in die Welt. Das ist ja ein bisserl der falsche Spruch von Mephisto dann, dass ihr werdet wie Gott und das Böse und Gute unterscheiden könnt. Die Unterscheidung ist schon da. Aber &#039;&#039;&#039;der Mensch ist es eigentlich, der sich entscheidet für das Gute oder für das Böse&#039;&#039;&#039;. Die Widersacher haben ihre bestimmte Aufgabe. Und die haben die Aufgabe, dem Menschen, ein Reich zur Verfügung zu stellen, in das das hohe Göttliche nicht hineingreifen kann. Weil es sich selbst dieser Macht begeben hat. Nur dadurch, dass ich diesen Raum zur Verfügung habe, kann ich überhaupt Freiheit entwickeln. Sonst wäre es, wie es überhaupt im Geistigen ist, es strömt das Geistige von der Quelle durch, und die Engelwesenheiten, alle aus sich heraus, sie können nicht fehlen. Aus sich heraus können sie das nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher sind zu ihrer Rolle abkommandiert worden 1:18:29 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Luzifer ist ja nicht von selber gefallen. Das ist ein bisschen die falsche Verdrehung, dass man sagt, der wollte jetzt anders sein, sondern &#039;&#039;&#039;er ist eigentlich bestimmt worden zu dieser Aufgabe&#039;&#039;&#039;. Da denkt man eigentlich schon unser Menschliches hinein, unsere menschliche Freiheit hinein, na, der hat gesagt, ich bin dem neidisch, dem Gott da oben, das Licht, ich will das selber auch können. Das ist unsere naive Anschauung. Aber eigentlich ist er bestellt worden zu der Aufgabe, sonst gäbe es ihn nicht. Weil sonst müsste ich schon von Haus aus sagen, na gut, allmächtig ist Gott hier oben aber nicht. Weil seine Untergebenen lehnen sich auf dagegen und er kann nicht das Machtwort sprechen, dass die sich wieder in Reih´ und Glied fügen. Eigentlich dürften Sie überhaupt gar nicht auf den Gedanken kommen, da abirren zu wollen, weil sonst ist diese Allmacht nicht gegeben. Ich meine, das Schöpfungswerk hier auf der Erde ist ein Weg: &#039;&#039;&#039;Aufgeben der Machtfülle Gottes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aufgeben der Machtfülle Gottes zugunsten der Freiheit des Menschen. Weil die Freiheit ist anders nicht zu haben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist dasselbe, was du vorhin sagtest, mit dem: Ich denke, also bin ich nicht. Eigentlich in dem Denken, was ich im Alltagsleben habe, da eben nicht mehr eine Kraft entfalten kann, die göttlich ist, sondern wo ich aus meinem menschlichen Verstand heraus tätig bin, und dann aber in meinem Ich-Wesen nicht mehr eigentlich vorhanden bin.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau! Ganz genau. Und darum müssen wir auch durch diese ganzen Erlebnisse durch irgendwo. Das ist das Wesentliche. Also darum, &#039;&#039;&#039;wir müssen irren&#039;&#039;&#039;. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, das &#039;&#039;&#039;Privileg des Menschen ist, irren zu können&#039;&#039;&#039;. Auch danebenschlagen zu können. Das ist unser eigentliches Privileg. Es wäre nicht unser Privileg, niemals irren zu können. Das haben die Engelwesenheiten alle über uns im Grunde. Aber sie haben dafür die Freiheit nicht. Und das ist noch mehr. Wenn wir aus Freiheit dann das Gute tun, das Richtige tun, dann wird auch irgendwann einmal das Reich des Bösen, das eigentlich an uns liegt, aufgelöst sein. Und darum müssen wir mit den Widersachern fertig werden. Und der Christus, die Christus-Kraft, wird mit den Widersachern fertig durch unser Ich. Das heißt, wir aus unserem Ich, wir erlösen die Widersacher. Wir lösen sie auf! Und das ist der neue Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich, also mit dem Erdenleben des Christus bis zum Kreuzestod. Damit beginnt das, dass im menschlichen Ich die Christus-Kraft so wirkt, dass &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich mithilfe des Christus, mithilfe dieser Christus-Kraft, die Widersacher erlösen kann&#039;&#039;&#039;. Nicht nur bekämpfen, sondern erlösen. Man sieht es ja recht deutlich, selbst der Michael, der Kämpfer gegen den Drachen, den ahrimanischen oder luziferischen – er hat mit allen Drachen gekämpft, was es so gibt. Aber was ist immer das Ergebnis? Er stürzt den auf die Erde hinunter. Und da ist er sehr munter. Und wir haben ihn am Hals jetzt. Also man sieht, diese Tragik betrifft jetzt nicht nur diesen Jesus von Nazareth, die er erlebt, bevor er zur Taufe geht. Das setzt sich im Grunde durch die Hierarchien fort. Die können auch nichts tun. Die können sie nur herunterschmeißen zu uns die Widersacher. Sie können sagen, ja bei uns hast du keinen Platz, wir reinigen uns von euch. Aber dann landen sie bei uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin online: &amp;quot;Entschuldigen Sie, eine Frage. Diese Essener, haben die sich ganz abgeschottet, um rein zu bleiben?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Haben auch sehr viele rituelle Waschungen und so gemacht. Also in Qumran sieht man das sehr deutlich. Da gibt es halt noch Ruinen, was man ausgegraben hat und so. Also rituelle Waschungen spielten eine Rolle. Der ganze kultische Ablauf dort. Und mit dem Essen natürlich sehr zurückhaltend, natürlich nur vegetarisch zu essen und solche Dinge. Also die haben sehr stark daran gearbeitet, eben ihr Seelisches, ihre Astralkräfte zu reinigen. Ganz, ganz stark. Aber &#039;&#039;&#039;reinigen bedeutete halt eben, es jemand anderen aufbürden&#039;&#039;&#039;. Weil es geht auch darum, nicht nur um die Widersacher alleine, es geht ja auch darum, solang ich noch nicht so ein hoher Eingeweihter bin wie etwa der Zarathustra - der kann ja zumindest eines, dass er schon aus seinem Geistselbst heraus Seelisches nicht nur - oder Astralisches - nicht nur erschaffen kann, sondern bis zu einem gewissen Grad auch auflösen kann. Weil das ist die gleiche Fähigkeit, das erschaffen können oder es ins Nichts auflösen können. Aber viele Einweihungsschüler, die auf dem Weg einmal sind, haben diese Kraft ja noch nicht. Da gehören wirklich diese vielen Inkarnationen dazu. Also vollkommen konnte das vielleicht dieser salomonische Jesus bzw. Zarathustra und vielleicht ein paar andere noch, aber sonst noch wenige. Und das heißt, Reinigung bedeutet dann, dass sie auch ihre astralischen Kräfte, ihre negativen astralischen Kräfte, von denen sie sich reinigen, dass die nicht einfach aufgelöst werden, sondern &#039;&#039;&#039;in der seelischen Umwelt da sind&#039;&#039;&#039;. Und die Menschen dadurch schädigen in Wahrheit. Das ist also &#039;&#039;&#039;seelische Umweltverschmutzung&#039;&#039;&#039;. Bitte, wie viel seelische Umweltverschmutzung haben wir heute auch. Aber das Interessante ist eben auch durch diese Reinigung, auch die bewirkt das, solange sie nicht wirklich aufgelöst werden diese Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist ja der Punkt, glaube ich, wo der Jesus dann gemerkt hat, man stoßt die Widersacher von sich, das sind eigentlich nicht nur die Widersacher, die einfach sowieso in der Menschheit wirken, sondern das sind meine verschmutzten Astralanteile, die ich jetzt nach außen trage, meine individuellen Fehler und Schwächen, die bürde ich den anderen auf, nicht nur das was objektiv als... &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt noch dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Dass durch den Wein auch mehr rauskommt.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, durchaus, durchaus. Trotzdem musste der Weg da durch gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;War das so, 600 Jahre vorher, glaube ich, hat der Buddha seine Erleuchtung gehabt, das war auch für die Menschheit ein bisschen schädlich, dass er sich da so vom Bewusstsein hinauf geschoben hat?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich! Im Prinzip hat das auch diese Wirkung. Nur man muss es halt abwägen. Es geht nur darum, die positive Wirkung ist zunächst einmal nicht ohne die negative Nebenwirkung zu erreichen. Das ist das Problem. Wie bei den heutigen Medikamenten,  die du aus der Pharmaindustrie kriegst, ein bisschen eine Wirkungen und viele Nebenwirkungen. Und eben diese Nebenwirkungen wegzukriegen war zu dem Zeitpunkt noch nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum gibt es das Böse in der Welt? 1:26:10 ===&lt;br /&gt;
Daher drängt die Entwicklung darauf hin, da muss etwas Neues geschehen. Da muss etwas anderes geschehen. Und das ist aber ja schon vorbereitet, der Mensch hat ein Ich, das veranlagt ist auf die Freiheit. Es war von vornherein das Ziel, sonst hätte man das Problem mit den Widersachern nicht, weil das gehört halt dazu, dass dieser Gegenraum eröffnet wird, in dem wir unsere Freiheit entfalten können oder an der Grenze zwischen den beiden Räumen, sagen wir so. Also höheres geistiges Reich und Widersacher-Reich. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Grenze und da können wir und dem oder dem zuwenden&#039;&#039;&#039;. Darum brauchen wir das auch. Das hängt auch ein bisschen zusammen halt mit der Frage: &#039;&#039;&#039;Warum gibt es das Böse in der Welt? Wie kann Gott das zulassen&#039;&#039;&#039; und so weiter? Und man muss sagen, mit all dem Schrecklichen, was passiert, es ist &#039;&#039;&#039;zugelassen zu unserem Wohl&#039;&#039;&#039;. Weil es anders nicht erreichbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nicht sagen, ja Gott hätte es besser machen können. Er hätte es doch besser planen können, dass wir sozusagen automatisch zur Freiheit hinfahren. Aber automatisch kann man nicht zur Freiheit hinfahren. &#039;&#039;&#039;Freiheit ist nur dort, wo ich immer in jedem Moment scheitern kann. Vorher ist keine Freiheit da!&#039;&#039;&#039; Sonst fahre ich immer mit Stützrädern noch sozusagen. Irgendwer macht es schon gut und bewahrt mich davor oder bzw. ich komme ja eh gar nicht in die Versuchung. Aber dann ist keine Freiheit da. Es ist eigentlich unser menschliches Schicksal, in jeder Minute, mit jedem Atemzug sind wir eigentlich immer &#039;&#039;&#039;auf den Scheideweg gestellt&#039;&#039;&#039;, mache ich das richtig oder falsch? Wähle ich das Richtige oder das Falsche? Und ich sage wirklich bis in jeden Atemzug hinein. Wir können falsch und richtig atmen. Wir können ihn jeden Moment, so wie wir seelisch uns innerlich fühlen, unsere Stimmung einem anderen gegenüber, können wir &#039;&#039;&#039;wohltuend sein oder schädigend sein&#039;&#039;&#039;. Muss ja nicht immer gleich mit dem Schwert sein. Unsere innere Seelenhaltung, auch unsere unterbewusste Seelenhaltung, manche sind mir halt unsympathisch,  die mag ich nicht, nein ich bin eh sehr zivilisiert, ich sag es natürlich nicht, ich bin auch sehr höflich, aber innerlich denke ich mir, so ein Trottel. Ja, Verzeihung! Das Mikro hat es hoffentlich nur leise aufgenommen. Aber kommt doch vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiheit zur Liebe – ein langer Weg 1:28:40 ===&lt;br /&gt;
Oder man ärgert sich über irgendwen, ganz spontan. Irgendeiner rennt einem hinein oder was, und &amp;quot;Kannst net aufpassen?&amp;quot; Es ist eigentlich schon ein leichter Impuls der Ablehnung, der Antipathie, des Hasses, des Zurückstoßens. Das ist jetzt nicht hochdramatisch, aber eigentlich sind es Dinge, wo wir eine seelisch negative Wirkung ausstrahlen. Und - also wir tun es ununterbrochen. Es gibt keinen Moment im Leben, wo wir nicht vor dem stehen, dass wir nicht aus unserer Freiheit heraus etwas auch besser machen könnten. Oder schlechter halt, wenn wir es jetzt nicht wählen, das Gute. Und dorthin einmal zu kommen, das &#039;&#039;&#039;in jedem Atemzug bewusst zu tun, na, das ist ein weiter Weg&#039;&#039;&#039;. Unser Seelenleben so aus dem Geistigen heraus so in der Hand zu haben, dass auch nicht im tiefsten Unterbewusstsein der negative Impuls kommt. Sondern &#039;&#039;&#039;dass der Impuls der Liebe eigentlich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich sehe, der kommt, das ist vielleicht der ärgste Verbrecher oder sonst was, und ich gebe ihm nur entgegen, was kann ich dir geben, dass du besser wirst, dass du einen Weg zur Besserung selbst findest? Dass du auch &#039;&#039;&#039;zum geistigen Licht&#039;&#039;&#039; findest. Das müsste es eigentlich sein. Das steckt in diesem Ich eigentlich drin, in diesem freien Ich. Da steckt das drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Im anderen den kleinen Funken auszugraben und ....&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja! Nur in der Lebenspraxis, wie wir alle wissen, ist es nicht immer so leicht. Weil wie oft giftet man sich halt über irgendwas. Das ist jetzt vielleicht nicht hochdramatisch, aber es zeigt halt nur, wie schwer das Ganze ist. So wirklich reinen Herzens zu sein und aus dem heraus einfach nur drauf zu schauen, wie kann ich dem etwas geben, dass der einen Schritt weiter kommt? &#039;&#039;&#039;Das heißt diese Liebe entfalten&#039;&#039;&#039;. Ihn aufzuwecken dazu, aus sich heraus den nächsten Schritt zu tun. Wenn ich ihn dabei unterstützen kann, ihm dazu ein Fingerzeig, eine Anregung geben kann, dann habe ich etwas aus einem christlichen Ich heraus geleistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Der Lehrerberuf ist ein wunderbares Feld, das zu lernen.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Absolut. Absolut. Und das ist das, was einmal auch natürlich ein Ziel ist, dass das auch in einer größeren Menschengemeinschaft passieren kann. Und &#039;&#039;&#039;einem Teil wird das gelingen, einem anderen Teil wird es nicht gelingen&#039;&#039;&#039;. Auf das kommen wir in der Apokalypse sowieso dann noch sehr, sehr deutlich hin. Also zu diesen Szenarien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus geht wie entrückt zur Jordantaufe – der Beginn der Inkarnation des Christus 1:31:44 ===&lt;br /&gt;
Aber wichtig ist jetzt, damit wir für heute einen Bogen finden, also dieser Jesus von Nazareth geht jetzt wie traumverloren, &#039;&#039;&#039;wie entrückt eben zum Jordan zur Taufe&#039;&#039;&#039;. Übrigens heißt der Ort Bethanien. Es ist aber nicht das Bethanien, wo Lazarus wohnt. Wir haben ja schon gesprochen über die Auferweckung des Lazarus. Dieses eine Bethanien ist im Osthang des Ölberges. Und dieses andere Bethanien - Haus der Armut heißt es eigentlich - ist am Jordan. Jordan ist überhaupt - ja dort ist fast &#039;&#039;&#039;der tiefste Punkt der festen Erde&#039;&#039;&#039; überhaupt. Weil ihr wisst ja, das Jordantal liegt unter dem Meeresspiegel in Wahrheit. Und zwar ziemlich. 420 Meter ungefähr. Das ist schon ganz schön. Das ist ein negativer Hügel sozusagen. Also der tiefste Punkt ist natürlich dort, wo es dann ins Tote Meer übergeht, also wo dann das ohne Ausgang vertrocknet einfach in der Wüstenatmosphäre und dadurch dann immer salziger wird. Das ist ja das Ende dann vom Jordantal. &#039;&#039;&#039;Also dieser tiefste Punkt der festen Erde, gerade dort findet die Jordantaufe statt&#039;&#039;&#039;. Das hat geradezu eine geistige, symbolische Bedeutung, dass es dort am tiefsten Punkt der Erde ist. Also dieses Heilige Land hat schon gewisse Voraussetzungen auch, um Schauplatz dieses Geschehens zu werden. Das ist nicht ganz zufällig. Ich meine, da ist dieser ganze ostafrikanische Grabenbruch, durch den also auch dieses Jordantal bedingt ist. Das ist die tiefste Furche, die im Erdenantlitz sozusagen drinnen ist, die man auch von weit oben aus dem Weltraum sieht und dort verläuft dieses Jordantal. Also symbolisch gesehen kann man sagen, der Christus muss so tief wie möglich heruntersteigen auf die Erde. Und jetzt eben sich inkarnieren mit dieser Jordantaufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes der Täufer und das Ich des nathanischen Jesus – Taufe als Einweihungsvorgang 1:34:16 ===&lt;br /&gt;
Wie passiert denn die? Da ist jetzt der Johannes. Dieser Johannes, von dem wir wissen, dass der &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus mit dem sehr stark in Verbindung war&#039;&#039;&#039;, weil ja &#039;&#039;&#039;sein Ich in Wahrheit durch diesen Johannes wirkt&#039;&#039;&#039; oder ein großer Teil dieser Ich-Kraft jedenfalls durch ihn wirkt. Dieser Johannes der Täufer tauft ja so, dass er sie mit Wasser tauft. Aber mit Wasser taufen heißt ja nicht nur ein bisschen so wie halt ein Kännchen drüber schütten, sondern es heißt wirklich ordentlich untertauchen. Und zwar wirklich untertauchen, bis dir die Luft ausgeht. Also dass man wirklich &#039;&#039;&#039;in einen totesnahen Zustand geradezu&#039;&#039;&#039; kommt. So wurde getauft. Weil dabei eine &#039;&#039;&#039;Lockerung des Ätherleibes&#039;&#039;&#039; bereits stattfindet, also man kommt wirklich in Todesnähe und dann gewisse geistige Erlebnisse haben kann in dem Moment. Also in Wahrheit ist das &#039;&#039;&#039;ein kleiner Einweihungsvorgang, der da passiert&#039;&#039;&#039;. Und es wurden natürlich zur Taufe auch nicht in Wahrheit die Leute wahllos zugelassen, sondern die auch eine gewisse Vorbereitung dafür hatten. Weil ansonsten kann es sehr leicht passieren, dass du in dem Moment deine ganzen Dämonen nur erlebst. Mit denen solltest vorher schon ein bissl ins Reine gekommen sein, sie aber dadurch in Wahrheit auch abgeladen haben auf die Umgebung, wie wir ja gerade gehört haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Moment der Taufe beginnt der Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einzuziehen – das Zarathustra-Ich verlässt gleichzeitig die Leibeshüllen. Der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre 1:35:50 ===&lt;br /&gt;
Ja und jetzt in diesem Moment, dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, kommt also hin. Des &#039;&#039;&#039;Zarathustra-Ich ist eigentlich eh schon ganz entrückt&#039;&#039;&#039; zu dem Zeitpunkt durch die Erschütterung, die er vorher erlebt hat. Also es ist eigentlich nur mehr ein Zipferl notwendig, um herauszugehen. Und das ist dann der Moment, wo &#039;&#039;&#039;der Christus beginnt, die Leibeshüllen, die jetzt von dem Zarathustra-Ich verlassen werden, zu durchdringen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieser Prozess dauert drei Jahre&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Inkarnation ist nicht jetzt - schwufff - drin, sondern das ist ein Prozess. Ja, so wie wenn wir als Menschen auf der Erde uns inkarnieren, da fängt es mit der Empfängnis an, dann geht es einmal die neun Monate durch oder was und dann werden wir überhaupt erst geboren. Interessant, dass R. Steiner diese &#039;&#039;&#039;Jordantaufe auch vergleicht gerade mit der Empfängnis&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Geburt findet statt beim Kreuzestod&#039;&#039;&#039;. Die Geburt. Dann ist der Christus - dann wird er für die Erde geboren. Dann ist er erst wirklich ganz auf der Erde angekommen. In diesem Moment. Dann ist dieser Weg bis zu einem gewissen Grad vollendet und dann verbindet er sich ja mit der Erdensphäre. Aber das werden wir sowieso noch genauer besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Und bleibt jetzt bei uns bis ans Ende aller Tage.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Kreuzestod des Jesus von Nazareth verbindet sich Christus mit der Erde – mit dem Kreuzestod des Jesus wird Christus auf Erden geboren. Der Gottessohn wird zum Menschensohn 1:37:31 ===&lt;br /&gt;
Ja, genau, genau. Er &#039;&#039;&#039;verbindet sich dann mit der Erdensphäre&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen, er wird &#039;&#039;&#039;geboren jetzt mit dem Kreuzestod&#039;&#039;&#039;. Bis dahin sind die drei Jahre, die vergehen. &#039;&#039;&#039;Jetzt wird aus dem Gottessohn der Menschensohn&#039;&#039;&#039;. Auch das sind zwei so Begriffe. Ich meine, auch bei uns, &#039;&#039;&#039;wir sind auch Gottessohn in den ersten drei Lebensjahren&#039;&#039;&#039;, wo wir noch nichts von unserem Ich wissen, daher auch bewusst nicht fehlen können. Da haben wir noch keine Entscheidungsfreiheit. Aber erst mit dem dritten Lebensjahr, wenn man anfangen soll, sich unseres Ichs erstmals bewusst zu werden, dann werden wir zum Menschensohn. Dann erst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschied zwischen Engel und Mensch 1:38:21 ===&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist vorher unser Ich sehr stark also mit, namentlich mit der Engelwesenheit verbunden, die uns begleitet. &#039;&#039;&#039;Engelwesen haben ja im Übrigen die gleichen Wesensglieder wie der Mensch, nur mit einem Unterschied, das Physische, das Ätherische und das Astralische ist nicht mit dem ganzen Rest verbunden, sondern es wirkt von außen herein&#039;&#039;&#039;. Also das Ich zum Beispiel des Engels. Daher kann ein Engel sich verkörpern in Wasserdünsten, in Wasserflächen sogar, das kann ganz zerteilt sein, er hat keine umrissene Körperlichkeit und trotzdem wirkt er ins Physische hinein, bis ins flüssige Element hinein geht das, bis ins fließende Wasser kann das gehen, bis in den aufsteigenden Dunst hinein, bis ins Luftelement, bis ins Wärmeelement. Und da drin sind Lebenskräfte, Ätherkräfte, die natürlich die Natur auch beleben, und darin sind astralische Kräfte, die wirken. Aber das Ich schwebt drüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kommt nicht in unsere sinnliche Welt herunter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Unterschied zwischen Engel und Mensch. Und sonst sind wir ganz gleich gebaut&#039;&#039;&#039;. Und wenn das Kind geboren wird, ist es eigentlich so, dass das Ich des Kindes noch ganz so wie beim Engel, noch ganz schwach verbunden ist mit dem drunten bzw. fast noch gar nicht. Und erst jetzt so in diesen drei Jahren kommt die Verbindung immer stärker, so dass dieses Ich jetzt in diese Körperlichkeit hineinzuwirken beginnt. Aber das ist ein Prozess, der passiert. Und da ist am Anfang noch ganz stark irgendein Engel auch damit verbunden. Und das heißt, das Kind auch in diesen ersten drei Lebensjahren ist eigentlich noch genauso wie ein Engel. Auch von der ganzen Struktur der Wesensglieder her ist es eigentlich noch wirklich ein Engerl. Selbst wenn  es manchmal ein Bengerl ist. Aber das ist die Äußerlichkeit. Aber dieses Engelhafte ist da noch drinnen. Also dass das Ich noch nicht wirklich verbunden ist. Und ebenso ist es aber jetzt bei dem Christus bei der Jordantaufe. Es braucht diese drei Jahre, dass dieses Ich jetzt endlich dann zum Schluss ganz den Körper ergreift. Aber dann ist der Todesmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Mit der Jordantaufe stirbt das Zarathustra-Ich aus dem Leib heraus, oder?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirbt aus dem Leib, verlässt den Leib auf jeden Fall. Und das heißt, das ist etwas, was normal beim Tod passiert, nur hier auf ganz andere Art. Weil sonst passiert es so, dass der Tod dann entsteht, wenn die Verbindung, wenn der Ätherleib sich ganz herausgelöst hat und der Astralleib und diese Verbindung zerreißt. Das ist alles da nicht der Fall. Sondern es ist jetzt eine, ja im Grunde in dem Moment dann eine bewusste Opfertat dieses Zarathustra-Ich. Da herauszugehen. Bei der Taufe herauszugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Bei der Taufe geht er raus, wie er im Tempel reingekommen ist, verlässt er ihn jetzt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Verlässt er ihn jetzt. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Ist jetzt Jesus mit dem Geistigen mehr verbunden?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, also dieses Zarathustra-Ich ist jetzt im Geistigen. Dafür beginnt jetzt die Inkarnation des Christus-Ich. Der Christus beginnt sich jetzt mit der Jordantaufe zu inkarnieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Die Klarheit des Geistes wirkt dann mehr!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Und er nimmt das in einen anderen Weise war, wie er vorher gekommen ist, war er verwirrt. Weil beides noch da war und so ist er mit dieser Taufe in einem anderen Bewusstsein in einer Klarheit dem Göttlichen mehr ausgerichtet?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, also es ist - Vorsicht! Man muss schauen. Also &#039;&#039;&#039;das Zarathustra-Ich oder dieses Ich des salomonischen Jesus, das geht jetzt hinaus&#039;&#039;&#039;. Also von dem ist jetzt nicht die Rede, sondern die Rede ist vom &#039;&#039;&#039;Christus, der jetzt diese verlassenen Leibeshüllen ergreift und durchdringt&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist es wirklich die große Christus-Kraft, die als Ich, als das makrokosmische Ich, sich jetzt in diesen mikrokosmischen Körper hinein zwängt. Das ist das Einmalige darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Dieses Weise.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Diese göttliche Kraft, die letztlich tätig den ganzen Kosmos geschaffen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: Das Licht, das Reine.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist da drinnen jetzt. Und jetzt beginnt der Prozess eben durch drei Jahre, dass dieses Christus-Ich diesen Körper ergreift und durchdringt bis in die letzte Faser hinein. Bis &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mineralischen Bestandteile des Knochensystems&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz, ganz wichtig. Also zum Beispiel bis dahin hat es jetzt noch kein Ich geschafft, sich zu inkarnieren. Es gab auch von den Menschen in Wahrheit noch keine vollständige Inkarnation bis zu dem Zeitpunkt. Das heißt, die Menschen waren alle nicht vollständig inkarniert, weil sie gewisse Bereiche eben nicht erfassen konnten mit ihrem Ich. Die stehen nicht oder standen nicht unter dem Einfluss des Ich. &#039;&#039;&#039;Der Christus durchdringt das bis in das Knochensystem hinein. Bis ins Mineralische des Knochensystems hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist das ganz Neue. Und damit überwindet er auch in gewisser Weise den Tod. Aber über das werden wir sowieso noch gesondert sprechen, was das heißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Aber als er über das Wasser gegangen ist, hat er ja auch schon viele Kräfte entwickelt, die ja auch eine höhere Kraft in sich bewirkt hat.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus wandelt übers Wasser – Wasser steht für das Astralische, das Seelische. Das Ich muss der Herr über das Seelische werden 1:44:38 ===&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist ja bereits der Christus. Der übers Wasser wandelt. Das ist eben nicht dieser Jesus von Nazareth. Weil das spielt sich ja alles erst nach der Jordantaufe ab. Dieses: Christus wandelt über das Meer, also eigentlich über den See Genezareth. Wobei das ja natürlich auch wieder nicht äußerlich zu nehmen ist. Das ist nämlich eine Imagination, die in ein sinnliches Bild gekleidet ist. Das will ich aber heute nicht - kurz kann ich es andeuten: &#039;&#039;&#039;Mit dem Meer ist in Wahrheit das Astralische, das Seelische gemeint&#039;&#039;&#039;. In dem &#039;&#039;&#039;das Ich nicht ertrinken darf&#039;&#039;&#039;. Wie es halt oft noch war, na wenn der Astralleib einmal wilde Wellen schlägt, da ist das kleine Ich, das damals da war, noch sehr hilflos bei den meisten Menschen. Um das geht es! Und der Petrus ist dann der, der eh noch  Angst hat, aber er sagt, komm´ zu mir, habe Vertrauen, in deinem Ich liegt die Stärke. Du bist der Fels, auf dem ich meine Kirche bauen will. Dein Ich ist stark genug, dass du über dieses Astralmeer gehen kannst. Aber das ist das seelische Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Also dass das Seelische größer ist und alles überwinden kann.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Das Ich ist es. Das Ich muss der Herr in der Seele werden. Das ist wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Aber das Ich muss...?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Ich muss der Herr in der Seele werden&#039;&#039;&#039;. Wir werden noch genauer darüber sprechen. Es wird heute die Zeit nicht mehr ausreichen, um das ausführlicher zu behandeln. Aber wir müssen auch den Unterschied sehr deutlich uns zu Bewusstsein führen: &#039;&#039;&#039;Was ist das Geistige? Was ist das Seelische? Was ist das sterbliche Seelische und das unsterbliche Seelische?&#039;&#039;&#039; Ist nämlich nicht so einfach gesagt, ja, die unsterbliche Seele. Das hängt alles nur daran, dass man die Dinge nicht fein genug unterscheidet. Die &#039;&#039;&#039;Unsterblichkeit der Seele ist nicht etwas, was von Haus aus gegeben ist, sondern was erworben werden muss&#039;&#039;&#039;. Da müssen wir arbeiten dafür. Und die Seele ist nicht das Ich. Die Seele ist etwas, was durch die Arbeit des Ich gebildet wird. Und wenn sie unsterblich werden soll, dann muss eine entsprechende geistige Kraft darin sein, in dem, wie ich arbeite. Aber das ist zu viel für heute. Das ist zu viel für heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, dass wir heute zur Taufe gekommen sind und jetzt endlich uns beschäftigen konnten damit, dass &#039;&#039;&#039;der Christus jetzt seine Inkarnation beginnt. In der vierten Kulturepoche, in der griechisch lateinischen Zeit&#039;&#039;&#039;. Und das entspricht den Geschehnissen in der Apokalypse hier, die mit dem &#039;&#039;&#039;vierten Sendschreiben zusammenhängen an die Gemeinde vom Thyatira&#039;&#039;&#039;. Wo eben wirklich dieses gewichtige Wort eben daher auch steht, weil das jetzt für uns auch der Beginn ist, dass wirklich das Ich sich ganz inkarnieren kann und dass &#039;&#039;&#039;unser Ich eben von der gleichen Wirkungsmacht vom Prinzip her ist, wie das des Christus&#039;&#039;&#039;. Das steht eben gerade hier in der vierten Kulturepoche drinnen oder in der vierten Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigens sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Und ich will ihm den Morgenstern geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Morgenstern steht für die zweite Hälfte der Erdentwicklung 1:48:26 ===&lt;br /&gt;
Der Morgenstern - nur kurz angedeutet, bedeutet die zweite Hälfte der Erdenentwicklung. Im Grunde die Entwicklung, die jetzt beginnt. Die Erdentwicklung hat zwei Hälften, eine, die &#039;&#039;&#039;aus der Vergangenheit kommt, das ist die sogenannte Marshälfte&#039;&#039;&#039; und eine, die &#039;&#039;&#039;in die Zukunft weist, das ist die Merkurhälfte&#039;&#039;&#039;. Und die Christuseingeweihten sind Merkur-Eingeweihte, die für die Zukunft arbeiten. Das ist wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schluss 1:49:02 ==&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das wäre jetzt ein Punkt für heute mal zu sagen es ist einiges zu verdauen. Es ist einiges an Fragen wieder da. An offenen Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers online: &amp;quot;Wolfgang darf ich was sagen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bitte. Bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Es ist wunderbar dargestellt die Taufe und der Tod, also die Empfängnis und die Geburt am Kreuz. Vielen Dank! Ich möchte nur darauf hinweisen, die Taufe, wahrscheinlich am 6. Jänner 30 erfolgt und der historische Karfreitag, der 3. April 33. Das sind aber jetzt genau &#039;&#039;&#039;40 Mondmonate&#039;&#039;&#039; und das scheint mir sehr wichtig. Die 40, die ganz untergeht, weil wenn immer ...mit den ersten drei Jahre oder die ersten drei Jahre des Kindes. Aber es sind 40 Mondmonate. Das ist sehr wichtig, weil auch der Mensch 40 Wochen im Mutterleib als Embryoentwicklung hat. Die Gynäkologen rechnen nicht mit neun Monaten, sondern rechnen in Wochen. Und dann sind es 40 Wochen. Und von daher ist eine unerhörte Aussage für die 40 auch gegeben.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Darf ich noch etwas sagen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, gerne. Gerne! Wer schon genug hat, schaltet halt ab einfach. Ansonsten können wir endlos plaudern. Passt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Wir beschäftigen uns grad sehr intensiv Kana, mit der Hochzeit. Und da ist jetzt folgende Entdeckung, finde ich, sehr wichtig.  Die Jordantaufe war am 6. Jänner 30. Das sogenannte Zeichen ... Wunder...großer Unterschied... war im Jänner möglicherweise 31, also nach einem Jahr. Nicht im Jahr 30. Also Kana war erst im Jahr 31.  Du hast daher im Johannesevangelium eine Zeit, wo nichts berichtet wird, und was ist das Wunderbare daran? Der esoterische Inhalt des Evangeliums. Darüber kann man nicht schreiben und nicht sprechen.&amp;quot;  &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird vieles nicht ausgesprochen. Ganz richtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Was passiert ist so aufregend, dass der Gottessohn, also die Gotteskraft des Ichs, die Gotteskraft des Christus, wirkt, aber so bescheiden, dass er jetzt nicht als der Star auftritt, sondern...was einem semitischen Sprichwort entspricht: Was mir, auch Dir. Damit ist auch angedeutet, es ist eben nicht die Mutter, sondern es ist die Frau. Und es ist die Frau, die dann eben auch beim Kreuz ist. Siehe, dein Sohn und siehe deine Mutter.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, richtig. Ja, da hängt noch sehr, sehr viel dran. Absolut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Es braucht ein Jahr, um sich überhaupt in diese Inkarnation hineinzufinden als Mensch, ohne dass er jetzt wie der Batman da schon so herumschießt, sondern ganz bescheiden den Menschen nicht bloßstellt, sondern Sachen macht, die jeder Mensch auch könnte unter Anführungszeichen unter bestimmten Bedingungen. Sagt er ja auch: Wir werden noch größeres vollbringen. Das sind ja unglaubliche Aussagen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, absolut, absolut. Ja, fein. Danke Viktor! Danke. Gut. Wenn noch wer Fragen hat, gerne. Ansonsten danke ich euch. Und nächste Woche wieder. Es hat sich heute schon die Frage gestellt, wie wir weiter tun? Wir lange wir weiter tun? Also ich würde im Moment einmal weiter tun. Aber vielleicht besprechen wir das einmal, wie lange wir mit den Vorträgen fahren wollen in den Sommer hinein oder so. Helga hat gesagt, im Juli wäre es angenehm, da könnte sie jeden Dienstag. Überlegt euch das vielleicht und besprechen wir das in einem der nächsten Male. Gut. Ich bedanke mich herzlich. Danke.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_9._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=2006</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_9._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=2006"/>
		<updated>2022-10-19T17:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeiten einsetzen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Zentrales Thema und roter Faden des Vortrags ist weiterhin die Apokalypsis Jesu Christi, also die Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig die Enthüllung des menschlichen Ich. In der Offenbarung des Johannes stehen wir beim vierten Sendschreiben, dem Sendschreiben an die Gemeinde Thyatira, die für die vierte Kulturepoche steht. Es ist die Kulturepoche, in der das Erdenleben des Christus sich ereignet. Um die Inkarnation des Christus auf Erden vorzubereiten, werden zu Bethlehem zwei Jesusknaben geboren. Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David, aus der priesterlichen Linie, der die reinstmöglichen Leibeshüllen zur Verfügung stellt und der salomonische Jesus, aus der königlichen Linie, in dem das weise Zarathustra-Ich seine Wirkung entfaltet. Im zwölften Lebensjahr der beiden Jesusknaben vereinigen sich die beiden zu einer vollkommenen Person zum einen mit den reinstmöglichen Leibeshüllen (physisch, ätherisch, astral) und zum anderen mit der Weisheit vieler Inkarnationen des Zarathustra. Während die Bibel über die Zeit zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr des Jesus von Nazareth schweigt, findet man im sogenannten 5. Evangelium Rudolf Steiners Hinweise auf das Leben des Jesus während dieser Zeit. Als er den Essener-Orden verlässt, kommt es zu einem erschütterndem Erlebnis, bei dem er erkennt, dass durch die Reinigungs- und Läuterungsmethoden der Essener zwar der Einfluss der Widersacherkräfte auf die Menschen beim Essener-Orden gebannt werden kann, die Widersacher sich aber der Menschen außerhalb des Ordens noch stärker bemächtigen. Die Reinigungszeremonien des Essener-Ordens führen also in gewisser Weise zu einer astralen Umweltverschmutzung. Durch all diese Erfahrungen stark aufgewühlt, kommt es zu einer leichten Ablösung des Zarathustra-Ich. In diesem Zustand geht Jesus von Nazareth zu seiner Mutter, der Mutter des salomonischen Jesus, um ihr alles zu erzählen. Geistig betrachtet ist es seine wahre Mutter, weil das Ich des salomonischen Jesus, also das Zarathustra-Ich zu diesem Zeitpunkt in ihm wirkt. Danach lässt er sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen. Während dieses Vorgangs verlässt das, durch die vielen Erschütterungen bereits etwas gelockerte Zarathustra-Ich, die Leibeshüllen des Jesus. Gleichzeitig markiert die Jordantaufe den Beginn der Inkarnation des Christus in die Leibeshüllen des Jesus von Nazareth. Die Inkarnation des Christus ist ein Prozess, der insgesamt drei Jahre dauert und im Mysterium von Golgatha gipfelt. Man muss sich vorstellen, dass während dieses Inkarnationsprozesses die gesamte Christus-Kraft – die fähig war, das ganze Universum zu erschaffen – in einen menschlichen Körper einzieht. Der Moment des Todes am Kreuz erst bedeutet die endgültige Geburt des Christus auf Erden, der sich dabei mit der ganzen Erde bis ins Mineralische hinein verbindet. Damit beginnt eine neue Ära der Erdentwicklung, eine Zeitenwende, weil ab diesem Zeitpunkt erst der Mensch sein Ich wirklich entwickeln kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Apokalypsis Jesu Christi: Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig Enthüllung des Wesens des menschlichen Ich – Zur Vorbereitung der Menschwerdung des Christus auf Erden benötigt es die Geburt zweier Jesusknaben – der nathanische (priesterliche) und der salomonische (königliche) Jesus mit unterschiedlichen Abstammungslinien und Geburtsgeschichten – der eine stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen (physisch, ätherisch, astral), der andere ein weisheitsvolles Eingeweihtenbewusstsein zur Verfügung (das Zarathustra-Ich) – Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersachermächte – Verbindung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr – das Zarathustra-Ich des salomonischen Jesusknaben geht dabei hinüber in die Leibeshüllen des nathanischen Jesusknaben – das wurde ermöglicht, durch das schwache Ich des nathanischen Jesus, das zum ersten Mal auf Erden inkarniert war und gleichzeitig auch in Johannes dem Täufer wirksam war – Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus zeichnen sich dadurch aus, dass sie frei von jeglichem Einfluss der Widersacherkräfte waren – der nathanische Jesus predigt im Tempel den Schriftgelehrten – Die Individualsprache des kleinkindlichen nathanischen Jesus – besonders in der hebräischen Sprache sind die Konsonanten stark mit Formbildekräften verbunden – wir finden in der Bibel zwei Schöpfungsgeschichten: Eine im seelischen Bereich (Astralwelt) und eine auf der ätherischen Ebene (Lebenskräfte) – Sündenfall: in dem Moment wo der erste Mensch die Erde betritt bekommt er sein menschliches Ich – die Ich-Entwicklung des Menschen bekommt durch das Erdenleben des Christus einen großen Schub – Das Buddha-Bewusstsein des Zarathustra: er muss für sich nicht widergeboren werden – Zarathustra hat Geistselbst entwickelt, d. h. er hat mithilfe seines Ich seinen Astralleib verwandelt und er hat Lebensgeist entwickelt, d. h. Großteils auch seinen Ätherleib verwandelt – die Schüler des Zarathustra: Moses erhält den Ätherleib und kann die Schöpfungsgeschichte schreiben, Hermes (Menes) erhält den Astralleib, begründet die ägyptische Kultur und entwickelt die hermetische Lehre „Wie oben, so unten“ – die ägyptische und die griechische Architektur haben eine Wirkung auf die Seele des Menschen – das Fünfte Evangelium: das Leben des nathanischen Jesus mit dem Ich des salomonischen Jesus im Zeitraum zwischen zwölftem und dreißigstem Lebensjahr – Essener-Orden – beim Verlassen des Essener Ordens hat Jesus ein erschütterndes geistig-seelisches Erlebnis: Durch die Reinigungszeremonien (Askese) der Essener werden die Widersacherkräfte zwar gebannt, die aber stürzen sich umso mehr auf die Menschen außerhalb des Ordens – seelische Umweltverschmutzung: die Widersachermächte werden den Menschen außerhalb des Ordens aufgebürdet – zwei Jesusknaben: zwei Elternpaare – Jesus geht nach dieser Erfahrung zu seiner Mutter, der Mutter des salomonischen Jesus – geistig gesehen ist es seine wahre Mutter – die jungfräuliche Maria: das Jungfräuliche ist seelisch zu betrachten – Aufgabe des Menschen: die Natur umzugestalten und die Widersachermächte zu erlösen – das wird erst ermöglicht durch das Erdenleben des Christus – die Widersacher sind notwendig, um die Freiheit des Menschen zu ermöglichen – es ist der Mensch, der das Privileg hat Böses und Gutes zu tun, sich entscheiden kann – das Privileg des Menschen zu irren und Fehler zu machen – Jordantaufe: ein Einweihungsritual – Johannes der Täufer – der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus ab dem Moment der Taufe – die Inkarnation des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre – erst beim Kreuzestod, dem Mysterium von Golgatha, ist die Inkarnation vollendet – der Kreuzestod als Geburt des Christus auf Erden – Christus verbindet sich mit der Erde bis ins Mineralische hinein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des neunten Vortrages (von Bruno im Oktober 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung: Apokalypsis Jesu Christi: Die Enthüllung des Wesens Jesu Christi 0:00:19 ===&lt;br /&gt;
So! Kamera läuft. Wir sind unterwegs. ... Für die, die es noch nicht wissen, die meisten wissen es eh schon, Mikro bitte während des Vortrags abschalten, außer man will dringend was sagen. So! Es wird ernst! Der Spaß ist jetzt vorbei. Jetzt geht es weiter. Also, meine Lieben, ich freue mich, dass ihr wieder alle versammelt seid online. Und hier drängt es sich auch schon langsam. Ich glaube, wir müssen bald einmal übersiedeln. Ja, wir könnten einen Stock höher gehen, dann können wir noch mehr füllen. Und bis zur Stadthalle, glaube ich, haben wir noch ein bisschen Luft nach oben. Na, ich freue mich, dass viele dabei sind und dieses schwierige Thema interessant finden. Ist ja gar nicht so gesagt in unserer Zeit heute. Wir sind beim neunten Vortrag über die Apokalypse des Johannes mit dem eigentlichen Untertitel &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Es geht also eigentlich um die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist das eigentliche Thema. Und damit verbunden auch die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Wesens des menschlichen Ich&#039;&#039;&#039;. Also das ist untrennbar miteinander verbunden. Ich will aber heute nicht viel wiederholen, weil der letzte Vortrag war im Grunde eine große Wiederholung und ich habe versprochen, ich starte jetzt gleich los mit dem, wie es weitergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Jesusknaben werden zur Zeitenwende in Bethlehem geboren 0:03:15 ===&lt;br /&gt;
Wir waren also dabei stehengeblieben. Wir stehen zur Zeitenwende bei der Geburt nicht des Jesus, sondern der &#039;&#039;&#039;Jesusknaben&#039;&#039;&#039;. Weil wir drauf gekommen sind, &#039;&#039;&#039;es sind zwei&#039;&#039;&#039;. Also das ist schon mal was Ungewöhnliches für Außenstehende, obwohl es in der Bibel sehr deutlich drinnen steht, weil &#039;&#039;&#039;zwei sehr unterschiedliche Geburtsgeschichten&#039;&#039;&#039; erzählt werden bei Lukas und Matthäus. Und da könnte man zumindest aufmerksam werden. Also &#039;&#039;&#039;Stammbaum ist anders, die Ereignisse sind teilweise ganz anders&#039;&#039;&#039;, das könnte einem zumindest auffallen. Wir haben eben auch darüber gesprochen, warum zwei Jesusknaben notwendig waren, um vorzubereiten die &#039;&#039;&#039;Inkarnation des Erdenlebens des Christus&#039;&#039;&#039;. Also das Wesentliche ist, dass selbst mit diesen beiden Jesusknaben – jetzt haben wir es eh schon doppelt – ist noch immer nicht der Christus geboren auf Erden. Also die &#039;&#039;&#039;Menschwerdung Christi&#039;&#039;&#039; ist damit noch nicht erfüllt, sondern sie ist erst vorbereitet durch diese beiden Jesusknaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David (priesterlich) und der salomonische Jesusknabe (königlich) 0:04:24 ===&lt;br /&gt;
Und eine wichtige Geschichte – die wir im 7. Vortrag auch schon behandelt haben – war, dass diese &#039;&#039;&#039;beiden Jesusknaben jetzt in gewisser Weise vereinigt werden zu einer irdischen Persönlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es ist nämlich so, dass der eine Jesusknabe, der sogenannte &#039;&#039;&#039;nathanische Jesusknabe&#039;&#039;&#039;, der aus der priesterlichen Linie stammt, aus der sogenannten nathanischen Linie des Hauses David. Das ist der, den wir also kennen, mit den Hirten, die zum Kripperl kommen. Der also in der Krippe zu Bethlehem geboren wird. Beim anderen ist ja von einer Krippe keine Rede. Das ist zwar auch in Bethlehem, die Geburt des anderen Jesusknaben, des &#039;&#039;&#039;salomonischen Jesusknaben&#039;&#039;&#039;, aber die haben ganz unterschiedliche Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der nathanische Jesusknabe stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen zur Verfügung, der salomonische die hohen Bewusstseinskräfte eines Eingeweihten 0:05:13 ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;der eine&#039;&#039;&#039; stellt, könnte man sagen, ganz &#039;&#039;&#039;auserwählte Leibeshüllen für den Christus zur Verfügung&#039;&#039;&#039;, das heißt physischer Leib, Ätherleib, also ganz reine Lebenskräfte und ein ganz reiner Astralleib. Also das heißt, dass in dem die Seelenkräfte dann wirken können. Das ist also einmal eine Voraussetzung für das Erdenleben des Christus. Aber das passiert eben nicht gleich mit der Geburt dieser beiden Jesusknaben. Und &#039;&#039;&#039;der andere, der zweite, der salomonische Jesusknabe, ist – wie R. Steiner schildert – der wiedergeborene Zarathustra&#039;&#039;&#039;. Der also die &#039;&#039;&#039;urpersische Kultur&#039;&#039;&#039; bereits eingeleitet hat, der dann in dieser Kulturperiode öfters verkörpert war. Also es geht auch um Wiederverkörperung, Reinkarnation dabei und der dabei sehr, sehr viele Erfahrungen im Erdenleben gesammelt hat. Der ein &#039;&#039;&#039;hoher Eingeweihter geworden ist&#039;&#039;&#039;und der also diese &#039;&#039;&#039;Bewusstseinskräfte dann auch so stark entwickelt hatte&#039;&#039;&#039;, wie sonst kaum einer in dieser vorchristlichen Zeit. Wir stehen ja jetzt an der Zeitenwende, wo eigentlich erst das anbricht dieses christliche Zeitalter, das dann ganz auf das Bewusstsein, auf das Ich gebaut ist. Aber dazu ist die Inkarnation des Christus notwendig und Eingeweihte wie Zarathustra nehmen aber das in gewisser Weise schon voraus, durch ihre starke geistige Schulung. Kriegt dann natürlich durch das Erdenleben des Christus auch noch einen besonderen Impuls. Aber Sie bereiten das vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im zwölften Lebensjahr kommt es zur Vereinigung der beiden Jesusknaben zu einer vollkommenen Person: Das Ich des salomonischen Jesus, das Zarathustra-Ich taucht ein in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus 0:06:55 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;diese beiden Jesusknaben vereinigen sich in gewisser Weise in einer Person im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;. Also zwölftes Lebensjahr heißt, das ist so die Zeit der Pubertät, die beginnt da, im Süden überhaupt etwas früher als hier, obwohl es bei uns heute auch meistens schon früher beginnt. Weil früher war das einmal so das vierzehnte Lebensjahr, zumindest in unseren Breiten, es hat sich also auch bei uns nach vor verschoben deutlich. Und da ist es so, dass jetzt das Ich, dieses hoch erfahrene Ich, &#039;&#039;&#039;dieses Ich des Eingeweihten, der in dem salomonischen Jesusknaben verkörpert ist, also dieses Zarathustra-Ich, dass das hinüber geht in den nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, das heißt in diese Körperlichkeit eintaucht. Was nicht so ein großes Problem war, weil dieser &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus war das erste Mal auf Erden verkörpert&#039;&#039;&#039;. Hat daher im Grunde noch &#039;&#039;&#039;kein ausgereiftes, irdisches menschliches Ich&#039;&#039;&#039;, wie die anderen Menschen, sondern ist ganz neu da. Und das heißt, das ist gar kein Problem, man muss es gar nicht einmal verdrängen, weil es eigentlich im Grunde noch gar nicht da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verbindung des nathanischen Jesus mit Johannes dem Täufer 0:08:22 ===&lt;br /&gt;
Und noch aus einem zweiten Grund nicht wirklich da ist, &#039;&#039;&#039;weil diese Ich-Kraft in Johannes dem Täufer auch wirksam ist&#039;&#039;&#039;. Das klingt alles für Menschen, die jetzt mit der Anthroposophie nicht vertraut sind... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Das Ich des salomonischen ist beim Johannes dem Täufer auch drinnen?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, vom nathanischen, eben gerade das, was beim nathanischen Jesusknaben fehlt – ihm vorenthalten wurde, so sagt es R. Steiner – das ist Großteils &#039;&#039;&#039;wirksam beim Johannes dem Täufer&#039;&#039;&#039;. Um ihn herum, als Kraft, kann man sagen. Wir haben da eh schon einige Male darüber gesprochen, ich will es bewusst heute nicht wieder ansprechen, weil sonst sind wir am Ende wieder nur bei einer Wiederholung. Also es muss jetzt ein bisschen weitergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist &#039;&#039;&#039;diese Vereinigung der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;das Ich des Zarathustra geht in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus über&#039;&#039;&#039;. Und natürlich der salomonische Jesus, der jetzt von seinem Ich verlassen ist, der hat ein Problem natürlich, weil im Grunde, ein Mensch auf Erden nicht längere Zeit ohne Ich leben kann. Also in irgendeiner Form muss es wirken, das Ich. Und das hat zur Folge, dass dieser salomonische Jesus auch relativ bald darauf stirbt. Weil er von seinem Ich einfach verlassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersacherkräfte 0:10:01 ===&lt;br /&gt;
Beim nathanischen Jesus war das insofern anders, als sein Ich halt zwar ganz leise herein gewirkt hat schon und er vor allem diese ganz lebendigen Leibeshüllen hatte. Also dieses &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß des nathanischen Jesus zeichnet sich dadurch aus, dass es die bestmöglichen Kräfte hat, die leiblich überhaupt möglich sind&#039;&#039;&#039;. Und leiblich ist eben physischer Leib, aber auch eben die Lebenskräfte, die sind ganz entscheidend bei dem nathanischen Jesus und eben auch die Kräfte des Astralleibes, die ganz rein sind. Die &#039;&#039;&#039;nicht vom Sündenfall beeinträchtigt sind, das heißt, nicht beeinträchtigt sind durch die Einwirkung der Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Und eben die Ätherkräfte, die Lebenskräfte, sind nicht beeinträchtigt durch die ahrimanischen Kräfte, die von unten kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bei den Menschen ist das alles bereits beeinträchtigt, gestört, abgetötet, bis zu einem gewissen Grad bzw. das Astralische vom Luzifer erfasst, der die Begierden anheizt. Also das ist alles bei dem nathanischen Jesusknaben nicht drinnen und in ihn geht jetzt dieses Zarathustra-Ich über. Aber der verlassene Leib, die verlassenen Leibeshüllen des salomonischen Jesus, die sind nicht lange lebensfähig ohne Ich auf Erden. Das heißt, er stirbt früh. Und das heißt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus predigt den Schriftgelehrten im Tempel: Ein Hinweis auf die Zusammenführung der beiden Jesusknaben 0:11:37 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Haben wir irgendwo einen Bericht in der Bibel, dass der gestorben ist, was da passiert ist?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir haben schon einen sehr interessanten Hinweis, weil in dem zwölften Lebensjahr ist es ja so – das wird ja in der Bibel dann geschildert – die Familie kehrt ja nach Nazareth zurück, kommt aber wieder nach Jerusalem im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus oder der beiden Jesusknaben. Obwohl ein bisschen ein Zeitunterschied zwischen der Geburt ist, darauf will ich aber jetzt nicht weiter darauf eingehen. Aber jedenfalls kommt dann diese Sache, dass dieser Jesusknabe verloren geht, wie es so schön heißt. Also man zieht wieder nach Nazareth zurück und die Eltern merken nicht, dass der Jesusknabe nicht dabei ist, weil er oft halt mit Verwandten oder Freunden mitgegangen ist. Sie kommen erst nach einem Tag oder so darauf, dass der fehlt und kehren dann um und finden ihn jetzt &#039;&#039;&#039;im Tempel vor, wo er den Schriftgelehrten predigt&#039;&#039;&#039;. Und die horchen ihm alle fasziniert zu, wo er die Schriften halt auslegt und sie horchen ihm fasziniert zu, wie er denn das kann und weiser ist als sie selbst. Und dazu muss man sagen, gerade dieser nathanische Jesus, also der, der mit dem Kripperl halt in Bethlehem, zeichnete sich dadurch aus, dass er eine ungeheure Gemütskraft, eine Herzenskraft hatte, aber eine sehr wenig ausgeprägte Intellektualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Also keine sprachliche Gabe.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Ich meine, er konnte zwar als Kind schon interessanterweise – es gibt so Legenden – nach der Geburt schon sprechen. In einer Sprache, in einer unbekannten Sprache, die nur seine Mutter verstehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individualsprache – eine Sprache die individuell aus den einzelnen Menschen kommt 0:13:39 ===&lt;br /&gt;
Das ist eine Sprache, eine Art Ursprache, wenn man will, die unmittelbar vom Herzen kommt. Eine Sprache im Übrigen, die es gilt in der Zukunft wieder zu erwerben einmal – und zwar für jeden Menschen. Dann gibt es keine Volkssprachen mehr. Es gibt &#039;&#039;&#039;eine Individualsprache&#039;&#039;&#039;, das heißt, &#039;&#039;&#039;die Sprache entsteht während des Sprechens&#039;&#039;&#039;. Die Worte werden geprägt während des Sprechens. Das heißt, es gibt kein Diktionär mehr, kein Lexikon, wo ich nachschlagen kann, weil das Wort gibt‘s nirgends. Es wird geschaffen in dem Moment. Individuell. Und ein anderer prägt dafür vielleicht in eine andere Lautkombination, eine ähnliche vielleicht, aber eine andere. Nur das wird natürlich auch die Fähigkeit brauchen, dass der andere nachschöpferisch dieses Wort verstehen kann aus den Lauten heraus. Das wird einmal kommen. Ja, man könnte es Individualsprache nennen, weil es ist eine Sprache, die ganz individuell aus dem einzelnen Menschen kommt. Das ist in gewisser Weise ähnlich einer Ursprache, die es einmal gegeben hat. Weil es war auch nicht so, ich meine, in der atlantischen Zeit, also in der Eiszeit, die Eiszeitjäger oder so, haben noch nicht Nationalsprachen gehabt. Weil eine Nation gab es nicht. Es gab Stämme, die haben sicher eine Art gemeinsamen Dialekt gefunden, aber sie konnten sich mit anderen Stämmen ganz bequem verständigen. Weil die Sprache aus dem Gemüt heraus kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Lautsprache weich oder hart.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die hebräische Sprache – jeder Laut, jeder Konsonant ist reich an Formbildekräften 0:15:14 ===&lt;br /&gt;
Ja, Laute die bilden, weil – wir haben ja schon ein bisschen während der Vorträge darüber gesprochen – &#039;&#039;&#039;jeder Laut, jeder Konsonant namentlich, ist mit bestimmten Formbildekräften verbunden&#039;&#039;&#039;. Ein „B“ ist immer etwas Aufgeblasenes, ein Ball, etwas Rundes, diese Stimmung ist da. Etwas Umhüllendes, das ist irgendwo drinnen vom Erlebnis her oder ein „K“ hat was viel Härteres, Eckigeres, Kantiges drinnen, ein „G“ ist sehr kraftvoll, sehr willensvoll, aber mit Kraft halt dahinter. Ich will jetzt nicht alle Laute durchgehen, nicht das ganze Alphabet. Nur wir erleben es heute zumindest in der Alltagssprache nicht. Wenn wir uns in der Sprachgestaltung beschäftigen, dann gehen wir auf jeden einzelnen Laut in der Weise ein und versuchen es zumindest zu erleben. Bei einer Rezitation zum Beispiel, wenn ich ein Gedicht vortrage, dann ist es schon gut, wenn ich zumindest einzelne wichtige Laute so erleben kann. Weil da steckt eine ganze Bilderwelt dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das in einem der vorigen Vorträge auch geschildert am Hebräischen, am &#039;&#039;&#039;„Bereshit“, am ersten Wort der Bibel&#039;&#039;&#039;, das banal übersetzt wird ins Deutsche: &#039;&#039;&#039;„Im Anfang“&#039;&#039;&#039; schufen die Elohim und so weiter. Aber in dem Bildgehalt allein aus den Lauten, aus dem B, wo ein Raum geschaffen wird, in dem sich die Schöpfung abspielt, in dem „B“ fängt das an, und da drinnen ist eine ungeheure seelische Regsamkeit „rrrr“ im „R“ drinnen. Im „Sch“ lodert so etwas wie Feuerkraft auf. Also das haben die Hebräer ganz stark so empfunden. Das „Sch“ ist das Feuer des Geistes, das aber in die Schöpfung hinein schießt. R. Steiner sagt, das ist der Geist, der in die Materie schießt. Das ist dasselbe, was die Hebräer empfunden haben, als das Feuer, das aber jetzt gestaltend wirkt und sich verdichtet. Und mit dem „T“ schlägt es eigentlich ein, mit dem „T“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich dieses Bild wirklich vom Laut her erlebe, meditiere darüber, &#039;&#039;&#039;taucht langsam die ganze Schöpfungsgeschichte auf&#039;&#039;&#039;. Man muss das nur erleben lang genug, was da passiert durch den Einschlag des Feuers, wie das ganze Gebilde zu schwingen beginnt, wie dadurch eine gewisse Ordnung in dieser Triebkraft, die da drinnen ist, hervorgerufen wird. Gerade durch diesen Einschlag des feurigen Geistes. Und wir übersetzen das heute banal „Im Anfang“. Da ist das Bild überhaupt nicht mehr dabei. Sondern es ist ein kopfmäßiger Begriff. Aha, da hat es begonnen. Aber im Wort „Bereshit“ liegt in Wahrheit schon durch die Laute allein ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens, also Genesis 1 drinnen. Das liegt drinnen. Und man kann, wenn man sich vertieft in der Meditation, im Grunde die ganze Schöpfungsgeschichte herausholen und noch mehr, weil das eigentlich nur Fußnoten zur Schöpfungsgeschichte sind, was in der Bibel drinnen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir finden zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel: Eine seelische Ebene (Astralkräfte) und eine ätherische Ebene (Lebenskräfte) 0:18:37 ===&lt;br /&gt;
Wir haben das ja auch schon oft besprochen, eine &#039;&#039;&#039;wirkliche Imagination&#039;&#039;&#039;, das heißt ein &#039;&#039;&#039;bildhaftes Erleben des geistigen Geschehens&#039;&#039;&#039;, das dahintersteckt – nicht wahr man darf die Schöpfung ja nicht so äußerlich nehmen, aha, jetzt sind halt die Bäume gepflanzt worden und die Tiere hingestellt worden auf die Erde – so äußerlich kann es ja gar nicht gemeint gewesen sein, weil sonst würde nicht im zweiten Kapitel schon wieder eine Schöpfungsgeschichte anfangen. Weil da steht schon wieder, die Erde war im Grunde wüst und leer und keine Bäume gab es und Trockenheit und nichts war da und alles wird jetzt wieder neu erschaffen. Wir haben &#039;&#039;&#039;zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel&#039;&#039;&#039;. Das hat einen tiefen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;die erste Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039; erst schildert, wie &#039;&#039;&#039;die Schöpfung im seelischen Bereich, in der Seelenwelt&#039;&#039;&#039; einmal passiert. Da ist vom Stofflichen, vom äußeren Stofflichen, das wir angreifen können noch keine Rede. Sondern im Seelischen passiert es erst. Und &#039;&#039;&#039;in der zweiten Schöpfungsgeschichte geht es auf die Ebene der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Und im Grunde erst – also das heißt, es ist noch was anderes. Seele ist noch was anderes als Lebenskräfte. Das hat aber schon die Tendenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Sündenfall betritt der Mensch die Erde und erhält sein menschliches Ich 0:19:55 ===&lt;br /&gt;
Lebenskräfte heißt, das sind aber bereits Kräfte, die jetzt etwas Physisches bilden und formen können. Und das ist dann der nächste Schritt. Und der passiert aber im Grunde erst &#039;&#039;&#039;mit dem Sündenfall&#039;&#039;&#039;. Weil dann geht der Mensch zumindest so hinunter, dass er jetzt auch in das Physische eintaucht, das zunächst noch flüssig ist, sich dann zu verdichten beginnt und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser Sündenfall hat natürlich auch Folgen für die ganze Welt&#039;&#039;&#039;. Die ganze Welt ist damit einbezogen in das Ganze. Das ist die dritte Etappe, die passiert. Und dann kann man erst langsam sagen: Aha, jetzt wird‘s physisch interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch dieser erste Mensch, der die Erde in seiner Inkarnation betritt, den darf man sich natürlich nicht so vorstellen, wie unseren heutigen Menschen. Auch nicht wie ein Neandertaler oder so irgendwas. Sondern noch viel, viel früher passiert das. Weil es ist ja eher so, der Mensch ist dieses Wesen eigentlich, das die Erde betritt. Und dann ist es so, dass er eben &#039;&#039;&#039;mit dem, dass er die Erde betritt, bekommt er sein menschliches Ich&#039;&#039;&#039;. Jetzt! In dem Moment, wo er die Erde betritt. Dadurch wird sein Ich sein eigenes, sein menschliches Ich. Vorher ist natürlich eine Ich-Kraft auch in ihm wirksam, aber von höheren Wesenheiten. Aber jetzt passiert es, dass er sein eigenes Ich bekommt. Mit dem er die Erde betritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich und Ich-Bewusstsein ist nicht dasselbe – der lange Weg zum Ich-Bewusstsein beginnt und der große Schub setzt ein mit dem Erdenleben des Christus zur Zeitenwende 0:21:29 ===&lt;br /&gt;
Und da beginnt &#039;&#039;&#039;der erste Ansatz auch ein Ich-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ist auch nicht dasselbe. &#039;&#039;&#039;Man kann ein Ich sozusagen haben und nichts davon wissen&#039;&#039;&#039;. Das ist halt dann nicht sehr hilfreich. Und das ist ein langer, langer Weg, bis dieses Bewusstsein sich entwickelt. Und den großen Schub kriegt‘s eigentlich erst mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;. Und das wird jetzt &#039;&#039;&#039;vorbereitet durch diese beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist eben jetzt das Interessante: Im Tempel sitzt plötzlich dieser nathanische Jesusknabe körperlich gesehen, von den Leibeshüllen her gesehen, der also zwar unheimliche Gemütstiefe hat, aber eines sicher nicht hat, die große Weisheit, mit der er jetzt die Schriftgelehrten noch beeindrucken kann. Das ist das Erstaunliche. Darum heißt es ja auch in der Schilderung: „Er nahm zu an Alter und Weisheit.“ An Alter. Hat er jetzt Runzeln gekriegt oder Falten gekriegt? Nein, das ist nicht gemeint. Weisheit kann man ja noch irgendwie verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Innerhalb von 2 Tagen!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau! Nein, mit dem Alter ist in Wahrheit viel mehr gemeint. Weil es kommt ja jetzt das Ich des Zarathustra, dieses großen Eingeweihten herein oder sprich des salomonischen Jesus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Jetzt kommt im Tempel das ganz plötzlich zu ihm?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem er sozusagen den Tempel betritt, da passiert das. Es gibt da ein wunderschönes Bild. Ich habe es zufällig da vor mir liegen. Das Buch „Die zwei Jesusknaben in der bildenden Kunst“. Da gibt es ein Bild von Borgognone. Ich hoffe, ihr seht es ein bissl und es spiegelt sich nicht zu sehr. Da sieht man beide. Beide gleich gekleidet in dieses rötliche Gewand. Der eine sitzt am Thron oben und der andere ist abgewendet. Da der zweite, der ein bissl am Rande da ist. Man kann das natürlich jetzt verschieden deuten, meistens wird’s gedeutet, naja, in dem Bild sind halt zwei Zeitpunkte gleichzeitig dargestellt. Das ist in der bildenden Kunst nicht unüblich, dass man das macht. Aber in Wahrheit geht es hier wirklich um die beiden Jesusknaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die aus vielen Inkarnationen gewonnene Weisheit des Zarathustra – Geistselbst und Lebensgeist 0:23:53 ===&lt;br /&gt;
Also der eine, der weggeht, das sind &#039;&#039;&#039;die Leibeshüllen des salomonischen, die von seinem Ich verlassen sind&#039;&#039;&#039;, der geht jetzt hinaus noch. Der stirbt nicht sofort. Aber der wird nicht mehr sehr lange leben. Und &#039;&#039;&#039;der andere hat jetzt dieses Zarathustra-Ich in sich aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Und die ganze Erfahrung, die dieser Zarathustra durch die vielen, vielen Inkarnationen gesammelt hat – nicht als Kopfwissen jetzt natürlich – aber diese geistige Kraft, die er in sich hat, die ausreicht, das, über das die Schriftgelehrten, wenn wir ehrlich sind, nur mehr aus der Schrift heraus erzählen, das erlebt er aus der geistigen Einsicht. Und das heißt, er kann aus dem heraus schildern, aus dem die Schriften ursprünglich entstanden sind. Und das kann er durch seine lange, lange Erfahrung als Eingeweihter. Weil er ist, das kann man also durchaus annehmen – auch wenn es jetzt nicht ganz definitiv bei R. Steiner oder so steht – er ist zu diesem Zeitpunkt so weit, dass er &#039;&#039;&#039;für sich selbst keine irdische Inkarnation mehr braucht&#039;&#039;&#039;. Das Zarathustra-Ich. Also das heißt, er hat &#039;&#039;&#039;denselben Entwicklungsgrad erreicht, wie etwa ein Buddha erreicht hat&#039;&#039;&#039;. Auf der Stufe steht er. Dass er für seine Entwicklung nicht mehr inkarniert werden müsste. Und es aber doch tut, eben hier, um diese Aufgabe zu erfüllen – und wir werden das vielleicht ein anders Mal besprechen – auch später sich wieder inkarniert. Sehr oft sogar, ohne dass er es müsste. Für sich. Aber zum Wohle der Menschheit es tut. Das ist ein großes Opfer. Weil man muss denken, im Grunde bestünde ja die Gefahr, dass das wieder einmal schiefgeht. Dass er wieder Karma auf sich lädt, das ihn fesselt an die Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – er hat nicht nur sein &#039;&#039;&#039;Ich sehr stark bereits entwickelt&#039;&#039;&#039;, sondern auch das, was man &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039;nennt. &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist der verwandelte Astralleib&#039;&#039;&#039;. Also das, was wir die Seelenkräfte nennen. Und Geistselbst entwickelt zu haben, heißt in Wahrheit – ich hab das auch schon ein paar Mal angedeutet – heißt, &#039;&#039;&#039;die schöpferische Kraft zu haben, aus dem Nichts einen Astralleib erschaffen zu können&#039;&#039;&#039;. Während wir anderen, sozusagen Normalsterblichen, darauf angewiesen sind, unseren Astralleib aus den Astralkräften zu nehmen, die eben uns zur Verfügung gestellt werden bei unserer Verkörperung. Die wir nehmen müssen, teilweise auch aus dem erdnahen Bereich – und die sind heute sehr problematisch geworden, halt als Folge des Sündenfalls. Und unser Ich ist vielleicht doch recht stark entwickelt, aber halt noch nicht so weit, dass wir uns selber einen Astralleib schaffen können. Der Zarathustra kann das. Er ist mit Sicherheit auch schon so weit, dass er Großteils sogar &#039;&#039;&#039;einen Ätherleib aus dem Nichts schaffen&#039;&#039;&#039; könnte. Das heißt, er hat auch eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Lebensgeist entwickelt&#039;&#039;&#039;, sonst könnte er nicht – wir haben das in früheren Vorträgen auch besprochen – seinen beiden Schülern für die ägyptische Zeit seinen Astralleib mitgeben und seinen Ätherleib zur Verfügung stellen. Den diese seine großen Schüler noch nicht aus sich heraus in der Reinheit hätten schaffen können, wie es der Zarathustra bereits konnte. Und nämlich diese beiden Schüler waren einerseits der Moses und andererseits Hermes. Also die Griechen haben ihn halt dann Hermes genannt. Die Ägypter nennen ihn auch Menes, den Begründer der ägyptischen Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schüler des Zarathustra – Moses und Hermes (Menes) 0:28:05 ===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Moses kriegt nämlich den Ätherleib&#039;&#039;&#039;, darum kann – Ätherleib hat was mit dem Bildekräften zu tun, mit der zeitlichen Entwicklung etwas zu tun – und aus den Kräften heraus kann er &#039;&#039;&#039;die Schöpfungsgeschichte schreiben&#039;&#039;&#039;. Deswegen. Weil er diese Ätherkräfte zur Verfügung hat. Weil um in die Zeit, in die Entwickelung hineinzuschauen, muss ich also ganz starke Ätherkräfte haben. Das gibt mir die Kraft da hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der &#039;&#039;&#039;Hermes wiederum hat den Astralleib bekommen&#039;&#039;&#039; und kann daher auch aus dem heraus diese Lehre begründen: „Wie oben, so unten.“ Das ist die Lehre des Hermes trismegistos, wie es danach heißt, des dreimal Großen, des dreifachen Magisters, wenn man so will. Ist auch eine griechische Bezeichnung dafür. Aber man empfand, der kann es wirklich sagen, wie mache ich das Irdische hier zum Spiegelbild des Astralen, der Sternenwelt draußen. Aber natürlich nicht im äußeren Sinn genommen, sondern in Wahrheit im inneren geistigen, vor allem im seelischen Sinn genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wirkung der Architektur auf die Seele des Menschen 0:29:27 ===&lt;br /&gt;
Und die Bauwerke, die aufgerichtet wurden in Ägypten, waren so ausgerichtet, dass sie &#039;&#039;&#039;die Seele des Menschen so prägen, dass sie zu einem Abbild der astralen Welt wird&#039;&#039;&#039;. Das war eigentlich der Sinn. Das ist der Sinn dieser kultischen Bauten, der Pyramiden und so weiter. Und daher sind sie nach astronomischen Verhältnissen ausgerichtet. Das ist sozusagen der äußere Ankerpunkt. Man darf nicht übersehen oder unterschätzen, wie stark Bauwerke, wie stark die &#039;&#039;&#039;Architektur, auf die Seele des Menschen wirkt&#039;&#039;&#039;. Die hat einen ganz starken Einfluss. Denkt auch an den &#039;&#039;&#039;Tempel in Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Da ist es genau dasselbe. Auch da geht es darum, der Tempelbau prägt die Seele des Menschen ganz, ganz stark. Und da sind aber auch drinnen in den Abmessungen Verhältnisse, die bis in den physischen Körper hinein wichtig sind, aber vom Seelischen her ausgehend. Das heißt, da ist auch drinnen ein Plan, wie sich dann der Körper entwickeln soll. Aus diesen Kräften. Da wirkt Seelisches herein, das gibt die Grundmaße, das wird vom Ätherischen jetzt ergriffen und baut einen physischen Leib. Und da steckt ein Plan sozusagen, wenn man will drinnen oder damit ist eine Richtung angegeben, wohin sich auch letztlich der physische Leib entwickelt. Nicht halt nur durch Zufall und Selektion, wie es dann im Darwinismus heißt. Ja, Zufall, wenn ich es richtig nehme, dann kann ich das Wort sehr wohl verwenden, es ist eben nicht nur das physische Geschehen das eine Rolle spielt, sondern &#039;&#039;&#039;es fällt etwas aus dem Astralischen, aus dem Ätherischen zu und hilft gestalten das Physische&#039;&#039;&#039;. Aus dem kommt es. Und dieses Astralische und Ätherische, das im Menschen wirkt, ist aber ein Spiegelbild dessen, was draußen wirkt. Das muss zusammenstimmen irgendwo von den Grundprinzipien her. Und bis in den Bau des Körpers könnte man das verfolgen, wie dann die Organe mit dem Planetensystemen, mit den Rhythmen vor allem des Planetensystems zusammenhängen und so weiter. Will mir aber jetzt nicht verbreitern darauf, sonst rutschen wir ein bisschen in ein anderes Thema ab. Das könnten wir ein anderes Mal auch intensiv besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das heißt, so wie ein Eingeweihter zum Beispiel einen Astralleib aus sich selber heraus erschafft oder einen Ätherleib aus sich selber heraus erschafft, so wird für das Volk auf dem Umweg durch die Kunst die Möglichkeit gegeben, von Inkarnation zu Inkarnation, auch an den Leibern aus dem Seelischen heraus zu schaffen.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Und da wirkt die Architektur ganz, ganz stark. Und daher war das natürlich ein Riesenfortschritt am Beginn der ägyptisch-chaldäischen Zeit, wo eben diese großen Bauten begonnen haben. Weil vorher gab es die Höhle mehr oder minder oder einfaches Zelt oder irgend so etwas. Das ist schon was Wichtiges. Das „B“ im Hebräischen Bet, das „B“ ist immer das Haus. „A“ ist der Adam und „B“ ist das Haus, in das er einzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Es gibt ein Fensterwort im Goetheanum, ich glaube, das Südfenster, das rosane, und da ist hineingeheimnist, ein Mantram: Und der Bau wird Mensch. Das habe ich nie verstanden. Jetzt verstehe ich das!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Ja, ja. Das ist der Sinn. Also es geht nicht darum, ich habe halt ein hübsches oder weniger hübsches Gebäude und das ist praktisch und bietet mir Schutz vor der Natur. Das hat es sicher auch. Aber das eigentlich Wesentliche ist, es prägt die Entwicklung des Menschen ganz stark. Und auch heute ist das noch der Fall, halt in einer anderen Richtung. Ich meine, heute kann man sehr deutlich sehen, es prägt uns einmal zu diesem ganz nüchternen, verstandesmäßigen Denken. Zwei glatt, zwei verkehrt. Also die meisten Bauten, die man draußen sieht. Weil das halt auch notwendig ist. Es führt zwar ins materialistische Denken hinein oder ist auch natürlich zuerst schon eine Folge eines gewissen materialistischen Denkens. Aber jetzt geht es bis ins Leibliche hinein. Also das heißt, daher haben die Menschen heute auch einen anderen Einfluss auf ihre Leiblichkeit, als in der ägyptischen Zeit oder in der griechischen Zeit. Ich meine, ein griechischer Tempel oder diese griechischen Bauten, die hängen unheimlich stark mit den Lebenskräften zusammen. Die sind praktisch die Lebenskräfte, die da drinnen sind. Und das ist was unheimlich Belebendes, was Heilendes. Das Bauwerk allein schon. Nur das Bauwerk zu sehen, in das vielleicht gar nicht einmal hineinzugehen, weil in den Tempel, ins Innerste, geht höchstens der Hohepriester oder was. Sonst geht da niemand hinein. Aber nur das stehen zu sehen. Das ist aber kein Prozess, der jetzt über das wache Bewusstsein läuft, sondern unterbewusst. Aber das regt die Lebenskräfte an zum Beispiel. Da tut sich eine unendliche Welt auf. Eine unendliche Welt, was das bedeutet für das soziale Leben, für die Heilkunst bedeutet, für die Kunst sowieso. Da ist unheimlich viel drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für diese Dinge alle war es eben aber auch notwendig, dass diese &#039;&#039;&#039;Inkarnation einmal der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039; möglich war. Und dass &#039;&#039;&#039;dann die Inkarnation des Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Aber so weit sind wir noch nicht. Wir sind ja jetzt noch im zwölften Lebensjahr im Tempel, wo dieses Ich überwechselt. Das heißt Rosemarie, für dich der Knackpunkt ist also diese Tempelszene, wo die Andeutung drinnen ist. Es ist halt im Neuen Testament in der Bibel alles nur angedeutet. Es steht ja selbst am Ende des Johannesevangeliums drinnen, dass die ganze Welt nicht ausreichen würde, die Bücher aufzunehmen, die man eigentlich schreiben müsste. Also es ist alles immer nur Kurzfassung. Weil in Wahrheit zielt es ja nicht darauf an, so bitte vertieft euch in die Bibel, lest sie brav und dann wisst ihr, was geschehen ist und das zitiert ihr dann immer wieder und dann habt ihr. Na, dann habt ihr nichts. Wenn ich es so mache, dann habe ich nichts. Ich kann schon natürlich ein Text vertiefen, indem ich ihn lerne einmal, wie ein Mantra anspreche und mit der Zeit aber etwas zu erleben beginne daran. Und der Text sagt mir noch nicht den größten Teil des Inhalts, sondern er führt mich nur dorthin ihn selbst vielleicht einmal erleben zu können. Das ist das Zukunftsziel! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind wir noch nicht, ist ganz klar. Weil gerade zur Zeitenwende ein gewisser Tiefpunkt erreicht war, aber die Menschen jetzt ziemlich stark schon in der Außenwelt angelangt waren. Das heißt, die Menschen das Bewusstsein schon sehr stark auf die Außenwelt gerichtet haben und das eigentliche seelisch-geistige Erlebnis schon Großteils verloren hatten. &#039;&#039;&#039;Das ist eben auch genau der Zeitpunkt, wo der Christus dann wirklich in sinnlich fassbarer Gestalt auf die Erde kommt&#039;&#039;&#039;. Das hat schon seinen Grund. Weil die meisten zumindest draußen ihn anders nicht mehr erleben hätten können. Ausnahmen sind eben seine Jünger, die das bis zu einem gewissen Grad können und die Evangelienschreiber, die Evangelisten, die das konnten, die das zumindest noch imaginativ erfassen konnten, also in einem bildhaften inneren Erlebnis. Johannes auch bis in die Inspiration hinein, in die bewusste Inspiration. Aber die Mehrzahl der Menschen draußen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus im Zeitraum zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr – die Evangelien schweigen 0:37:51 ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, jetzt haben wir nur mehr einen Jesusknaben oder einen Jüngling. Jesus-Jüngling könnten wir schon sagen mit dem zwölften Lebensjahr. Und dann ist es ja interessant, dass die Evangelien schweigen. Weil was als nächstes geschildert wird, beginnt mit dem 30. Lebensjahr des Jesus von Nazareth, der er noch immer ist und der dann zur Jordantaufe geht. Und dort geht es dann weiter. Und dann beginnt die eigentliche Schilderung der Taten des Christus. Also da muss irgendwo was jetzt passieren. Aber es ist schon mal die spannende Frage: Was passiert vom zwölften bis zum dreißigsten Lebensjahr? Das ist eine Zeit von achtzehn Jahren, die in diesen vier Evangelien nicht drinnen steht. Weil es vielleicht für die damalige Zeit noch keinen Sinn gemacht hätte, darüber etwas zu sagen. Ich will das jetzt nicht ausufernd verbreiten über diese achtzehn Jahre, weil sonst brauchen wir noch zehn Vorträge alleine über das und wir kommen nie zur Apokalypse im Kern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das fünfte Evangelium – R. Steiner über das Leben des Jesus zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr 0:39:13 ===&lt;br /&gt;
Aber es ist sehr interessant, dass Rudolf Steiner das Wagnis unternommen hat, über ein &#039;&#039;&#039;fünftes Evangelium&#039;&#039;&#039;zu sprechen. Ein Evangelium, das eigentlich für unsere Zeit bestimmt ist, es zu entdecken. Und das schildert genau die Zeit vom zwölften Lebensjahr bis zum dreißigsten Lebensjahr. Und zeigt also den Lebensweg dieses Jesus von Nazareth, also &#039;&#039;&#039;dieses Jesus, der die Leibeshüllen des nathanischen Jesus hat, aber das Ich des Zarathustra bzw. des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039;. Also der &#039;&#039;&#039;hohe Eingeweihte&#039;&#039;&#039;, der jetzt in diesen &#039;&#039;&#039;edelsten Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die es in der Menschheit bisher gab, diese Zeit vom achtzehnten bis zum dreißigsten Lebensjahr verbringt und hier geistige Erfahrungen sammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die nicht im Detail schildern. Ich möchte nur die letzte große Erfahrung schildern, wo ein Zusammenhang eben gekommen ist, natürlich mit geistig strebenden Menschen in der damaligen Zeit und das war insbesondere der &#039;&#039;&#039;Essener-Orden&#039;&#039;&#039;. Die also noch mehr gemacht haben, als das, was die Juden üblicherweise taten. Die also ein sehr reines, sehr asketisches Leben auch führten und die einen geistigen Schulungsweg auch hatten. Qumran war so eine der berühmten Siedlungen, wo man ja dann auch später Schriften gefunden hat, die im Übrigen auch dort andeuten, dass zwei Messias erwartet werden und dass erst das eigentliche Messias-Ereignis da ist, wenn aus den beiden, aus den Zweien Einer wird. Da steht das schon angedeutet als Prophetie, als Voraussage. Man findet es dann, wenn man genauer schaut, in anderen Schriften auch noch, die alle erst so im zwanzigsten Jahrhundert gefunden wurden. Die gab es also zu Steiners Zeiten noch nicht. Kannte man noch nicht. Aber es gibt so leise Andeutungen, immer wieder. Eben weil notwendig war, diese &#039;&#039;&#039;priesterliche Linie des nathanischen Jesus und die königliche Linie, die weisheitsvolle Linie, die Linie des Eingeweihten in gewisser Weise, die zusammenzubringen&#039;&#039;&#039;. Das sind zwei Elemente die zusammenkommen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, für Außenstehende mag das jetzt völlig konfus und kurios erscheinen, weil man es einfach nicht gewohnt ist und nicht kennt. Aber man findet in den Schriften dann, wenn man einmal aufmerksam geworden ist, durchaus eine ganze Menge Andeutungen dazu. Und natürlich war es auch schon zur damaligen Zeit auch – als die Evangelien oder diese anderen Schriften niedergeschrieben wurden – etwas, was nicht für die Mehrheit bestimmt war. Weil die kein Verständnis gehabt hätte dafür. Ich meine, tun wir uns schwer jetzt, was ich da alles geschildert habe so, das Ich geht da rüber und weiß Gott was da alles passiert. Pfff. Ich denke, 99 Prozent draußen werden sagen, okay jetzt, die spinnen ein bisschen, ich drehe ab. Also das würde mich nicht wundern. Weil man aus einer materialistischen Sicht der Welt sich sicher schwer tut, weil da tu ich mir ja schon schwer damit, ja, &#039;&#039;&#039;was wird nach dem Tod sein?&#039;&#039;&#039; Gibt es dann überhaupt was? Oder löst sich das Ich auf? Verschwindet es mit dem Körper? Das ist doch das, was die Mehrheit der Menschen heute annimmt. Immer mehr. Und zwar mittlerweile auch schon auch im Gemüt es annimmt. Nicht nur vom Kopf. Vom Kopf ist es schon länger. Aber es ist bei vielen Menschen weg. Also zumindest bei allen, die wissenschaftlich denken. Es sind Ausnahmen, die dann etwas anderes annehmen. Weil sie eben jetzt nur aus ihrem Verstand heraus kennen, das Tote, das ich mit dem wissenschaftlichen Denken erfassen kann und von dem ist ganz offensichtlich, dass das mit dem Tod weg ist. Weil der Leichnam zerfällt. Das ist das, was man sieht. Und was mit dem Seelischen, mit dem Geistigen passiert, kann man äußerlich nicht sehen. Und daher ist es heute für viele einfach nicht mehr da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche ist es noch als Glaube da und für viele von denen auch noch ich Irrglaube. Das sage ich jetzt auch ganz bewusst, weil viele sich dann vorstellen, aha, na gut, ich glaube an &#039;&#039;&#039;das Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, das heißt also, so wie ich da in mir meine Seele habe oder wie ich es mir halt vorstelle, so wird es nach dem Tod auch weitergehen. Das ist natürlich ein völliger Blödsinn. Weil unser seelisches Erleben, das wir hier als durchschnittlicher Mensch haben, hängt hauptsächlich mit dem Sinnlichen zusammen und mit den Begriffen, die wir uns daran bilden, und mit den Sympathien und Antipathien, die wir damit verbinden. Das füllt schon einmal einen Großteil des Seelenlebens heute aus. Und das ist alles sehr schnell weg. Das ist sehr, sehr schnell weg. Weil in dem Moment wo die Sinnesorgane zerfallen und das Hirnkastl – das fürs Verstandesdenken notwendig ist – zerfällt, ist das alles mit Sicherheit weg. Und das heißt, die Frage ist, &#039;&#039;&#039;wo entdeckten wir denn überhaupt das Seelenleben, das weiter geht? Wo entdecken wir das Ich, das weiter geht?&#039;&#039;&#039; Ich lasse das jetzt einfach nur einmal als Frage im Raum stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – dann würden sich auch aufhören viele Rätselfragen, mit denen die Philosophen lange gekämpft haben, mit dem &#039;&#039;&#039;Leib-Seele-Problem&#039;&#039;&#039; und damit nicht zurande gekommen sind. Wie wirkt mein Seelenleben? Eben genau dieses, was nämlich in Wahrheit mit dem Tod verschwindet. Wie kann das überhaupt auf den Körper wirken? Nein, das tut es nämlich gar nicht, weil es ist eben nur Spiegelbild. Es hat tatsächlich keine Realität. Das ist der Punkt. Es ist &#039;&#039;&#039;nur das Spiegelbild einer Realität&#039;&#039;&#039;, aber nicht das Eigentliche. Und Spiegelbilder haben die Eigenschaft, dass sie nicht wirken. Nicht wahr, ein Spiegelbild, wenn mir das eine Ohrfeige gibt, dann würde mich das schon sehr überraschen. Das wird das Spiegelbild nicht tun. Und wenn ich mich in den Spiegel schaue, kann ich in Wahrheit mir sagen, ah, das bin ich. Aber eigentlich bin ich es nicht. Weil das Spiegelbild bin ich nicht. Das ist nur mein Abbild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat R. Steiner zum Beispiel gesagt über den berühmten Ausspruch des Descartes: „Ich denke, also bin ich.“ Also ich kann an allem zweifeln, aber nicht daran, dass ich es bin, der zweifelt. Nur dieses: „Ich denke, also bin ich.“ Mit dem, was nämlich der Descartes mit Denken meint, ist das, was er im Spiegel sieht. Weil unser Denken, das wir heute haben, &#039;&#039;&#039;unser Verstandesdenken, ist nur ein gespiegeltes Denken&#039;&#039;&#039;. Dazu brauchen wir das &#039;&#039;&#039;Werkzeug des Gehirns&#039;&#039;&#039;. Das ist natürlich alles weg mit dem Tod. Die ganze Wissenschaft, die in den Büchern steht, ist weg mit dem Tod, hat keine Bedeutung über diese eine Inkarnation hinaus. Das ist nicht einmal Weisheit im alten Sinne. Damit will ich nicht schimpfen über die Wissenschaft. Die hat ihre Aufgabe. Ich sage nur, das ist tatsächlich etwas, was auf das irdische Leben begrenzt ist und mit dem Tod verschwindet, weil es nur ein Spiegelbild ist. Also hätte der Descartes eigentlich sagen müssen: Ich denke, also bin ich nicht. Jedenfalls nicht in dem, was ich da unten als Denken erlebe. Da müsste ich zu einem höheren, zu einem anderen Denken übergehen, das dieses Spiegels nicht bedarf. Offene Fragen. Aber das letzte Mal haben wir ja geendet mit der Geschichte über das Fragen. Es ist wichtig eigentlich mit offenen Fragen zu leben. &#039;&#039;&#039;Die Antworten sind nicht das Wichtige&#039;&#039;&#039;. Die kommen im Laufe der Zeit, wenn ich mich ein paar Jahre, vielleicht zehn oder zwanzig Jahre mit einer Frage beschäftigt habe. Das Wichtige ist nur, dass die Frage auftaucht bei mir und mir keine Ruhe lässt. Solange ich sage, ist eh alles klar. Dann komme ich nicht weiter. Also dort, wo ich anfange, aber &#039;&#039;&#039;wie ist es denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Ich verstehe es eigentlich nicht! Dann kann etwas kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, solche Bücher wie die Apokalypse oder geisteswissenschaftliche oder religiöse oder geistige Urkunden überhaupt, dienen dazu, Fragen zu erwecken. Also nehmt das gar nicht alles jetzt als Antwort. So ist es. Und schon gar nicht, was der R. Steiner sagt. Nehmt es nicht als fertige Antwort. R. Steiner hat gesagt, das ist so und so. Aber er sagt es nicht, damit wir jetzt dieses Wissen lernen, im Kopf haben und herumtragen und bei Gelegenheit ausspucken, wenn es notwendig ist, sondern es geht darum, dass es in uns eine Frage aufweckt. Und noch eine Frage. Und noch eine Frage. Also begnügen wir uns bitte nicht mit den Antworten. Sondern nehmen wir sie nur als Hinweis auf etwas, wo es etwas zu entdecken gibt. Weil es geht um unsere &#039;&#039;&#039;geistige Aktivität letztlich, von der der Christus selber sagt, die gleiche Art ist, wie das Ich, das ich von meinem Vater empfangen habe&#039;&#039;&#039;. Das haben wir jetzt schon ein paar Mal vorgelesen. Also das ist etwas Großes. Und das geht aber nur, wenn wir geistig aktiv werden. Also wir haben das Christentum, wir haben die Anthroposophie erst dann, wenn wir sie aus uns erleben können. Mit der Hilfe dieser Schriften. Vorher sind wir auf dem Weg dorthin ein bisschen unterwegs. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen das als Wegweiser nehmen und den Weg selber individuell gehen&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;Christentum spricht im Herzen, im Kern, die Individualität des Menschen&#039;&#039;&#039; an. Den einzelnen Menschen. Der aber mit den anderen zu einer freien Gemeinschaft findet. Das ist eben der Unterschied zu dem, was in vorchristlicher Zeit vorherrschend war, die Blutsgemeinschaft, aus der Abstammung heraus eine Gemeinschaft zu bilden. Das musste mal verschwinden. &#039;&#039;&#039;Hochzeit von Kanaa&#039;&#039;&#039; spielt da zum Beispiel eine Rolle. Nur so als Nebenbedeutung. Mit den Kräften des Weines und so weiter, die dazu führen, dass der Mensch zunächst mehr auf sein Ego gestellt wird und das aber die Voraussetzung dafür ist, sich seines Ichs langsam bewusst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Bei der Hochzeit von Kana schöpft der Christus ja dann selber Wein.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Und es fängt nämlich an, diese starke Blutsbeziehung zu unterbrechen oder zu lockern. Auch dieses ganz interessante und mehrdeutig zu verstehende Wort – es ist ja seine Mutter auch anwesend dabei – und wo dieses Wort, das oft so geschrieben steht: „Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?“ Wo sie denkt, na, wie geht der mit seiner Mutter um? Das hat eine sehr viel tiefere Bedeutung. Aber es hängt auch zusammen damit, dass es nicht um die Blutsabstammung geht. Es ist eine der Bedeutungen. Es gibt noch viel, viel mehr dahinter. Würde uns aber jetzt auch wegführen. Aber es geht darum, das muss einmal unterbrochen werden. Der Mensch auf sein eigenes Ego einmal gestellt werden. Sich also wirklich abtrennen. Zum Schluss sogar von der ganzen geistigen Welt. Ich meine, das ist ein langer Prozess. Da müssen wir aber durch. Sodass das Ich dann endlich einmal findet, hoppla, ich bin ja selbst ein geistiges Wesen. Aber das erfahre ich erst, wenn ich mir &#039;&#039;&#039;meiner eigenen geistigen Tätigkeit bewusst werde&#039;&#039;&#039;. In unserem normalen Verstandesdenken haben wir das nicht. Da haben wir nur das passive Spiegelbild. Da spüren wir unsere wirkliche geistige Aktivität nicht. Also dort müssen wir in Wahrheit erst hin. Aber die Weichenstellung dazu passiert jetzt zur Zeitenwende, dass das überhaupt angestoßen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus hat ein erschütterndes geistiges Erlebnis beim Verlassen des Essener-Ordens: Sich Läutern heißt, die Widersacherkräfte den außenstehenden Menschen aufbürden 0:52:18 ===&lt;br /&gt;
Und also dieser Jesus von Nazareth, jetzt zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr, also diese achtzehn Jahre, da kommt er zu den Essenern, nimmt dort eben auch Teil an diesen Geschehnissen, lernt das kennen, lernt also diese hohe Ethik, die diese Menschen dort haben, diese Reinheit, die sie anstreben. Und als er dann diesen Essener-Orden verlässt, also den Ort dort halt verlässt, hat er ein geistiges Erlebnis. Ein &#039;&#039;&#039;erschütterndes geistiges Erlebnis&#039;&#039;&#039;, weil es auch ihn als den hohen Eingeweihten, der er ist – es ist ja dieses Zarathustra-Ich, das da drinnen ist – wo er jetzt erstmals sieht, was wir, die nach Einweihung streben, anrichten in der Welt. Anrichten in der Welt. Er sieht nämlich ganz stark, ja, da ist ein Orden von Menschen, die nach dem Geistigen und nach Reinheit streben, nach moralischer Erhöhung streben und &#039;&#039;&#039;die ganzen Widersacherkräfte austreiben aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist die Folge? Sie laden sie ab auf die Menschen, die in ihrer Umwelt sind. Auf die Menschen, die außerhalb dieses Ordens stehen. Weil, was sie nicht können ist, diese Widersachermächte sozusagen aufzulösen oder denen Kräfte wegzunehmen. Sie können sich selber läutern davon, so dass diese Kräfte in ihnen nicht mehr oder nicht mehr so stark wirken. Aber das hat unweigerlich zur Folge, dass sie sie &#039;&#039;&#039;der Mehrheit der Menschen, die draußen sind, aufbürden&#039;&#039;&#039;. Und die werden verstärkt damit sich auseinandersetzen müssen. Und der Punkt ist, er erkennt mit Erschütterung, es geht nicht anders. Wir tun, was wir können. Und wir können nur den anderen draußen das aber aufbürden. Wir können trotzdem für den Fortschritt irgendwo arbeiten. Wir können eben zum Beispiel die Pyramiden oder sonst was – nehme ich jetzt als Hausnummer – entwerfen, die eine positive Wirkung auch auf die Menschen haben. Wir können vieles Positive für sie tun. Aber die Widersacher, mit denen müssen sie sich verstärkt auseinandersetzen, weil wir nach unserer geistigen Entwicklung streben. Und dieses Rätsel ist jetzt für ihn nicht lösbar. Weil er weiß, dem entkomme ich nicht. Kann machen, was ich will. Wenn ich nach geistiger Entwicklung strebe, dann passiert genau das. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist natürlich eine ganz tiefe Erschütterung, die den Endpunkt seiner Suche bedeutet, also jetzt während dieser achtzehn Jahre, wo er in die Welt gegangen ist und zu den Menschen gegangen ist, geschaut hat, wie man da also geistiges Streben entwickeln kann in der damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Und das ist das Ergebnis, das erschütternde Ergebnis: Die Widersacher werden den Menschen draußen aufgebürdet&#039;&#039;&#039;. Und diese Erschütterung trägt dazu bei, dass sein Ich, sein Zarathustra-Ich, ja fast wie herausgehoben ist. Nicht wahr, wenn wir stark erschüttert sind, sagt man ja auch, ich bin nicht ganz bei mir. Wenn irgendwas passiert, was einem zutiefst erschüttert, dann weiß ich nicht mehr irgendwo, wer bin ich überhaupt? Wo bin ich überhaupt? Also man muss sich erst orientieren lernen. Man ist jetzt in dem Moment nicht so, dass man ganz fest auf dem Boden steht sozusagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare 0:56:18 ===&lt;br /&gt;
Und mit dieser Erschütterung kommt er dann auch zu seiner Mutter. Ja, man muss sagen, wirklich zu seiner Mutter? Nämlich jetzt können wir wieder fragen, welche Mutter? Es gab ja eigentlich zwei. Es gibt es also auch &#039;&#039;&#039;zwei Elternpaare&#039;&#039;&#039; natürlich. &#039;&#039;&#039;Wenn es zwei Jesusknaben gibt, gibt es ja zwei Elternpaare&#039;&#039;&#039;. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Teilnehmers: &amp;quot;Sozusagen zu der Mutter vom leiblichen Menschen, der da noch anwesend war.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also es ist nicht die Mutter des nathanischen, nicht dieser Leibeshüllen. Das ist eine junge Mutter, die stirbt aber auch sehr früh. &#039;&#039;&#039;Es ist die Mutter des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039;, der also gestorben ist schon längst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Teilnehmerin: &amp;quot;Die Mutter ist jung gestorben?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist jung gestorben. War überhaupt eine sehr junge Mutter und ist jung gestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilnehmerin weiter: &amp;quot;Und hat keine Kinder gekriegt, andere?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat keine anderen Kinder bekommen. Während ja dann geschildert wird, da gibt es ja noch also Brüder und so weiter vom Jesus. Das ist die andere, das ist die Mutter des salomonischen Jesus. Also um die geht es. Aber ich kann jetzt trotzdem sagen, er geht zu seiner Mutter, weil im geistigen Sinn stimmt es natürlich. Weil es ist ja das Ich des salomonischen Knaben, aber in den Leibeshüllen des nathanischen. Es ist also mords kompliziert. Aber &#039;&#039;&#039;geistig gesehen ist es seine Mutter&#039;&#039;&#039;. Und ihr erzählt er die ganze Geschichte, was er da erlebt hat jetzt überhaupt in dieser ganzen Zeit, wo er durch die Welt gegangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Teilnehmers: &amp;quot;Er war mehrere Jahre bei den Essenern?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilnehmer weiter: &amp;quot;Ab dem Zwölften direkt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Er hat einige Stufen durchgemacht, also bis er dann letztlich bei den Essenern gelandet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Teilnehmers: &amp;quot;Aber die muss gewusst haben, dass das jetzt ihr Kind ist. Hat sie das mitgekriegt, dass das ihr Kind ist in einem anderen Körper?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat sicher irgendwas mitbekommen. Ja, ja. Und sie hat mitbekommen, in welcher Verfassung er ist. Und nach dem Gespräch geht er wirklich fast wie traumwandlerisch jetzt dort hin zum Jordan, an der Stelle, wo Johannes der Täufer tauft seit längerer Zeit schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Die müssen sich ähnlich geschaut ja auch haben. Sonst kann ich mir das ja gar nicht vorstellen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja. Es ist nicht gesagt, dass die beiden jetzt gleichzeitig im Tempel anwesend waren, wie das da dargestellt ist. Das muss nicht unbedingt sein. Es kann auch sein, dass der andere draußen irgendwo war. Da gibt es natürlich keinen Bericht darüber und es ist auch sehr schwer, jetzt die genauen äußeren Erlebnisse, selbst wenn man geistige Einsicht hat, es ist sehr schwer, die äußeren Begebenheiten zu erfassen. Weil ich komme ja von der geistigen Seite her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sehe nicht als erstes, aha, da sind die herumspaziert dort draußen, sondern ich komme einmal von der geistigen Seite, bekomme was mit von dem seelischen Erleben, von den Lebenskräften kann ich nur imaginativ etwas schauen, aber beim physisch-sinnlich Äußeren wird es schon sehr, sehr schwierig. Nicht umsonst - das sinnliche Erlebnis hängt eben mit den Sinnen zusammen. Aber das muss ich eigentlich von außen anschauen. Und ich kann eigentlich nur von dem inneren Erleben so irgendwie mich herantasten. Es ist so, wie wenn ich von innen tasten würde, aber eigentlich nicht an die Außenwelt ganz herankomme. Und darum ist es sehr schwer, also die äußeren Erlebnisse genau zu schildern. Das ist unheimlich schwierig. Ich meine, R. Steiner macht es an ein paar Stellen, aber das ist sehr, sehr heikel und eines der schwierigsten Sachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Teilnehmerin: &amp;quot;Und zum Vater, zu Josef, hat er keine so starke Bindung?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, es ist so, also es gab diese beiden Familien. Beide hatten einen Vater, der Josef hieß, und eine Mutter, die Maria hieß. Das schon. Das ist nicht so ungewöhnlich zur damaligen Zeit. Selbst heute. Es ist ja Josef und Maria noch ein relativ häufiger Name. Jetzt in unserer Zeit, den Neugeborenen wird es seltener vergeben, aber es gibt sicher genug Ehepaare, wo Josef und Maria heute bei uns zu finden sind. Mit Sicherheit. Weil das eine Zeitlang ganz geläufige Namen waren. Am Land überhaupt. Man könnte sagen, naja, das ist aber jetzt ein komischer Zufall. Ja, also das war sicher nicht selten. Das waren sehr geläufige Namen. Und es ist so, dass auch einer der Väter stirbt. Und dass die beiden Familien dann zu einer werden. Das heißt, der Witwer Josef heiratet - also das ist der dann, der Vater des nathanischen, um es genau zu sagen - heiratet dann halt die Maria aus der salomonischen Linie. Und die bilden gemeinsam eine Familie. Und die haben gemeinsam - eben dieser Josef und diese Maria - haben gemeinsam noch weitere Kinder, die dann eben als die &amp;quot;Brüder&amp;quot; des Jesus genannt werden und die es aber im leiblichen Sinne nicht sind in Wahrheit. Weil eben ja dieser Jesus von Nazareth ja jetzt die Leibeshüllen des nathanischen hat. Das heißt, leiblich gesehen sind seine Brüder nicht seine Brüder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Vom Vater her schon!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Vater her, von der väterlichen Seite her schon. Und daher gilt das natürlich im Hebräischen auch, weil die männliche Linie eine Rolle spielt und die weibliche nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das heißt, wenn die beiden Familie neu zusammenkommen, entstehen auch neue Kinder.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstehen auch neue Kinder. Genau. Dann entstehen sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Nicht schon aus der vorherigen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Nein. Nein. Ja, also - schwierige Situation das Ganze. Aber jedenfalls....wolltest Du? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Ja, das mit der Maria ist mir irgendwie nicht so ganz klar.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist etwas sehr Wichtiges. Nämlich es ist also so, dass die eine, die Mutter des nathanischen, also diese junge Maria, diese jungfräuliche - es ist ja wichtig, dass dieser nathanische Jesus bedarf also dieser ganz jungen, jungfräulichen Seele. Es geht um die Seele. Es geht um das Seelische. &#039;&#039;&#039;Also das Jungfräuliche ist jetzt nicht ein körperlicher Begriff, sondern ein seelischer Begriff vor allem&#039;&#039;&#039;. Und die bewahrt sich dieses jungfräuliche Seelische. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Und welche wird jetzt angebetet? Die Jungfrau Maria, oder?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, eigentlich diese Jungfrau. Ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Das war meine Frage.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das ist sie eigentlich. Und es passiert aber eben auch jetzt - damit wir es jetzt noch komplizierter haben - weil wir sehen schon, es ist hier immer wieder beteiligt, dass zwei immer zusammen gehören. Das ist die typische Signatur jetzt zu dieser Zeitenwende. Es sind &#039;&#039;&#039;zwei Jesusknaben notwendig&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;zwei Individualitäten einmal und zwei Leibeshüllen, und irgendwie muss sich das vereinigen&#039;&#039;&#039;. Und wobei immer einer stirbt und hinüber geht und dann vielleicht von drüben her eine andere Aufgabe hat. Weil dazu muss man sehen, der Mensch ist ja erst vollständig, wenn er in beiden Welten lebt, auf der irdischen Welt und in der geistigen Welt. Also die dann normalerweise nach dem Tod durchgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Jetzt haben wir auch 2020, also 2 Mal die Zwei und die Null, wo der Anfang ist.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Also das ist ganz wichtig. Und es wird ja immer wichtiger, dass wir zumindest mit einem Menschen, der drüben ist, zusammenarbeiten und das bewusster. Unbewusst passiert es sowieso, wenn wir uns nicht ganz sperren gegen die Impulse. Aber das immer bewusster zu tun, zu wissen, da ist ganz besonders ein Mensch, der drüben ist, mit dem ich hier auf Erden zusammenarbeite. Und wir bilden in gewisser Weise eine Gemeinschaft, die erst in der Welt wirklich was voranbringt. Weil dazu müssen gewisse Impulse von drüben kommen, geistige Impulse, die reifer sind, als ich sie hier fassen kann. Und es gibt andere Dinge, die ich nur als verkörperter Mensch beitragen kann. Weil wirken in der Welt kann ich halt nur durch die Verkörperung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Aufgabe – die Erde umgestalten bis ins letzte Stäuberl und die Natur erlösen 1:05:39 ===&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel in der Kultur etwas ändern, da etwas voranbringen, das ist ja ganz wichtig heute, dass wir wirklich letztlich &#039;&#039;&#039;als Aufgabe haben, die ganze Erde umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das muss man auch dazu sagen. Das sagt R. Steiner ganz deutlich. Die Erdenentwickelung wird nicht zu Ende gehen, ohne dass nicht der Mensch die Erde bis ins letzte Stäuberl, bis ins letzte Atom, sagt er sogar, umgestaltet hat. Bis ins letzte Stäuberl. Das können wir uns noch nicht vorstellen. Die ganze Erde mit der ganzen Natur, wo sozusagen die Signatur der menschlichen Iche drinnen steckt, die Taten der menschlichen Iche. Das ist unsere große Aufgabe hier auf Erden. Und das heißt, die Gefahr wäre riesengroß, wenn die Erde durch unsere Dummheit, durch unser Versehen oder so vorher zerstört würde oder nicht mehr bewohnbar würde. Weil dann könnten wir unsere geistige Aufgabe nicht vollenden. Weil wir werden unser Ich-Bewusstsein, dass wir es so haben, dass wir es dann später in einem rein geistigen Zustand weiterentwickeln können, nur dann haben, wenn wir als Menschheit insgesamt &#039;&#039;&#039;die Erde komplett verwandelt haben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wichtig. Daher dürfen wir auch nie glauben, das Wohl der Erde besteht darin, zurückzukehren in einen früheren Zustand. Wir müssen &#039;&#039;&#039;vorwärts zu einem neuen Zustand&#039;&#039;&#039;. Und der wird natürlich auch einmal damit enden, dass, wenn diese Aufgabe erfüllt ist, die Erde zerfallen wird. So wie unser physischer Leib am Ende zerfällt, wenn wir unsere Aufgabe auf Erden erfüllt haben und daher hinübergehen ins geistige Reich. So wird es im Großen auch einmal mit der Erde sein, und dann wird es gut sein, dass es passiert. Da spielen eine große Rolle die ahrimanischen Kräfte zum Beispiel. Das sind die Todeskräfte. Und - nur wenn sie zu früh zu stark wirken, dann kann es passieren, dass dadurch das Erdenziel gefährdet wird. Das ist ganz klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Wollen nicht die animalischen Kräfte auch sich verwandeln?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Aber sie können sich nicht aus sich selbst heraus verwandeln, sondern eben dazu hat das menschliche Ich beizutragen. Das heißt, wir haben an einer ganze Menge Dinge mitzuarbeiten. An &#039;&#039;&#039;der Erlösung zum Beispiel der ganzen Natur haben wir mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Das liegt auch an uns. Natürlich steckt dahinter die Christus-Kraft. Aber wir müssen uns bewusst sein, sie wirkt durch uns. Wenn wir nicht wollen, passiert es nicht. Das ist eben genau das, dass der Christus da seine Macht in gewisser Weise aufgegeben hat, um sie uns zu geben und zu sagen, ihr habt dieselbe Kraft, die ich von meinem Vater bekommen habe, aber an euch liegt es halt jetzt - das ist der Nachsatz - jetzt etwas zu tun damit. Ihr dürft nicht erwarten jetzt, ihr habt diese Kraft bekommen, und jetzt mache es erst ich, wenn ich es jetzt ein bisschen banal ausdrücke. Sondern wir sind aufgerufen, durch unser Ich die Welt zu verwandeln. Aber so zu verwandeln, dass sie der geistigen Entwicklung dient. Der geistigen Entwicklung der Menschheit insgesamt und halt darin auch jedes einzelnen Menschen. Also das heißt, dass wir ein geistig selbstbewusstes Wesen werden, dann einmal auch, wenn die Erde ihre Aufgabe erfüllt hat und abfällt als Leichnam, wenn man so will und zerstäubt im Weltenall. Das ist das Schicksal auch der Erde. Muss so sein. Ja, bitte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Der Shakespeare hat das gewusst, ich habe es in der achten Klasse gelesen, in seinem Prospero´s Monolog im Sturm. Und das Letzte, was er geschrieben hat, da lässt er ihn das sagen: Und auch der große, runde Erdball wird sich verwandeln und einst vergehen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. Natürlich. Alles! Alles Äußere wird vergehen. Da werden wir sowieso also in der Apokalypse noch genug finden, wo das ganz deutlich steht, weil ja dann auch dieses Zeitalter geschildert wird, wo genau diese sinnliche Welt beginnt zu zerfallen und wir einmal auf die nächste Ebene aufsteigen, das heißt einmal die Ebene der Lebenskräfte und so weiter und dann in die Seelenwelt und so geht das weiter, bis es sich irgendwann einmal ganz ins Geistige zurückzieht und aus dem heraus ein neuer Planet, wenn man so will, entsteht. Ein neues Planetensystem in Wahrheit. Das ist aber die Wiederverkörperung unseres heutigen ist, aber in anderer Form, halt in höherer Form, das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem hier in der Apokalypse die Rede ist oder was Rudolf Steiner eben immer wieder nennt den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039; aus bestimmten Gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir waren jetzt stehengeblieben bei unserem Jesus von Nazareth, der also jetzt ganz entrückt ist könnte man sagen durch diese &#039;&#039;&#039;Erschütterung&#039;&#039;&#039;, dass er das erlebt hat. Ich meine, man muss sich das wirklich so unheimlich vorstellen, diese Dramatik, ein hoher Eingeweihte, wahrscheinlich der höchste Eingeweihte zu seiner Zeit, der dieser salomonische Jesus ist. Und er erlebt jetzt, was er eigentlich in der Welt bewirkt durch seine Einweihung. Nämlich, &#039;&#039;&#039;ich bürde den anderen Menschen die Widersacher auf&#039;&#039;&#039;. Wir reinigen uns davon und ihr anderen müsst in Wahrheit darunter leiden. Das heißt, ich kann euch gar nicht bessern dadurch, sondern ich mache euch mehr Mühe in gewisser Weise. Das ist das Erschütternde daran. Ja. Der Punkt ist, die Widersacher müsste ich erlösen, wenn ich die Menschen befreien will von ihrer Wirkung. Ansonsten kann ich zwar aus meinem Wesen ihre Wirkung zurückstoßen, kann sagen, Du, lieber Luzifer, du berührst mich nicht mehr. Nur, der Luzifer sagt, okay und dich komme ich nicht mehr heran, aber dann gehe ich woanders hin, wo es leichter geht. Weil der Luzifer macht jetzt nicht den Kniefall davor, ah, du bist ein hoher Eingeweihter, ich zittere vor dir. Nein, hab´ mich gern, jetzt gehe ich zu jemand anderen. Ich sage es jetzt bewusst so salopp. Ja, bitte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin online: &amp;quot;Gibt es auch jetzt noch ein geistiges Gesetz, wenn ein Mensch sozusagen höher steigt, dass ein anderer tiefer fallen muss?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erst seit dem Erdenleben des Christus ist es den Menschen möglich ihr Ich-Bewusstsein wirklich zu entwickeln und damit erst Erlösung möglich 1:13:04 ===&lt;br /&gt;
Nein, nein, nein. Eben nicht. Eben nicht. Das ist ja der ganz entscheidende Punkt. Aber das ist erst möglich seit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039; und seit er &#039;&#039;&#039;durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; gegangen ist. Das ist nämlich genau &#039;&#039;&#039;der entscheidende Schritt&#039;&#039;&#039;. Da ändert sich das komplett. Weil damit erst in Wahrheit die Menschheit das Bewusstsein auch entwickeln kann, mit &#039;&#039;&#039;dieser gleichen Kraft des Ich, die ich von meinem Vater erhalten habe, also mit dieser Christus-Kraft in sich, in seinem Ich, bewusst umzugehen&#039;&#039;&#039;. Und erst ab dem Moment kann die Erlösung beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Aber ich lade ja nicht mehr auf, sondern die Widersacher sind da. Bei mir sind sie nicht möglich, aber das ist ja nicht, dass ich sie auflade den anderen jetzt, die sind ja gleich da. Bei mir können sie nicht wirken.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dann versuchen sie, das durch andere zu erreichen. Ich meine, solange ein Eingeweihter ringt mit denen, versuchen die Widersacher da ihr Ziel zu erreichen. Aber wenn sie sehen, da gleiten sie ab, dann versuchen sie, ihre &#039;&#039;&#039;Ziele mit anderen Menschen zu erreichen&#039;&#039;&#039;. Natürlich wäre der Eingeweihte, den er ergreifen kann, wäre ein sehr lohnendes Ziel. Das ist schon klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist ein bisschen so wie der Atommüll, den ich nicht endlagern kann. Da gebe ich ihn den anderen in die dritte Welt. Ich bin ihn zwar los, aber die haben jetzt mehr damit zu tun.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Wenn ich keine Lösung gefunden habe, die endgültig ist.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Ich habe keine endgültige Lösung gefunden. Richtig. Ja. In der Richtung geht es, ja. Also das heißt, in dem Maße, wie die Eingeweihten sie von sich weisen, in dem Maße müssen sie sich halt andere Opfer suchen. Die sie sich eh sowieso suchen. Aber alles das, was sie jetzt auf den Eingeweihten wenden würden und durch ihn nicht erreichen können, das versuchen sie dann durch andere Menschen zu erreichen. Dadurch wird es ihnen schwerer natürlich, weil wenn sie einen hohen Eingeweihten ergreifen könnten und diese hohe Kraft in ihr Reich zwingen könnten, wäre es natürlich lohnender. Aber was bleibt ihnen über, wenn Sie abgleiten da, dann versuchen sie es halt aus den vielen Einzelnen sich zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Wenn sie diese Macht bei einem niedrigeren haben, dann sind sie ja vermehrt. Dann wird das dann vervielfältigt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Also vor allem die negativen Wirkungen vervielfältigen sich dann. Weil natürlich Menschen, die diese hohe Selbstzucht, die mit der Einweihung eben verbunden ist oder als Vorbereitung dazu schon notwendig ist, nicht haben, die verfallen ihnen natürlich viel leichter. Sie haben ein leichteres Spiel damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Aber gerade der Wein macht ja einen Menschen leichter gefügig für manche Dinge. Und das ist die erste Tat, die Jesus gemacht hat.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das ist das ganz Interessante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Wo man eigentlich keine Klarheit mehr im Kopf hat und verwirrter ist und anfälliger für die Widersacher.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir verdanken den Widersachern die Freiheit – sie sind notwendig 1:16:33 ===&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, das hat trotzdem eine gewisse Bedeutung. Weil wir müssen eben auch sehen, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind nicht einfach die Bösen, sondern sie sind notwendig&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie sind notwendig für unsere Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch vieles wirklich durchmachen. Es wäre ganz schrecklich, wenn wir einfach dieser Wirkung der Widersacher nicht unterliegen würden. Dann würden wir nicht zur Freiheit kommen können. Das haben wir den Widersachern zu verdanken bzw. natürlich der Gottheit, die das zugelassen hat, die Wesenheiten zu Widersachern bestellt hat, um uns zu widerstehen, um uns vom Guten wegzubringen. Nur dann können wir aus eigener Kraft zum Guten zurückkehren wollen oder uns entscheiden wohin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt: Gut und Böse kommt eigentlich mit uns in die Welt. Das ist ja ein bisserl der falsche Spruch von Mephisto dann, dass ihr werdet wie Gott und das Böse und Gute unterscheiden könnt. Die Unterscheidung ist schon da. Aber &#039;&#039;&#039;der Mensch ist es eigentlich, der sich entscheidet für das Gute oder für das Böse&#039;&#039;&#039;. Die Widersacher haben ihre bestimmte Aufgabe. Und die haben die Aufgabe, dem Menschen, ein Reich zur Verfügung zu stellen, in das das hohe Göttliche nicht hineingreifen kann. Weil es sich selbst dieser Macht begeben hat. Nur dadurch, dass ich diesen Raum zur Verfügung habe, kann ich überhaupt Freiheit entwickeln. Sonst wäre es, wie es überhaupt im Geistigen ist, es strömt das Geistige von der Quelle durch, und die Engelwesenheiten, alle aus sich heraus, sie können nicht fehlen. Aus sich heraus können sie das nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher sind zu ihrer Rolle abkommandiert worden 1:18:29 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Luzifer ist ja nicht von selber gefallen. Das ist ein bisschen die falsche Verdrehung, dass man sagt, der wollte jetzt anders sein, sondern &#039;&#039;&#039;er ist eigentlich bestimmt worden zu dieser Aufgabe&#039;&#039;&#039;. Da denkt man eigentlich schon unser Menschliches hinein, unsere menschliche Freiheit hinein, na, der hat gesagt, ich bin dem neidisch, dem Gott da oben, das Licht, ich will das selber auch können. Das ist unsere naive Anschauung. Aber eigentlich ist er bestellt worden zu der Aufgabe, sonst gäbe es ihn nicht. Weil sonst müsste ich schon von Haus aus sagen, na gut, allmächtig ist Gott hier oben aber nicht. Weil seine Untergebenen lehnen sich auf dagegen und er kann nicht das Machtwort sprechen, dass die sich wieder in Reih´ und Glied fügen. Eigentlich dürften Sie überhaupt gar nicht auf den Gedanken kommen, da abirren zu wollen, weil sonst ist diese Allmacht nicht gegeben. Ich meine, das Schöpfungswerk hier auf der Erde ist ein Weg: &#039;&#039;&#039;Aufgeben der Machtfülle Gottes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aufgeben der Machtfülle Gottes zugunsten der Freiheit des Menschen. Weil die Freiheit ist anders nicht zu haben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist dasselbe, was du vorhin sagtest, mit dem: Ich denke, also bin ich nicht. Eigentlich in dem Denken, was ich im Alltagsleben habe, da eben nicht mehr eine Kraft entfalten kann, die göttlich ist, sondern wo ich aus meinem menschlichen Verstand heraus tätig bin, und dann aber in meinem Ich-Wesen nicht mehr eigentlich vorhanden bin.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau! Ganz genau. Und darum müssen wir auch durch diese ganzen Erlebnisse durch irgendwo. Das ist das Wesentliche. Also darum, &#039;&#039;&#039;wir müssen irren&#039;&#039;&#039;. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, das &#039;&#039;&#039;Privileg des Menschen ist, irren zu können&#039;&#039;&#039;. Auch danebenschlagen zu können. Das ist unser eigentliches Privileg. Es wäre nicht unser Privileg, niemals irren zu können. Das haben die Engelwesenheiten alle über uns im Grunde. Aber sie haben dafür die Freiheit nicht. Und das ist noch mehr. Wenn wir aus Freiheit dann das Gute tun, das Richtige tun, dann wird auch irgendwann einmal das Reich des Bösen, das eigentlich an uns liegt, aufgelöst sein. Und darum müssen wir mit den Widersachern fertig werden. Und der Christus, die Christus-Kraft, wird mit den Widersachern fertig durch unser Ich. Das heißt, wir aus unserem Ich, wir erlösen die Widersacher. Wir lösen sie auf! Und das ist der neue Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich, also mit dem Erdenleben des Christus bis zum Kreuzestod. Damit beginnt das, dass im menschlichen Ich die Christus-Kraft so wirkt, dass &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich mithilfe des Christus, mithilfe dieser Christus-Kraft, die Widersacher erlösen kann&#039;&#039;&#039;. Nicht nur bekämpfen, sondern erlösen. Man sieht es ja recht deutlich, selbst der Michael, der Kämpfer gegen den Drachen, den ahrimanischen oder luziferischen – er hat mit allen Drachen gekämpft, was es so gibt. Aber was ist immer das Ergebnis? Er stürzt den auf die Erde hinunter. Und da ist er sehr munter. Und wir haben ihn am Hals jetzt. Also man sieht, diese Tragik betrifft jetzt nicht nur diesen Jesus von Nazareth, die er erlebt, bevor er zur Taufe geht. Das setzt sich im Grunde durch die Hierarchien fort. Die können auch nichts tun. Die können sie nur herunterschmeißen zu uns die Widersacher. Sie können sagen, ja bei uns hast du keinen Platz, wir reinigen uns von euch. Aber dann landen sie bei uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin online: &amp;quot;Entschuldigen Sie, eine Frage. Diese Essener, haben die sich ganz abgeschottet, um rein zu bleiben?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Haben auch sehr viele rituelle Waschungen und so gemacht. Also in Qumran sieht man das sehr deutlich. Da gibt es halt noch Ruinen, was man ausgegraben hat und so. Also rituelle Waschungen spielten eine Rolle. Der ganze kultische Ablauf dort. Und mit dem Essen natürlich sehr zurückhaltend, natürlich nur vegetarisch zu essen und solche Dinge. Also die haben sehr stark daran gearbeitet, eben ihr Seelisches, ihre Astralkräfte zu reinigen. Ganz, ganz stark. Aber &#039;&#039;&#039;reinigen bedeutete halt eben, es jemand anderen aufbürden&#039;&#039;&#039;. Weil es geht auch darum, nicht nur um die Widersacher alleine, es geht ja auch darum, solang ich noch nicht so ein hoher Eingeweihter bin wie etwa der Zarathustra - der kann ja zumindest eines, dass er schon aus seinem Geistselbst heraus Seelisches nicht nur - oder Astralisches - nicht nur erschaffen kann, sondern bis zu einem gewissen Grad auch auflösen kann. Weil das ist die gleiche Fähigkeit, das erschaffen können oder es ins Nichts auflösen können. Aber viele Einweihungsschüler, die auf dem Weg einmal sind, haben diese Kraft ja noch nicht. Da gehören wirklich diese vielen Inkarnationen dazu. Also vollkommen konnte das vielleicht dieser salomonische Jesus bzw. Zarathustra und vielleicht ein paar andere noch, aber sonst noch wenige. Und das heißt, Reinigung bedeutet dann, dass sie auch ihre astralischen Kräfte, ihre negativen astralischen Kräfte, von denen sie sich reinigen, dass die nicht einfach aufgelöst werden, sondern &#039;&#039;&#039;in der seelischen Umwelt da sind&#039;&#039;&#039;. Und die Menschen dadurch schädigen in Wahrheit. Das ist also &#039;&#039;&#039;seelische Umweltverschmutzung&#039;&#039;&#039;. Bitte, wie viel seelische Umweltverschmutzung haben wir heute auch. Aber das Interessante ist eben auch durch diese Reinigung, auch die bewirkt das, solange sie nicht wirklich aufgelöst werden diese Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist ja der Punkt, glaube ich, wo der Jesus dann gemerkt hat, man stoßt die Widersacher von sich, das sind eigentlich nicht nur die Widersacher, die einfach sowieso in der Menschheit wirken, sondern das sind meine verschmutzten Astralanteile, die ich jetzt nach außen trage, meine individuellen Fehler und Schwächen, die bürde ich den anderen auf, nicht nur das was objektiv als... &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt noch dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Dass durch den Wein auch mehr rauskommt.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, durchaus, durchaus. Trotzdem musste der Weg da durch gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;War das so, 600 Jahre vorher, glaube ich, hat der Buddha seine Erleuchtung gehabt, das war auch für die Menschheit ein bisschen schädlich, dass er sich da so vom Bewusstsein hinauf geschoben hat?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich! Im Prinzip hat das auch diese Wirkung. Nur man muss es halt abwägen. Es geht nur darum, die positive Wirkung ist zunächst einmal nicht ohne die negative Nebenwirkung zu erreichen. Das ist das Problem. Wie bei den heutigen Medikamenten,  die du aus der Pharmaindustrie kriegst, ein bisschen eine Wirkungen und viele Nebenwirkungen. Und eben diese Nebenwirkungen wegzukriegen war zu dem Zeitpunkt noch nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum gibt es das Böse in der Welt? 1:26:10 ===&lt;br /&gt;
Daher drängt die Entwicklung darauf hin, da muss etwas Neues geschehen. Da muss etwas anderes geschehen. Und das ist aber ja schon vorbereitet, der Mensch hat ein Ich, das veranlagt ist auf die Freiheit. Es war von vornherein das Ziel, sonst hätte man das Problem mit den Widersachern nicht, weil das gehört halt dazu, dass dieser Gegenraum eröffnet wird, in dem wir unsere Freiheit entfalten können oder an der Grenze zwischen den beiden Räumen, sagen wir so. Also höheres geistiges Reich und Widersacher-Reich. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Grenze und da können wir und dem oder dem zuwenden&#039;&#039;&#039;. Darum brauchen wir das auch. Das hängt auch ein bisschen zusammen halt mit der Frage: &#039;&#039;&#039;Warum gibt es das Böse in der Welt? Wie kann Gott das zulassen&#039;&#039;&#039; und so weiter? Und man muss sagen, mit all dem Schrecklichen, was passiert, es ist &#039;&#039;&#039;zugelassen zu unserem Wohl&#039;&#039;&#039;. Weil es anders nicht erreichbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nicht sagen, ja Gott hätte es besser machen können. Er hätte es doch besser planen können, dass wir sozusagen automatisch zur Freiheit hinfahren. Aber automatisch kann man nicht zur Freiheit hinfahren. &#039;&#039;&#039;Freiheit ist nur dort, wo ich immer in jedem Moment scheitern kann. Vorher ist keine Freiheit da!&#039;&#039;&#039; Sonst fahre ich immer mit Stützrädern noch sozusagen. Irgendwer macht es schon gut und bewahrt mich davor oder bzw. ich komme ja eh gar nicht in die Versuchung. Aber dann ist keine Freiheit da. Es ist eigentlich unser menschliches Schicksal, in jeder Minute, mit jedem Atemzug sind wir eigentlich immer &#039;&#039;&#039;auf den Scheideweg gestellt&#039;&#039;&#039;, mache ich das richtig oder falsch? Wähle ich das Richtige oder das Falsche? Und ich sage wirklich bis in jeden Atemzug hinein. Wir können falsch und richtig atmen. Wir können ihn jeden Moment, so wie wir seelisch uns innerlich fühlen, unsere Stimmung einem anderen gegenüber, können wir &#039;&#039;&#039;wohltuend sein oder schädigend sein&#039;&#039;&#039;. Muss ja nicht immer gleich mit dem Schwert sein. Unsere innere Seelenhaltung, auch unsere unterbewusste Seelenhaltung, manche sind mir halt unsympathisch,  die mag ich nicht, nein ich bin eh sehr zivilisiert, ich sag es natürlich nicht, ich bin auch sehr höflich, aber innerlich denke ich mir, so ein Trottel. Ja, Verzeihung! Das Mikro hat es hoffentlich nur leise aufgenommen. Aber kommt doch vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiheit zur Liebe – ein langer Weg 1:28:40 ===&lt;br /&gt;
Oder man ärgert sich über irgendwen, ganz spontan. Irgendeiner rennt einem hinein oder was, und &amp;quot;Kannst net aufpassen?&amp;quot; Es ist eigentlich schon ein leichter Impuls der Ablehnung, der Antipathie, des Hasses, des Zurückstoßens. Das ist jetzt nicht hochdramatisch, aber eigentlich sind es Dinge, wo wir eine seelisch negative Wirkung ausstrahlen. Und - also wir tun es ununterbrochen. Es gibt keinen Moment im Leben, wo wir nicht vor dem stehen, dass wir nicht aus unserer Freiheit heraus etwas auch besser machen könnten. Oder schlechter halt, wenn wir es jetzt nicht wählen, das Gute. Und dorthin einmal zu kommen, das &#039;&#039;&#039;in jedem Atemzug bewusst zu tun, na, das ist ein weiter Weg&#039;&#039;&#039;. Unser Seelenleben so aus dem Geistigen heraus so in der Hand zu haben, dass auch nicht im tiefsten Unterbewusstsein der negative Impuls kommt. Sondern &#039;&#039;&#039;dass der Impuls der Liebe eigentlich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich sehe, der kommt, das ist vielleicht der ärgste Verbrecher oder sonst was, und ich gebe ihm nur entgegen, was kann ich dir geben, dass du besser wirst, dass du einen Weg zur Besserung selbst findest? Dass du auch &#039;&#039;&#039;zum geistigen Licht&#039;&#039;&#039; findest. Das müsste es eigentlich sein. Das steckt in diesem Ich eigentlich drin, in diesem freien Ich. Da steckt das drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Im anderen den kleinen Funken auszugraben und ....&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja! Nur in der Lebenspraxis, wie wir alle wissen, ist es nicht immer so leicht. Weil wie oft giftet man sich halt über irgendwas. Das ist jetzt vielleicht nicht hochdramatisch, aber es zeigt halt nur, wie schwer das Ganze ist. So wirklich reinen Herzens zu sein und aus dem heraus einfach nur drauf zu schauen, wie kann ich dem etwas geben, dass der einen Schritt weiter kommt? &#039;&#039;&#039;Das heißt diese Liebe entfalten&#039;&#039;&#039;. Ihn aufzuwecken dazu, aus sich heraus den nächsten Schritt zu tun. Wenn ich ihn dabei unterstützen kann, ihm dazu ein Fingerzeig, eine Anregung geben kann, dann habe ich etwas aus einem christlichen Ich heraus geleistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Der Lehrerberuf ist ein wunderbares Feld, das zu lernen.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Absolut. Absolut. Und das ist das, was einmal auch natürlich ein Ziel ist, dass das auch in einer größeren Menschengemeinschaft passieren kann. Und &#039;&#039;&#039;einem Teil wird das gelingen, einem anderen Teil wird es nicht gelingen&#039;&#039;&#039;. Auf das kommen wir in der Apokalypse sowieso dann noch sehr, sehr deutlich hin. Also zu diesen Szenarien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus geht wie entrückt zur Jordantaufe – der Beginn der Inkarnation des Christus 1:31:44 ===&lt;br /&gt;
Aber wichtig ist jetzt, damit wir für heute einen Bogen finden, also dieser Jesus von Nazareth geht jetzt wie traumverloren, &#039;&#039;&#039;wie entrückt eben zum Jordan zur Taufe&#039;&#039;&#039;. Übrigens heißt der Ort Bethanien. Es ist aber nicht das Bethanien, wo Lazarus wohnt. Wir haben ja schon gesprochen über die Auferweckung des Lazarus. Dieses eine Bethanien ist im Osthang des Ölberges. Und dieses andere Bethanien - Haus der Armut heißt es eigentlich - ist am Jordan. Jordan ist überhaupt - ja dort ist fast &#039;&#039;&#039;der tiefste Punkt der festen Erde&#039;&#039;&#039; überhaupt. Weil ihr wisst ja, das Jordantal liegt unter dem Meeresspiegel in Wahrheit. Und zwar ziemlich. 420 Meter ungefähr. Das ist schon ganz schön. Das ist ein negativer Hügel sozusagen. Also der tiefste Punkt ist natürlich dort, wo es dann ins Tote Meer übergeht, also wo dann das ohne Ausgang vertrocknet einfach in der Wüstenatmosphäre und dadurch dann immer salziger wird. Das ist ja das Ende dann vom Jordantal. &#039;&#039;&#039;Also dieser tiefste Punkt der festen Erde, gerade dort findet die Jordantaufe statt&#039;&#039;&#039;. Das hat geradezu eine geistige, symbolische Bedeutung, dass es dort am tiefsten Punkt der Erde ist. Also dieses Heilige Land hat schon gewisse Voraussetzungen auch, um Schauplatz dieses Geschehens zu werden. Das ist nicht ganz zufällig. Ich meine, da ist dieser ganze ostafrikanische Grabenbruch, durch den also auch dieses Jordantal bedingt ist. Das ist die tiefste Furche, die im Erdenantlitz sozusagen drinnen ist, die man auch von weit oben aus dem Weltraum sieht und dort verläuft dieses Jordantal. Also symbolisch gesehen kann man sagen, der Christus muss so tief wie möglich heruntersteigen auf die Erde. Und jetzt eben sich inkarnieren mit dieser Jordantaufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes der Täufer und das Ich des nathanischen Jesus – Taufe als Einweihungsvorgang 1:34:16 ===&lt;br /&gt;
Wie passiert denn die? Da ist jetzt der Johannes. Dieser Johannes, von dem wir wissen, dass der &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus mit dem sehr stark in Verbindung war&#039;&#039;&#039;, weil ja &#039;&#039;&#039;sein Ich in Wahrheit durch diesen Johannes wirkt&#039;&#039;&#039; oder ein großer Teil dieser Ich-Kraft jedenfalls durch ihn wirkt. Dieser Johannes der Täufer tauft ja so, dass er sie mit Wasser tauft. Aber mit Wasser taufen heißt ja nicht nur ein bisschen so wie halt ein Kännchen drüber schütten, sondern es heißt wirklich ordentlich untertauchen. Und zwar wirklich untertauchen, bis dir die Luft ausgeht. Also dass man wirklich &#039;&#039;&#039;in einen totesnahen Zustand geradezu&#039;&#039;&#039; kommt. So wurde getauft. Weil dabei eine &#039;&#039;&#039;Lockerung des Ätherleibes&#039;&#039;&#039; bereits stattfindet, also man kommt wirklich in Todesnähe und dann gewisse geistige Erlebnisse haben kann in dem Moment. Also in Wahrheit ist das &#039;&#039;&#039;ein kleiner Einweihungsvorgang, der da passiert&#039;&#039;&#039;. Und es wurden natürlich zur Taufe auch nicht in Wahrheit die Leute wahllos zugelassen, sondern die auch eine gewisse Vorbereitung dafür hatten. Weil ansonsten kann es sehr leicht passieren, dass du in dem Moment deine ganzen Dämonen nur erlebst. Mit denen solltest vorher schon ein bissl ins Reine gekommen sein, sie aber dadurch in Wahrheit auch abgeladen haben auf die Umgebung, wie wir ja gerade gehört haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Moment der Taufe beginnt der Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einzuziehen – das Zarathustra-Ich verlässt gleichzeitig die Leibeshüllen. Der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre 1:35:50 ===&lt;br /&gt;
Ja und jetzt in diesem Moment, dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, kommt also hin. Des &#039;&#039;&#039;Zarathustra-Ich ist eigentlich eh schon ganz entrückt&#039;&#039;&#039; zu dem Zeitpunkt durch die Erschütterung, die er vorher erlebt hat. Also es ist eigentlich nur mehr ein Zipferl notwendig, um herauszugehen. Und das ist dann der Moment, wo &#039;&#039;&#039;der Christus beginnt, die Leibeshüllen, die jetzt von dem Zarathustra-Ich verlassen werden, zu durchdringen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieser Prozess dauert drei Jahre&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Inkarnation ist nicht jetzt - schwufff - drin, sondern das ist ein Prozess. Ja, so wie wenn wir als Menschen auf der Erde uns inkarnieren, da fängt es mit der Empfängnis an, dann geht es einmal die neun Monate durch oder was und dann werden wir überhaupt erst geboren. Interessant, dass R. Steiner diese &#039;&#039;&#039;Jordantaufe auch vergleicht gerade mit der Empfängnis&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Geburt findet statt beim Kreuzestod&#039;&#039;&#039;. Die Geburt. Dann ist der Christus - dann wird er für die Erde geboren. Dann ist er erst wirklich ganz auf der Erde angekommen. In diesem Moment. Dann ist dieser Weg bis zu einem gewissen Grad vollendet und dann verbindet er sich ja mit der Erdensphäre. Aber das werden wir sowieso noch genauer besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Und bleibt jetzt bei uns bis ans Ende aller Tage.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Kreuzestod des Jesus von Nazareth verbindet sich Christus mit der Erde – mit dem Kreuzestod des Jesus wird Christus auf Erden geboren. Der Gottessohn wird zum Menschensohn 1:37:31 ===&lt;br /&gt;
Ja, genau, genau. Er &#039;&#039;&#039;verbindet sich dann mit der Erdensphäre&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen, er wird &#039;&#039;&#039;geboren jetzt mit dem Kreuzestod&#039;&#039;&#039;. Bis dahin sind die drei Jahre, die vergehen. &#039;&#039;&#039;Jetzt wird aus dem Gottessohn der Menschensohn&#039;&#039;&#039;. Auch das sind zwei so Begriffe. Ich meine, auch bei uns, &#039;&#039;&#039;wir sind auch Gottessohn in den ersten drei Lebensjahren&#039;&#039;&#039;, wo wir noch nichts von unserem Ich wissen, daher auch bewusst nicht fehlen können. Da haben wir noch keine Entscheidungsfreiheit. Aber erst mit dem dritten Lebensjahr, wenn man anfangen soll, sich unseres Ichs erstmals bewusst zu werden, dann werden wir zum Menschensohn. Dann erst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschied zwischen Engel und Mensch 1:38:21 ===&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist vorher unser Ich sehr stark also mit, namentlich mit der Engelwesenheit verbunden, die uns begleitet. &#039;&#039;&#039;Engelwesen haben ja im Übrigen die gleichen Wesensglieder wie der Mensch, nur mit einem Unterschied, das Physische, das Ätherische und das Astralische ist nicht mit dem ganzen Rest verbunden, sondern es wirkt von außen herein&#039;&#039;&#039;. Also das Ich zum Beispiel des Engels. Daher kann ein Engel sich verkörpern in Wasserdünsten, in Wasserflächen sogar, das kann ganz zerteilt sein, er hat keine umrissene Körperlichkeit und trotzdem wirkt er ins Physische hinein, bis ins flüssige Element hinein geht das, bis ins fließende Wasser kann das gehen, bis in den aufsteigenden Dunst hinein, bis ins Luftelement, bis ins Wärmeelement. Und da drin sind Lebenskräfte, Ätherkräfte, die natürlich die Natur auch beleben, und darin sind astralische Kräfte, die wirken. Aber das Ich schwebt drüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kommt nicht in unsere sinnliche Welt herunter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Unterschied zwischen Engel und Mensch. Und sonst sind wir ganz gleich gebaut&#039;&#039;&#039;. Und wenn das Kind geboren wird, ist es eigentlich so, dass das Ich des Kindes noch ganz so wie beim Engel, noch ganz schwach verbunden ist mit dem drunten bzw. fast noch gar nicht. Und erst jetzt so in diesen drei Jahren kommt die Verbindung immer stärker, so dass dieses Ich jetzt in diese Körperlichkeit hineinzuwirken beginnt. Aber das ist ein Prozess, der passiert. Und da ist am Anfang noch ganz stark irgendein Engel auch damit verbunden. Und das heißt, das Kind auch in diesen ersten drei Lebensjahren ist eigentlich noch genauso wie ein Engel. Auch von der ganzen Struktur der Wesensglieder her ist es eigentlich noch wirklich ein Engerl. Selbst wenn  es manchmal ein Bengerl ist. Aber das ist die Äußerlichkeit. Aber dieses Engelhafte ist da noch drinnen. Also dass das Ich noch nicht wirklich verbunden ist. Und ebenso ist es aber jetzt bei dem Christus bei der Jordantaufe. Es braucht diese drei Jahre, dass dieses Ich jetzt endlich dann zum Schluss ganz den Körper ergreift. Aber dann ist der Todesmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Mit der Jordantaufe stirbt das Zarathustra-Ich aus dem Leib heraus, oder?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirbt aus dem Leib, verlässt den Leib auf jeden Fall. Und das heißt, das ist etwas, was normal beim Tod passiert, nur hier auf ganz andere Art. Weil sonst passiert es so, dass der Tod dann entsteht, wenn die Verbindung, wenn der Ätherleib sich ganz herausgelöst hat und der Astralleib und diese Verbindung zerreißt. Das ist alles da nicht der Fall. Sondern es ist jetzt eine, ja im Grunde in dem Moment dann eine bewusste Opfertat dieses Zarathustra-Ich. Da herauszugehen. Bei der Taufe herauszugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Bei der Taufe geht er raus, wie er im Tempel reingekommen ist, verlässt er ihn jetzt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Verlässt er ihn jetzt. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Ist jetzt Jesus mit dem Geistigen mehr verbunden?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, also dieses Zarathustra-Ich ist jetzt im Geistigen. Dafür beginnt jetzt die Inkarnation des Christus-Ich. Der Christus beginnt sich jetzt mit der Jordantaufe zu inkarnieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Die Klarheit des Geistes wirkt dann mehr!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Und er nimmt das in einen anderen Weise war, wie er vorher gekommen ist, war er verwirrt. Weil beides noch da war und so ist er mit dieser Taufe in einem anderen Bewusstsein in einer Klarheit dem Göttlichen mehr ausgerichtet?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, also es ist - Vorsicht! Man muss schauen. Also &#039;&#039;&#039;das Zarathustra-Ich oder dieses Ich des salomonischen Jesus, das geht jetzt hinaus&#039;&#039;&#039;. Also von dem ist jetzt nicht die Rede, sondern die Rede ist vom &#039;&#039;&#039;Christus, der jetzt diese verlassenen Leibeshüllen ergreift und durchdringt&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist es wirklich die große Christus-Kraft, die als Ich, als das makrokosmische Ich, sich jetzt in diesen mikrokosmischen Körper hinein zwängt. Das ist das Einmalige darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Dieses Weise.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Diese göttliche Kraft, die letztlich tätig den ganzen Kosmos geschaffen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: Das Licht, das Reine.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist da drinnen jetzt. Und jetzt beginnt der Prozess eben durch drei Jahre, dass dieses Christus-Ich diesen Körper ergreift und durchdringt bis in die letzte Faser hinein. Bis &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mineralischen Bestandteile des Knochensystems&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz, ganz wichtig. Also zum Beispiel bis dahin hat es jetzt noch kein Ich geschafft, sich zu inkarnieren. Es gab auch von den Menschen in Wahrheit noch keine vollständige Inkarnation bis zu dem Zeitpunkt. Das heißt, die Menschen waren alle nicht vollständig inkarniert, weil sie gewisse Bereiche eben nicht erfassen konnten mit ihrem Ich. Die stehen nicht oder standen nicht unter dem Einfluss des Ich. &#039;&#039;&#039;Der Christus durchdringt das bis in das Knochensystem hinein. Bis ins Mineralische des Knochensystems hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist das ganz Neue. Und damit überwindet er auch in gewisser Weise den Tod. Aber über das werden wir sowieso noch gesondert sprechen, was das heißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Aber als er über das Wasser gegangen ist, hat er ja auch schon viele Kräfte entwickelt, die ja auch eine höhere Kraft in sich bewirkt hat.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus wandelt übers Wasser – Wasser steht für das Astralische, das Seelische. Das Ich muss der Herr über das Seelische werden 1:44:38 ===&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist ja bereits der Christus. Der übers Wasser wandelt. Das ist eben nicht dieser Jesus von Nazareth. Weil das spielt sich ja alles erst nach der Jordantaufe ab. Dieses: Christus wandelt über das Meer, also eigentlich über den See Genezareth. Wobei das ja natürlich auch wieder nicht äußerlich zu nehmen ist. Das ist nämlich eine Imagination, die in ein sinnliches Bild gekleidet ist. Das will ich aber heute nicht - kurz kann ich es andeuten: &#039;&#039;&#039;Mit dem Meer ist in Wahrheit das Astralische, das Seelische gemeint&#039;&#039;&#039;. In dem &#039;&#039;&#039;das Ich nicht ertrinken darf&#039;&#039;&#039;. Wie es halt oft noch war, na wenn der Astralleib einmal wilde Wellen schlägt, da ist das kleine Ich, das damals da war, noch sehr hilflos bei den meisten Menschen. Um das geht es! Und der Petrus ist dann der, der eh noch  Angst hat, aber er sagt, komm´ zu mir, habe Vertrauen, in deinem Ich liegt die Stärke. Du bist der Fels, auf dem ich meine Kirche bauen will. Dein Ich ist stark genug, dass du über dieses Astralmeer gehen kannst. Aber das ist das seelische Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Also dass das Seelische größer ist und alles überwinden kann.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Das Ich ist es. Das Ich muss der Herr in der Seele werden. Das ist wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Aber das Ich muss...?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Ich muss der Herr in der Seele werden&#039;&#039;&#039;. Wir werden noch genauer darüber sprechen. Es wird heute die Zeit nicht mehr ausreichen, um das ausführlicher zu behandeln. Aber wir müssen auch den Unterschied sehr deutlich uns zu Bewusstsein führen: &#039;&#039;&#039;Was ist das Geistige? Was ist das Seelische? Was ist das sterbliche Seelische und das unsterbliche Seelische?&#039;&#039;&#039; Ist nämlich nicht so einfach gesagt, ja, die unsterbliche Seele. Das hängt alles nur daran, dass man die Dinge nicht fein genug unterscheidet. Die &#039;&#039;&#039;Unsterblichkeit der Seele ist nicht etwas, was von Haus aus gegeben ist, sondern was erworben werden muss&#039;&#039;&#039;. Da müssen wir arbeiten dafür. Und die Seele ist nicht das Ich. Die Seele ist etwas, was durch die Arbeit des Ich gebildet wird. Und wenn sie unsterblich werden soll, dann muss eine entsprechende geistige Kraft darin sein, in dem, wie ich arbeite. Aber das ist zu viel für heute. Das ist zu viel für heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, dass wir heute zur Taufe gekommen sind und jetzt endlich uns beschäftigen konnten damit, dass &#039;&#039;&#039;der Christus jetzt seine Inkarnation beginnt. In der vierten Kulturepoche, in der griechisch lateinischen Zeit&#039;&#039;&#039;. Und das entspricht den Geschehnissen in der Apokalypse hier, die mit dem &#039;&#039;&#039;vierten Sendschreiben zusammenhängen an die Gemeinde vom Thyatira&#039;&#039;&#039;. Wo eben wirklich dieses gewichtige Wort eben daher auch steht, weil das jetzt für uns auch der Beginn ist, dass wirklich das Ich sich ganz inkarnieren kann und dass &#039;&#039;&#039;unser Ich eben von der gleichen Wirkungsmacht vom Prinzip her ist, wie das des Christus&#039;&#039;&#039;. Das steht eben gerade hier in der vierten Kulturepoche drinnen oder in der vierten Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigens sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Und ich will ihm den Morgenstern geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Morgenstern steht für die zweite Hälfte der Erdentwicklung 1:48:26 ===&lt;br /&gt;
Der Morgenstern - nur kurz angedeutet, bedeutet die zweite Hälfte der Erdenentwicklung. Im Grunde die Entwicklung, die jetzt beginnt. Die Erdentwicklung hat zwei Hälften, eine, die &#039;&#039;&#039;aus der Vergangenheit kommt, das ist die sogenannte Marshälfte&#039;&#039;&#039; und eine, die &#039;&#039;&#039;in die Zukunft weist, das ist die Merkurhälfte&#039;&#039;&#039;. Und die Christuseingeweihten sind Merkur-Eingeweihte, die für die Zukunft arbeiten. Das ist wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schluss 1:49:02 ==&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das wäre jetzt ein Punkt für heute mal zu sagen es ist einiges zu verdauen. Es ist einiges an Fragen wieder da. An offenen Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers online: &amp;quot;Wolfgang darf ich was sagen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bitte. Bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Es ist wunderbar dargestellt die Taufe und der Tod, also die Empfängnis und die Geburt am Kreuz. Vielen Dank! Ich möchte nur darauf hinweisen, die Taufe, wahrscheinlich am 6. Jänner 30 erfolgt und der historische Karfreitag, der 3. April 33. Das sind aber jetzt genau &#039;&#039;&#039;40 Mondmonate&#039;&#039;&#039; und das scheint mir sehr wichtig. Die 40, die ganz untergeht, weil wenn immer ...mit den ersten drei Jahre oder die ersten drei Jahre des Kindes. Aber es sind 40 Mondmonate. Das ist sehr wichtig, weil auch der Mensch 40 Wochen im Mutterleib als Embryoentwicklung hat. Die Gynäkologen rechnen nicht mit neun Monaten, sondern rechnen in Wochen. Und dann sind es 40 Wochen. Und von daher ist eine unerhörte Aussage für die 40 auch gegeben.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Darf ich noch etwas sagen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, gerne. Gerne! Wer schon genug hat, schaltet halt ab einfach. Ansonsten können wir endlos plaudern. Passt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Wir beschäftigen uns grad sehr intensiv Kana, mit der Hochzeit. Und da ist jetzt folgende Entdeckung, finde ich, sehr wichtig.  Die Jordantaufe war am 6. Jänner 30. Das sogenannte Zeichen ... Wunder...großer Unterschied... war im Jänner möglicherweise 31, also nach einem Jahr. Nicht im Jahr 30. Also Kana war erst im Jahr 31.  Du hast daher im Johannesevangelium eine Zeit, wo nichts berichtet wird, und was ist das Wunderbare daran? Der esoterische Inhalt des Evangeliums. Darüber kann man nicht schreiben und nicht sprechen.&amp;quot;  &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird vieles nicht ausgesprochen. Ganz richtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Was passiert ist so aufregend, dass der Gottessohn, also die Gotteskraft des Ichs, die Gotteskraft des Christus, wirkt, aber so bescheiden, dass er jetzt nicht als der Star auftritt, sondern...was einem semitischen Sprichwort entspricht: Was mir, auch Dir. Damit ist auch angedeutet, es ist eben nicht die Mutter, sondern es ist die Frau. Und es ist die Frau, die dann eben auch beim Kreuz ist. Siehe, dein Sohn und siehe deine Mutter.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, richtig. Ja, da hängt noch sehr, sehr viel dran. Absolut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Es braucht ein Jahr, um sich überhaupt in diese Inkarnation hineinzufinden als Mensch, ohne dass er jetzt wie der Batman da schon so herumschießt, sondern ganz bescheiden den Menschen nicht bloßstellt, sondern Sachen macht, die jeder Mensch auch könnte unter Anführungszeichen unter bestimmten Bedingungen. Sagt er ja auch: Wir werden noch größeres vollbringen. Das sind ja unglaubliche Aussagen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, absolut, absolut. Ja, fein. Danke Viktor! Danke. Gut. Wenn noch wer Fragen hat, gerne. Ansonsten danke ich euch. Und nächste Woche wieder. Es hat sich heute schon die Frage gestellt, wie wir weiter tun? Wir lange wir weiter tun? Also ich würde im Moment einmal weiter tun. Aber vielleicht besprechen wir das einmal, wie lange wir mit den Vorträgen fahren wollen in den Sommer hinein oder so. Helga hat gesagt, im Juli wäre es angenehm, da könnte sie jeden Dienstag. Überlegt euch das vielleicht und besprechen wir das in einem der nächsten Male. Gut. Ich bedanke mich herzlich. Danke.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_9._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=1939</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 9. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_9._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=1939"/>
		<updated>2022-10-18T18:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Text zusammenrücken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Zentrales Thema und roter Faden des Vortrags ist weiterhin die Apokalypsis Jesu Christi, also die Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig die Enthüllung des menschlichen Ich. In der Offenbarung des Johannes stehen wir beim vierten Sendschreiben, dem Sendschreiben an die Gemeinde Thyatira, die für die vierte Kulturepoche steht. Es ist die Kulturepoche, in der das Erdenleben des Christus sich ereignet. Um die Inkarnation des Christus auf Erden vorzubereiten, werden zu Bethlehem zwei Jesusknaben geboren. Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David, aus der priesterlichen Linie, der die reinstmöglichen Leibeshüllen zur Verfügung stellt und der salomonische Jesus, aus der königlichen Linie, in dem das weise Zarathustra-Ich seine Wirkung entfaltet. Im zwölften Lebensjahr der beiden Jesusknaben vereinigen sich die beiden zu einer vollkommenen Person zum einen mit den reinstmöglichen Leibeshüllen (physisch, ätherisch, astral) und zum anderen mit der Weisheit vieler Inkarnationen des Zarathustra. Während die Bibel über die Zeit zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr des Jesus von Nazareth schweigt, findet man im sogenannten 5. Evangelium Rudolf Steiners Hinweise auf das Leben des Jesus während dieser Zeit. Als er den Essener-Orden verlässt, kommt es zu einem erschütterndem Erlebnis, bei dem er erkennt, dass durch die Reinigungs- und Läuterungsmethoden der Essener zwar der Einfluss der Widersacherkräfte auf die Menschen beim Essener-Orden gebannt werden kann, die Widersacher sich aber der Menschen außerhalb des Ordens noch stärker bemächtigen. Die Reinigungszeremonien des Essener-Ordens führen also in gewisser Weise zu einer astralen Umweltverschmutzung. Durch all diese Erfahrungen stark aufgewühlt, kommt es zu einer leichten Ablösung des Zarathustra-Ich. In diesem Zustand geht Jesus von Nazareth zu seiner Mutter, der Mutter des salomonischen Jesus, um ihr alles zu erzählen. Geistig betrachtet ist es seine wahre Mutter, weil das Ich des salomonischen Jesus, also das Zarathustra-Ich zu diesem Zeitpunkt in ihm wirkt. Danach lässt er sich von Johannes dem Täufer im Jordan taufen. Während dieses Vorgangs verlässt das, durch die vielen Erschütterungen bereits etwas gelockerte Zarathustra-Ich, die Leibeshüllen des Jesus. Gleichzeitig markiert die Jordantaufe den Beginn der Inkarnation des Christus in die Leibeshüllen des Jesus von Nazareth. Die Inkarnation des Christus ist ein Prozess, der insgesamt drei Jahre dauert und im Mysterium von Golgatha gipfelt. Man muss sich vorstellen, dass während dieses Inkarnationsprozesses die gesamte Christus-Kraft – die fähig war, das ganze Universum zu erschaffen – in einen menschlichen Körper einzieht. Der Moment des Todes am Kreuz erst bedeutet die endgültige Geburt des Christus auf Erden, der sich dabei mit der ganzen Erde bis ins Mineralische hinein verbindet. Damit beginnt eine neue Ära der Erdentwicklung, eine Zeitenwende, weil ab diesem Zeitpunkt erst der Mensch sein Ich wirklich entwickeln kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Apokalypsis Jesu Christi: Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig Enthüllung des Wesens des menschlichen Ich – Zur Vorbereitung der Menschwerdung des Christus auf Erden benötigt es die Geburt zweier Jesusknaben – der nathanische (priesterliche) und der salomonische (königliche) Jesus mit unterschiedlichen Abstammungslinien und Geburtsgeschichten – der eine stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen (physisch, ätherisch, astral), der andere ein weisheitsvolles Eingeweihtenbewusstsein zur Verfügung (das Zarathustra-Ich) – Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersachermächte – Verbindung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr – das Zarathustra-Ich des salomonischen Jesusknaben geht dabei hinüber in die Leibeshüllen des nathanischen Jesusknaben – das wurde ermöglicht, durch das schwache Ich des nathanischen Jesus, das zum ersten Mal auf Erden inkarniert war und gleichzeitig auch in Johannes dem Täufer wirksam war – Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus zeichnen sich dadurch aus, dass sie frei von jeglichem Einfluss der Widersacherkräfte waren – der nathanische Jesus predigt im Tempel den Schriftgelehrten – Die Individualsprache des kleinkindlichen nathanischen Jesus – besonders in der hebräischen Sprache sind die Konsonanten stark mit Formbildekräften verbunden – wir finden in der Bibel zwei Schöpfungsgeschichten: Eine im seelischen Bereich (Astralwelt) und eine auf der ätherischen Ebene (Lebenskräfte) – Sündenfall: in dem Moment wo der erste Mensch die Erde betritt bekommt er sein menschliches Ich – die Ich-Entwicklung des Menschen bekommt durch das Erdenleben des Christus einen großen Schub – Das Buddha-Bewusstsein des Zarathustra: er muss für sich nicht widergeboren werden – Zarathustra hat Geistselbst entwickelt, d. h. er hat mithilfe seines Ich seinen Astralleib verwandelt und er hat Lebensgeist entwickelt, d. h. Großteils auch seinen Ätherleib verwandelt – die Schüler des Zarathustra: Moses erhält den Ätherleib und kann die Schöpfungsgeschichte schreiben, Hermes (Menes) erhält den Astralleib, begründet die ägyptische Kultur und entwickelt die hermetische Lehre „Wie oben, so unten“ – die ägyptische und die griechische Architektur haben eine Wirkung auf die Seele des Menschen – das Fünfte Evangelium: das Leben des nathanischen Jesus mit dem Ich des salomonischen Jesus im Zeitraum zwischen zwölftem und dreißigstem Lebensjahr – Essener-Orden – beim Verlassen des Essener Ordens hat Jesus ein erschütterndes geistig-seelisches Erlebnis: Durch die Reinigungszeremonien (Askese) der Essener werden die Widersacherkräfte zwar gebannt, die aber stürzen sich umso mehr auf die Menschen außerhalb des Ordens – seelische Umweltverschmutzung: die Widersachermächte werden den Menschen außerhalb des Ordens aufgebürdet – zwei Jesusknaben: zwei Elternpaare – Jesus geht nach dieser Erfahrung zu seiner Mutter, der Mutter des salomonischen Jesus – geistig gesehen ist es seine wahre Mutter – die jungfräuliche Maria: das Jungfräuliche ist seelisch zu betrachten – Aufgabe des Menschen: die Natur umzugestalten und die Widersachermächte zu erlösen – das wird erst ermöglicht durch das Erdenleben des Christus – die Widersacher sind notwendig, um die Freiheit des Menschen zu ermöglichen – es ist der Mensch, der das Privileg hat Böses und Gutes zu tun, sich entscheiden kann – das Privileg des Menschen zu irren und Fehler zu machen – Jordantaufe: ein Einweihungsritual – Johannes der Täufer – der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus ab dem Moment der Taufe – die Inkarnation des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre – erst beim Kreuzestod, dem Mysterium von Golgatha, ist die Inkarnation vollendet – der Kreuzestod als Geburt des Christus auf Erden – Christus verbindet sich mit der Erde bis ins Mineralische hinein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des neunten Vortrages (von Bruno im Oktober 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung: Apokalypsis Jesu Christi: Die Enthüllung des Wesens Jesu Christi ===&lt;br /&gt;
So! Kamera läuft. Wir sind unterwegs. ... Für die, die es noch nicht wissen, die meisten wissen es eh schon, Mikro bitte während des Vortrags abschalten, außer man will dringend was sagen. So! Es wird ernst! Der Spaß ist jetzt vorbei. Jetzt geht es weiter. Also, meine Lieben, ich freue mich, dass ihr wieder alle versammelt seid online. Und hier drängt es sich auch schon langsam. Ich glaube, wir müssen bald einmal übersiedeln. Ja, wir könnten einen Stock höher gehen, dann können wir noch mehr füllen. Und bis zur Stadthalle, glaube ich, haben wir noch ein bisschen Luft nach oben. Na, ich freue mich, dass viele dabei sind und dieses schwierige Thema interessant finden. Ist ja gar nicht so gesagt in unserer Zeit heute. Wir sind beim neunten Vortrag über die Apokalypse des Johannes mit dem eigentlichen Untertitel &#039;&#039;&#039;Apokalypsis Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Es geht also eigentlich um die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist das eigentliche Thema. Und damit verbunden auch die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des Wesens des menschlichen Ich&#039;&#039;&#039;. Also das ist untrennbar miteinander verbunden. Ich will aber heute nicht viel wiederholen, weil der letzte Vortrag war im Grunde eine große Wiederholung und ich habe versprochen, ich starte jetzt gleich los mit dem, wie es weitergeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwei Jesusknaben werden zur Zeitenwende in Bethlehem geboren ===&lt;br /&gt;
Wir waren also dabei stehengeblieben. Wir stehen zur Zeitenwende bei der Geburt nicht des Jesus, sondern der &#039;&#039;&#039;Jesusknaben&#039;&#039;&#039;. Weil wir drauf gekommen sind, &#039;&#039;&#039;es sind zwei&#039;&#039;&#039;. Also das ist schon mal was Ungewöhnliches für Außenstehende, obwohl es in der Bibel sehr deutlich drinnen steht, weil &#039;&#039;&#039;zwei sehr unterschiedliche Geburtsgeschichten&#039;&#039;&#039; erzählt werden bei Lukas und Matthäus. Und da könnte man zumindest aufmerksam werden. Also &#039;&#039;&#039;Stammbaum ist anders, die Ereignisse sind teilweise ganz anders&#039;&#039;&#039;, das könnte einem zumindest auffallen. Wir haben eben auch darüber gesprochen, warum zwei Jesusknaben notwendig waren, um vorzubereiten die &#039;&#039;&#039;Inkarnation des Erdenlebens des Christus&#039;&#039;&#039;. Also das Wesentliche ist, dass selbst mit diesen beiden Jesusknaben – jetzt haben wir es eh schon doppelt – ist noch immer nicht der Christus geboren auf Erden. Also die &#039;&#039;&#039;Menschwerdung Christi&#039;&#039;&#039; ist damit noch nicht erfüllt, sondern sie ist erst vorbereitet durch diese beiden Jesusknaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der nathanische Jesusknabe aus dem Hause David (priesterlich) und der salomonische Jesusknabe (königlich) ===&lt;br /&gt;
Und eine wichtige Geschichte – die wir im 7. Vortrag auch schon behandelt haben – war, dass diese &#039;&#039;&#039;beiden Jesusknaben jetzt in gewisser Weise vereinigt werden zu einer irdischen Persönlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es ist nämlich so, dass der eine Jesusknabe, der sogenannte &#039;&#039;&#039;nathanische Jesusknabe&#039;&#039;&#039;, der aus der priesterlichen Linie stammt, aus der sogenannten nathanischen Linie des Hauses David. Das ist der, den wir also kennen, mit den Hirten, die zum Kripperl kommen. Der also in der Krippe zu Bethlehem geboren wird. Beim anderen ist ja von einer Krippe keine Rede. Das ist zwar auch in Bethlehem, die Geburt des anderen Jesusknaben, des &#039;&#039;&#039;salomonischen Jesusknaben&#039;&#039;&#039;, aber die haben ganz unterschiedliche Eigenschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der nathanische Jesusknabe stellt für den Christus reinstmögliche Leibeshüllen zur Verfügung, der salomonische die hohen Bewusstseinskräfte eines Eingeweihten ===&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;der eine&#039;&#039;&#039; stellt, könnte man sagen, ganz &#039;&#039;&#039;auserwählte Leibeshüllen für den Christus zur Verfügung&#039;&#039;&#039;, das heißt physischer Leib, Ätherleib, also ganz reine Lebenskräfte und ein ganz reiner Astralleib. Also das heißt, dass in dem die Seelenkräfte dann wirken können. Das ist also einmal eine Voraussetzung für das Erdenleben des Christus. Aber das passiert eben nicht gleich mit der Geburt dieser beiden Jesusknaben. Und &#039;&#039;&#039;der andere, der zweite, der salomonische Jesusknabe, ist – wie R. Steiner schildert – der wiedergeborene Zarathustra&#039;&#039;&#039;. Der also die &#039;&#039;&#039;urpersische Kultur&#039;&#039;&#039; bereits eingeleitet hat, der dann in dieser Kulturperiode öfters verkörpert war. Also es geht auch um Wiederverkörperung, Reinkarnation dabei und der dabei sehr, sehr viele Erfahrungen im Erdenleben gesammelt hat. Der ein &#039;&#039;&#039;hoher Eingeweihter geworden ist&#039;&#039;&#039;und der also diese &#039;&#039;&#039;Bewusstseinskräfte dann auch so stark entwickelt hatte&#039;&#039;&#039;, wie sonst kaum einer in dieser vorchristlichen Zeit. Wir stehen ja jetzt an der Zeitenwende, wo eigentlich erst das anbricht dieses christliche Zeitalter, das dann ganz auf das Bewusstsein, auf das Ich gebaut ist. Aber dazu ist die Inkarnation des Christus notwendig und Eingeweihte wie Zarathustra nehmen aber das in gewisser Weise schon voraus, durch ihre starke geistige Schulung. Kriegt dann natürlich durch das Erdenleben des Christus auch noch einen besonderen Impuls. Aber Sie bereiten das vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im zwölften Lebensjahr kommt es zur Vereinigung der beiden Jesusknaben zu einer vollkommenen Person: Das Ich des salomonischen Jesus, das Zarathustra-Ich taucht ein in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;diese beiden Jesusknaben vereinigen sich in gewisser Weise in einer Person im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;. Also zwölftes Lebensjahr heißt, das ist so die Zeit der Pubertät, die beginnt da, im Süden überhaupt etwas früher als hier, obwohl es bei uns heute auch meistens schon früher beginnt. Weil früher war das einmal so das vierzehnte Lebensjahr, zumindest in unseren Breiten, es hat sich also auch bei uns nach vor verschoben deutlich. Und da ist es so, dass jetzt das Ich, dieses hoch erfahrene Ich, &#039;&#039;&#039;dieses Ich des Eingeweihten, der in dem salomonischen Jesusknaben verkörpert ist, also dieses Zarathustra-Ich, dass das hinüber geht in den nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, das heißt in diese Körperlichkeit eintaucht. Was nicht so ein großes Problem war, weil dieser &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus war das erste Mal auf Erden verkörpert&#039;&#039;&#039;. Hat daher im Grunde noch &#039;&#039;&#039;kein ausgereiftes, irdisches menschliches Ich&#039;&#039;&#039;, wie die anderen Menschen, sondern ist ganz neu da. Und das heißt, das ist gar kein Problem, man muss es gar nicht einmal verdrängen, weil es eigentlich im Grunde noch gar nicht da ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Verbindung des nathanischen Jesus mit Johannes dem Täufer ===&lt;br /&gt;
Und noch aus einem zweiten Grund nicht wirklich da ist, &#039;&#039;&#039;weil diese Ich-Kraft in Johannes dem Täufer auch wirksam ist&#039;&#039;&#039;. Das klingt alles für Menschen, die jetzt mit der Anthroposophie nicht vertraut sind... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Das Ich des salomonischen ist beim Johannes dem Täufer auch drinnen?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, vom nathanischen, eben gerade das, was beim nathanischen Jesusknaben fehlt – ihm vorenthalten wurde, so sagt es R. Steiner – das ist Großteils &#039;&#039;&#039;wirksam beim Johannes dem Täufer&#039;&#039;&#039;. Um ihn herum, als Kraft, kann man sagen. Wir haben da eh schon einige Male darüber gesprochen, ich will es bewusst heute nicht wieder ansprechen, weil sonst sind wir am Ende wieder nur bei einer Wiederholung. Also es muss jetzt ein bisschen weitergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es ist &#039;&#039;&#039;diese Vereinigung der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;das Ich des Zarathustra geht in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus über&#039;&#039;&#039;. Und natürlich der salomonische Jesus, der jetzt von seinem Ich verlassen ist, der hat ein Problem natürlich, weil im Grunde, ein Mensch auf Erden nicht längere Zeit ohne Ich leben kann. Also in irgendeiner Form muss es wirken, das Ich. Und das hat zur Folge, dass dieser salomonische Jesus auch relativ bald darauf stirbt. Weil er von seinem Ich einfach verlassen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Leibeshüllen des nathanischen Jesus sind frei vom Einfluss der Widersacherkräfte ===&lt;br /&gt;
Beim nathanischen Jesus war das insofern anders, als sein Ich halt zwar ganz leise herein gewirkt hat schon und er vor allem diese ganz lebendigen Leibeshüllen hatte. Also dieses &#039;&#039;&#039;Leibesgefäß des nathanischen Jesus zeichnet sich dadurch aus, dass es die bestmöglichen Kräfte hat, die leiblich überhaupt möglich sind&#039;&#039;&#039;. Und leiblich ist eben physischer Leib, aber auch eben die Lebenskräfte, die sind ganz entscheidend bei dem nathanischen Jesus und eben auch die Kräfte des Astralleibes, die ganz rein sind. Die &#039;&#039;&#039;nicht vom Sündenfall beeinträchtigt sind, das heißt, nicht beeinträchtigt sind durch die Einwirkung der Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;. Und eben die Ätherkräfte, die Lebenskräfte, sind nicht beeinträchtigt durch die ahrimanischen Kräfte, die von unten kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bei den Menschen ist das alles bereits beeinträchtigt, gestört, abgetötet, bis zu einem gewissen Grad bzw. das Astralische vom Luzifer erfasst, der die Begierden anheizt. Also das ist alles bei dem nathanischen Jesusknaben nicht drinnen und in ihn geht jetzt dieses Zarathustra-Ich über. Aber der verlassene Leib, die verlassenen Leibeshüllen des salomonischen Jesus, die sind nicht lange lebensfähig ohne Ich auf Erden. Das heißt, er stirbt früh. Und das heißt... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus predigt den Schriftgelehrten im Tempel: Ein Hinweis auf die Zusammenführung der beiden Jesusknaben ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Haben wir irgendwo einen Bericht in der Bibel, dass der gestorben ist, was da passiert ist?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir haben schon einen sehr interessanten Hinweis, weil in dem zwölften Lebensjahr ist es ja so – das wird ja in der Bibel dann geschildert – die Familie kehrt ja nach Nazareth zurück, kommt aber wieder nach Jerusalem im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus oder der beiden Jesusknaben. Obwohl ein bisschen ein Zeitunterschied zwischen der Geburt ist, darauf will ich aber jetzt nicht weiter darauf eingehen. Aber jedenfalls kommt dann diese Sache, dass dieser Jesusknabe verloren geht, wie es so schön heißt. Also man zieht wieder nach Nazareth zurück und die Eltern merken nicht, dass der Jesusknabe nicht dabei ist, weil er oft halt mit Verwandten oder Freunden mitgegangen ist. Sie kommen erst nach einem Tag oder so darauf, dass der fehlt und kehren dann um und finden ihn jetzt &#039;&#039;&#039;im Tempel vor, wo er den Schriftgelehrten predigt&#039;&#039;&#039;. Und die horchen ihm alle fasziniert zu, wo er die Schriften halt auslegt und sie horchen ihm fasziniert zu, wie er denn das kann und weiser ist als sie selbst. Und dazu muss man sagen, gerade dieser nathanische Jesus, also der, der mit dem Kripperl halt in Bethlehem, zeichnete sich dadurch aus, dass er eine ungeheure Gemütskraft, eine Herzenskraft hatte, aber eine sehr wenig ausgeprägte Intellektualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Also keine sprachliche Gabe.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Ich meine, er konnte zwar als Kind schon interessanterweise – es gibt so Legenden – nach der Geburt schon sprechen. In einer Sprache, in einer unbekannten Sprache, die nur seine Mutter verstehen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Individualsprache – eine Sprache die individuell aus den einzelnen Menschen kommt ===&lt;br /&gt;
Das ist eine Sprache, eine Art Ursprache, wenn man will, die unmittelbar vom Herzen kommt. Eine Sprache im Übrigen, die es gilt in der Zukunft wieder zu erwerben einmal – und zwar für jeden Menschen. Dann gibt es keine Volkssprachen mehr. Es gibt &#039;&#039;&#039;eine Individualsprache&#039;&#039;&#039;, das heißt, &#039;&#039;&#039;die Sprache entsteht während des Sprechens&#039;&#039;&#039;. Die Worte werden geprägt während des Sprechens. Das heißt, es gibt kein Diktionär mehr, kein Lexikon, wo ich nachschlagen kann, weil das Wort gibt‘s nirgends. Es wird geschaffen in dem Moment. Individuell. Und ein anderer prägt dafür vielleicht in eine andere Lautkombination, eine ähnliche vielleicht, aber eine andere. Nur das wird natürlich auch die Fähigkeit brauchen, dass der andere nachschöpferisch dieses Wort verstehen kann aus den Lauten heraus. Das wird einmal kommen. Ja, man könnte es Individualsprache nennen, weil es ist eine Sprache, die ganz individuell aus dem einzelnen Menschen kommt. Das ist in gewisser Weise ähnlich einer Ursprache, die es einmal gegeben hat. Weil es war auch nicht so, ich meine, in der atlantischen Zeit, also in der Eiszeit, die Eiszeitjäger oder so, haben noch nicht Nationalsprachen gehabt. Weil eine Nation gab es nicht. Es gab Stämme, die haben sicher eine Art gemeinsamen Dialekt gefunden, aber sie konnten sich mit anderen Stämmen ganz bequem verständigen. Weil die Sprache aus dem Gemüt heraus kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Lautsprache weich oder hart.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die hebräische Sprache – jeder Laut, jeder Konsonant ist reich an Formbildekräften ===&lt;br /&gt;
Ja, Laute die bilden, weil – wir haben ja schon ein bisschen während der Vorträge darüber gesprochen – &#039;&#039;&#039;jeder Laut, jeder Konsonant namentlich, ist mit bestimmten Formbildekräften verbunden&#039;&#039;&#039;. Ein „B“ ist immer etwas Aufgeblasenes, ein Ball, etwas Rundes, diese Stimmung ist da. Etwas Umhüllendes, das ist irgendwo drinnen vom Erlebnis her oder ein „K“ hat was viel Härteres, Eckigeres, Kantiges drinnen, ein „G“ ist sehr kraftvoll, sehr willensvoll, aber mit Kraft halt dahinter. Ich will jetzt nicht alle Laute durchgehen, nicht das ganze Alphabet. Nur wir erleben es heute zumindest in der Alltagssprache nicht. Wenn wir uns in der Sprachgestaltung beschäftigen, dann gehen wir auf jeden einzelnen Laut in der Weise ein und versuchen es zumindest zu erleben. Bei einer Rezitation zum Beispiel, wenn ich ein Gedicht vortrage, dann ist es schon gut, wenn ich zumindest einzelne wichtige Laute so erleben kann. Weil da steckt eine ganze Bilderwelt dahinter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe das in einem der vorigen Vorträge auch geschildert am Hebräischen, am &#039;&#039;&#039;„Bereshit“, am ersten Wort der Bibel&#039;&#039;&#039;, das banal übersetzt wird ins Deutsche: &#039;&#039;&#039;„Im Anfang“&#039;&#039;&#039; schufen die Elohim und so weiter. Aber in dem Bildgehalt allein aus den Lauten, aus dem B, wo ein Raum geschaffen wird, in dem sich die Schöpfung abspielt, in dem „B“ fängt das an, und da drinnen ist eine ungeheure seelische Regsamkeit „rrrr“ im „R“ drinnen. Im „Sch“ lodert so etwas wie Feuerkraft auf. Also das haben die Hebräer ganz stark so empfunden. Das „Sch“ ist das Feuer des Geistes, das aber in die Schöpfung hinein schießt. R. Steiner sagt, das ist der Geist, der in die Materie schießt. Das ist dasselbe, was die Hebräer empfunden haben, als das Feuer, das aber jetzt gestaltend wirkt und sich verdichtet. Und mit dem „T“ schlägt es eigentlich ein, mit dem „T“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn ich dieses Bild wirklich vom Laut her erlebe, meditiere darüber, &#039;&#039;&#039;taucht langsam die ganze Schöpfungsgeschichte auf&#039;&#039;&#039;. Man muss das nur erleben lang genug, was da passiert durch den Einschlag des Feuers, wie das ganze Gebilde zu schwingen beginnt, wie dadurch eine gewisse Ordnung in dieser Triebkraft, die da drinnen ist, hervorgerufen wird. Gerade durch diesen Einschlag des feurigen Geistes. Und wir übersetzen das heute banal „Im Anfang“. Da ist das Bild überhaupt nicht mehr dabei. Sondern es ist ein kopfmäßiger Begriff. Aha, da hat es begonnen. Aber im Wort „Bereshit“ liegt in Wahrheit schon durch die Laute allein ein Bild des ganzen Schöpfungsgeschehens, also Genesis 1 drinnen. Das liegt drinnen. Und man kann, wenn man sich vertieft in der Meditation, im Grunde die ganze Schöpfungsgeschichte herausholen und noch mehr, weil das eigentlich nur Fußnoten zur Schöpfungsgeschichte sind, was in der Bibel drinnen steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir finden zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel: Eine seelische Ebene (Astralkräfte) und eine ätherische Ebene (Lebenskräfte) ===&lt;br /&gt;
Wir haben das ja auch schon oft besprochen, eine &#039;&#039;&#039;wirkliche Imagination&#039;&#039;&#039;, das heißt ein &#039;&#039;&#039;bildhaftes Erleben des geistigen Geschehens&#039;&#039;&#039;, das dahintersteckt – nicht wahr man darf die Schöpfung ja nicht so äußerlich nehmen, aha, jetzt sind halt die Bäume gepflanzt worden und die Tiere hingestellt worden auf die Erde – so äußerlich kann es ja gar nicht gemeint gewesen sein, weil sonst würde nicht im zweiten Kapitel schon wieder eine Schöpfungsgeschichte anfangen. Weil da steht schon wieder, die Erde war im Grunde wüst und leer und keine Bäume gab es und Trockenheit und nichts war da und alles wird jetzt wieder neu erschaffen. Wir haben &#039;&#039;&#039;zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel&#039;&#039;&#039;. Das hat einen tiefen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil &#039;&#039;&#039;die erste Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039; erst schildert, wie &#039;&#039;&#039;die Schöpfung im seelischen Bereich, in der Seelenwelt&#039;&#039;&#039; einmal passiert. Da ist vom Stofflichen, vom äußeren Stofflichen, das wir angreifen können noch keine Rede. Sondern im Seelischen passiert es erst. Und &#039;&#039;&#039;in der zweiten Schöpfungsgeschichte geht es auf die Ebene der Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Und im Grunde erst – also das heißt, es ist noch was anderes. Seele ist noch was anderes als Lebenskräfte. Das hat aber schon die Tendenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Sündenfall betritt der Mensch die Erde und erhält sein menschliches Ich ===&lt;br /&gt;
Lebenskräfte heißt, das sind aber bereits Kräfte, die jetzt etwas Physisches bilden und formen können. Und das ist dann der nächste Schritt. Und der passiert aber im Grunde erst &#039;&#039;&#039;mit dem Sündenfall&#039;&#039;&#039;. Weil dann geht der Mensch zumindest so hinunter, dass er jetzt auch in das Physische eintaucht, das zunächst noch flüssig ist, sich dann zu verdichten beginnt und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser Sündenfall hat natürlich auch Folgen für die ganze Welt&#039;&#039;&#039;. Die ganze Welt ist damit einbezogen in das Ganze. Das ist die dritte Etappe, die passiert. Und dann kann man erst langsam sagen: Aha, jetzt wird‘s physisch interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil auch dieser erste Mensch, der die Erde in seiner Inkarnation betritt, den darf man sich natürlich nicht so vorstellen, wie unseren heutigen Menschen. Auch nicht wie ein Neandertaler oder so irgendwas. Sondern noch viel, viel früher passiert das. Weil es ist ja eher so, der Mensch ist dieses Wesen eigentlich, das die Erde betritt. Und dann ist es so, dass er eben &#039;&#039;&#039;mit dem, dass er die Erde betritt, bekommt er sein menschliches Ich&#039;&#039;&#039;. Jetzt! In dem Moment, wo er die Erde betritt. Dadurch wird sein Ich sein eigenes, sein menschliches Ich. Vorher ist natürlich eine Ich-Kraft auch in ihm wirksam, aber von höheren Wesenheiten. Aber jetzt passiert es, dass er sein eigenes Ich bekommt. Mit dem er die Erde betritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich und Ich-Bewusstsein ist nicht dasselbe – der lange Weg zum Ich-Bewusstsein beginnt und der große Schub setzt ein mit dem Erdenleben des Christus zur Zeitenwende ===&lt;br /&gt;
Und da beginnt &#039;&#039;&#039;der erste Ansatz auch ein Ich-Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Ist auch nicht dasselbe. &#039;&#039;&#039;Man kann ein Ich sozusagen haben und nichts davon wissen&#039;&#039;&#039;. Das ist halt dann nicht sehr hilfreich. Und das ist ein langer, langer Weg, bis dieses Bewusstsein sich entwickelt. Und den großen Schub kriegt‘s eigentlich erst mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;. Und das wird jetzt &#039;&#039;&#039;vorbereitet durch diese beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da ist eben jetzt das Interessante: Im Tempel sitzt plötzlich dieser nathanische Jesusknabe körperlich gesehen, von den Leibeshüllen her gesehen, der also zwar unheimliche Gemütstiefe hat, aber eines sicher nicht hat, die große Weisheit, mit der er jetzt die Schriftgelehrten noch beeindrucken kann. Das ist das Erstaunliche. Darum heißt es ja auch in der Schilderung: „Er nahm zu an Alter und Weisheit.“ An Alter. Hat er jetzt Runzeln gekriegt oder Falten gekriegt? Nein, das ist nicht gemeint. Weisheit kann man ja noch irgendwie verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Innerhalb von 2 Tagen!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja genau! Nein, mit dem Alter ist in Wahrheit viel mehr gemeint. Weil es kommt ja jetzt das Ich des Zarathustra, dieses großen Eingeweihten herein oder sprich des salomonischen Jesus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Jetzt kommt im Tempel das ganz plötzlich zu ihm?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indem er sozusagen den Tempel betritt, da passiert das. Es gibt da ein wunderschönes Bild. Ich habe es zufällig da vor mir liegen. Das Buch „Die zwei Jesusknaben in der bildenden Kunst“. Da gibt es ein Bild von Borgognone. Ich hoffe, ihr seht es ein bissl und es spiegelt sich nicht zu sehr. Da sieht man beide. Beide gleich gekleidet in dieses rötliche Gewand. Der eine sitzt am Thron oben und der andere ist abgewendet. Da der zweite, der ein bissl am Rande da ist. Man kann das natürlich jetzt verschieden deuten, meistens wird’s gedeutet, naja, in dem Bild sind halt zwei Zeitpunkte gleichzeitig dargestellt. Das ist in der bildenden Kunst nicht unüblich, dass man das macht. Aber in Wahrheit geht es hier wirklich um die beiden Jesusknaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die aus vielen Inkarnationen gewonnene Weisheit des Zarathustra – Geistselbst und Lebensgeist ===&lt;br /&gt;
Also der eine, der weggeht, das sind &#039;&#039;&#039;die Leibeshüllen des salomonischen, die von seinem Ich verlassen sind&#039;&#039;&#039;, der geht jetzt hinaus noch. Der stirbt nicht sofort. Aber der wird nicht mehr sehr lange leben. Und &#039;&#039;&#039;der andere hat jetzt dieses Zarathustra-Ich in sich aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Und die ganze Erfahrung, die dieser Zarathustra durch die vielen, vielen Inkarnationen gesammelt hat – nicht als Kopfwissen jetzt natürlich – aber diese geistige Kraft, die er in sich hat, die ausreicht, das, über das die Schriftgelehrten, wenn wir ehrlich sind, nur mehr aus der Schrift heraus erzählen, das erlebt er aus der geistigen Einsicht. Und das heißt, er kann aus dem heraus schildern, aus dem die Schriften ursprünglich entstanden sind. Und das kann er durch seine lange, lange Erfahrung als Eingeweihter. Weil er ist, das kann man also durchaus annehmen – auch wenn es jetzt nicht ganz definitiv bei R. Steiner oder so steht – er ist zu diesem Zeitpunkt so weit, dass er &#039;&#039;&#039;für sich selbst keine irdische Inkarnation mehr braucht&#039;&#039;&#039;. Das Zarathustra-Ich. Also das heißt, er hat &#039;&#039;&#039;denselben Entwicklungsgrad erreicht, wie etwa ein Buddha erreicht hat&#039;&#039;&#039;. Auf der Stufe steht er. Dass er für seine Entwicklung nicht mehr inkarniert werden müsste. Und es aber doch tut, eben hier, um diese Aufgabe zu erfüllen – und wir werden das vielleicht ein anders Mal besprechen – auch später sich wieder inkarniert. Sehr oft sogar, ohne dass er es müsste. Für sich. Aber zum Wohle der Menschheit es tut. Das ist ein großes Opfer. Weil man muss denken, im Grunde bestünde ja die Gefahr, dass das wieder einmal schiefgeht. Dass er wieder Karma auf sich lädt, das ihn fesselt an die Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – er hat nicht nur sein &#039;&#039;&#039;Ich sehr stark bereits entwickelt&#039;&#039;&#039;, sondern auch das, was man &#039;&#039;&#039;Geistselbst&#039;&#039;&#039;nennt. &#039;&#039;&#039;Geistselbst ist der verwandelte Astralleib&#039;&#039;&#039;. Also das, was wir die Seelenkräfte nennen. Und Geistselbst entwickelt zu haben, heißt in Wahrheit – ich hab das auch schon ein paar Mal angedeutet – heißt, &#039;&#039;&#039;die schöpferische Kraft zu haben, aus dem Nichts einen Astralleib erschaffen zu können&#039;&#039;&#039;. Während wir anderen, sozusagen Normalsterblichen, darauf angewiesen sind, unseren Astralleib aus den Astralkräften zu nehmen, die eben uns zur Verfügung gestellt werden bei unserer Verkörperung. Die wir nehmen müssen, teilweise auch aus dem erdnahen Bereich – und die sind heute sehr problematisch geworden, halt als Folge des Sündenfalls. Und unser Ich ist vielleicht doch recht stark entwickelt, aber halt noch nicht so weit, dass wir uns selber einen Astralleib schaffen können. Der Zarathustra kann das. Er ist mit Sicherheit auch schon so weit, dass er Großteils sogar &#039;&#039;&#039;einen Ätherleib aus dem Nichts schaffen&#039;&#039;&#039; könnte. Das heißt, er hat auch eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Lebensgeist entwickelt&#039;&#039;&#039;, sonst könnte er nicht – wir haben das in früheren Vorträgen auch besprochen – seinen beiden Schülern für die ägyptische Zeit seinen Astralleib mitgeben und seinen Ätherleib zur Verfügung stellen. Den diese seine großen Schüler noch nicht aus sich heraus in der Reinheit hätten schaffen können, wie es der Zarathustra bereits konnte. Und nämlich diese beiden Schüler waren einerseits der Moses und andererseits Hermes. Also die Griechen haben ihn halt dann Hermes genannt. Die Ägypter nennen ihn auch Menes, den Begründer der ägyptischen Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Schüler des Zarathustra – Moses und Hermes (Menes) ===&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Moses kriegt nämlich den Ätherleib&#039;&#039;&#039;, darum kann – Ätherleib hat was mit dem Bildekräften zu tun, mit der zeitlichen Entwicklung etwas zu tun – und aus den Kräften heraus kann er &#039;&#039;&#039;die Schöpfungsgeschichte schreiben&#039;&#039;&#039;. Deswegen. Weil er diese Ätherkräfte zur Verfügung hat. Weil um in die Zeit, in die Entwickelung hineinzuschauen, muss ich also ganz starke Ätherkräfte haben. Das gibt mir die Kraft da hineinzuschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der &#039;&#039;&#039;Hermes wiederum hat den Astralleib bekommen&#039;&#039;&#039; und kann daher auch aus dem heraus diese Lehre begründen: „Wie oben, so unten.“ Das ist die Lehre des Hermes trismegistos, wie es danach heißt, des dreimal Großen, des dreifachen Magisters, wenn man so will. Ist auch eine griechische Bezeichnung dafür. Aber man empfand, der kann es wirklich sagen, wie mache ich das Irdische hier zum Spiegelbild des Astralen, der Sternenwelt draußen. Aber natürlich nicht im äußeren Sinn genommen, sondern in Wahrheit im inneren geistigen, vor allem im seelischen Sinn genommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Wirkung der Architektur auf die Seele des Menschen ===&lt;br /&gt;
Und die Bauwerke, die aufgerichtet wurden in Ägypten, waren so ausgerichtet, dass sie &#039;&#039;&#039;die Seele des Menschen so prägen, dass sie zu einem Abbild der astralen Welt wird&#039;&#039;&#039;. Das war eigentlich der Sinn. Das ist der Sinn dieser kultischen Bauten, der Pyramiden und so weiter. Und daher sind sie nach astronomischen Verhältnissen ausgerichtet. Das ist sozusagen der äußere Ankerpunkt. Man darf nicht übersehen oder unterschätzen, wie stark Bauwerke, wie stark die &#039;&#039;&#039;Architektur, auf die Seele des Menschen wirkt&#039;&#039;&#039;. Die hat einen ganz starken Einfluss. Denkt auch an den &#039;&#039;&#039;Tempel in Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Da ist es genau dasselbe. Auch da geht es darum, der Tempelbau prägt die Seele des Menschen ganz, ganz stark. Und da sind aber auch drinnen in den Abmessungen Verhältnisse, die bis in den physischen Körper hinein wichtig sind, aber vom Seelischen her ausgehend. Das heißt, da ist auch drinnen ein Plan, wie sich dann der Körper entwickeln soll. Aus diesen Kräften. Da wirkt Seelisches herein, das gibt die Grundmaße, das wird vom Ätherischen jetzt ergriffen und baut einen physischen Leib. Und da steckt ein Plan sozusagen, wenn man will drinnen oder damit ist eine Richtung angegeben, wohin sich auch letztlich der physische Leib entwickelt. Nicht halt nur durch Zufall und Selektion, wie es dann im Darwinismus heißt. Ja, Zufall, wenn ich es richtig nehme, dann kann ich das Wort sehr wohl verwenden, es ist eben nicht nur das physische Geschehen das eine Rolle spielt, sondern &#039;&#039;&#039;es fällt etwas aus dem Astralischen, aus dem Ätherischen zu und hilft gestalten das Physische&#039;&#039;&#039;. Aus dem kommt es. Und dieses Astralische und Ätherische, das im Menschen wirkt, ist aber ein Spiegelbild dessen, was draußen wirkt. Das muss zusammenstimmen irgendwo von den Grundprinzipien her. Und bis in den Bau des Körpers könnte man das verfolgen, wie dann die Organe mit dem Planetensystemen, mit den Rhythmen vor allem des Planetensystems zusammenhängen und so weiter. Will mir aber jetzt nicht verbreitern darauf, sonst rutschen wir ein bisschen in ein anderes Thema ab. Das könnten wir ein anderes Mal auch intensiv besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das heißt, so wie ein Eingeweihter zum Beispiel einen Astralleib aus sich selber heraus erschafft oder einen Ätherleib aus sich selber heraus erschafft, so wird für das Volk auf dem Umweg durch die Kunst die Möglichkeit gegeben, von Inkarnation zu Inkarnation, auch an den Leibern aus dem Seelischen heraus zu schaffen.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Und da wirkt die Architektur ganz, ganz stark. Und daher war das natürlich ein Riesenfortschritt am Beginn der ägyptisch-chaldäischen Zeit, wo eben diese großen Bauten begonnen haben. Weil vorher gab es die Höhle mehr oder minder oder einfaches Zelt oder irgend so etwas. Das ist schon was Wichtiges. Das „B“ im Hebräischen Bet, das „B“ ist immer das Haus. „A“ ist der Adam und „B“ ist das Haus, in das er einzieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Es gibt ein Fensterwort im Goetheanum, ich glaube, das Südfenster, das rosane, und da ist hineingeheimnist, ein Mantram: Und der Bau wird Mensch. Das habe ich nie verstanden. Jetzt verstehe ich das!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Ja, ja. Das ist der Sinn. Also es geht nicht darum, ich habe halt ein hübsches oder weniger hübsches Gebäude und das ist praktisch und bietet mir Schutz vor der Natur. Das hat es sicher auch. Aber das eigentlich Wesentliche ist, es prägt die Entwicklung des Menschen ganz stark. Und auch heute ist das noch der Fall, halt in einer anderen Richtung. Ich meine, heute kann man sehr deutlich sehen, es prägt uns einmal zu diesem ganz nüchternen, verstandesmäßigen Denken. Zwei glatt, zwei verkehrt. Also die meisten Bauten, die man draußen sieht. Weil das halt auch notwendig ist. Es führt zwar ins materialistische Denken hinein oder ist auch natürlich zuerst schon eine Folge eines gewissen materialistischen Denkens. Aber jetzt geht es bis ins Leibliche hinein. Also das heißt, daher haben die Menschen heute auch einen anderen Einfluss auf ihre Leiblichkeit, als in der ägyptischen Zeit oder in der griechischen Zeit. Ich meine, ein griechischer Tempel oder diese griechischen Bauten, die hängen unheimlich stark mit den Lebenskräften zusammen. Die sind praktisch die Lebenskräfte, die da drinnen sind. Und das ist was unheimlich Belebendes, was Heilendes. Das Bauwerk allein schon. Nur das Bauwerk zu sehen, in das vielleicht gar nicht einmal hineinzugehen, weil in den Tempel, ins Innerste, geht höchstens der Hohepriester oder was. Sonst geht da niemand hinein. Aber nur das stehen zu sehen. Das ist aber kein Prozess, der jetzt über das wache Bewusstsein läuft, sondern unterbewusst. Aber das regt die Lebenskräfte an zum Beispiel. Da tut sich eine unendliche Welt auf. Eine unendliche Welt, was das bedeutet für das soziale Leben, für die Heilkunst bedeutet, für die Kunst sowieso. Da ist unheimlich viel drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und für diese Dinge alle war es eben aber auch notwendig, dass diese &#039;&#039;&#039;Inkarnation einmal der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039; möglich war. Und dass &#039;&#039;&#039;dann die Inkarnation des Christus kommt&#039;&#039;&#039;. Aber so weit sind wir noch nicht. Wir sind ja jetzt noch im zwölften Lebensjahr im Tempel, wo dieses Ich überwechselt. Das heißt Rosemarie, für dich der Knackpunkt ist also diese Tempelszene, wo die Andeutung drinnen ist. Es ist halt im Neuen Testament in der Bibel alles nur angedeutet. Es steht ja selbst am Ende des Johannesevangeliums drinnen, dass die ganze Welt nicht ausreichen würde, die Bücher aufzunehmen, die man eigentlich schreiben müsste. Also es ist alles immer nur Kurzfassung. Weil in Wahrheit zielt es ja nicht darauf an, so bitte vertieft euch in die Bibel, lest sie brav und dann wisst ihr, was geschehen ist und das zitiert ihr dann immer wieder und dann habt ihr. Na, dann habt ihr nichts. Wenn ich es so mache, dann habe ich nichts. Ich kann schon natürlich ein Text vertiefen, indem ich ihn lerne einmal, wie ein Mantra anspreche und mit der Zeit aber etwas zu erleben beginne daran. Und der Text sagt mir noch nicht den größten Teil des Inhalts, sondern er führt mich nur dorthin ihn selbst vielleicht einmal erleben zu können. Das ist das Zukunftsziel! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort sind wir noch nicht, ist ganz klar. Weil gerade zur Zeitenwende ein gewisser Tiefpunkt erreicht war, aber die Menschen jetzt ziemlich stark schon in der Außenwelt angelangt waren. Das heißt, die Menschen das Bewusstsein schon sehr stark auf die Außenwelt gerichtet haben und das eigentliche seelisch-geistige Erlebnis schon Großteils verloren hatten. &#039;&#039;&#039;Das ist eben auch genau der Zeitpunkt, wo der Christus dann wirklich in sinnlich fassbarer Gestalt auf die Erde kommt&#039;&#039;&#039;. Das hat schon seinen Grund. Weil die meisten zumindest draußen ihn anders nicht mehr erleben hätten können. Ausnahmen sind eben seine Jünger, die das bis zu einem gewissen Grad können und die Evangelienschreiber, die Evangelisten, die das konnten, die das zumindest noch imaginativ erfassen konnten, also in einem bildhaften inneren Erlebnis. Johannes auch bis in die Inspiration hinein, in die bewusste Inspiration. Aber die Mehrzahl der Menschen draußen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus im Zeitraum zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr – die Evangelien schweigen ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, jetzt haben wir nur mehr einen Jesusknaben oder einen Jüngling. Jesus-Jüngling könnten wir schon sagen mit dem zwölften Lebensjahr. Und dann ist es ja interessant, dass die Evangelien schweigen. Weil was als nächstes geschildert wird, beginnt mit dem 30. Lebensjahr des Jesus von Nazareth, der er noch immer ist und der dann zur Jordantaufe geht. Und dort geht es dann weiter. Und dann beginnt die eigentliche Schilderung der Taten des Christus. Also da muss irgendwo was jetzt passieren. Aber es ist schon mal die spannende Frage: Was passiert vom zwölften bis zum dreißigsten Lebensjahr? Das ist eine Zeit von achtzehn Jahren, die in diesen vier Evangelien nicht drinnen steht. Weil es vielleicht für die damalige Zeit noch keinen Sinn gemacht hätte, darüber etwas zu sagen. Ich will das jetzt nicht ausufernd verbreiten über diese achtzehn Jahre, weil sonst brauchen wir noch zehn Vorträge alleine über das und wir kommen nie zur Apokalypse im Kern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das fünfte Evangelium – R. Steiner über das Leben des Jesus zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr ===&lt;br /&gt;
Aber es ist sehr interessant, dass Rudolf Steiner das Wagnis unternommen hat, über ein &#039;&#039;&#039;fünftes Evangelium&#039;&#039;&#039;zu sprechen. Ein Evangelium, das eigentlich für unsere Zeit bestimmt ist, es zu entdecken. Und das schildert genau die Zeit vom zwölften Lebensjahr bis zum dreißigsten Lebensjahr. Und zeigt also den Lebensweg dieses Jesus von Nazareth, also &#039;&#039;&#039;dieses Jesus, der die Leibeshüllen des nathanischen Jesus hat, aber das Ich des Zarathustra bzw. des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039;. Also der &#039;&#039;&#039;hohe Eingeweihte&#039;&#039;&#039;, der jetzt in diesen &#039;&#039;&#039;edelsten Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die es in der Menschheit bisher gab, diese Zeit vom achtzehnten bis zum dreißigsten Lebensjahr verbringt und hier geistige Erfahrungen sammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die nicht im Detail schildern. Ich möchte nur die letzte große Erfahrung schildern, wo ein Zusammenhang eben gekommen ist, natürlich mit geistig strebenden Menschen in der damaligen Zeit und das war insbesondere der &#039;&#039;&#039;Essener-Orden&#039;&#039;&#039;. Die also noch mehr gemacht haben, als das, was die Juden üblicherweise taten. Die also ein sehr reines, sehr asketisches Leben auch führten und die einen geistigen Schulungsweg auch hatten. Qumran war so eine der berühmten Siedlungen, wo man ja dann auch später Schriften gefunden hat, die im Übrigen auch dort andeuten, dass zwei Messias erwartet werden und dass erst das eigentliche Messias-Ereignis da ist, wenn aus den beiden, aus den Zweien Einer wird. Da steht das schon angedeutet als Prophetie, als Voraussage. Man findet es dann, wenn man genauer schaut, in anderen Schriften auch noch, die alle erst so im zwanzigsten Jahrhundert gefunden wurden. Die gab es also zu Steiners Zeiten noch nicht. Kannte man noch nicht. Aber es gibt so leise Andeutungen, immer wieder. Eben weil notwendig war, diese &#039;&#039;&#039;priesterliche Linie des nathanischen Jesus und die königliche Linie, die weisheitsvolle Linie, die Linie des Eingeweihten in gewisser Weise, die zusammenzubringen&#039;&#039;&#039;. Das sind zwei Elemente die zusammenkommen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, für Außenstehende mag das jetzt völlig konfus und kurios erscheinen, weil man es einfach nicht gewohnt ist und nicht kennt. Aber man findet in den Schriften dann, wenn man einmal aufmerksam geworden ist, durchaus eine ganze Menge Andeutungen dazu. Und natürlich war es auch schon zur damaligen Zeit auch – als die Evangelien oder diese anderen Schriften niedergeschrieben wurden – etwas, was nicht für die Mehrheit bestimmt war. Weil die kein Verständnis gehabt hätte dafür. Ich meine, tun wir uns schwer jetzt, was ich da alles geschildert habe so, das Ich geht da rüber und weiß Gott was da alles passiert. Pfff. Ich denke, 99 Prozent draußen werden sagen, okay jetzt, die spinnen ein bisschen, ich drehe ab. Also das würde mich nicht wundern. Weil man aus einer materialistischen Sicht der Welt sich sicher schwer tut, weil da tu ich mir ja schon schwer damit, ja, &#039;&#039;&#039;was wird nach dem Tod sein?&#039;&#039;&#039; Gibt es dann überhaupt was? Oder löst sich das Ich auf? Verschwindet es mit dem Körper? Das ist doch das, was die Mehrheit der Menschen heute annimmt. Immer mehr. Und zwar mittlerweile auch schon auch im Gemüt es annimmt. Nicht nur vom Kopf. Vom Kopf ist es schon länger. Aber es ist bei vielen Menschen weg. Also zumindest bei allen, die wissenschaftlich denken. Es sind Ausnahmen, die dann etwas anderes annehmen. Weil sie eben jetzt nur aus ihrem Verstand heraus kennen, das Tote, das ich mit dem wissenschaftlichen Denken erfassen kann und von dem ist ganz offensichtlich, dass das mit dem Tod weg ist. Weil der Leichnam zerfällt. Das ist das, was man sieht. Und was mit dem Seelischen, mit dem Geistigen passiert, kann man äußerlich nicht sehen. Und daher ist es heute für viele einfach nicht mehr da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche ist es noch als Glaube da und für viele von denen auch noch ich Irrglaube. Das sage ich jetzt auch ganz bewusst, weil viele sich dann vorstellen, aha, na gut, ich glaube an &#039;&#039;&#039;das Leben nach dem Tod&#039;&#039;&#039;, das heißt also, so wie ich da in mir meine Seele habe oder wie ich es mir halt vorstelle, so wird es nach dem Tod auch weitergehen. Das ist natürlich ein völliger Blödsinn. Weil unser seelisches Erleben, das wir hier als durchschnittlicher Mensch haben, hängt hauptsächlich mit dem Sinnlichen zusammen und mit den Begriffen, die wir uns daran bilden, und mit den Sympathien und Antipathien, die wir damit verbinden. Das füllt schon einmal einen Großteil des Seelenlebens heute aus. Und das ist alles sehr schnell weg. Das ist sehr, sehr schnell weg. Weil in dem Moment wo die Sinnesorgane zerfallen und das Hirnkastl – das fürs Verstandesdenken notwendig ist – zerfällt, ist das alles mit Sicherheit weg. Und das heißt, die Frage ist, &#039;&#039;&#039;wo entdeckten wir denn überhaupt das Seelenleben, das weiter geht? Wo entdecken wir das Ich, das weiter geht?&#039;&#039;&#039; Ich lasse das jetzt einfach nur einmal als Frage im Raum stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber – dann würden sich auch aufhören viele Rätselfragen, mit denen die Philosophen lange gekämpft haben, mit dem &#039;&#039;&#039;Leib-Seele-Problem&#039;&#039;&#039; und damit nicht zurande gekommen sind. Wie wirkt mein Seelenleben? Eben genau dieses, was nämlich in Wahrheit mit dem Tod verschwindet. Wie kann das überhaupt auf den Körper wirken? Nein, das tut es nämlich gar nicht, weil es ist eben nur Spiegelbild. Es hat tatsächlich keine Realität. Das ist der Punkt. Es ist &#039;&#039;&#039;nur das Spiegelbild einer Realität&#039;&#039;&#039;, aber nicht das Eigentliche. Und Spiegelbilder haben die Eigenschaft, dass sie nicht wirken. Nicht wahr, ein Spiegelbild, wenn mir das eine Ohrfeige gibt, dann würde mich das schon sehr überraschen. Das wird das Spiegelbild nicht tun. Und wenn ich mich in den Spiegel schaue, kann ich in Wahrheit mir sagen, ah, das bin ich. Aber eigentlich bin ich es nicht. Weil das Spiegelbild bin ich nicht. Das ist nur mein Abbild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher hat R. Steiner zum Beispiel gesagt über den berühmten Ausspruch des Descartes: „Ich denke, also bin ich.“ Also ich kann an allem zweifeln, aber nicht daran, dass ich es bin, der zweifelt. Nur dieses: „Ich denke, also bin ich.“ Mit dem, was nämlich der Descartes mit Denken meint, ist das, was er im Spiegel sieht. Weil unser Denken, das wir heute haben, &#039;&#039;&#039;unser Verstandesdenken, ist nur ein gespiegeltes Denken&#039;&#039;&#039;. Dazu brauchen wir das &#039;&#039;&#039;Werkzeug des Gehirns&#039;&#039;&#039;. Das ist natürlich alles weg mit dem Tod. Die ganze Wissenschaft, die in den Büchern steht, ist weg mit dem Tod, hat keine Bedeutung über diese eine Inkarnation hinaus. Das ist nicht einmal Weisheit im alten Sinne. Damit will ich nicht schimpfen über die Wissenschaft. Die hat ihre Aufgabe. Ich sage nur, das ist tatsächlich etwas, was auf das irdische Leben begrenzt ist und mit dem Tod verschwindet, weil es nur ein Spiegelbild ist. Also hätte der Descartes eigentlich sagen müssen: Ich denke, also bin ich nicht. Jedenfalls nicht in dem, was ich da unten als Denken erlebe. Da müsste ich zu einem höheren, zu einem anderen Denken übergehen, das dieses Spiegels nicht bedarf. Offene Fragen. Aber das letzte Mal haben wir ja geendet mit der Geschichte über das Fragen. Es ist wichtig eigentlich mit offenen Fragen zu leben. &#039;&#039;&#039;Die Antworten sind nicht das Wichtige&#039;&#039;&#039;. Die kommen im Laufe der Zeit, wenn ich mich ein paar Jahre, vielleicht zehn oder zwanzig Jahre mit einer Frage beschäftigt habe. Das Wichtige ist nur, dass die Frage auftaucht bei mir und mir keine Ruhe lässt. Solange ich sage, ist eh alles klar. Dann komme ich nicht weiter. Also dort, wo ich anfange, aber &#039;&#039;&#039;wie ist es denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Ich verstehe es eigentlich nicht! Dann kann etwas kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, solche Bücher wie die Apokalypse oder geisteswissenschaftliche oder religiöse oder geistige Urkunden überhaupt, dienen dazu, Fragen zu erwecken. Also nehmt das gar nicht alles jetzt als Antwort. So ist es. Und schon gar nicht, was der R. Steiner sagt. Nehmt es nicht als fertige Antwort. R. Steiner hat gesagt, das ist so und so. Aber er sagt es nicht, damit wir jetzt dieses Wissen lernen, im Kopf haben und herumtragen und bei Gelegenheit ausspucken, wenn es notwendig ist, sondern es geht darum, dass es in uns eine Frage aufweckt. Und noch eine Frage. Und noch eine Frage. Also begnügen wir uns bitte nicht mit den Antworten. Sondern nehmen wir sie nur als Hinweis auf etwas, wo es etwas zu entdecken gibt. Weil es geht um unsere &#039;&#039;&#039;geistige Aktivität letztlich, von der der Christus selber sagt, die gleiche Art ist, wie das Ich, das ich von meinem Vater empfangen habe&#039;&#039;&#039;. Das haben wir jetzt schon ein paar Mal vorgelesen. Also das ist etwas Großes. Und das geht aber nur, wenn wir geistig aktiv werden. Also wir haben das Christentum, wir haben die Anthroposophie erst dann, wenn wir sie aus uns erleben können. Mit der Hilfe dieser Schriften. Vorher sind wir auf dem Weg dorthin ein bisschen unterwegs. &#039;&#039;&#039;Aber wir müssen das als Wegweiser nehmen und den Weg selber individuell gehen&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;Christentum spricht im Herzen, im Kern, die Individualität des Menschen&#039;&#039;&#039; an. Den einzelnen Menschen. Der aber mit den anderen zu einer freien Gemeinschaft findet. Das ist eben der Unterschied zu dem, was in vorchristlicher Zeit vorherrschend war, die Blutsgemeinschaft, aus der Abstammung heraus eine Gemeinschaft zu bilden. Das musste mal verschwinden. &#039;&#039;&#039;Hochzeit von Kanaa&#039;&#039;&#039; spielt da zum Beispiel eine Rolle. Nur so als Nebenbedeutung. Mit den Kräften des Weines und so weiter, die dazu führen, dass der Mensch zunächst mehr auf sein Ego gestellt wird und das aber die Voraussetzung dafür ist, sich seines Ichs langsam bewusst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Bei der Hochzeit von Kana schöpft der Christus ja dann selber Wein.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Und es fängt nämlich an, diese starke Blutsbeziehung zu unterbrechen oder zu lockern. Auch dieses ganz interessante und mehrdeutig zu verstehende Wort – es ist ja seine Mutter auch anwesend dabei – und wo dieses Wort, das oft so geschrieben steht: „Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?“ Wo sie denkt, na, wie geht der mit seiner Mutter um? Das hat eine sehr viel tiefere Bedeutung. Aber es hängt auch zusammen damit, dass es nicht um die Blutsabstammung geht. Es ist eine der Bedeutungen. Es gibt noch viel, viel mehr dahinter. Würde uns aber jetzt auch wegführen. Aber es geht darum, das muss einmal unterbrochen werden. Der Mensch auf sein eigenes Ego einmal gestellt werden. Sich also wirklich abtrennen. Zum Schluss sogar von der ganzen geistigen Welt. Ich meine, das ist ein langer Prozess. Da müssen wir aber durch. Sodass das Ich dann endlich einmal findet, hoppla, ich bin ja selbst ein geistiges Wesen. Aber das erfahre ich erst, wenn ich mir &#039;&#039;&#039;meiner eigenen geistigen Tätigkeit bewusst werde&#039;&#039;&#039;. In unserem normalen Verstandesdenken haben wir das nicht. Da haben wir nur das passive Spiegelbild. Da spüren wir unsere wirkliche geistige Aktivität nicht. Also dort müssen wir in Wahrheit erst hin. Aber die Weichenstellung dazu passiert jetzt zur Zeitenwende, dass das überhaupt angestoßen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus hat ein erschütterndes geistiges Erlebnis beim Verlassen des Essener-Ordens: Sich Läutern heißt, die Widersacherkräfte den außenstehenden Menschen aufbürden ===&lt;br /&gt;
Und also dieser Jesus von Nazareth, jetzt zwischen dem zwölften und dem dreißigsten Lebensjahr, also diese achtzehn Jahre, da kommt er zu den Essenern, nimmt dort eben auch Teil an diesen Geschehnissen, lernt das kennen, lernt also diese hohe Ethik, die diese Menschen dort haben, diese Reinheit, die sie anstreben. Und als er dann diesen Essener-Orden verlässt, also den Ort dort halt verlässt, hat er ein geistiges Erlebnis. Ein &#039;&#039;&#039;erschütterndes geistiges Erlebnis&#039;&#039;&#039;, weil es auch ihn als den hohen Eingeweihten, der er ist – es ist ja dieses Zarathustra-Ich, das da drinnen ist – wo er jetzt erstmals sieht, was wir, die nach Einweihung streben, anrichten in der Welt. Anrichten in der Welt. Er sieht nämlich ganz stark, ja, da ist ein Orden von Menschen, die nach dem Geistigen und nach Reinheit streben, nach moralischer Erhöhung streben und &#039;&#039;&#039;die ganzen Widersacherkräfte austreiben aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist die Folge? Sie laden sie ab auf die Menschen, die in ihrer Umwelt sind. Auf die Menschen, die außerhalb dieses Ordens stehen. Weil, was sie nicht können ist, diese Widersachermächte sozusagen aufzulösen oder denen Kräfte wegzunehmen. Sie können sich selber läutern davon, so dass diese Kräfte in ihnen nicht mehr oder nicht mehr so stark wirken. Aber das hat unweigerlich zur Folge, dass sie sie &#039;&#039;&#039;der Mehrheit der Menschen, die draußen sind, aufbürden&#039;&#039;&#039;. Und die werden verstärkt damit sich auseinandersetzen müssen. Und der Punkt ist, er erkennt mit Erschütterung, es geht nicht anders. Wir tun, was wir können. Und wir können nur den anderen draußen das aber aufbürden. Wir können trotzdem für den Fortschritt irgendwo arbeiten. Wir können eben zum Beispiel die Pyramiden oder sonst was – nehme ich jetzt als Hausnummer – entwerfen, die eine positive Wirkung auch auf die Menschen haben. Wir können vieles Positive für sie tun. Aber die Widersacher, mit denen müssen sie sich verstärkt auseinandersetzen, weil wir nach unserer geistigen Entwicklung streben. Und dieses Rätsel ist jetzt für ihn nicht lösbar. Weil er weiß, dem entkomme ich nicht. Kann machen, was ich will. Wenn ich nach geistiger Entwicklung strebe, dann passiert genau das. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist natürlich eine ganz tiefe Erschütterung, die den Endpunkt seiner Suche bedeutet, also jetzt während dieser achtzehn Jahre, wo er in die Welt gegangen ist und zu den Menschen gegangen ist, geschaut hat, wie man da also geistiges Streben entwickeln kann in der damaligen Zeit. &#039;&#039;&#039;Und das ist das Ergebnis, das erschütternde Ergebnis: Die Widersacher werden den Menschen draußen aufgebürdet&#039;&#039;&#039;. Und diese Erschütterung trägt dazu bei, dass sein Ich, sein Zarathustra-Ich, ja fast wie herausgehoben ist. Nicht wahr, wenn wir stark erschüttert sind, sagt man ja auch, ich bin nicht ganz bei mir. Wenn irgendwas passiert, was einem zutiefst erschüttert, dann weiß ich nicht mehr irgendwo, wer bin ich überhaupt? Wo bin ich überhaupt? Also man muss sich erst orientieren lernen. Man ist jetzt in dem Moment nicht so, dass man ganz fest auf dem Boden steht sozusagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dieser Erschütterung kommt Jesus zu seiner Mutter. Wirklich seine Mutter? Zwei Jesusknaben bedeuten zwei Elternpaare ===&lt;br /&gt;
Und mit dieser Erschütterung kommt er dann auch zu seiner Mutter. Ja, man muss sagen, wirklich zu seiner Mutter? Nämlich jetzt können wir wieder fragen, welche Mutter? Es gab ja eigentlich zwei. Es gibt es also auch &#039;&#039;&#039;zwei Elternpaare&#039;&#039;&#039; natürlich. &#039;&#039;&#039;Wenn es zwei Jesusknaben gibt, gibt es ja zwei Elternpaare&#039;&#039;&#039;. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Teilnehmers: &amp;quot;Sozusagen zu der Mutter vom leiblichen Menschen, der da noch anwesend war.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also es ist nicht die Mutter des nathanischen, nicht dieser Leibeshüllen. Das ist eine junge Mutter, die stirbt aber auch sehr früh. &#039;&#039;&#039;Es ist die Mutter des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039;, der also gestorben ist schon längst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Teilnehmerin: &amp;quot;Die Mutter ist jung gestorben?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ist jung gestorben. War überhaupt eine sehr junge Mutter und ist jung gestorben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilnehmerin weiter: &amp;quot;Und hat keine Kinder gekriegt, andere?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat keine anderen Kinder bekommen. Während ja dann geschildert wird, da gibt es ja noch also Brüder und so weiter vom Jesus. Das ist die andere, das ist die Mutter des salomonischen Jesus. Also um die geht es. Aber ich kann jetzt trotzdem sagen, er geht zu seiner Mutter, weil im geistigen Sinn stimmt es natürlich. Weil es ist ja das Ich des salomonischen Knaben, aber in den Leibeshüllen des nathanischen. Es ist also mords kompliziert. Aber &#039;&#039;&#039;geistig gesehen ist es seine Mutter&#039;&#039;&#039;. Und ihr erzählt er die ganze Geschichte, was er da erlebt hat jetzt überhaupt in dieser ganzen Zeit, wo er durch die Welt gegangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Teilnehmers: &amp;quot;Er war mehrere Jahre bei den Essenern?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Teilnehmer weiter: &amp;quot;Ab dem Zwölften direkt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Er hat einige Stufen durchgemacht, also bis er dann letztlich bei den Essenern gelandet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Teilnehmers: &amp;quot;Aber die muss gewusst haben, dass das jetzt ihr Kind ist. Hat sie das mitgekriegt, dass das ihr Kind ist in einem anderen Körper?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat sicher irgendwas mitbekommen. Ja, ja. Und sie hat mitbekommen, in welcher Verfassung er ist. Und nach dem Gespräch geht er wirklich fast wie traumwandlerisch jetzt dort hin zum Jordan, an der Stelle, wo Johannes der Täufer tauft seit längerer Zeit schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Die müssen sich ähnlich geschaut ja auch haben. Sonst kann ich mir das ja gar nicht vorstellen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja. Es ist nicht gesagt, dass die beiden jetzt gleichzeitig im Tempel anwesend waren, wie das da dargestellt ist. Das muss nicht unbedingt sein. Es kann auch sein, dass der andere draußen irgendwo war. Da gibt es natürlich keinen Bericht darüber und es ist auch sehr schwer, jetzt die genauen äußeren Erlebnisse, selbst wenn man geistige Einsicht hat, es ist sehr schwer, die äußeren Begebenheiten zu erfassen. Weil ich komme ja von der geistigen Seite her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ich sehe nicht als erstes, aha, da sind die herumspaziert dort draußen, sondern ich komme einmal von der geistigen Seite, bekomme was mit von dem seelischen Erleben, von den Lebenskräften kann ich nur imaginativ etwas schauen, aber beim physisch-sinnlich Äußeren wird es schon sehr, sehr schwierig. Nicht umsonst - das sinnliche Erlebnis hängt eben mit den Sinnen zusammen. Aber das muss ich eigentlich von außen anschauen. Und ich kann eigentlich nur von dem inneren Erleben so irgendwie mich herantasten. Es ist so, wie wenn ich von innen tasten würde, aber eigentlich nicht an die Außenwelt ganz herankomme. Und darum ist es sehr schwer, also die äußeren Erlebnisse genau zu schildern. Das ist unheimlich schwierig. Ich meine, R. Steiner macht es an ein paar Stellen, aber das ist sehr, sehr heikel und eines der schwierigsten Sachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Teilnehmerin: &amp;quot;Und zum Vater, zu Josef, hat er keine so starke Bindung?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, es ist so, also es gab diese beiden Familien. Beide hatten einen Vater, der Josef hieß, und eine Mutter, die Maria hieß. Das schon. Das ist nicht so ungewöhnlich zur damaligen Zeit. Selbst heute. Es ist ja Josef und Maria noch ein relativ häufiger Name. Jetzt in unserer Zeit, den Neugeborenen wird es seltener vergeben, aber es gibt sicher genug Ehepaare, wo Josef und Maria heute bei uns zu finden sind. Mit Sicherheit. Weil das eine Zeitlang ganz geläufige Namen waren. Am Land überhaupt. Man könnte sagen, naja, das ist aber jetzt ein komischer Zufall. Ja, also das war sicher nicht selten. Das waren sehr geläufige Namen. Und es ist so, dass auch einer der Väter stirbt. Und dass die beiden Familien dann zu einer werden. Das heißt, der Witwer Josef heiratet - also das ist der dann, der Vater des nathanischen, um es genau zu sagen - heiratet dann halt die Maria aus der salomonischen Linie. Und die bilden gemeinsam eine Familie. Und die haben gemeinsam - eben dieser Josef und diese Maria - haben gemeinsam noch weitere Kinder, die dann eben als die &amp;quot;Brüder&amp;quot; des Jesus genannt werden und die es aber im leiblichen Sinne nicht sind in Wahrheit. Weil eben ja dieser Jesus von Nazareth ja jetzt die Leibeshüllen des nathanischen hat. Das heißt, leiblich gesehen sind seine Brüder nicht seine Brüder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Vom Vater her schon!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Vater her, von der väterlichen Seite her schon. Und daher gilt das natürlich im Hebräischen auch, weil die männliche Linie eine Rolle spielt und die weibliche nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das heißt, wenn die beiden Familie neu zusammenkommen, entstehen auch neue Kinder.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entstehen auch neue Kinder. Genau. Dann entstehen sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Nicht schon aus der vorherigen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein. Nein. Nein. Ja, also - schwierige Situation das Ganze. Aber jedenfalls....wolltest Du? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Ja, das mit der Maria ist mir irgendwie nicht so ganz klar.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es ist etwas sehr Wichtiges. Nämlich es ist also so, dass die eine, die Mutter des nathanischen, also diese junge Maria, diese jungfräuliche - es ist ja wichtig, dass dieser nathanische Jesus bedarf also dieser ganz jungen, jungfräulichen Seele. Es geht um die Seele. Es geht um das Seelische. &#039;&#039;&#039;Also das Jungfräuliche ist jetzt nicht ein körperlicher Begriff, sondern ein seelischer Begriff vor allem&#039;&#039;&#039;. Und die bewahrt sich dieses jungfräuliche Seelische. Das ist ganz wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Und welche wird jetzt angebetet? Die Jungfrau Maria, oder?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, eigentlich diese Jungfrau. Ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Das war meine Frage.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das ist sie eigentlich. Und es passiert aber eben auch jetzt - damit wir es jetzt noch komplizierter haben - weil wir sehen schon, es ist hier immer wieder beteiligt, dass zwei immer zusammen gehören. Das ist die typische Signatur jetzt zu dieser Zeitenwende. Es sind &#039;&#039;&#039;zwei Jesusknaben notwendig&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;zwei Individualitäten einmal und zwei Leibeshüllen, und irgendwie muss sich das vereinigen&#039;&#039;&#039;. Und wobei immer einer stirbt und hinüber geht und dann vielleicht von drüben her eine andere Aufgabe hat. Weil dazu muss man sehen, der Mensch ist ja erst vollständig, wenn er in beiden Welten lebt, auf der irdischen Welt und in der geistigen Welt. Also die dann normalerweise nach dem Tod durchgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Jetzt haben wir auch 2020, also 2 Mal die Zwei und die Null, wo der Anfang ist.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Also das ist ganz wichtig. Und es wird ja immer wichtiger, dass wir zumindest mit einem Menschen, der drüben ist, zusammenarbeiten und das bewusster. Unbewusst passiert es sowieso, wenn wir uns nicht ganz sperren gegen die Impulse. Aber das immer bewusster zu tun, zu wissen, da ist ganz besonders ein Mensch, der drüben ist, mit dem ich hier auf Erden zusammenarbeite. Und wir bilden in gewisser Weise eine Gemeinschaft, die erst in der Welt wirklich was voranbringt. Weil dazu müssen gewisse Impulse von drüben kommen, geistige Impulse, die reifer sind, als ich sie hier fassen kann. Und es gibt andere Dinge, die ich nur als verkörperter Mensch beitragen kann. Weil wirken in der Welt kann ich halt nur durch die Verkörperung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unsere Aufgabe – die Erde umgestalten bis ins letzte Stäuberl und die Natur erlösen ===&lt;br /&gt;
Um zum Beispiel in der Kultur etwas ändern, da etwas voranbringen, das ist ja ganz wichtig heute, dass wir wirklich letztlich &#039;&#039;&#039;als Aufgabe haben, die ganze Erde umzugestalten&#039;&#039;&#039;. Das muss man auch dazu sagen. Das sagt R. Steiner ganz deutlich. Die Erdenentwickelung wird nicht zu Ende gehen, ohne dass nicht der Mensch die Erde bis ins letzte Stäuberl, bis ins letzte Atom, sagt er sogar, umgestaltet hat. Bis ins letzte Stäuberl. Das können wir uns noch nicht vorstellen. Die ganze Erde mit der ganzen Natur, wo sozusagen die Signatur der menschlichen Iche drinnen steckt, die Taten der menschlichen Iche. Das ist unsere große Aufgabe hier auf Erden. Und das heißt, die Gefahr wäre riesengroß, wenn die Erde durch unsere Dummheit, durch unser Versehen oder so vorher zerstört würde oder nicht mehr bewohnbar würde. Weil dann könnten wir unsere geistige Aufgabe nicht vollenden. Weil wir werden unser Ich-Bewusstsein, dass wir es so haben, dass wir es dann später in einem rein geistigen Zustand weiterentwickeln können, nur dann haben, wenn wir als Menschheit insgesamt &#039;&#039;&#039;die Erde komplett verwandelt haben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das ist wichtig. Daher dürfen wir auch nie glauben, das Wohl der Erde besteht darin, zurückzukehren in einen früheren Zustand. Wir müssen &#039;&#039;&#039;vorwärts zu einem neuen Zustand&#039;&#039;&#039;. Und der wird natürlich auch einmal damit enden, dass, wenn diese Aufgabe erfüllt ist, die Erde zerfallen wird. So wie unser physischer Leib am Ende zerfällt, wenn wir unsere Aufgabe auf Erden erfüllt haben und daher hinübergehen ins geistige Reich. So wird es im Großen auch einmal mit der Erde sein, und dann wird es gut sein, dass es passiert. Da spielen eine große Rolle die ahrimanischen Kräfte zum Beispiel. Das sind die Todeskräfte. Und - nur wenn sie zu früh zu stark wirken, dann kann es passieren, dass dadurch das Erdenziel gefährdet wird. Das ist ganz klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Wollen nicht die animalischen Kräfte auch sich verwandeln?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Aber sie können sich nicht aus sich selbst heraus verwandeln, sondern eben dazu hat das menschliche Ich beizutragen. Das heißt, wir haben an einer ganze Menge Dinge mitzuarbeiten. An &#039;&#039;&#039;der Erlösung zum Beispiel der ganzen Natur haben wir mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Das liegt auch an uns. Natürlich steckt dahinter die Christus-Kraft. Aber wir müssen uns bewusst sein, sie wirkt durch uns. Wenn wir nicht wollen, passiert es nicht. Das ist eben genau das, dass der Christus da seine Macht in gewisser Weise aufgegeben hat, um sie uns zu geben und zu sagen, ihr habt dieselbe Kraft, die ich von meinem Vater bekommen habe, aber an euch liegt es halt jetzt - das ist der Nachsatz - jetzt etwas zu tun damit. Ihr dürft nicht erwarten jetzt, ihr habt diese Kraft bekommen, und jetzt mache es erst ich, wenn ich es jetzt ein bisschen banal ausdrücke. Sondern wir sind aufgerufen, durch unser Ich die Welt zu verwandeln. Aber so zu verwandeln, dass sie der geistigen Entwicklung dient. Der geistigen Entwicklung der Menschheit insgesamt und halt darin auch jedes einzelnen Menschen. Also das heißt, dass wir ein geistig selbstbewusstes Wesen werden, dann einmal auch, wenn die Erde ihre Aufgabe erfüllt hat und abfällt als Leichnam, wenn man so will und zerstäubt im Weltenall. Das ist das Schicksal auch der Erde. Muss so sein. Ja, bitte! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Der Shakespeare hat das gewusst, ich habe es in der achten Klasse gelesen, in seinem Prospero´s Monolog im Sturm. Und das Letzte, was er geschrieben hat, da lässt er ihn das sagen: Und auch der große, runde Erdball wird sich verwandeln und einst vergehen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich. Natürlich. Alles! Alles Äußere wird vergehen. Da werden wir sowieso also in der Apokalypse noch genug finden, wo das ganz deutlich steht, weil ja dann auch dieses Zeitalter geschildert wird, wo genau diese sinnliche Welt beginnt zu zerfallen und wir einmal auf die nächste Ebene aufsteigen, das heißt einmal die Ebene der Lebenskräfte und so weiter und dann in die Seelenwelt und so geht das weiter, bis es sich irgendwann einmal ganz ins Geistige zurückzieht und aus dem heraus ein neuer Planet, wenn man so will, entsteht. Ein neues Planetensystem in Wahrheit. Das ist aber die Wiederverkörperung unseres heutigen ist, aber in anderer Form, halt in höherer Form, das &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;, von dem hier in der Apokalypse die Rede ist oder was Rudolf Steiner eben immer wieder nennt den &#039;&#039;&#039;Neuen Jupiter&#039;&#039;&#039; aus bestimmten Gründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir waren jetzt stehengeblieben bei unserem Jesus von Nazareth, der also jetzt ganz entrückt ist könnte man sagen durch diese &#039;&#039;&#039;Erschütterung&#039;&#039;&#039;, dass er das erlebt hat. Ich meine, man muss sich das wirklich so unheimlich vorstellen, diese Dramatik, ein hoher Eingeweihte, wahrscheinlich der höchste Eingeweihte zu seiner Zeit, der dieser salomonische Jesus ist. Und er erlebt jetzt, was er eigentlich in der Welt bewirkt durch seine Einweihung. Nämlich, &#039;&#039;&#039;ich bürde den anderen Menschen die Widersacher auf&#039;&#039;&#039;. Wir reinigen uns davon und ihr anderen müsst in Wahrheit darunter leiden. Das heißt, ich kann euch gar nicht bessern dadurch, sondern ich mache euch mehr Mühe in gewisser Weise. Das ist das Erschütternde daran. Ja. Der Punkt ist, die Widersacher müsste ich erlösen, wenn ich die Menschen befreien will von ihrer Wirkung. Ansonsten kann ich zwar aus meinem Wesen ihre Wirkung zurückstoßen, kann sagen, Du, lieber Luzifer, du berührst mich nicht mehr. Nur, der Luzifer sagt, okay und dich komme ich nicht mehr heran, aber dann gehe ich woanders hin, wo es leichter geht. Weil der Luzifer macht jetzt nicht den Kniefall davor, ah, du bist ein hoher Eingeweihter, ich zittere vor dir. Nein, hab´ mich gern, jetzt gehe ich zu jemand anderen. Ich sage es jetzt bewusst so salopp. Ja, bitte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin online: &amp;quot;Gibt es auch jetzt noch ein geistiges Gesetz, wenn ein Mensch sozusagen höher steigt, dass ein anderer tiefer fallen muss?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erst seit dem Erdenleben des Christus ist es den Menschen möglich ihr Ich-Bewusstsein wirklich zu entwickeln und damit erst Erlösung möglich ===&lt;br /&gt;
Nein, nein, nein. Eben nicht. Eben nicht. Das ist ja der ganz entscheidende Punkt. Aber das ist erst möglich seit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039; und seit er &#039;&#039;&#039;durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; gegangen ist. Das ist nämlich genau &#039;&#039;&#039;der entscheidende Schritt&#039;&#039;&#039;. Da ändert sich das komplett. Weil damit erst in Wahrheit die Menschheit das Bewusstsein auch entwickeln kann, mit &#039;&#039;&#039;dieser gleichen Kraft des Ich, die ich von meinem Vater erhalten habe, also mit dieser Christus-Kraft in sich, in seinem Ich, bewusst umzugehen&#039;&#039;&#039;. Und erst ab dem Moment kann die Erlösung beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: &amp;quot;Aber ich lade ja nicht mehr auf, sondern die Widersacher sind da. Bei mir sind sie nicht möglich, aber das ist ja nicht, dass ich sie auflade den anderen jetzt, die sind ja gleich da. Bei mir können sie nicht wirken.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber dann versuchen sie, das durch andere zu erreichen. Ich meine, solange ein Eingeweihter ringt mit denen, versuchen die Widersacher da ihr Ziel zu erreichen. Aber wenn sie sehen, da gleiten sie ab, dann versuchen sie, ihre &#039;&#039;&#039;Ziele mit anderen Menschen zu erreichen&#039;&#039;&#039;. Natürlich wäre der Eingeweihte, den er ergreifen kann, wäre ein sehr lohnendes Ziel. Das ist schon klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist ein bisschen so wie der Atommüll, den ich nicht endlagern kann. Da gebe ich ihn den anderen in die dritte Welt. Ich bin ihn zwar los, aber die haben jetzt mehr damit zu tun.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Wenn ich keine Lösung gefunden habe, die endgültig ist.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Ich habe keine endgültige Lösung gefunden. Richtig. Ja. In der Richtung geht es, ja. Also das heißt, in dem Maße, wie die Eingeweihten sie von sich weisen, in dem Maße müssen sie sich halt andere Opfer suchen. Die sie sich eh sowieso suchen. Aber alles das, was sie jetzt auf den Eingeweihten wenden würden und durch ihn nicht erreichen können, das versuchen sie dann durch andere Menschen zu erreichen. Dadurch wird es ihnen schwerer natürlich, weil wenn sie einen hohen Eingeweihten ergreifen könnten und diese hohe Kraft in ihr Reich zwingen könnten, wäre es natürlich lohnender. Aber was bleibt ihnen über, wenn Sie abgleiten da, dann versuchen sie es halt aus den vielen Einzelnen sich zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Wenn sie diese Macht bei einem niedrigeren haben, dann sind sie ja vermehrt. Dann wird das dann vervielfältigt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Also vor allem die negativen Wirkungen vervielfältigen sich dann. Weil natürlich Menschen, die diese hohe Selbstzucht, die mit der Einweihung eben verbunden ist oder als Vorbereitung dazu schon notwendig ist, nicht haben, die verfallen ihnen natürlich viel leichter. Sie haben ein leichteres Spiel damit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Aber gerade der Wein macht ja einen Menschen leichter gefügig für manche Dinge. Und das ist die erste Tat, die Jesus gemacht hat.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das ist das ganz Interessante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Wo man eigentlich keine Klarheit mehr im Kopf hat und verwirrter ist und anfälliger für die Widersacher.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir verdanken den Widersachern die Freiheit – sie sind notwendig ===&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, das hat trotzdem eine gewisse Bedeutung. Weil wir müssen eben auch sehen, &#039;&#039;&#039;die Widersacher sind nicht einfach die Bösen, sondern sie sind notwendig&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie sind notwendig für unsere Freiheit&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch vieles wirklich durchmachen. Es wäre ganz schrecklich, wenn wir einfach dieser Wirkung der Widersacher nicht unterliegen würden. Dann würden wir nicht zur Freiheit kommen können. Das haben wir den Widersachern zu verdanken bzw. natürlich der Gottheit, die das zugelassen hat, die Wesenheiten zu Widersachern bestellt hat, um uns zu widerstehen, um uns vom Guten wegzubringen. Nur dann können wir aus eigener Kraft zum Guten zurückkehren wollen oder uns entscheiden wohin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überhaupt: Gut und Böse kommt eigentlich mit uns in die Welt. Das ist ja ein bisserl der falsche Spruch von Mephisto dann, dass ihr werdet wie Gott und das Böse und Gute unterscheiden könnt. Die Unterscheidung ist schon da. Aber &#039;&#039;&#039;der Mensch ist es eigentlich, der sich entscheidet für das Gute oder für das Böse&#039;&#039;&#039;. Die Widersacher haben ihre bestimmte Aufgabe. Und die haben die Aufgabe, dem Menschen, ein Reich zur Verfügung zu stellen, in das das hohe Göttliche nicht hineingreifen kann. Weil es sich selbst dieser Macht begeben hat. Nur dadurch, dass ich diesen Raum zur Verfügung habe, kann ich überhaupt Freiheit entwickeln. Sonst wäre es, wie es überhaupt im Geistigen ist, es strömt das Geistige von der Quelle durch, und die Engelwesenheiten, alle aus sich heraus, sie können nicht fehlen. Aus sich heraus können sie das nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Widersacher sind zu ihrer Rolle abkommandiert worden ===&lt;br /&gt;
Ich meine, der Luzifer ist ja nicht von selber gefallen. Das ist ein bisschen die falsche Verdrehung, dass man sagt, der wollte jetzt anders sein, sondern &#039;&#039;&#039;er ist eigentlich bestimmt worden zu dieser Aufgabe&#039;&#039;&#039;. Da denkt man eigentlich schon unser Menschliches hinein, unsere menschliche Freiheit hinein, na, der hat gesagt, ich bin dem neidisch, dem Gott da oben, das Licht, ich will das selber auch können. Das ist unsere naive Anschauung. Aber eigentlich ist er bestellt worden zu der Aufgabe, sonst gäbe es ihn nicht. Weil sonst müsste ich schon von Haus aus sagen, na gut, allmächtig ist Gott hier oben aber nicht. Weil seine Untergebenen lehnen sich auf dagegen und er kann nicht das Machtwort sprechen, dass die sich wieder in Reih´ und Glied fügen. Eigentlich dürften Sie überhaupt gar nicht auf den Gedanken kommen, da abirren zu wollen, weil sonst ist diese Allmacht nicht gegeben. Ich meine, das Schöpfungswerk hier auf der Erde ist ein Weg: &#039;&#039;&#039;Aufgeben der Machtfülle Gottes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aufgeben der Machtfülle Gottes zugunsten der Freiheit des Menschen. Weil die Freiheit ist anders nicht zu haben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist dasselbe, was du vorhin sagtest, mit dem: Ich denke, also bin ich nicht. Eigentlich in dem Denken, was ich im Alltagsleben habe, da eben nicht mehr eine Kraft entfalten kann, die göttlich ist, sondern wo ich aus meinem menschlichen Verstand heraus tätig bin, und dann aber in meinem Ich-Wesen nicht mehr eigentlich vorhanden bin.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau! Ganz genau. Und darum müssen wir auch durch diese ganzen Erlebnisse durch irgendwo. Das ist das Wesentliche. Also darum, &#039;&#039;&#039;wir müssen irren&#039;&#039;&#039;. Ich habe das jetzt schon ein paar Mal gesagt, das &#039;&#039;&#039;Privileg des Menschen ist, irren zu können&#039;&#039;&#039;. Auch danebenschlagen zu können. Das ist unser eigentliches Privileg. Es wäre nicht unser Privileg, niemals irren zu können. Das haben die Engelwesenheiten alle über uns im Grunde. Aber sie haben dafür die Freiheit nicht. Und das ist noch mehr. Wenn wir aus Freiheit dann das Gute tun, das Richtige tun, dann wird auch irgendwann einmal das Reich des Bösen, das eigentlich an uns liegt, aufgelöst sein. Und darum müssen wir mit den Widersachern fertig werden. Und der Christus, die Christus-Kraft, wird mit den Widersachern fertig durch unser Ich. Das heißt, wir aus unserem Ich, wir erlösen die Widersacher. Wir lösen sie auf! Und das ist der neue Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eben erst mit dem Mysterium von Golgatha möglich, also mit dem Erdenleben des Christus bis zum Kreuzestod. Damit beginnt das, dass im menschlichen Ich die Christus-Kraft so wirkt, dass &#039;&#039;&#039;das menschliche Ich mithilfe des Christus, mithilfe dieser Christus-Kraft, die Widersacher erlösen kann&#039;&#039;&#039;. Nicht nur bekämpfen, sondern erlösen. Man sieht es ja recht deutlich, selbst der Michael, der Kämpfer gegen den Drachen, den ahrimanischen oder luziferischen – er hat mit allen Drachen gekämpft, was es so gibt. Aber was ist immer das Ergebnis? Er stürzt den auf die Erde hinunter. Und da ist er sehr munter. Und wir haben ihn am Hals jetzt. Also man sieht, diese Tragik betrifft jetzt nicht nur diesen Jesus von Nazareth, die er erlebt, bevor er zur Taufe geht. Das setzt sich im Grunde durch die Hierarchien fort. Die können auch nichts tun. Die können sie nur herunterschmeißen zu uns die Widersacher. Sie können sagen, ja bei uns hast du keinen Platz, wir reinigen uns von euch. Aber dann landen sie bei uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin online: &amp;quot;Entschuldigen Sie, eine Frage. Diese Essener, haben die sich ganz abgeschottet, um rein zu bleiben?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Haben auch sehr viele rituelle Waschungen und so gemacht. Also in Qumran sieht man das sehr deutlich. Da gibt es halt noch Ruinen, was man ausgegraben hat und so. Also rituelle Waschungen spielten eine Rolle. Der ganze kultische Ablauf dort. Und mit dem Essen natürlich sehr zurückhaltend, natürlich nur vegetarisch zu essen und solche Dinge. Also die haben sehr stark daran gearbeitet, eben ihr Seelisches, ihre Astralkräfte zu reinigen. Ganz, ganz stark. Aber &#039;&#039;&#039;reinigen bedeutete halt eben, es jemand anderen aufbürden&#039;&#039;&#039;. Weil es geht auch darum, nicht nur um die Widersacher alleine, es geht ja auch darum, solang ich noch nicht so ein hoher Eingeweihter bin wie etwa der Zarathustra - der kann ja zumindest eines, dass er schon aus seinem Geistselbst heraus Seelisches nicht nur - oder Astralisches - nicht nur erschaffen kann, sondern bis zu einem gewissen Grad auch auflösen kann. Weil das ist die gleiche Fähigkeit, das erschaffen können oder es ins Nichts auflösen können. Aber viele Einweihungsschüler, die auf dem Weg einmal sind, haben diese Kraft ja noch nicht. Da gehören wirklich diese vielen Inkarnationen dazu. Also vollkommen konnte das vielleicht dieser salomonische Jesus bzw. Zarathustra und vielleicht ein paar andere noch, aber sonst noch wenige. Und das heißt, Reinigung bedeutet dann, dass sie auch ihre astralischen Kräfte, ihre negativen astralischen Kräfte, von denen sie sich reinigen, dass die nicht einfach aufgelöst werden, sondern &#039;&#039;&#039;in der seelischen Umwelt da sind&#039;&#039;&#039;. Und die Menschen dadurch schädigen in Wahrheit. Das ist also &#039;&#039;&#039;seelische Umweltverschmutzung&#039;&#039;&#039;. Bitte, wie viel seelische Umweltverschmutzung haben wir heute auch. Aber das Interessante ist eben auch durch diese Reinigung, auch die bewirkt das, solange sie nicht wirklich aufgelöst werden diese Kräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Das ist ja der Punkt, glaube ich, wo der Jesus dann gemerkt hat, man stoßt die Widersacher von sich, das sind eigentlich nicht nur die Widersacher, die einfach sowieso in der Menschheit wirken, sondern das sind meine verschmutzten Astralanteile, die ich jetzt nach außen trage, meine individuellen Fehler und Schwächen, die bürde ich den anderen auf, nicht nur das was objektiv als... &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kommt noch dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Dass durch den Wein auch mehr rauskommt.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, durchaus, durchaus. Trotzdem musste der Weg da durch gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;War das so, 600 Jahre vorher, glaube ich, hat der Buddha seine Erleuchtung gehabt, das war auch für die Menschheit ein bisschen schädlich, dass er sich da so vom Bewusstsein hinauf geschoben hat?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich! Im Prinzip hat das auch diese Wirkung. Nur man muss es halt abwägen. Es geht nur darum, die positive Wirkung ist zunächst einmal nicht ohne die negative Nebenwirkung zu erreichen. Das ist das Problem. Wie bei den heutigen Medikamenten,  die du aus der Pharmaindustrie kriegst, ein bisschen eine Wirkungen und viele Nebenwirkungen. Und eben diese Nebenwirkungen wegzukriegen war zu dem Zeitpunkt noch nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Warum gibt es das Böse in der Welt? ===&lt;br /&gt;
Daher drängt die Entwicklung darauf hin, da muss etwas Neues geschehen. Da muss etwas anderes geschehen. Und das ist aber ja schon vorbereitet, der Mensch hat ein Ich, das veranlagt ist auf die Freiheit. Es war von vornherein das Ziel, sonst hätte man das Problem mit den Widersachern nicht, weil das gehört halt dazu, dass dieser Gegenraum eröffnet wird, in dem wir unsere Freiheit entfalten können oder an der Grenze zwischen den beiden Räumen, sagen wir so. Also höheres geistiges Reich und Widersacher-Reich. &#039;&#039;&#039;Wir stehen an der Grenze und da können wir und dem oder dem zuwenden&#039;&#039;&#039;. Darum brauchen wir das auch. Das hängt auch ein bisschen zusammen halt mit der Frage: &#039;&#039;&#039;Warum gibt es das Böse in der Welt? Wie kann Gott das zulassen&#039;&#039;&#039; und so weiter? Und man muss sagen, mit all dem Schrecklichen, was passiert, es ist &#039;&#039;&#039;zugelassen zu unserem Wohl&#039;&#039;&#039;. Weil es anders nicht erreichbar ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nicht sagen, ja Gott hätte es besser machen können. Er hätte es doch besser planen können, dass wir sozusagen automatisch zur Freiheit hinfahren. Aber automatisch kann man nicht zur Freiheit hinfahren. &#039;&#039;&#039;Freiheit ist nur dort, wo ich immer in jedem Moment scheitern kann. Vorher ist keine Freiheit da!&#039;&#039;&#039; Sonst fahre ich immer mit Stützrädern noch sozusagen. Irgendwer macht es schon gut und bewahrt mich davor oder bzw. ich komme ja eh gar nicht in die Versuchung. Aber dann ist keine Freiheit da. Es ist eigentlich unser menschliches Schicksal, in jeder Minute, mit jedem Atemzug sind wir eigentlich immer &#039;&#039;&#039;auf den Scheideweg gestellt&#039;&#039;&#039;, mache ich das richtig oder falsch? Wähle ich das Richtige oder das Falsche? Und ich sage wirklich bis in jeden Atemzug hinein. Wir können falsch und richtig atmen. Wir können ihn jeden Moment, so wie wir seelisch uns innerlich fühlen, unsere Stimmung einem anderen gegenüber, können wir &#039;&#039;&#039;wohltuend sein oder schädigend sein&#039;&#039;&#039;. Muss ja nicht immer gleich mit dem Schwert sein. Unsere innere Seelenhaltung, auch unsere unterbewusste Seelenhaltung, manche sind mir halt unsympathisch,  die mag ich nicht, nein ich bin eh sehr zivilisiert, ich sag es natürlich nicht, ich bin auch sehr höflich, aber innerlich denke ich mir, so ein Trottel. Ja, Verzeihung! Das Mikro hat es hoffentlich nur leise aufgenommen. Aber kommt doch vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freiheit zur Liebe – ein langer Weg ===&lt;br /&gt;
Oder man ärgert sich über irgendwen, ganz spontan. Irgendeiner rennt einem hinein oder was, und &amp;quot;Kannst net aufpassen?&amp;quot; Es ist eigentlich schon ein leichter Impuls der Ablehnung, der Antipathie, des Hasses, des Zurückstoßens. Das ist jetzt nicht hochdramatisch, aber eigentlich sind es Dinge, wo wir eine seelisch negative Wirkung ausstrahlen. Und - also wir tun es ununterbrochen. Es gibt keinen Moment im Leben, wo wir nicht vor dem stehen, dass wir nicht aus unserer Freiheit heraus etwas auch besser machen könnten. Oder schlechter halt, wenn wir es jetzt nicht wählen, das Gute. Und dorthin einmal zu kommen, das &#039;&#039;&#039;in jedem Atemzug bewusst zu tun, na, das ist ein weiter Weg&#039;&#039;&#039;. Unser Seelenleben so aus dem Geistigen heraus so in der Hand zu haben, dass auch nicht im tiefsten Unterbewusstsein der negative Impuls kommt. Sondern &#039;&#039;&#039;dass der Impuls der Liebe eigentlich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, ich sehe, der kommt, das ist vielleicht der ärgste Verbrecher oder sonst was, und ich gebe ihm nur entgegen, was kann ich dir geben, dass du besser wirst, dass du einen Weg zur Besserung selbst findest? Dass du auch &#039;&#039;&#039;zum geistigen Licht&#039;&#039;&#039; findest. Das müsste es eigentlich sein. Das steckt in diesem Ich eigentlich drin, in diesem freien Ich. Da steckt das drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Im anderen den kleinen Funken auszugraben und ....&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja! Nur in der Lebenspraxis, wie wir alle wissen, ist es nicht immer so leicht. Weil wie oft giftet man sich halt über irgendwas. Das ist jetzt vielleicht nicht hochdramatisch, aber es zeigt halt nur, wie schwer das Ganze ist. So wirklich reinen Herzens zu sein und aus dem heraus einfach nur drauf zu schauen, wie kann ich dem etwas geben, dass der einen Schritt weiter kommt? &#039;&#039;&#039;Das heißt diese Liebe entfalten&#039;&#039;&#039;. Ihn aufzuwecken dazu, aus sich heraus den nächsten Schritt zu tun. Wenn ich ihn dabei unterstützen kann, ihm dazu ein Fingerzeig, eine Anregung geben kann, dann habe ich etwas aus einem christlichen Ich heraus geleistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Der Lehrerberuf ist ein wunderbares Feld, das zu lernen.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Absolut. Absolut. Und das ist das, was einmal auch natürlich ein Ziel ist, dass das auch in einer größeren Menschengemeinschaft passieren kann. Und &#039;&#039;&#039;einem Teil wird das gelingen, einem anderen Teil wird es nicht gelingen&#039;&#039;&#039;. Auf das kommen wir in der Apokalypse sowieso dann noch sehr, sehr deutlich hin. Also zu diesen Szenarien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jesus geht wie entrückt zur Jordantaufe – der Beginn der Inkarnation des Christus ===&lt;br /&gt;
Aber wichtig ist jetzt, damit wir für heute einen Bogen finden, also dieser Jesus von Nazareth geht jetzt wie traumverloren, &#039;&#039;&#039;wie entrückt eben zum Jordan zur Taufe&#039;&#039;&#039;. Übrigens heißt der Ort Bethanien. Es ist aber nicht das Bethanien, wo Lazarus wohnt. Wir haben ja schon gesprochen über die Auferweckung des Lazarus. Dieses eine Bethanien ist im Osthang des Ölberges. Und dieses andere Bethanien - Haus der Armut heißt es eigentlich - ist am Jordan. Jordan ist überhaupt - ja dort ist fast &#039;&#039;&#039;der tiefste Punkt der festen Erde&#039;&#039;&#039; überhaupt. Weil ihr wisst ja, das Jordantal liegt unter dem Meeresspiegel in Wahrheit. Und zwar ziemlich. 420 Meter ungefähr. Das ist schon ganz schön. Das ist ein negativer Hügel sozusagen. Also der tiefste Punkt ist natürlich dort, wo es dann ins Tote Meer übergeht, also wo dann das ohne Ausgang vertrocknet einfach in der Wüstenatmosphäre und dadurch dann immer salziger wird. Das ist ja das Ende dann vom Jordantal. &#039;&#039;&#039;Also dieser tiefste Punkt der festen Erde, gerade dort findet die Jordantaufe statt&#039;&#039;&#039;. Das hat geradezu eine geistige, symbolische Bedeutung, dass es dort am tiefsten Punkt der Erde ist. Also dieses Heilige Land hat schon gewisse Voraussetzungen auch, um Schauplatz dieses Geschehens zu werden. Das ist nicht ganz zufällig. Ich meine, da ist dieser ganze ostafrikanische Grabenbruch, durch den also auch dieses Jordantal bedingt ist. Das ist die tiefste Furche, die im Erdenantlitz sozusagen drinnen ist, die man auch von weit oben aus dem Weltraum sieht und dort verläuft dieses Jordantal. Also symbolisch gesehen kann man sagen, der Christus muss so tief wie möglich heruntersteigen auf die Erde. Und jetzt eben sich inkarnieren mit dieser Jordantaufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Johannes der Täufer und das Ich des nathanischen Jesus – Taufe als Einweihungsvorgang ===&lt;br /&gt;
Wie passiert denn die? Da ist jetzt der Johannes. Dieser Johannes, von dem wir wissen, dass der &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus mit dem sehr stark in Verbindung war&#039;&#039;&#039;, weil ja &#039;&#039;&#039;sein Ich in Wahrheit durch diesen Johannes wirkt&#039;&#039;&#039; oder ein großer Teil dieser Ich-Kraft jedenfalls durch ihn wirkt. Dieser Johannes der Täufer tauft ja so, dass er sie mit Wasser tauft. Aber mit Wasser taufen heißt ja nicht nur ein bisschen so wie halt ein Kännchen drüber schütten, sondern es heißt wirklich ordentlich untertauchen. Und zwar wirklich untertauchen, bis dir die Luft ausgeht. Also dass man wirklich &#039;&#039;&#039;in einen totesnahen Zustand geradezu&#039;&#039;&#039; kommt. So wurde getauft. Weil dabei eine &#039;&#039;&#039;Lockerung des Ätherleibes&#039;&#039;&#039; bereits stattfindet, also man kommt wirklich in Todesnähe und dann gewisse geistige Erlebnisse haben kann in dem Moment. Also in Wahrheit ist das &#039;&#039;&#039;ein kleiner Einweihungsvorgang, der da passiert&#039;&#039;&#039;. Und es wurden natürlich zur Taufe auch nicht in Wahrheit die Leute wahllos zugelassen, sondern die auch eine gewisse Vorbereitung dafür hatten. Weil ansonsten kann es sehr leicht passieren, dass du in dem Moment deine ganzen Dämonen nur erlebst. Mit denen solltest vorher schon ein bissl ins Reine gekommen sein, sie aber dadurch in Wahrheit auch abgeladen haben auf die Umgebung, wie wir ja gerade gehört haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Moment der Taufe beginnt der Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einzuziehen – das Zarathustra-Ich verlässt gleichzeitig die Leibeshüllen. Der Einzug des Christus in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus dauert drei Jahre ===&lt;br /&gt;
Ja und jetzt in diesem Moment, dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, kommt also hin. Des &#039;&#039;&#039;Zarathustra-Ich ist eigentlich eh schon ganz entrückt&#039;&#039;&#039; zu dem Zeitpunkt durch die Erschütterung, die er vorher erlebt hat. Also es ist eigentlich nur mehr ein Zipferl notwendig, um herauszugehen. Und das ist dann der Moment, wo &#039;&#039;&#039;der Christus beginnt, die Leibeshüllen, die jetzt von dem Zarathustra-Ich verlassen werden, zu durchdringen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieser Prozess dauert drei Jahre&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Inkarnation ist nicht jetzt - schwufff - drin, sondern das ist ein Prozess. Ja, so wie wenn wir als Menschen auf der Erde uns inkarnieren, da fängt es mit der Empfängnis an, dann geht es einmal die neun Monate durch oder was und dann werden wir überhaupt erst geboren. Interessant, dass R. Steiner diese &#039;&#039;&#039;Jordantaufe auch vergleicht gerade mit der Empfängnis&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Geburt findet statt beim Kreuzestod&#039;&#039;&#039;. Die Geburt. Dann ist der Christus - dann wird er für die Erde geboren. Dann ist er erst wirklich ganz auf der Erde angekommen. In diesem Moment. Dann ist dieser Weg bis zu einem gewissen Grad vollendet und dann verbindet er sich ja mit der Erdensphäre. Aber das werden wir sowieso noch genauer besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: &amp;quot;Und bleibt jetzt bei uns bis ans Ende aller Tage.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Kreuzestod des Jesus von Nazareth verbindet sich Christus mit der Erde – mit dem Kreuzestod des Jesus wird Christus auf Erden geboren. Der Gottessohn wird zum Menschensohn ===&lt;br /&gt;
Ja, genau, genau. Er &#039;&#039;&#039;verbindet sich dann mit der Erdensphäre&#039;&#039;&#039;. Man könnte sagen, er wird &#039;&#039;&#039;geboren jetzt mit dem Kreuzestod&#039;&#039;&#039;. Bis dahin sind die drei Jahre, die vergehen. &#039;&#039;&#039;Jetzt wird aus dem Gottessohn der Menschensohn&#039;&#039;&#039;. Auch das sind zwei so Begriffe. Ich meine, auch bei uns, &#039;&#039;&#039;wir sind auch Gottessohn in den ersten drei Lebensjahren&#039;&#039;&#039;, wo wir noch nichts von unserem Ich wissen, daher auch bewusst nicht fehlen können. Da haben wir noch keine Entscheidungsfreiheit. Aber erst mit dem dritten Lebensjahr, wenn man anfangen soll, sich unseres Ichs erstmals bewusst zu werden, dann werden wir zum Menschensohn. Dann erst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterschied zwischen Engel und Mensch ===&lt;br /&gt;
Und tatsächlich ist vorher unser Ich sehr stark also mit, namentlich mit der Engelwesenheit verbunden, die uns begleitet. &#039;&#039;&#039;Engelwesen haben ja im Übrigen die gleichen Wesensglieder wie der Mensch, nur mit einem Unterschied, das Physische, das Ätherische und das Astralische ist nicht mit dem ganzen Rest verbunden, sondern es wirkt von außen herein&#039;&#039;&#039;. Also das Ich zum Beispiel des Engels. Daher kann ein Engel sich verkörpern in Wasserdünsten, in Wasserflächen sogar, das kann ganz zerteilt sein, er hat keine umrissene Körperlichkeit und trotzdem wirkt er ins Physische hinein, bis ins flüssige Element hinein geht das, bis ins fließende Wasser kann das gehen, bis in den aufsteigenden Dunst hinein, bis ins Luftelement, bis ins Wärmeelement. Und da drin sind Lebenskräfte, Ätherkräfte, die natürlich die Natur auch beleben, und darin sind astralische Kräfte, die wirken. Aber das Ich schwebt drüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ich kommt nicht in unsere sinnliche Welt herunter. &#039;&#039;&#039;Das ist der Unterschied zwischen Engel und Mensch. Und sonst sind wir ganz gleich gebaut&#039;&#039;&#039;. Und wenn das Kind geboren wird, ist es eigentlich so, dass das Ich des Kindes noch ganz so wie beim Engel, noch ganz schwach verbunden ist mit dem drunten bzw. fast noch gar nicht. Und erst jetzt so in diesen drei Jahren kommt die Verbindung immer stärker, so dass dieses Ich jetzt in diese Körperlichkeit hineinzuwirken beginnt. Aber das ist ein Prozess, der passiert. Und da ist am Anfang noch ganz stark irgendein Engel auch damit verbunden. Und das heißt, das Kind auch in diesen ersten drei Lebensjahren ist eigentlich noch genauso wie ein Engel. Auch von der ganzen Struktur der Wesensglieder her ist es eigentlich noch wirklich ein Engerl. Selbst wenn  es manchmal ein Bengerl ist. Aber das ist die Äußerlichkeit. Aber dieses Engelhafte ist da noch drinnen. Also dass das Ich noch nicht wirklich verbunden ist. Und ebenso ist es aber jetzt bei dem Christus bei der Jordantaufe. Es braucht diese drei Jahre, dass dieses Ich jetzt endlich dann zum Schluss ganz den Körper ergreift. Aber dann ist der Todesmoment. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: &amp;quot;Mit der Jordantaufe stirbt das Zarathustra-Ich aus dem Leib heraus, oder?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stirbt aus dem Leib, verlässt den Leib auf jeden Fall. Und das heißt, das ist etwas, was normal beim Tod passiert, nur hier auf ganz andere Art. Weil sonst passiert es so, dass der Tod dann entsteht, wenn die Verbindung, wenn der Ätherleib sich ganz herausgelöst hat und der Astralleib und diese Verbindung zerreißt. Das ist alles da nicht der Fall. Sondern es ist jetzt eine, ja im Grunde in dem Moment dann eine bewusste Opfertat dieses Zarathustra-Ich. Da herauszugehen. Bei der Taufe herauszugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: &amp;quot;Bei der Taufe geht er raus, wie er im Tempel reingekommen ist, verlässt er ihn jetzt?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Verlässt er ihn jetzt. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Ist jetzt Jesus mit dem Geistigen mehr verbunden?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, also dieses Zarathustra-Ich ist jetzt im Geistigen. Dafür beginnt jetzt die Inkarnation des Christus-Ich. Der Christus beginnt sich jetzt mit der Jordantaufe zu inkarnieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Die Klarheit des Geistes wirkt dann mehr!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ganz genau. Ganz genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Und er nimmt das in einen anderen Weise war, wie er vorher gekommen ist, war er verwirrt. Weil beides noch da war und so ist er mit dieser Taufe in einem anderen Bewusstsein in einer Klarheit dem Göttlichen mehr ausgerichtet?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, also es ist - Vorsicht! Man muss schauen. Also &#039;&#039;&#039;das Zarathustra-Ich oder dieses Ich des salomonischen Jesus, das geht jetzt hinaus&#039;&#039;&#039;. Also von dem ist jetzt nicht die Rede, sondern die Rede ist vom &#039;&#039;&#039;Christus, der jetzt diese verlassenen Leibeshüllen ergreift und durchdringt&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist es wirklich die große Christus-Kraft, die als Ich, als das makrokosmische Ich, sich jetzt in diesen mikrokosmischen Körper hinein zwängt. Das ist das Einmalige darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Dieses Weise.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Diese göttliche Kraft, die letztlich tätig den ganzen Kosmos geschaffen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: Das Licht, das Reine.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist da drinnen jetzt. Und jetzt beginnt der Prozess eben durch drei Jahre, dass dieses Christus-Ich diesen Körper ergreift und durchdringt bis in die letzte Faser hinein. Bis &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;mineralischen Bestandteile des Knochensystems&#039;&#039;&#039;. Das ist ganz, ganz wichtig. Also zum Beispiel bis dahin hat es jetzt noch kein Ich geschafft, sich zu inkarnieren. Es gab auch von den Menschen in Wahrheit noch keine vollständige Inkarnation bis zu dem Zeitpunkt. Das heißt, die Menschen waren alle nicht vollständig inkarniert, weil sie gewisse Bereiche eben nicht erfassen konnten mit ihrem Ich. Die stehen nicht oder standen nicht unter dem Einfluss des Ich. &#039;&#039;&#039;Der Christus durchdringt das bis in das Knochensystem hinein. Bis ins Mineralische des Knochensystems hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist das ganz Neue. Und damit überwindet er auch in gewisser Weise den Tod. Aber über das werden wir sowieso noch gesondert sprechen, was das heißt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Aber als er über das Wasser gegangen ist, hat er ja auch schon viele Kräfte entwickelt, die ja auch eine höhere Kraft in sich bewirkt hat.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus wandelt übers Wasser – Wasser steht für das Astralische, das Seelische. Das Ich muss der Herr über das Seelische werden ===&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist ja bereits der Christus. Der übers Wasser wandelt. Das ist eben nicht dieser Jesus von Nazareth. Weil das spielt sich ja alles erst nach der Jordantaufe ab. Dieses: Christus wandelt über das Meer, also eigentlich über den See Genezareth. Wobei das ja natürlich auch wieder nicht äußerlich zu nehmen ist. Das ist nämlich eine Imagination, die in ein sinnliches Bild gekleidet ist. Das will ich aber heute nicht - kurz kann ich es andeuten: &#039;&#039;&#039;Mit dem Meer ist in Wahrheit das Astralische, das Seelische gemeint&#039;&#039;&#039;. In dem &#039;&#039;&#039;das Ich nicht ertrinken darf&#039;&#039;&#039;. Wie es halt oft noch war, na wenn der Astralleib einmal wilde Wellen schlägt, da ist das kleine Ich, das damals da war, noch sehr hilflos bei den meisten Menschen. Um das geht es! Und der Petrus ist dann der, der eh noch  Angst hat, aber er sagt, komm´ zu mir, habe Vertrauen, in deinem Ich liegt die Stärke. Du bist der Fels, auf dem ich meine Kirche bauen will. Dein Ich ist stark genug, dass du über dieses Astralmeer gehen kannst. Aber das ist das seelische Meer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Also dass das Seelische größer ist und alles überwinden kann.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Das Ich ist es. Das Ich muss der Herr in der Seele werden. Das ist wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: &amp;quot;Aber das Ich muss...?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Ich muss der Herr in der Seele werden&#039;&#039;&#039;. Wir werden noch genauer darüber sprechen. Es wird heute die Zeit nicht mehr ausreichen, um das ausführlicher zu behandeln. Aber wir müssen auch den Unterschied sehr deutlich uns zu Bewusstsein führen: &#039;&#039;&#039;Was ist das Geistige? Was ist das Seelische? Was ist das sterbliche Seelische und das unsterbliche Seelische?&#039;&#039;&#039; Ist nämlich nicht so einfach gesagt, ja, die unsterbliche Seele. Das hängt alles nur daran, dass man die Dinge nicht fein genug unterscheidet. Die &#039;&#039;&#039;Unsterblichkeit der Seele ist nicht etwas, was von Haus aus gegeben ist, sondern was erworben werden muss&#039;&#039;&#039;. Da müssen wir arbeiten dafür. Und die Seele ist nicht das Ich. Die Seele ist etwas, was durch die Arbeit des Ich gebildet wird. Und wenn sie unsterblich werden soll, dann muss eine entsprechende geistige Kraft darin sein, in dem, wie ich arbeite. Aber das ist zu viel für heute. Das ist zu viel für heute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, dass wir heute zur Taufe gekommen sind und jetzt endlich uns beschäftigen konnten damit, dass &#039;&#039;&#039;der Christus jetzt seine Inkarnation beginnt. In der vierten Kulturepoche, in der griechisch lateinischen Zeit&#039;&#039;&#039;. Und das entspricht den Geschehnissen in der Apokalypse hier, die mit dem &#039;&#039;&#039;vierten Sendschreiben zusammenhängen an die Gemeinde vom Thyatira&#039;&#039;&#039;. Wo eben wirklich dieses gewichtige Wort eben daher auch steht, weil das jetzt für uns auch der Beginn ist, dass wirklich das Ich sich ganz inkarnieren kann und dass &#039;&#039;&#039;unser Ich eben von der gleichen Wirkungsmacht vom Prinzip her ist, wie das des Christus&#039;&#039;&#039;. Das steht eben gerade hier in der vierten Kulturepoche drinnen oder in der vierten Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigens sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Und ich will ihm den Morgenstern geben. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Morgenstern steht für die zweite Hälfte der Erdentwicklung ===&lt;br /&gt;
Der Morgenstern - nur kurz angedeutet, bedeutet die zweite Hälfte der Erdenentwicklung. Im Grunde die Entwicklung, die jetzt beginnt. Die Erdentwicklung hat zwei Hälften, eine, die &#039;&#039;&#039;aus der Vergangenheit kommt, das ist die sogenannte Marshälfte&#039;&#039;&#039; und eine, die &#039;&#039;&#039;in die Zukunft weist, das ist die Merkurhälfte&#039;&#039;&#039;. Und die Christuseingeweihten sind Merkur-Eingeweihte, die für die Zukunft arbeiten. Das ist wichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer zum Schluss ==&lt;br /&gt;
Ja, ich glaube, das wäre jetzt ein Punkt für heute mal zu sagen es ist einiges zu verdauen. Es ist einiges an Fragen wieder da. An offenen Fragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers online: &amp;quot;Wolfgang darf ich was sagen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bitte. Bitte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Es ist wunderbar dargestellt die Taufe und der Tod, also die Empfängnis und die Geburt am Kreuz. Vielen Dank! Ich möchte nur darauf hinweisen, die Taufe, wahrscheinlich am 6. Jänner 30 erfolgt und der historische Karfreitag, der 3. April 33. Das sind aber jetzt genau &#039;&#039;&#039;40 Mondmonate&#039;&#039;&#039; und das scheint mir sehr wichtig. Die 40, die ganz untergeht, weil wenn immer ...mit den ersten drei Jahre oder die ersten drei Jahre des Kindes. Aber es sind 40 Mondmonate. Das ist sehr wichtig, weil auch der Mensch 40 Wochen im Mutterleib als Embryoentwicklung hat. Die Gynäkologen rechnen nicht mit neun Monaten, sondern rechnen in Wochen. Und dann sind es 40 Wochen. Und von daher ist eine unerhörte Aussage für die 40 auch gegeben.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig, ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: &amp;quot;Darf ich noch etwas sagen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, gerne. Gerne! Wer schon genug hat, schaltet halt ab einfach. Ansonsten können wir endlos plaudern. Passt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Wir beschäftigen uns grad sehr intensiv Kana, mit der Hochzeit. Und da ist jetzt folgende Entdeckung, finde ich, sehr wichtig.  Die Jordantaufe war am 6. Jänner 30. Das sogenannte Zeichen ... Wunder...großer Unterschied... war im Jänner möglicherweise 31, also nach einem Jahr. Nicht im Jahr 30. Also Kana war erst im Jahr 31.  Du hast daher im Johannesevangelium eine Zeit, wo nichts berichtet wird, und was ist das Wunderbare daran? Der esoterische Inhalt des Evangeliums. Darüber kann man nicht schreiben und nicht sprechen.&amp;quot;  &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es wird vieles nicht ausgesprochen. Ganz richtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Was passiert ist so aufregend, dass der Gottessohn, also die Gotteskraft des Ichs, die Gotteskraft des Christus, wirkt, aber so bescheiden, dass er jetzt nicht als der Star auftritt, sondern...was einem semitischen Sprichwort entspricht: Was mir, auch Dir. Damit ist auch angedeutet, es ist eben nicht die Mutter, sondern es ist die Frau. Und es ist die Frau, die dann eben auch beim Kreuz ist. Siehe, dein Sohn und siehe deine Mutter.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, richtig. Ja, da hängt noch sehr, sehr viel dran. Absolut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer online weiter: &amp;quot;Es braucht ein Jahr, um sich überhaupt in diese Inkarnation hineinzufinden als Mensch, ohne dass er jetzt wie der Batman da schon so herumschießt, sondern ganz bescheiden den Menschen nicht bloßstellt, sondern Sachen macht, die jeder Mensch auch könnte unter Anführungszeichen unter bestimmten Bedingungen. Sagt er ja auch: Wir werden noch größeres vollbringen. Das sind ja unglaubliche Aussagen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, absolut, absolut. Ja, fein. Danke Viktor! Danke. Gut. Wenn noch wer Fragen hat, gerne. Ansonsten danke ich euch. Und nächste Woche wieder. Es hat sich heute schon die Frage gestellt, wie wir weiter tun? Wir lange wir weiter tun? Also ich würde im Moment einmal weiter tun. Aber vielleicht besprechen wir das einmal, wie lange wir mit den Vorträgen fahren wollen in den Sommer hinein oder so. Helga hat gesagt, im Juli wäre es angenehm, da könnte sie jeden Dienstag. Überlegt euch das vielleicht und besprechen wir das in einem der nächsten Male. Gut. Ich bedanke mich herzlich. Danke.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1723</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1723"/>
		<updated>2022-09-25T20:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Der 24. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders setzt den Rahmen für den 126. Vortrag: &amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&amp;quot; bringt die Grundcharakteristik des Ichs zum Ausdruck; mit &amp;quot;des Selbstsinns Willensfrucht&amp;quot; wird das andere große Thema des Ichs angesprochen, der Wille, der im freien Willen von uns in der Auseinandersetzung mit den Widersachern letztlich so entwickelt werden möge, dass er mit dem göttlichen Willen eins wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig strebende Menschen sehen sich dabei einem besonders großen Ansturm der Widersacher auf ihr Ich ausgesetzt, denn die von ihnen entwickelten geistigen Kräfte üben auf die soratischen Wesenheiten höchstes Verlangen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das christliche Gebet, insbesondere das Vaterunser, kann uns auf unserem Weg in der Auseinandersetzung mit den Widersachern Hilfe und Unterstützung geben, wenn wir uns auf die Grundbitte besinnen, die abseits jeglicher Egoismen liegt: &amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich die Aufgabe, die ich mir aus meinem Ich heraus gesetzt habe, bestmöglich erfüllen und meinen Willen so anspannen kann, dass mir mein Beitrag auch unter widrigsten Bedingungen gelingt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht dabei auch um einen neuen Umgang mit Ahriman und Luzifer, indem wir versuchen, sie an unserem Licht teilhaben zu lassen, damit sie von dem ihnen zugedachten Weg in die Freiheit eine Ahnung bekommen, denn die Erlösung der Widersacher ist unsere große Aufgabe, die uns weder der Christus noch der Michael abnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem esoterischen Apostel Vaterunser hat uns Rudolf Steiner eine sehr praxisorientierte Erweiterung des &amp;quot;regulären&amp;quot; Vaterunsers gegeben. Wortlaut des Apostel Vaterunsers und Hilfen, uns mit den Tiefen des Textes auseinandersetzen zu können, tragen uns durch den 126. Vortrag, machen uns aber auch sehr eindringlich darauf aufmerksam, dass Zeit in ihrer Qualität einmalig und somit nicht wiederholbar ist: Wenn wir als Menschen in diesem siebenstufigen kosmischen Zyklus es nicht schaffen, das Entwicklungsziel zu erreichen, uns also nicht befähigen auf einer den derzeitigen Elohim entsprechenden Entwicklungsstufe einen ganz neuen Kosmos auf der Basis von Freiheit und Liebe zu schaffen, dann ist diese Chance vertan. Eine Wiederholung gibt es nicht. Es wird dann anders weitergehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43|24. Wochenspruch: &amp;quot;sich selbst erschaffend stets&amp;quot; ist die Grundcharakteristik des Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43|in unserem Alltagsbewusstsein sind auch förderliche Impulse der Widersacher, wenn wir sie richtig er-greifen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43|der Weltengeist wirkt in unserem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43|das große Göttliche offenbart sich in jedem Menschen auf ganz individuelle Weise]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|die Frage immer: wie steht der göttliche Wille zu unserem Willen?]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|der göttliche Wille soll mit unserem Willen eins werden: das bedeutet keine Unterwerfung!]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|wahre Demut: zu wissen, du arbeitest mit und leistest deinen Beitrag]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|die göttliche Kraft wirkt in uns in Form der Christus-Kraft und ist voll und ganz vereinbar mit unserem freien Willen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|alle Widersacher kämpfen um das Ich, um uns die Freiheit des Ichs zu rauben]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Verstand ist ein Werkzeug: Wir können ihn im göttlichen Sinne gebrauchen oder im Sinne der Widersacher 0:07:38|so überzeugt uns Ahriman: der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles zu beweisen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48|beten heute: sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48|die große Revolution im Schöpfungsgeschehen: es wird nicht mehr erwartet, dass wir uns dem göttlichen Willen unterwerfen!]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48|das Ego sollte sich in den Dienst des Ichs stellen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48|wenn ich meinen Willen stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können letztlich für das ganze Planetensystem]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann 0:14:11|jede Bitte, die nur aus dem Ego heraus kommt, ist gegen den Sinn des christlichen Gebetes: vielmehr &amp;quot;stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe erfülle&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann 0:14:11|seinen Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31|der Weg der Zukunft: ich gehe mit den Widersachern so um, dass ich ihnen ihren Weg zeige]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31|Ahriman fürchtet den Menschen mehr,  als wir Grund haben, ihn zu fürchten: vom Menschen hängt das Schicksal der ahrimanischen Wesen ab]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31|es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten in den verschiedensten Hierarchiestufen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31|davon, dass in ihnen das Licht zu leuchten beginnt, haben die ahrimanischen Wesen selbst den größten Gewinn]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe 0:23:40|der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, verbunden mit einer engelartigen Wesenheit, die der Seelenleib des Christus war und deren Bewusstsein durch den Materialismus verdunkelt wurde]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe 0:23:40|Michael hat im 19. Jahrhundert die ahrimanischen Scharen aus der Äthersphäre auf die Erde geworfen: die Menschen haben die Aufgabe, sie zu besiegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|was heißt es, den Christus im Ätherischen schauen?]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|&amp;quot;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|gute Gewohnheiten entwickeln: an unserem Seelischen arbeiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|Lebenskraft, die zum Bestandteil unserer Ich-Kraft wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|das Ich ist die äußere Hülle, in der sich das Geistselbst entwickelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gemeinschaft freier Menschen bedarf es keiner Regeln: An der Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten in der nächsten Kulturepoche kann jeder teilnehmen 0:32:43|die Gemeinschaft freier Menschen bedarf keiner Regeln: die Gemeinschaft der &amp;quot;144 Tausend Auserwählten&amp;quot; ist Aufgabe für die nächste Kulturepoche]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39|als Kind lernen, die Hände zu falten und zu beten: Höheres verehren lernen schenkt im Alter die Kraft des Segnens]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39|Ätherkräfte entwickeln und dann als lebensspendende Kraft in das soziale Geschehen hineintragen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39|zum guten Karma des Betens]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04|in Einklang kommen mit seinem Schicksal: es wird geschehen, was geschehen soll]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04|was wir im Leben erarbeitet haben, ist ein Licht,  das wir in die Welt der Hierarchien hinauftragen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04|seinen Weg erkennen, seine Kraft daran entwickeln und gestärkt in die nächste Inkarnation herunterkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04|&amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; meint, nicht der Wille des Egos geschehe: der göttliche Wille und mein Wille werden eins]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25|das Vaterunser zeigt uns den Weg und ist gebaut auf den ganz Ich-bewussten Menschen: ich verbinde mich mit jedem Wort und jedem Gedanken]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25|zum Missbrauch des Betens]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25|das Vaterunser eröffnet Welten: es ist in seiner Wirksamkeit nicht gebunden an eine Übersetzung &#039;&#039;(Sprache)&#039;&#039;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58|das esoterische Apostel Vaterunser, gegeben von Rudolf Steiner, bringt neue Perspektiven zum Vaterunser hinzu: die höchste göttliche Kraft möge in uns rege werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58|&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen&amp;quot;: in jedem Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58|&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;: allein dieses Erfassen ist schon Lobpreisung]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36|&amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;: es ist unsere Aufgabe, wirklich tätig zu werden, auch wenn wir zunächst hundert Mal scheitern]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36|ich brauche keinen kirchlichen Kultus]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36|&amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast&amp;quot;: der Ich-Impuls lebt in unserem innersten Wesen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil III: Hineinarbeiten in unsere Lebenskräfte und dabei eine Verstärkung durch den Christus erhalten 1:03:03|&amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: auch die innere Seite kommt hier deutlich heraus, nämlich unsere Aufgabe, Lebenskräfte hineinzuarbeiten, die der Christus verstärkt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter# Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst 1:04:48|&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst 1:04:48|auch sich selbst Fehler verzeihen!]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|&amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst&amp;quot;: dieses Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|es ist eine innere Notwendigkeit, dass geistige Entwicklung einhergeht mit einem stärkeren Ansturm der Widersacher: wir müssen mit den Widersachern fertig werden, das kann uns auch Michael nicht abnehmen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|&amp;quot;Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;: Gott erkennt mit uns oder wir mit ihm]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|Jacob Böhme und Johannes Scottus Eriugena: die höchste Stufe der Erkenntnis ist &amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|dieses Licht ist ein anderes Licht als das des Luzifer: sein Licht ist gegenüber diesem Licht Dunkelheit, aber wir können ihn einladen, mit dieser Kraft zu arbeiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VI: Wir können den Widersachern unser Licht entgegentragen 1:15:37|Schritt für Schritt können wir den Widersachern dieses Licht entgegen tragen: dann geht ihnen das Bewusstsein auf, wie ihr Weg weitergehen könnte]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VII: Die Kraft des Mutes ist die Michaelskraft 1:17:30|der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen: die entscheidende Kraft des Ichs ist die Kraft des Mutes und gleichzeitig die Michaelskraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36|&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe&amp;quot;: wohin der Weg führen soll, liegt an uns]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36|der Mensch soll wirklich neue Welten bauen nach dem Durchlaufen der sieben kosmischen Entwicklungsstufen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36|die Erdenwelt soll ein Kosmos der Freiheit und der Liebe werden: wir verschenken Kraft, aus der eine ganze Welt entsteht]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser im Wortlaut, Teil IX: Die individuell gewordene göttliche Kraft gestaltet die Zukunft 1:25:06|das esoterische Apostel Vaterunser im zusammenhängenden Text]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch 1:27:48|diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: das geht nur einmal und nie wieder!]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch 1:27:48|der Weg ist endgültig gescheitert, wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22|der Zeitbegriff: es gibt nicht die lineare Zeit, sondern die Qualität der Zeit]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22|aus göttlicher Perspektive liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit: jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22|das alte zyklische Zeitprinzip: wenn man genauer schaut, ist es die Wiederkehr des nicht ganz Gleichen, denn jedes geistige Wesen bringt seinen individuellen Einschlag]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22|das Vaterunser ist das tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren 1:38:12|jeder ist aufgerufen, aus dem Vaterunser etwas Langes, Individuelles zu machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren 1:38:12|mich im Rückblick in meinen Begegnungen betrachten und dann aus dem Vaterunser einen Roman machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|hinter dem Vaterunser stehen sieben Stufen, zusammenhängend mit unseren sieben Wesensgliedern]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|Rudolf Steiner spricht oft vom Ich-Träger, der noch zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern zu rechnen ist und der einen individuellen Ankerpunkt für das von draußen wirkende göttliche Ich schafft]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|das von draußen wirkende Ich kann so an den unteren Wesensglieder arbeiten und physischen Leib, Ätherleib, Astralleib vergeistigen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|Geistselbst und Lebensgeist aus dem Nichts erschaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|die Kraft der Auferstehung: neues Physisches und letztlich einen neuen Kosmos aus dem Nichts heraus zu erschaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|die Gottheit hat die Geduld, dass wir immer wieder Fehler machen dürfen auf dem Weg]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|aus der Freiheit heraus auf die Freiheit zu verzichten: der Weg ins soratische Reich]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners 1:46:34|das reguläre Vaterunser in einem Wortlaut Rudolf Steiners: es gibt keine Norm-Fassung]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners 1:46:34|Rudolf Steiner hat das Vaterunser mit einer Zeichnung versehen: ein Dreieck über einem Quadrat deuten die sieben Wesensglieder an &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|Wiederholung des 24. Wochenspruchs: in Kurzform die Inhalte des 126. Vortrages]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|Willensfrucht: dieser ganze Weg in die Freiheit hinein]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|kein Augenblick ist wiederholbar]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|in den kleinen Dingen, in den Begegnungen liegt die weltverändernde Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|das Ich muss das Unmögliche von sich verlangen: der kleine Schritt mehr]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|nichts ist zu klein: es geht nicht um Anerkennung in der Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich etwas geben muss?]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|die Burgen Ahrimans und Luzifers finden wir dort, wo die geistig strebenden Menschen sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|Kirchen, Meditationshäuser und Sonstiges sind keine Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher: die Gefahr zu Gottesdiensten für die Widersacher abzugleiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 126. Vortrag (von Ghislaine und Susanne am 23. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=43s Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch beim 126. Vortrag zur Apokalypse. Ich habe jetzt wirklich schon Schwierigkeiten mit dem Mitzählen langsam. Ich muss immer aufpassen, dass ich nicht falsch bin. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch. Ganz ein toller finde ich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da steckt immens viel drinnen. Also erst einmal dieses &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Sich selbst erschaffend stets&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, das ist einmal &#039;&#039;&#039;die Grundcharakteristik des Ich&#039;&#039;&#039;, dass es darin besteht, sich beständig selbst zu erschaffen. Das Ich ist nicht etwas, was einfach &amp;quot;ist&amp;quot;, sondern es ist immer im Werden, und dieses Werden kommt aus ihm selbst heraus. Also, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; wird aus sich selbst heraus, &#039;&#039;&#039;erneuert sich immer wieder, auch wenn es so ähnlich bleibt wie vorher&#039;&#039;&#039;. Natürlich, es ist nicht gleich wieder ganz was anderes, das wäre nicht gut, aber es erneuert sich mit jedem Atemzug, wenn man es so nennen will. Und dadurch, &#039;&#039;&#039;durch diese Arbeit des Ichs&#039;&#039;&#039; in der Seele, &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das Seelensein, &#039;&#039;&#039;das Seelische sich selbst gewahr&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es noch so, pfff..., ja, Ego, was ist es eigentlich? &#039;&#039;&#039;Man weiß gar nicht, wo all die Einflüsse herkommen&#039;&#039;&#039;. Gerade in unserem Ego, sprich &#039;&#039;&#039;in unserem Alltagsbewusstsein, mischt sich alles Mögliche hinein&#039;&#039;&#039;. Da sind &#039;&#039;&#039;auch förderliche Impulse der Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen; förderlich, wenn wir sie richtig er-greifen und als Aufgabe be-greifen, dann kann das was durchaus Wichtiges sein. Und &#039;&#039;&#039;der Weltengeist wirkt in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Im Grunde der ganze Weltengeist, aber aus unserer ganz individuellen Perspektive ergriffen. Also, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das große Göttliche, das sich aber in jedem einzelnen Menschen auf ganz individuelle Weise offenbart&#039;&#039;&#039;, in individueller Weise tätig wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=193s In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13] ===&lt;br /&gt;
Und wir werden das sehen, auch bei unserem &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;, das uns jetzt beschäftigt - also das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das&#039;&#039;&#039;Gebet&#039;&#039;&#039; überhaupt -, welche Kraft dadrinnen ist. Und da ist ja auch also &#039;&#039;&#039;vom Willen&#039;&#039;&#039; des Vaters, &#039;&#039;&#039;des Göttlichen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Rede&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Frage ist immer: Wie steht das im Verhältnis zu unserem Willen?&#039;&#039;&#039; Nimmt das uns vielleicht die Freiheit oder nicht? Nein, ganz im Gegenteil. Ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass der göttliche Wille eins wird mit unserem Willen&#039;&#039;&#039;. Sie sind nicht mehr zu trennen. Es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine Unterwerfung&#039;&#039;&#039; unter den göttlichen Willen. Das ist überhaupt nicht - im christlichen Sinn - überhaupt nicht gemeint. Im vorchristlichen Sinne ist es: Wir unterwerfen uns der Macht, die über uns steht. Jetzt heißt es eigentlich: &#039;&#039;&#039;Wir machen uns bereit, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; mit uns, &#039;&#039;&#039;durch uns, in ganz individueller Weise wirksam werden kann&#039;&#039;&#039;. Also niemals geht es darum, um Unterwerfung, um, sozusagen, Dienerschaft in dem Sinn. Das soll uns nicht hochmütig machen, im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Die wahre Demut besteht darin zu wissen: Aber du arbeitest mit&#039;&#039;&#039;. Deine Bestimmung liegt sozusagen drin, selbst mitzuarbeiten, selbst einen Beitrag zu leisten zur Verwirklichung des göttlichen Willens. Und &#039;&#039;&#039;was wir nicht tun, fehlt im Ganzen&#039;&#039;&#039;. Eben gerade die Gottheit hat uns die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben, &#039;&#039;&#039;damit wir unseren Beitrag leisten können, der zugleich dann der göttliche Beitrag ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist die ganz große Kehrtwendung oder &#039;&#039;&#039;Erneuerung&#039;&#039;&#039;, die passiert ist, letztlich &#039;&#039;&#039;ausgelöst durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;als Gott&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, wenn man das so nennen will, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in jedem Menschen Mensch wird&#039;&#039;&#039;. In jedem Menschen, in jedem menschlichen Ich wirkt &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft in Form der Christus-Kraft&#039;&#039;&#039; - und die ist voll und ganz &#039;&#039;&#039;vereinbar mit unserem freien Willen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus kann nicht das machen, was wir aus unserem Ich heraus wollen können, wollen sollen. Wenn wir es nicht tun, dann verarmt die Welt um diesen Betrag. Also, so groß ist das Vertrauen der Gottheit in uns, dass sie sagt: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille vollziehe sich&#039;&#039;&#039; durch dich, durch dich, &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeden, in dem das Ich&#039;&#039;&#039;, der Ich-Funke &#039;&#039;&#039;erwacht ist zum Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, zum wirklichen Bewusstsein. Weil nur dort, wo wir auch uns unseres Ichs wirklich bewusst werden und welche Kraft da drinnen steht, &#039;&#039;&#039;dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst können wir wirklich aus Freiheit handeln&#039;&#039;&#039;. Dort fängt es erst an, wo wir uns der Kraft bewusst sind. Solange wir noch im Ego schwimmen, wissen wir nicht: Ist das wirklich unser Wille? Ist es der Wille vom &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;? Oder wer wirkt da eigentlich mit? Oder ist es der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der hineinfunkt? Oder gar die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Alle die kämpfen um das Ich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und die &#039;&#039;&#039;wollen&#039;&#039;&#039; es uns in gewisser Weise rauben - jedenfalls &#039;&#039;&#039;die Freiheit des Ichs rauben&#039;&#039;&#039; - und lauern aber auf alle Impulse, die wir auf dem Weg dorthin, wo wir in ihre Gefangenschaft geraten würden, noch möglichst viel hereinholen, möglichst viel mitbringen. Und dann werden wir, gerade wenn wir &#039;&#039;&#039;geistig strebende Menschen&#039;&#039;&#039; sind, immer &#039;&#039;&#039;wertvollere Opfer für diese Wesen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch immer mehr aufpassen und aufpassen heißt: Ganz bewusst werden, was kommt aus dem Ich, &#039;&#039;&#039;was kommt&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;aus dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, wird eins mit dem Göttlichen - &#039;&#039;&#039;und was kommt von anderer Seite?&#039;&#039;&#039; Weil, die andere Seite, die Widersacherseite, sage ich mal, fördert unsere Freiheit sehr indirekt, indem sie sie immer herausfordert und sie uns eigentlich immer wieder nehmen will und uns etwas als Freiheit verkaufen will, was gar nicht aus unserem Willen entspringt. Aber wo wir halt glauben: &amp;quot;Ja, das klingt ja recht vernünftig. Na, mach ich&#039;s halt so.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=458s Der Verstand ist ein Werkzeug: Wir können ihn im göttlichen Sinne gebrauchen oder im Sinne der Widersacher 0:07:38] ===&lt;br /&gt;
Gerade der &#039;&#039;&#039;Ahriman überzeugt uns immer mit&#039;&#039;&#039; Vernunftgründen oder Verstand… sagen wir besser &#039;&#039;&#039;Verstandesgründen&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Vernunft&amp;quot; wäre ja noch mehr, da würden wir die göttliche Stimme in uns wirklich vernehmen. Aber &#039;&#039;&#039;der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles beweisen zu können&#039;&#039;&#039;. Alles. Es gibt nichts, was man mit dem Verstand nicht beweisen könnte. Man muss sich &#039;&#039;&#039;nur die richtigen Fakten&#039;&#039;&#039;, die richtigen Tatsachen zusammensuchen &#039;&#039;&#039;und eine logische Verbindung&#039;&#039;&#039; dazwischen &#039;&#039;&#039;knüpfen&#039;&#039;&#039;. Und jeder wird einsehen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das muss so sein.&amp;quot; Und das muss mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Verstand ist ein Werkzeug, das wir im guten oder im schlechten Sinne gebrauchen können&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir können es gebrauchen, um bewusst in die Wirklichkeit einzutauchen und sie in ihrer Vielfalt erfassen zu können und die Zusammenhänge klar und bewusst zu sehen. &#039;&#039;&#039;Aber wir können uns auch von der Wirklichkeit lösen und genauso klar eine Illusion erfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir das nicht unterscheiden können, dann gehen wir auf einen Irrweg. Und das heißt, es geht letztlich drum, das Ich zu erfassen; &#039;&#039;&#039;das Ich zu erfassen&#039;&#039;&#039;, in dem der göttliche Funke von uns beständig neu entfacht wird. &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese Aktivität spüren&#039;&#039;&#039;, wenn wir diese Aktivität erfassen, &#039;&#039;&#039;dann&#039;&#039;&#039; sind wir in dem drinnen, dass &#039;&#039;&#039;der göttliche Wille durch uns wirksam&#039;&#039;&#039;werden kann. Und in einer noch ganz anderen Form wirksam werden kann, als es in der vorchristlicher Zeit der Fall war, wo es einfach von oben kam und wir uns halt öffnen konnten diesem Willen - als Werkzeug im Grunde -, aber noch ohne den wirklichen eigenen Beitrag zu leisten. Das ging in vorchristlicher Zeit nicht. &#039;&#039;&#039;Jetzt geht&#039;s&#039;&#039;&#039; umgekehrt &#039;&#039;&#039;darum, eben diesen eigenen Beitrag dazu zu liefern, der sonst nicht entstehen würde&#039;&#039;&#039; und den der ganzen geistigen Welt zurück zu schenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=588s Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48] ===&lt;br /&gt;
Das betrifft eben auch &#039;&#039;&#039;unser zentrales Thema&#039;&#039;&#039; jetzt, also &#039;&#039;&#039;das Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das christliche Gebet überhaupt. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist das zentrale christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, das eben einen ganz anderen Charakter hat als Anbetung im vorchristlichen Sinne. Anbetung heißt jetzt oder &#039;&#039;&#039;beten heißt jetzt: Sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zu dem Göttlichen und der geistigen Welt&#039;&#039;&#039; etwas zu geben, &#039;&#039;&#039;etwas zu schenken&#039;&#039;&#039;. Also, das sollte zumindest immer mehr, immer mehr zunehmen, immer mehr wachsen. Und der alte Weg wird zurückgehen. Und das heißt, wenn wir am Puls der Zeit unseres Bewusstseinsseelenzeitalters sind oder sein wollen, dann geht&#039;s drum, immer mehr &#039;&#039;&#039;Bewusstsein dafür zu entwickeln&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wo ist das Ich tätig, wo ist etwas anderes tätig?&#039;&#039;&#039; Und eben, wenn etwas anderes tätig ist, dem wir uns bewusst oder unbewusst einfach unterwerfen, dann können wir sicher sein, dass es die Widersacher sind, die das von uns fordern oder die uns dazu verleiten. Und das kann sehr, sehr… sehr erhaben ausschauen. Und &#039;&#039;&#039;man kann sich wunderbar&#039;&#039;&#039; auch&#039;&#039;&#039;heilig fühlen&#039;&#039;&#039;, weil: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich unterwerfe mich dem göttlichen Willen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;aber es wird mehr erwartet von uns heute&#039;&#039;&#039;. Es wird erwartet, dass wir aus unserem Ich etwas beitragen zur ganzen Gestaltung der geistigen Welt. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;im Schöpfungsgeschehen die große Revolution&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, die Um-wälzung,&#039;&#039;&#039;die wirklich radikale Umwälzung&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;ich denke, dass das heute noch sehr wenig verstanden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039;. Weil, wir haben zwar im Prinzip die Möglichkeit zur Freiheit, das heißt zur Erkenntnis, &#039;&#039;&#039;dass da ein Ich drinnen ist, das schöpferisch frei ist&#039;&#039;&#039; und umgestalten kann, aber es wird noch sehr, sehr wenig erlebt, habe ich den Eindruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir halten noch sehr stark unser Ego&#039;&#039;&#039;, also unser kleines irdisches Ich mit seinen irdischen Wünschen und Bedürfnissen, die durchaus legitim sind, aber wir halten das schon &#039;&#039;&#039;für das Ganze&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und das ist es nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist im Grunde ein Mittel, ein Werkzeug, mit dem wir hier in der irdischen Welt tätig werden können. Dazu brauchen wir das Ego. &#039;&#039;&#039;Ich sage nicht, das Ego ist was Schlechtes, überhaupt nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist nur schlecht, wenn wir nicht unterscheiden können. Und wenn wir nicht wissen, wer hat die Führung. &#039;&#039;&#039;Es sollte immer so sein, dass das Ego&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in den Dienst des Ichs sich stellt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und nicht umgekehrt:&#039;&#039;&#039; dass das Ich irgendwo draußen bleibt und unten halt das Ego für sich werkelt. &#039;&#039;&#039;Dann ist die Gefahr eben sehr groß, dass wir auf die Widersacherpfade kommen&#039;&#039;&#039; - und sie tun alles dazu, uns den Weg schmackhaft zu machen. Es ist immer der einladendere Weg. &#039;&#039;&#039;Weil, der Weg des freien Ich ist der&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Ich stehe&#039;&#039;&#039; mutterseelenallein, &#039;&#039;&#039;verlassen von allen guten Geistern da&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;bis ich&#039;&#039;&#039; dann endlich &#039;&#039;&#039;darauf komme&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;in meinem Ich ist ja die ganze göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; drinnen.&amp;quot; Und wieviel ich davon, sozusagen, in Regsamkeit bringen kann, liegt nur an mir selber. Wenn ich &#039;&#039;&#039;meinen Willen&#039;&#039;&#039; nicht anspanne und tue, dann wird nichts passieren, vielleicht gar nichts passieren oder sehr wenig passieren. &#039;&#039;&#039;Wenn ich ihn stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können&#039;&#039;&#039; zu dem, was Menschheitsentwicklung, Weltentwicklung ist, weil, es betrifft eben nicht nur uns Menschen, sondern es betrifft die ganze Natur, &#039;&#039;&#039;es betrifft die ganze Erde und&#039;&#039;&#039; darüber hinaus - also &#039;&#039;&#039;letztlich unser ganzes Planetensystem&#039;&#039;&#039;. Und wenn man es noch größer denken will: &#039;&#039;&#039;Wir geben dem ganzen Kosmos etwas&#039;&#039;&#039; - oder können es auf jeden Fall. Sollen es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=851s Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann 0:14:11] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist das Angebot, das die Gottheit uns gemacht hat&#039;&#039;&#039;. Aber sie kann uns nicht zwingen dazu, was zu machen, das müssen wir selber wollen. Und &#039;&#039;&#039;das zu erkennen, ist&#039;&#039;&#039; eben auch &#039;&#039;&#039;ganz wichtig für das richtige Verständnis des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das appelliert ganz an das Ich und ganz an das wache Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Und daher haben die christlichen Gebete einen anderen Charakter als die vorchristlichen Gebete. Und wenn sie richtig gebetet werden, verlangen sie, dass man ganz mit dem Ich-Bewusstsein dabei ist. Und &#039;&#039;&#039;jede Bitte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die nur aus dem Ego heraus kommt&#039;&#039;&#039; - ich sage bewusst &amp;quot;nur aus dem Ego heraus kommt&amp;quot; -, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;gegen den Sinn des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;. Ich meine, bei manchen Dingen ist es ganz klar, wenn ich nur so ganz oberflächlich um Dinge bitte, die nur meinem Eigennutz dienen, werden wahrscheinlich die meisten Menschen einsehen, dass das vielleicht doch nicht ganz im Sinne des Gebetes sein kann: &amp;quot;Bitte, bitte, lieber Gott, schau, dass ich reich werde und dass ich mich nicht mehr anstrengen muss im Leben&amp;quot;, oder irgend so was…, &amp;quot;Bitte, bitte, sorge dafür, dass ich a Lotto Zwölfer… ähhh …Sechser mache.&amp;quot; Wurscht... I verdoppel es gleich, i leg gleich mehr drauf... Na, das wird nicht unbedingt das Richtige sein, sondern &#039;&#039;&#039;die Grundbitte&#039;&#039;&#039; besteht eigentlich darin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe, die ich mir gesetzt habe aus meinem Ich heraus, dass ich sie so gut als möglich erfüllen kann und dass ich meinen Willen so anspannen kann, dass ich meinen Weg gehe, meinen Beitrag leiste, auch unter widrigen äußeren Bedingungen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Also das heißt, das ist auch die Bitte um die Kraft, dass ich meinem Weg treu bleibe, auch wenn es oft sehr schwierig wird, und ich scheinbar viele, viele Umwege gehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vielleicht&#039;&#039;&#039; schlägt mich &#039;&#039;&#039;eine Krankheit&#039;&#039;&#039;, die mag karmische Ursachen haben, aber dann ist trotzdem &#039;&#039;&#039;die Bitte&#039;&#039;&#039;da, dass ich einen Weg finden möge, &#039;&#039;&#039;trotz dieser Erschwernis, meinen Beitrag leisten zu können&#039;&#039;&#039;. Und der mag dann vielleicht sehr bescheiden ausschauen. Vielleicht bin ich dann ans Bett gefesselt, kann mich nicht mehr rühren, kann nur mehr innerlich mich beschäftigen damit - und vielleicht gerade da meine größte geistige Kraft entwickeln. Also, &#039;&#039;&#039;Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen&#039;&#039;&#039;; kann es auch heißen, sie sind sehr wichtig, aber &#039;&#039;&#039;es gibt viele Wege&#039;&#039;&#039;, die man gehen kann und auch, wenn man &#039;&#039;&#039;äußerlich ganz behindert&#039;&#039;&#039; oder verhindert ist, tätig zu werden, &#039;&#039;&#039;kann man&#039;&#039;&#039; sehr wohl eine &#039;&#039;&#039;ganz starke geistige Arbeit leisten&#039;&#039;&#039;. Und man kann eine &#039;&#039;&#039;ganz starke Arbeit&#039;&#039;&#039; leisten, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in der Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht gerade in einer Krankheit oder in einer schweren Schicksalssituation ganz stark an mich herantreten. &#039;&#039;&#039;Wie gehe ich mit diesen Widersachern um?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=1051s Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31] ===&lt;br /&gt;
Und da ist &#039;&#039;&#039;der Weg für die Zukunft der:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039;. Nicht nur, dass ich kämpfe gegen die Widersacher, sondern &#039;&#039;&#039;dass ich eigentlich sie auf den richtigen Weg führe&#039;&#039;&#039;; das heißt, an ihrer Erlösung mitwirke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039;auch &#039;&#039;&#039;nicht nur als Widerstand zu empfinden&#039;&#039;&#039;, sondern zu sagen: &amp;quot;Ja, dieser Widerstand hilft mir, bewusst zu werden&amp;quot;, aber ich kann auch ein Schäuferl darauf legen und kann sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das ist eure Aufgabe - und ich zeige euch den richtigen Weg.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, dass &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt nicht ganz genau Bescheid wissen, was ihre Aufgabe ist. Und sie haben - also namentlich die ahrimanischen Mächte ganz besonders, noch mehr als die luziferischen - &#039;&#039;&#039;haben eigentlich einen großen Respekt vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Und auch eine gewisse Angst vor dem Menschen, &#039;&#039;&#039;weil er ihnen unheimlich ist&#039;&#039;&#039;, weil eben genau dieser Zugang zum schöpferischen Funken unmittelbar im Ich zu haben - unmittelbar im Ich diesen Zugang zu haben -, das ist etwas, was sie nicht verstehen können. Das ist ihnen nicht zugänglich. Und &#039;&#039;&#039;sie spüren&#039;&#039;&#039; aber: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat eine Kraft, die sie nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;, die für sie völlig unberechenbar ist, im Grunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der Ahriman fürchtet den Menschen mehr, als wir Grund haben, ihn zu fürchten&#039;&#039;&#039;. Weil er weiß oder &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;wissen: Ihr Schicksal hängt ab davon, was der Mensch tut&#039;&#039;&#039;. Aber sie können nicht vorherberechnen, sozusagen, was der Mensch tun wird. &#039;&#039;&#039;Und sie versuchen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt immer auf einen Weg &#039;&#039;&#039;zu leiten&#039;&#039;&#039;, von dem sie glauben, dass das der für sie beste ist. Aber in Wahrheit ist &#039;&#039;&#039;der beste Weg&#039;&#039;&#039; der, &#039;&#039;&#039;dass wir sie&#039;&#039;&#039; nach und nach &#039;&#039;&#039;zu einem Verständnis bringen dessen, was&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;in der Ich-Kraft drinnen ist&#039;&#039;&#039;, was in diesem Freiheitsmoment drinnen ist. Und ich habe das schon mehrmals in den Vorträgen gesagt: Dann werden… gerade &#039;&#039;&#039;die erlösten Widersacher werden die ersten sein, die der Freiheit teilhaftig werden&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, sie gehen dann in gewisser Weise voran den regulären Engelhierarchien, die über uns stehen. Die kommen erst an zweiter Stelle dran. Die ersten, die teilhaftig werden, sind die erlösten Widersacher: &#039;&#039;&#039;jedes einzelne ahrimanische Wesen, das von uns erlöst wird&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wir werden nicht gleich Ahriman, also die gesamte ahrimanische Welt… weil, &#039;&#039;&#039;wer ist Ahriman?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten und in verschiedensten Hierarchiestufen&#039;&#039;&#039;, und von mir aus gibt es eine an der Spitze, die höchste, aber die umfasst alle irgendwo. Das Ganze werden wir nicht gleich erlösen können, aber wir fangen an mit einzelnen ahrimanischen Wesenheiten, kleinen, von mir aus, ahrimanischen Wesenheiten, wo dann irgendwann einmal der Funke fällt, weil wir eben nicht so reagieren, wie sie es vorherberechnen, aber es so - wie soll ich sagen - so &#039;&#039;&#039;schonend sie daran gewöhnen, dass es einen anderen Weg gibt, an dem sie teilnehmen könnten, wenn sie wollen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo sie das &amp;quot;kapieren&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dass es auf ihren Willen ankommt, dann ist das der erste freie Entschluss. Dann ist es der erste freie Entschluss. Und &#039;&#039;&#039;das ist die erste Stufe, dass sie von ihrer Aufgabe entbunden werden&#039;&#039;&#039;, eben dem Menschen Widerstand zu leisten, damit er selbstständig werden kann, damit er frei werden kann - und &#039;&#039;&#039;dann fängt an das Licht zu leuchten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, aber &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; ja wir als &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den allergrößten Gewinn&#039;&#039;&#039;, wenn wir den Menschen dort hingeführt haben. Die Frucht davon bekommen wir. Natürlich der Mensch auch, aber &#039;&#039;&#039;mit dem Menschen bekommen wir es auch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist das ganz Große. Und das ist auch mit ein Grund, warum wir heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter im Grunde uns nicht nur mit den Engelwesenheiten beschäftigen sollten, die über uns stehen, sondern sehr intensiv eben auch mit den Widersacherkräften, weil, &#039;&#039;&#039;da liegt eine große Aufgabe für uns&#039;&#039;&#039;. Und das ist &#039;&#039;&#039;eine Aufgabe, die im Grunde nur wir lösen können - wir in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;. Die Christus-Kraft steht uns zur Verfügung. Aber von uns muss der Impuls ausgehen, der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;macht&#039;s nicht für uns. Er &#039;&#039;&#039;kann nicht den Ahriman besiegen oder verwandeln für uns&#039;&#039;&#039;. Das können wir. Also, diese Widersacher sind eben gerade so bestellt worden, dass im Grunde &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; jeden Einfluss auf ihr Reich ausgeschlossen &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; und dass sie &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;begründet&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht einmal hineinschauen&#039;&#039;&#039; kann oder &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;, dadurch dass er &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;ist und zu Gleichem, in gewissem Sinn, göttliches und menschliches Ich, &#039;&#039;&#039;göttliches Wesen und Menschenwesen, geworden&#039;&#039;&#039; ist - und damit allen Menschen vorangegangen ist &#039;&#039;&#039;als Erster, der diese Vereinigung in sich erlebt&#039;&#039;&#039; hat… aber es geht drum, dass wir alle es in uns erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=1420s Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe 0:23:40] ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr: &#039;&#039;&#039;In jedem Menschen lebt der Christus&#039;&#039;&#039;. Und es geht nur drum, dass er erwacht, dass dieses Bewusstsein für den Christus in uns erwacht, dass unser Ich wach wird - nicht, der Christus ist eh wach - aber es ist sogar tatsächlich so, dass wenn der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; jetzt… Also, &#039;&#039;&#039;wo lebt er denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Also, ja, er hat sich mit der Erdensphäre verbunden, aber eigentlich geht es jetzt gar nicht so sehr um die physische Sphäre, sondern um die &#039;&#039;&#039;Äthersphäre der Erde, in der lebt er&#039;&#039;&#039;. Und da ist das &#039;&#039;&#039;Potenzial&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass neue Belebenskräfte hineinkommen, wenn wir dazu etwas beitragen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus verstärkt es so, dass das auch der ganzen Erde zugute kommt. Er lebt in dieser Erdensphäre, und &#039;&#039;&#039;er lebt verbunden mit einer engelartigen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Könnten wir ja mal behandeln, welche Wesenheit das denn sein wird, lasse ich jetzt einmal als Frage offen. Wir kennen sie. Wir kennen sie. &#039;&#039;&#039;Eine Wesenheit, die schon seit langer, langer Zeit mit dem Christus verbunden war und einmal auch auf Erden verbunden war&#039;&#039;&#039; mit - oder &#039;&#039;&#039;vorbereitet hat diese Verbindung mit dem Christus auch im Physischen&#039;&#039;&#039;. Und die nie mehr wieder inkarniert worden ist auf Erden in einem physischen Leib, aber weiter begleitet den Christus, eng verbunden ist damit. Und die aber zum Beispiel, Rudolf Steiner beschreibt das sehr deutlich, wie &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, als so stark der Materialismus aufgekommen ist, so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen seelischen Erstickungstod erlebt&#039;&#039;&#039; hat. &#039;&#039;&#039;Nicht der Christus&#039;&#039;&#039; direkt selber, &#039;&#039;&#039;sondern diese Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, ja, &#039;&#039;&#039;der Seelenleib des Christus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; - in der ätherischen Welt, das Ganze. Und dieses Ereignis, das sich im 19. Jahrhundert abgespielt hat… Und &#039;&#039;&#039;als Folge&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;kam der Michael&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; also namentlich &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Scharen&#039;&#039;&#039;dann &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunter geworfen hat&#039;&#039;&#039;, also große Verdunkelung dadurch auf der Erde. Weil, es ist ja ganz wichtig: Der Michael hat diese Scharen besiegt in dem Sinne, &#039;&#039;&#039;dass wir sie jetzt haben&#039;&#039;&#039;. Also, es ist nichts weniger geworden, sondern er hat sie uns übergeben im Grunde. &#039;&#039;&#039;Das ist die Tat des Michael&#039;&#039;&#039;. Und das ist die richtige Tat des Michael. Also, er macht nichts für uns. Er kann es gar nicht. &#039;&#039;&#039;Er kann den Ahriman nicht besiegen, sondern das ist unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist &#039;&#039;&#039;die Aufgabe jetzt&#039;&#039;&#039; zu sehen hier diese schwarzen Scharen, wenn man so will, einerseits; zu sehen aber andererseits auch, wie da jetzt &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheit, die mit dem Christus verbunden&#039;&#039;&#039; (ist), wie&#039;&#039;&#039;derer Bewusstsein komplett verdunkelt wurde, indem die Menschen&#039;&#039;&#039; halt auf Erden &#039;&#039;&#039;den Materialismus entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie wir&#039;&#039;&#039; eben erstens auch &#039;&#039;&#039;dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039; - oder engelartigen Wesenheit - &#039;&#039;&#039;helfen können&#039;&#039;&#039;, helfen sollen, &#039;&#039;&#039;wie wir da Licht hineinbringen können&#039;&#039;&#039;, das muss alles von uns kommen. Und eine dieser &#039;&#039;&#039;Früchte, dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verdunkelung des Bewusstseins dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, dieser engelartigen Wesenheit… Ihr seht, ich lege immer den Wert auf &amp;quot;engelartiges&amp;quot;, ist nicht ein Engel im klassischen Sinn. Aber was hat das bewirkt? &#039;&#039;&#039;Es hat bewirkt, dass ab dem 20. Jahrhundert die Menschen den ätherischen Christus schauen können&#039;&#039;&#039;. Wäre diese Verdunkelung nicht passiert, könnten wir Menschen nicht den ätherischen Christus schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=1687s Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was heißt den ätherischen Christus schauen, erleben, erfassen, spüren?&#039;&#039;&#039; Also zunächst einmal, das ist der Beginn: &#039;&#039;&#039;spüren, wie die Christus-Kraft in unseren Lebenskräfte wirkt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir durch unsere geistige Arbeit, mit der wir an unserer Seele arbeiten: Dann geht etwas von dieser Kraft, wird vom Christus aufgenommen und &#039;&#039;&#039;wird belebende Kraft in unserem Ätherischen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es wird auch etwas von unserem Ätherischen wirklich &#039;&#039;&#039;zu Lebensgeist umgewandelt&#039;&#039;&#039;. Und das ist eine ganz, ganz starke Kraft. Und &#039;&#039;&#039;zu erkennen, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;verbunden ist mit dem Christus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;damit fängt das Schauen des ätherischen Christus an&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das heißt, wir beginnen diese Kraft, die eigentlich in uns zu wirken beginnt, zu schauen. Das heißt, sie zuerst einmal zu spüren. Ihr müsst jetzt alle nicht warten: &amp;quot;Ah! Wann kommt denn das? Ich habe noch nichts gesehen.&amp;quot; Erstens stellt man es sich meistens falsch vor. Man hat alle möglichen Vorstellungen, wie das sein könnte. Und ich kann euch dazu nur das Eine sagen: &#039;&#039;&#039;So wie man es sich vorstellt, ist es unter Garantie nicht&#039;&#039;&#039;. Wie es wirklich ist, das muss man &#039;&#039;&#039;einfach abwarten&#039;&#039;&#039;. Aber man beginnt &#039;&#039;&#039;diese Lebenskraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmal zu spüren in sich&#039;&#039;&#039;. Diese belebende Kraft und, ja, wo spürt man sie besonders? Oder wo ist sie besonders wichtig? Sicher jetzt bezüglich Krankheit, Gesundheit, aber das ist gar nicht das Wichtigste. &#039;&#039;&#039;Das Wichtigste ist, dass man sie zu spüren beginnt im sozialen Zusammensein&#039;&#039;&#039;. Alles, jede soziale Gemeinschaft, jede wirklich lebendige soziale Gemeinschaft, da ist das Band, sind die Ätherkräfte. Das ist das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Und wenn es mehr ist, ist es auch gut. Aber wenigstens zwei oder drei, damit fängt es an. Drei ist besonders gut, weil, da wird&#039;s dann so richtig lebendig. Da fängt es an in Bewegung zu kommen - und &#039;&#039;&#039;dann lebt etwas von der Christus-Kraft in dieser Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Und das ist diese große Verstärkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, was jeder einzelne Mensch an sich arbeitet, um an seinen Lebenskräften zu arbeiten, das heißt, sich &#039;&#039;&#039;gute Gewohnheiten&#039;&#039;&#039; anzueignen, und das dauert lang, weil alles was Gewohnheit... &#039;&#039;&#039;Gewohnheit&#039;&#039;&#039;ist jetzt so &#039;&#039;&#039;ein Wort, das man missverstehen kann&#039;&#039;&#039;. Aber es wird einfach &#039;&#039;&#039;eine Kraft in uns&#039;&#039;&#039;, die wir selbstverständlich zur Verfügung haben. Wir bemühen uns einmal, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, dass das funktioniert, dass ich nicht immer gleich in Rage komme, wenn mir irgendwas entgegenkommt, was mir halt gerade nicht passt, oder dass ich nicht immer träge bin und mich nichts aufregen kann und mir alles gleichgültig ist - oder was immer auch sonst ist. &#039;&#039;&#039;Daran zu arbeiten, dass das seelische Erleben wirklich angemessen ist dem, was passiert in der Welt&#039;&#039;&#039;, das ist schon schwer genug. Aber wir müssen uns immer wieder von Neuem anheben - und bei jedem Mal entscheidet sich es: Haben wir die Kraft oder nicht? Aber &#039;&#039;&#039;wenn es Lebenskraft wird, wird es zu etwas,&#039;&#039;&#039; was selbstverständlich da ist, &#039;&#039;&#039;was zu unserem Wesen gehört&#039;&#039;&#039; dann, weil wir es durch unsere Ich-Tätigkeit uns angeeignet haben. &#039;&#039;&#039;Es ist Bestandteil geworden unserer Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;die höheren geistigen Wesensglieder&#039;&#039;&#039; sind nicht so wie eine Hülle um das Ich herum. Sie &#039;&#039;&#039;sind eigentlich Bestandteil des Ich&#039;&#039;&#039;. Man könnte eigentlich fast sagen, es ist umgekehrt: &#039;&#039;&#039;Das Ich ist die äußere Hülle, und da drinnen entwickelt sich jetzt das Geistselbst&#039;&#039;&#039; und das gehört zum Ich dazu. Und &#039;&#039;&#039;es entwickelt sich&#039;&#039;&#039;, anfänglich zumindest, &#039;&#039;&#039;der Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dann &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das wirklich lebensspendende, &#039;&#039;&#039;lebensbildende Kraft, vor allem in der Bildung einer lebendigen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=1963s In der Gemeinschaft freier Menschen bedarf es keiner Regeln: An der Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten in der nächsten Kulturepoche kann jeder teilnehmen 0:32:43] ===&lt;br /&gt;
Und das ist der Schritt, wo ich immer sage: &#039;&#039;&#039;Eine wirkliche Gemeinschaft freier Menschen&#039;&#039;&#039; wird dort entstehen, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Mensch&#039;&#039;&#039; sich ganz stark auf sein Ich stellen kann und &#039;&#039;&#039;aus seinem Ich heraus tätig&#039;&#039;&#039; wird. Und jeder hat einen anderen Impuls. Und das Große ist: Diese Kräfte strömen zusammen - und da ist der &#039;&#039;&#039;Christus mitten drinnen&#039;&#039;&#039;. Und aus dem entsteht was &#039;&#039;&#039;viel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;viel Größeres, als ich alleine machen könnte&#039;&#039;&#039;. Aber dazu muss ich in diese soziale Begegnung kommen. Da entscheidet sich es. Das ist der nächste Schritt, das kann ich nimmer allein meditieren, in meinem Kammerl nur machen, sondern &#039;&#039;&#039;da muss ich wirklich zu den Menschen hingehen und mich mit ihnen austauschen und mit ihnen diesen gemeinsamen Lebensstrom bilden&#039;&#039;&#039;, der gerade reich wird durch die unterschiedlichen Kräfte, die jeder einbringen kann. Also, das ist die Überwindung jeglicher Gleichschaltung. Da geht es nicht drum: &amp;quot;Aha, wir bilden eine Gemeinschaft, wir haben dieses Programm, diese Regeln.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regeln. Wenn das wirklich vollendet ist, gibt es überhaupt keine Regeln&#039;&#039;&#039;, sondern man nimmt einander wechselseitig wahr, spürt die Impulse, die der andere geben kann, nimmt sie auf seine individuelle Art auf und &#039;&#039;&#039;unterstützt&#039;&#039;&#039; damit zugleich, &#039;&#039;&#039;was der andere kann&#039;&#039;&#039; - und so bei jedem. Das ist &#039;&#039;&#039;Zukunftsmusik&#039;&#039;&#039; natürlich noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da sind wir noch ziemlich weit weg davon, &#039;&#039;&#039;aber das sollte spätestens in der nächsten Kulturepoche passieren&#039;&#039;&#039;; bis zu einem gewissen Grad auf jeden Fall sollte das passieren. Das sind dann die Menschen… die das schaffen, &#039;&#039;&#039;die bilden die Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten&#039;&#039;&#039;. Ihr wisst, da ist aber keine Anzahl damit gemeint, sondern eine bestimmte geistige Qualität, die damit verbunden ist. Es geht nicht darum: &amp;quot;Sind es jetzt 144 Tausend- oder kann noch einer dazukommen? Nein, nein, geht nicht.&amp;quot; Na, es können! &#039;&#039;&#039;Wenn es ideal ist, sind es Milliarden Menschen&#039;&#039;&#039;. Und trotzdem haben sie alle diese Qualität &amp;quot;144 Tausend&amp;quot;, über das haben wir schon einmal gesprochen; will ich mich nicht zu sehr verbreiten drüber. Aber das heißt, &#039;&#039;&#039;alles geistige Streben jetzt in unserer Zeit beweist sich in den sozialen Gemeinschaften&#039;&#039;&#039;, die sich bilden, &#039;&#039;&#039;und welchen Charakter haben sie&#039;&#039;&#039;. Sind sie Gemeinschaften immer noch nach dem alten Schlag hierarchisch geordnet irgendwo? Man einigt sich auf ein Programm, das wir alle durchziehen. Also, damit kann man schon wissen: Alles, was &#039;&#039;&#039;Parteiprogramme&#039;&#039;&#039; sind, hat &#039;&#039;&#039;mit dem christlichen Impuls&#039;&#039;&#039; schon einmal &#039;&#039;&#039;grundsätzlich nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, selbst wenn es gute Programme sind. Sondern &#039;&#039;&#039;es geht darum&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass da absolute Freiheit drinnen herrscht&#039;&#039;&#039; und dass jeder seinen Impuls einbringt. &#039;&#039;&#039;Und das Programm ändert sich im Grunde jeden Tag&#039;&#039;&#039; und kann immer wieder korrigierend eingreifen, das ist ganz wichtig. Ist natürlich Zukunftsmusik. Ist jetzt im Grunde noch nicht wirklich zu schaffen. Aber &#039;&#039;&#039;jetzt müssen die ersten Schritte dazu passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es dann in einer ferneren Zukunft &#039;&#039;&#039;Realität&#039;&#039;&#039; werden soll, &#039;&#039;&#039;in der Kulturepoche von Philadelphia, der Bruderliebe, also der nächsten Kulturepoche&#039;&#039;&#039; - oder, um es geschlechtsneutral zu sagen, der Geschwisterliebe oder wie immer man es nennen will. Hängt überhaupt nicht vom Geschlecht ab, hängt nicht vom Alter ab, überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; dann der Kinder, Erwachsene, Greise, Greisinnen: &#039;&#039;&#039;Alles kann teilnehmen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=2199s Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und jeder kann was dazu beitragen&#039;&#039;&#039;, weil jeder besondere Qualitäten hat. Also zum Beispiel, wieder betrifft es unser Thema mit dem Beten sehr stark, was Rudolf Steiner ja wirklich oft, oft, oft, oft ausgesprochen hat: &#039;&#039;&#039;Im Alter kann man segnen, wenn man als Kind beten gelernt hat, die Hände falten gelernt hat&#039;&#039;&#039;, beten gelernt hat. Die Frage ist, nur wie. Und das heißt auch verehren gelernt hat, &#039;&#039;&#039;etwas Höheres verehren gelernt hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auch einen anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, selbst wenn er einen Fehler haben mag, alles. Aber zu sehen, da ist ein Mensch, der hat in seinem Leben… Ja, das Kind wird das noch gar nicht so erfassen können, was der alles getan hat, aber es spürt: Da ist ein Mensch da, der hat was Großes getan in seinem Leben; muss nicht äußerlich groß sein, aber &#039;&#039;&#039;er hat an sich gearbeitet und vor diesem Menschen habe ich Ehrfurcht&#039;&#039;&#039;. Steiner schreibt es oder sagt es so schön: Wo ich fast Scheu habe die Klinke zu berühren zu der Tür, wo der dahinter vielleicht sein Zimmer hat oder was, dort hinein zu gehen, wo ich mit einer heiligen Ehrfurcht hineingehe. Weil ich mir bewusst bin, na, &amp;quot;bewusst&amp;quot;, als Kind bin ich es mir noch nicht bewusst, aber unbewusst ist es dann noch, aber &#039;&#039;&#039;damit bereite ich vor, später die Kraft des Segnens haben zu können&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und segnen heißt auch nicht jetzt irgendein Sprücherl aufsagen: &amp;quot;Und ich segne dich&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wo mandurch das, was man geworden ist - und zwar gerade im Ätherischen geworden ist - geradezu heilsame Kräfte auf seine Umgebung ausströmt&#039;&#039;&#039;. Und wenn man sein Leben anschaut, wird man sich vielleicht erinnern können: Da gibt es &#039;&#039;&#039;immer wieder mal Menschen&#039;&#039;&#039;, wenn die hereinkommen in eine Gemeinschaft oder wo: Es geht von ihnen eine, ja, segnende Kraft aus. &#039;&#039;&#039;Wenn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt, ist plötzlich die ganze Gemeinschaft harmonisch&#039;&#039;&#039;. Irgendwie wirkt es einfach, weil die, man würde sagen, eine gute Ausstrahlung haben. Aber im Grunde liegt es daran, dass er diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte relativ stark entwickelt&#039;&#039;&#039; hat und &#039;&#039;&#039;lebensspendende Kraft jetzt in das soziale Geschehen hineintragen&#039;&#039;&#039; kann. Dazu muss er gar nichts äußerlich tun, also er muss nicht einmal irgendeine Segengeste machen; die hat mehr symbolischen Charakter. Aber &#039;&#039;&#039;es wirkt durch das, was dieser Mensch geworden ist in seinem langen, langen Leben&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;dazu gehört, dass ich als Kind verehren gelernt habe&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;in so ganz kindlicher Naivität&#039;&#039;&#039;verehren gelernt habe. Nicht grübeln: &amp;quot;Ja, ist der das überhaupt wert - oder, na, das ist auch so ein blöder Mensch wie ich.&amp;quot; Na, das denkt sich ja zum Glück das Kind gar nicht, außer es wird von den Eltern verzogen irgendwo, weil natürlich nehmen die Kinder das an, wenn jetzt die Eltern sagen: &amp;quot;Mmh, der ist auch nichts im Grunde, ist auch nur ein Mensch wie ich.&amp;quot; Also, &#039;&#039;&#039;diesen Blick zu lernen&#039;&#039;&#039;, zu schulen auch, &#039;&#039;&#039;für Menschen, die dieser Verehrung wert sind&#039;&#039;&#039;. Aber Verehrung heißt eben nicht jetzt: Anbeten wie einen Götzen oder was. Heißt auch nicht jetzt: &amp;quot;Ach, ich nehme alles von dir auf und tue selber nichts, weil ich kann&#039;s ja gar nicht.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich kann diesen Impuls aufnehmen, aber tun muss ich selber&#039;&#039;&#039;. Was entscheidend ist, ist nicht, was ich aufnehme, solange ich nicht selber was tue damit… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Schritt, den ich selber mache, wo ich sage: &amp;quot;Das ist mein Beitrag.&amp;quot; Egal wie klein, winzig der ist; wo ich es eigenständig sage, wo ich es eigenständig tue, aus meinem heraus, &#039;&#039;&#039;aus eigener Verantwortung heraus&#039;&#039;&#039; tue. Und selbst wenn ich mal daneben liege damit: ganz egal, es kommt auf dem Weg, ich muss tätig werden dabei. Und da seht ihr, man könnte sagen: &#039;&#039;&#039;Das Karma des Betens, das gute Karma des Betens, des richtigen Betens, ist, dass ich dann später segnen kann - alleine durch meine Anwesenheit&#039;&#039;&#039;. Das genügt im Grunde schon. Und eben genau das ist das, &#039;&#039;&#039;was man&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;als Kind wahrnehmen kann&#039;&#039;&#039;, unbewusst noch, aber man spürt: &#039;&#039;&#039;Da ist ein Mensch, der strahlt etwas aus&#039;&#039;&#039;, man sagt sich das nicht in Gedanken, aber man spürt es einfach. Etwas, was ich als groß, als starke Kraft empfinde und von dem ich innerlich empfinde: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;So etwas möchte ich auch einmal können.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das geht nur, wenn ich nicht sage: &amp;quot;Jetzt bin ich schon so groß, der interessiert mich gar nicht, ich bin ja selber größer.&amp;quot; Sondern wo ich sage: &amp;quot;Jetzt trinke ich noch ganz von deiner Kraft, aber es ist mir ein Beispiel, ein Zeichen dafür, &#039;&#039;&#039;eine Anregung, dass ich etwas aus dem mache, was ich als kleines Kind aufgenommen habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039;, dass ich diesem Menschen begegnet bin und &#039;&#039;&#039;dass ich ihm&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;der richtigen, seelisch offenen Haltung begegnet bin&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das heißt Ehrfurcht haben, Verehrung haben. Das heißt nicht Götzenanbetung, überhaupt nicht. Ganz und gar nicht. Und im Laufe des Lebens wird man, wenn es gut läuft, auch in gewisser Weise noch ein bisschen ebenbürtiger dem verehrten Menschen, weil ich etwas aus dem Impuls gemacht habe. Das heißt, ich nähere mich dem, was er halt vielleicht schon noch viel mehr entwickelt hat, aber ich beginne, mich auch dorthin zu entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und wenn das nicht passiert, passiert gar nichts Fruchtbares&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=2584s Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04] ===&lt;br /&gt;
Also, das nur so als Hinleitung einmal dazu, dass das &#039;&#039;&#039;Beten im christlichen Sinn&#039;&#039;&#039; nichts ist, wo ich mir erwarte: Irgendwer macht was für mich; ich brauche es nicht zu tun. Sondern es geht um &#039;&#039;&#039;die Bitte darum, dass ich mir meiner Kraft bewusst werde&#039;&#039;&#039; in mir &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; (sie) - egal unter welchen Einschränkungen ich leide - trotzdem &#039;&#039;&#039;etwas davon rege machen kann&#039;&#039;&#039;. Um das geht es. &#039;&#039;&#039;Und gerade dadurch erfüllt sich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;, gerade dadurch. Und wie gesagt, &#039;&#039;&#039;es geht selbst in der ärgsten Beschränkung&#039;&#039;&#039;. Ich kann im Gefängnis in Ketten liegen - und es geht. Ich kann ans Krankenbett gefesselt sein - und es geht. In der Art, wie ich zum Beispiel mit der Situation umgehe, da kann sehr viel drinnen liegen. Ich kann sagen: &#039;&#039;&#039;Es wird geschehen, was geschehen soll. Das heißt, ich komme in Einklang mit meinem Schicksal, auch wenn es tödlich endet&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das Leben endet meistens tödlich, an dem kommen wir sowieso nie vorbei; und der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn ich das, was ich erfüllen kann in meinem Erdenleben, in diesem Erdenleben, erfüllt habe. Und dann ist es im Grunde Zeit zu gehen. Dann… aber dazu gehört Größe. Ich meine, dazu gehört Größe. Ich meine, es lässt sich sehr bequem reden… Wenn das vielleicht noch ein paar Jährchen weit weg ist, redet sich leichter drüber, als wenn man schon in den letzten Zügen liegt. Aber da den Frieden zu finden, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Es ist in Ordnung, es geschehe, wie es geschehen soll&#039;&#039;&#039;. Ich wehre mich nicht dagegen. Das heißt nicht, jetzt den Lebenswillen aufgeben, überhaupt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es heißt, dann nicht mit Krampf sich an etwas klammern, was einfach keinen Sinn mehr macht&#039;&#039;&#039;, sondern wo eigentlich schon &#039;&#039;&#039;alles drüben wartet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben&#039;&#039;&#039;, mitbringen, &#039;&#039;&#039;hinauftragen&#039;&#039;&#039;. Wo wir da so richtig… wenn wir da durchgehen durch die ganze geistige Welt, muss man ja sehen, wenn wir uns wirklich etwas erarbeitet haben in diesem Sinne, &#039;&#039;&#039;jubiliert die ganze Welt der Hierarchien&#039;&#039;&#039; im Grunde bis zu den höchsten hinauf. &#039;&#039;&#039;Wenn wir da durch diese ganzen Sphären durchgehen, ist das ein Licht, das wir mitbringen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zeigt&#039;&#039;&#039; ihnen schon zumindest einmal, &#039;&#039;&#039;was das ist, was der Mensch aus seiner Freiheit tun kann&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was sie in dieser Form noch nicht tun können&#039;&#039;&#039;. Damit bringen wir ein Licht hinein von etwas, was ihnen auf anderem Weg noch nicht zugänglich ist. Sie können es nur an unserem Beispiel sehen. Und &#039;&#039;&#039;damit können wir&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark eben &#039;&#039;&#039;auch für die Engelwesenheiten - bis zu den höchsten Hierarchien hinauf - etwas tun&#039;&#039;&#039;: Mit dieser Fackel sozusagen, die wir durch unser Ich entzündet haben, da in den Himmel hinaufzusteigen. Und &#039;&#039;&#039;daher ist es aus geistiger Sicht überhaupt nicht stimmig dann zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Nein, ich will noch nicht, &#039;&#039;&#039;ich will noch da unten bleiben&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und klammere mich da ganz verbissen und leide fürchterlich drunter, weil, &#039;&#039;&#039;wenn ich sage: &amp;quot;Es geschehe, was geschehen soll&amp;quot;, ist das eigentlich vorbei&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so oder so sein. &#039;&#039;&#039;Es kann ja dann wieder gut gehen&#039;&#039;&#039; im Sinne von: &#039;&#039;&#039;Vielleicht habe ich&#039;&#039;&#039; dann&#039;&#039;&#039;trotzdem noch zehn Jahre und gehe durch die Krise&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039;. Aber es ist in diesem Moment einfach: &#039;&#039;&#039;Ich ergebe mich in den göttlichen Willen, der aber zugleich der Wille meines wirklichen Ichs ist&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, das wirkliche Ich weiß, wann es Zeit ist zu gehen, nur unser Ego unten weiß es oft nicht und glaubt: &amp;quot;Na, jetzt noch nicht.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039;, und sei es mit 110 Jahren oder wann, &#039;&#039;&#039;kommt der Moment, wo es Zeit ist&#039;&#039;&#039;. Und oft ist dann nicht einmal da der Wille da - oder es ist schon Lebensverdruss. Das ist es aber auch nicht. Sondern, sozusagen, entfliehen zu wollen, zu sagen: &amp;quot;Gott sei Dank ist es endlich alles… es ist eh schon so mühsam. Gott sei Dank ist es schon zu Ende, jetzt.&amp;quot; Das ist auch nicht die richtige Einstellung. Ist alles verständlich. Aber &#039;&#039;&#039;zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Das ist ein Weg&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;von dem ich erkenne, dass das zu meinem Weg dazugehört&#039;&#039;&#039;, diese Dinge zu durchleben, &#039;&#039;&#039;und mit der Kraft, die ich mir daran entwickle, hinüberzugehen und dann gestärkt&#039;&#039;&#039; durch diese Impulse dann irgendwann &#039;&#039;&#039;in die nächste Inkarnation herunterzukommen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Weil, man lernt unheimlich viel. Ich weiß, das ist &#039;&#039;&#039;eine übermenschliche Forderung, das durchzuziehen&#039;&#039;&#039;. Na ja, weil, unser Ego jedenfalls wird es so empfinden: &amp;quot;Das kann ja kein Mensch leisten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es geht ja auch wirklich immer nur drum, danach zu streben, es zu leisten&#039;&#039;&#039;. Wir werden oft scheitern und ab und zu gelingt es einem wirklich durchzugehen und loszulassen im richtigen Zeitpunkt: &#039;&#039;&#039;Weder das Leben zu fliehen, weil es zu mühsam ist, noch sich zu klammern dran, obwohl eigentlich schon die Zeit um ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach &#039;&#039;&#039;mit Gott und sich selbst ins Reine gekommen zu sein&#039;&#039;&#039; und zu erkennen: &#039;&#039;&#039;Dieser Wille ist eins&#039;&#039;&#039;. Wenn es dann… Es heißt ja auch das Christus-Wort: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist damit gemeint &#039;&#039;&#039;nicht der Wille des Ego&#039;&#039;&#039;. Das will was anderes, vielleicht. Aber das wirkliche Ich, in dem Fall das makrokosmische Ich des Christus, das eben ganz im Einklang mit dem Vater ist: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille des Vaters ist der Wille des Christus&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht mehr unterscheidbar, nicht mehr trennbar von einander. Die Wirkungsstätte ist vielleicht eine andere, aber es ist ein und derselbe Wille. &#039;&#039;&#039;Und so ist es aber mit unserem Ich im Kleinen auch&#039;&#039;&#039;. Wir haben halt noch sehr wenig beizutragen, aber das wird mehr werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=3025s Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25] ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ist das Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das uns den Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dazu zeigt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und das ist &#039;&#039;&#039;gebaut&#039;&#039;&#039; auf den bewussten Menschen, &#039;&#039;&#039;auf den ganz Ich-bewussten Menschen&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht etwas… Ich meine, was sofort also falsch wird, wenn man es so wie eine alte Gebetsleier oder was, &#039;&#039;(Wolfgang murmelt dabei)&#039;&#039; man murmelt’s runter - und erwarte mir, jetzt passiert irgendwas, irgendwer tut was jetzt für mich. Sondern, &#039;&#039;&#039;wo ich mich ganz bewusst mit jedem Wort, mit jedem Gedanken, der da drinnen ist, verbinde&#039;&#039;&#039;. Ich sage bewusst jetzt &amp;quot;mit jedem Gedanken, der drinnen ist&amp;quot;. Das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;im Originaltext&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen oder was - oder auch noch in der lateinischen Übersetzung auch - &#039;&#039;&#039;noch eine relativ starke mantrische Kraft&#039;&#039;&#039;. Ist in Ordnung, &#039;&#039;&#039;aber die ist eigentlich nicht das Wesentliche&#039;&#039;&#039; daran. Sondern, das Wesentliche dran ist, dass ich mit ganz wachem, klaren, denkenden Bewusstsein drinnen bin - ohne irgendeine Sentimentalität, ohne irgendeine Frömmelei oder was. Das sind alles Kräfte, die total entgegen wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man auch… Also, &#039;&#039;&#039;es kann das Beten auch sehr missbraucht werden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Widersacher missbrauchen es&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark. Und &#039;&#039;&#039;vieles&#039;&#039;&#039;, was sich abspielt &#039;&#039;&#039;in den, ich sage einmal, &amp;quot;Gebetshäusern&amp;quot; oder sonst was, entspricht nicht dem, was es sein sollte&#039;&#039;&#039;; ist eigentlich unheimlich selbstgefällig. Man fühlt sich heilig und gut, wenn man das jetzt herunterleiert - und im Grunde aber gar nicht wirklich mit voll wachem Ich-Bewusstein und vollem Bewusstsein der Verantwortung, die ich in meinem Ich dafür habe, für jedes Wort dieses Gebetes, das ich spreche oder auch nur denke im Innerlichen, &#039;&#039;(dabei bin).&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gerade das christliche Gebet überhaupt, das muss nicht notwendigerweise laut gesprochen werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Hilfe, aber es soll eigentlich innerlich gedacht werden, mitgedacht werden. Und darin liegt die Kraft, ja, auf diesem Wege immer weiter zu kommen. Es hat eine ganz starke geistige Kraft dieses Gebet drinnen; &#039;&#039;&#039;es ist eigentlich ein Schulungsweg für sich&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Gar nicht so viel: da dieses Mantra und jenes, und jene Imagination und dieses Bild und jenes… &#039;&#039;&#039;Allein das Vaterunser eröffnet Welten&#039;&#039;&#039;. Eröffnet Welten. Und das ist… &#039;&#039;&#039;Gebet und Meditation geht da in eins im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht trennbar voneinander. Gerade das gibt dem Vaterunser auch die Kraft, dass es im Grunde &#039;&#039;&#039;in jeder Übersetzung, sofern sie den Gedankengehalt dieses Gebetes mitnimmt, wirksam&#039;&#039;&#039; werden kann. Eben ganz anders gegenüber alten Mantren, die ganz gebunden dran sind an die Sprache, in der sie ursprünglich verfasst sind. Weil, in einer anderen Sprache ist eben der Lautcharakter, der Klangcharakter, der Rhythmus, der Kräfte eben - aber eben nur halb bewusst oder traumbewusst locker - noch drinnen. Es kann eine Übersetzung sein, die eben jetzt ganz weggeht von dem mantrischen Charakter und nur mehr in der Gedankensprache drinnen lebt. &#039;&#039;&#039;Und dann, wenn ich das lebendig denke, dieses Gebet, dann kann ich den Text ausweiten&#039;&#039;&#039;. Der kann länger werden, viel länger werden, weil, er ist eigentlich der Keim für etwas, was ich weiterdenke und heraushole drinnen. Weil, es ist so wie ein Keim, der in uns gelegt ist, der zum Blühen gebracht werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=3298s Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58] ===&lt;br /&gt;
Naja, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, Rudolf Steiner hat das ja so schön… ja, &amp;quot;übersetzt&amp;quot; kann man eben nicht sagen: &#039;&#039;&#039;Das esoterische Apostel Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Schauen wir uns das einmal an. Es ist länger als die gewohnte Fassung des Vaterunsers. Und man wird alles wiedererkennen, aber es ist ganz, ganz anders formuliert. Das hat &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;… ganz genau kann man es nicht datieren, aber &#039;&#039;&#039;1913&#039;&#039;&#039; wird es gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Also noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist es gegeben worden&#039;&#039;&#039;. Und da sind sehr interessante Dinge drinnen: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon mal ein ganz gewichtiger Satz. Und klingt irgendwie schon &#039;&#039;&#039;ganz anders als &amp;quot;Vaterunser im Himmel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Nicht, dass das falsch wäre, aber es gibt noch ganz &#039;&#039;&#039;neue Perspektiven&#039;&#039;&#039; dazu, auf die man vielleicht so gar nicht kommen würde. &#039;&#039;&#039;Die liegen aber drinnen in dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht was dazu, gedacht als: Ja, jetzt hat das der Steiner ausgeschmückt irgendwo, damit es netter wird und umfangreicher. Sondern, &#039;&#039;&#039;es liegt im Originalgebet drinnen&#039;&#039;&#039; - wenn ich es in diesem christlichen Sinne verstehe, dass &#039;&#039;&#039;es appelliert an das freie Ich&#039;&#039;&#039;. Dann ist es ganz klar. Weil, sonst könnte ich es noch missverstehen: &amp;quot;Unser Vater im Himmel, ja, da oben. Ich schaue, bitte, bitte, hilf mir und mach für mich.&amp;quot; Und das ist es absolut nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;es ist der Appell&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; diese göttliche Kraft, &#039;&#039;&#039;die höchste göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser Ich regsam wird&#039;&#039;&#039;. Also daher:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In unserem innersten Wesen&#039;&#039;&#039; - und das &#039;&#039;&#039;bei jedem Menschen&#039;&#039;&#039;. Dort ist er zu finden. Da ist der Himmel zu finden &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf sich)&#039;&#039; irgendwo, ich will es jetzt nicht räumlich angeben, aber brauchen wir nicht irgendwo da draußen suchen. Primär mal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wenn wir das erfassen, dann ist… &#039;&#039;&#039;dieses Erfassen schon ist diese Verherrlichung und Lobpreisung&#039;&#039;&#039;; wenn wir diesen Sinn des Vaterunsers so verstehen, wenn wir es so erfassen, uns dessen ganz bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=3516s Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36] ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Dort wird’s Realität&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich in Gedanken in das alles vertiefen, aber ich muss daraus auch Taten… es &#039;&#039;&#039;können scheinbar kleine bescheidene Taten sein&#039;&#039;&#039;, es können &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur Worte&#039;&#039;&#039; sein, die ich zu wem spreche, &#039;&#039;&#039;aber ich muss tätig werden&#039;&#039;&#039; damit. Es ist nichts, was ich - jetzt sage ich es jetzt einmal recht locker - was ich konsumieren kann: &amp;quot;Ah! der liebe Gott schenkt mir das, danke&amp;quot;, und jetzt gehe ich wieder befriedigt nach Hause. Sondern, &#039;&#039;&#039;es ist eine Aufgabe, die ich habe, tätig zu werden&#039;&#039;&#039; damit: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Das heißt, so wie ich alltäglich durch die Welt gehe, wie ich anderen Menschen begegne. Jedem! Wurscht, dem kleinsten, dem größten, dem unsympathischsten, wie auch immer. Dort entscheidet’s sich. Daher, &#039;&#039;&#039;Christentum und Anthroposophie als ein Weg zu einem ganz bewussten Verständnis des Christentums&#039;&#039;&#039; heißt, in jedem, in jeder menschlichen Begegnung, aus dem heraus zu arbeiten oder es zu versuchen zumindest. Und wir werden scheitern. Wir werden immer wieder scheitern auch dabei. Das gehört dazu. Das soll uns nicht kleinmachen. &#039;&#039;&#039;Es braucht sich niemand jetzt schämen&#039;&#039;&#039;, im schlechten Sinn schämen, &#039;&#039;&#039;weil er schon wieder gescheitert ist&#039;&#039;&#039;. Es heißt nur: Und beim nächsten Mal probiere ich es wieder und irgendwann &#039;&#039;&#039;nach dem hundertsten Mal funktioniert&#039;&#039;&#039; es einmal - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eine Sonne geht auf. Eine wirkliche Sonne geht auf. &#039;&#039;&#039;Ein geistiges Licht geht auf&#039;&#039;&#039;, das nicht nur mich weiterbringt und mir einen weiteren Umkreis erleuchtet, sondern auch dem anderen oder den anderen, denen ich so begegnet bin, eben wirklich christlich begegnet bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da brauche ich keine kirchliche Formalität dazu&#039;&#039;&#039;, gar nichts. Es geht nicht drum, dass ich irgendeine Regel beachte, die irgendwo steht, sondern &#039;&#039;&#039;die Regel kommt aus mir&#039;&#039;&#039;. Das ist gerade der Witz daran, dass sie aus mir fließt. In dieser individuellen Situation. Natürlich, &#039;&#039;&#039;die Kirche und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der kirchliche Kultus und alles sind Hilfsmittel&#039;&#039;&#039;, um uns auf diesen Weg zu bringen. Und im Kultus liegt eine Kraft drinnen, die uns unterstützt dabei, aber wenn ich mich nur darauf  verlasse: &amp;quot;Der Kultus macht das schon für mich, der wirkt halt in mir, und das wird schon werden.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Irgendwann muss aber der Moment kommen, wo ich bewusst&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ergreife und&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;bewusst selber tue&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, wo ich das, was der Kultus mir an Impulsen gibt, bewusst ergreife und dann aus meinem Ich, aus Freiheit heraus, umsetze im Leben. Wieder in den ganz kleinen, alltäglichen Begegnungen fängt es an. &#039;&#039;&#039;Nie geht es drum, jetzt irgendwelche weltbewegenden Taten zu setzen, die von heute auf morgen die Welt aus den Angeln heben&#039;&#039;&#039;. Wir heben sie aus den Angeln gerade in den kleinen Dingen. Das sind die wirklichen Sensationen: &#039;&#039;&#039;Wo man vorher gleichgültig an einem Menschen vorbeigegangen ist, jetzt nicht mehr gleichgültig vorbeigeht&#039;&#039;&#039;. Und vielleicht ist es nur ein Blick oder nur ein paar Worte - und dann leuchtet die Sonne auf. Da leuchtet die Christus-Sonne für den Moment auf. So, jetzt geht&#039;s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, &#039;&#039;&#039;der Impuls ist der Ich-Impuls, der uns verliehen worden ist&#039;&#039;&#039;. Der ist in unser Innerstes, in unser &#039;&#039;&#039;innerstes Gemüt&#039;&#039;&#039;, in das Innerste unseres Wesens hinein verlegt. &#039;&#039;&#039;Dort ist der Kern dieses Ichs&#039;&#039;&#039;. Und aus dem heraus müssen wir tätig werden. Dann sind wir erst wirklich christlich. Und das ist in uns. &#039;&#039;(Jemand aus dem Zuhörerkreis niest. Gesundheit)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=3783s Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil III: Hineinarbeiten in unsere Lebenskräfte und dabei eine Verstärkung durch den Christus erhalten 1:03:03] ===&lt;br /&gt;
So, jetzt geht&#039;s weiter:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Das Brot des Lebens&amp;quot;. &amp;quot;Die Nahrung des Geistes&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, steht da drin. &#039;&#039;&#039;Da kommt so deutlich heraus&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die innere Seite&#039;&#039;&#039; dessen. Weil, das Brot… also so wie das Vaterunser &#039;&#039;&#039;herkömmlich&#039;&#039;&#039; übersetzt wird, gesprochen wird, &#039;&#039;&#039;steht das Brot zunächst&#039;&#039;&#039; einmal für den physischen Leib, aber &#039;&#039;&#039;für den physischen Leib, der von den Lebenskräften erfasst wird&#039;&#039;&#039;. Und da kommt jetzt sehr deutlich heraus, &#039;&#039;&#039;dass wir aber was dazu beitragen können&#039;&#039;&#039;, sollen, dann wird es erst richtig. Also, &#039;&#039;&#039;dass es wirklich das Brot des Lebens wird&#039;&#039;&#039;, ein physischer Leib, der aus den durchchristeten Lebenskräften heraus gestaltet wird; das heißt, &#039;&#039;&#039;aus den Lebenskräften&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo wir bereits begonnen haben hineinzuarbeiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;und die verstärkt sind durch den Christus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Und das alles bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: Diese Kraft liegt da drinnen, im Ich drinnen mit dem Christus vereint - mit dem &#039;&#039;&#039;Vatergott&#039;&#039;&#039; vereint, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Auch der ist&#039;&#039;&#039; nicht dort draußen - oder &#039;&#039;&#039;nicht nur dort draußen&#039;&#039;&#039;. Er ist auch da drinnen zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=3888s Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst 1:04:48] ===&lt;br /&gt;
Weiter geht es: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also: &amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Habt ihr den Satz verstanden? Er ist schwierig&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also, das heißt: Von anderen Menschen, durch die Widersacher, sonst was, sind Sünden an unserem Wesen begangen worden. &#039;&#039;&#039;Da ist was zerstört worden - und der Ausgleich ist unser Erbarmen an anderen&#039;&#039;&#039;. Nicht jetzt: &amp;quot;Hähhh, da ist alles weh in uns! Und bitte, wie bringe ich das wieder in Ordnung?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich bringe es dadurch in Ordnung, dass ich Erbarmen den anderen gegenüber bringe&#039;&#039;&#039;. Dadurch heile ich diese Wunden. Ich kümmere mich nicht drum: Wie kann ich das alles reparieren? Wo ist die Hilfe, dass das wieder in Ordnung kommt? &#039;&#039;&#039;Es kommt in Ordnung dadurch, dass ich meine Kraft aufwende, Erbarmen den anderen, Verzeihen auch den anderen gegenüber zu bringen&#039;&#039;&#039;. Selbst meinem ärgsten Feind. Was bitte nicht immer heißt, ich lasse jetzt jeden gewähren: &amp;quot;Ja, mach alles kaputt, ich verzeihe dir.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich muss vielleicht auch Stopp sagen bei manchen&#039;&#039;&#039;, weil es auch andere betreffen könnte und zerstörerisch wirken könnte. &#039;&#039;&#039;Aber wichtig ist&#039;&#039;&#039;: Wie stehe ich innerlich dazu? Stehe ich aus Hass, aus Verzweiflung, &amp;quot;ach du Böser, und das verzeihe ich dir nie, das kann ich nie vergessen&amp;quot;, sondern wo ich sage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe es dir, aus tiefstem Herzen&#039;&#039;&#039; heraus verzeihe ich es dir. Ich sehe, dass du halt eben ergriffen bist durch die Widersacher.&amp;quot; Was ja letztlich der Fall ist, weil, aus seinem Ich heraus würde er das ja nicht tun, aus seinem wirklichen Ich, aber er tut es, indem er halt bewusst oder unbewusst mit den Widersachern verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Und ich bringe dieses Verzeihen allen Menschen entgegen, auch meinem größten Feind&#039;&#039;&#039; gegenüber. Ich versuch&#039;s zumindest. Auch wieder: Es wird nicht immer gelingen, bei Gott, nicht immer. Aber der schlechteste Weg wird sein, wenn ich ewig nachtragend bin, weil mir vielleicht einer mal ein böses Wort gesagt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die können ein Leben lang nachtragend sein und in Wahrheit nicht bereit sein zu verzeihen. Und das ist schlecht. Damit schadet man dem anderen und sich selbst aber auch. Aber man muss auch wissen, dass &#039;&#039;&#039;das Verzeihen muss eines sein, das wirklich aus dem tiefsten Herzen heraus kommt&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es oberflächlich sage: &amp;quot;Ja, ich verzeihe dir. Eigentlich weil… lass mich in Ruhe, ich will nichts mehr von dir wissen. Ja, ich verzeihe dir und du interessierst mich eigentlich nicht mehr.&amp;quot; Sondern, verzeihen heißt eigentlich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich schenke dir meine ganze Kraft, damit du, was du vielleicht wirklich schlecht gemacht hast, dass du den Weg findest, in dir selber diesen Fehler gutzumachen, den Ausgleich für dich zu finden.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Um das geht es eigentlich. Also, so weit geht das: Die Anteilnahme auch für den, der mir tief geschadet hat, von dem weiß ich oder sehe ich sogar, der ist besessen von dem Bösen irgendwo drinnen und aus dem heraus agiert er. Aber gerade dem verzeihe ich. &#039;&#039;&#039;Und da ist eine Kraft in mir wirksam&#039;&#039;&#039;. Es ist keine Gleichgültigkeit. Ich kann sagen: &amp;quot;Okay. Ich will dich nicht mehr sehen und ich tue dir jetzt nichts mehr, und ich wehre mich nicht mehr gegen irgendwas, aber ich gehe einfach.&amp;quot; Nein, sondern &#039;&#039;&#039;ich nehme Anteil. Ich leide eigentlich mit mit dir, dass du so gefangen bist von den Widersachern&#039;&#039;&#039;, dass sie dich zu dem bringen, was ich dir aber jetzt verzeihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, aber &#039;&#039;&#039;auch in gleichem Ausmaße sich selbst verzeihen zu können, wenn man Fehler begangen hat&#039;&#039;&#039;, wenn man ungerecht zu anderen Menschen war, wenn man ihnen vielleicht was ganz Schreckliches sogar angetan hat. Und dann nur zu sagen: &amp;quot;Mea culpa, mea maxima culpa, ich bin so böse&amp;quot;, ist einmal gut, als erster Schritt bewusst zu werden: Das war nicht in Ordnung. Aber das ist noch lange nicht das Ende des Weges. Das Ende des Weges ist, auch mir verzeihen zu können und &#039;&#039;&#039;zu sagen:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Gut, es ist für mich aber die Aufforderung, &#039;&#039;&#039;probiere ich es, beim nächsten Mal besser zu machen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und &#039;&#039;&#039;nicht: Jammere ewig drüber&#039;&#039;&#039;, was du in der Vergangenheit verfehlt hast. Weil, im Grunde führt dich das keinen Schritt weiter. Also, sich auf den Weg machen. Das ist da drinnen. So. Also, das heißt: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=4230s Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30] ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht’s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und jetzt geht’s noch weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;...denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns &#039;&#039;&#039;durch das Licht deiner Erkenntnis&#039;&#039;&#039; sicher herausführen wirst.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Aber &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;genau dieses geistige Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt&#039;&#039;&#039;. Aus dem strahlt das göttliche Licht aus. Und wenn wir aus diesem Licht heraus arbeiten, ja, &#039;&#039;&#039;dann werden&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;die Versucher alles daran setzen&#039;&#039;&#039;, an uns heranzukommen und versuchen, &#039;&#039;&#039;uns zu verderben&#039;&#039;&#039;. Aber das Interessante ist gerade: Sie können es auch nur in dem Maße, in dem wir die Gegenkraft entwickelt haben. Und je mehr wir sie entwickeln, desto mehr stürmen sie an. Aber wir müssen eben unser Licht immer mitsehen dabei. Dann werden wir nicht in Angst und Schrecken verfallen vor dem Ansturm der Widersacher, der immer größer wird. &#039;&#039;&#039;Es ist eine innere Notwendigkeit, dass, je mehr ich mich geistig entwickle, desto stärker wird der Ansturm&#039;&#039;&#039;. Und wir sind, noch einmal gesagt, &#039;&#039;&#039;wir sind die, die mit diesen Widersachern fertig werden müssen&#039;&#039;&#039;. Niemand anderer. &#039;&#039;&#039;Auch nicht der Michael&#039;&#039;&#039;. Ja. Er kommt mit seinem Schwert oder mit seinem Speer, oder was immer es ist, und wirft sie zu uns. Das war der Punkt. Wir, wir sind die Einzigen, die das bewältigen können. &#039;&#039;&#039;Wir können es, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;. Weil, den Entschluss dazu, müssen wir aus der Freiheit heraus fassen und das ist natürlich oft unbequemer als den Widersachern zu folgen. Aber dann kommen wir halt von unserem Weg der Freiheit ab. Und dazu ist notwendig &#039;&#039;&#039;&amp;quot;das Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;Gott erkennt es mit uns - oder wir mit ihm&#039;&#039;&#039;. Es ist beides eins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sagte &#039;&#039;&#039;Jakob Böhme&#039;&#039;&#039; so schön? &amp;quot;Gott und ich sind eins im Erkennen.&amp;quot; Im Kleineren hat es der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena&#039;&#039;&#039; mit dem Engel so gesagt: &amp;quot;Das Erkennen des Engels ist zugleich mein Erkennen und umgekehrt. Ich bin, indem mich der Engel erkennt, und der Engel ist, indem ich den Engel erkenne.&amp;quot; Und das ist dann die höchste Stufe: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da gibt es keine Trennung. Gibt es keine Trennung mehr. Ja, in diesem bestimmten Aspekt eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir haben sicher nicht jetzt den ganzen Umfang der göttlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, brauchen wir aber nicht. Aber das, &#039;&#039;&#039;was wir in der Situation brauchen, das wird uns zugänglich&#039;&#039;&#039;. Und das ist das Licht, gegen das kein &#039;&#039;&#039;Versucher&#039;&#039;&#039; ankommen kann, sondern wo er durchdrungen &#039;&#039;&#039;wird von dem Licht, durchlichtet&#039;&#039;&#039; wird &#039;&#039;&#039;von uns&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist Erlösung der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Also namentlich… ja, es gilt für die luziferischen schon, weil dieses Licht… &#039;&#039;&#039;Luziferische Wesen sind ja auch was sehr Lichvolles, aber es ist ein anderes Licht&#039;&#039;&#039;; es ist ein Licht, das gegenüber diesem Licht Dunkelheit ist, in Wahrheit, das wir von da ausstrahlen können. Und indem wir den Luzifer teilhaben lassen können an unserem Licht, diesen Impuls aufzunehmen, dass &#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039; mal richtig &#039;&#039;&#039;lernt, was Licht ist&#039;&#039;&#039; - und dann wirklich seinem Namen erst so wirklich gerecht wird: &amp;quot;Luzifer&amp;quot;, der Lichtträger. Das, &#039;&#039;&#039;was er&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;jetzt trägt, ist ein Abglanz des Lichtes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;lernt er das richtige Licht kennen und wird eingeladen, mit dieser Kraft zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das ist seine Erlösung&#039;&#039;&#039; letztlich, wenn das wirklich einmal restlos gelingt. Und alles andere ist eben nur Schein und Täuschung, &amp;quot;denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung&amp;quot;. Also, &#039;&#039;&#039;das ganze riesige Brimborium, das die Widersacher machen&#039;&#039;&#039;, um uns in ihre Fänge zu kriegen, und vor dem man so schlottern kann - oder so verführt wird hinauf ins Luziferische, wie auch immer - &#039;&#039;&#039;das ist alles Schein und Täuschung in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wir haben Angst davor, weil wir uns unserer Kraft gar nicht bewusst sind&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=4537s Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VI: Wir können den Widersachern unser Licht entgegentragen 1:15:37] ===&lt;br /&gt;
Die ganze göttliche Kraft steht uns zur Verfügung. Und daher der erste Satz: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. Ja, &#039;&#039;&#039;eigentlich suchen wir&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;die Begegnung&#039;&#039;&#039; mit dem Versucher, &#039;&#039;&#039;mit dem Widersacher, um ihm dieses Licht zu geben&#039;&#039;&#039; nach dem Maß unserer Kraft, die wir jetzt haben. Natürlich geht’s jetzt nicht drum, dass wir es gleich übernehmen und sagen: &amp;quot;Jetzt wird gleich… morgen wird der Luzifer erlöst - und dann haben wir’s.&amp;quot; Das wird nicht funktionieren. Das ist ein weiter, weiter Weg noch. Aber Schritt für Schritt geht es. &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt können wir den Widersachermächten dieses Licht&#039;&#039;&#039; - ich sage einmal - anbieten, &#039;&#039;&#039;entgegentragen&#039;&#039;&#039;, in ihr Wesen sogar tragen, sie zu durchlichten, und &#039;&#039;&#039;dann müssen sie schauen, was passiert&#039;&#039;&#039; dabei. &#039;&#039;&#039;Dann geht ihnen das Bewusstsein auf&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie ihr Weg weitergehen könnte&#039;&#039;&#039;. Und so genau wissen sie es eigentlich nicht. Es ist für das, was &#039;&#039;&#039;von oben&#039;&#039;&#039; kommt, es &#039;&#039;&#039;ist alles verdunkelt für sie&#039;&#039;&#039;, das kriegen sie nicht mit; &#039;&#039;&#039;von unten kommen die Einflüsterungen der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Der Sog ist sehr stark - am wenigsten auf den Luzifer… aber trotzdem auch - und wird in der Zukunft noch mehr sein. Da kommt ein starker Impuls und da sind sie auch im Schwanken, ob das wirklich Ihre Bestimmung ist. Also, &#039;&#039;&#039;wir helfen ihnen&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;ihren wahren Weg zu finden&#039;&#039;&#039; - oder können ihnen helfen. Also, das ist dieser Abschnitt: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=4650s Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VII: Die Kraft des Mutes ist die Michaelskraft 1:17:30] ===&lt;br /&gt;
Also wirklich &#039;&#039;&#039;das Geniale: Wir können uns zu hundert Prozent drauf verlassen&#039;&#039;&#039;, die Schwierigkeit, &#039;&#039;&#039;die Aufgabe, die uns entgegenkommt, ist die Aufgabe, der wir gerade noch gewachsen sind&#039;&#039;&#039;. Beziehungsweise, wie ich es oft schon gesagt habe, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch den einen kleinen Schritt dazu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erfordert&#039;&#039;&#039;. Aber genau da sind wir in unserem Ich dann rege. Ich meine, was wir eh schon können, das ist, sozusagen, die Selbstverständlichkeit schon. Aber &#039;&#039;&#039;der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen, das ist die entscheidende Kraft des Ich&#039;&#039;&#039;. Immer über die eigene Grenze einen Schritt hinauszugehen. Das ist Ich-Kraft. Und die liegt in uns, in jedem von uns drinnen. Und wenn wir es nicht rege machen, sind wir letztlich - und das müssen wir jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter langsam schon sagen - &amp;quot;selber schuld&amp;quot;, dass wir uns unserer eigenen Kraft nicht bewusst werden, nicht den Mut haben, uns auf unsere eigene Kraft zu stellen. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft des Mutes, das ist auch die Michaelskraft&#039;&#039;&#039;. Die wird aber auch wirksam durch unser Ich. &#039;&#039;&#039;Auch wieder nicht: Der Michael schenkt es uns von oben&#039;&#039;&#039; irgendwo und träufelt es uns ein. Sondern, &#039;&#039;&#039;er gibt uns die Anregung&#039;&#039;&#039; und den Anstoß und den Hinweis: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Kraft schläft in dir noch. Wach auf, benutze sie.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Aber ohne uns zu was zu drängen. Er zeigt es uns nur. Er gibt uns den Fingerzeig dazu. Ob wir diesen Fingerzeig verstehen, ergreifen, wach werden dafür oder nicht, liegt schon wieder an uns. Also, auch &#039;&#039;&#039;der Michael drängt uns nicht irgendwohin&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er gibt uns nur Gelegenheiten&#039;&#039;&#039;, immer wieder Gelegenheiten, &#039;&#039;&#039;wach zu werden&#039;&#039;&#039; für unser wirkliches Wesen, in dem das göttliche Wesen wirkt. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039; drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=4776s Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36] ===&lt;br /&gt;
Ja, und dann ist noch &#039;&#039;&#039;der letzte Satz, der im Vaterunser im Original eigentlich gar nicht drinnen steht&#039;&#039;&#039;, der erst auch später dazugekommen ist, aber der sehr stimmig in Wahrheit ist. Also, auch das betont Rudolf Steiner, dass der sehr stimmig ist. Dann eben &#039;&#039;&#039;dieser Schlusssatz&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;In die Zeitläufe, der Zeitläufe.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hat also was mit der Zeit zu tun. &#039;&#039;&#039;Die Zeit hat ja auch was mit den Ätherkräften zu tun&#039;&#039;&#039;, das heißt mit dem sich entwickelnden, mit dem sich lebendig Entfaltenden, mit dem hat es was zu tun. Darin wirke diese Kraft. Weil mit dem, &#039;&#039;&#039;dass dem Menschen&#039;&#039;&#039; die Freiheit gegeben wurde, oder &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Möglichkeit zur Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben wurde, - darüber haben wir ja auch schon oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;sind wir es eigentlich, die die Zukunft gestalten&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen alle Hilfe dazu, um das dann in die Wirklichkeit umzusetzen. Da sind wir noch nicht kräftig genug, das allein zu können, aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wohin der Weg führen soll, liegt an uns&#039;&#039;&#039;. Es liegt an uns. Wir gehen nicht auf ein fertiges Ziel zu. Sondern, &#039;&#039;&#039;das Ziel wird das sein, das wir durch unsere Taten bereiten&#039;&#039;&#039;, dann werden wir irgendwo hinkommen. &#039;&#039;&#039;Und das wird das Etappenziel sein&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht ja dann immer weiter noch. Also, &#039;&#039;&#039;es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;kein endgültiges Ziel&#039;&#039;&#039;. Es ist auch nicht das Ziel jetzt dann: &amp;quot;Ja, dann kommen wir alle, vereinigen uns in der Gottheit, in der höchsten Welt, und dort bleiben wir auf alle Zeiten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;vorbereitet&#039;&#039;&#039; auf eine ganz, ganz große Aufgabe, &#039;&#039;&#039;irgendwann weltschöpferisch im großen Stil zu sein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist also &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - sicher nicht - &#039;&#039;&#039;das Ziel des Menschen, sich&#039;&#039;&#039; jetzt &#039;&#039;&#039;in die höchste Region zurückzuziehen&#039;&#039;&#039; und dort immer zu bleiben dadrinnen &#039;&#039;&#039;und nichts mehr zu tun&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sondern&#039;&#039;&#039;, wir sind eigentlich die, die dann sehr wohl auch uns selber aussenden dazu, könnte man sagen, um neue Welten zu bauen, &#039;&#039;&#039;wirklich neue Welten&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;. Das ist das große Ergebnis - oder kann das große Ergebnis sein dieser ganzen kosmischen Evolutionskette über die &#039;&#039;&#039;sieben planetarischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir schon gesprochen haben. Ich hab’s eh schon öfter erwähnt in den Vorträgen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese sieben Stufen durchgemacht haben, dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Elohim jetzt während unserer Erdentwicklung stehen&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir - wenn wir dieses Ziel anstreben und erreichen  durch unsere Willenskraft, also wenn wir wirklich lernen aus unserem Ich was zu machen, aus der Kraft - dann sind wir so weit, &#039;&#039;&#039;einen ganzen Kosmos zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Ja, &#039;&#039;&#039;nicht ganz allein. Da werden andere Hierarchien&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;mitwirken&#039;&#039;&#039; dabei. Aber wir werden die sein, die es machen. Wir sind dann die, die sozusagen an der Front stehen und das tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;damit ist natürlich auch noch nicht das Ende der Geschichte erreicht&#039;&#039;&#039;. Aber ich will jetzt nicht über eine weitere kosmische Entwicklungskette reden. Wir können im Grunde noch gar nichts drüber sagen, außer dass dort eine Aufgabe für uns warten wird. Alles andere wäre rein spekulativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schwer genug, in die nächste Zukunft hineinzuschauen. Und gerade ist es deswegen schwierig auch, weil &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt&#039;&#039;&#039;, unser Erdenkosmos jetzt, der Planet der Freiheit auch ist oder &#039;&#039;&#039;der Kosmos der Freiheit&#039;&#039;&#039; ist - oder wird, im Werden ist. Genauso wie er der &#039;&#039;&#039;Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; werden wird, weil das zusammengehört: &#039;&#039;&#039;Freiheit und Liebe gehören zusammen&#039;&#039;&#039;. Aus der Freiheit heraus, etwas, ja, ganz individuell aus dem Nichts heraus erschaffen, etwas, was noch nie da war - und das verschenken. Und daraus entsteht in letzter Konsequenz, wenn wir das wirklich jetzt durch einige Stufen noch geübt haben, entsteht letztlich ein ganzer Kosmos. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verschenken etwas an Kraft, aus dem eine ganze Welt entsteht&#039;&#039;&#039;. Das ist, wenn man so will, das, was ermöglicht werden soll durch diese sieben kosmischen Entwicklungsstufen, damit wir dann, wenn man es jetzt so rechnen will, auf einer achten Stufe so weit sind wie die Elohim heute. Und das ist schon was ziemlich Gewaltiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=5106s Das esoterische Apostel Vaterunser im Wortlaut, Teil IX: Die individuell gewordene göttliche Kraft gestaltet die Zukunft 1:25:06] ===&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;ich lese euch dieses esoterische Apostel Vaterunser jetzt noch einmal in einem Zug durch&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hoch gepriesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns, in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wirke in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; Der ganze Entwicklungsbogen, also der jetzt in die Zukunft sich spannt, ist damit letztlich gemeint. Dort hinein, immer dort hinein, in die kleinen Zyklen, in die großen Zyklen, immer mehr soll dort diese Kraft, diese individuell, also &#039;&#039;&#039;die im Ich individuell gewordene göttliche Kraft&#039;&#039;&#039;, wirken. Das &#039;&#039;&#039;gestaltet die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Also da ist der Weg gezeichnet, die ganze zukünftige Entwicklung hin, und welche Arbeit wird da leisten können dabei. Und &#039;&#039;&#039;darauf&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;wartet oder hofft die Gottheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=5268s Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch 1:27:48] ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wenn wir es nicht machen, passiert es eben einfach nicht&#039;&#039;&#039;. Dann wird es auch irgendwie weitergehen, aber &#039;&#039;&#039;es wird eine viel, viel ärmere Welt werden&#039;&#039;&#039;. Und der - wie soll ich sagen - welthistorische Versuch, ein freies geistiges Wesen in die Welt zu stellen, ist dann gescheitert. Und man muss auch sehen, dass das… &#039;&#039;&#039;könnte man denken: Na, gut dann wird es halt die Gottheit wieder versuchen&#039;&#039;&#039; und dann, okay, der Versuch mit Menschen ist fehlgeschlagen, probieren wir es halt beim nächsten Mal noch einmal. &#039;&#039;&#039;Aber so einfach ist es&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039;, weil, um - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen&#039;&#039;&#039;, eine Grundlage zu schaffen, einen ganzen Kosmos so zu schaffen, dass das möglich ist, &#039;&#039;&#039;das geht einmal und nie wieder&#039;&#039;&#039;. Wir als kleine Menschen können viele Dinge öfter probieren und aus unseren Fehlern lernen, aber aus dem Göttlichen heraus ist es einmal da als Impuls - und es wird ergriffen von uns oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;wenn es nicht ergriffen ist, dann war&#039;s das&#039;&#039;&#039;, dann geht die Entwicklung anders weiter. Und &#039;&#039;&#039;dann wird es diese Art von freiem geistigen Wesen nicht geben&#039;&#039;&#039;. So groß ist die Bedeutung dorthin. Also man darf sich da eben das Göttliche… muss man da sehen, wie soll ich sagen, in seiner Radikalität geradezu, alles aufs Spiel zu setzen. Es gibt den einen Versuch - und nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt den einen einzigen Versuch. Wenn er scheitert, ist er für immer gescheitert&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, mit dem Menschen ist was sehr, sehr Großes, was wirklich Einmaliges da, und &#039;&#039;&#039;es liegt an uns…&#039;&#039;&#039; Das Einmalige des Menschen ist es… liegt an ihm, ob der Versuch gelingt oder nicht. Und wenn er scheitert, ist er endgültig gescheitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;endgültig gescheitert ist er,&#039;&#039;&#039; wenn alle Menschen… &#039;&#039;&#039;wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann&#039;&#039;&#039;. Wenn letztendlich ein einziger ist, der ihn ergreift, dann lebt der Impuls in irgendeiner Form weiter, sehr, sehr rudimentär wahrscheinlich, aber… wenn es zwei sind, ist es besser, und so weiter. Aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das muss man sich einmal zu Herzen nehmen und ins Bewusstsein rufen, was da mit den Menschen angestrebt ist&#039;&#039;&#039;. Angestrebt ist, was ihm ermöglicht werden soll. Es ist also nichts angestrebt, wo dem Menschen was vorgeschrieben wird. &#039;&#039;&#039;Es ist gerade das angestrebt, dass ihm nichts vorgeschrieben wird&#039;&#039;&#039;. Das ist unsere peinliche Situation und unsere schwierige Situation, in Wahrheit. Und &#039;&#039;&#039;mit dem hängen zusammen all die Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; auch, &#039;&#039;&#039;die wir&#039;&#039;&#039; in unserem ganzen Leben &#039;&#039;&#039;immer wieder haben&#039;&#039;&#039; - durch Inkarnationen und Inkarnationen. Es könnte alles viel, viel bequemer und scheinbar auch harmonischer gehen, wenn wir nicht in dieser einmaligen Situation drinstehen würden - und wo alles jetzt oft im Grunde auf eine Karte gesetzt ist, dass es mit dem Menschen gelingt. Oder nicht gelingt. Es ist offen. Die Gottheit kann es nicht erzwingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=5542s Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22] ===&lt;br /&gt;
Und, &#039;&#039;&#039;mein Gott&#039;&#039;&#039;, da hängt so viel dran. &#039;&#039;&#039;Damit hängt unser ganzer Zeitbegriff,&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;. Weil, so wie wir unseren linearen Zeitbegriff denken, könnte man ja sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Na gut, das ist halt mit dem Menschen schief gegangen, also, aber die Gottheit ist doch mächtig genug, dass, wenn das dann alles zu Ende ist und schiefgegangen ist, probiert sie es halt noch einmal.&amp;quot; Aber so läuft das nicht. So läuft es eben nicht. &#039;&#039;&#039;Es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht diese lineare Zeit, sondern es wird hier eine bestimmte Qualität entwickelt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wenn die entwickelt wird, dann sind weitere Wege eröffnet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn der jetzt nicht entwickelt wird, gibt&#039;s diese Wege nicht mehr. Dann geht die Entwicklung in anderer Richtung weiter&#039;&#039;&#039;. Wie auch immer. Darüber wage ich nicht irgendwie zu spekulieren, wie er auch immer weitergehen würde. Aber das, was jetzt durch den Menschen möglich ist, nicht mehr. Vielleicht was anderes, auch ganz Tolles, weiß ich nicht, das wäre wirklich höchst spekulativ. Aber, es ist so, dass &#039;&#039;&#039;aus der göttlichen Perspektive gesehen, liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es entscheidet sich immer etwas endgültig, in jedem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;. Und eben mit der &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039; ist verbunden: Es kann gelingen oder es kann scheitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist &#039;&#039;&#039;das Neue&#039;&#039;&#039;, was hineingekommen &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass es am kleinsten geistigen Wesen hängt, ob der Impuls sich entfalten kann oder ob er letztlich scheitert&#039;&#039;&#039;. Das ist der Witz dran. Also, wenn man das so will: alles zu riskieren, um das zu machen. So viel ist notwendig. &#039;&#039;&#039;Anders wäre die Freiheit nicht in die Welt zu bringen&#039;&#039;&#039;. Es ist wirklich dieses so, so, so… Also Freiheit geben, heißt: es wirklich in die Hand des Menschen zu legen - und endgültig in die Hand des Menschen. Nicht im Hintergrund, sozusagen, zu haben: &amp;quot;Naja, wenn es der Mensch nicht schafft, vielleicht die Nächsten, die nachkommen, vielleicht schaffen es die. Und dann probiere ich halt so lange, bis es nach x gescheiterten Versuchen funktioniert.&amp;quot; Nein. Und es ist so: Die Gottheit, &#039;&#039;&#039;das Göttliche, lädt uns&#039;&#039;&#039; sozusagen ein, &#039;&#039;&#039;an diesem Werk mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wenn das funktioniert, ist es gut; wenn &#039;&#039;&#039;es nicht funktioniert, geht alles einen anderen Weg&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;es ist eine Einmaligkeit drinnen. So einmalig wie jedes individuelle Ich&#039;&#039;&#039; auch ist, so einmalig ist es auch, dass das überhaupt in der kosmischen Entwicklung passieren kann. Und das ist nicht wiederholbar. &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist, wie soll ich sagen… &#039;&#039;&#039;besteht in&#039;&#039;&#039; bestimmten Taten, in &#039;&#039;&#039;bestimmten Ereignissen&#039;&#039;&#039;, die in die Welt treten. Und im Grunde, &#039;&#039;&#039;jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt. Nichts wiederholt sich in genau gleicher Weise&#039;&#039;&#039;. Es ist unmöglich. Und das, was jetzt mit unserer Entwicklung angestrebt ist, ist ein ganzer Bogen von einmaligen Ereignissen, die dann letztlich zu einem Ergebnis führen, das so oder so ist. Und das muss man dann zur Kenntnis nehmen, das ist nicht wiederholbar. Es ist nicht wiederholbar. Also &#039;&#039;&#039;Zeit hat diese eigene Qualität&#039;&#039;&#039; eben, das &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht wiederholbar in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist nur der Schein, dass Wiederholungen drin sind&#039;&#039;&#039;, Rhythmen drinnen, man könnt ja sagen: &amp;quot;Ja, gerade &#039;&#039;&#039;die alten Religionen&#039;&#039;&#039; haben immer gelehrt, im Grunde, die Wiederkehr des praktisch Gleichen, immer &#039;&#039;&#039;dieses zyklische Zeitprinzip&#039;&#039;&#039;, es kehrt etwas immer wieder, sind Perioden drinnen. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; wenn man es eben genauer anschaut, ist es die &#039;&#039;&#039;Wiederkehr des eben nicht ganz Gleichen&#039;&#039;&#039;. Sondern, da ist immer a Fuzerl, was nicht Wiederholung ist, sondern was Neues - und das macht&#039;s aus. Und das ist eben jetzt... &#039;&#039;&#039;wird immer deutlicher&#039;&#039;&#039; herauskommen, &#039;&#039;&#039;wenn es mehr geistige Wesen sind, die ihren eigenen individuellen Einschlag hineinbringen&#039;&#039;&#039;. Das muss man sehen, also dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Gottheit sich, sozusagen, darauf eingelassen hat, das immer mehr in die Hände der Menschen zu legen, ihren Impuls durch die Menschen zu verwirklichen. Zu verwirklichen oder nicht zu verwirklichen. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist eben jetzt das wirklich tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können; was wir alles tun müssen dabei.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=5892s Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren 1:38:12] ===&lt;br /&gt;
Na ja, lesen wir vielleicht einmal das Vaterunser jetzt in der üblichen Fassung oder sagen wir mal in der Fassung, wie es Rudolf Steiner sonst gegeben hat. Der hat ja auch wieder seine eigene Fassung dabei ein bissel. Und aus der Übersetzung oder... &amp;quot;Übersetzung&amp;quot; kann man&#039;s gar nicht nennen, weil, was heißt das, &#039;&#039;&#039;so wie jetzt Rudolf Steiner das esoterische Apostel Vaterunser da niederschreibt, was heißt denn das?&#039;&#039;&#039; Es ist schöpferisch aus der Welt herausgeholt. &#039;&#039;&#039;Dieser geistige Inhalt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der im Vaterunser ist, ist jetzt aus der Freiheit heraus in eine bestimmte Gestalt gebracht&#039;&#039;&#039;, in &#039;&#039;&#039;eine bestimmte Abfolge&#039;&#039;&#039; von Worten, von Lauten, &#039;&#039;&#039;von Gedanken&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind in dem - aber jetzt ausgearbeitet. Eigentlich wäre &#039;&#039;&#039;jeder von uns aufgerufen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aus dem Vaterunser sowas Langes&#039;&#039;&#039; draus &#039;&#039;&#039;zu machen&#039;&#039;&#039;, von mir aus, einen ganzen Roman draus zu machen.&#039;&#039;&#039;Ganz individuell&#039;&#039;&#039;. Man könnte einen ganzen Roman draus machen, nämlich, wie wende ich das in der oder der Situation an, &#039;&#039;&#039;konkret im Leben. Wie tue ich da&#039;&#039;&#039;. Ich begegne... oder es im Hintergrund so habe, &#039;&#039;&#039;wenn ich eine menschliche Begegnung jetzt im Rückblick betrachte, was hat sich abgespielt?&#039;&#039;&#039; Ich habe mich geärgert über den. Ich habe ihm das nicht verzeihen können, dass er sich so blöd aufgeführt hat. Was muss ich an Kraft in mir entwickeln, dass das nicht mehr passiert? Kann ich einer ganz konkreten  Situationen, von mir aus, anhängen. &#039;&#039;&#039;Da kann ich wirklich einen ganzen Roman aus dem Vaterunser machen&#039;&#039;&#039;. Und das jetzt Praxis werden lassen, Lebenspraxis werden lassen, sozusagen, und das beschreiben. Und es sind aber alle die Stufen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=6019s Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wichtige&#039;&#039;&#039; ist, das - ja, werden wir uns heute wahrscheinlich nimmer in allen Details anschauen können, werden wir eben uns das nächste Mal anschauen - das sind ganz wichtige Stufen drinnen; &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039; eigentlich, die drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die zu durchlaufen sind, mit denen wir langsam&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;unser ganzes Wesen so verändern, dass wir zu dem Ziel kommen, wirklich dieses ganz freie geistige Wesen zu sein&#039;&#039;&#039; - und das in die Vergeistigung hinaufzubringen, bis zu unseren höchsten Wesensgliedern. Also, das so als kurze Anregung einmal dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinter dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die eigentlich drinnen sind: &#039;&#039;&#039;das hat was zu tun mit unseren Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, mit unseren sieben Wesensgliedern. Also, das heißt, mit unserem physischen Leib, mit unserem Ätherleib, mit unserem Astralleib, mit unserem Ich als Zentrum des Ganzen. Das bringt das alles in Bewegung - bzw. es muß auch im Leib aber seine Basis finden, daher &#039;&#039;&#039;spricht Rudolf Steiner oft&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;vomIch-Träger&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht ganz das Gleiche wie das Ich, sondern der &#039;&#039;&#039;Ich-Träger ist das, was im Menschen durch das Ich so geformt ist, dass es überhaupt eingreifen kann&#039;&#039;&#039; da. Also da sind so ganz feine Nuancen drinnen. Weil, &#039;&#039;&#039;den Ich-Träger könnte man sogar noch&#039;&#039;&#039; - und muss man eigentlich in gewisser Weise - zu den leiblichen Wesensgliedern, &#039;&#039;&#039;zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern, rechnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist jenseits von leiblich&#039;&#039;&#039; oder nicht leiblich, ist was anderes. &#039;&#039;&#039;Aber es kann sich nur entfalten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch, dass es in den anderen Leibesgliedern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; seine Basis, &#039;&#039;&#039;seinen Ankerplatz schafft&#039;&#039;&#039;, durch das es herein wirken kann. Das heißt, damit wird das, was uns physischer Leib, Ätherleib, Astralleib geben kann, überhaupt erst dem ermöglicht, auch Träger des Ichs zu werden, dass es eben herein wirken kann; sonst würde es draußen bleiben. Aber dann ist es &#039;&#039;&#039;das göttliche Ich, das von draußen wirkt.&#039;&#039;&#039; Und das &#039;&#039;&#039;muss&#039;&#039;&#039; aber da &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; einen Ankerpunkt, &#039;&#039;&#039;einen ganz individuellen Ankerpunkt, schaffen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dann kann jetzt dieses Ich&#039;&#039;&#039; daran &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, die unteren Wesensglieder, also den physischen Leib, den Ätherleib, den Astralleib, zu vergeistigen im Sinne dessen, sich die Kraft anzueignen, voll individuell aus dem Ich heraus, diese Wesensglieder erschaffen zu können. Also, &#039;&#039;&#039;Geistselbst zu haben, heißt&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass sich &#039;&#039;&#039;Astralisches&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. &#039;&#039;&#039;Lebensgeist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu entwickelnheißt&#039;&#039;&#039;, dass sich &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. Und das Höchste, &#039;&#039;&#039;die Kraft der Auferstehung&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, dass sich auch &#039;&#039;&#039;das Physische aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039;kann. Ganz neu. Ich meine, das ist &#039;&#039;&#039;die Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir dann letztlich brauchen, &#039;&#039;&#039;um einen neuen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Letzte sein, was wir uns jetzt also auf der 7. kosmischen Entwicklungsstufe einmal erwerben wirklich, dass wir bis ins Physische herein aus dem Nichts schaffen können - &#039;&#039;&#039;es wird ganz anders sein als das Physische, wie wir es jetzt kennen&#039;&#039;&#039;, im Übrigen. Aber, wir können dann… &#039;&#039;&#039;am Ende des 7. kosmischen Entwicklungszustandes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben wir&#039;&#039;&#039; dann, &#039;&#039;&#039;wenn es gut läuft, uns die Kraft erworben&#039;&#039;&#039;, ganz aus dem Ich heraus bis ins Physische hinein schaffend tätig zu sein, aus dem Nichts heraus. Das heißt, wir können eine Seelenwelt erschaffen aus dem Nichts, diese Seelenwelt wird zu Ätherwelt, wandelt sich um zu Ätherwelt, die wir schaffen können oder ein Teil davon, und dann geht&#039;s sogar bis ins Physische. Und wenn wir das alles können, sind wir gerüstet, einen ganz neuen Kosmos selbst zu gestalten. Wenn wir es schaffen. Und das ist offen. Entwicklung der Freiheit heißt: ob das gelingt oder nicht gelingt, ist ganz offen. Und auf das wartet &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; im Grunde, auf unsere Entwicklung. Sie &#039;&#039;&#039;hat die Geduld, uns diesen Weg gehen zu lassen. Sie verzeiht uns, dass wir immer wieder Fehler machen&#039;&#039;&#039;. Nur das wirklich Schlimme wäre, wenn wir also ganz, für immer ausscheren aus der Entwicklung und halt &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; Einflüsterungen der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten folgen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann verzichten wir&#039;&#039;&#039;, ich habe das auch schon gesagt, &#039;&#039;&#039;aus Freiheit drauf, unsere Freiheit zu behalten&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist &#039;&#039;&#039;der letzte freie Entschluss&#039;&#039;&#039;, den wir dann haben, wenn wir sagen: &amp;quot;Ja, wir gehen in das soratische Reich hinein, und werden dort vielleicht eine sehr mächtige Wesenheit, aber wir ordnen uns unter, diesen soratischen Wesen.&amp;quot; Das ist also genau das Gegenteil von dem, was hier angestrebt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=6394s Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners 1:46:34] ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt schauen wir mal, &#039;&#039;&#039;wie das im regulären Vaterunser ausschaut&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;in der Kurzfassung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;so wie sie auch jetzt Rudolf Steiner gibt&#039;&#039;&#039;. Hat nämlich auch so seine bissel Eigenwilligkeiten in der Formulierung drinnen - und das ist gut. Das ist gut. &#039;&#039;&#039;Es gibt eben nicht die Norm-Fassung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; ist die Gesetzmäßigkeit - muss drinnen sein - &#039;&#039;&#039;diese sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die mit unseren Wesensgliedern zusammenhängen. Das werden wir dann das nächste Mal genauer besprechen. Aber schauen wir mal, wie es da ist: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Unser Vater, der du bist in Himmeln, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiliget werde dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;So in etwa ist jetzt diese Fassung hier. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner hat&#039;&#039;&#039;, ich zeige euch &#039;&#039;&#039;das, mit seiner Zeichnung versehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039;. Die  werden wir uns das nächste Mal genauer zu Gemüte führen. Ihr seht da &#039;&#039;&#039;unten&#039;&#039;&#039; ein Viereck, &#039;&#039;&#039;ein Quadrat&#039;&#039;&#039;, besser gesagt, und &#039;&#039;&#039;oben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;gleichseitiges Dreieck&#039;&#039;&#039;, das drinnen ist. &#039;&#039;&#039;Das hängt mit den&#039;&#039;&#039; insgesamt &#039;&#039;&#039;sieben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesensgliedern zusammen&#039;&#039;&#039;. Und da sind jetzt die verschiedenen Bitten, die da drinnen sind, verbunden mit diesen verschiedenen Wesensgliedern. Das werden wir uns genauer anschauen. Es gibt aber &#039;&#039;&#039;eine höhere Dreiheit&#039;&#039;&#039;; und eine, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;untere Vierheit&#039;&#039;&#039;. Das ist das Bild eben drinnen: mit dem Quadrat, das ist die Vierheit, das ist das Untere. Naja, um&#039;s kurz einmal zusammenzufassen, hängt es zusammen mit unseren leiblichen Wesensgliedern, bis inklusive des Ich-Trägers. Und &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere Dreieck&#039;&#039;&#039;, das sind die höheren Wesensglieder dann, also &#039;&#039;&#039;das Geistselbst, der Lebensgeist und der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039;. Und die unten, die vier Ecken, &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039; sozusagen, &#039;&#039;&#039;entsprechen&#039;&#039;&#039; halt dann &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich-Träger&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=6573s Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33] ===&lt;br /&gt;
Ja. Mehr will ich heute gar nicht geben. Es ist fünf vor neun. Ich höre ein bissl früher auf. &#039;&#039;&#039;Ich lese euch jetzt zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, gebe euch den mit. Weil er, ja, &#039;&#039;&#039;in Kurzform&#039;&#039;&#039; im Grunde auch von dem spricht, &#039;&#039;&#039;von dem wir heute gesprochen haben.&#039;&#039;&#039; Es ist der &#039;&#039;&#039;24. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Willensfrucht&#039;&#039;&#039;, tun, tätig werden. Also &#039;&#039;&#039;dieser ganze Weg in die Freiheit hinein&#039;&#039;&#039; - und wie wir das tun sollen und wie das alles gehen soll; hat nichts damit zu tun: Ach, wir grübeln jetzt den ganzen Tag drüber, wie das denn sein soll. Sondern, &#039;&#039;&#039;es verwirklicht sich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dort, wo wir tätig werden&#039;&#039;&#039;. In der Begegnung, wie ich jetzt, ohne mir vorher auszudenken, wie wer reagiert auf dieses oder jenes, sondern wie ich in dem Moment dem anderen entgegenkomme. Wie ich tätig werde. Von meiner ganzen Körperhaltung her, von meinem Blick her, natürlich auch von den Worten, die ich spreche - aber die &#039;&#039;&#039;jetzt ganz spontan in diesem einmaligen Augenblick&#039;&#039;&#039; passieren, &#039;&#039;&#039;der unwiederholbar ist&#039;&#039;&#039;. Auch wenn ich den Menschen morgen wieder treffe, es ist eine neue Situation - und die von gestern lässt sich nicht wiederholen. Da ist dasselbe drinnen, wo ich gesagt habe: Wenn die Freiheit, wenn das Ganze, was die Gottheit fordert, &#039;&#039;&#039;wenn es misslingt&#039;&#039;&#039; mit dem Menschen,&#039;&#039;&#039;dann ist es für immer misslungen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht wiederholbar&#039;&#039;&#039;. Im Kleinen ist das bei uns… in jeder Begegnung ist eine Chance, was Einmaliges zu machen, wo wirklich diese Begegnung von Ich zu Ich stattfindet und damit eine gemeinsame Tat eigentlich entsteht. Weil, indem ich dem Menschen so entgegenkomme und ihn wirklich berühren kann in seinem Kern, tut er in Wahrheit auch was. Wird meistens so sein. Es liegt natürlich in seiner Freiheit, er kann es auch zurückweisen, natürlich. Aber wenn es gut läuft, ist es eine Anregung und beide schaffen aus ihrem Ich, aus ihren Beiträgen, gemeinsam etwas noch viel, viel Höheres. Nur in einem Blick kann das sein, in ein paar Worten. &#039;&#039;&#039;Es ist nichts Spektakuläres&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verändern die Welt nicht dadurch, dass wir ununterbrochen, weiß ich nicht, riesige Steine wälzen oder Sonstiges, sondern in den kleinen Dingen, &#039;&#039;&#039;in den Begegnungen&#039;&#039;&#039;. Da &#039;&#039;&#039;liegt die weltverändernde Kraft&#039;&#039;&#039;drinnen. Ja, natürlich müssen wir äußerlich auch was tun, aber das ist alles nichts wert, wenn das nicht dabei ist. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Impuls&#039;&#039;&#039; dabei - und den kann jeder bringen, wenn er will. Wir sind Ich-Menschen. Wir haben das Ich in uns. Wir haben die göttliche Kraft in uns. &#039;&#039;&#039;Wir müssen nur die Demut, die Bescheidenheit entwickeln, zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, da ist uns eine riesige Möglichkeit gegeben und wir sind halt noch so klein und können sie erst Schritt für Schritt rege machen in uns. &#039;&#039;&#039;Wir sind uns bewusst, wie klein das noch ist, aber das soll uns nicht abhalten, den nächsten Schritt zu machen&#039;&#039;&#039;. Und kein Schritt ist zu klein, um nicht wertvoll, unendlich wertvoll eigentlich zu sein.&amp;quot; Der kleinste Schritt ist es. &#039;&#039;&#039;Ja, es wird das Unmögliche von uns verlangt, weil das Ich das von sich verlangen muss&#039;&#039;&#039;. Immer einen, und sei es noch einen so winzigen Schritt, &#039;&#039;&#039;über seine Grenze hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;. Das ist es. Wir können so viel schon haben. Das ist gut und natürlich für die Praxis gut, dass wir das haben, damit können wir viel machen, aber was die Welt und uns weiterbringt, ist der winzige, vielleicht ganz winzige Schritt, der darüber hinausgeht. Da ist das Ich wirklich. Dort geht&#039;s weiter. Dort geht&#039;s weiter. Und das können wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und nichts ist zu klein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und wenn es niemand mitkriegt in der Welt, ganz egal&#039;&#039;&#039;. Es ist als Kraft, ist es da. &#039;&#039;&#039;Da geht&#039;s nicht um Anerkennung&#039;&#039;&#039;, da geht&#039;s nicht drum, den anderen zu zeigen: &amp;quot;Ach, wie toll habe ich das gemacht, wie heilig bin ich schon!&amp;quot; Das führt alles in die falsche Richtung und wir haben leider Gottes halt viel. Es ist verständlich, die menschliche Schwäche, wir haben sie alle, niemand ist gefeit davor. Aber &#039;&#039;&#039;wieviel Scheinheiligkeit ist in dem drinnen, was zur Schau gestellt wird, und in Wahrheit nicht dem entspricht, was es zur Schau stellt&#039;&#039;&#039;. Und da müssen wir verdammt aufpassen. Da müssen wir wirklich verdammt aufpassen und &#039;&#039;&#039;uns immer wieder prüfen&#039;&#039;&#039;. Sowohl, sei es als Priester, als Ministrant, als Gemeindemitglied oder was. Mit welchem Impuls stehe ich jetzt gerade hier drinnen in der Gemeinschaft, die sich versammelt hat? Und was  ist echt? &#039;&#039;&#039;Was ist wirklich echt?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wo gehe ich diesen kleinen Schritt weiter&#039;&#039;&#039;? Oder wie weit ruhe ich mich auf dem aus und nehme den Segen, sozusagen, dankbar zur Kenntnis, der auf mich herabkommt? &#039;&#039;&#039;Und wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich ja etwas geben muss?&#039;&#039;&#039; Eigentlich also ist dieses… ja, natürlich, der Priester, der Pfarrer sollte diesen Segen geben, aber nicht nur er. Aus jedem Herzen, aus jedem Ich muss er ihm entgegenkommen eigentlich, in die ganze Gemeinschaft hinein. Und es geht eigentlich nur drum, sich dessen bewusst zu werden, dass das notwendig ist, dass wir das aber auch können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es, wie soll ich sagen, nur Routine ist und &#039;&#039;&#039;ich mich halt wohlfühle in der Gemeinschaft, dann ist es zu wenig&#039;&#039;&#039;. Dann ist es viel zu wenig. Dann hat mich der Luzifer. Und wenn ich es mir dann mit Gedanken rationalisiere, ja, ich habe eh alles gemacht, wie es in Büchern steht, dann ist der Ahriman auch noch dabei - und dann feiern sie. Ja! Ich meine, &#039;&#039;&#039;wo findet man die Burgen Ahrimans und Luzifers? Dort, wo die geistig strebenden Menschen sind&#039;&#039;&#039;. Das sind die Hochburgen. Dort versammeln sie sich. Und das muss uns bewusst sein. Dort sind sie am allermeisten. Und wir dürfen nicht blind sein dafür, dann können wir ihnen Paroli bieten. Aber gefährlich wird es, wenn wir es nicht bemerken. Also, es ist eben: &#039;&#039;&#039;die Kirchen&#039;&#039;&#039; - oder wie immer man es nennen will oder die &#039;&#039;&#039;Meditationshäuser&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind nicht die Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Sondern, sie sind eigentlich der Ort, wo wir ihnen am stärksten begegnen können, weil dort sind sie. &#039;&#039;&#039;Dort suchen sie uns&#039;&#039;&#039;. Dort reiten sie ihre Attacken, im Grunde. Und drum geht&#039;s drum, &#039;&#039;&#039;wach zu sein - gerade dort&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn man das nicht sieht&#039;&#039;&#039;, dann kann das alles ziemlich schief gehen, weil, &#039;&#039;&#039;dann merkt man nicht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie man immer mehr eigentlich zu einem Gottesdienst für die Widersacher abgleitet&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, und sie füttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden &#039;&#039;uns&#039;&#039; sicher das nächste Mal noch weiter beschäftigen &#039;&#039;damit&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4&amp;amp;t=7092s Ausklang 1:58:12] ===&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich doch fünf Minuten überzogen. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke. Danke fürs Dabeisein. Bis nächste Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Michael:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die Sendung Michaels&amp;quot; (12 Vorträge, gehalten in Dornach im November und Dezember 1919; GA 194)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Michael-Mysterium&amp;quot; in Anthroposophische Leitsätze (1924/25 Dornach; GA 26)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1721</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1721"/>
		<updated>2022-09-25T19:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: /* Kürzlich fix und fertig geworden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Impuls von anthro.world lebt von der Initiativkraft von Menschen. In der Vergangenheit wurde bei anthro.world mit freiwilligen, engagierten Menschen schon vieles bewegt, und es liegt noch einiges vor uns. Bei Interesse am MitTun bitte mit François Kontakt aufnehmen: info@anthro.world. Auf persönliche Einladung kannst du einen Webseiten Zugang zum Mitgestalten erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend listen wir auf, welche Projekte derzeit ganz konkret umgesetzt werden sollen. Manche Projekte sind recht weit, andere stehen noch am Anfang. Je nachdem, welcher Aufgabe man sich widmen möchte, i.d.R. ist Geduld, Fleiß und Konzentration gefragt. Aber man bekommt auch etwas zurück. Schließlich ist die Auseinandersetzung eine viel tiefere, wenn man sich bemüht das gesprochene Wort in den Vorträgen ganz exakt zu erfassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kürzlich fix und fertig geworden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabellarische Darstellung unser Aktivitäten der letzten 3 Monate, Stand 13. September 2022&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+«fertig»&lt;br /&gt;
!Projekt&lt;br /&gt;
!Zuständigkeit&lt;br /&gt;
!Erledigungsdatum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|126. Apokalypse&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|25.09.2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Biographie Rudolf Steiner&lt;br /&gt;
|Elke&lt;br /&gt;
|22.09.2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|125. Apokalyse&lt;br /&gt;
|Susanne, Elke&lt;br /&gt;
|20.09.2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|8. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|7. September 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine, Elke&lt;br /&gt;
|6. September 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|80. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter, Ursula&lt;br /&gt;
|5. September 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|30. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|23. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|17. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|16. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|9. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|2. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|25. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 36. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|36. Spruch Sk.]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|21. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ursula&lt;br /&gt;
|19. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|18. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|16. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|04. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|01. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|103. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ellen&lt;br /&gt;
|29. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|27. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100. Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Gabriele&lt;br /&gt;
|25. Juni 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beschreibung des &#039;&#039;&#039;Themenschwerpunkt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Schlüsselworten&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Verlinkungen&#039;&#039;&#039; direkt in die relevanten Kapitel. Kommentar: Die Verlinkung erfolgt durch François. Wie viele Schlüsselworte sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das lässt sich nicht pauschal sagen. Tendenziell dürfen es viele und vor allem aussagekräftige Schlüsselworte oder (kurze) Sätze sein. Eine Vielzahl an Schlüsselworten erlaubt Flexibilität bei der Weiterverwendung der Schlüsselworte (z.B. als Bausteine für neue Artikel).&lt;br /&gt;
# Eine &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; mit einer Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Die schriftliche &#039;&#039;&#039;Sprache ist etwas geglättet&#039;&#039;&#039; (nicht jedes äh muss geschrieben sein), aber charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollte erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel (Gehirn/ Kopf/ Denkapparat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Charakterisieren mit &#039;&#039;&#039;Fett&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kursiv.&#039;&#039;&#039; Der fett herausgehobene Text sollte sich in den Schlüsselworten spiegeln ([[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|siehe dieses Referenzbeispiel]])&lt;br /&gt;
# Wenn Sätze nicht fertig gesprochen werden kann auch mal mit Punkten gearbeitet werden (...)&lt;br /&gt;
#Letzter Punkt im Menü unten: &#039;&#039;&#039;Themenbezogene Leseanregungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzprojekt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Referenz Projekte&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ Link&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Überschriften&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus &lt;br /&gt;
youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wolfgang Peter&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge/ Artikel, die mit Stand 13. September 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ &lt;br /&gt;
Link&lt;br /&gt;
!Zuständig-keit&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Über-&lt;br /&gt;
schriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
!Sonstiges&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 13. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|13. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 13. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 63. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 12. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|12. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 12. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 62. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 11. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|11. Seelen-kalenderspurch]]&lt;br /&gt;
|Susanne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 11. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 61. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106. Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101. Apo]]&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter|81. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter E/ Thomas u Ursula&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 54. Vortrag von Wolfgang Peter|54. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Luzia I.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Erstellen der T von Hand&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|25. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|könnten kleinere Absätze werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|19. Folge]] &lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|Anpassung erforderlich&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|8. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fett so herstellen, dass der Text zu einem &amp;quot;spricht&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Weniger Absätze machen?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|Aus jedem Kapitel Schlüsselworte generieren. Mehr fett herausheben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100? &lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|von Bruno&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|70 (könnten noch mehr SW werden)&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie? Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthro-posophie?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Trans-humanismus]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse Kurzvortrag in 2 Teilen Dr. Wolfgang Peter|Kurzvortrag Apokalypse in 2 Teilen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregung für ein Lebendiges Denken]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MvM&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019|Biografie Rudolf Steiner in 2 Teilen]] &lt;br /&gt;
|Elke&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GG&lt;br /&gt;
|[[WER BIST DU? Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard|Wer bist du?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
==Unfertige Transkriptionen (automatische Transkripte, die von Hand überarbeitet werden müssen)==&lt;br /&gt;
Hier findest du Transkripte, die maschinell erstellt wurden, die aber noch von Menschenhand korrigiert werden müssen. Wenn du Interesse hast tätig zu werden, dann schau dich doch mal um, welche Transkriptionen du gerne verbessern möchtest. Aber nicht, dass doppelt Arbeit geschieht, das wäre schade. Melde dich daher bitte bei François, damit in koordinierter Weise vorgegangen werden kann. Bitte per Mail oder [https://blog.anthro.world/impressum/kontakt-formular/ Kontaktformular]. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Folgende Transkriptionen stehen noch offen&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1&lt;br /&gt;
! 2&lt;br /&gt;
!3&lt;br /&gt;
!4&lt;br /&gt;
!5&lt;br /&gt;
!6&lt;br /&gt;
!7&lt;br /&gt;
!8&lt;br /&gt;
!9&lt;br /&gt;
! 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 121-130er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
| [[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111-120er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]] &lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 113. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]] &lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
| [[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er &lt;br /&gt;
| [[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101]] (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung bei U + Th.)&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/n2r6ghh9g6eiwimhlybg5/102.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-8.28.50.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=5gz7w6mpm6vesnucp8c9wzs7g 102]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 105. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 110. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 91-100er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/yti7br5z1glv9c05kebvp/91.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-7.25.20.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=v3kgliu0ppl2w5fls061ycqxb 91]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/sed5zc5tlz8bptv7tcok7/92.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-7.25.20.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=am2ci9jg0ojss5ytr750wnk78 92]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/ga9bruuziittm7dp6mhz2/93.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-7.25.20.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=zzoe1xifm2vypixn2m1tsyiwc 93]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/kmcj1u2eq7qyj0fou18xq/94.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-7.25.20.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=02lwbr1gpt15f7wumab39dfej 94]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/i6gw3f7oodymxik104ja5/95.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-9.38.35.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=7v7viui32pkwrxuxjuex07lnc 95]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/i6gw3f7oodymxik104ja5/95.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-9.38.35.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=7v7viui32pkwrxuxjuex07lnc 96]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/esrfudpczmvxswn972522/97.-Apokalypse.m4a-2022-4-29-9.38.35.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=517g9cmb1gjak4ovrnun49nu5 97] in Bearbeitung &lt;br /&gt;
bei Angelika&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 99. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|81 (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Ursula) &lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/00xq556s9ej58gqu7udg2/82-Apokalypse-von-Dieter_mit-anf-nglichen-Korrekturen_2022-5-13.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=cqd6z6gzzaios4hw8lgeagix2 82]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/wwue0a5mzn2gbp1mvjbsz/84.-Apokalypse.mp3-2022-4-28-11.6.7.mp3.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=8pz9w95fho8cr4l0owzdzan89 84]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/5xmoihgcozc18nzcfrtwj/85.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-11.6.7.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=c2yf0utv08lyh9n1dgcd86mws 85]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/m0cujpps5v5ttq4hhl5u9/86.-Apokalypse-.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=19grgaxtz6v4lfnyl2sjnfzf2 86]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/5qeufqyic0k8z6s78d9oj/87.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=l835j6dl26rt42hwhisfxtnaq 87]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/0zh5onrthn1cg4cgfhihy/88.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=49co8v83wvj694ul64vyb9bis 88]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/gt90jzqwwjmeiq1twlvwp/89.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=5cp4bi1ywqukenuh1i7flq0ph 89]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/z13d6oib5jshlpv6pi6ut/90.-Apokalypse.m4a-2022-4-28-19.0.32.m4a.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=082wja0v3l40brwrytzogzukt 90]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71-80er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 54. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/mbnlkhlm51aymiqn8msoh/11_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=qz1086x5n44guga0rpucq7td8 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/ndpymrlvq3fw7w9xgz6ah/12_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=5gz5dxlket1bx5ylo0xgja76g 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/vps9w6u83yfo9iki5tjje/13_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=hw2c0pj8gogo2qracvnr3gktf 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/p1jwpc9l9wd5v7by98rbj/14_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=6d0fl58vjbvr2q6zc2ql6yqp8 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/itg5h135qd5nm0uarndvw/15_Apokalypse_m4a_2022_4_24_18_57_0.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=fvty8pm6l0r02mlzjh4y9sexx 15]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
| [[Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|erledigt]]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/o730na8cngando1eqlfpl/09_Apokalypse_m4a_2022_4_25_7_21_5.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=1lyr8uuj10l1hey8iu9cq44j4 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/scl/fi/o730na8cngando1eqlfpl/09_Apokalypse_m4a_2022_4_25_7_21_5.docx?dl=0&amp;amp;rlkey=1lyr8uuj10l1hey8iu9cq44j4 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter&amp;diff=1720</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - alle Vorträge von Wolfgang Peter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_alle_Vortr%C3%A4ge_von_Wolfgang_Peter&amp;diff=1720"/>
		<updated>2022-09-25T19:16:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: 126&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:Yt 112. Folge Apokalypse Vortrag von Wolfgang Peter.JPG|thumb|410px|[https://anthro.wiki/Wolfgang_Peter Dr. Wolfgang Peter]Gründer von [https://anthro.wiki anthro.wiki]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeiten und Einwahldaten==&lt;br /&gt;
Diese spannenden, lehrreichen und inspirierenden Vorträge über die Apokalypse des Johannes werden von Wolfgang vor einer Gruppe von Interessierten gehalten, aufgezeichnet und als Videos veröffentlicht. Wer sie am Dienstagabend nicht live auf youtube sehen kann, hat die Möglichkeit, die Filme hier im Archiv anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit:&#039;&#039;&#039; Jeden Dienstag um 19.00 Uhr für etwa 2 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Link:&#039;&#039;&#039; https://meet.jit.si/ag1913 (wenn du &amp;quot;neu&amp;quot; bist, bitte kontaktiere Wolfgang oder François unter info@anthro.world im Voraus. &#039;&#039;&#039;Um Störungen zu vermeiden:&#039;&#039;&#039; Bitte schalte das Mikrofon &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; Eintreten stumm. Unser Miteinander ist persönlich- bitte mit Vornamen einloggen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Youtube live:&#039;&#039;&#039; [http://www.youtube.com/c/FrancoisHagdorn www.youtube.com/c/FrancoisHagdorn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Regelmäßige Spenden an Wolfgang==&lt;br /&gt;
Alle Apokalypse Vorträge von Wolfgang sind kostenfrei. Dennoch entstehen intern Kosten. Zur Aufrechterhaltung und Ermöglichung künftiger Entwicklungen (Deckung eigener Lebenshaltungskosten, Servermiete, Domainkosten, Strom- Wärme- Kühlungskosten, Hard- und Softwarekosten, Datensicherungskosten, IT Beratungskosten, Entwicklungskosten des aktuellen und künftigen Wiki- nur um einige Positionen zu nennen...) sind eure Spenden willkommen. Damit in die Zukunft geplant werden kann, sind wiederkehrende Zahlungen besonders Hilfreich. [https://anthro.wiki/AnthroWiki:Spenden Infos hierzu hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alle Videos zu den wöchentlichen Apokalypse Vorträgen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|+youtube Filme der Apokalypse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1!!2!!3!!4!!5!!6!!7!!8!!9!! 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|121-130er&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=uymh-7F1mZs 121]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=urK4f7O13Zc 122]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=zDPN8Zs2OIY 123]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U 124]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c 125]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=-sU-yOD_im4 126]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=jolzOCHe0TA 127]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111-120er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/FouJ1yB-Fpk 111]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/5vulFu8Ov7U 112]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/qX0uOXvNbV4 113]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/FtUVVwhDRJY 114]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/p44RjTmNv6A 115]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=H-H8wRYlNfI 116]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=eAD8HyvTaig 117]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=o97PePrIix8 118]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=bNaeEBWPa5Q 119]&lt;br /&gt;
|[https://www.youtube.com/watch?v=H3bgfoKLgOM 120]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Gi-fA1UBcT8 101]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Wjaiwv06Z08 102]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/NbUCqXov7lM 103]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/-P7W45YOKY0 104]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/pkRj_D0kCXo 105]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/5ezK7BNpDio 106]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/4wDVwnssv4c 107]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/UBqHds_ZYAA 108]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/RKUUfr_77tI 109]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/s9WId7VVvR0 110]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91-100er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/m0brjV9o2u4 91]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/bIXkq23ig9I 92]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/KpbicCXtsh0 93]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/R-TfUpVoLIc 94]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/9aL8z01u7EI 95]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/bA11neVNKmE 96]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/5j6j6OVjGTM 97]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/YFadQOLDf2w 98]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/4jhkedM8hgU 99]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/pQPUW8wkSwA 100]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/zaxlw6cHLxs 81]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/cQ_zVgdDER0 82]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/kLQJ7IwEijI 83]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ZwcSItsGe4s 84]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/fhbbGkxTHiU 85]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/pQKBUcs1aLE 86]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/KuMxcQczr-c 87]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/0_DEckItnks 88]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/fptp_urkP9M 89]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/XTmVnnpn2KY 90]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71-80er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/MpbVi1EKOX4 71]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/OHfOvZHLkDY 72]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/KtC6IP1JVLc 73]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/4241Mus503Y 74]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/RnpPVzY7j1g 75]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/59OgACtkbww 76]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/8t5PA0nC4lM 77]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/cF5DewQD9p8 78]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/AdVit80-1Ec 79]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/jokV7G4yZXg 80]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/i0uu2wAHJwk 61]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/9U9em3WUdSQ 62]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/AqkYZRR03Ho 63]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ms9vnJ7Zv6w 64]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/R2pb86HU34w 65]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/CPCHsgbX5KI 66]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/rvW2CGkqCEQ 67]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/wUa4olmVz6g 68]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/2ms3tvlrmaI 69]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/qfL4qkkS4Z8 70]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/8kD39Egrj7M 51]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/trcFs616yEs 52]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/nKnAREU1jZU 53]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/6EKQa6oNL0o 54]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/bBryOLDXH64 55]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/RV59SscRHWA 56]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/C6_5CNceJc4 57]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/nTYBhA3b0MI 58]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/AdQNho6BGSs 59]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/E27HfTxYn2o 60]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Sv3Ia7G_Vrw 41]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/riGlLgvlpNI 42]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/VJSCqMn5oqM 43]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/KplPAbsH7Hc 44]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/0qDQ0mXKDWk 45]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/jNt11QK110A 46]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/qXUVfjVYwDk 47]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Ya-KU-_Sh9I 48]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/pcYCCmyboJc 49]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Z4BKMEDMimI 50]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/3zZdJ3jNbs8 31]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/cLTmwkmct6g 32]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/gAsmW-mwTAg 33]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/VHJOojZBOkU 34]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ZgA22J0am78 35]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/EUdjTmtx0eg 36]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/F90VoniHOXs 37]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/_43YGFnX69I 38]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ZdYonq_rMeE 39]&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/WGzpW0aInl8 40 (vorläufige Version)]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/Y6l1qGDmdU0 21]||[https://youtu.be/FsB97UcUUTA 22]||[https://youtu.be/ws4EsVZb9Kc 23]||[https://youtu.be/Qs-kV9eg1os 24]||[https://youtu.be/WZ0LrtzZqYw 25]||[https://youtu.be/R_DI68EpHWM 26]||[https://youtu.be/lrrIhcj7A2M 27]||[https://youtu.be/RrerDgRhxbc 28]||[https://youtu.be/KnRy3u369l8 29]||[https://youtu.be/b66mTTqwtfI 30]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/ybX_yS_YAlE 11]||[https://youtu.be/I4YBR54KGrw 12]||[https://youtu.be/RBY6TzIcJ50 13]||[https://youtu.be/rdIf824NmvA 14]||[https://youtu.be/xw9z8soFQqw 15]||[https://youtu.be/QKdAoaCP3zU 16]||[https://youtu.be/uW8Wc_1uVAk 17]||[https://youtu.be/0p1xgw-cM2w 18]||[https://youtu.be/iTCYPx4uCwY 19]||[https://youtu.be/dwJhkA_391M 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
|[https://youtu.be/aOJ3yZi9LgM 1]||[https://youtu.be/U6FrYuUgc2c 2]||[https://youtu.be/UIcYFNwzUwU 3]||[https://youtu.be/D9Yzl77ud9M 4]||[https://youtu.be/H8XZV4MFK84 5]||[https://youtu.be/WK2v9oFw9o4 6]||[https://youtu.be/sHDWuW_0c3c 7]||[https://youtu.be/NY9nBBhES_4 8]||[https://youtu.be/E-k5XRxTFs4 9]||[https://youtu.be/63F09Cy4Nyo 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkriptionen (Vortrag in Text) ==&lt;br /&gt;
Die Transkriptionen entstehen durch freiwillige Initiative von Menschen, denen die wöchentlichen Apokalypse Vorträge von Wolfgang ein wichtiges persönliches Anliegen ist. Eine solche Arbeit kann man nicht wirklich an ein externes Transkriptionsbüro geben. Man sagt ja landläufig, dass es spürbar ist, wenn &amp;quot;mit Liebe gekocht wird&amp;quot;. So ist es auch hier, es macht einen Unterschied, wie sehr sich die Menschen bei der Transkriptionsarbeit mit dem Inhalt verbinden. Wenn du [[MitTun bei Anthro.World|dieses Projekt mittragen möchtest, dann schaue auf der Seite MitTun]] nach weiteren Details. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Wort zu Schrift Transkriptionen der Apokalypse&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1&lt;br /&gt;
!2&lt;br /&gt;
!3&lt;br /&gt;
!4&lt;br /&gt;
!5&lt;br /&gt;
!6&lt;br /&gt;
!7&lt;br /&gt;
! 8&lt;br /&gt;
! 9&lt;br /&gt;
!10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|121-130er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter|125]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter|126]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111-120er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 111. Vortrag von Wolfgang Peter|111]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 112. Vortrag von Wolfgang Peter|112]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 113. Vortrag von Wolfgang Peter|113]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101]] (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung bei U + Th.) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 103. Vortrag von Wolfgang Peter|103]]&lt;br /&gt;
|[[MitTun bei Anthro.World|104]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 105. Vortrag von Wolfgang Peter|105]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 107. Vortrag von Wolfgang Peter|107]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 108. Vortrag von Wolfgang Peter|108]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 109. Vortrag von Wolfgang Peter|109]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 110. Vortrag von Wolfgang Peter|110]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91-100er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|97 (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Angelika)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 99. Vortrag von Wolfgang Peter|99]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|81 (in aktiver&lt;br /&gt;
Bearbeitung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei Ursula) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71-80er &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|80]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 54. Vortrag von Wolfgang Peter|54]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 58. Vortrag von Wolfgang Peter|58]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|25]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|19]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 1. Vortrag von Wolfgang Peter|1]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7]]&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|8]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Audios als .mp3==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Audioversionen der Apokalypse, derzeit von Dropbox. Zum Anhören ist keine Anmeldung auf Dropbox notwendig. Auch keine App muss geladen werden.&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!1&lt;br /&gt;
!2&lt;br /&gt;
!3&lt;br /&gt;
!4&lt;br /&gt;
!5&lt;br /&gt;
!6&lt;br /&gt;
!7&lt;br /&gt;
!8&lt;br /&gt;
!9&lt;br /&gt;
! 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|121-130er &lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sg1ndwc60xnras3/121.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 121]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/xx0n72sge8nfvln/122.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 122]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bsj5pa94wwkmyzj/123.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 123]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/clw13bwevu8sewu/124.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 124]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/2058ij2xr0lx7v8/125.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 125]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/f9s96gwph36yeqa/126.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 126]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/achjaq08id97eq3/127.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 127]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|111-120er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/a93toh9tiwt77fg/111.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 111]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bag6ib9ganfnehy/112.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 112]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/l7yklfrlqqfgs0f/113.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 113]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/y459aoobfn8tfvr/114.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 114]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bn3hfs9mdi709o8/115.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 115]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6mgmdm3dekc2ist/116.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 116]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/giaxxy7la0ittn0/117.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 117]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i3hvepsnnqq2a9p/118.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 118]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sdn5y8midq1ak6r/119.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 119]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5fzfy2ujgnmkts7/120.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 120]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|101-110er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zkng7vrn489vso0/101.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 101]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/inl26aeexkh960p/102.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 102]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gd1tj8x3ay1gi1l/103.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 103]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bys5ujngx839wmz/104.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 104]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ygz6y6yd2y5l6r5/105.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 105]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/43np1bojngb026a/106.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 106]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/2fdzvsyjcj2udfu/107.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 107]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5z78dk8c7p6gffo/108apo.mp3?dl=0 108]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pkdl51bdvn7x28n/109.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 109]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/230uvvemwpk41jc/110.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 110]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|91-100er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cbyf6dfp52e1g6t/91.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 91]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/268o7497v8jdluj/92.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 92]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bfup0pnua5w7w20/93.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 93]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ksqdsf3ctughhh9/94.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 94]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ncd192ocrmzx39i/95.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 95]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qeybpusf3dsywha/96.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 96]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cvln5k2rl4wf5xt/97.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 97]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/d6n8fr2hsnt05fy/98.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 98]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1o0sygi96pqzp9g/99.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 99]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wepr6r2gx2l1t2i/100.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 100]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|81-90er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sxkjqji60z44pk4/81.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 81]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fvh5r2bmy0gb16r/82.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 82]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wz0sbheh34u8rwd/83.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 83]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ntv7kbo1tl2hvcc/84.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 84]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/uoe7owdv8syxkya/85.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 85]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/98pweyx1fv72vpg/86.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 86]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sqw7vmf0efqs99o/87.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 87]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ul8dqrl1r29s9eu/88.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 88]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/js3go5wpu9q2v0s/89.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 89]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bh9srssp4zeddw2/90.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 90]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|71-80er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1nlorcu1k8241fj/71.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 71]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ej53x8rk8tpw898/72.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 72]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qhe5c73yk5v85oi/73.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 73]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5b3jx1b60bhhsda/74.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 74]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c1ohf9lhaqzcu29/75.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 75]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/f5awlzihegluc8f/76.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 76]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qmzca3jyo2uizhr/77.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 77]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6c10j07dnngs2h9/78.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 78]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4fr1aawg0px4br9/79.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 79]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wpgm9xbktnbi2pw/80.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 80]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|61-70er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0pzasqueueqjhla/61.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 61]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/obn011u7k6s2cgh/62.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 62]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1a7e9sztettior0/63.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 63]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/dtpe29b3adckkbc/64.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 64]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ymlq4u76rv6zjkg/65.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 65]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/qi2d13zojf39cjz/66.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 66]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sp1lnjaudrbd4hr/67.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 67]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/esd9u5d875rzono/68.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 68]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/rwtf93eq22iahl2/69.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 69]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gd480wbfxpsiwjc/70.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 70]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|51-60er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0bjhj24c4zymtqm/51.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 51]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/0olmeiig9cs15j3/52.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 52]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/wz7g0ypyczfre1l/53.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 53]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cebegelyfjy87zu/54.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 54]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fawce3bmjrrbzex/55.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 55]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/83000fbaprlfr9h/56.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 56]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/657jcdj5zvbze1p/57.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 57]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/gh4d6dt4n77zjke/58.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 58]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i08sl0pue4yjyx9/59.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 59]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pxiif1sqnip7dr8/60.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 60]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|41-50er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zlce9zrt0h4mk1c/41.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 41]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/30066tzj7yn424s/42.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 42]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/w0ard7czuw8o4ng/43.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 43]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/1kucrlkkca2evy7/44.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 44]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6orxpec6yw4p0w6/45.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 45]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i68eqxo134c6898/46.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 46]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/buerxxiva19gwn6/47.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 47]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ryjg2w86pcx73ve/48.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 48]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/vepy8jvk28d2c29/49.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 49]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/8ef0qh5ol9653qc/50.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 50]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31-40er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/i6z74n2jxbgvr85/31.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 31]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4mtmbqutc1sklpe/32.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 32]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/g7o8byyvelljdxx/33.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 33]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/51zakzon3xoswus/34.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 34]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/mb5n4ul93p2ljam/35.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 35]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c2atr0707t6kxw5/36.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 36]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ewwokx4sjfr2dfq/37.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 37]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/xwnzea7l3d704v7/38.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 38]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/iesls1iof6g0w7c/39.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 39]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/c8q1vcpsqsqg6d9/40.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 40]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21-30er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/alog0k156zyy7e6/21.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 21]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/cvfdetuti3lw9dl/22.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 22]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7m9x0i626bmh71a/23.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 23]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/3i4kixjuz31pvod/24.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 24]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sxt9tgbnsxkxyv4/25.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 25]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ezw2n8ulprzqm0e/26.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 26]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/oogo1wl1whm4tmr/27.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 27]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/5gmzukloc75f9v8/28.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 28]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/zqd8945paw54bo9/29.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 29]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/6oa9gprjh6w21xo/30.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 30]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11-20er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/sml6bpai3o3k69l/11.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 11]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/pn2ur6zujfftgp2/12.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 12]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/skini6a23s1s9hu/13.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 13]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ohee1saljuogzdq/14.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 14]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7n1w9fbfbrv0e39/15.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 15]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7n1w9fbfbrv0e39/15.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 16]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ixsm444s80pykez/17.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 17]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/4llpaqclf4oiz83/18.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 18]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/u637xmnsaseqqyd/19.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 19]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fznyrx2yo0vac3r/20.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 20]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1-10er&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/nncmx564tzhd76l/1.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 1]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/7xbji9yz6qienwc/2.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 2]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/scngp11u61s23us/3.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 3]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/kb6sk398rpnqpr9/4.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 4]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/bsc2yiean91xc59/5.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 5]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/ig57glzjl3a4828/6.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 6]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/oazmag1u6482t96/7.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 7]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fdqpyvyd99ayzj6/8.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 8]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/v85ir9jo4moska8/9.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 9]&lt;br /&gt;
|[https://www.dropbox.com/s/fvb5m9vktsmtw6l/10.%20Folge%20Apokalypse%20des%20Johannes_%20Dr.%20Wolfgang%20Peter_%20Anthroposophie_%20Rudolf%20Steiner.mp3?dl=0 10]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-905893-02-1&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0080-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1040-X&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1045-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-3460-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1719</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1719"/>
		<updated>2022-09-25T18:13:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselwörter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Der 24. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders setzt den Rahmen für den 126. Vortrag: &amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&amp;quot; bringt die Grundcharakteristik des Ichs zum Ausdruck; mit &amp;quot;des Selbstsinns Willensfrucht&amp;quot; wird das andere große Thema des Ichs angesprochen, der Wille, der im freien Willen von uns in der Auseinandersetzung mit den Widersachern letztlich so entwickelt werden möge, dass er mit dem göttlichen Willen eins wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig strebende Menschen sehen sich dabei einem besonders großen Ansturm der Widersacher auf ihr Ich ausgesetzt, denn die von ihnen entwickelten geistigen Kräfte üben auf die soratischen Wesenheiten höchstes Verlangen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das christliche Gebet, insbesondere das Vaterunser, kann uns auf unserem Weg in der Auseinandersetzung mit den Widersachern Hilfe und Unterstützung geben, wenn wir uns auf die Grundbitte besinnen, die abseits jeglicher Egoismen liegt: &amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich die Aufgabe, die ich mir aus meinem Ich heraus gesetzt habe, bestmöglich erfüllen und meinen Willen so anspannen kann, dass mir mein Beitrag auch unter widrigsten Bedingungen gelingt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht dabei auch um einen neuen Umgang mit Ahriman und Luzifer, indem wir versuchen, sie an unserem Licht teilhaben zu lassen, damit sie von dem ihnen zugedachten Weg in die Freiheit eine Ahnung bekommen, denn die Erlösung der Widersacher ist unsere große Aufgabe, die uns weder der Christus noch der Michael abnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem esoterischen Apostel Vaterunser hat uns Rudolf Steiner eine sehr praxisorientierte Erweiterung des &amp;quot;regulären&amp;quot; Vaterunsers gegeben. Wortlaut des Apostel Vaterunsers und Hilfen, uns mit den Tiefen des Textes auseinandersetzen zu können, tragen uns durch den 126. Vortrag, machen uns aber auch sehr eindringlich darauf aufmerksam, dass Zeit in ihrer Qualität einmalig und somit nicht wiederholbar ist: Wenn wir als Menschen in diesem siebenstufigen kosmischen Zyklus es nicht schaffen, das Entwicklungsziel zu erreichen, uns also nicht befähigen auf einer den derzeitigen Elohim entsprechenden Entwicklungsstufe einen ganz neuen Kosmos auf der Basis von Freiheit und Liebe zu schaffen, dann ist diese Chance vertan. Eine Wiederholung gibt es nicht. Es wird dann anders weitergehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43|24. Wochenspruch: &amp;quot;sich selbst erschaffend stets&amp;quot; ist die Grundcharakteristik des Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43|in unserem Alltagsbewusstsein sind auch förderliche Impulse der Widersacher, wenn wir sie richtig er-greifen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43|der Weltengeist wirkt in unserem Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43|das große Göttliche offenbart sich in jedem Menschen auf ganz individuelle Weise]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|die Frage immer: wie steht der göttliche Wille zu unserem Willen?]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|der göttliche Wille soll mit unserem Willen eins werden: das bedeutet keine Unterwerfung!]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|wahre Demut: zu wissen, du arbeitest mit und leistest deinen Beitrag]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|die göttliche Kraft wirkt in uns in Form der Christus-Kraft und ist voll und ganz vereinbar mit unserem freien Willen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13|alle Widersacher kämpfen um das Ich, um uns die Freiheit des Ichs zu rauben]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Verstand ist ein Werkzeug: Wir können ihn im göttlichen Sinne gebrauchen oder im Sinne der Widersacher 0:07:38|so überzeugt uns Ahriman: der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles zu beweisen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48|beten heute: sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48|die große Revolution im Schöpfungsgeschehen: es wird nicht mehr erwartet, dass wir uns dem göttlichen Willen unterwerfen!]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48|das Ego sollte sich in den Dienst des Ichs stellen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48|wenn ich meinen Willen stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können letztlich für das ganze Planetensystem]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann 0:14:11|jede Bitte, die nur aus dem Ego heraus kommt, ist gegen den Sinn des christlichen Gebetes: vielmehr &amp;quot;stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe erfülle&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann 0:14:11|seinen Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31|der Weg der Zukunft: ich gehe mit den Widersachern so um, dass ich ihnen ihren Weg zeige]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31|Ahriman fürchtet den Menschen mehr,  als wir Grund haben, ihn zu fürchten: vom Menschen hängt das Schicksal der ahrimanischen Wesen ab]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31|es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten in den verschiedensten Hierarchiestufen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31|davon, dass in ihnen das Licht zu leuchten beginnt, haben die ahrimanischen Wesen selbst den größten Gewinn]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe 0:23:40|der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, verbunden mit einer engelartigen Wesenheit, die der Seelenleib des Christus war und deren Bewusstsein durch den Materialismus verdunkelt wurde]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe 0:23:40|Michael hat im 19. Jahrhundert die ahrimanischen Scharen aus der Äthersphäre auf die Erde geworfen: die Menschen haben die Aufgabe, sie zu besiegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|was heißt es, den Christus im Ätherischen schauen?]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|&amp;quot;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|gute Gewohnheiten entwickeln: an unserem Seelischen arbeiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|Lebenskraft, die zum Bestandteil unserer Ich-Kraft wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07|das Ich ist die äußere Hülle, in der sich das Geistselbst entwickelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gemeinschaft freier Menschen bedarf es keiner Regeln: An der Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten in der nächsten Kulturepoche kann jeder teilnehmen 0:32:43|die Gemeinschaft freier Menschen bedarf keiner Regeln: die Gemeinschaft der &amp;quot;144 Tausend Auserwählten&amp;quot; ist Aufgabe für die nächste Kulturepoche]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39|als Kind lernen, die Hände zu falten und zu beten: Höheres verehren lernen schenkt im Alter die Kraft des Segnens]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39|Ätherkräfte entwickeln und dann als lebensspendende Kraft in das soziale Geschehen hineintragen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39|zum guten Karma des Betens]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04|in Einklang kommen mit seinem Schicksal: es wird geschehen, was geschehen soll]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04|was wir im Leben erarbeitet haben, ist ein Licht,  das wir in die Welt der Hierarchien hinauftragen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04|seinen Weg erkennen, seine Kraft daran entwickeln und gestärkt in die nächste Inkarnation herunterkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04|&amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; meint, nicht der Wille des Egos geschehe: der göttliche Wille und mein Wille werden eins]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25|das Vaterunser zeigt uns den Weg und ist gebaut auf den ganz Ich-bewussten Menschen: ich verbinde mich mit jedem Wort und jedem Gedanken]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25|zum Missbrauch des Betens]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25|das Vaterunser eröffnet Welten: es ist in seiner Wirksamkeit nicht gebunden an eine Übersetzung &#039;&#039;(Sprache)&#039;&#039;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58|das esoterische Apostel Vaterunser, gegeben von Rudolf Steiner, bringt neue Perspektiven zum Vaterunser hinzu: die höchste göttliche Kraft möge in uns rege werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58|&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen&amp;quot;: in jedem Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58|&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;: allein dieses Erfassen ist schon Lobpreisung]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36|&amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;: es ist unsere Aufgabe, wirklich tätig zu werden, auch wenn wir zunächst hundert Mal scheitern]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36|ich brauche keinen kirchlichen Kultus]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36|&amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast&amp;quot;: der Ich-Impuls lebt in unserem innersten Wesen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil III: Hineinarbeiten in unsere Lebenskräfte und dabei eine Verstärkung durch den Christus erhalten 1:03:03|&amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: auch die innere Seite kommt hier deutlich heraus, nämlich unsere Aufgabe, Lebenskräfte hineinzuarbeiten, die der Christus verstärkt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter# Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst 1:04:48|&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst 1:04:48|auch sich selbst Fehler verzeihen!]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|&amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst&amp;quot;: dieses Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|es ist eine innere Notwendigkeit, dass geistige Entwicklung einhergeht mit einem stärkeren Ansturm der Widersacher: wir müssen mit den Widersachern fertig werden, das kann uns auch Michael nicht abnehmen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|&amp;quot;Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;: Gott erkennt mit uns oder wir mit ihm]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|Jacob Böhme und Johannes Scottus Eriugena: die höchste Stufe der Erkenntnis ist &amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30|dieses Licht ist ein anderes Licht als das des Luzifer: sein Licht ist gegenüber diesem Licht Dunkelheit, aber wir können ihn einladen, mit dieser Kraft zu arbeiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VI: Wir können den Widersachern unser Licht entgegentragen 1:15:37|Schritt für Schritt können wir den Widersachern dieses Licht entgegen tragen: dann geht ihnen das Bewusstsein auf, wie ihr Weg weitergehen könnte]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VII: Die Kraft des Mutes ist die Michaelskraft 1:17:30|der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen: die entscheidende Kraft des Ichs ist die Kraft des Mutes und gleichzeitig die Michaelskraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36|&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe&amp;quot;: wohin der Weg führen soll, liegt an uns]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36|der Mensch soll wirklich neue Welten bauen nach dem Durchlaufen der sieben kosmischen Entwicklungsstufen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36|die Erdenwelt soll ein Kosmos der Freiheit und der Liebe werden: wir verschenken Kraft, aus der eine ganze Welt entsteht]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das esoterische Apostel Vaterunser im Wortlaut, Teil IX: Die individuell gewordene göttliche Kraft gestaltet die Zukunft 1:25:06|das esoterische Apostel Vaterunser im zusammenhängenden Text]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch 1:27:48|diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: das geht nur einmal und nie wieder!]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch 1:27:48|der Weg ist endgültig gescheitert, wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22|der Zeitbegriff: es gibt nicht die lineare Zeit, sondern die Qualität der Zeit]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22|aus göttlicher Perspektive liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit: jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22|das alte zyklische Zeitprinzip: wenn man genauer schaut, ist es die Wiederkehr des nicht ganz Gleichen, denn jedes geistige Wesen bringt seinen individuellen Einschlag]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22|das Vaterunser ist das tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren 1:38:12|jeder ist aufgerufen, aus dem Vaterunser etwas Langes, Individuelles zu machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren 1:38:12|mich im Rückblick in meinen Begegnungen betrachten und dann aus dem Vaterunser einen Roman machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|hinter dem Vaterunser stehen sieben Stufen, zusammenhängend mit unseren sieben Wesensgliedern]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|Rudolf Steiner spricht oft vom Ich-Träger, der noch zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern zu rechnen ist und der einen individuellen Ankerpunkt für das von draußen wirkende göttliche Ich schafft]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|das von draußen wirkende Ich kann so an den unteren Wesensglieder arbeiten und physischen Leib, Ätherleib, Astralleib vergeistigen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|Geistselbst und Lebensgeist aus dem Nichts erschaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|die Kraft der Auferstehung: neues Physisches und letztlich einen neuen Kosmos aus dem Nichts heraus zu erschaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|die Gottheit hat die Geduld, dass wir immer wieder Fehler machen dürfen auf dem Weg]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19|aus der Freiheit heraus auf die Freiheit zu verzichten: der Weg ins soratische Reich]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners 1:46:34|das reguläre Vaterunser in einem Wortlaut Rudolf Steiners: es gibt keine Norm-Fassung]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners 1:46:34|Rudolf Steiner hat das Vaterunser mit einer Zeichnung versehen: ein Dreieck über einem Quadrat deuten die sieben Wesensglieder an &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039;]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|Wiederholung des 24. Wochenspruchs: in Kurzform die Inhalte des 126. Vortrages]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|Willensfrucht: dieser ganze Weg in die Freiheit hinein]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|kein Augenblick ist wiederholbar]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|in den kleinen Dingen, in den Begegnungen liegt die weltverändernde Kraft]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|das Ich muss das Unmögliche von sich verlangen: der kleine Schritt mehr]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|nichts ist zu klein: es geht nicht um Anerkennung in der Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich etwas geben muss?]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|die Burgen Ahrimans und Luzifers finden wir dort, wo die geistig strebenden Menschen sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter#Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33|Kirchen, Meditationshäuser und Sonstiges sind keine Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher: die Gefahr zu Gottesdiensten für die Widersacher abzugleiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 126. Vortrag (von Ghislaine und Susanne am 23. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch beim 126. Vortrag zur Apokalypse. Ich habe jetzt wirklich schon Schwierigkeiten mit dem Mitzählen langsam. Ich muss immer aufpassen, dass ich nicht falsch bin. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch. Ganz ein toller finde ich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da steckt immens viel drinnen. Also erst einmal dieses &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Sich selbst erschaffend stets&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, das ist einmal &#039;&#039;&#039;die Grundcharakteristik des Ich&#039;&#039;&#039;, dass es darin besteht, sich beständig selbst zu erschaffen. Das Ich ist nicht etwas, was einfach &amp;quot;ist&amp;quot;, sondern es ist immer im Werden, und dieses Werden kommt aus ihm selbst heraus. Also, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; wird aus sich selbst heraus, &#039;&#039;&#039;erneuert sich immer wieder, auch wenn es so ähnlich bleibt wie vorher&#039;&#039;&#039;. Natürlich, es ist nicht gleich wieder ganz was anderes, das wäre nicht gut, aber es erneuert sich mit jedem Atemzug, wenn man es so nennen will. Und dadurch, &#039;&#039;&#039;durch diese Arbeit des Ichs&#039;&#039;&#039; in der Seele, &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das Seelensein, &#039;&#039;&#039;das Seelische sich selbst gewahr&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es noch so, pfff..., ja, Ego, was ist es eigentlich? &#039;&#039;&#039;Man weiß gar nicht, wo all die Einflüsse herkommen&#039;&#039;&#039;. Gerade in unserem Ego, sprich &#039;&#039;&#039;in unserem Alltagsbewusstsein, mischt sich alles Mögliche hinein&#039;&#039;&#039;. Da sind &#039;&#039;&#039;auch förderliche Impulse der Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen; förderlich, wenn wir sie richtig er-greifen und als Aufgabe be-greifen, dann kann das was durchaus Wichtiges sein. Und &#039;&#039;&#039;der Weltengeist wirkt in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Im Grunde der ganze Weltengeist, aber aus unserer ganz individuellen Perspektive ergriffen. Also, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das große Göttliche, das sich aber in jedem einzelnen Menschen auf ganz individuelle Weise offenbart&#039;&#039;&#039;, in individueller Weise tätig wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13 ===&lt;br /&gt;
Und wir werden das sehen, auch bei unserem &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;, das uns jetzt beschäftigt - also das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das&#039;&#039;&#039;Gebet&#039;&#039;&#039; überhaupt -, welche Kraft dadrinnen ist. Und da ist ja auch also &#039;&#039;&#039;vom Willen&#039;&#039;&#039; des Vaters, &#039;&#039;&#039;des Göttlichen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Rede&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Frage ist immer: Wie steht das im Verhältnis zu unserem Willen?&#039;&#039;&#039; Nimmt das uns vielleicht die Freiheit oder nicht? Nein, ganz im Gegenteil. Ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass der göttliche Wille eins wird mit unserem Willen&#039;&#039;&#039;. Sie sind nicht mehr zu trennen. Es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine Unterwerfung&#039;&#039;&#039; unter den göttlichen Willen. Das ist überhaupt nicht - im christlichen Sinn - überhaupt nicht gemeint. Im vorchristlichen Sinne ist es: Wir unterwerfen uns der Macht, die über uns steht. Jetzt heißt es eigentlich: &#039;&#039;&#039;Wir machen uns bereit, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; mit uns, &#039;&#039;&#039;durch uns, in ganz individueller Weise wirksam werden kann&#039;&#039;&#039;. Also niemals geht es darum, um Unterwerfung, um, sozusagen, Dienerschaft in dem Sinn. Das soll uns nicht hochmütig machen, im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Die wahre Demut besteht darin zu wissen: Aber du arbeitest mit&#039;&#039;&#039;. Deine Bestimmung liegt sozusagen drin, selbst mitzuarbeiten, selbst einen Beitrag zu leisten zur Verwirklichung des göttlichen Willens. Und &#039;&#039;&#039;was wir nicht tun, fehlt im Ganzen&#039;&#039;&#039;. Eben gerade die Gottheit hat uns die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben, &#039;&#039;&#039;damit wir unseren Beitrag leisten können, der zugleich dann der göttliche Beitrag ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist die ganz große Kehrtwendung oder &#039;&#039;&#039;Erneuerung&#039;&#039;&#039;, die passiert ist, letztlich &#039;&#039;&#039;ausgelöst durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;als Gott&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, wenn man das so nennen will, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in jedem Menschen Mensch wird&#039;&#039;&#039;. In jedem Menschen, in jedem menschlichen Ich wirkt &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft in Form der Christus-Kraft&#039;&#039;&#039; - und die ist voll und ganz &#039;&#039;&#039;vereinbar mit unserem freien Willen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus kann nicht das machen, was wir aus unserem Ich heraus wollen können, wollen sollen. Wenn wir es nicht tun, dann verarmt die Welt um diesen Betrag. Also, so groß ist das Vertrauen der Gottheit in uns, dass sie sagt: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille vollziehe sich&#039;&#039;&#039; durch dich, durch dich, &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeden, in dem das Ich&#039;&#039;&#039;, der Ich-Funke &#039;&#039;&#039;erwacht ist zum Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, zum wirklichen Bewusstsein. Weil nur dort, wo wir auch uns unseres Ichs wirklich bewusst werden und welche Kraft da drinnen steht, &#039;&#039;&#039;dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst können wir wirklich aus Freiheit handeln&#039;&#039;&#039;. Dort fängt es erst an, wo wir uns der Kraft bewusst sind. Solange wir noch im Ego schwimmen, wissen wir nicht: Ist das wirklich unser Wille? Ist es der Wille vom &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;? Oder wer wirkt da eigentlich mit? Oder ist es der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der hineinfunkt? Oder gar die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Alle die kämpfen um das Ich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und die &#039;&#039;&#039;wollen&#039;&#039;&#039; es uns in gewisser Weise rauben - jedenfalls &#039;&#039;&#039;die Freiheit des Ichs rauben&#039;&#039;&#039; - und lauern aber auf alle Impulse, die wir auf dem Weg dorthin, wo wir in ihre Gefangenschaft geraten würden, noch möglichst viel hereinholen, möglichst viel mitbringen. Und dann werden wir, gerade wenn wir &#039;&#039;&#039;geistig strebende Menschen&#039;&#039;&#039; sind, immer &#039;&#039;&#039;wertvollere Opfer für diese Wesen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch immer mehr aufpassen und aufpassen heißt: Ganz bewusst werden, was kommt aus dem Ich, &#039;&#039;&#039;was kommt&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;aus dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, wird eins mit dem Göttlichen - &#039;&#039;&#039;und was kommt von anderer Seite?&#039;&#039;&#039; Weil, die andere Seite, die Widersacherseite, sage ich mal, fördert unsere Freiheit sehr indirekt, indem sie sie immer herausfordert und sie uns eigentlich immer wieder nehmen will und uns etwas als Freiheit verkaufen will, was gar nicht aus unserem Willen entspringt. Aber wo wir halt glauben: &amp;quot;Ja, das klingt ja recht vernünftig. Na, mach ich&#039;s halt so.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verstand ist ein Werkzeug: Wir können ihn im göttlichen Sinne gebrauchen oder im Sinne der Widersacher 0:07:38 ===&lt;br /&gt;
Gerade der &#039;&#039;&#039;Ahriman überzeugt uns immer mit&#039;&#039;&#039; Vernunftgründen oder Verstand… sagen wir besser &#039;&#039;&#039;Verstandesgründen&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Vernunft&amp;quot; wäre ja noch mehr, da würden wir die göttliche Stimme in uns wirklich vernehmen. Aber &#039;&#039;&#039;der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles beweisen zu können&#039;&#039;&#039;. Alles. Es gibt nichts, was man mit dem Verstand nicht beweisen könnte. Man muss sich &#039;&#039;&#039;nur die richtigen Fakten&#039;&#039;&#039;, die richtigen Tatsachen zusammensuchen &#039;&#039;&#039;und eine logische Verbindung&#039;&#039;&#039; dazwischen &#039;&#039;&#039;knüpfen&#039;&#039;&#039;. Und jeder wird einsehen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das muss so sein.&amp;quot; Und das muss mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Verstand ist ein Werkzeug, das wir im guten oder im schlechten Sinne gebrauchen können&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir können es gebrauchen, um bewusst in die Wirklichkeit einzutauchen und sie in ihrer Vielfalt erfassen zu können und die Zusammenhänge klar und bewusst zu sehen. &#039;&#039;&#039;Aber wir können uns auch von der Wirklichkeit lösen und genauso klar eine Illusion erfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir das nicht unterscheiden können, dann gehen wir auf einen Irrweg. Und das heißt, es geht letztlich drum, das Ich zu erfassen; &#039;&#039;&#039;das Ich zu erfassen&#039;&#039;&#039;, in dem der göttliche Funke von uns beständig neu entfacht wird. &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese Aktivität spüren&#039;&#039;&#039;, wenn wir diese Aktivität erfassen, &#039;&#039;&#039;dann&#039;&#039;&#039; sind wir in dem drinnen, dass &#039;&#039;&#039;der göttliche Wille durch uns wirksam&#039;&#039;&#039;werden kann. Und in einer noch ganz anderen Form wirksam werden kann, als es in der vorchristlicher Zeit der Fall war, wo es einfach von oben kam und wir uns halt öffnen konnten diesem Willen - als Werkzeug im Grunde -, aber noch ohne den wirklichen eigenen Beitrag zu leisten. Das ging in vorchristlicher Zeit nicht. &#039;&#039;&#039;Jetzt geht&#039;s&#039;&#039;&#039; umgekehrt &#039;&#039;&#039;darum, eben diesen eigenen Beitrag dazu zu liefern, der sonst nicht entstehen würde&#039;&#039;&#039; und den der ganzen geistigen Welt zurück zu schenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48 ===&lt;br /&gt;
Das betrifft eben auch &#039;&#039;&#039;unser zentrales Thema&#039;&#039;&#039; jetzt, also &#039;&#039;&#039;das Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das christliche Gebet überhaupt. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist das zentrale christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, das eben einen ganz anderen Charakter hat als Anbetung im vorchristlichen Sinne. Anbetung heißt jetzt oder &#039;&#039;&#039;beten heißt jetzt: Sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zu dem Göttlichen und der geistigen Welt&#039;&#039;&#039; etwas zu geben, &#039;&#039;&#039;etwas zu schenken&#039;&#039;&#039;. Also, das sollte zumindest immer mehr, immer mehr zunehmen, immer mehr wachsen. Und der alte Weg wird zurückgehen. Und das heißt, wenn wir am Puls der Zeit unseres Bewusstseinsseelenzeitalters sind oder sein wollen, dann geht&#039;s drum, immer mehr &#039;&#039;&#039;Bewusstsein dafür zu entwickeln&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wo ist das Ich tätig, wo ist etwas anderes tätig?&#039;&#039;&#039; Und eben, wenn etwas anderes tätig ist, dem wir uns bewusst oder unbewusst einfach unterwerfen, dann können wir sicher sein, dass es die Widersacher sind, die das von uns fordern oder die uns dazu verleiten. Und das kann sehr, sehr… sehr erhaben ausschauen. Und &#039;&#039;&#039;man kann sich wunderbar&#039;&#039;&#039; auch&#039;&#039;&#039;heilig fühlen&#039;&#039;&#039;, weil: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich unterwerfe mich dem göttlichen Willen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;aber es wird mehr erwartet von uns heute&#039;&#039;&#039;. Es wird erwartet, dass wir aus unserem Ich etwas beitragen zur ganzen Gestaltung der geistigen Welt. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;im Schöpfungsgeschehen die große Revolution&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, die Um-wälzung,&#039;&#039;&#039;die wirklich radikale Umwälzung&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;ich denke, dass das heute noch sehr wenig verstanden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039;. Weil, wir haben zwar im Prinzip die Möglichkeit zur Freiheit, das heißt zur Erkenntnis, &#039;&#039;&#039;dass da ein Ich drinnen ist, das schöpferisch frei ist&#039;&#039;&#039; und umgestalten kann, aber es wird noch sehr, sehr wenig erlebt, habe ich den Eindruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir halten noch sehr stark unser Ego&#039;&#039;&#039;, also unser kleines irdisches Ich mit seinen irdischen Wünschen und Bedürfnissen, die durchaus legitim sind, aber wir halten das schon &#039;&#039;&#039;für das Ganze&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und das ist es nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist im Grunde ein Mittel, ein Werkzeug, mit dem wir hier in der irdischen Welt tätig werden können. Dazu brauchen wir das Ego. &#039;&#039;&#039;Ich sage nicht, das Ego ist was Schlechtes, überhaupt nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist nur schlecht, wenn wir nicht unterscheiden können. Und wenn wir nicht wissen, wer hat die Führung. &#039;&#039;&#039;Es sollte immer so sein, dass das Ego&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in den Dienst des Ichs sich stellt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und nicht umgekehrt:&#039;&#039;&#039; dass das Ich irgendwo draußen bleibt und unten halt das Ego für sich werkelt. &#039;&#039;&#039;Dann ist die Gefahr eben sehr groß, dass wir auf die Widersacherpfade kommen&#039;&#039;&#039; - und sie tun alles dazu, uns den Weg schmackhaft zu machen. Es ist immer der einladendere Weg. &#039;&#039;&#039;Weil, der Weg des freien Ich ist der&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Ich stehe&#039;&#039;&#039; mutterseelenallein, &#039;&#039;&#039;verlassen von allen guten Geistern da&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;bis ich&#039;&#039;&#039; dann endlich &#039;&#039;&#039;darauf komme&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;in meinem Ich ist ja die ganze göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; drinnen.&amp;quot; Und wieviel ich davon, sozusagen, in Regsamkeit bringen kann, liegt nur an mir selber. Wenn ich &#039;&#039;&#039;meinen Willen&#039;&#039;&#039; nicht anspanne und tue, dann wird nichts passieren, vielleicht gar nichts passieren oder sehr wenig passieren. &#039;&#039;&#039;Wenn ich ihn stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können&#039;&#039;&#039; zu dem, was Menschheitsentwicklung, Weltentwicklung ist, weil, es betrifft eben nicht nur uns Menschen, sondern es betrifft die ganze Natur, &#039;&#039;&#039;es betrifft die ganze Erde und&#039;&#039;&#039; darüber hinaus - also &#039;&#039;&#039;letztlich unser ganzes Planetensystem&#039;&#039;&#039;. Und wenn man es noch größer denken will: &#039;&#039;&#039;Wir geben dem ganzen Kosmos etwas&#039;&#039;&#039; - oder können es auf jeden Fall. Sollen es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann 0:14:11 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist das Angebot, das die Gottheit uns gemacht hat&#039;&#039;&#039;. Aber sie kann uns nicht zwingen dazu, was zu machen, das müssen wir selber wollen. Und &#039;&#039;&#039;das zu erkennen, ist&#039;&#039;&#039; eben auch &#039;&#039;&#039;ganz wichtig für das richtige Verständnis des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das appelliert ganz an das Ich und ganz an das wache Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Und daher haben die christlichen Gebete einen anderen Charakter als die vorchristlichen Gebete. Und wenn sie richtig gebetet werden, verlangen sie, dass man ganz mit dem Ich-Bewusstsein dabei ist. Und &#039;&#039;&#039;jede Bitte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die nur aus dem Ego heraus kommt&#039;&#039;&#039; - ich sage bewusst &amp;quot;nur aus dem Ego heraus kommt&amp;quot; -, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;gegen den Sinn des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;. Ich meine, bei manchen Dingen ist es ganz klar, wenn ich nur so ganz oberflächlich um Dinge bitte, die nur meinem Eigennutz dienen, werden wahrscheinlich die meisten Menschen einsehen, dass das vielleicht doch nicht ganz im Sinne des Gebetes sein kann: &amp;quot;Bitte, bitte, lieber Gott, schau, dass ich reich werde und dass ich mich nicht mehr anstrengen muss im Leben&amp;quot;, oder irgend so was…, &amp;quot;Bitte, bitte, sorge dafür, dass ich a Lotto Zwölfer… ähhh …Sechser mache.&amp;quot; Wurscht... I verdoppel es gleich, i leg gleich mehr drauf... Na, das wird nicht unbedingt das Richtige sein, sondern &#039;&#039;&#039;die Grundbitte&#039;&#039;&#039; besteht eigentlich darin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe, die ich mir gesetzt habe aus meinem Ich heraus, dass ich sie so gut als möglich erfüllen kann und dass ich meinen Willen so anspannen kann, dass ich meinen Weg gehe, meinen Beitrag leiste, auch unter widrigen äußeren Bedingungen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Also das heißt, das ist auch die Bitte um die Kraft, dass ich meinem Weg treu bleibe, auch wenn es oft sehr schwierig wird, und ich scheinbar viele, viele Umwege gehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vielleicht&#039;&#039;&#039; schlägt mich &#039;&#039;&#039;eine Krankheit&#039;&#039;&#039;, die mag karmische Ursachen haben, aber dann ist trotzdem &#039;&#039;&#039;die Bitte&#039;&#039;&#039;da, dass ich einen Weg finden möge, &#039;&#039;&#039;trotz dieser Erschwernis, meinen Beitrag leisten zu können&#039;&#039;&#039;. Und der mag dann vielleicht sehr bescheiden ausschauen. Vielleicht bin ich dann ans Bett gefesselt, kann mich nicht mehr rühren, kann nur mehr innerlich mich beschäftigen damit - und vielleicht gerade da meine größte geistige Kraft entwickeln. Also, &#039;&#039;&#039;Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen&#039;&#039;&#039;; kann es auch heißen, sie sind sehr wichtig, aber &#039;&#039;&#039;es gibt viele Wege&#039;&#039;&#039;, die man gehen kann und auch, wenn man &#039;&#039;&#039;äußerlich ganz behindert&#039;&#039;&#039; oder verhindert ist, tätig zu werden, &#039;&#039;&#039;kann man&#039;&#039;&#039; sehr wohl eine &#039;&#039;&#039;ganz starke geistige Arbeit leisten&#039;&#039;&#039;. Und man kann eine &#039;&#039;&#039;ganz starke Arbeit&#039;&#039;&#039; leisten, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in der Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht gerade in einer Krankheit oder in einer schweren Schicksalssituation ganz stark an mich herantreten. &#039;&#039;&#039;Wie gehe ich mit diesen Widersachern um?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31 ===&lt;br /&gt;
Und da ist &#039;&#039;&#039;der Weg für die Zukunft der:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039;. Nicht nur, dass ich kämpfe gegen die Widersacher, sondern &#039;&#039;&#039;dass ich eigentlich sie auf den richtigen Weg führe&#039;&#039;&#039;; das heißt, an ihrer Erlösung mitwirke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039;auch &#039;&#039;&#039;nicht nur als Widerstand zu empfinden&#039;&#039;&#039;, sondern zu sagen: &amp;quot;Ja, dieser Widerstand hilft mir, bewusst zu werden&amp;quot;, aber ich kann auch ein Schäuferl darauf legen und kann sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das ist eure Aufgabe - und ich zeige euch den richtigen Weg.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, dass &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt nicht ganz genau Bescheid wissen, was ihre Aufgabe ist. Und sie haben - also namentlich die ahrimanischen Mächte ganz besonders, noch mehr als die luziferischen - &#039;&#039;&#039;haben eigentlich einen großen Respekt vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Und auch eine gewisse Angst vor dem Menschen, &#039;&#039;&#039;weil er ihnen unheimlich ist&#039;&#039;&#039;, weil eben genau dieser Zugang zum schöpferischen Funken unmittelbar im Ich zu haben - unmittelbar im Ich diesen Zugang zu haben -, das ist etwas, was sie nicht verstehen können. Das ist ihnen nicht zugänglich. Und &#039;&#039;&#039;sie spüren&#039;&#039;&#039; aber: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat eine Kraft, die sie nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;, die für sie völlig unberechenbar ist, im Grunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der Ahriman fürchtet den Menschen mehr, als wir Grund haben, ihn zu fürchten&#039;&#039;&#039;. Weil er weiß oder &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;wissen: Ihr Schicksal hängt ab davon, was der Mensch tut&#039;&#039;&#039;. Aber sie können nicht vorherberechnen, sozusagen, was der Mensch tun wird. &#039;&#039;&#039;Und sie versuchen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt immer auf einen Weg &#039;&#039;&#039;zu leiten&#039;&#039;&#039;, von dem sie glauben, dass das der für sie beste ist. Aber in Wahrheit ist &#039;&#039;&#039;der beste Weg&#039;&#039;&#039; der, &#039;&#039;&#039;dass wir sie&#039;&#039;&#039; nach und nach &#039;&#039;&#039;zu einem Verständnis bringen dessen, was&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;in der Ich-Kraft drinnen ist&#039;&#039;&#039;, was in diesem Freiheitsmoment drinnen ist. Und ich habe das schon mehrmals in den Vorträgen gesagt: Dann werden… gerade &#039;&#039;&#039;die erlösten Widersacher werden die ersten sein, die der Freiheit teilhaftig werden&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, sie gehen dann in gewisser Weise voran den regulären Engelhierarchien, die über uns stehen. Die kommen erst an zweiter Stelle dran. Die ersten, die teilhaftig werden, sind die erlösten Widersacher: &#039;&#039;&#039;jedes einzelne ahrimanische Wesen, das von uns erlöst wird&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wir werden nicht gleich Ahriman, also die gesamte ahrimanische Welt… weil, &#039;&#039;&#039;wer ist Ahriman?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten und in verschiedensten Hierarchiestufen&#039;&#039;&#039;, und von mir aus gibt es eine an der Spitze, die höchste, aber die umfasst alle irgendwo. Das Ganze werden wir nicht gleich erlösen können, aber wir fangen an mit einzelnen ahrimanischen Wesenheiten, kleinen, von mir aus, ahrimanischen Wesenheiten, wo dann irgendwann einmal der Funke fällt, weil wir eben nicht so reagieren, wie sie es vorherberechnen, aber es so - wie soll ich sagen - so &#039;&#039;&#039;schonend sie daran gewöhnen, dass es einen anderen Weg gibt, an dem sie teilnehmen könnten, wenn sie wollen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo sie das &amp;quot;kapieren&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dass es auf ihren Willen ankommt, dann ist das der erste freie Entschluss. Dann ist es der erste freie Entschluss. Und &#039;&#039;&#039;das ist die erste Stufe, dass sie von ihrer Aufgabe entbunden werden&#039;&#039;&#039;, eben dem Menschen Widerstand zu leisten, damit er selbstständig werden kann, damit er frei werden kann - und &#039;&#039;&#039;dann fängt an das Licht zu leuchten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, aber &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; ja wir als &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den allergrößten Gewinn&#039;&#039;&#039;, wenn wir den Menschen dort hingeführt haben. Die Frucht davon bekommen wir. Natürlich der Mensch auch, aber &#039;&#039;&#039;mit dem Menschen bekommen wir es auch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist das ganz Große. Und das ist auch mit ein Grund, warum wir heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter im Grunde uns nicht nur mit den Engelwesenheiten beschäftigen sollten, die über uns stehen, sondern sehr intensiv eben auch mit den Widersacherkräften, weil, &#039;&#039;&#039;da liegt eine große Aufgabe für uns&#039;&#039;&#039;. Und das ist &#039;&#039;&#039;eine Aufgabe, die im Grunde nur wir lösen können - wir in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;. Die Christus-Kraft steht uns zur Verfügung. Aber von uns muss der Impuls ausgehen, der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;macht&#039;s nicht für uns. Er &#039;&#039;&#039;kann nicht den Ahriman besiegen oder verwandeln für uns&#039;&#039;&#039;. Das können wir. Also, diese Widersacher sind eben gerade so bestellt worden, dass im Grunde &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; jeden Einfluss auf ihr Reich ausgeschlossen &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; und dass sie &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;begründet&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht einmal hineinschauen&#039;&#039;&#039; kann oder &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;, dadurch dass er &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;ist und zu Gleichem, in gewissem Sinn, göttliches und menschliches Ich, &#039;&#039;&#039;göttliches Wesen und Menschenwesen, geworden&#039;&#039;&#039; ist - und damit allen Menschen vorangegangen ist &#039;&#039;&#039;als Erster, der diese Vereinigung in sich erlebt&#039;&#039;&#039; hat… aber es geht drum, dass wir alle es in uns erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe 0:23:40 ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr: &#039;&#039;&#039;In jedem Menschen lebt der Christus&#039;&#039;&#039;. Und es geht nur drum, dass er erwacht, dass dieses Bewusstsein für den Christus in uns erwacht, dass unser Ich wach wird - nicht, der Christus ist eh wach - aber es ist sogar tatsächlich so, dass wenn der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; jetzt… Also, &#039;&#039;&#039;wo lebt er denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Also, ja, er hat sich mit der Erdensphäre verbunden, aber eigentlich geht es jetzt gar nicht so sehr um die physische Sphäre, sondern um die &#039;&#039;&#039;Äthersphäre der Erde, in der lebt er&#039;&#039;&#039;. Und da ist das &#039;&#039;&#039;Potenzial&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass neue Belebenskräfte hineinkommen, wenn wir dazu etwas beitragen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus verstärkt es so, dass das auch der ganzen Erde zugute kommt. Er lebt in dieser Erdensphäre, und &#039;&#039;&#039;er lebt verbunden mit einer engelartigen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Könnten wir ja mal behandeln, welche Wesenheit das denn sein wird, lasse ich jetzt einmal als Frage offen. Wir kennen sie. Wir kennen sie. &#039;&#039;&#039;Eine Wesenheit, die schon seit langer, langer Zeit mit dem Christus verbunden war und einmal auch auf Erden verbunden war&#039;&#039;&#039; mit - oder &#039;&#039;&#039;vorbereitet hat diese Verbindung mit dem Christus auch im Physischen&#039;&#039;&#039;. Und die nie mehr wieder inkarniert worden ist auf Erden in einem physischen Leib, aber weiter begleitet den Christus, eng verbunden ist damit. Und die aber zum Beispiel, Rudolf Steiner beschreibt das sehr deutlich, wie &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, als so stark der Materialismus aufgekommen ist, so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen seelischen Erstickungstod erlebt&#039;&#039;&#039; hat. &#039;&#039;&#039;Nicht der Christus&#039;&#039;&#039; direkt selber, &#039;&#039;&#039;sondern diese Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, ja, &#039;&#039;&#039;der Seelenleib des Christus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; - in der ätherischen Welt, das Ganze. Und dieses Ereignis, das sich im 19. Jahrhundert abgespielt hat… Und &#039;&#039;&#039;als Folge&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;kam der Michael&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; also namentlich &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Scharen&#039;&#039;&#039;dann &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunter geworfen hat&#039;&#039;&#039;, also große Verdunkelung dadurch auf der Erde. Weil, es ist ja ganz wichtig: Der Michael hat diese Scharen besiegt in dem Sinne, &#039;&#039;&#039;dass wir sie jetzt haben&#039;&#039;&#039;. Also, es ist nichts weniger geworden, sondern er hat sie uns übergeben im Grunde. &#039;&#039;&#039;Das ist die Tat des Michael&#039;&#039;&#039;. Und das ist die richtige Tat des Michael. Also, er macht nichts für uns. Er kann es gar nicht. &#039;&#039;&#039;Er kann den Ahriman nicht besiegen, sondern das ist unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist &#039;&#039;&#039;die Aufgabe jetzt&#039;&#039;&#039; zu sehen hier diese schwarzen Scharen, wenn man so will, einerseits; zu sehen aber andererseits auch, wie da jetzt &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheit, die mit dem Christus verbunden&#039;&#039;&#039; (ist), wie&#039;&#039;&#039;derer Bewusstsein komplett verdunkelt wurde, indem die Menschen&#039;&#039;&#039; halt auf Erden &#039;&#039;&#039;den Materialismus entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie wir&#039;&#039;&#039; eben erstens auch &#039;&#039;&#039;dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039; - oder engelartigen Wesenheit - &#039;&#039;&#039;helfen können&#039;&#039;&#039;, helfen sollen, &#039;&#039;&#039;wie wir da Licht hineinbringen können&#039;&#039;&#039;, das muss alles von uns kommen. Und eine dieser &#039;&#039;&#039;Früchte, dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verdunkelung des Bewusstseins dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, dieser engelartigen Wesenheit… Ihr seht, ich lege immer den Wert auf &amp;quot;engelartiges&amp;quot;, ist nicht ein Engel im klassischen Sinn. Aber was hat das bewirkt? &#039;&#039;&#039;Es hat bewirkt, dass ab dem 20. Jahrhundert die Menschen den ätherischen Christus schauen können&#039;&#039;&#039;. Wäre diese Verdunkelung nicht passiert, könnten wir Menschen nicht den ätherischen Christus schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was heißt den ätherischen Christus schauen, erleben, erfassen, spüren?&#039;&#039;&#039; Also zunächst einmal, das ist der Beginn: &#039;&#039;&#039;spüren, wie die Christus-Kraft in unseren Lebenskräfte wirkt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir durch unsere geistige Arbeit, mit der wir an unserer Seele arbeiten: Dann geht etwas von dieser Kraft, wird vom Christus aufgenommen und &#039;&#039;&#039;wird belebende Kraft in unserem Ätherischen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es wird auch etwas von unserem Ätherischen wirklich &#039;&#039;&#039;zu Lebensgeist umgewandelt&#039;&#039;&#039;. Und das ist eine ganz, ganz starke Kraft. Und &#039;&#039;&#039;zu erkennen, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;verbunden ist mit dem Christus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;damit fängt das Schauen des ätherischen Christus an&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das heißt, wir beginnen diese Kraft, die eigentlich in uns zu wirken beginnt, zu schauen. Das heißt, sie zuerst einmal zu spüren. Ihr müsst jetzt alle nicht warten: &amp;quot;Ah! Wann kommt denn das? Ich habe noch nichts gesehen.&amp;quot; Erstens stellt man es sich meistens falsch vor. Man hat alle möglichen Vorstellungen, wie das sein könnte. Und ich kann euch dazu nur das Eine sagen: &#039;&#039;&#039;So wie man es sich vorstellt, ist es unter Garantie nicht&#039;&#039;&#039;. Wie es wirklich ist, das muss man &#039;&#039;&#039;einfach abwarten&#039;&#039;&#039;. Aber man beginnt &#039;&#039;&#039;diese Lebenskraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmal zu spüren in sich&#039;&#039;&#039;. Diese belebende Kraft und, ja, wo spürt man sie besonders? Oder wo ist sie besonders wichtig? Sicher jetzt bezüglich Krankheit, Gesundheit, aber das ist gar nicht das Wichtigste. &#039;&#039;&#039;Das Wichtigste ist, dass man sie zu spüren beginnt im sozialen Zusammensein&#039;&#039;&#039;. Alles, jede soziale Gemeinschaft, jede wirklich lebendige soziale Gemeinschaft, da ist das Band, sind die Ätherkräfte. Das ist das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Und wenn es mehr ist, ist es auch gut. Aber wenigstens zwei oder drei, damit fängt es an. Drei ist besonders gut, weil, da wird&#039;s dann so richtig lebendig. Da fängt es an in Bewegung zu kommen - und &#039;&#039;&#039;dann lebt etwas von der Christus-Kraft in dieser Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Und das ist diese große Verstärkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, was jeder einzelne Mensch an sich arbeitet, um an seinen Lebenskräften zu arbeiten, das heißt, sich &#039;&#039;&#039;gute Gewohnheiten&#039;&#039;&#039; anzueignen, und das dauert lang, weil alles was Gewohnheit... &#039;&#039;&#039;Gewohnheit&#039;&#039;&#039;ist jetzt so &#039;&#039;&#039;ein Wort, das man missverstehen kann&#039;&#039;&#039;. Aber es wird einfach &#039;&#039;&#039;eine Kraft in uns&#039;&#039;&#039;, die wir selbstverständlich zur Verfügung haben. Wir bemühen uns einmal, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, dass das funktioniert, dass ich nicht immer gleich in Rage komme, wenn mir irgendwas entgegenkommt, was mir halt gerade nicht passt, oder dass ich nicht immer träge bin und mich nichts aufregen kann und mir alles gleichgültig ist - oder was immer auch sonst ist. &#039;&#039;&#039;Daran zu arbeiten, dass das seelische Erleben wirklich angemessen ist dem, was passiert in der Welt&#039;&#039;&#039;, das ist schon schwer genug. Aber wir müssen uns immer wieder von Neuem anheben - und bei jedem Mal entscheidet sich es: Haben wir die Kraft oder nicht? Aber &#039;&#039;&#039;wenn es Lebenskraft wird, wird es zu etwas,&#039;&#039;&#039; was selbstverständlich da ist, &#039;&#039;&#039;was zu unserem Wesen gehört&#039;&#039;&#039; dann, weil wir es durch unsere Ich-Tätigkeit uns angeeignet haben. &#039;&#039;&#039;Es ist Bestandteil geworden unserer Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;die höheren geistigen Wesensglieder&#039;&#039;&#039; sind nicht so wie eine Hülle um das Ich herum. Sie &#039;&#039;&#039;sind eigentlich Bestandteil des Ich&#039;&#039;&#039;. Man könnte eigentlich fast sagen, es ist umgekehrt: &#039;&#039;&#039;Das Ich ist die äußere Hülle, und da drinnen entwickelt sich jetzt das Geistselbst&#039;&#039;&#039; und das gehört zum Ich dazu. Und &#039;&#039;&#039;es entwickelt sich&#039;&#039;&#039;, anfänglich zumindest, &#039;&#039;&#039;der Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dann &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das wirklich lebensspendende, &#039;&#039;&#039;lebensbildende Kraft, vor allem in der Bildung einer lebendigen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gemeinschaft freier Menschen bedarf es keiner Regeln: An der Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten in der nächsten Kulturepoche kann jeder teilnehmen 0:32:43 ===&lt;br /&gt;
Und das ist der Schritt, wo ich immer sage: &#039;&#039;&#039;Eine wirkliche Gemeinschaft freier Menschen&#039;&#039;&#039; wird dort entstehen, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Mensch&#039;&#039;&#039; sich ganz stark auf sein Ich stellen kann und &#039;&#039;&#039;aus seinem Ich heraus tätig&#039;&#039;&#039; wird. Und jeder hat einen anderen Impuls. Und das Große ist: Diese Kräfte strömen zusammen - und da ist der &#039;&#039;&#039;Christus mitten drinnen&#039;&#039;&#039;. Und aus dem entsteht was &#039;&#039;&#039;viel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;viel Größeres, als ich alleine machen könnte&#039;&#039;&#039;. Aber dazu muss ich in diese soziale Begegnung kommen. Da entscheidet sich es. Das ist der nächste Schritt, das kann ich nimmer allein meditieren, in meinem Kammerl nur machen, sondern &#039;&#039;&#039;da muss ich wirklich zu den Menschen hingehen und mich mit ihnen austauschen und mit ihnen diesen gemeinsamen Lebensstrom bilden&#039;&#039;&#039;, der gerade reich wird durch die unterschiedlichen Kräfte, die jeder einbringen kann. Also, das ist die Überwindung jeglicher Gleichschaltung. Da geht es nicht drum: &amp;quot;Aha, wir bilden eine Gemeinschaft, wir haben dieses Programm, diese Regeln.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regeln. Wenn das wirklich vollendet ist, gibt es überhaupt keine Regeln&#039;&#039;&#039;, sondern man nimmt einander wechselseitig wahr, spürt die Impulse, die der andere geben kann, nimmt sie auf seine individuelle Art auf und &#039;&#039;&#039;unterstützt&#039;&#039;&#039; damit zugleich, &#039;&#039;&#039;was der andere kann&#039;&#039;&#039; - und so bei jedem. Das ist &#039;&#039;&#039;Zukunftsmusik&#039;&#039;&#039; natürlich noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da sind wir noch ziemlich weit weg davon, &#039;&#039;&#039;aber das sollte spätestens in der nächsten Kulturepoche passieren&#039;&#039;&#039;; bis zu einem gewissen Grad auf jeden Fall sollte das passieren. Das sind dann die Menschen… die das schaffen, &#039;&#039;&#039;die bilden die Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten&#039;&#039;&#039;. Ihr wisst, da ist aber keine Anzahl damit gemeint, sondern eine bestimmte geistige Qualität, die damit verbunden ist. Es geht nicht darum: &amp;quot;Sind es jetzt 144 Tausend- oder kann noch einer dazukommen? Nein, nein, geht nicht.&amp;quot; Na, es können! &#039;&#039;&#039;Wenn es ideal ist, sind es Milliarden Menschen&#039;&#039;&#039;. Und trotzdem haben sie alle diese Qualität &amp;quot;144 Tausend&amp;quot;, über das haben wir schon einmal gesprochen; will ich mich nicht zu sehr verbreiten drüber. Aber das heißt, &#039;&#039;&#039;alles geistige Streben jetzt in unserer Zeit beweist sich in den sozialen Gemeinschaften&#039;&#039;&#039;, die sich bilden, &#039;&#039;&#039;und welchen Charakter haben sie&#039;&#039;&#039;. Sind sie Gemeinschaften immer noch nach dem alten Schlag hierarchisch geordnet irgendwo? Man einigt sich auf ein Programm, das wir alle durchziehen. Also, damit kann man schon wissen: Alles, was &#039;&#039;&#039;Parteiprogramme&#039;&#039;&#039; sind, hat &#039;&#039;&#039;mit dem christlichen Impuls&#039;&#039;&#039; schon einmal &#039;&#039;&#039;grundsätzlich nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, selbst wenn es gute Programme sind. Sondern &#039;&#039;&#039;es geht darum&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass da absolute Freiheit drinnen herrscht&#039;&#039;&#039; und dass jeder seinen Impuls einbringt. &#039;&#039;&#039;Und das Programm ändert sich im Grunde jeden Tag&#039;&#039;&#039; und kann immer wieder korrigierend eingreifen, das ist ganz wichtig. Ist natürlich Zukunftsmusik. Ist jetzt im Grunde noch nicht wirklich zu schaffen. Aber &#039;&#039;&#039;jetzt müssen die ersten Schritte dazu passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es dann in einer ferneren Zukunft &#039;&#039;&#039;Realität&#039;&#039;&#039; werden soll, &#039;&#039;&#039;in der Kulturepoche von Philadelphia, der Bruderliebe, also der nächsten Kulturepoche&#039;&#039;&#039; - oder, um es geschlechtsneutral zu sagen, der Geschwisterliebe oder wie immer man es nennen will. Hängt überhaupt nicht vom Geschlecht ab, hängt nicht vom Alter ab, überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; dann der Kinder, Erwachsene, Greise, Greisinnen: &#039;&#039;&#039;Alles kann teilnehmen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und jeder kann was dazu beitragen&#039;&#039;&#039;, weil jeder besondere Qualitäten hat. Also zum Beispiel, wieder betrifft es unser Thema mit dem Beten sehr stark, was Rudolf Steiner ja wirklich oft, oft, oft, oft ausgesprochen hat: &#039;&#039;&#039;Im Alter kann man segnen, wenn man als Kind beten gelernt hat, die Hände falten gelernt hat&#039;&#039;&#039;, beten gelernt hat. Die Frage ist, nur wie. Und das heißt auch verehren gelernt hat, &#039;&#039;&#039;etwas Höheres verehren gelernt hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auch einen anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, selbst wenn er einen Fehler haben mag, alles. Aber zu sehen, da ist ein Mensch, der hat in seinem Leben… Ja, das Kind wird das noch gar nicht so erfassen können, was der alles getan hat, aber es spürt: Da ist ein Mensch da, der hat was Großes getan in seinem Leben; muss nicht äußerlich groß sein, aber &#039;&#039;&#039;er hat an sich gearbeitet und vor diesem Menschen habe ich Ehrfurcht&#039;&#039;&#039;. Steiner schreibt es oder sagt es so schön: Wo ich fast Scheu habe die Klinke zu berühren zu der Tür, wo der dahinter vielleicht sein Zimmer hat oder was, dort hinein zu gehen, wo ich mit einer heiligen Ehrfurcht hineingehe. Weil ich mir bewusst bin, na, &amp;quot;bewusst&amp;quot;, als Kind bin ich es mir noch nicht bewusst, aber unbewusst ist es dann noch, aber &#039;&#039;&#039;damit bereite ich vor, später die Kraft des Segnens haben zu können&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und segnen heißt auch nicht jetzt irgendein Sprücherl aufsagen: &amp;quot;Und ich segne dich&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wo mandurch das, was man geworden ist - und zwar gerade im Ätherischen geworden ist - geradezu heilsame Kräfte auf seine Umgebung ausströmt&#039;&#039;&#039;. Und wenn man sein Leben anschaut, wird man sich vielleicht erinnern können: Da gibt es &#039;&#039;&#039;immer wieder mal Menschen&#039;&#039;&#039;, wenn die hereinkommen in eine Gemeinschaft oder wo: Es geht von ihnen eine, ja, segnende Kraft aus. &#039;&#039;&#039;Wenn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt, ist plötzlich die ganze Gemeinschaft harmonisch&#039;&#039;&#039;. Irgendwie wirkt es einfach, weil die, man würde sagen, eine gute Ausstrahlung haben. Aber im Grunde liegt es daran, dass er diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte relativ stark entwickelt&#039;&#039;&#039; hat und &#039;&#039;&#039;lebensspendende Kraft jetzt in das soziale Geschehen hineintragen&#039;&#039;&#039; kann. Dazu muss er gar nichts äußerlich tun, also er muss nicht einmal irgendeine Segengeste machen; die hat mehr symbolischen Charakter. Aber &#039;&#039;&#039;es wirkt durch das, was dieser Mensch geworden ist in seinem langen, langen Leben&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;dazu gehört, dass ich als Kind verehren gelernt habe&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;in so ganz kindlicher Naivität&#039;&#039;&#039;verehren gelernt habe. Nicht grübeln: &amp;quot;Ja, ist der das überhaupt wert - oder, na, das ist auch so ein blöder Mensch wie ich.&amp;quot; Na, das denkt sich ja zum Glück das Kind gar nicht, außer es wird von den Eltern verzogen irgendwo, weil natürlich nehmen die Kinder das an, wenn jetzt die Eltern sagen: &amp;quot;Mmh, der ist auch nichts im Grunde, ist auch nur ein Mensch wie ich.&amp;quot; Also, &#039;&#039;&#039;diesen Blick zu lernen&#039;&#039;&#039;, zu schulen auch, &#039;&#039;&#039;für Menschen, die dieser Verehrung wert sind&#039;&#039;&#039;. Aber Verehrung heißt eben nicht jetzt: Anbeten wie einen Götzen oder was. Heißt auch nicht jetzt: &amp;quot;Ach, ich nehme alles von dir auf und tue selber nichts, weil ich kann&#039;s ja gar nicht.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich kann diesen Impuls aufnehmen, aber tun muss ich selber&#039;&#039;&#039;. Was entscheidend ist, ist nicht, was ich aufnehme, solange ich nicht selber was tue damit… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Schritt, den ich selber mache, wo ich sage: &amp;quot;Das ist mein Beitrag.&amp;quot; Egal wie klein, winzig der ist; wo ich es eigenständig sage, wo ich es eigenständig tue, aus meinem heraus, &#039;&#039;&#039;aus eigener Verantwortung heraus&#039;&#039;&#039; tue. Und selbst wenn ich mal daneben liege damit: ganz egal, es kommt auf dem Weg, ich muss tätig werden dabei. Und da seht ihr, man könnte sagen: &#039;&#039;&#039;Das Karma des Betens, das gute Karma des Betens, des richtigen Betens, ist, dass ich dann später segnen kann - alleine durch meine Anwesenheit&#039;&#039;&#039;. Das genügt im Grunde schon. Und eben genau das ist das, &#039;&#039;&#039;was man&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;als Kind wahrnehmen kann&#039;&#039;&#039;, unbewusst noch, aber man spürt: &#039;&#039;&#039;Da ist ein Mensch, der strahlt etwas aus&#039;&#039;&#039;, man sagt sich das nicht in Gedanken, aber man spürt es einfach. Etwas, was ich als groß, als starke Kraft empfinde und von dem ich innerlich empfinde: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;So etwas möchte ich auch einmal können.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das geht nur, wenn ich nicht sage: &amp;quot;Jetzt bin ich schon so groß, der interessiert mich gar nicht, ich bin ja selber größer.&amp;quot; Sondern wo ich sage: &amp;quot;Jetzt trinke ich noch ganz von deiner Kraft, aber es ist mir ein Beispiel, ein Zeichen dafür, &#039;&#039;&#039;eine Anregung, dass ich etwas aus dem mache, was ich als kleines Kind aufgenommen habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039;, dass ich diesem Menschen begegnet bin und &#039;&#039;&#039;dass ich ihm&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;der richtigen, seelisch offenen Haltung begegnet bin&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das heißt Ehrfurcht haben, Verehrung haben. Das heißt nicht Götzenanbetung, überhaupt nicht. Ganz und gar nicht. Und im Laufe des Lebens wird man, wenn es gut läuft, auch in gewisser Weise noch ein bisschen ebenbürtiger dem verehrten Menschen, weil ich etwas aus dem Impuls gemacht habe. Das heißt, ich nähere mich dem, was er halt vielleicht schon noch viel mehr entwickelt hat, aber ich beginne, mich auch dorthin zu entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und wenn das nicht passiert, passiert gar nichts Fruchtbares&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04 ===&lt;br /&gt;
Also, das nur so als Hinleitung einmal dazu, dass das &#039;&#039;&#039;Beten im christlichen Sinn&#039;&#039;&#039; nichts ist, wo ich mir erwarte: Irgendwer macht was für mich; ich brauche es nicht zu tun. Sondern es geht um &#039;&#039;&#039;die Bitte darum, dass ich mir meiner Kraft bewusst werde&#039;&#039;&#039; in mir &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; (sie) - egal unter welchen Einschränkungen ich leide - trotzdem &#039;&#039;&#039;etwas davon rege machen kann&#039;&#039;&#039;. Um das geht es. &#039;&#039;&#039;Und gerade dadurch erfüllt sich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;, gerade dadurch. Und wie gesagt, &#039;&#039;&#039;es geht selbst in der ärgsten Beschränkung&#039;&#039;&#039;. Ich kann im Gefängnis in Ketten liegen - und es geht. Ich kann ans Krankenbett gefesselt sein - und es geht. In der Art, wie ich zum Beispiel mit der Situation umgehe, da kann sehr viel drinnen liegen. Ich kann sagen: &#039;&#039;&#039;Es wird geschehen, was geschehen soll. Das heißt, ich komme in Einklang mit meinem Schicksal, auch wenn es tödlich endet&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das Leben endet meistens tödlich, an dem kommen wir sowieso nie vorbei; und der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn ich das, was ich erfüllen kann in meinem Erdenleben, in diesem Erdenleben, erfüllt habe. Und dann ist es im Grunde Zeit zu gehen. Dann… aber dazu gehört Größe. Ich meine, dazu gehört Größe. Ich meine, es lässt sich sehr bequem reden… Wenn das vielleicht noch ein paar Jährchen weit weg ist, redet sich leichter drüber, als wenn man schon in den letzten Zügen liegt. Aber da den Frieden zu finden, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Es ist in Ordnung, es geschehe, wie es geschehen soll&#039;&#039;&#039;. Ich wehre mich nicht dagegen. Das heißt nicht, jetzt den Lebenswillen aufgeben, überhaupt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es heißt, dann nicht mit Krampf sich an etwas klammern, was einfach keinen Sinn mehr macht&#039;&#039;&#039;, sondern wo eigentlich schon &#039;&#039;&#039;alles drüben wartet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben&#039;&#039;&#039;, mitbringen, &#039;&#039;&#039;hinauftragen&#039;&#039;&#039;. Wo wir da so richtig… wenn wir da durchgehen durch die ganze geistige Welt, muss man ja sehen, wenn wir uns wirklich etwas erarbeitet haben in diesem Sinne, &#039;&#039;&#039;jubiliert die ganze Welt der Hierarchien&#039;&#039;&#039; im Grunde bis zu den höchsten hinauf. &#039;&#039;&#039;Wenn wir da durch diese ganzen Sphären durchgehen, ist das ein Licht, das wir mitbringen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zeigt&#039;&#039;&#039; ihnen schon zumindest einmal, &#039;&#039;&#039;was das ist, was der Mensch aus seiner Freiheit tun kann&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was sie in dieser Form noch nicht tun können&#039;&#039;&#039;. Damit bringen wir ein Licht hinein von etwas, was ihnen auf anderem Weg noch nicht zugänglich ist. Sie können es nur an unserem Beispiel sehen. Und &#039;&#039;&#039;damit können wir&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark eben &#039;&#039;&#039;auch für die Engelwesenheiten - bis zu den höchsten Hierarchien hinauf - etwas tun&#039;&#039;&#039;: Mit dieser Fackel sozusagen, die wir durch unser Ich entzündet haben, da in den Himmel hinaufzusteigen. Und &#039;&#039;&#039;daher ist es aus geistiger Sicht überhaupt nicht stimmig dann zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Nein, ich will noch nicht, &#039;&#039;&#039;ich will noch da unten bleiben&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und klammere mich da ganz verbissen und leide fürchterlich drunter, weil, &#039;&#039;&#039;wenn ich sage: &amp;quot;Es geschehe, was geschehen soll&amp;quot;, ist das eigentlich vorbei&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so oder so sein. &#039;&#039;&#039;Es kann ja dann wieder gut gehen&#039;&#039;&#039; im Sinne von: &#039;&#039;&#039;Vielleicht habe ich&#039;&#039;&#039; dann&#039;&#039;&#039;trotzdem noch zehn Jahre und gehe durch die Krise&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039;. Aber es ist in diesem Moment einfach: &#039;&#039;&#039;Ich ergebe mich in den göttlichen Willen, der aber zugleich der Wille meines wirklichen Ichs ist&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, das wirkliche Ich weiß, wann es Zeit ist zu gehen, nur unser Ego unten weiß es oft nicht und glaubt: &amp;quot;Na, jetzt noch nicht.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039;, und sei es mit 110 Jahren oder wann, &#039;&#039;&#039;kommt der Moment, wo es Zeit ist&#039;&#039;&#039;. Und oft ist dann nicht einmal da der Wille da - oder es ist schon Lebensverdruss. Das ist es aber auch nicht. Sondern, sozusagen, entfliehen zu wollen, zu sagen: &amp;quot;Gott sei Dank ist es endlich alles… es ist eh schon so mühsam. Gott sei Dank ist es schon zu Ende, jetzt.&amp;quot; Das ist auch nicht die richtige Einstellung. Ist alles verständlich. Aber &#039;&#039;&#039;zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Das ist ein Weg&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;von dem ich erkenne, dass das zu meinem Weg dazugehört&#039;&#039;&#039;, diese Dinge zu durchleben, &#039;&#039;&#039;und mit der Kraft, die ich mir daran entwickle, hinüberzugehen und dann gestärkt&#039;&#039;&#039; durch diese Impulse dann irgendwann &#039;&#039;&#039;in die nächste Inkarnation herunterzukommen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Weil, man lernt unheimlich viel. Ich weiß, das ist &#039;&#039;&#039;eine übermenschliche Forderung, das durchzuziehen&#039;&#039;&#039;. Na ja, weil, unser Ego jedenfalls wird es so empfinden: &amp;quot;Das kann ja kein Mensch leisten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es geht ja auch wirklich immer nur drum, danach zu streben, es zu leisten&#039;&#039;&#039;. Wir werden oft scheitern und ab und zu gelingt es einem wirklich durchzugehen und loszulassen im richtigen Zeitpunkt: &#039;&#039;&#039;Weder das Leben zu fliehen, weil es zu mühsam ist, noch sich zu klammern dran, obwohl eigentlich schon die Zeit um ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach &#039;&#039;&#039;mit Gott und sich selbst ins Reine gekommen zu sein&#039;&#039;&#039; und zu erkennen: &#039;&#039;&#039;Dieser Wille ist eins&#039;&#039;&#039;. Wenn es dann… Es heißt ja auch das Christus-Wort: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist damit gemeint &#039;&#039;&#039;nicht der Wille des Ego&#039;&#039;&#039;. Das will was anderes, vielleicht. Aber das wirkliche Ich, in dem Fall das makrokosmische Ich des Christus, das eben ganz im Einklang mit dem Vater ist: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille des Vaters ist der Wille des Christus&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht mehr unterscheidbar, nicht mehr trennbar von einander. Die Wirkungsstätte ist vielleicht eine andere, aber es ist ein und derselbe Wille. &#039;&#039;&#039;Und so ist es aber mit unserem Ich im Kleinen auch&#039;&#039;&#039;. Wir haben halt noch sehr wenig beizutragen, aber das wird mehr werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25 ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ist das Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das uns den Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dazu zeigt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und das ist &#039;&#039;&#039;gebaut&#039;&#039;&#039; auf den bewussten Menschen, &#039;&#039;&#039;auf den ganz Ich-bewussten Menschen&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht etwas… Ich meine, was sofort also falsch wird, wenn man es so wie eine alte Gebetsleier oder was, &#039;&#039;(Wolfgang murmelt dabei)&#039;&#039; man murmelt’s runter - und erwarte mir, jetzt passiert irgendwas, irgendwer tut was jetzt für mich. Sondern, &#039;&#039;&#039;wo ich mich ganz bewusst mit jedem Wort, mit jedem Gedanken, der da drinnen ist, verbinde&#039;&#039;&#039;. Ich sage bewusst jetzt &amp;quot;mit jedem Gedanken, der drinnen ist&amp;quot;. Das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;im Originaltext&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen oder was - oder auch noch in der lateinischen Übersetzung auch - &#039;&#039;&#039;noch eine relativ starke mantrische Kraft&#039;&#039;&#039;. Ist in Ordnung, &#039;&#039;&#039;aber die ist eigentlich nicht das Wesentliche&#039;&#039;&#039; daran. Sondern, das Wesentliche dran ist, dass ich mit ganz wachem, klaren, denkenden Bewusstsein drinnen bin - ohne irgendeine Sentimentalität, ohne irgendeine Frömmelei oder was. Das sind alles Kräfte, die total entgegen wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man auch… Also, &#039;&#039;&#039;es kann das Beten auch sehr missbraucht werden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Widersacher missbrauchen es&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark. Und &#039;&#039;&#039;vieles&#039;&#039;&#039;, was sich abspielt &#039;&#039;&#039;in den, ich sage einmal, &amp;quot;Gebetshäusern&amp;quot; oder sonst was, entspricht nicht dem, was es sein sollte&#039;&#039;&#039;; ist eigentlich unheimlich selbstgefällig. Man fühlt sich heilig und gut, wenn man das jetzt herunterleiert - und im Grunde aber gar nicht wirklich mit voll wachem Ich-Bewusstein und vollem Bewusstsein der Verantwortung, die ich in meinem Ich dafür habe, für jedes Wort dieses Gebetes, das ich spreche oder auch nur denke im Innerlichen, &#039;&#039;(dabei bin).&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gerade das christliche Gebet überhaupt, das muss nicht notwendigerweise laut gesprochen werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Hilfe, aber es soll eigentlich innerlich gedacht werden, mitgedacht werden. Und darin liegt die Kraft, ja, auf diesem Wege immer weiter zu kommen. Es hat eine ganz starke geistige Kraft dieses Gebet drinnen; &#039;&#039;&#039;es ist eigentlich ein Schulungsweg für sich&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Gar nicht so viel: da dieses Mantra und jenes, und jene Imagination und dieses Bild und jenes… &#039;&#039;&#039;Allein das Vaterunser eröffnet Welten&#039;&#039;&#039;. Eröffnet Welten. Und das ist… &#039;&#039;&#039;Gebet und Meditation geht da in eins im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht trennbar voneinander. Gerade das gibt dem Vaterunser auch die Kraft, dass es im Grunde &#039;&#039;&#039;in jeder Übersetzung, sofern sie den Gedankengehalt dieses Gebetes mitnimmt, wirksam&#039;&#039;&#039; werden kann. Eben ganz anders gegenüber alten Mantren, die ganz gebunden dran sind an die Sprache, in der sie ursprünglich verfasst sind. Weil, in einer anderen Sprache ist eben der Lautcharakter, der Klangcharakter, der Rhythmus, der Kräfte eben - aber eben nur halb bewusst oder traumbewusst locker - noch drinnen. Es kann eine Übersetzung sein, die eben jetzt ganz weggeht von dem mantrischen Charakter und nur mehr in der Gedankensprache drinnen lebt. &#039;&#039;&#039;Und dann, wenn ich das lebendig denke, dieses Gebet, dann kann ich den Text ausweiten&#039;&#039;&#039;. Der kann länger werden, viel länger werden, weil, er ist eigentlich der Keim für etwas, was ich weiterdenke und heraushole drinnen. Weil, es ist so wie ein Keim, der in uns gelegt ist, der zum Blühen gebracht werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58 ===&lt;br /&gt;
Naja, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, Rudolf Steiner hat das ja so schön… ja, &amp;quot;übersetzt&amp;quot; kann man eben nicht sagen: &#039;&#039;&#039;Das esoterische Apostel Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Schauen wir uns das einmal an. Es ist länger als die gewohnte Fassung des Vaterunsers. Und man wird alles wiedererkennen, aber es ist ganz, ganz anders formuliert. Das hat &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;… ganz genau kann man es nicht datieren, aber &#039;&#039;&#039;1913&#039;&#039;&#039; wird es gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Also noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist es gegeben worden&#039;&#039;&#039;. Und da sind sehr interessante Dinge drinnen: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon mal ein ganz gewichtiger Satz. Und klingt irgendwie schon &#039;&#039;&#039;ganz anders als &amp;quot;Vaterunser im Himmel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Nicht, dass das falsch wäre, aber es gibt noch ganz &#039;&#039;&#039;neue Perspektiven&#039;&#039;&#039; dazu, auf die man vielleicht so gar nicht kommen würde. &#039;&#039;&#039;Die liegen aber drinnen in dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht was dazu, gedacht als: Ja, jetzt hat das der Steiner ausgeschmückt irgendwo, damit es netter wird und umfangreicher. Sondern, &#039;&#039;&#039;es liegt im Originalgebet drinnen&#039;&#039;&#039; - wenn ich es in diesem christlichen Sinne verstehe, dass &#039;&#039;&#039;es appelliert an das freie Ich&#039;&#039;&#039;. Dann ist es ganz klar. Weil, sonst könnte ich es noch missverstehen: &amp;quot;Unser Vater im Himmel, ja, da oben. Ich schaue, bitte, bitte, hilf mir und mach für mich.&amp;quot; Und das ist es absolut nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;es ist der Appell&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; diese göttliche Kraft, &#039;&#039;&#039;die höchste göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser Ich regsam wird&#039;&#039;&#039;. Also daher:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In unserem innersten Wesen&#039;&#039;&#039; - und das &#039;&#039;&#039;bei jedem Menschen&#039;&#039;&#039;. Dort ist er zu finden. Da ist der Himmel zu finden &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf sich)&#039;&#039; irgendwo, ich will es jetzt nicht räumlich angeben, aber brauchen wir nicht irgendwo da draußen suchen. Primär mal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wenn wir das erfassen, dann ist… &#039;&#039;&#039;dieses Erfassen schon ist diese Verherrlichung und Lobpreisung&#039;&#039;&#039;; wenn wir diesen Sinn des Vaterunsers so verstehen, wenn wir es so erfassen, uns dessen ganz bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Dort wird’s Realität&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich in Gedanken in das alles vertiefen, aber ich muss daraus auch Taten… es &#039;&#039;&#039;können scheinbar kleine bescheidene Taten sein&#039;&#039;&#039;, es können &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur Worte&#039;&#039;&#039; sein, die ich zu wem spreche, &#039;&#039;&#039;aber ich muss tätig werden&#039;&#039;&#039; damit. Es ist nichts, was ich - jetzt sage ich es jetzt einmal recht locker - was ich konsumieren kann: &amp;quot;Ah! der liebe Gott schenkt mir das, danke&amp;quot;, und jetzt gehe ich wieder befriedigt nach Hause. Sondern, &#039;&#039;&#039;es ist eine Aufgabe, die ich habe, tätig zu werden&#039;&#039;&#039; damit: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Das heißt, so wie ich alltäglich durch die Welt gehe, wie ich anderen Menschen begegne. Jedem! Wurscht, dem kleinsten, dem größten, dem unsympathischsten, wie auch immer. Dort entscheidet’s sich. Daher, &#039;&#039;&#039;Christentum und Anthroposophie als ein Weg zu einem ganz bewussten Verständnis des Christentums&#039;&#039;&#039; heißt, in jedem, in jeder menschlichen Begegnung, aus dem heraus zu arbeiten oder es zu versuchen zumindest. Und wir werden scheitern. Wir werden immer wieder scheitern auch dabei. Das gehört dazu. Das soll uns nicht kleinmachen. &#039;&#039;&#039;Es braucht sich niemand jetzt schämen&#039;&#039;&#039;, im schlechten Sinn schämen, &#039;&#039;&#039;weil er schon wieder gescheitert ist&#039;&#039;&#039;. Es heißt nur: Und beim nächsten Mal probiere ich es wieder und irgendwann &#039;&#039;&#039;nach dem hundertsten Mal funktioniert&#039;&#039;&#039; es einmal - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eine Sonne geht auf. Eine wirkliche Sonne geht auf. &#039;&#039;&#039;Ein geistiges Licht geht auf&#039;&#039;&#039;, das nicht nur mich weiterbringt und mir einen weiteren Umkreis erleuchtet, sondern auch dem anderen oder den anderen, denen ich so begegnet bin, eben wirklich christlich begegnet bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da brauche ich keine kirchliche Formalität dazu&#039;&#039;&#039;, gar nichts. Es geht nicht drum, dass ich irgendeine Regel beachte, die irgendwo steht, sondern &#039;&#039;&#039;die Regel kommt aus mir&#039;&#039;&#039;. Das ist gerade der Witz daran, dass sie aus mir fließt. In dieser individuellen Situation. Natürlich, &#039;&#039;&#039;die Kirche und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der kirchliche Kultus und alles sind Hilfsmittel&#039;&#039;&#039;, um uns auf diesen Weg zu bringen. Und im Kultus liegt eine Kraft drinnen, die uns unterstützt dabei, aber wenn ich mich nur darauf  verlasse: &amp;quot;Der Kultus macht das schon für mich, der wirkt halt in mir, und das wird schon werden.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Irgendwann muss aber der Moment kommen, wo ich bewusst&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ergreife und&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;bewusst selber tue&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, wo ich das, was der Kultus mir an Impulsen gibt, bewusst ergreife und dann aus meinem Ich, aus Freiheit heraus, umsetze im Leben. Wieder in den ganz kleinen, alltäglichen Begegnungen fängt es an. &#039;&#039;&#039;Nie geht es drum, jetzt irgendwelche weltbewegenden Taten zu setzen, die von heute auf morgen die Welt aus den Angeln heben&#039;&#039;&#039;. Wir heben sie aus den Angeln gerade in den kleinen Dingen. Das sind die wirklichen Sensationen: &#039;&#039;&#039;Wo man vorher gleichgültig an einem Menschen vorbeigegangen ist, jetzt nicht mehr gleichgültig vorbeigeht&#039;&#039;&#039;. Und vielleicht ist es nur ein Blick oder nur ein paar Worte - und dann leuchtet die Sonne auf. Da leuchtet die Christus-Sonne für den Moment auf. So, jetzt geht&#039;s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, &#039;&#039;&#039;der Impuls ist der Ich-Impuls, der uns verliehen worden ist&#039;&#039;&#039;. Der ist in unser Innerstes, in unser &#039;&#039;&#039;innerstes Gemüt&#039;&#039;&#039;, in das Innerste unseres Wesens hinein verlegt. &#039;&#039;&#039;Dort ist der Kern dieses Ichs&#039;&#039;&#039;. Und aus dem heraus müssen wir tätig werden. Dann sind wir erst wirklich christlich. Und das ist in uns. &#039;&#039;(Jemand aus dem Zuhörerkreis niest. Gesundheit)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil III: Hineinarbeiten in unsere Lebenskräfte und dabei eine Verstärkung durch den Christus erhalten 1:03:03 ===&lt;br /&gt;
So, jetzt geht&#039;s weiter:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Das Brot des Lebens&amp;quot;. &amp;quot;Die Nahrung des Geistes&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, steht da drin. &#039;&#039;&#039;Da kommt so deutlich heraus&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die innere Seite&#039;&#039;&#039; dessen. Weil, das Brot… also so wie das Vaterunser &#039;&#039;&#039;herkömmlich&#039;&#039;&#039; übersetzt wird, gesprochen wird, &#039;&#039;&#039;steht das Brot zunächst&#039;&#039;&#039; einmal für den physischen Leib, aber &#039;&#039;&#039;für den physischen Leib, der von den Lebenskräften erfasst wird&#039;&#039;&#039;. Und da kommt jetzt sehr deutlich heraus, &#039;&#039;&#039;dass wir aber was dazu beitragen können&#039;&#039;&#039;, sollen, dann wird es erst richtig. Also, &#039;&#039;&#039;dass es wirklich das Brot des Lebens wird&#039;&#039;&#039;, ein physischer Leib, der aus den durchchristeten Lebenskräften heraus gestaltet wird; das heißt, &#039;&#039;&#039;aus den Lebenskräften&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo wir bereits begonnen haben hineinzuarbeiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;und die verstärkt sind durch den Christus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Und das alles bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: Diese Kraft liegt da drinnen, im Ich drinnen mit dem Christus vereint - mit dem &#039;&#039;&#039;Vatergott&#039;&#039;&#039; vereint, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Auch der ist&#039;&#039;&#039; nicht dort draußen - oder &#039;&#039;&#039;nicht nur dort draußen&#039;&#039;&#039;. Er ist auch da drinnen zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst 1:04:48 ===&lt;br /&gt;
Weiter geht es: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also: &amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Habt ihr den Satz verstanden? Er ist schwierig&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also, das heißt: Von anderen Menschen, durch die Widersacher, sonst was, sind Sünden an unserem Wesen begangen worden. &#039;&#039;&#039;Da ist was zerstört worden - und der Ausgleich ist unser Erbarmen an anderen&#039;&#039;&#039;. Nicht jetzt: &amp;quot;Hähhh, da ist alles weh in uns! Und bitte, wie bringe ich das wieder in Ordnung?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich bringe es dadurch in Ordnung, dass ich Erbarmen den anderen gegenüber bringe&#039;&#039;&#039;. Dadurch heile ich diese Wunden. Ich kümmere mich nicht drum: Wie kann ich das alles reparieren? Wo ist die Hilfe, dass das wieder in Ordnung kommt? &#039;&#039;&#039;Es kommt in Ordnung dadurch, dass ich meine Kraft aufwende, Erbarmen den anderen, Verzeihen auch den anderen gegenüber zu bringen&#039;&#039;&#039;. Selbst meinem ärgsten Feind. Was bitte nicht immer heißt, ich lasse jetzt jeden gewähren: &amp;quot;Ja, mach alles kaputt, ich verzeihe dir.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich muss vielleicht auch Stopp sagen bei manchen&#039;&#039;&#039;, weil es auch andere betreffen könnte und zerstörerisch wirken könnte. &#039;&#039;&#039;Aber wichtig ist&#039;&#039;&#039;: Wie stehe ich innerlich dazu? Stehe ich aus Hass, aus Verzweiflung, &amp;quot;ach du Böser, und das verzeihe ich dir nie, das kann ich nie vergessen&amp;quot;, sondern wo ich sage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe es dir, aus tiefstem Herzen&#039;&#039;&#039; heraus verzeihe ich es dir. Ich sehe, dass du halt eben ergriffen bist durch die Widersacher.&amp;quot; Was ja letztlich der Fall ist, weil, aus seinem Ich heraus würde er das ja nicht tun, aus seinem wirklichen Ich, aber er tut es, indem er halt bewusst oder unbewusst mit den Widersachern verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Und ich bringe dieses Verzeihen allen Menschen entgegen, auch meinem größten Feind&#039;&#039;&#039; gegenüber. Ich versuch&#039;s zumindest. Auch wieder: Es wird nicht immer gelingen, bei Gott, nicht immer. Aber der schlechteste Weg wird sein, wenn ich ewig nachtragend bin, weil mir vielleicht einer mal ein böses Wort gesagt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die können ein Leben lang nachtragend sein und in Wahrheit nicht bereit sein zu verzeihen. Und das ist schlecht. Damit schadet man dem anderen und sich selbst aber auch. Aber man muss auch wissen, dass &#039;&#039;&#039;das Verzeihen muss eines sein, das wirklich aus dem tiefsten Herzen heraus kommt&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es oberflächlich sage: &amp;quot;Ja, ich verzeihe dir. Eigentlich weil… lass mich in Ruhe, ich will nichts mehr von dir wissen. Ja, ich verzeihe dir und du interessierst mich eigentlich nicht mehr.&amp;quot; Sondern, verzeihen heißt eigentlich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich schenke dir meine ganze Kraft, damit du, was du vielleicht wirklich schlecht gemacht hast, dass du den Weg findest, in dir selber diesen Fehler gutzumachen, den Ausgleich für dich zu finden.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Um das geht es eigentlich. Also, so weit geht das: Die Anteilnahme auch für den, der mir tief geschadet hat, von dem weiß ich oder sehe ich sogar, der ist besessen von dem Bösen irgendwo drinnen und aus dem heraus agiert er. Aber gerade dem verzeihe ich. &#039;&#039;&#039;Und da ist eine Kraft in mir wirksam&#039;&#039;&#039;. Es ist keine Gleichgültigkeit. Ich kann sagen: &amp;quot;Okay. Ich will dich nicht mehr sehen und ich tue dir jetzt nichts mehr, und ich wehre mich nicht mehr gegen irgendwas, aber ich gehe einfach.&amp;quot; Nein, sondern &#039;&#039;&#039;ich nehme Anteil. Ich leide eigentlich mit mit dir, dass du so gefangen bist von den Widersachern&#039;&#039;&#039;, dass sie dich zu dem bringen, was ich dir aber jetzt verzeihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, aber &#039;&#039;&#039;auch in gleichem Ausmaße sich selbst verzeihen zu können, wenn man Fehler begangen hat&#039;&#039;&#039;, wenn man ungerecht zu anderen Menschen war, wenn man ihnen vielleicht was ganz Schreckliches sogar angetan hat. Und dann nur zu sagen: &amp;quot;Mea culpa, mea maxima culpa, ich bin so böse&amp;quot;, ist einmal gut, als erster Schritt bewusst zu werden: Das war nicht in Ordnung. Aber das ist noch lange nicht das Ende des Weges. Das Ende des Weges ist, auch mir verzeihen zu können und &#039;&#039;&#039;zu sagen:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Gut, es ist für mich aber die Aufforderung, &#039;&#039;&#039;probiere ich es, beim nächsten Mal besser zu machen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und &#039;&#039;&#039;nicht: Jammere ewig drüber&#039;&#039;&#039;, was du in der Vergangenheit verfehlt hast. Weil, im Grunde führt dich das keinen Schritt weiter. Also, sich auf den Weg machen. Das ist da drinnen. So. Also, das heißt: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30 ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht’s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und jetzt geht’s noch weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;...denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns &#039;&#039;&#039;durch das Licht deiner Erkenntnis&#039;&#039;&#039; sicher herausführen wirst.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Aber &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;genau dieses geistige Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt&#039;&#039;&#039;. Aus dem strahlt das göttliche Licht aus. Und wenn wir aus diesem Licht heraus arbeiten, ja, &#039;&#039;&#039;dann werden&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;die Versucher alles daran setzen&#039;&#039;&#039;, an uns heranzukommen und versuchen, &#039;&#039;&#039;uns zu verderben&#039;&#039;&#039;. Aber das Interessante ist gerade: Sie können es auch nur in dem Maße, in dem wir die Gegenkraft entwickelt haben. Und je mehr wir sie entwickeln, desto mehr stürmen sie an. Aber wir müssen eben unser Licht immer mitsehen dabei. Dann werden wir nicht in Angst und Schrecken verfallen vor dem Ansturm der Widersacher, der immer größer wird. &#039;&#039;&#039;Es ist eine innere Notwendigkeit, dass, je mehr ich mich geistig entwickle, desto stärker wird der Ansturm&#039;&#039;&#039;. Und wir sind, noch einmal gesagt, &#039;&#039;&#039;wir sind die, die mit diesen Widersachern fertig werden müssen&#039;&#039;&#039;. Niemand anderer. &#039;&#039;&#039;Auch nicht der Michael&#039;&#039;&#039;. Ja. Er kommt mit seinem Schwert oder mit seinem Speer, oder was immer es ist, und wirft sie zu uns. Das war der Punkt. Wir, wir sind die Einzigen, die das bewältigen können. &#039;&#039;&#039;Wir können es, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;. Weil, den Entschluss dazu, müssen wir aus der Freiheit heraus fassen und das ist natürlich oft unbequemer als den Widersachern zu folgen. Aber dann kommen wir halt von unserem Weg der Freiheit ab. Und dazu ist notwendig &#039;&#039;&#039;&amp;quot;das Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;Gott erkennt es mit uns - oder wir mit ihm&#039;&#039;&#039;. Es ist beides eins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sagte &#039;&#039;&#039;Jakob Böhme&#039;&#039;&#039; so schön? &amp;quot;Gott und ich sind eins im Erkennen.&amp;quot; Im Kleineren hat es der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena&#039;&#039;&#039; mit dem Engel so gesagt: &amp;quot;Das Erkennen des Engels ist zugleich mein Erkennen und umgekehrt. Ich bin, indem mich der Engel erkennt, und der Engel ist, indem ich den Engel erkenne.&amp;quot; Und das ist dann die höchste Stufe: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da gibt es keine Trennung. Gibt es keine Trennung mehr. Ja, in diesem bestimmten Aspekt eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir haben sicher nicht jetzt den ganzen Umfang der göttlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, brauchen wir aber nicht. Aber das, &#039;&#039;&#039;was wir in der Situation brauchen, das wird uns zugänglich&#039;&#039;&#039;. Und das ist das Licht, gegen das kein &#039;&#039;&#039;Versucher&#039;&#039;&#039; ankommen kann, sondern wo er durchdrungen &#039;&#039;&#039;wird von dem Licht, durchlichtet&#039;&#039;&#039; wird &#039;&#039;&#039;von uns&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist Erlösung der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Also namentlich… ja, es gilt für die luziferischen schon, weil dieses Licht… &#039;&#039;&#039;Luziferische Wesen sind ja auch was sehr Lichvolles, aber es ist ein anderes Licht&#039;&#039;&#039;; es ist ein Licht, das gegenüber diesem Licht Dunkelheit ist, in Wahrheit, das wir von da ausstrahlen können. Und indem wir den Luzifer teilhaben lassen können an unserem Licht, diesen Impuls aufzunehmen, dass &#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039; mal richtig &#039;&#039;&#039;lernt, was Licht ist&#039;&#039;&#039; - und dann wirklich seinem Namen erst so wirklich gerecht wird: &amp;quot;Luzifer&amp;quot;, der Lichtträger. Das, &#039;&#039;&#039;was er&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;jetzt trägt, ist ein Abglanz des Lichtes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;lernt er das richtige Licht kennen und wird eingeladen, mit dieser Kraft zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das ist seine Erlösung&#039;&#039;&#039; letztlich, wenn das wirklich einmal restlos gelingt. Und alles andere ist eben nur Schein und Täuschung, &amp;quot;denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung&amp;quot;. Also, &#039;&#039;&#039;das ganze riesige Brimborium, das die Widersacher machen&#039;&#039;&#039;, um uns in ihre Fänge zu kriegen, und vor dem man so schlottern kann - oder so verführt wird hinauf ins Luziferische, wie auch immer - &#039;&#039;&#039;das ist alles Schein und Täuschung in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wir haben Angst davor, weil wir uns unserer Kraft gar nicht bewusst sind&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VI: Wir können den Widersachern unser Licht entgegentragen 1:15:37 ===&lt;br /&gt;
Die ganze göttliche Kraft steht uns zur Verfügung. Und daher der erste Satz: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. Ja, &#039;&#039;&#039;eigentlich suchen wir&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;die Begegnung&#039;&#039;&#039; mit dem Versucher, &#039;&#039;&#039;mit dem Widersacher, um ihm dieses Licht zu geben&#039;&#039;&#039; nach dem Maß unserer Kraft, die wir jetzt haben. Natürlich geht’s jetzt nicht drum, dass wir es gleich übernehmen und sagen: &amp;quot;Jetzt wird gleich… morgen wird der Luzifer erlöst - und dann haben wir’s.&amp;quot; Das wird nicht funktionieren. Das ist ein weiter, weiter Weg noch. Aber Schritt für Schritt geht es. &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt können wir den Widersachermächten dieses Licht&#039;&#039;&#039; - ich sage einmal - anbieten, &#039;&#039;&#039;entgegentragen&#039;&#039;&#039;, in ihr Wesen sogar tragen, sie zu durchlichten, und &#039;&#039;&#039;dann müssen sie schauen, was passiert&#039;&#039;&#039; dabei. &#039;&#039;&#039;Dann geht ihnen das Bewusstsein auf&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie ihr Weg weitergehen könnte&#039;&#039;&#039;. Und so genau wissen sie es eigentlich nicht. Es ist für das, was &#039;&#039;&#039;von oben&#039;&#039;&#039; kommt, es &#039;&#039;&#039;ist alles verdunkelt für sie&#039;&#039;&#039;, das kriegen sie nicht mit; &#039;&#039;&#039;von unten kommen die Einflüsterungen der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Der Sog ist sehr stark - am wenigsten auf den Luzifer… aber trotzdem auch - und wird in der Zukunft noch mehr sein. Da kommt ein starker Impuls und da sind sie auch im Schwanken, ob das wirklich Ihre Bestimmung ist. Also, &#039;&#039;&#039;wir helfen ihnen&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;ihren wahren Weg zu finden&#039;&#039;&#039; - oder können ihnen helfen. Also, das ist dieser Abschnitt: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VII: Die Kraft des Mutes ist die Michaelskraft 1:17:30 ===&lt;br /&gt;
Also wirklich &#039;&#039;&#039;das Geniale: Wir können uns zu hundert Prozent drauf verlassen&#039;&#039;&#039;, die Schwierigkeit, &#039;&#039;&#039;die Aufgabe, die uns entgegenkommt, ist die Aufgabe, der wir gerade noch gewachsen sind&#039;&#039;&#039;. Beziehungsweise, wie ich es oft schon gesagt habe, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch den einen kleinen Schritt dazu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erfordert&#039;&#039;&#039;. Aber genau da sind wir in unserem Ich dann rege. Ich meine, was wir eh schon können, das ist, sozusagen, die Selbstverständlichkeit schon. Aber &#039;&#039;&#039;der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen, das ist die entscheidende Kraft des Ich&#039;&#039;&#039;. Immer über die eigene Grenze einen Schritt hinauszugehen. Das ist Ich-Kraft. Und die liegt in uns, in jedem von uns drinnen. Und wenn wir es nicht rege machen, sind wir letztlich - und das müssen wir jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter langsam schon sagen - &amp;quot;selber schuld&amp;quot;, dass wir uns unserer eigenen Kraft nicht bewusst werden, nicht den Mut haben, uns auf unsere eigene Kraft zu stellen. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft des Mutes, das ist auch die Michaelskraft&#039;&#039;&#039;. Die wird aber auch wirksam durch unser Ich. &#039;&#039;&#039;Auch wieder nicht: Der Michael schenkt es uns von oben&#039;&#039;&#039; irgendwo und träufelt es uns ein. Sondern, &#039;&#039;&#039;er gibt uns die Anregung&#039;&#039;&#039; und den Anstoß und den Hinweis: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Kraft schläft in dir noch. Wach auf, benutze sie.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Aber ohne uns zu was zu drängen. Er zeigt es uns nur. Er gibt uns den Fingerzeig dazu. Ob wir diesen Fingerzeig verstehen, ergreifen, wach werden dafür oder nicht, liegt schon wieder an uns. Also, auch &#039;&#039;&#039;der Michael drängt uns nicht irgendwohin&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er gibt uns nur Gelegenheiten&#039;&#039;&#039;, immer wieder Gelegenheiten, &#039;&#039;&#039;wach zu werden&#039;&#039;&#039; für unser wirkliches Wesen, in dem das göttliche Wesen wirkt. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039; drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36 ===&lt;br /&gt;
Ja, und dann ist noch &#039;&#039;&#039;der letzte Satz, der im Vaterunser im Original eigentlich gar nicht drinnen steht&#039;&#039;&#039;, der erst auch später dazugekommen ist, aber der sehr stimmig in Wahrheit ist. Also, auch das betont Rudolf Steiner, dass der sehr stimmig ist. Dann eben &#039;&#039;&#039;dieser Schlusssatz&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;In die Zeitläufe, der Zeitläufe.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hat also was mit der Zeit zu tun. &#039;&#039;&#039;Die Zeit hat ja auch was mit den Ätherkräften zu tun&#039;&#039;&#039;, das heißt mit dem sich entwickelnden, mit dem sich lebendig Entfaltenden, mit dem hat es was zu tun. Darin wirke diese Kraft. Weil mit dem, &#039;&#039;&#039;dass dem Menschen&#039;&#039;&#039; die Freiheit gegeben wurde, oder &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Möglichkeit zur Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben wurde, - darüber haben wir ja auch schon oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;sind wir es eigentlich, die die Zukunft gestalten&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen alle Hilfe dazu, um das dann in die Wirklichkeit umzusetzen. Da sind wir noch nicht kräftig genug, das allein zu können, aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wohin der Weg führen soll, liegt an uns&#039;&#039;&#039;. Es liegt an uns. Wir gehen nicht auf ein fertiges Ziel zu. Sondern, &#039;&#039;&#039;das Ziel wird das sein, das wir durch unsere Taten bereiten&#039;&#039;&#039;, dann werden wir irgendwo hinkommen. &#039;&#039;&#039;Und das wird das Etappenziel sein&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht ja dann immer weiter noch. Also, &#039;&#039;&#039;es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;kein endgültiges Ziel&#039;&#039;&#039;. Es ist auch nicht das Ziel jetzt dann: &amp;quot;Ja, dann kommen wir alle, vereinigen uns in der Gottheit, in der höchsten Welt, und dort bleiben wir auf alle Zeiten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;vorbereitet&#039;&#039;&#039; auf eine ganz, ganz große Aufgabe, &#039;&#039;&#039;irgendwann weltschöpferisch im großen Stil zu sein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist also &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - sicher nicht - &#039;&#039;&#039;das Ziel des Menschen, sich&#039;&#039;&#039; jetzt &#039;&#039;&#039;in die höchste Region zurückzuziehen&#039;&#039;&#039; und dort immer zu bleiben dadrinnen &#039;&#039;&#039;und nichts mehr zu tun&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sondern&#039;&#039;&#039;, wir sind eigentlich die, die dann sehr wohl auch uns selber aussenden dazu, könnte man sagen, um neue Welten zu bauen, &#039;&#039;&#039;wirklich neue Welten&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;. Das ist das große Ergebnis - oder kann das große Ergebnis sein dieser ganzen kosmischen Evolutionskette über die &#039;&#039;&#039;sieben planetarischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir schon gesprochen haben. Ich hab’s eh schon öfter erwähnt in den Vorträgen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese sieben Stufen durchgemacht haben, dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Elohim jetzt während unserer Erdentwicklung stehen&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir - wenn wir dieses Ziel anstreben und erreichen  durch unsere Willenskraft, also wenn wir wirklich lernen aus unserem Ich was zu machen, aus der Kraft - dann sind wir so weit, &#039;&#039;&#039;einen ganzen Kosmos zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Ja, &#039;&#039;&#039;nicht ganz allein. Da werden andere Hierarchien&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;mitwirken&#039;&#039;&#039; dabei. Aber wir werden die sein, die es machen. Wir sind dann die, die sozusagen an der Front stehen und das tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;damit ist natürlich auch noch nicht das Ende der Geschichte erreicht&#039;&#039;&#039;. Aber ich will jetzt nicht über eine weitere kosmische Entwicklungskette reden. Wir können im Grunde noch gar nichts drüber sagen, außer dass dort eine Aufgabe für uns warten wird. Alles andere wäre rein spekulativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schwer genug, in die nächste Zukunft hineinzuschauen. Und gerade ist es deswegen schwierig auch, weil &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt&#039;&#039;&#039;, unser Erdenkosmos jetzt, der Planet der Freiheit auch ist oder &#039;&#039;&#039;der Kosmos der Freiheit&#039;&#039;&#039; ist - oder wird, im Werden ist. Genauso wie er der &#039;&#039;&#039;Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; werden wird, weil das zusammengehört: &#039;&#039;&#039;Freiheit und Liebe gehören zusammen&#039;&#039;&#039;. Aus der Freiheit heraus, etwas, ja, ganz individuell aus dem Nichts heraus erschaffen, etwas, was noch nie da war - und das verschenken. Und daraus entsteht in letzter Konsequenz, wenn wir das wirklich jetzt durch einige Stufen noch geübt haben, entsteht letztlich ein ganzer Kosmos. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verschenken etwas an Kraft, aus dem eine ganze Welt entsteht&#039;&#039;&#039;. Das ist, wenn man so will, das, was ermöglicht werden soll durch diese sieben kosmischen Entwicklungsstufen, damit wir dann, wenn man es jetzt so rechnen will, auf einer achten Stufe so weit sind wie die Elohim heute. Und das ist schon was ziemlich Gewaltiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser im Wortlaut, Teil IX: Die individuell gewordene göttliche Kraft gestaltet die Zukunft 1:25:06 ===&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;ich lese euch dieses esoterische Apostel Vaterunser jetzt noch einmal in einem Zug durch&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hoch gepriesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns, in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wirke in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; Der ganze Entwicklungsbogen, also der jetzt in die Zukunft sich spannt, ist damit letztlich gemeint. Dort hinein, immer dort hinein, in die kleinen Zyklen, in die großen Zyklen, immer mehr soll dort diese Kraft, diese individuell, also &#039;&#039;&#039;die im Ich individuell gewordene göttliche Kraft&#039;&#039;&#039;, wirken. Das &#039;&#039;&#039;gestaltet die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Also da ist der Weg gezeichnet, die ganze zukünftige Entwicklung hin, und welche Arbeit wird da leisten können dabei. Und &#039;&#039;&#039;darauf&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;wartet oder hofft die Gottheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch 1:27:48 ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wenn wir es nicht machen, passiert es eben einfach nicht&#039;&#039;&#039;. Dann wird es auch irgendwie weitergehen, aber &#039;&#039;&#039;es wird eine viel, viel ärmere Welt werden&#039;&#039;&#039;. Und der - wie soll ich sagen - welthistorische Versuch, ein freies geistiges Wesen in die Welt zu stellen, ist dann gescheitert. Und man muss auch sehen, dass das… &#039;&#039;&#039;könnte man denken: Na, gut dann wird es halt die Gottheit wieder versuchen&#039;&#039;&#039; und dann, okay, der Versuch mit Menschen ist fehlgeschlagen, probieren wir es halt beim nächsten Mal noch einmal. &#039;&#039;&#039;Aber so einfach ist es&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039;, weil, um - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen&#039;&#039;&#039;, eine Grundlage zu schaffen, einen ganzen Kosmos so zu schaffen, dass das möglich ist, &#039;&#039;&#039;das geht einmal und nie wieder&#039;&#039;&#039;. Wir als kleine Menschen können viele Dinge öfter probieren und aus unseren Fehlern lernen, aber aus dem Göttlichen heraus ist es einmal da als Impuls - und es wird ergriffen von uns oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;wenn es nicht ergriffen ist, dann war&#039;s das&#039;&#039;&#039;, dann geht die Entwicklung anders weiter. Und &#039;&#039;&#039;dann wird es diese Art von freiem geistigen Wesen nicht geben&#039;&#039;&#039;. So groß ist die Bedeutung dorthin. Also man darf sich da eben das Göttliche… muss man da sehen, wie soll ich sagen, in seiner Radikalität geradezu, alles aufs Spiel zu setzen. Es gibt den einen Versuch - und nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt den einen einzigen Versuch. Wenn er scheitert, ist er für immer gescheitert&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, mit dem Menschen ist was sehr, sehr Großes, was wirklich Einmaliges da, und &#039;&#039;&#039;es liegt an uns…&#039;&#039;&#039; Das Einmalige des Menschen ist es… liegt an ihm, ob der Versuch gelingt oder nicht. Und wenn er scheitert, ist er endgültig gescheitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;endgültig gescheitert ist er,&#039;&#039;&#039; wenn alle Menschen… &#039;&#039;&#039;wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann&#039;&#039;&#039;. Wenn letztendlich ein einziger ist, der ihn ergreift, dann lebt der Impuls in irgendeiner Form weiter, sehr, sehr rudimentär wahrscheinlich, aber… wenn es zwei sind, ist es besser, und so weiter. Aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das muss man sich einmal zu Herzen nehmen und ins Bewusstsein rufen, was da mit den Menschen angestrebt ist&#039;&#039;&#039;. Angestrebt ist, was ihm ermöglicht werden soll. Es ist also nichts angestrebt, wo dem Menschen was vorgeschrieben wird. &#039;&#039;&#039;Es ist gerade das angestrebt, dass ihm nichts vorgeschrieben wird&#039;&#039;&#039;. Das ist unsere peinliche Situation und unsere schwierige Situation, in Wahrheit. Und &#039;&#039;&#039;mit dem hängen zusammen all die Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; auch, &#039;&#039;&#039;die wir&#039;&#039;&#039; in unserem ganzen Leben &#039;&#039;&#039;immer wieder haben&#039;&#039;&#039; - durch Inkarnationen und Inkarnationen. Es könnte alles viel, viel bequemer und scheinbar auch harmonischer gehen, wenn wir nicht in dieser einmaligen Situation drinstehen würden - und wo alles jetzt oft im Grunde auf eine Karte gesetzt ist, dass es mit dem Menschen gelingt. Oder nicht gelingt. Es ist offen. Die Gottheit kann es nicht erzwingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22 ===&lt;br /&gt;
Und, &#039;&#039;&#039;mein Gott&#039;&#039;&#039;, da hängt so viel dran. &#039;&#039;&#039;Damit hängt unser ganzer Zeitbegriff,&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;. Weil, so wie wir unseren linearen Zeitbegriff denken, könnte man ja sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Na gut, das ist halt mit dem Menschen schief gegangen, also, aber die Gottheit ist doch mächtig genug, dass, wenn das dann alles zu Ende ist und schiefgegangen ist, probiert sie es halt noch einmal.&amp;quot; Aber so läuft das nicht. So läuft es eben nicht. &#039;&#039;&#039;Es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht diese lineare Zeit, sondern es wird hier eine bestimmte Qualität entwickelt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wenn die entwickelt wird, dann sind weitere Wege eröffnet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn der jetzt nicht entwickelt wird, gibt&#039;s diese Wege nicht mehr. Dann geht die Entwicklung in anderer Richtung weiter&#039;&#039;&#039;. Wie auch immer. Darüber wage ich nicht irgendwie zu spekulieren, wie er auch immer weitergehen würde. Aber das, was jetzt durch den Menschen möglich ist, nicht mehr. Vielleicht was anderes, auch ganz Tolles, weiß ich nicht, das wäre wirklich höchst spekulativ. Aber, es ist so, dass &#039;&#039;&#039;aus der göttlichen Perspektive gesehen, liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es entscheidet sich immer etwas endgültig, in jedem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;. Und eben mit der &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039; ist verbunden: Es kann gelingen oder es kann scheitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist &#039;&#039;&#039;das Neue&#039;&#039;&#039;, was hineingekommen &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass es am kleinsten geistigen Wesen hängt, ob der Impuls sich entfalten kann oder ob er letztlich scheitert&#039;&#039;&#039;. Das ist der Witz dran. Also, wenn man das so will: alles zu riskieren, um das zu machen. So viel ist notwendig. &#039;&#039;&#039;Anders wäre die Freiheit nicht in die Welt zu bringen&#039;&#039;&#039;. Es ist wirklich dieses so, so, so… Also Freiheit geben, heißt: es wirklich in die Hand des Menschen zu legen - und endgültig in die Hand des Menschen. Nicht im Hintergrund, sozusagen, zu haben: &amp;quot;Naja, wenn es der Mensch nicht schafft, vielleicht die Nächsten, die nachkommen, vielleicht schaffen es die. Und dann probiere ich halt so lange, bis es nach x gescheiterten Versuchen funktioniert.&amp;quot; Nein. Und es ist so: Die Gottheit, &#039;&#039;&#039;das Göttliche, lädt uns&#039;&#039;&#039; sozusagen ein, &#039;&#039;&#039;an diesem Werk mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wenn das funktioniert, ist es gut; wenn &#039;&#039;&#039;es nicht funktioniert, geht alles einen anderen Weg&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;es ist eine Einmaligkeit drinnen. So einmalig wie jedes individuelle Ich&#039;&#039;&#039; auch ist, so einmalig ist es auch, dass das überhaupt in der kosmischen Entwicklung passieren kann. Und das ist nicht wiederholbar. &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist, wie soll ich sagen… &#039;&#039;&#039;besteht in&#039;&#039;&#039; bestimmten Taten, in &#039;&#039;&#039;bestimmten Ereignissen&#039;&#039;&#039;, die in die Welt treten. Und im Grunde, &#039;&#039;&#039;jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt. Nichts wiederholt sich in genau gleicher Weise&#039;&#039;&#039;. Es ist unmöglich. Und das, was jetzt mit unserer Entwicklung angestrebt ist, ist ein ganzer Bogen von einmaligen Ereignissen, die dann letztlich zu einem Ergebnis führen, das so oder so ist. Und das muss man dann zur Kenntnis nehmen, das ist nicht wiederholbar. Es ist nicht wiederholbar. Also &#039;&#039;&#039;Zeit hat diese eigene Qualität&#039;&#039;&#039; eben, das &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht wiederholbar in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist nur der Schein, dass Wiederholungen drin sind&#039;&#039;&#039;, Rhythmen drinnen, man könnt ja sagen: &amp;quot;Ja, gerade &#039;&#039;&#039;die alten Religionen&#039;&#039;&#039; haben immer gelehrt, im Grunde, die Wiederkehr des praktisch Gleichen, immer &#039;&#039;&#039;dieses zyklische Zeitprinzip&#039;&#039;&#039;, es kehrt etwas immer wieder, sind Perioden drinnen. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; wenn man es eben genauer anschaut, ist es die &#039;&#039;&#039;Wiederkehr des eben nicht ganz Gleichen&#039;&#039;&#039;. Sondern, da ist immer a Fuzerl, was nicht Wiederholung ist, sondern was Neues - und das macht&#039;s aus. Und das ist eben jetzt... &#039;&#039;&#039;wird immer deutlicher&#039;&#039;&#039; herauskommen, &#039;&#039;&#039;wenn es mehr geistige Wesen sind, die ihren eigenen individuellen Einschlag hineinbringen&#039;&#039;&#039;. Das muss man sehen, also dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Gottheit sich, sozusagen, darauf eingelassen hat, das immer mehr in die Hände der Menschen zu legen, ihren Impuls durch die Menschen zu verwirklichen. Zu verwirklichen oder nicht zu verwirklichen. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist eben jetzt das wirklich tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können; was wir alles tun müssen dabei.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren 1:38:12 ===&lt;br /&gt;
Na ja, lesen wir vielleicht einmal das Vaterunser jetzt in der üblichen Fassung oder sagen wir mal in der Fassung, wie es Rudolf Steiner sonst gegeben hat. Der hat ja auch wieder seine eigene Fassung dabei ein bissel. Und aus der Übersetzung oder... &amp;quot;Übersetzung&amp;quot; kann man&#039;s gar nicht nennen, weil, was heißt das, &#039;&#039;&#039;so wie jetzt Rudolf Steiner das esoterische Apostel Vaterunser da niederschreibt, was heißt denn das?&#039;&#039;&#039; Es ist schöpferisch aus der Welt herausgeholt. &#039;&#039;&#039;Dieser geistige Inhalt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der im Vaterunser ist, ist jetzt aus der Freiheit heraus in eine bestimmte Gestalt gebracht&#039;&#039;&#039;, in &#039;&#039;&#039;eine bestimmte Abfolge&#039;&#039;&#039; von Worten, von Lauten, &#039;&#039;&#039;von Gedanken&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind in dem - aber jetzt ausgearbeitet. Eigentlich wäre &#039;&#039;&#039;jeder von uns aufgerufen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aus dem Vaterunser sowas Langes&#039;&#039;&#039; draus &#039;&#039;&#039;zu machen&#039;&#039;&#039;, von mir aus, einen ganzen Roman draus zu machen.&#039;&#039;&#039;Ganz individuell&#039;&#039;&#039;. Man könnte einen ganzen Roman draus machen, nämlich, wie wende ich das in der oder der Situation an, &#039;&#039;&#039;konkret im Leben. Wie tue ich da&#039;&#039;&#039;. Ich begegne... oder es im Hintergrund so habe, &#039;&#039;&#039;wenn ich eine menschliche Begegnung jetzt im Rückblick betrachte, was hat sich abgespielt?&#039;&#039;&#039; Ich habe mich geärgert über den. Ich habe ihm das nicht verzeihen können, dass er sich so blöd aufgeführt hat. Was muss ich an Kraft in mir entwickeln, dass das nicht mehr passiert? Kann ich einer ganz konkreten  Situationen, von mir aus, anhängen. &#039;&#039;&#039;Da kann ich wirklich einen ganzen Roman aus dem Vaterunser machen&#039;&#039;&#039;. Und das jetzt Praxis werden lassen, Lebenspraxis werden lassen, sozusagen, und das beschreiben. Und es sind aber alle die Stufen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wichtige&#039;&#039;&#039; ist, das - ja, werden wir uns heute wahrscheinlich nimmer in allen Details anschauen können, werden wir eben uns das nächste Mal anschauen - das sind ganz wichtige Stufen drinnen; &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039; eigentlich, die drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die zu durchlaufen sind, mit denen wir langsam&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;unser ganzes Wesen so verändern, dass wir zu dem Ziel kommen, wirklich dieses ganz freie geistige Wesen zu sein&#039;&#039;&#039; - und das in die Vergeistigung hinaufzubringen, bis zu unseren höchsten Wesensgliedern. Also, das so als kurze Anregung einmal dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinter dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die eigentlich drinnen sind: &#039;&#039;&#039;das hat was zu tun mit unseren Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, mit unseren sieben Wesensgliedern. Also, das heißt, mit unserem physischen Leib, mit unserem Ätherleib, mit unserem Astralleib, mit unserem Ich als Zentrum des Ganzen. Das bringt das alles in Bewegung - bzw. es muß auch im Leib aber seine Basis finden, daher &#039;&#039;&#039;spricht Rudolf Steiner oft&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;vomIch-Träger&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht ganz das Gleiche wie das Ich, sondern der &#039;&#039;&#039;Ich-Träger ist das, was im Menschen durch das Ich so geformt ist, dass es überhaupt eingreifen kann&#039;&#039;&#039; da. Also da sind so ganz feine Nuancen drinnen. Weil, &#039;&#039;&#039;den Ich-Träger könnte man sogar noch&#039;&#039;&#039; - und muss man eigentlich in gewisser Weise - zu den leiblichen Wesensgliedern, &#039;&#039;&#039;zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern, rechnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist jenseits von leiblich&#039;&#039;&#039; oder nicht leiblich, ist was anderes. &#039;&#039;&#039;Aber es kann sich nur entfalten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch, dass es in den anderen Leibesgliedern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; seine Basis, &#039;&#039;&#039;seinen Ankerplatz schafft&#039;&#039;&#039;, durch das es herein wirken kann. Das heißt, damit wird das, was uns physischer Leib, Ätherleib, Astralleib geben kann, überhaupt erst dem ermöglicht, auch Träger des Ichs zu werden, dass es eben herein wirken kann; sonst würde es draußen bleiben. Aber dann ist es &#039;&#039;&#039;das göttliche Ich, das von draußen wirkt.&#039;&#039;&#039; Und das &#039;&#039;&#039;muss&#039;&#039;&#039; aber da &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; einen Ankerpunkt, &#039;&#039;&#039;einen ganz individuellen Ankerpunkt, schaffen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dann kann jetzt dieses Ich&#039;&#039;&#039; daran &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, die unteren Wesensglieder, also den physischen Leib, den Ätherleib, den Astralleib, zu vergeistigen im Sinne dessen, sich die Kraft anzueignen, voll individuell aus dem Ich heraus, diese Wesensglieder erschaffen zu können. Also, &#039;&#039;&#039;Geistselbst zu haben, heißt&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass sich &#039;&#039;&#039;Astralisches&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. &#039;&#039;&#039;Lebensgeist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu entwickelnheißt&#039;&#039;&#039;, dass sich &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. Und das Höchste, &#039;&#039;&#039;die Kraft der Auferstehung&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, dass sich auch &#039;&#039;&#039;das Physische aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039;kann. Ganz neu. Ich meine, das ist &#039;&#039;&#039;die Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir dann letztlich brauchen, &#039;&#039;&#039;um einen neuen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Letzte sein, was wir uns jetzt also auf der 7. kosmischen Entwicklungsstufe einmal erwerben wirklich, dass wir bis ins Physische herein aus dem Nichts schaffen können - &#039;&#039;&#039;es wird ganz anders sein als das Physische, wie wir es jetzt kennen&#039;&#039;&#039;, im Übrigen. Aber, wir können dann… &#039;&#039;&#039;am Ende des 7. kosmischen Entwicklungszustandes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben wir&#039;&#039;&#039; dann, &#039;&#039;&#039;wenn es gut läuft, uns die Kraft erworben&#039;&#039;&#039;, ganz aus dem Ich heraus bis ins Physische hinein schaffend tätig zu sein, aus dem Nichts heraus. Das heißt, wir können eine Seelenwelt erschaffen aus dem Nichts, diese Seelenwelt wird zu Ätherwelt, wandelt sich um zu Ätherwelt, die wir schaffen können oder ein Teil davon, und dann geht&#039;s sogar bis ins Physische. Und wenn wir das alles können, sind wir gerüstet, einen ganz neuen Kosmos selbst zu gestalten. Wenn wir es schaffen. Und das ist offen. Entwicklung der Freiheit heißt: ob das gelingt oder nicht gelingt, ist ganz offen. Und auf das wartet &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; im Grunde, auf unsere Entwicklung. Sie &#039;&#039;&#039;hat die Geduld, uns diesen Weg gehen zu lassen. Sie verzeiht uns, dass wir immer wieder Fehler machen&#039;&#039;&#039;. Nur das wirklich Schlimme wäre, wenn wir also ganz, für immer ausscheren aus der Entwicklung und halt &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; Einflüsterungen der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten folgen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann verzichten wir&#039;&#039;&#039;, ich habe das auch schon gesagt, &#039;&#039;&#039;aus Freiheit drauf, unsere Freiheit zu behalten&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist &#039;&#039;&#039;der letzte freie Entschluss&#039;&#039;&#039;, den wir dann haben, wenn wir sagen: &amp;quot;Ja, wir gehen in das soratische Reich hinein, und werden dort vielleicht eine sehr mächtige Wesenheit, aber wir ordnen uns unter, diesen soratischen Wesen.&amp;quot; Das ist also genau das Gegenteil von dem, was hier angestrebt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners 1:46:34 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt schauen wir mal, &#039;&#039;&#039;wie das im regulären Vaterunser ausschaut&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;in der Kurzfassung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;so wie sie auch jetzt Rudolf Steiner gibt&#039;&#039;&#039;. Hat nämlich auch so seine bissel Eigenwilligkeiten in der Formulierung drinnen - und das ist gut. Das ist gut. &#039;&#039;&#039;Es gibt eben nicht die Norm-Fassung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; ist die Gesetzmäßigkeit - muss drinnen sein - &#039;&#039;&#039;diese sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die mit unseren Wesensgliedern zusammenhängen. Das werden wir dann das nächste Mal genauer besprechen. Aber schauen wir mal, wie es da ist: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Unser Vater, der du bist in Himmeln, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiliget werde dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;So in etwa ist jetzt diese Fassung hier. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner hat&#039;&#039;&#039;, ich zeige euch &#039;&#039;&#039;das, mit seiner Zeichnung versehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039;. Die  werden wir uns das nächste Mal genauer zu Gemüte führen. Ihr seht da &#039;&#039;&#039;unten&#039;&#039;&#039; ein Viereck, &#039;&#039;&#039;ein Quadrat&#039;&#039;&#039;, besser gesagt, und &#039;&#039;&#039;oben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;gleichseitiges Dreieck&#039;&#039;&#039;, das drinnen ist. &#039;&#039;&#039;Das hängt mit den&#039;&#039;&#039; insgesamt &#039;&#039;&#039;sieben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesensgliedern zusammen&#039;&#039;&#039;. Und da sind jetzt die verschiedenen Bitten, die da drinnen sind, verbunden mit diesen verschiedenen Wesensgliedern. Das werden wir uns genauer anschauen. Es gibt aber &#039;&#039;&#039;eine höhere Dreiheit&#039;&#039;&#039;; und eine, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;untere Vierheit&#039;&#039;&#039;. Das ist das Bild eben drinnen: mit dem Quadrat, das ist die Vierheit, das ist das Untere. Naja, um&#039;s kurz einmal zusammenzufassen, hängt es zusammen mit unseren leiblichen Wesensgliedern, bis inklusive des Ich-Trägers. Und &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere Dreieck&#039;&#039;&#039;, das sind die höheren Wesensglieder dann, also &#039;&#039;&#039;das Geistselbst, der Lebensgeist und der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039;. Und die unten, die vier Ecken, &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039; sozusagen, &#039;&#039;&#039;entsprechen&#039;&#039;&#039; halt dann &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich-Träger&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33 ===&lt;br /&gt;
Ja. Mehr will ich heute gar nicht geben. Es ist fünf vor neun. Ich höre ein bissl früher auf. &#039;&#039;&#039;Ich lese euch jetzt zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, gebe euch den mit. Weil er, ja, &#039;&#039;&#039;in Kurzform&#039;&#039;&#039; im Grunde auch von dem spricht, &#039;&#039;&#039;von dem wir heute gesprochen haben.&#039;&#039;&#039; Es ist der &#039;&#039;&#039;24. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Willensfrucht&#039;&#039;&#039;, tun, tätig werden. Also &#039;&#039;&#039;dieser ganze Weg in die Freiheit hinein&#039;&#039;&#039; - und wie wir das tun sollen und wie das alles gehen soll; hat nichts damit zu tun: Ach, wir grübeln jetzt den ganzen Tag drüber, wie das denn sein soll. Sondern, &#039;&#039;&#039;es verwirklicht sich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dort, wo wir tätig werden&#039;&#039;&#039;. In der Begegnung, wie ich jetzt, ohne mir vorher auszudenken, wie wer reagiert auf dieses oder jenes, sondern wie ich in dem Moment dem anderen entgegenkomme. Wie ich tätig werde. Von meiner ganzen Körperhaltung her, von meinem Blick her, natürlich auch von den Worten, die ich spreche - aber die &#039;&#039;&#039;jetzt ganz spontan in diesem einmaligen Augenblick&#039;&#039;&#039; passieren, &#039;&#039;&#039;der unwiederholbar ist&#039;&#039;&#039;. Auch wenn ich den Menschen morgen wieder treffe, es ist eine neue Situation - und die von gestern lässt sich nicht wiederholen. Da ist dasselbe drinnen, wo ich gesagt habe: Wenn die Freiheit, wenn das Ganze, was die Gottheit fordert, &#039;&#039;&#039;wenn es misslingt&#039;&#039;&#039; mit dem Menschen,&#039;&#039;&#039;dann ist es für immer misslungen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht wiederholbar&#039;&#039;&#039;. Im Kleinen ist das bei uns… in jeder Begegnung ist eine Chance, was Einmaliges zu machen, wo wirklich diese Begegnung von Ich zu Ich stattfindet und damit eine gemeinsame Tat eigentlich entsteht. Weil, indem ich dem Menschen so entgegenkomme und ihn wirklich berühren kann in seinem Kern, tut er in Wahrheit auch was. Wird meistens so sein. Es liegt natürlich in seiner Freiheit, er kann es auch zurückweisen, natürlich. Aber wenn es gut läuft, ist es eine Anregung und beide schaffen aus ihrem Ich, aus ihren Beiträgen, gemeinsam etwas noch viel, viel Höheres. Nur in einem Blick kann das sein, in ein paar Worten. &#039;&#039;&#039;Es ist nichts Spektakuläres&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verändern die Welt nicht dadurch, dass wir ununterbrochen, weiß ich nicht, riesige Steine wälzen oder Sonstiges, sondern in den kleinen Dingen, &#039;&#039;&#039;in den Begegnungen&#039;&#039;&#039;. Da &#039;&#039;&#039;liegt die weltverändernde Kraft&#039;&#039;&#039;drinnen. Ja, natürlich müssen wir äußerlich auch was tun, aber das ist alles nichts wert, wenn das nicht dabei ist. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Impuls&#039;&#039;&#039; dabei - und den kann jeder bringen, wenn er will. Wir sind Ich-Menschen. Wir haben das Ich in uns. Wir haben die göttliche Kraft in uns. &#039;&#039;&#039;Wir müssen nur die Demut, die Bescheidenheit entwickeln, zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, da ist uns eine riesige Möglichkeit gegeben und wir sind halt noch so klein und können sie erst Schritt für Schritt rege machen in uns. &#039;&#039;&#039;Wir sind uns bewusst, wie klein das noch ist, aber das soll uns nicht abhalten, den nächsten Schritt zu machen&#039;&#039;&#039;. Und kein Schritt ist zu klein, um nicht wertvoll, unendlich wertvoll eigentlich zu sein.&amp;quot; Der kleinste Schritt ist es. &#039;&#039;&#039;Ja, es wird das Unmögliche von uns verlangt, weil das Ich das von sich verlangen muss&#039;&#039;&#039;. Immer einen, und sei es noch einen so winzigen Schritt, &#039;&#039;&#039;über seine Grenze hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;. Das ist es. Wir können so viel schon haben. Das ist gut und natürlich für die Praxis gut, dass wir das haben, damit können wir viel machen, aber was die Welt und uns weiterbringt, ist der winzige, vielleicht ganz winzige Schritt, der darüber hinausgeht. Da ist das Ich wirklich. Dort geht&#039;s weiter. Dort geht&#039;s weiter. Und das können wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und nichts ist zu klein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und wenn es niemand mitkriegt in der Welt, ganz egal&#039;&#039;&#039;. Es ist als Kraft, ist es da. &#039;&#039;&#039;Da geht&#039;s nicht um Anerkennung&#039;&#039;&#039;, da geht&#039;s nicht drum, den anderen zu zeigen: &amp;quot;Ach, wie toll habe ich das gemacht, wie heilig bin ich schon!&amp;quot; Das führt alles in die falsche Richtung und wir haben leider Gottes halt viel. Es ist verständlich, die menschliche Schwäche, wir haben sie alle, niemand ist gefeit davor. Aber &#039;&#039;&#039;wieviel Scheinheiligkeit ist in dem drinnen, was zur Schau gestellt wird, und in Wahrheit nicht dem entspricht, was es zur Schau stellt&#039;&#039;&#039;. Und da müssen wir verdammt aufpassen. Da müssen wir wirklich verdammt aufpassen und &#039;&#039;&#039;uns immer wieder prüfen&#039;&#039;&#039;. Sowohl, sei es als Priester, als Ministrant, als Gemeindemitglied oder was. Mit welchem Impuls stehe ich jetzt gerade hier drinnen in der Gemeinschaft, die sich versammelt hat? Und was  ist echt? &#039;&#039;&#039;Was ist wirklich echt?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wo gehe ich diesen kleinen Schritt weiter&#039;&#039;&#039;? Oder wie weit ruhe ich mich auf dem aus und nehme den Segen, sozusagen, dankbar zur Kenntnis, der auf mich herabkommt? &#039;&#039;&#039;Und wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich ja etwas geben muss?&#039;&#039;&#039; Eigentlich also ist dieses… ja, natürlich, der Priester, der Pfarrer sollte diesen Segen geben, aber nicht nur er. Aus jedem Herzen, aus jedem Ich muss er ihm entgegenkommen eigentlich, in die ganze Gemeinschaft hinein. Und es geht eigentlich nur drum, sich dessen bewusst zu werden, dass das notwendig ist, dass wir das aber auch können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es, wie soll ich sagen, nur Routine ist und &#039;&#039;&#039;ich mich halt wohlfühle in der Gemeinschaft, dann ist es zu wenig&#039;&#039;&#039;. Dann ist es viel zu wenig. Dann hat mich der Luzifer. Und wenn ich es mir dann mit Gedanken rationalisiere, ja, ich habe eh alles gemacht, wie es in Büchern steht, dann ist der Ahriman auch noch dabei - und dann feiern sie. Ja! Ich meine, &#039;&#039;&#039;wo findet man die Burgen Ahrimans und Luzifers? Dort, wo die geistig strebenden Menschen sind&#039;&#039;&#039;. Das sind die Hochburgen. Dort versammeln sie sich. Und das muss uns bewusst sein. Dort sind sie am allermeisten. Und wir dürfen nicht blind sein dafür, dann können wir ihnen Paroli bieten. Aber gefährlich wird es, wenn wir es nicht bemerken. Also, es ist eben: &#039;&#039;&#039;die Kirchen&#039;&#039;&#039; - oder wie immer man es nennen will oder die &#039;&#039;&#039;Meditationshäuser&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind nicht die Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Sondern, sie sind eigentlich der Ort, wo wir ihnen am stärksten begegnen können, weil dort sind sie. &#039;&#039;&#039;Dort suchen sie uns&#039;&#039;&#039;. Dort reiten sie ihre Attacken, im Grunde. Und drum geht&#039;s drum, &#039;&#039;&#039;wach zu sein - gerade dort&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn man das nicht sieht&#039;&#039;&#039;, dann kann das alles ziemlich schief gehen, weil, &#039;&#039;&#039;dann merkt man nicht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie man immer mehr eigentlich zu einem Gottesdienst für die Widersacher abgleitet&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, und sie füttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden &#039;&#039;uns&#039;&#039; sicher das nächste Mal noch weiter beschäftigen &#039;&#039;damit&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 1:58:12 ===&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich doch fünf Minuten überzogen. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke. Danke fürs Dabeisein. Bis nächste Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Michael:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die Sendung Michaels&amp;quot; (12 Vorträge, gehalten in Dornach im November und Dezember 1919; GA 194)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Michael-Mysterium&amp;quot; in Anthroposophische Leitsätze (1924/25 Dornach; GA 26)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1718</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1718"/>
		<updated>2022-09-25T17:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeiten einsetzen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Der 24. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders setzt den Rahmen für den 126. Vortrag: &amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&amp;quot; bringt die Grundcharakteristik des Ichs zum Ausdruck; mit &amp;quot;des Selbstsinns Willensfrucht&amp;quot; wird das andere große Thema des Ichs angesprochen, der Wille, der im freien Willen von uns in der Auseinandersetzung mit den Widersachern letztlich so entwickelt werden möge, dass er mit dem göttlichen Willen eins wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig strebende Menschen sehen sich dabei einem besonders großen Ansturm der Widersacher auf ihr Ich ausgesetzt, denn die von ihnen entwickelten geistigen Kräfte üben auf die soratischen Wesenheiten höchstes Verlangen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das christliche Gebet, insbesondere das Vaterunser, kann uns auf unserem Weg in der Auseinandersetzung mit den Widersachern Hilfe und Unterstützung geben, wenn wir uns auf die Grundbitte besinnen, die abseits jeglicher Egoismen liegt: &amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich die Aufgabe, die ich mir aus meinem Ich heraus gesetzt habe, bestmöglich erfüllen und meinen Willen so anspannen kann, dass mir mein Beitrag auch unter widrigsten Bedingungen gelingt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht dabei auch um einen neuen Umgang mit Ahriman und Luzifer, indem wir versuchen, sie an unserem Licht teilhaben zu lassen, damit sie von dem ihnen zugedachten Weg in die Freiheit eine Ahnung bekommen, denn die Erlösung der Widersacher ist unsere große Aufgabe, die uns weder der Christus noch der Michael abnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem esoterischen Apostel Vaterunser hat uns Rudolf Steiner eine sehr praxisorientierte Erweiterung des &amp;quot;regulären&amp;quot; Vaterunsers gegeben. Wortlaut des Apostel Vaterunsers und Hilfen, uns mit den Tiefen des Textes auseinandersetzen zu können, tragen uns durch den 126. Vortrag, machen uns aber auch sehr eindringlich darauf aufmerksam, dass Zeit in ihrer Qualität einmalig und somit nicht wiederholbar ist: Wenn wir als Menschen in diesem siebenstufigen kosmischen Zyklus es nicht schaffen, das Entwicklungsziel zu erreichen, uns also nicht befähigen auf einer den derzeitigen Elohim entsprechenden Entwicklungsstufe einen ganz neuen Kosmos auf der Basis von Freiheit und Liebe zu schaffen, dann ist diese Chance vertan. Eine Wiederholung gibt es nicht. Es wird dann anders weitergehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
24. Wochenspruch: &amp;quot;sich selbst erschaffend stets&amp;quot; ist die Grundcharakteristik des Ich - in unserem Alltagsbewusstsein sind auch förderliche Impulse der Widersacher, wenn wir sie richtig er-greifen - der Weltengeist wirkt in unserem Ich - das große Göttliche offenbart sich in jedem Menschen auf ganz individuelle Weise - die Frage immer: wie steht der göttliche Wille zu unserem Willen? - der göttliche Wille soll mit unserem Willen eins werden: das bedeutet keine Unterwerfung! - wahre Demut: zu wissen, du arbeitest mit und leistest deinen Beitrag - die göttliche Kraft wirkt in uns in Form der Christus-Kraft und ist voll und ganz vereinbar mit unserem freien Willen - alle Widersacher kämpfen um das Ich, um uns die Freiheit des Ichs zu rauben - so überzeugt uns Ahriman: der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles zu beweisen - beten heute: sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen - die große Revolution im Schöpfungsgeschehen: es wird nicht mehr erwartet, dass wir uns dem göttlichen Willen unterwerfen! - das Ego sollte sich in den Dienst des Ichs stellen - wenn ich meinen Willen stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können letztlich für das ganze Planetensystem - jede Bitte, die nur aus dem Ego heraus kommt, ist gegen den Sinn des christlichen Gebetes: vielmehr &amp;quot;stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe erfülle&amp;quot; - seinen Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen - der Weg der Zukunft: ich gehe mit den Widersachern so um, dass ich ihnen ihren Weg zeige - Ahriman fürchtet den Menschen mehr,  als wir Grund haben, ihn zu fürchten: vom Menschen hängt das Schicksal der ahrimanischen Wesen ab - es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten in den verschiedensten Hierarchiestufen - davon, dass in ihnen das Licht zu leuchten beginnt, haben die ahrimanischen Wesen selbst den größten Gewinn - der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, verbunden mit einer engelartigen Wesenheit, die der Seelenleib des Christus war und deren Bewusstsein durch den Materialismus verdunkelt wurde - Michael hat im 19. Jahrhundert die ahrimanischen Scharen aus der Äthersphäre auf die Erde geworfen: die Menschen haben die Aufgabe, sie zu besiegen - was heißt es, den Christus im Ätherischen schauen? - &amp;quot;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…&amp;quot; - gute Gewohnheiten entwickeln: an unserem Seelischen arbeiten - Lebenskraft, die zum Bestandteil unserer Ich-Kraft wird - das Ich ist die äußere Hülle, in der sich das Geistselbst entwickelt - die Gemeinschaft freier Menschen bedarf keiner Regeln: die Gemeinschaft der &amp;quot;144 Tausend Auserwählten&amp;quot; ist Aufgabe für die nächste Kulturepoche - als Kind lernen, die Hände zu falten und zu beten: Höheres verehren lernen schenkt im Alter die Kraft des Segnens - Ätherkräfte entwickeln und dann als lebensspendende Kraft in das soziale Geschehen hineintragen - zum guten Karma des Betens - in Einklang kommen mit seinem Schicksal: es wird geschehen, was geschehen soll - was wir im Leben erarbeitet haben, ist ein Licht,  das wir in die Welt der Hierarchien hinauftragen - seinen Weg erkennen, seine Kraft daran entwickeln und gestärkt in die nächste Inkarnation herunterkommen - &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; meint, nicht der Wille des Egos geschehe: der göttliche Wille und mein Wille werden eins - das Vaterunser zeigt uns den Weg und ist gebaut auf den ganz Ich-bewussten Menschen: ich verbinde mich mit jedem Wort und jedem Gedanken - zum Missbrauch des Betens - das Vaterunser eröffnet Welten: es ist in seiner Wirksamkeit nicht gebunden an eine Übersetzung &#039;&#039;(Sprache)&#039;&#039; - das esoterische Apostel Vaterunser, gegeben von Rudolf Steiner, bringt neue Perspektiven zum Vaterunser hinzu: die höchste göttliche Kraft möge in uns rege werden - &amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen&amp;quot;: in jedem Menschen - &amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;: allein dieses Erfassen ist schon Lobpreisung - &amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;: es ist unsere Aufgabe, wirklich tätig zu werden, auch wenn wir zunächst hundert Mal scheitern - ich brauche keinen kirchlichen Kultus - &amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast&amp;quot;: der Ich-Impuls lebt in unserem innersten Wesen - &amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: auch die innere Seite kommt hier deutlich heraus, nämlich unsere Aufgabe, Lebenskräfte hineinzuarbeiten, die der Christus verstärkt - &amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst - auch sich selbst Fehler verzeihen! - &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst&amp;quot;: dieses Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt - es ist eine innere Notwendigkeit, dass geistige Entwicklung einhergeht mit einem stärkeren Ansturm der Widersacher: wir müssen mit den Widersachern fertig werden, das kann uns auch Michael nicht abnehmen - &amp;quot;Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;: Gott erkennt mit uns oder wir mit ihm - Jacob Böhme und Johannes Scottus Eriugena: die höchste Stufe der Erkenntnis ist &amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot; - dieses Licht ist ein anderes Licht als das des Luzifer: sein Licht ist gegenüber diesem Licht Dunkelheit, aber wir können ihn einladen, mit dieser Kraft zu arbeiten - Schritt für Schritt können wir den Widersachern dieses Licht entgegen tragen: dann geht ihnen das Bewusstsein auf, wie ihr Weg weitergehen könnte - der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen: die entscheidende Kraft des Ichs ist die Kraft des Mutes und gleichzeitig die Michaelskraft - &amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe&amp;quot;: wohin der Weg führen soll, liegt an uns - der Mensch soll wirklich neue Welten bauen nach dem Durchlaufen der sieben kosmischen Entwicklungsstufen - die Erdenwelt soll ein Kosmos der Freiheit und der Liebe werden: wir verschenken Kraft, aus der eine ganze Welt entsteht - das esoterische Apostel Vaterunser im zusammenhängenden Text - diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: das geht nur einmal und nie wieder! - der Weg ist endgültig gescheitert, wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann - der Zeitbegriff: es gibt nicht die lineare Zeit, sondern die Qualität der Zeit - aus göttlicher Perspektive liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit: jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt - das alte zyklische Zeitprinzip: wenn man genauer schaut, ist es die Wiederkehr des nicht ganz Gleichen, denn jedes geistige Wesen bringt seinen individuellen Einschlag - das Vaterunser ist das tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können - jeder ist aufgerufen, aus dem Vaterunser etwas Langes, Individuelles zu machen - mich im Rückblick in meinen Begegnungen betrachten und dann aus dem Vaterunser einen Roman machen - hinter dem Vaterunser stehen sieben Stufen, zusammenhängend mit unseren sieben Wesensgliedern - Rudolf Steiner spricht oft vom Ich-Träger, der noch zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern zu rechnen ist und der einen individuellen Ankerpunkt für das von draußen wirkende göttliche Ich schafft - das von draußen wirkende Ich kann so an den unteren Wesensglieder arbeiten und physischen Leib, Ätherleib, Astralleib vergeistigen - Geistselbst und Lebensgeist aus dem Nichts erschaffen - die Kraft der Auferstehung: neues Physisches und letztlich einen neuen Kosmos aus dem Nichts heraus zu erschaffen - die Gottheit hat die Geduld, dass wir immer wieder Fehler machen dürfen auf dem Weg - aus der Freiheit heraus auf die Freiheit zu verzichten: der Weg ins soratische Reich - das reguläre Vaterunser in einem Wortlaut Rudolf Steiners: es gibt keine Norm-Fassung - Rudolf Steiner hat das Vaterunser mit einer Zeichnung versehen: ein Dreieck über einem Quadrat deuten die sieben Wesensglieder an &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039; - Wiederholung des 24. Wochenspruchs: in Kurzform die Inhalte des 126. Vortrages - Willensfrucht: dieser ganze Weg in die Freiheit hinein - kein Augenblick ist wiederholbar - in den kleinen Dingen, in den Begegnungen liegt die weltverändernde Kraft - das Ich muss das Unmögliche von sich verlangen: der kleine Schritt mehr - nichts ist zu klein: es geht nicht um Anerkennung in der Welt - wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich etwas geben muss? - die Burgen Ahrimans und Luzifers finden wir dort, wo die geistig strebenden Menschen sind - Kirchen, Meditationshäuser und Sonstiges sind keine Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher: die Gefahr zu Gottesdiensten für die Widersacher abzugleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 126. Vortrag (von Ghislaine und Susanne am 23. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch beim 126. Vortrag zur Apokalypse. Ich habe jetzt wirklich schon Schwierigkeiten mit dem Mitzählen langsam. Ich muss immer aufpassen, dass ich nicht falsch bin. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch. Ganz ein toller finde ich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da steckt immens viel drinnen. Also erst einmal dieses &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Sich selbst erschaffend stets&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, das ist einmal &#039;&#039;&#039;die Grundcharakteristik des Ich&#039;&#039;&#039;, dass es darin besteht, sich beständig selbst zu erschaffen. Das Ich ist nicht etwas, was einfach &amp;quot;ist&amp;quot;, sondern es ist immer im Werden, und dieses Werden kommt aus ihm selbst heraus. Also, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; wird aus sich selbst heraus, &#039;&#039;&#039;erneuert sich immer wieder, auch wenn es so ähnlich bleibt wie vorher&#039;&#039;&#039;. Natürlich, es ist nicht gleich wieder ganz was anderes, das wäre nicht gut, aber es erneuert sich mit jedem Atemzug, wenn man es so nennen will. Und dadurch, &#039;&#039;&#039;durch diese Arbeit des Ichs&#039;&#039;&#039; in der Seele, &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das Seelensein, &#039;&#039;&#039;das Seelische sich selbst gewahr&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es noch so, pfff..., ja, Ego, was ist es eigentlich? &#039;&#039;&#039;Man weiß gar nicht, wo all die Einflüsse herkommen&#039;&#039;&#039;. Gerade in unserem Ego, sprich &#039;&#039;&#039;in unserem Alltagsbewusstsein, mischt sich alles Mögliche hinein&#039;&#039;&#039;. Da sind &#039;&#039;&#039;auch förderliche Impulse der Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen; förderlich, wenn wir sie richtig er-greifen und als Aufgabe be-greifen, dann kann das was durchaus Wichtiges sein. Und &#039;&#039;&#039;der Weltengeist wirkt in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Im Grunde der ganze Weltengeist, aber aus unserer ganz individuellen Perspektive ergriffen. Also, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das große Göttliche, das sich aber in jedem einzelnen Menschen auf ganz individuelle Weise offenbart&#039;&#039;&#039;, in individueller Weise tätig wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13 ===&lt;br /&gt;
Und wir werden das sehen, auch bei unserem &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;, das uns jetzt beschäftigt - also das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das&#039;&#039;&#039;Gebet&#039;&#039;&#039; überhaupt -, welche Kraft dadrinnen ist. Und da ist ja auch also &#039;&#039;&#039;vom Willen&#039;&#039;&#039; des Vaters, &#039;&#039;&#039;des Göttlichen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Rede&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Frage ist immer: Wie steht das im Verhältnis zu unserem Willen?&#039;&#039;&#039; Nimmt das uns vielleicht die Freiheit oder nicht? Nein, ganz im Gegenteil. Ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass der göttliche Wille eins wird mit unserem Willen&#039;&#039;&#039;. Sie sind nicht mehr zu trennen. Es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine Unterwerfung&#039;&#039;&#039; unter den göttlichen Willen. Das ist überhaupt nicht - im christlichen Sinn - überhaupt nicht gemeint. Im vorchristlichen Sinne ist es: Wir unterwerfen uns der Macht, die über uns steht. Jetzt heißt es eigentlich: &#039;&#039;&#039;Wir machen uns bereit, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; mit uns, &#039;&#039;&#039;durch uns, in ganz individueller Weise wirksam werden kann&#039;&#039;&#039;. Also niemals geht es darum, um Unterwerfung, um, sozusagen, Dienerschaft in dem Sinn. Das soll uns nicht hochmütig machen, im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Die wahre Demut besteht darin zu wissen: Aber du arbeitest mit&#039;&#039;&#039;. Deine Bestimmung liegt sozusagen drin, selbst mitzuarbeiten, selbst einen Beitrag zu leisten zur Verwirklichung des göttlichen Willens. Und &#039;&#039;&#039;was wir nicht tun, fehlt im Ganzen&#039;&#039;&#039;. Eben gerade die Gottheit hat uns die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben, &#039;&#039;&#039;damit wir unseren Beitrag leisten können, der zugleich dann der göttliche Beitrag ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist die ganz große Kehrtwendung oder &#039;&#039;&#039;Erneuerung&#039;&#039;&#039;, die passiert ist, letztlich &#039;&#039;&#039;ausgelöst durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;als Gott&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, wenn man das so nennen will, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in jedem Menschen Mensch wird&#039;&#039;&#039;. In jedem Menschen, in jedem menschlichen Ich wirkt &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft in Form der Christus-Kraft&#039;&#039;&#039; - und die ist voll und ganz &#039;&#039;&#039;vereinbar mit unserem freien Willen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus kann nicht das machen, was wir aus unserem Ich heraus wollen können, wollen sollen. Wenn wir es nicht tun, dann verarmt die Welt um diesen Betrag. Also, so groß ist das Vertrauen der Gottheit in uns, dass sie sagt: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille vollziehe sich&#039;&#039;&#039; durch dich, durch dich, &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeden, in dem das Ich&#039;&#039;&#039;, der Ich-Funke &#039;&#039;&#039;erwacht ist zum Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, zum wirklichen Bewusstsein. Weil nur dort, wo wir auch uns unseres Ichs wirklich bewusst werden und welche Kraft da drinnen steht, &#039;&#039;&#039;dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst können wir wirklich aus Freiheit handeln&#039;&#039;&#039;. Dort fängt es erst an, wo wir uns der Kraft bewusst sind. Solange wir noch im Ego schwimmen, wissen wir nicht: Ist das wirklich unser Wille? Ist es der Wille vom &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;? Oder wer wirkt da eigentlich mit? Oder ist es der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der hineinfunkt? Oder gar die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Alle die kämpfen um das Ich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und die &#039;&#039;&#039;wollen&#039;&#039;&#039; es uns in gewisser Weise rauben - jedenfalls &#039;&#039;&#039;die Freiheit des Ichs rauben&#039;&#039;&#039; - und lauern aber auf alle Impulse, die wir auf dem Weg dorthin, wo wir in ihre Gefangenschaft geraten würden, noch möglichst viel hereinholen, möglichst viel mitbringen. Und dann werden wir, gerade wenn wir &#039;&#039;&#039;geistig strebende Menschen&#039;&#039;&#039; sind, immer &#039;&#039;&#039;wertvollere Opfer für diese Wesen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch immer mehr aufpassen und aufpassen heißt: Ganz bewusst werden, was kommt aus dem Ich, &#039;&#039;&#039;was kommt&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;aus dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, wird eins mit dem Göttlichen - &#039;&#039;&#039;und was kommt von anderer Seite?&#039;&#039;&#039; Weil, die andere Seite, die Widersacherseite, sage ich mal, fördert unsere Freiheit sehr indirekt, indem sie sie immer herausfordert und sie uns eigentlich immer wieder nehmen will und uns etwas als Freiheit verkaufen will, was gar nicht aus unserem Willen entspringt. Aber wo wir halt glauben: &amp;quot;Ja, das klingt ja recht vernünftig. Na, mach ich&#039;s halt so.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verstand ist ein Werkzeug: Wir können ihn im göttlichen Sinne gebrauchen oder im Sinne der Widersacher 0:07:38 ===&lt;br /&gt;
Gerade der &#039;&#039;&#039;Ahriman überzeugt uns immer mit&#039;&#039;&#039; Vernunftgründen oder Verstand… sagen wir besser &#039;&#039;&#039;Verstandesgründen&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Vernunft&amp;quot; wäre ja noch mehr, da würden wir die göttliche Stimme in uns wirklich vernehmen. Aber &#039;&#039;&#039;der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles beweisen zu können&#039;&#039;&#039;. Alles. Es gibt nichts, was man mit dem Verstand nicht beweisen könnte. Man muss sich &#039;&#039;&#039;nur die richtigen Fakten&#039;&#039;&#039;, die richtigen Tatsachen zusammensuchen &#039;&#039;&#039;und eine logische Verbindung&#039;&#039;&#039; dazwischen &#039;&#039;&#039;knüpfen&#039;&#039;&#039;. Und jeder wird einsehen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das muss so sein.&amp;quot; Und das muss mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Verstand ist ein Werkzeug, das wir im guten oder im schlechten Sinne gebrauchen können&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir können es gebrauchen, um bewusst in die Wirklichkeit einzutauchen und sie in ihrer Vielfalt erfassen zu können und die Zusammenhänge klar und bewusst zu sehen. &#039;&#039;&#039;Aber wir können uns auch von der Wirklichkeit lösen und genauso klar eine Illusion erfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir das nicht unterscheiden können, dann gehen wir auf einen Irrweg. Und das heißt, es geht letztlich drum, das Ich zu erfassen; &#039;&#039;&#039;das Ich zu erfassen&#039;&#039;&#039;, in dem der göttliche Funke von uns beständig neu entfacht wird. &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese Aktivität spüren&#039;&#039;&#039;, wenn wir diese Aktivität erfassen, &#039;&#039;&#039;dann&#039;&#039;&#039; sind wir in dem drinnen, dass &#039;&#039;&#039;der göttliche Wille durch uns wirksam&#039;&#039;&#039;werden kann. Und in einer noch ganz anderen Form wirksam werden kann, als es in der vorchristlicher Zeit der Fall war, wo es einfach von oben kam und wir uns halt öffnen konnten diesem Willen - als Werkzeug im Grunde -, aber noch ohne den wirklichen eigenen Beitrag zu leisten. Das ging in vorchristlicher Zeit nicht. &#039;&#039;&#039;Jetzt geht&#039;s&#039;&#039;&#039; umgekehrt &#039;&#039;&#039;darum, eben diesen eigenen Beitrag dazu zu liefern, der sonst nicht entstehen würde&#039;&#039;&#039; und den der ganzen geistigen Welt zurück zu schenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt 0:09:48 ===&lt;br /&gt;
Das betrifft eben auch &#039;&#039;&#039;unser zentrales Thema&#039;&#039;&#039; jetzt, also &#039;&#039;&#039;das Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das christliche Gebet überhaupt. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist das zentrale christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, das eben einen ganz anderen Charakter hat als Anbetung im vorchristlichen Sinne. Anbetung heißt jetzt oder &#039;&#039;&#039;beten heißt jetzt: Sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zu dem Göttlichen und der geistigen Welt&#039;&#039;&#039; etwas zu geben, &#039;&#039;&#039;etwas zu schenken&#039;&#039;&#039;. Also, das sollte zumindest immer mehr, immer mehr zunehmen, immer mehr wachsen. Und der alte Weg wird zurückgehen. Und das heißt, wenn wir am Puls der Zeit unseres Bewusstseinsseelenzeitalters sind oder sein wollen, dann geht&#039;s drum, immer mehr &#039;&#039;&#039;Bewusstsein dafür zu entwickeln&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wo ist das Ich tätig, wo ist etwas anderes tätig?&#039;&#039;&#039; Und eben, wenn etwas anderes tätig ist, dem wir uns bewusst oder unbewusst einfach unterwerfen, dann können wir sicher sein, dass es die Widersacher sind, die das von uns fordern oder die uns dazu verleiten. Und das kann sehr, sehr… sehr erhaben ausschauen. Und &#039;&#039;&#039;man kann sich wunderbar&#039;&#039;&#039; auch&#039;&#039;&#039;heilig fühlen&#039;&#039;&#039;, weil: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich unterwerfe mich dem göttlichen Willen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;aber es wird mehr erwartet von uns heute&#039;&#039;&#039;. Es wird erwartet, dass wir aus unserem Ich etwas beitragen zur ganzen Gestaltung der geistigen Welt. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;im Schöpfungsgeschehen die große Revolution&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, die Um-wälzung,&#039;&#039;&#039;die wirklich radikale Umwälzung&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;ich denke, dass das heute noch sehr wenig verstanden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039;. Weil, wir haben zwar im Prinzip die Möglichkeit zur Freiheit, das heißt zur Erkenntnis, &#039;&#039;&#039;dass da ein Ich drinnen ist, das schöpferisch frei ist&#039;&#039;&#039; und umgestalten kann, aber es wird noch sehr, sehr wenig erlebt, habe ich den Eindruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir halten noch sehr stark unser Ego&#039;&#039;&#039;, also unser kleines irdisches Ich mit seinen irdischen Wünschen und Bedürfnissen, die durchaus legitim sind, aber wir halten das schon &#039;&#039;&#039;für das Ganze&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und das ist es nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist im Grunde ein Mittel, ein Werkzeug, mit dem wir hier in der irdischen Welt tätig werden können. Dazu brauchen wir das Ego. &#039;&#039;&#039;Ich sage nicht, das Ego ist was Schlechtes, überhaupt nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist nur schlecht, wenn wir nicht unterscheiden können. Und wenn wir nicht wissen, wer hat die Führung. &#039;&#039;&#039;Es sollte immer so sein, dass das Ego&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in den Dienst des Ichs sich stellt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und nicht umgekehrt:&#039;&#039;&#039; dass das Ich irgendwo draußen bleibt und unten halt das Ego für sich werkelt. &#039;&#039;&#039;Dann ist die Gefahr eben sehr groß, dass wir auf die Widersacherpfade kommen&#039;&#039;&#039; - und sie tun alles dazu, uns den Weg schmackhaft zu machen. Es ist immer der einladendere Weg. &#039;&#039;&#039;Weil, der Weg des freien Ich ist der&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Ich stehe&#039;&#039;&#039; mutterseelenallein, &#039;&#039;&#039;verlassen von allen guten Geistern da&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;bis ich&#039;&#039;&#039; dann endlich &#039;&#039;&#039;darauf komme&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;in meinem Ich ist ja die ganze göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; drinnen.&amp;quot; Und wieviel ich davon, sozusagen, in Regsamkeit bringen kann, liegt nur an mir selber. Wenn ich &#039;&#039;&#039;meinen Willen&#039;&#039;&#039; nicht anspanne und tue, dann wird nichts passieren, vielleicht gar nichts passieren oder sehr wenig passieren. &#039;&#039;&#039;Wenn ich ihn stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können&#039;&#039;&#039; zu dem, was Menschheitsentwicklung, Weltentwicklung ist, weil, es betrifft eben nicht nur uns Menschen, sondern es betrifft die ganze Natur, &#039;&#039;&#039;es betrifft die ganze Erde und&#039;&#039;&#039; darüber hinaus - also &#039;&#039;&#039;letztlich unser ganzes Planetensystem&#039;&#039;&#039;. Und wenn man es noch größer denken will: &#039;&#039;&#039;Wir geben dem ganzen Kosmos etwas&#039;&#039;&#039; - oder können es auf jeden Fall. Sollen es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann 0:14:11 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist das Angebot, das die Gottheit uns gemacht hat&#039;&#039;&#039;. Aber sie kann uns nicht zwingen dazu, was zu machen, das müssen wir selber wollen. Und &#039;&#039;&#039;das zu erkennen, ist&#039;&#039;&#039; eben auch &#039;&#039;&#039;ganz wichtig für das richtige Verständnis des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das appelliert ganz an das Ich und ganz an das wache Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Und daher haben die christlichen Gebete einen anderen Charakter als die vorchristlichen Gebete. Und wenn sie richtig gebetet werden, verlangen sie, dass man ganz mit dem Ich-Bewusstsein dabei ist. Und &#039;&#039;&#039;jede Bitte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die nur aus dem Ego heraus kommt&#039;&#039;&#039; - ich sage bewusst &amp;quot;nur aus dem Ego heraus kommt&amp;quot; -, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;gegen den Sinn des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;. Ich meine, bei manchen Dingen ist es ganz klar, wenn ich nur so ganz oberflächlich um Dinge bitte, die nur meinem Eigennutz dienen, werden wahrscheinlich die meisten Menschen einsehen, dass das vielleicht doch nicht ganz im Sinne des Gebetes sein kann: &amp;quot;Bitte, bitte, lieber Gott, schau, dass ich reich werde und dass ich mich nicht mehr anstrengen muss im Leben&amp;quot;, oder irgend so was…, &amp;quot;Bitte, bitte, sorge dafür, dass ich a Lotto Zwölfer… ähhh …Sechser mache.&amp;quot; Wurscht... I verdoppel es gleich, i leg gleich mehr drauf... Na, das wird nicht unbedingt das Richtige sein, sondern &#039;&#039;&#039;die Grundbitte&#039;&#039;&#039; besteht eigentlich darin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe, die ich mir gesetzt habe aus meinem Ich heraus, dass ich sie so gut als möglich erfüllen kann und dass ich meinen Willen so anspannen kann, dass ich meinen Weg gehe, meinen Beitrag leiste, auch unter widrigen äußeren Bedingungen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Also das heißt, das ist auch die Bitte um die Kraft, dass ich meinem Weg treu bleibe, auch wenn es oft sehr schwierig wird, und ich scheinbar viele, viele Umwege gehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vielleicht&#039;&#039;&#039; schlägt mich &#039;&#039;&#039;eine Krankheit&#039;&#039;&#039;, die mag karmische Ursachen haben, aber dann ist trotzdem &#039;&#039;&#039;die Bitte&#039;&#039;&#039;da, dass ich einen Weg finden möge, &#039;&#039;&#039;trotz dieser Erschwernis, meinen Beitrag leisten zu können&#039;&#039;&#039;. Und der mag dann vielleicht sehr bescheiden ausschauen. Vielleicht bin ich dann ans Bett gefesselt, kann mich nicht mehr rühren, kann nur mehr innerlich mich beschäftigen damit - und vielleicht gerade da meine größte geistige Kraft entwickeln. Also, &#039;&#039;&#039;Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen&#039;&#039;&#039;; kann es auch heißen, sie sind sehr wichtig, aber &#039;&#039;&#039;es gibt viele Wege&#039;&#039;&#039;, die man gehen kann und auch, wenn man &#039;&#039;&#039;äußerlich ganz behindert&#039;&#039;&#039; oder verhindert ist, tätig zu werden, &#039;&#039;&#039;kann man&#039;&#039;&#039; sehr wohl eine &#039;&#039;&#039;ganz starke geistige Arbeit leisten&#039;&#039;&#039;. Und man kann eine &#039;&#039;&#039;ganz starke Arbeit&#039;&#039;&#039; leisten, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in der Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht gerade in einer Krankheit oder in einer schweren Schicksalssituation ganz stark an mich herantreten. &#039;&#039;&#039;Wie gehe ich mit diesen Widersachern um?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen 0:17:31 ===&lt;br /&gt;
Und da ist &#039;&#039;&#039;der Weg für die Zukunft der:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039;. Nicht nur, dass ich kämpfe gegen die Widersacher, sondern &#039;&#039;&#039;dass ich eigentlich sie auf den richtigen Weg führe&#039;&#039;&#039;; das heißt, an ihrer Erlösung mitwirke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039;auch &#039;&#039;&#039;nicht nur als Widerstand zu empfinden&#039;&#039;&#039;, sondern zu sagen: &amp;quot;Ja, dieser Widerstand hilft mir, bewusst zu werden&amp;quot;, aber ich kann auch ein Schäuferl darauf legen und kann sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das ist eure Aufgabe - und ich zeige euch den richtigen Weg.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, dass &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt nicht ganz genau Bescheid wissen, was ihre Aufgabe ist. Und sie haben - also namentlich die ahrimanischen Mächte ganz besonders, noch mehr als die luziferischen - &#039;&#039;&#039;haben eigentlich einen großen Respekt vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Und auch eine gewisse Angst vor dem Menschen, &#039;&#039;&#039;weil er ihnen unheimlich ist&#039;&#039;&#039;, weil eben genau dieser Zugang zum schöpferischen Funken unmittelbar im Ich zu haben - unmittelbar im Ich diesen Zugang zu haben -, das ist etwas, was sie nicht verstehen können. Das ist ihnen nicht zugänglich. Und &#039;&#039;&#039;sie spüren&#039;&#039;&#039; aber: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat eine Kraft, die sie nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;, die für sie völlig unberechenbar ist, im Grunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der Ahriman fürchtet den Menschen mehr, als wir Grund haben, ihn zu fürchten&#039;&#039;&#039;. Weil er weiß oder &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;wissen: Ihr Schicksal hängt ab davon, was der Mensch tut&#039;&#039;&#039;. Aber sie können nicht vorherberechnen, sozusagen, was der Mensch tun wird. &#039;&#039;&#039;Und sie versuchen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt immer auf einen Weg &#039;&#039;&#039;zu leiten&#039;&#039;&#039;, von dem sie glauben, dass das der für sie beste ist. Aber in Wahrheit ist &#039;&#039;&#039;der beste Weg&#039;&#039;&#039; der, &#039;&#039;&#039;dass wir sie&#039;&#039;&#039; nach und nach &#039;&#039;&#039;zu einem Verständnis bringen dessen, was&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;in der Ich-Kraft drinnen ist&#039;&#039;&#039;, was in diesem Freiheitsmoment drinnen ist. Und ich habe das schon mehrmals in den Vorträgen gesagt: Dann werden… gerade &#039;&#039;&#039;die erlösten Widersacher werden die ersten sein, die der Freiheit teilhaftig werden&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, sie gehen dann in gewisser Weise voran den regulären Engelhierarchien, die über uns stehen. Die kommen erst an zweiter Stelle dran. Die ersten, die teilhaftig werden, sind die erlösten Widersacher: &#039;&#039;&#039;jedes einzelne ahrimanische Wesen, das von uns erlöst wird&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wir werden nicht gleich Ahriman, also die gesamte ahrimanische Welt… weil, &#039;&#039;&#039;wer ist Ahriman?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten und in verschiedensten Hierarchiestufen&#039;&#039;&#039;, und von mir aus gibt es eine an der Spitze, die höchste, aber die umfasst alle irgendwo. Das Ganze werden wir nicht gleich erlösen können, aber wir fangen an mit einzelnen ahrimanischen Wesenheiten, kleinen, von mir aus, ahrimanischen Wesenheiten, wo dann irgendwann einmal der Funke fällt, weil wir eben nicht so reagieren, wie sie es vorherberechnen, aber es so - wie soll ich sagen - so &#039;&#039;&#039;schonend sie daran gewöhnen, dass es einen anderen Weg gibt, an dem sie teilnehmen könnten, wenn sie wollen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo sie das &amp;quot;kapieren&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dass es auf ihren Willen ankommt, dann ist das der erste freie Entschluss. Dann ist es der erste freie Entschluss. Und &#039;&#039;&#039;das ist die erste Stufe, dass sie von ihrer Aufgabe entbunden werden&#039;&#039;&#039;, eben dem Menschen Widerstand zu leisten, damit er selbstständig werden kann, damit er frei werden kann - und &#039;&#039;&#039;dann fängt an das Licht zu leuchten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, aber &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; ja wir als &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den allergrößten Gewinn&#039;&#039;&#039;, wenn wir den Menschen dort hingeführt haben. Die Frucht davon bekommen wir. Natürlich der Mensch auch, aber &#039;&#039;&#039;mit dem Menschen bekommen wir es auch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist das ganz Große. Und das ist auch mit ein Grund, warum wir heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter im Grunde uns nicht nur mit den Engelwesenheiten beschäftigen sollten, die über uns stehen, sondern sehr intensiv eben auch mit den Widersacherkräften, weil, &#039;&#039;&#039;da liegt eine große Aufgabe für uns&#039;&#039;&#039;. Und das ist &#039;&#039;&#039;eine Aufgabe, die im Grunde nur wir lösen können - wir in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;. Die Christus-Kraft steht uns zur Verfügung. Aber von uns muss der Impuls ausgehen, der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;macht&#039;s nicht für uns. Er &#039;&#039;&#039;kann nicht den Ahriman besiegen oder verwandeln für uns&#039;&#039;&#039;. Das können wir. Also, diese Widersacher sind eben gerade so bestellt worden, dass im Grunde &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; jeden Einfluss auf ihr Reich ausgeschlossen &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; und dass sie &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;begründet&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht einmal hineinschauen&#039;&#039;&#039; kann oder &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;, dadurch dass er &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;ist und zu Gleichem, in gewissem Sinn, göttliches und menschliches Ich, &#039;&#039;&#039;göttliches Wesen und Menschenwesen, geworden&#039;&#039;&#039; ist - und damit allen Menschen vorangegangen ist &#039;&#039;&#039;als Erster, der diese Vereinigung in sich erlebt&#039;&#039;&#039; hat… aber es geht drum, dass wir alle es in uns erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe 0:23:40 ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr: &#039;&#039;&#039;In jedem Menschen lebt der Christus&#039;&#039;&#039;. Und es geht nur drum, dass er erwacht, dass dieses Bewusstsein für den Christus in uns erwacht, dass unser Ich wach wird - nicht, der Christus ist eh wach - aber es ist sogar tatsächlich so, dass wenn der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; jetzt… Also, &#039;&#039;&#039;wo lebt er denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Also, ja, er hat sich mit der Erdensphäre verbunden, aber eigentlich geht es jetzt gar nicht so sehr um die physische Sphäre, sondern um die &#039;&#039;&#039;Äthersphäre der Erde, in der lebt er&#039;&#039;&#039;. Und da ist das &#039;&#039;&#039;Potenzial&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass neue Belebenskräfte hineinkommen, wenn wir dazu etwas beitragen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus verstärkt es so, dass das auch der ganzen Erde zugute kommt. Er lebt in dieser Erdensphäre, und &#039;&#039;&#039;er lebt verbunden mit einer engelartigen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Könnten wir ja mal behandeln, welche Wesenheit das denn sein wird, lasse ich jetzt einmal als Frage offen. Wir kennen sie. Wir kennen sie. &#039;&#039;&#039;Eine Wesenheit, die schon seit langer, langer Zeit mit dem Christus verbunden war und einmal auch auf Erden verbunden war&#039;&#039;&#039; mit - oder &#039;&#039;&#039;vorbereitet hat diese Verbindung mit dem Christus auch im Physischen&#039;&#039;&#039;. Und die nie mehr wieder inkarniert worden ist auf Erden in einem physischen Leib, aber weiter begleitet den Christus, eng verbunden ist damit. Und die aber zum Beispiel, Rudolf Steiner beschreibt das sehr deutlich, wie &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, als so stark der Materialismus aufgekommen ist, so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen seelischen Erstickungstod erlebt&#039;&#039;&#039; hat. &#039;&#039;&#039;Nicht der Christus&#039;&#039;&#039; direkt selber, &#039;&#039;&#039;sondern diese Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, ja, &#039;&#039;&#039;der Seelenleib des Christus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; - in der ätherischen Welt, das Ganze. Und dieses Ereignis, das sich im 19. Jahrhundert abgespielt hat… Und &#039;&#039;&#039;als Folge&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;kam der Michael&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; also namentlich &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Scharen&#039;&#039;&#039;dann &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunter geworfen hat&#039;&#039;&#039;, also große Verdunkelung dadurch auf der Erde. Weil, es ist ja ganz wichtig: Der Michael hat diese Scharen besiegt in dem Sinne, &#039;&#039;&#039;dass wir sie jetzt haben&#039;&#039;&#039;. Also, es ist nichts weniger geworden, sondern er hat sie uns übergeben im Grunde. &#039;&#039;&#039;Das ist die Tat des Michael&#039;&#039;&#039;. Und das ist die richtige Tat des Michael. Also, er macht nichts für uns. Er kann es gar nicht. &#039;&#039;&#039;Er kann den Ahriman nicht besiegen, sondern das ist unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist &#039;&#039;&#039;die Aufgabe jetzt&#039;&#039;&#039; zu sehen hier diese schwarzen Scharen, wenn man so will, einerseits; zu sehen aber andererseits auch, wie da jetzt &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheit, die mit dem Christus verbunden&#039;&#039;&#039; (ist), wie&#039;&#039;&#039;derer Bewusstsein komplett verdunkelt wurde, indem die Menschen&#039;&#039;&#039; halt auf Erden &#039;&#039;&#039;den Materialismus entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie wir&#039;&#039;&#039; eben erstens auch &#039;&#039;&#039;dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039; - oder engelartigen Wesenheit - &#039;&#039;&#039;helfen können&#039;&#039;&#039;, helfen sollen, &#039;&#039;&#039;wie wir da Licht hineinbringen können&#039;&#039;&#039;, das muss alles von uns kommen. Und eine dieser &#039;&#039;&#039;Früchte, dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verdunkelung des Bewusstseins dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, dieser engelartigen Wesenheit… Ihr seht, ich lege immer den Wert auf &amp;quot;engelartiges&amp;quot;, ist nicht ein Engel im klassischen Sinn. Aber was hat das bewirkt? &#039;&#039;&#039;Es hat bewirkt, dass ab dem 20. Jahrhundert die Menschen den ätherischen Christus schauen können&#039;&#039;&#039;. Wäre diese Verdunkelung nicht passiert, könnten wir Menschen nicht den ätherischen Christus schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? 0:28:07 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was heißt den ätherischen Christus schauen, erleben, erfassen, spüren?&#039;&#039;&#039; Also zunächst einmal, das ist der Beginn: &#039;&#039;&#039;spüren, wie die Christus-Kraft in unseren Lebenskräfte wirkt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir durch unsere geistige Arbeit, mit der wir an unserer Seele arbeiten: Dann geht etwas von dieser Kraft, wird vom Christus aufgenommen und &#039;&#039;&#039;wird belebende Kraft in unserem Ätherischen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es wird auch etwas von unserem Ätherischen wirklich &#039;&#039;&#039;zu Lebensgeist umgewandelt&#039;&#039;&#039;. Und das ist eine ganz, ganz starke Kraft. Und &#039;&#039;&#039;zu erkennen, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;verbunden ist mit dem Christus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;damit fängt das Schauen des ätherischen Christus an&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das heißt, wir beginnen diese Kraft, die eigentlich in uns zu wirken beginnt, zu schauen. Das heißt, sie zuerst einmal zu spüren. Ihr müsst jetzt alle nicht warten: &amp;quot;Ah! Wann kommt denn das? Ich habe noch nichts gesehen.&amp;quot; Erstens stellt man es sich meistens falsch vor. Man hat alle möglichen Vorstellungen, wie das sein könnte. Und ich kann euch dazu nur das Eine sagen: &#039;&#039;&#039;So wie man es sich vorstellt, ist es unter Garantie nicht&#039;&#039;&#039;. Wie es wirklich ist, das muss man &#039;&#039;&#039;einfach abwarten&#039;&#039;&#039;. Aber man beginnt &#039;&#039;&#039;diese Lebenskraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmal zu spüren in sich&#039;&#039;&#039;. Diese belebende Kraft und, ja, wo spürt man sie besonders? Oder wo ist sie besonders wichtig? Sicher jetzt bezüglich Krankheit, Gesundheit, aber das ist gar nicht das Wichtigste. &#039;&#039;&#039;Das Wichtigste ist, dass man sie zu spüren beginnt im sozialen Zusammensein&#039;&#039;&#039;. Alles, jede soziale Gemeinschaft, jede wirklich lebendige soziale Gemeinschaft, da ist das Band, sind die Ätherkräfte. Das ist das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Und wenn es mehr ist, ist es auch gut. Aber wenigstens zwei oder drei, damit fängt es an. Drei ist besonders gut, weil, da wird&#039;s dann so richtig lebendig. Da fängt es an in Bewegung zu kommen - und &#039;&#039;&#039;dann lebt etwas von der Christus-Kraft in dieser Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Und das ist diese große Verstärkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, was jeder einzelne Mensch an sich arbeitet, um an seinen Lebenskräften zu arbeiten, das heißt, sich &#039;&#039;&#039;gute Gewohnheiten&#039;&#039;&#039; anzueignen, und das dauert lang, weil alles was Gewohnheit... &#039;&#039;&#039;Gewohnheit&#039;&#039;&#039;ist jetzt so &#039;&#039;&#039;ein Wort, das man missverstehen kann&#039;&#039;&#039;. Aber es wird einfach &#039;&#039;&#039;eine Kraft in uns&#039;&#039;&#039;, die wir selbstverständlich zur Verfügung haben. Wir bemühen uns einmal, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, dass das funktioniert, dass ich nicht immer gleich in Rage komme, wenn mir irgendwas entgegenkommt, was mir halt gerade nicht passt, oder dass ich nicht immer träge bin und mich nichts aufregen kann und mir alles gleichgültig ist - oder was immer auch sonst ist. &#039;&#039;&#039;Daran zu arbeiten, dass das seelische Erleben wirklich angemessen ist dem, was passiert in der Welt&#039;&#039;&#039;, das ist schon schwer genug. Aber wir müssen uns immer wieder von Neuem anheben - und bei jedem Mal entscheidet sich es: Haben wir die Kraft oder nicht? Aber &#039;&#039;&#039;wenn es Lebenskraft wird, wird es zu etwas,&#039;&#039;&#039; was selbstverständlich da ist, &#039;&#039;&#039;was zu unserem Wesen gehört&#039;&#039;&#039; dann, weil wir es durch unsere Ich-Tätigkeit uns angeeignet haben. &#039;&#039;&#039;Es ist Bestandteil geworden unserer Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;die höheren geistigen Wesensglieder&#039;&#039;&#039; sind nicht so wie eine Hülle um das Ich herum. Sie &#039;&#039;&#039;sind eigentlich Bestandteil des Ich&#039;&#039;&#039;. Man könnte eigentlich fast sagen, es ist umgekehrt: &#039;&#039;&#039;Das Ich ist die äußere Hülle, und da drinnen entwickelt sich jetzt das Geistselbst&#039;&#039;&#039; und das gehört zum Ich dazu. Und &#039;&#039;&#039;es entwickelt sich&#039;&#039;&#039;, anfänglich zumindest, &#039;&#039;&#039;der Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dann &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das wirklich lebensspendende, &#039;&#039;&#039;lebensbildende Kraft, vor allem in der Bildung einer lebendigen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gemeinschaft freier Menschen bedarf es keiner Regeln: An der Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten in der nächsten Kulturepoche kann jeder teilnehmen 0:32:43 ===&lt;br /&gt;
Und das ist der Schritt, wo ich immer sage: &#039;&#039;&#039;Eine wirkliche Gemeinschaft freier Menschen&#039;&#039;&#039; wird dort entstehen, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Mensch&#039;&#039;&#039; sich ganz stark auf sein Ich stellen kann und &#039;&#039;&#039;aus seinem Ich heraus tätig&#039;&#039;&#039; wird. Und jeder hat einen anderen Impuls. Und das Große ist: Diese Kräfte strömen zusammen - und da ist der &#039;&#039;&#039;Christus mitten drinnen&#039;&#039;&#039;. Und aus dem entsteht was &#039;&#039;&#039;viel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;viel Größeres, als ich alleine machen könnte&#039;&#039;&#039;. Aber dazu muss ich in diese soziale Begegnung kommen. Da entscheidet sich es. Das ist der nächste Schritt, das kann ich nimmer allein meditieren, in meinem Kammerl nur machen, sondern &#039;&#039;&#039;da muss ich wirklich zu den Menschen hingehen und mich mit ihnen austauschen und mit ihnen diesen gemeinsamen Lebensstrom bilden&#039;&#039;&#039;, der gerade reich wird durch die unterschiedlichen Kräfte, die jeder einbringen kann. Also, das ist die Überwindung jeglicher Gleichschaltung. Da geht es nicht drum: &amp;quot;Aha, wir bilden eine Gemeinschaft, wir haben dieses Programm, diese Regeln.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regeln. Wenn das wirklich vollendet ist, gibt es überhaupt keine Regeln&#039;&#039;&#039;, sondern man nimmt einander wechselseitig wahr, spürt die Impulse, die der andere geben kann, nimmt sie auf seine individuelle Art auf und &#039;&#039;&#039;unterstützt&#039;&#039;&#039; damit zugleich, &#039;&#039;&#039;was der andere kann&#039;&#039;&#039; - und so bei jedem. Das ist &#039;&#039;&#039;Zukunftsmusik&#039;&#039;&#039; natürlich noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da sind wir noch ziemlich weit weg davon, &#039;&#039;&#039;aber das sollte spätestens in der nächsten Kulturepoche passieren&#039;&#039;&#039;; bis zu einem gewissen Grad auf jeden Fall sollte das passieren. Das sind dann die Menschen… die das schaffen, &#039;&#039;&#039;die bilden die Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten&#039;&#039;&#039;. Ihr wisst, da ist aber keine Anzahl damit gemeint, sondern eine bestimmte geistige Qualität, die damit verbunden ist. Es geht nicht darum: &amp;quot;Sind es jetzt 144 Tausend- oder kann noch einer dazukommen? Nein, nein, geht nicht.&amp;quot; Na, es können! &#039;&#039;&#039;Wenn es ideal ist, sind es Milliarden Menschen&#039;&#039;&#039;. Und trotzdem haben sie alle diese Qualität &amp;quot;144 Tausend&amp;quot;, über das haben wir schon einmal gesprochen; will ich mich nicht zu sehr verbreiten drüber. Aber das heißt, &#039;&#039;&#039;alles geistige Streben jetzt in unserer Zeit beweist sich in den sozialen Gemeinschaften&#039;&#039;&#039;, die sich bilden, &#039;&#039;&#039;und welchen Charakter haben sie&#039;&#039;&#039;. Sind sie Gemeinschaften immer noch nach dem alten Schlag hierarchisch geordnet irgendwo? Man einigt sich auf ein Programm, das wir alle durchziehen. Also, damit kann man schon wissen: Alles, was &#039;&#039;&#039;Parteiprogramme&#039;&#039;&#039; sind, hat &#039;&#039;&#039;mit dem christlichen Impuls&#039;&#039;&#039; schon einmal &#039;&#039;&#039;grundsätzlich nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, selbst wenn es gute Programme sind. Sondern &#039;&#039;&#039;es geht darum&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass da absolute Freiheit drinnen herrscht&#039;&#039;&#039; und dass jeder seinen Impuls einbringt. &#039;&#039;&#039;Und das Programm ändert sich im Grunde jeden Tag&#039;&#039;&#039; und kann immer wieder korrigierend eingreifen, das ist ganz wichtig. Ist natürlich Zukunftsmusik. Ist jetzt im Grunde noch nicht wirklich zu schaffen. Aber &#039;&#039;&#039;jetzt müssen die ersten Schritte dazu passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es dann in einer ferneren Zukunft &#039;&#039;&#039;Realität&#039;&#039;&#039; werden soll, &#039;&#039;&#039;in der Kulturepoche von Philadelphia, der Bruderliebe, also der nächsten Kulturepoche&#039;&#039;&#039; - oder, um es geschlechtsneutral zu sagen, der Geschwisterliebe oder wie immer man es nennen will. Hängt überhaupt nicht vom Geschlecht ab, hängt nicht vom Alter ab, überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; dann der Kinder, Erwachsene, Greise, Greisinnen: &#039;&#039;&#039;Alles kann teilnehmen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen 0:36:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und jeder kann was dazu beitragen&#039;&#039;&#039;, weil jeder besondere Qualitäten hat. Also zum Beispiel, wieder betrifft es unser Thema mit dem Beten sehr stark, was Rudolf Steiner ja wirklich oft, oft, oft, oft ausgesprochen hat: &#039;&#039;&#039;Im Alter kann man segnen, wenn man als Kind beten gelernt hat, die Hände falten gelernt hat&#039;&#039;&#039;, beten gelernt hat. Die Frage ist, nur wie. Und das heißt auch verehren gelernt hat, &#039;&#039;&#039;etwas Höheres verehren gelernt hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auch einen anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, selbst wenn er einen Fehler haben mag, alles. Aber zu sehen, da ist ein Mensch, der hat in seinem Leben… Ja, das Kind wird das noch gar nicht so erfassen können, was der alles getan hat, aber es spürt: Da ist ein Mensch da, der hat was Großes getan in seinem Leben; muss nicht äußerlich groß sein, aber &#039;&#039;&#039;er hat an sich gearbeitet und vor diesem Menschen habe ich Ehrfurcht&#039;&#039;&#039;. Steiner schreibt es oder sagt es so schön: Wo ich fast Scheu habe die Klinke zu berühren zu der Tür, wo der dahinter vielleicht sein Zimmer hat oder was, dort hinein zu gehen, wo ich mit einer heiligen Ehrfurcht hineingehe. Weil ich mir bewusst bin, na, &amp;quot;bewusst&amp;quot;, als Kind bin ich es mir noch nicht bewusst, aber unbewusst ist es dann noch, aber &#039;&#039;&#039;damit bereite ich vor, später die Kraft des Segnens haben zu können&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und segnen heißt auch nicht jetzt irgendein Sprücherl aufsagen: &amp;quot;Und ich segne dich&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wo mandurch das, was man geworden ist - und zwar gerade im Ätherischen geworden ist - geradezu heilsame Kräfte auf seine Umgebung ausströmt&#039;&#039;&#039;. Und wenn man sein Leben anschaut, wird man sich vielleicht erinnern können: Da gibt es &#039;&#039;&#039;immer wieder mal Menschen&#039;&#039;&#039;, wenn die hereinkommen in eine Gemeinschaft oder wo: Es geht von ihnen eine, ja, segnende Kraft aus. &#039;&#039;&#039;Wenn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt, ist plötzlich die ganze Gemeinschaft harmonisch&#039;&#039;&#039;. Irgendwie wirkt es einfach, weil die, man würde sagen, eine gute Ausstrahlung haben. Aber im Grunde liegt es daran, dass er diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte relativ stark entwickelt&#039;&#039;&#039; hat und &#039;&#039;&#039;lebensspendende Kraft jetzt in das soziale Geschehen hineintragen&#039;&#039;&#039; kann. Dazu muss er gar nichts äußerlich tun, also er muss nicht einmal irgendeine Segengeste machen; die hat mehr symbolischen Charakter. Aber &#039;&#039;&#039;es wirkt durch das, was dieser Mensch geworden ist in seinem langen, langen Leben&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;dazu gehört, dass ich als Kind verehren gelernt habe&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;in so ganz kindlicher Naivität&#039;&#039;&#039;verehren gelernt habe. Nicht grübeln: &amp;quot;Ja, ist der das überhaupt wert - oder, na, das ist auch so ein blöder Mensch wie ich.&amp;quot; Na, das denkt sich ja zum Glück das Kind gar nicht, außer es wird von den Eltern verzogen irgendwo, weil natürlich nehmen die Kinder das an, wenn jetzt die Eltern sagen: &amp;quot;Mmh, der ist auch nichts im Grunde, ist auch nur ein Mensch wie ich.&amp;quot; Also, &#039;&#039;&#039;diesen Blick zu lernen&#039;&#039;&#039;, zu schulen auch, &#039;&#039;&#039;für Menschen, die dieser Verehrung wert sind&#039;&#039;&#039;. Aber Verehrung heißt eben nicht jetzt: Anbeten wie einen Götzen oder was. Heißt auch nicht jetzt: &amp;quot;Ach, ich nehme alles von dir auf und tue selber nichts, weil ich kann&#039;s ja gar nicht.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich kann diesen Impuls aufnehmen, aber tun muss ich selber&#039;&#039;&#039;. Was entscheidend ist, ist nicht, was ich aufnehme, solange ich nicht selber was tue damit… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Schritt, den ich selber mache, wo ich sage: &amp;quot;Das ist mein Beitrag.&amp;quot; Egal wie klein, winzig der ist; wo ich es eigenständig sage, wo ich es eigenständig tue, aus meinem heraus, &#039;&#039;&#039;aus eigener Verantwortung heraus&#039;&#039;&#039; tue. Und selbst wenn ich mal daneben liege damit: ganz egal, es kommt auf dem Weg, ich muss tätig werden dabei. Und da seht ihr, man könnte sagen: &#039;&#039;&#039;Das Karma des Betens, das gute Karma des Betens, des richtigen Betens, ist, dass ich dann später segnen kann - alleine durch meine Anwesenheit&#039;&#039;&#039;. Das genügt im Grunde schon. Und eben genau das ist das, &#039;&#039;&#039;was man&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;als Kind wahrnehmen kann&#039;&#039;&#039;, unbewusst noch, aber man spürt: &#039;&#039;&#039;Da ist ein Mensch, der strahlt etwas aus&#039;&#039;&#039;, man sagt sich das nicht in Gedanken, aber man spürt es einfach. Etwas, was ich als groß, als starke Kraft empfinde und von dem ich innerlich empfinde: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;So etwas möchte ich auch einmal können.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das geht nur, wenn ich nicht sage: &amp;quot;Jetzt bin ich schon so groß, der interessiert mich gar nicht, ich bin ja selber größer.&amp;quot; Sondern wo ich sage: &amp;quot;Jetzt trinke ich noch ganz von deiner Kraft, aber es ist mir ein Beispiel, ein Zeichen dafür, &#039;&#039;&#039;eine Anregung, dass ich etwas aus dem mache, was ich als kleines Kind aufgenommen habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039;, dass ich diesem Menschen begegnet bin und &#039;&#039;&#039;dass ich ihm&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;der richtigen, seelisch offenen Haltung begegnet bin&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das heißt Ehrfurcht haben, Verehrung haben. Das heißt nicht Götzenanbetung, überhaupt nicht. Ganz und gar nicht. Und im Laufe des Lebens wird man, wenn es gut läuft, auch in gewisser Weise noch ein bisschen ebenbürtiger dem verehrten Menschen, weil ich etwas aus dem Impuls gemacht habe. Das heißt, ich nähere mich dem, was er halt vielleicht schon noch viel mehr entwickelt hat, aber ich beginne, mich auch dorthin zu entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und wenn das nicht passiert, passiert gar nichts Fruchtbares&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen 0:43:04 ===&lt;br /&gt;
Also, das nur so als Hinleitung einmal dazu, dass das &#039;&#039;&#039;Beten im christlichen Sinn&#039;&#039;&#039; nichts ist, wo ich mir erwarte: Irgendwer macht was für mich; ich brauche es nicht zu tun. Sondern es geht um &#039;&#039;&#039;die Bitte darum, dass ich mir meiner Kraft bewusst werde&#039;&#039;&#039; in mir &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; (sie) - egal unter welchen Einschränkungen ich leide - trotzdem &#039;&#039;&#039;etwas davon rege machen kann&#039;&#039;&#039;. Um das geht es. &#039;&#039;&#039;Und gerade dadurch erfüllt sich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;, gerade dadurch. Und wie gesagt, &#039;&#039;&#039;es geht selbst in der ärgsten Beschränkung&#039;&#039;&#039;. Ich kann im Gefängnis in Ketten liegen - und es geht. Ich kann ans Krankenbett gefesselt sein - und es geht. In der Art, wie ich zum Beispiel mit der Situation umgehe, da kann sehr viel drinnen liegen. Ich kann sagen: &#039;&#039;&#039;Es wird geschehen, was geschehen soll. Das heißt, ich komme in Einklang mit meinem Schicksal, auch wenn es tödlich endet&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das Leben endet meistens tödlich, an dem kommen wir sowieso nie vorbei; und der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn ich das, was ich erfüllen kann in meinem Erdenleben, in diesem Erdenleben, erfüllt habe. Und dann ist es im Grunde Zeit zu gehen. Dann… aber dazu gehört Größe. Ich meine, dazu gehört Größe. Ich meine, es lässt sich sehr bequem reden… Wenn das vielleicht noch ein paar Jährchen weit weg ist, redet sich leichter drüber, als wenn man schon in den letzten Zügen liegt. Aber da den Frieden zu finden, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Es ist in Ordnung, es geschehe, wie es geschehen soll&#039;&#039;&#039;. Ich wehre mich nicht dagegen. Das heißt nicht, jetzt den Lebenswillen aufgeben, überhaupt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es heißt, dann nicht mit Krampf sich an etwas klammern, was einfach keinen Sinn mehr macht&#039;&#039;&#039;, sondern wo eigentlich schon &#039;&#039;&#039;alles drüben wartet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben&#039;&#039;&#039;, mitbringen, &#039;&#039;&#039;hinauftragen&#039;&#039;&#039;. Wo wir da so richtig… wenn wir da durchgehen durch die ganze geistige Welt, muss man ja sehen, wenn wir uns wirklich etwas erarbeitet haben in diesem Sinne, &#039;&#039;&#039;jubiliert die ganze Welt der Hierarchien&#039;&#039;&#039; im Grunde bis zu den höchsten hinauf. &#039;&#039;&#039;Wenn wir da durch diese ganzen Sphären durchgehen, ist das ein Licht, das wir mitbringen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zeigt&#039;&#039;&#039; ihnen schon zumindest einmal, &#039;&#039;&#039;was das ist, was der Mensch aus seiner Freiheit tun kann&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was sie in dieser Form noch nicht tun können&#039;&#039;&#039;. Damit bringen wir ein Licht hinein von etwas, was ihnen auf anderem Weg noch nicht zugänglich ist. Sie können es nur an unserem Beispiel sehen. Und &#039;&#039;&#039;damit können wir&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark eben &#039;&#039;&#039;auch für die Engelwesenheiten - bis zu den höchsten Hierarchien hinauf - etwas tun&#039;&#039;&#039;: Mit dieser Fackel sozusagen, die wir durch unser Ich entzündet haben, da in den Himmel hinaufzusteigen. Und &#039;&#039;&#039;daher ist es aus geistiger Sicht überhaupt nicht stimmig dann zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Nein, ich will noch nicht, &#039;&#039;&#039;ich will noch da unten bleiben&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und klammere mich da ganz verbissen und leide fürchterlich drunter, weil, &#039;&#039;&#039;wenn ich sage: &amp;quot;Es geschehe, was geschehen soll&amp;quot;, ist das eigentlich vorbei&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so oder so sein. &#039;&#039;&#039;Es kann ja dann wieder gut gehen&#039;&#039;&#039; im Sinne von: &#039;&#039;&#039;Vielleicht habe ich&#039;&#039;&#039; dann&#039;&#039;&#039;trotzdem noch zehn Jahre und gehe durch die Krise&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039;. Aber es ist in diesem Moment einfach: &#039;&#039;&#039;Ich ergebe mich in den göttlichen Willen, der aber zugleich der Wille meines wirklichen Ichs ist&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, das wirkliche Ich weiß, wann es Zeit ist zu gehen, nur unser Ego unten weiß es oft nicht und glaubt: &amp;quot;Na, jetzt noch nicht.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039;, und sei es mit 110 Jahren oder wann, &#039;&#039;&#039;kommt der Moment, wo es Zeit ist&#039;&#039;&#039;. Und oft ist dann nicht einmal da der Wille da - oder es ist schon Lebensverdruss. Das ist es aber auch nicht. Sondern, sozusagen, entfliehen zu wollen, zu sagen: &amp;quot;Gott sei Dank ist es endlich alles… es ist eh schon so mühsam. Gott sei Dank ist es schon zu Ende, jetzt.&amp;quot; Das ist auch nicht die richtige Einstellung. Ist alles verständlich. Aber &#039;&#039;&#039;zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Das ist ein Weg&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;von dem ich erkenne, dass das zu meinem Weg dazugehört&#039;&#039;&#039;, diese Dinge zu durchleben, &#039;&#039;&#039;und mit der Kraft, die ich mir daran entwickle, hinüberzugehen und dann gestärkt&#039;&#039;&#039; durch diese Impulse dann irgendwann &#039;&#039;&#039;in die nächste Inkarnation herunterzukommen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Weil, man lernt unheimlich viel. Ich weiß, das ist &#039;&#039;&#039;eine übermenschliche Forderung, das durchzuziehen&#039;&#039;&#039;. Na ja, weil, unser Ego jedenfalls wird es so empfinden: &amp;quot;Das kann ja kein Mensch leisten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es geht ja auch wirklich immer nur drum, danach zu streben, es zu leisten&#039;&#039;&#039;. Wir werden oft scheitern und ab und zu gelingt es einem wirklich durchzugehen und loszulassen im richtigen Zeitpunkt: &#039;&#039;&#039;Weder das Leben zu fliehen, weil es zu mühsam ist, noch sich zu klammern dran, obwohl eigentlich schon die Zeit um ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach &#039;&#039;&#039;mit Gott und sich selbst ins Reine gekommen zu sein&#039;&#039;&#039; und zu erkennen: &#039;&#039;&#039;Dieser Wille ist eins&#039;&#039;&#039;. Wenn es dann… Es heißt ja auch das Christus-Wort: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist damit gemeint &#039;&#039;&#039;nicht der Wille des Ego&#039;&#039;&#039;. Das will was anderes, vielleicht. Aber das wirkliche Ich, in dem Fall das makrokosmische Ich des Christus, das eben ganz im Einklang mit dem Vater ist: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille des Vaters ist der Wille des Christus&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht mehr unterscheidbar, nicht mehr trennbar von einander. Die Wirkungsstätte ist vielleicht eine andere, aber es ist ein und derselbe Wille. &#039;&#039;&#039;Und so ist es aber mit unserem Ich im Kleinen auch&#039;&#039;&#039;. Wir haben halt noch sehr wenig beizutragen, aber das wird mehr werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins 0:50:25 ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ist das Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das uns den Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dazu zeigt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und das ist &#039;&#039;&#039;gebaut&#039;&#039;&#039; auf den bewussten Menschen, &#039;&#039;&#039;auf den ganz Ich-bewussten Menschen&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht etwas… Ich meine, was sofort also falsch wird, wenn man es so wie eine alte Gebetsleier oder was, &#039;&#039;(Wolfgang murmelt dabei)&#039;&#039; man murmelt’s runter - und erwarte mir, jetzt passiert irgendwas, irgendwer tut was jetzt für mich. Sondern, &#039;&#039;&#039;wo ich mich ganz bewusst mit jedem Wort, mit jedem Gedanken, der da drinnen ist, verbinde&#039;&#039;&#039;. Ich sage bewusst jetzt &amp;quot;mit jedem Gedanken, der drinnen ist&amp;quot;. Das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;im Originaltext&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen oder was - oder auch noch in der lateinischen Übersetzung auch - &#039;&#039;&#039;noch eine relativ starke mantrische Kraft&#039;&#039;&#039;. Ist in Ordnung, &#039;&#039;&#039;aber die ist eigentlich nicht das Wesentliche&#039;&#039;&#039; daran. Sondern, das Wesentliche dran ist, dass ich mit ganz wachem, klaren, denkenden Bewusstsein drinnen bin - ohne irgendeine Sentimentalität, ohne irgendeine Frömmelei oder was. Das sind alles Kräfte, die total entgegen wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man auch… Also, &#039;&#039;&#039;es kann das Beten auch sehr missbraucht werden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Widersacher missbrauchen es&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark. Und &#039;&#039;&#039;vieles&#039;&#039;&#039;, was sich abspielt &#039;&#039;&#039;in den, ich sage einmal, &amp;quot;Gebetshäusern&amp;quot; oder sonst was, entspricht nicht dem, was es sein sollte&#039;&#039;&#039;; ist eigentlich unheimlich selbstgefällig. Man fühlt sich heilig und gut, wenn man das jetzt herunterleiert - und im Grunde aber gar nicht wirklich mit voll wachem Ich-Bewusstein und vollem Bewusstsein der Verantwortung, die ich in meinem Ich dafür habe, für jedes Wort dieses Gebetes, das ich spreche oder auch nur denke im Innerlichen, &#039;&#039;(dabei bin).&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gerade das christliche Gebet überhaupt, das muss nicht notwendigerweise laut gesprochen werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Hilfe, aber es soll eigentlich innerlich gedacht werden, mitgedacht werden. Und darin liegt die Kraft, ja, auf diesem Wege immer weiter zu kommen. Es hat eine ganz starke geistige Kraft dieses Gebet drinnen; &#039;&#039;&#039;es ist eigentlich ein Schulungsweg für sich&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Gar nicht so viel: da dieses Mantra und jenes, und jene Imagination und dieses Bild und jenes… &#039;&#039;&#039;Allein das Vaterunser eröffnet Welten&#039;&#039;&#039;. Eröffnet Welten. Und das ist… &#039;&#039;&#039;Gebet und Meditation geht da in eins im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht trennbar voneinander. Gerade das gibt dem Vaterunser auch die Kraft, dass es im Grunde &#039;&#039;&#039;in jeder Übersetzung, sofern sie den Gedankengehalt dieses Gebetes mitnimmt, wirksam&#039;&#039;&#039; werden kann. Eben ganz anders gegenüber alten Mantren, die ganz gebunden dran sind an die Sprache, in der sie ursprünglich verfasst sind. Weil, in einer anderen Sprache ist eben der Lautcharakter, der Klangcharakter, der Rhythmus, der Kräfte eben - aber eben nur halb bewusst oder traumbewusst locker - noch drinnen. Es kann eine Übersetzung sein, die eben jetzt ganz weggeht von dem mantrischen Charakter und nur mehr in der Gedankensprache drinnen lebt. &#039;&#039;&#039;Und dann, wenn ich das lebendig denke, dieses Gebet, dann kann ich den Text ausweiten&#039;&#039;&#039;. Der kann länger werden, viel länger werden, weil, er ist eigentlich der Keim für etwas, was ich weiterdenke und heraushole drinnen. Weil, es ist so wie ein Keim, der in uns gelegt ist, der zum Blühen gebracht werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I 0:54:58 ===&lt;br /&gt;
Naja, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, Rudolf Steiner hat das ja so schön… ja, &amp;quot;übersetzt&amp;quot; kann man eben nicht sagen: &#039;&#039;&#039;Das esoterische Apostel Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Schauen wir uns das einmal an. Es ist länger als die gewohnte Fassung des Vaterunsers. Und man wird alles wiedererkennen, aber es ist ganz, ganz anders formuliert. Das hat &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;… ganz genau kann man es nicht datieren, aber &#039;&#039;&#039;1913&#039;&#039;&#039; wird es gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Also noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist es gegeben worden&#039;&#039;&#039;. Und da sind sehr interessante Dinge drinnen: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon mal ein ganz gewichtiger Satz. Und klingt irgendwie schon &#039;&#039;&#039;ganz anders als &amp;quot;Vaterunser im Himmel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Nicht, dass das falsch wäre, aber es gibt noch ganz &#039;&#039;&#039;neue Perspektiven&#039;&#039;&#039; dazu, auf die man vielleicht so gar nicht kommen würde. &#039;&#039;&#039;Die liegen aber drinnen in dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht was dazu, gedacht als: Ja, jetzt hat das der Steiner ausgeschmückt irgendwo, damit es netter wird und umfangreicher. Sondern, &#039;&#039;&#039;es liegt im Originalgebet drinnen&#039;&#039;&#039; - wenn ich es in diesem christlichen Sinne verstehe, dass &#039;&#039;&#039;es appelliert an das freie Ich&#039;&#039;&#039;. Dann ist es ganz klar. Weil, sonst könnte ich es noch missverstehen: &amp;quot;Unser Vater im Himmel, ja, da oben. Ich schaue, bitte, bitte, hilf mir und mach für mich.&amp;quot; Und das ist es absolut nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;es ist der Appell&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; diese göttliche Kraft, &#039;&#039;&#039;die höchste göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser Ich regsam wird&#039;&#039;&#039;. Also daher:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In unserem innersten Wesen&#039;&#039;&#039; - und das &#039;&#039;&#039;bei jedem Menschen&#039;&#039;&#039;. Dort ist er zu finden. Da ist der Himmel zu finden &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf sich)&#039;&#039; irgendwo, ich will es jetzt nicht räumlich angeben, aber brauchen wir nicht irgendwo da draußen suchen. Primär mal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wenn wir das erfassen, dann ist… &#039;&#039;&#039;dieses Erfassen schon ist diese Verherrlichung und Lobpreisung&#039;&#039;&#039;; wenn wir diesen Sinn des Vaterunsers so verstehen, wenn wir es so erfassen, uns dessen ganz bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus 0:58:36 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Dort wird’s Realität&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich in Gedanken in das alles vertiefen, aber ich muss daraus auch Taten… es &#039;&#039;&#039;können scheinbar kleine bescheidene Taten sein&#039;&#039;&#039;, es können &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur Worte&#039;&#039;&#039; sein, die ich zu wem spreche, &#039;&#039;&#039;aber ich muss tätig werden&#039;&#039;&#039; damit. Es ist nichts, was ich - jetzt sage ich es jetzt einmal recht locker - was ich konsumieren kann: &amp;quot;Ah! der liebe Gott schenkt mir das, danke&amp;quot;, und jetzt gehe ich wieder befriedigt nach Hause. Sondern, &#039;&#039;&#039;es ist eine Aufgabe, die ich habe, tätig zu werden&#039;&#039;&#039; damit: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Das heißt, so wie ich alltäglich durch die Welt gehe, wie ich anderen Menschen begegne. Jedem! Wurscht, dem kleinsten, dem größten, dem unsympathischsten, wie auch immer. Dort entscheidet’s sich. Daher, &#039;&#039;&#039;Christentum und Anthroposophie als ein Weg zu einem ganz bewussten Verständnis des Christentums&#039;&#039;&#039; heißt, in jedem, in jeder menschlichen Begegnung, aus dem heraus zu arbeiten oder es zu versuchen zumindest. Und wir werden scheitern. Wir werden immer wieder scheitern auch dabei. Das gehört dazu. Das soll uns nicht kleinmachen. &#039;&#039;&#039;Es braucht sich niemand jetzt schämen&#039;&#039;&#039;, im schlechten Sinn schämen, &#039;&#039;&#039;weil er schon wieder gescheitert ist&#039;&#039;&#039;. Es heißt nur: Und beim nächsten Mal probiere ich es wieder und irgendwann &#039;&#039;&#039;nach dem hundertsten Mal funktioniert&#039;&#039;&#039; es einmal - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eine Sonne geht auf. Eine wirkliche Sonne geht auf. &#039;&#039;&#039;Ein geistiges Licht geht auf&#039;&#039;&#039;, das nicht nur mich weiterbringt und mir einen weiteren Umkreis erleuchtet, sondern auch dem anderen oder den anderen, denen ich so begegnet bin, eben wirklich christlich begegnet bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da brauche ich keine kirchliche Formalität dazu&#039;&#039;&#039;, gar nichts. Es geht nicht drum, dass ich irgendeine Regel beachte, die irgendwo steht, sondern &#039;&#039;&#039;die Regel kommt aus mir&#039;&#039;&#039;. Das ist gerade der Witz daran, dass sie aus mir fließt. In dieser individuellen Situation. Natürlich, &#039;&#039;&#039;die Kirche und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der kirchliche Kultus und alles sind Hilfsmittel&#039;&#039;&#039;, um uns auf diesen Weg zu bringen. Und im Kultus liegt eine Kraft drinnen, die uns unterstützt dabei, aber wenn ich mich nur darauf  verlasse: &amp;quot;Der Kultus macht das schon für mich, der wirkt halt in mir, und das wird schon werden.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Irgendwann muss aber der Moment kommen, wo ich bewusst&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ergreife und&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;bewusst selber tue&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, wo ich das, was der Kultus mir an Impulsen gibt, bewusst ergreife und dann aus meinem Ich, aus Freiheit heraus, umsetze im Leben. Wieder in den ganz kleinen, alltäglichen Begegnungen fängt es an. &#039;&#039;&#039;Nie geht es drum, jetzt irgendwelche weltbewegenden Taten zu setzen, die von heute auf morgen die Welt aus den Angeln heben&#039;&#039;&#039;. Wir heben sie aus den Angeln gerade in den kleinen Dingen. Das sind die wirklichen Sensationen: &#039;&#039;&#039;Wo man vorher gleichgültig an einem Menschen vorbeigegangen ist, jetzt nicht mehr gleichgültig vorbeigeht&#039;&#039;&#039;. Und vielleicht ist es nur ein Blick oder nur ein paar Worte - und dann leuchtet die Sonne auf. Da leuchtet die Christus-Sonne für den Moment auf. So, jetzt geht&#039;s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, &#039;&#039;&#039;der Impuls ist der Ich-Impuls, der uns verliehen worden ist&#039;&#039;&#039;. Der ist in unser Innerstes, in unser &#039;&#039;&#039;innerstes Gemüt&#039;&#039;&#039;, in das Innerste unseres Wesens hinein verlegt. &#039;&#039;&#039;Dort ist der Kern dieses Ichs&#039;&#039;&#039;. Und aus dem heraus müssen wir tätig werden. Dann sind wir erst wirklich christlich. Und das ist in uns. &#039;&#039;(Jemand aus dem Zuhörerkreis niest. Gesundheit)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil III: Hineinarbeiten in unsere Lebenskräfte und dabei eine Verstärkung durch den Christus erhalten 1:03:03 ===&lt;br /&gt;
So, jetzt geht&#039;s weiter:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Das Brot des Lebens&amp;quot;. &amp;quot;Die Nahrung des Geistes&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, steht da drin. &#039;&#039;&#039;Da kommt so deutlich heraus&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die innere Seite&#039;&#039;&#039; dessen. Weil, das Brot… also so wie das Vaterunser &#039;&#039;&#039;herkömmlich&#039;&#039;&#039; übersetzt wird, gesprochen wird, &#039;&#039;&#039;steht das Brot zunächst&#039;&#039;&#039; einmal für den physischen Leib, aber &#039;&#039;&#039;für den physischen Leib, der von den Lebenskräften erfasst wird&#039;&#039;&#039;. Und da kommt jetzt sehr deutlich heraus, &#039;&#039;&#039;dass wir aber was dazu beitragen können&#039;&#039;&#039;, sollen, dann wird es erst richtig. Also, &#039;&#039;&#039;dass es wirklich das Brot des Lebens wird&#039;&#039;&#039;, ein physischer Leib, der aus den durchchristeten Lebenskräften heraus gestaltet wird; das heißt, &#039;&#039;&#039;aus den Lebenskräften&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo wir bereits begonnen haben hineinzuarbeiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;und die verstärkt sind durch den Christus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Und das alles bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: Diese Kraft liegt da drinnen, im Ich drinnen mit dem Christus vereint - mit dem &#039;&#039;&#039;Vatergott&#039;&#039;&#039; vereint, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Auch der ist&#039;&#039;&#039; nicht dort draußen - oder &#039;&#039;&#039;nicht nur dort draußen&#039;&#039;&#039;. Er ist auch da drinnen zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst 1:04:48 ===&lt;br /&gt;
Weiter geht es: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also: &amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Habt ihr den Satz verstanden? Er ist schwierig&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also, das heißt: Von anderen Menschen, durch die Widersacher, sonst was, sind Sünden an unserem Wesen begangen worden. &#039;&#039;&#039;Da ist was zerstört worden - und der Ausgleich ist unser Erbarmen an anderen&#039;&#039;&#039;. Nicht jetzt: &amp;quot;Hähhh, da ist alles weh in uns! Und bitte, wie bringe ich das wieder in Ordnung?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich bringe es dadurch in Ordnung, dass ich Erbarmen den anderen gegenüber bringe&#039;&#039;&#039;. Dadurch heile ich diese Wunden. Ich kümmere mich nicht drum: Wie kann ich das alles reparieren? Wo ist die Hilfe, dass das wieder in Ordnung kommt? &#039;&#039;&#039;Es kommt in Ordnung dadurch, dass ich meine Kraft aufwende, Erbarmen den anderen, Verzeihen auch den anderen gegenüber zu bringen&#039;&#039;&#039;. Selbst meinem ärgsten Feind. Was bitte nicht immer heißt, ich lasse jetzt jeden gewähren: &amp;quot;Ja, mach alles kaputt, ich verzeihe dir.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich muss vielleicht auch Stopp sagen bei manchen&#039;&#039;&#039;, weil es auch andere betreffen könnte und zerstörerisch wirken könnte. &#039;&#039;&#039;Aber wichtig ist&#039;&#039;&#039;: Wie stehe ich innerlich dazu? Stehe ich aus Hass, aus Verzweiflung, &amp;quot;ach du Böser, und das verzeihe ich dir nie, das kann ich nie vergessen&amp;quot;, sondern wo ich sage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe es dir, aus tiefstem Herzen&#039;&#039;&#039; heraus verzeihe ich es dir. Ich sehe, dass du halt eben ergriffen bist durch die Widersacher.&amp;quot; Was ja letztlich der Fall ist, weil, aus seinem Ich heraus würde er das ja nicht tun, aus seinem wirklichen Ich, aber er tut es, indem er halt bewusst oder unbewusst mit den Widersachern verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Und ich bringe dieses Verzeihen allen Menschen entgegen, auch meinem größten Feind&#039;&#039;&#039; gegenüber. Ich versuch&#039;s zumindest. Auch wieder: Es wird nicht immer gelingen, bei Gott, nicht immer. Aber der schlechteste Weg wird sein, wenn ich ewig nachtragend bin, weil mir vielleicht einer mal ein böses Wort gesagt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die können ein Leben lang nachtragend sein und in Wahrheit nicht bereit sein zu verzeihen. Und das ist schlecht. Damit schadet man dem anderen und sich selbst aber auch. Aber man muss auch wissen, dass &#039;&#039;&#039;das Verzeihen muss eines sein, das wirklich aus dem tiefsten Herzen heraus kommt&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es oberflächlich sage: &amp;quot;Ja, ich verzeihe dir. Eigentlich weil… lass mich in Ruhe, ich will nichts mehr von dir wissen. Ja, ich verzeihe dir und du interessierst mich eigentlich nicht mehr.&amp;quot; Sondern, verzeihen heißt eigentlich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich schenke dir meine ganze Kraft, damit du, was du vielleicht wirklich schlecht gemacht hast, dass du den Weg findest, in dir selber diesen Fehler gutzumachen, den Ausgleich für dich zu finden.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Um das geht es eigentlich. Also, so weit geht das: Die Anteilnahme auch für den, der mir tief geschadet hat, von dem weiß ich oder sehe ich sogar, der ist besessen von dem Bösen irgendwo drinnen und aus dem heraus agiert er. Aber gerade dem verzeihe ich. &#039;&#039;&#039;Und da ist eine Kraft in mir wirksam&#039;&#039;&#039;. Es ist keine Gleichgültigkeit. Ich kann sagen: &amp;quot;Okay. Ich will dich nicht mehr sehen und ich tue dir jetzt nichts mehr, und ich wehre mich nicht mehr gegen irgendwas, aber ich gehe einfach.&amp;quot; Nein, sondern &#039;&#039;&#039;ich nehme Anteil. Ich leide eigentlich mit mit dir, dass du so gefangen bist von den Widersachern&#039;&#039;&#039;, dass sie dich zu dem bringen, was ich dir aber jetzt verzeihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, aber &#039;&#039;&#039;auch in gleichem Ausmaße sich selbst verzeihen zu können, wenn man Fehler begangen hat&#039;&#039;&#039;, wenn man ungerecht zu anderen Menschen war, wenn man ihnen vielleicht was ganz Schreckliches sogar angetan hat. Und dann nur zu sagen: &amp;quot;Mea culpa, mea maxima culpa, ich bin so böse&amp;quot;, ist einmal gut, als erster Schritt bewusst zu werden: Das war nicht in Ordnung. Aber das ist noch lange nicht das Ende des Weges. Das Ende des Weges ist, auch mir verzeihen zu können und &#039;&#039;&#039;zu sagen:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Gut, es ist für mich aber die Aufforderung, &#039;&#039;&#039;probiere ich es, beim nächsten Mal besser zu machen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und &#039;&#039;&#039;nicht: Jammere ewig drüber&#039;&#039;&#039;, was du in der Vergangenheit verfehlt hast. Weil, im Grunde führt dich das keinen Schritt weiter. Also, sich auf den Weg machen. Das ist da drinnen. So. Also, das heißt: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist 1:10:30 ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht’s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und jetzt geht’s noch weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;...denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns &#039;&#039;&#039;durch das Licht deiner Erkenntnis&#039;&#039;&#039; sicher herausführen wirst.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Aber &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;genau dieses geistige Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt&#039;&#039;&#039;. Aus dem strahlt das göttliche Licht aus. Und wenn wir aus diesem Licht heraus arbeiten, ja, &#039;&#039;&#039;dann werden&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;die Versucher alles daran setzen&#039;&#039;&#039;, an uns heranzukommen und versuchen, &#039;&#039;&#039;uns zu verderben&#039;&#039;&#039;. Aber das Interessante ist gerade: Sie können es auch nur in dem Maße, in dem wir die Gegenkraft entwickelt haben. Und je mehr wir sie entwickeln, desto mehr stürmen sie an. Aber wir müssen eben unser Licht immer mitsehen dabei. Dann werden wir nicht in Angst und Schrecken verfallen vor dem Ansturm der Widersacher, der immer größer wird. &#039;&#039;&#039;Es ist eine innere Notwendigkeit, dass, je mehr ich mich geistig entwickle, desto stärker wird der Ansturm&#039;&#039;&#039;. Und wir sind, noch einmal gesagt, &#039;&#039;&#039;wir sind die, die mit diesen Widersachern fertig werden müssen&#039;&#039;&#039;. Niemand anderer. &#039;&#039;&#039;Auch nicht der Michael&#039;&#039;&#039;. Ja. Er kommt mit seinem Schwert oder mit seinem Speer, oder was immer es ist, und wirft sie zu uns. Das war der Punkt. Wir, wir sind die Einzigen, die das bewältigen können. &#039;&#039;&#039;Wir können es, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;. Weil, den Entschluss dazu, müssen wir aus der Freiheit heraus fassen und das ist natürlich oft unbequemer als den Widersachern zu folgen. Aber dann kommen wir halt von unserem Weg der Freiheit ab. Und dazu ist notwendig &#039;&#039;&#039;&amp;quot;das Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;Gott erkennt es mit uns - oder wir mit ihm&#039;&#039;&#039;. Es ist beides eins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sagte &#039;&#039;&#039;Jakob Böhme&#039;&#039;&#039; so schön? &amp;quot;Gott und ich sind eins im Erkennen.&amp;quot; Im Kleineren hat es der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena&#039;&#039;&#039; mit dem Engel so gesagt: &amp;quot;Das Erkennen des Engels ist zugleich mein Erkennen und umgekehrt. Ich bin, indem mich der Engel erkennt, und der Engel ist, indem ich den Engel erkenne.&amp;quot; Und das ist dann die höchste Stufe: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da gibt es keine Trennung. Gibt es keine Trennung mehr. Ja, in diesem bestimmten Aspekt eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir haben sicher nicht jetzt den ganzen Umfang der göttlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, brauchen wir aber nicht. Aber das, &#039;&#039;&#039;was wir in der Situation brauchen, das wird uns zugänglich&#039;&#039;&#039;. Und das ist das Licht, gegen das kein &#039;&#039;&#039;Versucher&#039;&#039;&#039; ankommen kann, sondern wo er durchdrungen &#039;&#039;&#039;wird von dem Licht, durchlichtet&#039;&#039;&#039; wird &#039;&#039;&#039;von uns&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist Erlösung der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Also namentlich… ja, es gilt für die luziferischen schon, weil dieses Licht… &#039;&#039;&#039;Luziferische Wesen sind ja auch was sehr Lichvolles, aber es ist ein anderes Licht&#039;&#039;&#039;; es ist ein Licht, das gegenüber diesem Licht Dunkelheit ist, in Wahrheit, das wir von da ausstrahlen können. Und indem wir den Luzifer teilhaben lassen können an unserem Licht, diesen Impuls aufzunehmen, dass &#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039; mal richtig &#039;&#039;&#039;lernt, was Licht ist&#039;&#039;&#039; - und dann wirklich seinem Namen erst so wirklich gerecht wird: &amp;quot;Luzifer&amp;quot;, der Lichtträger. Das, &#039;&#039;&#039;was er&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;jetzt trägt, ist ein Abglanz des Lichtes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;lernt er das richtige Licht kennen und wird eingeladen, mit dieser Kraft zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das ist seine Erlösung&#039;&#039;&#039; letztlich, wenn das wirklich einmal restlos gelingt. Und alles andere ist eben nur Schein und Täuschung, &amp;quot;denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung&amp;quot;. Also, &#039;&#039;&#039;das ganze riesige Brimborium, das die Widersacher machen&#039;&#039;&#039;, um uns in ihre Fänge zu kriegen, und vor dem man so schlottern kann - oder so verführt wird hinauf ins Luziferische, wie auch immer - &#039;&#039;&#039;das ist alles Schein und Täuschung in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wir haben Angst davor, weil wir uns unserer Kraft gar nicht bewusst sind&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VI: Wir können den Widersachern unser Licht entgegentragen 1:15:37 ===&lt;br /&gt;
Die ganze göttliche Kraft steht uns zur Verfügung. Und daher der erste Satz: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. Ja, &#039;&#039;&#039;eigentlich suchen wir&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;die Begegnung&#039;&#039;&#039; mit dem Versucher, &#039;&#039;&#039;mit dem Widersacher, um ihm dieses Licht zu geben&#039;&#039;&#039; nach dem Maß unserer Kraft, die wir jetzt haben. Natürlich geht’s jetzt nicht drum, dass wir es gleich übernehmen und sagen: &amp;quot;Jetzt wird gleich… morgen wird der Luzifer erlöst - und dann haben wir’s.&amp;quot; Das wird nicht funktionieren. Das ist ein weiter, weiter Weg noch. Aber Schritt für Schritt geht es. &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt können wir den Widersachermächten dieses Licht&#039;&#039;&#039; - ich sage einmal - anbieten, &#039;&#039;&#039;entgegentragen&#039;&#039;&#039;, in ihr Wesen sogar tragen, sie zu durchlichten, und &#039;&#039;&#039;dann müssen sie schauen, was passiert&#039;&#039;&#039; dabei. &#039;&#039;&#039;Dann geht ihnen das Bewusstsein auf&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie ihr Weg weitergehen könnte&#039;&#039;&#039;. Und so genau wissen sie es eigentlich nicht. Es ist für das, was &#039;&#039;&#039;von oben&#039;&#039;&#039; kommt, es &#039;&#039;&#039;ist alles verdunkelt für sie&#039;&#039;&#039;, das kriegen sie nicht mit; &#039;&#039;&#039;von unten kommen die Einflüsterungen der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Der Sog ist sehr stark - am wenigsten auf den Luzifer… aber trotzdem auch - und wird in der Zukunft noch mehr sein. Da kommt ein starker Impuls und da sind sie auch im Schwanken, ob das wirklich Ihre Bestimmung ist. Also, &#039;&#039;&#039;wir helfen ihnen&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;ihren wahren Weg zu finden&#039;&#039;&#039; - oder können ihnen helfen. Also, das ist dieser Abschnitt: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VII: Die Kraft des Mutes ist die Michaelskraft 1:17:30 ===&lt;br /&gt;
Also wirklich &#039;&#039;&#039;das Geniale: Wir können uns zu hundert Prozent drauf verlassen&#039;&#039;&#039;, die Schwierigkeit, &#039;&#039;&#039;die Aufgabe, die uns entgegenkommt, ist die Aufgabe, der wir gerade noch gewachsen sind&#039;&#039;&#039;. Beziehungsweise, wie ich es oft schon gesagt habe, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch den einen kleinen Schritt dazu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erfordert&#039;&#039;&#039;. Aber genau da sind wir in unserem Ich dann rege. Ich meine, was wir eh schon können, das ist, sozusagen, die Selbstverständlichkeit schon. Aber &#039;&#039;&#039;der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen, das ist die entscheidende Kraft des Ich&#039;&#039;&#039;. Immer über die eigene Grenze einen Schritt hinauszugehen. Das ist Ich-Kraft. Und die liegt in uns, in jedem von uns drinnen. Und wenn wir es nicht rege machen, sind wir letztlich - und das müssen wir jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter langsam schon sagen - &amp;quot;selber schuld&amp;quot;, dass wir uns unserer eigenen Kraft nicht bewusst werden, nicht den Mut haben, uns auf unsere eigene Kraft zu stellen. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft des Mutes, das ist auch die Michaelskraft&#039;&#039;&#039;. Die wird aber auch wirksam durch unser Ich. &#039;&#039;&#039;Auch wieder nicht: Der Michael schenkt es uns von oben&#039;&#039;&#039; irgendwo und träufelt es uns ein. Sondern, &#039;&#039;&#039;er gibt uns die Anregung&#039;&#039;&#039; und den Anstoß und den Hinweis: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Kraft schläft in dir noch. Wach auf, benutze sie.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Aber ohne uns zu was zu drängen. Er zeigt es uns nur. Er gibt uns den Fingerzeig dazu. Ob wir diesen Fingerzeig verstehen, ergreifen, wach werden dafür oder nicht, liegt schon wieder an uns. Also, auch &#039;&#039;&#039;der Michael drängt uns nicht irgendwohin&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er gibt uns nur Gelegenheiten&#039;&#039;&#039;, immer wieder Gelegenheiten, &#039;&#039;&#039;wach zu werden&#039;&#039;&#039; für unser wirkliches Wesen, in dem das göttliche Wesen wirkt. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039; drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! 1:19:36 ===&lt;br /&gt;
Ja, und dann ist noch &#039;&#039;&#039;der letzte Satz, der im Vaterunser im Original eigentlich gar nicht drinnen steht&#039;&#039;&#039;, der erst auch später dazugekommen ist, aber der sehr stimmig in Wahrheit ist. Also, auch das betont Rudolf Steiner, dass der sehr stimmig ist. Dann eben &#039;&#039;&#039;dieser Schlusssatz&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;In die Zeitläufe, der Zeitläufe.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hat also was mit der Zeit zu tun. &#039;&#039;&#039;Die Zeit hat ja auch was mit den Ätherkräften zu tun&#039;&#039;&#039;, das heißt mit dem sich entwickelnden, mit dem sich lebendig Entfaltenden, mit dem hat es was zu tun. Darin wirke diese Kraft. Weil mit dem, &#039;&#039;&#039;dass dem Menschen&#039;&#039;&#039; die Freiheit gegeben wurde, oder &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Möglichkeit zur Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben wurde, - darüber haben wir ja auch schon oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;sind wir es eigentlich, die die Zukunft gestalten&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen alle Hilfe dazu, um das dann in die Wirklichkeit umzusetzen. Da sind wir noch nicht kräftig genug, das allein zu können, aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wohin der Weg führen soll, liegt an uns&#039;&#039;&#039;. Es liegt an uns. Wir gehen nicht auf ein fertiges Ziel zu. Sondern, &#039;&#039;&#039;das Ziel wird das sein, das wir durch unsere Taten bereiten&#039;&#039;&#039;, dann werden wir irgendwo hinkommen. &#039;&#039;&#039;Und das wird das Etappenziel sein&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht ja dann immer weiter noch. Also, &#039;&#039;&#039;es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;kein endgültiges Ziel&#039;&#039;&#039;. Es ist auch nicht das Ziel jetzt dann: &amp;quot;Ja, dann kommen wir alle, vereinigen uns in der Gottheit, in der höchsten Welt, und dort bleiben wir auf alle Zeiten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;vorbereitet&#039;&#039;&#039; auf eine ganz, ganz große Aufgabe, &#039;&#039;&#039;irgendwann weltschöpferisch im großen Stil zu sein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist also &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - sicher nicht - &#039;&#039;&#039;das Ziel des Menschen, sich&#039;&#039;&#039; jetzt &#039;&#039;&#039;in die höchste Region zurückzuziehen&#039;&#039;&#039; und dort immer zu bleiben dadrinnen &#039;&#039;&#039;und nichts mehr zu tun&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sondern&#039;&#039;&#039;, wir sind eigentlich die, die dann sehr wohl auch uns selber aussenden dazu, könnte man sagen, um neue Welten zu bauen, &#039;&#039;&#039;wirklich neue Welten&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;. Das ist das große Ergebnis - oder kann das große Ergebnis sein dieser ganzen kosmischen Evolutionskette über die &#039;&#039;&#039;sieben planetarischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir schon gesprochen haben. Ich hab’s eh schon öfter erwähnt in den Vorträgen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese sieben Stufen durchgemacht haben, dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Elohim jetzt während unserer Erdentwicklung stehen&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir - wenn wir dieses Ziel anstreben und erreichen  durch unsere Willenskraft, also wenn wir wirklich lernen aus unserem Ich was zu machen, aus der Kraft - dann sind wir so weit, &#039;&#039;&#039;einen ganzen Kosmos zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Ja, &#039;&#039;&#039;nicht ganz allein. Da werden andere Hierarchien&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;mitwirken&#039;&#039;&#039; dabei. Aber wir werden die sein, die es machen. Wir sind dann die, die sozusagen an der Front stehen und das tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;damit ist natürlich auch noch nicht das Ende der Geschichte erreicht&#039;&#039;&#039;. Aber ich will jetzt nicht über eine weitere kosmische Entwicklungskette reden. Wir können im Grunde noch gar nichts drüber sagen, außer dass dort eine Aufgabe für uns warten wird. Alles andere wäre rein spekulativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schwer genug, in die nächste Zukunft hineinzuschauen. Und gerade ist es deswegen schwierig auch, weil &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt&#039;&#039;&#039;, unser Erdenkosmos jetzt, der Planet der Freiheit auch ist oder &#039;&#039;&#039;der Kosmos der Freiheit&#039;&#039;&#039; ist - oder wird, im Werden ist. Genauso wie er der &#039;&#039;&#039;Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; werden wird, weil das zusammengehört: &#039;&#039;&#039;Freiheit und Liebe gehören zusammen&#039;&#039;&#039;. Aus der Freiheit heraus, etwas, ja, ganz individuell aus dem Nichts heraus erschaffen, etwas, was noch nie da war - und das verschenken. Und daraus entsteht in letzter Konsequenz, wenn wir das wirklich jetzt durch einige Stufen noch geübt haben, entsteht letztlich ein ganzer Kosmos. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verschenken etwas an Kraft, aus dem eine ganze Welt entsteht&#039;&#039;&#039;. Das ist, wenn man so will, das, was ermöglicht werden soll durch diese sieben kosmischen Entwicklungsstufen, damit wir dann, wenn man es jetzt so rechnen will, auf einer achten Stufe so weit sind wie die Elohim heute. Und das ist schon was ziemlich Gewaltiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser im Wortlaut, Teil IX: Die individuell gewordene göttliche Kraft gestaltet die Zukunft 1:25:06 ===&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;ich lese euch dieses esoterische Apostel Vaterunser jetzt noch einmal in einem Zug durch&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hoch gepriesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns, in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wirke in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; Der ganze Entwicklungsbogen, also der jetzt in die Zukunft sich spannt, ist damit letztlich gemeint. Dort hinein, immer dort hinein, in die kleinen Zyklen, in die großen Zyklen, immer mehr soll dort diese Kraft, diese individuell, also &#039;&#039;&#039;die im Ich individuell gewordene göttliche Kraft&#039;&#039;&#039;, wirken. Das &#039;&#039;&#039;gestaltet die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Also da ist der Weg gezeichnet, die ganze zukünftige Entwicklung hin, und welche Arbeit wird da leisten können dabei. Und &#039;&#039;&#039;darauf&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;wartet oder hofft die Gottheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch 1:27:48 ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wenn wir es nicht machen, passiert es eben einfach nicht&#039;&#039;&#039;. Dann wird es auch irgendwie weitergehen, aber &#039;&#039;&#039;es wird eine viel, viel ärmere Welt werden&#039;&#039;&#039;. Und der - wie soll ich sagen - welthistorische Versuch, ein freies geistiges Wesen in die Welt zu stellen, ist dann gescheitert. Und man muss auch sehen, dass das… &#039;&#039;&#039;könnte man denken: Na, gut dann wird es halt die Gottheit wieder versuchen&#039;&#039;&#039; und dann, okay, der Versuch mit Menschen ist fehlgeschlagen, probieren wir es halt beim nächsten Mal noch einmal. &#039;&#039;&#039;Aber so einfach ist es&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039;, weil, um - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen&#039;&#039;&#039;, eine Grundlage zu schaffen, einen ganzen Kosmos so zu schaffen, dass das möglich ist, &#039;&#039;&#039;das geht einmal und nie wieder&#039;&#039;&#039;. Wir als kleine Menschen können viele Dinge öfter probieren und aus unseren Fehlern lernen, aber aus dem Göttlichen heraus ist es einmal da als Impuls - und es wird ergriffen von uns oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;wenn es nicht ergriffen ist, dann war&#039;s das&#039;&#039;&#039;, dann geht die Entwicklung anders weiter. Und &#039;&#039;&#039;dann wird es diese Art von freiem geistigen Wesen nicht geben&#039;&#039;&#039;. So groß ist die Bedeutung dorthin. Also man darf sich da eben das Göttliche… muss man da sehen, wie soll ich sagen, in seiner Radikalität geradezu, alles aufs Spiel zu setzen. Es gibt den einen Versuch - und nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt den einen einzigen Versuch. Wenn er scheitert, ist er für immer gescheitert&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, mit dem Menschen ist was sehr, sehr Großes, was wirklich Einmaliges da, und &#039;&#039;&#039;es liegt an uns…&#039;&#039;&#039; Das Einmalige des Menschen ist es… liegt an ihm, ob der Versuch gelingt oder nicht. Und wenn er scheitert, ist er endgültig gescheitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;endgültig gescheitert ist er,&#039;&#039;&#039; wenn alle Menschen… &#039;&#039;&#039;wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann&#039;&#039;&#039;. Wenn letztendlich ein einziger ist, der ihn ergreift, dann lebt der Impuls in irgendeiner Form weiter, sehr, sehr rudimentär wahrscheinlich, aber… wenn es zwei sind, ist es besser, und so weiter. Aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das muss man sich einmal zu Herzen nehmen und ins Bewusstsein rufen, was da mit den Menschen angestrebt ist&#039;&#039;&#039;. Angestrebt ist, was ihm ermöglicht werden soll. Es ist also nichts angestrebt, wo dem Menschen was vorgeschrieben wird. &#039;&#039;&#039;Es ist gerade das angestrebt, dass ihm nichts vorgeschrieben wird&#039;&#039;&#039;. Das ist unsere peinliche Situation und unsere schwierige Situation, in Wahrheit. Und &#039;&#039;&#039;mit dem hängen zusammen all die Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; auch, &#039;&#039;&#039;die wir&#039;&#039;&#039; in unserem ganzen Leben &#039;&#039;&#039;immer wieder haben&#039;&#039;&#039; - durch Inkarnationen und Inkarnationen. Es könnte alles viel, viel bequemer und scheinbar auch harmonischer gehen, wenn wir nicht in dieser einmaligen Situation drinstehen würden - und wo alles jetzt oft im Grunde auf eine Karte gesetzt ist, dass es mit dem Menschen gelingt. Oder nicht gelingt. Es ist offen. Die Gottheit kann es nicht erzwingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar 1:32:22 ===&lt;br /&gt;
Und, &#039;&#039;&#039;mein Gott&#039;&#039;&#039;, da hängt so viel dran. &#039;&#039;&#039;Damit hängt unser ganzer Zeitbegriff,&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;. Weil, so wie wir unseren linearen Zeitbegriff denken, könnte man ja sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Na gut, das ist halt mit dem Menschen schief gegangen, also, aber die Gottheit ist doch mächtig genug, dass, wenn das dann alles zu Ende ist und schiefgegangen ist, probiert sie es halt noch einmal.&amp;quot; Aber so läuft das nicht. So läuft es eben nicht. &#039;&#039;&#039;Es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht diese lineare Zeit, sondern es wird hier eine bestimmte Qualität entwickelt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wenn die entwickelt wird, dann sind weitere Wege eröffnet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn der jetzt nicht entwickelt wird, gibt&#039;s diese Wege nicht mehr. Dann geht die Entwicklung in anderer Richtung weiter&#039;&#039;&#039;. Wie auch immer. Darüber wage ich nicht irgendwie zu spekulieren, wie er auch immer weitergehen würde. Aber das, was jetzt durch den Menschen möglich ist, nicht mehr. Vielleicht was anderes, auch ganz Tolles, weiß ich nicht, das wäre wirklich höchst spekulativ. Aber, es ist so, dass &#039;&#039;&#039;aus der göttlichen Perspektive gesehen, liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es entscheidet sich immer etwas endgültig, in jedem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;. Und eben mit der &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039; ist verbunden: Es kann gelingen oder es kann scheitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist &#039;&#039;&#039;das Neue&#039;&#039;&#039;, was hineingekommen &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass es am kleinsten geistigen Wesen hängt, ob der Impuls sich entfalten kann oder ob er letztlich scheitert&#039;&#039;&#039;. Das ist der Witz dran. Also, wenn man das so will: alles zu riskieren, um das zu machen. So viel ist notwendig. &#039;&#039;&#039;Anders wäre die Freiheit nicht in die Welt zu bringen&#039;&#039;&#039;. Es ist wirklich dieses so, so, so… Also Freiheit geben, heißt: es wirklich in die Hand des Menschen zu legen - und endgültig in die Hand des Menschen. Nicht im Hintergrund, sozusagen, zu haben: &amp;quot;Naja, wenn es der Mensch nicht schafft, vielleicht die Nächsten, die nachkommen, vielleicht schaffen es die. Und dann probiere ich halt so lange, bis es nach x gescheiterten Versuchen funktioniert.&amp;quot; Nein. Und es ist so: Die Gottheit, &#039;&#039;&#039;das Göttliche, lädt uns&#039;&#039;&#039; sozusagen ein, &#039;&#039;&#039;an diesem Werk mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wenn das funktioniert, ist es gut; wenn &#039;&#039;&#039;es nicht funktioniert, geht alles einen anderen Weg&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;es ist eine Einmaligkeit drinnen. So einmalig wie jedes individuelle Ich&#039;&#039;&#039; auch ist, so einmalig ist es auch, dass das überhaupt in der kosmischen Entwicklung passieren kann. Und das ist nicht wiederholbar. &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist, wie soll ich sagen… &#039;&#039;&#039;besteht in&#039;&#039;&#039; bestimmten Taten, in &#039;&#039;&#039;bestimmten Ereignissen&#039;&#039;&#039;, die in die Welt treten. Und im Grunde, &#039;&#039;&#039;jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt. Nichts wiederholt sich in genau gleicher Weise&#039;&#039;&#039;. Es ist unmöglich. Und das, was jetzt mit unserer Entwicklung angestrebt ist, ist ein ganzer Bogen von einmaligen Ereignissen, die dann letztlich zu einem Ergebnis führen, das so oder so ist. Und das muss man dann zur Kenntnis nehmen, das ist nicht wiederholbar. Es ist nicht wiederholbar. Also &#039;&#039;&#039;Zeit hat diese eigene Qualität&#039;&#039;&#039; eben, das &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht wiederholbar in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist nur der Schein, dass Wiederholungen drin sind&#039;&#039;&#039;, Rhythmen drinnen, man könnt ja sagen: &amp;quot;Ja, gerade &#039;&#039;&#039;die alten Religionen&#039;&#039;&#039; haben immer gelehrt, im Grunde, die Wiederkehr des praktisch Gleichen, immer &#039;&#039;&#039;dieses zyklische Zeitprinzip&#039;&#039;&#039;, es kehrt etwas immer wieder, sind Perioden drinnen. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; wenn man es eben genauer anschaut, ist es die &#039;&#039;&#039;Wiederkehr des eben nicht ganz Gleichen&#039;&#039;&#039;. Sondern, da ist immer a Fuzerl, was nicht Wiederholung ist, sondern was Neues - und das macht&#039;s aus. Und das ist eben jetzt... &#039;&#039;&#039;wird immer deutlicher&#039;&#039;&#039; herauskommen, &#039;&#039;&#039;wenn es mehr geistige Wesen sind, die ihren eigenen individuellen Einschlag hineinbringen&#039;&#039;&#039;. Das muss man sehen, also dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Gottheit sich, sozusagen, darauf eingelassen hat, das immer mehr in die Hände der Menschen zu legen, ihren Impuls durch die Menschen zu verwirklichen. Zu verwirklichen oder nicht zu verwirklichen. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist eben jetzt das wirklich tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können; was wir alles tun müssen dabei.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren 1:38:12 ===&lt;br /&gt;
Na ja, lesen wir vielleicht einmal das Vaterunser jetzt in der üblichen Fassung oder sagen wir mal in der Fassung, wie es Rudolf Steiner sonst gegeben hat. Der hat ja auch wieder seine eigene Fassung dabei ein bissel. Und aus der Übersetzung oder... &amp;quot;Übersetzung&amp;quot; kann man&#039;s gar nicht nennen, weil, was heißt das, &#039;&#039;&#039;so wie jetzt Rudolf Steiner das esoterische Apostel Vaterunser da niederschreibt, was heißt denn das?&#039;&#039;&#039; Es ist schöpferisch aus der Welt herausgeholt. &#039;&#039;&#039;Dieser geistige Inhalt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der im Vaterunser ist, ist jetzt aus der Freiheit heraus in eine bestimmte Gestalt gebracht&#039;&#039;&#039;, in &#039;&#039;&#039;eine bestimmte Abfolge&#039;&#039;&#039; von Worten, von Lauten, &#039;&#039;&#039;von Gedanken&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind in dem - aber jetzt ausgearbeitet. Eigentlich wäre &#039;&#039;&#039;jeder von uns aufgerufen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aus dem Vaterunser sowas Langes&#039;&#039;&#039; draus &#039;&#039;&#039;zu machen&#039;&#039;&#039;, von mir aus, einen ganzen Roman draus zu machen.&#039;&#039;&#039;Ganz individuell&#039;&#039;&#039;. Man könnte einen ganzen Roman draus machen, nämlich, wie wende ich das in der oder der Situation an, &#039;&#039;&#039;konkret im Leben. Wie tue ich da&#039;&#039;&#039;. Ich begegne... oder es im Hintergrund so habe, &#039;&#039;&#039;wenn ich eine menschliche Begegnung jetzt im Rückblick betrachte, was hat sich abgespielt?&#039;&#039;&#039; Ich habe mich geärgert über den. Ich habe ihm das nicht verzeihen können, dass er sich so blöd aufgeführt hat. Was muss ich an Kraft in mir entwickeln, dass das nicht mehr passiert? Kann ich einer ganz konkreten  Situationen, von mir aus, anhängen. &#039;&#039;&#039;Da kann ich wirklich einen ganzen Roman aus dem Vaterunser machen&#039;&#039;&#039;. Und das jetzt Praxis werden lassen, Lebenspraxis werden lassen, sozusagen, und das beschreiben. Und es sind aber alle die Stufen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder 1:40:19 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wichtige&#039;&#039;&#039; ist, das - ja, werden wir uns heute wahrscheinlich nimmer in allen Details anschauen können, werden wir eben uns das nächste Mal anschauen - das sind ganz wichtige Stufen drinnen; &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039; eigentlich, die drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die zu durchlaufen sind, mit denen wir langsam&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;unser ganzes Wesen so verändern, dass wir zu dem Ziel kommen, wirklich dieses ganz freie geistige Wesen zu sein&#039;&#039;&#039; - und das in die Vergeistigung hinaufzubringen, bis zu unseren höchsten Wesensgliedern. Also, das so als kurze Anregung einmal dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinter dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die eigentlich drinnen sind: &#039;&#039;&#039;das hat was zu tun mit unseren Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, mit unseren sieben Wesensgliedern. Also, das heißt, mit unserem physischen Leib, mit unserem Ätherleib, mit unserem Astralleib, mit unserem Ich als Zentrum des Ganzen. Das bringt das alles in Bewegung - bzw. es muß auch im Leib aber seine Basis finden, daher &#039;&#039;&#039;spricht Rudolf Steiner oft&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;vomIch-Träger&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht ganz das Gleiche wie das Ich, sondern der &#039;&#039;&#039;Ich-Träger ist das, was im Menschen durch das Ich so geformt ist, dass es überhaupt eingreifen kann&#039;&#039;&#039; da. Also da sind so ganz feine Nuancen drinnen. Weil, &#039;&#039;&#039;den Ich-Träger könnte man sogar noch&#039;&#039;&#039; - und muss man eigentlich in gewisser Weise - zu den leiblichen Wesensgliedern, &#039;&#039;&#039;zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern, rechnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist jenseits von leiblich&#039;&#039;&#039; oder nicht leiblich, ist was anderes. &#039;&#039;&#039;Aber es kann sich nur entfalten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch, dass es in den anderen Leibesgliedern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; seine Basis, &#039;&#039;&#039;seinen Ankerplatz schafft&#039;&#039;&#039;, durch das es herein wirken kann. Das heißt, damit wird das, was uns physischer Leib, Ätherleib, Astralleib geben kann, überhaupt erst dem ermöglicht, auch Träger des Ichs zu werden, dass es eben herein wirken kann; sonst würde es draußen bleiben. Aber dann ist es &#039;&#039;&#039;das göttliche Ich, das von draußen wirkt.&#039;&#039;&#039; Und das &#039;&#039;&#039;muss&#039;&#039;&#039; aber da &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; einen Ankerpunkt, &#039;&#039;&#039;einen ganz individuellen Ankerpunkt, schaffen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dann kann jetzt dieses Ich&#039;&#039;&#039; daran &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, die unteren Wesensglieder, also den physischen Leib, den Ätherleib, den Astralleib, zu vergeistigen im Sinne dessen, sich die Kraft anzueignen, voll individuell aus dem Ich heraus, diese Wesensglieder erschaffen zu können. Also, &#039;&#039;&#039;Geistselbst zu haben, heißt&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass sich &#039;&#039;&#039;Astralisches&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. &#039;&#039;&#039;Lebensgeist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu entwickelnheißt&#039;&#039;&#039;, dass sich &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. Und das Höchste, &#039;&#039;&#039;die Kraft der Auferstehung&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, dass sich auch &#039;&#039;&#039;das Physische aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039;kann. Ganz neu. Ich meine, das ist &#039;&#039;&#039;die Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir dann letztlich brauchen, &#039;&#039;&#039;um einen neuen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Letzte sein, was wir uns jetzt also auf der 7. kosmischen Entwicklungsstufe einmal erwerben wirklich, dass wir bis ins Physische herein aus dem Nichts schaffen können - &#039;&#039;&#039;es wird ganz anders sein als das Physische, wie wir es jetzt kennen&#039;&#039;&#039;, im Übrigen. Aber, wir können dann… &#039;&#039;&#039;am Ende des 7. kosmischen Entwicklungszustandes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben wir&#039;&#039;&#039; dann, &#039;&#039;&#039;wenn es gut läuft, uns die Kraft erworben&#039;&#039;&#039;, ganz aus dem Ich heraus bis ins Physische hinein schaffend tätig zu sein, aus dem Nichts heraus. Das heißt, wir können eine Seelenwelt erschaffen aus dem Nichts, diese Seelenwelt wird zu Ätherwelt, wandelt sich um zu Ätherwelt, die wir schaffen können oder ein Teil davon, und dann geht&#039;s sogar bis ins Physische. Und wenn wir das alles können, sind wir gerüstet, einen ganz neuen Kosmos selbst zu gestalten. Wenn wir es schaffen. Und das ist offen. Entwicklung der Freiheit heißt: ob das gelingt oder nicht gelingt, ist ganz offen. Und auf das wartet &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; im Grunde, auf unsere Entwicklung. Sie &#039;&#039;&#039;hat die Geduld, uns diesen Weg gehen zu lassen. Sie verzeiht uns, dass wir immer wieder Fehler machen&#039;&#039;&#039;. Nur das wirklich Schlimme wäre, wenn wir also ganz, für immer ausscheren aus der Entwicklung und halt &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; Einflüsterungen der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten folgen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann verzichten wir&#039;&#039;&#039;, ich habe das auch schon gesagt, &#039;&#039;&#039;aus Freiheit drauf, unsere Freiheit zu behalten&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist &#039;&#039;&#039;der letzte freie Entschluss&#039;&#039;&#039;, den wir dann haben, wenn wir sagen: &amp;quot;Ja, wir gehen in das soratische Reich hinein, und werden dort vielleicht eine sehr mächtige Wesenheit, aber wir ordnen uns unter, diesen soratischen Wesen.&amp;quot; Das ist also genau das Gegenteil von dem, was hier angestrebt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners 1:46:34 ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt schauen wir mal, &#039;&#039;&#039;wie das im regulären Vaterunser ausschaut&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;in der Kurzfassung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;so wie sie auch jetzt Rudolf Steiner gibt&#039;&#039;&#039;. Hat nämlich auch so seine bissel Eigenwilligkeiten in der Formulierung drinnen - und das ist gut. Das ist gut. &#039;&#039;&#039;Es gibt eben nicht die Norm-Fassung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; ist die Gesetzmäßigkeit - muss drinnen sein - &#039;&#039;&#039;diese sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die mit unseren Wesensgliedern zusammenhängen. Das werden wir dann das nächste Mal genauer besprechen. Aber schauen wir mal, wie es da ist: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Unser Vater, der du bist in Himmeln, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiliget werde dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;So in etwa ist jetzt diese Fassung hier. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner hat&#039;&#039;&#039;, ich zeige euch &#039;&#039;&#039;das, mit seiner Zeichnung versehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039;. Die  werden wir uns das nächste Mal genauer zu Gemüte führen. Ihr seht da &#039;&#039;&#039;unten&#039;&#039;&#039; ein Viereck, &#039;&#039;&#039;ein Quadrat&#039;&#039;&#039;, besser gesagt, und &#039;&#039;&#039;oben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;gleichseitiges Dreieck&#039;&#039;&#039;, das drinnen ist. &#039;&#039;&#039;Das hängt mit den&#039;&#039;&#039; insgesamt &#039;&#039;&#039;sieben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesensgliedern zusammen&#039;&#039;&#039;. Und da sind jetzt die verschiedenen Bitten, die da drinnen sind, verbunden mit diesen verschiedenen Wesensgliedern. Das werden wir uns genauer anschauen. Es gibt aber &#039;&#039;&#039;eine höhere Dreiheit&#039;&#039;&#039;; und eine, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;untere Vierheit&#039;&#039;&#039;. Das ist das Bild eben drinnen: mit dem Quadrat, das ist die Vierheit, das ist das Untere. Naja, um&#039;s kurz einmal zusammenzufassen, hängt es zusammen mit unseren leiblichen Wesensgliedern, bis inklusive des Ich-Trägers. Und &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere Dreieck&#039;&#039;&#039;, das sind die höheren Wesensglieder dann, also &#039;&#039;&#039;das Geistselbst, der Lebensgeist und der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039;. Und die unten, die vier Ecken, &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039; sozusagen, &#039;&#039;&#039;entsprechen&#039;&#039;&#039; halt dann &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich-Träger&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags 1:49:33 ===&lt;br /&gt;
Ja. Mehr will ich heute gar nicht geben. Es ist fünf vor neun. Ich höre ein bissl früher auf. &#039;&#039;&#039;Ich lese euch jetzt zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, gebe euch den mit. Weil er, ja, &#039;&#039;&#039;in Kurzform&#039;&#039;&#039; im Grunde auch von dem spricht, &#039;&#039;&#039;von dem wir heute gesprochen haben.&#039;&#039;&#039; Es ist der &#039;&#039;&#039;24. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Willensfrucht&#039;&#039;&#039;, tun, tätig werden. Also &#039;&#039;&#039;dieser ganze Weg in die Freiheit hinein&#039;&#039;&#039; - und wie wir das tun sollen und wie das alles gehen soll; hat nichts damit zu tun: Ach, wir grübeln jetzt den ganzen Tag drüber, wie das denn sein soll. Sondern, &#039;&#039;&#039;es verwirklicht sich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dort, wo wir tätig werden&#039;&#039;&#039;. In der Begegnung, wie ich jetzt, ohne mir vorher auszudenken, wie wer reagiert auf dieses oder jenes, sondern wie ich in dem Moment dem anderen entgegenkomme. Wie ich tätig werde. Von meiner ganzen Körperhaltung her, von meinem Blick her, natürlich auch von den Worten, die ich spreche - aber die &#039;&#039;&#039;jetzt ganz spontan in diesem einmaligen Augenblick&#039;&#039;&#039; passieren, &#039;&#039;&#039;der unwiederholbar ist&#039;&#039;&#039;. Auch wenn ich den Menschen morgen wieder treffe, es ist eine neue Situation - und die von gestern lässt sich nicht wiederholen. Da ist dasselbe drinnen, wo ich gesagt habe: Wenn die Freiheit, wenn das Ganze, was die Gottheit fordert, &#039;&#039;&#039;wenn es misslingt&#039;&#039;&#039; mit dem Menschen,&#039;&#039;&#039;dann ist es für immer misslungen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht wiederholbar&#039;&#039;&#039;. Im Kleinen ist das bei uns… in jeder Begegnung ist eine Chance, was Einmaliges zu machen, wo wirklich diese Begegnung von Ich zu Ich stattfindet und damit eine gemeinsame Tat eigentlich entsteht. Weil, indem ich dem Menschen so entgegenkomme und ihn wirklich berühren kann in seinem Kern, tut er in Wahrheit auch was. Wird meistens so sein. Es liegt natürlich in seiner Freiheit, er kann es auch zurückweisen, natürlich. Aber wenn es gut läuft, ist es eine Anregung und beide schaffen aus ihrem Ich, aus ihren Beiträgen, gemeinsam etwas noch viel, viel Höheres. Nur in einem Blick kann das sein, in ein paar Worten. &#039;&#039;&#039;Es ist nichts Spektakuläres&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verändern die Welt nicht dadurch, dass wir ununterbrochen, weiß ich nicht, riesige Steine wälzen oder Sonstiges, sondern in den kleinen Dingen, &#039;&#039;&#039;in den Begegnungen&#039;&#039;&#039;. Da &#039;&#039;&#039;liegt die weltverändernde Kraft&#039;&#039;&#039;drinnen. Ja, natürlich müssen wir äußerlich auch was tun, aber das ist alles nichts wert, wenn das nicht dabei ist. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Impuls&#039;&#039;&#039; dabei - und den kann jeder bringen, wenn er will. Wir sind Ich-Menschen. Wir haben das Ich in uns. Wir haben die göttliche Kraft in uns. &#039;&#039;&#039;Wir müssen nur die Demut, die Bescheidenheit entwickeln, zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, da ist uns eine riesige Möglichkeit gegeben und wir sind halt noch so klein und können sie erst Schritt für Schritt rege machen in uns. &#039;&#039;&#039;Wir sind uns bewusst, wie klein das noch ist, aber das soll uns nicht abhalten, den nächsten Schritt zu machen&#039;&#039;&#039;. Und kein Schritt ist zu klein, um nicht wertvoll, unendlich wertvoll eigentlich zu sein.&amp;quot; Der kleinste Schritt ist es. &#039;&#039;&#039;Ja, es wird das Unmögliche von uns verlangt, weil das Ich das von sich verlangen muss&#039;&#039;&#039;. Immer einen, und sei es noch einen so winzigen Schritt, &#039;&#039;&#039;über seine Grenze hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;. Das ist es. Wir können so viel schon haben. Das ist gut und natürlich für die Praxis gut, dass wir das haben, damit können wir viel machen, aber was die Welt und uns weiterbringt, ist der winzige, vielleicht ganz winzige Schritt, der darüber hinausgeht. Da ist das Ich wirklich. Dort geht&#039;s weiter. Dort geht&#039;s weiter. Und das können wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und nichts ist zu klein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und wenn es niemand mitkriegt in der Welt, ganz egal&#039;&#039;&#039;. Es ist als Kraft, ist es da. &#039;&#039;&#039;Da geht&#039;s nicht um Anerkennung&#039;&#039;&#039;, da geht&#039;s nicht drum, den anderen zu zeigen: &amp;quot;Ach, wie toll habe ich das gemacht, wie heilig bin ich schon!&amp;quot; Das führt alles in die falsche Richtung und wir haben leider Gottes halt viel. Es ist verständlich, die menschliche Schwäche, wir haben sie alle, niemand ist gefeit davor. Aber &#039;&#039;&#039;wieviel Scheinheiligkeit ist in dem drinnen, was zur Schau gestellt wird, und in Wahrheit nicht dem entspricht, was es zur Schau stellt&#039;&#039;&#039;. Und da müssen wir verdammt aufpassen. Da müssen wir wirklich verdammt aufpassen und &#039;&#039;&#039;uns immer wieder prüfen&#039;&#039;&#039;. Sowohl, sei es als Priester, als Ministrant, als Gemeindemitglied oder was. Mit welchem Impuls stehe ich jetzt gerade hier drinnen in der Gemeinschaft, die sich versammelt hat? Und was  ist echt? &#039;&#039;&#039;Was ist wirklich echt?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wo gehe ich diesen kleinen Schritt weiter&#039;&#039;&#039;? Oder wie weit ruhe ich mich auf dem aus und nehme den Segen, sozusagen, dankbar zur Kenntnis, der auf mich herabkommt? &#039;&#039;&#039;Und wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich ja etwas geben muss?&#039;&#039;&#039; Eigentlich also ist dieses… ja, natürlich, der Priester, der Pfarrer sollte diesen Segen geben, aber nicht nur er. Aus jedem Herzen, aus jedem Ich muss er ihm entgegenkommen eigentlich, in die ganze Gemeinschaft hinein. Und es geht eigentlich nur drum, sich dessen bewusst zu werden, dass das notwendig ist, dass wir das aber auch können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es, wie soll ich sagen, nur Routine ist und &#039;&#039;&#039;ich mich halt wohlfühle in der Gemeinschaft, dann ist es zu wenig&#039;&#039;&#039;. Dann ist es viel zu wenig. Dann hat mich der Luzifer. Und wenn ich es mir dann mit Gedanken rationalisiere, ja, ich habe eh alles gemacht, wie es in Büchern steht, dann ist der Ahriman auch noch dabei - und dann feiern sie. Ja! Ich meine, &#039;&#039;&#039;wo findet man die Burgen Ahrimans und Luzifers? Dort, wo die geistig strebenden Menschen sind&#039;&#039;&#039;. Das sind die Hochburgen. Dort versammeln sie sich. Und das muss uns bewusst sein. Dort sind sie am allermeisten. Und wir dürfen nicht blind sein dafür, dann können wir ihnen Paroli bieten. Aber gefährlich wird es, wenn wir es nicht bemerken. Also, es ist eben: &#039;&#039;&#039;die Kirchen&#039;&#039;&#039; - oder wie immer man es nennen will oder die &#039;&#039;&#039;Meditationshäuser&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind nicht die Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Sondern, sie sind eigentlich der Ort, wo wir ihnen am stärksten begegnen können, weil dort sind sie. &#039;&#039;&#039;Dort suchen sie uns&#039;&#039;&#039;. Dort reiten sie ihre Attacken, im Grunde. Und drum geht&#039;s drum, &#039;&#039;&#039;wach zu sein - gerade dort&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn man das nicht sieht&#039;&#039;&#039;, dann kann das alles ziemlich schief gehen, weil, &#039;&#039;&#039;dann merkt man nicht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie man immer mehr eigentlich zu einem Gottesdienst für die Widersacher abgleitet&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, und sie füttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden &#039;&#039;uns&#039;&#039; sicher das nächste Mal noch weiter beschäftigen &#039;&#039;damit&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 1:58:12 ===&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich doch fünf Minuten überzogen. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke. Danke fürs Dabeisein. Bis nächste Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Michael:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die Sendung Michaels&amp;quot; (12 Vorträge, gehalten in Dornach im November und Dezember 1919; GA 194)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Michael-Mysterium&amp;quot; in Anthroposophische Leitsätze (1924/25 Dornach; GA 26)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1715</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1715"/>
		<updated>2022-09-25T14:13:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeiten einsetzen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Der 24. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders setzt den Rahmen für den 126. Vortrag: &amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&amp;quot; bringt die Grundcharakteristik des Ichs zum Ausdruck; mit &amp;quot;des Selbstsinns Willensfrucht&amp;quot; wird das andere große Thema des Ichs angesprochen, der Wille, der im freien Willen von uns in der Auseinandersetzung mit den Widersachern letztlich so entwickelt werden möge, dass er mit dem göttlichen Willen eins wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig strebende Menschen sehen sich dabei einem besonders großen Ansturm der Widersacher auf ihr Ich ausgesetzt, denn die von ihnen entwickelten geistigen Kräfte üben auf die soratischen Wesenheiten höchstes Verlangen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das christliche Gebet, insbesondere das Vaterunser, kann uns auf unserem Weg in der Auseinandersetzung mit den Widersachern Hilfe und Unterstützung geben, wenn wir uns auf die Grundbitte besinnen, die abseits jeglicher Egoismen liegt: &amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich die Aufgabe, die ich mir aus meinem Ich heraus gesetzt habe, bestmöglich erfüllen und meinen Willen so anspannen kann, dass mir mein Beitrag auch unter widrigsten Bedingungen gelingt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht dabei auch um einen neuen Umgang mit Ahriman und Luzifer, indem wir versuchen, sie an unserem Licht teilhaben zu lassen, damit sie von dem ihnen zugedachten Weg in die Freiheit eine Ahnung bekommen, denn die Erlösung der Widersacher ist unsere große Aufgabe, die uns weder der Christus noch der Michael abnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem esoterischen Apostel Vaterunser hat uns Rudolf Steiner eine sehr praxisorientierte Erweiterung des &amp;quot;regulären&amp;quot; Vaterunsers gegeben. Wortlaut des Apostel Vaterunsers und Hilfen, uns mit den Tiefen des Textes auseinandersetzen zu können, tragen uns durch den 126. Vortrag, machen uns aber auch sehr eindringlich darauf aufmerksam, dass Zeit in ihrer Qualität einmalig und somit nicht wiederholbar ist: Wenn wir als Menschen in diesem siebenstufigen kosmischen Zyklus es nicht schaffen, das Entwicklungsziel zu erreichen, uns also nicht befähigen auf einer den derzeitigen Elohim entsprechenden Entwicklungsstufe einen ganz neuen Kosmos auf der Basis von Freiheit und Liebe zu schaffen, dann ist diese Chance vertan. Eine Wiederholung gibt es nicht. Es wird dann anders weitergehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
24. Wochenspruch: &amp;quot;sich selbst erschaffend stets&amp;quot; ist die Grundcharakteristik des Ich - in unserem Alltagsbewusstsein sind auch förderliche Impulse der Widersacher, wenn wir sie richtig er-greifen - der Weltengeist wirkt in unserem Ich - das große Göttliche offenbart sich in jedem Menschen auf ganz individuelle Weise - die Frage immer: wie steht der göttliche Wille zu unserem Willen? - der göttliche Wille soll mit unserem Willen eins werden: das bedeutet keine Unterwerfung! - wahre Demut: zu wissen, du arbeitest mit und leistest deinen Beitrag - die göttliche Kraft wirkt in uns in Form der Christus-Kraft und ist voll und ganz vereinbar mit unserem freien Willen - alle Widersacher kämpfen um das Ich, um uns die Freiheit des Ichs zu rauben - so überzeugt uns Ahriman: der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles zu beweisen - beten heute: sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen - die große Revolution im Schöpfungsgeschehen: es wird nicht mehr erwartet, dass wir uns dem göttlichen Willen unterwerfen! - das Ego sollte sich in den Dienst des Ichs stellen - wenn ich meinen Willen stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können letztlich für das ganze Planetensystem - jede Bitte, die nur aus dem Ego heraus kommt, ist gegen den Sinn des christlichen Gebetes: vielmehr &amp;quot;stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe erfülle&amp;quot; - seinen Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen - der Weg der Zukunft: ich gehe mit den Widersachern so um, dass ich ihnen ihren Weg zeige - Ahriman fürchtet den Menschen mehr,  als wir Grund haben, ihn zu fürchten: vom Menschen hängt das Schicksal der ahrimanischen Wesen ab - es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten in den verschiedensten Hierarchiestufen - davon, dass in ihnen das Licht zu leuchten beginnt, haben die ahrimanischen Wesen selbst den größten Gewinn - der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, verbunden mit einer engelartigen Wesenheit, die der Seelenleib des Christus war und deren Bewusstsein durch den Materialismus verdunkelt wurde - Michael hat im 19. Jahrhundert die ahrimanischen Scharen aus der Äthersphäre auf die Erde geworfen: die Menschen haben die Aufgabe, sie zu besiegen - was heißt es, den Christus im Ätherischen schauen? - &amp;quot;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…&amp;quot; - gute Gewohnheiten entwickeln: an unserem Seelischen arbeiten - Lebenskraft, die zum Bestandteil unserer Ich-Kraft wird - das Ich ist die äußere Hülle, in der sich das Geistselbst entwickelt - die Gemeinschaft freier Menschen bedarf keiner Regeln: die Gemeinschaft der &amp;quot;144 Tausend Auserwählten&amp;quot; ist Aufgabe für die nächste Kulturepoche - als Kind lernen, die Hände zu falten und zu beten: Höheres verehren lernen schenkt im Alter die Kraft des Segnens - Ätherkräfte entwickeln und dann als lebensspendende Kraft in das soziale Geschehen hineintragen - zum guten Karma des Betens - in Einklang kommen mit seinem Schicksal: es wird geschehen, was geschehen soll - was wir im Leben erarbeitet haben, ist ein Licht,  das wir in die Welt der Hierarchien hinauftragen - seinen Weg erkennen, seine Kraft daran entwickeln und gestärkt in die nächste Inkarnation herunterkommen - &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; meint, nicht der Wille des Egos geschehe: der göttliche Wille und mein Wille werden eins - das Vaterunser zeigt uns den Weg und ist gebaut auf den ganz Ich-bewussten Menschen: ich verbinde mich mit jedem Wort und jedem Gedanken - zum Missbrauch des Betens - das Vaterunser eröffnet Welten: es ist in seiner Wirksamkeit nicht gebunden an eine Übersetzung &#039;&#039;(Sprache)&#039;&#039; - das esoterische Apostel Vaterunser, gegeben von Rudolf Steiner, bringt neue Perspektiven zum Vaterunser hinzu: die höchste göttliche Kraft möge in uns rege werden - &amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen&amp;quot;: in jedem Menschen - &amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;: allein dieses Erfassen ist schon Lobpreisung - &amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;: es ist unsere Aufgabe, wirklich tätig zu werden, auch wenn wir zunächst hundert Mal scheitern - ich brauche keinen kirchlichen Kultus - &amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast&amp;quot;: der Ich-Impuls lebt in unserem innersten Wesen - &amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: auch die innere Seite kommt hier deutlich heraus, nämlich unsere Aufgabe, Lebenskräfte hineinzuarbeiten, die der Christus verstärkt - &amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst - auch sich selbst Fehler verzeihen! - &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst&amp;quot;: dieses Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt - es ist eine innere Notwendigkeit, dass geistige Entwicklung einhergeht mit einem stärkeren Ansturm der Widersacher: wir müssen mit den Widersachern fertig werden, das kann uns auch Michael nicht abnehmen - &amp;quot;Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;: Gott erkennt mit uns oder wir mit ihm - Jacob Böhme und Johannes Scottus Eriugena: die höchste Stufe der Erkenntnis ist &amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot; - dieses Licht ist ein anderes Licht als das des Luzifer: sein Licht ist gegenüber diesem Licht Dunkelheit, aber wir können ihn einladen, mit dieser Kraft zu arbeiten - Schritt für Schritt können wir den Widersachern dieses Licht entgegen tragen: dann geht ihnen das Bewusstsein auf, wie ihr Weg weitergehen könnte - der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen: die entscheidende Kraft des Ichs ist die Kraft des Mutes und gleichzeitig die Michaelskraft - &amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe&amp;quot;: wohin der Weg führen soll, liegt an uns - der Mensch soll wirklich neue Welten bauen nach dem Durchlaufen der sieben kosmischen Entwicklungsstufen - die Erdenwelt soll ein Kosmos der Freiheit und der Liebe werden: wir verschenken Kraft, aus der eine ganze Welt entsteht - das esoterische Apostel Vaterunser im zusammenhängenden Text - diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: das geht nur einmal und nie wieder! - der Weg ist endgültig gescheitert, wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann - der Zeitbegriff: es gibt nicht die lineare Zeit, sondern die Qualität der Zeit - aus göttlicher Perspektive liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit: jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt - das alte zyklische Zeitprinzip: wenn man genauer schaut, ist es die Wiederkehr des nicht ganz Gleichen, denn jedes geistige Wesen bringt seinen individuellen Einschlag - das Vaterunser ist das tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können - jeder ist aufgerufen, aus dem Vaterunser etwas Langes, Individuelles zu machen - mich im Rückblick in meinen Begegnungen betrachten und dann aus dem Vaterunser einen Roman machen - hinter dem Vaterunser stehen sieben Stufen, zusammenhängend mit unseren sieben Wesensgliedern - Rudolf Steiner spricht oft vom Ich-Träger, der noch zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern zu rechnen ist und der einen individuellen Ankerpunkt für das von draußen wirkende göttliche Ich schafft - das von draußen wirkende Ich kann so an den unteren Wesensglieder arbeiten und physischen Leib, Ätherleib, Astralleib vergeistigen - Geistselbst und Lebensgeist aus dem Nichts erschaffen - die Kraft der Auferstehung: neues Physisches und letztlich einen neuen Kosmos aus dem Nichts heraus zu erschaffen - die Gottheit hat die Geduld, dass wir immer wieder Fehler machen dürfen auf dem Weg - aus der Freiheit heraus auf die Freiheit zu verzichten: der Weg ins soratische Reich - das reguläre Vaterunser in einem Wortlaut Rudolf Steiners: es gibt keine Norm-Fassung - Rudolf Steiner hat das Vaterunser mit einer Zeichnung versehen: ein Dreieck über einem Quadrat deuten die sieben Wesensglieder an &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039; - Wiederholung des 24. Wochenspruchs: in Kurzform die Inhalte des 126. Vortrages - Willensfrucht: dieser ganze Weg in die Freiheit hinein - kein Augenblick ist wiederholbar - in den kleinen Dingen, in den Begegnungen liegt die weltverändernde Kraft - das Ich muss das Unmögliche von sich verlangen: der kleine Schritt mehr - nichts ist zu klein: es geht nicht um Anerkennung in der Welt - wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich etwas geben muss? - die Burgen Ahrimans und Luzifers finden wir dort, wo die geistig strebenden Menschen sind - Kirchen, Meditationshäuser und Sonstiges sind keine Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher: die Gefahr zu Gottesdiensten für die Widersacher abzugleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 126. Vortrag (von Ghislaine und Susanne am 23. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch 0:00:43 ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch beim 126. Vortrag zur Apokalypse. Ich habe jetzt wirklich schon Schwierigkeiten mit dem Mitzählen langsam. Ich muss immer aufpassen, dass ich nicht falsch bin. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch. Ganz ein toller finde ich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da steckt immens viel drinnen. Also erst einmal dieses &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Sich selbst erschaffend stets&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, das ist einmal &#039;&#039;&#039;die Grundcharakteristik des Ich&#039;&#039;&#039;, dass es darin besteht, sich beständig selbst zu erschaffen. Das Ich ist nicht etwas, was einfach &amp;quot;ist&amp;quot;, sondern es ist immer im Werden, und dieses Werden kommt aus ihm selbst heraus. Also, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; wird aus sich selbst heraus, &#039;&#039;&#039;erneuert sich immer wieder, auch wenn es so ähnlich bleibt wie vorher&#039;&#039;&#039;. Natürlich, es ist nicht gleich wieder ganz was anderes, das wäre nicht gut, aber es erneuert sich mit jedem Atemzug, wenn man es so nennen will. Und dadurch, &#039;&#039;&#039;durch diese Arbeit des Ichs&#039;&#039;&#039; in der Seele, &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das Seelensein, &#039;&#039;&#039;das Seelische sich selbst gewahr&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es noch so, pfff..., ja, Ego, was ist es eigentlich? &#039;&#039;&#039;Man weiß gar nicht, wo all die Einflüsse herkommen&#039;&#039;&#039;. Gerade in unserem Ego, sprich &#039;&#039;&#039;in unserem Alltagsbewusstsein, mischt sich alles Mögliche hinein&#039;&#039;&#039;. Da sind &#039;&#039;&#039;auch förderliche Impulse der Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen; förderlich, wenn wir sie richtig er-greifen und als Aufgabe be-greifen, dann kann das was durchaus Wichtiges sein. Und &#039;&#039;&#039;der Weltengeist wirkt in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Im Grunde der ganze Weltengeist, aber aus unserer ganz individuellen Perspektive ergriffen. Also, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das große Göttliche, das sich aber in jedem einzelnen Menschen auf ganz individuelle Weise offenbart&#039;&#039;&#039;, in individueller Weise tätig wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden 0:03:13 ===&lt;br /&gt;
Und wir werden das sehen, auch bei unserem &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;, das uns jetzt beschäftigt - also das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das&#039;&#039;&#039;Gebet&#039;&#039;&#039; überhaupt -, welche Kraft dadrinnen ist. Und da ist ja auch also &#039;&#039;&#039;vom Willen&#039;&#039;&#039; des Vaters, &#039;&#039;&#039;des Göttlichen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Rede&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Frage ist immer: Wie steht das im Verhältnis zu unserem Willen?&#039;&#039;&#039; Nimmt das uns vielleicht die Freiheit oder nicht? Nein, ganz im Gegenteil. Ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass der göttliche Wille eins wird mit unserem Willen&#039;&#039;&#039;. Sie sind nicht mehr zu trennen. Es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine Unterwerfung&#039;&#039;&#039; unter den göttlichen Willen. Das ist überhaupt nicht - im christlichen Sinn - überhaupt nicht gemeint. Im vorchristlichen Sinne ist es: Wir unterwerfen uns der Macht, die über uns steht. Jetzt heißt es eigentlich: &#039;&#039;&#039;Wir machen uns bereit, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; mit uns, &#039;&#039;&#039;durch uns, in ganz individueller Weise wirksam werden kann&#039;&#039;&#039;. Also niemals geht es darum, um Unterwerfung, um, sozusagen, Dienerschaft in dem Sinn. Das soll uns nicht hochmütig machen, im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Die wahre Demut besteht darin zu wissen: Aber du arbeitest mit&#039;&#039;&#039;. Deine Bestimmung liegt sozusagen drin, selbst mitzuarbeiten, selbst einen Beitrag zu leisten zur Verwirklichung des göttlichen Willens. Und &#039;&#039;&#039;was wir nicht tun, fehlt im Ganzen&#039;&#039;&#039;. Eben gerade die Gottheit hat uns die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben, &#039;&#039;&#039;damit wir unseren Beitrag leisten können, der zugleich dann der göttliche Beitrag ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist die ganz große Kehrtwendung oder &#039;&#039;&#039;Erneuerung&#039;&#039;&#039;, die passiert ist, letztlich &#039;&#039;&#039;ausgelöst durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;als Gott&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, wenn man das so nennen will, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in jedem Menschen Mensch wird&#039;&#039;&#039;. In jedem Menschen, in jedem menschlichen Ich wirkt &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft in Form der Christus-Kraft&#039;&#039;&#039; - und die ist voll und ganz &#039;&#039;&#039;vereinbar mit unserem freien Willen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus kann nicht das machen, was wir aus unserem Ich heraus wollen können, wollen sollen. Wenn wir es nicht tun, dann verarmt die Welt um diesen Betrag. Also, so groß ist das Vertrauen der Gottheit in uns, dass sie sagt: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille vollziehe sich&#039;&#039;&#039; durch dich, durch dich, &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeden, in dem das Ich&#039;&#039;&#039;, der Ich-Funke &#039;&#039;&#039;erwacht ist zum Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, zum wirklichen Bewusstsein. Weil nur dort, wo wir auch uns unseres Ichs wirklich bewusst werden und welche Kraft da drinnen steht, &#039;&#039;&#039;dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst können wir wirklich aus Freiheit handeln&#039;&#039;&#039;. Dort fängt es erst an, wo wir uns der Kraft bewusst sind. Solange wir noch im Ego schwimmen, wissen wir nicht: Ist das wirklich unser Wille? Ist es der Wille vom &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;? Oder wer wirkt da eigentlich mit? Oder ist es der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der hineinfunkt? Oder gar die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Alle die kämpfen um das Ich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und die &#039;&#039;&#039;wollen&#039;&#039;&#039; es uns in gewisser Weise rauben - jedenfalls &#039;&#039;&#039;die Freiheit des Ichs rauben&#039;&#039;&#039; - und lauern aber auf alle Impulse, die wir auf dem Weg dorthin, wo wir in ihre Gefangenschaft geraten würden, noch möglichst viel hereinholen, möglichst viel mitbringen. Und dann werden wir, gerade wenn wir &#039;&#039;&#039;geistig strebende Menschen&#039;&#039;&#039; sind, immer &#039;&#039;&#039;wertvollere Opfer für diese Wesen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch immer mehr aufpassen und aufpassen heißt: Ganz bewusst werden, was kommt aus dem Ich, &#039;&#039;&#039;was kommt&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;aus dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, wird eins mit dem Göttlichen - &#039;&#039;&#039;und was kommt von anderer Seite?&#039;&#039;&#039; Weil, die andere Seite, die Widersacherseite, sage ich mal, fördert unsere Freiheit sehr indirekt, indem sie sie immer herausfordert und sie uns eigentlich immer wieder nehmen will und uns etwas als Freiheit verkaufen will, was gar nicht aus unserem Willen entspringt. Aber wo wir halt glauben: &amp;quot;Ja, das klingt ja recht vernünftig. Na, mach ich&#039;s halt so.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verstand ist ein Werkzeug: Wir können ihn im göttlichen Sinne gebrauchen oder im Sinne der Widersacher ===&lt;br /&gt;
Gerade der &#039;&#039;&#039;Ahriman überzeugt uns immer mit&#039;&#039;&#039; Vernunftgründen oder Verstand… sagen wir besser &#039;&#039;&#039;Verstandesgründen&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Vernunft&amp;quot; wäre ja noch mehr, da würden wir die göttliche Stimme in uns wirklich vernehmen. Aber &#039;&#039;&#039;der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles beweisen zu können&#039;&#039;&#039;. Alles. Es gibt nichts, was man mit dem Verstand nicht beweisen könnte. Man muss sich &#039;&#039;&#039;nur die richtigen Fakten&#039;&#039;&#039;, die richtigen Tatsachen zusammensuchen &#039;&#039;&#039;und eine logische Verbindung&#039;&#039;&#039; dazwischen &#039;&#039;&#039;knüpfen&#039;&#039;&#039;. Und jeder wird einsehen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das muss so sein.&amp;quot; Und das muss mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Verstand ist ein Werkzeug, das wir im guten oder im schlechten Sinne gebrauchen können&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir können es gebrauchen, um bewusst in die Wirklichkeit einzutauchen und sie in ihrer Vielfalt erfassen zu können und die Zusammenhänge klar und bewusst zu sehen. &#039;&#039;&#039;Aber wir können uns auch von der Wirklichkeit lösen und genauso klar eine Illusion erfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir das nicht unterscheiden können, dann gehen wir auf einen Irrweg. Und das heißt, es geht letztlich drum, das Ich zu erfassen; &#039;&#039;&#039;das Ich zu erfassen&#039;&#039;&#039;, in dem der göttliche Funke von uns beständig neu entfacht wird. &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese Aktivität spüren&#039;&#039;&#039;, wenn wir diese Aktivität erfassen, &#039;&#039;&#039;dann&#039;&#039;&#039; sind wir in dem drinnen, dass &#039;&#039;&#039;der göttliche Wille durch uns wirksam&#039;&#039;&#039;werden kann. Und in einer noch ganz anderen Form wirksam werden kann, als es in der vorchristlicher Zeit der Fall war, wo es einfach von oben kam und wir uns halt öffnen konnten diesem Willen - als Werkzeug im Grunde -, aber noch ohne den wirklichen eigenen Beitrag zu leisten. Das ging in vorchristlicher Zeit nicht. &#039;&#039;&#039;Jetzt geht&#039;s&#039;&#039;&#039; umgekehrt &#039;&#039;&#039;darum, eben diesen eigenen Beitrag dazu zu liefern, der sonst nicht entstehen würde&#039;&#039;&#039; und den der ganzen geistigen Welt zurück zu schenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt ===&lt;br /&gt;
Das betrifft eben auch &#039;&#039;&#039;unser zentrales Thema&#039;&#039;&#039; jetzt, also &#039;&#039;&#039;das Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das christliche Gebet überhaupt. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist das zentrale christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, das eben einen ganz anderen Charakter hat als Anbetung im vorchristlichen Sinne. Anbetung heißt jetzt oder &#039;&#039;&#039;beten heißt jetzt: Sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zu dem Göttlichen und der geistigen Welt&#039;&#039;&#039; etwas zu geben, &#039;&#039;&#039;etwas zu schenken&#039;&#039;&#039;. Also, das sollte zumindest immer mehr, immer mehr zunehmen, immer mehr wachsen. Und der alte Weg wird zurückgehen. Und das heißt, wenn wir am Puls der Zeit unseres Bewusstseinsseelenzeitalters sind oder sein wollen, dann geht&#039;s drum, immer mehr &#039;&#039;&#039;Bewusstsein dafür zu entwickeln&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wo ist das Ich tätig, wo ist etwas anderes tätig?&#039;&#039;&#039; Und eben, wenn etwas anderes tätig ist, dem wir uns bewusst oder unbewusst einfach unterwerfen, dann können wir sicher sein, dass es die Widersacher sind, die das von uns fordern oder die uns dazu verleiten. Und das kann sehr, sehr… sehr erhaben ausschauen. Und &#039;&#039;&#039;man kann sich wunderbar&#039;&#039;&#039; auch&#039;&#039;&#039;heilig fühlen&#039;&#039;&#039;, weil: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich unterwerfe mich dem göttlichen Willen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;aber es wird mehr erwartet von uns heute&#039;&#039;&#039;. Es wird erwartet, dass wir aus unserem Ich etwas beitragen zur ganzen Gestaltung der geistigen Welt. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;im Schöpfungsgeschehen die große Revolution&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, die Um-wälzung,&#039;&#039;&#039;die wirklich radikale Umwälzung&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;ich denke, dass das heute noch sehr wenig verstanden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039;. Weil, wir haben zwar im Prinzip die Möglichkeit zur Freiheit, das heißt zur Erkenntnis, &#039;&#039;&#039;dass da ein Ich drinnen ist, das schöpferisch frei ist&#039;&#039;&#039; und umgestalten kann, aber es wird noch sehr, sehr wenig erlebt, habe ich den Eindruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir halten noch sehr stark unser Ego&#039;&#039;&#039;, also unser kleines irdisches Ich mit seinen irdischen Wünschen und Bedürfnissen, die durchaus legitim sind, aber wir halten das schon &#039;&#039;&#039;für das Ganze&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und das ist es nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist im Grunde ein Mittel, ein Werkzeug, mit dem wir hier in der irdischen Welt tätig werden können. Dazu brauchen wir das Ego. &#039;&#039;&#039;Ich sage nicht, das Ego ist was Schlechtes, überhaupt nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist nur schlecht, wenn wir nicht unterscheiden können. Und wenn wir nicht wissen, wer hat die Führung. &#039;&#039;&#039;Es sollte immer so sein, dass das Ego&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in den Dienst des Ichs sich stellt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und nicht umgekehrt:&#039;&#039;&#039; dass das Ich irgendwo draußen bleibt und unten halt das Ego für sich werkelt. &#039;&#039;&#039;Dann ist die Gefahr eben sehr groß, dass wir auf die Widersacherpfade kommen&#039;&#039;&#039; - und sie tun alles dazu, uns den Weg schmackhaft zu machen. Es ist immer der einladendere Weg. &#039;&#039;&#039;Weil, der Weg des freien Ich ist der&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Ich stehe&#039;&#039;&#039; mutterseelenallein, &#039;&#039;&#039;verlassen von allen guten Geistern da&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;bis ich&#039;&#039;&#039; dann endlich &#039;&#039;&#039;darauf komme&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;in meinem Ich ist ja die ganze göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; drinnen.&amp;quot; Und wieviel ich davon, sozusagen, in Regsamkeit bringen kann, liegt nur an mir selber. Wenn ich &#039;&#039;&#039;meinen Willen&#039;&#039;&#039; nicht anspanne und tue, dann wird nichts passieren, vielleicht gar nichts passieren oder sehr wenig passieren. &#039;&#039;&#039;Wenn ich ihn stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können&#039;&#039;&#039; zu dem, was Menschheitsentwicklung, Weltentwicklung ist, weil, es betrifft eben nicht nur uns Menschen, sondern es betrifft die ganze Natur, &#039;&#039;&#039;es betrifft die ganze Erde und&#039;&#039;&#039; darüber hinaus - also &#039;&#039;&#039;letztlich unser ganzes Planetensystem&#039;&#039;&#039;. Und wenn man es noch größer denken will: &#039;&#039;&#039;Wir geben dem ganzen Kosmos etwas&#039;&#039;&#039; - oder können es auf jeden Fall. Sollen es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist das Angebot, das die Gottheit uns gemacht hat&#039;&#039;&#039;. Aber sie kann uns nicht zwingen dazu, was zu machen, das müssen wir selber wollen. Und &#039;&#039;&#039;das zu erkennen, ist&#039;&#039;&#039; eben auch &#039;&#039;&#039;ganz wichtig für das richtige Verständnis des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das appelliert ganz an das Ich und ganz an das wache Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Und daher haben die christlichen Gebete einen anderen Charakter als die vorchristlichen Gebete. Und wenn sie richtig gebetet werden, verlangen sie, dass man ganz mit dem Ich-Bewusstsein dabei ist. Und &#039;&#039;&#039;jede Bitte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die nur aus dem Ego heraus kommt&#039;&#039;&#039; - ich sage bewusst &amp;quot;nur aus dem Ego heraus kommt&amp;quot; -, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;gegen den Sinn des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;. Ich meine, bei manchen Dingen ist es ganz klar, wenn ich nur so ganz oberflächlich um Dinge bitte, die nur meinem Eigennutz dienen, werden wahrscheinlich die meisten Menschen einsehen, dass das vielleicht doch nicht ganz im Sinne des Gebetes sein kann: &amp;quot;Bitte, bitte, lieber Gott, schau, dass ich reich werde und dass ich mich nicht mehr anstrengen muss im Leben&amp;quot;, oder irgend so was…, &amp;quot;Bitte, bitte, sorge dafür, dass ich a Lotto Zwölfer… ähhh …Sechser mache.&amp;quot; Wurscht... I verdoppel es gleich, i leg gleich mehr drauf... Na, das wird nicht unbedingt das Richtige sein, sondern &#039;&#039;&#039;die Grundbitte&#039;&#039;&#039; besteht eigentlich darin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe, die ich mir gesetzt habe aus meinem Ich heraus, dass ich sie so gut als möglich erfüllen kann und dass ich meinen Willen so anspannen kann, dass ich meinen Weg gehe, meinen Beitrag leiste, auch unter widrigen äußeren Bedingungen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Also das heißt, das ist auch die Bitte um die Kraft, dass ich meinem Weg treu bleibe, auch wenn es oft sehr schwierig wird, und ich scheinbar viele, viele Umwege gehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vielleicht&#039;&#039;&#039; schlägt mich &#039;&#039;&#039;eine Krankheit&#039;&#039;&#039;, die mag karmische Ursachen haben, aber dann ist trotzdem &#039;&#039;&#039;die Bitte&#039;&#039;&#039;da, dass ich einen Weg finden möge, &#039;&#039;&#039;trotz dieser Erschwernis, meinen Beitrag leisten zu können&#039;&#039;&#039;. Und der mag dann vielleicht sehr bescheiden ausschauen. Vielleicht bin ich dann ans Bett gefesselt, kann mich nicht mehr rühren, kann nur mehr innerlich mich beschäftigen damit - und vielleicht gerade da meine größte geistige Kraft entwickeln. Also, &#039;&#039;&#039;Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen&#039;&#039;&#039;; kann es auch heißen, sie sind sehr wichtig, aber &#039;&#039;&#039;es gibt viele Wege&#039;&#039;&#039;, die man gehen kann und auch, wenn man &#039;&#039;&#039;äußerlich ganz behindert&#039;&#039;&#039; oder verhindert ist, tätig zu werden, &#039;&#039;&#039;kann man&#039;&#039;&#039; sehr wohl eine &#039;&#039;&#039;ganz starke geistige Arbeit leisten&#039;&#039;&#039;. Und man kann eine &#039;&#039;&#039;ganz starke Arbeit&#039;&#039;&#039; leisten, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in der Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht gerade in einer Krankheit oder in einer schweren Schicksalssituation ganz stark an mich herantreten. &#039;&#039;&#039;Wie gehe ich mit diesen Widersachern um?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen ===&lt;br /&gt;
Und da ist &#039;&#039;&#039;der Weg für die Zukunft der:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039;. Nicht nur, dass ich kämpfe gegen die Widersacher, sondern &#039;&#039;&#039;dass ich eigentlich sie auf den richtigen Weg führe&#039;&#039;&#039;; das heißt, an ihrer Erlösung mitwirke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039;auch &#039;&#039;&#039;nicht nur als Widerstand zu empfinden&#039;&#039;&#039;, sondern zu sagen: &amp;quot;Ja, dieser Widerstand hilft mir, bewusst zu werden&amp;quot;, aber ich kann auch ein Schäuferl darauf legen und kann sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das ist eure Aufgabe - und ich zeige euch den richtigen Weg.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, dass &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt nicht ganz genau Bescheid wissen, was ihre Aufgabe ist. Und sie haben - also namentlich die ahrimanischen Mächte ganz besonders, noch mehr als die luziferischen - &#039;&#039;&#039;haben eigentlich einen großen Respekt vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Und auch eine gewisse Angst vor dem Menschen, &#039;&#039;&#039;weil er ihnen unheimlich ist&#039;&#039;&#039;, weil eben genau dieser Zugang zum schöpferischen Funken unmittelbar im Ich zu haben - unmittelbar im Ich diesen Zugang zu haben -, das ist etwas, was sie nicht verstehen können. Das ist ihnen nicht zugänglich. Und &#039;&#039;&#039;sie spüren&#039;&#039;&#039; aber: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat eine Kraft, die sie nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;, die für sie völlig unberechenbar ist, im Grunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der Ahriman fürchtet den Menschen mehr, als wir Grund haben, ihn zu fürchten&#039;&#039;&#039;. Weil er weiß oder &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;wissen: Ihr Schicksal hängt ab davon, was der Mensch tut&#039;&#039;&#039;. Aber sie können nicht vorherberechnen, sozusagen, was der Mensch tun wird. &#039;&#039;&#039;Und sie versuchen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt immer auf einen Weg &#039;&#039;&#039;zu leiten&#039;&#039;&#039;, von dem sie glauben, dass das der für sie beste ist. Aber in Wahrheit ist &#039;&#039;&#039;der beste Weg&#039;&#039;&#039; der, &#039;&#039;&#039;dass wir sie&#039;&#039;&#039; nach und nach &#039;&#039;&#039;zu einem Verständnis bringen dessen, was&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;in der Ich-Kraft drinnen ist&#039;&#039;&#039;, was in diesem Freiheitsmoment drinnen ist. Und ich habe das schon mehrmals in den Vorträgen gesagt: Dann werden… gerade &#039;&#039;&#039;die erlösten Widersacher werden die ersten sein, die der Freiheit teilhaftig werden&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, sie gehen dann in gewisser Weise voran den regulären Engelhierarchien, die über uns stehen. Die kommen erst an zweiter Stelle dran. Die ersten, die teilhaftig werden, sind die erlösten Widersacher: &#039;&#039;&#039;jedes einzelne ahrimanische Wesen, das von uns erlöst wird&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wir werden nicht gleich Ahriman, also die gesamte ahrimanische Welt… weil, &#039;&#039;&#039;wer ist Ahriman?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten und in verschiedensten Hierarchiestufen&#039;&#039;&#039;, und von mir aus gibt es eine an der Spitze, die höchste, aber die umfasst alle irgendwo. Das Ganze werden wir nicht gleich erlösen können, aber wir fangen an mit einzelnen ahrimanischen Wesenheiten, kleinen, von mir aus, ahrimanischen Wesenheiten, wo dann irgendwann einmal der Funke fällt, weil wir eben nicht so reagieren, wie sie es vorherberechnen, aber es so - wie soll ich sagen - so &#039;&#039;&#039;schonend sie daran gewöhnen, dass es einen anderen Weg gibt, an dem sie teilnehmen könnten, wenn sie wollen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo sie das &amp;quot;kapieren&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dass es auf ihren Willen ankommt, dann ist das der erste freie Entschluss. Dann ist es der erste freie Entschluss. Und &#039;&#039;&#039;das ist die erste Stufe, dass sie von ihrer Aufgabe entbunden werden&#039;&#039;&#039;, eben dem Menschen Widerstand zu leisten, damit er selbstständig werden kann, damit er frei werden kann - und &#039;&#039;&#039;dann fängt an das Licht zu leuchten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, aber &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; ja wir als &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den allergrößten Gewinn&#039;&#039;&#039;, wenn wir den Menschen dort hingeführt haben. Die Frucht davon bekommen wir. Natürlich der Mensch auch, aber &#039;&#039;&#039;mit dem Menschen bekommen wir es auch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist das ganz Große. Und das ist auch mit ein Grund, warum wir heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter im Grunde uns nicht nur mit den Engelwesenheiten beschäftigen sollten, die über uns stehen, sondern sehr intensiv eben auch mit den Widersacherkräften, weil, &#039;&#039;&#039;da liegt eine große Aufgabe für uns&#039;&#039;&#039;. Und das ist &#039;&#039;&#039;eine Aufgabe, die im Grunde nur wir lösen können - wir in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;. Die Christus-Kraft steht uns zur Verfügung. Aber von uns muss der Impuls ausgehen, der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;macht&#039;s nicht für uns. Er &#039;&#039;&#039;kann nicht den Ahriman besiegen oder verwandeln für uns&#039;&#039;&#039;. Das können wir. Also, diese Widersacher sind eben gerade so bestellt worden, dass im Grunde &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; jeden Einfluss auf ihr Reich ausgeschlossen &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; und dass sie &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;begründet&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht einmal hineinschauen&#039;&#039;&#039; kann oder &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;, dadurch dass er &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;ist und zu Gleichem, in gewissem Sinn, göttliches und menschliches Ich, &#039;&#039;&#039;göttliches Wesen und Menschenwesen, geworden&#039;&#039;&#039; ist - und damit allen Menschen vorangegangen ist &#039;&#039;&#039;als Erster, der diese Vereinigung in sich erlebt&#039;&#039;&#039; hat… aber es geht drum, dass wir alle es in uns erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr: &#039;&#039;&#039;In jedem Menschen lebt der Christus&#039;&#039;&#039;. Und es geht nur drum, dass er erwacht, dass dieses Bewusstsein für den Christus in uns erwacht, dass unser Ich wach wird - nicht, der Christus ist eh wach - aber es ist sogar tatsächlich so, dass wenn der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; jetzt… Also, &#039;&#039;&#039;wo lebt er denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Also, ja, er hat sich mit der Erdensphäre verbunden, aber eigentlich geht es jetzt gar nicht so sehr um die physische Sphäre, sondern um die &#039;&#039;&#039;Äthersphäre der Erde, in der lebt er&#039;&#039;&#039;. Und da ist das &#039;&#039;&#039;Potenzial&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass neue Belebenskräfte hineinkommen, wenn wir dazu etwas beitragen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus verstärkt es so, dass das auch der ganzen Erde zugute kommt. Er lebt in dieser Erdensphäre, und &#039;&#039;&#039;er lebt verbunden mit einer engelartigen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Könnten wir ja mal behandeln, welche Wesenheit das denn sein wird, lasse ich jetzt einmal als Frage offen. Wir kennen sie. Wir kennen sie. &#039;&#039;&#039;Eine Wesenheit, die schon seit langer, langer Zeit mit dem Christus verbunden war und einmal auch auf Erden verbunden war&#039;&#039;&#039; mit - oder &#039;&#039;&#039;vorbereitet hat diese Verbindung mit dem Christus auch im Physischen&#039;&#039;&#039;. Und die nie mehr wieder inkarniert worden ist auf Erden in einem physischen Leib, aber weiter begleitet den Christus, eng verbunden ist damit. Und die aber zum Beispiel, Rudolf Steiner beschreibt das sehr deutlich, wie &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, als so stark der Materialismus aufgekommen ist, so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen seelischen Erstickungstod erlebt&#039;&#039;&#039; hat. &#039;&#039;&#039;Nicht der Christus&#039;&#039;&#039; direkt selber, &#039;&#039;&#039;sondern diese Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, ja, &#039;&#039;&#039;der Seelenleib des Christus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; - in der ätherischen Welt, das Ganze. Und dieses Ereignis, das sich im 19. Jahrhundert abgespielt hat… Und &#039;&#039;&#039;als Folge&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;kam der Michael&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; also namentlich &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Scharen&#039;&#039;&#039;dann &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunter geworfen hat&#039;&#039;&#039;, also große Verdunkelung dadurch auf der Erde. Weil, es ist ja ganz wichtig: Der Michael hat diese Scharen besiegt in dem Sinne, &#039;&#039;&#039;dass wir sie jetzt haben&#039;&#039;&#039;. Also, es ist nichts weniger geworden, sondern er hat sie uns übergeben im Grunde. &#039;&#039;&#039;Das ist die Tat des Michael&#039;&#039;&#039;. Und das ist die richtige Tat des Michael. Also, er macht nichts für uns. Er kann es gar nicht. &#039;&#039;&#039;Er kann den Ahriman nicht besiegen, sondern das ist unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist &#039;&#039;&#039;die Aufgabe jetzt&#039;&#039;&#039; zu sehen hier diese schwarzen Scharen, wenn man so will, einerseits; zu sehen aber andererseits auch, wie da jetzt &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheit, die mit dem Christus verbunden&#039;&#039;&#039; (ist), wie&#039;&#039;&#039;derer Bewusstsein komplett verdunkelt wurde, indem die Menschen&#039;&#039;&#039; halt auf Erden &#039;&#039;&#039;den Materialismus entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie wir&#039;&#039;&#039; eben erstens auch &#039;&#039;&#039;dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039; - oder engelartigen Wesenheit - &#039;&#039;&#039;helfen können&#039;&#039;&#039;, helfen sollen, &#039;&#039;&#039;wie wir da Licht hineinbringen können&#039;&#039;&#039;, das muss alles von uns kommen. Und eine dieser &#039;&#039;&#039;Früchte, dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verdunkelung des Bewusstseins dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, dieser engelartigen Wesenheit… Ihr seht, ich lege immer den Wert auf &amp;quot;engelartiges&amp;quot;, ist nicht ein Engel im klassischen Sinn. Aber was hat das bewirkt? &#039;&#039;&#039;Es hat bewirkt, dass ab dem 20. Jahrhundert die Menschen den ätherischen Christus schauen können&#039;&#039;&#039;. Wäre diese Verdunkelung nicht passiert, könnten wir Menschen nicht den ätherischen Christus schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was heißt den ätherischen Christus schauen, erleben, erfassen, spüren?&#039;&#039;&#039; Also zunächst einmal, das ist der Beginn: &#039;&#039;&#039;spüren, wie die Christus-Kraft in unseren Lebenskräfte wirkt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir durch unsere geistige Arbeit, mit der wir an unserer Seele arbeiten: Dann geht etwas von dieser Kraft, wird vom Christus aufgenommen und &#039;&#039;&#039;wird belebende Kraft in unserem Ätherischen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es wird auch etwas von unserem Ätherischen wirklich &#039;&#039;&#039;zu Lebensgeist umgewandelt&#039;&#039;&#039;. Und das ist eine ganz, ganz starke Kraft. Und &#039;&#039;&#039;zu erkennen, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;verbunden ist mit dem Christus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;damit fängt das Schauen des ätherischen Christus an&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das heißt, wir beginnen diese Kraft, die eigentlich in uns zu wirken beginnt, zu schauen. Das heißt, sie zuerst einmal zu spüren. Ihr müsst jetzt alle nicht warten: &amp;quot;Ah! Wann kommt denn das? Ich habe noch nichts gesehen.&amp;quot; Erstens stellt man es sich meistens falsch vor. Man hat alle möglichen Vorstellungen, wie das sein könnte. Und ich kann euch dazu nur das Eine sagen: &#039;&#039;&#039;So wie man es sich vorstellt, ist es unter Garantie nicht&#039;&#039;&#039;. Wie es wirklich ist, das muss man &#039;&#039;&#039;einfach abwarten&#039;&#039;&#039;. Aber man beginnt &#039;&#039;&#039;diese Lebenskraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmal zu spüren in sich&#039;&#039;&#039;. Diese belebende Kraft und, ja, wo spürt man sie besonders? Oder wo ist sie besonders wichtig? Sicher jetzt bezüglich Krankheit, Gesundheit, aber das ist gar nicht das Wichtigste. &#039;&#039;&#039;Das Wichtigste ist, dass man sie zu spüren beginnt im sozialen Zusammensein&#039;&#039;&#039;. Alles, jede soziale Gemeinschaft, jede wirklich lebendige soziale Gemeinschaft, da ist das Band, sind die Ätherkräfte. Das ist das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Und wenn es mehr ist, ist es auch gut. Aber wenigstens zwei oder drei, damit fängt es an. Drei ist besonders gut, weil, da wird&#039;s dann so richtig lebendig. Da fängt es an in Bewegung zu kommen - und &#039;&#039;&#039;dann lebt etwas von der Christus-Kraft in dieser Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Und das ist diese große Verstärkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, was jeder einzelne Mensch an sich arbeitet, um an seinen Lebenskräften zu arbeiten, das heißt, sich &#039;&#039;&#039;gute Gewohnheiten&#039;&#039;&#039; anzueignen, und das dauert lang, weil alles was Gewohnheit... &#039;&#039;&#039;Gewohnheit&#039;&#039;&#039;ist jetzt so &#039;&#039;&#039;ein Wort, das man missverstehen kann&#039;&#039;&#039;. Aber es wird einfach &#039;&#039;&#039;eine Kraft in uns&#039;&#039;&#039;, die wir selbstverständlich zur Verfügung haben. Wir bemühen uns einmal, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, dass das funktioniert, dass ich nicht immer gleich in Rage komme, wenn mir irgendwas entgegenkommt, was mir halt gerade nicht passt, oder dass ich nicht immer träge bin und mich nichts aufregen kann und mir alles gleichgültig ist - oder was immer auch sonst ist. &#039;&#039;&#039;Daran zu arbeiten, dass das seelische Erleben wirklich angemessen ist dem, was passiert in der Welt&#039;&#039;&#039;, das ist schon schwer genug. Aber wir müssen uns immer wieder von Neuem anheben - und bei jedem Mal entscheidet sich es: Haben wir die Kraft oder nicht? Aber &#039;&#039;&#039;wenn es Lebenskraft wird, wird es zu etwas,&#039;&#039;&#039; was selbstverständlich da ist, &#039;&#039;&#039;was zu unserem Wesen gehört&#039;&#039;&#039; dann, weil wir es durch unsere Ich-Tätigkeit uns angeeignet haben. &#039;&#039;&#039;Es ist Bestandteil geworden unserer Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;die höheren geistigen Wesensglieder&#039;&#039;&#039; sind nicht so wie eine Hülle um das Ich herum. Sie &#039;&#039;&#039;sind eigentlich Bestandteil des Ich&#039;&#039;&#039;. Man könnte eigentlich fast sagen, es ist umgekehrt: &#039;&#039;&#039;Das Ich ist die äußere Hülle, und da drinnen entwickelt sich jetzt das Geistselbst&#039;&#039;&#039; und das gehört zum Ich dazu. Und &#039;&#039;&#039;es entwickelt sich&#039;&#039;&#039;, anfänglich zumindest, &#039;&#039;&#039;der Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dann &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das wirklich lebensspendende, &#039;&#039;&#039;lebensbildende Kraft, vor allem in der Bildung einer lebendigen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gemeinschaft freier Menschen bedarf es keiner Regeln: An der Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten in der nächsten Kulturepoche kann jeder teilnehmen ===&lt;br /&gt;
Und das ist der Schritt, wo ich immer sage: &#039;&#039;&#039;Eine wirkliche Gemeinschaft freier Menschen&#039;&#039;&#039; wird dort entstehen, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Mensch&#039;&#039;&#039; sich ganz stark auf sein Ich stellen kann und &#039;&#039;&#039;aus seinem Ich heraus tätig&#039;&#039;&#039; wird. Und jeder hat einen anderen Impuls. Und das Große ist: Diese Kräfte strömen zusammen - und da ist der &#039;&#039;&#039;Christus mitten drinnen&#039;&#039;&#039;. Und aus dem entsteht was &#039;&#039;&#039;viel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;viel Größeres, als ich alleine machen könnte&#039;&#039;&#039;. Aber dazu muss ich in diese soziale Begegnung kommen. Da entscheidet sich es. Das ist der nächste Schritt, das kann ich nimmer allein meditieren, in meinem Kammerl nur machen, sondern &#039;&#039;&#039;da muss ich wirklich zu den Menschen hingehen und mich mit ihnen austauschen und mit ihnen diesen gemeinsamen Lebensstrom bilden&#039;&#039;&#039;, der gerade reich wird durch die unterschiedlichen Kräfte, die jeder einbringen kann. Also, das ist die Überwindung jeglicher Gleichschaltung. Da geht es nicht drum: &amp;quot;Aha, wir bilden eine Gemeinschaft, wir haben dieses Programm, diese Regeln.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regeln. Wenn das wirklich vollendet ist, gibt es überhaupt keine Regeln&#039;&#039;&#039;, sondern man nimmt einander wechselseitig wahr, spürt die Impulse, die der andere geben kann, nimmt sie auf seine individuelle Art auf und &#039;&#039;&#039;unterstützt&#039;&#039;&#039; damit zugleich, &#039;&#039;&#039;was der andere kann&#039;&#039;&#039; - und so bei jedem. Das ist &#039;&#039;&#039;Zukunftsmusik&#039;&#039;&#039; natürlich noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da sind wir noch ziemlich weit weg davon, &#039;&#039;&#039;aber das sollte spätestens in der nächsten Kulturepoche passieren&#039;&#039;&#039;; bis zu einem gewissen Grad auf jeden Fall sollte das passieren. Das sind dann die Menschen… die das schaffen, &#039;&#039;&#039;die bilden die Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten&#039;&#039;&#039;. Ihr wisst, da ist aber keine Anzahl damit gemeint, sondern eine bestimmte geistige Qualität, die damit verbunden ist. Es geht nicht darum: &amp;quot;Sind es jetzt 144 Tausend- oder kann noch einer dazukommen? Nein, nein, geht nicht.&amp;quot; Na, es können! &#039;&#039;&#039;Wenn es ideal ist, sind es Milliarden Menschen&#039;&#039;&#039;. Und trotzdem haben sie alle diese Qualität &amp;quot;144 Tausend&amp;quot;, über das haben wir schon einmal gesprochen; will ich mich nicht zu sehr verbreiten drüber. Aber das heißt, &#039;&#039;&#039;alles geistige Streben jetzt in unserer Zeit beweist sich in den sozialen Gemeinschaften&#039;&#039;&#039;, die sich bilden, &#039;&#039;&#039;und welchen Charakter haben sie&#039;&#039;&#039;. Sind sie Gemeinschaften immer noch nach dem alten Schlag hierarchisch geordnet irgendwo? Man einigt sich auf ein Programm, das wir alle durchziehen. Also, damit kann man schon wissen: Alles, was &#039;&#039;&#039;Parteiprogramme&#039;&#039;&#039; sind, hat &#039;&#039;&#039;mit dem christlichen Impuls&#039;&#039;&#039; schon einmal &#039;&#039;&#039;grundsätzlich nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, selbst wenn es gute Programme sind. Sondern &#039;&#039;&#039;es geht darum&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass da absolute Freiheit drinnen herrscht&#039;&#039;&#039; und dass jeder seinen Impuls einbringt. &#039;&#039;&#039;Und das Programm ändert sich im Grunde jeden Tag&#039;&#039;&#039; und kann immer wieder korrigierend eingreifen, das ist ganz wichtig. Ist natürlich Zukunftsmusik. Ist jetzt im Grunde noch nicht wirklich zu schaffen. Aber &#039;&#039;&#039;jetzt müssen die ersten Schritte dazu passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es dann in einer ferneren Zukunft &#039;&#039;&#039;Realität&#039;&#039;&#039; werden soll, &#039;&#039;&#039;in der Kulturepoche von Philadelphia, der Bruderliebe, also der nächsten Kulturepoche&#039;&#039;&#039; - oder, um es geschlechtsneutral zu sagen, der Geschwisterliebe oder wie immer man es nennen will. Hängt überhaupt nicht vom Geschlecht ab, hängt nicht vom Alter ab, überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; dann der Kinder, Erwachsene, Greise, Greisinnen: &#039;&#039;&#039;Alles kann teilnehmen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und jeder kann was dazu beitragen&#039;&#039;&#039;, weil jeder besondere Qualitäten hat. Also zum Beispiel, wieder betrifft es unser Thema mit dem Beten sehr stark, was Rudolf Steiner ja wirklich oft, oft, oft, oft ausgesprochen hat: &#039;&#039;&#039;Im Alter kann man segnen, wenn man als Kind beten gelernt hat, die Hände falten gelernt hat&#039;&#039;&#039;, beten gelernt hat. Die Frage ist, nur wie. Und das heißt auch verehren gelernt hat, &#039;&#039;&#039;etwas Höheres verehren gelernt hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auch einen anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, selbst wenn er einen Fehler haben mag, alles. Aber zu sehen, da ist ein Mensch, der hat in seinem Leben… Ja, das Kind wird das noch gar nicht so erfassen können, was der alles getan hat, aber es spürt: Da ist ein Mensch da, der hat was Großes getan in seinem Leben; muss nicht äußerlich groß sein, aber &#039;&#039;&#039;er hat an sich gearbeitet und vor diesem Menschen habe ich Ehrfurcht&#039;&#039;&#039;. Steiner schreibt es oder sagt es so schön: Wo ich fast Scheu habe die Klinke zu berühren zu der Tür, wo der dahinter vielleicht sein Zimmer hat oder was, dort hinein zu gehen, wo ich mit einer heiligen Ehrfurcht hineingehe. Weil ich mir bewusst bin, na, &amp;quot;bewusst&amp;quot;, als Kind bin ich es mir noch nicht bewusst, aber unbewusst ist es dann noch, aber &#039;&#039;&#039;damit bereite ich vor, später die Kraft des Segnens haben zu können&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und segnen heißt auch nicht jetzt irgendein Sprücherl aufsagen: &amp;quot;Und ich segne dich&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wo mandurch das, was man geworden ist - und zwar gerade im Ätherischen geworden ist - geradezu heilsame Kräfte auf seine Umgebung ausströmt&#039;&#039;&#039;. Und wenn man sein Leben anschaut, wird man sich vielleicht erinnern können: Da gibt es &#039;&#039;&#039;immer wieder mal Menschen&#039;&#039;&#039;, wenn die hereinkommen in eine Gemeinschaft oder wo: Es geht von ihnen eine, ja, segnende Kraft aus. &#039;&#039;&#039;Wenn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt, ist plötzlich die ganze Gemeinschaft harmonisch&#039;&#039;&#039;. Irgendwie wirkt es einfach, weil die, man würde sagen, eine gute Ausstrahlung haben. Aber im Grunde liegt es daran, dass er diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte relativ stark entwickelt&#039;&#039;&#039; hat und &#039;&#039;&#039;lebensspendende Kraft jetzt in das soziale Geschehen hineintragen&#039;&#039;&#039; kann. Dazu muss er gar nichts äußerlich tun, also er muss nicht einmal irgendeine Segengeste machen; die hat mehr symbolischen Charakter. Aber &#039;&#039;&#039;es wirkt durch das, was dieser Mensch geworden ist in seinem langen, langen Leben&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;dazu gehört, dass ich als Kind verehren gelernt habe&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;in so ganz kindlicher Naivität&#039;&#039;&#039;verehren gelernt habe. Nicht grübeln: &amp;quot;Ja, ist der das überhaupt wert - oder, na, das ist auch so ein blöder Mensch wie ich.&amp;quot; Na, das denkt sich ja zum Glück das Kind gar nicht, außer es wird von den Eltern verzogen irgendwo, weil natürlich nehmen die Kinder das an, wenn jetzt die Eltern sagen: &amp;quot;Mmh, der ist auch nichts im Grunde, ist auch nur ein Mensch wie ich.&amp;quot; Also, &#039;&#039;&#039;diesen Blick zu lernen&#039;&#039;&#039;, zu schulen auch, &#039;&#039;&#039;für Menschen, die dieser Verehrung wert sind&#039;&#039;&#039;. Aber Verehrung heißt eben nicht jetzt: Anbeten wie einen Götzen oder was. Heißt auch nicht jetzt: &amp;quot;Ach, ich nehme alles von dir auf und tue selber nichts, weil ich kann&#039;s ja gar nicht.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich kann diesen Impuls aufnehmen, aber tun muss ich selber&#039;&#039;&#039;. Was entscheidend ist, ist nicht, was ich aufnehme, solange ich nicht selber was tue damit… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Schritt, den ich selber mache, wo ich sage: &amp;quot;Das ist mein Beitrag.&amp;quot; Egal wie klein, winzig der ist; wo ich es eigenständig sage, wo ich es eigenständig tue, aus meinem heraus, &#039;&#039;&#039;aus eigener Verantwortung heraus&#039;&#039;&#039; tue. Und selbst wenn ich mal daneben liege damit: ganz egal, es kommt auf dem Weg, ich muss tätig werden dabei. Und da seht ihr, man könnte sagen: &#039;&#039;&#039;Das Karma des Betens, das gute Karma des Betens, des richtigen Betens, ist, dass ich dann später segnen kann - alleine durch meine Anwesenheit&#039;&#039;&#039;. Das genügt im Grunde schon. Und eben genau das ist das, &#039;&#039;&#039;was man&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;als Kind wahrnehmen kann&#039;&#039;&#039;, unbewusst noch, aber man spürt: &#039;&#039;&#039;Da ist ein Mensch, der strahlt etwas aus&#039;&#039;&#039;, man sagt sich das nicht in Gedanken, aber man spürt es einfach. Etwas, was ich als groß, als starke Kraft empfinde und von dem ich innerlich empfinde: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;So etwas möchte ich auch einmal können.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das geht nur, wenn ich nicht sage: &amp;quot;Jetzt bin ich schon so groß, der interessiert mich gar nicht, ich bin ja selber größer.&amp;quot; Sondern wo ich sage: &amp;quot;Jetzt trinke ich noch ganz von deiner Kraft, aber es ist mir ein Beispiel, ein Zeichen dafür, &#039;&#039;&#039;eine Anregung, dass ich etwas aus dem mache, was ich als kleines Kind aufgenommen habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039;, dass ich diesem Menschen begegnet bin und &#039;&#039;&#039;dass ich ihm&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;der richtigen, seelisch offenen Haltung begegnet bin&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das heißt Ehrfurcht haben, Verehrung haben. Das heißt nicht Götzenanbetung, überhaupt nicht. Ganz und gar nicht. Und im Laufe des Lebens wird man, wenn es gut läuft, auch in gewisser Weise noch ein bisschen ebenbürtiger dem verehrten Menschen, weil ich etwas aus dem Impuls gemacht habe. Das heißt, ich nähere mich dem, was er halt vielleicht schon noch viel mehr entwickelt hat, aber ich beginne, mich auch dorthin zu entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und wenn das nicht passiert, passiert gar nichts Fruchtbares&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen ===&lt;br /&gt;
Also, das nur so als Hinleitung einmal dazu, dass das &#039;&#039;&#039;Beten im christlichen Sinn&#039;&#039;&#039; nichts ist, wo ich mir erwarte: Irgendwer macht was für mich; ich brauche es nicht zu tun. Sondern es geht um &#039;&#039;&#039;die Bitte darum, dass ich mir meiner Kraft bewusst werde&#039;&#039;&#039; in mir &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; (sie) - egal unter welchen Einschränkungen ich leide - trotzdem &#039;&#039;&#039;etwas davon rege machen kann&#039;&#039;&#039;. Um das geht es. &#039;&#039;&#039;Und gerade dadurch erfüllt sich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;, gerade dadurch. Und wie gesagt, &#039;&#039;&#039;es geht selbst in der ärgsten Beschränkung&#039;&#039;&#039;. Ich kann im Gefängnis in Ketten liegen - und es geht. Ich kann ans Krankenbett gefesselt sein - und es geht. In der Art, wie ich zum Beispiel mit der Situation umgehe, da kann sehr viel drinnen liegen. Ich kann sagen: &#039;&#039;&#039;Es wird geschehen, was geschehen soll. Das heißt, ich komme in Einklang mit meinem Schicksal, auch wenn es tödlich endet&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das Leben endet meistens tödlich, an dem kommen wir sowieso nie vorbei; und der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn ich das, was ich erfüllen kann in meinem Erdenleben, in diesem Erdenleben, erfüllt habe. Und dann ist es im Grunde Zeit zu gehen. Dann… aber dazu gehört Größe. Ich meine, dazu gehört Größe. Ich meine, es lässt sich sehr bequem reden… Wenn das vielleicht noch ein paar Jährchen weit weg ist, redet sich leichter drüber, als wenn man schon in den letzten Zügen liegt. Aber da den Frieden zu finden, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Es ist in Ordnung, es geschehe, wie es geschehen soll&#039;&#039;&#039;. Ich wehre mich nicht dagegen. Das heißt nicht, jetzt den Lebenswillen aufgeben, überhaupt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es heißt, dann nicht mit Krampf sich an etwas klammern, was einfach keinen Sinn mehr macht&#039;&#039;&#039;, sondern wo eigentlich schon &#039;&#039;&#039;alles drüben wartet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben&#039;&#039;&#039;, mitbringen, &#039;&#039;&#039;hinauftragen&#039;&#039;&#039;. Wo wir da so richtig… wenn wir da durchgehen durch die ganze geistige Welt, muss man ja sehen, wenn wir uns wirklich etwas erarbeitet haben in diesem Sinne, &#039;&#039;&#039;jubiliert die ganze Welt der Hierarchien&#039;&#039;&#039; im Grunde bis zu den höchsten hinauf. &#039;&#039;&#039;Wenn wir da durch diese ganzen Sphären durchgehen, ist das ein Licht, das wir mitbringen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zeigt&#039;&#039;&#039; ihnen schon zumindest einmal, &#039;&#039;&#039;was das ist, was der Mensch aus seiner Freiheit tun kann&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was sie in dieser Form noch nicht tun können&#039;&#039;&#039;. Damit bringen wir ein Licht hinein von etwas, was ihnen auf anderem Weg noch nicht zugänglich ist. Sie können es nur an unserem Beispiel sehen. Und &#039;&#039;&#039;damit können wir&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark eben &#039;&#039;&#039;auch für die Engelwesenheiten - bis zu den höchsten Hierarchien hinauf - etwas tun&#039;&#039;&#039;: Mit dieser Fackel sozusagen, die wir durch unser Ich entzündet haben, da in den Himmel hinaufzusteigen. Und &#039;&#039;&#039;daher ist es aus geistiger Sicht überhaupt nicht stimmig dann zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Nein, ich will noch nicht, &#039;&#039;&#039;ich will noch da unten bleiben&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und klammere mich da ganz verbissen und leide fürchterlich drunter, weil, &#039;&#039;&#039;wenn ich sage: &amp;quot;Es geschehe, was geschehen soll&amp;quot;, ist das eigentlich vorbei&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so oder so sein. &#039;&#039;&#039;Es kann ja dann wieder gut gehen&#039;&#039;&#039; im Sinne von: &#039;&#039;&#039;Vielleicht habe ich&#039;&#039;&#039; dann&#039;&#039;&#039;trotzdem noch zehn Jahre und gehe durch die Krise&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039;. Aber es ist in diesem Moment einfach: &#039;&#039;&#039;Ich ergebe mich in den göttlichen Willen, der aber zugleich der Wille meines wirklichen Ichs ist&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, das wirkliche Ich weiß, wann es Zeit ist zu gehen, nur unser Ego unten weiß es oft nicht und glaubt: &amp;quot;Na, jetzt noch nicht.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039;, und sei es mit 110 Jahren oder wann, &#039;&#039;&#039;kommt der Moment, wo es Zeit ist&#039;&#039;&#039;. Und oft ist dann nicht einmal da der Wille da - oder es ist schon Lebensverdruss. Das ist es aber auch nicht. Sondern, sozusagen, entfliehen zu wollen, zu sagen: &amp;quot;Gott sei Dank ist es endlich alles… es ist eh schon so mühsam. Gott sei Dank ist es schon zu Ende, jetzt.&amp;quot; Das ist auch nicht die richtige Einstellung. Ist alles verständlich. Aber &#039;&#039;&#039;zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Das ist ein Weg&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;von dem ich erkenne, dass das zu meinem Weg dazugehört&#039;&#039;&#039;, diese Dinge zu durchleben, &#039;&#039;&#039;und mit der Kraft, die ich mir daran entwickle, hinüberzugehen und dann gestärkt&#039;&#039;&#039; durch diese Impulse dann irgendwann &#039;&#039;&#039;in die nächste Inkarnation herunterzukommen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Weil, man lernt unheimlich viel. Ich weiß, das ist &#039;&#039;&#039;eine übermenschliche Forderung, das durchzuziehen&#039;&#039;&#039;. Na ja, weil, unser Ego jedenfalls wird es so empfinden: &amp;quot;Das kann ja kein Mensch leisten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es geht ja auch wirklich immer nur drum, danach zu streben, es zu leisten&#039;&#039;&#039;. Wir werden oft scheitern und ab und zu gelingt es einem wirklich durchzugehen und loszulassen im richtigen Zeitpunkt: &#039;&#039;&#039;Weder das Leben zu fliehen, weil es zu mühsam ist, noch sich zu klammern dran, obwohl eigentlich schon die Zeit um ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach &#039;&#039;&#039;mit Gott und sich selbst ins Reine gekommen zu sein&#039;&#039;&#039; und zu erkennen: &#039;&#039;&#039;Dieser Wille ist eins&#039;&#039;&#039;. Wenn es dann… Es heißt ja auch das Christus-Wort: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist damit gemeint &#039;&#039;&#039;nicht der Wille des Ego&#039;&#039;&#039;. Das will was anderes, vielleicht. Aber das wirkliche Ich, in dem Fall das makrokosmische Ich des Christus, das eben ganz im Einklang mit dem Vater ist: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille des Vaters ist der Wille des Christus&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht mehr unterscheidbar, nicht mehr trennbar von einander. Die Wirkungsstätte ist vielleicht eine andere, aber es ist ein und derselbe Wille. &#039;&#039;&#039;Und so ist es aber mit unserem Ich im Kleinen auch&#039;&#039;&#039;. Wir haben halt noch sehr wenig beizutragen, aber das wird mehr werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ist das Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das uns den Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dazu zeigt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und das ist &#039;&#039;&#039;gebaut&#039;&#039;&#039; auf den bewussten Menschen, &#039;&#039;&#039;auf den ganz Ich-bewussten Menschen&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht etwas… Ich meine, was sofort also falsch wird, wenn man es so wie eine alte Gebetsleier oder was, &#039;&#039;(Wolfgang murmelt dabei)&#039;&#039; man murmelt’s runter - und erwarte mir, jetzt passiert irgendwas, irgendwer tut was jetzt für mich. Sondern, &#039;&#039;&#039;wo ich mich ganz bewusst mit jedem Wort, mit jedem Gedanken, der da drinnen ist, verbinde&#039;&#039;&#039;. Ich sage bewusst jetzt &amp;quot;mit jedem Gedanken, der drinnen ist&amp;quot;. Das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;im Originaltext&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen oder was - oder auch noch in der lateinischen Übersetzung auch - &#039;&#039;&#039;noch eine relativ starke mantrische Kraft&#039;&#039;&#039;. Ist in Ordnung, &#039;&#039;&#039;aber die ist eigentlich nicht das Wesentliche&#039;&#039;&#039; daran. Sondern, das Wesentliche dran ist, dass ich mit ganz wachem, klaren, denkenden Bewusstsein drinnen bin - ohne irgendeine Sentimentalität, ohne irgendeine Frömmelei oder was. Das sind alles Kräfte, die total entgegen wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man auch… Also, &#039;&#039;&#039;es kann das Beten auch sehr missbraucht werden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Widersacher missbrauchen es&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark. Und &#039;&#039;&#039;vieles&#039;&#039;&#039;, was sich abspielt &#039;&#039;&#039;in den, ich sage einmal, &amp;quot;Gebetshäusern&amp;quot; oder sonst was, entspricht nicht dem, was es sein sollte&#039;&#039;&#039;; ist eigentlich unheimlich selbstgefällig. Man fühlt sich heilig und gut, wenn man das jetzt herunterleiert - und im Grunde aber gar nicht wirklich mit voll wachem Ich-Bewusstein und vollem Bewusstsein der Verantwortung, die ich in meinem Ich dafür habe, für jedes Wort dieses Gebetes, das ich spreche oder auch nur denke im Innerlichen, &#039;&#039;(dabei bin).&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gerade das christliche Gebet überhaupt, das muss nicht notwendigerweise laut gesprochen werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Hilfe, aber es soll eigentlich innerlich gedacht werden, mitgedacht werden. Und darin liegt die Kraft, ja, auf diesem Wege immer weiter zu kommen. Es hat eine ganz starke geistige Kraft dieses Gebet drinnen; &#039;&#039;&#039;es ist eigentlich ein Schulungsweg für sich&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Gar nicht so viel: da dieses Mantra und jenes, und jene Imagination und dieses Bild und jenes… &#039;&#039;&#039;Allein das Vaterunser eröffnet Welten&#039;&#039;&#039;. Eröffnet Welten. Und das ist… &#039;&#039;&#039;Gebet und Meditation geht da in eins im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht trennbar voneinander. Gerade das gibt dem Vaterunser auch die Kraft, dass es im Grunde &#039;&#039;&#039;in jeder Übersetzung, sofern sie den Gedankengehalt dieses Gebetes mitnimmt, wirksam&#039;&#039;&#039; werden kann. Eben ganz anders gegenüber alten Mantren, die ganz gebunden dran sind an die Sprache, in der sie ursprünglich verfasst sind. Weil, in einer anderen Sprache ist eben der Lautcharakter, der Klangcharakter, der Rhythmus, der Kräfte eben - aber eben nur halb bewusst oder traumbewusst locker - noch drinnen. Es kann eine Übersetzung sein, die eben jetzt ganz weggeht von dem mantrischen Charakter und nur mehr in der Gedankensprache drinnen lebt. &#039;&#039;&#039;Und dann, wenn ich das lebendig denke, dieses Gebet, dann kann ich den Text ausweiten&#039;&#039;&#039;. Der kann länger werden, viel länger werden, weil, er ist eigentlich der Keim für etwas, was ich weiterdenke und heraushole drinnen. Weil, es ist so wie ein Keim, der in uns gelegt ist, der zum Blühen gebracht werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I ===&lt;br /&gt;
Naja, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, Rudolf Steiner hat das ja so schön… ja, &amp;quot;übersetzt&amp;quot; kann man eben nicht sagen: &#039;&#039;&#039;Das esoterische Apostel Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Schauen wir uns das einmal an. Es ist länger als die gewohnte Fassung des Vaterunsers. Und man wird alles wiedererkennen, aber es ist ganz, ganz anders formuliert. Das hat &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;… ganz genau kann man es nicht datieren, aber &#039;&#039;&#039;1913&#039;&#039;&#039; wird es gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Also noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist es gegeben worden&#039;&#039;&#039;. Und da sind sehr interessante Dinge drinnen: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon mal ein ganz gewichtiger Satz. Und klingt irgendwie schon &#039;&#039;&#039;ganz anders als &amp;quot;Vaterunser im Himmel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Nicht, dass das falsch wäre, aber es gibt noch ganz &#039;&#039;&#039;neue Perspektiven&#039;&#039;&#039; dazu, auf die man vielleicht so gar nicht kommen würde. &#039;&#039;&#039;Die liegen aber drinnen in dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht was dazu, gedacht als: Ja, jetzt hat das der Steiner ausgeschmückt irgendwo, damit es netter wird und umfangreicher. Sondern, &#039;&#039;&#039;es liegt im Originalgebet drinnen&#039;&#039;&#039; - wenn ich es in diesem christlichen Sinne verstehe, dass &#039;&#039;&#039;es appelliert an das freie Ich&#039;&#039;&#039;. Dann ist es ganz klar. Weil, sonst könnte ich es noch missverstehen: &amp;quot;Unser Vater im Himmel, ja, da oben. Ich schaue, bitte, bitte, hilf mir und mach für mich.&amp;quot; Und das ist es absolut nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;es ist der Appell&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; diese göttliche Kraft, &#039;&#039;&#039;die höchste göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser Ich regsam wird&#039;&#039;&#039;. Also daher:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In unserem innersten Wesen&#039;&#039;&#039; - und das &#039;&#039;&#039;bei jedem Menschen&#039;&#039;&#039;. Dort ist er zu finden. Da ist der Himmel zu finden &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf sich)&#039;&#039; irgendwo, ich will es jetzt nicht räumlich angeben, aber brauchen wir nicht irgendwo da draußen suchen. Primär mal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wenn wir das erfassen, dann ist… &#039;&#039;&#039;dieses Erfassen schon ist diese Verherrlichung und Lobpreisung&#039;&#039;&#039;; wenn wir diesen Sinn des Vaterunsers so verstehen, wenn wir es so erfassen, uns dessen ganz bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Dort wird’s Realität&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich in Gedanken in das alles vertiefen, aber ich muss daraus auch Taten… es &#039;&#039;&#039;können scheinbar kleine bescheidene Taten sein&#039;&#039;&#039;, es können &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur Worte&#039;&#039;&#039; sein, die ich zu wem spreche, &#039;&#039;&#039;aber ich muss tätig werden&#039;&#039;&#039; damit. Es ist nichts, was ich - jetzt sage ich es jetzt einmal recht locker - was ich konsumieren kann: &amp;quot;Ah! der liebe Gott schenkt mir das, danke&amp;quot;, und jetzt gehe ich wieder befriedigt nach Hause. Sondern, &#039;&#039;&#039;es ist eine Aufgabe, die ich habe, tätig zu werden&#039;&#039;&#039; damit: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Das heißt, so wie ich alltäglich durch die Welt gehe, wie ich anderen Menschen begegne. Jedem! Wurscht, dem kleinsten, dem größten, dem unsympathischsten, wie auch immer. Dort entscheidet’s sich. Daher, &#039;&#039;&#039;Christentum und Anthroposophie als ein Weg zu einem ganz bewussten Verständnis des Christentums&#039;&#039;&#039; heißt, in jedem, in jeder menschlichen Begegnung, aus dem heraus zu arbeiten oder es zu versuchen zumindest. Und wir werden scheitern. Wir werden immer wieder scheitern auch dabei. Das gehört dazu. Das soll uns nicht kleinmachen. &#039;&#039;&#039;Es braucht sich niemand jetzt schämen&#039;&#039;&#039;, im schlechten Sinn schämen, &#039;&#039;&#039;weil er schon wieder gescheitert ist&#039;&#039;&#039;. Es heißt nur: Und beim nächsten Mal probiere ich es wieder und irgendwann &#039;&#039;&#039;nach dem hundertsten Mal funktioniert&#039;&#039;&#039; es einmal - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eine Sonne geht auf. Eine wirkliche Sonne geht auf. &#039;&#039;&#039;Ein geistiges Licht geht auf&#039;&#039;&#039;, das nicht nur mich weiterbringt und mir einen weiteren Umkreis erleuchtet, sondern auch dem anderen oder den anderen, denen ich so begegnet bin, eben wirklich christlich begegnet bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da brauche ich keine kirchliche Formalität dazu&#039;&#039;&#039;, gar nichts. Es geht nicht drum, dass ich irgendeine Regel beachte, die irgendwo steht, sondern &#039;&#039;&#039;die Regel kommt aus mir&#039;&#039;&#039;. Das ist gerade der Witz daran, dass sie aus mir fließt. In dieser individuellen Situation. Natürlich, &#039;&#039;&#039;die Kirche und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der kirchliche Kultus und alles sind Hilfsmittel&#039;&#039;&#039;, um uns auf diesen Weg zu bringen. Und im Kultus liegt eine Kraft drinnen, die uns unterstützt dabei, aber wenn ich mich nur darauf  verlasse: &amp;quot;Der Kultus macht das schon für mich, der wirkt halt in mir, und das wird schon werden.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Irgendwann muss aber der Moment kommen, wo ich bewusst&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ergreife und&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;bewusst selber tue&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, wo ich das, was der Kultus mir an Impulsen gibt, bewusst ergreife und dann aus meinem Ich, aus Freiheit heraus, umsetze im Leben. Wieder in den ganz kleinen, alltäglichen Begegnungen fängt es an. &#039;&#039;&#039;Nie geht es drum, jetzt irgendwelche weltbewegenden Taten zu setzen, die von heute auf morgen die Welt aus den Angeln heben&#039;&#039;&#039;. Wir heben sie aus den Angeln gerade in den kleinen Dingen. Das sind die wirklichen Sensationen: &#039;&#039;&#039;Wo man vorher gleichgültig an einem Menschen vorbeigegangen ist, jetzt nicht mehr gleichgültig vorbeigeht&#039;&#039;&#039;. Und vielleicht ist es nur ein Blick oder nur ein paar Worte - und dann leuchtet die Sonne auf. Da leuchtet die Christus-Sonne für den Moment auf. So, jetzt geht&#039;s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, &#039;&#039;&#039;der Impuls ist der Ich-Impuls, der uns verliehen worden ist&#039;&#039;&#039;. Der ist in unser Innerstes, in unser &#039;&#039;&#039;innerstes Gemüt&#039;&#039;&#039;, in das Innerste unseres Wesens hinein verlegt. &#039;&#039;&#039;Dort ist der Kern dieses Ichs&#039;&#039;&#039;. Und aus dem heraus müssen wir tätig werden. Dann sind wir erst wirklich christlich. Und das ist in uns. &#039;&#039;(Jemand aus dem Zuhörerkreis niest. Gesundheit)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil III: Hineinarbeiten in unsere Lebenskräfte und dabei eine Verstärkung durch den Christus erhalten ===&lt;br /&gt;
So, jetzt geht&#039;s weiter:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Das Brot des Lebens&amp;quot;. &amp;quot;Die Nahrung des Geistes&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, steht da drin. &#039;&#039;&#039;Da kommt so deutlich heraus&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die innere Seite&#039;&#039;&#039; dessen. Weil, das Brot… also so wie das Vaterunser &#039;&#039;&#039;herkömmlich&#039;&#039;&#039; übersetzt wird, gesprochen wird, &#039;&#039;&#039;steht das Brot zunächst&#039;&#039;&#039; einmal für den physischen Leib, aber &#039;&#039;&#039;für den physischen Leib, der von den Lebenskräften erfasst wird&#039;&#039;&#039;. Und da kommt jetzt sehr deutlich heraus, &#039;&#039;&#039;dass wir aber was dazu beitragen können&#039;&#039;&#039;, sollen, dann wird es erst richtig. Also, &#039;&#039;&#039;dass es wirklich das Brot des Lebens wird&#039;&#039;&#039;, ein physischer Leib, der aus den durchchristeten Lebenskräften heraus gestaltet wird; das heißt, &#039;&#039;&#039;aus den Lebenskräften&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo wir bereits begonnen haben hineinzuarbeiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;und die verstärkt sind durch den Christus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Und das alles bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: Diese Kraft liegt da drinnen, im Ich drinnen mit dem Christus vereint - mit dem &#039;&#039;&#039;Vatergott&#039;&#039;&#039; vereint, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Auch der ist&#039;&#039;&#039; nicht dort draußen - oder &#039;&#039;&#039;nicht nur dort draußen&#039;&#039;&#039;. Er ist auch da drinnen zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst ===&lt;br /&gt;
Weiter geht es: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also: &amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Habt ihr den Satz verstanden? Er ist schwierig&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also, das heißt: Von anderen Menschen, durch die Widersacher, sonst was, sind Sünden an unserem Wesen begangen worden. &#039;&#039;&#039;Da ist was zerstört worden - und der Ausgleich ist unser Erbarmen an anderen&#039;&#039;&#039;. Nicht jetzt: &amp;quot;Hähhh, da ist alles weh in uns! Und bitte, wie bringe ich das wieder in Ordnung?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich bringe es dadurch in Ordnung, dass ich Erbarmen den anderen gegenüber bringe&#039;&#039;&#039;. Dadurch heile ich diese Wunden. Ich kümmere mich nicht drum: Wie kann ich das alles reparieren? Wo ist die Hilfe, dass das wieder in Ordnung kommt? &#039;&#039;&#039;Es kommt in Ordnung dadurch, dass ich meine Kraft aufwende, Erbarmen den anderen, Verzeihen auch den anderen gegenüber zu bringen&#039;&#039;&#039;. Selbst meinem ärgsten Feind. Was bitte nicht immer heißt, ich lasse jetzt jeden gewähren: &amp;quot;Ja, mach alles kaputt, ich verzeihe dir.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich muss vielleicht auch Stopp sagen bei manchen&#039;&#039;&#039;, weil es auch andere betreffen könnte und zerstörerisch wirken könnte. &#039;&#039;&#039;Aber wichtig ist&#039;&#039;&#039;: Wie stehe ich innerlich dazu? Stehe ich aus Hass, aus Verzweiflung, &amp;quot;ach du Böser, und das verzeihe ich dir nie, das kann ich nie vergessen&amp;quot;, sondern wo ich sage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe es dir, aus tiefstem Herzen&#039;&#039;&#039; heraus verzeihe ich es dir. Ich sehe, dass du halt eben ergriffen bist durch die Widersacher.&amp;quot; Was ja letztlich der Fall ist, weil, aus seinem Ich heraus würde er das ja nicht tun, aus seinem wirklichen Ich, aber er tut es, indem er halt bewusst oder unbewusst mit den Widersachern verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Und ich bringe dieses Verzeihen allen Menschen entgegen, auch meinem größten Feind&#039;&#039;&#039; gegenüber. Ich versuch&#039;s zumindest. Auch wieder: Es wird nicht immer gelingen, bei Gott, nicht immer. Aber der schlechteste Weg wird sein, wenn ich ewig nachtragend bin, weil mir vielleicht einer mal ein böses Wort gesagt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die können ein Leben lang nachtragend sein und in Wahrheit nicht bereit sein zu verzeihen. Und das ist schlecht. Damit schadet man dem anderen und sich selbst aber auch. Aber man muss auch wissen, dass &#039;&#039;&#039;das Verzeihen muss eines sein, das wirklich aus dem tiefsten Herzen heraus kommt&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es oberflächlich sage: &amp;quot;Ja, ich verzeihe dir. Eigentlich weil… lass mich in Ruhe, ich will nichts mehr von dir wissen. Ja, ich verzeihe dir und du interessierst mich eigentlich nicht mehr.&amp;quot; Sondern, verzeihen heißt eigentlich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich schenke dir meine ganze Kraft, damit du, was du vielleicht wirklich schlecht gemacht hast, dass du den Weg findest, in dir selber diesen Fehler gutzumachen, den Ausgleich für dich zu finden.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Um das geht es eigentlich. Also, so weit geht das: Die Anteilnahme auch für den, der mir tief geschadet hat, von dem weiß ich oder sehe ich sogar, der ist besessen von dem Bösen irgendwo drinnen und aus dem heraus agiert er. Aber gerade dem verzeihe ich. &#039;&#039;&#039;Und da ist eine Kraft in mir wirksam&#039;&#039;&#039;. Es ist keine Gleichgültigkeit. Ich kann sagen: &amp;quot;Okay. Ich will dich nicht mehr sehen und ich tue dir jetzt nichts mehr, und ich wehre mich nicht mehr gegen irgendwas, aber ich gehe einfach.&amp;quot; Nein, sondern &#039;&#039;&#039;ich nehme Anteil. Ich leide eigentlich mit mit dir, dass du so gefangen bist von den Widersachern&#039;&#039;&#039;, dass sie dich zu dem bringen, was ich dir aber jetzt verzeihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, aber &#039;&#039;&#039;auch in gleichem Ausmaße sich selbst verzeihen zu können, wenn man Fehler begangen hat&#039;&#039;&#039;, wenn man ungerecht zu anderen Menschen war, wenn man ihnen vielleicht was ganz Schreckliches sogar angetan hat. Und dann nur zu sagen: &amp;quot;Mea culpa, mea maxima culpa, ich bin so böse&amp;quot;, ist einmal gut, als erster Schritt bewusst zu werden: Das war nicht in Ordnung. Aber das ist noch lange nicht das Ende des Weges. Das Ende des Weges ist, auch mir verzeihen zu können und &#039;&#039;&#039;zu sagen:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Gut, es ist für mich aber die Aufforderung, &#039;&#039;&#039;probiere ich es, beim nächsten Mal besser zu machen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und &#039;&#039;&#039;nicht: Jammere ewig drüber&#039;&#039;&#039;, was du in der Vergangenheit verfehlt hast. Weil, im Grunde führt dich das keinen Schritt weiter. Also, sich auf den Weg machen. Das ist da drinnen. So. Also, das heißt: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht’s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und jetzt geht’s noch weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;...denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns &#039;&#039;&#039;durch das Licht deiner Erkenntnis&#039;&#039;&#039; sicher herausführen wirst.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Aber &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;genau dieses geistige Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt&#039;&#039;&#039;. Aus dem strahlt das göttliche Licht aus. Und wenn wir aus diesem Licht heraus arbeiten, ja, &#039;&#039;&#039;dann werden&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;die Versucher alles daran setzen&#039;&#039;&#039;, an uns heranzukommen und versuchen, &#039;&#039;&#039;uns zu verderben&#039;&#039;&#039;. Aber das Interessante ist gerade: Sie können es auch nur in dem Maße, in dem wir die Gegenkraft entwickelt haben. Und je mehr wir sie entwickeln, desto mehr stürmen sie an. Aber wir müssen eben unser Licht immer mitsehen dabei. Dann werden wir nicht in Angst und Schrecken verfallen vor dem Ansturm der Widersacher, der immer größer wird. &#039;&#039;&#039;Es ist eine innere Notwendigkeit, dass, je mehr ich mich geistig entwickle, desto stärker wird der Ansturm&#039;&#039;&#039;. Und wir sind, noch einmal gesagt, &#039;&#039;&#039;wir sind die, die mit diesen Widersachern fertig werden müssen&#039;&#039;&#039;. Niemand anderer. &#039;&#039;&#039;Auch nicht der Michael&#039;&#039;&#039;. Ja. Er kommt mit seinem Schwert oder mit seinem Speer, oder was immer es ist, und wirft sie zu uns. Das war der Punkt. Wir, wir sind die Einzigen, die das bewältigen können. &#039;&#039;&#039;Wir können es, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;. Weil, den Entschluss dazu, müssen wir aus der Freiheit heraus fassen und das ist natürlich oft unbequemer als den Widersachern zu folgen. Aber dann kommen wir halt von unserem Weg der Freiheit ab. Und dazu ist notwendig &#039;&#039;&#039;&amp;quot;das Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;Gott erkennt es mit uns - oder wir mit ihm&#039;&#039;&#039;. Es ist beides eins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sagte &#039;&#039;&#039;Jakob Böhme&#039;&#039;&#039; so schön? &amp;quot;Gott und ich sind eins im Erkennen.&amp;quot; Im Kleineren hat es der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena&#039;&#039;&#039; mit dem Engel so gesagt: &amp;quot;Das Erkennen des Engels ist zugleich mein Erkennen und umgekehrt. Ich bin, indem mich der Engel erkennt, und der Engel ist, indem ich den Engel erkenne.&amp;quot; Und das ist dann die höchste Stufe: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da gibt es keine Trennung. Gibt es keine Trennung mehr. Ja, in diesem bestimmten Aspekt eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir haben sicher nicht jetzt den ganzen Umfang der göttlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, brauchen wir aber nicht. Aber das, &#039;&#039;&#039;was wir in der Situation brauchen, das wird uns zugänglich&#039;&#039;&#039;. Und das ist das Licht, gegen das kein &#039;&#039;&#039;Versucher&#039;&#039;&#039; ankommen kann, sondern wo er durchdrungen &#039;&#039;&#039;wird von dem Licht, durchlichtet&#039;&#039;&#039; wird &#039;&#039;&#039;von uns&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist Erlösung der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Also namentlich… ja, es gilt für die luziferischen schon, weil dieses Licht… &#039;&#039;&#039;Luziferische Wesen sind ja auch was sehr Lichvolles, aber es ist ein anderes Licht&#039;&#039;&#039;; es ist ein Licht, das gegenüber diesem Licht Dunkelheit ist, in Wahrheit, das wir von da ausstrahlen können. Und indem wir den Luzifer teilhaben lassen können an unserem Licht, diesen Impuls aufzunehmen, dass &#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039; mal richtig &#039;&#039;&#039;lernt, was Licht ist&#039;&#039;&#039; - und dann wirklich seinem Namen erst so wirklich gerecht wird: &amp;quot;Luzifer&amp;quot;, der Lichtträger. Das, &#039;&#039;&#039;was er&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;jetzt trägt, ist ein Abglanz des Lichtes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;lernt er das richtige Licht kennen und wird eingeladen, mit dieser Kraft zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das ist seine Erlösung&#039;&#039;&#039; letztlich, wenn das wirklich einmal restlos gelingt. Und alles andere ist eben nur Schein und Täuschung, &amp;quot;denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung&amp;quot;. Also, &#039;&#039;&#039;das ganze riesige Brimborium, das die Widersacher machen&#039;&#039;&#039;, um uns in ihre Fänge zu kriegen, und vor dem man so schlottern kann - oder so verführt wird hinauf ins Luziferische, wie auch immer - &#039;&#039;&#039;das ist alles Schein und Täuschung in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wir haben Angst davor, weil wir uns unserer Kraft gar nicht bewusst sind&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VI: Wir können den Widersachern unser Licht entgegentragen ===&lt;br /&gt;
Die ganze göttliche Kraft steht uns zur Verfügung. Und daher der erste Satz: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. Ja, &#039;&#039;&#039;eigentlich suchen wir&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;die Begegnung&#039;&#039;&#039; mit dem Versucher, &#039;&#039;&#039;mit dem Widersacher, um ihm dieses Licht zu geben&#039;&#039;&#039; nach dem Maß unserer Kraft, die wir jetzt haben. Natürlich geht’s jetzt nicht drum, dass wir es gleich übernehmen und sagen: &amp;quot;Jetzt wird gleich… morgen wird der Luzifer erlöst - und dann haben wir’s.&amp;quot; Das wird nicht funktionieren. Das ist ein weiter, weiter Weg noch. Aber Schritt für Schritt geht es. &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt können wir den Widersachermächten dieses Licht&#039;&#039;&#039; - ich sage einmal - anbieten, &#039;&#039;&#039;entgegentragen&#039;&#039;&#039;, in ihr Wesen sogar tragen, sie zu durchlichten, und &#039;&#039;&#039;dann müssen sie schauen, was passiert&#039;&#039;&#039; dabei. &#039;&#039;&#039;Dann geht ihnen das Bewusstsein auf&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie ihr Weg weitergehen könnte&#039;&#039;&#039;. Und so genau wissen sie es eigentlich nicht. Es ist für das, was &#039;&#039;&#039;von oben&#039;&#039;&#039; kommt, es &#039;&#039;&#039;ist alles verdunkelt für sie&#039;&#039;&#039;, das kriegen sie nicht mit; &#039;&#039;&#039;von unten kommen die Einflüsterungen der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Der Sog ist sehr stark - am wenigsten auf den Luzifer… aber trotzdem auch - und wird in der Zukunft noch mehr sein. Da kommt ein starker Impuls und da sind sie auch im Schwanken, ob das wirklich Ihre Bestimmung ist. Also, &#039;&#039;&#039;wir helfen ihnen&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;ihren wahren Weg zu finden&#039;&#039;&#039; - oder können ihnen helfen. Also, das ist dieser Abschnitt: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VII: Die Kraft des Mutes ist die Michaelskraft ===&lt;br /&gt;
Also wirklich &#039;&#039;&#039;das Geniale: Wir können uns zu hundert Prozent drauf verlassen&#039;&#039;&#039;, die Schwierigkeit, &#039;&#039;&#039;die Aufgabe, die uns entgegenkommt, ist die Aufgabe, der wir gerade noch gewachsen sind&#039;&#039;&#039;. Beziehungsweise, wie ich es oft schon gesagt habe, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch den einen kleinen Schritt dazu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erfordert&#039;&#039;&#039;. Aber genau da sind wir in unserem Ich dann rege. Ich meine, was wir eh schon können, das ist, sozusagen, die Selbstverständlichkeit schon. Aber &#039;&#039;&#039;der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen, das ist die entscheidende Kraft des Ich&#039;&#039;&#039;. Immer über die eigene Grenze einen Schritt hinauszugehen. Das ist Ich-Kraft. Und die liegt in uns, in jedem von uns drinnen. Und wenn wir es nicht rege machen, sind wir letztlich - und das müssen wir jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter langsam schon sagen - &amp;quot;selber schuld&amp;quot;, dass wir uns unserer eigenen Kraft nicht bewusst werden, nicht den Mut haben, uns auf unsere eigene Kraft zu stellen. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft des Mutes, das ist auch die Michaelskraft&#039;&#039;&#039;. Die wird aber auch wirksam durch unser Ich. &#039;&#039;&#039;Auch wieder nicht: Der Michael schenkt es uns von oben&#039;&#039;&#039; irgendwo und träufelt es uns ein. Sondern, &#039;&#039;&#039;er gibt uns die Anregung&#039;&#039;&#039; und den Anstoß und den Hinweis: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Kraft schläft in dir noch. Wach auf, benutze sie.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Aber ohne uns zu was zu drängen. Er zeigt es uns nur. Er gibt uns den Fingerzeig dazu. Ob wir diesen Fingerzeig verstehen, ergreifen, wach werden dafür oder nicht, liegt schon wieder an uns. Also, auch &#039;&#039;&#039;der Michael drängt uns nicht irgendwohin&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er gibt uns nur Gelegenheiten&#039;&#039;&#039;, immer wieder Gelegenheiten, &#039;&#039;&#039;wach zu werden&#039;&#039;&#039; für unser wirkliches Wesen, in dem das göttliche Wesen wirkt. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039; drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! ===&lt;br /&gt;
Ja, und dann ist noch &#039;&#039;&#039;der letzte Satz, der im Vaterunser im Original eigentlich gar nicht drinnen steht&#039;&#039;&#039;, der erst auch später dazugekommen ist, aber der sehr stimmig in Wahrheit ist. Also, auch das betont Rudolf Steiner, dass der sehr stimmig ist. Dann eben &#039;&#039;&#039;dieser Schlusssatz&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;In die Zeitläufe, der Zeitläufe.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hat also was mit der Zeit zu tun. &#039;&#039;&#039;Die Zeit hat ja auch was mit den Ätherkräften zu tun&#039;&#039;&#039;, das heißt mit dem sich entwickelnden, mit dem sich lebendig Entfaltenden, mit dem hat es was zu tun. Darin wirke diese Kraft. Weil mit dem, &#039;&#039;&#039;dass dem Menschen&#039;&#039;&#039; die Freiheit gegeben wurde, oder &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Möglichkeit zur Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben wurde, - darüber haben wir ja auch schon oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;sind wir es eigentlich, die die Zukunft gestalten&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen alle Hilfe dazu, um das dann in die Wirklichkeit umzusetzen. Da sind wir noch nicht kräftig genug, das allein zu können, aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wohin der Weg führen soll, liegt an uns&#039;&#039;&#039;. Es liegt an uns. Wir gehen nicht auf ein fertiges Ziel zu. Sondern, &#039;&#039;&#039;das Ziel wird das sein, das wir durch unsere Taten bereiten&#039;&#039;&#039;, dann werden wir irgendwo hinkommen. &#039;&#039;&#039;Und das wird das Etappenziel sein&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht ja dann immer weiter noch. Also, &#039;&#039;&#039;es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;kein endgültiges Ziel&#039;&#039;&#039;. Es ist auch nicht das Ziel jetzt dann: &amp;quot;Ja, dann kommen wir alle, vereinigen uns in der Gottheit, in der höchsten Welt, und dort bleiben wir auf alle Zeiten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;vorbereitet&#039;&#039;&#039; auf eine ganz, ganz große Aufgabe, &#039;&#039;&#039;irgendwann weltschöpferisch im großen Stil zu sein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist also &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - sicher nicht - &#039;&#039;&#039;das Ziel des Menschen, sich&#039;&#039;&#039; jetzt &#039;&#039;&#039;in die höchste Region zurückzuziehen&#039;&#039;&#039; und dort immer zu bleiben dadrinnen &#039;&#039;&#039;und nichts mehr zu tun&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sondern&#039;&#039;&#039;, wir sind eigentlich die, die dann sehr wohl auch uns selber aussenden dazu, könnte man sagen, um neue Welten zu bauen, &#039;&#039;&#039;wirklich neue Welten&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;. Das ist das große Ergebnis - oder kann das große Ergebnis sein dieser ganzen kosmischen Evolutionskette über die &#039;&#039;&#039;sieben planetarischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir schon gesprochen haben. Ich hab’s eh schon öfter erwähnt in den Vorträgen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese sieben Stufen durchgemacht haben, dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Elohim jetzt während unserer Erdentwicklung stehen&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir - wenn wir dieses Ziel anstreben und erreichen  durch unsere Willenskraft, also wenn wir wirklich lernen aus unserem Ich was zu machen, aus der Kraft - dann sind wir so weit, &#039;&#039;&#039;einen ganzen Kosmos zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Ja, &#039;&#039;&#039;nicht ganz allein. Da werden andere Hierarchien&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;mitwirken&#039;&#039;&#039; dabei. Aber wir werden die sein, die es machen. Wir sind dann die, die sozusagen an der Front stehen und das tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;damit ist natürlich auch noch nicht das Ende der Geschichte erreicht&#039;&#039;&#039;. Aber ich will jetzt nicht über eine weitere kosmische Entwicklungskette reden. Wir können im Grunde noch gar nichts drüber sagen, außer dass dort eine Aufgabe für uns warten wird. Alles andere wäre rein spekulativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schwer genug, in die nächste Zukunft hineinzuschauen. Und gerade ist es deswegen schwierig auch, weil &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt&#039;&#039;&#039;, unser Erdenkosmos jetzt, der Planet der Freiheit auch ist oder &#039;&#039;&#039;der Kosmos der Freiheit&#039;&#039;&#039; ist - oder wird, im Werden ist. Genauso wie er der &#039;&#039;&#039;Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; werden wird, weil das zusammengehört: &#039;&#039;&#039;Freiheit und Liebe gehören zusammen&#039;&#039;&#039;. Aus der Freiheit heraus, etwas, ja, ganz individuell aus dem Nichts heraus erschaffen, etwas, was noch nie da war - und das verschenken. Und daraus entsteht in letzter Konsequenz, wenn wir das wirklich jetzt durch einige Stufen noch geübt haben, entsteht letztlich ein ganzer Kosmos. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verschenken etwas an Kraft, aus dem eine ganze Welt entsteht&#039;&#039;&#039;. Das ist, wenn man so will, das, was ermöglicht werden soll durch diese sieben kosmischen Entwicklungsstufen, damit wir dann, wenn man es jetzt so rechnen will, auf einer achten Stufe so weit sind wie die Elohim heute. Und das ist schon was ziemlich Gewaltiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser im Wortlaut, Teil IX: Die individuell gewordene göttliche Kraft gestaltet die Zukunft ===&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;ich lese euch dieses esoterische Apostel Vaterunser jetzt noch einmal in einem Zug durch&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hoch gepriesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns, in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wirke in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; Der ganze Entwicklungsbogen, also der jetzt in die Zukunft sich spannt, ist damit letztlich gemeint. Dort hinein, immer dort hinein, in die kleinen Zyklen, in die großen Zyklen, immer mehr soll dort diese Kraft, diese individuell, also &#039;&#039;&#039;die im Ich individuell gewordene göttliche Kraft&#039;&#039;&#039;, wirken. Das &#039;&#039;&#039;gestaltet die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Also da ist der Weg gezeichnet, die ganze zukünftige Entwicklung hin, und welche Arbeit wird da leisten können dabei. Und &#039;&#039;&#039;darauf&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;wartet oder hofft die Gottheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wenn wir es nicht machen, passiert es eben einfach nicht&#039;&#039;&#039;. Dann wird es auch irgendwie weitergehen, aber &#039;&#039;&#039;es wird eine viel, viel ärmere Welt werden&#039;&#039;&#039;. Und der - wie soll ich sagen - welthistorische Versuch, ein freies geistiges Wesen in die Welt zu stellen, ist dann gescheitert. Und man muss auch sehen, dass das… &#039;&#039;&#039;könnte man denken: Na, gut dann wird es halt die Gottheit wieder versuchen&#039;&#039;&#039; und dann, okay, der Versuch mit Menschen ist fehlgeschlagen, probieren wir es halt beim nächsten Mal noch einmal. &#039;&#039;&#039;Aber so einfach ist es&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039;, weil, um - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen&#039;&#039;&#039;, eine Grundlage zu schaffen, einen ganzen Kosmos so zu schaffen, dass das möglich ist, &#039;&#039;&#039;das geht einmal und nie wieder&#039;&#039;&#039;. Wir als kleine Menschen können viele Dinge öfter probieren und aus unseren Fehlern lernen, aber aus dem Göttlichen heraus ist es einmal da als Impuls - und es wird ergriffen von uns oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;wenn es nicht ergriffen ist, dann war&#039;s das&#039;&#039;&#039;, dann geht die Entwicklung anders weiter. Und &#039;&#039;&#039;dann wird es diese Art von freiem geistigen Wesen nicht geben&#039;&#039;&#039;. So groß ist die Bedeutung dorthin. Also man darf sich da eben das Göttliche… muss man da sehen, wie soll ich sagen, in seiner Radikalität geradezu, alles aufs Spiel zu setzen. Es gibt den einen Versuch - und nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt den einen einzigen Versuch. Wenn er scheitert, ist er für immer gescheitert&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, mit dem Menschen ist was sehr, sehr Großes, was wirklich Einmaliges da, und &#039;&#039;&#039;es liegt an uns…&#039;&#039;&#039; Das Einmalige des Menschen ist es… liegt an ihm, ob der Versuch gelingt oder nicht. Und wenn er scheitert, ist er endgültig gescheitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;endgültig gescheitert ist er,&#039;&#039;&#039; wenn alle Menschen… &#039;&#039;&#039;wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann&#039;&#039;&#039;. Wenn letztendlich ein einziger ist, der ihn ergreift, dann lebt der Impuls in irgendeiner Form weiter, sehr, sehr rudimentär wahrscheinlich, aber… wenn es zwei sind, ist es besser, und so weiter. Aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das muss man sich einmal zu Herzen nehmen und ins Bewusstsein rufen, was da mit den Menschen angestrebt ist&#039;&#039;&#039;. Angestrebt ist, was ihm ermöglicht werden soll. Es ist also nichts angestrebt, wo dem Menschen was vorgeschrieben wird. &#039;&#039;&#039;Es ist gerade das angestrebt, dass ihm nichts vorgeschrieben wird&#039;&#039;&#039;. Das ist unsere peinliche Situation und unsere schwierige Situation, in Wahrheit. Und &#039;&#039;&#039;mit dem hängen zusammen all die Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; auch, &#039;&#039;&#039;die wir&#039;&#039;&#039; in unserem ganzen Leben &#039;&#039;&#039;immer wieder haben&#039;&#039;&#039; - durch Inkarnationen und Inkarnationen. Es könnte alles viel, viel bequemer und scheinbar auch harmonischer gehen, wenn wir nicht in dieser einmaligen Situation drinstehen würden - und wo alles jetzt oft im Grunde auf eine Karte gesetzt ist, dass es mit dem Menschen gelingt. Oder nicht gelingt. Es ist offen. Die Gottheit kann es nicht erzwingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar ===&lt;br /&gt;
Und, &#039;&#039;&#039;mein Gott&#039;&#039;&#039;, da hängt so viel dran. &#039;&#039;&#039;Damit hängt unser ganzer Zeitbegriff,&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;. Weil, so wie wir unseren linearen Zeitbegriff denken, könnte man ja sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Na gut, das ist halt mit dem Menschen schief gegangen, also, aber die Gottheit ist doch mächtig genug, dass, wenn das dann alles zu Ende ist und schiefgegangen ist, probiert sie es halt noch einmal.&amp;quot; Aber so läuft das nicht. So läuft es eben nicht. &#039;&#039;&#039;Es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht diese lineare Zeit, sondern es wird hier eine bestimmte Qualität entwickelt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wenn die entwickelt wird, dann sind weitere Wege eröffnet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn der jetzt nicht entwickelt wird, gibt&#039;s diese Wege nicht mehr. Dann geht die Entwicklung in anderer Richtung weiter&#039;&#039;&#039;. Wie auch immer. Darüber wage ich nicht irgendwie zu spekulieren, wie er auch immer weitergehen würde. Aber das, was jetzt durch den Menschen möglich ist, nicht mehr. Vielleicht was anderes, auch ganz Tolles, weiß ich nicht, das wäre wirklich höchst spekulativ. Aber, es ist so, dass &#039;&#039;&#039;aus der göttlichen Perspektive gesehen, liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es entscheidet sich immer etwas endgültig, in jedem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;. Und eben mit der &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039; ist verbunden: Es kann gelingen oder es kann scheitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist &#039;&#039;&#039;das Neue&#039;&#039;&#039;, was hineingekommen &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass es am kleinsten geistigen Wesen hängt, ob der Impuls sich entfalten kann oder ob er letztlich scheitert&#039;&#039;&#039;. Das ist der Witz dran. Also, wenn man das so will: alles zu riskieren, um das zu machen. So viel ist notwendig. &#039;&#039;&#039;Anders wäre die Freiheit nicht in die Welt zu bringen&#039;&#039;&#039;. Es ist wirklich dieses so, so, so… Also Freiheit geben, heißt: es wirklich in die Hand des Menschen zu legen - und endgültig in die Hand des Menschen. Nicht im Hintergrund, sozusagen, zu haben: &amp;quot;Naja, wenn es der Mensch nicht schafft, vielleicht die Nächsten, die nachkommen, vielleicht schaffen es die. Und dann probiere ich halt so lange, bis es nach x gescheiterten Versuchen funktioniert.&amp;quot; Nein. Und es ist so: Die Gottheit, &#039;&#039;&#039;das Göttliche, lädt uns&#039;&#039;&#039; sozusagen ein, &#039;&#039;&#039;an diesem Werk mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wenn das funktioniert, ist es gut; wenn &#039;&#039;&#039;es nicht funktioniert, geht alles einen anderen Weg&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;es ist eine Einmaligkeit drinnen. So einmalig wie jedes individuelle Ich&#039;&#039;&#039; auch ist, so einmalig ist es auch, dass das überhaupt in der kosmischen Entwicklung passieren kann. Und das ist nicht wiederholbar. &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist, wie soll ich sagen… &#039;&#039;&#039;besteht in&#039;&#039;&#039; bestimmten Taten, in &#039;&#039;&#039;bestimmten Ereignissen&#039;&#039;&#039;, die in die Welt treten. Und im Grunde, &#039;&#039;&#039;jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt. Nichts wiederholt sich in genau gleicher Weise&#039;&#039;&#039;. Es ist unmöglich. Und das, was jetzt mit unserer Entwicklung angestrebt ist, ist ein ganzer Bogen von einmaligen Ereignissen, die dann letztlich zu einem Ergebnis führen, das so oder so ist. Und das muss man dann zur Kenntnis nehmen, das ist nicht wiederholbar. Es ist nicht wiederholbar. Also &#039;&#039;&#039;Zeit hat diese eigene Qualität&#039;&#039;&#039; eben, das &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht wiederholbar in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist nur der Schein, dass Wiederholungen drin sind&#039;&#039;&#039;, Rhythmen drinnen, man könnt ja sagen: &amp;quot;Ja, gerade &#039;&#039;&#039;die alten Religionen&#039;&#039;&#039; haben immer gelehrt, im Grunde, die Wiederkehr des praktisch Gleichen, immer &#039;&#039;&#039;dieses zyklische Zeitprinzip&#039;&#039;&#039;, es kehrt etwas immer wieder, sind Perioden drinnen. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; wenn man es eben genauer anschaut, ist es die &#039;&#039;&#039;Wiederkehr des eben nicht ganz Gleichen&#039;&#039;&#039;. Sondern, da ist immer a Fuzerl, was nicht Wiederholung ist, sondern was Neues - und das macht&#039;s aus. Und das ist eben jetzt... &#039;&#039;&#039;wird immer deutlicher&#039;&#039;&#039; herauskommen, &#039;&#039;&#039;wenn es mehr geistige Wesen sind, die ihren eigenen individuellen Einschlag hineinbringen&#039;&#039;&#039;. Das muss man sehen, also dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Gottheit sich, sozusagen, darauf eingelassen hat, das immer mehr in die Hände der Menschen zu legen, ihren Impuls durch die Menschen zu verwirklichen. Zu verwirklichen oder nicht zu verwirklichen. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist eben jetzt das wirklich tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können; was wir alles tun müssen dabei.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren ===&lt;br /&gt;
Na ja, lesen wir vielleicht einmal das Vaterunser jetzt in der üblichen Fassung oder sagen wir mal in der Fassung, wie es Rudolf Steiner sonst gegeben hat. Der hat ja auch wieder seine eigene Fassung dabei ein bissel. Und aus der Übersetzung oder... &amp;quot;Übersetzung&amp;quot; kann man&#039;s gar nicht nennen, weil, was heißt das, &#039;&#039;&#039;so wie jetzt Rudolf Steiner das esoterische Apostel Vaterunser da niederschreibt, was heißt denn das?&#039;&#039;&#039; Es ist schöpferisch aus der Welt herausgeholt. &#039;&#039;&#039;Dieser geistige Inhalt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der im Vaterunser ist, ist jetzt aus der Freiheit heraus in eine bestimmte Gestalt gebracht&#039;&#039;&#039;, in &#039;&#039;&#039;eine bestimmte Abfolge&#039;&#039;&#039; von Worten, von Lauten, &#039;&#039;&#039;von Gedanken&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind in dem - aber jetzt ausgearbeitet. Eigentlich wäre &#039;&#039;&#039;jeder von uns aufgerufen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aus dem Vaterunser sowas Langes&#039;&#039;&#039; draus &#039;&#039;&#039;zu machen&#039;&#039;&#039;, von mir aus, einen ganzen Roman draus zu machen.&#039;&#039;&#039;Ganz individuell&#039;&#039;&#039;. Man könnte einen ganzen Roman draus machen, nämlich, wie wende ich das in der oder der Situation an, &#039;&#039;&#039;konkret im Leben. Wie tue ich da&#039;&#039;&#039;. Ich begegne... oder es im Hintergrund so habe, &#039;&#039;&#039;wenn ich eine menschliche Begegnung jetzt im Rückblick betrachte, was hat sich abgespielt?&#039;&#039;&#039; Ich habe mich geärgert über den. Ich habe ihm das nicht verzeihen können, dass er sich so blöd aufgeführt hat. Was muss ich an Kraft in mir entwickeln, dass das nicht mehr passiert? Kann ich einer ganz konkreten  Situationen, von mir aus, anhängen. &#039;&#039;&#039;Da kann ich wirklich einen ganzen Roman aus dem Vaterunser machen&#039;&#039;&#039;. Und das jetzt Praxis werden lassen, Lebenspraxis werden lassen, sozusagen, und das beschreiben. Und es sind aber alle die Stufen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wichtige&#039;&#039;&#039; ist, das - ja, werden wir uns heute wahrscheinlich nimmer in allen Details anschauen können, werden wir eben uns das nächste Mal anschauen - das sind ganz wichtige Stufen drinnen; &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039; eigentlich, die drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die zu durchlaufen sind, mit denen wir langsam&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;unser ganzes Wesen so verändern, dass wir zu dem Ziel kommen, wirklich dieses ganz freie geistige Wesen zu sein&#039;&#039;&#039; - und das in die Vergeistigung hinaufzubringen, bis zu unseren höchsten Wesensgliedern. Also, das so als kurze Anregung einmal dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinter dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die eigentlich drinnen sind: &#039;&#039;&#039;das hat was zu tun mit unseren Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, mit unseren sieben Wesensgliedern. Also, das heißt, mit unserem physischen Leib, mit unserem Ätherleib, mit unserem Astralleib, mit unserem Ich als Zentrum des Ganzen. Das bringt das alles in Bewegung - bzw. es muß auch im Leib aber seine Basis finden, daher &#039;&#039;&#039;spricht Rudolf Steiner oft&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;vomIch-Träger&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht ganz das Gleiche wie das Ich, sondern der &#039;&#039;&#039;Ich-Träger ist das, was im Menschen durch das Ich so geformt ist, dass es überhaupt eingreifen kann&#039;&#039;&#039; da. Also da sind so ganz feine Nuancen drinnen. Weil, &#039;&#039;&#039;den Ich-Träger könnte man sogar noch&#039;&#039;&#039; - und muss man eigentlich in gewisser Weise - zu den leiblichen Wesensgliedern, &#039;&#039;&#039;zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern, rechnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist jenseits von leiblich&#039;&#039;&#039; oder nicht leiblich, ist was anderes. &#039;&#039;&#039;Aber es kann sich nur entfalten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch, dass es in den anderen Leibesgliedern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; seine Basis, &#039;&#039;&#039;seinen Ankerplatz schafft&#039;&#039;&#039;, durch das es herein wirken kann. Das heißt, damit wird das, was uns physischer Leib, Ätherleib, Astralleib geben kann, überhaupt erst dem ermöglicht, auch Träger des Ichs zu werden, dass es eben herein wirken kann; sonst würde es draußen bleiben. Aber dann ist es &#039;&#039;&#039;das göttliche Ich, das von draußen wirkt.&#039;&#039;&#039; Und das &#039;&#039;&#039;muss&#039;&#039;&#039; aber da &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; einen Ankerpunkt, &#039;&#039;&#039;einen ganz individuellen Ankerpunkt, schaffen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dann kann jetzt dieses Ich&#039;&#039;&#039; daran &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, die unteren Wesensglieder, also den physischen Leib, den Ätherleib, den Astralleib, zu vergeistigen im Sinne dessen, sich die Kraft anzueignen, voll individuell aus dem Ich heraus, diese Wesensglieder erschaffen zu können. Also, &#039;&#039;&#039;Geistselbst zu haben, heißt&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass sich &#039;&#039;&#039;Astralisches&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. &#039;&#039;&#039;Lebensgeist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu entwickelnheißt&#039;&#039;&#039;, dass sich &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. Und das Höchste, &#039;&#039;&#039;die Kraft der Auferstehung&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, dass sich auch &#039;&#039;&#039;das Physische aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039;kann. Ganz neu. Ich meine, das ist &#039;&#039;&#039;die Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir dann letztlich brauchen, &#039;&#039;&#039;um einen neuen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Letzte sein, was wir uns jetzt also auf der 7. kosmischen Entwicklungsstufe einmal erwerben wirklich, dass wir bis ins Physische herein aus dem Nichts schaffen können - &#039;&#039;&#039;es wird ganz anders sein als das Physische, wie wir es jetzt kennen&#039;&#039;&#039;, im Übrigen. Aber, wir können dann… &#039;&#039;&#039;am Ende des 7. kosmischen Entwicklungszustandes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben wir&#039;&#039;&#039; dann, &#039;&#039;&#039;wenn es gut läuft, uns die Kraft erworben&#039;&#039;&#039;, ganz aus dem Ich heraus bis ins Physische hinein schaffend tätig zu sein, aus dem Nichts heraus. Das heißt, wir können eine Seelenwelt erschaffen aus dem Nichts, diese Seelenwelt wird zu Ätherwelt, wandelt sich um zu Ätherwelt, die wir schaffen können oder ein Teil davon, und dann geht&#039;s sogar bis ins Physische. Und wenn wir das alles können, sind wir gerüstet, einen ganz neuen Kosmos selbst zu gestalten. Wenn wir es schaffen. Und das ist offen. Entwicklung der Freiheit heißt: ob das gelingt oder nicht gelingt, ist ganz offen. Und auf das wartet &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; im Grunde, auf unsere Entwicklung. Sie &#039;&#039;&#039;hat die Geduld, uns diesen Weg gehen zu lassen. Sie verzeiht uns, dass wir immer wieder Fehler machen&#039;&#039;&#039;. Nur das wirklich Schlimme wäre, wenn wir also ganz, für immer ausscheren aus der Entwicklung und halt &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; Einflüsterungen der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten folgen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann verzichten wir&#039;&#039;&#039;, ich habe das auch schon gesagt, &#039;&#039;&#039;aus Freiheit drauf, unsere Freiheit zu behalten&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist &#039;&#039;&#039;der letzte freie Entschluss&#039;&#039;&#039;, den wir dann haben, wenn wir sagen: &amp;quot;Ja, wir gehen in das soratische Reich hinein, und werden dort vielleicht eine sehr mächtige Wesenheit, aber wir ordnen uns unter, diesen soratischen Wesen.&amp;quot; Das ist also genau das Gegenteil von dem, was hier angestrebt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt schauen wir mal, &#039;&#039;&#039;wie das im regulären Vaterunser ausschaut&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;in der Kurzfassung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;so wie sie auch jetzt Rudolf Steiner gibt&#039;&#039;&#039;. Hat nämlich auch so seine bissel Eigenwilligkeiten in der Formulierung drinnen - und das ist gut. Das ist gut. &#039;&#039;&#039;Es gibt eben nicht die Norm-Fassung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; ist die Gesetzmäßigkeit - muss drinnen sein - &#039;&#039;&#039;diese sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die mit unseren Wesensgliedern zusammenhängen. Das werden wir dann das nächste Mal genauer besprechen. Aber schauen wir mal, wie es da ist: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Unser Vater, der du bist in Himmeln, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiliget werde dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;So in etwa ist jetzt diese Fassung hier. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner hat&#039;&#039;&#039;, ich zeige euch &#039;&#039;&#039;das, mit seiner Zeichnung versehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039;. Die  werden wir uns das nächste Mal genauer zu Gemüte führen. Ihr seht da &#039;&#039;&#039;unten&#039;&#039;&#039; ein Viereck, &#039;&#039;&#039;ein Quadrat&#039;&#039;&#039;, besser gesagt, und &#039;&#039;&#039;oben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;gleichseitiges Dreieck&#039;&#039;&#039;, das drinnen ist. &#039;&#039;&#039;Das hängt mit den&#039;&#039;&#039; insgesamt &#039;&#039;&#039;sieben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesensgliedern zusammen&#039;&#039;&#039;. Und da sind jetzt die verschiedenen Bitten, die da drinnen sind, verbunden mit diesen verschiedenen Wesensgliedern. Das werden wir uns genauer anschauen. Es gibt aber &#039;&#039;&#039;eine höhere Dreiheit&#039;&#039;&#039;; und eine, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;untere Vierheit&#039;&#039;&#039;. Das ist das Bild eben drinnen: mit dem Quadrat, das ist die Vierheit, das ist das Untere. Naja, um&#039;s kurz einmal zusammenzufassen, hängt es zusammen mit unseren leiblichen Wesensgliedern, bis inklusive des Ich-Trägers. Und &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere Dreieck&#039;&#039;&#039;, das sind die höheren Wesensglieder dann, also &#039;&#039;&#039;das Geistselbst, der Lebensgeist und der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039;. Und die unten, die vier Ecken, &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039; sozusagen, &#039;&#039;&#039;entsprechen&#039;&#039;&#039; halt dann &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich-Träger&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags ===&lt;br /&gt;
Ja. Mehr will ich heute gar nicht geben. Es ist fünf vor neun. Ich höre ein bissl früher auf. &#039;&#039;&#039;Ich lese euch jetzt zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, gebe euch den mit. Weil er, ja, &#039;&#039;&#039;in Kurzform&#039;&#039;&#039; im Grunde auch von dem spricht, &#039;&#039;&#039;von dem wir heute gesprochen haben.&#039;&#039;&#039; Es ist der &#039;&#039;&#039;24. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Willensfrucht&#039;&#039;&#039;, tun, tätig werden. Also &#039;&#039;&#039;dieser ganze Weg in die Freiheit hinein&#039;&#039;&#039; - und wie wir das tun sollen und wie das alles gehen soll; hat nichts damit zu tun: Ach, wir grübeln jetzt den ganzen Tag drüber, wie das denn sein soll. Sondern, &#039;&#039;&#039;es verwirklicht sich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dort, wo wir tätig werden&#039;&#039;&#039;. In der Begegnung, wie ich jetzt, ohne mir vorher auszudenken, wie wer reagiert auf dieses oder jenes, sondern wie ich in dem Moment dem anderen entgegenkomme. Wie ich tätig werde. Von meiner ganzen Körperhaltung her, von meinem Blick her, natürlich auch von den Worten, die ich spreche - aber die &#039;&#039;&#039;jetzt ganz spontan in diesem einmaligen Augenblick&#039;&#039;&#039; passieren, &#039;&#039;&#039;der unwiederholbar ist&#039;&#039;&#039;. Auch wenn ich den Menschen morgen wieder treffe, es ist eine neue Situation - und die von gestern lässt sich nicht wiederholen. Da ist dasselbe drinnen, wo ich gesagt habe: Wenn die Freiheit, wenn das Ganze, was die Gottheit fordert, &#039;&#039;&#039;wenn es misslingt&#039;&#039;&#039; mit dem Menschen,&#039;&#039;&#039;dann ist es für immer misslungen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht wiederholbar&#039;&#039;&#039;. Im Kleinen ist das bei uns… in jeder Begegnung ist eine Chance, was Einmaliges zu machen, wo wirklich diese Begegnung von Ich zu Ich stattfindet und damit eine gemeinsame Tat eigentlich entsteht. Weil, indem ich dem Menschen so entgegenkomme und ihn wirklich berühren kann in seinem Kern, tut er in Wahrheit auch was. Wird meistens so sein. Es liegt natürlich in seiner Freiheit, er kann es auch zurückweisen, natürlich. Aber wenn es gut läuft, ist es eine Anregung und beide schaffen aus ihrem Ich, aus ihren Beiträgen, gemeinsam etwas noch viel, viel Höheres. Nur in einem Blick kann das sein, in ein paar Worten. &#039;&#039;&#039;Es ist nichts Spektakuläres&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verändern die Welt nicht dadurch, dass wir ununterbrochen, weiß ich nicht, riesige Steine wälzen oder Sonstiges, sondern in den kleinen Dingen, &#039;&#039;&#039;in den Begegnungen&#039;&#039;&#039;. Da &#039;&#039;&#039;liegt die weltverändernde Kraft&#039;&#039;&#039;drinnen. Ja, natürlich müssen wir äußerlich auch was tun, aber das ist alles nichts wert, wenn das nicht dabei ist. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Impuls&#039;&#039;&#039; dabei - und den kann jeder bringen, wenn er will. Wir sind Ich-Menschen. Wir haben das Ich in uns. Wir haben die göttliche Kraft in uns. &#039;&#039;&#039;Wir müssen nur die Demut, die Bescheidenheit entwickeln, zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, da ist uns eine riesige Möglichkeit gegeben und wir sind halt noch so klein und können sie erst Schritt für Schritt rege machen in uns. &#039;&#039;&#039;Wir sind uns bewusst, wie klein das noch ist, aber das soll uns nicht abhalten, den nächsten Schritt zu machen&#039;&#039;&#039;. Und kein Schritt ist zu klein, um nicht wertvoll, unendlich wertvoll eigentlich zu sein.&amp;quot; Der kleinste Schritt ist es. &#039;&#039;&#039;Ja, es wird das Unmögliche von uns verlangt, weil das Ich das von sich verlangen muss&#039;&#039;&#039;. Immer einen, und sei es noch einen so winzigen Schritt, &#039;&#039;&#039;über seine Grenze hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;. Das ist es. Wir können so viel schon haben. Das ist gut und natürlich für die Praxis gut, dass wir das haben, damit können wir viel machen, aber was die Welt und uns weiterbringt, ist der winzige, vielleicht ganz winzige Schritt, der darüber hinausgeht. Da ist das Ich wirklich. Dort geht&#039;s weiter. Dort geht&#039;s weiter. Und das können wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und nichts ist zu klein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und wenn es niemand mitkriegt in der Welt, ganz egal&#039;&#039;&#039;. Es ist als Kraft, ist es da. &#039;&#039;&#039;Da geht&#039;s nicht um Anerkennung&#039;&#039;&#039;, da geht&#039;s nicht drum, den anderen zu zeigen: &amp;quot;Ach, wie toll habe ich das gemacht, wie heilig bin ich schon!&amp;quot; Das führt alles in die falsche Richtung und wir haben leider Gottes halt viel. Es ist verständlich, die menschliche Schwäche, wir haben sie alle, niemand ist gefeit davor. Aber &#039;&#039;&#039;wieviel Scheinheiligkeit ist in dem drinnen, was zur Schau gestellt wird, und in Wahrheit nicht dem entspricht, was es zur Schau stellt&#039;&#039;&#039;. Und da müssen wir verdammt aufpassen. Da müssen wir wirklich verdammt aufpassen und &#039;&#039;&#039;uns immer wieder prüfen&#039;&#039;&#039;. Sowohl, sei es als Priester, als Ministrant, als Gemeindemitglied oder was. Mit welchem Impuls stehe ich jetzt gerade hier drinnen in der Gemeinschaft, die sich versammelt hat? Und was  ist echt? &#039;&#039;&#039;Was ist wirklich echt?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wo gehe ich diesen kleinen Schritt weiter&#039;&#039;&#039;? Oder wie weit ruhe ich mich auf dem aus und nehme den Segen, sozusagen, dankbar zur Kenntnis, der auf mich herabkommt? &#039;&#039;&#039;Und wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich ja etwas geben muss?&#039;&#039;&#039; Eigentlich also ist dieses… ja, natürlich, der Priester, der Pfarrer sollte diesen Segen geben, aber nicht nur er. Aus jedem Herzen, aus jedem Ich muss er ihm entgegenkommen eigentlich, in die ganze Gemeinschaft hinein. Und es geht eigentlich nur drum, sich dessen bewusst zu werden, dass das notwendig ist, dass wir das aber auch können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es, wie soll ich sagen, nur Routine ist und &#039;&#039;&#039;ich mich halt wohlfühle in der Gemeinschaft, dann ist es zu wenig&#039;&#039;&#039;. Dann ist es viel zu wenig. Dann hat mich der Luzifer. Und wenn ich es mir dann mit Gedanken rationalisiere, ja, ich habe eh alles gemacht, wie es in Büchern steht, dann ist der Ahriman auch noch dabei - und dann feiern sie. Ja! Ich meine, &#039;&#039;&#039;wo findet man die Burgen Ahrimans und Luzifers? Dort, wo die geistig strebenden Menschen sind&#039;&#039;&#039;. Das sind die Hochburgen. Dort versammeln sie sich. Und das muss uns bewusst sein. Dort sind sie am allermeisten. Und wir dürfen nicht blind sein dafür, dann können wir ihnen Paroli bieten. Aber gefährlich wird es, wenn wir es nicht bemerken. Also, es ist eben: &#039;&#039;&#039;die Kirchen&#039;&#039;&#039; - oder wie immer man es nennen will oder die &#039;&#039;&#039;Meditationshäuser&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind nicht die Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Sondern, sie sind eigentlich der Ort, wo wir ihnen am stärksten begegnen können, weil dort sind sie. &#039;&#039;&#039;Dort suchen sie uns&#039;&#039;&#039;. Dort reiten sie ihre Attacken, im Grunde. Und drum geht&#039;s drum, &#039;&#039;&#039;wach zu sein - gerade dort&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn man das nicht sieht&#039;&#039;&#039;, dann kann das alles ziemlich schief gehen, weil, &#039;&#039;&#039;dann merkt man nicht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie man immer mehr eigentlich zu einem Gottesdienst für die Widersacher abgleitet&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, und sie füttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden &#039;&#039;uns&#039;&#039; sicher das nächste Mal noch weiter beschäftigen &#039;&#039;damit&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang ===&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich doch fünf Minuten überzogen. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke. Danke fürs Dabeisein. Bis nächste Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Michael:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die Sendung Michaels&amp;quot; (12 Vorträge, gehalten in Dornach im November und Dezember 1919; GA 194)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Michael-Mysterium&amp;quot; in Anthroposophische Leitsätze (1924/25 Dornach; GA 26)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1714</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 126. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_126._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1714"/>
		<updated>2022-09-25T14:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Seite herstellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Der 24. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders setzt den Rahmen für den 126. Vortrag: &amp;quot;Sich selbst erschaffend stets&amp;quot; bringt die Grundcharakteristik des Ichs zum Ausdruck; mit &amp;quot;des Selbstsinns Willensfrucht&amp;quot; wird das andere große Thema des Ichs angesprochen, der Wille, der im freien Willen von uns in der Auseinandersetzung mit den Widersachern letztlich so entwickelt werden möge, dass er mit dem göttlichen Willen eins wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geistig strebende Menschen sehen sich dabei einem besonders großen Ansturm der Widersacher auf ihr Ich ausgesetzt, denn die von ihnen entwickelten geistigen Kräfte üben auf die soratischen Wesenheiten höchstes Verlangen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das christliche Gebet, insbesondere das Vaterunser, kann uns auf unserem Weg in der Auseinandersetzung mit den Widersachern Hilfe und Unterstützung geben, wenn wir uns auf die Grundbitte besinnen, die abseits jeglicher Egoismen liegt: &amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich die Aufgabe, die ich mir aus meinem Ich heraus gesetzt habe, bestmöglich erfüllen und meinen Willen so anspannen kann, dass mir mein Beitrag auch unter widrigsten Bedingungen gelingt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht dabei auch um einen neuen Umgang mit Ahriman und Luzifer, indem wir versuchen, sie an unserem Licht teilhaben zu lassen, damit sie von dem ihnen zugedachten Weg in die Freiheit eine Ahnung bekommen, denn die Erlösung der Widersacher ist unsere große Aufgabe, die uns weder der Christus noch der Michael abnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem esoterischen Apostel Vaterunser hat uns Rudolf Steiner eine sehr praxisorientierte Erweiterung des &amp;quot;regulären&amp;quot; Vaterunsers gegeben. Wortlaut des Apostel Vaterunsers und Hilfen, uns mit den Tiefen des Textes auseinandersetzen zu können, tragen uns durch den 126. Vortrag, machen uns aber auch sehr eindringlich darauf aufmerksam, dass Zeit in ihrer Qualität einmalig und somit nicht wiederholbar ist: Wenn wir als Menschen in diesem siebenstufigen kosmischen Zyklus es nicht schaffen, das Entwicklungsziel zu erreichen, uns also nicht befähigen auf einer den derzeitigen Elohim entsprechenden Entwicklungsstufe einen ganz neuen Kosmos auf der Basis von Freiheit und Liebe zu schaffen, dann ist diese Chance vertan. Eine Wiederholung gibt es nicht. Es wird dann anders weitergehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
24. Wochenspruch: &amp;quot;sich selbst erschaffend stets&amp;quot; ist die Grundcharakteristik des Ich - in unserem Alltagsbewusstsein sind auch förderliche Impulse der Widersacher, wenn wir sie richtig er-greifen - der Weltengeist wirkt in unserem Ich - das große Göttliche offenbart sich in jedem Menschen auf ganz individuelle Weise - die Frage immer: wie steht der göttliche Wille zu unserem Willen? - der göttliche Wille soll mit unserem Willen eins werden: das bedeutet keine Unterwerfung! - wahre Demut: zu wissen, du arbeitest mit und leistest deinen Beitrag - die göttliche Kraft wirkt in uns in Form der Christus-Kraft und ist voll und ganz vereinbar mit unserem freien Willen - alle Widersacher kämpfen um das Ich, um uns die Freiheit des Ichs zu rauben - so überzeugt uns Ahriman: der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles zu beweisen - beten heute: sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen - die große Revolution im Schöpfungsgeschehen: es wird nicht mehr erwartet, dass wir uns dem göttlichen Willen unterwerfen! - das Ego sollte sich in den Dienst des Ichs stellen - wenn ich meinen Willen stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können letztlich für das ganze Planetensystem - jede Bitte, die nur aus dem Ego heraus kommt, ist gegen den Sinn des christlichen Gebetes: vielmehr &amp;quot;stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe erfülle&amp;quot; - seinen Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen - der Weg der Zukunft: ich gehe mit den Widersachern so um, dass ich ihnen ihren Weg zeige - Ahriman fürchtet den Menschen mehr,  als wir Grund haben, ihn zu fürchten: vom Menschen hängt das Schicksal der ahrimanischen Wesen ab - es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten in den verschiedensten Hierarchiestufen - davon, dass in ihnen das Licht zu leuchten beginnt, haben die ahrimanischen Wesen selbst den größten Gewinn - der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, verbunden mit einer engelartigen Wesenheit, die der Seelenleib des Christus war und deren Bewusstsein durch den Materialismus verdunkelt wurde - Michael hat im 19. Jahrhundert die ahrimanischen Scharen aus der Äthersphäre auf die Erde geworfen: die Menschen haben die Aufgabe, sie zu besiegen - was heißt es, den Christus im Ätherischen schauen? - &amp;quot;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind…&amp;quot; - gute Gewohnheiten entwickeln: an unserem Seelischen arbeiten - Lebenskraft, die zum Bestandteil unserer Ich-Kraft wird - das Ich ist die äußere Hülle, in der sich das Geistselbst entwickelt - die Gemeinschaft freier Menschen bedarf keiner Regeln: die Gemeinschaft der &amp;quot;144 Tausend Auserwählten&amp;quot; ist Aufgabe für die nächste Kulturepoche - als Kind lernen, die Hände zu falten und zu beten: Höheres verehren lernen schenkt im Alter die Kraft des Segnens - Ätherkräfte entwickeln und dann als lebensspendende Kraft in das soziale Geschehen hineintragen - zum guten Karma des Betens - in Einklang kommen mit seinem Schicksal: es wird geschehen, was geschehen soll - was wir im Leben erarbeitet haben, ist ein Licht,  das wir in die Welt der Hierarchien hinauftragen - seinen Weg erkennen, seine Kraft daran entwickeln und gestärkt in die nächste Inkarnation herunterkommen - &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; meint, nicht der Wille des Egos geschehe: der göttliche Wille und mein Wille werden eins - das Vaterunser zeigt uns den Weg und ist gebaut auf den ganz Ich-bewussten Menschen: ich verbinde mich mit jedem Wort und jedem Gedanken - zum Missbrauch des Betens - das Vaterunser eröffnet Welten: es ist in seiner Wirksamkeit nicht gebunden an eine Übersetzung &#039;&#039;(Sprache)&#039;&#039; - das esoterische Apostel Vaterunser, gegeben von Rudolf Steiner, bringt neue Perspektiven zum Vaterunser hinzu: die höchste göttliche Kraft möge in uns rege werden - &amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen&amp;quot;: in jedem Menschen - &amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;: allein dieses Erfassen ist schon Lobpreisung - &amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;: es ist unsere Aufgabe, wirklich tätig zu werden, auch wenn wir zunächst hundert Mal scheitern - ich brauche keinen kirchlichen Kultus - &amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast&amp;quot;: der Ich-Impuls lebt in unserem innersten Wesen - &amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: auch die innere Seite kommt hier deutlich heraus, nämlich unsere Aufgabe, Lebenskräfte hineinzuarbeiten, die der Christus verstärkt - &amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst - auch sich selbst Fehler verzeihen! - &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst&amp;quot;: dieses Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt - es ist eine innere Notwendigkeit, dass geistige Entwicklung einhergeht mit einem stärkeren Ansturm der Widersacher: wir müssen mit den Widersachern fertig werden, das kann uns auch Michael nicht abnehmen - &amp;quot;Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;: Gott erkennt mit uns oder wir mit ihm - Jacob Böhme und Johannes Scottus Eriugena: die höchste Stufe der Erkenntnis ist &amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot; - dieses Licht ist ein anderes Licht als das des Luzifer: sein Licht ist gegenüber diesem Licht Dunkelheit, aber wir können ihn einladen, mit dieser Kraft zu arbeiten - Schritt für Schritt können wir den Widersachern dieses Licht entgegen tragen: dann geht ihnen das Bewusstsein auf, wie ihr Weg weitergehen könnte - der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen: die entscheidende Kraft des Ichs ist die Kraft des Mutes und gleichzeitig die Michaelskraft - &amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe&amp;quot;: wohin der Weg führen soll, liegt an uns - der Mensch soll wirklich neue Welten bauen nach dem Durchlaufen der sieben kosmischen Entwicklungsstufen - die Erdenwelt soll ein Kosmos der Freiheit und der Liebe werden: wir verschenken Kraft, aus der eine ganze Welt entsteht - das esoterische Apostel Vaterunser im zusammenhängenden Text - diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: das geht nur einmal und nie wieder! - der Weg ist endgültig gescheitert, wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann - der Zeitbegriff: es gibt nicht die lineare Zeit, sondern die Qualität der Zeit - aus göttlicher Perspektive liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit: jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt - das alte zyklische Zeitprinzip: wenn man genauer schaut, ist es die Wiederkehr des nicht ganz Gleichen, denn jedes geistige Wesen bringt seinen individuellen Einschlag - das Vaterunser ist das tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können - jeder ist aufgerufen, aus dem Vaterunser etwas Langes, Individuelles zu machen - mich im Rückblick in meinen Begegnungen betrachten und dann aus dem Vaterunser einen Roman machen - hinter dem Vaterunser stehen sieben Stufen, zusammenhängend mit unseren sieben Wesensgliedern - Rudolf Steiner spricht oft vom Ich-Träger, der noch zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern zu rechnen ist und der einen individuellen Ankerpunkt für das von draußen wirkende göttliche Ich schafft - das von draußen wirkende Ich kann so an den unteren Wesensglieder arbeiten und physischen Leib, Ätherleib, Astralleib vergeistigen - Geistselbst und Lebensgeist aus dem Nichts erschaffen - die Kraft der Auferstehung: neues Physisches und letztlich einen neuen Kosmos aus dem Nichts heraus zu erschaffen - die Gottheit hat die Geduld, dass wir immer wieder Fehler machen dürfen auf dem Weg - aus der Freiheit heraus auf die Freiheit zu verzichten: der Weg ins soratische Reich - das reguläre Vaterunser in einem Wortlaut Rudolf Steiners: es gibt keine Norm-Fassung - Rudolf Steiner hat das Vaterunser mit einer Zeichnung versehen: ein Dreieck über einem Quadrat deuten die sieben Wesensglieder an &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039; - Wiederholung des 24. Wochenspruchs: in Kurzform die Inhalte des 126. Vortrages - Willensfrucht: dieser ganze Weg in die Freiheit hinein - kein Augenblick ist wiederholbar - in den kleinen Dingen, in den Begegnungen liegt die weltverändernde Kraft - das Ich muss das Unmögliche von sich verlangen: der kleine Schritt mehr - nichts ist zu klein: es geht nicht um Anerkennung in der Welt - wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich etwas geben muss? - die Burgen Ahrimans und Luzifers finden wir dort, wo die geistig strebenden Menschen sind - Kirchen, Meditationshäuser und Sonstiges sind keine Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher: die Gefahr zu Gottesdiensten für die Widersacher abzugleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 126. Vortrag (von Ghislaine und Susanne am 23. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und Einführendes zum 24. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüße euch beim 126. Vortrag zur Apokalypse. Ich habe jetzt wirklich schon Schwierigkeiten mit dem Mitzählen langsam. Ich muss immer aufpassen, dass ich nicht falsch bin. Ich begrüße euch mit dem 24. Wochenspruch. Ganz ein toller finde ich: &amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Da steckt immens viel drinnen. Also erst einmal dieses &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Sich selbst erschaffend stets&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, das ist einmal &#039;&#039;&#039;die Grundcharakteristik des Ich&#039;&#039;&#039;, dass es darin besteht, sich beständig selbst zu erschaffen. Das Ich ist nicht etwas, was einfach &amp;quot;ist&amp;quot;, sondern es ist immer im Werden, und dieses Werden kommt aus ihm selbst heraus. Also, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; wird aus sich selbst heraus, &#039;&#039;&#039;erneuert sich immer wieder, auch wenn es so ähnlich bleibt wie vorher&#039;&#039;&#039;. Natürlich, es ist nicht gleich wieder ganz was anderes, das wäre nicht gut, aber es erneuert sich mit jedem Atemzug, wenn man es so nennen will. Und dadurch, &#039;&#039;&#039;durch diese Arbeit des Ichs&#039;&#039;&#039; in der Seele, &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das Seelensein, &#039;&#039;&#039;das Seelische sich selbst gewahr&#039;&#039;&#039;. Vorher ist es noch so, pfff..., ja, Ego, was ist es eigentlich? &#039;&#039;&#039;Man weiß gar nicht, wo all die Einflüsse herkommen&#039;&#039;&#039;. Gerade in unserem Ego, sprich &#039;&#039;&#039;in unserem Alltagsbewusstsein, mischt sich alles Mögliche hinein&#039;&#039;&#039;. Da sind &#039;&#039;&#039;auch förderliche Impulse der Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen; förderlich, wenn wir sie richtig er-greifen und als Aufgabe be-greifen, dann kann das was durchaus Wichtiges sein. Und &#039;&#039;&#039;der Weltengeist wirkt in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Im Grunde der ganze Weltengeist, aber aus unserer ganz individuellen Perspektive ergriffen. Also, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das große Göttliche, das sich aber in jedem einzelnen Menschen auf ganz individuelle Weise offenbart&#039;&#039;&#039;, in individueller Weise tätig wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In welchem Verhältnis steht der göttliche Wille zu unserem Willen? Der göttliche Wille möge unser freier Wille werden ===&lt;br /&gt;
Und wir werden das sehen, auch bei unserem &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;, das uns jetzt beschäftigt - also das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das&#039;&#039;&#039;Gebet&#039;&#039;&#039; überhaupt -, welche Kraft dadrinnen ist. Und da ist ja auch also &#039;&#039;&#039;vom Willen&#039;&#039;&#039; des Vaters, &#039;&#039;&#039;des Göttlichen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Rede&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und die Frage ist immer: Wie steht das im Verhältnis zu unserem Willen?&#039;&#039;&#039; Nimmt das uns vielleicht die Freiheit oder nicht? Nein, ganz im Gegenteil. Ganz im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Es geht darum, dass der göttliche Wille eins wird mit unserem Willen&#039;&#039;&#039;. Sie sind nicht mehr zu trennen. Es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine Unterwerfung&#039;&#039;&#039; unter den göttlichen Willen. Das ist überhaupt nicht - im christlichen Sinn - überhaupt nicht gemeint. Im vorchristlichen Sinne ist es: Wir unterwerfen uns der Macht, die über uns steht. Jetzt heißt es eigentlich: &#039;&#039;&#039;Wir machen uns bereit, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; mit uns, &#039;&#039;&#039;durch uns, in ganz individueller Weise wirksam werden kann&#039;&#039;&#039;. Also niemals geht es darum, um Unterwerfung, um, sozusagen, Dienerschaft in dem Sinn. Das soll uns nicht hochmütig machen, im Gegenteil. &#039;&#039;&#039;Die wahre Demut besteht darin zu wissen: Aber du arbeitest mit&#039;&#039;&#039;. Deine Bestimmung liegt sozusagen drin, selbst mitzuarbeiten, selbst einen Beitrag zu leisten zur Verwirklichung des göttlichen Willens. Und &#039;&#039;&#039;was wir nicht tun, fehlt im Ganzen&#039;&#039;&#039;. Eben gerade die Gottheit hat uns die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben, &#039;&#039;&#039;damit wir unseren Beitrag leisten können, der zugleich dann der göttliche Beitrag ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das ist die ganz große Kehrtwendung oder &#039;&#039;&#039;Erneuerung&#039;&#039;&#039;, die passiert ist, letztlich &#039;&#039;&#039;ausgelöst durch das Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;als Gott&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;Mensch geworden ist&#039;&#039;&#039;, wenn man das so nennen will, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in jedem Menschen Mensch wird&#039;&#039;&#039;. In jedem Menschen, in jedem menschlichen Ich wirkt &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft in Form der Christus-Kraft&#039;&#039;&#039; - und die ist voll und ganz &#039;&#039;&#039;vereinbar mit unserem freien Willen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus kann nicht das machen, was wir aus unserem Ich heraus wollen können, wollen sollen. Wenn wir es nicht tun, dann verarmt die Welt um diesen Betrag. Also, so groß ist das Vertrauen der Gottheit in uns, dass sie sagt: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille vollziehe sich&#039;&#039;&#039; durch dich, durch dich, &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeden, in dem das Ich&#039;&#039;&#039;, der Ich-Funke &#039;&#039;&#039;erwacht ist zum Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, zum wirklichen Bewusstsein. Weil nur dort, wo wir auch uns unseres Ichs wirklich bewusst werden und welche Kraft da drinnen steht, &#039;&#039;&#039;dort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erst können wir wirklich aus Freiheit handeln&#039;&#039;&#039;. Dort fängt es erst an, wo wir uns der Kraft bewusst sind. Solange wir noch im Ego schwimmen, wissen wir nicht: Ist das wirklich unser Wille? Ist es der Wille vom &#039;&#039;&#039;Luzifer&#039;&#039;&#039;? Oder wer wirkt da eigentlich mit? Oder ist es der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039;, der hineinfunkt? Oder gar die &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Alle die kämpfen um das Ich&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und die &#039;&#039;&#039;wollen&#039;&#039;&#039; es uns in gewisser Weise rauben - jedenfalls &#039;&#039;&#039;die Freiheit des Ichs rauben&#039;&#039;&#039; - und lauern aber auf alle Impulse, die wir auf dem Weg dorthin, wo wir in ihre Gefangenschaft geraten würden, noch möglichst viel hereinholen, möglichst viel mitbringen. Und dann werden wir, gerade wenn wir &#039;&#039;&#039;geistig strebende Menschen&#039;&#039;&#039; sind, immer &#039;&#039;&#039;wertvollere Opfer für diese Wesen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, wir müssen auch immer mehr aufpassen und aufpassen heißt: Ganz bewusst werden, was kommt aus dem Ich, &#039;&#039;&#039;was kommt&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;aus dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, wird eins mit dem Göttlichen - &#039;&#039;&#039;und was kommt von anderer Seite?&#039;&#039;&#039; Weil, die andere Seite, die Widersacherseite, sage ich mal, fördert unsere Freiheit sehr indirekt, indem sie sie immer herausfordert und sie uns eigentlich immer wieder nehmen will und uns etwas als Freiheit verkaufen will, was gar nicht aus unserem Willen entspringt. Aber wo wir halt glauben: &amp;quot;Ja, das klingt ja recht vernünftig. Na, mach ich&#039;s halt so.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Verstand ist ein Werkzeug: Wir können ihn im göttlichen Sinne gebrauchen oder im Sinne der Widersacher ===&lt;br /&gt;
Gerade der &#039;&#039;&#039;Ahriman überzeugt uns immer mit&#039;&#039;&#039; Vernunftgründen oder Verstand… sagen wir besser &#039;&#039;&#039;Verstandesgründen&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Vernunft&amp;quot; wäre ja noch mehr, da würden wir die göttliche Stimme in uns wirklich vernehmen. Aber &#039;&#039;&#039;der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug, um alles beweisen zu können&#039;&#039;&#039;. Alles. Es gibt nichts, was man mit dem Verstand nicht beweisen könnte. Man muss sich &#039;&#039;&#039;nur die richtigen Fakten&#039;&#039;&#039;, die richtigen Tatsachen zusammensuchen &#039;&#039;&#039;und eine logische Verbindung&#039;&#039;&#039; dazwischen &#039;&#039;&#039;knüpfen&#039;&#039;&#039;. Und jeder wird einsehen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das muss so sein.&amp;quot; Und das muss mit der Wirklichkeit gar nichts zu tun haben&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Der Verstand ist ein Werkzeug, das wir im guten oder im schlechten Sinne gebrauchen können&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir können es gebrauchen, um bewusst in die Wirklichkeit einzutauchen und sie in ihrer Vielfalt erfassen zu können und die Zusammenhänge klar und bewusst zu sehen. &#039;&#039;&#039;Aber wir können uns auch von der Wirklichkeit lösen und genauso klar eine Illusion erfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir das nicht unterscheiden können, dann gehen wir auf einen Irrweg. Und das heißt, es geht letztlich drum, das Ich zu erfassen; &#039;&#039;&#039;das Ich zu erfassen&#039;&#039;&#039;, in dem der göttliche Funke von uns beständig neu entfacht wird. &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese Aktivität spüren&#039;&#039;&#039;, wenn wir diese Aktivität erfassen, &#039;&#039;&#039;dann&#039;&#039;&#039; sind wir in dem drinnen, dass &#039;&#039;&#039;der göttliche Wille durch uns wirksam&#039;&#039;&#039;werden kann. Und in einer noch ganz anderen Form wirksam werden kann, als es in der vorchristlicher Zeit der Fall war, wo es einfach von oben kam und wir uns halt öffnen konnten diesem Willen - als Werkzeug im Grunde -, aber noch ohne den wirklichen eigenen Beitrag zu leisten. Das ging in vorchristlicher Zeit nicht. &#039;&#039;&#039;Jetzt geht&#039;s&#039;&#039;&#039; umgekehrt &#039;&#039;&#039;darum, eben diesen eigenen Beitrag dazu zu liefern, der sonst nicht entstehen würde&#039;&#039;&#039; und den der ganzen geistigen Welt zurück zu schenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet: Keine Anbetung mehr, sondern sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zum Göttlichen und zur geistigen Welt ===&lt;br /&gt;
Das betrifft eben auch &#039;&#039;&#039;unser zentrales Thema&#039;&#039;&#039; jetzt, also &#039;&#039;&#039;das Vaterunser&#039;&#039;&#039;, das christliche Gebet überhaupt. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist das zentrale christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, das eben einen ganz anderen Charakter hat als Anbetung im vorchristlichen Sinne. Anbetung heißt jetzt oder &#039;&#039;&#039;beten heißt jetzt: Sich aus der Kraft des Ich heraus erheben zu dem Göttlichen und der geistigen Welt&#039;&#039;&#039; etwas zu geben, &#039;&#039;&#039;etwas zu schenken&#039;&#039;&#039;. Also, das sollte zumindest immer mehr, immer mehr zunehmen, immer mehr wachsen. Und der alte Weg wird zurückgehen. Und das heißt, wenn wir am Puls der Zeit unseres Bewusstseinsseelenzeitalters sind oder sein wollen, dann geht&#039;s drum, immer mehr &#039;&#039;&#039;Bewusstsein dafür zu entwickeln&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wo ist das Ich tätig, wo ist etwas anderes tätig?&#039;&#039;&#039; Und eben, wenn etwas anderes tätig ist, dem wir uns bewusst oder unbewusst einfach unterwerfen, dann können wir sicher sein, dass es die Widersacher sind, die das von uns fordern oder die uns dazu verleiten. Und das kann sehr, sehr… sehr erhaben ausschauen. Und &#039;&#039;&#039;man kann sich wunderbar&#039;&#039;&#039; auch&#039;&#039;&#039;heilig fühlen&#039;&#039;&#039;, weil: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich unterwerfe mich dem göttlichen Willen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;aber es wird mehr erwartet von uns heute&#039;&#039;&#039;. Es wird erwartet, dass wir aus unserem Ich etwas beitragen zur ganzen Gestaltung der geistigen Welt. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;im Schöpfungsgeschehen die große Revolution&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, die Um-wälzung,&#039;&#039;&#039;die wirklich radikale Umwälzung&#039;&#039;&#039;, die drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;ich denke, dass das heute noch sehr wenig verstanden&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039;. Weil, wir haben zwar im Prinzip die Möglichkeit zur Freiheit, das heißt zur Erkenntnis, &#039;&#039;&#039;dass da ein Ich drinnen ist, das schöpferisch frei ist&#039;&#039;&#039; und umgestalten kann, aber es wird noch sehr, sehr wenig erlebt, habe ich den Eindruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir halten noch sehr stark unser Ego&#039;&#039;&#039;, also unser kleines irdisches Ich mit seinen irdischen Wünschen und Bedürfnissen, die durchaus legitim sind, aber wir halten das schon &#039;&#039;&#039;für das Ganze&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und das ist es nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist im Grunde ein Mittel, ein Werkzeug, mit dem wir hier in der irdischen Welt tätig werden können. Dazu brauchen wir das Ego. &#039;&#039;&#039;Ich sage nicht, das Ego ist was Schlechtes, überhaupt nicht&#039;&#039;&#039;. Es ist nur schlecht, wenn wir nicht unterscheiden können. Und wenn wir nicht wissen, wer hat die Führung. &#039;&#039;&#039;Es sollte immer so sein, dass das Ego&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in den Dienst des Ichs sich stellt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und nicht umgekehrt:&#039;&#039;&#039; dass das Ich irgendwo draußen bleibt und unten halt das Ego für sich werkelt. &#039;&#039;&#039;Dann ist die Gefahr eben sehr groß, dass wir auf die Widersacherpfade kommen&#039;&#039;&#039; - und sie tun alles dazu, uns den Weg schmackhaft zu machen. Es ist immer der einladendere Weg. &#039;&#039;&#039;Weil, der Weg des freien Ich ist der&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Ich stehe&#039;&#039;&#039; mutterseelenallein, &#039;&#039;&#039;verlassen von allen guten Geistern da&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;bis ich&#039;&#039;&#039; dann endlich &#039;&#039;&#039;darauf komme&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;in meinem Ich ist ja die ganze göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; drinnen.&amp;quot; Und wieviel ich davon, sozusagen, in Regsamkeit bringen kann, liegt nur an mir selber. Wenn ich &#039;&#039;&#039;meinen Willen&#039;&#039;&#039; nicht anspanne und tue, dann wird nichts passieren, vielleicht gar nichts passieren oder sehr wenig passieren. &#039;&#039;&#039;Wenn ich ihn stark anspanne, werde ich einen großen Beitrag leisten können&#039;&#039;&#039; zu dem, was Menschheitsentwicklung, Weltentwicklung ist, weil, es betrifft eben nicht nur uns Menschen, sondern es betrifft die ganze Natur, &#039;&#039;&#039;es betrifft die ganze Erde und&#039;&#039;&#039; darüber hinaus - also &#039;&#039;&#039;letztlich unser ganzes Planetensystem&#039;&#039;&#039;. Und wenn man es noch größer denken will: &#039;&#039;&#039;Wir geben dem ganzen Kosmos etwas&#039;&#039;&#039; - oder können es auf jeden Fall. Sollen es. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grundbitte des christlichen Gebetes: Stärke meine Kraft, dass ich auch unter widrigen Umständen meinen Weg gehen kann ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist das Angebot, das die Gottheit uns gemacht hat&#039;&#039;&#039;. Aber sie kann uns nicht zwingen dazu, was zu machen, das müssen wir selber wollen. Und &#039;&#039;&#039;das zu erkennen, ist&#039;&#039;&#039; eben auch &#039;&#039;&#039;ganz wichtig für das richtige Verständnis des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das appelliert ganz an das Ich und ganz an das wache Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Und daher haben die christlichen Gebete einen anderen Charakter als die vorchristlichen Gebete. Und wenn sie richtig gebetet werden, verlangen sie, dass man ganz mit dem Ich-Bewusstsein dabei ist. Und &#039;&#039;&#039;jede Bitte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die nur aus dem Ego heraus kommt&#039;&#039;&#039; - ich sage bewusst &amp;quot;nur aus dem Ego heraus kommt&amp;quot; -, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;gegen den Sinn des christlichen Gebetes&#039;&#039;&#039;. Ich meine, bei manchen Dingen ist es ganz klar, wenn ich nur so ganz oberflächlich um Dinge bitte, die nur meinem Eigennutz dienen, werden wahrscheinlich die meisten Menschen einsehen, dass das vielleicht doch nicht ganz im Sinne des Gebetes sein kann: &amp;quot;Bitte, bitte, lieber Gott, schau, dass ich reich werde und dass ich mich nicht mehr anstrengen muss im Leben&amp;quot;, oder irgend so was…, &amp;quot;Bitte, bitte, sorge dafür, dass ich a Lotto Zwölfer… ähhh …Sechser mache.&amp;quot; Wurscht... I verdoppel es gleich, i leg gleich mehr drauf... Na, das wird nicht unbedingt das Richtige sein, sondern &#039;&#039;&#039;die Grundbitte&#039;&#039;&#039; besteht eigentlich darin: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Stärke meine Kraft, dass ich meine Aufgabe, die ich mir gesetzt habe aus meinem Ich heraus, dass ich sie so gut als möglich erfüllen kann und dass ich meinen Willen so anspannen kann, dass ich meinen Weg gehe, meinen Beitrag leiste, auch unter widrigen äußeren Bedingungen.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Also das heißt, das ist auch die Bitte um die Kraft, dass ich meinem Weg treu bleibe, auch wenn es oft sehr schwierig wird, und ich scheinbar viele, viele Umwege gehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vielleicht&#039;&#039;&#039; schlägt mich &#039;&#039;&#039;eine Krankheit&#039;&#039;&#039;, die mag karmische Ursachen haben, aber dann ist trotzdem &#039;&#039;&#039;die Bitte&#039;&#039;&#039;da, dass ich einen Weg finden möge, &#039;&#039;&#039;trotz dieser Erschwernis, meinen Beitrag leisten zu können&#039;&#039;&#039;. Und der mag dann vielleicht sehr bescheiden ausschauen. Vielleicht bin ich dann ans Bett gefesselt, kann mich nicht mehr rühren, kann nur mehr innerlich mich beschäftigen damit - und vielleicht gerade da meine größte geistige Kraft entwickeln. Also, &#039;&#039;&#039;Willen anspannen, heißt nicht immer äußere Taten vollbringen&#039;&#039;&#039;; kann es auch heißen, sie sind sehr wichtig, aber &#039;&#039;&#039;es gibt viele Wege&#039;&#039;&#039;, die man gehen kann und auch, wenn man &#039;&#039;&#039;äußerlich ganz behindert&#039;&#039;&#039; oder verhindert ist, tätig zu werden, &#039;&#039;&#039;kann man&#039;&#039;&#039; sehr wohl eine &#039;&#039;&#039;ganz starke geistige Arbeit leisten&#039;&#039;&#039;. Und man kann eine &#039;&#039;&#039;ganz starke Arbeit&#039;&#039;&#039; leisten, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in der Auseinandersetzung mit den Widersacherkräften&#039;&#039;&#039;, die vielleicht gerade in einer Krankheit oder in einer schweren Schicksalssituation ganz stark an mich herantreten. &#039;&#039;&#039;Wie gehe ich mit diesen Widersachern um?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein neuer Weg im Umgang mit den ahrimanischen Wesenheiten: Sie zu einem Verständnis der Ich-Kraft bringen und ihnen so den Weg in ihre eigene Freiheit aufzeigen ===&lt;br /&gt;
Und da ist &#039;&#039;&#039;der Weg für die Zukunft der:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039;. Nicht nur, dass ich kämpfe gegen die Widersacher, sondern &#039;&#039;&#039;dass ich eigentlich sie auf den richtigen Weg führe&#039;&#039;&#039;; das heißt, an ihrer Erlösung mitwirke. Das heißt, &#039;&#039;&#039;sie&#039;&#039;&#039;auch &#039;&#039;&#039;nicht nur als Widerstand zu empfinden&#039;&#039;&#039;, sondern zu sagen: &amp;quot;Ja, dieser Widerstand hilft mir, bewusst zu werden&amp;quot;, aber ich kann auch ein Schäuferl darauf legen und kann sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, das ist eure Aufgabe - und ich zeige euch den richtigen Weg.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Das Interessante ist ja, dass &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt nicht ganz genau Bescheid wissen, was ihre Aufgabe ist. Und sie haben - also namentlich die ahrimanischen Mächte ganz besonders, noch mehr als die luziferischen - &#039;&#039;&#039;haben eigentlich einen großen Respekt vor den Menschen&#039;&#039;&#039;. Und auch eine gewisse Angst vor dem Menschen, &#039;&#039;&#039;weil er ihnen unheimlich ist&#039;&#039;&#039;, weil eben genau dieser Zugang zum schöpferischen Funken unmittelbar im Ich zu haben - unmittelbar im Ich diesen Zugang zu haben -, das ist etwas, was sie nicht verstehen können. Das ist ihnen nicht zugänglich. Und &#039;&#039;&#039;sie spüren&#039;&#039;&#039; aber: &#039;&#039;&#039;Der Mensch hat eine Kraft, die sie nicht durchschauen können&#039;&#039;&#039;, die für sie völlig unberechenbar ist, im Grunde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daher, in Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der Ahriman fürchtet den Menschen mehr, als wir Grund haben, ihn zu fürchten&#039;&#039;&#039;. Weil er weiß oder &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Wesen&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;wissen: Ihr Schicksal hängt ab davon, was der Mensch tut&#039;&#039;&#039;. Aber sie können nicht vorherberechnen, sozusagen, was der Mensch tun wird. &#039;&#039;&#039;Und sie versuchen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt immer auf einen Weg &#039;&#039;&#039;zu leiten&#039;&#039;&#039;, von dem sie glauben, dass das der für sie beste ist. Aber in Wahrheit ist &#039;&#039;&#039;der beste Weg&#039;&#039;&#039; der, &#039;&#039;&#039;dass wir sie&#039;&#039;&#039; nach und nach &#039;&#039;&#039;zu einem Verständnis bringen dessen, was&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;in der Ich-Kraft drinnen ist&#039;&#039;&#039;, was in diesem Freiheitsmoment drinnen ist. Und ich habe das schon mehrmals in den Vorträgen gesagt: Dann werden… gerade &#039;&#039;&#039;die erlösten Widersacher werden die ersten sein, die der Freiheit teilhaftig werden&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, sie gehen dann in gewisser Weise voran den regulären Engelhierarchien, die über uns stehen. Die kommen erst an zweiter Stelle dran. Die ersten, die teilhaftig werden, sind die erlösten Widersacher: &#039;&#039;&#039;jedes einzelne ahrimanische Wesen, das von uns erlöst wird&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, wir werden nicht gleich Ahriman, also die gesamte ahrimanische Welt… weil, &#039;&#039;&#039;wer ist Ahriman?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Vielzahl ahrimanischer Wesenheiten und in verschiedensten Hierarchiestufen&#039;&#039;&#039;, und von mir aus gibt es eine an der Spitze, die höchste, aber die umfasst alle irgendwo. Das Ganze werden wir nicht gleich erlösen können, aber wir fangen an mit einzelnen ahrimanischen Wesenheiten, kleinen, von mir aus, ahrimanischen Wesenheiten, wo dann irgendwann einmal der Funke fällt, weil wir eben nicht so reagieren, wie sie es vorherberechnen, aber es so - wie soll ich sagen - so &#039;&#039;&#039;schonend sie daran gewöhnen, dass es einen anderen Weg gibt, an dem sie teilnehmen könnten, wenn sie wollen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in dem Moment, &#039;&#039;&#039;wo sie das &amp;quot;kapieren&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, sozusagen, dass es auf ihren Willen ankommt, dann ist das der erste freie Entschluss. Dann ist es der erste freie Entschluss. Und &#039;&#039;&#039;das ist die erste Stufe, dass sie von ihrer Aufgabe entbunden werden&#039;&#039;&#039;, eben dem Menschen Widerstand zu leisten, damit er selbstständig werden kann, damit er frei werden kann - und &#039;&#039;&#039;dann fängt an das Licht zu leuchten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, aber &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; ja wir als &#039;&#039;&#039;ahrimanische Wesenheiten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den allergrößten Gewinn&#039;&#039;&#039;, wenn wir den Menschen dort hingeführt haben. Die Frucht davon bekommen wir. Natürlich der Mensch auch, aber &#039;&#039;&#039;mit dem Menschen bekommen wir es auch&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist das ganz Große. Und das ist auch mit ein Grund, warum wir heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter im Grunde uns nicht nur mit den Engelwesenheiten beschäftigen sollten, die über uns stehen, sondern sehr intensiv eben auch mit den Widersacherkräften, weil, &#039;&#039;&#039;da liegt eine große Aufgabe für uns&#039;&#039;&#039;. Und das ist &#039;&#039;&#039;eine Aufgabe, die im Grunde nur wir lösen können - wir in Verbindung mit dem Christus&#039;&#039;&#039;. Die Christus-Kraft steht uns zur Verfügung. Aber von uns muss der Impuls ausgehen, der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;macht&#039;s nicht für uns. Er &#039;&#039;&#039;kann nicht den Ahriman besiegen oder verwandeln für uns&#039;&#039;&#039;. Das können wir. Also, diese Widersacher sind eben gerade so bestellt worden, dass im Grunde &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; jeden Einfluss auf ihr Reich ausgeschlossen &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; und dass sie &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; damit &#039;&#039;&#039;begründet&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht einmal hineinschauen&#039;&#039;&#039; kann oder &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039;, dadurch dass er &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;ist und zu Gleichem, in gewissem Sinn, göttliches und menschliches Ich, &#039;&#039;&#039;göttliches Wesen und Menschenwesen, geworden&#039;&#039;&#039; ist - und damit allen Menschen vorangegangen ist &#039;&#039;&#039;als Erster, der diese Vereinigung in sich erlebt&#039;&#039;&#039; hat… aber es geht drum, dass wir alle es in uns erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Christus lebt in der Äthersphäre der Erde, aus der Michael die ahrimanischen Scharen auf die Erde verbannt hat: Sie zu besiegen ist unsere Aufgabe ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr: &#039;&#039;&#039;In jedem Menschen lebt der Christus&#039;&#039;&#039;. Und es geht nur drum, dass er erwacht, dass dieses Bewusstsein für den Christus in uns erwacht, dass unser Ich wach wird - nicht, der Christus ist eh wach - aber es ist sogar tatsächlich so, dass wenn der &#039;&#039;&#039;Christus&#039;&#039;&#039; jetzt… Also, &#039;&#039;&#039;wo lebt er denn jetzt?&#039;&#039;&#039; Also, ja, er hat sich mit der Erdensphäre verbunden, aber eigentlich geht es jetzt gar nicht so sehr um die physische Sphäre, sondern um die &#039;&#039;&#039;Äthersphäre der Erde, in der lebt er&#039;&#039;&#039;. Und da ist das &#039;&#039;&#039;Potenzial&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass neue Belebenskräfte hineinkommen, wenn wir dazu etwas beitragen&#039;&#039;&#039;. Und der Christus verstärkt es so, dass das auch der ganzen Erde zugute kommt. Er lebt in dieser Erdensphäre, und &#039;&#039;&#039;er lebt verbunden mit einer engelartigen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Könnten wir ja mal behandeln, welche Wesenheit das denn sein wird, lasse ich jetzt einmal als Frage offen. Wir kennen sie. Wir kennen sie. &#039;&#039;&#039;Eine Wesenheit, die schon seit langer, langer Zeit mit dem Christus verbunden war und einmal auch auf Erden verbunden war&#039;&#039;&#039; mit - oder &#039;&#039;&#039;vorbereitet hat diese Verbindung mit dem Christus auch im Physischen&#039;&#039;&#039;. Und die nie mehr wieder inkarniert worden ist auf Erden in einem physischen Leib, aber weiter begleitet den Christus, eng verbunden ist damit. Und die aber zum Beispiel, Rudolf Steiner beschreibt das sehr deutlich, wie &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, als so stark der Materialismus aufgekommen ist, so &#039;&#039;&#039;etwas wie einen seelischen Erstickungstod erlebt&#039;&#039;&#039; hat. &#039;&#039;&#039;Nicht der Christus&#039;&#039;&#039; direkt selber, &#039;&#039;&#039;sondern diese Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise, ja, &#039;&#039;&#039;der Seelenleib des Christus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;war&#039;&#039;&#039; - in der ätherischen Welt, das Ganze. Und dieses Ereignis, das sich im 19. Jahrhundert abgespielt hat… Und &#039;&#039;&#039;als Folge&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;kam der Michael&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; also namentlich &#039;&#039;&#039;die ahrimanischen Scharen&#039;&#039;&#039;dann &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunter geworfen hat&#039;&#039;&#039;, also große Verdunkelung dadurch auf der Erde. Weil, es ist ja ganz wichtig: Der Michael hat diese Scharen besiegt in dem Sinne, &#039;&#039;&#039;dass wir sie jetzt haben&#039;&#039;&#039;. Also, es ist nichts weniger geworden, sondern er hat sie uns übergeben im Grunde. &#039;&#039;&#039;Das ist die Tat des Michael&#039;&#039;&#039;. Und das ist die richtige Tat des Michael. Also, er macht nichts für uns. Er kann es gar nicht. &#039;&#039;&#039;Er kann den Ahriman nicht besiegen, sondern das ist unsere Aufgabe&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist &#039;&#039;&#039;die Aufgabe jetzt&#039;&#039;&#039; zu sehen hier diese schwarzen Scharen, wenn man so will, einerseits; zu sehen aber andererseits auch, wie da jetzt &#039;&#039;&#039;diese Engelwesenheit, die mit dem Christus verbunden&#039;&#039;&#039; (ist), wie&#039;&#039;&#039;derer Bewusstsein komplett verdunkelt wurde, indem die Menschen&#039;&#039;&#039; halt auf Erden &#039;&#039;&#039;den Materialismus entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie wir&#039;&#039;&#039; eben erstens auch &#039;&#039;&#039;dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039; - oder engelartigen Wesenheit - &#039;&#039;&#039;helfen können&#039;&#039;&#039;, helfen sollen, &#039;&#039;&#039;wie wir da Licht hineinbringen können&#039;&#039;&#039;, das muss alles von uns kommen. Und eine dieser &#039;&#039;&#039;Früchte, dieser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Verdunkelung des Bewusstseins dieser Engelwesenheit&#039;&#039;&#039;, dieser engelartigen Wesenheit… Ihr seht, ich lege immer den Wert auf &amp;quot;engelartiges&amp;quot;, ist nicht ein Engel im klassischen Sinn. Aber was hat das bewirkt? &#039;&#039;&#039;Es hat bewirkt, dass ab dem 20. Jahrhundert die Menschen den ätherischen Christus schauen können&#039;&#039;&#039;. Wäre diese Verdunkelung nicht passiert, könnten wir Menschen nicht den ätherischen Christus schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Christus im Ätherischen schauen: Was heißt das? ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was heißt den ätherischen Christus schauen, erleben, erfassen, spüren?&#039;&#039;&#039; Also zunächst einmal, das ist der Beginn: &#039;&#039;&#039;spüren, wie die Christus-Kraft in unseren Lebenskräfte wirkt&#039;&#039;&#039;. Und wenn wir durch unsere geistige Arbeit, mit der wir an unserer Seele arbeiten: Dann geht etwas von dieser Kraft, wird vom Christus aufgenommen und &#039;&#039;&#039;wird belebende Kraft in unserem Ätherischen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es wird auch etwas von unserem Ätherischen wirklich &#039;&#039;&#039;zu Lebensgeist umgewandelt&#039;&#039;&#039;. Und das ist eine ganz, ganz starke Kraft. Und &#039;&#039;&#039;zu erkennen, dass diese Kraft&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;verbunden ist mit dem Christus&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;damit fängt das Schauen des ätherischen Christus an&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das heißt, wir beginnen diese Kraft, die eigentlich in uns zu wirken beginnt, zu schauen. Das heißt, sie zuerst einmal zu spüren. Ihr müsst jetzt alle nicht warten: &amp;quot;Ah! Wann kommt denn das? Ich habe noch nichts gesehen.&amp;quot; Erstens stellt man es sich meistens falsch vor. Man hat alle möglichen Vorstellungen, wie das sein könnte. Und ich kann euch dazu nur das Eine sagen: &#039;&#039;&#039;So wie man es sich vorstellt, ist es unter Garantie nicht&#039;&#039;&#039;. Wie es wirklich ist, das muss man &#039;&#039;&#039;einfach abwarten&#039;&#039;&#039;. Aber man beginnt &#039;&#039;&#039;diese Lebenskraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;einmal zu spüren in sich&#039;&#039;&#039;. Diese belebende Kraft und, ja, wo spürt man sie besonders? Oder wo ist sie besonders wichtig? Sicher jetzt bezüglich Krankheit, Gesundheit, aber das ist gar nicht das Wichtigste. &#039;&#039;&#039;Das Wichtigste ist, dass man sie zu spüren beginnt im sozialen Zusammensein&#039;&#039;&#039;. Alles, jede soziale Gemeinschaft, jede wirklich lebendige soziale Gemeinschaft, da ist das Band, sind die Ätherkräfte. Das ist das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Und wenn es mehr ist, ist es auch gut. Aber wenigstens zwei oder drei, damit fängt es an. Drei ist besonders gut, weil, da wird&#039;s dann so richtig lebendig. Da fängt es an in Bewegung zu kommen - und &#039;&#039;&#039;dann lebt etwas von der Christus-Kraft in dieser Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. Und das ist diese große Verstärkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, was jeder einzelne Mensch an sich arbeitet, um an seinen Lebenskräften zu arbeiten, das heißt, sich &#039;&#039;&#039;gute Gewohnheiten&#039;&#039;&#039; anzueignen, und das dauert lang, weil alles was Gewohnheit... &#039;&#039;&#039;Gewohnheit&#039;&#039;&#039;ist jetzt so &#039;&#039;&#039;ein Wort, das man missverstehen kann&#039;&#039;&#039;. Aber es wird einfach &#039;&#039;&#039;eine Kraft in uns&#039;&#039;&#039;, die wir selbstverständlich zur Verfügung haben. Wir bemühen uns einmal, &#039;&#039;&#039;an unserem Seelischen&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, dass das funktioniert, dass ich nicht immer gleich in Rage komme, wenn mir irgendwas entgegenkommt, was mir halt gerade nicht passt, oder dass ich nicht immer träge bin und mich nichts aufregen kann und mir alles gleichgültig ist - oder was immer auch sonst ist. &#039;&#039;&#039;Daran zu arbeiten, dass das seelische Erleben wirklich angemessen ist dem, was passiert in der Welt&#039;&#039;&#039;, das ist schon schwer genug. Aber wir müssen uns immer wieder von Neuem anheben - und bei jedem Mal entscheidet sich es: Haben wir die Kraft oder nicht? Aber &#039;&#039;&#039;wenn es Lebenskraft wird, wird es zu etwas,&#039;&#039;&#039; was selbstverständlich da ist, &#039;&#039;&#039;was zu unserem Wesen gehört&#039;&#039;&#039; dann, weil wir es durch unsere Ich-Tätigkeit uns angeeignet haben. &#039;&#039;&#039;Es ist Bestandteil geworden unserer Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;die höheren geistigen Wesensglieder&#039;&#039;&#039; sind nicht so wie eine Hülle um das Ich herum. Sie &#039;&#039;&#039;sind eigentlich Bestandteil des Ich&#039;&#039;&#039;. Man könnte eigentlich fast sagen, es ist umgekehrt: &#039;&#039;&#039;Das Ich ist die äußere Hülle, und da drinnen entwickelt sich jetzt das Geistselbst&#039;&#039;&#039; und das gehört zum Ich dazu. Und &#039;&#039;&#039;es entwickelt sich&#039;&#039;&#039;, anfänglich zumindest, &#039;&#039;&#039;der Lebensgeist&#039;&#039;&#039;. Dann &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; das wirklich lebensspendende, &#039;&#039;&#039;lebensbildende Kraft, vor allem in der Bildung einer lebendigen Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gemeinschaft freier Menschen bedarf es keiner Regeln: An der Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten in der nächsten Kulturepoche kann jeder teilnehmen ===&lt;br /&gt;
Und das ist der Schritt, wo ich immer sage: &#039;&#039;&#039;Eine wirkliche Gemeinschaft freier Menschen&#039;&#039;&#039; wird dort entstehen, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;jeder einzelne Mensch&#039;&#039;&#039; sich ganz stark auf sein Ich stellen kann und &#039;&#039;&#039;aus seinem Ich heraus tätig&#039;&#039;&#039; wird. Und jeder hat einen anderen Impuls. Und das Große ist: Diese Kräfte strömen zusammen - und da ist der &#039;&#039;&#039;Christus mitten drinnen&#039;&#039;&#039;. Und aus dem entsteht was &#039;&#039;&#039;viel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;viel Größeres, als ich alleine machen könnte&#039;&#039;&#039;. Aber dazu muss ich in diese soziale Begegnung kommen. Da entscheidet sich es. Das ist der nächste Schritt, das kann ich nimmer allein meditieren, in meinem Kammerl nur machen, sondern &#039;&#039;&#039;da muss ich wirklich zu den Menschen hingehen und mich mit ihnen austauschen und mit ihnen diesen gemeinsamen Lebensstrom bilden&#039;&#039;&#039;, der gerade reich wird durch die unterschiedlichen Kräfte, die jeder einbringen kann. Also, das ist die Überwindung jeglicher Gleichschaltung. Da geht es nicht drum: &amp;quot;Aha, wir bilden eine Gemeinschaft, wir haben dieses Programm, diese Regeln.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Regeln. Wenn das wirklich vollendet ist, gibt es überhaupt keine Regeln&#039;&#039;&#039;, sondern man nimmt einander wechselseitig wahr, spürt die Impulse, die der andere geben kann, nimmt sie auf seine individuelle Art auf und &#039;&#039;&#039;unterstützt&#039;&#039;&#039; damit zugleich, &#039;&#039;&#039;was der andere kann&#039;&#039;&#039; - und so bei jedem. Das ist &#039;&#039;&#039;Zukunftsmusik&#039;&#039;&#039; natürlich noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da sind wir noch ziemlich weit weg davon, &#039;&#039;&#039;aber das sollte spätestens in der nächsten Kulturepoche passieren&#039;&#039;&#039;; bis zu einem gewissen Grad auf jeden Fall sollte das passieren. Das sind dann die Menschen… die das schaffen, &#039;&#039;&#039;die bilden die Gemeinschaft der 144 Tausend Auserwählten&#039;&#039;&#039;. Ihr wisst, da ist aber keine Anzahl damit gemeint, sondern eine bestimmte geistige Qualität, die damit verbunden ist. Es geht nicht darum: &amp;quot;Sind es jetzt 144 Tausend- oder kann noch einer dazukommen? Nein, nein, geht nicht.&amp;quot; Na, es können! &#039;&#039;&#039;Wenn es ideal ist, sind es Milliarden Menschen&#039;&#039;&#039;. Und trotzdem haben sie alle diese Qualität &amp;quot;144 Tausend&amp;quot;, über das haben wir schon einmal gesprochen; will ich mich nicht zu sehr verbreiten drüber. Aber das heißt, &#039;&#039;&#039;alles geistige Streben jetzt in unserer Zeit beweist sich in den sozialen Gemeinschaften&#039;&#039;&#039;, die sich bilden, &#039;&#039;&#039;und welchen Charakter haben sie&#039;&#039;&#039;. Sind sie Gemeinschaften immer noch nach dem alten Schlag hierarchisch geordnet irgendwo? Man einigt sich auf ein Programm, das wir alle durchziehen. Also, damit kann man schon wissen: Alles, was &#039;&#039;&#039;Parteiprogramme&#039;&#039;&#039; sind, hat &#039;&#039;&#039;mit dem christlichen Impuls&#039;&#039;&#039; schon einmal &#039;&#039;&#039;grundsätzlich nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, selbst wenn es gute Programme sind. Sondern &#039;&#039;&#039;es geht darum&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass da absolute Freiheit drinnen herrscht&#039;&#039;&#039; und dass jeder seinen Impuls einbringt. &#039;&#039;&#039;Und das Programm ändert sich im Grunde jeden Tag&#039;&#039;&#039; und kann immer wieder korrigierend eingreifen, das ist ganz wichtig. Ist natürlich Zukunftsmusik. Ist jetzt im Grunde noch nicht wirklich zu schaffen. Aber &#039;&#039;&#039;jetzt müssen die ersten Schritte dazu passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es dann in einer ferneren Zukunft &#039;&#039;&#039;Realität&#039;&#039;&#039; werden soll, &#039;&#039;&#039;in der Kulturepoche von Philadelphia, der Bruderliebe, also der nächsten Kulturepoche&#039;&#039;&#039; - oder, um es geschlechtsneutral zu sagen, der Geschwisterliebe oder wie immer man es nennen will. Hängt überhaupt nicht vom Geschlecht ab, hängt nicht vom Alter ab, überhaupt nicht. &#039;&#039;&#039;Es ist eine Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; dann der Kinder, Erwachsene, Greise, Greisinnen: &#039;&#039;&#039;Alles kann teilnehmen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebet und Verehrung in der Jugend lernen, kann uns auf den Weg zur Kraft des Segnens im Alter führen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und jeder kann was dazu beitragen&#039;&#039;&#039;, weil jeder besondere Qualitäten hat. Also zum Beispiel, wieder betrifft es unser Thema mit dem Beten sehr stark, was Rudolf Steiner ja wirklich oft, oft, oft, oft ausgesprochen hat: &#039;&#039;&#039;Im Alter kann man segnen, wenn man als Kind beten gelernt hat, die Hände falten gelernt hat&#039;&#039;&#039;, beten gelernt hat. Die Frage ist, nur wie. Und das heißt auch verehren gelernt hat, &#039;&#039;&#039;etwas Höheres verehren gelernt hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auch einen anderen Menschen&#039;&#039;&#039;, selbst wenn er einen Fehler haben mag, alles. Aber zu sehen, da ist ein Mensch, der hat in seinem Leben… Ja, das Kind wird das noch gar nicht so erfassen können, was der alles getan hat, aber es spürt: Da ist ein Mensch da, der hat was Großes getan in seinem Leben; muss nicht äußerlich groß sein, aber &#039;&#039;&#039;er hat an sich gearbeitet und vor diesem Menschen habe ich Ehrfurcht&#039;&#039;&#039;. Steiner schreibt es oder sagt es so schön: Wo ich fast Scheu habe die Klinke zu berühren zu der Tür, wo der dahinter vielleicht sein Zimmer hat oder was, dort hinein zu gehen, wo ich mit einer heiligen Ehrfurcht hineingehe. Weil ich mir bewusst bin, na, &amp;quot;bewusst&amp;quot;, als Kind bin ich es mir noch nicht bewusst, aber unbewusst ist es dann noch, aber &#039;&#039;&#039;damit bereite ich vor, später die Kraft des Segnens haben zu können&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und segnen heißt auch nicht jetzt irgendein Sprücherl aufsagen: &amp;quot;Und ich segne dich&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wo mandurch das, was man geworden ist - und zwar gerade im Ätherischen geworden ist - geradezu heilsame Kräfte auf seine Umgebung ausströmt&#039;&#039;&#039;. Und wenn man sein Leben anschaut, wird man sich vielleicht erinnern können: Da gibt es &#039;&#039;&#039;immer wieder mal Menschen&#039;&#039;&#039;, wenn die hereinkommen in eine Gemeinschaft oder wo: Es geht von ihnen eine, ja, segnende Kraft aus. &#039;&#039;&#039;Wenn&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt, ist plötzlich die ganze Gemeinschaft harmonisch&#039;&#039;&#039;. Irgendwie wirkt es einfach, weil die, man würde sagen, eine gute Ausstrahlung haben. Aber im Grunde liegt es daran, dass er diese &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte relativ stark entwickelt&#039;&#039;&#039; hat und &#039;&#039;&#039;lebensspendende Kraft jetzt in das soziale Geschehen hineintragen&#039;&#039;&#039; kann. Dazu muss er gar nichts äußerlich tun, also er muss nicht einmal irgendeine Segengeste machen; die hat mehr symbolischen Charakter. Aber &#039;&#039;&#039;es wirkt durch das, was dieser Mensch geworden ist in seinem langen, langen Leben&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;dazu gehört, dass ich als Kind verehren gelernt habe&#039;&#039;&#039;. Und zwar &#039;&#039;&#039;in so ganz kindlicher Naivität&#039;&#039;&#039;verehren gelernt habe. Nicht grübeln: &amp;quot;Ja, ist der das überhaupt wert - oder, na, das ist auch so ein blöder Mensch wie ich.&amp;quot; Na, das denkt sich ja zum Glück das Kind gar nicht, außer es wird von den Eltern verzogen irgendwo, weil natürlich nehmen die Kinder das an, wenn jetzt die Eltern sagen: &amp;quot;Mmh, der ist auch nichts im Grunde, ist auch nur ein Mensch wie ich.&amp;quot; Also, &#039;&#039;&#039;diesen Blick zu lernen&#039;&#039;&#039;, zu schulen auch, &#039;&#039;&#039;für Menschen, die dieser Verehrung wert sind&#039;&#039;&#039;. Aber Verehrung heißt eben nicht jetzt: Anbeten wie einen Götzen oder was. Heißt auch nicht jetzt: &amp;quot;Ach, ich nehme alles von dir auf und tue selber nichts, weil ich kann&#039;s ja gar nicht.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich kann diesen Impuls aufnehmen, aber tun muss ich selber&#039;&#039;&#039;. Was entscheidend ist, ist nicht, was ich aufnehme, solange ich nicht selber was tue damit… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Schritt, den ich selber mache, wo ich sage: &amp;quot;Das ist mein Beitrag.&amp;quot; Egal wie klein, winzig der ist; wo ich es eigenständig sage, wo ich es eigenständig tue, aus meinem heraus, &#039;&#039;&#039;aus eigener Verantwortung heraus&#039;&#039;&#039; tue. Und selbst wenn ich mal daneben liege damit: ganz egal, es kommt auf dem Weg, ich muss tätig werden dabei. Und da seht ihr, man könnte sagen: &#039;&#039;&#039;Das Karma des Betens, das gute Karma des Betens, des richtigen Betens, ist, dass ich dann später segnen kann - alleine durch meine Anwesenheit&#039;&#039;&#039;. Das genügt im Grunde schon. Und eben genau das ist das, &#039;&#039;&#039;was man&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;als Kind wahrnehmen kann&#039;&#039;&#039;, unbewusst noch, aber man spürt: &#039;&#039;&#039;Da ist ein Mensch, der strahlt etwas aus&#039;&#039;&#039;, man sagt sich das nicht in Gedanken, aber man spürt es einfach. Etwas, was ich als groß, als starke Kraft empfinde und von dem ich innerlich empfinde: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;So etwas möchte ich auch einmal können.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und das geht nur, wenn ich nicht sage: &amp;quot;Jetzt bin ich schon so groß, der interessiert mich gar nicht, ich bin ja selber größer.&amp;quot; Sondern wo ich sage: &amp;quot;Jetzt trinke ich noch ganz von deiner Kraft, aber es ist mir ein Beispiel, ein Zeichen dafür, &#039;&#039;&#039;eine Anregung, dass ich etwas aus dem mache, was ich als kleines Kind aufgenommen habe&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch&#039;&#039;&#039;, dass ich diesem Menschen begegnet bin und &#039;&#039;&#039;dass ich ihm&#039;&#039;&#039; in &#039;&#039;&#039;der richtigen, seelisch offenen Haltung begegnet bin&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das heißt Ehrfurcht haben, Verehrung haben. Das heißt nicht Götzenanbetung, überhaupt nicht. Ganz und gar nicht. Und im Laufe des Lebens wird man, wenn es gut läuft, auch in gewisser Weise noch ein bisschen ebenbürtiger dem verehrten Menschen, weil ich etwas aus dem Impuls gemacht habe. Das heißt, ich nähere mich dem, was er halt vielleicht schon noch viel mehr entwickelt hat, aber ich beginne, mich auch dorthin zu entwickeln. &#039;&#039;&#039;Und wenn das nicht passiert, passiert gar nichts Fruchtbares&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es geschehe, wie es geschehen soll: In Einklang kommen mit unserem Schicksal und das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben, als Licht hinauftragen ===&lt;br /&gt;
Also, das nur so als Hinleitung einmal dazu, dass das &#039;&#039;&#039;Beten im christlichen Sinn&#039;&#039;&#039; nichts ist, wo ich mir erwarte: Irgendwer macht was für mich; ich brauche es nicht zu tun. Sondern es geht um &#039;&#039;&#039;die Bitte darum, dass ich mir meiner Kraft bewusst werde&#039;&#039;&#039; in mir &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; (sie) - egal unter welchen Einschränkungen ich leide - trotzdem &#039;&#039;&#039;etwas davon rege machen kann&#039;&#039;&#039;. Um das geht es. &#039;&#039;&#039;Und gerade dadurch erfüllt sich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;, gerade dadurch. Und wie gesagt, &#039;&#039;&#039;es geht selbst in der ärgsten Beschränkung&#039;&#039;&#039;. Ich kann im Gefängnis in Ketten liegen - und es geht. Ich kann ans Krankenbett gefesselt sein - und es geht. In der Art, wie ich zum Beispiel mit der Situation umgehe, da kann sehr viel drinnen liegen. Ich kann sagen: &#039;&#039;&#039;Es wird geschehen, was geschehen soll. Das heißt, ich komme in Einklang mit meinem Schicksal, auch wenn es tödlich endet&#039;&#039;&#039;. Ich meine, das Leben endet meistens tödlich, an dem kommen wir sowieso nie vorbei; und der richtige Zeitpunkt ist dann, wenn ich das, was ich erfüllen kann in meinem Erdenleben, in diesem Erdenleben, erfüllt habe. Und dann ist es im Grunde Zeit zu gehen. Dann… aber dazu gehört Größe. Ich meine, dazu gehört Größe. Ich meine, es lässt sich sehr bequem reden… Wenn das vielleicht noch ein paar Jährchen weit weg ist, redet sich leichter drüber, als wenn man schon in den letzten Zügen liegt. Aber da den Frieden zu finden, zu sagen: &#039;&#039;&#039;Es ist in Ordnung, es geschehe, wie es geschehen soll&#039;&#039;&#039;. Ich wehre mich nicht dagegen. Das heißt nicht, jetzt den Lebenswillen aufgeben, überhaupt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;es heißt, dann nicht mit Krampf sich an etwas klammern, was einfach keinen Sinn mehr macht&#039;&#039;&#039;, sondern wo eigentlich schon &#039;&#039;&#039;alles drüben wartet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir das, was wir uns in diesem Leben erarbeitet haben&#039;&#039;&#039;, mitbringen, &#039;&#039;&#039;hinauftragen&#039;&#039;&#039;. Wo wir da so richtig… wenn wir da durchgehen durch die ganze geistige Welt, muss man ja sehen, wenn wir uns wirklich etwas erarbeitet haben in diesem Sinne, &#039;&#039;&#039;jubiliert die ganze Welt der Hierarchien&#039;&#039;&#039; im Grunde bis zu den höchsten hinauf. &#039;&#039;&#039;Wenn wir da durch diese ganzen Sphären durchgehen, ist das ein Licht, das wir mitbringen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zeigt&#039;&#039;&#039; ihnen schon zumindest einmal, &#039;&#039;&#039;was das ist, was der Mensch aus seiner Freiheit tun kann&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Was sie in dieser Form noch nicht tun können&#039;&#039;&#039;. Damit bringen wir ein Licht hinein von etwas, was ihnen auf anderem Weg noch nicht zugänglich ist. Sie können es nur an unserem Beispiel sehen. Und &#039;&#039;&#039;damit können wir&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark eben &#039;&#039;&#039;auch für die Engelwesenheiten - bis zu den höchsten Hierarchien hinauf - etwas tun&#039;&#039;&#039;: Mit dieser Fackel sozusagen, die wir durch unser Ich entzündet haben, da in den Himmel hinaufzusteigen. Und &#039;&#039;&#039;daher ist es aus geistiger Sicht überhaupt nicht stimmig dann zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Nein, ich will noch nicht, &#039;&#039;&#039;ich will noch da unten bleiben&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und klammere mich da ganz verbissen und leide fürchterlich drunter, weil, &#039;&#039;&#039;wenn ich sage: &amp;quot;Es geschehe, was geschehen soll&amp;quot;, ist das eigentlich vorbei&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird so oder so sein. &#039;&#039;&#039;Es kann ja dann wieder gut gehen&#039;&#039;&#039; im Sinne von: &#039;&#039;&#039;Vielleicht habe ich&#039;&#039;&#039; dann&#039;&#039;&#039;trotzdem noch zehn Jahre und gehe durch die Krise&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch&#039;&#039;&#039;. Aber es ist in diesem Moment einfach: &#039;&#039;&#039;Ich ergebe mich in den göttlichen Willen, der aber zugleich der Wille meines wirklichen Ichs ist&#039;&#039;&#039;. Nicht wahr, das wirkliche Ich weiß, wann es Zeit ist zu gehen, nur unser Ego unten weiß es oft nicht und glaubt: &amp;quot;Na, jetzt noch nicht.&amp;quot; Aber &#039;&#039;&#039;irgendwann&#039;&#039;&#039;, und sei es mit 110 Jahren oder wann, &#039;&#039;&#039;kommt der Moment, wo es Zeit ist&#039;&#039;&#039;. Und oft ist dann nicht einmal da der Wille da - oder es ist schon Lebensverdruss. Das ist es aber auch nicht. Sondern, sozusagen, entfliehen zu wollen, zu sagen: &amp;quot;Gott sei Dank ist es endlich alles… es ist eh schon so mühsam. Gott sei Dank ist es schon zu Ende, jetzt.&amp;quot; Das ist auch nicht die richtige Einstellung. Ist alles verständlich. Aber &#039;&#039;&#039;zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Das ist ein Weg&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;von dem ich erkenne, dass das zu meinem Weg dazugehört&#039;&#039;&#039;, diese Dinge zu durchleben, &#039;&#039;&#039;und mit der Kraft, die ich mir daran entwickle, hinüberzugehen und dann gestärkt&#039;&#039;&#039; durch diese Impulse dann irgendwann &#039;&#039;&#039;in die nächste Inkarnation herunterzukommen&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Weil, man lernt unheimlich viel. Ich weiß, das ist &#039;&#039;&#039;eine übermenschliche Forderung, das durchzuziehen&#039;&#039;&#039;. Na ja, weil, unser Ego jedenfalls wird es so empfinden: &amp;quot;Das kann ja kein Mensch leisten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es geht ja auch wirklich immer nur drum, danach zu streben, es zu leisten&#039;&#039;&#039;. Wir werden oft scheitern und ab und zu gelingt es einem wirklich durchzugehen und loszulassen im richtigen Zeitpunkt: &#039;&#039;&#039;Weder das Leben zu fliehen, weil es zu mühsam ist, noch sich zu klammern dran, obwohl eigentlich schon die Zeit um ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber einfach &#039;&#039;&#039;mit Gott und sich selbst ins Reine gekommen zu sein&#039;&#039;&#039; und zu erkennen: &#039;&#039;&#039;Dieser Wille ist eins&#039;&#039;&#039;. Wenn es dann… Es heißt ja auch das Christus-Wort: &amp;quot;Aber &#039;&#039;&#039;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, dann ist damit gemeint &#039;&#039;&#039;nicht der Wille des Ego&#039;&#039;&#039;. Das will was anderes, vielleicht. Aber das wirkliche Ich, in dem Fall das makrokosmische Ich des Christus, das eben ganz im Einklang mit dem Vater ist: &#039;&#039;&#039;Der göttliche Wille des Vaters ist der Wille des Christus&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht mehr unterscheidbar, nicht mehr trennbar von einander. Die Wirkungsstätte ist vielleicht eine andere, aber es ist ein und derselbe Wille. &#039;&#039;&#039;Und so ist es aber mit unserem Ich im Kleinen auch&#039;&#039;&#039;. Wir haben halt noch sehr wenig beizutragen, aber das wird mehr werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Vaterunser ist ein Schulungsweg: Gebet und Meditation werden eins ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ist das Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das uns den Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dazu zeigt&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Und das ist &#039;&#039;&#039;gebaut&#039;&#039;&#039; auf den bewussten Menschen, &#039;&#039;&#039;auf den ganz Ich-bewussten Menschen&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht etwas… Ich meine, was sofort also falsch wird, wenn man es so wie eine alte Gebetsleier oder was, &#039;&#039;(Wolfgang murmelt dabei)&#039;&#039; man murmelt’s runter - und erwarte mir, jetzt passiert irgendwas, irgendwer tut was jetzt für mich. Sondern, &#039;&#039;&#039;wo ich mich ganz bewusst mit jedem Wort, mit jedem Gedanken, der da drinnen ist, verbinde&#039;&#039;&#039;. Ich sage bewusst jetzt &amp;quot;mit jedem Gedanken, der drinnen ist&amp;quot;. Das &#039;&#039;&#039;Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;im Originaltext&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen oder was - oder auch noch in der lateinischen Übersetzung auch - &#039;&#039;&#039;noch eine relativ starke mantrische Kraft&#039;&#039;&#039;. Ist in Ordnung, &#039;&#039;&#039;aber die ist eigentlich nicht das Wesentliche&#039;&#039;&#039; daran. Sondern, das Wesentliche dran ist, dass ich mit ganz wachem, klaren, denkenden Bewusstsein drinnen bin - ohne irgendeine Sentimentalität, ohne irgendeine Frömmelei oder was. Das sind alles Kräfte, die total entgegen wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das sieht man auch… Also, &#039;&#039;&#039;es kann das Beten auch sehr missbraucht werden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Widersacher missbrauchen es&#039;&#039;&#039; ganz, ganz stark. Und &#039;&#039;&#039;vieles&#039;&#039;&#039;, was sich abspielt &#039;&#039;&#039;in den, ich sage einmal, &amp;quot;Gebetshäusern&amp;quot; oder sonst was, entspricht nicht dem, was es sein sollte&#039;&#039;&#039;; ist eigentlich unheimlich selbstgefällig. Man fühlt sich heilig und gut, wenn man das jetzt herunterleiert - und im Grunde aber gar nicht wirklich mit voll wachem Ich-Bewusstein und vollem Bewusstsein der Verantwortung, die ich in meinem Ich dafür habe, für jedes Wort dieses Gebetes, das ich spreche oder auch nur denke im Innerlichen, &#039;&#039;(dabei bin).&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Gerade das christliche Gebet überhaupt, das muss nicht notwendigerweise laut gesprochen werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ein Hilfe, aber es soll eigentlich innerlich gedacht werden, mitgedacht werden. Und darin liegt die Kraft, ja, auf diesem Wege immer weiter zu kommen. Es hat eine ganz starke geistige Kraft dieses Gebet drinnen; &#039;&#039;&#039;es ist eigentlich ein Schulungsweg für sich&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Gar nicht so viel: da dieses Mantra und jenes, und jene Imagination und dieses Bild und jenes… &#039;&#039;&#039;Allein das Vaterunser eröffnet Welten&#039;&#039;&#039;. Eröffnet Welten. Und das ist… &#039;&#039;&#039;Gebet und Meditation geht da in eins im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es ist nicht trennbar voneinander. Gerade das gibt dem Vaterunser auch die Kraft, dass es im Grunde &#039;&#039;&#039;in jeder Übersetzung, sofern sie den Gedankengehalt dieses Gebetes mitnimmt, wirksam&#039;&#039;&#039; werden kann. Eben ganz anders gegenüber alten Mantren, die ganz gebunden dran sind an die Sprache, in der sie ursprünglich verfasst sind. Weil, in einer anderen Sprache ist eben der Lautcharakter, der Klangcharakter, der Rhythmus, der Kräfte eben - aber eben nur halb bewusst oder traumbewusst locker - noch drinnen. Es kann eine Übersetzung sein, die eben jetzt ganz weggeht von dem mantrischen Charakter und nur mehr in der Gedankensprache drinnen lebt. &#039;&#039;&#039;Und dann, wenn ich das lebendig denke, dieses Gebet, dann kann ich den Text ausweiten&#039;&#039;&#039;. Der kann länger werden, viel länger werden, weil, er ist eigentlich der Keim für etwas, was ich weiterdenke und heraushole drinnen. Weil, es ist so wie ein Keim, der in uns gelegt ist, der zum Blühen gebracht werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, eine uns noch vor dem 1. Weltkrieg von Rudolf Steiner gegebene Fassung des Vaterunsers, appelliert an unser freies Ich, Teil I ===&lt;br /&gt;
Naja, ich weiß nicht, ob ihr das kennt, Rudolf Steiner hat das ja so schön… ja, &amp;quot;übersetzt&amp;quot; kann man eben nicht sagen: &#039;&#039;&#039;Das esoterische Apostel Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Schauen wir uns das einmal an. Es ist länger als die gewohnte Fassung des Vaterunsers. Und man wird alles wiedererkennen, aber es ist ganz, ganz anders formuliert. Das hat &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;… ganz genau kann man es nicht datieren, aber &#039;&#039;&#039;1913&#039;&#039;&#039; wird es gewesen sein. &#039;&#039;&#039;Also noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist es gegeben worden&#039;&#039;&#039;. Und da sind sehr interessante Dinge drinnen: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist schon mal ein ganz gewichtiger Satz. Und klingt irgendwie schon &#039;&#039;&#039;ganz anders als &amp;quot;Vaterunser im Himmel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Nicht, dass das falsch wäre, aber es gibt noch ganz &#039;&#039;&#039;neue Perspektiven&#039;&#039;&#039; dazu, auf die man vielleicht so gar nicht kommen würde. &#039;&#039;&#039;Die liegen aber drinnen in dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht was dazu, gedacht als: Ja, jetzt hat das der Steiner ausgeschmückt irgendwo, damit es netter wird und umfangreicher. Sondern, &#039;&#039;&#039;es liegt im Originalgebet drinnen&#039;&#039;&#039; - wenn ich es in diesem christlichen Sinne verstehe, dass &#039;&#039;&#039;es appelliert an das freie Ich&#039;&#039;&#039;. Dann ist es ganz klar. Weil, sonst könnte ich es noch missverstehen: &amp;quot;Unser Vater im Himmel, ja, da oben. Ich schaue, bitte, bitte, hilf mir und mach für mich.&amp;quot; Und das ist es absolut nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;es ist der Appell&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; diese göttliche Kraft, &#039;&#039;&#039;die höchste göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; in uns, &#039;&#039;&#039;durch unser Ich regsam wird&#039;&#039;&#039;. Also daher:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;In unserem innersten Wesen&#039;&#039;&#039; - und das &#039;&#039;&#039;bei jedem Menschen&#039;&#039;&#039;. Dort ist er zu finden. Da ist der Himmel zu finden &#039;&#039;(Wolfgang zeigt auf sich)&#039;&#039; irgendwo, ich will es jetzt nicht räumlich angeben, aber brauchen wir nicht irgendwo da draußen suchen. Primär mal.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hochgepriesen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, wenn wir das erfassen, dann ist… &#039;&#039;&#039;dieses Erfassen schon ist diese Verherrlichung und Lobpreisung&#039;&#039;&#039;; wenn wir diesen Sinn des Vaterunsers so verstehen, wenn wir es so erfassen, uns dessen ganz bewusst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil II: Ich darf auch scheitern, aber ich habe tätig zu werden - und irgendwann geht ein geistiges Licht auf, auch ohne kirchlichen Kultus ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Dort wird’s Realität&#039;&#039;&#039;. Ich kann mich in Gedanken in das alles vertiefen, aber ich muss daraus auch Taten… es &#039;&#039;&#039;können scheinbar kleine bescheidene Taten sein&#039;&#039;&#039;, es können &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nur Worte&#039;&#039;&#039; sein, die ich zu wem spreche, &#039;&#039;&#039;aber ich muss tätig werden&#039;&#039;&#039; damit. Es ist nichts, was ich - jetzt sage ich es jetzt einmal recht locker - was ich konsumieren kann: &amp;quot;Ah! der liebe Gott schenkt mir das, danke&amp;quot;, und jetzt gehe ich wieder befriedigt nach Hause. Sondern, &#039;&#039;&#039;es ist eine Aufgabe, die ich habe, tätig zu werden&#039;&#039;&#039; damit: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;in unseren Taten und in unserem Lebenswandel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Das heißt, so wie ich alltäglich durch die Welt gehe, wie ich anderen Menschen begegne. Jedem! Wurscht, dem kleinsten, dem größten, dem unsympathischsten, wie auch immer. Dort entscheidet’s sich. Daher, &#039;&#039;&#039;Christentum und Anthroposophie als ein Weg zu einem ganz bewussten Verständnis des Christentums&#039;&#039;&#039; heißt, in jedem, in jeder menschlichen Begegnung, aus dem heraus zu arbeiten oder es zu versuchen zumindest. Und wir werden scheitern. Wir werden immer wieder scheitern auch dabei. Das gehört dazu. Das soll uns nicht kleinmachen. &#039;&#039;&#039;Es braucht sich niemand jetzt schämen&#039;&#039;&#039;, im schlechten Sinn schämen, &#039;&#039;&#039;weil er schon wieder gescheitert ist&#039;&#039;&#039;. Es heißt nur: Und beim nächsten Mal probiere ich es wieder und irgendwann &#039;&#039;&#039;nach dem hundertsten Mal funktioniert&#039;&#039;&#039; es einmal - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eine Sonne geht auf. Eine wirkliche Sonne geht auf. &#039;&#039;&#039;Ein geistiges Licht geht auf&#039;&#039;&#039;, das nicht nur mich weiterbringt und mir einen weiteren Umkreis erleuchtet, sondern auch dem anderen oder den anderen, denen ich so begegnet bin, eben wirklich christlich begegnet bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da brauche ich keine kirchliche Formalität dazu&#039;&#039;&#039;, gar nichts. Es geht nicht drum, dass ich irgendeine Regel beachte, die irgendwo steht, sondern &#039;&#039;&#039;die Regel kommt aus mir&#039;&#039;&#039;. Das ist gerade der Witz daran, dass sie aus mir fließt. In dieser individuellen Situation. Natürlich, &#039;&#039;&#039;die Kirche und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;der kirchliche Kultus und alles sind Hilfsmittel&#039;&#039;&#039;, um uns auf diesen Weg zu bringen. Und im Kultus liegt eine Kraft drinnen, die uns unterstützt dabei, aber wenn ich mich nur darauf  verlasse: &amp;quot;Der Kultus macht das schon für mich, der wirkt halt in mir, und das wird schon werden.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Irgendwann muss aber der Moment kommen, wo ich bewusst&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ergreife und&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;bewusst selber tue&#039;&#039;&#039;. Also, das heißt, wo ich das, was der Kultus mir an Impulsen gibt, bewusst ergreife und dann aus meinem Ich, aus Freiheit heraus, umsetze im Leben. Wieder in den ganz kleinen, alltäglichen Begegnungen fängt es an. &#039;&#039;&#039;Nie geht es drum, jetzt irgendwelche weltbewegenden Taten zu setzen, die von heute auf morgen die Welt aus den Angeln heben&#039;&#039;&#039;. Wir heben sie aus den Angeln gerade in den kleinen Dingen. Das sind die wirklichen Sensationen: &#039;&#039;&#039;Wo man vorher gleichgültig an einem Menschen vorbeigegangen ist, jetzt nicht mehr gleichgültig vorbeigeht&#039;&#039;&#039;. Und vielleicht ist es nur ein Blick oder nur ein paar Worte - und dann leuchtet die Sonne auf. Da leuchtet die Christus-Sonne für den Moment auf. So, jetzt geht&#039;s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ja, &#039;&#039;&#039;der Impuls ist der Ich-Impuls, der uns verliehen worden ist&#039;&#039;&#039;. Der ist in unser Innerstes, in unser &#039;&#039;&#039;innerstes Gemüt&#039;&#039;&#039;, in das Innerste unseres Wesens hinein verlegt. &#039;&#039;&#039;Dort ist der Kern dieses Ichs&#039;&#039;&#039;. Und aus dem heraus müssen wir tätig werden. Dann sind wir erst wirklich christlich. Und das ist in uns. &#039;&#039;(Jemand aus dem Zuhörerkreis niest. Gesundheit)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil III: Hineinarbeiten in unsere Lebenskräfte und dabei eine Verstärkung durch den Christus erhalten ===&lt;br /&gt;
So, jetzt geht&#039;s weiter:  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Das Brot des Lebens&amp;quot;. &amp;quot;Die Nahrung des Geistes&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, steht da drin. &#039;&#039;&#039;Da kommt so deutlich heraus&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die innere Seite&#039;&#039;&#039; dessen. Weil, das Brot… also so wie das Vaterunser &#039;&#039;&#039;herkömmlich&#039;&#039;&#039; übersetzt wird, gesprochen wird, &#039;&#039;&#039;steht das Brot zunächst&#039;&#039;&#039; einmal für den physischen Leib, aber &#039;&#039;&#039;für den physischen Leib, der von den Lebenskräften erfasst wird&#039;&#039;&#039;. Und da kommt jetzt sehr deutlich heraus, &#039;&#039;&#039;dass wir aber was dazu beitragen können&#039;&#039;&#039;, sollen, dann wird es erst richtig. Also, &#039;&#039;&#039;dass es wirklich das Brot des Lebens wird&#039;&#039;&#039;, ein physischer Leib, der aus den durchchristeten Lebenskräften heraus gestaltet wird; das heißt, &#039;&#039;&#039;aus den Lebenskräften&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo wir bereits begonnen haben hineinzuarbeiten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;und die verstärkt sind durch den Christus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Und das alles bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens&amp;quot;: Diese Kraft liegt da drinnen, im Ich drinnen mit dem Christus vereint - mit dem &#039;&#039;&#039;Vatergott&#039;&#039;&#039; vereint, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Auch der ist&#039;&#039;&#039; nicht dort draußen - oder &#039;&#039;&#039;nicht nur dort draußen&#039;&#039;&#039;. Er ist auch da drinnen zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil IV: Ich verzeihe dir aus dem tiefsten Herzen heraus und schenke dir meine ganze Kraft, dass du in dir selber deinen Fehler gutmachen kannst ===&lt;br /&gt;
Weiter geht es: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also: &amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&amp;quot;. &#039;&#039;&#039;Habt ihr den Satz verstanden? Er ist schwierig&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;. Also, das heißt: Von anderen Menschen, durch die Widersacher, sonst was, sind Sünden an unserem Wesen begangen worden. &#039;&#039;&#039;Da ist was zerstört worden - und der Ausgleich ist unser Erbarmen an anderen&#039;&#039;&#039;. Nicht jetzt: &amp;quot;Hähhh, da ist alles weh in uns! Und bitte, wie bringe ich das wieder in Ordnung?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich bringe es dadurch in Ordnung, dass ich Erbarmen den anderen gegenüber bringe&#039;&#039;&#039;. Dadurch heile ich diese Wunden. Ich kümmere mich nicht drum: Wie kann ich das alles reparieren? Wo ist die Hilfe, dass das wieder in Ordnung kommt? &#039;&#039;&#039;Es kommt in Ordnung dadurch, dass ich meine Kraft aufwende, Erbarmen den anderen, Verzeihen auch den anderen gegenüber zu bringen&#039;&#039;&#039;. Selbst meinem ärgsten Feind. Was bitte nicht immer heißt, ich lasse jetzt jeden gewähren: &amp;quot;Ja, mach alles kaputt, ich verzeihe dir.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Ich muss vielleicht auch Stopp sagen bei manchen&#039;&#039;&#039;, weil es auch andere betreffen könnte und zerstörerisch wirken könnte. &#039;&#039;&#039;Aber wichtig ist&#039;&#039;&#039;: Wie stehe ich innerlich dazu? Stehe ich aus Hass, aus Verzweiflung, &amp;quot;ach du Böser, und das verzeihe ich dir nie, das kann ich nie vergessen&amp;quot;, sondern wo ich sage: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich verzeihe es dir, aus tiefstem Herzen&#039;&#039;&#039; heraus verzeihe ich es dir. Ich sehe, dass du halt eben ergriffen bist durch die Widersacher.&amp;quot; Was ja letztlich der Fall ist, weil, aus seinem Ich heraus würde er das ja nicht tun, aus seinem wirklichen Ich, aber er tut es, indem er halt bewusst oder unbewusst mit den Widersachern verbunden ist. &#039;&#039;&#039;Und ich bringe dieses Verzeihen allen Menschen entgegen, auch meinem größten Feind&#039;&#039;&#039; gegenüber. Ich versuch&#039;s zumindest. Auch wieder: Es wird nicht immer gelingen, bei Gott, nicht immer. Aber der schlechteste Weg wird sein, wenn ich ewig nachtragend bin, weil mir vielleicht einer mal ein böses Wort gesagt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Menschen, die können ein Leben lang nachtragend sein und in Wahrheit nicht bereit sein zu verzeihen. Und das ist schlecht. Damit schadet man dem anderen und sich selbst aber auch. Aber man muss auch wissen, dass &#039;&#039;&#039;das Verzeihen muss eines sein, das wirklich aus dem tiefsten Herzen heraus kommt&#039;&#039;&#039;. Wenn ich es oberflächlich sage: &amp;quot;Ja, ich verzeihe dir. Eigentlich weil… lass mich in Ruhe, ich will nichts mehr von dir wissen. Ja, ich verzeihe dir und du interessierst mich eigentlich nicht mehr.&amp;quot; Sondern, verzeihen heißt eigentlich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich schenke dir meine ganze Kraft, damit du, was du vielleicht wirklich schlecht gemacht hast, dass du den Weg findest, in dir selber diesen Fehler gutzumachen, den Ausgleich für dich zu finden.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Um das geht es eigentlich. Also, so weit geht das: Die Anteilnahme auch für den, der mir tief geschadet hat, von dem weiß ich oder sehe ich sogar, der ist besessen von dem Bösen irgendwo drinnen und aus dem heraus agiert er. Aber gerade dem verzeihe ich. &#039;&#039;&#039;Und da ist eine Kraft in mir wirksam&#039;&#039;&#039;. Es ist keine Gleichgültigkeit. Ich kann sagen: &amp;quot;Okay. Ich will dich nicht mehr sehen und ich tue dir jetzt nichts mehr, und ich wehre mich nicht mehr gegen irgendwas, aber ich gehe einfach.&amp;quot; Nein, sondern &#039;&#039;&#039;ich nehme Anteil. Ich leide eigentlich mit mit dir, dass du so gefangen bist von den Widersachern&#039;&#039;&#039;, dass sie dich zu dem bringen, was ich dir aber jetzt verzeihe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, aber &#039;&#039;&#039;auch in gleichem Ausmaße sich selbst verzeihen zu können, wenn man Fehler begangen hat&#039;&#039;&#039;, wenn man ungerecht zu anderen Menschen war, wenn man ihnen vielleicht was ganz Schreckliches sogar angetan hat. Und dann nur zu sagen: &amp;quot;Mea culpa, mea maxima culpa, ich bin so böse&amp;quot;, ist einmal gut, als erster Schritt bewusst zu werden: Das war nicht in Ordnung. Aber das ist noch lange nicht das Ende des Weges. Das Ende des Weges ist, auch mir verzeihen zu können und &#039;&#039;&#039;zu sagen:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Gut, es ist für mich aber die Aufforderung, &#039;&#039;&#039;probiere ich es, beim nächsten Mal besser zu machen&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, und &#039;&#039;&#039;nicht: Jammere ewig drüber&#039;&#039;&#039;, was du in der Vergangenheit verfehlt hast. Weil, im Grunde führt dich das keinen Schritt weiter. Also, sich auf den Weg machen. Das ist da drinnen. So. Also, das heißt: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen...&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil V: Das Licht der göttlichen Erkenntnis ist zugleich das Licht, aus dem unsere Erkenntnis gewoben ist ===&lt;br /&gt;
Jetzt geht’s weiter: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und jetzt geht’s noch weiter:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;...denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns &#039;&#039;&#039;durch das Licht deiner Erkenntnis&#039;&#039;&#039; sicher herausführen wirst.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Aber &#039;&#039;&#039;das ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;genau dieses geistige Licht, das jetzt aus unserem Ich ausstrahlt&#039;&#039;&#039;. Aus dem strahlt das göttliche Licht aus. Und wenn wir aus diesem Licht heraus arbeiten, ja, &#039;&#039;&#039;dann werden&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;die Versucher alles daran setzen&#039;&#039;&#039;, an uns heranzukommen und versuchen, &#039;&#039;&#039;uns zu verderben&#039;&#039;&#039;. Aber das Interessante ist gerade: Sie können es auch nur in dem Maße, in dem wir die Gegenkraft entwickelt haben. Und je mehr wir sie entwickeln, desto mehr stürmen sie an. Aber wir müssen eben unser Licht immer mitsehen dabei. Dann werden wir nicht in Angst und Schrecken verfallen vor dem Ansturm der Widersacher, der immer größer wird. &#039;&#039;&#039;Es ist eine innere Notwendigkeit, dass, je mehr ich mich geistig entwickle, desto stärker wird der Ansturm&#039;&#039;&#039;. Und wir sind, noch einmal gesagt, &#039;&#039;&#039;wir sind die, die mit diesen Widersachern fertig werden müssen&#039;&#039;&#039;. Niemand anderer. &#039;&#039;&#039;Auch nicht der Michael&#039;&#039;&#039;. Ja. Er kommt mit seinem Schwert oder mit seinem Speer, oder was immer es ist, und wirft sie zu uns. Das war der Punkt. Wir, wir sind die Einzigen, die das bewältigen können. &#039;&#039;&#039;Wir können es, wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;. Weil, den Entschluss dazu, müssen wir aus der Freiheit heraus fassen und das ist natürlich oft unbequemer als den Widersachern zu folgen. Aber dann kommen wir halt von unserem Weg der Freiheit ab. Und dazu ist notwendig &#039;&#039;&#039;&amp;quot;das Licht deiner Erkenntnis&amp;quot;&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;Gott erkennt es mit uns - oder wir mit ihm&#039;&#039;&#039;. Es ist beides eins. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sagte &#039;&#039;&#039;Jakob Böhme&#039;&#039;&#039; so schön? &amp;quot;Gott und ich sind eins im Erkennen.&amp;quot; Im Kleineren hat es der &#039;&#039;&#039;Johannes Scottus Eriugena&#039;&#039;&#039; mit dem Engel so gesagt: &amp;quot;Das Erkennen des Engels ist zugleich mein Erkennen und umgekehrt. Ich bin, indem mich der Engel erkennt, und der Engel ist, indem ich den Engel erkenne.&amp;quot; Und das ist dann die höchste Stufe: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich und Gott sind eins im Erkennen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da gibt es keine Trennung. Gibt es keine Trennung mehr. Ja, in diesem bestimmten Aspekt eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wir haben sicher nicht jetzt den ganzen Umfang der göttlichen Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, brauchen wir aber nicht. Aber das, &#039;&#039;&#039;was wir in der Situation brauchen, das wird uns zugänglich&#039;&#039;&#039;. Und das ist das Licht, gegen das kein &#039;&#039;&#039;Versucher&#039;&#039;&#039; ankommen kann, sondern wo er durchdrungen &#039;&#039;&#039;wird von dem Licht, durchlichtet&#039;&#039;&#039; wird &#039;&#039;&#039;von uns&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist Erlösung der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Also namentlich… ja, es gilt für die luziferischen schon, weil dieses Licht… &#039;&#039;&#039;Luziferische Wesen sind ja auch was sehr Lichvolles, aber es ist ein anderes Licht&#039;&#039;&#039;; es ist ein Licht, das gegenüber diesem Licht Dunkelheit ist, in Wahrheit, das wir von da ausstrahlen können. Und indem wir den Luzifer teilhaben lassen können an unserem Licht, diesen Impuls aufzunehmen, dass &#039;&#039;&#039;er&#039;&#039;&#039; mal richtig &#039;&#039;&#039;lernt, was Licht ist&#039;&#039;&#039; - und dann wirklich seinem Namen erst so wirklich gerecht wird: &amp;quot;Luzifer&amp;quot;, der Lichtträger. Das, &#039;&#039;&#039;was er&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;jetzt trägt, ist ein Abglanz des Lichtes&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;lernt er das richtige Licht kennen und wird eingeladen, mit dieser Kraft zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das ist seine Erlösung&#039;&#039;&#039; letztlich, wenn das wirklich einmal restlos gelingt. Und alles andere ist eben nur Schein und Täuschung, &amp;quot;denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung&amp;quot;. Also, &#039;&#039;&#039;das ganze riesige Brimborium, das die Widersacher machen&#039;&#039;&#039;, um uns in ihre Fänge zu kriegen, und vor dem man so schlottern kann - oder so verführt wird hinauf ins Luziferische, wie auch immer - &#039;&#039;&#039;das ist alles Schein und Täuschung in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wir haben Angst davor, weil wir uns unserer Kraft gar nicht bewusst sind&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VI: Wir können den Widersachern unser Licht entgegentragen ===&lt;br /&gt;
Die ganze göttliche Kraft steht uns zur Verfügung. Und daher der erste Satz: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. Ja, &#039;&#039;&#039;eigentlich suchen wir&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;die Begegnung&#039;&#039;&#039; mit dem Versucher, &#039;&#039;&#039;mit dem Widersacher, um ihm dieses Licht zu geben&#039;&#039;&#039; nach dem Maß unserer Kraft, die wir jetzt haben. Natürlich geht’s jetzt nicht drum, dass wir es gleich übernehmen und sagen: &amp;quot;Jetzt wird gleich… morgen wird der Luzifer erlöst - und dann haben wir’s.&amp;quot; Das wird nicht funktionieren. Das ist ein weiter, weiter Weg noch. Aber Schritt für Schritt geht es. &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt können wir den Widersachermächten dieses Licht&#039;&#039;&#039; - ich sage einmal - anbieten, &#039;&#039;&#039;entgegentragen&#039;&#039;&#039;, in ihr Wesen sogar tragen, sie zu durchlichten, und &#039;&#039;&#039;dann müssen sie schauen, was passiert&#039;&#039;&#039; dabei. &#039;&#039;&#039;Dann geht ihnen das Bewusstsein auf&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie ihr Weg weitergehen könnte&#039;&#039;&#039;. Und so genau wissen sie es eigentlich nicht. Es ist für das, was &#039;&#039;&#039;von oben&#039;&#039;&#039; kommt, es &#039;&#039;&#039;ist alles verdunkelt für sie&#039;&#039;&#039;, das kriegen sie nicht mit; &#039;&#039;&#039;von unten kommen die Einflüsterungen der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Der Sog ist sehr stark - am wenigsten auf den Luzifer… aber trotzdem auch - und wird in der Zukunft noch mehr sein. Da kommt ein starker Impuls und da sind sie auch im Schwanken, ob das wirklich Ihre Bestimmung ist. Also, &#039;&#039;&#039;wir helfen ihnen&#039;&#039;&#039; eigentlich, &#039;&#039;&#039;ihren wahren Weg zu finden&#039;&#039;&#039; - oder können ihnen helfen. Also, das ist dieser Abschnitt: &amp;quot;Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VII: Die Kraft des Mutes ist die Michaelskraft ===&lt;br /&gt;
Also wirklich &#039;&#039;&#039;das Geniale: Wir können uns zu hundert Prozent drauf verlassen&#039;&#039;&#039;, die Schwierigkeit, &#039;&#039;&#039;die Aufgabe, die uns entgegenkommt, ist die Aufgabe, der wir gerade noch gewachsen sind&#039;&#039;&#039;. Beziehungsweise, wie ich es oft schon gesagt habe, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch den einen kleinen Schritt dazu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;erfordert&#039;&#039;&#039;. Aber genau da sind wir in unserem Ich dann rege. Ich meine, was wir eh schon können, das ist, sozusagen, die Selbstverständlichkeit schon. Aber &#039;&#039;&#039;der eine Schritt, das Unmögliche möglich zu machen, das ist die entscheidende Kraft des Ich&#039;&#039;&#039;. Immer über die eigene Grenze einen Schritt hinauszugehen. Das ist Ich-Kraft. Und die liegt in uns, in jedem von uns drinnen. Und wenn wir es nicht rege machen, sind wir letztlich - und das müssen wir jetzt in unseren Bewusstseinsseelenzeitalter langsam schon sagen - &amp;quot;selber schuld&amp;quot;, dass wir uns unserer eigenen Kraft nicht bewusst werden, nicht den Mut haben, uns auf unsere eigene Kraft zu stellen. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft des Mutes, das ist auch die Michaelskraft&#039;&#039;&#039;. Die wird aber auch wirksam durch unser Ich. &#039;&#039;&#039;Auch wieder nicht: Der Michael schenkt es uns von oben&#039;&#039;&#039; irgendwo und träufelt es uns ein. Sondern, &#039;&#039;&#039;er gibt uns die Anregung&#039;&#039;&#039; und den Anstoß und den Hinweis: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Kraft schläft in dir noch. Wach auf, benutze sie.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Aber ohne uns zu was zu drängen. Er zeigt es uns nur. Er gibt uns den Fingerzeig dazu. Ob wir diesen Fingerzeig verstehen, ergreifen, wach werden dafür oder nicht, liegt schon wieder an uns. Also, auch &#039;&#039;&#039;der Michael drängt uns nicht irgendwohin&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er gibt uns nur Gelegenheiten&#039;&#039;&#039;, immer wieder Gelegenheiten, &#039;&#039;&#039;wach zu werden&#039;&#039;&#039; für unser wirkliches Wesen, in dem das göttliche Wesen wirkt. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039; drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser, Teil VIII: Die Zukunft gestalten wir - es gibt kein endgültiges Ziel! ===&lt;br /&gt;
Ja, und dann ist noch &#039;&#039;&#039;der letzte Satz, der im Vaterunser im Original eigentlich gar nicht drinnen steht&#039;&#039;&#039;, der erst auch später dazugekommen ist, aber der sehr stimmig in Wahrheit ist. Also, auch das betont Rudolf Steiner, dass der sehr stimmig ist. Dann eben &#039;&#039;&#039;dieser Schlusssatz&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;In die Zeitläufe, der Zeitläufe.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Hat also was mit der Zeit zu tun. &#039;&#039;&#039;Die Zeit hat ja auch was mit den Ätherkräften zu tun&#039;&#039;&#039;, das heißt mit dem sich entwickelnden, mit dem sich lebendig Entfaltenden, mit dem hat es was zu tun. Darin wirke diese Kraft. Weil mit dem, &#039;&#039;&#039;dass dem Menschen&#039;&#039;&#039; die Freiheit gegeben wurde, oder &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Möglichkeit zur Freiheit&#039;&#039;&#039; gegeben wurde, - darüber haben wir ja auch schon oft gesprochen - &#039;&#039;&#039;sind wir es eigentlich, die die Zukunft gestalten&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen alle Hilfe dazu, um das dann in die Wirklichkeit umzusetzen. Da sind wir noch nicht kräftig genug, das allein zu können, aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wohin der Weg führen soll, liegt an uns&#039;&#039;&#039;. Es liegt an uns. Wir gehen nicht auf ein fertiges Ziel zu. Sondern, &#039;&#039;&#039;das Ziel wird das sein, das wir durch unsere Taten bereiten&#039;&#039;&#039;, dann werden wir irgendwo hinkommen. &#039;&#039;&#039;Und das wird das Etappenziel sein&#039;&#039;&#039;. Weil, es geht ja dann immer weiter noch. Also, &#039;&#039;&#039;es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;kein endgültiges Ziel&#039;&#039;&#039;. Es ist auch nicht das Ziel jetzt dann: &amp;quot;Ja, dann kommen wir alle, vereinigen uns in der Gottheit, in der höchsten Welt, und dort bleiben wir auf alle Zeiten.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;vorbereitet&#039;&#039;&#039; auf eine ganz, ganz große Aufgabe, &#039;&#039;&#039;irgendwann weltschöpferisch im großen Stil zu sein&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist also &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; - sicher nicht - &#039;&#039;&#039;das Ziel des Menschen, sich&#039;&#039;&#039; jetzt &#039;&#039;&#039;in die höchste Region zurückzuziehen&#039;&#039;&#039; und dort immer zu bleiben dadrinnen &#039;&#039;&#039;und nichts mehr zu tun&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sondern&#039;&#039;&#039;, wir sind eigentlich die, die dann sehr wohl auch uns selber aussenden dazu, könnte man sagen, um neue Welten zu bauen, &#039;&#039;&#039;wirklich neue Welten&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bauen&#039;&#039;&#039;. Das ist das große Ergebnis - oder kann das große Ergebnis sein dieser ganzen kosmischen Evolutionskette über die &#039;&#039;&#039;sieben planetarischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir schon gesprochen haben. Ich hab’s eh schon öfter erwähnt in den Vorträgen: &#039;&#039;&#039;Wenn wir diese sieben Stufen durchgemacht haben, dann stehen wir auf der Stufe, auf der die Elohim jetzt während unserer Erdentwicklung stehen&#039;&#039;&#039;. Dann sind wir - wenn wir dieses Ziel anstreben und erreichen  durch unsere Willenskraft, also wenn wir wirklich lernen aus unserem Ich was zu machen, aus der Kraft - dann sind wir so weit, &#039;&#039;&#039;einen ganzen Kosmos zu erschaffen&#039;&#039;&#039;. Ja, &#039;&#039;&#039;nicht ganz allein. Da werden andere Hierarchien&#039;&#039;&#039; und so weiter &#039;&#039;&#039;mitwirken&#039;&#039;&#039; dabei. Aber wir werden die sein, die es machen. Wir sind dann die, die sozusagen an der Front stehen und das tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;damit ist natürlich auch noch nicht das Ende der Geschichte erreicht&#039;&#039;&#039;. Aber ich will jetzt nicht über eine weitere kosmische Entwicklungskette reden. Wir können im Grunde noch gar nichts drüber sagen, außer dass dort eine Aufgabe für uns warten wird. Alles andere wäre rein spekulativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schon schwer genug, in die nächste Zukunft hineinzuschauen. Und gerade ist es deswegen schwierig auch, weil &#039;&#039;&#039;die Erdenwelt&#039;&#039;&#039;, unser Erdenkosmos jetzt, der Planet der Freiheit auch ist oder &#039;&#039;&#039;der Kosmos der Freiheit&#039;&#039;&#039; ist - oder wird, im Werden ist. Genauso wie er der &#039;&#039;&#039;Kosmos der Liebe&#039;&#039;&#039; werden wird, weil das zusammengehört: &#039;&#039;&#039;Freiheit und Liebe gehören zusammen&#039;&#039;&#039;. Aus der Freiheit heraus, etwas, ja, ganz individuell aus dem Nichts heraus erschaffen, etwas, was noch nie da war - und das verschenken. Und daraus entsteht in letzter Konsequenz, wenn wir das wirklich jetzt durch einige Stufen noch geübt haben, entsteht letztlich ein ganzer Kosmos. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir verschenken etwas an Kraft, aus dem eine ganze Welt entsteht&#039;&#039;&#039;. Das ist, wenn man so will, das, was ermöglicht werden soll durch diese sieben kosmischen Entwicklungsstufen, damit wir dann, wenn man es jetzt so rechnen will, auf einer achten Stufe so weit sind wie die Elohim heute. Und das ist schon was ziemlich Gewaltiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das esoterische Apostel Vaterunser im Wortlaut, Teil IX: Die individuell gewordene göttliche Kraft gestaltet die Zukunft ===&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;ich lese euch dieses esoterische Apostel Vaterunser jetzt noch einmal in einem Zug durch&#039;&#039;&#039;: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Vater, der du warst, bist und sein wirst in unser aller innerstem Wesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wesen wird in uns allen verherrlicht und hoch gepriesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Reich erweitere sich in unseren Taten und in unserem Lebenswandel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deinen Willen führen wir in der Betätigung unseres Lebens so aus, wie du, o Vater, ihn in unser innerstes Gemüt gelegt hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung des Geistes, das Brot des Lebens, bietest du uns in Überfülle in den wechselnden Zuständen unseres Lebens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasse Ausgleich sein unser Erbarmen an anderen für die Sünden an unserem Wesen begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Versucher lässt du nicht über das Vermögen unserer Kraft in uns wirken, da in deinem Wesen keine Versuchung bestehen kann; denn der Versucher ist nur Schein und Täuschung, aus der du, o Vater, uns durch das Licht deiner Erkenntnis sicher herausführen wirst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kraft und Herrlichkeit wirke in uns, in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&amp;quot;Wirke in die Zeitläufe der Zeitläufe.&amp;quot; Der ganze Entwicklungsbogen, also der jetzt in die Zukunft sich spannt, ist damit letztlich gemeint. Dort hinein, immer dort hinein, in die kleinen Zyklen, in die großen Zyklen, immer mehr soll dort diese Kraft, diese individuell, also &#039;&#039;&#039;die im Ich individuell gewordene göttliche Kraft&#039;&#039;&#039;, wirken. Das &#039;&#039;&#039;gestaltet die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Also da ist der Weg gezeichnet, die ganze zukünftige Entwicklung hin, und welche Arbeit wird da leisten können dabei. Und &#039;&#039;&#039;darauf&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;wartet oder hofft die Gottheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen: Es gibt nur diesen einen einzigen Versuch ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wenn wir es nicht machen, passiert es eben einfach nicht&#039;&#039;&#039;. Dann wird es auch irgendwie weitergehen, aber &#039;&#039;&#039;es wird eine viel, viel ärmere Welt werden&#039;&#039;&#039;. Und der - wie soll ich sagen - welthistorische Versuch, ein freies geistiges Wesen in die Welt zu stellen, ist dann gescheitert. Und man muss auch sehen, dass das… &#039;&#039;&#039;könnte man denken: Na, gut dann wird es halt die Gottheit wieder versuchen&#039;&#039;&#039; und dann, okay, der Versuch mit Menschen ist fehlgeschlagen, probieren wir es halt beim nächsten Mal noch einmal. &#039;&#039;&#039;Aber so einfach ist es&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039;, weil, um - wie soll ich sagen - &#039;&#039;&#039;diesem Wesen Mensch die Freiheit zu ermöglichen&#039;&#039;&#039;, eine Grundlage zu schaffen, einen ganzen Kosmos so zu schaffen, dass das möglich ist, &#039;&#039;&#039;das geht einmal und nie wieder&#039;&#039;&#039;. Wir als kleine Menschen können viele Dinge öfter probieren und aus unseren Fehlern lernen, aber aus dem Göttlichen heraus ist es einmal da als Impuls - und es wird ergriffen von uns oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;wenn es nicht ergriffen ist, dann war&#039;s das&#039;&#039;&#039;, dann geht die Entwicklung anders weiter. Und &#039;&#039;&#039;dann wird es diese Art von freiem geistigen Wesen nicht geben&#039;&#039;&#039;. So groß ist die Bedeutung dorthin. Also man darf sich da eben das Göttliche… muss man da sehen, wie soll ich sagen, in seiner Radikalität geradezu, alles aufs Spiel zu setzen. Es gibt den einen Versuch - und nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt den einen einzigen Versuch. Wenn er scheitert, ist er für immer gescheitert&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, mit dem Menschen ist was sehr, sehr Großes, was wirklich Einmaliges da, und &#039;&#039;&#039;es liegt an uns…&#039;&#039;&#039; Das Einmalige des Menschen ist es… liegt an ihm, ob der Versuch gelingt oder nicht. Und wenn er scheitert, ist er endgültig gescheitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;endgültig gescheitert ist er,&#039;&#039;&#039; wenn alle Menschen… &#039;&#039;&#039;wenn kein einziger Mensch diesen Impuls wirklich ergreifen kann&#039;&#039;&#039;. Wenn letztendlich ein einziger ist, der ihn ergreift, dann lebt der Impuls in irgendeiner Form weiter, sehr, sehr rudimentär wahrscheinlich, aber… wenn es zwei sind, ist es besser, und so weiter. Aber, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das muss man sich einmal zu Herzen nehmen und ins Bewusstsein rufen, was da mit den Menschen angestrebt ist&#039;&#039;&#039;. Angestrebt ist, was ihm ermöglicht werden soll. Es ist also nichts angestrebt, wo dem Menschen was vorgeschrieben wird. &#039;&#039;&#039;Es ist gerade das angestrebt, dass ihm nichts vorgeschrieben wird&#039;&#039;&#039;. Das ist unsere peinliche Situation und unsere schwierige Situation, in Wahrheit. Und &#039;&#039;&#039;mit dem hängen zusammen all die Schwierigkeiten&#039;&#039;&#039; auch, &#039;&#039;&#039;die wir&#039;&#039;&#039; in unserem ganzen Leben &#039;&#039;&#039;immer wieder haben&#039;&#039;&#039; - durch Inkarnationen und Inkarnationen. Es könnte alles viel, viel bequemer und scheinbar auch harmonischer gehen, wenn wir nicht in dieser einmaligen Situation drinstehen würden - und wo alles jetzt oft im Grunde auf eine Karte gesetzt ist, dass es mit dem Menschen gelingt. Oder nicht gelingt. Es ist offen. Die Gottheit kann es nicht erzwingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es gibt keine lineare Zeit: Es gibt nur die Qualität der Zeit - und die ist nicht wiederholbar ===&lt;br /&gt;
Und, &#039;&#039;&#039;mein Gott&#039;&#039;&#039;, da hängt so viel dran. &#039;&#039;&#039;Damit hängt unser ganzer Zeitbegriff,&#039;&#039;&#039; zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;zusammen&#039;&#039;&#039;. Weil, so wie wir unseren linearen Zeitbegriff denken, könnte man ja sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Na gut, das ist halt mit dem Menschen schief gegangen, also, aber die Gottheit ist doch mächtig genug, dass, wenn das dann alles zu Ende ist und schiefgegangen ist, probiert sie es halt noch einmal.&amp;quot; Aber so läuft das nicht. So läuft es eben nicht. &#039;&#039;&#039;Es gibt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht diese lineare Zeit, sondern es wird hier eine bestimmte Qualität entwickelt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;wenn die entwickelt wird, dann sind weitere Wege eröffnet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Wenn der jetzt nicht entwickelt wird, gibt&#039;s diese Wege nicht mehr. Dann geht die Entwicklung in anderer Richtung weiter&#039;&#039;&#039;. Wie auch immer. Darüber wage ich nicht irgendwie zu spekulieren, wie er auch immer weitergehen würde. Aber das, was jetzt durch den Menschen möglich ist, nicht mehr. Vielleicht was anderes, auch ganz Tolles, weiß ich nicht, das wäre wirklich höchst spekulativ. Aber, es ist so, dass &#039;&#039;&#039;aus der göttlichen Perspektive gesehen, liegt in jedem Zeitpunkt die ganze Ewigkeit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;es entscheidet sich immer etwas endgültig, in jedem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;. Und eben mit der &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;des Menschen&#039;&#039;&#039; ist verbunden: Es kann gelingen oder es kann scheitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist &#039;&#039;&#039;das Neue&#039;&#039;&#039;, was hineingekommen &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass es am kleinsten geistigen Wesen hängt, ob der Impuls sich entfalten kann oder ob er letztlich scheitert&#039;&#039;&#039;. Das ist der Witz dran. Also, wenn man das so will: alles zu riskieren, um das zu machen. So viel ist notwendig. &#039;&#039;&#039;Anders wäre die Freiheit nicht in die Welt zu bringen&#039;&#039;&#039;. Es ist wirklich dieses so, so, so… Also Freiheit geben, heißt: es wirklich in die Hand des Menschen zu legen - und endgültig in die Hand des Menschen. Nicht im Hintergrund, sozusagen, zu haben: &amp;quot;Naja, wenn es der Mensch nicht schafft, vielleicht die Nächsten, die nachkommen, vielleicht schaffen es die. Und dann probiere ich halt so lange, bis es nach x gescheiterten Versuchen funktioniert.&amp;quot; Nein. Und es ist so: Die Gottheit, &#039;&#039;&#039;das Göttliche, lädt uns&#039;&#039;&#039; sozusagen ein, &#039;&#039;&#039;an diesem Werk mitzuarbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wenn das funktioniert, ist es gut; wenn &#039;&#039;&#039;es nicht funktioniert, geht alles einen anderen Weg&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;es ist eine Einmaligkeit drinnen. So einmalig wie jedes individuelle Ich&#039;&#039;&#039; auch ist, so einmalig ist es auch, dass das überhaupt in der kosmischen Entwicklung passieren kann. Und das ist nicht wiederholbar. &#039;&#039;&#039;Zeit&#039;&#039;&#039; ist, wie soll ich sagen… &#039;&#039;&#039;besteht in&#039;&#039;&#039; bestimmten Taten, in &#039;&#039;&#039;bestimmten Ereignissen&#039;&#039;&#039;, die in die Welt treten. Und im Grunde, &#039;&#039;&#039;jedes Ereignis gibt’s nur einmal in der Welt. Nichts wiederholt sich in genau gleicher Weise&#039;&#039;&#039;. Es ist unmöglich. Und das, was jetzt mit unserer Entwicklung angestrebt ist, ist ein ganzer Bogen von einmaligen Ereignissen, die dann letztlich zu einem Ergebnis führen, das so oder so ist. Und das muss man dann zur Kenntnis nehmen, das ist nicht wiederholbar. Es ist nicht wiederholbar. Also &#039;&#039;&#039;Zeit hat diese eigene Qualität&#039;&#039;&#039; eben, das &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht wiederholbar in Wahrheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist nur der Schein, dass Wiederholungen drin sind&#039;&#039;&#039;, Rhythmen drinnen, man könnt ja sagen: &amp;quot;Ja, gerade &#039;&#039;&#039;die alten Religionen&#039;&#039;&#039; haben immer gelehrt, im Grunde, die Wiederkehr des praktisch Gleichen, immer &#039;&#039;&#039;dieses zyklische Zeitprinzip&#039;&#039;&#039;, es kehrt etwas immer wieder, sind Perioden drinnen. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; wenn man es eben genauer anschaut, ist es die &#039;&#039;&#039;Wiederkehr des eben nicht ganz Gleichen&#039;&#039;&#039;. Sondern, da ist immer a Fuzerl, was nicht Wiederholung ist, sondern was Neues - und das macht&#039;s aus. Und das ist eben jetzt... &#039;&#039;&#039;wird immer deutlicher&#039;&#039;&#039; herauskommen, &#039;&#039;&#039;wenn es mehr geistige Wesen sind, die ihren eigenen individuellen Einschlag hineinbringen&#039;&#039;&#039;. Das muss man sehen, also dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; Gottheit sich, sozusagen, darauf eingelassen hat, das immer mehr in die Hände der Menschen zu legen, ihren Impuls durch die Menschen zu verwirklichen. Zu verwirklichen oder nicht zu verwirklichen. Und &#039;&#039;&#039;das Vaterunser ist eben jetzt das wirklich tiefste christliche Gebet, das uns den Weg zeigt, wie wir es schaffen können; was wir alles tun müssen dabei.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedanken zum Vaterunser: Das Vaterunser individualisieren ===&lt;br /&gt;
Na ja, lesen wir vielleicht einmal das Vaterunser jetzt in der üblichen Fassung oder sagen wir mal in der Fassung, wie es Rudolf Steiner sonst gegeben hat. Der hat ja auch wieder seine eigene Fassung dabei ein bissel. Und aus der Übersetzung oder... &amp;quot;Übersetzung&amp;quot; kann man&#039;s gar nicht nennen, weil, was heißt das, &#039;&#039;&#039;so wie jetzt Rudolf Steiner das esoterische Apostel Vaterunser da niederschreibt, was heißt denn das?&#039;&#039;&#039; Es ist schöpferisch aus der Welt herausgeholt. &#039;&#039;&#039;Dieser geistige Inhalt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der im Vaterunser ist, ist jetzt aus der Freiheit heraus in eine bestimmte Gestalt gebracht&#039;&#039;&#039;, in &#039;&#039;&#039;eine bestimmte Abfolge&#039;&#039;&#039; von Worten, von Lauten, &#039;&#039;&#039;von Gedanken&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind in dem - aber jetzt ausgearbeitet. Eigentlich wäre &#039;&#039;&#039;jeder von uns aufgerufen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;aus dem Vaterunser sowas Langes&#039;&#039;&#039; draus &#039;&#039;&#039;zu machen&#039;&#039;&#039;, von mir aus, einen ganzen Roman draus zu machen.&#039;&#039;&#039;Ganz individuell&#039;&#039;&#039;. Man könnte einen ganzen Roman draus machen, nämlich, wie wende ich das in der oder der Situation an, &#039;&#039;&#039;konkret im Leben. Wie tue ich da&#039;&#039;&#039;. Ich begegne... oder es im Hintergrund so habe, &#039;&#039;&#039;wenn ich eine menschliche Begegnung jetzt im Rückblick betrachte, was hat sich abgespielt?&#039;&#039;&#039; Ich habe mich geärgert über den. Ich habe ihm das nicht verzeihen können, dass er sich so blöd aufgeführt hat. Was muss ich an Kraft in mir entwickeln, dass das nicht mehr passiert? Kann ich einer ganz konkreten  Situationen, von mir aus, anhängen. &#039;&#039;&#039;Da kann ich wirklich einen ganzen Roman aus dem Vaterunser machen&#039;&#039;&#039;. Und das jetzt Praxis werden lassen, Lebenspraxis werden lassen, sozusagen, und das beschreiben. Und es sind aber alle die Stufen drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Wichtige&#039;&#039;&#039; ist, das - ja, werden wir uns heute wahrscheinlich nimmer in allen Details anschauen können, werden wir eben uns das nächste Mal anschauen - das sind ganz wichtige Stufen drinnen; &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039; eigentlich, die drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die zu durchlaufen sind, mit denen wir langsam&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;unser ganzes Wesen so verändern, dass wir zu dem Ziel kommen, wirklich dieses ganz freie geistige Wesen zu sein&#039;&#039;&#039; - und das in die Vergeistigung hinaufzubringen, bis zu unseren höchsten Wesensgliedern. Also, das so als kurze Anregung einmal dazu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinter dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; in den &#039;&#039;&#039;sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die eigentlich drinnen sind: &#039;&#039;&#039;das hat was zu tun mit unseren Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, mit unseren sieben Wesensgliedern. Also, das heißt, mit unserem physischen Leib, mit unserem Ätherleib, mit unserem Astralleib, mit unserem Ich als Zentrum des Ganzen. Das bringt das alles in Bewegung - bzw. es muß auch im Leib aber seine Basis finden, daher &#039;&#039;&#039;spricht Rudolf Steiner oft&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;vomIch-Träger&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht ganz das Gleiche wie das Ich, sondern der &#039;&#039;&#039;Ich-Träger ist das, was im Menschen durch das Ich so geformt ist, dass es überhaupt eingreifen kann&#039;&#039;&#039; da. Also da sind so ganz feine Nuancen drinnen. Weil, &#039;&#039;&#039;den Ich-Träger könnte man sogar noch&#039;&#039;&#039; - und muss man eigentlich in gewisser Weise - zu den leiblichen Wesensgliedern, &#039;&#039;&#039;zu den eigentlich leiblichen Wesensgliedern, rechnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist jenseits von leiblich&#039;&#039;&#039; oder nicht leiblich, ist was anderes. &#039;&#039;&#039;Aber es kann sich nur entfalten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dadurch, dass es in den anderen Leibesgliedern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; seine Basis, &#039;&#039;&#039;seinen Ankerplatz schafft&#039;&#039;&#039;, durch das es herein wirken kann. Das heißt, damit wird das, was uns physischer Leib, Ätherleib, Astralleib geben kann, überhaupt erst dem ermöglicht, auch Träger des Ichs zu werden, dass es eben herein wirken kann; sonst würde es draußen bleiben. Aber dann ist es &#039;&#039;&#039;das göttliche Ich, das von draußen wirkt.&#039;&#039;&#039; Und das &#039;&#039;&#039;muss&#039;&#039;&#039; aber da &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; einen Ankerpunkt, &#039;&#039;&#039;einen ganz individuellen Ankerpunkt, schaffen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dann kann jetzt dieses Ich&#039;&#039;&#039; daran &#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;, die unteren Wesensglieder, also den physischen Leib, den Ätherleib, den Astralleib, zu vergeistigen im Sinne dessen, sich die Kraft anzueignen, voll individuell aus dem Ich heraus, diese Wesensglieder erschaffen zu können. Also, &#039;&#039;&#039;Geistselbst zu haben, heißt&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass sich &#039;&#039;&#039;Astralisches&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. &#039;&#039;&#039;Lebensgeist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu entwickelnheißt&#039;&#039;&#039;, dass sich &#039;&#039;&#039;Ätherkräfte&#039;&#039;&#039; ganz individuell &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039; kann. Und das Höchste, &#039;&#039;&#039;die Kraft der Auferstehung&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, dass sich auch &#039;&#039;&#039;das Physische aus dem Nichts&#039;&#039;&#039; heraus &#039;&#039;&#039;schaffen&#039;&#039;&#039;kann. Ganz neu. Ich meine, das ist &#039;&#039;&#039;die Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir dann letztlich brauchen, &#039;&#039;&#039;um einen neuen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;. Und das wird das Letzte sein, was wir uns jetzt also auf der 7. kosmischen Entwicklungsstufe einmal erwerben wirklich, dass wir bis ins Physische herein aus dem Nichts schaffen können - &#039;&#039;&#039;es wird ganz anders sein als das Physische, wie wir es jetzt kennen&#039;&#039;&#039;, im Übrigen. Aber, wir können dann… &#039;&#039;&#039;am Ende des 7. kosmischen Entwicklungszustandes&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben wir&#039;&#039;&#039; dann, &#039;&#039;&#039;wenn es gut läuft, uns die Kraft erworben&#039;&#039;&#039;, ganz aus dem Ich heraus bis ins Physische hinein schaffend tätig zu sein, aus dem Nichts heraus. Das heißt, wir können eine Seelenwelt erschaffen aus dem Nichts, diese Seelenwelt wird zu Ätherwelt, wandelt sich um zu Ätherwelt, die wir schaffen können oder ein Teil davon, und dann geht&#039;s sogar bis ins Physische. Und wenn wir das alles können, sind wir gerüstet, einen ganz neuen Kosmos selbst zu gestalten. Wenn wir es schaffen. Und das ist offen. Entwicklung der Freiheit heißt: ob das gelingt oder nicht gelingt, ist ganz offen. Und auf das wartet &#039;&#039;&#039;die Gottheit&#039;&#039;&#039; im Grunde, auf unsere Entwicklung. Sie &#039;&#039;&#039;hat die Geduld, uns diesen Weg gehen zu lassen. Sie verzeiht uns, dass wir immer wieder Fehler machen&#039;&#039;&#039;. Nur das wirklich Schlimme wäre, wenn wir also ganz, für immer ausscheren aus der Entwicklung und halt &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; Einflüsterungen der &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten folgen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dann verzichten wir&#039;&#039;&#039;, ich habe das auch schon gesagt, &#039;&#039;&#039;aus Freiheit drauf, unsere Freiheit zu behalten&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Das ist &#039;&#039;&#039;der letzte freie Entschluss&#039;&#039;&#039;, den wir dann haben, wenn wir sagen: &amp;quot;Ja, wir gehen in das soratische Reich hinein, und werden dort vielleicht eine sehr mächtige Wesenheit, aber wir ordnen uns unter, diesen soratischen Wesen.&amp;quot; Das ist also genau das Gegenteil von dem, was hier angestrebt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das reguläre Vaterunser in einem der Wortlaute Rudolf Steiners ===&lt;br /&gt;
Ja, jetzt schauen wir mal, &#039;&#039;&#039;wie das im regulären Vaterunser ausschaut&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;in der Kurzfassung&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen, &#039;&#039;&#039;so wie sie auch jetzt Rudolf Steiner gibt&#039;&#039;&#039;. Hat nämlich auch so seine bissel Eigenwilligkeiten in der Formulierung drinnen - und das ist gut. Das ist gut. &#039;&#039;&#039;Es gibt eben nicht die Norm-Fassung&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; ist die Gesetzmäßigkeit - muss drinnen sein - &#039;&#039;&#039;diese sieben Stufen&#039;&#039;&#039;, die mit unseren Wesensgliedern zusammenhängen. Das werden wir dann das nächste Mal genauer besprechen. Aber schauen wir mal, wie es da ist: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Unser Vater, der du bist in Himmeln, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiliget werde dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;So in etwa ist jetzt diese Fassung hier. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner hat&#039;&#039;&#039;, ich zeige euch &#039;&#039;&#039;das, mit seiner Zeichnung versehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;(s. GA 96, Vortrag vom 28. Januar 1907)&#039;&#039;. Die  werden wir uns das nächste Mal genauer zu Gemüte führen. Ihr seht da &#039;&#039;&#039;unten&#039;&#039;&#039; ein Viereck, &#039;&#039;&#039;ein Quadrat&#039;&#039;&#039;, besser gesagt, und &#039;&#039;&#039;oben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; mehr oder weniger &#039;&#039;&#039;gleichseitiges Dreieck&#039;&#039;&#039;, das drinnen ist. &#039;&#039;&#039;Das hängt mit den&#039;&#039;&#039; insgesamt &#039;&#039;&#039;sieben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wesensgliedern zusammen&#039;&#039;&#039;. Und da sind jetzt die verschiedenen Bitten, die da drinnen sind, verbunden mit diesen verschiedenen Wesensgliedern. Das werden wir uns genauer anschauen. Es gibt aber &#039;&#039;&#039;eine höhere Dreiheit&#039;&#039;&#039;; und eine, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;untere Vierheit&#039;&#039;&#039;. Das ist das Bild eben drinnen: mit dem Quadrat, das ist die Vierheit, das ist das Untere. Naja, um&#039;s kurz einmal zusammenzufassen, hängt es zusammen mit unseren leiblichen Wesensgliedern, bis inklusive des Ich-Trägers. Und &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;höhere Dreieck&#039;&#039;&#039;, das sind die höheren Wesensglieder dann, also &#039;&#039;&#039;das Geistselbst, der Lebensgeist und der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Geistesmensch&#039;&#039;&#039;. Und die unten, die vier Ecken, &#039;&#039;&#039;das Quadrat&#039;&#039;&#039; sozusagen, &#039;&#039;&#039;entsprechen&#039;&#039;&#039; halt dann &#039;&#039;&#039;dem&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich-Träger&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 24. Wochenspruch als Essenz des 126. Vortrags ===&lt;br /&gt;
Ja. Mehr will ich heute gar nicht geben. Es ist fünf vor neun. Ich höre ein bissl früher auf. &#039;&#039;&#039;Ich lese euch jetzt zum Abschluss noch einmal den Wochenspruch&#039;&#039;&#039;, gebe euch den mit. Weil er, ja, &#039;&#039;&#039;in Kurzform&#039;&#039;&#039; im Grunde auch von dem spricht, &#039;&#039;&#039;von dem wir heute gesprochen haben.&#039;&#039;&#039; Es ist der &#039;&#039;&#039;24. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Sich selbst erschaffend stets&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird Seelensein sich selbst gewahr; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weltengeist, er strebet fort &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Selbsterkenntnis neu belebt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und schafft aus Seelenfinsternis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Selbstsinns Willensfrucht. &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Willensfrucht&#039;&#039;&#039;, tun, tätig werden. Also &#039;&#039;&#039;dieser ganze Weg in die Freiheit hinein&#039;&#039;&#039; - und wie wir das tun sollen und wie das alles gehen soll; hat nichts damit zu tun: Ach, wir grübeln jetzt den ganzen Tag drüber, wie das denn sein soll. Sondern, &#039;&#039;&#039;es verwirklicht sich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dort, wo wir tätig werden&#039;&#039;&#039;. In der Begegnung, wie ich jetzt, ohne mir vorher auszudenken, wie wer reagiert auf dieses oder jenes, sondern wie ich in dem Moment dem anderen entgegenkomme. Wie ich tätig werde. Von meiner ganzen Körperhaltung her, von meinem Blick her, natürlich auch von den Worten, die ich spreche - aber die &#039;&#039;&#039;jetzt ganz spontan in diesem einmaligen Augenblick&#039;&#039;&#039; passieren, &#039;&#039;&#039;der unwiederholbar ist&#039;&#039;&#039;. Auch wenn ich den Menschen morgen wieder treffe, es ist eine neue Situation - und die von gestern lässt sich nicht wiederholen. Da ist dasselbe drinnen, wo ich gesagt habe: Wenn die Freiheit, wenn das Ganze, was die Gottheit fordert, &#039;&#039;&#039;wenn es misslingt&#039;&#039;&#039; mit dem Menschen,&#039;&#039;&#039;dann ist es für immer misslungen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist nicht wiederholbar&#039;&#039;&#039;. Im Kleinen ist das bei uns… in jeder Begegnung ist eine Chance, was Einmaliges zu machen, wo wirklich diese Begegnung von Ich zu Ich stattfindet und damit eine gemeinsame Tat eigentlich entsteht. Weil, indem ich dem Menschen so entgegenkomme und ihn wirklich berühren kann in seinem Kern, tut er in Wahrheit auch was. Wird meistens so sein. Es liegt natürlich in seiner Freiheit, er kann es auch zurückweisen, natürlich. Aber wenn es gut läuft, ist es eine Anregung und beide schaffen aus ihrem Ich, aus ihren Beiträgen, gemeinsam etwas noch viel, viel Höheres. Nur in einem Blick kann das sein, in ein paar Worten. &#039;&#039;&#039;Es ist nichts Spektakuläres&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verändern die Welt nicht dadurch, dass wir ununterbrochen, weiß ich nicht, riesige Steine wälzen oder Sonstiges, sondern in den kleinen Dingen, &#039;&#039;&#039;in den Begegnungen&#039;&#039;&#039;. Da &#039;&#039;&#039;liegt die weltverändernde Kraft&#039;&#039;&#039;drinnen. Ja, natürlich müssen wir äußerlich auch was tun, aber das ist alles nichts wert, wenn das nicht dabei ist. &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Impuls&#039;&#039;&#039; dabei - und den kann jeder bringen, wenn er will. Wir sind Ich-Menschen. Wir haben das Ich in uns. Wir haben die göttliche Kraft in uns. &#039;&#039;&#039;Wir müssen nur die Demut, die Bescheidenheit entwickeln, zu sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, da ist uns eine riesige Möglichkeit gegeben und wir sind halt noch so klein und können sie erst Schritt für Schritt rege machen in uns. &#039;&#039;&#039;Wir sind uns bewusst, wie klein das noch ist, aber das soll uns nicht abhalten, den nächsten Schritt zu machen&#039;&#039;&#039;. Und kein Schritt ist zu klein, um nicht wertvoll, unendlich wertvoll eigentlich zu sein.&amp;quot; Der kleinste Schritt ist es. &#039;&#039;&#039;Ja, es wird das Unmögliche von uns verlangt, weil das Ich das von sich verlangen muss&#039;&#039;&#039;. Immer einen, und sei es noch einen so winzigen Schritt, &#039;&#039;&#039;über seine Grenze hinauszuwachsen&#039;&#039;&#039;. Das ist es. Wir können so viel schon haben. Das ist gut und natürlich für die Praxis gut, dass wir das haben, damit können wir viel machen, aber was die Welt und uns weiterbringt, ist der winzige, vielleicht ganz winzige Schritt, der darüber hinausgeht. Da ist das Ich wirklich. Dort geht&#039;s weiter. Dort geht&#039;s weiter. Und das können wir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und nichts ist zu klein&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und wenn es niemand mitkriegt in der Welt, ganz egal&#039;&#039;&#039;. Es ist als Kraft, ist es da. &#039;&#039;&#039;Da geht&#039;s nicht um Anerkennung&#039;&#039;&#039;, da geht&#039;s nicht drum, den anderen zu zeigen: &amp;quot;Ach, wie toll habe ich das gemacht, wie heilig bin ich schon!&amp;quot; Das führt alles in die falsche Richtung und wir haben leider Gottes halt viel. Es ist verständlich, die menschliche Schwäche, wir haben sie alle, niemand ist gefeit davor. Aber &#039;&#039;&#039;wieviel Scheinheiligkeit ist in dem drinnen, was zur Schau gestellt wird, und in Wahrheit nicht dem entspricht, was es zur Schau stellt&#039;&#039;&#039;. Und da müssen wir verdammt aufpassen. Da müssen wir wirklich verdammt aufpassen und &#039;&#039;&#039;uns immer wieder prüfen&#039;&#039;&#039;. Sowohl, sei es als Priester, als Ministrant, als Gemeindemitglied oder was. Mit welchem Impuls stehe ich jetzt gerade hier drinnen in der Gemeinschaft, die sich versammelt hat? Und was  ist echt? &#039;&#039;&#039;Was ist wirklich echt?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wo gehe ich diesen kleinen Schritt weiter&#039;&#039;&#039;? Oder wie weit ruhe ich mich auf dem aus und nehme den Segen, sozusagen, dankbar zur Kenntnis, der auf mich herabkommt? &#039;&#039;&#039;Und wie wenig habe ich noch erkannt, dass ich ja etwas geben muss?&#039;&#039;&#039; Eigentlich also ist dieses… ja, natürlich, der Priester, der Pfarrer sollte diesen Segen geben, aber nicht nur er. Aus jedem Herzen, aus jedem Ich muss er ihm entgegenkommen eigentlich, in die ganze Gemeinschaft hinein. Und es geht eigentlich nur drum, sich dessen bewusst zu werden, dass das notwendig ist, dass wir das aber auch können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;wenn&#039;&#039;&#039; es, wie soll ich sagen, nur Routine ist und &#039;&#039;&#039;ich mich halt wohlfühle in der Gemeinschaft, dann ist es zu wenig&#039;&#039;&#039;. Dann ist es viel zu wenig. Dann hat mich der Luzifer. Und wenn ich es mir dann mit Gedanken rationalisiere, ja, ich habe eh alles gemacht, wie es in Büchern steht, dann ist der Ahriman auch noch dabei - und dann feiern sie. Ja! Ich meine, &#039;&#039;&#039;wo findet man die Burgen Ahrimans und Luzifers? Dort, wo die geistig strebenden Menschen sind&#039;&#039;&#039;. Das sind die Hochburgen. Dort versammeln sie sich. Und das muss uns bewusst sein. Dort sind sie am allermeisten. Und wir dürfen nicht blind sein dafür, dann können wir ihnen Paroli bieten. Aber gefährlich wird es, wenn wir es nicht bemerken. Also, es ist eben: &#039;&#039;&#039;die Kirchen&#039;&#039;&#039; - oder wie immer man es nennen will oder die &#039;&#039;&#039;Meditationshäuser&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sonstiges&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind nicht die Schutzorte vor den Anfechtungen der Widersacher&#039;&#039;&#039;. Sondern, sie sind eigentlich der Ort, wo wir ihnen am stärksten begegnen können, weil dort sind sie. &#039;&#039;&#039;Dort suchen sie uns&#039;&#039;&#039;. Dort reiten sie ihre Attacken, im Grunde. Und drum geht&#039;s drum, &#039;&#039;&#039;wach zu sein - gerade dort&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn man das nicht sieht&#039;&#039;&#039;, dann kann das alles ziemlich schief gehen, weil, &#039;&#039;&#039;dann merkt man nicht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie man immer mehr eigentlich zu einem Gottesdienst für die Widersacher abgleitet&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit, und sie füttert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir werden &#039;&#039;uns&#039;&#039; sicher das nächste Mal noch weiter beschäftigen &#039;&#039;damit&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang ===&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich doch fünf Minuten überzogen. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Danke. Danke fürs Dabeisein. Bis nächste Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Michael:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Die Sendung Michaels&amp;quot; (12 Vorträge, gehalten in Dornach im November und Dezember 1919; GA 194)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Michael-Mysterium&amp;quot; in Anthroposophische Leitsätze (1924/25 Dornach; GA 26)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Biografie_Rudolf_Steiner_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2019&amp;diff=1671</id>
		<title>Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Biografie_Rudolf_Steiner_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2019&amp;diff=1671"/>
		<updated>2022-09-22T19:34:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einblicke in das Wirken, das Leben und die Persönlichkeit Rudolf Steiners==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter Teil 1==&lt;br /&gt;
[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Biografie Rudolf Steiner]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|wie konnte dieser Mensch eigentlich so sein, wie er ist?]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Anthroposophie-Impuls]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Kraljevec]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|k. und k. Monarchie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Vater]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Mutter]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|im Wartesaal der Kindheit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|ständiges Umziehen der Eltern]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Technik und Kultur in die Wiege gelegt]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|ich habe Wahrnehmungen, die von etwas da sind, mit denen ich in der Welt anstoße]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|einige Quellen: Rudolf Steiner, eine Biographie von Christoph Lindenberg]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Der Mensch Rudolf Steiner von Taja Gut]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08BearbeitenQuelltext bearbeiten|Rudolf Steiner und die Anthroposophie&amp;quot; von Walter Kugler]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|die Verbundenheit mit den Geistern der Natur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Schule empfindet er als furchtbar langweilig]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Geometrie als Glückerfahrung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Geistwelt im unmittelbaren Erleben als objektive Tatsache]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Autobiographie &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;|Autobiographie &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|geometrische Formen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Mathematik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|die Wirklichkeit der geistigen Welt ist ihm gewiss]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|wunderbare Zeichnungen]] -  [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner als Nachhilfelehrer - Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken 0:27:06|Nachhilfelehrer]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Kant: Trennung des Menschen mit seinem Denken von der Welt]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Maja]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24|studiert viele Studienrichtungen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24|Job: Fachartikel für Universal-Lexika]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|Begegnung mit dem Kräutersammler Koguzki]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|der geistige Zusammenhang in den Kräutern der Natur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|in Gottes Segen ist alles gelegen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|Figur des Kräutersammlers im Mysteriendrama]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01|spielend lernen mit behindertem Kind]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01|anthroposophische Heilpädagogik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Karl Julius Schröer]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Herausgabe einer Goethe-Gesamtausgabe]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Goethe als Geologe, Mineraloge und Botaniker]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42|geselliges Leben in Wien]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42|Café Griensteidl]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32|Umzug nach Weimar ins Goethe-Archiv]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32|Veröffentlichungen der Goetheschen naturwissenschaftlichen Schriften]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Versuch, die Weltanschauung Goethes zusammen zu fassen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|der Typus-Gedanke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|den Typus der Pflanze verstehen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|erste selbstständig formulierte philosophische Erkenntnisse]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Dissertationsschrift: Wahrheit und Wissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Erkenntnistheorie: Die Idee]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|etwas ist nur in meinem Denken]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|Philosophie der Freiheit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|sicheres Erkennen des nicht Sinnlichen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|Heirat in Weimar]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Besuch bei Nitzsche]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Umzug nach Berlin]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Wofür gibt er sein Geld aus? 1:11:52|Geldangelegenheiten]]             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter Teil 2 ==&lt;br /&gt;
[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Entwicklung der Anthroposophie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Geisteswissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Steiners Kindheit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Goethe-Arbeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Philosoph]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Weimarer Zeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|klare philosophische Position]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Steiner in Berlin um 1900]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Rosa Luxemburg]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Karl Liebknecht]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39|Arbeiter-Bildungsschule]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39|proletarische Gesellschaftsgruppen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39|Wichtigkeit der Bildung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26|Steiner legt sich politisch nicht fest]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26|Welt der Kunst und Kultur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26|Geschichtsunterricht]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26|unterrichtet verschiedene Fächer]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eintritt in die Welt der Adeligen und Reichen 0:09:57|Welt der Adeligen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eintritt in die Welt der Adeligen und Reichen 0:09:57|Interesse an Theosophie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Einladung zu Teegesellschaften]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Gräfin und Graf Brockdorf]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Ausführungen über Nietzsche]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Vortrag Goethes geheime Offenbarung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Märchen von Goethe]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|in Worten sprechen, die von der Geistwelt geprägt sind]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|die Deutschen Dramatischen Blätter für die Bühnen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft. Gründung und Aufbau der Deutschen Theosophischen Gesellschaft 0:15:14|Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft. Gründung und Aufbau der Deutschen Theosophischen Gesellschaft 0:15:14|Landesgesellschaft in Deutschland, Steiner ist Generalsekretär]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Deutsche Theosophische Gesellschaft hat 1905 bereits 12.000 Mitglieder. Zusammenarbeit mit Marie von Sivers 0:17:13|Zusammenarbeit mit Marie von Sivers]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Deutsche Theosophische Gesellschaft hat 1905 bereits 12.000 Mitglieder. Zusammenarbeit mit Marie von Sivers 0:17:13|Internationale Kongresse der Theosophie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|reiche Vortragstätigkeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|esoterisch- meditative Unterweisungen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|Zweigvortrag]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41|anthroposophische Medizin]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41|Ita Wegman]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41|Wie erlangt man Erkenntnisse der Höheren Welten]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41|Zeitschrift der Theosophen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Mysterienspiele]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Drama]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Theater]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|spirituelle Inhalte auf die Bühne bringen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Wagner]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Parsifal-Legende]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Bühnenweihespiel]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Schriftsteller Édouard Schuré]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Steiner schreibt vier Mysteriendramen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Bahnbrechende Entwicklungen: Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03|Eurhytmie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Bahnbrechende Entwicklungen: Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03|Esoterisches Christentum]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Bahnbrechende Entwicklungen: Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03|Farblichttherapie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Bahnbrechende Entwicklungen: Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03|Architektur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|erstes Goetheanum]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Holz-Doppel-Kuppelbau]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Doktor Großheintz]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Dornach]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|am Hügel in Dornach]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Johannesbau]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|1913 Baubeginn des 1. Goetheanums]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Tempelbau]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Der 1. Weltkrieg: Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts 0:33:41|1. Weltkrieg totale Fehlentwicklung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Der 1. Weltkrieg: Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts 0:33:41|Urkatastrophe]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg - Friedensbemühungen durch Rudolf Steiner - Meditationstexte für die im Feld umkommenden jungen Männer 0:35:25|Steiners Friedensbemühungen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg - Friedensbemühungen durch Rudolf Steiner - Meditationstexte für die im Feld umkommenden jungen Männer 0:35:25|Meditationstexte für die im Krieg Verstorbenen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#1913 Abschied von der Theologischen Gesellschaft - Neugründung der Anthroposophischen Bewegung 0:39:31|Gründung der Anthroposophischen Bewegung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die drei Qualitäten des seelischen Lebens entsprechen der Dreigliederung auf gesellschaftlicher Ebene - Ab 1916/17: Notwendigkeit der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsordnung nach der Kriegskatastrophe 0:40:04|neue Gesellschaftsordnung: Die soziale Dreigliederung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die drei Qualitäten des seelischen Lebens entsprechen der Dreigliederung auf gesellschaftlicher Ebene - Ab 1916/17: Notwendigkeit der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsordnung nach der Kriegskatastrophe 0:40:04|Geheimwissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15|Eliza von Moltke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15|Helmut von Moltke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15|Buch: Die Schuld am Krieg, die Memoiren des Helmut von Moltke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Friedensvertrag von Versailles - Rudolf Steiner findet die Alleinschuld Deutschlands ungerechtfertigt. Er sieht, wohin das führen wird 0:45:49|Friedenvertrag von Versailles]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Praxis Ita Wegmans in Dornach]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Entwurf der Praxis von Rudolf Steiner]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Medikamente]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Pflanzenfarben]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Bemalung der Goetheanums-Kuppeln]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Vorläufer des Konzerns Weleda: Praktische Anwendung der anthroposophischen Medizin in Dornach - Zusammenarbeit Ita Wegman-Oskar Schmiedel-Rudolf Steiner- Firma Weleda 0:49:13|Konzern Weleda]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Vorläufer des Konzerns Weleda: Praktische Anwendung der anthroposophischen Medizin in Dornach - Zusammenarbeit Ita Wegman-Oskar Schmiedel-Rudolf Steiner- Firma Weleda 0:49:13|Oskar Schmiedel]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49|Buch: Kernpunkte der sozialen Frage]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49|Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49|Emil Molt]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49|Steiners Werkstatt, die Schreinerei]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#1919: Gründung der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart - die erste freie Schule mit Rechtsstatus 0:55:39|Erste Freie Walddorfschule]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#1919: Gründung der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart - die erste freie Schule mit Rechtsstatus 0:55:39|Stuttgart]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32|Pädagogik der Zukunft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32|Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorf-Pädagogik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32|zukunftsoffen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat - Kein Bezug auf Geschlechterrollen 0:58:46|Gleichberechtigung der Geschlechter]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat - Kein Bezug auf Geschlechterrollen 0:58:46|gesunde Erziehung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42|Goetheanum-Brand]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42|erste Fernwärmeversorgung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42|ein neues Goetheanum]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51|heilpädagogischer Kurs]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51|der Mensch ist ein voller Mensch]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51|Keyserlingk]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51|Landwirtschaftliche Tagung in Breslau]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Biodynamik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Anthroposophische Heilpädagogik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Weihnachtstagung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Karl König]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Camphill Dorfgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film: Teil 1 und Teil 2==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil1.JPG|250px| link=https://youtu.be/rAWJz1nkJ2k]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Teil 1 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil2.JPG|250px| link=https://youtu.be/5EgIY1hWaE8]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Teil 2 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von Martin von Mackensen [https://biodyn.wiki/Martin_von_Mackensen findest du hier auf https://biodyn.wiki/Martin_von_Mackensen] &lt;br /&gt;
==Transkription der Biografie von Rudolf Steiner Teil 1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=68s Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08] ===&lt;br /&gt;
Ja, ich begrüße euch ganz herzlich zu dieser Abendstunde. Und wir haben ja vor, uns mit der &#039;&#039;&#039;Biografie Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; zu beschäftigen. Und das ist nun kein ganz einfaches Unterfangen, weil in dieser Biografie wahnsinnig viel darinnen ist. Und das ist eigentlich in so einem Abend gar nicht vollständig irgendwie darstellbar. Und gleichzeitig ist über diese &#039;&#039;&#039;Biografie&#039;&#039;&#039; schon sehr, sehr viel veröffentlicht worden. Und man hat dann, wenn man hier so steht, einen gewissen Bammel, ob man so das Richtige trifft. Dass ein Bild entsteht, was auch dann würdig ist, diese Person zu beschreiben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mein Bemühen ist so, dass ich versuchen möchte, für euch &#039;&#039;&#039;ein Bild dieser Persönlichkeit&#039;&#039;&#039; zu geben. Und gleichzeitig in diesem Versuch, das sozusagen möglichst objektiv in seiner Zeit darzustellen, ist es aber doch auch nicht vermeidbar, dass die Sympathie und die Bewunderung rüberschwappt. Auch wenn das nicht gewollt ist oder angezielt ist, möchte ich sozusagen schon vorher sagen, es ist unvermeidbar. Ja. Und es ist für mich auch immer wieder eine schwierige Sache, dieses Referat. Ich liebe es auf der einen Seite, weil ich dadurch angespornt bin, mich wieder damit zu beschäftigen. Und auf der anderen Seite ist es eben so, dass ich hoffe, dass ihr da durchhaltet, jetzt diese zweimal gute Stunde. Und dass wir danach auch noch ein paar Minuten Gespräch haben können und Fragen sammeln können. Ob ich sie beantworten kann, kann man versuchen. Das wäre das Ziel. Also der Versuch, dieses Leben vor euch hinzustellen, in zwei Teilen. Und dabei jetzt besonders im Auge zu haben, &#039;&#039;&#039;wie konnte dieser Mensch eigentlich so sein, wie er ist&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Und wie konnte dieser Mensch uns diese Anregungen geben, die 100 Jahre später immer noch irgendwie zu mindestens mal interessant sind?&#039;&#039;&#039; Und da kann man ja vielleicht so viel sagen, gerade letzte Woche ist ja &#039;&#039;&#039;in einer großen Zeitschrift wieder mal ein Artikel&#039;&#039;&#039; erschienen, wo es darum ging, was war eigentlich der &#039;&#039;&#039;Bauhaus-Impuls&#039;&#039;&#039;? Und da war doch parallel der &#039;&#039;&#039;Anthroposophie-Impuls&#039;&#039;&#039;. Und beides wurde so ein bisschen als eine, ja, wie schräge Sache des 20. Jahrhunderts dargestellt. Und gleichzeitig ist es dann doch auch so, dass es viele große Geister gibt, die sagen, ja, irgendwie hat der Steiner uns immer noch was zu sagen und vielleicht auch in Zukunft noch zu sagen. Was uns vielleicht gut tut, um unsere Verhältnisse irgendwie zu verbessern und fruchtbarer und besser hinzukriegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also meine Perspektive ist die aus der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; heraus. Aus dem, dass ihr eigentlich vor der Frage ja steht, mehr oder weniger da reinzugehen, in die &#039;&#039;&#039;Biodynamik&#039;&#039;&#039; und darin tätig zu werden oder eben schon tätig seid. und diesen &#039;&#039;&#039;Begründer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieser Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; ein bisschen besser kennenzulernen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 an der Süd-Ost-Ecke Mitteleuropas, diese k. und k. Monarchie, &#039;&#039;&#039;kaiserlich-königliche österreichische Monarchie&#039;&#039;&#039;, eine Riesen Monarchie, ein Vielvölkerstaat, Zentrum Wien. Und da jetzt so in der Ecke zwischen Ungarn, Steiermark, Kroatien, &#039;&#039;&#039;Österreich&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kraljevec,&#039;&#039;&#039; ein kleines Bahn-Örtchen, da wird &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner geboren&#039;&#039;&#039;. Und er wird eigentlich in eine Landschaft hineingeboren, von der wir zu Recht sagen können, eine der schönsten, die es überhaupt gibt in Mitteleuropa. Ganz kleinräumig, ganz fruchtbar, richtig kalte Winter, wunderschön heiße Sommer, fast mediterranes Klima, aber doch noch feuchter. Alle Kulturen, die man sich vorstellen kann, konnten da angebaut werden. Eine wunderbare, kleinräumige Welt, Landwirtschafts-Welt. Und 1861 in der Fläche, in der Peripherie dieses österreich-ungarischen Kaiserreiches, &#039;&#039;&#039;da war die Kirche noch wirklich im Dorf.&#039;&#039;&#039; Da war eigentlich noch alles so, wie es immer war. Und doch war auch schon &#039;&#039;&#039;ganz viel Aufbruch und ganz viel Neuzeit&#039;&#039;&#039; angekommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun ist es bei dieser Person so, dass sie eigentlich an so einer Schnittstelle steht, weil der &#039;&#039;&#039;Vater&#039;&#039;&#039; den Beruf hatte, &#039;&#039;&#039;Eisenbahn-Bediensteter&#039;&#039;&#039; zu sein, Stations - wir würden vielleicht heute sagen, Stationsabwickler. Eine Person, die auf so einer kleinen Station, so einer Eisenbahnstation, alles tun musste, was mit dem Zugverkehr verbunden war. Die war da alleine, diese Person. Und das war die Österreichische Südbahn. Und die war einspurig. Und da kam vielleicht alle eins, zwei, drei Stunden ein Zug und der musste abgewickelt werden. Der meldete sich vorher und da musste telegraphiert werden. Und dann brachte der eben etwas herbei, was abgeladen oder aufgeladen werden musste. Dann waren da vielleicht Fahrgäste, die vorher ein Billett zu lösen hatten und so weiter. Und das war eine ziemlich aufreibende Arbeit. Und einmal in der Woche hatte der Mann dann frei. Da kam jemand mit dem Zug an, und dann hatte der 24 Stunden frei, der Vater. Und dann ging es wieder sechs Tage lang. Und er musste eben sehen, wie er seinen Schlaf so organisierte, dass der zu dem Bahnleben passte. Also Achtstundentag oder so, weit gefehlt. So war das. Und die &#039;&#039;&#039;Mutter&#039;&#039;&#039; ist eine ganz &#039;&#039;&#039;liebevolle, sehr zurückhaltende Frau&#039;&#039;&#039;, von der wir sehr wenig wissen, auch aus ganz einfachen Verhältnissen. Beide kommen eigentlich aus ländlich-forstmäßigen Verhältnissen. Der Vater war auch vorher Angestellter also - oder angestellt klingt vielleicht sehr gut - also er war in einem Forstbetrieb ein bisschen mit tätig. &#039;&#039;&#039;Einfache, sehr ärmliche Verhältnisse&#039;&#039;&#039;. Und dieser Rudolf, das erste Kind. Und man muss sich so ein kleines Dörfchen vorstellen, wenn es gut geht, der Bahnhofsvorplatz gepflastert, sonst eigentlich ungepflasterte, staubige Wege, ein paar Fuhrwerke, ein paar Bauernhöfe und vielleicht irgendwo ein kleines Gewerbe, eine kleine Manufaktur und das nächste Dörfchen und so weiter. Und eine hügelige, bewegte, wunderschöne Landschaft. Und dieser kleine Säugling ein Schreikind, das die ersten Monate kräftig geschrien hat. Das gibt es ja immer mal wieder, dass man ein Kind hat, was mindestens zwei, drei, vier Monate eigentlich, wenn es wach ist, immer schreit. Das sind so ganz besondere Personen. Ich kenne das von meinen eigenen Kindern. Das kann sehr anstrengend sein für die Eltern. Und nun kommt es im Alter von fünf, sechs Jahren zu einer merkwürdigen Situation, die er uns später aufschreibt. Und die möchte ich vorlesen. Ein Kind, was eigentlich im &#039;&#039;&#039;Wartesaal seine Kindheit&#039;&#039;&#039; verbringt, also in diesem Zusammenhang der Eisenbahn. Und dadurch, dass &#039;&#039;&#039;die Eltern ständig umziehen müssen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu neuen Stationen, die sie verwalten müssen, keine Anbindung so richtig an andere Kinder, an ein dörflich-landwirtschaftliches Leben. Das war schon ab und zu mal, aber nicht so wie eben ein Bauernkind. Und das beschreibt Rudolf Steiner später auch als etwas Typisches für seine Biografie, dass er so dazwischen geraten ist. Dass er etwas von der &#039;&#039;&#039;modernen Technik und Kultur&#039;&#039;&#039; schon wie in die &#039;&#039;&#039;Wiege gelegt&#039;&#039;&#039; bekommen hat. Und man muss sich vorstellen, mit der Eisenbahn war ja verbunden die Telegrafie, der Dampfantrieb. Und das waren wirklich damals die modernsten Techniken, die es überhaupt gab. Und er schreibt da so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage aus dem Publikum: War der eigentlich Einzelkind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es kommen dann zwei Geschwister noch danach. Sekunde, jetzt habe ich hier ein kleines...&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Eines Tages, noch vor seinem achten Lebensjahr, sitzt er allein im Wartesaal. Da erscheint ihm eine Frau, die ihn um Beistand bittet und danach auf seltsame Weise verschwindet. Tage später stellt sich heraus, dass sich eben zu dieser Zeit die entfernt wohnende Schwester seiner Mutter das Leben genommen hat.&amp;quot;&#039;&#039; Später deutet Steiner an, dass ihm seither die äußere Welt transparent geworden ist.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Zitat. Ach so, das ist schon das nächste. Das reicht erst mal! Das Kind, was eine, tja, wie kann man das beschreiben, &#039;&#039;&#039;eine Wahrnehmung hat, die ganz eindeutig nicht sinnlich ist&#039;&#039;&#039;. Und an anderer Stelle beschreibt er das dann selber und sagt, ja, er habe dann eigentlich zu den Erwachsenen Kontakt gesucht und hat versucht, das Erlebnis zu schildern. Und dann hat man ihm einfach gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Was erzählst du da, du dummer Bub?&amp;quot;&#039;&#039; Bleib sozusagen hier im Hier und Jetzt! Und die Nachricht, dass die Tante verstorben ist und Selbstmord begangen hat, die hat er so direkt gar nicht gekriegt. Und die Eltern haben die zwei Wochen später bekommen. Und nur aus der Reaktion der Eltern hat er dann als Kind kapiert, dass das eben zusammenfällt. Und ihn aber auch gleichzeitig verschüchtert und durcheinandergebracht in Bezug auf diese Wahrnehmungen, die er hat, und die offensichtlich die Eltern, und da waren noch andere Erwachsene, nicht haben. Also gleich am Anfang dieses Problem, &#039;&#039;&#039;ich habe Wahrnehmungen, die von etwas da sind, mit denen ich in der Welt anstoße&#039;&#039;&#039;. Er berichtet dann über seinen Umgang in dieser Welt, in dieser Natur und schreibt jetzt in der dritten Person, da war er ungefähr 50. Da ist allerhand Blödsinn über ihn veröffentlicht worden, über seine Biografie. Und dann sieht er sich genötigt, selber dazu etwas zu schreiben, was ihm sonst eigentlich sehr fern lag. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und der Knabe lebte etwa von jenem Zeitpunkt ab mit den Geistern der Natur, die ja in einer solchen Gegend ganz besonders zu beobachten sind, mit den schaffenden Wesenheiten hinter den Dingen, in derselben Weise, wie er die äußere Welt auf sich wirken ließ.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, in einer kurzen Biografie, die so, ja, 15 Seiten damals umfasste, die er zunächst auch als Vortrag gehalten hat 1913, fängt er damit an, dass er eben dieses Bahn-Erlebnis berührt. Und dann diese Verbindung zu den Geistern der Natur, mit denen er in einer Verbindung steht, mit der er eine Wahrnehmung hat, wie mit der äußeren Welt. Auch noch wohl vor der Schulzeit oder vielleicht in dem ersten Schuljahr oder spätestens in dem zweiten. Also ganz am Anfang der Biografie, dieses Erlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich schiebe mal kurz ein, dass ich ein bisschen die Quellen aufzeige, von denen ich hier operiere. Das ist vor allem dieses kleine Büchlein: &#039;&#039;&#039;Der Mensch Rudolf Steiner, Taja Gut.&#039;&#039;&#039; Ich habe das auch da noch mal hingelegt. Das kann man auch da noch einsehen die nächsten Tage. Das ist eine wunderbare Zusammenfassung für jemand, der viel über diese Biografie gelesen hat, bewundert man die Genialität, die hier eine kurze Zusammenfassung ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weitere ist vor allem ein Autor, der sich viele, ja wirklich viele Jahre mit der Biografie Rudolf Steiner beschäftigt hat, &#039;&#039;&#039;Christoph Lindenberg.&#039;&#039;&#039; Da gibt es eine rororo-Biografie und eine größere, zweibändige Biografie. Und etwas, was eben für einen wirklichen Historiker typisch ist, Christoph Lindenberg war ein sehr präziser und guter Historiker. Er hat auch dieses hier gemacht, was ein Schatz ist: Rudolf Steiner - Eine Chronik. Und da hat er einfach alle Dokumente, alles, was man wissen kann, chronologisch geordnet. Und da gibt es dann auch schöne Witze über diesen Mann. Wenn dann irgendwo Leute auftraten: &amp;quot;Ja, meine Tante, ich habe da was geerbt. Und da steht dann, am soundsovielten September 1918 hat Rudolf Steiner meiner Tante dies und das gesagt und so. Und das Ganze war in Köln.&amp;quot; Und dann ist man damit zu Lindenberg gegangen. Und dann hat er so nachgeguckt und dann hat er gesagt: &amp;quot;Völlig unmöglich. Rudolf Steiner war zu der Zeit in Berlin und einen Tag später fuhr er nach Freiburg. Und drei Tage später fuhr er nach Hamburg. Und wenn Sie diese Behauptung wirklich aufrechterhalten, dann hole ich die Reichsbahn-Pläne und zeige Ihnen, dass das alles Quatsch ist, was Sie mir hier erzählen, weil es gar nicht möglich war, mit dem Zug dahin zu kommen.&amp;quot; Also er hat wirklich zum Teil so recherchiert, weil es natürlich auch unglaubliche Behauptungen bei Rudolf Steiner gibt, was er getan hätte und wo er überall gewesen sei. Also Lindenberg als einer der, ja, ordentlichsten und präzisesten Biografen und ihn benutze ich viel und auf ihn stütze ich mich sehr stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine mittlerweile unüberschaubare Menge an Literatur zur Biographie Rudolf Steiners. Ich habe wirklich vieles davon gelesen. Und kann wirklich empfehlen, zum Einstieg dieses kleine Taja Gut, auf das ich mich auch beziehe. Und diese kurze Darstellung von Lindenberg in dem Rowohlt Verlag. Und dann gibt es noch ein Drittes, was ich vielleicht auch noch hervorheben möchte. Das ist diese Biografie &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner und die Anthroposophie&amp;quot;, Walter Kugler.&#039;&#039;&#039; Das ist aus den Siebzigerjahren. Und ich kenne Walter Kugler gut. Und er hat das dann vor acht Jahren noch mal komplett neu überarbeitet. Das liegt, glaube ich, auch da drüben. Das wären so drei Biografien, auf die ich hinweisen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also ich versuche, in dem ersten Teil viel Originalquellen vorzulesen, weil dadurch wird es vielleicht zugänglicher. Und im zweiten Teil, ungefähr ab 1900, werde ich vieles frei erzählen. Also wir haben diese Gliederung &#039;&#039;&#039;1861 bis ungefähr 1900,&#039;&#039;&#039; im ersten Teil. Und dann &#039;&#039;&#039;1900 bis 1925&#039;&#039;&#039;. So wollen wir es heute Abend mal gliedern. Und dieses erste Erlebnis nach der Schilderung der Landschaft, der Örtlichkeit, der Familie. Also das erste Erlebnis eben diese Situation mit der Tante, diese Wahrnehmung einer geistigen Erscheinung und das Nichtzurechtkommen mit den Eltern. Und das Zweite, &#039;&#039;&#039;diese Verbundenheit mit den Geistern der Natur,&#039;&#039;&#039; wie er ungefähr vierzig, fünfzig Jahre später das benennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte wesentliche Ereignis, was wir kennen und was er selber auch schildert, das ist nun etwas, was schon in die &#039;&#039;&#039;Schulzeit&#039;&#039;&#039; fällt. Und die Schulzeit, obwohl er mehrfach umgezogen ist, ist für ihn davon geprägt, dass es &#039;&#039;&#039;furchtbar langweilig&#039;&#039;&#039; ist, weil er alles versteht. Und zwar hat er es meistens schon klar, lange bevor es im Unterricht kommt. Und dann in den höheren Klassen macht er es dann oft so, dass er das Schulbuch, nach dem irgendwie stur der Unterricht so durchgeführt wird, das tut er so halten: Da nimmt er den Umschlag von dem Schulbuch und legt ihn um ein anderes Buch, um das zu lesen während des Unterrichts. Ist aber in der Lage, sofort zu antworten, wenn der Lehrer irgendeine Frage stellt. Und er liest da sehr, sehr schwerverdauliche philosophische Literatur. Das ist typisch für ihn, dass er eben diese unglaublich hohe, schnelle Auffassungsgabe hat, auch schon als Kind und als Jugendlicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=1240s Die Geometrie als Glückserfahrung:  Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40] ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich dieses Beispiel schildern, des ungefähr Zehn-, Zwölfjährigen. Er ist in der Schule und der Lehrer, der eine ist eben sehr lieb zu ihm und lässt ihn ab und zu in die Bibliothek des Lehrers, weil er merkt, er kann den eigentlich gar nicht fördern in dem Unterricht mit den anderen Kindern. Und lässt ihn einfach da in die Bibliothek. Und da fällt ihm ein &#039;&#039;&#039;Geometriebuch&#039;&#039;&#039; in die Hand. Und das darf er sich ausleihen und studiert es sehr gründlich. Und zeichnet das alles so nach. Und da schreibt er, wenn auch zunächst mehr gefühlsmäßig zeichnete sich hier für ihn zum ersten Mal ein Weg ab, &#039;&#039;&#039;die Geistwelt,&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;im unmittelbarem gegenwärtigen Erleben&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;als objektive Tatsache zu fassen&#039;&#039;&#039;. So schildert er es sozusagen abstrakt. Jetzt kommt die Schilderung, die er selber gibt, jetzt wieder aus diesem Vortrag mit ungefähr 50. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dass man seelisch in der Ausbildung rein innerlich angeschauter Formen leben könne, ohne Eindrücke der äußeren Sinne, das gereichte mir zur höchsten Befriedigung. Ich sagte mir, die Gegenstände und Vorgänge, welche die Sinne wahrnehmen, sind im Raum. Aber ebenso wie dieser Raum außer dem Menschen ist, so befindet sich im Inneren eine Art Seelenraum, der der Schauplatz geistiger Wesenheiten und Vorgänge ist. In den Gedanken konnte ich nicht etwas sehen, wie Bilder, die sich der Mensch von den Dingen macht, sondern Offenbarungen einer geistigen Welt auf diesem Seelenschauplatz. Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie. Ich sagte mir als Kind natürlich nicht deutlich, aber ich fühlte, so wie Geometrie muss man das Wissen von der geistigen Welt in sich tragen. &#039;&#039;&#039;Denn die Wirklichkeit der geistigen Welt war mir so gewiss wie die der sinnlichen.&#039;&#039;&#039; Ich hatte aber eine Art Rechtfertigung dieser Annahme nötig. Ich wollte mir sagen können: Das Erlebnis von der geistigen Welt ist ebenso wenig eine Täuschung, wie das von der Sinnenwelt. Bei der Geometrie sagte ich mir: Hier darf man etwas wissen, was nur die Seele selbst durch ihre eigene Kraft erlebt. In diesem Gefühl fand ich die Rechtfertigung von der geistigen Welt, die ich erlebte, ebenso zu sprechen wie von der sinnlichen. Ich weiß, dass ich an der Geometrie das Glück zuerst kennengelernt habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt aus der &#039;&#039;&#039;Autobiografie,&#039;&#039;&#039; also das Erlebnis des Zehn-, Zwölfjährigen, der das Geometriebuch des Lehrers ausleiht und nachzeichnet. Und in dem Nachzeichnen in die Gedankengänge kommt, wie man einen Würfel, wie man einen Tetraeder konstruiert, wie Perspektive zu zeichnen ist und so weiter. Und jetzt dann, übergehend in die rein gedanklichen, &#039;&#039;&#039;geometrischen Formen&#039;&#039;&#039; und Erklärungen, die ja immer mit &#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; zusammenhängen, in diesem Vorgang jetzt zu bemerken, dass das ja eine Welt ist, die gar nicht mehr sinnlich ist und die aber gleichzeitig eine unglaublich sichere und klare und eindeutige ist. Und plötzlich zu merken, das ist eigentlich dasjenige, was ich da auch immer erlebe. Und hier ist es so klar und sicher und der Weg ist so eindeutig. Und das bezeichnet er nun als &#039;&#039;&#039;das Glück&#039;&#039;&#039;. Das ist schon erstaunlich. Als Kind zu sagen, das Erlebnis in dem sozusagen autodidaktischen Nacharbeiten solcher Geometriegedanken, das als Glück zu bezeichnen, weil es einen Übergang in eine Welt bedeutet, in der dieses Kind ganz offensichtlich ständig zu Hause war, in der es ständig Wahrnehmungen hatte. Und wo es große Probleme hatte, das zu kommunizieren mit den anderen Menschen. Ja. Das ist diese kleine Schilderung des Geometrieerlebnisses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun entwickelt sich das so weiter, dass er in der Schule eben weiterhin total unterfordert ist. Und er &#039;&#039;&#039;zeichnet&#039;&#039;&#039; nebenbei. Und da gibt es &#039;&#039;&#039;wunderbare Zeichnungen&#039;&#039;&#039;, so von typischen, ja, großen Erscheinungen der damaligen Zeit, irgendein Graf mit einem wunderschönen Vollbart und so einem Charakterkopf. Und es ist da erst in den letzten zwanzig Jahren manches noch gefunden worden in Archiven. Und das kann man da drüben dann auch in den nächsten Tagen noch studieren. Also ich lasse diese Bücher und Bilder dort. Wir hätten das Ganze jetzt hier auch mit unglaublich vielen Bildern noch bereichern können. Aber mir ging es eigentlich eher darum, dass etwas von diesem Mensch in euch entsteht. Und die Bilder könnt ihr euch selber dazu holen. Das kriegt man auch hin. Also der zeichnende Schüler, der präzise und sauber und genau auch gerne eben Dinge abzeichnet und dabei auch ein bisschen verwandelt. Es ist eine typische Sache, die, sagen wir mal vielleicht für das zwölf-, vierzehnjährige Kind oder den Knaben da eben typisch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=1626s Rudolf Steiner als Nachhilfelehrer - Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken 0:27:06] ===&lt;br /&gt;
Jetzt kommt etwas, was eben auch wieder ihn auszeichnet, nämlich der Bedarf, dass die anderen Kinder das alles nicht verstehen, da in der Schule. Und ganz früh wird dieser Rudolf zum &#039;&#039;&#039;Nachhilfelehrer&#039;&#039;&#039;. Und er sagt dann viel, viel später in seinem Leben, dadurch, dass er immer Nachhilfeunterricht gegeben hat, hat er eigentlich überhaupt erst richtig gelernt. Dass was ihm so zugefallen ist, er war so schlau und so schnell auffassend, dass er eigentlich gar nicht so richtig gemerkt hat, dass er das alles schon drauf hatte. Und erst indem er konfrontiert war mit einem Mitschüler oder einem jüngeren Schüler, der Schwierigkeiten hatte, ist er überhaupt erst so richtig für den Stoff erwacht. So schreibt er das. Erst, indem man jemandem sozusagen mühsam das irgendwie beibringen muss, um was es hier jetzt geht, denkt man an ein Hebelgesetz oder an einen Zusammenhang aus einem Deutschaufsatz oder so. Erst in dem wird ihm das so richtig griffig. Und später sagt er dann: &#039;&#039;&amp;quot;Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken.&amp;quot;&#039;&#039; Und wir sehen darin etwas, was ich hier sozusagen ein bisschen über den ganzen ersten Teil drüber stellen möchte, das Motiv, er muss bremsen. Geschwindigkeit ist ein Riesenproblem für ihn. Er ist einfach &#039;&#039;&#039;wahnsinnig schnell.&#039;&#039;&#039; Und sich irgendwie anzupassen an eine normale Geschwindigkeit, das ist ein richtiges Problem für diesen jungen Mann. Und das werden wir jetzt noch ein paar Mal sozusagen erwischen, dieses Thema. Und da gibt es eine wunderbare Schilderung über auch ein Schulerlebnis. Das möchte ich auch wieder im Original bringen. Sekunde, da muss ich mich etwas sortieren. Jetzt fehlt mir hier gerade einer. Der ist irgendwie abhanden gekommen. Ist der da drunter? Ja, da ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=1802s Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02] ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner entdeckt im Frühjahr 1877 in einer Buchhandlung die soeben erschienene Reclam-Ausgabe von &#039;&#039;&#039;Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft&#039;&#039;&#039;. Von Kant wusste er damals nicht das Geringste. Aber er muss eine Vorstellung von dem, was das Wort Vernunft bedeutet, gehabt haben. Zitat: &#039;&#039;&amp;quot;Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag.&amp;quot;&#039;&#039; Nachdem er einige Wochen Kreuzer auf Kreuzer gelegt hatte, konnte er das Buch kaufen. Damit begann das &#039;&#039;&#039;Kant-Studium&#039;&#039;&#039; in freien Stunden während des extrem langweiligen Geschichtsunterrichts und in den Sommerferien wurde Kant gelesen. Zitat: &#039;&#039;&amp;quot;Ich las wohl manche Seite mehr als zwanzigmal hintereinander. Ich verhielt mich zu Kant damals ganz unkritisch, aber ich kam durch ihn nicht weiter.&amp;quot;&#039;&#039; Der Autor hier, der &#039;&#039;&#039;Lindenberg&#039;&#039;&#039;, sagt so schön: &#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Denn Kant gab ihm auf seine Frage, wie das Denken wirklich an die Natur herankommt, keine befriedigende Antwort.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also jemand, den wir, auch wenn wir 25 sind und eine gewisse schulische und vielleicht durchs Studium anerzogene Intelligenz und geistige Beweglichkeit haben, den wir nach den ersten drei Sätzen an die Wand pfeffern, weil wir es nicht verstehen, weil es so wahnsinnig kompliziert ist - den liest dieser Schüler nebenbei im langweiligen Geschichtsunterricht. Und manche Seiten liest er zwanzigmal. Aber er wird es verstehen. Er hat eine tiefe Frage: Wie kann man eigentlich das Denken so klar bekommen, dass man wirklich die Wirklichkeit der Natur und die darinnen wirksame Geistigkeit, von der ich zu Anfang gesprochen habe, die im ersten Zitat kommt, wie man das wirklich verstehen kann. Und es quält ihn und treibt ihn um. Und er ist seit diesem Alter, irgendwie zwischen 14 und 16, absolut sattelfest in diesem schwierigen philosophischen Werk, von dem Kant, der ja bekanntlich ungefähr 150 Jahre vorher gelebt hat und der ja ein ganz, ganz wesentlicher &#039;&#039;&#039;Philosoph&#039;&#039;&#039; war für die &#039;&#039;&#039;Trennung des Menschen mit seinem Denken von der Welt&#039;&#039;&#039;. Der ja zu dem Schluss kommt, &#039;&#039;&#039;das Denken ist etwas, was mit der Welt vielleicht gar nichts zu tun hat&#039;&#039;&#039;. Und der Eindruck der Welt kann eine &#039;&#039;&#039;Maja&#039;&#039;&#039; sein und das, was ich darüber denke, kann ein ganz anderes sein. Also diese Trennung, die dieser Philosoph sozusagen das erste Mal so massiv formuliert, des Denkens von der Welt, die bewegt den Steiner unglaublich. Und was ich gerade eben vorgelesen habe, wie er hier sagt, völlig unkritisch zunächst nimmt, saugt er das auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=2004s Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24] ===&lt;br /&gt;
Noch ein Detail eben aus dieser Zeit der Schule. Er kann dann die Schule abschließen mit einer extra Auszeichnung. Und macht sozusagen ein 1,0er Abi, würden wir heute sagen, mit Auszeichnung. Und weil das so ist, kann er ein Stipendium erlangen, und zwar von der Gesellschaft, dieser Eisenbahngesellschaft, bei der der Vater angestellt ist. Dieses Stipendium ermöglicht ihm das Studium in Wien. Aber er weiß genau, das ist kurzfristig. Das geht nur, glaube ich, drei Jahre, dieses Stipendium. Und er muss sehen, dass er in der Zeit etwas studiert, mit dem er nachher auch ein Einkommen hat. Er gehört eben nicht der Gesellschaftsgruppe an, die so wahnsinnig die Möglichkeit hat, zu studieren, weil sie eben aus bürgerlichem Haus ist und so. Sondern er gehört einer ganz ärmlichen Gesellschaftsschicht an und muss sehen, wie er irgendwie über die Runden kommt. Und merkt schon, das kann nachher mit dem Studium knapp werden und so. Und entscheidet sich zunächst für ein sogenanntes Brot-Studium, ein Studium, wo man eben nicht Philosophie oder Geschichtswissenschaften oder so was studiert, sondern wo man etwas Anwendungsorientiertes studiert. Das ist zunächst eine Art Ingenieurstudium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber so, dass er überhaupt nicht nur das studiert, was da angeboten wird, sondern ich habe das hier aufgezählt, kleinen Moment, es ist nämlich sehr gut belegt, was er alles dann wirklich studiert, das ist nämlich eine riesige Masse. Kleinen Moment! Ich habe es vorhin schon gehabt. Er studiert &#039;&#039;&#039;Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium.&#039;&#039;&#039; Und außerdem erteilt er &#039;&#039;&#039;Nachhilfeunterricht&#039;&#039;&#039;. Und er beteiligt sich an einer &#039;&#039;&#039;Lesehalle.&#039;&#039;&#039; Das kann man sich so vorstellen, da wurde immer gegenseitig studiert und referiert, was gerade aktuell ist. Und weil das Geld nicht reichte während des Studiums, hat er einen &#039;&#039;&#039;Job&#039;&#039;&#039; angenommen. Das war so, damals fing es gerade an, dass man &#039;&#039;&#039;Lexika&#039;&#039;&#039; produzierte. Das kennt ihr kaum noch, weil man heute alles googelt. Aber noch bis in die Neunzigerjahre hinein, gab es so riesige Brockhaus und sowas. Und das fing zu der Zeit gerade an, dass man sogenannte &#039;&#039;&#039;Universal-Lexika&#039;&#039;&#039; produzierte. Und da brauchte man nun viele Autoren für viele Fachgebiete. Ein Artikel über den Graphit im Bergbau. Oder über die Art, wie man Bohrlöcher/ wie man tief bohrt in der Geologie. Oder wie die neueste chemische Mischung eines bestimmten Stoffes ist und so. Und dieser ungefähr 19-, 20-, 21-jährige junge Student schreibt einfach Artikel für das Lexikon. Und die werden natürlich geprüft und die sind up-to-date, die sind gut und werden dann gedruckt. Ein Job, den er einfach macht, um ein bisschen Geld zu verdienen. Und ein weiterer Job, den er übernimmt, ist, dass er für eine Zeitung ins Parlament geht und sich lange, stundenlang Reden anhört, der Parlamentarier, um die dann in einem Artikel zusammen zu fassen. Damit die Zeitung am nächsten Tag eben schreiben kann, wie war denn diese Debatte jetzt gestern? Und dann ist er irgendwann spät in der Nacht in einem kleinen Kämmerchen irgendwo auf dem Dach, schläft ein paar Stunden. Und ist am nächsten Tag wieder in der &#039;&#039;&#039;Universität&#039;&#039;&#039;. Und da kommt nun aus einer Freundschaft ein Brief, den wir überliefert haben. Und da möchte ich eine Passage vorlesen, weil ich die sehr, sehr typisch finde für ihn überhaupt in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es war in der Nacht vom zehnten auf den elften Januar 1880&amp;quot;, also 19-jährig, &amp;quot;in der ich keinen Augenblick schlief. Ich hatte mich bis halb eins Uhr mitternachts mit einzelnen philosophischen Problemen beschäftigt. Und da warf ich mich endlich auf mein Lager. Mein Bestreben war voriges Jahr, zu erforschen, ob es denn wahr wäre, was Schelling sagt.&amp;quot; Zitat Schelling: &amp;quot;Uns allen wohnt ein geheimes, wunderbares Vermögen bei, uns aus dem Wechsel der Zeit in unser Innerstes von allem, was von außen hinzu kam, entkleidetes Selbst zurückzuziehen und da unter der Form der Unwandelbarkeit das Ewige in uns anzuschauen.&amp;quot; Zitat zu Ende. &amp;quot;Ich glaube und glaube nun noch, jenes inneres Vermögen ganz klar in mir entdeckt zu haben. Geahnt habe ich es ja schon länger. Die ganze idealistische Philosophie steht nun in einer wesentlich modifizierten Gestalt vor mir. Was ist eine schlaflose Nacht gegen solch einen Fund?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schreibt er einem Freund, mit 20. Also ich entdecke etwas, was ich in der Philosophie schon irgendwie sozusagen abstrakt wie von außen gelesen habe. Da gibt es wie einen innersten Kern, der, ja, wie unverrückbar ist in jeder Individualität. Und der wird mir plötzlich so deutlich. Und darüber schreibt er dann, das ist wie etwas, ja, was gibt es Schöneres, als so etwas zu finden? Das ist dieser Mensch, in diesem Alter, auf so einem Niveau oder in solchen Verhältnissen denkend und fühlend. Ja, ich gehe zum Nächsten weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=2410s Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10] ===&lt;br /&gt;
Er kommt jetzt anderthalb Jahre später zu einer ganz außergewöhnlichen Begebenheit, die auch für uns hier im Zusammenhang mit der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; von Bedeutung ist. Es ist so, dass er nach Wien oft fährt mit diesem Zug, weil er eben durch diese Eisenbahngesellschaft das umsonst tun kann. Und eben dann auch nach Hause kommen kann und den Eltern helfen kann und so. Und bei diesen Zugfahrten lernt er nun jemand kennen. Und dieser Mann heißt &#039;&#039;&#039;Felix Koguzki&#039;&#039;&#039; und ist bestimmt dreißig, vierzig Jahre älter. Und der ist Kräutersammler. Muss man sich so vorstellen, Wien ist noch eine kleine Großstadt, aber damals eine Weltstadt. Und es gab natürlich die ganzen modernen Arzneimittel, ganze moderne Pharmazie nicht. Also Antibiotika oder so was gab es natürlich alles nicht, sondern es gab eine unglaublich ausgetüftelte und weit entwickelte &#039;&#039;&#039;Naturheilkunde&#039;&#039;&#039;. Und eine Apotheke in der Stadt stellte ihre eigenen Arzneimittel her. Und die stellte sie her aus &#039;&#039;&#039;Heilkräutern&#039;&#039;&#039;, die sie eben bekam. Und die bekam sie von Kräutersammlern, sofern es &#039;&#039;&#039;Wildkräuter&#039;&#039;&#039; war. Und dieser Mann, den er da nun kennenlernte, ist ein solcher &#039;&#039;&#039;Wildkräutersammler&#039;&#039;&#039;. Und über den schreibt er jetzt folgendes, ich zitiere wieder &#039;&#039;&#039;aus seiner eigenen Biografie, Mein Lebensgang&#039;&#039;&#039;. Habe ich vorhin nicht erwähnt. Liegt dann auch da drüben. Ist eine dicke Biografie, die nur &#039;&#039;&#039;zwei Drittel seines Lebens&#039;&#039;&#039; umfasst. Die ist nicht bis zum Ende geschrieben, aber die ersten zwei Drittel seines Lebens beschreibt er da auch selber. Und dieser Felix Koguzki spielt nun eine riesige Rolle für ihn. Und den lernt er nun kennen. Und da schreibt er folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Wenn man mit ihm zusammen war, konnte man tiefe Blicke in die Geheimnisse der Natur tun. Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Er trug auf dem Rücken das Bündel Kräuter und in seinem Herzen trug er etwas von dem geistigen Zusammenhang, in dem diese Kräuter in der Natur so drinnen waren. Er ist wahnsinnig fasziniert von diesem ganz ungebildeten Mann. Und er sagt, er musste seinen &#039;&#039;&#039;geistigen Dialekt&#039;&#039;&#039; kennenlernen. Er spürt irgendwie etwas. Aber er kann sich kaum mit dem verständigen und muss erst lernen, wie er sozusagen in dieser ganz unverbildeten Natur dieses Menschen, dass dieses Geistige, was er sozusagen über die Natur in sich trägt, erschließt. Und er besucht den dann ein Mal oder ein Mal, ist es uns überliefert. Und da sagt er, das war ein wunderbarer Besuch. Und über der Tür stand drüber geschrieben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;In Gottes Segen ist alles gelegen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Und der hatte keine Bücher zu Hause. Und der war tief &#039;&#039;&#039;religiös&#039;&#039;&#039;. Und gleichzeitig war er jemand, der eben etwas von dem geistig wahrnehmen konnte, was da in der Natur waltete, in der eben bestimmte Heilkräuter zu finden waren. Und dieser Mann ist nun für Rudolf Steiner sehr wichtig, weil er ihn hinweist auf eine weitere Persönlichkeit, deren Namen wir noch nicht einmal kennen, von der Steiner uns nur ganz lapidar einmal schreibt, ja, durch diesen Felix Koguzki lernte ich jemand kennen, der mir geholfen hat, das, &#039;&#039;&#039;was man als geistige Wahrnehmung hat, zu systematisieren&#039;&#039;&#039;, würden wir vielleicht heute sagen. Er spricht von der Ordnung und von dem Regulären der geistigen Wahrnehmung, dazu geholfen zu bekommen. Und auch diesen Menschen hat er wahrscheinlich nur ein Mal getroffen. An einer anderen Stelle spricht er dann davon, ja, &#039;&#039;&#039;der Meister&#039;&#039;&#039;. Also jemand, der ihm offensichtlich Strukturen vermitteln konnte, in denen das, was er wahrnimmt, irgendwie zu ordnen ist. So kann man es vielleicht heute sagen. Und dieser Felix Koguzki, der wird viel später in einem Drama von ihm, einem &#039;&#039;&#039;Mysterien-Drama&#039;&#039;&#039;, da wird eine Figur entwickelt, die dem sozusagen abgeguckt ist oder wo er versucht, das in eine künstlerische Form zu bringen. Es gibt eine wunderschöne kleine Biografie über diesen Felix Koguzki. Und die liegt da drüben auch. Kann man sich auch anschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=2761s Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01] ===&lt;br /&gt;
Ja, ein weiteres aus dieser ersten Phase ist nun ein Brief, den ich gerne vorlesen möchte. Nein, erst noch was anderes. Entschuldigung! Und zwar, das haben wir vielleicht schon so ein bisschen jetzt rausgekriegt, er hat eine besondere Kindheit, keine anderen Gleichalten. Die Geschwister sind sehr viel jünger. Er hat eigentlich diese wahnsinnig ärmlichen Verhältnisse, &#039;&#039;&#039;er hat nie richtig spielen können.&#039;&#039;&#039; Und das schildert er auch. Und nun kommt er in die wunderbare Situation, dass er gefragt wird oder es wird gesucht in einer reichen Wiener Familie, einer &#039;&#039;&#039;jüdischen Familie,&#039;&#039;&#039; der Vater ist Stoffhändler. Da wird für die Frau und vor allem für die vier Jungs, wird eine Art Nachhilfelehrer gesucht. Und das hat den Hintergrund, dass da ein Kind ist, ich glaube, es ist das dritte, ein Junge, der durch eine Krankheit, ein Hydrozephalus-Kind, sehr zurückgeblieben ist und um den man sich große Sorgen machen muss, wie er überhaupt ins Leben kommt. Und um diese Stelle bewirbt sich Steiner und die bekommt er auch. Und das wird ein sehr lang anhaltendes Verhältnis und ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu dieser Familie. Er tut mit diesem Kind unglaublich viel &#039;&#039;&#039;spielend lernen.&#039;&#039;&#039; Das führt dazu, dass dieses Kind dann später regulär zur Schule gehen kann, ja, sogar die höhere Schule besuchen kann, dann das Abitur macht, dann sogar Medizin studiert. Da ist dann Steiner nicht mehr mit ihm verbunden. Und als Arzt im Ersten Weltkrieg dann stirbt. Und diese Erfahrung, dieses sich ganz besonders um dieses Kind kümmern, die beschreibt Rudolf Steiner als sehr essenziell für ihn. Ganz am Ende seines Lebens, kommen wir nachher noch dazu, geht es dann um die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Heilpädagogik&#039;&#039;&#039;. Und er sagt einmal, ohne diese Erfahrung, diese jahrelange Arbeit in der &#039;&#039;&#039;Familie Specht,&#039;&#039;&#039; wäre das unmöglich gewesen für ihn. Und diese Zuwendung ermöglicht ihm auch, überhaupt erst kennen zu lernen, wie es sich sozusagen von innen anfühlt, &#039;&#039;&#039;gesunde kindliche Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Auch eine typische Signatur für diese außergewöhnliche Biografie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=2927s Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47] ===&lt;br /&gt;
Jetzt kommt mit 20, 21 etwas, was ganz, ganz entscheidend ist für sein ganzes weiteres Leben. Er hat an der Uni einen Professor, den er sehr verehrt. Später sagt er, das ist sein väterlicher Freund, &#039;&#039;&#039;Karl Julius Schröer&#039;&#039;&#039;, ein Prof für deutsche Literatur. Und dieser Mann ist so ein richtiger, gut Gebildeter, eine Autorität, sagen wir mal, in der deutschen Kultur. Und der hat den Auftrag, &#039;&#039;&#039;eine Goethe-Gesamtausgabe zu machen.&#039;&#039;&#039; Goethe war damals ungefähr 40 Jahre verstorben und es war vieles von ihm veröffentlicht, aber es gab eben keine Gesamtausgabe. Und Karl Julius Schröer weiß, dass er eben &#039;&#039;&#039;Literat&#039;&#039;&#039; ist und sich mit &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039; unglaublich gut auskennt und so. Aber dass er von &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; keine Ahnung hat. Und er weiß, dass Goethe viele verschiedene naturwissenschaftliche Tätigkeiten, Bemühungen und Arbeiten vollzogen hat. &#039;&#039;&#039;Goethe war ja ein Geologe,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein Botaniker erster Ordnung&#039;&#039;&#039;, also man muss sich nur vorstellen, sein ganzes Leben lang hat er sich für die Gesteinswelt interessiert. Und als er gestorben ist, hat er 30.000 Gesteinsproben hinterlassen. Und einen großen Teil davon hatte er nah um sich herum, sodass er immer mal wieder hingehen konnte und gucken konnte, ah, so sah das dort und dort aus, was ich vor 15 Jahren gefunden habe oder mitgenommen habe. Also jemand, der sich unglaublich auskannte in dem, wie die Gesteinswelt erscheint. Und der dann ja mit seinen geologischen Einsichten dazu beigetragen hat, dass die heutigen geologischen Karten zum Beispiel die &#039;&#039;&#039;rote Farbe haben für den Granit.&#039;&#039;&#039; Das haben wir Goethe zu verdanken, &#039;&#039;&#039;Goethes mineralogischem Interesse.&#039;&#039;&#039; Und dieser Schröer nun, vierzig Jahre nach Goethes Tod, kapiert, ich kriege da bei eine Gesamtausgabe Goethe das mit der Naturwissenschaft nicht hin. Ich brauche da jemand. Und jetzt hat er den Mut, einen 21-jährigen Studenten zu fragen, ob der das machen kann. Eigentlich total ungewöhnlich. Ein Professor in den Fünfzigern, eine Weltklasse-Ausgabe. Da war sicher auch Geld genug da, um sich irgendjemand anderes zu suchen. Es war nicht das Geld der Grund. Sondern dieser Professor &#039;&#039;&#039;hat diesen Studenten erkannt&#039;&#039;&#039; und hat gemerkt, der hat wirklich was drauf, der könnte das. Und davon möchte ich kurz hier auch wieder eine Originalquelle vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Meine Darstellungen von Goethes Ideen waren ein jahrelang dauerndes Ringen. Goethe durch die Hilfe der eigenen Gedanken immer besser zu verstehen, also Goethe durch Goethes Gedanken. Indem ich auf dieses Ringen zurückblicke, muss ich mir sagen, ich verdanke ihm viel für die Entwicklung meiner geistigen Erkenntnis-Erlebnisse. Diese Entwicklung ging dadurch viel langsamer vor sich, als es der Fall gewesen wäre, wenn sich die Goethe-Aufgabe nicht schicksalsgemäß auf meinem Lebensgang hineingestellt hätte. Ich hätte dann meine geistigen Erlebnisse verfolgt und sie ebenso dargestellt, wie sie vor mich hin getreten wären. Ich wäre schneller in die geistige Welt hineingerissen worden. Ich hätte aber keine Veranlassung gefunden, ringend unterzutauchen in das eigene Innere.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoppla, was erzählt denn da jemand von einer ordentlichen &#039;&#039;&#039;Herausgeberschaft,&#039;&#039;&#039; von einem naturwissenschaftlichen Teil eines großen Genies? Herausgeberschaft. Wisst ihr, was das ist? Das ist mühsamste Kleinst-Kleinstarbeit. In einem Brief, wird eine Idee, ein Zitat. Wo kommt das her? Aha! Da ist das das erste Mal beschrieben. Gibt es das vorher schon? Der bezieht sich auf den. Aha! Das muss ich nachweisen. Fußnote zu diesem Brief. Die nächste Geschichte. Ach, da kommt noch was in diesem Brief! &#039;&#039;&#039;Eine unglaublich mühsame Kleinst-Kleinstarbeit,&#039;&#039;&#039; die dieser Student da macht. Und er ist wirklich in der Lage, innerhalb von einem halben Jahr einen 500-Seiten-Band zum Druck zu geben. Der erste von sechs Bänden. Und die Fachwelt schreit: Juhu, wow! Das ist sehr ordentlich gemacht. Das eröffnet uns noch ganz andere... Da lernen wir Quellen und Sachen kennen, die wir von Goethe gar nicht gewohnt sind. Und jetzt scheint irgendwie eine Laufbahn vorgezeichnet. Das könnte ein Wissenschaftler werden, der auch bald vielleicht Professor werden kann. Mit sowas ist man doch irgendwie als ganz junger Kerl ein gemachter Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt wieder etwas, was ich euch vorlesen möchte, was direkt damit zusammenhängt, was eben noch mal mit diesem Problem der Zeit zu tun hat. Kleinen Moment, ich muss es erst finden. Es schreibt ihm Herr Kürschner. Und Herr Kürschner ist derjenige Verleger dieser Goethe-Gesamtausgabe. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Sehr geehrter Herr, Sie werden wohl unschwer erraten, was mir heute wieder die Feder in die Hand zwingt. Zwei Jahre sind es in der nächsten Zeit, dass ich auf meine wiederholten Mahnungen das erste Telegramm von Ihnen erhielt: Manuskript folgt bestimmt Sonnabend. Es sind seither 87 Wochen vergangen und mindestens vier ganz gleichlautende Telegramme auf meine Mahnungen an mich gekommen. Von dem letzten Band der naturwissenschaftlichen Schriften aber noch kein einziges Blatt Manuskript.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ein Mensch, der ganz offensichtlich Probleme hat, seine Dinge irgendwie zeitlich auf die Reihe zu kriegen. Und solche Briefe gibt es zahlreiche. Dieser Mann überfordert sich gnadenlos. Und während er diese Goethe-Arbeit endlich irgendwann zu Ende kriegen will, macht er nebenbei &#039;&#039;&#039;andere Herausgeberschaften&#039;&#039;&#039;, ganze &#039;&#039;&#039;sechsbändige Ausgaben von berühmten Schriftstellern&#039;&#039;&#039; und alles mögliche andere. Und ist immer im Konflikt mit diesem Zeitmaß, nicht? Also man muss sich das wirklich vorstellen. Ich schicke ein Telegramm weg, ein Telegramm, nicht einen Brief. Ich kriege einen Brief: Also schreiben Sie doch endlich mal fertig! Dann schickt man ein Telegramm an den Verleger und sagt: Ja, kommt sofort am Samstag. Und dann sind es zwei Jahre. Das muss man wirklich sich auf der Zunge zergehen lassen. Wir müssen mal das Fenster aufmachen. Ich glaube, ihr seid ein bisschen unterlüftet. Also diese Verzögerung. Und jetzt muss ich noch von dieser ersten Zeit  ein paar Sachen noch erzählen, die sehr wichtig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=3402s Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42] ===&lt;br /&gt;
Er lernt jetzt mit 23, 24 überhaupt so richtig den Genuss am gesellschaftlichen Leben kennen. Vorher hat er eigentlich in armseligen Verhältnissen, sehr ehrgeizig und sehr mit seiner Innenwelt, so wie ich das versucht habe zu beschreiben, beschäftigt, gelebt. Und jetzt interessiert ihn eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gesellschaftliche&#039;&#039;&#039;. Und er liebt das so, das ist auch ein bisschen typisch für Steiner, das Exzessive. Also was wir jetzt bei der Verzögerung so hatten, das tritt da auf bei dem Lieben der Gesellschaftstätigkeit oder das Leben in der Gesellschaft, im Austausch mit anderen. Das gipfelt darin, &#039;&#039;&#039;dass er am Ende seines Studiums für zwei bis drei Jahre eigentlich in einem Café wohnt. Er lässt sich sogar die Post dahin schicken&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;sein erstes großes, schwieriges philosophisches Werk entsteht in einem Café.&#039;&#039;&#039; Er hat gar keine eigene Wohnung, kein eigenes, irgendwo ein Zimmer, ein unbeheiztes Zimmer. Das macht ihm gar nichts. Der ganze Lärm, er liebt das, mitten in diesem Café in einer Ecke ein Tischchen zu haben, wo die Leute sich mit da hingesetzt haben und so weiter. Also auf einmal ist dieser Mann, in dem &#039;&#039;&#039;Café Griensteidl,&#039;&#039;&#039; da gibt es auch ein Bild, kann man sich auch da drüben angucken, wie zu Hause in dem gesellschaftlichen Leben und genießt das in Wien. Ist bekannt mit allen möglichen Künstlern, auch sehr schrägen Typen. Und tauscht sich aus. Und er schwimmt sozusagen plötzlich in diesem gesellschaftlichen Leben. Immer arm, immer wahnsinnig überlastet, macht viel zu viel und immer hinter der Zeit der Aufgaben, die er eigentlich versprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=3512s Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt diese Sache mit der Goethe-Herausgabe in das fünfte oder sechste Jahr. Er muss eigentlich die Sache mal irgendwie fertig kriegen. Und so kommt es, dass er nun endlich 89, also fast zehn Jahre, ja, acht Jahre nach Beginn dieser Goethe-Arbeit wird ihm deutlich, es hilft alles nichts, ich muss da nach Weimar, in das Archiv. Und das kriege ich auch nicht mit einmal Reisen. Er reist da einmal hin und arbeitet da. Und merkt dann, ich muss da sein, ich muss da wirklich alles studieren. Die letzten Bände kriege ich nur mit diesen unglaublich vielen Unterlagen da hin. Ich muss dort leben. Und das tut ihm weh, sich von Wien - endlich ist er sozusagen in einer Welt zu Hause - davon zu trennen, um dann &#039;&#039;&#039;nach Weimar zu ziehen.&#039;&#039;&#039; Und dieser Umzug, der passiert dann, ja, 89/90. Und dieser Umzug ist schmerzlich für ihn. Und dem geht aber eben voraus, nicht nur in Wien &#039;&#039;&#039;die ersten Veröffentlichungen dieser Goetheschen naturwissenschaftlichen Schriften&#039;&#039;&#039;, sondern er ist jetzt auch mit sozusagen einem eigenen philosophischen Ansatz aus dieser Goethe-Arbeit, eigentlich aus diesem, was ich vorhin vorgelesen habe, den Goethe mit Goethes Gedanken verstehen lernen, beschäftigt. Und bringt dann ein Buch hervor. Ich will gerade den Originaltitel, dass ich es nicht falsch/ Sekunde. Ja, schade, ich habe es hier grad nicht ordentlich. Also ich muss es auswendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=3658s Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58] ===&lt;br /&gt;
Er versucht also, die Weltanschauung Goethes zusammenzufassen. Und es klingt so, als würde es eine reine rezipierende Arbeit sein, die jetzt nur diesen Goethe-Geist fasst. Das ist aber gar nicht der Fall. Und für jeden, der mit Landwirtschaft und Anthroposophie zu tun hat, ist es ein äußerst lesenswertes Büchlein. Und besonders schön ist darin in dem hintersten Kapitel etwas, wo er einen &#039;&#039;&#039;Wissenschaftsbegriff&#039;&#039;&#039; versucht zu fassen, &#039;&#039;&#039;wie kann man eigentlich Erkenntnis vom Unorganischen und vom Organischen bekommen&#039;&#039;&#039;? So unterscheidet er das. Wir würden heute sagen, von den Naturwissenschaften und den Lebenswissenschaften. Und da bringt er die erste eigene wunderbare Theorie oder Formulierung, &#039;&#039;&#039;der Typus&#039;&#039;&#039;. Er sagt, wenn man das Leben verstehen will, zum Beispiel der Pflanzen, dann muss man etwas entwickeln, was nicht das Ideal ist oder der übergeordnete Begriff und auch nicht die Wahrnehmung, sondern etwas, worin alle Pflanzen sind und was aber doch nichts Konkretes ist. &#039;&#039;&#039;Man muss verstehen, der Typus des Pflanzenseins überhaupt.&#039;&#039;&#039; Und dieser &#039;&#039;&#039;Typus-Gedanke&#039;&#039;&#039;, der ist bei Goethe nicht so ausformuliert, sondern den holt er, er lässt sich wie anregen dazu, aber das ist eine seiner &#039;&#039;&#039;ersten selbstständig formulierten, originären philosophischen Erkenntnisse.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite ist, wenig später kommt eine eigene &#039;&#039;&#039;Dissertationsschrift:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wahrheit und Wissenschaft&#039;&#039;&#039;. Und das führt nun zu einer eigenen, selbst formulierten &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie.&#039;&#039;&#039; Und das Wesentliche dieser Erkenntnistheorie, das kann man natürlich kaum so einfach zusammenfassen, aber ich fasse eins raus, was mir wesentlich erscheint, das ist diese &#039;&#039;&#039;Idee:&#039;&#039;&#039; Ich bin eigentlich ganz sicher, dass ich bin und ich bin eigentlich ganz sicher, dass etwas ist, nur in meinem &#039;&#039;&#039;Denken.&#039;&#039;&#039; Indem ich mit meinem Denken einen Begriff bilde von etwas und diesen Begriff ins Verhältnis setze zu dem, was ich wahrnehme, kann ich mich eigentlich überhaupt begründen. Und dieser schwierige Akt einer sicheren inneren Begründung, den nennt er die &#039;&#039;&#039;Grundlage einer Freiheitsphilosophie.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=3818s Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38] ===&lt;br /&gt;
Und so kommt dann 93 in der Weimarer Zeit diese &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit&#039;&#039;&#039; das erste Mal heraus. Und für viele ist es völlig unverständlich, wie das mit der späteren Anthroposophie zusammenhängt. Und er betont aber auch später immer wieder, auch noch vierzig Jahre später, &#039;&#039;&#039;ein zentrales Werk, um überhaupt die Anthroposophie zu verstehen.&#039;&#039;&#039; Und so muss man eigentlich jedem von euch sagen: Studiert das mal! Das ist spannend. Das ist sauanstrengend. Das muss man zu zweit oder zu dritt machen. Aber da kann man innere Erlebnisse haben, die völlig neutral und völlig, ja, auch ohne sozusagen das, was die Anthroposophie dann alles bringt, ist, sondern die man wirklich aus dem klaren Bedenken entwickelt, entwickeln kann. Und die einen führen &#039;&#039;&#039;zu einem sicheren Erkennen auch von nicht Sinnlichem.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner ist dann 1895 immer noch in Weimar, lernt eine &#039;&#039;&#039;Frau&#039;&#039;&#039; kennen, die Witwe ist und die vier Kinder hat und genießt es, bei ihr einzuziehen und sich mit ihr zu verbinden, auch ihr zu helfen mit den Kindern. Ist froh sozusagen, irgendwo in einem Haushalt zu sein. Und liebt diese Frau, &#039;&#039;&#039;heiratet&#039;&#039;&#039; sie später dann auch. Trennt sich aber ungefähr zehn, zwölf Jahre später. Sie geht auch ganz andere Wege. Und sie stirbt auch lange vor ihm. Das gehört auch zu dieser Weimarer Zeit. Ja. Jetzt muss ich mal gucken. Das Letzte vor der Pause. Ja, das wollte ich euch zeigen. Das war jetzt alles sehr ernst, was ich erzählt habe. Und so ernst ist Steiner nicht. Das ist so schwierig, den Humor zu fassen. Und vielleicht gelingt mir das ein bisschen hiermit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=3943s Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43] ===&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Fragebogen&#039;&#039;&#039;, den er ausfüllt 92, in der Weimarer Zeit. Und dieser Fragebogen, damals war das so ein Spiel. Und ich lese den einfach mal vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Da konnte man oben ein Motto schreiben. Und da schreibt er: &#039;&#039;&#039;An Gottes Stelle der freie Mensch!!!&#039;&#039;&#039; Das ist sein Motto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Und dann kommt als erstes die nächste Frage: Deine Lieblingseigenschaft am Manne: &#039;&#039;Energie&#039;&#039;. Deine Lieblingseigenschaft am Weibe: &#039;&#039;Schönheit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsbeschäftigung? Und jetzt, das ist ein Goethe-Zitat: &#039;&#039;Sinnen und Minnen&#039;&#039;. Das ist eine ganz tolle Sache. Goethe hat ja das gepflegt, dass er die Dinge besonnen hat und regelrecht innerlich geliebt hat. Dieses sich zurückziehen und in so einem Inneren bearbeiten. Da kommt dieser Begriff her. Und das wiederholt er hier gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Idee vom Glück? &#039;&#039;Sinnen und Minnen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welcher Beruf scheint dir der beste? Das ist jetzt interessant. &#039;&#039;Jeder, bei dem man vor Energie zugrunde gehen kann.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wer möchtest du wohl sein, wenn nicht du? &#039;&#039;Friedrich Nietzsche kurz vor dem Wahnsinn.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wo möchtest du leben? &#039;&#039;Das ist mir gleichgültig&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wann möchtest du gelebt haben? &#039;&#039;In Zeiten, wo etwas zu tun ist.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Idee, vom Unglück? &#039;&#039;Nichts zu tun zu wissen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Hauptcharakter. &#039;&#039;Den weiß ich nicht.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsschriftsteller? Nietzsche, &#039;&#039;&#039;Hartmann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; - Also er beschäftigt sich gerade ganz offensichtlich in der Zeit massiv mit &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039;. Und er hat dann das riesige Glück, ungefähr drei Jahre, vier Jahre nach diesem, 96 oder 97 hat er die Chance, den damals dann schon umnachteten Nietzsche besuchen zu können, weil er von dessen Schwester so als Nebenjob zu dieser Goethe-Geschichte gefragt wird, ob er eine &#039;&#039;&#039;Nietzsche-Ausgabe&#039;&#039;&#039; machen möchte. Und da hat er die riesige Chance, diesen völlig abwesenden Nietzsche zu treffen. Und schildert das, wie er unglaublich gerührt ist von dieser unglaublichen Stirne und diesem wunderschönen rosa Gesicht. Wie der Nietzsche da so auf dem Sofa lag und ihn wahrnahm und doch nicht wahrnahm, völlig schwieg. Und dieser wunderschöne Schnurrbart und die noch braunen Haare. Und zwei Jahre später war Nietzsche tot. Also der schon völlig nicht mehr ansprechbare Nietzsche, den er da - das war für ihn eine ganz großes Erlebnis. Und er schreibt dann auch ein Buch. &#039;&#039;&#039;Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit&#039;&#039;&#039;. Also er beschäftigt sich mit so etwas. Und nebenbei wird dann einfach ein Buch formuliert. Also Nietzsche kurz vor dem Wahnsinn, das wäre, wenn er jemand anders sein möchte. Wo möchtest du/ Ach, das habe ich schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Lieblingsmaler oder -Bildhauer? Das ist auch interessant. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michelangelo&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; Und das kann ich gerade nicht lesen. &#039;&#039;&#039;Rembrandt&#039;&#039;&#039; vielleicht, irgendwas mit R. Weiß ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingskomponist? &#039;&#039;Beethoven&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsfarbe oder Lieblingsblume? &#039;&#039;Violette Herbstzeitlose&#039;&#039;. Da sieht man, wie verrückt er da irgendwie war, nicht? Also das hat man als Spiel gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsheld in der Geschichte? Das ist auch toll. &#039;&#039;Attila oder Napoleon oder Cäsar&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Und Lieblingsheldin in der Geschichte? &#039;&#039;Katharina von Russland.&#039;&#039; Also alles ja ziemlich brutale Figuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingscharakter in der Poesie? &#039;&#039;Prometheus.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsname? &#039;&#039;Radegunde&#039;&#039;. Das mögen die Frauen entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welchen geschichtlichen Charakter kannst du nicht leiden? &#039;&#039;Die Schwachen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welchen Fehler würdest du am ehesten entschuldigen? &#039;&#039;Alle, wenn ich nicht begreifen kann oder alle, die man begreifen, nicht begreifen kann.&#039;&#039; Entschuldigung! Das müsste ich nachgucken. Dauert zu lange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine unüberwindliche Abneigung? Das ist auch wichtig. &#039;&#039;Pedanterie und Ordnungssinn&#039;&#039;, unüberwindliche Abneigung. Was stößt dich so richtig ab? Pedanterie und Ordnungssinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wovor fürchtest du dich? &#039;&#039;Vor Pünktlichkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsspeise und Lieblingstrank? &#039;&#039;Frankfurter Würstchen und Cognac und schwarzer Kaffee.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Temperament? &#039;&#039;Wandelbarkeit.&#039;&#039; So ein Spiel, nicht? Ist irgendwie halb Humor und halb Ernst. Da merkt man irgendwie was von der Person. Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt noch ein kleines Dokument. Ich habe jetzt auch vieles übersprungen, weil wir einfach schon mit der Zeit so weit sind, was jetzt noch zu dieser ersten Lebensphase dazugehört. Er zieht eben dann 99 nach &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039;. Die Goethe-Sache ist endlich fertig. Und er verkehrt in Berlin mit allen möglichen verrückten Leuten und Anarchisten und Sozialisten und so weiter. Davon werde ich dann nach der Pause ein bisschen erzählen. Und in einem Buch, er schreibt immer alles Mögliche auf, hat wahnsinnig viel Zettel hinterlassen. Und in einem seiner Bücher aus dieser Zeit hat mein Freund, dieser Walter Kugler, eben diesen Zettel gefunden. Von denen gibt es viele, solche Zettel. Und da macht er einfach &#039;&#039;&#039;so eine Art Haus-Kassenbuch&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=rAWJz1nkJ2k&amp;amp;t=4312s Wofür gibt er sein Geld aus? 1:11:52] ===&lt;br /&gt;
Was immer knapp war. Und das ist wunderschön. Ungefähr um 1900, vielleicht 1899 oder 1900. Und da sind jetzt immer so Tage, nicht? 29.8., 30.,1.9., 2.9., 3.9., 4.9. Und dann geht das: Zigaretten 35, Kaffee 35, eine Fahrt 20, immer Pfennige. Ein Abend, die Kommenden, das wissen wir, das ist so ein Club, das waren so Philosophen, die alles Mögliche diskutiert haben, da hat er irgendwie was ausgeben 85. Dann wieder eine Fahrt, 40. Rosinen, Zigaretten, Zigaretten, Kaffeefahrt, Bettler. Das hat mich so gerührt an dieser Sache. Deshalb habe ich euch das groß kopiert und hier mitgebracht. Das finde ich so unglaublich. Dann, Anna, das ist seine Frau, sechs Mark. Da hat er irgendwie Geld gekriegt und hat er ihr weitergegeben. Zigaretten, Briefmarken, Kaffee, Zigaretten, Rosinen, Zigaretten, Kaffee, Rosinen, Fahrt. Zeche, Zeche und das kann ich grad im Moment nicht lesen. Da unten weiß ich jetzt gerade nicht. Dann wieder eine größere Summe, das sind immer die vollen, die Mark-Beträge. Anna Haushalt, sozusagen für seine Frau, Zigaretten, Kaffee, Fahrt, Fahrt, Fahrt. Und so weiter. Ja? Da guckt man doch auch eigentlich in so eine Persönlichkeit, in so Verhältnisse. Herzlichen Dank fürs Zuhören bis hierher! Wir machen jetzt 7,5 Minuten Pause, dass ihr euch einmal die Füße vertreten könnt. Und ich habe dann den schweren Vornamen nicht länger als eine Stunde noch, den zweiten Teil dieser Biografie. Bis gleich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der Biografie von Rudolf Steiner Teil 2 ==&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=21s Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21] ===&lt;br /&gt;
Ja, in diesem zweiten Teil von 1900 bis 1925 geht es eigentlich vor allem um die &#039;&#039;&#039;Entwicklung der Anthroposophie&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft,&#039;&#039;&#039; wie Rudolf Steiner das immer wieder betont. Und ich möchte aber doch den ersten Teil zuvor noch einmal zusammenfassen. Wir haben eigentlich einen Menschen vor uns, der &#039;&#039;&#039;eine ganz außergewöhnliche Natur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat, seit Kindheit an&#039;&#039;&#039;. Und der eben wahnsinnig &#039;&#039;&#039;begabt&#039;&#039;&#039; ist. Und der auch in gewisser Weise viel Glück hat, indem er eben mit 21 diese für ihn eigentlich viel zu große &#039;&#039;&#039;Goethe-Aufgabe&#039;&#039;&#039; zugesprochen bekommt. Der sich daran unglaublich abarbeitet. Ich habe das auch vorgelesen, wie er das selber später einschätzt. Der dann &#039;&#039;&#039;im Alter um die 30&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tätiger Philosoph&#039;&#039;&#039; wird, mit eigenen Büchern hervortritt. Ich habe nur einige genannt. Und doch ist, wenn man so die ganzen Daten durchguckt der 90er Jahre, diese &#039;&#039;&#039;Weimarer Zeit&#039;&#039;&#039; und dann auch der beginnenden &#039;&#039;&#039;Berliner Zeit&#039;&#039;&#039;. Man weiß eigentlich nicht, was will er, &#039;&#039;&#039;wo will er eigentlich hin&#039;&#039;&#039;, was strebt er eigentlich an? Er arbeitet &#039;&#039;&#039;unglaublich fleißig&#039;&#039;&#039;, wahnsinnig viel, &#039;&#039;&#039;ist immer knapp bei Kasse&#039;&#039;&#039;, interessiert sich für alles Mögliche. Aber was will er eigentlich? &#039;&#039;&#039;Wofür steht er eigentlich?&#039;&#039;&#039; Um was geht es eigentlich? Das bleibt offen. &#039;&#039;&#039;Er hat sozusagen philosophisch eine ganz klare Position erarbeitet.&#039;&#039;&#039; Aber wofür sozusagen sein Leben? Will einen Lehrstuhl haben? Will er Professor werden? Aber dann verhält er sich auch dafür nicht entsprechend. Es ist eigentlich nicht deutlich. Will er philosophischer Schriftsteller werden? Da geht er auch nicht geradlinig drauf zu. Das ist die große Frage. Und er taucht mit einem gewissen Genuss und einer ihm typischen totalen Überarbeitung in dieses &#039;&#039;&#039;Berliner Leben um 1900&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berlin, um 1900, Schmelztiegel der Kultur&#039;&#039;&#039;, ein Ort, an dem unglaublich viele verschiedene Richtungen zusammenkommen, wo es knistert. Und da kommt nun die Bekanntschaft mit den &#039;&#039;&#039;Sozialisten Liebknecht und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rosa Luxemburg&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja nun gerade heute, in diesen Tagen dieses, dass &#039;&#039;&#039;wir hundert Jahre den Mord an Rosa Luxemburg eigentlich zu gedenken haben&#039;&#039;&#039;. Und das möchte ich schon auch deutlich tun. Rosa Luxemburg ist nicht nur eine Frau, die eine geniale Frau ist, die diesen &#039;&#039;&#039;Sozialismus&#039;&#039;&#039; mit auf die Welt bringt. Und dieser tollste Spruch von ihr:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=219s Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Freiheit ist immer zunächst die Freiheit des anderen.&#039;&#039;&#039; Wahnsinnig, groß. Und sie ist mit Liebknecht daran beteiligt, Rudolf Steiner in die sogenannte &#039;&#039;&#039;Arbeiter-Bildungs-Schule&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in Berlin zu holen&#039;&#039;&#039;. Und sie ist auch von den Sozialisten die, die am längsten mit dem Steiner und am tiefsten eigentlich einen Kontakt hat. Und da gibt es einen richtigen &#039;&#039;&#039;Briefwechsel&#039;&#039;&#039;, zwei Persönlichkeiten, die sich da berühren und schätzen gegenseitig. Er kommt in diese Arbeiter-Bildungs-Schule. Und die ist nun ganz geprägt von dem Sozialismus. Man hat diese &#039;&#039;&#039;Proletarierklasse&#039;&#039;&#039;, die entwurzelte Klasse, das haben wir ein bisschen angesprochen, die aus der Landwirtschaft Herauskatapultierten und damit irgendwie jeder Verbindung entäußerten Gesellschaftsgruppe. Die zwölf Stunden am Tag arbeiten. Die so arm sind, dass sie noch nicht mal mit der Straßenbahn oder so zur Arbeit fahren können, sondern meistens eben noch eine halbe Stunde, Stunde zu ihrer Fabrik laufen. Und die entwurzelt sind. Die eigentlich nicht wissen, wo das Leben sie sozusagen weiterhin hinbringt. Die ganz in dieser Abhängigkeit sind von den Eignern der jeweiligen Firmen und die sich nun zusammenschließen, &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftsbewegung&#039;&#039;&#039;, die verboten waren und so weiter. Und jetzt irgendwann dieser &#039;&#039;&#039;Zündfunke Bildung&#039;&#039;&#039;. Bildung, Bildung, Bildung ist das Einzige, was befreit. Und da die Geburt der Arbeiter-Bildungs-Schulen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=326s Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26] ===&lt;br /&gt;
Und die Arbeiter-Bildungs-Schulen muss man sich so vorstellen, dass nach eben so einem 11-, 12-, 13-Stunden-Tag man dann abends noch zur Schule wanderte und sich da in einen Vortrag setzte. Und das schreibt Steiner auch, das passierte schon häufiger, dass da auch der eine oder andere dann einschlief. Also es musste schon auch ein spannender Unterricht gegeben werden, wenn das gut gehen sollte. Und Steiner, es ist auch typisch für Rudolf Steiner, er wird da gefragt und er sagt eigentlich sofort ja. Aber er macht eine einzige Bedingung. Und diese &#039;&#039;&#039;Bedingung&#039;&#039;&#039; ist, er möchte &#039;&#039;&#039;nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen&#039;&#039;&#039;. Sondern &#039;&#039;&#039;er möchte die totale Freiheit haben, alles das vorzubringen, was er für richtig hält.&#039;&#039;&#039; Und erstaunlicherweise stimmen die zu. Weil der Steiner ist politisch nicht greifbar. Er ist auf der einen Seite mit den &#039;&#039;&#039;Anarchisten&#039;&#039;&#039; verbunden, trifft sich einmal in der Woche mit denen in einer bestimmten &#039;&#039;&#039;Kneipe&#039;&#039;&#039;. Da heißt der Tisch, an dem sie sich sammeln, der hat schon so ein Schild, der heißt Verbrecher-Tisch. Also da ist er wirklich mit Leuten zusammen, die sozusagen ganz knallhart an der Grenze der Legalität operieren. Und auf der anderen Seite ist er auch mit sehr gediegenen &#039;&#039;&#039;Kräften in der politischen und vor allem gesellschaftlich-kulturellen-künstlerischen Welt&#039;&#039;&#039; unterwegs. Und &#039;&#039;&#039;man kann ihn auch politisch nicht einordnen und fassen.&#039;&#039;&#039; Und dennoch haben die diese Idee, den da zu engagieren.  &lt;br /&gt;
Und er macht das wahnsinnig gerne und wahnsinnig liebevoll. Und es ist uns ein wunderschöner Bericht überliefert aus dieser Zeit. Er fängt das an, ich glaube, mit einem &#039;&#039;&#039;Geschichtsunterricht&#039;&#039;&#039;. Und binnen kurzem unterrichtet er &#039;&#039;&#039;ganz verschiedene Fächer&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;macht er fast zehn Jahre lang&#039;&#039;&#039;. Und da gibt es nun einen Bericht. Und zwar ist ja der &#039;&#039;&#039;Tag der Arbeit, der 1. Mai&#039;&#039;&#039; natürlich ein sehr wichtiger für so eine Bewegung. Und da kann man nun einen Ausflug machen. Es ist eben Frühling und man zieht raus und macht einen Ausflug. Und da haben wir nun einen wunderschönen Bericht. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Dann lagerten wir im Walde im hohen Grase bis zur hereinbrechenden Dunkelheit. Die Mitglieder des jüdischen Arbeiterbundes für Polen und Litauen, die sich in allen Unternehmungen beteiligten und trotz ihrer unbedingten Einstellung zu den marxistischen Lehren zu den treuesten Anhängern Steiners gehörten, führten uns ihre heimatlichen Tänze vor und sangen ihre etwas schwermütigen revolutionären Lieder aus den Kämpfen gegen das zaristische Russland. &amp;quot;Unsterbliche Opfer - ihr sanket dahin&amp;quot;. Oder das aufrührerische &amp;quot;Auf die Barrikaden, ihr Arbeitervolk!&amp;quot; Einmal lockte ihr Gesang zwei Gendarmen an, die uns aber unbehelligt ließen, da die uns geläufigen Übersetzungen nicht weiter bekannt waren. Steiner lagerte dann mitten unter uns. Wir unterhielten uns. Und wir fragten ihn aus über Bücher und Theater, über alte und neue und neueste Literatur. Es mochten die griechischen Dichter und Philosophen sein, Ägypter, Chinesen, Inder, die Weisheiten des Konfuzius und des Laotse. Oder der im Pergamonmuseum aufgebaute Altar aus Kleinasien. Émile Zola oder Stefan George. Er erklärte uns die Blüten im Grase, die Farnkräuter, die herumschwirrenden Insekten. Als wir glaubten, eine Raupe des Tagpfauenauges gefunden zu haben, konnte er uns sagen, dass es die eines Ligusterschwärmers sei. Und er gab uns eine genaue Beschreibung der beiden mit all ihren Farben und Zeichen. Steiner kam uns vor wie ein Silo, bis oben gefüllt mit dem Wissen der Welt.&amp;quot;&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die Welt der Adeligen und Reichen 0:09:57 ===&lt;br /&gt;
Ja, so viel vielleicht bis zu diesem Punkt 1900. Und jetzt passiert &#039;&#039;&#039;etwas ganz Wichtiges&#039;&#039;&#039; für ihn. Im September 1900 wird er eingeladen von einer Gruppe, mit der er normalerweise überhaupt nicht verkehrt, mit der er gar keine Beziehung hat. Und die kann ich ein bisschen schildern, weil ich selber, meine Großmutter aus solchen Verhältnissen stammt und mir viel davon erzählt hat - &#039;&#039;&#039;adlige, reiche, wohlhabende Menschen&#039;&#039;&#039;, die auch nicht sozusagen täglich einem handwerklichen oder kräftezehrenden Beruf nachgehen mussten. &#039;&#039;&#039;Adlige, die ein Stadtschloss besaßen&#039;&#039;&#039; in Berlin. Adlige, die die &#039;&#039;&#039;Kultur pflegten&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;viele Sprachen konnten&#039;&#039;&#039;, die up to date sein wollten in der &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;. Adlige, die die &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; pflegten, &#039;&#039;&#039;die einen großen Salon hatten&#039;&#039;&#039;, die einen &#039;&#039;&#039;Flügel&#039;&#039;&#039; hatten, in die abends der &#039;&#039;&#039;Diener mit dem Livrée&#039;&#039;&#039; und dem Handtuch mit dem Fruchtkorb hineingefahren kam. Eine Welt, die Steiner völlig unbekannt war. Und da gibt es nun solche Leute, die einer &#039;&#039;&#039;spirituellen Richtung im Indischen, Richtung der Theosophie&#039;&#039;&#039; angehören und die irgendwie gehört haben, &#039;&#039;&#039;dieser Mann hat was Interessantes über Nietzsche zu erzählen.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=684s Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24] ===&lt;br /&gt;
Und sie laden ihn ein, ein Vortrag in dieser &#039;&#039;&#039;Teegesellschaft.&#039;&#039;&#039; Nicht? Man trifft sich nicht abends, sondern man hat auch Zeit am Nachmittag. Man kann auch nachmittags um vier eine Teegesellschaft pflegen. Und zu so einer Teegesellschaft lädt man sich doch interessante Leute ein. Und so lädt man sich diesen Philosophen ein, diesem schrägen, bunten Hund. Und lässt sich vortragen über Nietzsche. Und da möchte ich euch nun vorlesen, wie Steiner selber diese Sache beschreibt.  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es war dies die Zeit, in der ich durch &#039;&#039;&#039;Gräfin und Graf Brockdorff&#039;&#039;&#039; aufgefordert wurde, an einer ihrer allwöchentlichen Veranstaltungen einen Vortrag zu halten. Bei diesen Veranstaltungen kamen Besucher aus allen Kreisen zusammen. Die Vorträge, die gehalten wurden, gehörten allen Gebieten des Lebens und der Erkenntnis an. &#039;&#039;&#039;Ich wusste von alledem nichts.&#039;&#039;&#039; Bis ich zu einem Vortrag eingeladen wurde. Kannte auch die Brockdorffs nicht, sondern hörte von ihnen zum ersten Mal. Als Thema schlug man mir eine &#039;&#039;&#039;Ausführung über Nietzsche&#039;&#039;&#039; vor. Diesen Vortrag hielt ich. Nun bemerkte ich, dass innerhalb der Zuhörerschaft Persönlichkeiten &#039;&#039;&#039;mit großem Interesse für die Geistwelt&#039;&#039;&#039; waren. Ich schlug daher, als man mich aufforderte, einen zweiten Vortrag zu halten, das Thema vor: &#039;&#039;&#039;Goethes geheime Offenbarung&#039;&#039;&#039;. Und in diesem Vortrag wurde ich in Anknüpfung an das &#039;&#039;&#039;Märchen von Goethe&#039;&#039;&#039; ganz esoterisch. Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, &#039;&#039;&#039;in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können.&#039;&#039;&#039; Nachdem ich bisher in meiner Berliner Zeit durch die Verhältnisse gezwungen war, das Geistige nur durch meine Darstellung durchleuchten zu lassen.&amp;quot;&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist der entscheidende &#039;&#039;&#039;Wendepunkt&#039;&#039;&#039;, mit 39. Dieser Philosoph, wo man nicht weiß, wo er eigentlich hingehört, was er eigentlich will, der alles mögliche macht, der in verschiedensten &#039;&#039;&#039;Gruppierungen unterwegs&#039;&#039;&#039; ist, der eine Zeitschrift herausgibt - &#039;&#039;&#039;die Deutschen Dramatischen Blätter für die Bühnen&#039;&#039;&#039; - wo also alle zwei Wochen Bücher und neue Schauspiele, Theaterstücke besprochen werden usw. Der erlebt in dieser adligen, in dieser, ja, ein bisschen Upperclass -mäßigen Veranstaltung: Das sind Menschen, die würden das verstehen, was ich eigentlich immer nicht ausdrücken kann. Und das ist für ihn ein Schlüssel. Und jetzt kommen da nach diesem Vortrag über das &#039;&#039;&#039;Goethesche Märchen&#039;&#039;&#039; sofort Leute, Frauen vor allem, die dann für 25 Jahre für ihn entscheidend werden. Und es hört sofort gar nicht mehr auf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=869s Das Interesse dieser sehr gebildeten, relativ freien, aber auch konservativen Menschen an einem Spirituellen ermöglicht es Steiner, mehr und mehr Vorträge zu halten 0:14:29] ===&lt;br /&gt;
Aus dem ersten &#039;&#039;&#039;Vortrag über Nietzsche&#039;&#039;&#039; kommt dieser zweite, und nach dem zweiten bittet man ihn gleich um eine &#039;&#039;&#039;Serie von 30 Vorträgen&#039;&#039;&#039;, den ganzen Winter durch. Die Leute spüren sofort, da ist etwas, was eine &#039;&#039;&#039;unglaubliche Substanz&#039;&#039;&#039; ist, die bisher gar nicht erschlossen ist. Und da kommt von beiden Seiten etwas zusammen. Da kommt eben &#039;&#039;&#039;das Interesse&#039;&#039;&#039; dieser, ja, sehr gebildeten, relativ freien, aber auch konservativen Menschen &#039;&#039;&#039;nach einem Spirituellen.&#039;&#039;&#039; Und es kommt für ihn die Möglichkeit, endlich das aussprechen zu können, &#039;&#039;&#039;was in seiner Seele scheinbar schon lange lebt&#039;&#039;&#039; und er es bisher nicht für aussprechbar bisher hielt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=914s Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft. Gründung und Aufbau der Deutschen Theosophischen Gesellschaft 0:15:14] ===&lt;br /&gt;
Und so ist nach einem halben Jahr, arbeitet er bereits die, sagen wir mal, Wintervorträge dieser &#039;&#039;&#039;Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; auf. Und ein knappes Jahr später erscheint bereits diese erste Vorlesungsreihe als &#039;&#039;&#039;Buch&#039;&#039;&#039;. Und das geht die nächsten Jahre so fort. Er behält zwar noch den Kontakt zu all den anderen Clubs und Vereinigungen, in denen er da so verwurschtelt ist. Aber zunehmend legt er sozusagen sein ganzes Gewicht auf diese &#039;&#039;&#039;Darstellung einer geistigen Welt&#039;&#039;&#039; in in diesen &#039;&#039;&#039;theosophischen Kreisen&#039;&#039;&#039;. Und nach kurzem, nach zwei Jahren ist es so weit, dass die ihm sagen, ja, also wir sind ja so eine Vereinigung einer indischen Weisheitslehre und die gibt es noch in &#039;&#039;&#039;England&#039;&#039;&#039; und in den &#039;&#039;&#039;Niederlanden&#039;&#039;&#039; und in den USA.  Aber wir wollen eigentlich &#039;&#039;&#039;in Deutschland auch eine Landesgesellschaft&#039;&#039;&#039; begründen. Und da gibt es auch ein paar kleine &#039;&#039;&#039;Interessengruppen in Hannover und Hamburg&#039;&#039;&#039; und so. Und die kamen dann auch, diese Mitglieder aus diesen anderen Städten, ab und zu. Und dann reiste er auch schon mal dahin. Und dann kommt eben diese Bitte: Können Sie nicht als &#039;&#039;&#039;Generalsekretär&#039;&#039;&#039; diese &#039;&#039;&#039;Theosophische Gesellschaft&#039;&#039;&#039; jetzt mit uns zusammen begründen, als &#039;&#039;&#039;Deutsche Theosophische Gesellschaft&#039;&#039;&#039;? Und das dann eigentlich zu ihrem Hauptengagement, zu ihrem Hauptarbeitsfeld machen? Und Steiner ist daran interessiert, obwohl er noch zehn Jahre vorher sehr abfällig über die Theosophen geschrieben hat: hinterwäldlerisch, zurück, rückwärts orientiert und so. Und man versteht das eigentlich nicht.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=1033s Die Deutsche Theosophische Gesellschaft hat 1905 bereits 12.000 Mitglieder. Zusammenarbeit mit Marie von Sivers 0:17:13] ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt aber eben wieder dieser typische Nachsatz oder diese &#039;&#039;&#039;typische Einschränkung,&#039;&#039;&#039; wie auch bei der Arbeiter-Bildungs-Schule: Ja, ich mache das. Aber ich mache das nur, &#039;&#039;&#039;wenn ich hier nach meinen Gesichtspunkten unterrichten darf&#039;&#039;&#039;. Ich werde mich nicht einer &#039;&#039;&#039;theosophischen Weltauffassung&#039;&#039;&#039; irgendwie beugen, die irgendwie unlogisch ist oder irgendwelche &#039;&#039;&#039;Dogmen&#039;&#039;&#039; enthält, sondern &#039;&#039;&#039;ich werde aus dem, was ich wahrnehme, berichten und sonst nichts&#039;&#039;&#039;. Und das machen die. Und diese Gesellschaft wird dann innerhalb weniger Jahre riesig. Also da sind schon 1905 12.000 Mitglieder in Deutschland. Und er hat mehrere solcher Vortragszyklen zusammengefasst zu kleinen &#039;&#039;&#039;Schriften&#039;&#039;&#039;. Und er ist eigentlich nonstop unterwegs für diese Gesellschaft mittlerweile. Und er schreibt ständig eine &#039;&#039;&#039;Zeitschrift&#039;&#039;&#039; für diese Gesellschaft und er hat eine, ja, wie kann man das sagen, Freundin, Kollegin, mit der er diese Arbeit zusammen tut. Eine Adlige, eine Halbrussin, halb deutsch, halb Russin, &#039;&#039;&#039;Maria von Sivers&#039;&#039;&#039;, die mit ihm diese Arbeit zusammen macht.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und er schildert eigentlich diesen Mitgliedern, die vermehrt eigentlich schon dieser eher konservativen und eher reichen Gesellschaftsschicht angehören, schildert er eben die &#039;&#039;&#039;spirituellen Hintergründe des Altertums&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Philosophiegeschichte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Menschheitsgeschichte&#039;&#039;&#039;, überhaupt die spirituellen &#039;&#039;&#039;Untergründe des Menschenwesens&#039;&#039;&#039; überhaupt. Und ihr studiert ja im Moment ein bisschen da an der &#039;&#039;&#039;Theosophie&#039;&#039;&#039;, beziehungsweise das kommt jetzt. Und da werdet ihr auch so ein zusammengeschriebenes, sehr verdichtetes Stück &#039;&#039;&#039;dieser ersten Darstellung der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; da lesen. Und jetzt bemühen sich diese Mitglieder, dass er nicht nur der Generalsekretär da der Deutschen Gesellschaft ist, sondern dass er auch auf die &#039;&#039;&#039;internationalen Kongresse&#039;&#039;&#039; geht, der theosophischen Bewegung, nach &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=1182s Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42] ===&lt;br /&gt;
Und das tut er dann auch. Und da merkt man dann schon in dem, wie er darüber schreibt und in dem auch, wie er darüber zu Hause oder in den Vorträgen berichtet und so, dass das brüchig ist, dass &#039;&#039;&#039;das wohl nicht lange gut gehen wird&#039;&#039;&#039;. Dass eben da doch &#039;&#039;&#039;viele Dogmen gepflegt&#039;&#039;&#039; werden. Und dass das über kurz oder lang eben zu einem &#039;&#039;&#039;Crash&#039;&#039;&#039; führen wird. Jetzt will ich vielleicht doch noch mit ein paar Worten diese Gesellschaft und seine Arbeit da beschreiben. Man muss sich also vorstellen - vielleicht dreißig, vierzig sogenannte &#039;&#039;&#039;Zweige der Theosophischen Gesellschaft in Deutschland&#039;&#039;&#039;, als eine Landesgruppierung dieser Gesellschaft. Und in der Regel ist er in diesen Zweigen zum Teil zweimal, zum Teil drei- oder viermal im Jahr. Und er organisiert sich so, dass er in &#039;&#039;&#039;Berlin zwar lebt&#039;&#039;&#039; und auch diese &#039;&#039;&#039;Zeitschrift herausgibt&#039;&#039;&#039; und die meisten &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039; hält, aber zwischendurch immer unterwegs ist, um eben Vorträge in diesen Zweigen dieser Gesellschaft zu halten. Und oft verläuft das so, dass er zunächst einen &#039;&#039;&#039;öffentlichen Vortrag&#039;&#039;&#039; hält. Das tut dieser jeweilige Zweig, diese vielleicht fünfzig, achtzig, hundertzwanzig Menschen, die da so in einer Stadt Mitglieder dieser Gesellschaft sind, die mieten einen großen öffentlichen Saal und &#039;&#039;&#039;er bestimmt ein Thema&#039;&#039;&#039;. Und dann spricht er öffentlich darüber. Dann gibt es vielleicht am Nachmittag vorher oder am nächsten Vormittag oder wie auch immer einen sogenannten &#039;&#039;&#039;Zweigvortrag&#039;&#039;&#039;. Und nun beginnt ungefähr ab 1905, 1906 noch ein drittes Element. Und das ist sehr schwer zu fassen. Auch davon gibt es relativ viel &#039;&#039;&#039;Mitschriften&#039;&#039;&#039;. Das kann man vielleicht so beschreiben, &#039;&#039;&#039;eine Art esoterisch-meditative Unterweisung&#039;&#039;&#039;. Das werden auch die &#039;&#039;&#039;Inhalte der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; eigentlich schon dargestellt. Aber sie haben viel mehr den Charakter, wie man die auch, sagen wir mal, in ein eigenes inneres, ja, pflegendes, meditatives Bewusstsein nimmt. Und das sind dann wenige Mitglieder. Und meistens ist das dann in einem kleinen, extra dafür dekorierten und hergerichteten Raum.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Elemente, die zeichnen eigentlich dann diese Jahre aus, diese Nullerjahre. Dass er da eigentlich ständig unterwegs ist, gleichzeitig schreibt, was er da eigentlich vorbringt, noch mal in verdichteter Form. Und eigentlich, dass der ganze Kosmos des Menschenwesens und der Weltauffassung aus einer geistigen Sicht zur Darstellung kommt. Gleichzeitig kann man von heute aus bemerken, wie er darum &#039;&#039;&#039;ringt,&#039;&#039;&#039; diesen theosophischen Mitgliedern deutlich zu machen, &#039;&#039;&#039;dass es etwas zu tun gibt in der Welt&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten wird das sozusagen 1905 schon an einem wunderschönen Vortrag, den es sich sehr zu lesen lohnt: &#039;&#039;&#039;Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft.&#039;&#039;&#039; Er sagt eigentlich da das alles, was ich euch in vielen, vielen Vorträgen und Büchern und Artikeln und so bringe, das könnt ihr &#039;&#039;&#039;konkret in Bezug auf Erziehung und Schule zu Anwendung bringen&#039;&#039;&#039;. Das kann sozusagen eine bessere Pädagogik ermöglichen, wenn man nicht immer aufs Klein-klein guckt, sondern wenn man den großen Zusammenhang des Menschenwesens anschaut. Und es interessiert kein Schwein in dieser Theosophischen Gesellschaft!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=1421s Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41] ===&lt;br /&gt;
Ungefähr parallel spricht er über &#039;&#039;&#039;medizinische Fragen&#039;&#039;&#039; und packt es wunderbar ein, spricht wunderbare &#039;&#039;&#039;Ausführungen über Paracelsus.&#039;&#039;&#039; Manches von den Dingen, die er dann dort erzählt in den Vorträgen, das ist dann erst fünfzig Jahre später so richtig wissenschaftlich ausgegraben worden. Man staunt manchmal. Er war eben sehr, sehr belesen. Aber er hat dann doch auch an manchen Stellen wirklich &#039;&#039;&#039;sein inneres Auge&#039;&#039;&#039; walten lassen und &#039;&#039;&#039;schildert Dinge, die dann erst später bekannt werden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Theosophie&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Medizin&#039;&#039;&#039;. Und eigentlich will er den dort anwesenden Ärzten sagen: &#039;&#039;&#039;Kommt, lasst uns zusammen eine konkrete praktische Medizin entwickeln&#039;&#039;&#039;. Man kann was machen. Interessiert kein Schwein von den Medizinern.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzige, die das interessiert, die schon 1902 in Berlin auftaucht, ist eine Holländerin. Damals glaube ich noch nicht mal 20, 19, 18. Eine ganz wunderschöne, hübsche junge Frau, die so eine, ja, wir würden heute vielleicht sagen Physiotherapie-Ausbildung hat und die wahnsinnig &#039;&#039;&#039;interessiert ist an Medizin.&#039;&#039;&#039; Und die irgendwie kapiert, dieser Mann, mit dem &#039;&#039;&#039;könnte man etwas entwickeln,&#039;&#039;&#039; was eine neue Medizin mal werden kann. Und er verständigt sich mit ihr. Sie kommt auf ihn zu und sie verständigen sich. Und sie fasst daraufhin den Entschluss, &#039;&#039;&#039;Medizin zu studieren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das geht als Frau 1903 oder 1904 nur in der Schweiz,&#039;&#039;&#039; in Zürich. Und das macht sie. &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, der Frau, der wir eigentlich dann die anthroposophische Medizin zu verdanken haben&#039;&#039;&#039;. Die Einzige. Den ganzen anderen großen theosophischen, interessierten, spirituell interessierten Ärzten, &#039;&#039;&#039;da fällt das nicht auf wirklich fruchtbaren Boden&#039;&#039;&#039;. Und man merkt eigentlich zunehmend, &#039;&#039;&#039;wie er darunter leidet&#039;&#039;&#039;, 1905, 1908, 1909, dass es da irgendwie um die 50.000 Menschen mittlerweile gibt im ganzen deutschsprachigen Raum, bis nach Norditalien, bis in die Schweiz, bis nach Österreich, bis in die Niederlande, die alle wahnsinnig &#039;&#039;&#039;interessiert&#039;&#039;&#039; sind an dieser &#039;&#039;&#039;spirituellen Seite der Welt,&#039;&#039;&#039; die wahnsinnig interessiert sind &#039;&#039;&#039;an ihrer eigenen spirituellen Entwicklung&#039;&#039;&#039; unter Zuhilfenahme von eben &#039;&#039;&#039;Meditationsanleitungen&#039;&#039;&#039;. Es erscheint dieses Büchlein, was wir heute kennen: &#039;&#039;&#039;Wie erlangt man Erkenntnis der höheren Welten,&#039;&#039;&#039; als Aufsatzfolge in der &#039;&#039;&#039;Zeitschrift der Theosophen&#039;&#039;&#039;. Da ist ein reges Leben, ein &#039;&#039;&#039;großes Interesse&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=1587s Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27] ===&lt;br /&gt;
Aber der Motor, &#039;&#039;&#039;der Mann, der das alles auf die Welt bringt&#039;&#039;&#039; und voranbringt, macht eigentlich zunehmend den Eindruck, &#039;&#039;&#039;als wollte er mehr.&#039;&#039;&#039; Und die verstehen, merken das gar nicht. Und später beschreibt er das dann so, dass er sagt: &#039;&#039;&#039;Ja, es war eigentlich durch die Kunst dann möglich, einen Schritt weiter zu gehen.&#039;&#039;&#039; Und zwar insbesondere durch &#039;&#039;&#039;das Drama,&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;das Theater&#039;&#039;&#039;. Und findet eigentlich ein Format, eine Art und Weise, diese Inhalte, &#039;&#039;&#039;diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen&#039;&#039;&#039;, die sogenannten &#039;&#039;&#039;Mysterienspiele.&#039;&#039;&#039; Es hat ein bisschen etwas zu tun auch mit &#039;&#039;&#039;Wagner&#039;&#039;&#039;. Wagner hat ja auch den &#039;&#039;&#039;Parsifal gemacht&#039;&#039;&#039; und nennt es ein &#039;&#039;&#039;Bühnenweihespiel&#039;&#039;&#039;. Hat die &#039;&#039;&#039;Parsifal-Legende&#039;&#039;&#039; umgebaut. Aber auch mit ganz anderen Quellen noch. Und ist vor allem auch eine sehr eigene Sache. Es hängt auch zusammen mit einem Franzosen, den er sehr schätzt und mit dem er sehr im Austausch ist. Den er öfters besucht, der im Elsass lebt, &#039;&#039;&#039;Édouard Schuré&#039;&#039;&#039;, ein deutsch-französischer Schriftsteller, &#039;&#039;&#039;der auch esoterische Texte verfasst&#039;&#039;&#039; und dessen erstes Theaterstück sogar den Anfang macht. Sodass er 1907 in einer Art Sommerspiel in München mit diesen Theosophen zusammen ein solches Stück einübt. Da wird ein Theater, was im Sommer geschlossen ist, gemietet, und es wird so mit Tüchern und Dekoration innen verwandelt. Und da werden &#039;&#039;&#039;Bilder und Siegel aufgehängt&#039;&#039;&#039; und da wird geübt. Und er &#039;&#039;&#039;schreibt&#039;&#039;&#039; eigentlich den theosophischen Interessierten, die da mitspielen, nachts sozusagen &#039;&#039;&#039;die Rolle auf den Leib.&#039;&#039;&#039; Und am nächsten Morgen kriegen sie es als Schriftstück. Und dann wird die nächste &#039;&#039;&#039;Szene geprobt&#039;&#039;&#039;. Und so entsteht innerhalb von zwei, drei Wochen so ein Stück. Und das wird dann aufgeführt, ein, zweimal. Und da kommen dann ganz viele Theosophen aus ganz Deutschland. &#039;&#039;&#039;Das Theater ist knackevoll&#039;&#039;&#039;. Und er hält noch &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039; dazu. Und so ist das so &#039;&#039;&#039;eine Sommer-Festspiel-Event-Situation&#039;&#039;&#039;. Und das finden die ganz toll. Und da wollen die mehr von. Und so schreibt er im nächsten Jahr &#039;&#039;&#039;ein eigenes Stück&#039;&#039;&#039; und das wiederholt sich dann dreimal, sodass dann zum Schluss &#039;&#039;&#039;vier solche Mysteriendramen aufgeführt werden&#039;&#039;&#039;, immer in dieser Konstellation. Und wirklich weitergehen tut das eigentlich nicht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=1743s Bahnbrechende Entwicklungen:  Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03] ===&lt;br /&gt;
Seine Inhalte gehen unheimlich weiter. Er macht eine &#039;&#039;&#039;sehr tiefe Wendung&#039;&#039;&#039;. Er &#039;&#039;&#039;arbeitet das Christentum auf&#039;&#039;&#039; und bringt das in den Kontext der Anthroposophie oder der - damals noch - Theosophie. &#039;&#039;&#039;Tiefe Weisheiten&#039;&#039;&#039;, die da sehr ordentlich aufgefächert dargestellt werden. Aber diese theosophischen Mitglieder nehmen das alles wahnsinnig gerne auf und sind sozusagen Anhänger. Aber es passiert eigentlich nichts. Dann kommt eine Theosophin zu ihm und sagt: &amp;quot;Ja, meine Tochter, die will also unbedingt Ballett machen, so einen Tanz und so. Und die ist jetzt 17. Aber eigentlich könnte man doch was anderes. Die würde auch gerne so irgendwie einen anderen Tanz und so. Haben Sie nicht eine Idee?&amp;quot; Und das klingelt irgendwie bei ihm. Und dann fängt er mit diesem Mädchen an, die ersten Übstunden zu machen. Und dann kommen andere dazu. Und so weiter. Und so &#039;&#039;&#039;entwickelt er dann die ersten Elemente der Eurythmie.&#039;&#039;&#039; Wieder eine Kunstform, die da den ersten Anfang in die Welt hinein nimmt. Und zu diesem Theater kommt nun etwas hinzu, dass es da in München doch ein paar Leute gibt, &#039;&#039;&#039;die an Therapie interessiert&#039;&#039;&#039; sind, und die wollen mit ihm zusammen, und das machen sie dann auch, eine &#039;&#039;&#039;Farblichttherapie&#039;&#039;&#039; entwickeln. Und dann kommen paar &#039;&#039;&#039;Architekten&#039;&#039;&#039;, die wollen eigentlich jetzt einen &#039;&#039;&#039;Bau&#039;&#039;&#039; machen. Und das findet er wahnsinnig interessant und &#039;&#039;&#039;unterstützt das sehr&#039;&#039;&#039;. Die sagen, ja, wir müssen doch so was eigentlich in einem dafür &#039;&#039;&#039;extra geschaffenen Gebäude&#039;&#039;&#039; machen, diese Mysterienspiele. Das kann doch nicht nur so im Sommer hier immer nur so auf Festspiel, das muss doch irgendwie, die Anthroposophie, also die Theosophie, braucht doch &#039;&#039;&#039;ein festes Zentrum&#039;&#039;&#039;, eine eigene Heimat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=1862s Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02] ===&lt;br /&gt;
Und das findet er eigentlich ganz toll. Und die machen also riesige Pläne und Eingaben. Und das ist sozusagen über mehrere große Grundstücke. Mitten in München wird eigentlich ein Kult-Theater-Therapiezentrum mit einem Saal von fast tausend Leuten geplant, einer &#039;&#039;&#039;großen Kuppel&#039;&#039;&#039; und so. Aber &#039;&#039;&#039;die Stadt München will das nicht,&#039;&#039;&#039; genehmigt das nicht. Und dann kommt ein Mitglied 1913 zu ihm. Das gehört zu dem Zweig in Basel, ist Zahnarzt, Großheintz. Und dieser &#039;&#039;&#039;Doktor Großheintz&#039;&#039;&#039; sagt einfach so ganz lapidar: &amp;quot;Ja, wenn das hier nicht klappt, Herr Doktor Steiner, Sie können auch gerne das Grundstück von mir haben. Ich habe da bei Basel noch so ein Obststück da bei &#039;&#039;&#039;Dornach&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und das elektrisiert den Steiner. Er verabredet sich sofort, legt alles um. Und ist wenige Tage später auf diesem Grundstück, guckt sich das alles an und so. Und drei Wochen später wird der Bau eingegeben. Und ich glaube, sechs Wochen später &#039;&#039;&#039;beginnt man zu bauen,1913.&#039;&#039;&#039; Es kommt zu einer &#039;&#039;&#039;feierlichen Grundsteinlegung&#039;&#039;&#039;. Er entwirft ein &#039;&#039;&#039;Konzept.&#039;&#039;&#039; Das machen jetzt nicht mehr die Architekten, sondern &#039;&#039;&#039;er macht den Entwurf&#039;&#039;&#039;. Die Architekten machen dann das danach. &#039;&#039;&#039;Einen wunderschönen Holz-Doppel-Kuppelbau&#039;&#039;&#039;. Und er versteht, dass er eigentlich das mit dieser Gemeinschaft zusammen zu bauen hat. Und das ist sehr interessant, dass die Anthroposophen heute zurückgucken auf dieses &#039;&#039;&#039;erste Goetheanum&#039;&#039;&#039;, was zunächst noch &#039;&#039;&#039;Johannesbau&#039;&#039;&#039; hieß. Und das irgendwie wahnsinnig feiern. Es war auch ein tolles, wahnsinnig tolles Gebäude. Aber sie haben eigentlich gar nicht kapiert, was es wirklich ist. Es ist nämlich der Kunstbau, &#039;&#039;&#039;der Tempelbau einer Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, dieser Theosophischen Gemeinschaft. Und da gibt es eine &#039;&#039;&#039;schweizerdeutsche Zeitschrift &amp;quot;Archithese&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Und die hat vor ein paar Jahren eine Sondernummer gemacht, 2012. Und die hat das eigentlich erst richtig entdeckt. Und die hat gesagt, ja - der &#039;&#039;&#039;Bau der Gemeinschaft -&#039;&#039;&#039; das ist dieses &#039;&#039;&#039;Goetheanum&#039;&#039;&#039;. Da haben Sie ein wunderschönes Bild. Dieses Doppel-Kuppel-Gebäude mit dem Gerüst davor, wo die ganze Gemeinschaft, diese ganze Theosophische Gemeinschaft jetzt an der Bautätigkeit integriert ist. Und das ist in Bezug auf die Entwicklung der Anthroposophie und in Bezug auf die Biografie Rudolf Steiners das aller Entscheidendste, &#039;&#039;&#039;dass diese Bewegung jetzt sozusagen wirklich auf die Erde kommt.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=2021s Der 1. Weltkrieg: Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts 0:33:41] ===&lt;br /&gt;
Und es vergeht leider kein Jahr, schon nach einem Dreivierteljahr bricht der &#039;&#039;&#039;Erste Weltkrieg&#039;&#039;&#039; aus. Und Rudolf Steiner ist einer der wenigen Intellektuellen, die das von vornherein mit unglaublicher Klarheit als etwas ganz, &#039;&#039;&#039;ganz Verwerfliches&#039;&#039;&#039; charakterisiert. Man muss sich vorstellen, dass so &#039;&#039;&#039;tolle Künstler&#039;&#039;&#039; wie der &#039;&#039;&#039;Franz Marc&#039;&#039;&#039; da mit Freude in den Krieg gezogen sind. Ganz merkwürdig. Die ganzen Intellektuellen, viele Intellektuelle waren völlig paraylsiert. Also das war ganz furchtbar, dass eigentlich ganz Wenige durchschaut haben, was das bedeutet, dieser Krieg. Steiner war einer der Wenigen, die von Anfang an sehr deutlich gesagt haben, das &#039;&#039;&#039;ist eine totale Fehlentwicklung.&#039;&#039;&#039; Und diese &#039;&#039;&#039;Kriegs-Katastrophe&#039;&#039;&#039; kommt nur, weil die, die eigentlich die Verantwortung haben, die Regierenden, wie schlafen. Und es dauert fast hundert Jahre, dass dieses berühmte Buch jetzt vor wenigen Jahren erschienen ist, von dem englischen Schriftsteller, Historiker &#039;&#039;&#039;Clark&#039;&#039;&#039;, der dann diesen Titel nimmt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Schlafwandler&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Und beschreibt eigentlich die Verantwortlichen 1913, 1914, als eben sowohl in Moskau, als auch in Berlin, als auch in Paris, als auch in London, als völlig realitätsfremde, &#039;&#039;&#039;abgedrehte Verrücktlinge&#039;&#039;&#039; eigentlich, muss man sagen, die diese &#039;&#039;&#039;Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; verursachen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=2125s Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg - Friedensbemühungen durch Rudolf Steiner - Meditationstexte für die im Feld umkommenden jungen Männer 0:35:25] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man sich das ganz schön bildhaft vorstellen, wie das da war, in diesem &#039;&#039;&#039;Hügel da hinter Basel&#039;&#039;&#039;. Da ist eine Gemeinschaft, eine &#039;&#039;&#039;internationale Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; tätig, einen wunderschönen Holz-Doppel-Kuppelbau zu errichten. Und nachts sieht man auf den Vogesen-Kämmen das Feuer der deutsch-französischen Demarkationslinie, der &#039;&#039;&#039;Maginot-Linie.&#039;&#039;&#039; Nicht wenige von den jungen Männern, die dort tätig waren, haben dort ihren Einberufungsbefehl gekriegt. Ob es Franzosen, ob es Russen, ob es Deutsche waren. Eine unglaublich merkwürdige Situation. &#039;&#039;&#039;Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg.&#039;&#039;&#039; Also man muss das sich ungefähr so vorstellen: Da war dann in &#039;&#039;&#039;Zürich&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Lenin&#039;&#039;&#039;. Und da gab es eine ganze &#039;&#039;&#039;russische&#039;&#039;&#039;, ja, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;Exil-Intellektuellen-Gesellschaft&#039;&#039;&#039; in der Schweiz. Und da gab es dann auch Russen, die eben sehr an allem Kulturellen interessiert waren. Und nun war es ja noch nicht so eine moderne Zeit wie heute. Man hatte es mit dem Fortbewegen nicht so leicht. Und es war ein sportlicher Russe. Und der war dann eben in Mailand. Und dann fuhr er mit dem Fahrrad wieder nach Zürich und dann fuhr er zwei, drei Tage zu dem Lenin. Und dann fuhr er wieder nach Dornach mit dem Fahrrad und machte wieder ein bisschen an dem Goetheanum mit weiter. Solche Verhältnisse waren das. Und mit dem Krieg werden es jetzt &#039;&#039;&#039;immer weniger Menschen&#039;&#039;&#039;, die da mitarbeiten können. Das &#039;&#039;&#039;Geld der Gemeinschaft geht aus&#039;&#039;&#039;, das wird immer knapper. Und Rudolf Steiner engagiert sich immer mehr sozusagen. Kann sich überhaupt in diesen Vorträgen usw. kaum noch richtig bewegen. Es ist äußerst &#039;&#039;&#039;schwierig, in Deutschland unterwegs zu sein&#039;&#039;&#039;. Er ist ja nicht Deutscher, er ist Österreicher. Und er lebt in der Schweiz. Und schon die Überfahrt bei Basel über die Schweizerdeutsche Grenze ist ein Riesen- Akt. Und so weiter. Und er &#039;&#039;&#039;engagiert sich zunehmend mehr&#039;&#039;&#039;, indem er deutlich macht, dieser Krieg ist furchtbar und der Ausbruch ist völlig daneben. Es gibt eigentlich &#039;&#039;&#039;gar keinen richtigen Kriegsgrund.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
Und er kommt dann 1916 auf der Mitte, Anfang 17 dazu, dass er durch einen sehr einflussreichen Freund, auch mittlerweile ein Anthroposoph, der Österreicher ist, Zugang gewinnt zu einem &#039;&#039;&#039;Minister des österreichischen Kabinetts&#039;&#039;&#039;, um dort vorzuschlagen und dann eben auch einen &#039;&#039;&#039;deutschen Staatssekretär aus Berlin,&#039;&#039;&#039; den er aufsucht, man möge ihn doch ermächtigen, das Deutsche Reich möge doch ihn ermächtigen, in der neutralen Schweiz in Zürich eine Außenstelle, &#039;&#039;&#039;eine Pressestelle des Deutschen Reiches&#039;&#039;&#039; zu betreiben, um von dort aus &#039;&#039;&#039;Friedensverhandlungen in Gang zu setzen.&#039;&#039;&#039; Das wäre die Oberste Heeresleitung. Deutschland wird ja nicht mehr regiert von irgendeinem Kaiser oder schon gar nicht von irgendeinem Kanzler wirklich, sondern die Macht haben eigentlich &#039;&#039;&#039;die Generäle&#039;&#039;&#039;, die Generalfeldmarschälle unter sich, die diesen Krieg machen. Und &#039;&#039;&#039;die lehnen das natürlich ab&#039;&#039;&#039;. Das sind so Sachen, die man nicht so schnell sieht und nicht so schnell hört in der Biografie Steiners, wo ich jetzt auch ein gewisses Schwergewicht darauf lege. Das geht dann so weiter, dass er &#039;&#039;&#039;sich weiter engagiert im Zusammenhang mit diesem Krieg.&#039;&#039;&#039; Den Theosophen auch zum Beispiel nicht mehr unbedingt nur &#039;&#039;&#039;Vorträge hält über die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, sondern auch ganz konkrete &#039;&#039;&#039;Vorträge über das Verbinden von Wunden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Meditationstexte gibt für die im Feld umkommenden jungen Männer&#039;&#039;&#039; und so. Also er geht da unglaublich mit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=2371s 1913 Abschied von der Theologischen Gesellschaft - Neugründung der Anthroposophischen Bewegung 0:39:31] ===&lt;br /&gt;
Er hat vorher, &#039;&#039;&#039;1913, sich endgültig von der Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; verabschiedet, hat die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Bewegung&#039;&#039;&#039; begründet, weil er mit den Dogmen der Theosophie nicht mehr einverstanden ist. Und ich glaube, neunzig Prozent wechseln die Mitglieder zu ihm. Und er will aber gar nicht selber der führende Kopf sein, sondern lässt diese &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gesellschaft/ Bittet eben&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Mitglieder darum, da einen eigenen Vorstand zu bilden und so. Er ist da nicht sozusagen in Verantwortung.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=2404s Die drei Qualitäten des seelischen Lebens entsprechen der Dreigliederung auf gesellschaftlicher Ebene - Ab 1916/17: Notwendigkeit der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsordnung nach der Kriegskatastrophe 0:40:04] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt er an, noch mal eine neue &#039;&#039;&#039;Grundlagenschrift über das innere Leben&#039;&#039;&#039;, eigentlich das Seelenleben des Menschen zu verfassen, eine sehr wenig gelesene Schrift. Und im 8. Anhangs-Kapitel dieser Schrift vom Seelenrätsel, 1916, deutet er das erste Mal an, &#039;&#039;&#039;das seelische Leben hat eigentlich drei verschiedene Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und jetzt geht es wie eine Explosion, dass er plötzlich diese &#039;&#039;&#039;Dreigliederung&#039;&#039;&#039; entwickelt und diese Dreigliederung im Bezug auf alles Mögliche anwendet. Und so eben auch auf &#039;&#039;&#039;die gesellschaftliche Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Das ganz Erstaunliche, wir können heute, wir werden uns ja nächste Woche auch beschäftigen mit dieser funktionellen Dreigliederung, eine ganz entscheidende, ganz wichtige Grundlage der ganzen Anthroposophie. Die ist eigentlich das Letzte, mit viel komplizierteren, viel größeren Weisheiten. Die &#039;&#039;&#039;Landbau-Schüler&#039;&#039;&#039;, wenn wir denken, was da alles schon in der &#039;&#039;&#039;Geheimwissenschaft&#039;&#039;&#039; dargestellt ist. Die Dreigliederung ist es nicht. Die kommt erst 1916/17 dazu.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=2475s Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15] ===&lt;br /&gt;
Und er sagt den Leuten: Wir müssen uns Gedanken machen, welche &#039;&#039;&#039;Gesellschaftsordnung nach dieser Kriegskatastrophe&#039;&#039;&#039; eigentlich richtig ist, was man da braucht. Weil das wird jetzt endlich mit diesem Kaiserreich vorbei sein. Und da möchte ich noch eine Sache erzählen, die man eigentlich immer gar nicht so kennt, die man auch sehr wenig liest, wenn es um Rudolf Steiner geht. Da gibt es ein Mitglied, eine Frau, auch wieder eine &#039;&#039;&#039;Adlige Eliza von Moltke.&#039;&#039;&#039; Die ist schon 1904 oder 1905 in Berlin Mitglied. Und ihr Mann ist &#039;&#039;&#039;Generalfeldmarschall&#039;&#039;&#039;, dann im Ersten Weltkrieg, &#039;&#039;&#039;Helmuth von Moltke,&#039;&#039;&#039; der Jüngere. Und der ist sozusagen verantwortlich für die ersten &#039;&#039;&#039;Schlachten in Frankreich&#039;&#039;&#039;. Und tritt dann zurück oder wird zurückgepfiffen vom Kaiser. Es ist ein bisschen unklar, wie das eigentlich genau geht. Jedenfalls hat er Kontakt zu Rudolf Steiner und Rudolf Steiner reist dann inkognito hier nach Bad Homburg und &#039;&#039;&#039;trifft&#039;&#039;&#039; kurz nach der Entmachtung dieses Obersten Heeresleiters 1914, am Anfang des Ersten Weltkrieges, diesen &#039;&#039;&#039;Generalfeldmarschall.&#039;&#039;&#039; Und was Sie besprechen ist bis heute - weiß man nicht. Er ist wohl eine Stunde da mit dem zusammen. Und dann trifft er ihn noch mal ein Dreivierteljahr später in Berlin. Rudolf Steiner hält es aufrecht, in Berlin immer weiterhin jeden Winter durch jede Woche einmal einen öffentlichen Vortrag zu halten. Und dabei &#039;&#039;&#039;trifft er noch einmal diesen Helmuth von Moltke&#039;&#039;&#039;. Und ein Jahr später stirbt dieser Helmuth von Moltke, relativ überraschend, relativ jung, also vielleicht gerade 60 oder so.   Und jetzt 17, 18, gegen Ende des Krieges erwirkt Rudolf Steiner von dieser ehemaligen oder von diesem Mitglied der Gesellschaft, von dieser Frau &#039;&#039;&#039;das Recht, die Memoiren des Helmuth von Moltke drucken zu dürfen.&#039;&#039;&#039; Und damit greift er direkt in die, sagen wir mal, &#039;&#039;&#039;Geschichtsschreibung&#039;&#039;&#039; ein. Er möchte nämlich, dass ein Dokument, was seiner Meinung nach sehr, sehr wichtig ist, dass das nicht unbekannt bleibt - diese Memoiren dieses Helmuth von Moltkes. Und &#039;&#039;&#039;es interessiert ihn&#039;&#039;&#039; eigentlich dabei nur eine einzige Sache, nämlich &#039;&#039;&#039;der Ausbruch des Krieges Ende Juli, Anfang August 1914.&#039;&#039;&#039; Er macht &#039;&#039;&#039;eine kleine Schrift zu diesem Ausbruch des Weltkriegs&#039;&#039;&#039;. Und eben, es ist eigentlich nur ein kleines Vorwort. Und im Wesentlichen sind es diese Memoiren, Auszüge aus diesen Memoiren. Und man versteht eigentlich nicht, warum ihm das jetzt auf einmal so wichtig ist. So ein typischer Seitenast der Anthroposophie. Etwas, mit dem die Anthroposophen heute auch .... die wissen da gar nichts drüber. Und dann ist das so, dass das fertig ist, dieses Buch. Das hat er fertig konzipiert. Und das ist in Stuttgart dann in der Druckerei, am Ende des Ersten Weltkriegs, 1918/19, fertig. Das war eine schwierige Sache, eine größere Auflage, ein Buch da in dieser Zeit, wo alles knapp war und so. Der Krieg ist gerade zu Ende. Und das Buch heißt: &#039;&#039;&#039;Die Schuld am Krieg, Die Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner.&#039;&#039;&#039; Und die Anthroposophen, seine Fans sozusagen: Oh! Rennen dahin und guckt mal, das Neueste vom Doktor und so. Und klauen förmlich also Exemplare aus der Druckerei und reichen die so rum. Und auf diesem Wege kommt dieses Buch zu einem &#039;&#039;&#039;sehr konservativen Nicht-Anthroposophen&#039;&#039;&#039;, der entfernt verwandt ist mit den von Moltkes. Und der &#039;&#039;&#039;interveniert bei dem obersten Familienmitglied&#039;&#039;&#039; dieser Familie. Und der setzt wiederum diese Witwe unter Druck. Und die &#039;&#039;&#039;untersagt die Zustimmung im Nachhinein an Rudolf Steiner.&#039;&#039;&#039; Und das Buch muss eingestampft werden. Es sind &#039;&#039;&#039;wenige Exemplare erhalten geblieben&#039;&#039;&#039;. Wir wissen, was da genau drin steht. Aber das, was Rudolf Steiner eigentlich wollte, ist unmöglich. Das Buch kann nicht verkauft werden, weil die Witwe des von Moltke, die zieht sozusagen die Genehmigung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=2749s Friedensvertrag von Versailles - Rudolf Steiner findet die Alleinschuld Deutschlands ungerechtfertigt. Er sieht, wohin das führen wird 0:45:49] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt 1919 die berühmte &#039;&#039;&#039;Verhandlung von Versailles&#039;&#039;&#039;. Und jetzt wird langsam deutlich, was Steiner vor Augen hat. Er sieht diese &#039;&#039;&#039;Frage der Alleinschuld Deutschlands&#039;&#039;&#039; an dem Krieg als &#039;&#039;&#039;ungerechtfertigt.&#039;&#039;&#039; Und nicht um Deutschland groß zu machen, sondern weil er schon sieht, &#039;&#039;&#039;was daraus erwachsen wird&#039;&#039;&#039;. Und erwachsen tut ja da - und das müssten eigentlich alle wissen, die ein bisschen in der Geschichte aufgepasst haben - erwachsen tut ja daraus dieser &#039;&#039;&#039;Friedensvertrag von Versailles&#039;&#039;&#039;, der ja für Deutschland wirklich eine ziemlich harte Sache war. Und der Kampf gegen diesen Friedensvertrag innerhalb von Deutschland, das ist ja der &#039;&#039;&#039;Beginn der braunen nationalsozialistischen Bewegung&#039;&#039;&#039;. Das sieht Steiner und dagegen kämpft er an. Das ist interessant, das muss man erst mal entdecken. Also jemand, der wirklich die &#039;&#039;&#039;Tagespolitik mit einem Weitblick überschaut&#039;&#039;&#039; und direkt auch eingreift. Das berührt mich unglaublich. Und mich berührt es auch sehr, dass die Anthroposophen das gar nicht richtig zur Kenntnis nehmen, welche Seiten der Steiner eigentlich noch hatte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=2818s Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58] ===&lt;br /&gt;
Und 1914, mit dem Beginn des Krieges, &#039;&#039;&#039;hört er alle esoterische Unterweisungen auf&#039;&#039;&#039;. Er sagt, wenn so ein Krieg, wenn so etwas stattfindet, kann man keine spirituellen Unterweisungen mehr pflegen. Und mühsam nach dem Krieg beginnt nun langsam wieder die &#039;&#039;&#039;Tätigkeit an diesem Dornacher Bau&#039;&#039;&#039; Fahrt zu gewinnen. Und in gewisser Weise ist es dann 20/21 halbwegs fertig. Und jetzt kommt auf einmal Interesse an der Anthroposophie von den Jungen. Diese junge Ärztin, &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, hat eine kleine Praxis&#039;&#039;&#039; in Zürich und ist da erfolgreich. Und fragt ihn nun, ob er sie unterstützen würde, wenn sie nach Dornach-Arlesheim käme, um ihre Praxis dort zu machen. Und er jubelt sozusagen förmlich. Er zeichnet ihr, er entwirft ihr einen kleinen Prospekt, er sorgt für das Grundstück, &#039;&#039;&#039;er macht ihr einen Entwurf für ihre Gebäude&#039;&#039;&#039;. Er sorgt dafür, dass binnen kurzem diese kleine Klinik da losgehen kann. Und diese Tätigkeit von dieser Ärztin, da kommen &#039;&#039;&#039;viele junge, neue Ärztinnen und Ärzte&#039;&#039;&#039; mit dazu. Und Rudolf Steiner steht für sie immer zur Verfügung. 533 dokumentierte Krankenbesuche am Bett, mit der Ärztin. Das ist der &#039;&#039;&#039;Fundus der anthroposophischen Medizin&#039;&#039;&#039;. Herstellen tut diese &#039;&#039;&#039;Medikamente&#039;&#039;&#039; ein junger Chemiker, der dahin gekommen ist, um die &#039;&#039;&#039;Pflanzenfarben&#039;&#039;&#039; des ersten Goetheanums zu entwickeln. Rudolf Steiner ist es ein Anliegen, &#039;&#039;&#039;dass diese Kuppeln von innen bemalt sind&#039;&#039;&#039; und dass dazu spezielle Farben entwickelt werden. Und es geschieht, wir würden heute sagen, in einer Garage. Und in genau dieser Garage werden dann drei, vier Jahre lang diese unendlichen Anweisungen und genauen Angaben zur Herstellung von verschiedenen Medikamenten durchgeführt und sofort dann an den Patienten sozusagen ausprobiert werden. Und das ist eigentlich der Grund, die Grundlage der ganzen &#039;&#039;&#039;heute weltweit doch aktiven&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Medizin&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=2953s Vorläufer des Konzerns Weleda: Praktische Anwendung der anthroposophischen Medizin in Dornach - Zusammenarbeit Ita Wegman-Oskar Schmiedel-Rudolf Steiner- Firma Weleda 0:49:13] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oskar Schmiedel&#039;&#039;&#039;. Ich muss so ein paar Leute nennen, die immer hinten runterfallen. Eine ganz große Figur, ein ganz junger Mann, ganz junger Kerl, der einfach zur Verfügung steht. Und dieses Dreieck: &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, Oskar Schmiedel, Rudolf Steiner,&#039;&#039;&#039; als die Geburt der anthroposophischen Medizin. Und aus der Garage wird dann &#039;&#039;&#039;eine kleine Firma&#039;&#039;&#039; und so weiter. &#039;&#039;&#039;Das ist heute ein weltweit operierender Konzern, die Weleda&#039;&#039;&#039;. Die immer noch zum großen Teil der Anthroposophischen Gesellschaft gehört. &#039;&#039;&#039;Ein Konzern&#039;&#039;&#039;, muss man schon sagen, wirklich ein Mordsding, die aber doch eine Struktur haben, die &#039;&#039;&#039;nicht privatwirtschaftlich&#039;&#039;&#039; ist.   &lt;br /&gt;
Jetzt kommt diese gesellschaftliche Situation &#039;&#039;&#039;Ende des Krieges&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Niederlage&#039;&#039;&#039;, völliges &#039;&#039;&#039;Chaos&#039;&#039;&#039;. Niemand weiß, wie eigentlich das weitergehen soll. Die Idee einer Räterepublik, die Idee einer sozialdemokratischen Republik. Schlussendlich ja der Ebert, der dann Reichskanzler wird. Der Handwerksmeister, der sich dann verbündet mit diesen Freikorps und eigentlich seine eigenen Leute erschießen lässt und so. Das ist ja alles furchtbar. Wenn man da 1919 so guckt, furchtbar. Und Rudolf Steiner sagt direkt kurz nach dem Krieg, Ende 18, im November, Dezember, den Mitgliedern in der Schweiz:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Ja, liebe Freunde, es gibt Situationen, wo man nicht mehr zugucken kann. Da muss man was tun in der Welt, in der Gesellschaft. Und das kann gut sein, dass wir hier in den nächsten Wochen das alles abbrechen müssen, was wir hier so pflegen und uns direkt selber in den Kampf um eine Zukunft der Gesellschaft begeben müssen.&#039;&#039;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=3049s Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49] ===&lt;br /&gt;
Die Geburt der &#039;&#039;&#039;Bewegung für die soziale Dreigliederung&#039;&#039;&#039;, in Stuttgart vor allem, weil da kamen die Meisten her. Die Idee einer Gesellschaftsstruktur jenseits von Sozialismus, Kommunismus und Kapitalismus. Ein Konzept, was kaum verstanden wurde. Ein Konzept, um das Rudolf Steiner vier Monate kämpft wie ein Berserker. &#039;&#039;&#039;Er spricht vor Tausenden von Arbeitern,&#039;&#039;&#039; er spricht in den Mercedes-Benz-, in den Robert-Bosch-Werken, er spricht mit den Vorständen der Firmen, er spricht mit den Regierungsräten. Überall versucht er, ihnen deutlich zu machen, es gibt eine Gesellschaftsstruktur, die uns vielleicht in ein neues Fahrwasser bringt, wo so eine Kriegs-Katastrophe sich nicht wiederholt. Und es fällt eigentlich zunächst ein bisschen, aber &#039;&#039;&#039;immer weniger auf fruchtbaren Boden&#039;&#039;&#039;. Es wird gelesen. Er tut da zu Anfang, da hatte ich eben angefangen in der Schweiz, den Mitgliedern eben sagen, es wird nötig sein, es kann sein, dass wir da jetzt alles umschwenken müssen. Und es ist so typisch für ihn auch wieder dieses Umgehen mit der Zeit. &#039;&#039;&#039;Zürich, Winterthur, Bern, Basel&#039;&#039;&#039; - vier Städte, in denen er &#039;&#039;&#039;diese Idee das erste Mal präsentiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, obwohl er &#039;&#039;&#039;in Dornach natürlich eine Wohnung&#039;&#039;&#039; hat. Und so zieht er sich in Zürich in einem Hotel zurück und schreibt innerhalb von zehn Tagen das &#039;&#039;&#039;Buch&#039;&#039;&#039;, was dann &#039;&#039;&#039;das meistverlegte, erfolgreichste&#039;&#039;&#039; wird: &#039;&#039;&#039;Die Kernpunkte der sozialen Frage&#039;&#039;&#039;. Ein Buch, was dann sogar der Reichskanzler liest. Ein Buch, was wirklich gesellschaftlich irgendwie wahrgenommen wird und doch nicht dazu führt, dass diese Dreigliederung irgendwie auf fruchtbaren Boden fällt.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Und genau heute, in diesen Tagen, vor hundert Jahren, dann ein Jahr später, eben 1919, nein, Entschuldigung, das ist noch ein bisschen später. Am Ende dieser Phase, zwanzig dann, hundert, also vor 99 Jahren, bläst er das dann ab. Und dann sagt er den intensivsten Mitkämpfern, das war so eine Gruppe von dreißig, vierzig jungen Leuten, die da sich als Bund für Dreigliederung des sozialen Organismus engagierten und überall aktiv waren, sagt er: Es hat doch alles keinen Sinn. Keiner will das verstehen. Sie wollen jetzt hier wieder nach Pforzheim fahren und meine Zitate da vorbringen. Und die Leute verstehen das nicht und Sie verstehen es doch eigentlich auch nicht. Es hat doch keinen Sinn. Und wir haben noch ein bisschen Geld in der Kasse hier von unserem Bund für Dreigliederung. Was wollen wir denn mit dem Geld machen? Ich schlage vor, wir fangen an einer anderen Stelle an. Wir nehmen dieses Geld und schauen mal, ob wir nicht irgendwo eine Schule begründen können. Wir müssen auf die nächste Generation setzen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gibt es einen Mann, der in dieser Bewegung für Dreigliederung eine zentrale Rolle gespielt hat und der schon viele Jahre vorher auch Anthroposoph war und sich da in der Anthroposophischen Gesellschaft ein bisschen engagiert hatte. Und den Rudolf Steiner sehr geschätzt hat und der viel diese Vorträge gehört hat und für den das viel bedeutete - &#039;&#039;&#039;Emil Molt.&#039;&#039;&#039; Die kleine Biographie liegt da hinten auch auf dem Tisch. Und Emil Molt ist Inhaber der &#039;&#039;&#039;Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik in Stuttgart&#039;&#039;&#039;. Und es ist eine sehr gut gehende Fabrik. Und während des Krieges muss er natürlich den Tabak kaufen und so. Und da kommt er nach Zürich und handelt da. Und auf dem Rückweg denkt er: Ach, ich fahr doch noch mal in dem Goetheanum vorbei. Und kommt 1917, während des Krieges, an diesen unfertigen Bau. Und nebenan in der &#039;&#039;&#039;Schreinerei,&#039;&#039;&#039; in dem Raum, in dem Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;die meisten Vorträge&#039;&#039;&#039; seines ganzen Lebens hält, ich glaube über zweitausend Vorträge. In einer Schreinerei. Ist auch typisch Rudolf Steiner. Der Mann, der eigentlich da hauptsächlich &#039;&#039;&#039;spricht, wo Werkstatt ist&#039;&#039;&#039;. Es gibt wunderschöne Fotos von dieser &#039;&#039;&#039;Werkstattatmosphäre.&#039;&#039;&#039; Da kommt der Emil mal zu hinten rein während eines Vortrages. Und da sagt der Rudolf Steiner grade:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, es wird alles darauf ankommen, auf eine zukünftige Generation, auf den Umgang mit den Kindern.&amp;quot;&#039;&#039;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und das nimmt er so mit. Und jetzt, zwei Jahre später, 19, geht er so durch seine Firma. Umbruch - endlich ist der Krieg vorbei. Und da ist ein junger, toller Meister, den er als Mitarbeiter sehr schätzt. Und den fragt er so: &amp;quot;Ja, was fehlt Ihnen denn? Geht es gut?&amp;quot;, und so. Und dann klagt er, dass er sein Kind nicht auf &#039;&#039;&#039;eine vernünftige Schule&#039;&#039;&#039; geben kann. Und er macht es bei dem Emil Molt pling. Und dann denkt er sich so, ich werde auf den Rudolf Steiner zugehen und werde ihn fragen, ob wir nicht doch in Bezug auf diese Schule jetzt was machen können.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=3339s 1919: Gründung der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart - die erste freie Schule mit Rechtsstatus 0:55:39] ===&lt;br /&gt;
Und das passiert im April. Eine erste kleine Voranfrage im Januar, genau vor hundert Jahren. Und dann im April noch einmal. Und dann geht &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner selber&#039;&#039;&#039; im Juni 19 &#039;&#039;&#039;nach Stuttgart in das Ministerium&#039;&#039;&#039; und bespricht es mit dem Verwaltungsbeamten und klärt, dass eine solche freie Schule &#039;&#039;&#039;als öffentliche Schule zugelassen&#039;&#039;&#039; werden kann, von der ersten bis zur dreizehnten Klasse, eine einheitliche Volks- und Höhere Schule. Das ist &#039;&#039;&#039;typisch auch für diesen Mann,&#039;&#039;&#039; den man so für abgeschwebt und spirituell und irgendwie in irgendwelchen geistigen Welten beheimatet so diskutiert. Der ist durchaus in der Lage, genau zu wissen, dass es jetzt auf ihn und auf keinen anderen ankommt. &#039;&#039;&#039;Nur er konnte das an dieser Stelle durchsetzen&#039;&#039;&#039;. Dass so was möglich wurde. Dass es einen &#039;&#039;&#039;Rechtsstatus&#039;&#039;&#039; plötzlich für eine &#039;&#039;&#039;freie Schule gab&#039;&#039;&#039;. Das gab es vorher überhaupt nicht. So ein &#039;&#039;&#039;absolutes Novum&#039;&#039;&#039;. Und so beginnt dann 1919 im September diese Freie Waldorfschule in Stuttgart. &#039;&#039;&#039;Waldorf eben wegen Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik.&#039;&#039;&#039; Und er muss sich dann auch noch mal gegen den von ihm so geschätzten Emil Molt durchsetzen. Muss sagen: Herr Molt, das ist ganz toll, dass Sie das machen. Wir machen das zusammen und Sie sind der Geschäftsführer und so weiter. Aber diese Schule ist für alle offen. Ganz richtig, dass es Arbeiterschule Ihrer Fabrik ist, aber es dürfen auch andere hinkommen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versteht der Emil Molt. Und so wird es eben &#039;&#039;&#039;eine wirklich öffentliche Schule.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;die ersten zwölf Lehrer,&#039;&#039;&#039; die sammelt er selber zusammen unter seinen Mitstreitern, jungen Anthroposophen. Und im September 1919 werden dann 14 Vorträge und Seminar-Besprechungen, drei Wochen, im Grunde zwei Wochen, werden die sozusagen auf diese Aufgabe eingeeicht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=3452s Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32] ===&lt;br /&gt;
Unglaubliche Vorträge. Die muss man irgendwann mal in seinem Leben kennengelernt haben. Die &#039;&#039;&#039;Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik -&#039;&#039;&#039; das kann ich euch nur ans Herz legen. Und dann geht das los. Vier Klassen, glaube ich, zuerst. Und jetzt betreut er &#039;&#039;&#039;vier Jahre&#039;&#039;&#039; diese Schule intensiv, ist fast jede Woche dort, geht in den &#039;&#039;&#039;Unterricht&#039;&#039;&#039; rein, gibt ganz persönliche Empfehlungen den Lehrern, macht sehr deutlich, wo was zu unterrichten ist, auf was es ankommt, bis eben kurz vor seinem Tod. Und diese &#039;&#039;&#039;Anweisungen sind hochinteressant.&#039;&#039;&#039; Da gibt es dann &#039;&#039;&#039;Lehrer&#039;&#039;&#039;, die nach kurzem, obwohl er sie da selber hin geholt hat, wieder rausfliegen und andere, bei denen geht es total chaotisch zu. Und da denkt man, also warum schmeißt er die denn nicht raus? Und dann sagt er nur: &amp;quot;Ja, ja, das ist gar nicht schlimm. Schließen Sie einfach hinter sich die Klasse zu, dass der Lärm nicht rausflutet in das Schulhaus.&amp;quot; Da denkt man sich naja, also irgendwas war da dran. Ja. Also ganz lebenspraktisch, unglaublich &#039;&#039;&#039;lebenspraktische Hinweise&#039;&#039;&#039;, wie eigentlich &#039;&#039;&#039;Pädagogik&#039;&#039;&#039; zu gehen hat. &#039;&#039;&#039;Zukunftsoffen&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=3526s Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat - Kein Bezug auf Geschlechterrollen 0:58:46] ===&lt;br /&gt;
Und lauter Dinge,  wo man heute noch drüber staunt. Dass die Jungs Handarbeit machen sollen. Das war natürlich erst mal eine Wahnsinnsherausforderung. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Geschlechterrollen meh&#039;&#039;&#039;r. Die Mädchen genauso in Sport und so weiter. &#039;&#039;&#039;Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat.&#039;&#039;&#039; Die Grundlage der Waldorfpädagogik zielt darauf hin, eine &#039;&#039;&#039;gesunde Erziehung&#039;&#039;&#039;, den Menschen in eine Situation zu bringen, dass er dreißig, vierzig Jahre nach seiner Schulzeit eine gesunde Grundlage hat. Das wird heute, ich habe gerade vor ein paar Wochen ein bisschen was gelesen, von einem ganz Normalen, der kennt gar nicht Waldorfpädagogik, also ein Wissenschaftler, Pädagogik-Wissenschaftler, der sagt: &amp;quot;Ja, das müssen wir jetzt doch in Zukunft immer mehr auch mal schauen, wie können wir eigentlich messen, &#039;&#039;&#039;wie Pädagogik auch in Bezug auf Gesundheit relevant ist&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es hat fast hundert Jahre gebraucht, um so ein Gesichtspunkt im allgemeinen eigentlich zu haben. Pädagogik, die ja die Gesundheit mit im Auge hat. Ich kann das jetzt weiter nicht ausführen. Das ist sozusagen der Bogen zur Waldorfpädagogik.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=3606s Die letzten intensiven Jahre - Rudolf Steiner setzt auf die Jugend 1:00:06] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt beginnen diese ganz wahnsinnig &#039;&#039;&#039;intensiven letzten Jahre 1922/23/24.&#039;&#039;&#039; Und diese Anthroposophen, die vorher Theosophen waren, machen eigentlich immer mehr Probleme, kämpfen sich vor allem gegenseitig an und sind immer noch nicht wirklich an der Stelle, dass sie &#039;&#039;&#039;die Dinge vorantreiben&#039;&#039;&#039;. Im Kontext des Landwirtschaftskurses dann 1924 sagt er mal den &#039;&#039;&#039;jungen Leuten&#039;&#039;&#039;, ja, es ist eben doch so, dass diejenigen, die so ab der Jahrhundertwende geboren sind, die also damals dann eben Anfang 20 waren, dass die wohl das sind, die es voranbringen können. Da spürt man diese ganze &#039;&#039;&#039;Frustration über die älteren Theosophen&#039;&#039;&#039;, die irgendwie einfach die Kurve nicht kriegen. Und neben der &#039;&#039;&#039;Betreuung der Medizin&#039;&#039;&#039;, neben diesem &#039;&#039;&#039;Entwurf der Pädagogik&#039;&#039;&#039; eine unglaubliche Fülle an allgemeinen Darstellungen, viele öffentliche Darstellungen in vielen Städten auch. Und eben die Frustration über die Entwicklung der Gesellschaft. Und dann ist dieses &#039;&#039;&#039;Goetheanum fast ganz fertig&#039;&#039;&#039;. Es werden die ersten Veranstaltungen darin gemacht. Er ist auch gar nicht zufrieden mit der Eröffnung. Das haben die dann einfach irgendwann gesetzt, diese anthroposophischen Mitglieder. Dann eine Riesen -Veröffentlichung und eine Eröffnungsveranstaltung, die ihm eigentlich gar nicht gefällt und so. Also man spürt, das ist auch wackelig.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=3702s Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42] ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt es zu dem &#039;&#039;&#039;Brand&#039;&#039;&#039; dieses Holzbaus. Und es ist &#039;&#039;&#039;ein unglaublicher Schlag&#039;&#039;&#039; für ihn und für die ganze Bewegung. Dieses Gebäude, wo so viel Opfer und so viel Power reingegangen ist. Dieses wunderschöne &#039;&#039;&#039;Doppel-Kuppel-Gebäude aus Holz&#039;&#039;&#039; verbrennt total. Und es ist auch typisch. Ich will da auch noch mal ein bisschen ins Detail gehen, die Brandnacht kurz nach einem Vortrag, es ist abends um elf, Silvesternacht 1922 auf 23 - der Alarm - &#039;&#039;&#039;das Goetheanum brennt&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
Und was macht Rudolf Steiner? Er nimmt sich einen jungen Mann und sagt: &amp;quot;Wir beide gehen jetzt runter in das Heizhaus&amp;quot;, ein ganz modernes Gebäude. Das war nämlich von außen Fernwärme. Das war eins der &#039;&#039;&#039;weltweit ersten Gebäude, die eine Fernwärme hatten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;geht mit diesem Zeugen in das Heizhaus&#039;&#039;&#039; und liest Vorlauf und Rücklauf ab, &#039;&#039;&#039;Heizungstemperatur&#039;&#039;&#039;. Damit später niemand sagen kann, die Heizung, diese moderne neue Heizung hätte das Gebäude entzündet. Also jemand, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Alle rasten, waren verrückt und versuchten, das irgendwie zu löschen, was völlig unmöglich war. Es war eine sehr &#039;&#039;&#039;professionelle Brandstiftung&#039;&#039;&#039;, so im Zwischenteil zwischen den Kuppeln. Und der angeblich so spiritistische, über den Wolken schwebende Philosoph oder Anthroposoph geht da zielstrebig und liest die Temperatur ab. Und genauso zielstrebig geht er wenige Tage später nach &#039;&#039;&#039;Basel zu der Versicherung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;verhandelt wieder selber über die Versicherungssumme&#039;&#039;&#039;. Und dann kommen die &#039;&#039;&#039;Zeitungen&#039;&#039;&#039; und fragen: Was wird denn nun und so? Und dann sagt er: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wir werden wieder bauen&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden bauen mit einem Material und &#039;&#039;&#039;in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und das bitte ich ernst zu nehmen insofern, als man eben, wenn man heute dieses zweite Goetheanum sieht, von dem er ja nur noch das &#039;&#039;&#039;Modell entwerfen&#039;&#039;&#039; kann, dass es doch ein Gebäude ist, was einen ganz besonderen Charakter hat, dadurch, dass es eben für die Freunde und Feinde der Anthroposophie gebaut ist. Und nichts ist, was man irgendwie nachbauen sollte, um daraus Waldorfschulen zu bauen. Das ist ein großes &#039;&#039;&#039;Missverständnis&#039;&#039;&#039; in meinen Augen, der &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Architekten&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=3831s Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51] ===&lt;br /&gt;
Ja, wir müssen jetzt zum Ende kommen und wir gucken noch einmal kurz auf diese &#039;&#039;&#039;Situation der Landwirtschaft.&#039;&#039;&#039; Das habe ich ja schon beschrieben. Diese theosophischen Mitglieder, die nun auf dem Land Gutsherren sind und die merken, da geht irgendwie was kaputt und die ihn da beknien. Und dieser &#039;&#039;&#039;Keyserlingk&#039;&#039;&#039; - den beschreibt er dann selber als einen eisernen, einen eisernen Grafen, der mehrere riesige Großgrundbesitze zu verwalten hat - ein Schloss da in Koberwitz sozusagen gepachtet hat. Und der möchte, dass dieser Kurs zustande kommt, dass dieser &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner was zu Landwirtschaft sagt&#039;&#039;&#039;. Und dann klappt es irgendwie nicht. Und der Rudlf Steiner ist so &#039;&#039;&#039;wahnsinnig überlastet&#039;&#039;&#039;. Und dann hat er so einen Neffen, dieser Keyserlingk. Der ist 19, 20, so ein Halbrusse. Der weiß irgendwie nicht so, wie es so weiter geht. So jemand, der nicht so ganz auf der Erde ist, der noch so sucht. Und dann sagt er: &amp;quot;Geh nach Dornach, geh zu der Tagung und melde dich bei dem Steiner, dass du von mir kommst und dass du den &#039;&#039;&#039;Termin&#039;&#039;&#039; brauchst für diese Tagung, &#039;&#039;&#039;diese landwirtschaftliche Tagung.&#039;&#039;&#039; Und du gehst da nicht weg, bis du einen Termin hast.&amp;quot; Dieser eiserne Graf mit dieser Taktik ist es, der uns eben diesen Landwirtschaftskurs eigentlich ermöglicht hat. Und Steiner sagt das auch im Nachhinein: Wenn der das nicht so brutal da gefordert hätte, wäre es wahrscheinlich gar nicht dazu gekommen.  Und so kommt es dann eben 1924 zu diesem Kurs auf diesem Schloss, parallel zu einer Riesen- Veranstaltung in Breslau. Er fährt jeden Tag hin und her, Eurythmie-Aufführungen, öffentliche Vorträge vor &#039;&#039;&#039;tausend Leuten&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;größten Konzertsaal da in Breslau&#039;&#039;&#039;. Und vormittags eben, in der Mittagszeit diese acht Vorträge mit den Fragenbeantwortungen, in diesem Schloss, zu der Zukunft der Landwirtschaft. Und nun gibt es ein paar, vier, drei, vier junge Männer, die meisten von euch sind älter als die, die waren gerade so 20, 22. Und die hatten sich vorgenommen, in ihrem Leben etwas für die &#039;&#039;&#039;sogenannten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Behinderten&#039;&#039;&#039; zu tun. Das ist natürlich nach so einem Krieg und so gab es einige Kinder. Und die kommen zu  Rudolf Steiner. Und der lässt alles liegen, die ganzen Theosophen, alle seine Verpflichtungen, scheißegal. Diese drei jungen Kerle, die da so irgendwo herkommen und was machen wollen für diese behinderten Kinder, das findet er total cool.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt nach dem Landwirtschaftskurs direkt dahin nach &#039;&#039;&#039;Jena&#039;&#039;&#039;. Schaut sich das Gebäude an, was sie da kaufen wollen oder mieten wollen, hilft ihnen, unterstützt sie und sagt: Kommt nach Dornach! Ich mache euch eine Grundlage. Ich helfe euch. Ich bilde euch aus, dass ihr diese Aufgabe übernehmen könnt. Und das kommt auch wirklich noch im August 24 dazu. Ich glaube, 13 Vorträge, dieser sogenannte &#039;&#039;&#039;Heilpädagogische Kurs&#039;&#039;&#039;. Er sagt denen: Ja, ihr müsst die &#039;&#039;&#039;Waldorfpädagogik zur Grundlage&#039;&#039;&#039; machen. Aber das, was ihr eben für diese Kinder braucht, das bearbeiten wir jetzt extra. Und ich kann eigentlich nur inhaltlich so viel sagen, schon allein der Begriff oder Steiner ist eben manchmal auch sehr genau: &#039;&#039;&#039;Nicht behindert!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist ein voller Mensch&#039;&#039;&#039;. Es gibt nur Menschen, denen muss man besondere Pflege angedeihen lassen. &#039;&#039;&#039;Das sind Seelen, pflegebedürftige Menschen. Es gibt keine behinderten Menschen&#039;&#039;&#039;. Also schon das mag vielleicht zeigen, welche &#039;&#039;&#039;Größe und welcher Weitblick&#039;&#039;&#039; und welches Menschenbild dahinter steht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=4057s Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37] ===&lt;br /&gt;
Und man kann sagen, diese anthroposophische Heilpädagogik ist eben mit der Landwirtschaft zusammen, nach der berühmten &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung 1923/24&#039;&#039;&#039;, begründet worden in einem ganz kurzen Akt. Es sind nur wie Entwürfe, beides. Aber wir sind auch in gewisser Weise im anthroposophischen Sinne &#039;&#039;&#039;Geschwister.&#039;&#039;&#039; Weil wir beide, eben beide Bewegungen, &#039;&#039;&#039;die Biodynamik&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Heilpädagogik&#039;&#039;&#039;, ja, wie soll man sagen, einen ganz anderen Charakter haben, dadurch, dass sie eben nach der Weihnachtstagung entstanden sind. Und diese Geschwisterlichkeit, die ist ja dann entdeckt worden eigentlich von einem der wesentlichen Heilpädagogen der ersten Generation, &#039;&#039;&#039;ein junger jüdischer Wiener Arzt, Karl König&#039;&#039;&#039;, der dann vor die Nazis fliehen musste in den Dreißigerjahren. Und das miteinander verbunden hat in dieser ersten &#039;&#039;&#039;Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja dann schon in den Fünfzigerjahren eine weltweite Bewegung geworden, diese &#039;&#039;&#039;Idee einer Dorfgemeinschaft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft und Heilpädagogik als Keimzelle&#039;&#039;&#039; von einem eigentlich gesundenden Leben für Mensch und Natur. Große Idee und eine tolle Sache. Die man natürlich auch &#039;&#039;&#039;wandeln&#039;&#039;&#039; muss, der Zeit irgendwie anpassen muss. Und man kann heute sehr gut sagen, überall wo eine Camphill-Einrichtung nicht zugelassen wird, da hat man es mit einem totalitaristischen Regime zu tun. Oder auch, wo Waldorfpädagogik nicht zugelassen wird. Klar, Waldorfpädagogik wird in vielen, vielen Ländern gar nicht finanziert, aber sie muss doch zugelassen werden. Und das passiert aber doch in bestimmten Ländern, dass sie &#039;&#039;&#039;verboten&#039;&#039;&#039; ist. Und da kann man eigentlich sagen, da ist diese &#039;&#039;&#039;Erziehung zur Freiheit nicht gewünscht&#039;&#039;&#039;. Ja. Ich wollte mit einem letzten kleinen Dokument enden. Und das werde ich jetzt vorlesen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=4181s Zuletzt eine Geschichte 1:09:41] ===&lt;br /&gt;
Da gibt es eine Frau in Dornach, die war einfach so die Dorf-Hebamme. Und die hat man in den Dreißigerjahren, - die hatte nichts mit den Anthroposophen zu tun - da hat man zufällig diese Geschichte von ihr gehört und berichtet. Und die möchte ich euch sozusagen im Original vorlesen, wie diese Hebamme das von ihrem Vater erzählt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ihr Vater, der Kürschner und Landwirt, Zeltner von Ober-Dornach, der sich Müßiggängern gegenüber oft etwas drastisch verhielt, war einst auf seiner Wiese am Melchersgraben beim Mähen. (Wenn man die Gegend da kennt, sind relativ steil und mähen heißt hier mit der Sense da so mähen). Seine Tochter Hermine half ihm. (Das ist die, die das hier dann berichtet). Half ihm beim Verzetteln der hohen Maden. (Verzetteln, da haben wir heute das Wort zetter hier, das Verteilen. Verzetteln der hohen Maden). Als ein Spaziergänger in langem, langsamen Schritt daherkam und zu Zeltner, der im Schweiß gebadet war, sagte: &amp;quot;Das ist ein mühsames Schaffen.&amp;quot; Gab dieser reichlich barsch zur Antwort: &amp;quot;Was verstehen die Herren, die noch spazieren können?&amp;quot; Der ältere Mann entgegnete darauf: &amp;quot;Das habe ich auch schon gemacht.&amp;quot; - &amp;quot;Ja, so seht ihr aus!&amp;quot;, murrt Zeltner. Aber der Herr sagt ganz ruhig: &amp;quot;In meiner Jugend habe ich für unsere Geißen oft den steilen Bahndamm abmähen müssen.&amp;quot; Er ging auf Zeltner zu, nahm ihm die Sense aus der Hand und begann langsam, völlig korrekt zu mähen. Da rief Zentner aus: &amp;quot;Oi! Hi hi, der Mann, der kann&#039;s!&amp;quot; Die beiden betrachteten dann das Gras zusammen und unterhielten sich darüber, &#039;&#039;&#039;welche Kräuter die beste Milch geben&#039;&#039;&#039;. Der fremde Herr erwies sich als ebenso guter Kenner aller Grasarten wie Zeltner. Er erkundigte sich dann, ob es überschüssige Milch zu kaufen gäbe. Und als dies bestätigt wurde, ließ er von da ab täglich die Milch bei der Familie Zeltner holen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es war&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank fürs Zuhören! (Applaus) Ja. Ich muss also darum um Entschuldigung bitten, dass ich natürlich vieles, vieles übersprungen habe. Und für mich ist das immer sehr qualvoll, was ich denn nun bringe und was nicht. Und was dann für ein Gesamtbild entsteht und so. Und das kann ich natürlich auch gar nicht abschätzen. Da müsste ich ja jetzt in euch reingucken. Aber wir können ja gerne &#039;&#039;&#039;noch ein paar Fragen besprechen&#039;&#039;&#039; oder zumindest auch sammeln und dann auch in den nächsten Stunden mit einfließen lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=5EgIY1hWaE8&amp;amp;t=4410s Fragen und Antworten - Ich will verstanden, nicht verehrt werden! 1:13:30] ===&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Was war die Überlegung, den landwirtschaftlichen Kurs jetzt nur mal benannt zu haben, aber nicht mal ein bisschen was dazu erzählt zu haben?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, warum habe ich jetzt hier nicht über den landwirtschaftlichen Kurs weiter ausgeführt? Weil ich das im Rahmen dieses Kurses eben schon getan habe im Unterricht und auch noch weiter tun werde. Das kann man natürlich hier schon tun. Es handelt sich ja um eine extreme Erweiterung. Das Prinzip der Erweiterung ist, glaube ich, durchgängig bei Rudolf Steiner, sowohl in der Pädagogik, als auch in der Medizin, als auch in der Landwirtschaft. Und es geht eigentlich darum, den Blick, den wir heute haben, auf so ein Gebiet massiv zu erweitern, um dann fruchtbare Lösungen, bessere Lösungen für die Probleme zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Hat Rudolf Steiner jemals angeboten, esoterisches, spirituelles Wissen an die Arbeiterbewegung weiterzugeben?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das war auch so! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Ich habe die Frage nicht verstanden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ich wiederhole die Frage, ja. Ob Rudolf Steiner jemals angeboten hat, auch &#039;&#039;&#039;an die Arbeiterbewegung spirituelles Wissen weiterzugeben&#039;&#039;&#039;. Und das ist natürlich eine sehr gute Frage und die zeigt auch ein bisschen die Unzulänglichkeit meiner Darstellung. Es ist schon so, es ist schon richtig dargestellt von mir, dass es eigentlich zwei verschiedene Ebenen waren in der Biografie und zwei verschiedene Welten. Und doch gab es eben Menschen, die aus der Arbeiter-Bildungs-Schule später Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft wurden. Die ihn einfach irgendwie verfolgt haben, also die das irgendwie weiter verfolgt haben und dann dahin übergewechselt sind. Und natürlich seine riesige Bemühung um die Arbeiter im Rahmen der Dreigliederung in den Fabriken in Stuttgart und Baden-Württemberg, Nord-Baden-Württemberg. Und eben auch dann diese Schulbegründung. Das bezieht sich ja alles im Prinzip zentral &#039;&#039;&#039;auf die proletarische Klasse&#039;&#039;&#039;, der er sich eigentlich immer zugehörig gefühlt hat. Dennoch kann man auch sagen, das trifft schon zu, was du vermutest oder was du sagst oder aus welchem Kontext du fragst. So viel Interesse war an dem Spirituellen bei den Proletariern nicht. Und er hat dafür auch nicht jetzt besondere Verrenkungen gemacht. Er hat sowieso &#039;&#039;&#039;nie für etwas geworben&#039;&#039;&#039;, sondern eigentlich immer nur dann etwas getan und berichtet und erzählt, &#039;&#039;&#039;wenn er danach gefragt wurde&#039;&#039;&#039;. Das war ein &#039;&#039;&#039;grundsätzliches Prinzip&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Aber das ändert sich dann noch so ein bisschen mit dem Eingreifen nach dem Ersten Weltkrieg, also wo er dann tatsächlich auch Verantwortung übernimmt und Geschichte gestalten will. Also da geht er ja schon aktiv rein und möchte Zusammenhänge deuten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das ist also die Frage. Die zweite Frage war, ändert sich das nicht nach dem Ersten Weltkrieg, indem er eben da aktiv sozusagen mitgestalten möchte? Und das stimmt, das ist so. Das habe ich auch versucht so darzustellen, dass man eben da merkt, seine Impulse kommen jetzt noch mal konkreter, noch mal direkter, sollen sie wirklich im konkreten Alltagsleben der Menschen etwas verbessern. Und den Waldorflehrern zum Beispiel schreibt er wenige Tage vor seinem Tod einen Brief. Da geht es eigentlich darum, wie jetzt überall sozusagen die Initiativen zu neuen Waldorfschulen entstehen. Wie man damit umgehen soll und so. Und dann schreibt er ja - Ich bin nicht gesund und es wird auch noch lange dauern, bis ich wieder fit bin und so. Ihr müsst euch jetzt leider auch noch um die anderen Schulgründungen irgendwie mit kümmern. Das schaffe ich nicht. Und dann kommen so ein paar ganz kurze Sätze am Ende dieses Briefes. Er wusste wohl selber nicht, dass das eben wirklich der letzte sein wird. Oder vielleicht doch. Weiß ich nicht. Und da kommt dann so, die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist zwar ein Kind der Sorge für ihn und doch ist es das &#039;&#039;&#039;Wahrzeichen für die Fruchtbarkeit der Anthroposophie in der Welt&#039;&#039;&#039;. Also es geht ihm darum, dass die Anthroposophie etwas Fruchtbares im konkreten Leben der Menschen bewirkt. Ich habe vieles, vieles ausgelassen. Also auch in Bezug auf das Politisch-Gesellschaftliche gibt es ja noch eine interessante Sache, 1922, wo er in Deutschland öffentliche Vorträge hält. Das ist er so en vogue, da ist er so hip bei den Intellektuellen und wird gemietet von der größten Konzertagentur für die größten Säle. Und das macht er so mit, weil er denkt, ja, irgendwie muss man die Anthroposophie auch an den Mann bringen, so, nicht? Und da kommt es dann in München zu einer richtigen Attacke von den ersten Braunen. Und er hatte schon ein paar junge Leute, die ihn beschützt haben. Und die tun den Saal sozusagen  verdunkeln, kappen die elektrische Zuleitung und es ist stockdunkel. Und er spricht einfach weiter in die Dunkelheit hinein. Und dann geht irgendwann das Licht wieder an. Und dann wollen die am Ende des Vortrags die Bühne stürmen. Und dann geht er bewacht, sozusagen eingekesselt von seinen Begleitern, hinten zu einem Notausgang raus und sagt nur: &amp;quot;Das war&#039;s in Deutschland. Wenn solche Herren jetzt hier aktiv werden, können wir keine öffentlichen Vorträge mehr machen.&amp;quot; Also das sieht er sehr deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Mich würde interessieren, also das Bild, was bei mir entstanden ist, das ist schon zwar von dem gehetzten, aber auch irgendwie sehr engagierten und sehr selbstsicheren Menschen. Also für die Inhalte, die er gibt, bin ich sehr beeindruckt davon, dass er sie mit so einer Selbstsicherheit anscheinend in die Welt gebracht hat. Mich hätte mal interessiert, was die Selbstzweifel angingen oder auch so Phasen der vollkommenen Überforderung, Rückzug.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das ist etwas, was er sehr pflegt und auch regelrecht beantwortet. Und das findest du auch in den Büchern. Ich habe gerade heute in der Vorbereitung in ein ganz frühes GA2 reingeguckt. Und im Vorwort, das er dann fast zum Ende seines Leben schreibt, vierzig Jahre nachdem er das erste, eigentlich eigenständige Buch rausbringt, macht er ein neues Vorwort dafür. Und schreibt über seinen Wandel und auch über seine Zweifel. Und genauso findest du das auch in einem Vorwort der Geheimwissenschaft. Wenige Wochen vor seinem Tod, ganz am Ende seines Lebens, schreibt er noch mal ein neues Vorwort für dieses Grundlagenwerk und berührt da auch die Frage, wie hat sich das verändert. Das lässt sich schlecht zusammenfassen. Müsstest du einfach da mal selber lesen. Ist nicht schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Aber das ist nichts, also einfach nur mal so als Bild von ihm, er hat sich ja anscheinend nie davon hindern lassen, von den Selbstzweifeln, die da waren. Immer dieses Aktive.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das Aktive ist klar. Aber durchaus auch immer wieder das sich Verändern und Verwandeln und das, was nicht gelingt, auch aufzuhören und anders zu probieren und so. Das ist schon. Ja. Ich habe natürlich jetzt auch all die ganzen Publikationen nicht, es sind ungefähr 35 Bücher, die er in seinem Leben schreibt. Es ist für einen Schriftsteller oder Philosophen so die Mittelklasse. Es gibt Leute, die haben auch fünfzig, sechzig Bücher hinterlassen. Aber das ist schon sehr bemerkenswert. Und aber was völlig, absolut einmalig eigentlich ist überhaupt in der Geistesgeschichte, 6.000 Vorträge! 4.500 Vorträge dokumentiert! Bis heute längst nicht alle veröffentlicht, obwohl dokumentiert. Also das ist spannend, diese riesige Leistung an Darstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Hattest du mal was zu seinem Tod gesagt?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Nein, habe ich nicht. Rudolf Steiner stirbt Anfang 1925. Und er ist schon bestimmt zwei Jahre vorher schwer angegriffen. Und das letzte halbe Jahr, von September, Ende September 1924 bis März 25 ist er nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen. Und es ist sehr interessant, dass er sich sozusagen dann da in Dornach nicht in seine Wohnung zurückzieht, sondern in seinem &#039;&#039;&#039;Atelier.&#039;&#039;&#039; Er ist Handwerker, er ist Arbeiter mit der Hand. Das Arbeiten mit der Hand ist für ihn das Allergrößte. Er arbeitet die ganzen letzten zehn Jahre seines Lebens mit dem Holzklöppel und dem Stecheisen &#039;&#039;&#039;an großen Holzplastiken&#039;&#039;&#039;. Und zu Fuße diese Holzplastiken möchte er liegen. Und das richtet er sich so ein. Und da stirbt er auch. &#039;&#039;&#039;Der Handwerker&#039;&#039;&#039;. Da könnte man auch einen ganzen Vortrag machen: &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner, der Handwerker&#039;&#039;&#039;. Da gibt es wunderschöne Details. Den Landbau-Schülern habe ich das gezeigt in Dornach - dieses Schloss an dem Glashaus, wo er mit einem Schmied ein spezielles Türschloss entwirft und sich daran irgendwie freut. Da kommt auch der Humor durch, mit dem er sozusagen betonen will, jetzt gehst du hier über eine Schwelle. Und da muss man die Türklinke nach hier bewegen und die Türe aber so drücken. Da muss man ziemlich wach sein. Und obendrein ist diese Türklinke so geschmiedet, dass man sich furchtbar klemmen kann und furchtbar wehtun kann. Und als dann die ersten Eurythmistinnen sich da richtig eingeklemmt haben und sich beschwert haben und gesagt haben: &amp;quot;Herr Doktor, das geht doch nicht! Also da tut man sich ja furchtbar weh.&amp;quot;, dann kommt nur so eine nette, lächelnde Bemerkung: &amp;quot;Spirituelle Menschen, die tun sich da nicht weh.&amp;quot; Oder den Dornacher Hügel hochgehend im Gespräch mit jemand anderem und plötzlich sagt er: &amp;quot;Wir müssen mal kurz, ich habe hier ein Kirschsteinchen, den muss ich mir jetzt rausmachen, sonst humpelt ganz Dornach morgen.&amp;quot;  Diese Nachmacher, das hat ihn angeätzt, hat ihn angekotzt, dass die Leute ihn verehrt haben. Er ist ein ganz Freundlicher und Zarter. Und irgendwann, da kommt dann jemand zum Ende eines Vortrages und bringt ein großes Geschenk und: &amp;quot;Wir verehren Sie so!&amp;quot; Und da bricht es aus ihm heraus: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich will nicht verehrt werden! Ich will verstanden werden!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Da hat er richtig drunter gelitten. Das kann man auch als eine merkwürdige Hassliebe oder eine schwierige Beziehung, so müsste man es vielleicht sagen - eine schwierige Beziehung - Rudolf Steiner und seine Anhänger - oder Rudolf Steiner und die Anthroposophische Gesellschaft. Das ist nie so ganz einfach. Ja. Dann gehen wir jetzt mal ins Bett. Ihr seid ja hier morgen früh wieder zu Gange. Und jetzt müssten wir noch ein paar Leute finden, die die Tische nach vorne und hinten wegräumen, dass morgen die Eurythmie hier stattfinden kann. (Applaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Mein Lebensgang 1923 - 1925&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 28, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0280-6&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Aller Geistesprozess ist ein Befreiungsprozess - Der Mensch Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, Taja Gut, Pforte Vlg., Dornach 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner – Eine Biographie 1861 - 1925&#039;&#039;&#039;, Christoph Lindenberg, Verlag Freies Geistesleben, 1. Auflage 2011, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-7725-0150-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner und die Anthroposophie - Eine Einführung in sein Lebenswerk&#039;&#039;&#039;, Walter Kugler, 24.08.2010, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-8321-6138-5&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Goethes geheime Offenbarung&#039;&#039;&#039;, wie Rudolf Steiner das Märchen auch nannte, bildete den Ausgangspunkt zur Entwicklung der Anthroposophie (s.u.); ausführliche Betrachtungen Steiners dazu finden sich etwa in GA 53, S. 329ff und GA 57, S. 23ff. Auch die Mysteriendramen Rudolf Steiners sind auf Grundlage des Märchens entstanden (Lit.: GA 14). Quelle: Anthrowiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; – Vortrag 1907, Rudolf Steiner, Weblink&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog&#039;&#039;&#039;, Christopher Clark, Deutsche Verlagsanstalt, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriss&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Kernpunkte der sozialen Frage&#039;&#039;&#039;, GA 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik&#039;&#039;&#039;, GA 293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Heilpädagogischer Kurs&#039;&#039;&#039;, Zwölf Vorträge für Heilpädagogen und Ärzte, Dornach 25. Juni bis 7. Juli 1924, GA 317&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Camphill – Ursprung und Ziele einer Bewegung, Karl König&#039;&#039;&#039;: Stuttgart 2019 • Karl König Institut (Hrsg.): 80 Jahre Camphill, Sonderheft des Karl König Instituts, 2020 • Karl König Institut (Hrsg.): Kunst in Gemeinschaft – Gemeinschaft als Kunst, Sonderheft des Karl König Instituts, zu 80 Jahren Camphill, 2020, Quelle: AnthroWiki&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Biografie_Rudolf_Steiner_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2019&amp;diff=1670</id>
		<title>Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Biografie_Rudolf_Steiner_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2019&amp;diff=1670"/>
		<updated>2022-09-22T19:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Schlüsselworte verlinken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einblicke in das Wirken, das Leben und die Persönlichkeit Rudolf Steiners==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter Teil 1==&lt;br /&gt;
[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Biografie Rudolf Steiner]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|wie konnte dieser Mensch eigentlich so sein, wie er ist?]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Anthroposophie-Impuls]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Kraljevec]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|k. und k. Monarchie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Vater]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Mutter]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|im Wartesaal der Kindheit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|ständiges Umziehen der Eltern]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Technik und Kultur in die Wiege gelegt]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|ich habe Wahrnehmungen, die von etwas da sind, mit denen ich in der Welt anstoße]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|einige Quellen: Rudolf Steiner, eine Biographie von Christoph Lindenberg]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Der Mensch Rudolf Steiner von Taja Gut]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08BearbeitenQuelltext bearbeiten|Rudolf Steiner und die Anthroposophie&amp;quot; von Walter Kugler]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|die Verbundenheit mit den Geistern der Natur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Schule empfindet er als furchtbar langweilig]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Geometrie als Glückerfahrung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Geistwelt im unmittelbaren Erleben als objektive Tatsache]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Autobiographie &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;|Autobiographie &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|geometrische Formen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Mathematik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|die Wirklichkeit der geistigen Welt ist ihm gewiss]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|wunderbare Zeichnungen]] -  [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner als Nachhilfelehrer - Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken 0:27:06|Nachhilfelehrer]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Kant: Trennung des Menschen mit seinem Denken von der Welt]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Maja]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24|studiert viele Studienrichtungen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24|Job: Fachartikel für Universal-Lexika]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|Begegnung mit dem Kräutersammler Koguzki]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|der geistige Zusammenhang in den Kräutern der Natur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|in Gottes Segen ist alles gelegen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|Figur des Kräutersammlers im Mysteriendrama]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01|spielend lernen mit behindertem Kind]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01|anthroposophische Heilpädagogik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Karl Julius Schröer]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Herausgabe einer Goethe-Gesamtausgabe]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Goethe als Geologe, Mineraloge und Botaniker]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42|geselliges Leben in Wien]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42|Café Griensteidl]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32|Umzug nach Weimar ins Goethe-Archiv]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32|Veröffentlichungen der Goetheschen naturwissenschaftlichen Schriften]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Versuch, die Weltanschauung Goethes zusammen zu fassen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|der Typus-Gedanke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|den Typus der Pflanze verstehen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|erste selbstständig formulierte philosophische Erkenntnisse]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Dissertationsschrift: Wahrheit und Wissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Erkenntnistheorie: Die Idee]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|etwas ist nur in meinem Denken]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|Philosophie der Freiheit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|sicheres Erkennen des nicht Sinnlichen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|Heirat in Weimar]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Besuch bei Nitzsche]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Umzug nach Berlin]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Wofür gibt er sein Geld aus? 1:11:52|Geldangelegenheiten]]             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter Teil 2 ==&lt;br /&gt;
[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Entwicklung der Anthroposophie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Geisteswissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Steiners Kindheit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Goethe-Arbeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Philosoph]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Weimarer Zeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|klare philosophische Position]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Steiner in Berlin um 1900]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Rosa Luxemburg]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21|Karl Liebknecht]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39|Arbeiter-Bildungsschule]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39|proletarische Gesellschaftsgruppen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39|Wichtigkeit der Bildung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26|Steiner legt sich politisch nicht fest]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26|Welt der Kunst und Kultur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26|Geschichtsunterricht]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26|unterrichtet verschiedene Fächer]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eintritt in die Welt der Adeligen und Reichen 0:09:57|Welt der Adeligen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eintritt in die Welt der Adeligen und Reichen 0:09:57|Interesse an Theosophie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Einladung zu Teegesellschaften]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Gräfin und Graf Brockdorf]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Ausführungen über Nietzsche]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Vortrag Goethes geheime Offenbarung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|Märchen von Goethe]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|in Worten sprechen, die von der Geistwelt geprägt sind]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24|die Deutschen Dramatischen Blätter für die Bühnen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft. Gründung und Aufbau der Deutschen Theosophischen Gesellschaft 0:15:14|Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft. Gründung und Aufbau der Deutschen Theosophischen Gesellschaft 0:15:14|Landesgesellschaft in Deutschland, Steiner ist Generalsekretär]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Deutsche Theosophische Gesellschaft hat 1905 bereits 12.000 Mitglieder. Zusammenarbeit mit Marie von Sivers 0:17:13|Zusammenarbeit mit Marie von Sivers]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Deutsche Theosophische Gesellschaft hat 1905 bereits 12.000 Mitglieder. Zusammenarbeit mit Marie von Sivers 0:17:13|Internationale Kongresse der Theosophie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|reiche Vortragstätigkeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|esoterisch- meditative Unterweisungen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|Zweigvortrag]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42|die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41|anthroposophische Medizin]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41|Ita Wegman]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41|Wie erlangt man Erkenntnisse der Höheren Welten]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41|Zeitschrift der Theosophen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Mysterienspiele]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Drama]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Theater]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|spirituelle Inhalte auf die Bühne bringen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Wagner]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Parsifal-Legende]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Bühnenweihespiel]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Schriftsteller Édouard Schuré]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27|Steiner schreibt vier Mysteriendramen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Bahnbrechende Entwicklungen: Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03|Eurhytmie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Bahnbrechende Entwicklungen: Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03|Esoterisches Christentum]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Bahnbrechende Entwicklungen: Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03|Farblichttherapie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Bahnbrechende Entwicklungen: Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03|Architektur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|erstes Goetheanum]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Holz-Doppel-Kuppelbau]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Doktor Großheintz]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Dornach]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|am Hügel in Dornach]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Johannesbau]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|1913 Baubeginn des 1. Goetheanums]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02|Tempelbau]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Der 1. Weltkrieg: Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts 0:33:41|1. Weltkrieg totale Fehlentwicklung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Der 1. Weltkrieg: Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts 0:33:41|Urkatastrophe]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg - Friedensbemühungen durch Rudolf Steiner - Meditationstexte für die im Feld umkommenden jungen Männer 0:35:25|Steiners Friedensbemühungen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg - Friedensbemühungen durch Rudolf Steiner - Meditationstexte für die im Feld umkommenden jungen Männer 0:35:25|Meditationstexte für die im Krieg Verstorbenen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#1913 Abschied von der Theologischen Gesellschaft - Neugründung der Anthroposophischen Bewegung 0:39:31|Gründung der Anthroposophischen Bewegung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die drei Qualitäten des seelischen Lebens entsprechen der Dreigliederung auf gesellschaftlicher Ebene - Ab 1916/17: Notwendigkeit der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsordnung nach der Kriegskatastrophe 0:40:04|neue Gesellschaftsordnung: Die soziale Dreigliederung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die drei Qualitäten des seelischen Lebens entsprechen der Dreigliederung auf gesellschaftlicher Ebene - Ab 1916/17: Notwendigkeit der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsordnung nach der Kriegskatastrophe 0:40:04|Geheimwissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15|Eliza von Moltke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15|Helmut von Moltke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15|Buch: Die Schuld am Krieg, die Memoiren des Helmut von Moltke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Friedensvertrag von Versailles - Rudolf Steiner findet die Alleinschuld Deutschlands ungerechtfertigt. Er sieht, wohin das führen wird 0:45:49|Friedenvertrag von Versailles]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Praxis Ita Wegmans in Dornach]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Entwurf der Praxis von Rudolf Steiner]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Medikamente]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Pflanzenfarben]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58|Bemalung der Goetheanums-Kuppeln]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Vorläufer des Konzerns Weleda: Praktische Anwendung der anthroposophischen Medizin in Dornach - Zusammenarbeit Ita Wegman-Oskar Schmiedel-Rudolf Steiner- Firma Weleda 0:49:13|Konzern Weleda]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Vorläufer des Konzerns Weleda: Praktische Anwendung der anthroposophischen Medizin in Dornach - Zusammenarbeit Ita Wegman-Oskar Schmiedel-Rudolf Steiner- Firma Weleda 0:49:13|Oskar Schmiedel]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49|Buch: Kernpunkte der sozialen Frage]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49|Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49|Emil Molt]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49|Steiners Werkstatt, die Schreinerei]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#1919: Gründung der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart - die erste freie Schule mit Rechtsstatus 0:55:39|Erste Freie Walddorfschule]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#1919: Gründung der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart - die erste freie Schule mit Rechtsstatus 0:55:39|Stuttgart]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32|Pädagogik der Zukunft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32|Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorf-Pädagogik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32|zukunftsoffen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat - Kein Bezug auf Geschlechterrollen 0:58:46|Gleichberechtigung der Geschlechter]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat - Kein Bezug auf Geschlechterrollen 0:58:46|gesunde Erziehung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42|Goetheanum-Brand]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42|erste Fernwärmeversorgung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42|ein neues Goetheanum]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51|heilpädagogischer Kurs]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51|der Mensch ist ein voller Mensch]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51|Keyserlingk]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51|Landwirtschaftliche Tagung in Breslau]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Biodynamik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Anthroposophische Heilpädagogik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Weihnachtstagung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Karl König]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37|Camphill Dorfgemeinschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film: Teil 1 und Teil 2==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil1.JPG|250px| link=https://youtu.be/rAWJz1nkJ2k]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Teil 1 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil2.JPG|250px| link=https://youtu.be/5EgIY1hWaE8]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Teil 2 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von Martin von Mackensen [https://biodyn.wiki/Martin_von_Mackensen findest du hier auf https://biodyn.wiki/Martin_von_Mackensen] &lt;br /&gt;
==Transkription der Biografie von Rudolf Steiner Teil 1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08 ===&lt;br /&gt;
Ja, ich begrüße euch ganz herzlich zu dieser Abendstunde. Und wir haben ja vor, uns mit der &#039;&#039;&#039;Biografie Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; zu beschäftigen. Und das ist nun kein ganz einfaches Unterfangen, weil in dieser Biografie wahnsinnig viel darinnen ist. Und das ist eigentlich in so einem Abend gar nicht vollständig irgendwie darstellbar. Und gleichzeitig ist über diese &#039;&#039;&#039;Biografie&#039;&#039;&#039; schon sehr, sehr viel veröffentlicht worden. Und man hat dann, wenn man hier so steht, einen gewissen Bammel, ob man so das Richtige trifft. Dass ein Bild entsteht, was auch dann würdig ist, diese Person zu beschreiben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mein Bemühen ist so, dass ich versuchen möchte, für euch &#039;&#039;&#039;ein Bild dieser Persönlichkeit&#039;&#039;&#039; zu geben. Und gleichzeitig in diesem Versuch, das sozusagen möglichst objektiv in seiner Zeit darzustellen, ist es aber doch auch nicht vermeidbar, dass die Sympathie und die Bewunderung rüberschwappt. Auch wenn das nicht gewollt ist oder angezielt ist, möchte ich sozusagen schon vorher sagen, es ist unvermeidbar. Ja. Und es ist für mich auch immer wieder eine schwierige Sache, dieses Referat. Ich liebe es auf der einen Seite, weil ich dadurch angespornt bin, mich wieder damit zu beschäftigen. Und auf der anderen Seite ist es eben so, dass ich hoffe, dass ihr da durchhaltet, jetzt diese zweimal gute Stunde. Und dass wir danach auch noch ein paar Minuten Gespräch haben können und Fragen sammeln können. Ob ich sie beantworten kann, kann man versuchen. Das wäre das Ziel. Also der Versuch, dieses Leben vor euch hinzustellen, in zwei Teilen. Und dabei jetzt besonders im Auge zu haben, &#039;&#039;&#039;wie konnte dieser Mensch eigentlich so sein, wie er ist&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Und wie konnte dieser Mensch uns diese Anregungen geben, die 100 Jahre später immer noch irgendwie zu mindestens mal interessant sind?&#039;&#039;&#039; Und da kann man ja vielleicht so viel sagen, gerade letzte Woche ist ja &#039;&#039;&#039;in einer großen Zeitschrift wieder mal ein Artikel&#039;&#039;&#039; erschienen, wo es darum ging, was war eigentlich der &#039;&#039;&#039;Bauhaus-Impuls&#039;&#039;&#039;? Und da war doch parallel der &#039;&#039;&#039;Anthroposophie-Impuls&#039;&#039;&#039;. Und beides wurde so ein bisschen als eine, ja, wie schräge Sache des 20. Jahrhunderts dargestellt. Und gleichzeitig ist es dann doch auch so, dass es viele große Geister gibt, die sagen, ja, irgendwie hat der Steiner uns immer noch was zu sagen und vielleicht auch in Zukunft noch zu sagen. Was uns vielleicht gut tut, um unsere Verhältnisse irgendwie zu verbessern und fruchtbarer und besser hinzukriegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also meine Perspektive ist die aus der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; heraus. Aus dem, dass ihr eigentlich vor der Frage ja steht, mehr oder weniger da reinzugehen, in die &#039;&#039;&#039;Biodynamik&#039;&#039;&#039; und darin tätig zu werden oder eben schon tätig seid. und diesen &#039;&#039;&#039;Begründer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieser Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; ein bisschen besser kennenzulernen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 an der Süd-Ost-Ecke Mitteleuropas, diese k. und k. Monarchie, &#039;&#039;&#039;kaiserlich-königliche österreichische Monarchie&#039;&#039;&#039;, eine Riesen Monarchie, ein Vielvölkerstaat, Zentrum Wien. Und da jetzt so in der Ecke zwischen Ungarn, Steiermark, Kroatien, &#039;&#039;&#039;Österreich&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kraljevec,&#039;&#039;&#039; ein kleines Bahn-Örtchen, da wird &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner geboren&#039;&#039;&#039;. Und er wird eigentlich in eine Landschaft hineingeboren, von der wir zu Recht sagen können, eine der schönsten, die es überhaupt gibt in Mitteleuropa. Ganz kleinräumig, ganz fruchtbar, richtig kalte Winter, wunderschön heiße Sommer, fast mediterranes Klima, aber doch noch feuchter. Alle Kulturen, die man sich vorstellen kann, konnten da angebaut werden. Eine wunderbare, kleinräumige Welt, Landwirtschafts-Welt. Und 1861 in der Fläche, in der Peripherie dieses österreich-ungarischen Kaiserreiches, &#039;&#039;&#039;da war die Kirche noch wirklich im Dorf.&#039;&#039;&#039; Da war eigentlich noch alles so, wie es immer war. Und doch war auch schon &#039;&#039;&#039;ganz viel Aufbruch und ganz viel Neuzeit&#039;&#039;&#039; angekommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun ist es bei dieser Person so, dass sie eigentlich an so einer Schnittstelle steht, weil der &#039;&#039;&#039;Vater&#039;&#039;&#039; den Beruf hatte, &#039;&#039;&#039;Eisenbahn-Bediensteter&#039;&#039;&#039; zu sein, Stations - wir würden vielleicht heute sagen, Stationsabwickler. Eine Person, die auf so einer kleinen Station, so einer Eisenbahnstation, alles tun musste, was mit dem Zugverkehr verbunden war. Die war da alleine, diese Person. Und das war die Österreichische Südbahn. Und die war einspurig. Und da kam vielleicht alle eins, zwei, drei Stunden ein Zug und der musste abgewickelt werden. Der meldete sich vorher und da musste telegraphiert werden. Und dann brachte der eben etwas herbei, was abgeladen oder aufgeladen werden musste. Dann waren da vielleicht Fahrgäste, die vorher ein Billett zu lösen hatten und so weiter. Und das war eine ziemlich aufreibende Arbeit. Und einmal in der Woche hatte der Mann dann frei. Da kam jemand mit dem Zug an, und dann hatte der 24 Stunden frei, der Vater. Und dann ging es wieder sechs Tage lang. Und er musste eben sehen, wie er seinen Schlaf so organisierte, dass der zu dem Bahnleben passte. Also Achtstundentag oder so, weit gefehlt. So war das. Und die &#039;&#039;&#039;Mutter&#039;&#039;&#039; ist eine ganz &#039;&#039;&#039;liebevolle, sehr zurückhaltende Frau&#039;&#039;&#039;, von der wir sehr wenig wissen, auch aus ganz einfachen Verhältnissen. Beide kommen eigentlich aus ländlich-forstmäßigen Verhältnissen. Der Vater war auch vorher Angestellter also - oder angestellt klingt vielleicht sehr gut - also er war in einem Forstbetrieb ein bisschen mit tätig. &#039;&#039;&#039;Einfache, sehr ärmliche Verhältnisse&#039;&#039;&#039;. Und dieser Rudolf, das erste Kind. Und man muss sich so ein kleines Dörfchen vorstellen, wenn es gut geht, der Bahnhofsvorplatz gepflastert, sonst eigentlich ungepflasterte, staubige Wege, ein paar Fuhrwerke, ein paar Bauernhöfe und vielleicht irgendwo ein kleines Gewerbe, eine kleine Manufaktur und das nächste Dörfchen und so weiter. Und eine hügelige, bewegte, wunderschöne Landschaft. Und dieser kleine Säugling ein Schreikind, das die ersten Monate kräftig geschrien hat. Das gibt es ja immer mal wieder, dass man ein Kind hat, was mindestens zwei, drei, vier Monate eigentlich, wenn es wach ist, immer schreit. Das sind so ganz besondere Personen. Ich kenne das von meinen eigenen Kindern. Das kann sehr anstrengend sein für die Eltern. Und nun kommt es im Alter von fünf, sechs Jahren zu einer merkwürdigen Situation, die er uns später aufschreibt. Und die möchte ich vorlesen. Ein Kind, was eigentlich im &#039;&#039;&#039;Wartesaal seine Kindheit&#039;&#039;&#039; verbringt, also in diesem Zusammenhang der Eisenbahn. Und dadurch, dass &#039;&#039;&#039;die Eltern ständig umziehen müssen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu neuen Stationen, die sie verwalten müssen, keine Anbindung so richtig an andere Kinder, an ein dörflich-landwirtschaftliches Leben. Das war schon ab und zu mal, aber nicht so wie eben ein Bauernkind. Und das beschreibt Rudolf Steiner später auch als etwas Typisches für seine Biografie, dass er so dazwischen geraten ist. Dass er etwas von der &#039;&#039;&#039;modernen Technik und Kultur&#039;&#039;&#039; schon wie in die &#039;&#039;&#039;Wiege gelegt&#039;&#039;&#039; bekommen hat. Und man muss sich vorstellen, mit der Eisenbahn war ja verbunden die Telegrafie, der Dampfantrieb. Und das waren wirklich damals die modernsten Techniken, die es überhaupt gab. Und er schreibt da so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage aus dem Publikum: War der eigentlich Einzelkind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es kommen dann zwei Geschwister noch danach. Sekunde, jetzt habe ich hier ein kleines...&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Eines Tages, noch vor seinem achten Lebensjahr, sitzt er allein im Wartesaal. Da erscheint ihm eine Frau, die ihn um Beistand bittet und danach auf seltsame Weise verschwindet. Tage später stellt sich heraus, dass sich eben zu dieser Zeit die entfernt wohnende Schwester seiner Mutter das Leben genommen hat.&amp;quot;&#039;&#039; Später deutet Steiner an, dass ihm seither die äußere Welt transparent geworden ist.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Zitat. Ach so, das ist schon das nächste. Das reicht erst mal! Das Kind, was eine, tja, wie kann man das beschreiben, &#039;&#039;&#039;eine Wahrnehmung hat, die ganz eindeutig nicht sinnlich ist&#039;&#039;&#039;. Und an anderer Stelle beschreibt er das dann selber und sagt, ja, er habe dann eigentlich zu den Erwachsenen Kontakt gesucht und hat versucht, das Erlebnis zu schildern. Und dann hat man ihm einfach gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Was erzählst du da, du dummer Bub?&amp;quot;&#039;&#039; Bleib sozusagen hier im Hier und Jetzt! Und die Nachricht, dass die Tante verstorben ist und Selbstmord begangen hat, die hat er so direkt gar nicht gekriegt. Und die Eltern haben die zwei Wochen später bekommen. Und nur aus der Reaktion der Eltern hat er dann als Kind kapiert, dass das eben zusammenfällt. Und ihn aber auch gleichzeitig verschüchtert und durcheinandergebracht in Bezug auf diese Wahrnehmungen, die er hat, und die offensichtlich die Eltern, und da waren noch andere Erwachsene, nicht haben. Also gleich am Anfang dieses Problem, &#039;&#039;&#039;ich habe Wahrnehmungen, die von etwas da sind, mit denen ich in der Welt anstoße&#039;&#039;&#039;. Er berichtet dann über seinen Umgang in dieser Welt, in dieser Natur und schreibt jetzt in der dritten Person, da war er ungefähr 50. Da ist allerhand Blödsinn über ihn veröffentlicht worden, über seine Biografie. Und dann sieht er sich genötigt, selber dazu etwas zu schreiben, was ihm sonst eigentlich sehr fern lag. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und der Knabe lebte etwa von jenem Zeitpunkt ab mit den Geistern der Natur, die ja in einer solchen Gegend ganz besonders zu beobachten sind, mit den schaffenden Wesenheiten hinter den Dingen, in derselben Weise, wie er die äußere Welt auf sich wirken ließ.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, in einer kurzen Biografie, die so, ja, 15 Seiten damals umfasste, die er zunächst auch als Vortrag gehalten hat 1913, fängt er damit an, dass er eben dieses Bahn-Erlebnis berührt. Und dann diese Verbindung zu den Geistern der Natur, mit denen er in einer Verbindung steht, mit der er eine Wahrnehmung hat, wie mit der äußeren Welt. Auch noch wohl vor der Schulzeit oder vielleicht in dem ersten Schuljahr oder spätestens in dem zweiten. Also ganz am Anfang der Biografie, dieses Erlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich schiebe mal kurz ein, dass ich ein bisschen die Quellen aufzeige, von denen ich hier operiere. Das ist vor allem dieses kleine Büchlein: &#039;&#039;&#039;Der Mensch Rudolf Steiner, Taja Gut.&#039;&#039;&#039; Ich habe das auch da noch mal hingelegt. Das kann man auch da noch einsehen die nächsten Tage. Das ist eine wunderbare Zusammenfassung für jemand, der viel über diese Biografie gelesen hat, bewundert man die Genialität, die hier eine kurze Zusammenfassung ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weitere ist vor allem ein Autor, der sich viele, ja wirklich viele Jahre mit der Biografie Rudolf Steiner beschäftigt hat, &#039;&#039;&#039;Christoph Lindenberg.&#039;&#039;&#039; Da gibt es eine rororo-Biografie und eine größere, zweibändige Biografie. Und etwas, was eben für einen wirklichen Historiker typisch ist, Christoph Lindenberg war ein sehr präziser und guter Historiker. Er hat auch dieses hier gemacht, was ein Schatz ist: Rudolf Steiner - Eine Chronik. Und da hat er einfach alle Dokumente, alles, was man wissen kann, chronologisch geordnet. Und da gibt es dann auch schöne Witze über diesen Mann. Wenn dann irgendwo Leute auftraten: &amp;quot;Ja, meine Tante, ich habe da was geerbt. Und da steht dann, am soundsovielten September 1918 hat Rudolf Steiner meiner Tante dies und das gesagt und so. Und das Ganze war in Köln.&amp;quot; Und dann ist man damit zu Lindenberg gegangen. Und dann hat er so nachgeguckt und dann hat er gesagt: &amp;quot;Völlig unmöglich. Rudolf Steiner war zu der Zeit in Berlin und einen Tag später fuhr er nach Freiburg. Und drei Tage später fuhr er nach Hamburg. Und wenn Sie diese Behauptung wirklich aufrechterhalten, dann hole ich die Reichsbahn-Pläne und zeige Ihnen, dass das alles Quatsch ist, was Sie mir hier erzählen, weil es gar nicht möglich war, mit dem Zug dahin zu kommen.&amp;quot; Also er hat wirklich zum Teil so recherchiert, weil es natürlich auch unglaubliche Behauptungen bei Rudolf Steiner gibt, was er getan hätte und wo er überall gewesen sei. Also Lindenberg als einer der, ja, ordentlichsten und präzisesten Biografen und ihn benutze ich viel und auf ihn stütze ich mich sehr stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine mittlerweile unüberschaubare Menge an Literatur zur Biographie Rudolf Steiners. Ich habe wirklich vieles davon gelesen. Und kann wirklich empfehlen, zum Einstieg dieses kleine Taja Gut, auf das ich mich auch beziehe. Und diese kurze Darstellung von Lindenberg in dem Rowohlt Verlag. Und dann gibt es noch ein Drittes, was ich vielleicht auch noch hervorheben möchte. Das ist diese Biografie &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner und die Anthroposophie&amp;quot;, Walter Kugler.&#039;&#039;&#039; Das ist aus den Siebzigerjahren. Und ich kenne Walter Kugler gut. Und er hat das dann vor acht Jahren noch mal komplett neu überarbeitet. Das liegt, glaube ich, auch da drüben. Das wären so drei Biografien, auf die ich hinweisen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also ich versuche, in dem ersten Teil viel Originalquellen vorzulesen, weil dadurch wird es vielleicht zugänglicher. Und im zweiten Teil, ungefähr ab 1900, werde ich vieles frei erzählen. Also wir haben diese Gliederung &#039;&#039;&#039;1861 bis ungefähr 1900,&#039;&#039;&#039; im ersten Teil. Und dann &#039;&#039;&#039;1900 bis 1925&#039;&#039;&#039;. So wollen wir es heute Abend mal gliedern. Und dieses erste Erlebnis nach der Schilderung der Landschaft, der Örtlichkeit, der Familie. Also das erste Erlebnis eben diese Situation mit der Tante, diese Wahrnehmung einer geistigen Erscheinung und das Nichtzurechtkommen mit den Eltern. Und das Zweite, &#039;&#039;&#039;diese Verbundenheit mit den Geistern der Natur,&#039;&#039;&#039; wie er ungefähr vierzig, fünfzig Jahre später das benennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte wesentliche Ereignis, was wir kennen und was er selber auch schildert, das ist nun etwas, was schon in die &#039;&#039;&#039;Schulzeit&#039;&#039;&#039; fällt. Und die Schulzeit, obwohl er mehrfach umgezogen ist, ist für ihn davon geprägt, dass es &#039;&#039;&#039;furchtbar langweilig&#039;&#039;&#039; ist, weil er alles versteht. Und zwar hat er es meistens schon klar, lange bevor es im Unterricht kommt. Und dann in den höheren Klassen macht er es dann oft so, dass er das Schulbuch, nach dem irgendwie stur der Unterricht so durchgeführt wird, das tut er so halten: Da nimmt er den Umschlag von dem Schulbuch und legt ihn um ein anderes Buch, um das zu lesen während des Unterrichts. Ist aber in der Lage, sofort zu antworten, wenn der Lehrer irgendeine Frage stellt. Und er liest da sehr, sehr schwerverdauliche philosophische Literatur. Das ist typisch für ihn, dass er eben diese unglaublich hohe, schnelle Auffassungsgabe hat, auch schon als Kind und als Jugendlicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geometrie als Glückserfahrung:  Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40 ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich dieses Beispiel schildern, des ungefähr Zehn-, Zwölfjährigen. Er ist in der Schule und der Lehrer, der eine ist eben sehr lieb zu ihm und lässt ihn ab und zu in die Bibliothek des Lehrers, weil er merkt, er kann den eigentlich gar nicht fördern in dem Unterricht mit den anderen Kindern. Und lässt ihn einfach da in die Bibliothek. Und da fällt ihm ein &#039;&#039;&#039;Geometriebuch&#039;&#039;&#039; in die Hand. Und das darf er sich ausleihen und studiert es sehr gründlich. Und zeichnet das alles so nach. Und da schreibt er, wenn auch zunächst mehr gefühlsmäßig zeichnete sich hier für ihn zum ersten Mal ein Weg ab, &#039;&#039;&#039;die Geistwelt,&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;im unmittelbarem gegenwärtigen Erleben&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;als objektive Tatsache zu fassen&#039;&#039;&#039;. So schildert er es sozusagen abstrakt. Jetzt kommt die Schilderung, die er selber gibt, jetzt wieder aus diesem Vortrag mit ungefähr 50. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dass man seelisch in der Ausbildung rein innerlich angeschauter Formen leben könne, ohne Eindrücke der äußeren Sinne, das gereichte mir zur höchsten Befriedigung. Ich sagte mir, die Gegenstände und Vorgänge, welche die Sinne wahrnehmen, sind im Raum. Aber ebenso wie dieser Raum außer dem Menschen ist, so befindet sich im Inneren eine Art Seelenraum, der der Schauplatz geistiger Wesenheiten und Vorgänge ist. In den Gedanken konnte ich nicht etwas sehen, wie Bilder, die sich der Mensch von den Dingen macht, sondern Offenbarungen einer geistigen Welt auf diesem Seelenschauplatz. Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie. Ich sagte mir als Kind natürlich nicht deutlich, aber ich fühlte, so wie Geometrie muss man das Wissen von der geistigen Welt in sich tragen. &#039;&#039;&#039;Denn die Wirklichkeit der geistigen Welt war mir so gewiss wie die der sinnlichen.&#039;&#039;&#039; Ich hatte aber eine Art Rechtfertigung dieser Annahme nötig. Ich wollte mir sagen können: Das Erlebnis von der geistigen Welt ist ebenso wenig eine Täuschung, wie das von der Sinnenwelt. Bei der Geometrie sagte ich mir: Hier darf man etwas wissen, was nur die Seele selbst durch ihre eigene Kraft erlebt. In diesem Gefühl fand ich die Rechtfertigung von der geistigen Welt, die ich erlebte, ebenso zu sprechen wie von der sinnlichen. Ich weiß, dass ich an der Geometrie das Glück zuerst kennengelernt habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt aus der &#039;&#039;&#039;Autobiografie,&#039;&#039;&#039; also das Erlebnis des Zehn-, Zwölfjährigen, der das Geometriebuch des Lehrers ausleiht und nachzeichnet. Und in dem Nachzeichnen in die Gedankengänge kommt, wie man einen Würfel, wie man einen Tetraeder konstruiert, wie Perspektive zu zeichnen ist und so weiter. Und jetzt dann, übergehend in die rein gedanklichen, &#039;&#039;&#039;geometrischen Formen&#039;&#039;&#039; und Erklärungen, die ja immer mit &#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; zusammenhängen, in diesem Vorgang jetzt zu bemerken, dass das ja eine Welt ist, die gar nicht mehr sinnlich ist und die aber gleichzeitig eine unglaublich sichere und klare und eindeutige ist. Und plötzlich zu merken, das ist eigentlich dasjenige, was ich da auch immer erlebe. Und hier ist es so klar und sicher und der Weg ist so eindeutig. Und das bezeichnet er nun als &#039;&#039;&#039;das Glück&#039;&#039;&#039;. Das ist schon erstaunlich. Als Kind zu sagen, das Erlebnis in dem sozusagen autodidaktischen Nacharbeiten solcher Geometriegedanken, das als Glück zu bezeichnen, weil es einen Übergang in eine Welt bedeutet, in der dieses Kind ganz offensichtlich ständig zu Hause war, in der es ständig Wahrnehmungen hatte. Und wo es große Probleme hatte, das zu kommunizieren mit den anderen Menschen. Ja. Das ist diese kleine Schilderung des Geometrieerlebnisses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun entwickelt sich das so weiter, dass er in der Schule eben weiterhin total unterfordert ist. Und er &#039;&#039;&#039;zeichnet&#039;&#039;&#039; nebenbei. Und da gibt es &#039;&#039;&#039;wunderbare Zeichnungen&#039;&#039;&#039;, so von typischen, ja, großen Erscheinungen der damaligen Zeit, irgendein Graf mit einem wunderschönen Vollbart und so einem Charakterkopf. Und es ist da erst in den letzten zwanzig Jahren manches noch gefunden worden in Archiven. Und das kann man da drüben dann auch in den nächsten Tagen noch studieren. Also ich lasse diese Bücher und Bilder dort. Wir hätten das Ganze jetzt hier auch mit unglaublich vielen Bildern noch bereichern können. Aber mir ging es eigentlich eher darum, dass etwas von diesem Mensch in euch entsteht. Und die Bilder könnt ihr euch selber dazu holen. Das kriegt man auch hin. Also der zeichnende Schüler, der präzise und sauber und genau auch gerne eben Dinge abzeichnet und dabei auch ein bisschen verwandelt. Es ist eine typische Sache, die, sagen wir mal vielleicht für das zwölf-, vierzehnjährige Kind oder den Knaben da eben typisch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner als Nachhilfelehrer - Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken 0:27:06 ===&lt;br /&gt;
Jetzt kommt etwas, was eben auch wieder ihn auszeichnet, nämlich der Bedarf, dass die anderen Kinder das alles nicht verstehen, da in der Schule. Und ganz früh wird dieser Rudolf zum &#039;&#039;&#039;Nachhilfelehrer&#039;&#039;&#039;. Und er sagt dann viel, viel später in seinem Leben, dadurch, dass er immer Nachhilfeunterricht gegeben hat, hat er eigentlich überhaupt erst richtig gelernt. Dass was ihm so zugefallen ist, er war so schlau und so schnell auffassend, dass er eigentlich gar nicht so richtig gemerkt hat, dass er das alles schon drauf hatte. Und erst indem er konfrontiert war mit einem Mitschüler oder einem jüngeren Schüler, der Schwierigkeiten hatte, ist er überhaupt erst so richtig für den Stoff erwacht. So schreibt er das. Erst, indem man jemandem sozusagen mühsam das irgendwie beibringen muss, um was es hier jetzt geht, denkt man an ein Hebelgesetz oder an einen Zusammenhang aus einem Deutschaufsatz oder so. Erst in dem wird ihm das so richtig griffig. Und später sagt er dann: &#039;&#039;&amp;quot;Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken.&amp;quot;&#039;&#039; Und wir sehen darin etwas, was ich hier sozusagen ein bisschen über den ganzen ersten Teil drüber stellen möchte, das Motiv, er muss bremsen. Geschwindigkeit ist ein Riesenproblem für ihn. Er ist einfach &#039;&#039;&#039;wahnsinnig schnell.&#039;&#039;&#039; Und sich irgendwie anzupassen an eine normale Geschwindigkeit, das ist ein richtiges Problem für diesen jungen Mann. Und das werden wir jetzt noch ein paar Mal sozusagen erwischen, dieses Thema. Und da gibt es eine wunderbare Schilderung über auch ein Schulerlebnis. Das möchte ich auch wieder im Original bringen. Sekunde, da muss ich mich etwas sortieren. Jetzt fehlt mir hier gerade einer. Der ist irgendwie abhanden gekommen. Ist der da drunter? Ja, da ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02 ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner entdeckt im Frühjahr 1877 in einer Buchhandlung die soeben erschienene Reclam-Ausgabe von &#039;&#039;&#039;Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft&#039;&#039;&#039;. Von Kant wusste er damals nicht das Geringste. Aber er muss eine Vorstellung von dem, was das Wort Vernunft bedeutet, gehabt haben. Zitat: &#039;&#039;&amp;quot;Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag.&amp;quot;&#039;&#039; Nachdem er einige Wochen Kreuzer auf Kreuzer gelegt hatte, konnte er das Buch kaufen. Damit begann das &#039;&#039;&#039;Kant-Studium&#039;&#039;&#039; in freien Stunden während des extrem langweiligen Geschichtsunterrichts und in den Sommerferien wurde Kant gelesen. Zitat: &#039;&#039;&amp;quot;Ich las wohl manche Seite mehr als zwanzigmal hintereinander. Ich verhielt mich zu Kant damals ganz unkritisch, aber ich kam durch ihn nicht weiter.&amp;quot;&#039;&#039; Der Autor hier, der &#039;&#039;&#039;Lindenberg&#039;&#039;&#039;, sagt so schön: &#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Denn Kant gab ihm auf seine Frage, wie das Denken wirklich an die Natur herankommt, keine befriedigende Antwort.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also jemand, den wir, auch wenn wir 25 sind und eine gewisse schulische und vielleicht durchs Studium anerzogene Intelligenz und geistige Beweglichkeit haben, den wir nach den ersten drei Sätzen an die Wand pfeffern, weil wir es nicht verstehen, weil es so wahnsinnig kompliziert ist - den liest dieser Schüler nebenbei im langweiligen Geschichtsunterricht. Und manche Seiten liest er zwanzigmal. Aber er wird es verstehen. Er hat eine tiefe Frage: Wie kann man eigentlich das Denken so klar bekommen, dass man wirklich die Wirklichkeit der Natur und die darinnen wirksame Geistigkeit, von der ich zu Anfang gesprochen habe, die im ersten Zitat kommt, wie man das wirklich verstehen kann. Und es quält ihn und treibt ihn um. Und er ist seit diesem Alter, irgendwie zwischen 14 und 16, absolut sattelfest in diesem schwierigen philosophischen Werk, von dem Kant, der ja bekanntlich ungefähr 150 Jahre vorher gelebt hat und der ja ein ganz, ganz wesentlicher &#039;&#039;&#039;Philosoph&#039;&#039;&#039; war für die &#039;&#039;&#039;Trennung des Menschen mit seinem Denken von der Welt&#039;&#039;&#039;. Der ja zu dem Schluss kommt, &#039;&#039;&#039;das Denken ist etwas, was mit der Welt vielleicht gar nichts zu tun hat&#039;&#039;&#039;. Und der Eindruck der Welt kann eine &#039;&#039;&#039;Maja&#039;&#039;&#039; sein und das, was ich darüber denke, kann ein ganz anderes sein. Also diese Trennung, die dieser Philosoph sozusagen das erste Mal so massiv formuliert, des Denkens von der Welt, die bewegt den Steiner unglaublich. Und was ich gerade eben vorgelesen habe, wie er hier sagt, völlig unkritisch zunächst nimmt, saugt er das auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24 ===&lt;br /&gt;
Noch ein Detail eben aus dieser Zeit der Schule. Er kann dann die Schule abschließen mit einer extra Auszeichnung. Und macht sozusagen ein 1,0er Abi, würden wir heute sagen, mit Auszeichnung. Und weil das so ist, kann er ein Stipendium erlangen, und zwar von der Gesellschaft, dieser Eisenbahngesellschaft, bei der der Vater angestellt ist. Dieses Stipendium ermöglicht ihm das Studium in Wien. Aber er weiß genau, das ist kurzfristig. Das geht nur, glaube ich, drei Jahre, dieses Stipendium. Und er muss sehen, dass er in der Zeit etwas studiert, mit dem er nachher auch ein Einkommen hat. Er gehört eben nicht der Gesellschaftsgruppe an, die so wahnsinnig die Möglichkeit hat, zu studieren, weil sie eben aus bürgerlichem Haus ist und so. Sondern er gehört einer ganz ärmlichen Gesellschaftsschicht an und muss sehen, wie er irgendwie über die Runden kommt. Und merkt schon, das kann nachher mit dem Studium knapp werden und so. Und entscheidet sich zunächst für ein sogenanntes Brot-Studium, ein Studium, wo man eben nicht Philosophie oder Geschichtswissenschaften oder so was studiert, sondern wo man etwas Anwendungsorientiertes studiert. Das ist zunächst eine Art Ingenieurstudium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber so, dass er überhaupt nicht nur das studiert, was da angeboten wird, sondern ich habe das hier aufgezählt, kleinen Moment, es ist nämlich sehr gut belegt, was er alles dann wirklich studiert, das ist nämlich eine riesige Masse. Kleinen Moment! Ich habe es vorhin schon gehabt. Er studiert &#039;&#039;&#039;Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium.&#039;&#039;&#039; Und außerdem erteilt er &#039;&#039;&#039;Nachhilfeunterricht&#039;&#039;&#039;. Und er beteiligt sich an einer &#039;&#039;&#039;Lesehalle.&#039;&#039;&#039; Das kann man sich so vorstellen, da wurde immer gegenseitig studiert und referiert, was gerade aktuell ist. Und weil das Geld nicht reichte während des Studiums, hat er einen &#039;&#039;&#039;Job&#039;&#039;&#039; angenommen. Das war so, damals fing es gerade an, dass man &#039;&#039;&#039;Lexika&#039;&#039;&#039; produzierte. Das kennt ihr kaum noch, weil man heute alles googelt. Aber noch bis in die Neunzigerjahre hinein, gab es so riesige Brockhaus und sowas. Und das fing zu der Zeit gerade an, dass man sogenannte &#039;&#039;&#039;Universal-Lexika&#039;&#039;&#039; produzierte. Und da brauchte man nun viele Autoren für viele Fachgebiete. Ein Artikel über den Graphit im Bergbau. Oder über die Art, wie man Bohrlöcher/ wie man tief bohrt in der Geologie. Oder wie die neueste chemische Mischung eines bestimmten Stoffes ist und so. Und dieser ungefähr 19-, 20-, 21-jährige junge Student schreibt einfach Artikel für das Lexikon. Und die werden natürlich geprüft und die sind up-to-date, die sind gut und werden dann gedruckt. Ein Job, den er einfach macht, um ein bisschen Geld zu verdienen. Und ein weiterer Job, den er übernimmt, ist, dass er für eine Zeitung ins Parlament geht und sich lange, stundenlang Reden anhört, der Parlamentarier, um die dann in einem Artikel zusammen zu fassen. Damit die Zeitung am nächsten Tag eben schreiben kann, wie war denn diese Debatte jetzt gestern? Und dann ist er irgendwann spät in der Nacht in einem kleinen Kämmerchen irgendwo auf dem Dach, schläft ein paar Stunden. Und ist am nächsten Tag wieder in der &#039;&#039;&#039;Universität&#039;&#039;&#039;. Und da kommt nun aus einer Freundschaft ein Brief, den wir überliefert haben. Und da möchte ich eine Passage vorlesen, weil ich die sehr, sehr typisch finde für ihn überhaupt in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es war in der Nacht vom zehnten auf den elften Januar 1880&amp;quot;, also 19-jährig, &amp;quot;in der ich keinen Augenblick schlief. Ich hatte mich bis halb eins Uhr mitternachts mit einzelnen philosophischen Problemen beschäftigt. Und da warf ich mich endlich auf mein Lager. Mein Bestreben war voriges Jahr, zu erforschen, ob es denn wahr wäre, was Schelling sagt.&amp;quot; Zitat Schelling: &amp;quot;Uns allen wohnt ein geheimes, wunderbares Vermögen bei, uns aus dem Wechsel der Zeit in unser Innerstes von allem, was von außen hinzu kam, entkleidetes Selbst zurückzuziehen und da unter der Form der Unwandelbarkeit das Ewige in uns anzuschauen.&amp;quot; Zitat zu Ende. &amp;quot;Ich glaube und glaube nun noch, jenes inneres Vermögen ganz klar in mir entdeckt zu haben. Geahnt habe ich es ja schon länger. Die ganze idealistische Philosophie steht nun in einer wesentlich modifizierten Gestalt vor mir. Was ist eine schlaflose Nacht gegen solch einen Fund?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schreibt er einem Freund, mit 20. Also ich entdecke etwas, was ich in der Philosophie schon irgendwie sozusagen abstrakt wie von außen gelesen habe. Da gibt es wie einen innersten Kern, der, ja, wie unverrückbar ist in jeder Individualität. Und der wird mir plötzlich so deutlich. Und darüber schreibt er dann, das ist wie etwas, ja, was gibt es Schöneres, als so etwas zu finden? Das ist dieser Mensch, in diesem Alter, auf so einem Niveau oder in solchen Verhältnissen denkend und fühlend. Ja, ich gehe zum Nächsten weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10 ===&lt;br /&gt;
Er kommt jetzt anderthalb Jahre später zu einer ganz außergewöhnlichen Begebenheit, die auch für uns hier im Zusammenhang mit der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; von Bedeutung ist. Es ist so, dass er nach Wien oft fährt mit diesem Zug, weil er eben durch diese Eisenbahngesellschaft das umsonst tun kann. Und eben dann auch nach Hause kommen kann und den Eltern helfen kann und so. Und bei diesen Zugfahrten lernt er nun jemand kennen. Und dieser Mann heißt &#039;&#039;&#039;Felix Koguzki&#039;&#039;&#039; und ist bestimmt dreißig, vierzig Jahre älter. Und der ist Kräutersammler. Muss man sich so vorstellen, Wien ist noch eine kleine Großstadt, aber damals eine Weltstadt. Und es gab natürlich die ganzen modernen Arzneimittel, ganze moderne Pharmazie nicht. Also Antibiotika oder so was gab es natürlich alles nicht, sondern es gab eine unglaublich ausgetüftelte und weit entwickelte &#039;&#039;&#039;Naturheilkunde&#039;&#039;&#039;. Und eine Apotheke in der Stadt stellte ihre eigenen Arzneimittel her. Und die stellte sie her aus &#039;&#039;&#039;Heilkräutern&#039;&#039;&#039;, die sie eben bekam. Und die bekam sie von Kräutersammlern, sofern es &#039;&#039;&#039;Wildkräuter&#039;&#039;&#039; war. Und dieser Mann, den er da nun kennenlernte, ist ein solcher &#039;&#039;&#039;Wildkräutersammler&#039;&#039;&#039;. Und über den schreibt er jetzt folgendes, ich zitiere wieder &#039;&#039;&#039;aus seiner eigenen Biografie, Mein Lebensgang&#039;&#039;&#039;. Habe ich vorhin nicht erwähnt. Liegt dann auch da drüben. Ist eine dicke Biografie, die nur &#039;&#039;&#039;zwei Drittel seines Lebens&#039;&#039;&#039; umfasst. Die ist nicht bis zum Ende geschrieben, aber die ersten zwei Drittel seines Lebens beschreibt er da auch selber. Und dieser Felix Koguzki spielt nun eine riesige Rolle für ihn. Und den lernt er nun kennen. Und da schreibt er folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Wenn man mit ihm zusammen war, konnte man tiefe Blicke in die Geheimnisse der Natur tun. Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Er trug auf dem Rücken das Bündel Kräuter und in seinem Herzen trug er etwas von dem geistigen Zusammenhang, in dem diese Kräuter in der Natur so drinnen waren. Er ist wahnsinnig fasziniert von diesem ganz ungebildeten Mann. Und er sagt, er musste seinen &#039;&#039;&#039;geistigen Dialekt&#039;&#039;&#039; kennenlernen. Er spürt irgendwie etwas. Aber er kann sich kaum mit dem verständigen und muss erst lernen, wie er sozusagen in dieser ganz unverbildeten Natur dieses Menschen, dass dieses Geistige, was er sozusagen über die Natur in sich trägt, erschließt. Und er besucht den dann ein Mal oder ein Mal, ist es uns überliefert. Und da sagt er, das war ein wunderbarer Besuch. Und über der Tür stand drüber geschrieben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;In Gottes Segen ist alles gelegen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Und der hatte keine Bücher zu Hause. Und der war tief &#039;&#039;&#039;religiös&#039;&#039;&#039;. Und gleichzeitig war er jemand, der eben etwas von dem geistig wahrnehmen konnte, was da in der Natur waltete, in der eben bestimmte Heilkräuter zu finden waren. Und dieser Mann ist nun für Rudolf Steiner sehr wichtig, weil er ihn hinweist auf eine weitere Persönlichkeit, deren Namen wir noch nicht einmal kennen, von der Steiner uns nur ganz lapidar einmal schreibt, ja, durch diesen Felix Koguzki lernte ich jemand kennen, der mir geholfen hat, das, &#039;&#039;&#039;was man als geistige Wahrnehmung hat, zu systematisieren&#039;&#039;&#039;, würden wir vielleicht heute sagen. Er spricht von der Ordnung und von dem Regulären der geistigen Wahrnehmung, dazu geholfen zu bekommen. Und auch diesen Menschen hat er wahrscheinlich nur ein Mal getroffen. An einer anderen Stelle spricht er dann davon, ja, &#039;&#039;&#039;der Meister&#039;&#039;&#039;. Also jemand, der ihm offensichtlich Strukturen vermitteln konnte, in denen das, was er wahrnimmt, irgendwie zu ordnen ist. So kann man es vielleicht heute sagen. Und dieser Felix Koguzki, der wird viel später in einem Drama von ihm, einem &#039;&#039;&#039;Mysterien-Drama&#039;&#039;&#039;, da wird eine Figur entwickelt, die dem sozusagen abgeguckt ist oder wo er versucht, das in eine künstlerische Form zu bringen. Es gibt eine wunderschöne kleine Biografie über diesen Felix Koguzki. Und die liegt da drüben auch. Kann man sich auch anschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, ein weiteres aus dieser ersten Phase ist nun ein Brief, den ich gerne vorlesen möchte. Nein, erst noch was anderes. Entschuldigung! Und zwar, das haben wir vielleicht schon so ein bisschen jetzt rausgekriegt, er hat eine besondere Kindheit, keine anderen Gleichalten. Die Geschwister sind sehr viel jünger. Er hat eigentlich diese wahnsinnig ärmlichen Verhältnisse, &#039;&#039;&#039;er hat nie richtig spielen können.&#039;&#039;&#039; Und das schildert er auch. Und nun kommt er in die wunderbare Situation, dass er gefragt wird oder es wird gesucht in einer reichen Wiener Familie, einer &#039;&#039;&#039;jüdischen Familie,&#039;&#039;&#039; der Vater ist Stoffhändler. Da wird für die Frau und vor allem für die vier Jungs, wird eine Art Nachhilfelehrer gesucht. Und das hat den Hintergrund, dass da ein Kind ist, ich glaube, es ist das dritte, ein Junge, der durch eine Krankheit, ein Hydrozephalus-Kind, sehr zurückgeblieben ist und um den man sich große Sorgen machen muss, wie er überhaupt ins Leben kommt. Und um diese Stelle bewirbt sich Steiner und die bekommt er auch. Und das wird ein sehr lang anhaltendes Verhältnis und ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu dieser Familie. Er tut mit diesem Kind unglaublich viel &#039;&#039;&#039;spielend lernen.&#039;&#039;&#039; Das führt dazu, dass dieses Kind dann später regulär zur Schule gehen kann, ja, sogar die höhere Schule besuchen kann, dann das Abitur macht, dann sogar Medizin studiert. Da ist dann Steiner nicht mehr mit ihm verbunden. Und als Arzt im Ersten Weltkrieg dann stirbt. Und diese Erfahrung, dieses sich ganz besonders um dieses Kind kümmern, die beschreibt Rudolf Steiner als sehr essenziell für ihn. Ganz am Ende seines Lebens, kommen wir nachher noch dazu, geht es dann um die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Heilpädagogik&#039;&#039;&#039;. Und er sagt einmal, ohne diese Erfahrung, diese jahrelange Arbeit in der &#039;&#039;&#039;Familie Specht,&#039;&#039;&#039; wäre das unmöglich gewesen für ihn. Und diese Zuwendung ermöglicht ihm auch, überhaupt erst kennen zu lernen, wie es sich sozusagen von innen anfühlt, &#039;&#039;&#039;gesunde kindliche Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Auch eine typische Signatur für diese außergewöhnliche Biografie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47 ===&lt;br /&gt;
Jetzt kommt mit 20, 21 etwas, was ganz, ganz entscheidend ist für sein ganzes weiteres Leben. Er hat an der Uni einen Professor, den er sehr verehrt. Später sagt er, das ist sein väterlicher Freund, &#039;&#039;&#039;Karl Julius Schröer&#039;&#039;&#039;, ein Prof für deutsche Literatur. Und dieser Mann ist so ein richtiger, gut Gebildeter, eine Autorität, sagen wir mal, in der deutschen Kultur. Und der hat den Auftrag, &#039;&#039;&#039;eine Goethe-Gesamtausgabe zu machen.&#039;&#039;&#039; Goethe war damals ungefähr 40 Jahre verstorben und es war vieles von ihm veröffentlicht, aber es gab eben keine Gesamtausgabe. Und Karl Julius Schröer weiß, dass er eben &#039;&#039;&#039;Literat&#039;&#039;&#039; ist und sich mit &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039; unglaublich gut auskennt und so. Aber dass er von &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; keine Ahnung hat. Und er weiß, dass Goethe viele verschiedene naturwissenschaftliche Tätigkeiten, Bemühungen und Arbeiten vollzogen hat. &#039;&#039;&#039;Goethe war ja ein Geologe,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein Botaniker erster Ordnung&#039;&#039;&#039;, also man muss sich nur vorstellen, sein ganzes Leben lang hat er sich für die Gesteinswelt interessiert. Und als er gestorben ist, hat er 30.000 Gesteinsproben hinterlassen. Und einen großen Teil davon hatte er nah um sich herum, sodass er immer mal wieder hingehen konnte und gucken konnte, ah, so sah das dort und dort aus, was ich vor 15 Jahren gefunden habe oder mitgenommen habe. Also jemand, der sich unglaublich auskannte in dem, wie die Gesteinswelt erscheint. Und der dann ja mit seinen geologischen Einsichten dazu beigetragen hat, dass die heutigen geologischen Karten zum Beispiel die &#039;&#039;&#039;rote Farbe haben für den Granit.&#039;&#039;&#039; Das haben wir Goethe zu verdanken, &#039;&#039;&#039;Goethes mineralogischem Interesse.&#039;&#039;&#039; Und dieser Schröer nun, vierzig Jahre nach Goethes Tod, kapiert, ich kriege da bei eine Gesamtausgabe Goethe das mit der Naturwissenschaft nicht hin. Ich brauche da jemand. Und jetzt hat er den Mut, einen 21-jährigen Studenten zu fragen, ob der das machen kann. Eigentlich total ungewöhnlich. Ein Professor in den Fünfzigern, eine Weltklasse-Ausgabe. Da war sicher auch Geld genug da, um sich irgendjemand anderes zu suchen. Es war nicht das Geld der Grund. Sondern dieser Professor &#039;&#039;&#039;hat diesen Studenten erkannt&#039;&#039;&#039; und hat gemerkt, der hat wirklich was drauf, der könnte das. Und davon möchte ich kurz hier auch wieder eine Originalquelle vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Meine Darstellungen von Goethes Ideen waren ein jahrelang dauerndes Ringen. Goethe durch die Hilfe der eigenen Gedanken immer besser zu verstehen, also Goethe durch Goethes Gedanken. Indem ich auf dieses Ringen zurückblicke, muss ich mir sagen, ich verdanke ihm viel für die Entwicklung meiner geistigen Erkenntnis-Erlebnisse. Diese Entwicklung ging dadurch viel langsamer vor sich, als es der Fall gewesen wäre, wenn sich die Goethe-Aufgabe nicht schicksalsgemäß auf meinem Lebensgang hineingestellt hätte. Ich hätte dann meine geistigen Erlebnisse verfolgt und sie ebenso dargestellt, wie sie vor mich hin getreten wären. Ich wäre schneller in die geistige Welt hineingerissen worden. Ich hätte aber keine Veranlassung gefunden, ringend unterzutauchen in das eigene Innere.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoppla, was erzählt denn da jemand von einer ordentlichen &#039;&#039;&#039;Herausgeberschaft,&#039;&#039;&#039; von einem naturwissenschaftlichen Teil eines großen Genies? Herausgeberschaft. Wisst ihr, was das ist? Das ist mühsamste Kleinst-Kleinstarbeit. In einem Brief, wird eine Idee, ein Zitat. Wo kommt das her? Aha! Da ist das das erste Mal beschrieben. Gibt es das vorher schon? Der bezieht sich auf den. Aha! Das muss ich nachweisen. Fußnote zu diesem Brief. Die nächste Geschichte. Ach, da kommt noch was in diesem Brief! &#039;&#039;&#039;Eine unglaublich mühsame Kleinst-Kleinstarbeit,&#039;&#039;&#039; die dieser Student da macht. Und er ist wirklich in der Lage, innerhalb von einem halben Jahr einen 500-Seiten-Band zum Druck zu geben. Der erste von sechs Bänden. Und die Fachwelt schreit: Juhu, wow! Das ist sehr ordentlich gemacht. Das eröffnet uns noch ganz andere... Da lernen wir Quellen und Sachen kennen, die wir von Goethe gar nicht gewohnt sind. Und jetzt scheint irgendwie eine Laufbahn vorgezeichnet. Das könnte ein Wissenschaftler werden, der auch bald vielleicht Professor werden kann. Mit sowas ist man doch irgendwie als ganz junger Kerl ein gemachter Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt wieder etwas, was ich euch vorlesen möchte, was direkt damit zusammenhängt, was eben noch mal mit diesem Problem der Zeit zu tun hat. Kleinen Moment, ich muss es erst finden. Es schreibt ihm Herr Kürschner. Und Herr Kürschner ist derjenige Verleger dieser Goethe-Gesamtausgabe. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Sehr geehrter Herr, Sie werden wohl unschwer erraten, was mir heute wieder die Feder in die Hand zwingt. Zwei Jahre sind es in der nächsten Zeit, dass ich auf meine wiederholten Mahnungen das erste Telegramm von Ihnen erhielt: Manuskript folgt bestimmt Sonnabend. Es sind seither 87 Wochen vergangen und mindestens vier ganz gleichlautende Telegramme auf meine Mahnungen an mich gekommen. Von dem letzten Band der naturwissenschaftlichen Schriften aber noch kein einziges Blatt Manuskript.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ein Mensch, der ganz offensichtlich Probleme hat, seine Dinge irgendwie zeitlich auf die Reihe zu kriegen. Und solche Briefe gibt es zahlreiche. Dieser Mann überfordert sich gnadenlos. Und während er diese Goethe-Arbeit endlich irgendwann zu Ende kriegen will, macht er nebenbei &#039;&#039;&#039;andere Herausgeberschaften&#039;&#039;&#039;, ganze &#039;&#039;&#039;sechsbändige Ausgaben von berühmten Schriftstellern&#039;&#039;&#039; und alles mögliche andere. Und ist immer im Konflikt mit diesem Zeitmaß, nicht? Also man muss sich das wirklich vorstellen. Ich schicke ein Telegramm weg, ein Telegramm, nicht einen Brief. Ich kriege einen Brief: Also schreiben Sie doch endlich mal fertig! Dann schickt man ein Telegramm an den Verleger und sagt: Ja, kommt sofort am Samstag. Und dann sind es zwei Jahre. Das muss man wirklich sich auf der Zunge zergehen lassen. Wir müssen mal das Fenster aufmachen. Ich glaube, ihr seid ein bisschen unterlüftet. Also diese Verzögerung. Und jetzt muss ich noch von dieser ersten Zeit  ein paar Sachen noch erzählen, die sehr wichtig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42 ===&lt;br /&gt;
Er lernt jetzt mit 23, 24 überhaupt so richtig den Genuss am gesellschaftlichen Leben kennen. Vorher hat er eigentlich in armseligen Verhältnissen, sehr ehrgeizig und sehr mit seiner Innenwelt, so wie ich das versucht habe zu beschreiben, beschäftigt, gelebt. Und jetzt interessiert ihn eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gesellschaftliche&#039;&#039;&#039;. Und er liebt das so, das ist auch ein bisschen typisch für Steiner, das Exzessive. Also was wir jetzt bei der Verzögerung so hatten, das tritt da auf bei dem Lieben der Gesellschaftstätigkeit oder das Leben in der Gesellschaft, im Austausch mit anderen. Das gipfelt darin, &#039;&#039;&#039;dass er am Ende seines Studiums für zwei bis drei Jahre eigentlich in einem Café wohnt. Er lässt sich sogar die Post dahin schicken&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;sein erstes großes, schwieriges philosophisches Werk entsteht in einem Café.&#039;&#039;&#039; Er hat gar keine eigene Wohnung, kein eigenes, irgendwo ein Zimmer, ein unbeheiztes Zimmer. Das macht ihm gar nichts. Der ganze Lärm, er liebt das, mitten in diesem Café in einer Ecke ein Tischchen zu haben, wo die Leute sich mit da hingesetzt haben und so weiter. Also auf einmal ist dieser Mann, in dem &#039;&#039;&#039;Café Griensteidl,&#039;&#039;&#039; da gibt es auch ein Bild, kann man sich auch da drüben angucken, wie zu Hause in dem gesellschaftlichen Leben und genießt das in Wien. Ist bekannt mit allen möglichen Künstlern, auch sehr schrägen Typen. Und tauscht sich aus. Und er schwimmt sozusagen plötzlich in diesem gesellschaftlichen Leben. Immer arm, immer wahnsinnig überlastet, macht viel zu viel und immer hinter der Zeit der Aufgaben, die er eigentlich versprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt diese Sache mit der Goethe-Herausgabe in das fünfte oder sechste Jahr. Er muss eigentlich die Sache mal irgendwie fertig kriegen. Und so kommt es, dass er nun endlich 89, also fast zehn Jahre, ja, acht Jahre nach Beginn dieser Goethe-Arbeit wird ihm deutlich, es hilft alles nichts, ich muss da nach Weimar, in das Archiv. Und das kriege ich auch nicht mit einmal Reisen. Er reist da einmal hin und arbeitet da. Und merkt dann, ich muss da sein, ich muss da wirklich alles studieren. Die letzten Bände kriege ich nur mit diesen unglaublich vielen Unterlagen da hin. Ich muss dort leben. Und das tut ihm weh, sich von Wien - endlich ist er sozusagen in einer Welt zu Hause - davon zu trennen, um dann &#039;&#039;&#039;nach Weimar zu ziehen.&#039;&#039;&#039; Und dieser Umzug, der passiert dann, ja, 89/90. Und dieser Umzug ist schmerzlich für ihn. Und dem geht aber eben voraus, nicht nur in Wien &#039;&#039;&#039;die ersten Veröffentlichungen dieser Goetheschen naturwissenschaftlichen Schriften&#039;&#039;&#039;, sondern er ist jetzt auch mit sozusagen einem eigenen philosophischen Ansatz aus dieser Goethe-Arbeit, eigentlich aus diesem, was ich vorhin vorgelesen habe, den Goethe mit Goethes Gedanken verstehen lernen, beschäftigt. Und bringt dann ein Buch hervor. Ich will gerade den Originaltitel, dass ich es nicht falsch/ Sekunde. Ja, schade, ich habe es hier grad nicht ordentlich. Also ich muss es auswendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58 ===&lt;br /&gt;
Er versucht also, die Weltanschauung Goethes zusammenzufassen. Und es klingt so, als würde es eine reine rezipierende Arbeit sein, die jetzt nur diesen Goethe-Geist fasst. Das ist aber gar nicht der Fall. Und für jeden, der mit Landwirtschaft und Anthroposophie zu tun hat, ist es ein äußerst lesenswertes Büchlein. Und besonders schön ist darin in dem hintersten Kapitel etwas, wo er einen &#039;&#039;&#039;Wissenschaftsbegriff&#039;&#039;&#039; versucht zu fassen, &#039;&#039;&#039;wie kann man eigentlich Erkenntnis vom Unorganischen und vom Organischen bekommen&#039;&#039;&#039;? So unterscheidet er das. Wir würden heute sagen, von den Naturwissenschaften und den Lebenswissenschaften. Und da bringt er die erste eigene wunderbare Theorie oder Formulierung, &#039;&#039;&#039;der Typus&#039;&#039;&#039;. Er sagt, wenn man das Leben verstehen will, zum Beispiel der Pflanzen, dann muss man etwas entwickeln, was nicht das Ideal ist oder der übergeordnete Begriff und auch nicht die Wahrnehmung, sondern etwas, worin alle Pflanzen sind und was aber doch nichts Konkretes ist. &#039;&#039;&#039;Man muss verstehen, der Typus des Pflanzenseins überhaupt.&#039;&#039;&#039; Und dieser &#039;&#039;&#039;Typus-Gedanke&#039;&#039;&#039;, der ist bei Goethe nicht so ausformuliert, sondern den holt er, er lässt sich wie anregen dazu, aber das ist eine seiner &#039;&#039;&#039;ersten selbstständig formulierten, originären philosophischen Erkenntnisse.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite ist, wenig später kommt eine eigene &#039;&#039;&#039;Dissertationsschrift:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wahrheit und Wissenschaft&#039;&#039;&#039;. Und das führt nun zu einer eigenen, selbst formulierten &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie.&#039;&#039;&#039; Und das Wesentliche dieser Erkenntnistheorie, das kann man natürlich kaum so einfach zusammenfassen, aber ich fasse eins raus, was mir wesentlich erscheint, das ist diese &#039;&#039;&#039;Idee:&#039;&#039;&#039; Ich bin eigentlich ganz sicher, dass ich bin und ich bin eigentlich ganz sicher, dass etwas ist, nur in meinem &#039;&#039;&#039;Denken.&#039;&#039;&#039; Indem ich mit meinem Denken einen Begriff bilde von etwas und diesen Begriff ins Verhältnis setze zu dem, was ich wahrnehme, kann ich mich eigentlich überhaupt begründen. Und dieser schwierige Akt einer sicheren inneren Begründung, den nennt er die &#039;&#039;&#039;Grundlage einer Freiheitsphilosophie.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38 ===&lt;br /&gt;
Und so kommt dann 93 in der Weimarer Zeit diese &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit&#039;&#039;&#039; das erste Mal heraus. Und für viele ist es völlig unverständlich, wie das mit der späteren Anthroposophie zusammenhängt. Und er betont aber auch später immer wieder, auch noch vierzig Jahre später, &#039;&#039;&#039;ein zentrales Werk, um überhaupt die Anthroposophie zu verstehen.&#039;&#039;&#039; Und so muss man eigentlich jedem von euch sagen: Studiert das mal! Das ist spannend. Das ist sauanstrengend. Das muss man zu zweit oder zu dritt machen. Aber da kann man innere Erlebnisse haben, die völlig neutral und völlig, ja, auch ohne sozusagen das, was die Anthroposophie dann alles bringt, ist, sondern die man wirklich aus dem klaren Bedenken entwickelt, entwickeln kann. Und die einen führen &#039;&#039;&#039;zu einem sicheren Erkennen auch von nicht Sinnlichem.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner ist dann 1895 immer noch in Weimar, lernt eine &#039;&#039;&#039;Frau&#039;&#039;&#039; kennen, die Witwe ist und die vier Kinder hat und genießt es, bei ihr einzuziehen und sich mit ihr zu verbinden, auch ihr zu helfen mit den Kindern. Ist froh sozusagen, irgendwo in einem Haushalt zu sein. Und liebt diese Frau, &#039;&#039;&#039;heiratet&#039;&#039;&#039; sie später dann auch. Trennt sich aber ungefähr zehn, zwölf Jahre später. Sie geht auch ganz andere Wege. Und sie stirbt auch lange vor ihm. Das gehört auch zu dieser Weimarer Zeit. Ja. Jetzt muss ich mal gucken. Das Letzte vor der Pause. Ja, das wollte ich euch zeigen. Das war jetzt alles sehr ernst, was ich erzählt habe. Und so ernst ist Steiner nicht. Das ist so schwierig, den Humor zu fassen. Und vielleicht gelingt mir das ein bisschen hiermit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43 ===&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Fragebogen&#039;&#039;&#039;, den er ausfüllt 92, in der Weimarer Zeit. Und dieser Fragebogen, damals war das so ein Spiel. Und ich lese den einfach mal vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Da konnte man oben ein Motto schreiben. Und da schreibt er: &#039;&#039;&#039;An Gottes Stelle der freie Mensch!!!&#039;&#039;&#039; Das ist sein Motto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Und dann kommt als erstes die nächste Frage: Deine Lieblingseigenschaft am Manne: &#039;&#039;Energie&#039;&#039;. Deine Lieblingseigenschaft am Weibe: &#039;&#039;Schönheit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsbeschäftigung? Und jetzt, das ist ein Goethe-Zitat: &#039;&#039;Sinnen und Minnen&#039;&#039;. Das ist eine ganz tolle Sache. Goethe hat ja das gepflegt, dass er die Dinge besonnen hat und regelrecht innerlich geliebt hat. Dieses sich zurückziehen und in so einem Inneren bearbeiten. Da kommt dieser Begriff her. Und das wiederholt er hier gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Idee vom Glück? &#039;&#039;Sinnen und Minnen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welcher Beruf scheint dir der beste? Das ist jetzt interessant. &#039;&#039;Jeder, bei dem man vor Energie zugrunde gehen kann.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wer möchtest du wohl sein, wenn nicht du? &#039;&#039;Friedrich Nietzsche kurz vor dem Wahnsinn.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wo möchtest du leben? &#039;&#039;Das ist mir gleichgültig&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wann möchtest du gelebt haben? &#039;&#039;In Zeiten, wo etwas zu tun ist.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Idee, vom Unglück? &#039;&#039;Nichts zu tun zu wissen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Hauptcharakter. &#039;&#039;Den weiß ich nicht.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsschriftsteller? Nietzsche, &#039;&#039;&#039;Hartmann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; - Also er beschäftigt sich gerade ganz offensichtlich in der Zeit massiv mit &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039;. Und er hat dann das riesige Glück, ungefähr drei Jahre, vier Jahre nach diesem, 96 oder 97 hat er die Chance, den damals dann schon umnachteten Nietzsche besuchen zu können, weil er von dessen Schwester so als Nebenjob zu dieser Goethe-Geschichte gefragt wird, ob er eine &#039;&#039;&#039;Nietzsche-Ausgabe&#039;&#039;&#039; machen möchte. Und da hat er die riesige Chance, diesen völlig abwesenden Nietzsche zu treffen. Und schildert das, wie er unglaublich gerührt ist von dieser unglaublichen Stirne und diesem wunderschönen rosa Gesicht. Wie der Nietzsche da so auf dem Sofa lag und ihn wahrnahm und doch nicht wahrnahm, völlig schwieg. Und dieser wunderschöne Schnurrbart und die noch braunen Haare. Und zwei Jahre später war Nietzsche tot. Also der schon völlig nicht mehr ansprechbare Nietzsche, den er da - das war für ihn eine ganz großes Erlebnis. Und er schreibt dann auch ein Buch. &#039;&#039;&#039;Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit&#039;&#039;&#039;. Also er beschäftigt sich mit so etwas. Und nebenbei wird dann einfach ein Buch formuliert. Also Nietzsche kurz vor dem Wahnsinn, das wäre, wenn er jemand anders sein möchte. Wo möchtest du/ Ach, das habe ich schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Lieblingsmaler oder -Bildhauer? Das ist auch interessant. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michelangelo&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; Und das kann ich gerade nicht lesen. &#039;&#039;&#039;Rembrandt&#039;&#039;&#039; vielleicht, irgendwas mit R. Weiß ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingskomponist? &#039;&#039;Beethoven&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsfarbe oder Lieblingsblume? &#039;&#039;Violette Herbstzeitlose&#039;&#039;. Da sieht man, wie verrückt er da irgendwie war, nicht? Also das hat man als Spiel gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsheld in der Geschichte? Das ist auch toll. &#039;&#039;Attila oder Napoleon oder Cäsar&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Und Lieblingsheldin in der Geschichte? &#039;&#039;Katharina von Russland.&#039;&#039; Also alles ja ziemlich brutale Figuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingscharakter in der Poesie? &#039;&#039;Prometheus.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsname? &#039;&#039;Radegunde&#039;&#039;. Das mögen die Frauen entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welchen geschichtlichen Charakter kannst du nicht leiden? &#039;&#039;Die Schwachen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welchen Fehler würdest du am ehesten entschuldigen? &#039;&#039;Alle, wenn ich nicht begreifen kann oder alle, die man begreifen, nicht begreifen kann.&#039;&#039; Entschuldigung! Das müsste ich nachgucken. Dauert zu lange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine unüberwindliche Abneigung? Das ist auch wichtig. &#039;&#039;Pedanterie und Ordnungssinn&#039;&#039;, unüberwindliche Abneigung. Was stößt dich so richtig ab? Pedanterie und Ordnungssinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wovor fürchtest du dich? &#039;&#039;Vor Pünktlichkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsspeise und Lieblingstrank? &#039;&#039;Frankfurter Würstchen und Cognac und schwarzer Kaffee.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Temperament? &#039;&#039;Wandelbarkeit.&#039;&#039; So ein Spiel, nicht? Ist irgendwie halb Humor und halb Ernst. Da merkt man irgendwie was von der Person. Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt noch ein kleines Dokument. Ich habe jetzt auch vieles übersprungen, weil wir einfach schon mit der Zeit so weit sind, was jetzt noch zu dieser ersten Lebensphase dazugehört. Er zieht eben dann 99 nach &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039;. Die Goethe-Sache ist endlich fertig. Und er verkehrt in Berlin mit allen möglichen verrückten Leuten und Anarchisten und Sozialisten und so weiter. Davon werde ich dann nach der Pause ein bisschen erzählen. Und in einem Buch, er schreibt immer alles Mögliche auf, hat wahnsinnig viel Zettel hinterlassen. Und in einem seiner Bücher aus dieser Zeit hat mein Freund, dieser Walter Kugler, eben diesen Zettel gefunden. Von denen gibt es viele, solche Zettel. Und da macht er einfach &#039;&#039;&#039;so eine Art Haus-Kassenbuch&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wofür gibt er sein Geld aus? 1:11:52 ===&lt;br /&gt;
Was immer knapp war. Und das ist wunderschön. Ungefähr um 1900, vielleicht 1899 oder 1900. Und da sind jetzt immer so Tage, nicht? 29.8., 30.,1.9., 2.9., 3.9., 4.9. Und dann geht das: Zigaretten 35, Kaffee 35, eine Fahrt 20, immer Pfennige. Ein Abend, die Kommenden, das wissen wir, das ist so ein Club, das waren so Philosophen, die alles Mögliche diskutiert haben, da hat er irgendwie was ausgeben 85. Dann wieder eine Fahrt, 40. Rosinen, Zigaretten, Zigaretten, Kaffeefahrt, Bettler. Das hat mich so gerührt an dieser Sache. Deshalb habe ich euch das groß kopiert und hier mitgebracht. Das finde ich so unglaublich. Dann, Anna, das ist seine Frau, sechs Mark. Da hat er irgendwie Geld gekriegt und hat er ihr weitergegeben. Zigaretten, Briefmarken, Kaffee, Zigaretten, Rosinen, Zigaretten, Kaffee, Rosinen, Fahrt. Zeche, Zeche und das kann ich grad im Moment nicht lesen. Da unten weiß ich jetzt gerade nicht. Dann wieder eine größere Summe, das sind immer die vollen, die Mark-Beträge. Anna Haushalt, sozusagen für seine Frau, Zigaretten, Kaffee, Fahrt, Fahrt, Fahrt. Und so weiter. Ja? Da guckt man doch auch eigentlich in so eine Persönlichkeit, in so Verhältnisse. Herzlichen Dank fürs Zuhören bis hierher! Wir machen jetzt 7,5 Minuten Pause, dass ihr euch einmal die Füße vertreten könnt. Und ich habe dann den schweren Vornamen nicht länger als eine Stunde noch, den zweiten Teil dieser Biografie. Bis gleich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der Biografie von Rudolf Steiner Teil 2 ==&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21 ===&lt;br /&gt;
Ja, in diesem zweiten Teil von 1900 bis 1925 geht es eigentlich vor allem um die &#039;&#039;&#039;Entwicklung der Anthroposophie&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft,&#039;&#039;&#039; wie Rudolf Steiner das immer wieder betont. Und ich möchte aber doch den ersten Teil zuvor noch einmal zusammenfassen. Wir haben eigentlich einen Menschen vor uns, der &#039;&#039;&#039;eine ganz außergewöhnliche Natur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat, seit Kindheit an&#039;&#039;&#039;. Und der eben wahnsinnig &#039;&#039;&#039;begabt&#039;&#039;&#039; ist. Und der auch in gewisser Weise viel Glück hat, indem er eben mit 21 diese für ihn eigentlich viel zu große &#039;&#039;&#039;Goethe-Aufgabe&#039;&#039;&#039; zugesprochen bekommt. Der sich daran unglaublich abarbeitet. Ich habe das auch vorgelesen, wie er das selber später einschätzt. Der dann &#039;&#039;&#039;im Alter um die 30&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tätiger Philosoph&#039;&#039;&#039; wird, mit eigenen Büchern hervortritt. Ich habe nur einige genannt. Und doch ist, wenn man so die ganzen Daten durchguckt der 90er Jahre, diese &#039;&#039;&#039;Weimarer Zeit&#039;&#039;&#039; und dann auch der beginnenden &#039;&#039;&#039;Berliner Zeit&#039;&#039;&#039;. Man weiß eigentlich nicht, was will er, &#039;&#039;&#039;wo will er eigentlich hin&#039;&#039;&#039;, was strebt er eigentlich an? Er arbeitet &#039;&#039;&#039;unglaublich fleißig&#039;&#039;&#039;, wahnsinnig viel, &#039;&#039;&#039;ist immer knapp bei Kasse&#039;&#039;&#039;, interessiert sich für alles Mögliche. Aber was will er eigentlich? &#039;&#039;&#039;Wofür steht er eigentlich?&#039;&#039;&#039; Um was geht es eigentlich? Das bleibt offen. &#039;&#039;&#039;Er hat sozusagen philosophisch eine ganz klare Position erarbeitet.&#039;&#039;&#039; Aber wofür sozusagen sein Leben? Will einen Lehrstuhl haben? Will er Professor werden? Aber dann verhält er sich auch dafür nicht entsprechend. Es ist eigentlich nicht deutlich. Will er philosophischer Schriftsteller werden? Da geht er auch nicht geradlinig drauf zu. Das ist die große Frage. Und er taucht mit einem gewissen Genuss und einer ihm typischen totalen Überarbeitung in dieses &#039;&#039;&#039;Berliner Leben um 1900&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berlin, um 1900, Schmelztiegel der Kultur&#039;&#039;&#039;, ein Ort, an dem unglaublich viele verschiedene Richtungen zusammenkommen, wo es knistert. Und da kommt nun die Bekanntschaft mit den &#039;&#039;&#039;Sozialisten Liebknecht und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rosa Luxemburg&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja nun gerade heute, in diesen Tagen dieses, dass &#039;&#039;&#039;wir hundert Jahre den Mord an Rosa Luxemburg eigentlich zu gedenken haben&#039;&#039;&#039;. Und das möchte ich schon auch deutlich tun. Rosa Luxemburg ist nicht nur eine Frau, die eine geniale Frau ist, die diesen &#039;&#039;&#039;Sozialismus&#039;&#039;&#039; mit auf die Welt bringt. Und dieser tollste Spruch von ihr:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Freiheit ist immer zunächst die Freiheit des anderen.&#039;&#039;&#039; Wahnsinnig, groß. Und sie ist mit Liebknecht daran beteiligt, Rudolf Steiner in die sogenannte &#039;&#039;&#039;Arbeiter-Bildungs-Schule&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in Berlin zu holen&#039;&#039;&#039;. Und sie ist auch von den Sozialisten die, die am längsten mit dem Steiner und am tiefsten eigentlich einen Kontakt hat. Und da gibt es einen richtigen &#039;&#039;&#039;Briefwechsel&#039;&#039;&#039;, zwei Persönlichkeiten, die sich da berühren und schätzen gegenseitig. Er kommt in diese Arbeiter-Bildungs-Schule. Und die ist nun ganz geprägt von dem Sozialismus. Man hat diese &#039;&#039;&#039;Proletarierklasse&#039;&#039;&#039;, die entwurzelte Klasse, das haben wir ein bisschen angesprochen, die aus der Landwirtschaft Herauskatapultierten und damit irgendwie jeder Verbindung entäußerten Gesellschaftsgruppe. Die zwölf Stunden am Tag arbeiten. Die so arm sind, dass sie noch nicht mal mit der Straßenbahn oder so zur Arbeit fahren können, sondern meistens eben noch eine halbe Stunde, Stunde zu ihrer Fabrik laufen. Und die entwurzelt sind. Die eigentlich nicht wissen, wo das Leben sie sozusagen weiterhin hinbringt. Die ganz in dieser Abhängigkeit sind von den Eignern der jeweiligen Firmen und die sich nun zusammenschließen, &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftsbewegung&#039;&#039;&#039;, die verboten waren und so weiter. Und jetzt irgendwann dieser &#039;&#039;&#039;Zündfunke Bildung&#039;&#039;&#039;. Bildung, Bildung, Bildung ist das Einzige, was befreit. Und da die Geburt der Arbeiter-Bildungs-Schulen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26 ===&lt;br /&gt;
Und die Arbeiter-Bildungs-Schulen muss man sich so vorstellen, dass nach eben so einem 11-, 12-, 13-Stunden-Tag man dann abends noch zur Schule wanderte und sich da in einen Vortrag setzte. Und das schreibt Steiner auch, das passierte schon häufiger, dass da auch der eine oder andere dann einschlief. Also es musste schon auch ein spannender Unterricht gegeben werden, wenn das gut gehen sollte. Und Steiner, es ist auch typisch für Rudolf Steiner, er wird da gefragt und er sagt eigentlich sofort ja. Aber er macht eine einzige Bedingung. Und diese &#039;&#039;&#039;Bedingung&#039;&#039;&#039; ist, er möchte &#039;&#039;&#039;nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen&#039;&#039;&#039;. Sondern &#039;&#039;&#039;er möchte die totale Freiheit haben, alles das vorzubringen, was er für richtig hält.&#039;&#039;&#039; Und erstaunlicherweise stimmen die zu. Weil der Steiner ist politisch nicht greifbar. Er ist auf der einen Seite mit den &#039;&#039;&#039;Anarchisten&#039;&#039;&#039; verbunden, trifft sich einmal in der Woche mit denen in einer bestimmten &#039;&#039;&#039;Kneipe&#039;&#039;&#039;. Da heißt der Tisch, an dem sie sich sammeln, der hat schon so ein Schild, der heißt Verbrecher-Tisch. Also da ist er wirklich mit Leuten zusammen, die sozusagen ganz knallhart an der Grenze der Legalität operieren. Und auf der anderen Seite ist er auch mit sehr gediegenen &#039;&#039;&#039;Kräften in der politischen und vor allem gesellschaftlich-kulturellen-künstlerischen Welt&#039;&#039;&#039; unterwegs. Und &#039;&#039;&#039;man kann ihn auch politisch nicht einordnen und fassen.&#039;&#039;&#039; Und dennoch haben die diese Idee, den da zu engagieren.  &lt;br /&gt;
Und er macht das wahnsinnig gerne und wahnsinnig liebevoll. Und es ist uns ein wunderschöner Bericht überliefert aus dieser Zeit. Er fängt das an, ich glaube, mit einem &#039;&#039;&#039;Geschichtsunterricht&#039;&#039;&#039;. Und binnen kurzem unterrichtet er &#039;&#039;&#039;ganz verschiedene Fächer&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;macht er fast zehn Jahre lang&#039;&#039;&#039;. Und da gibt es nun einen Bericht. Und zwar ist ja der &#039;&#039;&#039;Tag der Arbeit, der 1. Mai&#039;&#039;&#039; natürlich ein sehr wichtiger für so eine Bewegung. Und da kann man nun einen Ausflug machen. Es ist eben Frühling und man zieht raus und macht einen Ausflug. Und da haben wir nun einen wunderschönen Bericht. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Dann lagerten wir im Walde im hohen Grase bis zur hereinbrechenden Dunkelheit. Die Mitglieder des jüdischen Arbeiterbundes für Polen und Litauen, die sich in allen Unternehmungen beteiligten und trotz ihrer unbedingten Einstellung zu den marxistischen Lehren zu den treuesten Anhängern Steiners gehörten, führten uns ihre heimatlichen Tänze vor und sangen ihre etwas schwermütigen revolutionären Lieder aus den Kämpfen gegen das zaristische Russland. &amp;quot;Unsterbliche Opfer - ihr sanket dahin&amp;quot;. Oder das aufrührerische &amp;quot;Auf die Barrikaden, ihr Arbeitervolk!&amp;quot; Einmal lockte ihr Gesang zwei Gendarmen an, die uns aber unbehelligt ließen, da die uns geläufigen Übersetzungen nicht weiter bekannt waren. Steiner lagerte dann mitten unter uns. Wir unterhielten uns. Und wir fragten ihn aus über Bücher und Theater, über alte und neue und neueste Literatur. Es mochten die griechischen Dichter und Philosophen sein, Ägypter, Chinesen, Inder, die Weisheiten des Konfuzius und des Laotse. Oder der im Pergamonmuseum aufgebaute Altar aus Kleinasien. Émile Zola oder Stefan George. Er erklärte uns die Blüten im Grase, die Farnkräuter, die herumschwirrenden Insekten. Als wir glaubten, eine Raupe des Tagpfauenauges gefunden zu haben, konnte er uns sagen, dass es die eines Ligusterschwärmers sei. Und er gab uns eine genaue Beschreibung der beiden mit all ihren Farben und Zeichen. Steiner kam uns vor wie ein Silo, bis oben gefüllt mit dem Wissen der Welt.&amp;quot;&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die Welt der Adeligen und Reichen 0:09:57 ===&lt;br /&gt;
Ja, so viel vielleicht bis zu diesem Punkt 1900. Und jetzt passiert &#039;&#039;&#039;etwas ganz Wichtiges&#039;&#039;&#039; für ihn. Im September 1900 wird er eingeladen von einer Gruppe, mit der er normalerweise überhaupt nicht verkehrt, mit der er gar keine Beziehung hat. Und die kann ich ein bisschen schildern, weil ich selber, meine Großmutter aus solchen Verhältnissen stammt und mir viel davon erzählt hat - &#039;&#039;&#039;adlige, reiche, wohlhabende Menschen&#039;&#039;&#039;, die auch nicht sozusagen täglich einem handwerklichen oder kräftezehrenden Beruf nachgehen mussten. &#039;&#039;&#039;Adlige, die ein Stadtschloss besaßen&#039;&#039;&#039; in Berlin. Adlige, die die &#039;&#039;&#039;Kultur pflegten&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;viele Sprachen konnten&#039;&#039;&#039;, die up to date sein wollten in der &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;. Adlige, die die &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; pflegten, &#039;&#039;&#039;die einen großen Salon hatten&#039;&#039;&#039;, die einen &#039;&#039;&#039;Flügel&#039;&#039;&#039; hatten, in die abends der &#039;&#039;&#039;Diener mit dem Livrée&#039;&#039;&#039; und dem Handtuch mit dem Fruchtkorb hineingefahren kam. Eine Welt, die Steiner völlig unbekannt war. Und da gibt es nun solche Leute, die einer &#039;&#039;&#039;spirituellen Richtung im Indischen, Richtung der Theosophie&#039;&#039;&#039; angehören und die irgendwie gehört haben, &#039;&#039;&#039;dieser Mann hat was Interessantes über Nietzsche zu erzählen.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24 ===&lt;br /&gt;
Und sie laden ihn ein, ein Vortrag in dieser &#039;&#039;&#039;Teegesellschaft.&#039;&#039;&#039; Nicht? Man trifft sich nicht abends, sondern man hat auch Zeit am Nachmittag. Man kann auch nachmittags um vier eine Teegesellschaft pflegen. Und zu so einer Teegesellschaft lädt man sich doch interessante Leute ein. Und so lädt man sich diesen Philosophen ein, diesem schrägen, bunten Hund. Und lässt sich vortragen über Nietzsche. Und da möchte ich euch nun vorlesen, wie Steiner selber diese Sache beschreibt.  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es war dies die Zeit, in der ich durch &#039;&#039;&#039;Gräfin und Graf Brockdorff&#039;&#039;&#039; aufgefordert wurde, an einer ihrer allwöchentlichen Veranstaltungen einen Vortrag zu halten. Bei diesen Veranstaltungen kamen Besucher aus allen Kreisen zusammen. Die Vorträge, die gehalten wurden, gehörten allen Gebieten des Lebens und der Erkenntnis an. &#039;&#039;&#039;Ich wusste von alledem nichts.&#039;&#039;&#039; Bis ich zu einem Vortrag eingeladen wurde. Kannte auch die Brockdorffs nicht, sondern hörte von ihnen zum ersten Mal. Als Thema schlug man mir eine &#039;&#039;&#039;Ausführung über Nietzsche&#039;&#039;&#039; vor. Diesen Vortrag hielt ich. Nun bemerkte ich, dass innerhalb der Zuhörerschaft Persönlichkeiten &#039;&#039;&#039;mit großem Interesse für die Geistwelt&#039;&#039;&#039; waren. Ich schlug daher, als man mich aufforderte, einen zweiten Vortrag zu halten, das Thema vor: &#039;&#039;&#039;Goethes geheime Offenbarung&#039;&#039;&#039;. Und in diesem Vortrag wurde ich in Anknüpfung an das &#039;&#039;&#039;Märchen von Goethe&#039;&#039;&#039; ganz esoterisch. Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, &#039;&#039;&#039;in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können.&#039;&#039;&#039; Nachdem ich bisher in meiner Berliner Zeit durch die Verhältnisse gezwungen war, das Geistige nur durch meine Darstellung durchleuchten zu lassen.&amp;quot;&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist der entscheidende &#039;&#039;&#039;Wendepunkt&#039;&#039;&#039;, mit 39. Dieser Philosoph, wo man nicht weiß, wo er eigentlich hingehört, was er eigentlich will, der alles mögliche macht, der in verschiedensten &#039;&#039;&#039;Gruppierungen unterwegs&#039;&#039;&#039; ist, der eine Zeitschrift herausgibt - &#039;&#039;&#039;die Deutschen Dramatischen Blätter für die Bühnen&#039;&#039;&#039; - wo also alle zwei Wochen Bücher und neue Schauspiele, Theaterstücke besprochen werden usw. Der erlebt in dieser adligen, in dieser, ja, ein bisschen Upperclass -mäßigen Veranstaltung: Das sind Menschen, die würden das verstehen, was ich eigentlich immer nicht ausdrücken kann. Und das ist für ihn ein Schlüssel. Und jetzt kommen da nach diesem Vortrag über das &#039;&#039;&#039;Goethesche Märchen&#039;&#039;&#039; sofort Leute, Frauen vor allem, die dann für 25 Jahre für ihn entscheidend werden. Und es hört sofort gar nicht mehr auf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Interesse dieser sehr gebildeten, relativ freien, aber auch konservativen Menschen an einem Spirituellen ermöglicht es Steiner, mehr und mehr Vorträge zu halten 0:14:29 ===&lt;br /&gt;
Aus dem ersten &#039;&#039;&#039;Vortrag über Nietzsche&#039;&#039;&#039; kommt dieser zweite, und nach dem zweiten bittet man ihn gleich um eine &#039;&#039;&#039;Serie von 30 Vorträgen&#039;&#039;&#039;, den ganzen Winter durch. Die Leute spüren sofort, da ist etwas, was eine &#039;&#039;&#039;unglaubliche Substanz&#039;&#039;&#039; ist, die bisher gar nicht erschlossen ist. Und da kommt von beiden Seiten etwas zusammen. Da kommt eben &#039;&#039;&#039;das Interesse&#039;&#039;&#039; dieser, ja, sehr gebildeten, relativ freien, aber auch konservativen Menschen &#039;&#039;&#039;nach einem Spirituellen.&#039;&#039;&#039; Und es kommt für ihn die Möglichkeit, endlich das aussprechen zu können, &#039;&#039;&#039;was in seiner Seele scheinbar schon lange lebt&#039;&#039;&#039; und er es bisher nicht für aussprechbar bisher hielt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft. Gründung und Aufbau der Deutschen Theosophischen Gesellschaft 0:15:14 ===&lt;br /&gt;
Und so ist nach einem halben Jahr, arbeitet er bereits die, sagen wir mal, Wintervorträge dieser &#039;&#039;&#039;Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; auf. Und ein knappes Jahr später erscheint bereits diese erste Vorlesungsreihe als &#039;&#039;&#039;Buch&#039;&#039;&#039;. Und das geht die nächsten Jahre so fort. Er behält zwar noch den Kontakt zu all den anderen Clubs und Vereinigungen, in denen er da so verwurschtelt ist. Aber zunehmend legt er sozusagen sein ganzes Gewicht auf diese &#039;&#039;&#039;Darstellung einer geistigen Welt&#039;&#039;&#039; in in diesen &#039;&#039;&#039;theosophischen Kreisen&#039;&#039;&#039;. Und nach kurzem, nach zwei Jahren ist es so weit, dass die ihm sagen, ja, also wir sind ja so eine Vereinigung einer indischen Weisheitslehre und die gibt es noch in &#039;&#039;&#039;England&#039;&#039;&#039; und in den &#039;&#039;&#039;Niederlanden&#039;&#039;&#039; und in den USA.  Aber wir wollen eigentlich &#039;&#039;&#039;in Deutschland auch eine Landesgesellschaft&#039;&#039;&#039; begründen. Und da gibt es auch ein paar kleine &#039;&#039;&#039;Interessengruppen in Hannover und Hamburg&#039;&#039;&#039; und so. Und die kamen dann auch, diese Mitglieder aus diesen anderen Städten, ab und zu. Und dann reiste er auch schon mal dahin. Und dann kommt eben diese Bitte: Können Sie nicht als &#039;&#039;&#039;Generalsekretär&#039;&#039;&#039; diese &#039;&#039;&#039;Theosophische Gesellschaft&#039;&#039;&#039; jetzt mit uns zusammen begründen, als &#039;&#039;&#039;Deutsche Theosophische Gesellschaft&#039;&#039;&#039;? Und das dann eigentlich zu ihrem Hauptengagement, zu ihrem Hauptarbeitsfeld machen? Und Steiner ist daran interessiert, obwohl er noch zehn Jahre vorher sehr abfällig über die Theosophen geschrieben hat: hinterwäldlerisch, zurück, rückwärts orientiert und so. Und man versteht das eigentlich nicht.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Die Deutsche Theosophische Gesellschaft hat 1905 bereits 12.000 Mitglieder. Zusammenarbeit mit Marie von Sivers 0:17:13 ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt aber eben wieder dieser typische Nachsatz oder diese &#039;&#039;&#039;typische Einschränkung,&#039;&#039;&#039; wie auch bei der Arbeiter-Bildungs-Schule: Ja, ich mache das. Aber ich mache das nur, &#039;&#039;&#039;wenn ich hier nach meinen Gesichtspunkten unterrichten darf&#039;&#039;&#039;. Ich werde mich nicht einer &#039;&#039;&#039;theosophischen Weltauffassung&#039;&#039;&#039; irgendwie beugen, die irgendwie unlogisch ist oder irgendwelche &#039;&#039;&#039;Dogmen&#039;&#039;&#039; enthält, sondern &#039;&#039;&#039;ich werde aus dem, was ich wahrnehme, berichten und sonst nichts&#039;&#039;&#039;. Und das machen die. Und diese Gesellschaft wird dann innerhalb weniger Jahre riesig. Also da sind schon 1905 12.000 Mitglieder in Deutschland. Und er hat mehrere solcher Vortragszyklen zusammengefasst zu kleinen &#039;&#039;&#039;Schriften&#039;&#039;&#039;. Und er ist eigentlich nonstop unterwegs für diese Gesellschaft mittlerweile. Und er schreibt ständig eine &#039;&#039;&#039;Zeitschrift&#039;&#039;&#039; für diese Gesellschaft und er hat eine, ja, wie kann man das sagen, Freundin, Kollegin, mit der er diese Arbeit zusammen tut. Eine Adlige, eine Halbrussin, halb deutsch, halb Russin, &#039;&#039;&#039;Maria von Sivers&#039;&#039;&#039;, die mit ihm diese Arbeit zusammen macht.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und er schildert eigentlich diesen Mitgliedern, die vermehrt eigentlich schon dieser eher konservativen und eher reichen Gesellschaftsschicht angehören, schildert er eben die &#039;&#039;&#039;spirituellen Hintergründe des Altertums&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Philosophiegeschichte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Menschheitsgeschichte&#039;&#039;&#039;, überhaupt die spirituellen &#039;&#039;&#039;Untergründe des Menschenwesens&#039;&#039;&#039; überhaupt. Und ihr studiert ja im Moment ein bisschen da an der &#039;&#039;&#039;Theosophie&#039;&#039;&#039;, beziehungsweise das kommt jetzt. Und da werdet ihr auch so ein zusammengeschriebenes, sehr verdichtetes Stück &#039;&#039;&#039;dieser ersten Darstellung der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; da lesen. Und jetzt bemühen sich diese Mitglieder, dass er nicht nur der Generalsekretär da der Deutschen Gesellschaft ist, sondern dass er auch auf die &#039;&#039;&#039;internationalen Kongresse&#039;&#039;&#039; geht, der theosophischen Bewegung, nach &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42 ===&lt;br /&gt;
Und das tut er dann auch. Und da merkt man dann schon in dem, wie er darüber schreibt und in dem auch, wie er darüber zu Hause oder in den Vorträgen berichtet und so, dass das brüchig ist, dass &#039;&#039;&#039;das wohl nicht lange gut gehen wird&#039;&#039;&#039;. Dass eben da doch &#039;&#039;&#039;viele Dogmen gepflegt&#039;&#039;&#039; werden. Und dass das über kurz oder lang eben zu einem &#039;&#039;&#039;Crash&#039;&#039;&#039; führen wird. Jetzt will ich vielleicht doch noch mit ein paar Worten diese Gesellschaft und seine Arbeit da beschreiben. Man muss sich also vorstellen - vielleicht dreißig, vierzig sogenannte &#039;&#039;&#039;Zweige der Theosophischen Gesellschaft in Deutschland&#039;&#039;&#039;, als eine Landesgruppierung dieser Gesellschaft. Und in der Regel ist er in diesen Zweigen zum Teil zweimal, zum Teil drei- oder viermal im Jahr. Und er organisiert sich so, dass er in &#039;&#039;&#039;Berlin zwar lebt&#039;&#039;&#039; und auch diese &#039;&#039;&#039;Zeitschrift herausgibt&#039;&#039;&#039; und die meisten &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039; hält, aber zwischendurch immer unterwegs ist, um eben Vorträge in diesen Zweigen dieser Gesellschaft zu halten. Und oft verläuft das so, dass er zunächst einen &#039;&#039;&#039;öffentlichen Vortrag&#039;&#039;&#039; hält. Das tut dieser jeweilige Zweig, diese vielleicht fünfzig, achtzig, hundertzwanzig Menschen, die da so in einer Stadt Mitglieder dieser Gesellschaft sind, die mieten einen großen öffentlichen Saal und &#039;&#039;&#039;er bestimmt ein Thema&#039;&#039;&#039;. Und dann spricht er öffentlich darüber. Dann gibt es vielleicht am Nachmittag vorher oder am nächsten Vormittag oder wie auch immer einen sogenannten &#039;&#039;&#039;Zweigvortrag&#039;&#039;&#039;. Und nun beginnt ungefähr ab 1905, 1906 noch ein drittes Element. Und das ist sehr schwer zu fassen. Auch davon gibt es relativ viel &#039;&#039;&#039;Mitschriften&#039;&#039;&#039;. Das kann man vielleicht so beschreiben, &#039;&#039;&#039;eine Art esoterisch-meditative Unterweisung&#039;&#039;&#039;. Das werden auch die &#039;&#039;&#039;Inhalte der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; eigentlich schon dargestellt. Aber sie haben viel mehr den Charakter, wie man die auch, sagen wir mal, in ein eigenes inneres, ja, pflegendes, meditatives Bewusstsein nimmt. Und das sind dann wenige Mitglieder. Und meistens ist das dann in einem kleinen, extra dafür dekorierten und hergerichteten Raum.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Elemente, die zeichnen eigentlich dann diese Jahre aus, diese Nullerjahre. Dass er da eigentlich ständig unterwegs ist, gleichzeitig schreibt, was er da eigentlich vorbringt, noch mal in verdichteter Form. Und eigentlich, dass der ganze Kosmos des Menschenwesens und der Weltauffassung aus einer geistigen Sicht zur Darstellung kommt. Gleichzeitig kann man von heute aus bemerken, wie er darum &#039;&#039;&#039;ringt,&#039;&#039;&#039; diesen theosophischen Mitgliedern deutlich zu machen, &#039;&#039;&#039;dass es etwas zu tun gibt in der Welt&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten wird das sozusagen 1905 schon an einem wunderschönen Vortrag, den es sich sehr zu lesen lohnt: &#039;&#039;&#039;Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft.&#039;&#039;&#039; Er sagt eigentlich da das alles, was ich euch in vielen, vielen Vorträgen und Büchern und Artikeln und so bringe, das könnt ihr &#039;&#039;&#039;konkret in Bezug auf Erziehung und Schule zu Anwendung bringen&#039;&#039;&#039;. Das kann sozusagen eine bessere Pädagogik ermöglichen, wenn man nicht immer aufs Klein-klein guckt, sondern wenn man den großen Zusammenhang des Menschenwesens anschaut. Und es interessiert kein Schwein in dieser Theosophischen Gesellschaft!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41 ===&lt;br /&gt;
Ungefähr parallel spricht er über &#039;&#039;&#039;medizinische Fragen&#039;&#039;&#039; und packt es wunderbar ein, spricht wunderbare &#039;&#039;&#039;Ausführungen über Paracelsus.&#039;&#039;&#039; Manches von den Dingen, die er dann dort erzählt in den Vorträgen, das ist dann erst fünfzig Jahre später so richtig wissenschaftlich ausgegraben worden. Man staunt manchmal. Er war eben sehr, sehr belesen. Aber er hat dann doch auch an manchen Stellen wirklich &#039;&#039;&#039;sein inneres Auge&#039;&#039;&#039; walten lassen und &#039;&#039;&#039;schildert Dinge, die dann erst später bekannt werden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Theosophie&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Medizin&#039;&#039;&#039;. Und eigentlich will er den dort anwesenden Ärzten sagen: &#039;&#039;&#039;Kommt, lasst uns zusammen eine konkrete praktische Medizin entwickeln&#039;&#039;&#039;. Man kann was machen. Interessiert kein Schwein von den Medizinern.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzige, die das interessiert, die schon 1902 in Berlin auftaucht, ist eine Holländerin. Damals glaube ich noch nicht mal 20, 19, 18. Eine ganz wunderschöne, hübsche junge Frau, die so eine, ja, wir würden heute vielleicht sagen Physiotherapie-Ausbildung hat und die wahnsinnig &#039;&#039;&#039;interessiert ist an Medizin.&#039;&#039;&#039; Und die irgendwie kapiert, dieser Mann, mit dem &#039;&#039;&#039;könnte man etwas entwickeln,&#039;&#039;&#039; was eine neue Medizin mal werden kann. Und er verständigt sich mit ihr. Sie kommt auf ihn zu und sie verständigen sich. Und sie fasst daraufhin den Entschluss, &#039;&#039;&#039;Medizin zu studieren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das geht als Frau 1903 oder 1904 nur in der Schweiz,&#039;&#039;&#039; in Zürich. Und das macht sie. &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, der Frau, der wir eigentlich dann die anthroposophische Medizin zu verdanken haben&#039;&#039;&#039;. Die Einzige. Den ganzen anderen großen theosophischen, interessierten, spirituell interessierten Ärzten, &#039;&#039;&#039;da fällt das nicht auf wirklich fruchtbaren Boden&#039;&#039;&#039;. Und man merkt eigentlich zunehmend, &#039;&#039;&#039;wie er darunter leidet&#039;&#039;&#039;, 1905, 1908, 1909, dass es da irgendwie um die 50.000 Menschen mittlerweile gibt im ganzen deutschsprachigen Raum, bis nach Norditalien, bis in die Schweiz, bis nach Österreich, bis in die Niederlande, die alle wahnsinnig &#039;&#039;&#039;interessiert&#039;&#039;&#039; sind an dieser &#039;&#039;&#039;spirituellen Seite der Welt,&#039;&#039;&#039; die wahnsinnig interessiert sind &#039;&#039;&#039;an ihrer eigenen spirituellen Entwicklung&#039;&#039;&#039; unter Zuhilfenahme von eben &#039;&#039;&#039;Meditationsanleitungen&#039;&#039;&#039;. Es erscheint dieses Büchlein, was wir heute kennen: &#039;&#039;&#039;Wie erlangt man Erkenntnis der höheren Welten,&#039;&#039;&#039; als Aufsatzfolge in der &#039;&#039;&#039;Zeitschrift der Theosophen&#039;&#039;&#039;. Da ist ein reges Leben, ein &#039;&#039;&#039;großes Interesse&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27 ===&lt;br /&gt;
Aber der Motor, &#039;&#039;&#039;der Mann, der das alles auf die Welt bringt&#039;&#039;&#039; und voranbringt, macht eigentlich zunehmend den Eindruck, &#039;&#039;&#039;als wollte er mehr.&#039;&#039;&#039; Und die verstehen, merken das gar nicht. Und später beschreibt er das dann so, dass er sagt: &#039;&#039;&#039;Ja, es war eigentlich durch die Kunst dann möglich, einen Schritt weiter zu gehen.&#039;&#039;&#039; Und zwar insbesondere durch &#039;&#039;&#039;das Drama,&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;das Theater&#039;&#039;&#039;. Und findet eigentlich ein Format, eine Art und Weise, diese Inhalte, &#039;&#039;&#039;diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen&#039;&#039;&#039;, die sogenannten &#039;&#039;&#039;Mysterienspiele.&#039;&#039;&#039; Es hat ein bisschen etwas zu tun auch mit &#039;&#039;&#039;Wagner&#039;&#039;&#039;. Wagner hat ja auch den &#039;&#039;&#039;Parsifal gemacht&#039;&#039;&#039; und nennt es ein &#039;&#039;&#039;Bühnenweihespiel&#039;&#039;&#039;. Hat die &#039;&#039;&#039;Parsifal-Legende&#039;&#039;&#039; umgebaut. Aber auch mit ganz anderen Quellen noch. Und ist vor allem auch eine sehr eigene Sache. Es hängt auch zusammen mit einem Franzosen, den er sehr schätzt und mit dem er sehr im Austausch ist. Den er öfters besucht, der im Elsass lebt, &#039;&#039;&#039;Édouard Schuré&#039;&#039;&#039;, ein deutsch-französischer Schriftsteller, &#039;&#039;&#039;der auch esoterische Texte verfasst&#039;&#039;&#039; und dessen erstes Theaterstück sogar den Anfang macht. Sodass er 1907 in einer Art Sommerspiel in München mit diesen Theosophen zusammen ein solches Stück einübt. Da wird ein Theater, was im Sommer geschlossen ist, gemietet, und es wird so mit Tüchern und Dekoration innen verwandelt. Und da werden &#039;&#039;&#039;Bilder und Siegel aufgehängt&#039;&#039;&#039; und da wird geübt. Und er &#039;&#039;&#039;schreibt&#039;&#039;&#039; eigentlich den theosophischen Interessierten, die da mitspielen, nachts sozusagen &#039;&#039;&#039;die Rolle auf den Leib.&#039;&#039;&#039; Und am nächsten Morgen kriegen sie es als Schriftstück. Und dann wird die nächste &#039;&#039;&#039;Szene geprobt&#039;&#039;&#039;. Und so entsteht innerhalb von zwei, drei Wochen so ein Stück. Und das wird dann aufgeführt, ein, zweimal. Und da kommen dann ganz viele Theosophen aus ganz Deutschland. &#039;&#039;&#039;Das Theater ist knackevoll&#039;&#039;&#039;. Und er hält noch &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039; dazu. Und so ist das so &#039;&#039;&#039;eine Sommer-Festspiel-Event-Situation&#039;&#039;&#039;. Und das finden die ganz toll. Und da wollen die mehr von. Und so schreibt er im nächsten Jahr &#039;&#039;&#039;ein eigenes Stück&#039;&#039;&#039; und das wiederholt sich dann dreimal, sodass dann zum Schluss &#039;&#039;&#039;vier solche Mysteriendramen aufgeführt werden&#039;&#039;&#039;, immer in dieser Konstellation. Und wirklich weitergehen tut das eigentlich nicht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnbrechende Entwicklungen:  Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03 ===&lt;br /&gt;
Seine Inhalte gehen unheimlich weiter. Er macht eine &#039;&#039;&#039;sehr tiefe Wendung&#039;&#039;&#039;. Er &#039;&#039;&#039;arbeitet das Christentum auf&#039;&#039;&#039; und bringt das in den Kontext der Anthroposophie oder der - damals noch - Theosophie. &#039;&#039;&#039;Tiefe Weisheiten&#039;&#039;&#039;, die da sehr ordentlich aufgefächert dargestellt werden. Aber diese theosophischen Mitglieder nehmen das alles wahnsinnig gerne auf und sind sozusagen Anhänger. Aber es passiert eigentlich nichts. Dann kommt eine Theosophin zu ihm und sagt: &amp;quot;Ja, meine Tochter, die will also unbedingt Ballett machen, so einen Tanz und so. Und die ist jetzt 17. Aber eigentlich könnte man doch was anderes. Die würde auch gerne so irgendwie einen anderen Tanz und so. Haben Sie nicht eine Idee?&amp;quot; Und das klingelt irgendwie bei ihm. Und dann fängt er mit diesem Mädchen an, die ersten Übstunden zu machen. Und dann kommen andere dazu. Und so weiter. Und so &#039;&#039;&#039;entwickelt er dann die ersten Elemente der Eurythmie.&#039;&#039;&#039; Wieder eine Kunstform, die da den ersten Anfang in die Welt hinein nimmt. Und zu diesem Theater kommt nun etwas hinzu, dass es da in München doch ein paar Leute gibt, &#039;&#039;&#039;die an Therapie interessiert&#039;&#039;&#039; sind, und die wollen mit ihm zusammen, und das machen sie dann auch, eine &#039;&#039;&#039;Farblichttherapie&#039;&#039;&#039; entwickeln. Und dann kommen paar &#039;&#039;&#039;Architekten&#039;&#039;&#039;, die wollen eigentlich jetzt einen &#039;&#039;&#039;Bau&#039;&#039;&#039; machen. Und das findet er wahnsinnig interessant und &#039;&#039;&#039;unterstützt das sehr&#039;&#039;&#039;. Die sagen, ja, wir müssen doch so was eigentlich in einem dafür &#039;&#039;&#039;extra geschaffenen Gebäude&#039;&#039;&#039; machen, diese Mysterienspiele. Das kann doch nicht nur so im Sommer hier immer nur so auf Festspiel, das muss doch irgendwie, die Anthroposophie, also die Theosophie, braucht doch &#039;&#039;&#039;ein festes Zentrum&#039;&#039;&#039;, eine eigene Heimat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02 ===&lt;br /&gt;
Und das findet er eigentlich ganz toll. Und die machen also riesige Pläne und Eingaben. Und das ist sozusagen über mehrere große Grundstücke. Mitten in München wird eigentlich ein Kult-Theater-Therapiezentrum mit einem Saal von fast tausend Leuten geplant, einer &#039;&#039;&#039;großen Kuppel&#039;&#039;&#039; und so. Aber &#039;&#039;&#039;die Stadt München will das nicht,&#039;&#039;&#039; genehmigt das nicht. Und dann kommt ein Mitglied 1913 zu ihm. Das gehört zu dem Zweig in Basel, ist Zahnarzt, Großheintz. Und dieser &#039;&#039;&#039;Doktor Großheintz&#039;&#039;&#039; sagt einfach so ganz lapidar: &amp;quot;Ja, wenn das hier nicht klappt, Herr Doktor Steiner, Sie können auch gerne das Grundstück von mir haben. Ich habe da bei Basel noch so ein Obststück da bei &#039;&#039;&#039;Dornach&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und das elektrisiert den Steiner. Er verabredet sich sofort, legt alles um. Und ist wenige Tage später auf diesem Grundstück, guckt sich das alles an und so. Und drei Wochen später wird der Bau eingegeben. Und ich glaube, sechs Wochen später &#039;&#039;&#039;beginnt man zu bauen,1913.&#039;&#039;&#039; Es kommt zu einer &#039;&#039;&#039;feierlichen Grundsteinlegung&#039;&#039;&#039;. Er entwirft ein &#039;&#039;&#039;Konzept.&#039;&#039;&#039; Das machen jetzt nicht mehr die Architekten, sondern &#039;&#039;&#039;er macht den Entwurf&#039;&#039;&#039;. Die Architekten machen dann das danach. &#039;&#039;&#039;Einen wunderschönen Holz-Doppel-Kuppelbau&#039;&#039;&#039;. Und er versteht, dass er eigentlich das mit dieser Gemeinschaft zusammen zu bauen hat. Und das ist sehr interessant, dass die Anthroposophen heute zurückgucken auf dieses &#039;&#039;&#039;erste Goetheanum&#039;&#039;&#039;, was zunächst noch &#039;&#039;&#039;Johannesbau&#039;&#039;&#039; hieß. Und das irgendwie wahnsinnig feiern. Es war auch ein tolles, wahnsinnig tolles Gebäude. Aber sie haben eigentlich gar nicht kapiert, was es wirklich ist. Es ist nämlich der Kunstbau, &#039;&#039;&#039;der Tempelbau einer Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, dieser Theosophischen Gemeinschaft. Und da gibt es eine &#039;&#039;&#039;schweizerdeutsche Zeitschrift &amp;quot;Archithese&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Und die hat vor ein paar Jahren eine Sondernummer gemacht, 2012. Und die hat das eigentlich erst richtig entdeckt. Und die hat gesagt, ja - der &#039;&#039;&#039;Bau der Gemeinschaft -&#039;&#039;&#039; das ist dieses &#039;&#039;&#039;Goetheanum&#039;&#039;&#039;. Da haben Sie ein wunderschönes Bild. Dieses Doppel-Kuppel-Gebäude mit dem Gerüst davor, wo die ganze Gemeinschaft, diese ganze Theosophische Gemeinschaft jetzt an der Bautätigkeit integriert ist. Und das ist in Bezug auf die Entwicklung der Anthroposophie und in Bezug auf die Biografie Rudolf Steiners das aller Entscheidendste, &#039;&#039;&#039;dass diese Bewegung jetzt sozusagen wirklich auf die Erde kommt.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 1. Weltkrieg: Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts 0:33:41 ===&lt;br /&gt;
Und es vergeht leider kein Jahr, schon nach einem Dreivierteljahr bricht der &#039;&#039;&#039;Erste Weltkrieg&#039;&#039;&#039; aus. Und Rudolf Steiner ist einer der wenigen Intellektuellen, die das von vornherein mit unglaublicher Klarheit als etwas ganz, &#039;&#039;&#039;ganz Verwerfliches&#039;&#039;&#039; charakterisiert. Man muss sich vorstellen, dass so &#039;&#039;&#039;tolle Künstler&#039;&#039;&#039; wie der &#039;&#039;&#039;Franz Marc&#039;&#039;&#039; da mit Freude in den Krieg gezogen sind. Ganz merkwürdig. Die ganzen Intellektuellen, viele Intellektuelle waren völlig paraylsiert. Also das war ganz furchtbar, dass eigentlich ganz Wenige durchschaut haben, was das bedeutet, dieser Krieg. Steiner war einer der Wenigen, die von Anfang an sehr deutlich gesagt haben, das &#039;&#039;&#039;ist eine totale Fehlentwicklung.&#039;&#039;&#039; Und diese &#039;&#039;&#039;Kriegs-Katastrophe&#039;&#039;&#039; kommt nur, weil die, die eigentlich die Verantwortung haben, die Regierenden, wie schlafen. Und es dauert fast hundert Jahre, dass dieses berühmte Buch jetzt vor wenigen Jahren erschienen ist, von dem englischen Schriftsteller, Historiker &#039;&#039;&#039;Clark&#039;&#039;&#039;, der dann diesen Titel nimmt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Schlafwandler&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Und beschreibt eigentlich die Verantwortlichen 1913, 1914, als eben sowohl in Moskau, als auch in Berlin, als auch in Paris, als auch in London, als völlig realitätsfremde, &#039;&#039;&#039;abgedrehte Verrücktlinge&#039;&#039;&#039; eigentlich, muss man sagen, die diese &#039;&#039;&#039;Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; verursachen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg - Friedensbemühungen durch Rudolf Steiner - Meditationstexte für die im Feld umkommenden jungen Männer 0:35:25 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man sich das ganz schön bildhaft vorstellen, wie das da war, in diesem &#039;&#039;&#039;Hügel da hinter Basel&#039;&#039;&#039;. Da ist eine Gemeinschaft, eine &#039;&#039;&#039;internationale Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; tätig, einen wunderschönen Holz-Doppel-Kuppelbau zu errichten. Und nachts sieht man auf den Vogesen-Kämmen das Feuer der deutsch-französischen Demarkationslinie, der &#039;&#039;&#039;Maginot-Linie.&#039;&#039;&#039; Nicht wenige von den jungen Männern, die dort tätig waren, haben dort ihren Einberufungsbefehl gekriegt. Ob es Franzosen, ob es Russen, ob es Deutsche waren. Eine unglaublich merkwürdige Situation. &#039;&#039;&#039;Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg.&#039;&#039;&#039; Also man muss das sich ungefähr so vorstellen: Da war dann in &#039;&#039;&#039;Zürich&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Lenin&#039;&#039;&#039;. Und da gab es eine ganze &#039;&#039;&#039;russische&#039;&#039;&#039;, ja, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;Exil-Intellektuellen-Gesellschaft&#039;&#039;&#039; in der Schweiz. Und da gab es dann auch Russen, die eben sehr an allem Kulturellen interessiert waren. Und nun war es ja noch nicht so eine moderne Zeit wie heute. Man hatte es mit dem Fortbewegen nicht so leicht. Und es war ein sportlicher Russe. Und der war dann eben in Mailand. Und dann fuhr er mit dem Fahrrad wieder nach Zürich und dann fuhr er zwei, drei Tage zu dem Lenin. Und dann fuhr er wieder nach Dornach mit dem Fahrrad und machte wieder ein bisschen an dem Goetheanum mit weiter. Solche Verhältnisse waren das. Und mit dem Krieg werden es jetzt &#039;&#039;&#039;immer weniger Menschen&#039;&#039;&#039;, die da mitarbeiten können. Das &#039;&#039;&#039;Geld der Gemeinschaft geht aus&#039;&#039;&#039;, das wird immer knapper. Und Rudolf Steiner engagiert sich immer mehr sozusagen. Kann sich überhaupt in diesen Vorträgen usw. kaum noch richtig bewegen. Es ist äußerst &#039;&#039;&#039;schwierig, in Deutschland unterwegs zu sein&#039;&#039;&#039;. Er ist ja nicht Deutscher, er ist Österreicher. Und er lebt in der Schweiz. Und schon die Überfahrt bei Basel über die Schweizerdeutsche Grenze ist ein Riesen- Akt. Und so weiter. Und er &#039;&#039;&#039;engagiert sich zunehmend mehr&#039;&#039;&#039;, indem er deutlich macht, dieser Krieg ist furchtbar und der Ausbruch ist völlig daneben. Es gibt eigentlich &#039;&#039;&#039;gar keinen richtigen Kriegsgrund.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
Und er kommt dann 1916 auf der Mitte, Anfang 17 dazu, dass er durch einen sehr einflussreichen Freund, auch mittlerweile ein Anthroposoph, der Österreicher ist, Zugang gewinnt zu einem &#039;&#039;&#039;Minister des österreichischen Kabinetts&#039;&#039;&#039;, um dort vorzuschlagen und dann eben auch einen &#039;&#039;&#039;deutschen Staatssekretär aus Berlin,&#039;&#039;&#039; den er aufsucht, man möge ihn doch ermächtigen, das Deutsche Reich möge doch ihn ermächtigen, in der neutralen Schweiz in Zürich eine Außenstelle, &#039;&#039;&#039;eine Pressestelle des Deutschen Reiches&#039;&#039;&#039; zu betreiben, um von dort aus &#039;&#039;&#039;Friedensverhandlungen in Gang zu setzen.&#039;&#039;&#039; Das wäre die Oberste Heeresleitung. Deutschland wird ja nicht mehr regiert von irgendeinem Kaiser oder schon gar nicht von irgendeinem Kanzler wirklich, sondern die Macht haben eigentlich &#039;&#039;&#039;die Generäle&#039;&#039;&#039;, die Generalfeldmarschälle unter sich, die diesen Krieg machen. Und &#039;&#039;&#039;die lehnen das natürlich ab&#039;&#039;&#039;. Das sind so Sachen, die man nicht so schnell sieht und nicht so schnell hört in der Biografie Steiners, wo ich jetzt auch ein gewisses Schwergewicht darauf lege. Das geht dann so weiter, dass er &#039;&#039;&#039;sich weiter engagiert im Zusammenhang mit diesem Krieg.&#039;&#039;&#039; Den Theosophen auch zum Beispiel nicht mehr unbedingt nur &#039;&#039;&#039;Vorträge hält über die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, sondern auch ganz konkrete &#039;&#039;&#039;Vorträge über das Verbinden von Wunden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Meditationstexte gibt für die im Feld umkommenden jungen Männer&#039;&#039;&#039; und so. Also er geht da unglaublich mit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1913 Abschied von der Theologischen Gesellschaft - Neugründung der Anthroposophischen Bewegung 0:39:31 ===&lt;br /&gt;
Er hat vorher, &#039;&#039;&#039;1913, sich endgültig von der Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; verabschiedet, hat die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Bewegung&#039;&#039;&#039; begründet, weil er mit den Dogmen der Theosophie nicht mehr einverstanden ist. Und ich glaube, neunzig Prozent wechseln die Mitglieder zu ihm. Und er will aber gar nicht selber der führende Kopf sein, sondern lässt diese &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gesellschaft/ Bittet eben&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Mitglieder darum, da einen eigenen Vorstand zu bilden und so. Er ist da nicht sozusagen in Verantwortung.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei Qualitäten des seelischen Lebens entsprechen der Dreigliederung auf gesellschaftlicher Ebene - Ab 1916/17: Notwendigkeit der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsordnung nach der Kriegskatastrophe 0:40:04 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt er an, noch mal eine neue &#039;&#039;&#039;Grundlagenschrift über das innere Leben&#039;&#039;&#039;, eigentlich das Seelenleben des Menschen zu verfassen, eine sehr wenig gelesene Schrift. Und im 8. Anhangs-Kapitel dieser Schrift vom Seelenrätsel, 1916, deutet er das erste Mal an, &#039;&#039;&#039;das seelische Leben hat eigentlich drei verschiedene Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und jetzt geht es wie eine Explosion, dass er plötzlich diese &#039;&#039;&#039;Dreigliederung&#039;&#039;&#039; entwickelt und diese Dreigliederung im Bezug auf alles Mögliche anwendet. Und so eben auch auf &#039;&#039;&#039;die gesellschaftliche Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Das ganz Erstaunliche, wir können heute, wir werden uns ja nächste Woche auch beschäftigen mit dieser funktionellen Dreigliederung, eine ganz entscheidende, ganz wichtige Grundlage der ganzen Anthroposophie. Die ist eigentlich das Letzte, mit viel komplizierteren, viel größeren Weisheiten. Die &#039;&#039;&#039;Landbau-Schüler&#039;&#039;&#039;, wenn wir denken, was da alles schon in der &#039;&#039;&#039;Geheimwissenschaft&#039;&#039;&#039; dargestellt ist. Die Dreigliederung ist es nicht. Die kommt erst 1916/17 dazu.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15 ===&lt;br /&gt;
Und er sagt den Leuten: Wir müssen uns Gedanken machen, welche &#039;&#039;&#039;Gesellschaftsordnung nach dieser Kriegskatastrophe&#039;&#039;&#039; eigentlich richtig ist, was man da braucht. Weil das wird jetzt endlich mit diesem Kaiserreich vorbei sein. Und da möchte ich noch eine Sache erzählen, die man eigentlich immer gar nicht so kennt, die man auch sehr wenig liest, wenn es um Rudolf Steiner geht. Da gibt es ein Mitglied, eine Frau, auch wieder eine &#039;&#039;&#039;Adlige Eliza von Moltke.&#039;&#039;&#039; Die ist schon 1904 oder 1905 in Berlin Mitglied. Und ihr Mann ist &#039;&#039;&#039;Generalfeldmarschall&#039;&#039;&#039;, dann im Ersten Weltkrieg, &#039;&#039;&#039;Helmuth von Moltke,&#039;&#039;&#039; der Jüngere. Und der ist sozusagen verantwortlich für die ersten &#039;&#039;&#039;Schlachten in Frankreich&#039;&#039;&#039;. Und tritt dann zurück oder wird zurückgepfiffen vom Kaiser. Es ist ein bisschen unklar, wie das eigentlich genau geht. Jedenfalls hat er Kontakt zu Rudolf Steiner und Rudolf Steiner reist dann inkognito hier nach Bad Homburg und &#039;&#039;&#039;trifft&#039;&#039;&#039; kurz nach der Entmachtung dieses Obersten Heeresleiters 1914, am Anfang des Ersten Weltkrieges, diesen &#039;&#039;&#039;Generalfeldmarschall.&#039;&#039;&#039; Und was Sie besprechen ist bis heute - weiß man nicht. Er ist wohl eine Stunde da mit dem zusammen. Und dann trifft er ihn noch mal ein Dreivierteljahr später in Berlin. Rudolf Steiner hält es aufrecht, in Berlin immer weiterhin jeden Winter durch jede Woche einmal einen öffentlichen Vortrag zu halten. Und dabei &#039;&#039;&#039;trifft er noch einmal diesen Helmuth von Moltke&#039;&#039;&#039;. Und ein Jahr später stirbt dieser Helmuth von Moltke, relativ überraschend, relativ jung, also vielleicht gerade 60 oder so.   Und jetzt 17, 18, gegen Ende des Krieges erwirkt Rudolf Steiner von dieser ehemaligen oder von diesem Mitglied der Gesellschaft, von dieser Frau &#039;&#039;&#039;das Recht, die Memoiren des Helmuth von Moltke drucken zu dürfen.&#039;&#039;&#039; Und damit greift er direkt in die, sagen wir mal, &#039;&#039;&#039;Geschichtsschreibung&#039;&#039;&#039; ein. Er möchte nämlich, dass ein Dokument, was seiner Meinung nach sehr, sehr wichtig ist, dass das nicht unbekannt bleibt - diese Memoiren dieses Helmuth von Moltkes. Und &#039;&#039;&#039;es interessiert ihn&#039;&#039;&#039; eigentlich dabei nur eine einzige Sache, nämlich &#039;&#039;&#039;der Ausbruch des Krieges Ende Juli, Anfang August 1914.&#039;&#039;&#039; Er macht &#039;&#039;&#039;eine kleine Schrift zu diesem Ausbruch des Weltkriegs&#039;&#039;&#039;. Und eben, es ist eigentlich nur ein kleines Vorwort. Und im Wesentlichen sind es diese Memoiren, Auszüge aus diesen Memoiren. Und man versteht eigentlich nicht, warum ihm das jetzt auf einmal so wichtig ist. So ein typischer Seitenast der Anthroposophie. Etwas, mit dem die Anthroposophen heute auch .... die wissen da gar nichts drüber. Und dann ist das so, dass das fertig ist, dieses Buch. Das hat er fertig konzipiert. Und das ist in Stuttgart dann in der Druckerei, am Ende des Ersten Weltkriegs, 1918/19, fertig. Das war eine schwierige Sache, eine größere Auflage, ein Buch da in dieser Zeit, wo alles knapp war und so. Der Krieg ist gerade zu Ende. Und das Buch heißt: &#039;&#039;&#039;Die Schuld am Krieg, Die Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner.&#039;&#039;&#039; Und die Anthroposophen, seine Fans sozusagen: Oh! Rennen dahin und guckt mal, das Neueste vom Doktor und so. Und klauen förmlich also Exemplare aus der Druckerei und reichen die so rum. Und auf diesem Wege kommt dieses Buch zu einem &#039;&#039;&#039;sehr konservativen Nicht-Anthroposophen&#039;&#039;&#039;, der entfernt verwandt ist mit den von Moltkes. Und der &#039;&#039;&#039;interveniert bei dem obersten Familienmitglied&#039;&#039;&#039; dieser Familie. Und der setzt wiederum diese Witwe unter Druck. Und die &#039;&#039;&#039;untersagt die Zustimmung im Nachhinein an Rudolf Steiner.&#039;&#039;&#039; Und das Buch muss eingestampft werden. Es sind &#039;&#039;&#039;wenige Exemplare erhalten geblieben&#039;&#039;&#039;. Wir wissen, was da genau drin steht. Aber das, was Rudolf Steiner eigentlich wollte, ist unmöglich. Das Buch kann nicht verkauft werden, weil die Witwe des von Moltke, die zieht sozusagen die Genehmigung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensvertrag von Versailles - Rudolf Steiner findet die Alleinschuld Deutschlands ungerechtfertigt. Er sieht, wohin das führen wird 0:45:49 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt 1919 die berühmte &#039;&#039;&#039;Verhandlung von Versailles&#039;&#039;&#039;. Und jetzt wird langsam deutlich, was Steiner vor Augen hat. Er sieht diese &#039;&#039;&#039;Frage der Alleinschuld Deutschlands&#039;&#039;&#039; an dem Krieg als &#039;&#039;&#039;ungerechtfertigt.&#039;&#039;&#039; Und nicht um Deutschland groß zu machen, sondern weil er schon sieht, &#039;&#039;&#039;was daraus erwachsen wird&#039;&#039;&#039;. Und erwachsen tut ja da - und das müssten eigentlich alle wissen, die ein bisschen in der Geschichte aufgepasst haben - erwachsen tut ja daraus dieser &#039;&#039;&#039;Friedensvertrag von Versailles&#039;&#039;&#039;, der ja für Deutschland wirklich eine ziemlich harte Sache war. Und der Kampf gegen diesen Friedensvertrag innerhalb von Deutschland, das ist ja der &#039;&#039;&#039;Beginn der braunen nationalsozialistischen Bewegung&#039;&#039;&#039;. Das sieht Steiner und dagegen kämpft er an. Das ist interessant, das muss man erst mal entdecken. Also jemand, der wirklich die &#039;&#039;&#039;Tagespolitik mit einem Weitblick überschaut&#039;&#039;&#039; und direkt auch eingreift. Das berührt mich unglaublich. Und mich berührt es auch sehr, dass die Anthroposophen das gar nicht richtig zur Kenntnis nehmen, welche Seiten der Steiner eigentlich noch hatte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58 ===&lt;br /&gt;
Und 1914, mit dem Beginn des Krieges, &#039;&#039;&#039;hört er alle esoterische Unterweisungen auf&#039;&#039;&#039;. Er sagt, wenn so ein Krieg, wenn so etwas stattfindet, kann man keine spirituellen Unterweisungen mehr pflegen. Und mühsam nach dem Krieg beginnt nun langsam wieder die &#039;&#039;&#039;Tätigkeit an diesem Dornacher Bau&#039;&#039;&#039; Fahrt zu gewinnen. Und in gewisser Weise ist es dann 20/21 halbwegs fertig. Und jetzt kommt auf einmal Interesse an der Anthroposophie von den Jungen. Diese junge Ärztin, &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, hat eine kleine Praxis&#039;&#039;&#039; in Zürich und ist da erfolgreich. Und fragt ihn nun, ob er sie unterstützen würde, wenn sie nach Dornach-Arlesheim käme, um ihre Praxis dort zu machen. Und er jubelt sozusagen förmlich. Er zeichnet ihr, er entwirft ihr einen kleinen Prospekt, er sorgt für das Grundstück, &#039;&#039;&#039;er macht ihr einen Entwurf für ihre Gebäude&#039;&#039;&#039;. Er sorgt dafür, dass binnen kurzem diese kleine Klinik da losgehen kann. Und diese Tätigkeit von dieser Ärztin, da kommen &#039;&#039;&#039;viele junge, neue Ärztinnen und Ärzte&#039;&#039;&#039; mit dazu. Und Rudolf Steiner steht für sie immer zur Verfügung. 533 dokumentierte Krankenbesuche am Bett, mit der Ärztin. Das ist der &#039;&#039;&#039;Fundus der anthroposophischen Medizin&#039;&#039;&#039;. Herstellen tut diese &#039;&#039;&#039;Medikamente&#039;&#039;&#039; ein junger Chemiker, der dahin gekommen ist, um die &#039;&#039;&#039;Pflanzenfarben&#039;&#039;&#039; des ersten Goetheanums zu entwickeln. Rudolf Steiner ist es ein Anliegen, &#039;&#039;&#039;dass diese Kuppeln von innen bemalt sind&#039;&#039;&#039; und dass dazu spezielle Farben entwickelt werden. Und es geschieht, wir würden heute sagen, in einer Garage. Und in genau dieser Garage werden dann drei, vier Jahre lang diese unendlichen Anweisungen und genauen Angaben zur Herstellung von verschiedenen Medikamenten durchgeführt und sofort dann an den Patienten sozusagen ausprobiert werden. Und das ist eigentlich der Grund, die Grundlage der ganzen &#039;&#039;&#039;heute weltweit doch aktiven&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Medizin&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorläufer des Konzerns Weleda: Praktische Anwendung der anthroposophischen Medizin in Dornach - Zusammenarbeit Ita Wegman-Oskar Schmiedel-Rudolf Steiner- Firma Weleda 0:49:13 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oskar Schmiedel&#039;&#039;&#039;. Ich muss so ein paar Leute nennen, die immer hinten runterfallen. Eine ganz große Figur, ein ganz junger Mann, ganz junger Kerl, der einfach zur Verfügung steht. Und dieses Dreieck: &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, Oskar Schmiedel, Rudolf Steiner,&#039;&#039;&#039; als die Geburt der anthroposophischen Medizin. Und aus der Garage wird dann &#039;&#039;&#039;eine kleine Firma&#039;&#039;&#039; und so weiter. &#039;&#039;&#039;Das ist heute ein weltweit operierender Konzern, die Weleda&#039;&#039;&#039;. Die immer noch zum großen Teil der Anthroposophischen Gesellschaft gehört. &#039;&#039;&#039;Ein Konzern&#039;&#039;&#039;, muss man schon sagen, wirklich ein Mordsding, die aber doch eine Struktur haben, die &#039;&#039;&#039;nicht privatwirtschaftlich&#039;&#039;&#039; ist.   &lt;br /&gt;
Jetzt kommt diese gesellschaftliche Situation &#039;&#039;&#039;Ende des Krieges&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Niederlage&#039;&#039;&#039;, völliges &#039;&#039;&#039;Chaos&#039;&#039;&#039;. Niemand weiß, wie eigentlich das weitergehen soll. Die Idee einer Räterepublik, die Idee einer sozialdemokratischen Republik. Schlussendlich ja der Ebert, der dann Reichskanzler wird. Der Handwerksmeister, der sich dann verbündet mit diesen Freikorps und eigentlich seine eigenen Leute erschießen lässt und so. Das ist ja alles furchtbar. Wenn man da 1919 so guckt, furchtbar. Und Rudolf Steiner sagt direkt kurz nach dem Krieg, Ende 18, im November, Dezember, den Mitgliedern in der Schweiz:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Ja, liebe Freunde, es gibt Situationen, wo man nicht mehr zugucken kann. Da muss man was tun in der Welt, in der Gesellschaft. Und das kann gut sein, dass wir hier in den nächsten Wochen das alles abbrechen müssen, was wir hier so pflegen und uns direkt selber in den Kampf um eine Zukunft der Gesellschaft begeben müssen.&#039;&#039;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49 ===&lt;br /&gt;
Die Geburt der &#039;&#039;&#039;Bewegung für die soziale Dreigliederung&#039;&#039;&#039;, in Stuttgart vor allem, weil da kamen die Meisten her. Die Idee einer Gesellschaftsstruktur jenseits von Sozialismus, Kommunismus und Kapitalismus. Ein Konzept, was kaum verstanden wurde. Ein Konzept, um das Rudolf Steiner vier Monate kämpft wie ein Berserker. &#039;&#039;&#039;Er spricht vor Tausenden von Arbeitern,&#039;&#039;&#039; er spricht in den Mercedes-Benz-, in den Robert-Bosch-Werken, er spricht mit den Vorständen der Firmen, er spricht mit den Regierungsräten. Überall versucht er, ihnen deutlich zu machen, es gibt eine Gesellschaftsstruktur, die uns vielleicht in ein neues Fahrwasser bringt, wo so eine Kriegs-Katastrophe sich nicht wiederholt. Und es fällt eigentlich zunächst ein bisschen, aber &#039;&#039;&#039;immer weniger auf fruchtbaren Boden&#039;&#039;&#039;. Es wird gelesen. Er tut da zu Anfang, da hatte ich eben angefangen in der Schweiz, den Mitgliedern eben sagen, es wird nötig sein, es kann sein, dass wir da jetzt alles umschwenken müssen. Und es ist so typisch für ihn auch wieder dieses Umgehen mit der Zeit. &#039;&#039;&#039;Zürich, Winterthur, Bern, Basel&#039;&#039;&#039; - vier Städte, in denen er &#039;&#039;&#039;diese Idee das erste Mal präsentiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, obwohl er &#039;&#039;&#039;in Dornach natürlich eine Wohnung&#039;&#039;&#039; hat. Und so zieht er sich in Zürich in einem Hotel zurück und schreibt innerhalb von zehn Tagen das &#039;&#039;&#039;Buch&#039;&#039;&#039;, was dann &#039;&#039;&#039;das meistverlegte, erfolgreichste&#039;&#039;&#039; wird: &#039;&#039;&#039;Die Kernpunkte der sozialen Frage&#039;&#039;&#039;. Ein Buch, was dann sogar der Reichskanzler liest. Ein Buch, was wirklich gesellschaftlich irgendwie wahrgenommen wird und doch nicht dazu führt, dass diese Dreigliederung irgendwie auf fruchtbaren Boden fällt.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Und genau heute, in diesen Tagen, vor hundert Jahren, dann ein Jahr später, eben 1919, nein, Entschuldigung, das ist noch ein bisschen später. Am Ende dieser Phase, zwanzig dann, hundert, also vor 99 Jahren, bläst er das dann ab. Und dann sagt er den intensivsten Mitkämpfern, das war so eine Gruppe von dreißig, vierzig jungen Leuten, die da sich als Bund für Dreigliederung des sozialen Organismus engagierten und überall aktiv waren, sagt er: Es hat doch alles keinen Sinn. Keiner will das verstehen. Sie wollen jetzt hier wieder nach Pforzheim fahren und meine Zitate da vorbringen. Und die Leute verstehen das nicht und Sie verstehen es doch eigentlich auch nicht. Es hat doch keinen Sinn. Und wir haben noch ein bisschen Geld in der Kasse hier von unserem Bund für Dreigliederung. Was wollen wir denn mit dem Geld machen? Ich schlage vor, wir fangen an einer anderen Stelle an. Wir nehmen dieses Geld und schauen mal, ob wir nicht irgendwo eine Schule begründen können. Wir müssen auf die nächste Generation setzen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gibt es einen Mann, der in dieser Bewegung für Dreigliederung eine zentrale Rolle gespielt hat und der schon viele Jahre vorher auch Anthroposoph war und sich da in der Anthroposophischen Gesellschaft ein bisschen engagiert hatte. Und den Rudolf Steiner sehr geschätzt hat und der viel diese Vorträge gehört hat und für den das viel bedeutete - &#039;&#039;&#039;Emil Molt.&#039;&#039;&#039; Die kleine Biographie liegt da hinten auch auf dem Tisch. Und Emil Molt ist Inhaber der &#039;&#039;&#039;Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik in Stuttgart&#039;&#039;&#039;. Und es ist eine sehr gut gehende Fabrik. Und während des Krieges muss er natürlich den Tabak kaufen und so. Und da kommt er nach Zürich und handelt da. Und auf dem Rückweg denkt er: Ach, ich fahr doch noch mal in dem Goetheanum vorbei. Und kommt 1917, während des Krieges, an diesen unfertigen Bau. Und nebenan in der &#039;&#039;&#039;Schreinerei,&#039;&#039;&#039; in dem Raum, in dem Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;die meisten Vorträge&#039;&#039;&#039; seines ganzen Lebens hält, ich glaube über zweitausend Vorträge. In einer Schreinerei. Ist auch typisch Rudolf Steiner. Der Mann, der eigentlich da hauptsächlich &#039;&#039;&#039;spricht, wo Werkstatt ist&#039;&#039;&#039;. Es gibt wunderschöne Fotos von dieser &#039;&#039;&#039;Werkstattatmosphäre.&#039;&#039;&#039; Da kommt der Emil mal zu hinten rein während eines Vortrages. Und da sagt der Rudolf Steiner grade:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, es wird alles darauf ankommen, auf eine zukünftige Generation, auf den Umgang mit den Kindern.&amp;quot;&#039;&#039;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und das nimmt er so mit. Und jetzt, zwei Jahre später, 19, geht er so durch seine Firma. Umbruch - endlich ist der Krieg vorbei. Und da ist ein junger, toller Meister, den er als Mitarbeiter sehr schätzt. Und den fragt er so: &amp;quot;Ja, was fehlt Ihnen denn? Geht es gut?&amp;quot;, und so. Und dann klagt er, dass er sein Kind nicht auf &#039;&#039;&#039;eine vernünftige Schule&#039;&#039;&#039; geben kann. Und er macht es bei dem Emil Molt pling. Und dann denkt er sich so, ich werde auf den Rudolf Steiner zugehen und werde ihn fragen, ob wir nicht doch in Bezug auf diese Schule jetzt was machen können.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1919: Gründung der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart - die erste freie Schule mit Rechtsstatus 0:55:39 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert im April. Eine erste kleine Voranfrage im Januar, genau vor hundert Jahren. Und dann im April noch einmal. Und dann geht &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner selber&#039;&#039;&#039; im Juni 19 &#039;&#039;&#039;nach Stuttgart in das Ministerium&#039;&#039;&#039; und bespricht es mit dem Verwaltungsbeamten und klärt, dass eine solche freie Schule &#039;&#039;&#039;als öffentliche Schule zugelassen&#039;&#039;&#039; werden kann, von der ersten bis zur dreizehnten Klasse, eine einheitliche Volks- und Höhere Schule. Das ist &#039;&#039;&#039;typisch auch für diesen Mann,&#039;&#039;&#039; den man so für abgeschwebt und spirituell und irgendwie in irgendwelchen geistigen Welten beheimatet so diskutiert. Der ist durchaus in der Lage, genau zu wissen, dass es jetzt auf ihn und auf keinen anderen ankommt. &#039;&#039;&#039;Nur er konnte das an dieser Stelle durchsetzen&#039;&#039;&#039;. Dass so was möglich wurde. Dass es einen &#039;&#039;&#039;Rechtsstatus&#039;&#039;&#039; plötzlich für eine &#039;&#039;&#039;freie Schule gab&#039;&#039;&#039;. Das gab es vorher überhaupt nicht. So ein &#039;&#039;&#039;absolutes Novum&#039;&#039;&#039;. Und so beginnt dann 1919 im September diese Freie Waldorfschule in Stuttgart. &#039;&#039;&#039;Waldorf eben wegen Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik.&#039;&#039;&#039; Und er muss sich dann auch noch mal gegen den von ihm so geschätzten Emil Molt durchsetzen. Muss sagen: Herr Molt, das ist ganz toll, dass Sie das machen. Wir machen das zusammen und Sie sind der Geschäftsführer und so weiter. Aber diese Schule ist für alle offen. Ganz richtig, dass es Arbeiterschule Ihrer Fabrik ist, aber es dürfen auch andere hinkommen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versteht der Emil Molt. Und so wird es eben &#039;&#039;&#039;eine wirklich öffentliche Schule.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;die ersten zwölf Lehrer,&#039;&#039;&#039; die sammelt er selber zusammen unter seinen Mitstreitern, jungen Anthroposophen. Und im September 1919 werden dann 14 Vorträge und Seminar-Besprechungen, drei Wochen, im Grunde zwei Wochen, werden die sozusagen auf diese Aufgabe eingeeicht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32 ===&lt;br /&gt;
Unglaubliche Vorträge. Die muss man irgendwann mal in seinem Leben kennengelernt haben. Die &#039;&#039;&#039;Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik -&#039;&#039;&#039; das kann ich euch nur ans Herz legen. Und dann geht das los. Vier Klassen, glaube ich, zuerst. Und jetzt betreut er &#039;&#039;&#039;vier Jahre&#039;&#039;&#039; diese Schule intensiv, ist fast jede Woche dort, geht in den &#039;&#039;&#039;Unterricht&#039;&#039;&#039; rein, gibt ganz persönliche Empfehlungen den Lehrern, macht sehr deutlich, wo was zu unterrichten ist, auf was es ankommt, bis eben kurz vor seinem Tod. Und diese &#039;&#039;&#039;Anweisungen sind hochinteressant.&#039;&#039;&#039; Da gibt es dann &#039;&#039;&#039;Lehrer&#039;&#039;&#039;, die nach kurzem, obwohl er sie da selber hin geholt hat, wieder rausfliegen und andere, bei denen geht es total chaotisch zu. Und da denkt man, also warum schmeißt er die denn nicht raus? Und dann sagt er nur: &amp;quot;Ja, ja, das ist gar nicht schlimm. Schließen Sie einfach hinter sich die Klasse zu, dass der Lärm nicht rausflutet in das Schulhaus.&amp;quot; Da denkt man sich naja, also irgendwas war da dran. Ja. Also ganz lebenspraktisch, unglaublich &#039;&#039;&#039;lebenspraktische Hinweise&#039;&#039;&#039;, wie eigentlich &#039;&#039;&#039;Pädagogik&#039;&#039;&#039; zu gehen hat. &#039;&#039;&#039;Zukunftsoffen&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat - Kein Bezug auf Geschlechterrollen 0:58:46 ===&lt;br /&gt;
Und lauter Dinge,  wo man heute noch drüber staunt. Dass die Jungs Handarbeit machen sollen. Das war natürlich erst mal eine Wahnsinnsherausforderung. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Geschlechterrollen meh&#039;&#039;&#039;r. Die Mädchen genauso in Sport und so weiter. &#039;&#039;&#039;Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat.&#039;&#039;&#039; Die Grundlage der Waldorfpädagogik zielt darauf hin, eine &#039;&#039;&#039;gesunde Erziehung&#039;&#039;&#039;, den Menschen in eine Situation zu bringen, dass er dreißig, vierzig Jahre nach seiner Schulzeit eine gesunde Grundlage hat. Das wird heute, ich habe gerade vor ein paar Wochen ein bisschen was gelesen, von einem ganz Normalen, der kennt gar nicht Waldorfpädagogik, also ein Wissenschaftler, Pädagogik-Wissenschaftler, der sagt: &amp;quot;Ja, das müssen wir jetzt doch in Zukunft immer mehr auch mal schauen, wie können wir eigentlich messen, &#039;&#039;&#039;wie Pädagogik auch in Bezug auf Gesundheit relevant ist&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es hat fast hundert Jahre gebraucht, um so ein Gesichtspunkt im allgemeinen eigentlich zu haben. Pädagogik, die ja die Gesundheit mit im Auge hat. Ich kann das jetzt weiter nicht ausführen. Das ist sozusagen der Bogen zur Waldorfpädagogik.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten intensiven Jahre - Rudolf Steiner setzt auf die Jugend 1:00:06 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt beginnen diese ganz wahnsinnig &#039;&#039;&#039;intensiven letzten Jahre 1922/23/24.&#039;&#039;&#039; Und diese Anthroposophen, die vorher Theosophen waren, machen eigentlich immer mehr Probleme, kämpfen sich vor allem gegenseitig an und sind immer noch nicht wirklich an der Stelle, dass sie &#039;&#039;&#039;die Dinge vorantreiben&#039;&#039;&#039;. Im Kontext des Landwirtschaftskurses dann 1924 sagt er mal den &#039;&#039;&#039;jungen Leuten&#039;&#039;&#039;, ja, es ist eben doch so, dass diejenigen, die so ab der Jahrhundertwende geboren sind, die also damals dann eben Anfang 20 waren, dass die wohl das sind, die es voranbringen können. Da spürt man diese ganze &#039;&#039;&#039;Frustration über die älteren Theosophen&#039;&#039;&#039;, die irgendwie einfach die Kurve nicht kriegen. Und neben der &#039;&#039;&#039;Betreuung der Medizin&#039;&#039;&#039;, neben diesem &#039;&#039;&#039;Entwurf der Pädagogik&#039;&#039;&#039; eine unglaubliche Fülle an allgemeinen Darstellungen, viele öffentliche Darstellungen in vielen Städten auch. Und eben die Frustration über die Entwicklung der Gesellschaft. Und dann ist dieses &#039;&#039;&#039;Goetheanum fast ganz fertig&#039;&#039;&#039;. Es werden die ersten Veranstaltungen darin gemacht. Er ist auch gar nicht zufrieden mit der Eröffnung. Das haben die dann einfach irgendwann gesetzt, diese anthroposophischen Mitglieder. Dann eine Riesen -Veröffentlichung und eine Eröffnungsveranstaltung, die ihm eigentlich gar nicht gefällt und so. Also man spürt, das ist auch wackelig.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt es zu dem &#039;&#039;&#039;Brand&#039;&#039;&#039; dieses Holzbaus. Und es ist &#039;&#039;&#039;ein unglaublicher Schlag&#039;&#039;&#039; für ihn und für die ganze Bewegung. Dieses Gebäude, wo so viel Opfer und so viel Power reingegangen ist. Dieses wunderschöne &#039;&#039;&#039;Doppel-Kuppel-Gebäude aus Holz&#039;&#039;&#039; verbrennt total. Und es ist auch typisch. Ich will da auch noch mal ein bisschen ins Detail gehen, die Brandnacht kurz nach einem Vortrag, es ist abends um elf, Silvesternacht 1922 auf 23 - der Alarm - &#039;&#039;&#039;das Goetheanum brennt&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
Und was macht Rudolf Steiner? Er nimmt sich einen jungen Mann und sagt: &amp;quot;Wir beide gehen jetzt runter in das Heizhaus&amp;quot;, ein ganz modernes Gebäude. Das war nämlich von außen Fernwärme. Das war eins der &#039;&#039;&#039;weltweit ersten Gebäude, die eine Fernwärme hatten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;geht mit diesem Zeugen in das Heizhaus&#039;&#039;&#039; und liest Vorlauf und Rücklauf ab, &#039;&#039;&#039;Heizungstemperatur&#039;&#039;&#039;. Damit später niemand sagen kann, die Heizung, diese moderne neue Heizung hätte das Gebäude entzündet. Also jemand, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Alle rasten, waren verrückt und versuchten, das irgendwie zu löschen, was völlig unmöglich war. Es war eine sehr &#039;&#039;&#039;professionelle Brandstiftung&#039;&#039;&#039;, so im Zwischenteil zwischen den Kuppeln. Und der angeblich so spiritistische, über den Wolken schwebende Philosoph oder Anthroposoph geht da zielstrebig und liest die Temperatur ab. Und genauso zielstrebig geht er wenige Tage später nach &#039;&#039;&#039;Basel zu der Versicherung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;verhandelt wieder selber über die Versicherungssumme&#039;&#039;&#039;. Und dann kommen die &#039;&#039;&#039;Zeitungen&#039;&#039;&#039; und fragen: Was wird denn nun und so? Und dann sagt er: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wir werden wieder bauen&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden bauen mit einem Material und &#039;&#039;&#039;in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und das bitte ich ernst zu nehmen insofern, als man eben, wenn man heute dieses zweite Goetheanum sieht, von dem er ja nur noch das &#039;&#039;&#039;Modell entwerfen&#039;&#039;&#039; kann, dass es doch ein Gebäude ist, was einen ganz besonderen Charakter hat, dadurch, dass es eben für die Freunde und Feinde der Anthroposophie gebaut ist. Und nichts ist, was man irgendwie nachbauen sollte, um daraus Waldorfschulen zu bauen. Das ist ein großes &#039;&#039;&#039;Missverständnis&#039;&#039;&#039; in meinen Augen, der &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Architekten&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51 ===&lt;br /&gt;
Ja, wir müssen jetzt zum Ende kommen und wir gucken noch einmal kurz auf diese &#039;&#039;&#039;Situation der Landwirtschaft.&#039;&#039;&#039; Das habe ich ja schon beschrieben. Diese theosophischen Mitglieder, die nun auf dem Land Gutsherren sind und die merken, da geht irgendwie was kaputt und die ihn da beknien. Und dieser &#039;&#039;&#039;Keyserlingk&#039;&#039;&#039; - den beschreibt er dann selber als einen eisernen, einen eisernen Grafen, der mehrere riesige Großgrundbesitze zu verwalten hat - ein Schloss da in Koberwitz sozusagen gepachtet hat. Und der möchte, dass dieser Kurs zustande kommt, dass dieser &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner was zu Landwirtschaft sagt&#039;&#039;&#039;. Und dann klappt es irgendwie nicht. Und der Rudlf Steiner ist so &#039;&#039;&#039;wahnsinnig überlastet&#039;&#039;&#039;. Und dann hat er so einen Neffen, dieser Keyserlingk. Der ist 19, 20, so ein Halbrusse. Der weiß irgendwie nicht so, wie es so weiter geht. So jemand, der nicht so ganz auf der Erde ist, der noch so sucht. Und dann sagt er: &amp;quot;Geh nach Dornach, geh zu der Tagung und melde dich bei dem Steiner, dass du von mir kommst und dass du den &#039;&#039;&#039;Termin&#039;&#039;&#039; brauchst für diese Tagung, &#039;&#039;&#039;diese landwirtschaftliche Tagung.&#039;&#039;&#039; Und du gehst da nicht weg, bis du einen Termin hast.&amp;quot; Dieser eiserne Graf mit dieser Taktik ist es, der uns eben diesen Landwirtschaftskurs eigentlich ermöglicht hat. Und Steiner sagt das auch im Nachhinein: Wenn der das nicht so brutal da gefordert hätte, wäre es wahrscheinlich gar nicht dazu gekommen.  Und so kommt es dann eben 1924 zu diesem Kurs auf diesem Schloss, parallel zu einer Riesen- Veranstaltung in Breslau. Er fährt jeden Tag hin und her, Eurythmie-Aufführungen, öffentliche Vorträge vor &#039;&#039;&#039;tausend Leuten&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;größten Konzertsaal da in Breslau&#039;&#039;&#039;. Und vormittags eben, in der Mittagszeit diese acht Vorträge mit den Fragenbeantwortungen, in diesem Schloss, zu der Zukunft der Landwirtschaft. Und nun gibt es ein paar, vier, drei, vier junge Männer, die meisten von euch sind älter als die, die waren gerade so 20, 22. Und die hatten sich vorgenommen, in ihrem Leben etwas für die &#039;&#039;&#039;sogenannten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Behinderten&#039;&#039;&#039; zu tun. Das ist natürlich nach so einem Krieg und so gab es einige Kinder. Und die kommen zu  Rudolf Steiner. Und der lässt alles liegen, die ganzen Theosophen, alle seine Verpflichtungen, scheißegal. Diese drei jungen Kerle, die da so irgendwo herkommen und was machen wollen für diese behinderten Kinder, das findet er total cool.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt nach dem Landwirtschaftskurs direkt dahin nach &#039;&#039;&#039;Jena&#039;&#039;&#039;. Schaut sich das Gebäude an, was sie da kaufen wollen oder mieten wollen, hilft ihnen, unterstützt sie und sagt: Kommt nach Dornach! Ich mache euch eine Grundlage. Ich helfe euch. Ich bilde euch aus, dass ihr diese Aufgabe übernehmen könnt. Und das kommt auch wirklich noch im August 24 dazu. Ich glaube, 13 Vorträge, dieser sogenannte &#039;&#039;&#039;Heilpädagogische Kurs&#039;&#039;&#039;. Er sagt denen: Ja, ihr müsst die &#039;&#039;&#039;Waldorfpädagogik zur Grundlage&#039;&#039;&#039; machen. Aber das, was ihr eben für diese Kinder braucht, das bearbeiten wir jetzt extra. Und ich kann eigentlich nur inhaltlich so viel sagen, schon allein der Begriff oder Steiner ist eben manchmal auch sehr genau: &#039;&#039;&#039;Nicht behindert!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist ein voller Mensch&#039;&#039;&#039;. Es gibt nur Menschen, denen muss man besondere Pflege angedeihen lassen. &#039;&#039;&#039;Das sind Seelen, pflegebedürftige Menschen. Es gibt keine behinderten Menschen&#039;&#039;&#039;. Also schon das mag vielleicht zeigen, welche &#039;&#039;&#039;Größe und welcher Weitblick&#039;&#039;&#039; und welches Menschenbild dahinter steht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37 ===&lt;br /&gt;
Und man kann sagen, diese anthroposophische Heilpädagogik ist eben mit der Landwirtschaft zusammen, nach der berühmten &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung 1923/24&#039;&#039;&#039;, begründet worden in einem ganz kurzen Akt. Es sind nur wie Entwürfe, beides. Aber wir sind auch in gewisser Weise im anthroposophischen Sinne &#039;&#039;&#039;Geschwister.&#039;&#039;&#039; Weil wir beide, eben beide Bewegungen, &#039;&#039;&#039;die Biodynamik&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Heilpädagogik&#039;&#039;&#039;, ja, wie soll man sagen, einen ganz anderen Charakter haben, dadurch, dass sie eben nach der Weihnachtstagung entstanden sind. Und diese Geschwisterlichkeit, die ist ja dann entdeckt worden eigentlich von einem der wesentlichen Heilpädagogen der ersten Generation, &#039;&#039;&#039;ein junger jüdischer Wiener Arzt, Karl König&#039;&#039;&#039;, der dann vor die Nazis fliehen musste in den Dreißigerjahren. Und das miteinander verbunden hat in dieser ersten &#039;&#039;&#039;Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja dann schon in den Fünfzigerjahren eine weltweite Bewegung geworden, diese &#039;&#039;&#039;Idee einer Dorfgemeinschaft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft und Heilpädagogik als Keimzelle&#039;&#039;&#039; von einem eigentlich gesundenden Leben für Mensch und Natur. Große Idee und eine tolle Sache. Die man natürlich auch &#039;&#039;&#039;wandeln&#039;&#039;&#039; muss, der Zeit irgendwie anpassen muss. Und man kann heute sehr gut sagen, überall wo eine Camphill-Einrichtung nicht zugelassen wird, da hat man es mit einem totalitaristischen Regime zu tun. Oder auch, wo Waldorfpädagogik nicht zugelassen wird. Klar, Waldorfpädagogik wird in vielen, vielen Ländern gar nicht finanziert, aber sie muss doch zugelassen werden. Und das passiert aber doch in bestimmten Ländern, dass sie &#039;&#039;&#039;verboten&#039;&#039;&#039; ist. Und da kann man eigentlich sagen, da ist diese &#039;&#039;&#039;Erziehung zur Freiheit nicht gewünscht&#039;&#039;&#039;. Ja. Ich wollte mit einem letzten kleinen Dokument enden. Und das werde ich jetzt vorlesen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuletzt eine Geschichte 1:09:41 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es eine Frau in Dornach, die war einfach so die Dorf-Hebamme. Und die hat man in den Dreißigerjahren, - die hatte nichts mit den Anthroposophen zu tun - da hat man zufällig diese Geschichte von ihr gehört und berichtet. Und die möchte ich euch sozusagen im Original vorlesen, wie diese Hebamme das von ihrem Vater erzählt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ihr Vater, der Kürschner und Landwirt, Zeltner von Ober-Dornach, der sich Müßiggängern gegenüber oft etwas drastisch verhielt, war einst auf seiner Wiese am Melchersgraben beim Mähen. (Wenn man die Gegend da kennt, sind relativ steil und mähen heißt hier mit der Sense da so mähen). Seine Tochter Hermine half ihm. (Das ist die, die das hier dann berichtet). Half ihm beim Verzetteln der hohen Maden. (Verzetteln, da haben wir heute das Wort zetter hier, das Verteilen. Verzetteln der hohen Maden). Als ein Spaziergänger in langem, langsamen Schritt daherkam und zu Zeltner, der im Schweiß gebadet war, sagte: &amp;quot;Das ist ein mühsames Schaffen.&amp;quot; Gab dieser reichlich barsch zur Antwort: &amp;quot;Was verstehen die Herren, die noch spazieren können?&amp;quot; Der ältere Mann entgegnete darauf: &amp;quot;Das habe ich auch schon gemacht.&amp;quot; - &amp;quot;Ja, so seht ihr aus!&amp;quot;, murrt Zeltner. Aber der Herr sagt ganz ruhig: &amp;quot;In meiner Jugend habe ich für unsere Geißen oft den steilen Bahndamm abmähen müssen.&amp;quot; Er ging auf Zeltner zu, nahm ihm die Sense aus der Hand und begann langsam, völlig korrekt zu mähen. Da rief Zentner aus: &amp;quot;Oi! Hi hi, der Mann, der kann&#039;s!&amp;quot; Die beiden betrachteten dann das Gras zusammen und unterhielten sich darüber, &#039;&#039;&#039;welche Kräuter die beste Milch geben&#039;&#039;&#039;. Der fremde Herr erwies sich als ebenso guter Kenner aller Grasarten wie Zeltner. Er erkundigte sich dann, ob es überschüssige Milch zu kaufen gäbe. Und als dies bestätigt wurde, ließ er von da ab täglich die Milch bei der Familie Zeltner holen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es war&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank fürs Zuhören! (Applaus) Ja. Ich muss also darum um Entschuldigung bitten, dass ich natürlich vieles, vieles übersprungen habe. Und für mich ist das immer sehr qualvoll, was ich denn nun bringe und was nicht. Und was dann für ein Gesamtbild entsteht und so. Und das kann ich natürlich auch gar nicht abschätzen. Da müsste ich ja jetzt in euch reingucken. Aber wir können ja gerne &#039;&#039;&#039;noch ein paar Fragen besprechen&#039;&#039;&#039; oder zumindest auch sammeln und dann auch in den nächsten Stunden mit einfließen lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fragen und Antworten - Ich will verstanden, nicht verehrt werden! 1:13:30 ===&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Was war die Überlegung, den landwirtschaftlichen Kurs jetzt nur mal benannt zu haben, aber nicht mal ein bisschen was dazu erzählt zu haben?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, warum habe ich jetzt hier nicht über den landwirtschaftlichen Kurs weiter ausgeführt? Weil ich das im Rahmen dieses Kurses eben schon getan habe im Unterricht und auch noch weiter tun werde. Das kann man natürlich hier schon tun. Es handelt sich ja um eine extreme Erweiterung. Das Prinzip der Erweiterung ist, glaube ich, durchgängig bei Rudolf Steiner, sowohl in der Pädagogik, als auch in der Medizin, als auch in der Landwirtschaft. Und es geht eigentlich darum, den Blick, den wir heute haben, auf so ein Gebiet massiv zu erweitern, um dann fruchtbare Lösungen, bessere Lösungen für die Probleme zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Hat Rudolf Steiner jemals angeboten, esoterisches, spirituelles Wissen an die Arbeiterbewegung weiterzugeben?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das war auch so! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Ich habe die Frage nicht verstanden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ich wiederhole die Frage, ja. Ob Rudolf Steiner jemals angeboten hat, auch &#039;&#039;&#039;an die Arbeiterbewegung spirituelles Wissen weiterzugeben&#039;&#039;&#039;. Und das ist natürlich eine sehr gute Frage und die zeigt auch ein bisschen die Unzulänglichkeit meiner Darstellung. Es ist schon so, es ist schon richtig dargestellt von mir, dass es eigentlich zwei verschiedene Ebenen waren in der Biografie und zwei verschiedene Welten. Und doch gab es eben Menschen, die aus der Arbeiter-Bildungs-Schule später Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft wurden. Die ihn einfach irgendwie verfolgt haben, also die das irgendwie weiter verfolgt haben und dann dahin übergewechselt sind. Und natürlich seine riesige Bemühung um die Arbeiter im Rahmen der Dreigliederung in den Fabriken in Stuttgart und Baden-Württemberg, Nord-Baden-Württemberg. Und eben auch dann diese Schulbegründung. Das bezieht sich ja alles im Prinzip zentral &#039;&#039;&#039;auf die proletarische Klasse&#039;&#039;&#039;, der er sich eigentlich immer zugehörig gefühlt hat. Dennoch kann man auch sagen, das trifft schon zu, was du vermutest oder was du sagst oder aus welchem Kontext du fragst. So viel Interesse war an dem Spirituellen bei den Proletariern nicht. Und er hat dafür auch nicht jetzt besondere Verrenkungen gemacht. Er hat sowieso &#039;&#039;&#039;nie für etwas geworben&#039;&#039;&#039;, sondern eigentlich immer nur dann etwas getan und berichtet und erzählt, &#039;&#039;&#039;wenn er danach gefragt wurde&#039;&#039;&#039;. Das war ein &#039;&#039;&#039;grundsätzliches Prinzip&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Aber das ändert sich dann noch so ein bisschen mit dem Eingreifen nach dem Ersten Weltkrieg, also wo er dann tatsächlich auch Verantwortung übernimmt und Geschichte gestalten will. Also da geht er ja schon aktiv rein und möchte Zusammenhänge deuten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das ist also die Frage. Die zweite Frage war, ändert sich das nicht nach dem Ersten Weltkrieg, indem er eben da aktiv sozusagen mitgestalten möchte? Und das stimmt, das ist so. Das habe ich auch versucht so darzustellen, dass man eben da merkt, seine Impulse kommen jetzt noch mal konkreter, noch mal direkter, sollen sie wirklich im konkreten Alltagsleben der Menschen etwas verbessern. Und den Waldorflehrern zum Beispiel schreibt er wenige Tage vor seinem Tod einen Brief. Da geht es eigentlich darum, wie jetzt überall sozusagen die Initiativen zu neuen Waldorfschulen entstehen. Wie man damit umgehen soll und so. Und dann schreibt er ja - Ich bin nicht gesund und es wird auch noch lange dauern, bis ich wieder fit bin und so. Ihr müsst euch jetzt leider auch noch um die anderen Schulgründungen irgendwie mit kümmern. Das schaffe ich nicht. Und dann kommen so ein paar ganz kurze Sätze am Ende dieses Briefes. Er wusste wohl selber nicht, dass das eben wirklich der letzte sein wird. Oder vielleicht doch. Weiß ich nicht. Und da kommt dann so, die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist zwar ein Kind der Sorge für ihn und doch ist es das &#039;&#039;&#039;Wahrzeichen für die Fruchtbarkeit der Anthroposophie in der Welt&#039;&#039;&#039;. Also es geht ihm darum, dass die Anthroposophie etwas Fruchtbares im konkreten Leben der Menschen bewirkt. Ich habe vieles, vieles ausgelassen. Also auch in Bezug auf das Politisch-Gesellschaftliche gibt es ja noch eine interessante Sache, 1922, wo er in Deutschland öffentliche Vorträge hält. Das ist er so en vogue, da ist er so hip bei den Intellektuellen und wird gemietet von der größten Konzertagentur für die größten Säle. Und das macht er so mit, weil er denkt, ja, irgendwie muss man die Anthroposophie auch an den Mann bringen, so, nicht? Und da kommt es dann in München zu einer richtigen Attacke von den ersten Braunen. Und er hatte schon ein paar junge Leute, die ihn beschützt haben. Und die tun den Saal sozusagen  verdunkeln, kappen die elektrische Zuleitung und es ist stockdunkel. Und er spricht einfach weiter in die Dunkelheit hinein. Und dann geht irgendwann das Licht wieder an. Und dann wollen die am Ende des Vortrags die Bühne stürmen. Und dann geht er bewacht, sozusagen eingekesselt von seinen Begleitern, hinten zu einem Notausgang raus und sagt nur: &amp;quot;Das war&#039;s in Deutschland. Wenn solche Herren jetzt hier aktiv werden, können wir keine öffentlichen Vorträge mehr machen.&amp;quot; Also das sieht er sehr deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Mich würde interessieren, also das Bild, was bei mir entstanden ist, das ist schon zwar von dem gehetzten, aber auch irgendwie sehr engagierten und sehr selbstsicheren Menschen. Also für die Inhalte, die er gibt, bin ich sehr beeindruckt davon, dass er sie mit so einer Selbstsicherheit anscheinend in die Welt gebracht hat. Mich hätte mal interessiert, was die Selbstzweifel angingen oder auch so Phasen der vollkommenen Überforderung, Rückzug.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das ist etwas, was er sehr pflegt und auch regelrecht beantwortet. Und das findest du auch in den Büchern. Ich habe gerade heute in der Vorbereitung in ein ganz frühes GA2 reingeguckt. Und im Vorwort, das er dann fast zum Ende seines Leben schreibt, vierzig Jahre nachdem er das erste, eigentlich eigenständige Buch rausbringt, macht er ein neues Vorwort dafür. Und schreibt über seinen Wandel und auch über seine Zweifel. Und genauso findest du das auch in einem Vorwort der Geheimwissenschaft. Wenige Wochen vor seinem Tod, ganz am Ende seines Lebens, schreibt er noch mal ein neues Vorwort für dieses Grundlagenwerk und berührt da auch die Frage, wie hat sich das verändert. Das lässt sich schlecht zusammenfassen. Müsstest du einfach da mal selber lesen. Ist nicht schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Aber das ist nichts, also einfach nur mal so als Bild von ihm, er hat sich ja anscheinend nie davon hindern lassen, von den Selbstzweifeln, die da waren. Immer dieses Aktive.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das Aktive ist klar. Aber durchaus auch immer wieder das sich Verändern und Verwandeln und das, was nicht gelingt, auch aufzuhören und anders zu probieren und so. Das ist schon. Ja. Ich habe natürlich jetzt auch all die ganzen Publikationen nicht, es sind ungefähr 35 Bücher, die er in seinem Leben schreibt. Es ist für einen Schriftsteller oder Philosophen so die Mittelklasse. Es gibt Leute, die haben auch fünfzig, sechzig Bücher hinterlassen. Aber das ist schon sehr bemerkenswert. Und aber was völlig, absolut einmalig eigentlich ist überhaupt in der Geistesgeschichte, 6.000 Vorträge! 4.500 Vorträge dokumentiert! Bis heute längst nicht alle veröffentlicht, obwohl dokumentiert. Also das ist spannend, diese riesige Leistung an Darstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Hattest du mal was zu seinem Tod gesagt?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Nein, habe ich nicht. Rudolf Steiner stirbt Anfang 1925. Und er ist schon bestimmt zwei Jahre vorher schwer angegriffen. Und das letzte halbe Jahr, von September, Ende September 1924 bis März 25 ist er nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen. Und es ist sehr interessant, dass er sich sozusagen dann da in Dornach nicht in seine Wohnung zurückzieht, sondern in seinem &#039;&#039;&#039;Atelier.&#039;&#039;&#039; Er ist Handwerker, er ist Arbeiter mit der Hand. Das Arbeiten mit der Hand ist für ihn das Allergrößte. Er arbeitet die ganzen letzten zehn Jahre seines Lebens mit dem Holzklöppel und dem Stecheisen &#039;&#039;&#039;an großen Holzplastiken&#039;&#039;&#039;. Und zu Fuße diese Holzplastiken möchte er liegen. Und das richtet er sich so ein. Und da stirbt er auch. &#039;&#039;&#039;Der Handwerker&#039;&#039;&#039;. Da könnte man auch einen ganzen Vortrag machen: &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner, der Handwerker&#039;&#039;&#039;. Da gibt es wunderschöne Details. Den Landbau-Schülern habe ich das gezeigt in Dornach - dieses Schloss an dem Glashaus, wo er mit einem Schmied ein spezielles Türschloss entwirft und sich daran irgendwie freut. Da kommt auch der Humor durch, mit dem er sozusagen betonen will, jetzt gehst du hier über eine Schwelle. Und da muss man die Türklinke nach hier bewegen und die Türe aber so drücken. Da muss man ziemlich wach sein. Und obendrein ist diese Türklinke so geschmiedet, dass man sich furchtbar klemmen kann und furchtbar wehtun kann. Und als dann die ersten Eurythmistinnen sich da richtig eingeklemmt haben und sich beschwert haben und gesagt haben: &amp;quot;Herr Doktor, das geht doch nicht! Also da tut man sich ja furchtbar weh.&amp;quot;, dann kommt nur so eine nette, lächelnde Bemerkung: &amp;quot;Spirituelle Menschen, die tun sich da nicht weh.&amp;quot; Oder den Dornacher Hügel hochgehend im Gespräch mit jemand anderem und plötzlich sagt er: &amp;quot;Wir müssen mal kurz, ich habe hier ein Kirschsteinchen, den muss ich mir jetzt rausmachen, sonst humpelt ganz Dornach morgen.&amp;quot;  Diese Nachmacher, das hat ihn angeätzt, hat ihn angekotzt, dass die Leute ihn verehrt haben. Er ist ein ganz Freundlicher und Zarter. Und irgendwann, da kommt dann jemand zum Ende eines Vortrages und bringt ein großes Geschenk und: &amp;quot;Wir verehren Sie so!&amp;quot; Und da bricht es aus ihm heraus: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich will nicht verehrt werden! Ich will verstanden werden!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Da hat er richtig drunter gelitten. Das kann man auch als eine merkwürdige Hassliebe oder eine schwierige Beziehung, so müsste man es vielleicht sagen - eine schwierige Beziehung - Rudolf Steiner und seine Anhänger - oder Rudolf Steiner und die Anthroposophische Gesellschaft. Das ist nie so ganz einfach. Ja. Dann gehen wir jetzt mal ins Bett. Ihr seid ja hier morgen früh wieder zu Gange. Und jetzt müssten wir noch ein paar Leute finden, die die Tische nach vorne und hinten wegräumen, dass morgen die Eurythmie hier stattfinden kann. (Applaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Mein Lebensgang 1923 - 1925&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 28, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0280-6&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Aller Geistesprozess ist ein Befreiungsprozess - Der Mensch Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, Taja Gut, Pforte Vlg., Dornach 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner – Eine Biographie 1861 - 1925&#039;&#039;&#039;, Christoph Lindenberg, Verlag Freies Geistesleben, 1. Auflage 2011, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-7725-0150-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner und die Anthroposophie - Eine Einführung in sein Lebenswerk&#039;&#039;&#039;, Walter Kugler, 24.08.2010, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-8321-6138-5&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Goethes geheime Offenbarung&#039;&#039;&#039;, wie Rudolf Steiner das Märchen auch nannte, bildete den Ausgangspunkt zur Entwicklung der Anthroposophie (s.u.); ausführliche Betrachtungen Steiners dazu finden sich etwa in GA 53, S. 329ff und GA 57, S. 23ff. Auch die Mysteriendramen Rudolf Steiners sind auf Grundlage des Märchens entstanden (Lit.: GA 14). Quelle: Anthrowiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; – Vortrag 1907, Rudolf Steiner, Weblink&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog&#039;&#039;&#039;, Christopher Clark, Deutsche Verlagsanstalt, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriss&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Kernpunkte der sozialen Frage&#039;&#039;&#039;, GA 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik&#039;&#039;&#039;, GA 293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Heilpädagogischer Kurs&#039;&#039;&#039;, Zwölf Vorträge für Heilpädagogen und Ärzte, Dornach 25. Juni bis 7. Juli 1924, GA 317&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Camphill – Ursprung und Ziele einer Bewegung, Karl König&#039;&#039;&#039;: Stuttgart 2019 • Karl König Institut (Hrsg.): 80 Jahre Camphill, Sonderheft des Karl König Instituts, 2020 • Karl König Institut (Hrsg.): Kunst in Gemeinschaft – Gemeinschaft als Kunst, Sonderheft des Karl König Instituts, zu 80 Jahren Camphill, 2020, Quelle: AnthroWiki&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Biografie_Rudolf_Steiner_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2019&amp;diff=1669</id>
		<title>Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Biografie_Rudolf_Steiner_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2019&amp;diff=1669"/>
		<updated>2022-09-22T18:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Schlüsselworte verlinken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einblicke in das Wirken, das Leben und die Persönlichkeit Rudolf Steiners==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter Teil 1==&lt;br /&gt;
[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Biografie Rudolf Steiner]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|wie konnte dieser Mensch eigentlich so sein, wie er ist?]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Anthroposophie-Impuls]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Kraljevec]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|k. und k. Monarchie]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Vater]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Mutter]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|im Wartesaal der Kindheit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|ständiges Umziehen der Eltern]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Technik und Kultur in die Wiege gelegt]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|ich habe Wahrnehmungen, die von etwas da sind, mit denen ich in der Welt anstoße]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|einige Quellen: Rudolf Steiner, eine Biographie von Christoph Lindenberg]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Der Mensch Rudolf Steiner von Taja Gut]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08BearbeitenQuelltext bearbeiten|Rudolf Steiner und die Anthroposophie&amp;quot; von Walter Kugler]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|die Verbundenheit mit den Geistern der Natur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08|Schule empfindet er als furchtbar langweilig]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Geometrie als Glückerfahrung]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Geistwelt im unmittelbaren Erleben als objektive Tatsache]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Autobiographie &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;|Autobiographie &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot;]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|geometrische Formen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|Mathematik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|die Wirklichkeit der geistigen Welt ist ihm gewiss]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Geometrie als Glückserfahrung: Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40|wunderbare Zeichnungen]] -  [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner als Nachhilfelehrer - Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken 0:27:06|Nachhilfelehrer]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Kant: Trennung des Menschen mit seinem Denken von der Welt]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02|Maja]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24|studiert viele Studienrichtungen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24|Job: Fachartikel für Universal-Lexika]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|Begegnung mit dem Kräutersammler Koguzki]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|der geistige Zusammenhang in den Kräutern der Natur]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|in Gottes Segen ist alles gelegen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10|Figur des Kräutersammlers im Mysteriendrama]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01|spielend lernen mit behindertem Kind]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01|anthroposophische Heilpädagogik]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Karl Julius Schröer]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Herausgabe einer Goethe-Gesamtausgabe]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47|Goethe als Geologe, Mineraloge und Botaniker]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42|geselliges Leben in Wien]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42|Café Griensteidl]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32|Umzug nach Weimar ins Goethe-Archiv]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32|Veröffentlichungen der Goetheschen naturwissenschaftlichen Schriften]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Versuch, die Weltanschauung Goethes zusammen zu fassen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|der Typus-Gedanke]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|den Typus der Pflanze verstehen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|erste selbstständig formulierte philosophische Erkenntnisse]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Dissertationsschrift: Wahrheit und Wissenschaft]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|Erkenntnistheorie: Die Idee]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58|etwas ist nur in meinem Denken]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|Philosophie der Freiheit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|sicheres Erkennen des nicht Sinnlichen]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38|Heirat in Weimar]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Besuch bei Nitzsche]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43|Umzug nach Berlin]] - [[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019#Wofür gibt er sein Geld aus? 1:11:52|Geldangelegenheiten]]             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter Teil 2 ==&lt;br /&gt;
Entwicklung der Anthroposophie – Geisteswissenschaft – Steiners Kindheit - Goethe-Arbeit – Philosoph – Weimarer Zeit – klare philosophische Position – Steiner in Berlin um 1900 – Rosa Luxemburg – Karl Liebknecht – Arbeiter-Bildungsschule – proletarische Gesellschaftsgruppen – Wichtigkeit der Bildung – Steiner legt sich politisch nicht fest – Welt der Kunst und Kultur – Geschichtsunterricht – unterrichtet verschiedene Fächer – Welt der Adeligen – Interesse an Theosophie – Einladung zu Teegesellschaften – Gräfin und Graf Brockdorf – Ausführungen über Nietzsche – Vortrag Goethes geheime Offenbarung – Märchen von Goethe – in Worten sprechen, die von der Geistwelt geprägt sind – die Deutschen Dramatischen Blätter für die Bühnen – Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft – Landesgesellschaft in Deutschland, Steiner ist Generalsekretär – Zusammenarbeit mit Marie von Sivers – Internationale Kongresse der Theosophie - reiche Vortragstätigkeit – esoterisch- meditative Unterweisungen – Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft – Zweigvortrag – die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft – anthroposophische Medizin – Ita Wegman – Wie erlangt man Erkenntnisse der Höheren Welten – Zeitschrift der Theosophen – Mysterienspiele – Drama – Theater – spirituelle Inhalte auf die Bühne bringen – Wagner – Parsifal- Legende – Bühnenweihespiel – Schriftsteller Édouard Schuré – Steiner schreibt vier Mysteriendramen – Eurhytmie – Esoterisches Christentum – Farblichttherapie – Architektur – erstes Goetheanum – Holz-Doppel-Kuppelbau – Doktor Großheintz – Dornach – am Hügel in Dornach – Johannesbau - 1913 Baubeginn des 1. Goetheanums – Tempelbau – 1. Weltkrieg totale Fehlentwicklung – Urkatastrophe – Steiners Friedensbemühungen – Meditationstexte für die im Krieg Verstorbenen – Gründung der Anthroposophischen Bewegung – neue Gesellschaftsordnung: Die soziale Dreigliederung – Geheimwissenschaft – Eliza von Moltke – Helmut von Moltke – Buch: Die Schuld am Krieg, Die Memoiren des Helmut von Moltke – Friedenvertrag von Versailles – Praxis Ita Wegmans in Dornach – Entwurf der Praxis von Rudolf Steiner – Medikamente – Pflanzenfarben – Bemalung der Goetheanums-Kuppeln – Konzern Weleda – Oskar Schmiedel – Buch: Kernpunkte der sozialen Frage – Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik – Emil Molt – Steiners Werkstatt, die Schreinerei – Erste Freie Walddorfschule – Stuttgart – Pädagogik der Zukunft – Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorf-Pädagogik – zukunftsoffen – Gleichberechtigung der Geschlechter – gesunde Erziehung – Goetheanum-Brand – erste Fernwärmeversorgung – ein neues Goetheanum – heilpädagogischer Kurs – der Mensch ist ein voller Mensch – Keyserlingk – Landwirtschaftliche Tagung in Breslau – Biodynamik – Anthroposophische Heilpädagogik – Weihnachtstagung – Carl König – Camphill Dorfgemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film: Teil 1 und Teil 2==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil1.JPG|250px| link=https://youtu.be/rAWJz1nkJ2k]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Teil 1 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil2.JPG|250px| link=https://youtu.be/5EgIY1hWaE8]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Teil 2 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von Martin von Mackensen [https://biodyn.wiki/Martin_von_Mackensen findest du hier auf https://biodyn.wiki/Martin_von_Mackensen] &lt;br /&gt;
==Transkription der Biografie von Rudolf Steiner Teil 1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08 ===&lt;br /&gt;
Ja, ich begrüße euch ganz herzlich zu dieser Abendstunde. Und wir haben ja vor, uns mit der &#039;&#039;&#039;Biografie Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; zu beschäftigen. Und das ist nun kein ganz einfaches Unterfangen, weil in dieser Biografie wahnsinnig viel darinnen ist. Und das ist eigentlich in so einem Abend gar nicht vollständig irgendwie darstellbar. Und gleichzeitig ist über diese &#039;&#039;&#039;Biografie&#039;&#039;&#039; schon sehr, sehr viel veröffentlicht worden. Und man hat dann, wenn man hier so steht, einen gewissen Bammel, ob man so das Richtige trifft. Dass ein Bild entsteht, was auch dann würdig ist, diese Person zu beschreiben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mein Bemühen ist so, dass ich versuchen möchte, für euch &#039;&#039;&#039;ein Bild dieser Persönlichkeit&#039;&#039;&#039; zu geben. Und gleichzeitig in diesem Versuch, das sozusagen möglichst objektiv in seiner Zeit darzustellen, ist es aber doch auch nicht vermeidbar, dass die Sympathie und die Bewunderung rüberschwappt. Auch wenn das nicht gewollt ist oder angezielt ist, möchte ich sozusagen schon vorher sagen, es ist unvermeidbar. Ja. Und es ist für mich auch immer wieder eine schwierige Sache, dieses Referat. Ich liebe es auf der einen Seite, weil ich dadurch angespornt bin, mich wieder damit zu beschäftigen. Und auf der anderen Seite ist es eben so, dass ich hoffe, dass ihr da durchhaltet, jetzt diese zweimal gute Stunde. Und dass wir danach auch noch ein paar Minuten Gespräch haben können und Fragen sammeln können. Ob ich sie beantworten kann, kann man versuchen. Das wäre das Ziel. Also der Versuch, dieses Leben vor euch hinzustellen, in zwei Teilen. Und dabei jetzt besonders im Auge zu haben, &#039;&#039;&#039;wie konnte dieser Mensch eigentlich so sein, wie er ist&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Und wie konnte dieser Mensch uns diese Anregungen geben, die 100 Jahre später immer noch irgendwie zu mindestens mal interessant sind?&#039;&#039;&#039; Und da kann man ja vielleicht so viel sagen, gerade letzte Woche ist ja &#039;&#039;&#039;in einer großen Zeitschrift wieder mal ein Artikel&#039;&#039;&#039; erschienen, wo es darum ging, was war eigentlich der &#039;&#039;&#039;Bauhaus-Impuls&#039;&#039;&#039;? Und da war doch parallel der &#039;&#039;&#039;Anthroposophie-Impuls&#039;&#039;&#039;. Und beides wurde so ein bisschen als eine, ja, wie schräge Sache des 20. Jahrhunderts dargestellt. Und gleichzeitig ist es dann doch auch so, dass es viele große Geister gibt, die sagen, ja, irgendwie hat der Steiner uns immer noch was zu sagen und vielleicht auch in Zukunft noch zu sagen. Was uns vielleicht gut tut, um unsere Verhältnisse irgendwie zu verbessern und fruchtbarer und besser hinzukriegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also meine Perspektive ist die aus der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; heraus. Aus dem, dass ihr eigentlich vor der Frage ja steht, mehr oder weniger da reinzugehen, in die &#039;&#039;&#039;Biodynamik&#039;&#039;&#039; und darin tätig zu werden oder eben schon tätig seid. und diesen &#039;&#039;&#039;Begründer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieser Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; ein bisschen besser kennenzulernen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 an der Süd-Ost-Ecke Mitteleuropas, diese k. und k. Monarchie, &#039;&#039;&#039;kaiserlich-königliche österreichische Monarchie&#039;&#039;&#039;, eine Riesen Monarchie, ein Vielvölkerstaat, Zentrum Wien. Und da jetzt so in der Ecke zwischen Ungarn, Steiermark, Kroatien, &#039;&#039;&#039;Österreich&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kraljevec,&#039;&#039;&#039; ein kleines Bahn-Örtchen, da wird &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner geboren&#039;&#039;&#039;. Und er wird eigentlich in eine Landschaft hineingeboren, von der wir zu Recht sagen können, eine der schönsten, die es überhaupt gibt in Mitteleuropa. Ganz kleinräumig, ganz fruchtbar, richtig kalte Winter, wunderschön heiße Sommer, fast mediterranes Klima, aber doch noch feuchter. Alle Kulturen, die man sich vorstellen kann, konnten da angebaut werden. Eine wunderbare, kleinräumige Welt, Landwirtschafts-Welt. Und 1861 in der Fläche, in der Peripherie dieses österreich-ungarischen Kaiserreiches, &#039;&#039;&#039;da war die Kirche noch wirklich im Dorf.&#039;&#039;&#039; Da war eigentlich noch alles so, wie es immer war. Und doch war auch schon &#039;&#039;&#039;ganz viel Aufbruch und ganz viel Neuzeit&#039;&#039;&#039; angekommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun ist es bei dieser Person so, dass sie eigentlich an so einer Schnittstelle steht, weil der &#039;&#039;&#039;Vater&#039;&#039;&#039; den Beruf hatte, &#039;&#039;&#039;Eisenbahn-Bediensteter&#039;&#039;&#039; zu sein, Stations - wir würden vielleicht heute sagen, Stationsabwickler. Eine Person, die auf so einer kleinen Station, so einer Eisenbahnstation, alles tun musste, was mit dem Zugverkehr verbunden war. Die war da alleine, diese Person. Und das war die Österreichische Südbahn. Und die war einspurig. Und da kam vielleicht alle eins, zwei, drei Stunden ein Zug und der musste abgewickelt werden. Der meldete sich vorher und da musste telegraphiert werden. Und dann brachte der eben etwas herbei, was abgeladen oder aufgeladen werden musste. Dann waren da vielleicht Fahrgäste, die vorher ein Billett zu lösen hatten und so weiter. Und das war eine ziemlich aufreibende Arbeit. Und einmal in der Woche hatte der Mann dann frei. Da kam jemand mit dem Zug an, und dann hatte der 24 Stunden frei, der Vater. Und dann ging es wieder sechs Tage lang. Und er musste eben sehen, wie er seinen Schlaf so organisierte, dass der zu dem Bahnleben passte. Also Achtstundentag oder so, weit gefehlt. So war das. Und die &#039;&#039;&#039;Mutter&#039;&#039;&#039; ist eine ganz &#039;&#039;&#039;liebevolle, sehr zurückhaltende Frau&#039;&#039;&#039;, von der wir sehr wenig wissen, auch aus ganz einfachen Verhältnissen. Beide kommen eigentlich aus ländlich-forstmäßigen Verhältnissen. Der Vater war auch vorher Angestellter also - oder angestellt klingt vielleicht sehr gut - also er war in einem Forstbetrieb ein bisschen mit tätig. &#039;&#039;&#039;Einfache, sehr ärmliche Verhältnisse&#039;&#039;&#039;. Und dieser Rudolf, das erste Kind. Und man muss sich so ein kleines Dörfchen vorstellen, wenn es gut geht, der Bahnhofsvorplatz gepflastert, sonst eigentlich ungepflasterte, staubige Wege, ein paar Fuhrwerke, ein paar Bauernhöfe und vielleicht irgendwo ein kleines Gewerbe, eine kleine Manufaktur und das nächste Dörfchen und so weiter. Und eine hügelige, bewegte, wunderschöne Landschaft. Und dieser kleine Säugling ein Schreikind, das die ersten Monate kräftig geschrien hat. Das gibt es ja immer mal wieder, dass man ein Kind hat, was mindestens zwei, drei, vier Monate eigentlich, wenn es wach ist, immer schreit. Das sind so ganz besondere Personen. Ich kenne das von meinen eigenen Kindern. Das kann sehr anstrengend sein für die Eltern. Und nun kommt es im Alter von fünf, sechs Jahren zu einer merkwürdigen Situation, die er uns später aufschreibt. Und die möchte ich vorlesen. Ein Kind, was eigentlich im &#039;&#039;&#039;Wartesaal seine Kindheit&#039;&#039;&#039; verbringt, also in diesem Zusammenhang der Eisenbahn. Und dadurch, dass &#039;&#039;&#039;die Eltern ständig umziehen müssen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu neuen Stationen, die sie verwalten müssen, keine Anbindung so richtig an andere Kinder, an ein dörflich-landwirtschaftliches Leben. Das war schon ab und zu mal, aber nicht so wie eben ein Bauernkind. Und das beschreibt Rudolf Steiner später auch als etwas Typisches für seine Biografie, dass er so dazwischen geraten ist. Dass er etwas von der &#039;&#039;&#039;modernen Technik und Kultur&#039;&#039;&#039; schon wie in die &#039;&#039;&#039;Wiege gelegt&#039;&#039;&#039; bekommen hat. Und man muss sich vorstellen, mit der Eisenbahn war ja verbunden die Telegrafie, der Dampfantrieb. Und das waren wirklich damals die modernsten Techniken, die es überhaupt gab. Und er schreibt da so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage aus dem Publikum: War der eigentlich Einzelkind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es kommen dann zwei Geschwister noch danach. Sekunde, jetzt habe ich hier ein kleines...&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Eines Tages, noch vor seinem achten Lebensjahr, sitzt er allein im Wartesaal. Da erscheint ihm eine Frau, die ihn um Beistand bittet und danach auf seltsame Weise verschwindet. Tage später stellt sich heraus, dass sich eben zu dieser Zeit die entfernt wohnende Schwester seiner Mutter das Leben genommen hat.&amp;quot;&#039;&#039; Später deutet Steiner an, dass ihm seither die äußere Welt transparent geworden ist.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Zitat. Ach so, das ist schon das nächste. Das reicht erst mal! Das Kind, was eine, tja, wie kann man das beschreiben, &#039;&#039;&#039;eine Wahrnehmung hat, die ganz eindeutig nicht sinnlich ist&#039;&#039;&#039;. Und an anderer Stelle beschreibt er das dann selber und sagt, ja, er habe dann eigentlich zu den Erwachsenen Kontakt gesucht und hat versucht, das Erlebnis zu schildern. Und dann hat man ihm einfach gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Was erzählst du da, du dummer Bub?&amp;quot;&#039;&#039; Bleib sozusagen hier im Hier und Jetzt! Und die Nachricht, dass die Tante verstorben ist und Selbstmord begangen hat, die hat er so direkt gar nicht gekriegt. Und die Eltern haben die zwei Wochen später bekommen. Und nur aus der Reaktion der Eltern hat er dann als Kind kapiert, dass das eben zusammenfällt. Und ihn aber auch gleichzeitig verschüchtert und durcheinandergebracht in Bezug auf diese Wahrnehmungen, die er hat, und die offensichtlich die Eltern, und da waren noch andere Erwachsene, nicht haben. Also gleich am Anfang dieses Problem, &#039;&#039;&#039;ich habe Wahrnehmungen, die von etwas da sind, mit denen ich in der Welt anstoße&#039;&#039;&#039;. Er berichtet dann über seinen Umgang in dieser Welt, in dieser Natur und schreibt jetzt in der dritten Person, da war er ungefähr 50. Da ist allerhand Blödsinn über ihn veröffentlicht worden, über seine Biografie. Und dann sieht er sich genötigt, selber dazu etwas zu schreiben, was ihm sonst eigentlich sehr fern lag. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und der Knabe lebte etwa von jenem Zeitpunkt ab mit den Geistern der Natur, die ja in einer solchen Gegend ganz besonders zu beobachten sind, mit den schaffenden Wesenheiten hinter den Dingen, in derselben Weise, wie er die äußere Welt auf sich wirken ließ.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, in einer kurzen Biografie, die so, ja, 15 Seiten damals umfasste, die er zunächst auch als Vortrag gehalten hat 1913, fängt er damit an, dass er eben dieses Bahn-Erlebnis berührt. Und dann diese Verbindung zu den Geistern der Natur, mit denen er in einer Verbindung steht, mit der er eine Wahrnehmung hat, wie mit der äußeren Welt. Auch noch wohl vor der Schulzeit oder vielleicht in dem ersten Schuljahr oder spätestens in dem zweiten. Also ganz am Anfang der Biografie, dieses Erlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich schiebe mal kurz ein, dass ich ein bisschen die Quellen aufzeige, von denen ich hier operiere. Das ist vor allem dieses kleine Büchlein: &#039;&#039;&#039;Der Mensch Rudolf Steiner, Taja Gut.&#039;&#039;&#039; Ich habe das auch da noch mal hingelegt. Das kann man auch da noch einsehen die nächsten Tage. Das ist eine wunderbare Zusammenfassung für jemand, der viel über diese Biografie gelesen hat, bewundert man die Genialität, die hier eine kurze Zusammenfassung ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weitere ist vor allem ein Autor, der sich viele, ja wirklich viele Jahre mit der Biografie Rudolf Steiner beschäftigt hat, &#039;&#039;&#039;Christoph Lindenberg.&#039;&#039;&#039; Da gibt es eine rororo-Biografie und eine größere, zweibändige Biografie. Und etwas, was eben für einen wirklichen Historiker typisch ist, Christoph Lindenberg war ein sehr präziser und guter Historiker. Er hat auch dieses hier gemacht, was ein Schatz ist: Rudolf Steiner - Eine Chronik. Und da hat er einfach alle Dokumente, alles, was man wissen kann, chronologisch geordnet. Und da gibt es dann auch schöne Witze über diesen Mann. Wenn dann irgendwo Leute auftraten: &amp;quot;Ja, meine Tante, ich habe da was geerbt. Und da steht dann, am soundsovielten September 1918 hat Rudolf Steiner meiner Tante dies und das gesagt und so. Und das Ganze war in Köln.&amp;quot; Und dann ist man damit zu Lindenberg gegangen. Und dann hat er so nachgeguckt und dann hat er gesagt: &amp;quot;Völlig unmöglich. Rudolf Steiner war zu der Zeit in Berlin und einen Tag später fuhr er nach Freiburg. Und drei Tage später fuhr er nach Hamburg. Und wenn Sie diese Behauptung wirklich aufrechterhalten, dann hole ich die Reichsbahn-Pläne und zeige Ihnen, dass das alles Quatsch ist, was Sie mir hier erzählen, weil es gar nicht möglich war, mit dem Zug dahin zu kommen.&amp;quot; Also er hat wirklich zum Teil so recherchiert, weil es natürlich auch unglaubliche Behauptungen bei Rudolf Steiner gibt, was er getan hätte und wo er überall gewesen sei. Also Lindenberg als einer der, ja, ordentlichsten und präzisesten Biografen und ihn benutze ich viel und auf ihn stütze ich mich sehr stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine mittlerweile unüberschaubare Menge an Literatur zur Biographie Rudolf Steiners. Ich habe wirklich vieles davon gelesen. Und kann wirklich empfehlen, zum Einstieg dieses kleine Taja Gut, auf das ich mich auch beziehe. Und diese kurze Darstellung von Lindenberg in dem Rowohlt Verlag. Und dann gibt es noch ein Drittes, was ich vielleicht auch noch hervorheben möchte. Das ist diese Biografie &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner und die Anthroposophie&amp;quot;, Walter Kugler.&#039;&#039;&#039; Das ist aus den Siebzigerjahren. Und ich kenne Walter Kugler gut. Und er hat das dann vor acht Jahren noch mal komplett neu überarbeitet. Das liegt, glaube ich, auch da drüben. Das wären so drei Biografien, auf die ich hinweisen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also ich versuche, in dem ersten Teil viel Originalquellen vorzulesen, weil dadurch wird es vielleicht zugänglicher. Und im zweiten Teil, ungefähr ab 1900, werde ich vieles frei erzählen. Also wir haben diese Gliederung &#039;&#039;&#039;1861 bis ungefähr 1900,&#039;&#039;&#039; im ersten Teil. Und dann &#039;&#039;&#039;1900 bis 1925&#039;&#039;&#039;. So wollen wir es heute Abend mal gliedern. Und dieses erste Erlebnis nach der Schilderung der Landschaft, der Örtlichkeit, der Familie. Also das erste Erlebnis eben diese Situation mit der Tante, diese Wahrnehmung einer geistigen Erscheinung und das Nichtzurechtkommen mit den Eltern. Und das Zweite, &#039;&#039;&#039;diese Verbundenheit mit den Geistern der Natur,&#039;&#039;&#039; wie er ungefähr vierzig, fünfzig Jahre später das benennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte wesentliche Ereignis, was wir kennen und was er selber auch schildert, das ist nun etwas, was schon in die &#039;&#039;&#039;Schulzeit&#039;&#039;&#039; fällt. Und die Schulzeit, obwohl er mehrfach umgezogen ist, ist für ihn davon geprägt, dass es &#039;&#039;&#039;furchtbar langweilig&#039;&#039;&#039; ist, weil er alles versteht. Und zwar hat er es meistens schon klar, lange bevor es im Unterricht kommt. Und dann in den höheren Klassen macht er es dann oft so, dass er das Schulbuch, nach dem irgendwie stur der Unterricht so durchgeführt wird, das tut er so halten: Da nimmt er den Umschlag von dem Schulbuch und legt ihn um ein anderes Buch, um das zu lesen während des Unterrichts. Ist aber in der Lage, sofort zu antworten, wenn der Lehrer irgendeine Frage stellt. Und er liest da sehr, sehr schwerverdauliche philosophische Literatur. Das ist typisch für ihn, dass er eben diese unglaublich hohe, schnelle Auffassungsgabe hat, auch schon als Kind und als Jugendlicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geometrie als Glückserfahrung:  Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40 ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich dieses Beispiel schildern, des ungefähr Zehn-, Zwölfjährigen. Er ist in der Schule und der Lehrer, der eine ist eben sehr lieb zu ihm und lässt ihn ab und zu in die Bibliothek des Lehrers, weil er merkt, er kann den eigentlich gar nicht fördern in dem Unterricht mit den anderen Kindern. Und lässt ihn einfach da in die Bibliothek. Und da fällt ihm ein &#039;&#039;&#039;Geometriebuch&#039;&#039;&#039; in die Hand. Und das darf er sich ausleihen und studiert es sehr gründlich. Und zeichnet das alles so nach. Und da schreibt er, wenn auch zunächst mehr gefühlsmäßig zeichnete sich hier für ihn zum ersten Mal ein Weg ab, &#039;&#039;&#039;die Geistwelt,&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;im unmittelbarem gegenwärtigen Erleben&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;als objektive Tatsache zu fassen&#039;&#039;&#039;. So schildert er es sozusagen abstrakt. Jetzt kommt die Schilderung, die er selber gibt, jetzt wieder aus diesem Vortrag mit ungefähr 50. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dass man seelisch in der Ausbildung rein innerlich angeschauter Formen leben könne, ohne Eindrücke der äußeren Sinne, das gereichte mir zur höchsten Befriedigung. Ich sagte mir, die Gegenstände und Vorgänge, welche die Sinne wahrnehmen, sind im Raum. Aber ebenso wie dieser Raum außer dem Menschen ist, so befindet sich im Inneren eine Art Seelenraum, der der Schauplatz geistiger Wesenheiten und Vorgänge ist. In den Gedanken konnte ich nicht etwas sehen, wie Bilder, die sich der Mensch von den Dingen macht, sondern Offenbarungen einer geistigen Welt auf diesem Seelenschauplatz. Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie. Ich sagte mir als Kind natürlich nicht deutlich, aber ich fühlte, so wie Geometrie muss man das Wissen von der geistigen Welt in sich tragen. &#039;&#039;&#039;Denn die Wirklichkeit der geistigen Welt war mir so gewiss wie die der sinnlichen.&#039;&#039;&#039; Ich hatte aber eine Art Rechtfertigung dieser Annahme nötig. Ich wollte mir sagen können: Das Erlebnis von der geistigen Welt ist ebenso wenig eine Täuschung, wie das von der Sinnenwelt. Bei der Geometrie sagte ich mir: Hier darf man etwas wissen, was nur die Seele selbst durch ihre eigene Kraft erlebt. In diesem Gefühl fand ich die Rechtfertigung von der geistigen Welt, die ich erlebte, ebenso zu sprechen wie von der sinnlichen. Ich weiß, dass ich an der Geometrie das Glück zuerst kennengelernt habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt aus der &#039;&#039;&#039;Autobiografie,&#039;&#039;&#039; also das Erlebnis des Zehn-, Zwölfjährigen, der das Geometriebuch des Lehrers ausleiht und nachzeichnet. Und in dem Nachzeichnen in die Gedankengänge kommt, wie man einen Würfel, wie man einen Tetraeder konstruiert, wie Perspektive zu zeichnen ist und so weiter. Und jetzt dann, übergehend in die rein gedanklichen, &#039;&#039;&#039;geometrischen Formen&#039;&#039;&#039; und Erklärungen, die ja immer mit &#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; zusammenhängen, in diesem Vorgang jetzt zu bemerken, dass das ja eine Welt ist, die gar nicht mehr sinnlich ist und die aber gleichzeitig eine unglaublich sichere und klare und eindeutige ist. Und plötzlich zu merken, das ist eigentlich dasjenige, was ich da auch immer erlebe. Und hier ist es so klar und sicher und der Weg ist so eindeutig. Und das bezeichnet er nun als &#039;&#039;&#039;das Glück&#039;&#039;&#039;. Das ist schon erstaunlich. Als Kind zu sagen, das Erlebnis in dem sozusagen autodidaktischen Nacharbeiten solcher Geometriegedanken, das als Glück zu bezeichnen, weil es einen Übergang in eine Welt bedeutet, in der dieses Kind ganz offensichtlich ständig zu Hause war, in der es ständig Wahrnehmungen hatte. Und wo es große Probleme hatte, das zu kommunizieren mit den anderen Menschen. Ja. Das ist diese kleine Schilderung des Geometrieerlebnisses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun entwickelt sich das so weiter, dass er in der Schule eben weiterhin total unterfordert ist. Und er &#039;&#039;&#039;zeichnet&#039;&#039;&#039; nebenbei. Und da gibt es &#039;&#039;&#039;wunderbare Zeichnungen&#039;&#039;&#039;, so von typischen, ja, großen Erscheinungen der damaligen Zeit, irgendein Graf mit einem wunderschönen Vollbart und so einem Charakterkopf. Und es ist da erst in den letzten zwanzig Jahren manches noch gefunden worden in Archiven. Und das kann man da drüben dann auch in den nächsten Tagen noch studieren. Also ich lasse diese Bücher und Bilder dort. Wir hätten das Ganze jetzt hier auch mit unglaublich vielen Bildern noch bereichern können. Aber mir ging es eigentlich eher darum, dass etwas von diesem Mensch in euch entsteht. Und die Bilder könnt ihr euch selber dazu holen. Das kriegt man auch hin. Also der zeichnende Schüler, der präzise und sauber und genau auch gerne eben Dinge abzeichnet und dabei auch ein bisschen verwandelt. Es ist eine typische Sache, die, sagen wir mal vielleicht für das zwölf-, vierzehnjährige Kind oder den Knaben da eben typisch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner als Nachhilfelehrer - Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken 0:27:06 ===&lt;br /&gt;
Jetzt kommt etwas, was eben auch wieder ihn auszeichnet, nämlich der Bedarf, dass die anderen Kinder das alles nicht verstehen, da in der Schule. Und ganz früh wird dieser Rudolf zum &#039;&#039;&#039;Nachhilfelehrer&#039;&#039;&#039;. Und er sagt dann viel, viel später in seinem Leben, dadurch, dass er immer Nachhilfeunterricht gegeben hat, hat er eigentlich überhaupt erst richtig gelernt. Dass was ihm so zugefallen ist, er war so schlau und so schnell auffassend, dass er eigentlich gar nicht so richtig gemerkt hat, dass er das alles schon drauf hatte. Und erst indem er konfrontiert war mit einem Mitschüler oder einem jüngeren Schüler, der Schwierigkeiten hatte, ist er überhaupt erst so richtig für den Stoff erwacht. So schreibt er das. Erst, indem man jemandem sozusagen mühsam das irgendwie beibringen muss, um was es hier jetzt geht, denkt man an ein Hebelgesetz oder an einen Zusammenhang aus einem Deutschaufsatz oder so. Erst in dem wird ihm das so richtig griffig. Und später sagt er dann: &#039;&#039;&amp;quot;Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken.&amp;quot;&#039;&#039; Und wir sehen darin etwas, was ich hier sozusagen ein bisschen über den ganzen ersten Teil drüber stellen möchte, das Motiv, er muss bremsen. Geschwindigkeit ist ein Riesenproblem für ihn. Er ist einfach &#039;&#039;&#039;wahnsinnig schnell.&#039;&#039;&#039; Und sich irgendwie anzupassen an eine normale Geschwindigkeit, das ist ein richtiges Problem für diesen jungen Mann. Und das werden wir jetzt noch ein paar Mal sozusagen erwischen, dieses Thema. Und da gibt es eine wunderbare Schilderung über auch ein Schulerlebnis. Das möchte ich auch wieder im Original bringen. Sekunde, da muss ich mich etwas sortieren. Jetzt fehlt mir hier gerade einer. Der ist irgendwie abhanden gekommen. Ist der da drunter? Ja, da ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02 ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner entdeckt im Frühjahr 1877 in einer Buchhandlung die soeben erschienene Reclam-Ausgabe von &#039;&#039;&#039;Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft&#039;&#039;&#039;. Von Kant wusste er damals nicht das Geringste. Aber er muss eine Vorstellung von dem, was das Wort Vernunft bedeutet, gehabt haben. Zitat: &#039;&#039;&amp;quot;Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag.&amp;quot;&#039;&#039; Nachdem er einige Wochen Kreuzer auf Kreuzer gelegt hatte, konnte er das Buch kaufen. Damit begann das &#039;&#039;&#039;Kant-Studium&#039;&#039;&#039; in freien Stunden während des extrem langweiligen Geschichtsunterrichts und in den Sommerferien wurde Kant gelesen. Zitat: &#039;&#039;&amp;quot;Ich las wohl manche Seite mehr als zwanzigmal hintereinander. Ich verhielt mich zu Kant damals ganz unkritisch, aber ich kam durch ihn nicht weiter.&amp;quot;&#039;&#039; Der Autor hier, der &#039;&#039;&#039;Lindenberg&#039;&#039;&#039;, sagt so schön: &#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Denn Kant gab ihm auf seine Frage, wie das Denken wirklich an die Natur herankommt, keine befriedigende Antwort.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also jemand, den wir, auch wenn wir 25 sind und eine gewisse schulische und vielleicht durchs Studium anerzogene Intelligenz und geistige Beweglichkeit haben, den wir nach den ersten drei Sätzen an die Wand pfeffern, weil wir es nicht verstehen, weil es so wahnsinnig kompliziert ist - den liest dieser Schüler nebenbei im langweiligen Geschichtsunterricht. Und manche Seiten liest er zwanzigmal. Aber er wird es verstehen. Er hat eine tiefe Frage: Wie kann man eigentlich das Denken so klar bekommen, dass man wirklich die Wirklichkeit der Natur und die darinnen wirksame Geistigkeit, von der ich zu Anfang gesprochen habe, die im ersten Zitat kommt, wie man das wirklich verstehen kann. Und es quält ihn und treibt ihn um. Und er ist seit diesem Alter, irgendwie zwischen 14 und 16, absolut sattelfest in diesem schwierigen philosophischen Werk, von dem Kant, der ja bekanntlich ungefähr 150 Jahre vorher gelebt hat und der ja ein ganz, ganz wesentlicher &#039;&#039;&#039;Philosoph&#039;&#039;&#039; war für die &#039;&#039;&#039;Trennung des Menschen mit seinem Denken von der Welt&#039;&#039;&#039;. Der ja zu dem Schluss kommt, &#039;&#039;&#039;das Denken ist etwas, was mit der Welt vielleicht gar nichts zu tun hat&#039;&#039;&#039;. Und der Eindruck der Welt kann eine &#039;&#039;&#039;Maja&#039;&#039;&#039; sein und das, was ich darüber denke, kann ein ganz anderes sein. Also diese Trennung, die dieser Philosoph sozusagen das erste Mal so massiv formuliert, des Denkens von der Welt, die bewegt den Steiner unglaublich. Und was ich gerade eben vorgelesen habe, wie er hier sagt, völlig unkritisch zunächst nimmt, saugt er das auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24 ===&lt;br /&gt;
Noch ein Detail eben aus dieser Zeit der Schule. Er kann dann die Schule abschließen mit einer extra Auszeichnung. Und macht sozusagen ein 1,0er Abi, würden wir heute sagen, mit Auszeichnung. Und weil das so ist, kann er ein Stipendium erlangen, und zwar von der Gesellschaft, dieser Eisenbahngesellschaft, bei der der Vater angestellt ist. Dieses Stipendium ermöglicht ihm das Studium in Wien. Aber er weiß genau, das ist kurzfristig. Das geht nur, glaube ich, drei Jahre, dieses Stipendium. Und er muss sehen, dass er in der Zeit etwas studiert, mit dem er nachher auch ein Einkommen hat. Er gehört eben nicht der Gesellschaftsgruppe an, die so wahnsinnig die Möglichkeit hat, zu studieren, weil sie eben aus bürgerlichem Haus ist und so. Sondern er gehört einer ganz ärmlichen Gesellschaftsschicht an und muss sehen, wie er irgendwie über die Runden kommt. Und merkt schon, das kann nachher mit dem Studium knapp werden und so. Und entscheidet sich zunächst für ein sogenanntes Brot-Studium, ein Studium, wo man eben nicht Philosophie oder Geschichtswissenschaften oder so was studiert, sondern wo man etwas Anwendungsorientiertes studiert. Das ist zunächst eine Art Ingenieurstudium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber so, dass er überhaupt nicht nur das studiert, was da angeboten wird, sondern ich habe das hier aufgezählt, kleinen Moment, es ist nämlich sehr gut belegt, was er alles dann wirklich studiert, das ist nämlich eine riesige Masse. Kleinen Moment! Ich habe es vorhin schon gehabt. Er studiert &#039;&#039;&#039;Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium.&#039;&#039;&#039; Und außerdem erteilt er &#039;&#039;&#039;Nachhilfeunterricht&#039;&#039;&#039;. Und er beteiligt sich an einer &#039;&#039;&#039;Lesehalle.&#039;&#039;&#039; Das kann man sich so vorstellen, da wurde immer gegenseitig studiert und referiert, was gerade aktuell ist. Und weil das Geld nicht reichte während des Studiums, hat er einen &#039;&#039;&#039;Job&#039;&#039;&#039; angenommen. Das war so, damals fing es gerade an, dass man &#039;&#039;&#039;Lexika&#039;&#039;&#039; produzierte. Das kennt ihr kaum noch, weil man heute alles googelt. Aber noch bis in die Neunzigerjahre hinein, gab es so riesige Brockhaus und sowas. Und das fing zu der Zeit gerade an, dass man sogenannte &#039;&#039;&#039;Universal-Lexika&#039;&#039;&#039; produzierte. Und da brauchte man nun viele Autoren für viele Fachgebiete. Ein Artikel über den Graphit im Bergbau. Oder über die Art, wie man Bohrlöcher/ wie man tief bohrt in der Geologie. Oder wie die neueste chemische Mischung eines bestimmten Stoffes ist und so. Und dieser ungefähr 19-, 20-, 21-jährige junge Student schreibt einfach Artikel für das Lexikon. Und die werden natürlich geprüft und die sind up-to-date, die sind gut und werden dann gedruckt. Ein Job, den er einfach macht, um ein bisschen Geld zu verdienen. Und ein weiterer Job, den er übernimmt, ist, dass er für eine Zeitung ins Parlament geht und sich lange, stundenlang Reden anhört, der Parlamentarier, um die dann in einem Artikel zusammen zu fassen. Damit die Zeitung am nächsten Tag eben schreiben kann, wie war denn diese Debatte jetzt gestern? Und dann ist er irgendwann spät in der Nacht in einem kleinen Kämmerchen irgendwo auf dem Dach, schläft ein paar Stunden. Und ist am nächsten Tag wieder in der &#039;&#039;&#039;Universität&#039;&#039;&#039;. Und da kommt nun aus einer Freundschaft ein Brief, den wir überliefert haben. Und da möchte ich eine Passage vorlesen, weil ich die sehr, sehr typisch finde für ihn überhaupt in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es war in der Nacht vom zehnten auf den elften Januar 1880&amp;quot;, also 19-jährig, &amp;quot;in der ich keinen Augenblick schlief. Ich hatte mich bis halb eins Uhr mitternachts mit einzelnen philosophischen Problemen beschäftigt. Und da warf ich mich endlich auf mein Lager. Mein Bestreben war voriges Jahr, zu erforschen, ob es denn wahr wäre, was Schelling sagt.&amp;quot; Zitat Schelling: &amp;quot;Uns allen wohnt ein geheimes, wunderbares Vermögen bei, uns aus dem Wechsel der Zeit in unser Innerstes von allem, was von außen hinzu kam, entkleidetes Selbst zurückzuziehen und da unter der Form der Unwandelbarkeit das Ewige in uns anzuschauen.&amp;quot; Zitat zu Ende. &amp;quot;Ich glaube und glaube nun noch, jenes inneres Vermögen ganz klar in mir entdeckt zu haben. Geahnt habe ich es ja schon länger. Die ganze idealistische Philosophie steht nun in einer wesentlich modifizierten Gestalt vor mir. Was ist eine schlaflose Nacht gegen solch einen Fund?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schreibt er einem Freund, mit 20. Also ich entdecke etwas, was ich in der Philosophie schon irgendwie sozusagen abstrakt wie von außen gelesen habe. Da gibt es wie einen innersten Kern, der, ja, wie unverrückbar ist in jeder Individualität. Und der wird mir plötzlich so deutlich. Und darüber schreibt er dann, das ist wie etwas, ja, was gibt es Schöneres, als so etwas zu finden? Das ist dieser Mensch, in diesem Alter, auf so einem Niveau oder in solchen Verhältnissen denkend und fühlend. Ja, ich gehe zum Nächsten weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10 ===&lt;br /&gt;
Er kommt jetzt anderthalb Jahre später zu einer ganz außergewöhnlichen Begebenheit, die auch für uns hier im Zusammenhang mit der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; von Bedeutung ist. Es ist so, dass er nach Wien oft fährt mit diesem Zug, weil er eben durch diese Eisenbahngesellschaft das umsonst tun kann. Und eben dann auch nach Hause kommen kann und den Eltern helfen kann und so. Und bei diesen Zugfahrten lernt er nun jemand kennen. Und dieser Mann heißt &#039;&#039;&#039;Felix Koguzki&#039;&#039;&#039; und ist bestimmt dreißig, vierzig Jahre älter. Und der ist Kräutersammler. Muss man sich so vorstellen, Wien ist noch eine kleine Großstadt, aber damals eine Weltstadt. Und es gab natürlich die ganzen modernen Arzneimittel, ganze moderne Pharmazie nicht. Also Antibiotika oder so was gab es natürlich alles nicht, sondern es gab eine unglaublich ausgetüftelte und weit entwickelte &#039;&#039;&#039;Naturheilkunde&#039;&#039;&#039;. Und eine Apotheke in der Stadt stellte ihre eigenen Arzneimittel her. Und die stellte sie her aus &#039;&#039;&#039;Heilkräutern&#039;&#039;&#039;, die sie eben bekam. Und die bekam sie von Kräutersammlern, sofern es &#039;&#039;&#039;Wildkräuter&#039;&#039;&#039; war. Und dieser Mann, den er da nun kennenlernte, ist ein solcher &#039;&#039;&#039;Wildkräutersammler&#039;&#039;&#039;. Und über den schreibt er jetzt folgendes, ich zitiere wieder &#039;&#039;&#039;aus seiner eigenen Biografie, Mein Lebensgang&#039;&#039;&#039;. Habe ich vorhin nicht erwähnt. Liegt dann auch da drüben. Ist eine dicke Biografie, die nur &#039;&#039;&#039;zwei Drittel seines Lebens&#039;&#039;&#039; umfasst. Die ist nicht bis zum Ende geschrieben, aber die ersten zwei Drittel seines Lebens beschreibt er da auch selber. Und dieser Felix Koguzki spielt nun eine riesige Rolle für ihn. Und den lernt er nun kennen. Und da schreibt er folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Wenn man mit ihm zusammen war, konnte man tiefe Blicke in die Geheimnisse der Natur tun. Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Er trug auf dem Rücken das Bündel Kräuter und in seinem Herzen trug er etwas von dem geistigen Zusammenhang, in dem diese Kräuter in der Natur so drinnen waren. Er ist wahnsinnig fasziniert von diesem ganz ungebildeten Mann. Und er sagt, er musste seinen &#039;&#039;&#039;geistigen Dialekt&#039;&#039;&#039; kennenlernen. Er spürt irgendwie etwas. Aber er kann sich kaum mit dem verständigen und muss erst lernen, wie er sozusagen in dieser ganz unverbildeten Natur dieses Menschen, dass dieses Geistige, was er sozusagen über die Natur in sich trägt, erschließt. Und er besucht den dann ein Mal oder ein Mal, ist es uns überliefert. Und da sagt er, das war ein wunderbarer Besuch. Und über der Tür stand drüber geschrieben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;In Gottes Segen ist alles gelegen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Und der hatte keine Bücher zu Hause. Und der war tief &#039;&#039;&#039;religiös&#039;&#039;&#039;. Und gleichzeitig war er jemand, der eben etwas von dem geistig wahrnehmen konnte, was da in der Natur waltete, in der eben bestimmte Heilkräuter zu finden waren. Und dieser Mann ist nun für Rudolf Steiner sehr wichtig, weil er ihn hinweist auf eine weitere Persönlichkeit, deren Namen wir noch nicht einmal kennen, von der Steiner uns nur ganz lapidar einmal schreibt, ja, durch diesen Felix Koguzki lernte ich jemand kennen, der mir geholfen hat, das, &#039;&#039;&#039;was man als geistige Wahrnehmung hat, zu systematisieren&#039;&#039;&#039;, würden wir vielleicht heute sagen. Er spricht von der Ordnung und von dem Regulären der geistigen Wahrnehmung, dazu geholfen zu bekommen. Und auch diesen Menschen hat er wahrscheinlich nur ein Mal getroffen. An einer anderen Stelle spricht er dann davon, ja, &#039;&#039;&#039;der Meister&#039;&#039;&#039;. Also jemand, der ihm offensichtlich Strukturen vermitteln konnte, in denen das, was er wahrnimmt, irgendwie zu ordnen ist. So kann man es vielleicht heute sagen. Und dieser Felix Koguzki, der wird viel später in einem Drama von ihm, einem &#039;&#039;&#039;Mysterien-Drama&#039;&#039;&#039;, da wird eine Figur entwickelt, die dem sozusagen abgeguckt ist oder wo er versucht, das in eine künstlerische Form zu bringen. Es gibt eine wunderschöne kleine Biografie über diesen Felix Koguzki. Und die liegt da drüben auch. Kann man sich auch anschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, ein weiteres aus dieser ersten Phase ist nun ein Brief, den ich gerne vorlesen möchte. Nein, erst noch was anderes. Entschuldigung! Und zwar, das haben wir vielleicht schon so ein bisschen jetzt rausgekriegt, er hat eine besondere Kindheit, keine anderen Gleichalten. Die Geschwister sind sehr viel jünger. Er hat eigentlich diese wahnsinnig ärmlichen Verhältnisse, &#039;&#039;&#039;er hat nie richtig spielen können.&#039;&#039;&#039; Und das schildert er auch. Und nun kommt er in die wunderbare Situation, dass er gefragt wird oder es wird gesucht in einer reichen Wiener Familie, einer &#039;&#039;&#039;jüdischen Familie,&#039;&#039;&#039; der Vater ist Stoffhändler. Da wird für die Frau und vor allem für die vier Jungs, wird eine Art Nachhilfelehrer gesucht. Und das hat den Hintergrund, dass da ein Kind ist, ich glaube, es ist das dritte, ein Junge, der durch eine Krankheit, ein Hydrozephalus-Kind, sehr zurückgeblieben ist und um den man sich große Sorgen machen muss, wie er überhaupt ins Leben kommt. Und um diese Stelle bewirbt sich Steiner und die bekommt er auch. Und das wird ein sehr lang anhaltendes Verhältnis und ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu dieser Familie. Er tut mit diesem Kind unglaublich viel &#039;&#039;&#039;spielend lernen.&#039;&#039;&#039; Das führt dazu, dass dieses Kind dann später regulär zur Schule gehen kann, ja, sogar die höhere Schule besuchen kann, dann das Abitur macht, dann sogar Medizin studiert. Da ist dann Steiner nicht mehr mit ihm verbunden. Und als Arzt im Ersten Weltkrieg dann stirbt. Und diese Erfahrung, dieses sich ganz besonders um dieses Kind kümmern, die beschreibt Rudolf Steiner als sehr essenziell für ihn. Ganz am Ende seines Lebens, kommen wir nachher noch dazu, geht es dann um die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Heilpädagogik&#039;&#039;&#039;. Und er sagt einmal, ohne diese Erfahrung, diese jahrelange Arbeit in der &#039;&#039;&#039;Familie Specht,&#039;&#039;&#039; wäre das unmöglich gewesen für ihn. Und diese Zuwendung ermöglicht ihm auch, überhaupt erst kennen zu lernen, wie es sich sozusagen von innen anfühlt, &#039;&#039;&#039;gesunde kindliche Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Auch eine typische Signatur für diese außergewöhnliche Biografie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47 ===&lt;br /&gt;
Jetzt kommt mit 20, 21 etwas, was ganz, ganz entscheidend ist für sein ganzes weiteres Leben. Er hat an der Uni einen Professor, den er sehr verehrt. Später sagt er, das ist sein väterlicher Freund, &#039;&#039;&#039;Karl Julius Schröer&#039;&#039;&#039;, ein Prof für deutsche Literatur. Und dieser Mann ist so ein richtiger, gut Gebildeter, eine Autorität, sagen wir mal, in der deutschen Kultur. Und der hat den Auftrag, &#039;&#039;&#039;eine Goethe-Gesamtausgabe zu machen.&#039;&#039;&#039; Goethe war damals ungefähr 40 Jahre verstorben und es war vieles von ihm veröffentlicht, aber es gab eben keine Gesamtausgabe. Und Karl Julius Schröer weiß, dass er eben &#039;&#039;&#039;Literat&#039;&#039;&#039; ist und sich mit &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039; unglaublich gut auskennt und so. Aber dass er von &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; keine Ahnung hat. Und er weiß, dass Goethe viele verschiedene naturwissenschaftliche Tätigkeiten, Bemühungen und Arbeiten vollzogen hat. &#039;&#039;&#039;Goethe war ja ein Geologe,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein Botaniker erster Ordnung&#039;&#039;&#039;, also man muss sich nur vorstellen, sein ganzes Leben lang hat er sich für die Gesteinswelt interessiert. Und als er gestorben ist, hat er 30.000 Gesteinsproben hinterlassen. Und einen großen Teil davon hatte er nah um sich herum, sodass er immer mal wieder hingehen konnte und gucken konnte, ah, so sah das dort und dort aus, was ich vor 15 Jahren gefunden habe oder mitgenommen habe. Also jemand, der sich unglaublich auskannte in dem, wie die Gesteinswelt erscheint. Und der dann ja mit seinen geologischen Einsichten dazu beigetragen hat, dass die heutigen geologischen Karten zum Beispiel die &#039;&#039;&#039;rote Farbe haben für den Granit.&#039;&#039;&#039; Das haben wir Goethe zu verdanken, &#039;&#039;&#039;Goethes mineralogischem Interesse.&#039;&#039;&#039; Und dieser Schröer nun, vierzig Jahre nach Goethes Tod, kapiert, ich kriege da bei eine Gesamtausgabe Goethe das mit der Naturwissenschaft nicht hin. Ich brauche da jemand. Und jetzt hat er den Mut, einen 21-jährigen Studenten zu fragen, ob der das machen kann. Eigentlich total ungewöhnlich. Ein Professor in den Fünfzigern, eine Weltklasse-Ausgabe. Da war sicher auch Geld genug da, um sich irgendjemand anderes zu suchen. Es war nicht das Geld der Grund. Sondern dieser Professor &#039;&#039;&#039;hat diesen Studenten erkannt&#039;&#039;&#039; und hat gemerkt, der hat wirklich was drauf, der könnte das. Und davon möchte ich kurz hier auch wieder eine Originalquelle vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Meine Darstellungen von Goethes Ideen waren ein jahrelang dauerndes Ringen. Goethe durch die Hilfe der eigenen Gedanken immer besser zu verstehen, also Goethe durch Goethes Gedanken. Indem ich auf dieses Ringen zurückblicke, muss ich mir sagen, ich verdanke ihm viel für die Entwicklung meiner geistigen Erkenntnis-Erlebnisse. Diese Entwicklung ging dadurch viel langsamer vor sich, als es der Fall gewesen wäre, wenn sich die Goethe-Aufgabe nicht schicksalsgemäß auf meinem Lebensgang hineingestellt hätte. Ich hätte dann meine geistigen Erlebnisse verfolgt und sie ebenso dargestellt, wie sie vor mich hin getreten wären. Ich wäre schneller in die geistige Welt hineingerissen worden. Ich hätte aber keine Veranlassung gefunden, ringend unterzutauchen in das eigene Innere.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoppla, was erzählt denn da jemand von einer ordentlichen &#039;&#039;&#039;Herausgeberschaft,&#039;&#039;&#039; von einem naturwissenschaftlichen Teil eines großen Genies? Herausgeberschaft. Wisst ihr, was das ist? Das ist mühsamste Kleinst-Kleinstarbeit. In einem Brief, wird eine Idee, ein Zitat. Wo kommt das her? Aha! Da ist das das erste Mal beschrieben. Gibt es das vorher schon? Der bezieht sich auf den. Aha! Das muss ich nachweisen. Fußnote zu diesem Brief. Die nächste Geschichte. Ach, da kommt noch was in diesem Brief! &#039;&#039;&#039;Eine unglaublich mühsame Kleinst-Kleinstarbeit,&#039;&#039;&#039; die dieser Student da macht. Und er ist wirklich in der Lage, innerhalb von einem halben Jahr einen 500-Seiten-Band zum Druck zu geben. Der erste von sechs Bänden. Und die Fachwelt schreit: Juhu, wow! Das ist sehr ordentlich gemacht. Das eröffnet uns noch ganz andere... Da lernen wir Quellen und Sachen kennen, die wir von Goethe gar nicht gewohnt sind. Und jetzt scheint irgendwie eine Laufbahn vorgezeichnet. Das könnte ein Wissenschaftler werden, der auch bald vielleicht Professor werden kann. Mit sowas ist man doch irgendwie als ganz junger Kerl ein gemachter Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt wieder etwas, was ich euch vorlesen möchte, was direkt damit zusammenhängt, was eben noch mal mit diesem Problem der Zeit zu tun hat. Kleinen Moment, ich muss es erst finden. Es schreibt ihm Herr Kürschner. Und Herr Kürschner ist derjenige Verleger dieser Goethe-Gesamtausgabe. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Sehr geehrter Herr, Sie werden wohl unschwer erraten, was mir heute wieder die Feder in die Hand zwingt. Zwei Jahre sind es in der nächsten Zeit, dass ich auf meine wiederholten Mahnungen das erste Telegramm von Ihnen erhielt: Manuskript folgt bestimmt Sonnabend. Es sind seither 87 Wochen vergangen und mindestens vier ganz gleichlautende Telegramme auf meine Mahnungen an mich gekommen. Von dem letzten Band der naturwissenschaftlichen Schriften aber noch kein einziges Blatt Manuskript.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ein Mensch, der ganz offensichtlich Probleme hat, seine Dinge irgendwie zeitlich auf die Reihe zu kriegen. Und solche Briefe gibt es zahlreiche. Dieser Mann überfordert sich gnadenlos. Und während er diese Goethe-Arbeit endlich irgendwann zu Ende kriegen will, macht er nebenbei &#039;&#039;&#039;andere Herausgeberschaften&#039;&#039;&#039;, ganze &#039;&#039;&#039;sechsbändige Ausgaben von berühmten Schriftstellern&#039;&#039;&#039; und alles mögliche andere. Und ist immer im Konflikt mit diesem Zeitmaß, nicht? Also man muss sich das wirklich vorstellen. Ich schicke ein Telegramm weg, ein Telegramm, nicht einen Brief. Ich kriege einen Brief: Also schreiben Sie doch endlich mal fertig! Dann schickt man ein Telegramm an den Verleger und sagt: Ja, kommt sofort am Samstag. Und dann sind es zwei Jahre. Das muss man wirklich sich auf der Zunge zergehen lassen. Wir müssen mal das Fenster aufmachen. Ich glaube, ihr seid ein bisschen unterlüftet. Also diese Verzögerung. Und jetzt muss ich noch von dieser ersten Zeit  ein paar Sachen noch erzählen, die sehr wichtig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42 ===&lt;br /&gt;
Er lernt jetzt mit 23, 24 überhaupt so richtig den Genuss am gesellschaftlichen Leben kennen. Vorher hat er eigentlich in armseligen Verhältnissen, sehr ehrgeizig und sehr mit seiner Innenwelt, so wie ich das versucht habe zu beschreiben, beschäftigt, gelebt. Und jetzt interessiert ihn eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gesellschaftliche&#039;&#039;&#039;. Und er liebt das so, das ist auch ein bisschen typisch für Steiner, das Exzessive. Also was wir jetzt bei der Verzögerung so hatten, das tritt da auf bei dem Lieben der Gesellschaftstätigkeit oder das Leben in der Gesellschaft, im Austausch mit anderen. Das gipfelt darin, &#039;&#039;&#039;dass er am Ende seines Studiums für zwei bis drei Jahre eigentlich in einem Café wohnt. Er lässt sich sogar die Post dahin schicken&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;sein erstes großes, schwieriges philosophisches Werk entsteht in einem Café.&#039;&#039;&#039; Er hat gar keine eigene Wohnung, kein eigenes, irgendwo ein Zimmer, ein unbeheiztes Zimmer. Das macht ihm gar nichts. Der ganze Lärm, er liebt das, mitten in diesem Café in einer Ecke ein Tischchen zu haben, wo die Leute sich mit da hingesetzt haben und so weiter. Also auf einmal ist dieser Mann, in dem &#039;&#039;&#039;Café Griensteidl,&#039;&#039;&#039; da gibt es auch ein Bild, kann man sich auch da drüben angucken, wie zu Hause in dem gesellschaftlichen Leben und genießt das in Wien. Ist bekannt mit allen möglichen Künstlern, auch sehr schrägen Typen. Und tauscht sich aus. Und er schwimmt sozusagen plötzlich in diesem gesellschaftlichen Leben. Immer arm, immer wahnsinnig überlastet, macht viel zu viel und immer hinter der Zeit der Aufgaben, die er eigentlich versprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt diese Sache mit der Goethe-Herausgabe in das fünfte oder sechste Jahr. Er muss eigentlich die Sache mal irgendwie fertig kriegen. Und so kommt es, dass er nun endlich 89, also fast zehn Jahre, ja, acht Jahre nach Beginn dieser Goethe-Arbeit wird ihm deutlich, es hilft alles nichts, ich muss da nach Weimar, in das Archiv. Und das kriege ich auch nicht mit einmal Reisen. Er reist da einmal hin und arbeitet da. Und merkt dann, ich muss da sein, ich muss da wirklich alles studieren. Die letzten Bände kriege ich nur mit diesen unglaublich vielen Unterlagen da hin. Ich muss dort leben. Und das tut ihm weh, sich von Wien - endlich ist er sozusagen in einer Welt zu Hause - davon zu trennen, um dann &#039;&#039;&#039;nach Weimar zu ziehen.&#039;&#039;&#039; Und dieser Umzug, der passiert dann, ja, 89/90. Und dieser Umzug ist schmerzlich für ihn. Und dem geht aber eben voraus, nicht nur in Wien &#039;&#039;&#039;die ersten Veröffentlichungen dieser Goetheschen naturwissenschaftlichen Schriften&#039;&#039;&#039;, sondern er ist jetzt auch mit sozusagen einem eigenen philosophischen Ansatz aus dieser Goethe-Arbeit, eigentlich aus diesem, was ich vorhin vorgelesen habe, den Goethe mit Goethes Gedanken verstehen lernen, beschäftigt. Und bringt dann ein Buch hervor. Ich will gerade den Originaltitel, dass ich es nicht falsch/ Sekunde. Ja, schade, ich habe es hier grad nicht ordentlich. Also ich muss es auswendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58 ===&lt;br /&gt;
Er versucht also, die Weltanschauung Goethes zusammenzufassen. Und es klingt so, als würde es eine reine rezipierende Arbeit sein, die jetzt nur diesen Goethe-Geist fasst. Das ist aber gar nicht der Fall. Und für jeden, der mit Landwirtschaft und Anthroposophie zu tun hat, ist es ein äußerst lesenswertes Büchlein. Und besonders schön ist darin in dem hintersten Kapitel etwas, wo er einen &#039;&#039;&#039;Wissenschaftsbegriff&#039;&#039;&#039; versucht zu fassen, &#039;&#039;&#039;wie kann man eigentlich Erkenntnis vom Unorganischen und vom Organischen bekommen&#039;&#039;&#039;? So unterscheidet er das. Wir würden heute sagen, von den Naturwissenschaften und den Lebenswissenschaften. Und da bringt er die erste eigene wunderbare Theorie oder Formulierung, &#039;&#039;&#039;der Typus&#039;&#039;&#039;. Er sagt, wenn man das Leben verstehen will, zum Beispiel der Pflanzen, dann muss man etwas entwickeln, was nicht das Ideal ist oder der übergeordnete Begriff und auch nicht die Wahrnehmung, sondern etwas, worin alle Pflanzen sind und was aber doch nichts Konkretes ist. &#039;&#039;&#039;Man muss verstehen, der Typus des Pflanzenseins überhaupt.&#039;&#039;&#039; Und dieser &#039;&#039;&#039;Typus-Gedanke&#039;&#039;&#039;, der ist bei Goethe nicht so ausformuliert, sondern den holt er, er lässt sich wie anregen dazu, aber das ist eine seiner &#039;&#039;&#039;ersten selbstständig formulierten, originären philosophischen Erkenntnisse.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite ist, wenig später kommt eine eigene &#039;&#039;&#039;Dissertationsschrift:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wahrheit und Wissenschaft&#039;&#039;&#039;. Und das führt nun zu einer eigenen, selbst formulierten &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie.&#039;&#039;&#039; Und das Wesentliche dieser Erkenntnistheorie, das kann man natürlich kaum so einfach zusammenfassen, aber ich fasse eins raus, was mir wesentlich erscheint, das ist diese &#039;&#039;&#039;Idee:&#039;&#039;&#039; Ich bin eigentlich ganz sicher, dass ich bin und ich bin eigentlich ganz sicher, dass etwas ist, nur in meinem &#039;&#039;&#039;Denken.&#039;&#039;&#039; Indem ich mit meinem Denken einen Begriff bilde von etwas und diesen Begriff ins Verhältnis setze zu dem, was ich wahrnehme, kann ich mich eigentlich überhaupt begründen. Und dieser schwierige Akt einer sicheren inneren Begründung, den nennt er die &#039;&#039;&#039;Grundlage einer Freiheitsphilosophie.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38 ===&lt;br /&gt;
Und so kommt dann 93 in der Weimarer Zeit diese &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit&#039;&#039;&#039; das erste Mal heraus. Und für viele ist es völlig unverständlich, wie das mit der späteren Anthroposophie zusammenhängt. Und er betont aber auch später immer wieder, auch noch vierzig Jahre später, &#039;&#039;&#039;ein zentrales Werk, um überhaupt die Anthroposophie zu verstehen.&#039;&#039;&#039; Und so muss man eigentlich jedem von euch sagen: Studiert das mal! Das ist spannend. Das ist sauanstrengend. Das muss man zu zweit oder zu dritt machen. Aber da kann man innere Erlebnisse haben, die völlig neutral und völlig, ja, auch ohne sozusagen das, was die Anthroposophie dann alles bringt, ist, sondern die man wirklich aus dem klaren Bedenken entwickelt, entwickeln kann. Und die einen führen &#039;&#039;&#039;zu einem sicheren Erkennen auch von nicht Sinnlichem.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner ist dann 1895 immer noch in Weimar, lernt eine &#039;&#039;&#039;Frau&#039;&#039;&#039; kennen, die Witwe ist und die vier Kinder hat und genießt es, bei ihr einzuziehen und sich mit ihr zu verbinden, auch ihr zu helfen mit den Kindern. Ist froh sozusagen, irgendwo in einem Haushalt zu sein. Und liebt diese Frau, &#039;&#039;&#039;heiratet&#039;&#039;&#039; sie später dann auch. Trennt sich aber ungefähr zehn, zwölf Jahre später. Sie geht auch ganz andere Wege. Und sie stirbt auch lange vor ihm. Das gehört auch zu dieser Weimarer Zeit. Ja. Jetzt muss ich mal gucken. Das Letzte vor der Pause. Ja, das wollte ich euch zeigen. Das war jetzt alles sehr ernst, was ich erzählt habe. Und so ernst ist Steiner nicht. Das ist so schwierig, den Humor zu fassen. Und vielleicht gelingt mir das ein bisschen hiermit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43 ===&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Fragebogen&#039;&#039;&#039;, den er ausfüllt 92, in der Weimarer Zeit. Und dieser Fragebogen, damals war das so ein Spiel. Und ich lese den einfach mal vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Da konnte man oben ein Motto schreiben. Und da schreibt er: &#039;&#039;&#039;An Gottes Stelle der freie Mensch!!!&#039;&#039;&#039; Das ist sein Motto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Und dann kommt als erstes die nächste Frage: Deine Lieblingseigenschaft am Manne: &#039;&#039;Energie&#039;&#039;. Deine Lieblingseigenschaft am Weibe: &#039;&#039;Schönheit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsbeschäftigung? Und jetzt, das ist ein Goethe-Zitat: &#039;&#039;Sinnen und Minnen&#039;&#039;. Das ist eine ganz tolle Sache. Goethe hat ja das gepflegt, dass er die Dinge besonnen hat und regelrecht innerlich geliebt hat. Dieses sich zurückziehen und in so einem Inneren bearbeiten. Da kommt dieser Begriff her. Und das wiederholt er hier gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Idee vom Glück? &#039;&#039;Sinnen und Minnen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welcher Beruf scheint dir der beste? Das ist jetzt interessant. &#039;&#039;Jeder, bei dem man vor Energie zugrunde gehen kann.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wer möchtest du wohl sein, wenn nicht du? &#039;&#039;Friedrich Nietzsche kurz vor dem Wahnsinn.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wo möchtest du leben? &#039;&#039;Das ist mir gleichgültig&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wann möchtest du gelebt haben? &#039;&#039;In Zeiten, wo etwas zu tun ist.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Idee, vom Unglück? &#039;&#039;Nichts zu tun zu wissen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Hauptcharakter. &#039;&#039;Den weiß ich nicht.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsschriftsteller? Nietzsche, &#039;&#039;&#039;Hartmann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; - Also er beschäftigt sich gerade ganz offensichtlich in der Zeit massiv mit &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039;. Und er hat dann das riesige Glück, ungefähr drei Jahre, vier Jahre nach diesem, 96 oder 97 hat er die Chance, den damals dann schon umnachteten Nietzsche besuchen zu können, weil er von dessen Schwester so als Nebenjob zu dieser Goethe-Geschichte gefragt wird, ob er eine &#039;&#039;&#039;Nietzsche-Ausgabe&#039;&#039;&#039; machen möchte. Und da hat er die riesige Chance, diesen völlig abwesenden Nietzsche zu treffen. Und schildert das, wie er unglaublich gerührt ist von dieser unglaublichen Stirne und diesem wunderschönen rosa Gesicht. Wie der Nietzsche da so auf dem Sofa lag und ihn wahrnahm und doch nicht wahrnahm, völlig schwieg. Und dieser wunderschöne Schnurrbart und die noch braunen Haare. Und zwei Jahre später war Nietzsche tot. Also der schon völlig nicht mehr ansprechbare Nietzsche, den er da - das war für ihn eine ganz großes Erlebnis. Und er schreibt dann auch ein Buch. &#039;&#039;&#039;Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit&#039;&#039;&#039;. Also er beschäftigt sich mit so etwas. Und nebenbei wird dann einfach ein Buch formuliert. Also Nietzsche kurz vor dem Wahnsinn, das wäre, wenn er jemand anders sein möchte. Wo möchtest du/ Ach, das habe ich schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Lieblingsmaler oder -Bildhauer? Das ist auch interessant. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michelangelo&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; Und das kann ich gerade nicht lesen. &#039;&#039;&#039;Rembrandt&#039;&#039;&#039; vielleicht, irgendwas mit R. Weiß ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingskomponist? &#039;&#039;Beethoven&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsfarbe oder Lieblingsblume? &#039;&#039;Violette Herbstzeitlose&#039;&#039;. Da sieht man, wie verrückt er da irgendwie war, nicht? Also das hat man als Spiel gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsheld in der Geschichte? Das ist auch toll. &#039;&#039;Attila oder Napoleon oder Cäsar&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Und Lieblingsheldin in der Geschichte? &#039;&#039;Katharina von Russland.&#039;&#039; Also alles ja ziemlich brutale Figuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingscharakter in der Poesie? &#039;&#039;Prometheus.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsname? &#039;&#039;Radegunde&#039;&#039;. Das mögen die Frauen entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welchen geschichtlichen Charakter kannst du nicht leiden? &#039;&#039;Die Schwachen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welchen Fehler würdest du am ehesten entschuldigen? &#039;&#039;Alle, wenn ich nicht begreifen kann oder alle, die man begreifen, nicht begreifen kann.&#039;&#039; Entschuldigung! Das müsste ich nachgucken. Dauert zu lange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine unüberwindliche Abneigung? Das ist auch wichtig. &#039;&#039;Pedanterie und Ordnungssinn&#039;&#039;, unüberwindliche Abneigung. Was stößt dich so richtig ab? Pedanterie und Ordnungssinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wovor fürchtest du dich? &#039;&#039;Vor Pünktlichkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsspeise und Lieblingstrank? &#039;&#039;Frankfurter Würstchen und Cognac und schwarzer Kaffee.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Temperament? &#039;&#039;Wandelbarkeit.&#039;&#039; So ein Spiel, nicht? Ist irgendwie halb Humor und halb Ernst. Da merkt man irgendwie was von der Person. Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt noch ein kleines Dokument. Ich habe jetzt auch vieles übersprungen, weil wir einfach schon mit der Zeit so weit sind, was jetzt noch zu dieser ersten Lebensphase dazugehört. Er zieht eben dann 99 nach &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039;. Die Goethe-Sache ist endlich fertig. Und er verkehrt in Berlin mit allen möglichen verrückten Leuten und Anarchisten und Sozialisten und so weiter. Davon werde ich dann nach der Pause ein bisschen erzählen. Und in einem Buch, er schreibt immer alles Mögliche auf, hat wahnsinnig viel Zettel hinterlassen. Und in einem seiner Bücher aus dieser Zeit hat mein Freund, dieser Walter Kugler, eben diesen Zettel gefunden. Von denen gibt es viele, solche Zettel. Und da macht er einfach &#039;&#039;&#039;so eine Art Haus-Kassenbuch&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wofür gibt er sein Geld aus? 1:11:52 ===&lt;br /&gt;
Was immer knapp war. Und das ist wunderschön. Ungefähr um 1900, vielleicht 1899 oder 1900. Und da sind jetzt immer so Tage, nicht? 29.8., 30.,1.9., 2.9., 3.9., 4.9. Und dann geht das: Zigaretten 35, Kaffee 35, eine Fahrt 20, immer Pfennige. Ein Abend, die Kommenden, das wissen wir, das ist so ein Club, das waren so Philosophen, die alles Mögliche diskutiert haben, da hat er irgendwie was ausgeben 85. Dann wieder eine Fahrt, 40. Rosinen, Zigaretten, Zigaretten, Kaffeefahrt, Bettler. Das hat mich so gerührt an dieser Sache. Deshalb habe ich euch das groß kopiert und hier mitgebracht. Das finde ich so unglaublich. Dann, Anna, das ist seine Frau, sechs Mark. Da hat er irgendwie Geld gekriegt und hat er ihr weitergegeben. Zigaretten, Briefmarken, Kaffee, Zigaretten, Rosinen, Zigaretten, Kaffee, Rosinen, Fahrt. Zeche, Zeche und das kann ich grad im Moment nicht lesen. Da unten weiß ich jetzt gerade nicht. Dann wieder eine größere Summe, das sind immer die vollen, die Mark-Beträge. Anna Haushalt, sozusagen für seine Frau, Zigaretten, Kaffee, Fahrt, Fahrt, Fahrt. Und so weiter. Ja? Da guckt man doch auch eigentlich in so eine Persönlichkeit, in so Verhältnisse. Herzlichen Dank fürs Zuhören bis hierher! Wir machen jetzt 7,5 Minuten Pause, dass ihr euch einmal die Füße vertreten könnt. Und ich habe dann den schweren Vornamen nicht länger als eine Stunde noch, den zweiten Teil dieser Biografie. Bis gleich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der Biografie von Rudolf Steiner Teil 2 ==&lt;br /&gt;
=== Zusammenfassung aus Teil 1. In welche Richtung wird sich Rudolf Steiner ausrichten? 0:00:21 ===&lt;br /&gt;
Ja, in diesem zweiten Teil von 1900 bis 1925 geht es eigentlich vor allem um die &#039;&#039;&#039;Entwicklung der Anthroposophie&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft,&#039;&#039;&#039; wie Rudolf Steiner das immer wieder betont. Und ich möchte aber doch den ersten Teil zuvor noch einmal zusammenfassen. Wir haben eigentlich einen Menschen vor uns, der &#039;&#039;&#039;eine ganz außergewöhnliche Natur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat, seit Kindheit an&#039;&#039;&#039;. Und der eben wahnsinnig &#039;&#039;&#039;begabt&#039;&#039;&#039; ist. Und der auch in gewisser Weise viel Glück hat, indem er eben mit 21 diese für ihn eigentlich viel zu große &#039;&#039;&#039;Goethe-Aufgabe&#039;&#039;&#039; zugesprochen bekommt. Der sich daran unglaublich abarbeitet. Ich habe das auch vorgelesen, wie er das selber später einschätzt. Der dann &#039;&#039;&#039;im Alter um die 30&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tätiger Philosoph&#039;&#039;&#039; wird, mit eigenen Büchern hervortritt. Ich habe nur einige genannt. Und doch ist, wenn man so die ganzen Daten durchguckt der 90er Jahre, diese &#039;&#039;&#039;Weimarer Zeit&#039;&#039;&#039; und dann auch der beginnenden &#039;&#039;&#039;Berliner Zeit&#039;&#039;&#039;. Man weiß eigentlich nicht, was will er, &#039;&#039;&#039;wo will er eigentlich hin&#039;&#039;&#039;, was strebt er eigentlich an? Er arbeitet &#039;&#039;&#039;unglaublich fleißig&#039;&#039;&#039;, wahnsinnig viel, &#039;&#039;&#039;ist immer knapp bei Kasse&#039;&#039;&#039;, interessiert sich für alles Mögliche. Aber was will er eigentlich? &#039;&#039;&#039;Wofür steht er eigentlich?&#039;&#039;&#039; Um was geht es eigentlich? Das bleibt offen. &#039;&#039;&#039;Er hat sozusagen philosophisch eine ganz klare Position erarbeitet.&#039;&#039;&#039; Aber wofür sozusagen sein Leben? Will einen Lehrstuhl haben? Will er Professor werden? Aber dann verhält er sich auch dafür nicht entsprechend. Es ist eigentlich nicht deutlich. Will er philosophischer Schriftsteller werden? Da geht er auch nicht geradlinig drauf zu. Das ist die große Frage. Und er taucht mit einem gewissen Genuss und einer ihm typischen totalen Überarbeitung in dieses &#039;&#039;&#039;Berliner Leben um 1900&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berlin, um 1900, Schmelztiegel der Kultur&#039;&#039;&#039;, ein Ort, an dem unglaublich viele verschiedene Richtungen zusammenkommen, wo es knistert. Und da kommt nun die Bekanntschaft mit den &#039;&#039;&#039;Sozialisten Liebknecht und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rosa Luxemburg&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja nun gerade heute, in diesen Tagen dieses, dass &#039;&#039;&#039;wir hundert Jahre den Mord an Rosa Luxemburg eigentlich zu gedenken haben&#039;&#039;&#039;. Und das möchte ich schon auch deutlich tun. Rosa Luxemburg ist nicht nur eine Frau, die eine geniale Frau ist, die diesen &#039;&#039;&#039;Sozialismus&#039;&#039;&#039; mit auf die Welt bringt. Und dieser tollste Spruch von ihr:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Freiheit ist immer zunächst die Freiheit des anderen.&#039;&#039;&#039; Wahnsinnig, groß. Und sie ist mit Liebknecht daran beteiligt, Rudolf Steiner in die sogenannte &#039;&#039;&#039;Arbeiter-Bildungs-Schule&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in Berlin zu holen&#039;&#039;&#039;. Und sie ist auch von den Sozialisten die, die am längsten mit dem Steiner und am tiefsten eigentlich einen Kontakt hat. Und da gibt es einen richtigen &#039;&#039;&#039;Briefwechsel&#039;&#039;&#039;, zwei Persönlichkeiten, die sich da berühren und schätzen gegenseitig. Er kommt in diese Arbeiter-Bildungs-Schule. Und die ist nun ganz geprägt von dem Sozialismus. Man hat diese &#039;&#039;&#039;Proletarierklasse&#039;&#039;&#039;, die entwurzelte Klasse, das haben wir ein bisschen angesprochen, die aus der Landwirtschaft Herauskatapultierten und damit irgendwie jeder Verbindung entäußerten Gesellschaftsgruppe. Die zwölf Stunden am Tag arbeiten. Die so arm sind, dass sie noch nicht mal mit der Straßenbahn oder so zur Arbeit fahren können, sondern meistens eben noch eine halbe Stunde, Stunde zu ihrer Fabrik laufen. Und die entwurzelt sind. Die eigentlich nicht wissen, wo das Leben sie sozusagen weiterhin hinbringt. Die ganz in dieser Abhängigkeit sind von den Eignern der jeweiligen Firmen und die sich nun zusammenschließen, &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftsbewegung&#039;&#039;&#039;, die verboten waren und so weiter. Und jetzt irgendwann dieser &#039;&#039;&#039;Zündfunke Bildung&#039;&#039;&#039;. Bildung, Bildung, Bildung ist das Einzige, was befreit. Und da die Geburt der Arbeiter-Bildungs-Schulen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26 ===&lt;br /&gt;
Und die Arbeiter-Bildungs-Schulen muss man sich so vorstellen, dass nach eben so einem 11-, 12-, 13-Stunden-Tag man dann abends noch zur Schule wanderte und sich da in einen Vortrag setzte. Und das schreibt Steiner auch, das passierte schon häufiger, dass da auch der eine oder andere dann einschlief. Also es musste schon auch ein spannender Unterricht gegeben werden, wenn das gut gehen sollte. Und Steiner, es ist auch typisch für Rudolf Steiner, er wird da gefragt und er sagt eigentlich sofort ja. Aber er macht eine einzige Bedingung. Und diese &#039;&#039;&#039;Bedingung&#039;&#039;&#039; ist, er möchte &#039;&#039;&#039;nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen&#039;&#039;&#039;. Sondern &#039;&#039;&#039;er möchte die totale Freiheit haben, alles das vorzubringen, was er für richtig hält.&#039;&#039;&#039; Und erstaunlicherweise stimmen die zu. Weil der Steiner ist politisch nicht greifbar. Er ist auf der einen Seite mit den &#039;&#039;&#039;Anarchisten&#039;&#039;&#039; verbunden, trifft sich einmal in der Woche mit denen in einer bestimmten &#039;&#039;&#039;Kneipe&#039;&#039;&#039;. Da heißt der Tisch, an dem sie sich sammeln, der hat schon so ein Schild, der heißt Verbrecher-Tisch. Also da ist er wirklich mit Leuten zusammen, die sozusagen ganz knallhart an der Grenze der Legalität operieren. Und auf der anderen Seite ist er auch mit sehr gediegenen &#039;&#039;&#039;Kräften in der politischen und vor allem gesellschaftlich-kulturellen-künstlerischen Welt&#039;&#039;&#039; unterwegs. Und &#039;&#039;&#039;man kann ihn auch politisch nicht einordnen und fassen.&#039;&#039;&#039; Und dennoch haben die diese Idee, den da zu engagieren.  &lt;br /&gt;
Und er macht das wahnsinnig gerne und wahnsinnig liebevoll. Und es ist uns ein wunderschöner Bericht überliefert aus dieser Zeit. Er fängt das an, ich glaube, mit einem &#039;&#039;&#039;Geschichtsunterricht&#039;&#039;&#039;. Und binnen kurzem unterrichtet er &#039;&#039;&#039;ganz verschiedene Fächer&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;macht er fast zehn Jahre lang&#039;&#039;&#039;. Und da gibt es nun einen Bericht. Und zwar ist ja der &#039;&#039;&#039;Tag der Arbeit, der 1. Mai&#039;&#039;&#039; natürlich ein sehr wichtiger für so eine Bewegung. Und da kann man nun einen Ausflug machen. Es ist eben Frühling und man zieht raus und macht einen Ausflug. Und da haben wir nun einen wunderschönen Bericht. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Dann lagerten wir im Walde im hohen Grase bis zur hereinbrechenden Dunkelheit. Die Mitglieder des jüdischen Arbeiterbundes für Polen und Litauen, die sich in allen Unternehmungen beteiligten und trotz ihrer unbedingten Einstellung zu den marxistischen Lehren zu den treuesten Anhängern Steiners gehörten, führten uns ihre heimatlichen Tänze vor und sangen ihre etwas schwermütigen revolutionären Lieder aus den Kämpfen gegen das zaristische Russland. &amp;quot;Unsterbliche Opfer - ihr sanket dahin&amp;quot;. Oder das aufrührerische &amp;quot;Auf die Barrikaden, ihr Arbeitervolk!&amp;quot; Einmal lockte ihr Gesang zwei Gendarmen an, die uns aber unbehelligt ließen, da die uns geläufigen Übersetzungen nicht weiter bekannt waren. Steiner lagerte dann mitten unter uns. Wir unterhielten uns. Und wir fragten ihn aus über Bücher und Theater, über alte und neue und neueste Literatur. Es mochten die griechischen Dichter und Philosophen sein, Ägypter, Chinesen, Inder, die Weisheiten des Konfuzius und des Laotse. Oder der im Pergamonmuseum aufgebaute Altar aus Kleinasien. Émile Zola oder Stefan George. Er erklärte uns die Blüten im Grase, die Farnkräuter, die herumschwirrenden Insekten. Als wir glaubten, eine Raupe des Tagpfauenauges gefunden zu haben, konnte er uns sagen, dass es die eines Ligusterschwärmers sei. Und er gab uns eine genaue Beschreibung der beiden mit all ihren Farben und Zeichen. Steiner kam uns vor wie ein Silo, bis oben gefüllt mit dem Wissen der Welt.&amp;quot;&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die Welt der Adeligen und Reichen 0:09:57 ===&lt;br /&gt;
Ja, so viel vielleicht bis zu diesem Punkt 1900. Und jetzt passiert &#039;&#039;&#039;etwas ganz Wichtiges&#039;&#039;&#039; für ihn. Im September 1900 wird er eingeladen von einer Gruppe, mit der er normalerweise überhaupt nicht verkehrt, mit der er gar keine Beziehung hat. Und die kann ich ein bisschen schildern, weil ich selber, meine Großmutter aus solchen Verhältnissen stammt und mir viel davon erzählt hat - &#039;&#039;&#039;adlige, reiche, wohlhabende Menschen&#039;&#039;&#039;, die auch nicht sozusagen täglich einem handwerklichen oder kräftezehrenden Beruf nachgehen mussten. &#039;&#039;&#039;Adlige, die ein Stadtschloss besaßen&#039;&#039;&#039; in Berlin. Adlige, die die &#039;&#039;&#039;Kultur pflegten&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;viele Sprachen konnten&#039;&#039;&#039;, die up to date sein wollten in der &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;. Adlige, die die &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; pflegten, &#039;&#039;&#039;die einen großen Salon hatten&#039;&#039;&#039;, die einen &#039;&#039;&#039;Flügel&#039;&#039;&#039; hatten, in die abends der &#039;&#039;&#039;Diener mit dem Livrée&#039;&#039;&#039; und dem Handtuch mit dem Fruchtkorb hineingefahren kam. Eine Welt, die Steiner völlig unbekannt war. Und da gibt es nun solche Leute, die einer &#039;&#039;&#039;spirituellen Richtung im Indischen, Richtung der Theosophie&#039;&#039;&#039; angehören und die irgendwie gehört haben, &#039;&#039;&#039;dieser Mann hat was Interessantes über Nietzsche zu erzählen.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24 ===&lt;br /&gt;
Und sie laden ihn ein, ein Vortrag in dieser &#039;&#039;&#039;Teegesellschaft.&#039;&#039;&#039; Nicht? Man trifft sich nicht abends, sondern man hat auch Zeit am Nachmittag. Man kann auch nachmittags um vier eine Teegesellschaft pflegen. Und zu so einer Teegesellschaft lädt man sich doch interessante Leute ein. Und so lädt man sich diesen Philosophen ein, diesem schrägen, bunten Hund. Und lässt sich vortragen über Nietzsche. Und da möchte ich euch nun vorlesen, wie Steiner selber diese Sache beschreibt.  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es war dies die Zeit, in der ich durch &#039;&#039;&#039;Gräfin und Graf Brockdorff&#039;&#039;&#039; aufgefordert wurde, an einer ihrer allwöchentlichen Veranstaltungen einen Vortrag zu halten. Bei diesen Veranstaltungen kamen Besucher aus allen Kreisen zusammen. Die Vorträge, die gehalten wurden, gehörten allen Gebieten des Lebens und der Erkenntnis an. &#039;&#039;&#039;Ich wusste von alledem nichts.&#039;&#039;&#039; Bis ich zu einem Vortrag eingeladen wurde. Kannte auch die Brockdorffs nicht, sondern hörte von ihnen zum ersten Mal. Als Thema schlug man mir eine &#039;&#039;&#039;Ausführung über Nietzsche&#039;&#039;&#039; vor. Diesen Vortrag hielt ich. Nun bemerkte ich, dass innerhalb der Zuhörerschaft Persönlichkeiten &#039;&#039;&#039;mit großem Interesse für die Geistwelt&#039;&#039;&#039; waren. Ich schlug daher, als man mich aufforderte, einen zweiten Vortrag zu halten, das Thema vor: &#039;&#039;&#039;Goethes geheime Offenbarung&#039;&#039;&#039;. Und in diesem Vortrag wurde ich in Anknüpfung an das &#039;&#039;&#039;Märchen von Goethe&#039;&#039;&#039; ganz esoterisch. Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, &#039;&#039;&#039;in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können.&#039;&#039;&#039; Nachdem ich bisher in meiner Berliner Zeit durch die Verhältnisse gezwungen war, das Geistige nur durch meine Darstellung durchleuchten zu lassen.&amp;quot;&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist der entscheidende &#039;&#039;&#039;Wendepunkt&#039;&#039;&#039;, mit 39. Dieser Philosoph, wo man nicht weiß, wo er eigentlich hingehört, was er eigentlich will, der alles mögliche macht, der in verschiedensten &#039;&#039;&#039;Gruppierungen unterwegs&#039;&#039;&#039; ist, der eine Zeitschrift herausgibt - &#039;&#039;&#039;die Deutschen Dramatischen Blätter für die Bühnen&#039;&#039;&#039; - wo also alle zwei Wochen Bücher und neue Schauspiele, Theaterstücke besprochen werden usw. Der erlebt in dieser adligen, in dieser, ja, ein bisschen Upperclass -mäßigen Veranstaltung: Das sind Menschen, die würden das verstehen, was ich eigentlich immer nicht ausdrücken kann. Und das ist für ihn ein Schlüssel. Und jetzt kommen da nach diesem Vortrag über das &#039;&#039;&#039;Goethesche Märchen&#039;&#039;&#039; sofort Leute, Frauen vor allem, die dann für 25 Jahre für ihn entscheidend werden. Und es hört sofort gar nicht mehr auf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Interesse dieser sehr gebildeten, relativ freien, aber auch konservativen Menschen an einem Spirituellen ermöglicht es Steiner, mehr und mehr Vorträge zu halten 0:14:29 ===&lt;br /&gt;
Aus dem ersten &#039;&#039;&#039;Vortrag über Nietzsche&#039;&#039;&#039; kommt dieser zweite, und nach dem zweiten bittet man ihn gleich um eine &#039;&#039;&#039;Serie von 30 Vorträgen&#039;&#039;&#039;, den ganzen Winter durch. Die Leute spüren sofort, da ist etwas, was eine &#039;&#039;&#039;unglaubliche Substanz&#039;&#039;&#039; ist, die bisher gar nicht erschlossen ist. Und da kommt von beiden Seiten etwas zusammen. Da kommt eben &#039;&#039;&#039;das Interesse&#039;&#039;&#039; dieser, ja, sehr gebildeten, relativ freien, aber auch konservativen Menschen &#039;&#039;&#039;nach einem Spirituellen.&#039;&#039;&#039; Und es kommt für ihn die Möglichkeit, endlich das aussprechen zu können, &#039;&#039;&#039;was in seiner Seele scheinbar schon lange lebt&#039;&#039;&#039; und er es bisher nicht für aussprechbar bisher hielt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft. Gründung und Aufbau der Deutschen Theosophischen Gesellschaft 0:15:14 ===&lt;br /&gt;
Und so ist nach einem halben Jahr, arbeitet er bereits die, sagen wir mal, Wintervorträge dieser &#039;&#039;&#039;Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; auf. Und ein knappes Jahr später erscheint bereits diese erste Vorlesungsreihe als &#039;&#039;&#039;Buch&#039;&#039;&#039;. Und das geht die nächsten Jahre so fort. Er behält zwar noch den Kontakt zu all den anderen Clubs und Vereinigungen, in denen er da so verwurschtelt ist. Aber zunehmend legt er sozusagen sein ganzes Gewicht auf diese &#039;&#039;&#039;Darstellung einer geistigen Welt&#039;&#039;&#039; in in diesen &#039;&#039;&#039;theosophischen Kreisen&#039;&#039;&#039;. Und nach kurzem, nach zwei Jahren ist es so weit, dass die ihm sagen, ja, also wir sind ja so eine Vereinigung einer indischen Weisheitslehre und die gibt es noch in &#039;&#039;&#039;England&#039;&#039;&#039; und in den &#039;&#039;&#039;Niederlanden&#039;&#039;&#039; und in den USA.  Aber wir wollen eigentlich &#039;&#039;&#039;in Deutschland auch eine Landesgesellschaft&#039;&#039;&#039; begründen. Und da gibt es auch ein paar kleine &#039;&#039;&#039;Interessengruppen in Hannover und Hamburg&#039;&#039;&#039; und so. Und die kamen dann auch, diese Mitglieder aus diesen anderen Städten, ab und zu. Und dann reiste er auch schon mal dahin. Und dann kommt eben diese Bitte: Können Sie nicht als &#039;&#039;&#039;Generalsekretär&#039;&#039;&#039; diese &#039;&#039;&#039;Theosophische Gesellschaft&#039;&#039;&#039; jetzt mit uns zusammen begründen, als &#039;&#039;&#039;Deutsche Theosophische Gesellschaft&#039;&#039;&#039;? Und das dann eigentlich zu ihrem Hauptengagement, zu ihrem Hauptarbeitsfeld machen? Und Steiner ist daran interessiert, obwohl er noch zehn Jahre vorher sehr abfällig über die Theosophen geschrieben hat: hinterwäldlerisch, zurück, rückwärts orientiert und so. Und man versteht das eigentlich nicht.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Die Deutsche Theosophische Gesellschaft hat 1905 bereits 12.000 Mitglieder. Zusammenarbeit mit Marie von Sivers 0:17:13 ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt aber eben wieder dieser typische Nachsatz oder diese &#039;&#039;&#039;typische Einschränkung,&#039;&#039;&#039; wie auch bei der Arbeiter-Bildungs-Schule: Ja, ich mache das. Aber ich mache das nur, &#039;&#039;&#039;wenn ich hier nach meinen Gesichtspunkten unterrichten darf&#039;&#039;&#039;. Ich werde mich nicht einer &#039;&#039;&#039;theosophischen Weltauffassung&#039;&#039;&#039; irgendwie beugen, die irgendwie unlogisch ist oder irgendwelche &#039;&#039;&#039;Dogmen&#039;&#039;&#039; enthält, sondern &#039;&#039;&#039;ich werde aus dem, was ich wahrnehme, berichten und sonst nichts&#039;&#039;&#039;. Und das machen die. Und diese Gesellschaft wird dann innerhalb weniger Jahre riesig. Also da sind schon 1905 12.000 Mitglieder in Deutschland. Und er hat mehrere solcher Vortragszyklen zusammengefasst zu kleinen &#039;&#039;&#039;Schriften&#039;&#039;&#039;. Und er ist eigentlich nonstop unterwegs für diese Gesellschaft mittlerweile. Und er schreibt ständig eine &#039;&#039;&#039;Zeitschrift&#039;&#039;&#039; für diese Gesellschaft und er hat eine, ja, wie kann man das sagen, Freundin, Kollegin, mit der er diese Arbeit zusammen tut. Eine Adlige, eine Halbrussin, halb deutsch, halb Russin, &#039;&#039;&#039;Maria von Sivers&#039;&#039;&#039;, die mit ihm diese Arbeit zusammen macht.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und er schildert eigentlich diesen Mitgliedern, die vermehrt eigentlich schon dieser eher konservativen und eher reichen Gesellschaftsschicht angehören, schildert er eben die &#039;&#039;&#039;spirituellen Hintergründe des Altertums&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Philosophiegeschichte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Menschheitsgeschichte&#039;&#039;&#039;, überhaupt die spirituellen &#039;&#039;&#039;Untergründe des Menschenwesens&#039;&#039;&#039; überhaupt. Und ihr studiert ja im Moment ein bisschen da an der &#039;&#039;&#039;Theosophie&#039;&#039;&#039;, beziehungsweise das kommt jetzt. Und da werdet ihr auch so ein zusammengeschriebenes, sehr verdichtetes Stück &#039;&#039;&#039;dieser ersten Darstellung der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; da lesen. Und jetzt bemühen sich diese Mitglieder, dass er nicht nur der Generalsekretär da der Deutschen Gesellschaft ist, sondern dass er auch auf die &#039;&#039;&#039;internationalen Kongresse&#039;&#039;&#039; geht, der theosophischen Bewegung, nach &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42 ===&lt;br /&gt;
Und das tut er dann auch. Und da merkt man dann schon in dem, wie er darüber schreibt und in dem auch, wie er darüber zu Hause oder in den Vorträgen berichtet und so, dass das brüchig ist, dass &#039;&#039;&#039;das wohl nicht lange gut gehen wird&#039;&#039;&#039;. Dass eben da doch &#039;&#039;&#039;viele Dogmen gepflegt&#039;&#039;&#039; werden. Und dass das über kurz oder lang eben zu einem &#039;&#039;&#039;Crash&#039;&#039;&#039; führen wird. Jetzt will ich vielleicht doch noch mit ein paar Worten diese Gesellschaft und seine Arbeit da beschreiben. Man muss sich also vorstellen - vielleicht dreißig, vierzig sogenannte &#039;&#039;&#039;Zweige der Theosophischen Gesellschaft in Deutschland&#039;&#039;&#039;, als eine Landesgruppierung dieser Gesellschaft. Und in der Regel ist er in diesen Zweigen zum Teil zweimal, zum Teil drei- oder viermal im Jahr. Und er organisiert sich so, dass er in &#039;&#039;&#039;Berlin zwar lebt&#039;&#039;&#039; und auch diese &#039;&#039;&#039;Zeitschrift herausgibt&#039;&#039;&#039; und die meisten &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039; hält, aber zwischendurch immer unterwegs ist, um eben Vorträge in diesen Zweigen dieser Gesellschaft zu halten. Und oft verläuft das so, dass er zunächst einen &#039;&#039;&#039;öffentlichen Vortrag&#039;&#039;&#039; hält. Das tut dieser jeweilige Zweig, diese vielleicht fünfzig, achtzig, hundertzwanzig Menschen, die da so in einer Stadt Mitglieder dieser Gesellschaft sind, die mieten einen großen öffentlichen Saal und &#039;&#039;&#039;er bestimmt ein Thema&#039;&#039;&#039;. Und dann spricht er öffentlich darüber. Dann gibt es vielleicht am Nachmittag vorher oder am nächsten Vormittag oder wie auch immer einen sogenannten &#039;&#039;&#039;Zweigvortrag&#039;&#039;&#039;. Und nun beginnt ungefähr ab 1905, 1906 noch ein drittes Element. Und das ist sehr schwer zu fassen. Auch davon gibt es relativ viel &#039;&#039;&#039;Mitschriften&#039;&#039;&#039;. Das kann man vielleicht so beschreiben, &#039;&#039;&#039;eine Art esoterisch-meditative Unterweisung&#039;&#039;&#039;. Das werden auch die &#039;&#039;&#039;Inhalte der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; eigentlich schon dargestellt. Aber sie haben viel mehr den Charakter, wie man die auch, sagen wir mal, in ein eigenes inneres, ja, pflegendes, meditatives Bewusstsein nimmt. Und das sind dann wenige Mitglieder. Und meistens ist das dann in einem kleinen, extra dafür dekorierten und hergerichteten Raum.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Elemente, die zeichnen eigentlich dann diese Jahre aus, diese Nullerjahre. Dass er da eigentlich ständig unterwegs ist, gleichzeitig schreibt, was er da eigentlich vorbringt, noch mal in verdichteter Form. Und eigentlich, dass der ganze Kosmos des Menschenwesens und der Weltauffassung aus einer geistigen Sicht zur Darstellung kommt. Gleichzeitig kann man von heute aus bemerken, wie er darum &#039;&#039;&#039;ringt,&#039;&#039;&#039; diesen theosophischen Mitgliedern deutlich zu machen, &#039;&#039;&#039;dass es etwas zu tun gibt in der Welt&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten wird das sozusagen 1905 schon an einem wunderschönen Vortrag, den es sich sehr zu lesen lohnt: &#039;&#039;&#039;Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft.&#039;&#039;&#039; Er sagt eigentlich da das alles, was ich euch in vielen, vielen Vorträgen und Büchern und Artikeln und so bringe, das könnt ihr &#039;&#039;&#039;konkret in Bezug auf Erziehung und Schule zu Anwendung bringen&#039;&#039;&#039;. Das kann sozusagen eine bessere Pädagogik ermöglichen, wenn man nicht immer aufs Klein-klein guckt, sondern wenn man den großen Zusammenhang des Menschenwesens anschaut. Und es interessiert kein Schwein in dieser Theosophischen Gesellschaft!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41 ===&lt;br /&gt;
Ungefähr parallel spricht er über &#039;&#039;&#039;medizinische Fragen&#039;&#039;&#039; und packt es wunderbar ein, spricht wunderbare &#039;&#039;&#039;Ausführungen über Paracelsus.&#039;&#039;&#039; Manches von den Dingen, die er dann dort erzählt in den Vorträgen, das ist dann erst fünfzig Jahre später so richtig wissenschaftlich ausgegraben worden. Man staunt manchmal. Er war eben sehr, sehr belesen. Aber er hat dann doch auch an manchen Stellen wirklich &#039;&#039;&#039;sein inneres Auge&#039;&#039;&#039; walten lassen und &#039;&#039;&#039;schildert Dinge, die dann erst später bekannt werden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Theosophie&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Medizin&#039;&#039;&#039;. Und eigentlich will er den dort anwesenden Ärzten sagen: &#039;&#039;&#039;Kommt, lasst uns zusammen eine konkrete praktische Medizin entwickeln&#039;&#039;&#039;. Man kann was machen. Interessiert kein Schwein von den Medizinern.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzige, die das interessiert, die schon 1902 in Berlin auftaucht, ist eine Holländerin. Damals glaube ich noch nicht mal 20, 19, 18. Eine ganz wunderschöne, hübsche junge Frau, die so eine, ja, wir würden heute vielleicht sagen Physiotherapie-Ausbildung hat und die wahnsinnig &#039;&#039;&#039;interessiert ist an Medizin.&#039;&#039;&#039; Und die irgendwie kapiert, dieser Mann, mit dem &#039;&#039;&#039;könnte man etwas entwickeln,&#039;&#039;&#039; was eine neue Medizin mal werden kann. Und er verständigt sich mit ihr. Sie kommt auf ihn zu und sie verständigen sich. Und sie fasst daraufhin den Entschluss, &#039;&#039;&#039;Medizin zu studieren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das geht als Frau 1903 oder 1904 nur in der Schweiz,&#039;&#039;&#039; in Zürich. Und das macht sie. &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, der Frau, der wir eigentlich dann die anthroposophische Medizin zu verdanken haben&#039;&#039;&#039;. Die Einzige. Den ganzen anderen großen theosophischen, interessierten, spirituell interessierten Ärzten, &#039;&#039;&#039;da fällt das nicht auf wirklich fruchtbaren Boden&#039;&#039;&#039;. Und man merkt eigentlich zunehmend, &#039;&#039;&#039;wie er darunter leidet&#039;&#039;&#039;, 1905, 1908, 1909, dass es da irgendwie um die 50.000 Menschen mittlerweile gibt im ganzen deutschsprachigen Raum, bis nach Norditalien, bis in die Schweiz, bis nach Österreich, bis in die Niederlande, die alle wahnsinnig &#039;&#039;&#039;interessiert&#039;&#039;&#039; sind an dieser &#039;&#039;&#039;spirituellen Seite der Welt,&#039;&#039;&#039; die wahnsinnig interessiert sind &#039;&#039;&#039;an ihrer eigenen spirituellen Entwicklung&#039;&#039;&#039; unter Zuhilfenahme von eben &#039;&#039;&#039;Meditationsanleitungen&#039;&#039;&#039;. Es erscheint dieses Büchlein, was wir heute kennen: &#039;&#039;&#039;Wie erlangt man Erkenntnis der höheren Welten,&#039;&#039;&#039; als Aufsatzfolge in der &#039;&#039;&#039;Zeitschrift der Theosophen&#039;&#039;&#039;. Da ist ein reges Leben, ein &#039;&#039;&#039;großes Interesse&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27 ===&lt;br /&gt;
Aber der Motor, &#039;&#039;&#039;der Mann, der das alles auf die Welt bringt&#039;&#039;&#039; und voranbringt, macht eigentlich zunehmend den Eindruck, &#039;&#039;&#039;als wollte er mehr.&#039;&#039;&#039; Und die verstehen, merken das gar nicht. Und später beschreibt er das dann so, dass er sagt: &#039;&#039;&#039;Ja, es war eigentlich durch die Kunst dann möglich, einen Schritt weiter zu gehen.&#039;&#039;&#039; Und zwar insbesondere durch &#039;&#039;&#039;das Drama,&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;das Theater&#039;&#039;&#039;. Und findet eigentlich ein Format, eine Art und Weise, diese Inhalte, &#039;&#039;&#039;diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen&#039;&#039;&#039;, die sogenannten &#039;&#039;&#039;Mysterienspiele.&#039;&#039;&#039; Es hat ein bisschen etwas zu tun auch mit &#039;&#039;&#039;Wagner&#039;&#039;&#039;. Wagner hat ja auch den &#039;&#039;&#039;Parsifal gemacht&#039;&#039;&#039; und nennt es ein &#039;&#039;&#039;Bühnenweihespiel&#039;&#039;&#039;. Hat die &#039;&#039;&#039;Parsifal-Legende&#039;&#039;&#039; umgebaut. Aber auch mit ganz anderen Quellen noch. Und ist vor allem auch eine sehr eigene Sache. Es hängt auch zusammen mit einem Franzosen, den er sehr schätzt und mit dem er sehr im Austausch ist. Den er öfters besucht, der im Elsass lebt, &#039;&#039;&#039;Édouard Schuré&#039;&#039;&#039;, ein deutsch-französischer Schriftsteller, &#039;&#039;&#039;der auch esoterische Texte verfasst&#039;&#039;&#039; und dessen erstes Theaterstück sogar den Anfang macht. Sodass er 1907 in einer Art Sommerspiel in München mit diesen Theosophen zusammen ein solches Stück einübt. Da wird ein Theater, was im Sommer geschlossen ist, gemietet, und es wird so mit Tüchern und Dekoration innen verwandelt. Und da werden &#039;&#039;&#039;Bilder und Siegel aufgehängt&#039;&#039;&#039; und da wird geübt. Und er &#039;&#039;&#039;schreibt&#039;&#039;&#039; eigentlich den theosophischen Interessierten, die da mitspielen, nachts sozusagen &#039;&#039;&#039;die Rolle auf den Leib.&#039;&#039;&#039; Und am nächsten Morgen kriegen sie es als Schriftstück. Und dann wird die nächste &#039;&#039;&#039;Szene geprobt&#039;&#039;&#039;. Und so entsteht innerhalb von zwei, drei Wochen so ein Stück. Und das wird dann aufgeführt, ein, zweimal. Und da kommen dann ganz viele Theosophen aus ganz Deutschland. &#039;&#039;&#039;Das Theater ist knackevoll&#039;&#039;&#039;. Und er hält noch &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039; dazu. Und so ist das so &#039;&#039;&#039;eine Sommer-Festspiel-Event-Situation&#039;&#039;&#039;. Und das finden die ganz toll. Und da wollen die mehr von. Und so schreibt er im nächsten Jahr &#039;&#039;&#039;ein eigenes Stück&#039;&#039;&#039; und das wiederholt sich dann dreimal, sodass dann zum Schluss &#039;&#039;&#039;vier solche Mysteriendramen aufgeführt werden&#039;&#039;&#039;, immer in dieser Konstellation. Und wirklich weitergehen tut das eigentlich nicht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnbrechende Entwicklungen:  Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03 ===&lt;br /&gt;
Seine Inhalte gehen unheimlich weiter. Er macht eine &#039;&#039;&#039;sehr tiefe Wendung&#039;&#039;&#039;. Er &#039;&#039;&#039;arbeitet das Christentum auf&#039;&#039;&#039; und bringt das in den Kontext der Anthroposophie oder der - damals noch - Theosophie. &#039;&#039;&#039;Tiefe Weisheiten&#039;&#039;&#039;, die da sehr ordentlich aufgefächert dargestellt werden. Aber diese theosophischen Mitglieder nehmen das alles wahnsinnig gerne auf und sind sozusagen Anhänger. Aber es passiert eigentlich nichts. Dann kommt eine Theosophin zu ihm und sagt: &amp;quot;Ja, meine Tochter, die will also unbedingt Ballett machen, so einen Tanz und so. Und die ist jetzt 17. Aber eigentlich könnte man doch was anderes. Die würde auch gerne so irgendwie einen anderen Tanz und so. Haben Sie nicht eine Idee?&amp;quot; Und das klingelt irgendwie bei ihm. Und dann fängt er mit diesem Mädchen an, die ersten Übstunden zu machen. Und dann kommen andere dazu. Und so weiter. Und so &#039;&#039;&#039;entwickelt er dann die ersten Elemente der Eurythmie.&#039;&#039;&#039; Wieder eine Kunstform, die da den ersten Anfang in die Welt hinein nimmt. Und zu diesem Theater kommt nun etwas hinzu, dass es da in München doch ein paar Leute gibt, &#039;&#039;&#039;die an Therapie interessiert&#039;&#039;&#039; sind, und die wollen mit ihm zusammen, und das machen sie dann auch, eine &#039;&#039;&#039;Farblichttherapie&#039;&#039;&#039; entwickeln. Und dann kommen paar &#039;&#039;&#039;Architekten&#039;&#039;&#039;, die wollen eigentlich jetzt einen &#039;&#039;&#039;Bau&#039;&#039;&#039; machen. Und das findet er wahnsinnig interessant und &#039;&#039;&#039;unterstützt das sehr&#039;&#039;&#039;. Die sagen, ja, wir müssen doch so was eigentlich in einem dafür &#039;&#039;&#039;extra geschaffenen Gebäude&#039;&#039;&#039; machen, diese Mysterienspiele. Das kann doch nicht nur so im Sommer hier immer nur so auf Festspiel, das muss doch irgendwie, die Anthroposophie, also die Theosophie, braucht doch &#039;&#039;&#039;ein festes Zentrum&#039;&#039;&#039;, eine eigene Heimat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02 ===&lt;br /&gt;
Und das findet er eigentlich ganz toll. Und die machen also riesige Pläne und Eingaben. Und das ist sozusagen über mehrere große Grundstücke. Mitten in München wird eigentlich ein Kult-Theater-Therapiezentrum mit einem Saal von fast tausend Leuten geplant, einer &#039;&#039;&#039;großen Kuppel&#039;&#039;&#039; und so. Aber &#039;&#039;&#039;die Stadt München will das nicht,&#039;&#039;&#039; genehmigt das nicht. Und dann kommt ein Mitglied 1913 zu ihm. Das gehört zu dem Zweig in Basel, ist Zahnarzt, Großheintz. Und dieser &#039;&#039;&#039;Doktor Großheintz&#039;&#039;&#039; sagt einfach so ganz lapidar: &amp;quot;Ja, wenn das hier nicht klappt, Herr Doktor Steiner, Sie können auch gerne das Grundstück von mir haben. Ich habe da bei Basel noch so ein Obststück da bei &#039;&#039;&#039;Dornach&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und das elektrisiert den Steiner. Er verabredet sich sofort, legt alles um. Und ist wenige Tage später auf diesem Grundstück, guckt sich das alles an und so. Und drei Wochen später wird der Bau eingegeben. Und ich glaube, sechs Wochen später &#039;&#039;&#039;beginnt man zu bauen,1913.&#039;&#039;&#039; Es kommt zu einer &#039;&#039;&#039;feierlichen Grundsteinlegung&#039;&#039;&#039;. Er entwirft ein &#039;&#039;&#039;Konzept.&#039;&#039;&#039; Das machen jetzt nicht mehr die Architekten, sondern &#039;&#039;&#039;er macht den Entwurf&#039;&#039;&#039;. Die Architekten machen dann das danach. &#039;&#039;&#039;Einen wunderschönen Holz-Doppel-Kuppelbau&#039;&#039;&#039;. Und er versteht, dass er eigentlich das mit dieser Gemeinschaft zusammen zu bauen hat. Und das ist sehr interessant, dass die Anthroposophen heute zurückgucken auf dieses &#039;&#039;&#039;erste Goetheanum&#039;&#039;&#039;, was zunächst noch &#039;&#039;&#039;Johannesbau&#039;&#039;&#039; hieß. Und das irgendwie wahnsinnig feiern. Es war auch ein tolles, wahnsinnig tolles Gebäude. Aber sie haben eigentlich gar nicht kapiert, was es wirklich ist. Es ist nämlich der Kunstbau, &#039;&#039;&#039;der Tempelbau einer Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, dieser Theosophischen Gemeinschaft. Und da gibt es eine &#039;&#039;&#039;schweizerdeutsche Zeitschrift &amp;quot;Archithese&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Und die hat vor ein paar Jahren eine Sondernummer gemacht, 2012. Und die hat das eigentlich erst richtig entdeckt. Und die hat gesagt, ja - der &#039;&#039;&#039;Bau der Gemeinschaft -&#039;&#039;&#039; das ist dieses &#039;&#039;&#039;Goetheanum&#039;&#039;&#039;. Da haben Sie ein wunderschönes Bild. Dieses Doppel-Kuppel-Gebäude mit dem Gerüst davor, wo die ganze Gemeinschaft, diese ganze Theosophische Gemeinschaft jetzt an der Bautätigkeit integriert ist. Und das ist in Bezug auf die Entwicklung der Anthroposophie und in Bezug auf die Biografie Rudolf Steiners das aller Entscheidendste, &#039;&#039;&#039;dass diese Bewegung jetzt sozusagen wirklich auf die Erde kommt.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 1. Weltkrieg: Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts 0:33:41 ===&lt;br /&gt;
Und es vergeht leider kein Jahr, schon nach einem Dreivierteljahr bricht der &#039;&#039;&#039;Erste Weltkrieg&#039;&#039;&#039; aus. Und Rudolf Steiner ist einer der wenigen Intellektuellen, die das von vornherein mit unglaublicher Klarheit als etwas ganz, &#039;&#039;&#039;ganz Verwerfliches&#039;&#039;&#039; charakterisiert. Man muss sich vorstellen, dass so &#039;&#039;&#039;tolle Künstler&#039;&#039;&#039; wie der &#039;&#039;&#039;Franz Marc&#039;&#039;&#039; da mit Freude in den Krieg gezogen sind. Ganz merkwürdig. Die ganzen Intellektuellen, viele Intellektuelle waren völlig paraylsiert. Also das war ganz furchtbar, dass eigentlich ganz Wenige durchschaut haben, was das bedeutet, dieser Krieg. Steiner war einer der Wenigen, die von Anfang an sehr deutlich gesagt haben, das &#039;&#039;&#039;ist eine totale Fehlentwicklung.&#039;&#039;&#039; Und diese &#039;&#039;&#039;Kriegs-Katastrophe&#039;&#039;&#039; kommt nur, weil die, die eigentlich die Verantwortung haben, die Regierenden, wie schlafen. Und es dauert fast hundert Jahre, dass dieses berühmte Buch jetzt vor wenigen Jahren erschienen ist, von dem englischen Schriftsteller, Historiker &#039;&#039;&#039;Clark&#039;&#039;&#039;, der dann diesen Titel nimmt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Schlafwandler&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Und beschreibt eigentlich die Verantwortlichen 1913, 1914, als eben sowohl in Moskau, als auch in Berlin, als auch in Paris, als auch in London, als völlig realitätsfremde, &#039;&#039;&#039;abgedrehte Verrücktlinge&#039;&#039;&#039; eigentlich, muss man sagen, die diese &#039;&#039;&#039;Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; verursachen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg - Friedensbemühungen durch Rudolf Steiner - Meditationstexte für die im Feld umkommenden jungen Männer 0:35:25 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man sich das ganz schön bildhaft vorstellen, wie das da war, in diesem &#039;&#039;&#039;Hügel da hinter Basel&#039;&#039;&#039;. Da ist eine Gemeinschaft, eine &#039;&#039;&#039;internationale Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; tätig, einen wunderschönen Holz-Doppel-Kuppelbau zu errichten. Und nachts sieht man auf den Vogesen-Kämmen das Feuer der deutsch-französischen Demarkationslinie, der &#039;&#039;&#039;Maginot-Linie.&#039;&#039;&#039; Nicht wenige von den jungen Männern, die dort tätig waren, haben dort ihren Einberufungsbefehl gekriegt. Ob es Franzosen, ob es Russen, ob es Deutsche waren. Eine unglaublich merkwürdige Situation. &#039;&#039;&#039;Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg.&#039;&#039;&#039; Also man muss das sich ungefähr so vorstellen: Da war dann in &#039;&#039;&#039;Zürich&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Lenin&#039;&#039;&#039;. Und da gab es eine ganze &#039;&#039;&#039;russische&#039;&#039;&#039;, ja, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;Exil-Intellektuellen-Gesellschaft&#039;&#039;&#039; in der Schweiz. Und da gab es dann auch Russen, die eben sehr an allem Kulturellen interessiert waren. Und nun war es ja noch nicht so eine moderne Zeit wie heute. Man hatte es mit dem Fortbewegen nicht so leicht. Und es war ein sportlicher Russe. Und der war dann eben in Mailand. Und dann fuhr er mit dem Fahrrad wieder nach Zürich und dann fuhr er zwei, drei Tage zu dem Lenin. Und dann fuhr er wieder nach Dornach mit dem Fahrrad und machte wieder ein bisschen an dem Goetheanum mit weiter. Solche Verhältnisse waren das. Und mit dem Krieg werden es jetzt &#039;&#039;&#039;immer weniger Menschen&#039;&#039;&#039;, die da mitarbeiten können. Das &#039;&#039;&#039;Geld der Gemeinschaft geht aus&#039;&#039;&#039;, das wird immer knapper. Und Rudolf Steiner engagiert sich immer mehr sozusagen. Kann sich überhaupt in diesen Vorträgen usw. kaum noch richtig bewegen. Es ist äußerst &#039;&#039;&#039;schwierig, in Deutschland unterwegs zu sein&#039;&#039;&#039;. Er ist ja nicht Deutscher, er ist Österreicher. Und er lebt in der Schweiz. Und schon die Überfahrt bei Basel über die Schweizerdeutsche Grenze ist ein Riesen- Akt. Und so weiter. Und er &#039;&#039;&#039;engagiert sich zunehmend mehr&#039;&#039;&#039;, indem er deutlich macht, dieser Krieg ist furchtbar und der Ausbruch ist völlig daneben. Es gibt eigentlich &#039;&#039;&#039;gar keinen richtigen Kriegsgrund.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
Und er kommt dann 1916 auf der Mitte, Anfang 17 dazu, dass er durch einen sehr einflussreichen Freund, auch mittlerweile ein Anthroposoph, der Österreicher ist, Zugang gewinnt zu einem &#039;&#039;&#039;Minister des österreichischen Kabinetts&#039;&#039;&#039;, um dort vorzuschlagen und dann eben auch einen &#039;&#039;&#039;deutschen Staatssekretär aus Berlin,&#039;&#039;&#039; den er aufsucht, man möge ihn doch ermächtigen, das Deutsche Reich möge doch ihn ermächtigen, in der neutralen Schweiz in Zürich eine Außenstelle, &#039;&#039;&#039;eine Pressestelle des Deutschen Reiches&#039;&#039;&#039; zu betreiben, um von dort aus &#039;&#039;&#039;Friedensverhandlungen in Gang zu setzen.&#039;&#039;&#039; Das wäre die Oberste Heeresleitung. Deutschland wird ja nicht mehr regiert von irgendeinem Kaiser oder schon gar nicht von irgendeinem Kanzler wirklich, sondern die Macht haben eigentlich &#039;&#039;&#039;die Generäle&#039;&#039;&#039;, die Generalfeldmarschälle unter sich, die diesen Krieg machen. Und &#039;&#039;&#039;die lehnen das natürlich ab&#039;&#039;&#039;. Das sind so Sachen, die man nicht so schnell sieht und nicht so schnell hört in der Biografie Steiners, wo ich jetzt auch ein gewisses Schwergewicht darauf lege. Das geht dann so weiter, dass er &#039;&#039;&#039;sich weiter engagiert im Zusammenhang mit diesem Krieg.&#039;&#039;&#039; Den Theosophen auch zum Beispiel nicht mehr unbedingt nur &#039;&#039;&#039;Vorträge hält über die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, sondern auch ganz konkrete &#039;&#039;&#039;Vorträge über das Verbinden von Wunden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Meditationstexte gibt für die im Feld umkommenden jungen Männer&#039;&#039;&#039; und so. Also er geht da unglaublich mit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1913 Abschied von der Theologischen Gesellschaft - Neugründung der Anthroposophischen Bewegung 0:39:31 ===&lt;br /&gt;
Er hat vorher, &#039;&#039;&#039;1913, sich endgültig von der Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; verabschiedet, hat die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Bewegung&#039;&#039;&#039; begründet, weil er mit den Dogmen der Theosophie nicht mehr einverstanden ist. Und ich glaube, neunzig Prozent wechseln die Mitglieder zu ihm. Und er will aber gar nicht selber der führende Kopf sein, sondern lässt diese &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gesellschaft/ Bittet eben&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Mitglieder darum, da einen eigenen Vorstand zu bilden und so. Er ist da nicht sozusagen in Verantwortung.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei Qualitäten des seelischen Lebens entsprechen der Dreigliederung auf gesellschaftlicher Ebene - Ab 1916/17: Notwendigkeit der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsordnung nach der Kriegskatastrophe 0:40:04 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt er an, noch mal eine neue &#039;&#039;&#039;Grundlagenschrift über das innere Leben&#039;&#039;&#039;, eigentlich das Seelenleben des Menschen zu verfassen, eine sehr wenig gelesene Schrift. Und im 8. Anhangs-Kapitel dieser Schrift vom Seelenrätsel, 1916, deutet er das erste Mal an, &#039;&#039;&#039;das seelische Leben hat eigentlich drei verschiedene Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und jetzt geht es wie eine Explosion, dass er plötzlich diese &#039;&#039;&#039;Dreigliederung&#039;&#039;&#039; entwickelt und diese Dreigliederung im Bezug auf alles Mögliche anwendet. Und so eben auch auf &#039;&#039;&#039;die gesellschaftliche Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Das ganz Erstaunliche, wir können heute, wir werden uns ja nächste Woche auch beschäftigen mit dieser funktionellen Dreigliederung, eine ganz entscheidende, ganz wichtige Grundlage der ganzen Anthroposophie. Die ist eigentlich das Letzte, mit viel komplizierteren, viel größeren Weisheiten. Die &#039;&#039;&#039;Landbau-Schüler&#039;&#039;&#039;, wenn wir denken, was da alles schon in der &#039;&#039;&#039;Geheimwissenschaft&#039;&#039;&#039; dargestellt ist. Die Dreigliederung ist es nicht. Die kommt erst 1916/17 dazu.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15 ===&lt;br /&gt;
Und er sagt den Leuten: Wir müssen uns Gedanken machen, welche &#039;&#039;&#039;Gesellschaftsordnung nach dieser Kriegskatastrophe&#039;&#039;&#039; eigentlich richtig ist, was man da braucht. Weil das wird jetzt endlich mit diesem Kaiserreich vorbei sein. Und da möchte ich noch eine Sache erzählen, die man eigentlich immer gar nicht so kennt, die man auch sehr wenig liest, wenn es um Rudolf Steiner geht. Da gibt es ein Mitglied, eine Frau, auch wieder eine &#039;&#039;&#039;Adlige Eliza von Moltke.&#039;&#039;&#039; Die ist schon 1904 oder 1905 in Berlin Mitglied. Und ihr Mann ist &#039;&#039;&#039;Generalfeldmarschall&#039;&#039;&#039;, dann im Ersten Weltkrieg, &#039;&#039;&#039;Helmuth von Moltke,&#039;&#039;&#039; der Jüngere. Und der ist sozusagen verantwortlich für die ersten &#039;&#039;&#039;Schlachten in Frankreich&#039;&#039;&#039;. Und tritt dann zurück oder wird zurückgepfiffen vom Kaiser. Es ist ein bisschen unklar, wie das eigentlich genau geht. Jedenfalls hat er Kontakt zu Rudolf Steiner und Rudolf Steiner reist dann inkognito hier nach Bad Homburg und &#039;&#039;&#039;trifft&#039;&#039;&#039; kurz nach der Entmachtung dieses Obersten Heeresleiters 1914, am Anfang des Ersten Weltkrieges, diesen &#039;&#039;&#039;Generalfeldmarschall.&#039;&#039;&#039; Und was Sie besprechen ist bis heute - weiß man nicht. Er ist wohl eine Stunde da mit dem zusammen. Und dann trifft er ihn noch mal ein Dreivierteljahr später in Berlin. Rudolf Steiner hält es aufrecht, in Berlin immer weiterhin jeden Winter durch jede Woche einmal einen öffentlichen Vortrag zu halten. Und dabei &#039;&#039;&#039;trifft er noch einmal diesen Helmuth von Moltke&#039;&#039;&#039;. Und ein Jahr später stirbt dieser Helmuth von Moltke, relativ überraschend, relativ jung, also vielleicht gerade 60 oder so.   Und jetzt 17, 18, gegen Ende des Krieges erwirkt Rudolf Steiner von dieser ehemaligen oder von diesem Mitglied der Gesellschaft, von dieser Frau &#039;&#039;&#039;das Recht, die Memoiren des Helmuth von Moltke drucken zu dürfen.&#039;&#039;&#039; Und damit greift er direkt in die, sagen wir mal, &#039;&#039;&#039;Geschichtsschreibung&#039;&#039;&#039; ein. Er möchte nämlich, dass ein Dokument, was seiner Meinung nach sehr, sehr wichtig ist, dass das nicht unbekannt bleibt - diese Memoiren dieses Helmuth von Moltkes. Und &#039;&#039;&#039;es interessiert ihn&#039;&#039;&#039; eigentlich dabei nur eine einzige Sache, nämlich &#039;&#039;&#039;der Ausbruch des Krieges Ende Juli, Anfang August 1914.&#039;&#039;&#039; Er macht &#039;&#039;&#039;eine kleine Schrift zu diesem Ausbruch des Weltkriegs&#039;&#039;&#039;. Und eben, es ist eigentlich nur ein kleines Vorwort. Und im Wesentlichen sind es diese Memoiren, Auszüge aus diesen Memoiren. Und man versteht eigentlich nicht, warum ihm das jetzt auf einmal so wichtig ist. So ein typischer Seitenast der Anthroposophie. Etwas, mit dem die Anthroposophen heute auch .... die wissen da gar nichts drüber. Und dann ist das so, dass das fertig ist, dieses Buch. Das hat er fertig konzipiert. Und das ist in Stuttgart dann in der Druckerei, am Ende des Ersten Weltkriegs, 1918/19, fertig. Das war eine schwierige Sache, eine größere Auflage, ein Buch da in dieser Zeit, wo alles knapp war und so. Der Krieg ist gerade zu Ende. Und das Buch heißt: &#039;&#039;&#039;Die Schuld am Krieg, Die Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner.&#039;&#039;&#039; Und die Anthroposophen, seine Fans sozusagen: Oh! Rennen dahin und guckt mal, das Neueste vom Doktor und so. Und klauen förmlich also Exemplare aus der Druckerei und reichen die so rum. Und auf diesem Wege kommt dieses Buch zu einem &#039;&#039;&#039;sehr konservativen Nicht-Anthroposophen&#039;&#039;&#039;, der entfernt verwandt ist mit den von Moltkes. Und der &#039;&#039;&#039;interveniert bei dem obersten Familienmitglied&#039;&#039;&#039; dieser Familie. Und der setzt wiederum diese Witwe unter Druck. Und die &#039;&#039;&#039;untersagt die Zustimmung im Nachhinein an Rudolf Steiner.&#039;&#039;&#039; Und das Buch muss eingestampft werden. Es sind &#039;&#039;&#039;wenige Exemplare erhalten geblieben&#039;&#039;&#039;. Wir wissen, was da genau drin steht. Aber das, was Rudolf Steiner eigentlich wollte, ist unmöglich. Das Buch kann nicht verkauft werden, weil die Witwe des von Moltke, die zieht sozusagen die Genehmigung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensvertrag von Versailles - Rudolf Steiner findet die Alleinschuld Deutschlands ungerechtfertigt. Er sieht, wohin das führen wird 0:45:49 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt 1919 die berühmte &#039;&#039;&#039;Verhandlung von Versailles&#039;&#039;&#039;. Und jetzt wird langsam deutlich, was Steiner vor Augen hat. Er sieht diese &#039;&#039;&#039;Frage der Alleinschuld Deutschlands&#039;&#039;&#039; an dem Krieg als &#039;&#039;&#039;ungerechtfertigt.&#039;&#039;&#039; Und nicht um Deutschland groß zu machen, sondern weil er schon sieht, &#039;&#039;&#039;was daraus erwachsen wird&#039;&#039;&#039;. Und erwachsen tut ja da - und das müssten eigentlich alle wissen, die ein bisschen in der Geschichte aufgepasst haben - erwachsen tut ja daraus dieser &#039;&#039;&#039;Friedensvertrag von Versailles&#039;&#039;&#039;, der ja für Deutschland wirklich eine ziemlich harte Sache war. Und der Kampf gegen diesen Friedensvertrag innerhalb von Deutschland, das ist ja der &#039;&#039;&#039;Beginn der braunen nationalsozialistischen Bewegung&#039;&#039;&#039;. Das sieht Steiner und dagegen kämpft er an. Das ist interessant, das muss man erst mal entdecken. Also jemand, der wirklich die &#039;&#039;&#039;Tagespolitik mit einem Weitblick überschaut&#039;&#039;&#039; und direkt auch eingreift. Das berührt mich unglaublich. Und mich berührt es auch sehr, dass die Anthroposophen das gar nicht richtig zur Kenntnis nehmen, welche Seiten der Steiner eigentlich noch hatte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58 ===&lt;br /&gt;
Und 1914, mit dem Beginn des Krieges, &#039;&#039;&#039;hört er alle esoterische Unterweisungen auf&#039;&#039;&#039;. Er sagt, wenn so ein Krieg, wenn so etwas stattfindet, kann man keine spirituellen Unterweisungen mehr pflegen. Und mühsam nach dem Krieg beginnt nun langsam wieder die &#039;&#039;&#039;Tätigkeit an diesem Dornacher Bau&#039;&#039;&#039; Fahrt zu gewinnen. Und in gewisser Weise ist es dann 20/21 halbwegs fertig. Und jetzt kommt auf einmal Interesse an der Anthroposophie von den Jungen. Diese junge Ärztin, &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, hat eine kleine Praxis&#039;&#039;&#039; in Zürich und ist da erfolgreich. Und fragt ihn nun, ob er sie unterstützen würde, wenn sie nach Dornach-Arlesheim käme, um ihre Praxis dort zu machen. Und er jubelt sozusagen förmlich. Er zeichnet ihr, er entwirft ihr einen kleinen Prospekt, er sorgt für das Grundstück, &#039;&#039;&#039;er macht ihr einen Entwurf für ihre Gebäude&#039;&#039;&#039;. Er sorgt dafür, dass binnen kurzem diese kleine Klinik da losgehen kann. Und diese Tätigkeit von dieser Ärztin, da kommen &#039;&#039;&#039;viele junge, neue Ärztinnen und Ärzte&#039;&#039;&#039; mit dazu. Und Rudolf Steiner steht für sie immer zur Verfügung. 533 dokumentierte Krankenbesuche am Bett, mit der Ärztin. Das ist der &#039;&#039;&#039;Fundus der anthroposophischen Medizin&#039;&#039;&#039;. Herstellen tut diese &#039;&#039;&#039;Medikamente&#039;&#039;&#039; ein junger Chemiker, der dahin gekommen ist, um die &#039;&#039;&#039;Pflanzenfarben&#039;&#039;&#039; des ersten Goetheanums zu entwickeln. Rudolf Steiner ist es ein Anliegen, &#039;&#039;&#039;dass diese Kuppeln von innen bemalt sind&#039;&#039;&#039; und dass dazu spezielle Farben entwickelt werden. Und es geschieht, wir würden heute sagen, in einer Garage. Und in genau dieser Garage werden dann drei, vier Jahre lang diese unendlichen Anweisungen und genauen Angaben zur Herstellung von verschiedenen Medikamenten durchgeführt und sofort dann an den Patienten sozusagen ausprobiert werden. Und das ist eigentlich der Grund, die Grundlage der ganzen &#039;&#039;&#039;heute weltweit doch aktiven&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Medizin&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorläufer des Konzerns Weleda: Praktische Anwendung der anthroposophischen Medizin in Dornach - Zusammenarbeit Ita Wegman-Oskar Schmiedel-Rudolf Steiner- Firma Weleda 0:49:13 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oskar Schmiedel&#039;&#039;&#039;. Ich muss so ein paar Leute nennen, die immer hinten runterfallen. Eine ganz große Figur, ein ganz junger Mann, ganz junger Kerl, der einfach zur Verfügung steht. Und dieses Dreieck: &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, Oskar Schmiedel, Rudolf Steiner,&#039;&#039;&#039; als die Geburt der anthroposophischen Medizin. Und aus der Garage wird dann &#039;&#039;&#039;eine kleine Firma&#039;&#039;&#039; und so weiter. &#039;&#039;&#039;Das ist heute ein weltweit operierender Konzern, die Weleda&#039;&#039;&#039;. Die immer noch zum großen Teil der Anthroposophischen Gesellschaft gehört. &#039;&#039;&#039;Ein Konzern&#039;&#039;&#039;, muss man schon sagen, wirklich ein Mordsding, die aber doch eine Struktur haben, die &#039;&#039;&#039;nicht privatwirtschaftlich&#039;&#039;&#039; ist.   &lt;br /&gt;
Jetzt kommt diese gesellschaftliche Situation &#039;&#039;&#039;Ende des Krieges&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Niederlage&#039;&#039;&#039;, völliges &#039;&#039;&#039;Chaos&#039;&#039;&#039;. Niemand weiß, wie eigentlich das weitergehen soll. Die Idee einer Räterepublik, die Idee einer sozialdemokratischen Republik. Schlussendlich ja der Ebert, der dann Reichskanzler wird. Der Handwerksmeister, der sich dann verbündet mit diesen Freikorps und eigentlich seine eigenen Leute erschießen lässt und so. Das ist ja alles furchtbar. Wenn man da 1919 so guckt, furchtbar. Und Rudolf Steiner sagt direkt kurz nach dem Krieg, Ende 18, im November, Dezember, den Mitgliedern in der Schweiz:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Ja, liebe Freunde, es gibt Situationen, wo man nicht mehr zugucken kann. Da muss man was tun in der Welt, in der Gesellschaft. Und das kann gut sein, dass wir hier in den nächsten Wochen das alles abbrechen müssen, was wir hier so pflegen und uns direkt selber in den Kampf um eine Zukunft der Gesellschaft begeben müssen.&#039;&#039;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49 ===&lt;br /&gt;
Die Geburt der &#039;&#039;&#039;Bewegung für die soziale Dreigliederung&#039;&#039;&#039;, in Stuttgart vor allem, weil da kamen die Meisten her. Die Idee einer Gesellschaftsstruktur jenseits von Sozialismus, Kommunismus und Kapitalismus. Ein Konzept, was kaum verstanden wurde. Ein Konzept, um das Rudolf Steiner vier Monate kämpft wie ein Berserker. &#039;&#039;&#039;Er spricht vor Tausenden von Arbeitern,&#039;&#039;&#039; er spricht in den Mercedes-Benz-, in den Robert-Bosch-Werken, er spricht mit den Vorständen der Firmen, er spricht mit den Regierungsräten. Überall versucht er, ihnen deutlich zu machen, es gibt eine Gesellschaftsstruktur, die uns vielleicht in ein neues Fahrwasser bringt, wo so eine Kriegs-Katastrophe sich nicht wiederholt. Und es fällt eigentlich zunächst ein bisschen, aber &#039;&#039;&#039;immer weniger auf fruchtbaren Boden&#039;&#039;&#039;. Es wird gelesen. Er tut da zu Anfang, da hatte ich eben angefangen in der Schweiz, den Mitgliedern eben sagen, es wird nötig sein, es kann sein, dass wir da jetzt alles umschwenken müssen. Und es ist so typisch für ihn auch wieder dieses Umgehen mit der Zeit. &#039;&#039;&#039;Zürich, Winterthur, Bern, Basel&#039;&#039;&#039; - vier Städte, in denen er &#039;&#039;&#039;diese Idee das erste Mal präsentiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, obwohl er &#039;&#039;&#039;in Dornach natürlich eine Wohnung&#039;&#039;&#039; hat. Und so zieht er sich in Zürich in einem Hotel zurück und schreibt innerhalb von zehn Tagen das &#039;&#039;&#039;Buch&#039;&#039;&#039;, was dann &#039;&#039;&#039;das meistverlegte, erfolgreichste&#039;&#039;&#039; wird: &#039;&#039;&#039;Die Kernpunkte der sozialen Frage&#039;&#039;&#039;. Ein Buch, was dann sogar der Reichskanzler liest. Ein Buch, was wirklich gesellschaftlich irgendwie wahrgenommen wird und doch nicht dazu führt, dass diese Dreigliederung irgendwie auf fruchtbaren Boden fällt.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Und genau heute, in diesen Tagen, vor hundert Jahren, dann ein Jahr später, eben 1919, nein, Entschuldigung, das ist noch ein bisschen später. Am Ende dieser Phase, zwanzig dann, hundert, also vor 99 Jahren, bläst er das dann ab. Und dann sagt er den intensivsten Mitkämpfern, das war so eine Gruppe von dreißig, vierzig jungen Leuten, die da sich als Bund für Dreigliederung des sozialen Organismus engagierten und überall aktiv waren, sagt er: Es hat doch alles keinen Sinn. Keiner will das verstehen. Sie wollen jetzt hier wieder nach Pforzheim fahren und meine Zitate da vorbringen. Und die Leute verstehen das nicht und Sie verstehen es doch eigentlich auch nicht. Es hat doch keinen Sinn. Und wir haben noch ein bisschen Geld in der Kasse hier von unserem Bund für Dreigliederung. Was wollen wir denn mit dem Geld machen? Ich schlage vor, wir fangen an einer anderen Stelle an. Wir nehmen dieses Geld und schauen mal, ob wir nicht irgendwo eine Schule begründen können. Wir müssen auf die nächste Generation setzen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gibt es einen Mann, der in dieser Bewegung für Dreigliederung eine zentrale Rolle gespielt hat und der schon viele Jahre vorher auch Anthroposoph war und sich da in der Anthroposophischen Gesellschaft ein bisschen engagiert hatte. Und den Rudolf Steiner sehr geschätzt hat und der viel diese Vorträge gehört hat und für den das viel bedeutete - &#039;&#039;&#039;Emil Molt.&#039;&#039;&#039; Die kleine Biographie liegt da hinten auch auf dem Tisch. Und Emil Molt ist Inhaber der &#039;&#039;&#039;Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik in Stuttgart&#039;&#039;&#039;. Und es ist eine sehr gut gehende Fabrik. Und während des Krieges muss er natürlich den Tabak kaufen und so. Und da kommt er nach Zürich und handelt da. Und auf dem Rückweg denkt er: Ach, ich fahr doch noch mal in dem Goetheanum vorbei. Und kommt 1917, während des Krieges, an diesen unfertigen Bau. Und nebenan in der &#039;&#039;&#039;Schreinerei,&#039;&#039;&#039; in dem Raum, in dem Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;die meisten Vorträge&#039;&#039;&#039; seines ganzen Lebens hält, ich glaube über zweitausend Vorträge. In einer Schreinerei. Ist auch typisch Rudolf Steiner. Der Mann, der eigentlich da hauptsächlich &#039;&#039;&#039;spricht, wo Werkstatt ist&#039;&#039;&#039;. Es gibt wunderschöne Fotos von dieser &#039;&#039;&#039;Werkstattatmosphäre.&#039;&#039;&#039; Da kommt der Emil mal zu hinten rein während eines Vortrages. Und da sagt der Rudolf Steiner grade:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, es wird alles darauf ankommen, auf eine zukünftige Generation, auf den Umgang mit den Kindern.&amp;quot;&#039;&#039;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und das nimmt er so mit. Und jetzt, zwei Jahre später, 19, geht er so durch seine Firma. Umbruch - endlich ist der Krieg vorbei. Und da ist ein junger, toller Meister, den er als Mitarbeiter sehr schätzt. Und den fragt er so: &amp;quot;Ja, was fehlt Ihnen denn? Geht es gut?&amp;quot;, und so. Und dann klagt er, dass er sein Kind nicht auf &#039;&#039;&#039;eine vernünftige Schule&#039;&#039;&#039; geben kann. Und er macht es bei dem Emil Molt pling. Und dann denkt er sich so, ich werde auf den Rudolf Steiner zugehen und werde ihn fragen, ob wir nicht doch in Bezug auf diese Schule jetzt was machen können.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1919: Gründung der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart - die erste freie Schule mit Rechtsstatus 0:55:39 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert im April. Eine erste kleine Voranfrage im Januar, genau vor hundert Jahren. Und dann im April noch einmal. Und dann geht &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner selber&#039;&#039;&#039; im Juni 19 &#039;&#039;&#039;nach Stuttgart in das Ministerium&#039;&#039;&#039; und bespricht es mit dem Verwaltungsbeamten und klärt, dass eine solche freie Schule &#039;&#039;&#039;als öffentliche Schule zugelassen&#039;&#039;&#039; werden kann, von der ersten bis zur dreizehnten Klasse, eine einheitliche Volks- und Höhere Schule. Das ist &#039;&#039;&#039;typisch auch für diesen Mann,&#039;&#039;&#039; den man so für abgeschwebt und spirituell und irgendwie in irgendwelchen geistigen Welten beheimatet so diskutiert. Der ist durchaus in der Lage, genau zu wissen, dass es jetzt auf ihn und auf keinen anderen ankommt. &#039;&#039;&#039;Nur er konnte das an dieser Stelle durchsetzen&#039;&#039;&#039;. Dass so was möglich wurde. Dass es einen &#039;&#039;&#039;Rechtsstatus&#039;&#039;&#039; plötzlich für eine &#039;&#039;&#039;freie Schule gab&#039;&#039;&#039;. Das gab es vorher überhaupt nicht. So ein &#039;&#039;&#039;absolutes Novum&#039;&#039;&#039;. Und so beginnt dann 1919 im September diese Freie Waldorfschule in Stuttgart. &#039;&#039;&#039;Waldorf eben wegen Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik.&#039;&#039;&#039; Und er muss sich dann auch noch mal gegen den von ihm so geschätzten Emil Molt durchsetzen. Muss sagen: Herr Molt, das ist ganz toll, dass Sie das machen. Wir machen das zusammen und Sie sind der Geschäftsführer und so weiter. Aber diese Schule ist für alle offen. Ganz richtig, dass es Arbeiterschule Ihrer Fabrik ist, aber es dürfen auch andere hinkommen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versteht der Emil Molt. Und so wird es eben &#039;&#039;&#039;eine wirklich öffentliche Schule.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;die ersten zwölf Lehrer,&#039;&#039;&#039; die sammelt er selber zusammen unter seinen Mitstreitern, jungen Anthroposophen. Und im September 1919 werden dann 14 Vorträge und Seminar-Besprechungen, drei Wochen, im Grunde zwei Wochen, werden die sozusagen auf diese Aufgabe eingeeicht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32 ===&lt;br /&gt;
Unglaubliche Vorträge. Die muss man irgendwann mal in seinem Leben kennengelernt haben. Die &#039;&#039;&#039;Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik -&#039;&#039;&#039; das kann ich euch nur ans Herz legen. Und dann geht das los. Vier Klassen, glaube ich, zuerst. Und jetzt betreut er &#039;&#039;&#039;vier Jahre&#039;&#039;&#039; diese Schule intensiv, ist fast jede Woche dort, geht in den &#039;&#039;&#039;Unterricht&#039;&#039;&#039; rein, gibt ganz persönliche Empfehlungen den Lehrern, macht sehr deutlich, wo was zu unterrichten ist, auf was es ankommt, bis eben kurz vor seinem Tod. Und diese &#039;&#039;&#039;Anweisungen sind hochinteressant.&#039;&#039;&#039; Da gibt es dann &#039;&#039;&#039;Lehrer&#039;&#039;&#039;, die nach kurzem, obwohl er sie da selber hin geholt hat, wieder rausfliegen und andere, bei denen geht es total chaotisch zu. Und da denkt man, also warum schmeißt er die denn nicht raus? Und dann sagt er nur: &amp;quot;Ja, ja, das ist gar nicht schlimm. Schließen Sie einfach hinter sich die Klasse zu, dass der Lärm nicht rausflutet in das Schulhaus.&amp;quot; Da denkt man sich naja, also irgendwas war da dran. Ja. Also ganz lebenspraktisch, unglaublich &#039;&#039;&#039;lebenspraktische Hinweise&#039;&#039;&#039;, wie eigentlich &#039;&#039;&#039;Pädagogik&#039;&#039;&#039; zu gehen hat. &#039;&#039;&#039;Zukunftsoffen&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat - Kein Bezug auf Geschlechterrollen 0:58:46 ===&lt;br /&gt;
Und lauter Dinge,  wo man heute noch drüber staunt. Dass die Jungs Handarbeit machen sollen. Das war natürlich erst mal eine Wahnsinnsherausforderung. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Geschlechterrollen meh&#039;&#039;&#039;r. Die Mädchen genauso in Sport und so weiter. &#039;&#039;&#039;Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat.&#039;&#039;&#039; Die Grundlage der Waldorfpädagogik zielt darauf hin, eine &#039;&#039;&#039;gesunde Erziehung&#039;&#039;&#039;, den Menschen in eine Situation zu bringen, dass er dreißig, vierzig Jahre nach seiner Schulzeit eine gesunde Grundlage hat. Das wird heute, ich habe gerade vor ein paar Wochen ein bisschen was gelesen, von einem ganz Normalen, der kennt gar nicht Waldorfpädagogik, also ein Wissenschaftler, Pädagogik-Wissenschaftler, der sagt: &amp;quot;Ja, das müssen wir jetzt doch in Zukunft immer mehr auch mal schauen, wie können wir eigentlich messen, &#039;&#039;&#039;wie Pädagogik auch in Bezug auf Gesundheit relevant ist&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es hat fast hundert Jahre gebraucht, um so ein Gesichtspunkt im allgemeinen eigentlich zu haben. Pädagogik, die ja die Gesundheit mit im Auge hat. Ich kann das jetzt weiter nicht ausführen. Das ist sozusagen der Bogen zur Waldorfpädagogik.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten intensiven Jahre - Rudolf Steiner setzt auf die Jugend 1:00:06 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt beginnen diese ganz wahnsinnig &#039;&#039;&#039;intensiven letzten Jahre 1922/23/24.&#039;&#039;&#039; Und diese Anthroposophen, die vorher Theosophen waren, machen eigentlich immer mehr Probleme, kämpfen sich vor allem gegenseitig an und sind immer noch nicht wirklich an der Stelle, dass sie &#039;&#039;&#039;die Dinge vorantreiben&#039;&#039;&#039;. Im Kontext des Landwirtschaftskurses dann 1924 sagt er mal den &#039;&#039;&#039;jungen Leuten&#039;&#039;&#039;, ja, es ist eben doch so, dass diejenigen, die so ab der Jahrhundertwende geboren sind, die also damals dann eben Anfang 20 waren, dass die wohl das sind, die es voranbringen können. Da spürt man diese ganze &#039;&#039;&#039;Frustration über die älteren Theosophen&#039;&#039;&#039;, die irgendwie einfach die Kurve nicht kriegen. Und neben der &#039;&#039;&#039;Betreuung der Medizin&#039;&#039;&#039;, neben diesem &#039;&#039;&#039;Entwurf der Pädagogik&#039;&#039;&#039; eine unglaubliche Fülle an allgemeinen Darstellungen, viele öffentliche Darstellungen in vielen Städten auch. Und eben die Frustration über die Entwicklung der Gesellschaft. Und dann ist dieses &#039;&#039;&#039;Goetheanum fast ganz fertig&#039;&#039;&#039;. Es werden die ersten Veranstaltungen darin gemacht. Er ist auch gar nicht zufrieden mit der Eröffnung. Das haben die dann einfach irgendwann gesetzt, diese anthroposophischen Mitglieder. Dann eine Riesen -Veröffentlichung und eine Eröffnungsveranstaltung, die ihm eigentlich gar nicht gefällt und so. Also man spürt, das ist auch wackelig.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt es zu dem &#039;&#039;&#039;Brand&#039;&#039;&#039; dieses Holzbaus. Und es ist &#039;&#039;&#039;ein unglaublicher Schlag&#039;&#039;&#039; für ihn und für die ganze Bewegung. Dieses Gebäude, wo so viel Opfer und so viel Power reingegangen ist. Dieses wunderschöne &#039;&#039;&#039;Doppel-Kuppel-Gebäude aus Holz&#039;&#039;&#039; verbrennt total. Und es ist auch typisch. Ich will da auch noch mal ein bisschen ins Detail gehen, die Brandnacht kurz nach einem Vortrag, es ist abends um elf, Silvesternacht 1922 auf 23 - der Alarm - &#039;&#039;&#039;das Goetheanum brennt&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
Und was macht Rudolf Steiner? Er nimmt sich einen jungen Mann und sagt: &amp;quot;Wir beide gehen jetzt runter in das Heizhaus&amp;quot;, ein ganz modernes Gebäude. Das war nämlich von außen Fernwärme. Das war eins der &#039;&#039;&#039;weltweit ersten Gebäude, die eine Fernwärme hatten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;geht mit diesem Zeugen in das Heizhaus&#039;&#039;&#039; und liest Vorlauf und Rücklauf ab, &#039;&#039;&#039;Heizungstemperatur&#039;&#039;&#039;. Damit später niemand sagen kann, die Heizung, diese moderne neue Heizung hätte das Gebäude entzündet. Also jemand, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Alle rasten, waren verrückt und versuchten, das irgendwie zu löschen, was völlig unmöglich war. Es war eine sehr &#039;&#039;&#039;professionelle Brandstiftung&#039;&#039;&#039;, so im Zwischenteil zwischen den Kuppeln. Und der angeblich so spiritistische, über den Wolken schwebende Philosoph oder Anthroposoph geht da zielstrebig und liest die Temperatur ab. Und genauso zielstrebig geht er wenige Tage später nach &#039;&#039;&#039;Basel zu der Versicherung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;verhandelt wieder selber über die Versicherungssumme&#039;&#039;&#039;. Und dann kommen die &#039;&#039;&#039;Zeitungen&#039;&#039;&#039; und fragen: Was wird denn nun und so? Und dann sagt er: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wir werden wieder bauen&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden bauen mit einem Material und &#039;&#039;&#039;in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und das bitte ich ernst zu nehmen insofern, als man eben, wenn man heute dieses zweite Goetheanum sieht, von dem er ja nur noch das &#039;&#039;&#039;Modell entwerfen&#039;&#039;&#039; kann, dass es doch ein Gebäude ist, was einen ganz besonderen Charakter hat, dadurch, dass es eben für die Freunde und Feinde der Anthroposophie gebaut ist. Und nichts ist, was man irgendwie nachbauen sollte, um daraus Waldorfschulen zu bauen. Das ist ein großes &#039;&#039;&#039;Missverständnis&#039;&#039;&#039; in meinen Augen, der &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Architekten&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51 ===&lt;br /&gt;
Ja, wir müssen jetzt zum Ende kommen und wir gucken noch einmal kurz auf diese &#039;&#039;&#039;Situation der Landwirtschaft.&#039;&#039;&#039; Das habe ich ja schon beschrieben. Diese theosophischen Mitglieder, die nun auf dem Land Gutsherren sind und die merken, da geht irgendwie was kaputt und die ihn da beknien. Und dieser &#039;&#039;&#039;Keyserlingk&#039;&#039;&#039; - den beschreibt er dann selber als einen eisernen, einen eisernen Grafen, der mehrere riesige Großgrundbesitze zu verwalten hat - ein Schloss da in Koberwitz sozusagen gepachtet hat. Und der möchte, dass dieser Kurs zustande kommt, dass dieser &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner was zu Landwirtschaft sagt&#039;&#039;&#039;. Und dann klappt es irgendwie nicht. Und der Rudlf Steiner ist so &#039;&#039;&#039;wahnsinnig überlastet&#039;&#039;&#039;. Und dann hat er so einen Neffen, dieser Keyserlingk. Der ist 19, 20, so ein Halbrusse. Der weiß irgendwie nicht so, wie es so weiter geht. So jemand, der nicht so ganz auf der Erde ist, der noch so sucht. Und dann sagt er: &amp;quot;Geh nach Dornach, geh zu der Tagung und melde dich bei dem Steiner, dass du von mir kommst und dass du den &#039;&#039;&#039;Termin&#039;&#039;&#039; brauchst für diese Tagung, &#039;&#039;&#039;diese landwirtschaftliche Tagung.&#039;&#039;&#039; Und du gehst da nicht weg, bis du einen Termin hast.&amp;quot; Dieser eiserne Graf mit dieser Taktik ist es, der uns eben diesen Landwirtschaftskurs eigentlich ermöglicht hat. Und Steiner sagt das auch im Nachhinein: Wenn der das nicht so brutal da gefordert hätte, wäre es wahrscheinlich gar nicht dazu gekommen.  Und so kommt es dann eben 1924 zu diesem Kurs auf diesem Schloss, parallel zu einer Riesen- Veranstaltung in Breslau. Er fährt jeden Tag hin und her, Eurythmie-Aufführungen, öffentliche Vorträge vor &#039;&#039;&#039;tausend Leuten&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;größten Konzertsaal da in Breslau&#039;&#039;&#039;. Und vormittags eben, in der Mittagszeit diese acht Vorträge mit den Fragenbeantwortungen, in diesem Schloss, zu der Zukunft der Landwirtschaft. Und nun gibt es ein paar, vier, drei, vier junge Männer, die meisten von euch sind älter als die, die waren gerade so 20, 22. Und die hatten sich vorgenommen, in ihrem Leben etwas für die &#039;&#039;&#039;sogenannten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Behinderten&#039;&#039;&#039; zu tun. Das ist natürlich nach so einem Krieg und so gab es einige Kinder. Und die kommen zu  Rudolf Steiner. Und der lässt alles liegen, die ganzen Theosophen, alle seine Verpflichtungen, scheißegal. Diese drei jungen Kerle, die da so irgendwo herkommen und was machen wollen für diese behinderten Kinder, das findet er total cool.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt nach dem Landwirtschaftskurs direkt dahin nach &#039;&#039;&#039;Jena&#039;&#039;&#039;. Schaut sich das Gebäude an, was sie da kaufen wollen oder mieten wollen, hilft ihnen, unterstützt sie und sagt: Kommt nach Dornach! Ich mache euch eine Grundlage. Ich helfe euch. Ich bilde euch aus, dass ihr diese Aufgabe übernehmen könnt. Und das kommt auch wirklich noch im August 24 dazu. Ich glaube, 13 Vorträge, dieser sogenannte &#039;&#039;&#039;Heilpädagogische Kurs&#039;&#039;&#039;. Er sagt denen: Ja, ihr müsst die &#039;&#039;&#039;Waldorfpädagogik zur Grundlage&#039;&#039;&#039; machen. Aber das, was ihr eben für diese Kinder braucht, das bearbeiten wir jetzt extra. Und ich kann eigentlich nur inhaltlich so viel sagen, schon allein der Begriff oder Steiner ist eben manchmal auch sehr genau: &#039;&#039;&#039;Nicht behindert!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist ein voller Mensch&#039;&#039;&#039;. Es gibt nur Menschen, denen muss man besondere Pflege angedeihen lassen. &#039;&#039;&#039;Das sind Seelen, pflegebedürftige Menschen. Es gibt keine behinderten Menschen&#039;&#039;&#039;. Also schon das mag vielleicht zeigen, welche &#039;&#039;&#039;Größe und welcher Weitblick&#039;&#039;&#039; und welches Menschenbild dahinter steht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37 ===&lt;br /&gt;
Und man kann sagen, diese anthroposophische Heilpädagogik ist eben mit der Landwirtschaft zusammen, nach der berühmten &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung 1923/24&#039;&#039;&#039;, begründet worden in einem ganz kurzen Akt. Es sind nur wie Entwürfe, beides. Aber wir sind auch in gewisser Weise im anthroposophischen Sinne &#039;&#039;&#039;Geschwister.&#039;&#039;&#039; Weil wir beide, eben beide Bewegungen, &#039;&#039;&#039;die Biodynamik&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Heilpädagogik&#039;&#039;&#039;, ja, wie soll man sagen, einen ganz anderen Charakter haben, dadurch, dass sie eben nach der Weihnachtstagung entstanden sind. Und diese Geschwisterlichkeit, die ist ja dann entdeckt worden eigentlich von einem der wesentlichen Heilpädagogen der ersten Generation, &#039;&#039;&#039;ein junger jüdischer Wiener Arzt, Karl König&#039;&#039;&#039;, der dann vor die Nazis fliehen musste in den Dreißigerjahren. Und das miteinander verbunden hat in dieser ersten &#039;&#039;&#039;Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja dann schon in den Fünfzigerjahren eine weltweite Bewegung geworden, diese &#039;&#039;&#039;Idee einer Dorfgemeinschaft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft und Heilpädagogik als Keimzelle&#039;&#039;&#039; von einem eigentlich gesundenden Leben für Mensch und Natur. Große Idee und eine tolle Sache. Die man natürlich auch &#039;&#039;&#039;wandeln&#039;&#039;&#039; muss, der Zeit irgendwie anpassen muss. Und man kann heute sehr gut sagen, überall wo eine Camphill-Einrichtung nicht zugelassen wird, da hat man es mit einem totalitaristischen Regime zu tun. Oder auch, wo Waldorfpädagogik nicht zugelassen wird. Klar, Waldorfpädagogik wird in vielen, vielen Ländern gar nicht finanziert, aber sie muss doch zugelassen werden. Und das passiert aber doch in bestimmten Ländern, dass sie &#039;&#039;&#039;verboten&#039;&#039;&#039; ist. Und da kann man eigentlich sagen, da ist diese &#039;&#039;&#039;Erziehung zur Freiheit nicht gewünscht&#039;&#039;&#039;. Ja. Ich wollte mit einem letzten kleinen Dokument enden. Und das werde ich jetzt vorlesen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuletzt eine Geschichte 1:09:41 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es eine Frau in Dornach, die war einfach so die Dorf-Hebamme. Und die hat man in den Dreißigerjahren, - die hatte nichts mit den Anthroposophen zu tun - da hat man zufällig diese Geschichte von ihr gehört und berichtet. Und die möchte ich euch sozusagen im Original vorlesen, wie diese Hebamme das von ihrem Vater erzählt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ihr Vater, der Kürschner und Landwirt, Zeltner von Ober-Dornach, der sich Müßiggängern gegenüber oft etwas drastisch verhielt, war einst auf seiner Wiese am Melchersgraben beim Mähen. (Wenn man die Gegend da kennt, sind relativ steil und mähen heißt hier mit der Sense da so mähen). Seine Tochter Hermine half ihm. (Das ist die, die das hier dann berichtet). Half ihm beim Verzetteln der hohen Maden. (Verzetteln, da haben wir heute das Wort zetter hier, das Verteilen. Verzetteln der hohen Maden). Als ein Spaziergänger in langem, langsamen Schritt daherkam und zu Zeltner, der im Schweiß gebadet war, sagte: &amp;quot;Das ist ein mühsames Schaffen.&amp;quot; Gab dieser reichlich barsch zur Antwort: &amp;quot;Was verstehen die Herren, die noch spazieren können?&amp;quot; Der ältere Mann entgegnete darauf: &amp;quot;Das habe ich auch schon gemacht.&amp;quot; - &amp;quot;Ja, so seht ihr aus!&amp;quot;, murrt Zeltner. Aber der Herr sagt ganz ruhig: &amp;quot;In meiner Jugend habe ich für unsere Geißen oft den steilen Bahndamm abmähen müssen.&amp;quot; Er ging auf Zeltner zu, nahm ihm die Sense aus der Hand und begann langsam, völlig korrekt zu mähen. Da rief Zentner aus: &amp;quot;Oi! Hi hi, der Mann, der kann&#039;s!&amp;quot; Die beiden betrachteten dann das Gras zusammen und unterhielten sich darüber, &#039;&#039;&#039;welche Kräuter die beste Milch geben&#039;&#039;&#039;. Der fremde Herr erwies sich als ebenso guter Kenner aller Grasarten wie Zeltner. Er erkundigte sich dann, ob es überschüssige Milch zu kaufen gäbe. Und als dies bestätigt wurde, ließ er von da ab täglich die Milch bei der Familie Zeltner holen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es war&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank fürs Zuhören! (Applaus) Ja. Ich muss also darum um Entschuldigung bitten, dass ich natürlich vieles, vieles übersprungen habe. Und für mich ist das immer sehr qualvoll, was ich denn nun bringe und was nicht. Und was dann für ein Gesamtbild entsteht und so. Und das kann ich natürlich auch gar nicht abschätzen. Da müsste ich ja jetzt in euch reingucken. Aber wir können ja gerne &#039;&#039;&#039;noch ein paar Fragen besprechen&#039;&#039;&#039; oder zumindest auch sammeln und dann auch in den nächsten Stunden mit einfließen lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fragen und Antworten - Ich will verstanden, nicht verehrt werden! 1:13:30 ===&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Was war die Überlegung, den landwirtschaftlichen Kurs jetzt nur mal benannt zu haben, aber nicht mal ein bisschen was dazu erzählt zu haben?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, warum habe ich jetzt hier nicht über den landwirtschaftlichen Kurs weiter ausgeführt? Weil ich das im Rahmen dieses Kurses eben schon getan habe im Unterricht und auch noch weiter tun werde. Das kann man natürlich hier schon tun. Es handelt sich ja um eine extreme Erweiterung. Das Prinzip der Erweiterung ist, glaube ich, durchgängig bei Rudolf Steiner, sowohl in der Pädagogik, als auch in der Medizin, als auch in der Landwirtschaft. Und es geht eigentlich darum, den Blick, den wir heute haben, auf so ein Gebiet massiv zu erweitern, um dann fruchtbare Lösungen, bessere Lösungen für die Probleme zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Hat Rudolf Steiner jemals angeboten, esoterisches, spirituelles Wissen an die Arbeiterbewegung weiterzugeben?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das war auch so! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Ich habe die Frage nicht verstanden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ich wiederhole die Frage, ja. Ob Rudolf Steiner jemals angeboten hat, auch &#039;&#039;&#039;an die Arbeiterbewegung spirituelles Wissen weiterzugeben&#039;&#039;&#039;. Und das ist natürlich eine sehr gute Frage und die zeigt auch ein bisschen die Unzulänglichkeit meiner Darstellung. Es ist schon so, es ist schon richtig dargestellt von mir, dass es eigentlich zwei verschiedene Ebenen waren in der Biografie und zwei verschiedene Welten. Und doch gab es eben Menschen, die aus der Arbeiter-Bildungs-Schule später Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft wurden. Die ihn einfach irgendwie verfolgt haben, also die das irgendwie weiter verfolgt haben und dann dahin übergewechselt sind. Und natürlich seine riesige Bemühung um die Arbeiter im Rahmen der Dreigliederung in den Fabriken in Stuttgart und Baden-Württemberg, Nord-Baden-Württemberg. Und eben auch dann diese Schulbegründung. Das bezieht sich ja alles im Prinzip zentral &#039;&#039;&#039;auf die proletarische Klasse&#039;&#039;&#039;, der er sich eigentlich immer zugehörig gefühlt hat. Dennoch kann man auch sagen, das trifft schon zu, was du vermutest oder was du sagst oder aus welchem Kontext du fragst. So viel Interesse war an dem Spirituellen bei den Proletariern nicht. Und er hat dafür auch nicht jetzt besondere Verrenkungen gemacht. Er hat sowieso &#039;&#039;&#039;nie für etwas geworben&#039;&#039;&#039;, sondern eigentlich immer nur dann etwas getan und berichtet und erzählt, &#039;&#039;&#039;wenn er danach gefragt wurde&#039;&#039;&#039;. Das war ein &#039;&#039;&#039;grundsätzliches Prinzip&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Aber das ändert sich dann noch so ein bisschen mit dem Eingreifen nach dem Ersten Weltkrieg, also wo er dann tatsächlich auch Verantwortung übernimmt und Geschichte gestalten will. Also da geht er ja schon aktiv rein und möchte Zusammenhänge deuten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das ist also die Frage. Die zweite Frage war, ändert sich das nicht nach dem Ersten Weltkrieg, indem er eben da aktiv sozusagen mitgestalten möchte? Und das stimmt, das ist so. Das habe ich auch versucht so darzustellen, dass man eben da merkt, seine Impulse kommen jetzt noch mal konkreter, noch mal direkter, sollen sie wirklich im konkreten Alltagsleben der Menschen etwas verbessern. Und den Waldorflehrern zum Beispiel schreibt er wenige Tage vor seinem Tod einen Brief. Da geht es eigentlich darum, wie jetzt überall sozusagen die Initiativen zu neuen Waldorfschulen entstehen. Wie man damit umgehen soll und so. Und dann schreibt er ja - Ich bin nicht gesund und es wird auch noch lange dauern, bis ich wieder fit bin und so. Ihr müsst euch jetzt leider auch noch um die anderen Schulgründungen irgendwie mit kümmern. Das schaffe ich nicht. Und dann kommen so ein paar ganz kurze Sätze am Ende dieses Briefes. Er wusste wohl selber nicht, dass das eben wirklich der letzte sein wird. Oder vielleicht doch. Weiß ich nicht. Und da kommt dann so, die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist zwar ein Kind der Sorge für ihn und doch ist es das &#039;&#039;&#039;Wahrzeichen für die Fruchtbarkeit der Anthroposophie in der Welt&#039;&#039;&#039;. Also es geht ihm darum, dass die Anthroposophie etwas Fruchtbares im konkreten Leben der Menschen bewirkt. Ich habe vieles, vieles ausgelassen. Also auch in Bezug auf das Politisch-Gesellschaftliche gibt es ja noch eine interessante Sache, 1922, wo er in Deutschland öffentliche Vorträge hält. Das ist er so en vogue, da ist er so hip bei den Intellektuellen und wird gemietet von der größten Konzertagentur für die größten Säle. Und das macht er so mit, weil er denkt, ja, irgendwie muss man die Anthroposophie auch an den Mann bringen, so, nicht? Und da kommt es dann in München zu einer richtigen Attacke von den ersten Braunen. Und er hatte schon ein paar junge Leute, die ihn beschützt haben. Und die tun den Saal sozusagen  verdunkeln, kappen die elektrische Zuleitung und es ist stockdunkel. Und er spricht einfach weiter in die Dunkelheit hinein. Und dann geht irgendwann das Licht wieder an. Und dann wollen die am Ende des Vortrags die Bühne stürmen. Und dann geht er bewacht, sozusagen eingekesselt von seinen Begleitern, hinten zu einem Notausgang raus und sagt nur: &amp;quot;Das war&#039;s in Deutschland. Wenn solche Herren jetzt hier aktiv werden, können wir keine öffentlichen Vorträge mehr machen.&amp;quot; Also das sieht er sehr deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Mich würde interessieren, also das Bild, was bei mir entstanden ist, das ist schon zwar von dem gehetzten, aber auch irgendwie sehr engagierten und sehr selbstsicheren Menschen. Also für die Inhalte, die er gibt, bin ich sehr beeindruckt davon, dass er sie mit so einer Selbstsicherheit anscheinend in die Welt gebracht hat. Mich hätte mal interessiert, was die Selbstzweifel angingen oder auch so Phasen der vollkommenen Überforderung, Rückzug.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das ist etwas, was er sehr pflegt und auch regelrecht beantwortet. Und das findest du auch in den Büchern. Ich habe gerade heute in der Vorbereitung in ein ganz frühes GA2 reingeguckt. Und im Vorwort, das er dann fast zum Ende seines Leben schreibt, vierzig Jahre nachdem er das erste, eigentlich eigenständige Buch rausbringt, macht er ein neues Vorwort dafür. Und schreibt über seinen Wandel und auch über seine Zweifel. Und genauso findest du das auch in einem Vorwort der Geheimwissenschaft. Wenige Wochen vor seinem Tod, ganz am Ende seines Lebens, schreibt er noch mal ein neues Vorwort für dieses Grundlagenwerk und berührt da auch die Frage, wie hat sich das verändert. Das lässt sich schlecht zusammenfassen. Müsstest du einfach da mal selber lesen. Ist nicht schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Aber das ist nichts, also einfach nur mal so als Bild von ihm, er hat sich ja anscheinend nie davon hindern lassen, von den Selbstzweifeln, die da waren. Immer dieses Aktive.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das Aktive ist klar. Aber durchaus auch immer wieder das sich Verändern und Verwandeln und das, was nicht gelingt, auch aufzuhören und anders zu probieren und so. Das ist schon. Ja. Ich habe natürlich jetzt auch all die ganzen Publikationen nicht, es sind ungefähr 35 Bücher, die er in seinem Leben schreibt. Es ist für einen Schriftsteller oder Philosophen so die Mittelklasse. Es gibt Leute, die haben auch fünfzig, sechzig Bücher hinterlassen. Aber das ist schon sehr bemerkenswert. Und aber was völlig, absolut einmalig eigentlich ist überhaupt in der Geistesgeschichte, 6.000 Vorträge! 4.500 Vorträge dokumentiert! Bis heute längst nicht alle veröffentlicht, obwohl dokumentiert. Also das ist spannend, diese riesige Leistung an Darstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Hattest du mal was zu seinem Tod gesagt?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Nein, habe ich nicht. Rudolf Steiner stirbt Anfang 1925. Und er ist schon bestimmt zwei Jahre vorher schwer angegriffen. Und das letzte halbe Jahr, von September, Ende September 1924 bis März 25 ist er nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen. Und es ist sehr interessant, dass er sich sozusagen dann da in Dornach nicht in seine Wohnung zurückzieht, sondern in seinem &#039;&#039;&#039;Atelier.&#039;&#039;&#039; Er ist Handwerker, er ist Arbeiter mit der Hand. Das Arbeiten mit der Hand ist für ihn das Allergrößte. Er arbeitet die ganzen letzten zehn Jahre seines Lebens mit dem Holzklöppel und dem Stecheisen &#039;&#039;&#039;an großen Holzplastiken&#039;&#039;&#039;. Und zu Fuße diese Holzplastiken möchte er liegen. Und das richtet er sich so ein. Und da stirbt er auch. &#039;&#039;&#039;Der Handwerker&#039;&#039;&#039;. Da könnte man auch einen ganzen Vortrag machen: &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner, der Handwerker&#039;&#039;&#039;. Da gibt es wunderschöne Details. Den Landbau-Schülern habe ich das gezeigt in Dornach - dieses Schloss an dem Glashaus, wo er mit einem Schmied ein spezielles Türschloss entwirft und sich daran irgendwie freut. Da kommt auch der Humor durch, mit dem er sozusagen betonen will, jetzt gehst du hier über eine Schwelle. Und da muss man die Türklinke nach hier bewegen und die Türe aber so drücken. Da muss man ziemlich wach sein. Und obendrein ist diese Türklinke so geschmiedet, dass man sich furchtbar klemmen kann und furchtbar wehtun kann. Und als dann die ersten Eurythmistinnen sich da richtig eingeklemmt haben und sich beschwert haben und gesagt haben: &amp;quot;Herr Doktor, das geht doch nicht! Also da tut man sich ja furchtbar weh.&amp;quot;, dann kommt nur so eine nette, lächelnde Bemerkung: &amp;quot;Spirituelle Menschen, die tun sich da nicht weh.&amp;quot; Oder den Dornacher Hügel hochgehend im Gespräch mit jemand anderem und plötzlich sagt er: &amp;quot;Wir müssen mal kurz, ich habe hier ein Kirschsteinchen, den muss ich mir jetzt rausmachen, sonst humpelt ganz Dornach morgen.&amp;quot;  Diese Nachmacher, das hat ihn angeätzt, hat ihn angekotzt, dass die Leute ihn verehrt haben. Er ist ein ganz Freundlicher und Zarter. Und irgendwann, da kommt dann jemand zum Ende eines Vortrages und bringt ein großes Geschenk und: &amp;quot;Wir verehren Sie so!&amp;quot; Und da bricht es aus ihm heraus: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich will nicht verehrt werden! Ich will verstanden werden!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Da hat er richtig drunter gelitten. Das kann man auch als eine merkwürdige Hassliebe oder eine schwierige Beziehung, so müsste man es vielleicht sagen - eine schwierige Beziehung - Rudolf Steiner und seine Anhänger - oder Rudolf Steiner und die Anthroposophische Gesellschaft. Das ist nie so ganz einfach. Ja. Dann gehen wir jetzt mal ins Bett. Ihr seid ja hier morgen früh wieder zu Gange. Und jetzt müssten wir noch ein paar Leute finden, die die Tische nach vorne und hinten wegräumen, dass morgen die Eurythmie hier stattfinden kann. (Applaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Mein Lebensgang 1923 - 1925&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 28, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0280-6&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Aller Geistesprozess ist ein Befreiungsprozess - Der Mensch Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, Taja Gut, Pforte Vlg., Dornach 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner – Eine Biographie 1861 - 1925&#039;&#039;&#039;, Christoph Lindenberg, Verlag Freies Geistesleben, 1. Auflage 2011, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-7725-0150-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner und die Anthroposophie - Eine Einführung in sein Lebenswerk&#039;&#039;&#039;, Walter Kugler, 24.08.2010, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-8321-6138-5&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Goethes geheime Offenbarung&#039;&#039;&#039;, wie Rudolf Steiner das Märchen auch nannte, bildete den Ausgangspunkt zur Entwicklung der Anthroposophie (s.u.); ausführliche Betrachtungen Steiners dazu finden sich etwa in GA 53, S. 329ff und GA 57, S. 23ff. Auch die Mysteriendramen Rudolf Steiners sind auf Grundlage des Märchens entstanden (Lit.: GA 14). Quelle: Anthrowiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; – Vortrag 1907, Rudolf Steiner, Weblink&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog&#039;&#039;&#039;, Christopher Clark, Deutsche Verlagsanstalt, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriss&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Kernpunkte der sozialen Frage&#039;&#039;&#039;, GA 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik&#039;&#039;&#039;, GA 293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Heilpädagogischer Kurs&#039;&#039;&#039;, Zwölf Vorträge für Heilpädagogen und Ärzte, Dornach 25. Juni bis 7. Juli 1924, GA 317&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Camphill – Ursprung und Ziele einer Bewegung, Karl König&#039;&#039;&#039;: Stuttgart 2019 • Karl König Institut (Hrsg.): 80 Jahre Camphill, Sonderheft des Karl König Instituts, 2020 • Karl König Institut (Hrsg.): Kunst in Gemeinschaft – Gemeinschaft als Kunst, Sonderheft des Karl König Instituts, zu 80 Jahren Camphill, 2020, Quelle: AnthroWiki&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Biografie_Rudolf_Steiner_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2019&amp;diff=1660</id>
		<title>Biografie Rudolf Steiner - ein Vortrag von Martin von Mackensen, 2019</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Biografie_Rudolf_Steiner_-_ein_Vortrag_von_Martin_von_Mackensen,_2019&amp;diff=1660"/>
		<updated>2022-09-21T19:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einblicke in das Wirken, das Leben und die Persönlichkeit Rudolf Steiners==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselwörter Teil 1==&lt;br /&gt;
Biografie Rudolf Steiner -- wie konnte dieser Mensch eigentlich so sein, wie er ist? – Anthroposophie-Impuls -- Kraljevec -- k. und k. Monarchie – Vater – Mutter – im Wartesaal der Kindheit – ständiges Umziehen der Eltern – Technik und Kultur in die Wiege gelegt -- ich habe Wahrnehmungen, die von etwas da sind, mit denen ich in der Welt anstoße -- einige Quellen: Rudolf Steiner, eine Biographie von Christoph Lindenberg -- Der Mensch Rudolf Steiner von Taja Gut &#039;&#039;&#039;--&#039;&#039;&#039; Rudolf Steiner und die Anthroposophie&amp;quot; von Walter Kugler -- Autobiographie &amp;quot;Mein Lebensgang&amp;quot; – die Verbundenheit mit den Geistern der Natur – Schule empfindet er als furchtbar langweilig -- Geometrie als Glückerfahrung – Geistwelt im unmittelbaren Erleben als objektive Tatsache – geometrische Formen – Mathematik – die Wirklichkeit der geistigen Welt ist ihm gewiss -- wunderbare Zeichnungen –Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft – Kant: Trennung des Menschen mit seinem Denken von der Welt -- Maja – studiert viele Studienrichtungen -- Nachhilfelehrer -- Job: Fachartikel für Universal-Lexika – Begegnung mit dem Kräutersammler Koguzki – der geistige Zusammenhang in den Kräutern der Natur – in Gottes Segen ist alles gelegen – Figur des Kräutersammlers im Mysteriendrama --spielend lernen mit behindertem Kind – anthroposophische Heilpädagogik – Karl Julius Schröer – Herausgabe einer Goethe-Gesamtausgabe – Goethe als Geologe, Mineraloge und Botaniker – geselliges Leben in Wien – Café Griensteidl -- Umzug nach Weimar ins Goethe-Archiv – Veröffentlichungen der Goetheschen naturwissenschaftlichen Schriften – Versuch, die Weltanschauung Goethes zusammen zu fassen – der Typus-Gedanke -- den Typus der Pflanze verstehen – erste selbstständig formulierte philosophische Erkenntnisse – Dissertationsschrift: Wahrheit und Wissenschaft  --Erkenntnistheorie: Die Idee – etwas ist nur in meinem Denken -- Philosophie der Freiheit – sicheres Erkennen des nicht Sinnlichen – Heirat in Weimar – Besuch bei Nitzsche – Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit – Umzug nach Berlin – Geldangelegenheiten             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter Teil 2 ==&lt;br /&gt;
Entwicklung der Anthroposophie – Geisteswissenschaft – Steiners Kindheit - Goethe-Arbeit – Philosoph – Weimarer Zeit – klare philosophische Position – Steiner in Berlin um 1900 – Rosa Luxemburg – Karl Liebknecht – Arbeiter-Bildungsschule – proletarische Gesellschaftsgruppen – Wichtigkeit der Bildung – Steiner legt sich politisch nicht fest – Welt der Kunst und Kultur – Geschichtsunterricht – unterrichtet verschiedene Fächer – Welt der Adeligen – Interesse an Theosophie – Einladung zu Teegesellschaften – Gräfin und Graf Brockdorf – Ausführungen über Nietzsche – Vortrag Goethes geheime Offenbarung – Märchen von Goethe – in Worten sprechen, die von der Geistwelt geprägt sind – die Deutschen Dramatischen Blätter für die Bühnen – Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft – Landesgesellschaft in Deutschland, Steiner ist Generalsekretär – Zusammenarbeit mit Marie von Sivers – Internationale Kongresse der Theosophie - reiche Vortragstätigkeit – esoterisch- meditative Unterweisungen – Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft – Zweigvortrag – die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft – anthroposophische Medizin – Ita Wegman – Wie erlangt man Erkenntnisse der Höheren Welten – Zeitschrift der Theosophen – Mysterienspiele – Drama – Theater – spirituelle Inhalte auf die Bühne bringen – Wagner – Parsifal- Legende – Bühnenweihespiel – Schriftsteller Édouard Schuré – Steiner schreibt vier Mysteriendramen – Eurhytmie – Esoterisches Christentum – Farblichttherapie – Architektur – erstes Goetheanum – Holz-Doppel-Kuppelbau – Doktor Großheintz – Dornach – am Hügel in Dornach – Johannesbau - 1913 Baubeginn des 1. Goetheanums – Tempelbau – 1. Weltkrieg totale Fehlentwicklung – Urkatastrophe – Steiners Friedensbemühungen – Meditationstexte für die im Krieg Verstorbenen – Gründung der Anthroposophischen Bewegung – neue Gesellschaftsordnung: Die soziale Dreigliederung – Geheimwissenschaft – Eliza von Moltke – Helmut von Moltke – Buch: Die Schuld am Krieg, Die Memoiren des Helmut von Moltke – Friedenvertrag von Versailles – Praxis Ita Wegmans in Dornach – Entwurf der Praxis von Rudolf Steiner – Medikamente – Pflanzenfarben – Bemalung der Goetheanums-Kuppeln – Konzern Weleda – Oskar Schmiedel – Buch: Kernpunkte der sozialen Frage – Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik – Emil Molt – Steiners Werkstatt, die Schreinerei – Erste Freie Walddorfschule – Stuttgart – Pädagogik der Zukunft – Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorf-Pädagogik – zukunftsoffen – Gleichberechtigung der Geschlechter – gesunde Erziehung – Goetheanum-Brand – erste Fernwärmeversorgung – ein neues Goetheanum – heilpädagogischer Kurs – der Mensch ist ein voller Mensch – Keyserlingk – Landwirtschaftliche Tagung in Breslau – Biodynamik – Anthroposophische Heilpädagogik – Weihnachtstagung – Carl König – Camphill Dorfgemeinschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zum Film: Teil 1 und Teil 2==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil1.JPG|250px| link=https://youtu.be/rAWJz1nkJ2k]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Teil 1 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;|| [[Datei:Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019 Teil2.JPG|250px| link=https://youtu.be/5EgIY1hWaE8]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Teil 2 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vorträge von Martin von Mackensen [https://biodyn.wiki/Martin_von_Mackensen findest du hier auf https://biodyn.wiki/Martin_von_Mackensen] &lt;br /&gt;
==Transkription der Biografie von Rudolf Steiner Teil 1 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Kindheit im Wartesaal 0:01:08 ===&lt;br /&gt;
Ja, ich begrüße euch ganz herzlich zu dieser Abendstunde. Und wir haben ja vor, uns mit der &#039;&#039;&#039;Biografie Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; zu beschäftigen. Und das ist nun kein ganz einfaches Unterfangen, weil in dieser Biografie wahnsinnig viel darinnen ist. Und das ist eigentlich in so einem Abend gar nicht vollständig irgendwie darstellbar. Und gleichzeitig ist über diese &#039;&#039;&#039;Biografie&#039;&#039;&#039; schon sehr, sehr viel veröffentlicht worden. Und man hat dann, wenn man hier so steht, einen gewissen Bammel, ob man so das Richtige trifft. Dass ein Bild entsteht, was auch dann würdig ist, diese Person zu beschreiben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also mein Bemühen ist so, dass ich versuchen möchte, für euch &#039;&#039;&#039;ein Bild dieser Persönlichkeit&#039;&#039;&#039; zu geben. Und gleichzeitig in diesem Versuch, das sozusagen möglichst objektiv in seiner Zeit darzustellen, ist es aber doch auch nicht vermeidbar, dass die Sympathie und die Bewunderung rüberschwappt. Auch wenn das nicht gewollt ist oder angezielt ist, möchte ich sozusagen schon vorher sagen, es ist unvermeidbar. Ja. Und es ist für mich auch immer wieder eine schwierige Sache, dieses Referat. Ich liebe es auf der einen Seite, weil ich dadurch angespornt bin, mich wieder damit zu beschäftigen. Und auf der anderen Seite ist es eben so, dass ich hoffe, dass ihr da durchhaltet, jetzt diese zweimal gute Stunde. Und dass wir danach auch noch ein paar Minuten Gespräch haben können und Fragen sammeln können. Ob ich sie beantworten kann, kann man versuchen. Das wäre das Ziel. Also der Versuch, dieses Leben vor euch hinzustellen, in zwei Teilen. Und dabei jetzt besonders im Auge zu haben, &#039;&#039;&#039;wie konnte dieser Mensch eigentlich so sein, wie er ist&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Und wie konnte dieser Mensch uns diese Anregungen geben, die 100 Jahre später immer noch irgendwie zu mindestens mal interessant sind?&#039;&#039;&#039; Und da kann man ja vielleicht so viel sagen, gerade letzte Woche ist ja &#039;&#039;&#039;in einer großen Zeitschrift wieder mal ein Artikel&#039;&#039;&#039; erschienen, wo es darum ging, was war eigentlich der &#039;&#039;&#039;Bauhaus-Impuls&#039;&#039;&#039;? Und da war doch parallel der &#039;&#039;&#039;Anthroposophie-Impuls&#039;&#039;&#039;. Und beides wurde so ein bisschen als eine, ja, wie schräge Sache des 20. Jahrhunderts dargestellt. Und gleichzeitig ist es dann doch auch so, dass es viele große Geister gibt, die sagen, ja, irgendwie hat der Steiner uns immer noch was zu sagen und vielleicht auch in Zukunft noch zu sagen. Was uns vielleicht gut tut, um unsere Verhältnisse irgendwie zu verbessern und fruchtbarer und besser hinzukriegen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also meine Perspektive ist die aus der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; heraus. Aus dem, dass ihr eigentlich vor der Frage ja steht, mehr oder weniger da reinzugehen, in die &#039;&#039;&#039;Biodynamik&#039;&#039;&#039; und darin tätig zu werden oder eben schon tätig seid. und diesen &#039;&#039;&#039;Begründer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieser Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; ein bisschen besser kennenzulernen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 an der Süd-Ost-Ecke Mitteleuropas, diese k. und k. Monarchie, &#039;&#039;&#039;kaiserlich-königliche österreichische Monarchie&#039;&#039;&#039;, eine Riesen Monarchie, ein Vielvölkerstaat, Zentrum Wien. Und da jetzt so in der Ecke zwischen Ungarn, Steiermark, Kroatien, &#039;&#039;&#039;Österreich&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Kraljevec,&#039;&#039;&#039; ein kleines Bahn-Örtchen, da wird &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner geboren&#039;&#039;&#039;. Und er wird eigentlich in eine Landschaft hineingeboren, von der wir zu Recht sagen können, eine der schönsten, die es überhaupt gibt in Mitteleuropa. Ganz kleinräumig, ganz fruchtbar, richtig kalte Winter, wunderschön heiße Sommer, fast mediterranes Klima, aber doch noch feuchter. Alle Kulturen, die man sich vorstellen kann, konnten da angebaut werden. Eine wunderbare, kleinräumige Welt, Landwirtschafts-Welt. Und 1861 in der Fläche, in der Peripherie dieses österreich-ungarischen Kaiserreiches, &#039;&#039;&#039;da war die Kirche noch wirklich im Dorf.&#039;&#039;&#039; Da war eigentlich noch alles so, wie es immer war. Und doch war auch schon &#039;&#039;&#039;ganz viel Aufbruch und ganz viel Neuzeit&#039;&#039;&#039; angekommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun ist es bei dieser Person so, dass sie eigentlich an so einer Schnittstelle steht, weil der &#039;&#039;&#039;Vater&#039;&#039;&#039; den Beruf hatte, &#039;&#039;&#039;Eisenbahn-Bediensteter&#039;&#039;&#039; zu sein, Stations - wir würden vielleicht heute sagen, Stationsabwickler. Eine Person, die auf so einer kleinen Station, so einer Eisenbahnstation, alles tun musste, was mit dem Zugverkehr verbunden war. Die war da alleine, diese Person. Und das war die Österreichische Südbahn. Und die war einspurig. Und da kam vielleicht alle eins, zwei, drei Stunden ein Zug und der musste abgewickelt werden. Der meldete sich vorher und da musste telegraphiert werden. Und dann brachte der eben etwas herbei, was abgeladen oder aufgeladen werden musste. Dann waren da vielleicht Fahrgäste, die vorher ein Billett zu lösen hatten und so weiter. Und das war eine ziemlich aufreibende Arbeit. Und einmal in der Woche hatte der Mann dann frei. Da kam jemand mit dem Zug an, und dann hatte der 24 Stunden frei, der Vater. Und dann ging es wieder sechs Tage lang. Und er musste eben sehen, wie er seinen Schlaf so organisierte, dass der zu dem Bahnleben passte. Also Achtstundentag oder so, weit gefehlt. So war das. Und die &#039;&#039;&#039;Mutter&#039;&#039;&#039; ist eine ganz &#039;&#039;&#039;liebevolle, sehr zurückhaltende Frau&#039;&#039;&#039;, von der wir sehr wenig wissen, auch aus ganz einfachen Verhältnissen. Beide kommen eigentlich aus ländlich-forstmäßigen Verhältnissen. Der Vater war auch vorher Angestellter also - oder angestellt klingt vielleicht sehr gut - also er war in einem Forstbetrieb ein bisschen mit tätig. &#039;&#039;&#039;Einfache, sehr ärmliche Verhältnisse&#039;&#039;&#039;. Und dieser Rudolf, das erste Kind. Und man muss sich so ein kleines Dörfchen vorstellen, wenn es gut geht, der Bahnhofsvorplatz gepflastert, sonst eigentlich ungepflasterte, staubige Wege, ein paar Fuhrwerke, ein paar Bauernhöfe und vielleicht irgendwo ein kleines Gewerbe, eine kleine Manufaktur und das nächste Dörfchen und so weiter. Und eine hügelige, bewegte, wunderschöne Landschaft. Und dieser kleine Säugling ein Schreikind, das die ersten Monate kräftig geschrien hat. Das gibt es ja immer mal wieder, dass man ein Kind hat, was mindestens zwei, drei, vier Monate eigentlich, wenn es wach ist, immer schreit. Das sind so ganz besondere Personen. Ich kenne das von meinen eigenen Kindern. Das kann sehr anstrengend sein für die Eltern. Und nun kommt es im Alter von fünf, sechs Jahren zu einer merkwürdigen Situation, die er uns später aufschreibt. Und die möchte ich vorlesen. Ein Kind, was eigentlich im &#039;&#039;&#039;Wartesaal seine Kindheit&#039;&#039;&#039; verbringt, also in diesem Zusammenhang der Eisenbahn. Und dadurch, dass &#039;&#039;&#039;die Eltern ständig umziehen müssen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu neuen Stationen, die sie verwalten müssen, keine Anbindung so richtig an andere Kinder, an ein dörflich-landwirtschaftliches Leben. Das war schon ab und zu mal, aber nicht so wie eben ein Bauernkind. Und das beschreibt Rudolf Steiner später auch als etwas Typisches für seine Biografie, dass er so dazwischen geraten ist. Dass er etwas von der &#039;&#039;&#039;modernen Technik und Kultur&#039;&#039;&#039; schon wie in die &#039;&#039;&#039;Wiege gelegt&#039;&#039;&#039; bekommen hat. Und man muss sich vorstellen, mit der Eisenbahn war ja verbunden die Telegrafie, der Dampfantrieb. Und das waren wirklich damals die modernsten Techniken, die es überhaupt gab. Und er schreibt da so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frage aus dem Publikum: War der eigentlich Einzelkind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, es kommen dann zwei Geschwister noch danach. Sekunde, jetzt habe ich hier ein kleines...&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Eines Tages, noch vor seinem achten Lebensjahr, sitzt er allein im Wartesaal. Da erscheint ihm eine Frau, die ihn um Beistand bittet und danach auf seltsame Weise verschwindet. Tage später stellt sich heraus, dass sich eben zu dieser Zeit die entfernt wohnende Schwester seiner Mutter das Leben genommen hat.&amp;quot;&#039;&#039; Später deutet Steiner an, dass ihm seither die äußere Welt transparent geworden ist.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Zitat. Ach so, das ist schon das nächste. Das reicht erst mal! Das Kind, was eine, tja, wie kann man das beschreiben, &#039;&#039;&#039;eine Wahrnehmung hat, die ganz eindeutig nicht sinnlich ist&#039;&#039;&#039;. Und an anderer Stelle beschreibt er das dann selber und sagt, ja, er habe dann eigentlich zu den Erwachsenen Kontakt gesucht und hat versucht, das Erlebnis zu schildern. Und dann hat man ihm einfach gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Was erzählst du da, du dummer Bub?&amp;quot;&#039;&#039; Bleib sozusagen hier im Hier und Jetzt! Und die Nachricht, dass die Tante verstorben ist und Selbstmord begangen hat, die hat er so direkt gar nicht gekriegt. Und die Eltern haben die zwei Wochen später bekommen. Und nur aus der Reaktion der Eltern hat er dann als Kind kapiert, dass das eben zusammenfällt. Und ihn aber auch gleichzeitig verschüchtert und durcheinandergebracht in Bezug auf diese Wahrnehmungen, die er hat, und die offensichtlich die Eltern, und da waren noch andere Erwachsene, nicht haben. Also gleich am Anfang dieses Problem, &#039;&#039;&#039;ich habe Wahrnehmungen, die von etwas da sind, mit denen ich in der Welt anstoße&#039;&#039;&#039;. Er berichtet dann über seinen Umgang in dieser Welt, in dieser Natur und schreibt jetzt in der dritten Person, da war er ungefähr 50. Da ist allerhand Blödsinn über ihn veröffentlicht worden, über seine Biografie. Und dann sieht er sich genötigt, selber dazu etwas zu schreiben, was ihm sonst eigentlich sehr fern lag. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Und der Knabe lebte etwa von jenem Zeitpunkt ab mit den Geistern der Natur, die ja in einer solchen Gegend ganz besonders zu beobachten sind, mit den schaffenden Wesenheiten hinter den Dingen, in derselben Weise, wie er die äußere Welt auf sich wirken ließ.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also, in einer kurzen Biografie, die so, ja, 15 Seiten damals umfasste, die er zunächst auch als Vortrag gehalten hat 1913, fängt er damit an, dass er eben dieses Bahn-Erlebnis berührt. Und dann diese Verbindung zu den Geistern der Natur, mit denen er in einer Verbindung steht, mit der er eine Wahrnehmung hat, wie mit der äußeren Welt. Auch noch wohl vor der Schulzeit oder vielleicht in dem ersten Schuljahr oder spätestens in dem zweiten. Also ganz am Anfang der Biografie, dieses Erlebnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ich schiebe mal kurz ein, dass ich ein bisschen die Quellen aufzeige, von denen ich hier operiere. Das ist vor allem dieses kleine Büchlein: &#039;&#039;&#039;Der Mensch Rudolf Steiner, Taja Gut.&#039;&#039;&#039; Ich habe das auch da noch mal hingelegt. Das kann man auch da noch einsehen die nächsten Tage. Das ist eine wunderbare Zusammenfassung für jemand, der viel über diese Biografie gelesen hat, bewundert man die Genialität, die hier eine kurze Zusammenfassung ermöglicht hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das weitere ist vor allem ein Autor, der sich viele, ja wirklich viele Jahre mit der Biografie Rudolf Steiner beschäftigt hat, &#039;&#039;&#039;Christoph Lindenberg.&#039;&#039;&#039; Da gibt es eine rororo-Biografie und eine größere, zweibändige Biografie. Und etwas, was eben für einen wirklichen Historiker typisch ist, Christoph Lindenberg war ein sehr präziser und guter Historiker. Er hat auch dieses hier gemacht, was ein Schatz ist: Rudolf Steiner - Eine Chronik. Und da hat er einfach alle Dokumente, alles, was man wissen kann, chronologisch geordnet. Und da gibt es dann auch schöne Witze über diesen Mann. Wenn dann irgendwo Leute auftraten: &amp;quot;Ja, meine Tante, ich habe da was geerbt. Und da steht dann, am soundsovielten September 1918 hat Rudolf Steiner meiner Tante dies und das gesagt und so. Und das Ganze war in Köln.&amp;quot; Und dann ist man damit zu Lindenberg gegangen. Und dann hat er so nachgeguckt und dann hat er gesagt: &amp;quot;Völlig unmöglich. Rudolf Steiner war zu der Zeit in Berlin und einen Tag später fuhr er nach Freiburg. Und drei Tage später fuhr er nach Hamburg. Und wenn Sie diese Behauptung wirklich aufrechterhalten, dann hole ich die Reichsbahn-Pläne und zeige Ihnen, dass das alles Quatsch ist, was Sie mir hier erzählen, weil es gar nicht möglich war, mit dem Zug dahin zu kommen.&amp;quot; Also er hat wirklich zum Teil so recherchiert, weil es natürlich auch unglaubliche Behauptungen bei Rudolf Steiner gibt, was er getan hätte und wo er überall gewesen sei. Also Lindenberg als einer der, ja, ordentlichsten und präzisesten Biografen und ihn benutze ich viel und auf ihn stütze ich mich sehr stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine mittlerweile unüberschaubare Menge an Literatur zur Biographie Rudolf Steiners. Ich habe wirklich vieles davon gelesen. Und kann wirklich empfehlen, zum Einstieg dieses kleine Taja Gut, auf das ich mich auch beziehe. Und diese kurze Darstellung von Lindenberg in dem Rowohlt Verlag. Und dann gibt es noch ein Drittes, was ich vielleicht auch noch hervorheben möchte. Das ist diese Biografie &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner und die Anthroposophie&amp;quot;, Walter Kugler.&#039;&#039;&#039; Das ist aus den Siebzigerjahren. Und ich kenne Walter Kugler gut. Und er hat das dann vor acht Jahren noch mal komplett neu überarbeitet. Das liegt, glaube ich, auch da drüben. Das wären so drei Biografien, auf die ich hinweisen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, also ich versuche, in dem ersten Teil viel Originalquellen vorzulesen, weil dadurch wird es vielleicht zugänglicher. Und im zweiten Teil, ungefähr ab 1900, werde ich vieles frei erzählen. Also wir haben diese Gliederung &#039;&#039;&#039;1861 bis ungefähr 1900,&#039;&#039;&#039; im ersten Teil. Und dann &#039;&#039;&#039;1900 bis 1925&#039;&#039;&#039;. So wollen wir es heute Abend mal gliedern. Und dieses erste Erlebnis nach der Schilderung der Landschaft, der Örtlichkeit, der Familie. Also das erste Erlebnis eben diese Situation mit der Tante, diese Wahrnehmung einer geistigen Erscheinung und das Nichtzurechtkommen mit den Eltern. Und das Zweite, &#039;&#039;&#039;diese Verbundenheit mit den Geistern der Natur,&#039;&#039;&#039; wie er ungefähr vierzig, fünfzig Jahre später das benennt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte wesentliche Ereignis, was wir kennen und was er selber auch schildert, das ist nun etwas, was schon in die &#039;&#039;&#039;Schulzeit&#039;&#039;&#039; fällt. Und die Schulzeit, obwohl er mehrfach umgezogen ist, ist für ihn davon geprägt, dass es &#039;&#039;&#039;furchtbar langweilig&#039;&#039;&#039; ist, weil er alles versteht. Und zwar hat er es meistens schon klar, lange bevor es im Unterricht kommt. Und dann in den höheren Klassen macht er es dann oft so, dass er das Schulbuch, nach dem irgendwie stur der Unterricht so durchgeführt wird, das tut er so halten: Da nimmt er den Umschlag von dem Schulbuch und legt ihn um ein anderes Buch, um das zu lesen während des Unterrichts. Ist aber in der Lage, sofort zu antworten, wenn der Lehrer irgendeine Frage stellt. Und er liest da sehr, sehr schwerverdauliche philosophische Literatur. Das ist typisch für ihn, dass er eben diese unglaublich hohe, schnelle Auffassungsgabe hat, auch schon als Kind und als Jugendlicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Geometrie als Glückserfahrung:  Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie 0:20:40 ===&lt;br /&gt;
Jetzt möchte ich dieses Beispiel schildern, des ungefähr Zehn-, Zwölfjährigen. Er ist in der Schule und der Lehrer, der eine ist eben sehr lieb zu ihm und lässt ihn ab und zu in die Bibliothek des Lehrers, weil er merkt, er kann den eigentlich gar nicht fördern in dem Unterricht mit den anderen Kindern. Und lässt ihn einfach da in die Bibliothek. Und da fällt ihm ein &#039;&#039;&#039;Geometriebuch&#039;&#039;&#039; in die Hand. Und das darf er sich ausleihen und studiert es sehr gründlich. Und zeichnet das alles so nach. Und da schreibt er, wenn auch zunächst mehr gefühlsmäßig zeichnete sich hier für ihn zum ersten Mal ein Weg ab, &#039;&#039;&#039;die Geistwelt,&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;im unmittelbarem gegenwärtigen Erleben&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;als objektive Tatsache zu fassen&#039;&#039;&#039;. So schildert er es sozusagen abstrakt. Jetzt kommt die Schilderung, die er selber gibt, jetzt wieder aus diesem Vortrag mit ungefähr 50. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Dass man seelisch in der Ausbildung rein innerlich angeschauter Formen leben könne, ohne Eindrücke der äußeren Sinne, das gereichte mir zur höchsten Befriedigung. Ich sagte mir, die Gegenstände und Vorgänge, welche die Sinne wahrnehmen, sind im Raum. Aber ebenso wie dieser Raum außer dem Menschen ist, so befindet sich im Inneren eine Art Seelenraum, der der Schauplatz geistiger Wesenheiten und Vorgänge ist. In den Gedanken konnte ich nicht etwas sehen, wie Bilder, die sich der Mensch von den Dingen macht, sondern Offenbarungen einer geistigen Welt auf diesem Seelenschauplatz. Als ein Wissen, das scheinbar von dem Menschen selbst erzeugt wird, das aber trotzdem eine von ihm ganz unabhängige Bedeutung hat, erschien mir die Geometrie. Ich sagte mir als Kind natürlich nicht deutlich, aber ich fühlte, so wie Geometrie muss man das Wissen von der geistigen Welt in sich tragen. &#039;&#039;&#039;Denn die Wirklichkeit der geistigen Welt war mir so gewiss wie die der sinnlichen.&#039;&#039;&#039; Ich hatte aber eine Art Rechtfertigung dieser Annahme nötig. Ich wollte mir sagen können: Das Erlebnis von der geistigen Welt ist ebenso wenig eine Täuschung, wie das von der Sinnenwelt. Bei der Geometrie sagte ich mir: Hier darf man etwas wissen, was nur die Seele selbst durch ihre eigene Kraft erlebt. In diesem Gefühl fand ich die Rechtfertigung von der geistigen Welt, die ich erlebte, ebenso zu sprechen wie von der sinnlichen. Ich weiß, dass ich an der Geometrie das Glück zuerst kennengelernt habe.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt aus der &#039;&#039;&#039;Autobiografie,&#039;&#039;&#039; also das Erlebnis des Zehn-, Zwölfjährigen, der das Geometriebuch des Lehrers ausleiht und nachzeichnet. Und in dem Nachzeichnen in die Gedankengänge kommt, wie man einen Würfel, wie man einen Tetraeder konstruiert, wie Perspektive zu zeichnen ist und so weiter. Und jetzt dann, übergehend in die rein gedanklichen, &#039;&#039;&#039;geometrischen Formen&#039;&#039;&#039; und Erklärungen, die ja immer mit &#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; zusammenhängen, in diesem Vorgang jetzt zu bemerken, dass das ja eine Welt ist, die gar nicht mehr sinnlich ist und die aber gleichzeitig eine unglaublich sichere und klare und eindeutige ist. Und plötzlich zu merken, das ist eigentlich dasjenige, was ich da auch immer erlebe. Und hier ist es so klar und sicher und der Weg ist so eindeutig. Und das bezeichnet er nun als &#039;&#039;&#039;das Glück&#039;&#039;&#039;. Das ist schon erstaunlich. Als Kind zu sagen, das Erlebnis in dem sozusagen autodidaktischen Nacharbeiten solcher Geometriegedanken, das als Glück zu bezeichnen, weil es einen Übergang in eine Welt bedeutet, in der dieses Kind ganz offensichtlich ständig zu Hause war, in der es ständig Wahrnehmungen hatte. Und wo es große Probleme hatte, das zu kommunizieren mit den anderen Menschen. Ja. Das ist diese kleine Schilderung des Geometrieerlebnisses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun entwickelt sich das so weiter, dass er in der Schule eben weiterhin total unterfordert ist. Und er &#039;&#039;&#039;zeichnet&#039;&#039;&#039; nebenbei. Und da gibt es &#039;&#039;&#039;wunderbare Zeichnungen&#039;&#039;&#039;, so von typischen, ja, großen Erscheinungen der damaligen Zeit, irgendein Graf mit einem wunderschönen Vollbart und so einem Charakterkopf. Und es ist da erst in den letzten zwanzig Jahren manches noch gefunden worden in Archiven. Und das kann man da drüben dann auch in den nächsten Tagen noch studieren. Also ich lasse diese Bücher und Bilder dort. Wir hätten das Ganze jetzt hier auch mit unglaublich vielen Bildern noch bereichern können. Aber mir ging es eigentlich eher darum, dass etwas von diesem Mensch in euch entsteht. Und die Bilder könnt ihr euch selber dazu holen. Das kriegt man auch hin. Also der zeichnende Schüler, der präzise und sauber und genau auch gerne eben Dinge abzeichnet und dabei auch ein bisschen verwandelt. Es ist eine typische Sache, die, sagen wir mal vielleicht für das zwölf-, vierzehnjährige Kind oder den Knaben da eben typisch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner als Nachhilfelehrer - Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken 0:27:06 ===&lt;br /&gt;
Jetzt kommt etwas, was eben auch wieder ihn auszeichnet, nämlich der Bedarf, dass die anderen Kinder das alles nicht verstehen, da in der Schule. Und ganz früh wird dieser Rudolf zum &#039;&#039;&#039;Nachhilfelehrer&#039;&#039;&#039;. Und er sagt dann viel, viel später in seinem Leben, dadurch, dass er immer Nachhilfeunterricht gegeben hat, hat er eigentlich überhaupt erst richtig gelernt. Dass was ihm so zugefallen ist, er war so schlau und so schnell auffassend, dass er eigentlich gar nicht so richtig gemerkt hat, dass er das alles schon drauf hatte. Und erst indem er konfrontiert war mit einem Mitschüler oder einem jüngeren Schüler, der Schwierigkeiten hatte, ist er überhaupt erst so richtig für den Stoff erwacht. So schreibt er das. Erst, indem man jemandem sozusagen mühsam das irgendwie beibringen muss, um was es hier jetzt geht, denkt man an ein Hebelgesetz oder an einen Zusammenhang aus einem Deutschaufsatz oder so. Erst in dem wird ihm das so richtig griffig. Und später sagt er dann: &#039;&#039;&amp;quot;Ich habe diesem Nachhilfeunterricht unheimlich viel zu verdanken.&amp;quot;&#039;&#039; Und wir sehen darin etwas, was ich hier sozusagen ein bisschen über den ganzen ersten Teil drüber stellen möchte, das Motiv, er muss bremsen. Geschwindigkeit ist ein Riesenproblem für ihn. Er ist einfach &#039;&#039;&#039;wahnsinnig schnell.&#039;&#039;&#039; Und sich irgendwie anzupassen an eine normale Geschwindigkeit, das ist ein richtiges Problem für diesen jungen Mann. Und das werden wir jetzt noch ein paar Mal sozusagen erwischen, dieses Thema. Und da gibt es eine wunderbare Schilderung über auch ein Schulerlebnis. Das möchte ich auch wieder im Original bringen. Sekunde, da muss ich mich etwas sortieren. Jetzt fehlt mir hier gerade einer. Der ist irgendwie abhanden gekommen. Ist der da drunter? Ja, da ist er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium Kants Kritik der Reinen Vernunft: Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag 0:30:02 ===&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner entdeckt im Frühjahr 1877 in einer Buchhandlung die soeben erschienene Reclam-Ausgabe von &#039;&#039;&#039;Immanuel Kants Kritik der reinen Vernunft&#039;&#039;&#039;. Von Kant wusste er damals nicht das Geringste. Aber er muss eine Vorstellung von dem, was das Wort Vernunft bedeutet, gehabt haben. Zitat: &#039;&#039;&amp;quot;Ich strebe auf meine knabenhafte Art danach, zu verstehen, was menschliche Vernunft für einen wirklichen Einblick in das Wesen der Dinge zu leisten vermag.&amp;quot;&#039;&#039; Nachdem er einige Wochen Kreuzer auf Kreuzer gelegt hatte, konnte er das Buch kaufen. Damit begann das &#039;&#039;&#039;Kant-Studium&#039;&#039;&#039; in freien Stunden während des extrem langweiligen Geschichtsunterrichts und in den Sommerferien wurde Kant gelesen. Zitat: &#039;&#039;&amp;quot;Ich las wohl manche Seite mehr als zwanzigmal hintereinander. Ich verhielt mich zu Kant damals ganz unkritisch, aber ich kam durch ihn nicht weiter.&amp;quot;&#039;&#039; Der Autor hier, der &#039;&#039;&#039;Lindenberg&#039;&#039;&#039;, sagt so schön: &#039;&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Denn Kant gab ihm auf seine Frage, wie das Denken wirklich an die Natur herankommt, keine befriedigende Antwort.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also jemand, den wir, auch wenn wir 25 sind und eine gewisse schulische und vielleicht durchs Studium anerzogene Intelligenz und geistige Beweglichkeit haben, den wir nach den ersten drei Sätzen an die Wand pfeffern, weil wir es nicht verstehen, weil es so wahnsinnig kompliziert ist - den liest dieser Schüler nebenbei im langweiligen Geschichtsunterricht. Und manche Seiten liest er zwanzigmal. Aber er wird es verstehen. Er hat eine tiefe Frage: Wie kann man eigentlich das Denken so klar bekommen, dass man wirklich die Wirklichkeit der Natur und die darinnen wirksame Geistigkeit, von der ich zu Anfang gesprochen habe, die im ersten Zitat kommt, wie man das wirklich verstehen kann. Und es quält ihn und treibt ihn um. Und er ist seit diesem Alter, irgendwie zwischen 14 und 16, absolut sattelfest in diesem schwierigen philosophischen Werk, von dem Kant, der ja bekanntlich ungefähr 150 Jahre vorher gelebt hat und der ja ein ganz, ganz wesentlicher &#039;&#039;&#039;Philosoph&#039;&#039;&#039; war für die &#039;&#039;&#039;Trennung des Menschen mit seinem Denken von der Welt&#039;&#039;&#039;. Der ja zu dem Schluss kommt, &#039;&#039;&#039;das Denken ist etwas, was mit der Welt vielleicht gar nichts zu tun hat&#039;&#039;&#039;. Und der Eindruck der Welt kann eine &#039;&#039;&#039;Maja&#039;&#039;&#039; sein und das, was ich darüber denke, kann ein ganz anderes sein. Also diese Trennung, die dieser Philosoph sozusagen das erste Mal so massiv formuliert, des Denkens von der Welt, die bewegt den Steiner unglaublich. Und was ich gerade eben vorgelesen habe, wie er hier sagt, völlig unkritisch zunächst nimmt, saugt er das auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ingenieurs- Studium in Wien - Dazu Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium 0:33:24 ===&lt;br /&gt;
Noch ein Detail eben aus dieser Zeit der Schule. Er kann dann die Schule abschließen mit einer extra Auszeichnung. Und macht sozusagen ein 1,0er Abi, würden wir heute sagen, mit Auszeichnung. Und weil das so ist, kann er ein Stipendium erlangen, und zwar von der Gesellschaft, dieser Eisenbahngesellschaft, bei der der Vater angestellt ist. Dieses Stipendium ermöglicht ihm das Studium in Wien. Aber er weiß genau, das ist kurzfristig. Das geht nur, glaube ich, drei Jahre, dieses Stipendium. Und er muss sehen, dass er in der Zeit etwas studiert, mit dem er nachher auch ein Einkommen hat. Er gehört eben nicht der Gesellschaftsgruppe an, die so wahnsinnig die Möglichkeit hat, zu studieren, weil sie eben aus bürgerlichem Haus ist und so. Sondern er gehört einer ganz ärmlichen Gesellschaftsschicht an und muss sehen, wie er irgendwie über die Runden kommt. Und merkt schon, das kann nachher mit dem Studium knapp werden und so. Und entscheidet sich zunächst für ein sogenanntes Brot-Studium, ein Studium, wo man eben nicht Philosophie oder Geschichtswissenschaften oder so was studiert, sondern wo man etwas Anwendungsorientiertes studiert. Das ist zunächst eine Art Ingenieurstudium. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist aber so, dass er überhaupt nicht nur das studiert, was da angeboten wird, sondern ich habe das hier aufgezählt, kleinen Moment, es ist nämlich sehr gut belegt, was er alles dann wirklich studiert, das ist nämlich eine riesige Masse. Kleinen Moment! Ich habe es vorhin schon gehabt. Er studiert &#039;&#039;&#039;Mathematik, Chemie, Physik, Mineralogie, Zoologie, Botanik, Biologie, Geologie und die Mechanik der Geologie. Daneben besucht er Vorlesungen der Geschichte und gleichzeitig vertieft er sich weiter in seinem Philosophie-Selbststudium.&#039;&#039;&#039; Und außerdem erteilt er &#039;&#039;&#039;Nachhilfeunterricht&#039;&#039;&#039;. Und er beteiligt sich an einer &#039;&#039;&#039;Lesehalle.&#039;&#039;&#039; Das kann man sich so vorstellen, da wurde immer gegenseitig studiert und referiert, was gerade aktuell ist. Und weil das Geld nicht reichte während des Studiums, hat er einen &#039;&#039;&#039;Job&#039;&#039;&#039; angenommen. Das war so, damals fing es gerade an, dass man &#039;&#039;&#039;Lexika&#039;&#039;&#039; produzierte. Das kennt ihr kaum noch, weil man heute alles googelt. Aber noch bis in die Neunzigerjahre hinein, gab es so riesige Brockhaus und sowas. Und das fing zu der Zeit gerade an, dass man sogenannte &#039;&#039;&#039;Universal-Lexika&#039;&#039;&#039; produzierte. Und da brauchte man nun viele Autoren für viele Fachgebiete. Ein Artikel über den Graphit im Bergbau. Oder über die Art, wie man Bohrlöcher/ wie man tief bohrt in der Geologie. Oder wie die neueste chemische Mischung eines bestimmten Stoffes ist und so. Und dieser ungefähr 19-, 20-, 21-jährige junge Student schreibt einfach Artikel für das Lexikon. Und die werden natürlich geprüft und die sind up-to-date, die sind gut und werden dann gedruckt. Ein Job, den er einfach macht, um ein bisschen Geld zu verdienen. Und ein weiterer Job, den er übernimmt, ist, dass er für eine Zeitung ins Parlament geht und sich lange, stundenlang Reden anhört, der Parlamentarier, um die dann in einem Artikel zusammen zu fassen. Damit die Zeitung am nächsten Tag eben schreiben kann, wie war denn diese Debatte jetzt gestern? Und dann ist er irgendwann spät in der Nacht in einem kleinen Kämmerchen irgendwo auf dem Dach, schläft ein paar Stunden. Und ist am nächsten Tag wieder in der &#039;&#039;&#039;Universität&#039;&#039;&#039;. Und da kommt nun aus einer Freundschaft ein Brief, den wir überliefert haben. Und da möchte ich eine Passage vorlesen, weil ich die sehr, sehr typisch finde für ihn überhaupt in dieser Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Es war in der Nacht vom zehnten auf den elften Januar 1880&amp;quot;, also 19-jährig, &amp;quot;in der ich keinen Augenblick schlief. Ich hatte mich bis halb eins Uhr mitternachts mit einzelnen philosophischen Problemen beschäftigt. Und da warf ich mich endlich auf mein Lager. Mein Bestreben war voriges Jahr, zu erforschen, ob es denn wahr wäre, was Schelling sagt.&amp;quot; Zitat Schelling: &amp;quot;Uns allen wohnt ein geheimes, wunderbares Vermögen bei, uns aus dem Wechsel der Zeit in unser Innerstes von allem, was von außen hinzu kam, entkleidetes Selbst zurückzuziehen und da unter der Form der Unwandelbarkeit das Ewige in uns anzuschauen.&amp;quot; Zitat zu Ende. &amp;quot;Ich glaube und glaube nun noch, jenes inneres Vermögen ganz klar in mir entdeckt zu haben. Geahnt habe ich es ja schon länger. Die ganze idealistische Philosophie steht nun in einer wesentlich modifizierten Gestalt vor mir. Was ist eine schlaflose Nacht gegen solch einen Fund?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schreibt er einem Freund, mit 20. Also ich entdecke etwas, was ich in der Philosophie schon irgendwie sozusagen abstrakt wie von außen gelesen habe. Da gibt es wie einen innersten Kern, der, ja, wie unverrückbar ist in jeder Individualität. Und der wird mir plötzlich so deutlich. Und darüber schreibt er dann, das ist wie etwas, ja, was gibt es Schöneres, als so etwas zu finden? Das ist dieser Mensch, in diesem Alter, auf so einem Niveau oder in solchen Verhältnissen denkend und fühlend. Ja, ich gehe zum Nächsten weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begegnung mit einem Kräutersammler: Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte 0:40:10 ===&lt;br /&gt;
Er kommt jetzt anderthalb Jahre später zu einer ganz außergewöhnlichen Begebenheit, die auch für uns hier im Zusammenhang mit der &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft&#039;&#039;&#039; von Bedeutung ist. Es ist so, dass er nach Wien oft fährt mit diesem Zug, weil er eben durch diese Eisenbahngesellschaft das umsonst tun kann. Und eben dann auch nach Hause kommen kann und den Eltern helfen kann und so. Und bei diesen Zugfahrten lernt er nun jemand kennen. Und dieser Mann heißt &#039;&#039;&#039;Felix Koguzki&#039;&#039;&#039; und ist bestimmt dreißig, vierzig Jahre älter. Und der ist Kräutersammler. Muss man sich so vorstellen, Wien ist noch eine kleine Großstadt, aber damals eine Weltstadt. Und es gab natürlich die ganzen modernen Arzneimittel, ganze moderne Pharmazie nicht. Also Antibiotika oder so was gab es natürlich alles nicht, sondern es gab eine unglaublich ausgetüftelte und weit entwickelte &#039;&#039;&#039;Naturheilkunde&#039;&#039;&#039;. Und eine Apotheke in der Stadt stellte ihre eigenen Arzneimittel her. Und die stellte sie her aus &#039;&#039;&#039;Heilkräutern&#039;&#039;&#039;, die sie eben bekam. Und die bekam sie von Kräutersammlern, sofern es &#039;&#039;&#039;Wildkräuter&#039;&#039;&#039; war. Und dieser Mann, den er da nun kennenlernte, ist ein solcher &#039;&#039;&#039;Wildkräutersammler&#039;&#039;&#039;. Und über den schreibt er jetzt folgendes, ich zitiere wieder &#039;&#039;&#039;aus seiner eigenen Biografie, Mein Lebensgang&#039;&#039;&#039;. Habe ich vorhin nicht erwähnt. Liegt dann auch da drüben. Ist eine dicke Biografie, die nur &#039;&#039;&#039;zwei Drittel seines Lebens&#039;&#039;&#039; umfasst. Die ist nicht bis zum Ende geschrieben, aber die ersten zwei Drittel seines Lebens beschreibt er da auch selber. Und dieser Felix Koguzki spielt nun eine riesige Rolle für ihn. Und den lernt er nun kennen. Und da schreibt er folgendes: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Wenn man mit ihm zusammen war, konnte man tiefe Blicke in die Geheimnisse der Natur tun. Er trug auf dem Rücken sein Bündel Heilkräuter, aber in seinem Herzen trug er die Ergebnisse, die er aus der Geistigkeit der Natur bei seinem Sammeln gewonnen hatte.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Er trug auf dem Rücken das Bündel Kräuter und in seinem Herzen trug er etwas von dem geistigen Zusammenhang, in dem diese Kräuter in der Natur so drinnen waren. Er ist wahnsinnig fasziniert von diesem ganz ungebildeten Mann. Und er sagt, er musste seinen &#039;&#039;&#039;geistigen Dialekt&#039;&#039;&#039; kennenlernen. Er spürt irgendwie etwas. Aber er kann sich kaum mit dem verständigen und muss erst lernen, wie er sozusagen in dieser ganz unverbildeten Natur dieses Menschen, dass dieses Geistige, was er sozusagen über die Natur in sich trägt, erschließt. Und er besucht den dann ein Mal oder ein Mal, ist es uns überliefert. Und da sagt er, das war ein wunderbarer Besuch. Und über der Tür stand drüber geschrieben: &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;In Gottes Segen ist alles gelegen.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; Und der hatte keine Bücher zu Hause. Und der war tief &#039;&#039;&#039;religiös&#039;&#039;&#039;. Und gleichzeitig war er jemand, der eben etwas von dem geistig wahrnehmen konnte, was da in der Natur waltete, in der eben bestimmte Heilkräuter zu finden waren. Und dieser Mann ist nun für Rudolf Steiner sehr wichtig, weil er ihn hinweist auf eine weitere Persönlichkeit, deren Namen wir noch nicht einmal kennen, von der Steiner uns nur ganz lapidar einmal schreibt, ja, durch diesen Felix Koguzki lernte ich jemand kennen, der mir geholfen hat, das, &#039;&#039;&#039;was man als geistige Wahrnehmung hat, zu systematisieren&#039;&#039;&#039;, würden wir vielleicht heute sagen. Er spricht von der Ordnung und von dem Regulären der geistigen Wahrnehmung, dazu geholfen zu bekommen. Und auch diesen Menschen hat er wahrscheinlich nur ein Mal getroffen. An einer anderen Stelle spricht er dann davon, ja, &#039;&#039;&#039;der Meister&#039;&#039;&#039;. Also jemand, der ihm offensichtlich Strukturen vermitteln konnte, in denen das, was er wahrnimmt, irgendwie zu ordnen ist. So kann man es vielleicht heute sagen. Und dieser Felix Koguzki, der wird viel später in einem Drama von ihm, einem &#039;&#039;&#039;Mysterien-Drama&#039;&#039;&#039;, da wird eine Figur entwickelt, die dem sozusagen abgeguckt ist oder wo er versucht, das in eine künstlerische Form zu bringen. Es gibt eine wunderschöne kleine Biografie über diesen Felix Koguzki. Und die liegt da drüben auch. Kann man sich auch anschauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste heilpädagogische Erfahrung: Spielend lernen 0:46:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, ein weiteres aus dieser ersten Phase ist nun ein Brief, den ich gerne vorlesen möchte. Nein, erst noch was anderes. Entschuldigung! Und zwar, das haben wir vielleicht schon so ein bisschen jetzt rausgekriegt, er hat eine besondere Kindheit, keine anderen Gleichalten. Die Geschwister sind sehr viel jünger. Er hat eigentlich diese wahnsinnig ärmlichen Verhältnisse, &#039;&#039;&#039;er hat nie richtig spielen können.&#039;&#039;&#039; Und das schildert er auch. Und nun kommt er in die wunderbare Situation, dass er gefragt wird oder es wird gesucht in einer reichen Wiener Familie, einer &#039;&#039;&#039;jüdischen Familie,&#039;&#039;&#039; der Vater ist Stoffhändler. Da wird für die Frau und vor allem für die vier Jungs, wird eine Art Nachhilfelehrer gesucht. Und das hat den Hintergrund, dass da ein Kind ist, ich glaube, es ist das dritte, ein Junge, der durch eine Krankheit, ein Hydrozephalus-Kind, sehr zurückgeblieben ist und um den man sich große Sorgen machen muss, wie er überhaupt ins Leben kommt. Und um diese Stelle bewirbt sich Steiner und die bekommt er auch. Und das wird ein sehr lang anhaltendes Verhältnis und ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu dieser Familie. Er tut mit diesem Kind unglaublich viel &#039;&#039;&#039;spielend lernen.&#039;&#039;&#039; Das führt dazu, dass dieses Kind dann später regulär zur Schule gehen kann, ja, sogar die höhere Schule besuchen kann, dann das Abitur macht, dann sogar Medizin studiert. Da ist dann Steiner nicht mehr mit ihm verbunden. Und als Arzt im Ersten Weltkrieg dann stirbt. Und diese Erfahrung, dieses sich ganz besonders um dieses Kind kümmern, die beschreibt Rudolf Steiner als sehr essenziell für ihn. Ganz am Ende seines Lebens, kommen wir nachher noch dazu, geht es dann um die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Heilpädagogik&#039;&#039;&#039;. Und er sagt einmal, ohne diese Erfahrung, diese jahrelange Arbeit in der &#039;&#039;&#039;Familie Specht,&#039;&#039;&#039; wäre das unmöglich gewesen für ihn. Und diese Zuwendung ermöglicht ihm auch, überhaupt erst kennen zu lernen, wie es sich sozusagen von innen anfühlt, &#039;&#039;&#039;gesunde kindliche Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Auch eine typische Signatur für diese außergewöhnliche Biografie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgabe einer Gesamtausgabe von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften 0:48:47 ===&lt;br /&gt;
Jetzt kommt mit 20, 21 etwas, was ganz, ganz entscheidend ist für sein ganzes weiteres Leben. Er hat an der Uni einen Professor, den er sehr verehrt. Später sagt er, das ist sein väterlicher Freund, &#039;&#039;&#039;Karl Julius Schröer&#039;&#039;&#039;, ein Prof für deutsche Literatur. Und dieser Mann ist so ein richtiger, gut Gebildeter, eine Autorität, sagen wir mal, in der deutschen Kultur. Und der hat den Auftrag, &#039;&#039;&#039;eine Goethe-Gesamtausgabe zu machen.&#039;&#039;&#039; Goethe war damals ungefähr 40 Jahre verstorben und es war vieles von ihm veröffentlicht, aber es gab eben keine Gesamtausgabe. Und Karl Julius Schröer weiß, dass er eben &#039;&#039;&#039;Literat&#039;&#039;&#039; ist und sich mit &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039; unglaublich gut auskennt und so. Aber dass er von &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039; keine Ahnung hat. Und er weiß, dass Goethe viele verschiedene naturwissenschaftliche Tätigkeiten, Bemühungen und Arbeiten vollzogen hat. &#039;&#039;&#039;Goethe war ja ein Geologe,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein Botaniker erster Ordnung&#039;&#039;&#039;, also man muss sich nur vorstellen, sein ganzes Leben lang hat er sich für die Gesteinswelt interessiert. Und als er gestorben ist, hat er 30.000 Gesteinsproben hinterlassen. Und einen großen Teil davon hatte er nah um sich herum, sodass er immer mal wieder hingehen konnte und gucken konnte, ah, so sah das dort und dort aus, was ich vor 15 Jahren gefunden habe oder mitgenommen habe. Also jemand, der sich unglaublich auskannte in dem, wie die Gesteinswelt erscheint. Und der dann ja mit seinen geologischen Einsichten dazu beigetragen hat, dass die heutigen geologischen Karten zum Beispiel die &#039;&#039;&#039;rote Farbe haben für den Granit.&#039;&#039;&#039; Das haben wir Goethe zu verdanken, &#039;&#039;&#039;Goethes mineralogischem Interesse.&#039;&#039;&#039; Und dieser Schröer nun, vierzig Jahre nach Goethes Tod, kapiert, ich kriege da bei eine Gesamtausgabe Goethe das mit der Naturwissenschaft nicht hin. Ich brauche da jemand. Und jetzt hat er den Mut, einen 21-jährigen Studenten zu fragen, ob der das machen kann. Eigentlich total ungewöhnlich. Ein Professor in den Fünfzigern, eine Weltklasse-Ausgabe. Da war sicher auch Geld genug da, um sich irgendjemand anderes zu suchen. Es war nicht das Geld der Grund. Sondern dieser Professor &#039;&#039;&#039;hat diesen Studenten erkannt&#039;&#039;&#039; und hat gemerkt, der hat wirklich was drauf, der könnte das. Und davon möchte ich kurz hier auch wieder eine Originalquelle vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Meine Darstellungen von Goethes Ideen waren ein jahrelang dauerndes Ringen. Goethe durch die Hilfe der eigenen Gedanken immer besser zu verstehen, also Goethe durch Goethes Gedanken. Indem ich auf dieses Ringen zurückblicke, muss ich mir sagen, ich verdanke ihm viel für die Entwicklung meiner geistigen Erkenntnis-Erlebnisse. Diese Entwicklung ging dadurch viel langsamer vor sich, als es der Fall gewesen wäre, wenn sich die Goethe-Aufgabe nicht schicksalsgemäß auf meinem Lebensgang hineingestellt hätte. Ich hätte dann meine geistigen Erlebnisse verfolgt und sie ebenso dargestellt, wie sie vor mich hin getreten wären. Ich wäre schneller in die geistige Welt hineingerissen worden. Ich hätte aber keine Veranlassung gefunden, ringend unterzutauchen in das eigene Innere.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoppla, was erzählt denn da jemand von einer ordentlichen &#039;&#039;&#039;Herausgeberschaft,&#039;&#039;&#039; von einem naturwissenschaftlichen Teil eines großen Genies? Herausgeberschaft. Wisst ihr, was das ist? Das ist mühsamste Kleinst-Kleinstarbeit. In einem Brief, wird eine Idee, ein Zitat. Wo kommt das her? Aha! Da ist das das erste Mal beschrieben. Gibt es das vorher schon? Der bezieht sich auf den. Aha! Das muss ich nachweisen. Fußnote zu diesem Brief. Die nächste Geschichte. Ach, da kommt noch was in diesem Brief! &#039;&#039;&#039;Eine unglaublich mühsame Kleinst-Kleinstarbeit,&#039;&#039;&#039; die dieser Student da macht. Und er ist wirklich in der Lage, innerhalb von einem halben Jahr einen 500-Seiten-Band zum Druck zu geben. Der erste von sechs Bänden. Und die Fachwelt schreit: Juhu, wow! Das ist sehr ordentlich gemacht. Das eröffnet uns noch ganz andere... Da lernen wir Quellen und Sachen kennen, die wir von Goethe gar nicht gewohnt sind. Und jetzt scheint irgendwie eine Laufbahn vorgezeichnet. Das könnte ein Wissenschaftler werden, der auch bald vielleicht Professor werden kann. Mit sowas ist man doch irgendwie als ganz junger Kerl ein gemachter Mann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt wieder etwas, was ich euch vorlesen möchte, was direkt damit zusammenhängt, was eben noch mal mit diesem Problem der Zeit zu tun hat. Kleinen Moment, ich muss es erst finden. Es schreibt ihm Herr Kürschner. Und Herr Kürschner ist derjenige Verleger dieser Goethe-Gesamtausgabe. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Sehr geehrter Herr, Sie werden wohl unschwer erraten, was mir heute wieder die Feder in die Hand zwingt. Zwei Jahre sind es in der nächsten Zeit, dass ich auf meine wiederholten Mahnungen das erste Telegramm von Ihnen erhielt: Manuskript folgt bestimmt Sonnabend. Es sind seither 87 Wochen vergangen und mindestens vier ganz gleichlautende Telegramme auf meine Mahnungen an mich gekommen. Von dem letzten Band der naturwissenschaftlichen Schriften aber noch kein einziges Blatt Manuskript.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Ein Mensch, der ganz offensichtlich Probleme hat, seine Dinge irgendwie zeitlich auf die Reihe zu kriegen. Und solche Briefe gibt es zahlreiche. Dieser Mann überfordert sich gnadenlos. Und während er diese Goethe-Arbeit endlich irgendwann zu Ende kriegen will, macht er nebenbei &#039;&#039;&#039;andere Herausgeberschaften&#039;&#039;&#039;, ganze &#039;&#039;&#039;sechsbändige Ausgaben von berühmten Schriftstellern&#039;&#039;&#039; und alles mögliche andere. Und ist immer im Konflikt mit diesem Zeitmaß, nicht? Also man muss sich das wirklich vorstellen. Ich schicke ein Telegramm weg, ein Telegramm, nicht einen Brief. Ich kriege einen Brief: Also schreiben Sie doch endlich mal fertig! Dann schickt man ein Telegramm an den Verleger und sagt: Ja, kommt sofort am Samstag. Und dann sind es zwei Jahre. Das muss man wirklich sich auf der Zunge zergehen lassen. Wir müssen mal das Fenster aufmachen. Ich glaube, ihr seid ein bisschen unterlüftet. Also diese Verzögerung. Und jetzt muss ich noch von dieser ersten Zeit  ein paar Sachen noch erzählen, die sehr wichtig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geselliges Leben in Wien: Sein erstes philosophisches Werk entsteht in einem Café 0:56:42 ===&lt;br /&gt;
Er lernt jetzt mit 23, 24 überhaupt so richtig den Genuss am gesellschaftlichen Leben kennen. Vorher hat er eigentlich in armseligen Verhältnissen, sehr ehrgeizig und sehr mit seiner Innenwelt, so wie ich das versucht habe zu beschreiben, beschäftigt, gelebt. Und jetzt interessiert ihn eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gesellschaftliche&#039;&#039;&#039;. Und er liebt das so, das ist auch ein bisschen typisch für Steiner, das Exzessive. Also was wir jetzt bei der Verzögerung so hatten, das tritt da auf bei dem Lieben der Gesellschaftstätigkeit oder das Leben in der Gesellschaft, im Austausch mit anderen. Das gipfelt darin, &#039;&#039;&#039;dass er am Ende seines Studiums für zwei bis drei Jahre eigentlich in einem Café wohnt. Er lässt sich sogar die Post dahin schicken&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;sein erstes großes, schwieriges philosophisches Werk entsteht in einem Café.&#039;&#039;&#039; Er hat gar keine eigene Wohnung, kein eigenes, irgendwo ein Zimmer, ein unbeheiztes Zimmer. Das macht ihm gar nichts. Der ganze Lärm, er liebt das, mitten in diesem Café in einer Ecke ein Tischchen zu haben, wo die Leute sich mit da hingesetzt haben und so weiter. Also auf einmal ist dieser Mann, in dem &#039;&#039;&#039;Café Griensteidl,&#039;&#039;&#039; da gibt es auch ein Bild, kann man sich auch da drüben angucken, wie zu Hause in dem gesellschaftlichen Leben und genießt das in Wien. Ist bekannt mit allen möglichen Künstlern, auch sehr schrägen Typen. Und tauscht sich aus. Und er schwimmt sozusagen plötzlich in diesem gesellschaftlichen Leben. Immer arm, immer wahnsinnig überlastet, macht viel zu viel und immer hinter der Zeit der Aufgaben, die er eigentlich versprochen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umzug nach Weimar: Zusammenfassung der Weltanschauung Goethes - Man muss den Typus des Pflanzenseins verstehen 0:58:32 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt diese Sache mit der Goethe-Herausgabe in das fünfte oder sechste Jahr. Er muss eigentlich die Sache mal irgendwie fertig kriegen. Und so kommt es, dass er nun endlich 89, also fast zehn Jahre, ja, acht Jahre nach Beginn dieser Goethe-Arbeit wird ihm deutlich, es hilft alles nichts, ich muss da nach Weimar, in das Archiv. Und das kriege ich auch nicht mit einmal Reisen. Er reist da einmal hin und arbeitet da. Und merkt dann, ich muss da sein, ich muss da wirklich alles studieren. Die letzten Bände kriege ich nur mit diesen unglaublich vielen Unterlagen da hin. Ich muss dort leben. Und das tut ihm weh, sich von Wien - endlich ist er sozusagen in einer Welt zu Hause - davon zu trennen, um dann &#039;&#039;&#039;nach Weimar zu ziehen.&#039;&#039;&#039; Und dieser Umzug, der passiert dann, ja, 89/90. Und dieser Umzug ist schmerzlich für ihn. Und dem geht aber eben voraus, nicht nur in Wien &#039;&#039;&#039;die ersten Veröffentlichungen dieser Goetheschen naturwissenschaftlichen Schriften&#039;&#039;&#039;, sondern er ist jetzt auch mit sozusagen einem eigenen philosophischen Ansatz aus dieser Goethe-Arbeit, eigentlich aus diesem, was ich vorhin vorgelesen habe, den Goethe mit Goethes Gedanken verstehen lernen, beschäftigt. Und bringt dann ein Buch hervor. Ich will gerade den Originaltitel, dass ich es nicht falsch/ Sekunde. Ja, schade, ich habe es hier grad nicht ordentlich. Also ich muss es auswendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundlinien einer Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Schiller 1:00:58 ===&lt;br /&gt;
Er versucht also, die Weltanschauung Goethes zusammenzufassen. Und es klingt so, als würde es eine reine rezipierende Arbeit sein, die jetzt nur diesen Goethe-Geist fasst. Das ist aber gar nicht der Fall. Und für jeden, der mit Landwirtschaft und Anthroposophie zu tun hat, ist es ein äußerst lesenswertes Büchlein. Und besonders schön ist darin in dem hintersten Kapitel etwas, wo er einen &#039;&#039;&#039;Wissenschaftsbegriff&#039;&#039;&#039; versucht zu fassen, &#039;&#039;&#039;wie kann man eigentlich Erkenntnis vom Unorganischen und vom Organischen bekommen&#039;&#039;&#039;? So unterscheidet er das. Wir würden heute sagen, von den Naturwissenschaften und den Lebenswissenschaften. Und da bringt er die erste eigene wunderbare Theorie oder Formulierung, &#039;&#039;&#039;der Typus&#039;&#039;&#039;. Er sagt, wenn man das Leben verstehen will, zum Beispiel der Pflanzen, dann muss man etwas entwickeln, was nicht das Ideal ist oder der übergeordnete Begriff und auch nicht die Wahrnehmung, sondern etwas, worin alle Pflanzen sind und was aber doch nichts Konkretes ist. &#039;&#039;&#039;Man muss verstehen, der Typus des Pflanzenseins überhaupt.&#039;&#039;&#039; Und dieser &#039;&#039;&#039;Typus-Gedanke&#039;&#039;&#039;, der ist bei Goethe nicht so ausformuliert, sondern den holt er, er lässt sich wie anregen dazu, aber das ist eine seiner &#039;&#039;&#039;ersten selbstständig formulierten, originären philosophischen Erkenntnisse.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Zweite ist, wenig später kommt eine eigene &#039;&#039;&#039;Dissertationsschrift:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Wahrheit und Wissenschaft&#039;&#039;&#039;. Und das führt nun zu einer eigenen, selbst formulierten &#039;&#039;&#039;Erkenntnistheorie.&#039;&#039;&#039; Und das Wesentliche dieser Erkenntnistheorie, das kann man natürlich kaum so einfach zusammenfassen, aber ich fasse eins raus, was mir wesentlich erscheint, das ist diese &#039;&#039;&#039;Idee:&#039;&#039;&#039; Ich bin eigentlich ganz sicher, dass ich bin und ich bin eigentlich ganz sicher, dass etwas ist, nur in meinem &#039;&#039;&#039;Denken.&#039;&#039;&#039; Indem ich mit meinem Denken einen Begriff bilde von etwas und diesen Begriff ins Verhältnis setze zu dem, was ich wahrnehme, kann ich mich eigentlich überhaupt begründen. Und dieser schwierige Akt einer sicheren inneren Begründung, den nennt er die &#039;&#039;&#039;Grundlage einer Freiheitsphilosophie.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Philosophie der Freiheit - Ein zentrales Werk Steiners, um die Anthroposophie überhaupt zu verstehen 1:03:38 ===&lt;br /&gt;
Und so kommt dann 93 in der Weimarer Zeit diese &#039;&#039;&#039;Philosophie der Freiheit&#039;&#039;&#039; das erste Mal heraus. Und für viele ist es völlig unverständlich, wie das mit der späteren Anthroposophie zusammenhängt. Und er betont aber auch später immer wieder, auch noch vierzig Jahre später, &#039;&#039;&#039;ein zentrales Werk, um überhaupt die Anthroposophie zu verstehen.&#039;&#039;&#039; Und so muss man eigentlich jedem von euch sagen: Studiert das mal! Das ist spannend. Das ist sauanstrengend. Das muss man zu zweit oder zu dritt machen. Aber da kann man innere Erlebnisse haben, die völlig neutral und völlig, ja, auch ohne sozusagen das, was die Anthroposophie dann alles bringt, ist, sondern die man wirklich aus dem klaren Bedenken entwickelt, entwickeln kann. Und die einen führen &#039;&#039;&#039;zu einem sicheren Erkennen auch von nicht Sinnlichem.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner ist dann 1895 immer noch in Weimar, lernt eine &#039;&#039;&#039;Frau&#039;&#039;&#039; kennen, die Witwe ist und die vier Kinder hat und genießt es, bei ihr einzuziehen und sich mit ihr zu verbinden, auch ihr zu helfen mit den Kindern. Ist froh sozusagen, irgendwo in einem Haushalt zu sein. Und liebt diese Frau, &#039;&#039;&#039;heiratet&#039;&#039;&#039; sie später dann auch. Trennt sich aber ungefähr zehn, zwölf Jahre später. Sie geht auch ganz andere Wege. Und sie stirbt auch lange vor ihm. Das gehört auch zu dieser Weimarer Zeit. Ja. Jetzt muss ich mal gucken. Das Letzte vor der Pause. Ja, das wollte ich euch zeigen. Das war jetzt alles sehr ernst, was ich erzählt habe. Und so ernst ist Steiner nicht. Das ist so schwierig, den Humor zu fassen. Und vielleicht gelingt mir das ein bisschen hiermit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner füllt einen Fragebogen aus - Besuch bei Nietzsche 1:05:43 ===&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Fragebogen&#039;&#039;&#039;, den er ausfüllt 92, in der Weimarer Zeit. Und dieser Fragebogen, damals war das so ein Spiel. Und ich lese den einfach mal vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Da konnte man oben ein Motto schreiben. Und da schreibt er: &#039;&#039;&#039;An Gottes Stelle der freie Mensch!!!&#039;&#039;&#039; Das ist sein Motto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Und dann kommt als erstes die nächste Frage: Deine Lieblingseigenschaft am Manne: &#039;&#039;Energie&#039;&#039;. Deine Lieblingseigenschaft am Weibe: &#039;&#039;Schönheit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsbeschäftigung? Und jetzt, das ist ein Goethe-Zitat: &#039;&#039;Sinnen und Minnen&#039;&#039;. Das ist eine ganz tolle Sache. Goethe hat ja das gepflegt, dass er die Dinge besonnen hat und regelrecht innerlich geliebt hat. Dieses sich zurückziehen und in so einem Inneren bearbeiten. Da kommt dieser Begriff her. Und das wiederholt er hier gleich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Idee vom Glück? &#039;&#039;Sinnen und Minnen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welcher Beruf scheint dir der beste? Das ist jetzt interessant. &#039;&#039;Jeder, bei dem man vor Energie zugrunde gehen kann.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wer möchtest du wohl sein, wenn nicht du? &#039;&#039;Friedrich Nietzsche kurz vor dem Wahnsinn.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wo möchtest du leben? &#039;&#039;Das ist mir gleichgültig&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wann möchtest du gelebt haben? &#039;&#039;In Zeiten, wo etwas zu tun ist.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Idee, vom Unglück? &#039;&#039;Nichts zu tun zu wissen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Hauptcharakter. &#039;&#039;Den weiß ich nicht.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsschriftsteller? Nietzsche, &#039;&#039;&#039;Hartmann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Hegel&#039;&#039;&#039; - Also er beschäftigt sich gerade ganz offensichtlich in der Zeit massiv mit &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039;. Und er hat dann das riesige Glück, ungefähr drei Jahre, vier Jahre nach diesem, 96 oder 97 hat er die Chance, den damals dann schon umnachteten Nietzsche besuchen zu können, weil er von dessen Schwester so als Nebenjob zu dieser Goethe-Geschichte gefragt wird, ob er eine &#039;&#039;&#039;Nietzsche-Ausgabe&#039;&#039;&#039; machen möchte. Und da hat er die riesige Chance, diesen völlig abwesenden Nietzsche zu treffen. Und schildert das, wie er unglaublich gerührt ist von dieser unglaublichen Stirne und diesem wunderschönen rosa Gesicht. Wie der Nietzsche da so auf dem Sofa lag und ihn wahrnahm und doch nicht wahrnahm, völlig schwieg. Und dieser wunderschöne Schnurrbart und die noch braunen Haare. Und zwei Jahre später war Nietzsche tot. Also der schon völlig nicht mehr ansprechbare Nietzsche, den er da - das war für ihn eine ganz großes Erlebnis. Und er schreibt dann auch ein Buch. &#039;&#039;&#039;Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit&#039;&#039;&#039;. Also er beschäftigt sich mit so etwas. Und nebenbei wird dann einfach ein Buch formuliert. Also Nietzsche kurz vor dem Wahnsinn, das wäre, wenn er jemand anders sein möchte. Wo möchtest du/ Ach, das habe ich schon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Lieblingsmaler oder -Bildhauer? Das ist auch interessant. &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Michelangelo&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039; Und das kann ich gerade nicht lesen. &#039;&#039;&#039;Rembrandt&#039;&#039;&#039; vielleicht, irgendwas mit R. Weiß ich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingskomponist? &#039;&#039;Beethoven&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine Lieblingsfarbe oder Lieblingsblume? &#039;&#039;Violette Herbstzeitlose&#039;&#039;. Da sieht man, wie verrückt er da irgendwie war, nicht? Also das hat man als Spiel gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsheld in der Geschichte? Das ist auch toll. &#039;&#039;Attila oder Napoleon oder Cäsar&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Und Lieblingsheldin in der Geschichte? &#039;&#039;Katharina von Russland.&#039;&#039; Also alles ja ziemlich brutale Figuren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingscharakter in der Poesie? &#039;&#039;Prometheus.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsname? &#039;&#039;Radegunde&#039;&#039;. Das mögen die Frauen entscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welchen geschichtlichen Charakter kannst du nicht leiden? &#039;&#039;Die Schwachen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Welchen Fehler würdest du am ehesten entschuldigen? &#039;&#039;Alle, wenn ich nicht begreifen kann oder alle, die man begreifen, nicht begreifen kann.&#039;&#039; Entschuldigung! Das müsste ich nachgucken. Dauert zu lange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Deine unüberwindliche Abneigung? Das ist auch wichtig. &#039;&#039;Pedanterie und Ordnungssinn&#039;&#039;, unüberwindliche Abneigung. Was stößt dich so richtig ab? Pedanterie und Ordnungssinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wovor fürchtest du dich? &#039;&#039;Vor Pünktlichkeit.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Lieblingsspeise und Lieblingstrank? &#039;&#039;Frankfurter Würstchen und Cognac und schwarzer Kaffee.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dein Temperament? &#039;&#039;Wandelbarkeit.&#039;&#039; So ein Spiel, nicht? Ist irgendwie halb Humor und halb Ernst. Da merkt man irgendwie was von der Person. Ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt noch ein kleines Dokument. Ich habe jetzt auch vieles übersprungen, weil wir einfach schon mit der Zeit so weit sind, was jetzt noch zu dieser ersten Lebensphase dazugehört. Er zieht eben dann 99 nach &#039;&#039;&#039;Berlin&#039;&#039;&#039;. Die Goethe-Sache ist endlich fertig. Und er verkehrt in Berlin mit allen möglichen verrückten Leuten und Anarchisten und Sozialisten und so weiter. Davon werde ich dann nach der Pause ein bisschen erzählen. Und in einem Buch, er schreibt immer alles Mögliche auf, hat wahnsinnig viel Zettel hinterlassen. Und in einem seiner Bücher aus dieser Zeit hat mein Freund, dieser Walter Kugler, eben diesen Zettel gefunden. Von denen gibt es viele, solche Zettel. Und da macht er einfach &#039;&#039;&#039;so eine Art Haus-Kassenbuch&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wofür gibt er sein Geld aus? 1:11:52 ===&lt;br /&gt;
Was immer knapp war. Und das ist wunderschön. Ungefähr um 1900, vielleicht 1899 oder 1900. Und da sind jetzt immer so Tage, nicht? 29.8., 30.,1.9., 2.9., 3.9., 4.9. Und dann geht das: Zigaretten 35, Kaffee 35, eine Fahrt 20, immer Pfennige. Ein Abend, die Kommenden, das wissen wir, das ist so ein Club, das waren so Philosophen, die alles Mögliche diskutiert haben, da hat er irgendwie was ausgeben 85. Dann wieder eine Fahrt, 40. Rosinen, Zigaretten, Zigaretten, Kaffeefahrt, Bettler. Das hat mich so gerührt an dieser Sache. Deshalb habe ich euch das groß kopiert und hier mitgebracht. Das finde ich so unglaublich. Dann, Anna, das ist seine Frau, sechs Mark. Da hat er irgendwie Geld gekriegt und hat er ihr weitergegeben. Zigaretten, Briefmarken, Kaffee, Zigaretten, Rosinen, Zigaretten, Kaffee, Rosinen, Fahrt. Zeche, Zeche und das kann ich grad im Moment nicht lesen. Da unten weiß ich jetzt gerade nicht. Dann wieder eine größere Summe, das sind immer die vollen, die Mark-Beträge. Anna Haushalt, sozusagen für seine Frau, Zigaretten, Kaffee, Fahrt, Fahrt, Fahrt. Und so weiter. Ja? Da guckt man doch auch eigentlich in so eine Persönlichkeit, in so Verhältnisse. Herzlichen Dank fürs Zuhören bis hierher! Wir machen jetzt 7,5 Minuten Pause, dass ihr euch einmal die Füße vertreten könnt. Und ich habe dann den schweren Vornamen nicht länger als eine Stunde noch, den zweiten Teil dieser Biografie. Bis gleich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription der Biografie von Rudolf Steiner Teil 2 0:00:21 ==&lt;br /&gt;
Ja, in diesem zweiten Teil von 1900 bis 1925 geht es eigentlich vor allem um die &#039;&#039;&#039;Entwicklung der Anthroposophie&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Geisteswissenschaft,&#039;&#039;&#039; wie Rudolf Steiner das immer wieder betont. Und ich möchte aber doch den ersten Teil zuvor noch einmal zusammenfassen.  &lt;br /&gt;
Wir haben eigentlich einen Menschen vor uns, der &#039;&#039;&#039;eine ganz außergewöhnliche Natur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat, seit Kindheit an&#039;&#039;&#039;. Und der eben wahnsinnig &#039;&#039;&#039;begabt&#039;&#039;&#039; ist. Und der auch in gewisser Weise viel Glück hat, indem er eben mit 21 diese für ihn eigentlich viel zu große &#039;&#039;&#039;Goethe-Aufgabe&#039;&#039;&#039; zugesprochen bekommt. Der sich daran unglaublich abarbeitet. Ich habe das auch vorgelesen, wie er das selber später einschätzt. Der dann &#039;&#039;&#039;im Alter um die 30&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;tätiger Philosoph&#039;&#039;&#039; wird, mit eigenen Büchern hervortritt. Ich habe nur einige genannt. Und doch ist, wenn man so die ganzen Daten durchguckt der 90er Jahre, diese &#039;&#039;&#039;Weimarer Zeit&#039;&#039;&#039; und dann auch der beginnenden &#039;&#039;&#039;Berliner Zeit&#039;&#039;&#039;. Man weiß eigentlich nicht, was will er, &#039;&#039;&#039;wo will er eigentlich hin&#039;&#039;&#039;, was strebt er eigentlich an? Er arbeitet &#039;&#039;&#039;unglaublich fleißig&#039;&#039;&#039;, wahnsinnig viel, &#039;&#039;&#039;ist immer knapp bei Kasse&#039;&#039;&#039;, interessiert sich für alles Mögliche. Aber was will er eigentlich? &#039;&#039;&#039;Wofür steht er eigentlich?&#039;&#039;&#039; Um was geht es eigentlich? Das bleibt offen. &#039;&#039;&#039;Er hat sozusagen philosophisch eine ganz klare Position erarbeitet.&#039;&#039;&#039; Aber wofür sozusagen sein Leben? Will einen Lehrstuhl haben? Will er Professor werden? Aber dann verhält er sich auch dafür nicht entsprechend. Es ist eigentlich nicht deutlich. Will er philosophischer Schriftsteller werden? Da geht er auch nicht geradlinig drauf zu. Das ist die große Frage. Und er taucht mit einem gewissen Genuss und einer ihm typischen totalen Überarbeitung in dieses &#039;&#039;&#039;Berliner Leben um 1900&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berlin, um 1900, Schmelztiegel der Kultur&#039;&#039;&#039;, ein Ort, an dem unglaublich viele verschiedene Richtungen zusammenkommen, wo es knistert. Und da kommt nun die Bekanntschaft mit den &#039;&#039;&#039;Sozialisten Liebknecht und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rosa Luxemburg&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja nun gerade heute, in diesen Tagen dieses, dass &#039;&#039;&#039;wir hundert Jahre den Mord an Rosa Luxemburg eigentlich zu gedenken haben&#039;&#039;&#039;. Und das möchte ich schon auch deutlich tun. Rosa Luxemburg ist nicht nur eine Frau, die eine geniale Frau ist, die diesen &#039;&#039;&#039;Sozialismus&#039;&#039;&#039; mit auf die Welt bringt. Und dieser tollste Spruch von ihr:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Freiheit ist zunächst immer die Freiheit des anderen! Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht holen Steiner in die Arbeiter-Bildungsschule 0:03:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Freiheit ist immer zunächst die Freiheit des anderen.&#039;&#039;&#039; Wahnsinnig, groß. Und sie ist mit Liebknecht daran beteiligt, Rudolf Steiner in die sogenannte &#039;&#039;&#039;Arbeiter-Bildungs-Schule&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in Berlin zu holen&#039;&#039;&#039;. Und sie ist auch von den Sozialisten die, die am längsten mit dem Steiner und am tiefsten eigentlich einen Kontakt hat. Und da gibt es einen richtigen &#039;&#039;&#039;Briefwechsel&#039;&#039;&#039;, zwei Persönlichkeiten, die sich da berühren und schätzen gegenseitig. Er kommt in diese Arbeiter-Bildungs-Schule. Und die ist nun ganz geprägt von dem Sozialismus. Man hat diese &#039;&#039;&#039;Proletarierklasse&#039;&#039;&#039;, die entwurzelte Klasse, das haben wir ein bisschen angesprochen, die aus der Landwirtschaft Herauskatapultierten und damit irgendwie jeder Verbindung entäußerten Gesellschaftsgruppe. Die zwölf Stunden am Tag arbeiten. Die so arm sind, dass sie noch nicht mal mit der Straßenbahn oder so zur Arbeit fahren können, sondern meistens eben noch eine halbe Stunde, Stunde zu ihrer Fabrik laufen. Und die entwurzelt sind. Die eigentlich nicht wissen, wo das Leben sie sozusagen weiterhin hinbringt. Die ganz in dieser Abhängigkeit sind von den Eignern der jeweiligen Firmen und die sich nun zusammenschließen, &#039;&#039;&#039;Gewerkschaftsbewegung&#039;&#039;&#039;, die verboten waren und so weiter. Und jetzt irgendwann dieser &#039;&#039;&#039;Zündfunke Bildung&#039;&#039;&#039;. Bildung, Bildung, Bildung ist das Einzige, was befreit. Und da die Geburt der Arbeiter-Bildungs-Schulen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steiner ist politisch nicht greifbar. Bedingung: Er möchte nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen 0:05:26 ===&lt;br /&gt;
Und die Arbeiter-Bildungs-Schulen muss man sich so vorstellen, dass nach eben so einem 11-, 12-, 13-Stunden-Tag man dann abends noch zur Schule wanderte und sich da in einen Vortrag setzte. Und das schreibt Steiner auch, das passierte schon häufiger, dass da auch der eine oder andere dann einschlief. Also es musste schon auch ein spannender Unterricht gegeben werden, wenn das gut gehen sollte. Und Steiner, es ist auch typisch für Rudolf Steiner, er wird da gefragt und er sagt eigentlich sofort ja. Aber er macht eine einzige Bedingung. Und diese &#039;&#039;&#039;Bedingung&#039;&#039;&#039; ist, er möchte &#039;&#039;&#039;nicht durch eine Theorie des Sozialismus oder welcher Theorie auch immer gezwungen sein, Bestimmtes vorzubringen&#039;&#039;&#039;. Sondern &#039;&#039;&#039;er möchte die totale Freiheit haben, alles das vorzubringen, was er für richtig hält.&#039;&#039;&#039; Und erstaunlicherweise stimmen die zu. Weil der Steiner ist politisch nicht greifbar. Er ist auf der einen Seite mit den &#039;&#039;&#039;Anarchisten&#039;&#039;&#039; verbunden, trifft sich einmal in der Woche mit denen in einer bestimmten &#039;&#039;&#039;Kneipe&#039;&#039;&#039;. Da heißt der Tisch, an dem sie sich sammeln, der hat schon so ein Schild, der heißt Verbrecher-Tisch. Also da ist er wirklich mit Leuten zusammen, die sozusagen ganz knallhart an der Grenze der Legalität operieren. Und auf der anderen Seite ist er auch mit sehr gediegenen &#039;&#039;&#039;Kräften in der politischen und vor allem gesellschaftlich-kulturellen-künstlerischen Welt&#039;&#039;&#039; unterwegs. Und &#039;&#039;&#039;man kann ihn auch politisch nicht einordnen und fassen.&#039;&#039;&#039; Und dennoch haben die diese Idee, den da zu engagieren.  &lt;br /&gt;
Und er macht das wahnsinnig gerne und wahnsinnig liebevoll. Und es ist uns ein wunderschöner Bericht überliefert aus dieser Zeit. Er fängt das an, ich glaube, mit einem &#039;&#039;&#039;Geschichtsunterricht&#039;&#039;&#039;. Und binnen kurzem unterrichtet er &#039;&#039;&#039;ganz verschiedene Fächer&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;macht er fast zehn Jahre lang&#039;&#039;&#039;. Und da gibt es nun einen Bericht. Und zwar ist ja der &#039;&#039;&#039;Tag der Arbeit, der 1. Mai&#039;&#039;&#039; natürlich ein sehr wichtiger für so eine Bewegung. Und da kann man nun einen Ausflug machen. Es ist eben Frühling und man zieht raus und macht einen Ausflug. Und da haben wir nun einen wunderschönen Bericht. &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Dann lagerten wir im Walde im hohen Grase bis zur hereinbrechenden Dunkelheit. Die Mitglieder des jüdischen Arbeiterbundes für Polen und Litauen, die sich in allen Unternehmungen beteiligten und trotz ihrer unbedingten Einstellung zu den marxistischen Lehren zu den treuesten Anhängern Steiners gehörten, führten uns ihre heimatlichen Tänze vor und sangen ihre etwas schwermütigen revolutionären Lieder aus den Kämpfen gegen das zaristische Russland. &amp;quot;Unsterbliche Opfer - ihr sanket dahin&amp;quot;. Oder das aufrührerische &amp;quot;Auf die Barrikaden, ihr Arbeitervolk!&amp;quot; Einmal lockte ihr Gesang zwei Gendarmen an, die uns aber unbehelligt ließen, da die uns geläufigen Übersetzungen nicht weiter bekannt waren. Steiner lagerte dann mitten unter uns. Wir unterhielten uns. Und wir fragten ihn aus über Bücher und Theater, über alte und neue und neueste Literatur. Es mochten die griechischen Dichter und Philosophen sein, Ägypter, Chinesen, Inder, die Weisheiten des Konfuzius und des Laotse. Oder der im Pergamonmuseum aufgebaute Altar aus Kleinasien. Émile Zola oder Stefan George. Er erklärte uns die Blüten im Grase, die Farnkräuter, die herumschwirrenden Insekten. Als wir glaubten, eine Raupe des Tagpfauenauges gefunden zu haben, konnte er uns sagen, dass es die eines Ligusterschwärmers sei. Und er gab uns eine genaue Beschreibung der beiden mit all ihren Farben und Zeichen. Steiner kam uns vor wie ein Silo, bis oben gefüllt mit dem Wissen der Welt.&amp;quot;&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt in die Welt der Adeligen und Reichen 0:09:57 ===&lt;br /&gt;
Ja, so viel vielleicht bis zu diesem Punkt 1900. Und jetzt passiert &#039;&#039;&#039;etwas ganz Wichtiges&#039;&#039;&#039; für ihn. Im September 1900 wird er eingeladen von einer Gruppe, mit der er normalerweise überhaupt nicht verkehrt, mit der er gar keine Beziehung hat. Und die kann ich ein bisschen schildern, weil ich selber, meine Großmutter aus solchen Verhältnissen stammt und mir viel davon erzählt hat - &#039;&#039;&#039;adlige, reiche, wohlhabende Menschen&#039;&#039;&#039;, die auch nicht sozusagen täglich einem handwerklichen oder kräftezehrenden Beruf nachgehen mussten. &#039;&#039;&#039;Adlige, die ein Stadtschloss besaßen&#039;&#039;&#039; in Berlin. Adlige, die die &#039;&#039;&#039;Kultur pflegten&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;viele Sprachen konnten&#039;&#039;&#039;, die up to date sein wollten in der &#039;&#039;&#039;Literatur&#039;&#039;&#039;. Adlige, die die &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; pflegten, &#039;&#039;&#039;die einen großen Salon hatten&#039;&#039;&#039;, die einen &#039;&#039;&#039;Flügel&#039;&#039;&#039; hatten, in die abends der &#039;&#039;&#039;Diener mit dem Livrée&#039;&#039;&#039; und dem Handtuch mit dem Fruchtkorb hineingefahren kam. Eine Welt, die Steiner völlig unbekannt war. Und da gibt es nun solche Leute, die einer &#039;&#039;&#039;spirituellen Richtung im Indischen, Richtung der Theosophie&#039;&#039;&#039; angehören und die irgendwie gehört haben, &#039;&#039;&#039;dieser Mann hat was Interessantes über Nietzsche zu erzählen.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können 0:11:24 ===&lt;br /&gt;
Und sie laden ihn ein, ein Vortrag in dieser &#039;&#039;&#039;Teegesellschaft.&#039;&#039;&#039; Nicht? Man trifft sich nicht abends, sondern man hat auch Zeit am Nachmittag. Man kann auch nachmittags um vier eine Teegesellschaft pflegen. Und zu so einer Teegesellschaft lädt man sich doch interessante Leute ein. Und so lädt man sich diesen Philosophen ein, diesem schrägen, bunten Hund. Und lässt sich vortragen über Nietzsche. Und da möchte ich euch nun vorlesen, wie Steiner selber diese Sache beschreibt.  &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Es war dies die Zeit, in der ich durch &#039;&#039;&#039;Gräfin und Graf Brockdorff&#039;&#039;&#039; aufgefordert wurde, an einer ihrer allwöchentlichen Veranstaltungen einen Vortrag zu halten. Bei diesen Veranstaltungen kamen Besucher aus allen Kreisen zusammen. Die Vorträge, die gehalten wurden, gehörten allen Gebieten des Lebens und der Erkenntnis an. &#039;&#039;&#039;Ich wusste von alledem nichts.&#039;&#039;&#039; Bis ich zu einem Vortrag eingeladen wurde. Kannte auch die Brockdorffs nicht, sondern hörte von ihnen zum ersten Mal. Als Thema schlug man mir eine &#039;&#039;&#039;Ausführung über Nietzsche&#039;&#039;&#039; vor. Diesen Vortrag hielt ich. Nun bemerkte ich, dass innerhalb der Zuhörerschaft Persönlichkeiten &#039;&#039;&#039;mit großem Interesse für die Geistwelt&#039;&#039;&#039; waren. Ich schlug daher, als man mich aufforderte, einen zweiten Vortrag zu halten, das Thema vor: &#039;&#039;&#039;Goethes geheime Offenbarung&#039;&#039;&#039;. Und in diesem Vortrag wurde ich in Anknüpfung an das &#039;&#039;&#039;Märchen von Goethe&#039;&#039;&#039; ganz esoterisch. Es war ein wichtiges Erlebnis für mich, &#039;&#039;&#039;in Worten, die aus der Geistwelt heraus geprägt waren, sprechen zu können.&#039;&#039;&#039; Nachdem ich bisher in meiner Berliner Zeit durch die Verhältnisse gezwungen war, das Geistige nur durch meine Darstellung durchleuchten zu lassen.&amp;quot;&#039;&#039;  &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Das ist der entscheidende &#039;&#039;&#039;Wendepunkt&#039;&#039;&#039;, mit 39. Dieser Philosoph, wo man nicht weiß, wo er eigentlich hingehört, was er eigentlich will, der alles mögliche macht, der in verschiedensten &#039;&#039;&#039;Gruppierungen unterwegs&#039;&#039;&#039; ist, der eine Zeitschrift herausgibt - &#039;&#039;&#039;die Deutschen Dramatischen Blätter für die Bühnen&#039;&#039;&#039; - wo also alle zwei Wochen Bücher und neue Schauspiele, Theaterstücke besprochen werden usw. Der erlebt in dieser adligen, in dieser, ja, ein bisschen Upperclass -mäßigen Veranstaltung: Das sind Menschen, die würden das verstehen, was ich eigentlich immer nicht ausdrücken kann. Und das ist für ihn ein Schlüssel. Und jetzt kommen da nach diesem Vortrag über das &#039;&#039;&#039;Goethesche Märchen&#039;&#039;&#039; sofort Leute, Frauen vor allem, die dann für 25 Jahre für ihn entscheidend werden. Und es hört sofort gar nicht mehr auf.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Interesse dieser sehr gebildeten, relativ freien, aber auch konservativen Menschen an einem Spirituellen ermöglicht es Steiner, mehr und mehr Vorträge zu halten 0:14:29 ===&lt;br /&gt;
Aus dem ersten &#039;&#039;&#039;Vortrag über Nietzsche&#039;&#039;&#039; kommt dieser zweite, und nach dem zweiten bittet man ihn gleich um eine &#039;&#039;&#039;Serie von 30 Vorträgen&#039;&#039;&#039;, den ganzen Winter durch. Die Leute spüren sofort, da ist etwas, was eine &#039;&#039;&#039;unglaubliche Substanz&#039;&#039;&#039; ist, die bisher gar nicht erschlossen ist. Und da kommt von beiden Seiten etwas zusammen. Da kommt eben &#039;&#039;&#039;das Interesse&#039;&#039;&#039; dieser, ja, sehr gebildeten, relativ freien, aber auch konservativen Menschen &#039;&#039;&#039;nach einem Spirituellen.&#039;&#039;&#039; Und es kommt für ihn die Möglichkeit, endlich das aussprechen zu können, &#039;&#039;&#039;was in seiner Seele scheinbar schon lange lebt&#039;&#039;&#039; und er es bisher nicht für aussprechbar bisher hielt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorträge vor der Theosophischen Gesellschaft. Gründung und Aufbau der Deutschen Theosophischen Gesellschaft 0:15:14 ===&lt;br /&gt;
Und so ist nach einem halben Jahr, arbeitet er bereits die, sagen wir mal, Wintervorträge dieser &#039;&#039;&#039;Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; auf. Und ein knappes Jahr später erscheint bereits diese erste Vorlesungsreihe als &#039;&#039;&#039;Buch&#039;&#039;&#039;. Und das geht die nächsten Jahre so fort. Er behält zwar noch den Kontakt zu all den anderen Clubs und Vereinigungen, in denen er da so verwurschtelt ist. Aber zunehmend legt er sozusagen sein ganzes Gewicht auf diese &#039;&#039;&#039;Darstellung einer geistigen Welt&#039;&#039;&#039; in in diesen &#039;&#039;&#039;theosophischen Kreisen&#039;&#039;&#039;. Und nach kurzem, nach zwei Jahren ist es so weit, dass die ihm sagen, ja, also wir sind ja so eine Vereinigung einer indischen Weisheitslehre und die gibt es noch in &#039;&#039;&#039;England&#039;&#039;&#039; und in den &#039;&#039;&#039;Niederlanden&#039;&#039;&#039; und in den USA.  Aber wir wollen eigentlich &#039;&#039;&#039;in Deutschland auch eine Landesgesellschaft&#039;&#039;&#039; begründen. Und da gibt es auch ein paar kleine &#039;&#039;&#039;Interessengruppen in Hannover und Hamburg&#039;&#039;&#039; und so. Und die kamen dann auch, diese Mitglieder aus diesen anderen Städten, ab und zu. Und dann reiste er auch schon mal dahin. Und dann kommt eben diese Bitte: Können Sie nicht als &#039;&#039;&#039;Generalsekretär&#039;&#039;&#039; diese &#039;&#039;&#039;Theosophische Gesellschaft&#039;&#039;&#039; jetzt mit uns zusammen begründen, als &#039;&#039;&#039;Deutsche Theosophische Gesellschaft&#039;&#039;&#039;? Und das dann eigentlich zu ihrem Hauptengagement, zu ihrem Hauptarbeitsfeld machen? Und Steiner ist daran interessiert, obwohl er noch zehn Jahre vorher sehr abfällig über die Theosophen geschrieben hat: hinterwäldlerisch, zurück, rückwärts orientiert und so. Und man versteht das eigentlich nicht.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Die Deutsche Theosophische Gesellschaft hat 1905 bereits 12.000 Mitglieder. Zusammenarbeit mit Marie von Sivers 0:17:13 ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt aber eben wieder dieser typische Nachsatz oder diese &#039;&#039;&#039;typische Einschränkung,&#039;&#039;&#039; wie auch bei der Arbeiter-Bildungs-Schule: Ja, ich mache das. Aber ich mache das nur, &#039;&#039;&#039;wenn ich hier nach meinen Gesichtspunkten unterrichten darf&#039;&#039;&#039;. Ich werde mich nicht einer &#039;&#039;&#039;theosophischen Weltauffassung&#039;&#039;&#039; irgendwie beugen, die irgendwie unlogisch ist oder irgendwelche &#039;&#039;&#039;Dogmen&#039;&#039;&#039; enthält, sondern &#039;&#039;&#039;ich werde aus dem, was ich wahrnehme, berichten und sonst nichts&#039;&#039;&#039;. Und das machen die. Und diese Gesellschaft wird dann innerhalb weniger Jahre riesig. Also da sind schon 1905 12.000 Mitglieder in Deutschland. Und er hat mehrere solcher Vortragszyklen zusammengefasst zu kleinen &#039;&#039;&#039;Schriften&#039;&#039;&#039;. Und er ist eigentlich nonstop unterwegs für diese Gesellschaft mittlerweile. Und er schreibt ständig eine &#039;&#039;&#039;Zeitschrift&#039;&#039;&#039; für diese Gesellschaft und er hat eine, ja, wie kann man das sagen, Freundin, Kollegin, mit der er diese Arbeit zusammen tut. Eine Adlige, eine Halbrussin, halb deutsch, halb Russin, &#039;&#039;&#039;Maria von Sivers&#039;&#039;&#039;, die mit ihm diese Arbeit zusammen macht.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Und er schildert eigentlich diesen Mitgliedern, die vermehrt eigentlich schon dieser eher konservativen und eher reichen Gesellschaftsschicht angehören, schildert er eben die &#039;&#039;&#039;spirituellen Hintergründe des Altertums&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Philosophiegeschichte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der Menschheitsgeschichte&#039;&#039;&#039;, überhaupt die spirituellen &#039;&#039;&#039;Untergründe des Menschenwesens&#039;&#039;&#039; überhaupt. Und ihr studiert ja im Moment ein bisschen da an der &#039;&#039;&#039;Theosophie&#039;&#039;&#039;, beziehungsweise das kommt jetzt. Und da werdet ihr auch so ein zusammengeschriebenes, sehr verdichtetes Stück &#039;&#039;&#039;dieser ersten Darstellung der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; da lesen. Und jetzt bemühen sich diese Mitglieder, dass er nicht nur der Generalsekretär da der Deutschen Gesellschaft ist, sondern dass er auch auf die &#039;&#039;&#039;internationalen Kongresse&#039;&#039;&#039; geht, der theosophischen Bewegung, nach &#039;&#039;&#039;London&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiche Vortragstätigkeit - Esoterisch-meditative Unterweisung - erste Brüche mit der Theosophischen Gesellschaft 0:19:42 ===&lt;br /&gt;
Und das tut er dann auch. Und da merkt man dann schon in dem, wie er darüber schreibt und in dem auch, wie er darüber zu Hause oder in den Vorträgen berichtet und so, dass das brüchig ist, dass &#039;&#039;&#039;das wohl nicht lange gut gehen wird&#039;&#039;&#039;. Dass eben da doch &#039;&#039;&#039;viele Dogmen gepflegt&#039;&#039;&#039; werden. Und dass das über kurz oder lang eben zu einem &#039;&#039;&#039;Crash&#039;&#039;&#039; führen wird. Jetzt will ich vielleicht doch noch mit ein paar Worten diese Gesellschaft und seine Arbeit da beschreiben. Man muss sich also vorstellen - vielleicht dreißig, vierzig sogenannte &#039;&#039;&#039;Zweige der Theosophischen Gesellschaft in Deutschland&#039;&#039;&#039;, als eine Landesgruppierung dieser Gesellschaft. Und in der Regel ist er in diesen Zweigen zum Teil zweimal, zum Teil drei- oder viermal im Jahr. Und er organisiert sich so, dass er in &#039;&#039;&#039;Berlin zwar lebt&#039;&#039;&#039; und auch diese &#039;&#039;&#039;Zeitschrift herausgibt&#039;&#039;&#039; und die meisten &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039; hält, aber zwischendurch immer unterwegs ist, um eben Vorträge in diesen Zweigen dieser Gesellschaft zu halten. Und oft verläuft das so, dass er zunächst einen &#039;&#039;&#039;öffentlichen Vortrag&#039;&#039;&#039; hält. Das tut dieser jeweilige Zweig, diese vielleicht fünfzig, achtzig, hundertzwanzig Menschen, die da so in einer Stadt Mitglieder dieser Gesellschaft sind, die mieten einen großen öffentlichen Saal und &#039;&#039;&#039;er bestimmt ein Thema&#039;&#039;&#039;. Und dann spricht er öffentlich darüber. Dann gibt es vielleicht am Nachmittag vorher oder am nächsten Vormittag oder wie auch immer einen sogenannten &#039;&#039;&#039;Zweigvortrag&#039;&#039;&#039;. Und nun beginnt ungefähr ab 1905, 1906 noch ein drittes Element. Und das ist sehr schwer zu fassen. Auch davon gibt es relativ viel &#039;&#039;&#039;Mitschriften&#039;&#039;&#039;. Das kann man vielleicht so beschreiben, &#039;&#039;&#039;eine Art esoterisch-meditative Unterweisung&#039;&#039;&#039;. Das werden auch die &#039;&#039;&#039;Inhalte der Anthroposophie&#039;&#039;&#039; eigentlich schon dargestellt. Aber sie haben viel mehr den Charakter, wie man die auch, sagen wir mal, in ein eigenes inneres, ja, pflegendes, meditatives Bewusstsein nimmt. Und das sind dann wenige Mitglieder. Und meistens ist das dann in einem kleinen, extra dafür dekorierten und hergerichteten Raum.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Elemente, die zeichnen eigentlich dann diese Jahre aus, diese Nullerjahre. Dass er da eigentlich ständig unterwegs ist, gleichzeitig schreibt, was er da eigentlich vorbringt, noch mal in verdichteter Form. Und eigentlich, dass der ganze Kosmos des Menschenwesens und der Weltauffassung aus einer geistigen Sicht zur Darstellung kommt. Gleichzeitig kann man von heute aus bemerken, wie er darum &#039;&#039;&#039;ringt,&#039;&#039;&#039; diesen theosophischen Mitgliedern deutlich zu machen, &#039;&#039;&#039;dass es etwas zu tun gibt in der Welt&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten wird das sozusagen 1905 schon an einem wunderschönen Vortrag, den es sich sehr zu lesen lohnt: &#039;&#039;&#039;Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkt der Geisteswissenschaft.&#039;&#039;&#039; Er sagt eigentlich da das alles, was ich euch in vielen, vielen Vorträgen und Büchern und Artikeln und so bringe, das könnt ihr &#039;&#039;&#039;konkret in Bezug auf Erziehung und Schule zu Anwendung bringen&#039;&#039;&#039;. Das kann sozusagen eine bessere Pädagogik ermöglichen, wenn man nicht immer aufs Klein-klein guckt, sondern wenn man den großen Zusammenhang des Menschenwesens anschaut. Und es interessiert kein Schwein in dieser Theosophischen Gesellschaft!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ita Wegmann haben wir die anthroposophische Medizin zu verdanken 0:23:41 ===&lt;br /&gt;
Ungefähr parallel spricht er über &#039;&#039;&#039;medizinische Fragen&#039;&#039;&#039; und packt es wunderbar ein, spricht wunderbare &#039;&#039;&#039;Ausführungen über Paracelsus.&#039;&#039;&#039; Manches von den Dingen, die er dann dort erzählt in den Vorträgen, das ist dann erst fünfzig Jahre später so richtig wissenschaftlich ausgegraben worden. Man staunt manchmal. Er war eben sehr, sehr belesen. Aber er hat dann doch auch an manchen Stellen wirklich &#039;&#039;&#039;sein inneres Auge&#039;&#039;&#039; walten lassen und &#039;&#039;&#039;schildert Dinge, die dann erst später bekannt werden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Theosophie&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Medizin&#039;&#039;&#039;. Und eigentlich will er den dort anwesenden Ärzten sagen: &#039;&#039;&#039;Kommt, lasst uns zusammen eine konkrete praktische Medizin entwickeln&#039;&#039;&#039;. Man kann was machen. Interessiert kein Schwein von den Medizinern.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einzige, die das interessiert, die schon 1902 in Berlin auftaucht, ist eine Holländerin. Damals glaube ich noch nicht mal 20, 19, 18. Eine ganz wunderschöne, hübsche junge Frau, die so eine, ja, wir würden heute vielleicht sagen Physiotherapie-Ausbildung hat und die wahnsinnig &#039;&#039;&#039;interessiert ist an Medizin.&#039;&#039;&#039; Und die irgendwie kapiert, dieser Mann, mit dem &#039;&#039;&#039;könnte man etwas entwickeln,&#039;&#039;&#039; was eine neue Medizin mal werden kann. Und er verständigt sich mit ihr. Sie kommt auf ihn zu und sie verständigen sich. Und sie fasst daraufhin den Entschluss, &#039;&#039;&#039;Medizin zu studieren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das geht als Frau 1903 oder 1904 nur in der Schweiz,&#039;&#039;&#039; in Zürich. Und das macht sie. &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, der Frau, der wir eigentlich dann die anthroposophische Medizin zu verdanken haben&#039;&#039;&#039;. Die Einzige. Den ganzen anderen großen theosophischen, interessierten, spirituell interessierten Ärzten, &#039;&#039;&#039;da fällt das nicht auf wirklich fruchtbaren Boden&#039;&#039;&#039;. Und man merkt eigentlich zunehmend, &#039;&#039;&#039;wie er darunter leidet&#039;&#039;&#039;, 1905, 1908, 1909, dass es da irgendwie um die 50.000 Menschen mittlerweile gibt im ganzen deutschsprachigen Raum, bis nach Norditalien, bis in die Schweiz, bis nach Österreich, bis in die Niederlande, die alle wahnsinnig &#039;&#039;&#039;interessiert&#039;&#039;&#039; sind an dieser &#039;&#039;&#039;spirituellen Seite der Welt,&#039;&#039;&#039; die wahnsinnig interessiert sind &#039;&#039;&#039;an ihrer eigenen spirituellen Entwicklung&#039;&#039;&#039; unter Zuhilfenahme von eben &#039;&#039;&#039;Meditationsanleitungen&#039;&#039;&#039;. Es erscheint dieses Büchlein, was wir heute kennen: &#039;&#039;&#039;Wie erlangt man Erkenntnis der höheren Welten,&#039;&#039;&#039; als Aufsatzfolge in der &#039;&#039;&#039;Zeitschrift der Theosophen&#039;&#039;&#039;. Da ist ein reges Leben, ein &#039;&#039;&#039;großes Interesse&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Mysterienspiele: Ein Format, eine Art und Weise, diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen 0:26:27 ===&lt;br /&gt;
Aber der Motor, &#039;&#039;&#039;der Mann, der das alles auf die Welt bringt&#039;&#039;&#039; und voranbringt, macht eigentlich zunehmend den Eindruck, &#039;&#039;&#039;als wollte er mehr.&#039;&#039;&#039; Und die verstehen, merken das gar nicht. Und später beschreibt er das dann so, dass er sagt: &#039;&#039;&#039;Ja, es war eigentlich durch die Kunst dann möglich, einen Schritt weiter zu gehen.&#039;&#039;&#039; Und zwar insbesondere durch &#039;&#039;&#039;das Drama,&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;das Theater&#039;&#039;&#039;. Und findet eigentlich ein Format, eine Art und Weise, diese Inhalte, &#039;&#039;&#039;diese spirituellen Inhalte auf die Bühne zu bringen&#039;&#039;&#039;, die sogenannten &#039;&#039;&#039;Mysterienspiele.&#039;&#039;&#039; Es hat ein bisschen etwas zu tun auch mit &#039;&#039;&#039;Wagner&#039;&#039;&#039;. Wagner hat ja auch den &#039;&#039;&#039;Parsifal gemacht&#039;&#039;&#039; und nennt es ein &#039;&#039;&#039;Bühnenweihespiel&#039;&#039;&#039;. Hat die &#039;&#039;&#039;Parsifal-Legende&#039;&#039;&#039; umgebaut. Aber auch mit ganz anderen Quellen noch. Und ist vor allem auch eine sehr eigene Sache. Es hängt auch zusammen mit einem Franzosen, den er sehr schätzt und mit dem er sehr im Austausch ist. Den er öfters besucht, der im Elsass lebt, &#039;&#039;&#039;Édouard Schuré&#039;&#039;&#039;, ein deutsch-französischer Schriftsteller, &#039;&#039;&#039;der auch esoterische Texte verfasst&#039;&#039;&#039; und dessen erstes Theaterstück sogar den Anfang macht. Sodass er 1907 in einer Art Sommerspiel in München mit diesen Theosophen zusammen ein solches Stück einübt. Da wird ein Theater, was im Sommer geschlossen ist, gemietet, und es wird so mit Tüchern und Dekoration innen verwandelt. Und da werden &#039;&#039;&#039;Bilder und Siegel aufgehängt&#039;&#039;&#039; und da wird geübt. Und er &#039;&#039;&#039;schreibt&#039;&#039;&#039; eigentlich den theosophischen Interessierten, die da mitspielen, nachts sozusagen &#039;&#039;&#039;die Rolle auf den Leib.&#039;&#039;&#039; Und am nächsten Morgen kriegen sie es als Schriftstück. Und dann wird die nächste &#039;&#039;&#039;Szene geprobt&#039;&#039;&#039;. Und so entsteht innerhalb von zwei, drei Wochen so ein Stück. Und das wird dann aufgeführt, ein, zweimal. Und da kommen dann ganz viele Theosophen aus ganz Deutschland. &#039;&#039;&#039;Das Theater ist knackevoll&#039;&#039;&#039;. Und er hält noch &#039;&#039;&#039;Vorträge&#039;&#039;&#039; dazu. Und so ist das so &#039;&#039;&#039;eine Sommer-Festspiel-Event-Situation&#039;&#039;&#039;. Und das finden die ganz toll. Und da wollen die mehr von. Und so schreibt er im nächsten Jahr &#039;&#039;&#039;ein eigenes Stück&#039;&#039;&#039; und das wiederholt sich dann dreimal, sodass dann zum Schluss &#039;&#039;&#039;vier solche Mysteriendramen aufgeführt werden&#039;&#039;&#039;, immer in dieser Konstellation. Und wirklich weitergehen tut das eigentlich nicht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnbrechende Entwicklungen:  Ein würdiger Ort für die Mysterienspiele wird gesucht - Entwicklung der Eurythmie 0:29:03 ===&lt;br /&gt;
Seine Inhalte gehen unheimlich weiter. Er macht eine &#039;&#039;&#039;sehr tiefe Wendung&#039;&#039;&#039;. Er &#039;&#039;&#039;arbeitet das Christentum auf&#039;&#039;&#039; und bringt das in den Kontext der Anthroposophie oder der - damals noch - Theosophie. &#039;&#039;&#039;Tiefe Weisheiten&#039;&#039;&#039;, die da sehr ordentlich aufgefächert dargestellt werden. Aber diese theosophischen Mitglieder nehmen das alles wahnsinnig gerne auf und sind sozusagen Anhänger. Aber es passiert eigentlich nichts. Dann kommt eine Theosophin zu ihm und sagt: &amp;quot;Ja, meine Tochter, die will also unbedingt Ballett machen, so einen Tanz und so. Und die ist jetzt 17. Aber eigentlich könnte man doch was anderes. Die würde auch gerne so irgendwie einen anderen Tanz und so. Haben Sie nicht eine Idee?&amp;quot; Und das klingelt irgendwie bei ihm. Und dann fängt er mit diesem Mädchen an, die ersten Übstunden zu machen. Und dann kommen andere dazu. Und so weiter. Und so &#039;&#039;&#039;entwickelt er dann die ersten Elemente der Eurythmie.&#039;&#039;&#039; Wieder eine Kunstform, die da den ersten Anfang in die Welt hinein nimmt. Und zu diesem Theater kommt nun etwas hinzu, dass es da in München doch ein paar Leute gibt, &#039;&#039;&#039;die an Therapie interessiert&#039;&#039;&#039; sind, und die wollen mit ihm zusammen, und das machen sie dann auch, eine &#039;&#039;&#039;Farblichttherapie&#039;&#039;&#039; entwickeln. Und dann kommen paar &#039;&#039;&#039;Architekten&#039;&#039;&#039;, die wollen eigentlich jetzt einen &#039;&#039;&#039;Bau&#039;&#039;&#039; machen. Und das findet er wahnsinnig interessant und &#039;&#039;&#039;unterstützt das sehr&#039;&#039;&#039;. Die sagen, ja, wir müssen doch so was eigentlich in einem dafür &#039;&#039;&#039;extra geschaffenen Gebäude&#039;&#039;&#039; machen, diese Mysterienspiele. Das kann doch nicht nur so im Sommer hier immer nur so auf Festspiel, das muss doch irgendwie, die Anthroposophie, also die Theosophie, braucht doch &#039;&#039;&#039;ein festes Zentrum&#039;&#039;&#039;, eine eigene Heimat.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pläne für den Bau des ersten Goetheanums - Steiner macht den Entwurf und entwirft das Konzept - Ein wunderschöner Holz-Doppel-Kuppelbau 0:31:02 ===&lt;br /&gt;
Und das findet er eigentlich ganz toll. Und die machen also riesige Pläne und Eingaben. Und das ist sozusagen über mehrere große Grundstücke. Mitten in München wird eigentlich ein Kult-Theater-Therapiezentrum mit einem Saal von fast tausend Leuten geplant, einer &#039;&#039;&#039;großen Kuppel&#039;&#039;&#039; und so. Aber &#039;&#039;&#039;die Stadt München will das nicht,&#039;&#039;&#039; genehmigt das nicht. Und dann kommt ein Mitglied 1913 zu ihm. Das gehört zu dem Zweig in Basel, ist Zahnarzt, Großheintz. Und dieser &#039;&#039;&#039;Doktor Großheintz&#039;&#039;&#039; sagt einfach so ganz lapidar: &amp;quot;Ja, wenn das hier nicht klappt, Herr Doktor Steiner, Sie können auch gerne das Grundstück von mir haben. Ich habe da bei Basel noch so ein Obststück da bei &#039;&#039;&#039;Dornach&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und das elektrisiert den Steiner. Er verabredet sich sofort, legt alles um. Und ist wenige Tage später auf diesem Grundstück, guckt sich das alles an und so. Und drei Wochen später wird der Bau eingegeben. Und ich glaube, sechs Wochen später &#039;&#039;&#039;beginnt man zu bauen,1913.&#039;&#039;&#039; Es kommt zu einer &#039;&#039;&#039;feierlichen Grundsteinlegung&#039;&#039;&#039;. Er entwirft ein &#039;&#039;&#039;Konzept.&#039;&#039;&#039; Das machen jetzt nicht mehr die Architekten, sondern &#039;&#039;&#039;er macht den Entwurf&#039;&#039;&#039;. Die Architekten machen dann das danach. &#039;&#039;&#039;Einen wunderschönen Holz-Doppel-Kuppelbau&#039;&#039;&#039;. Und er versteht, dass er eigentlich das mit dieser Gemeinschaft zusammen zu bauen hat. Und das ist sehr interessant, dass die Anthroposophen heute zurückgucken auf dieses &#039;&#039;&#039;erste Goetheanum&#039;&#039;&#039;, was zunächst noch &#039;&#039;&#039;Johannesbau&#039;&#039;&#039; hieß. Und das irgendwie wahnsinnig feiern. Es war auch ein tolles, wahnsinnig tolles Gebäude. Aber sie haben eigentlich gar nicht kapiert, was es wirklich ist. Es ist nämlich der Kunstbau, &#039;&#039;&#039;der Tempelbau einer Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, dieser Theosophischen Gemeinschaft. Und da gibt es eine &#039;&#039;&#039;schweizerdeutsche Zeitschrift &amp;quot;Archithese&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Und die hat vor ein paar Jahren eine Sondernummer gemacht, 2012. Und die hat das eigentlich erst richtig entdeckt. Und die hat gesagt, ja - der &#039;&#039;&#039;Bau der Gemeinschaft -&#039;&#039;&#039; das ist dieses &#039;&#039;&#039;Goetheanum&#039;&#039;&#039;. Da haben Sie ein wunderschönes Bild. Dieses Doppel-Kuppel-Gebäude mit dem Gerüst davor, wo die ganze Gemeinschaft, diese ganze Theosophische Gemeinschaft jetzt an der Bautätigkeit integriert ist. Und das ist in Bezug auf die Entwicklung der Anthroposophie und in Bezug auf die Biografie Rudolf Steiners das aller Entscheidendste, &#039;&#039;&#039;dass diese Bewegung jetzt sozusagen wirklich auf die Erde kommt.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 1. Weltkrieg: Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts 0:33:41 ===&lt;br /&gt;
Und es vergeht leider kein Jahr, schon nach einem Dreivierteljahr bricht der &#039;&#039;&#039;Erste Weltkrieg&#039;&#039;&#039; aus. Und Rudolf Steiner ist einer der wenigen Intellektuellen, die das von vornherein mit unglaublicher Klarheit als etwas ganz, &#039;&#039;&#039;ganz Verwerfliches&#039;&#039;&#039; charakterisiert. Man muss sich vorstellen, dass so &#039;&#039;&#039;tolle Künstler&#039;&#039;&#039; wie der &#039;&#039;&#039;Franz Marc&#039;&#039;&#039; da mit Freude in den Krieg gezogen sind. Ganz merkwürdig. Die ganzen Intellektuellen, viele Intellektuelle waren völlig paraylsiert. Also das war ganz furchtbar, dass eigentlich ganz Wenige durchschaut haben, was das bedeutet, dieser Krieg. Steiner war einer der Wenigen, die von Anfang an sehr deutlich gesagt haben, das &#039;&#039;&#039;ist eine totale Fehlentwicklung.&#039;&#039;&#039; Und diese &#039;&#039;&#039;Kriegs-Katastrophe&#039;&#039;&#039; kommt nur, weil die, die eigentlich die Verantwortung haben, die Regierenden, wie schlafen. Und es dauert fast hundert Jahre, dass dieses berühmte Buch jetzt vor wenigen Jahren erschienen ist, von dem englischen Schriftsteller, Historiker &#039;&#039;&#039;Clark&#039;&#039;&#039;, der dann diesen Titel nimmt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Die Schlafwandler&amp;quot;.&#039;&#039;&#039; Und beschreibt eigentlich die Verantwortlichen 1913, 1914, als eben sowohl in Moskau, als auch in Berlin, als auch in Paris, als auch in London, als völlig realitätsfremde, &#039;&#039;&#039;abgedrehte Verrücktlinge&#039;&#039;&#039; eigentlich, muss man sagen, die diese &#039;&#039;&#039;Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; verursachen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg - Friedensbemühungen durch Rudolf Steiner - Meditationstexte für die im Feld umkommenden jungen Männer 0:35:25 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt muss man sich das ganz schön bildhaft vorstellen, wie das da war, in diesem &#039;&#039;&#039;Hügel da hinter Basel&#039;&#039;&#039;. Da ist eine Gemeinschaft, eine &#039;&#039;&#039;internationale Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; tätig, einen wunderschönen Holz-Doppel-Kuppelbau zu errichten. Und nachts sieht man auf den Vogesen-Kämmen das Feuer der deutsch-französischen Demarkationslinie, der &#039;&#039;&#039;Maginot-Linie.&#039;&#039;&#039; Nicht wenige von den jungen Männern, die dort tätig waren, haben dort ihren Einberufungsbefehl gekriegt. Ob es Franzosen, ob es Russen, ob es Deutsche waren. Eine unglaublich merkwürdige Situation. &#039;&#039;&#039;Der Kultbau der Gemeinschaft und der Krieg.&#039;&#039;&#039; Also man muss das sich ungefähr so vorstellen: Da war dann in &#039;&#039;&#039;Zürich&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Lenin&#039;&#039;&#039;. Und da gab es eine ganze &#039;&#039;&#039;russische&#039;&#039;&#039;, ja, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;Exil-Intellektuellen-Gesellschaft&#039;&#039;&#039; in der Schweiz. Und da gab es dann auch Russen, die eben sehr an allem Kulturellen interessiert waren. Und nun war es ja noch nicht so eine moderne Zeit wie heute. Man hatte es mit dem Fortbewegen nicht so leicht. Und es war ein sportlicher Russe. Und der war dann eben in Mailand. Und dann fuhr er mit dem Fahrrad wieder nach Zürich und dann fuhr er zwei, drei Tage zu dem Lenin. Und dann fuhr er wieder nach Dornach mit dem Fahrrad und machte wieder ein bisschen an dem Goetheanum mit weiter. Solche Verhältnisse waren das. Und mit dem Krieg werden es jetzt &#039;&#039;&#039;immer weniger Menschen&#039;&#039;&#039;, die da mitarbeiten können. Das &#039;&#039;&#039;Geld der Gemeinschaft geht aus&#039;&#039;&#039;, das wird immer knapper. Und Rudolf Steiner engagiert sich immer mehr sozusagen. Kann sich überhaupt in diesen Vorträgen usw. kaum noch richtig bewegen. Es ist äußerst &#039;&#039;&#039;schwierig, in Deutschland unterwegs zu sein&#039;&#039;&#039;. Er ist ja nicht Deutscher, er ist Österreicher. Und er lebt in der Schweiz. Und schon die Überfahrt bei Basel über die Schweizerdeutsche Grenze ist ein Riesen- Akt. Und so weiter. Und er &#039;&#039;&#039;engagiert sich zunehmend mehr&#039;&#039;&#039;, indem er deutlich macht, dieser Krieg ist furchtbar und der Ausbruch ist völlig daneben. Es gibt eigentlich &#039;&#039;&#039;gar keinen richtigen Kriegsgrund.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
Und er kommt dann 1916 auf der Mitte, Anfang 17 dazu, dass er durch einen sehr einflussreichen Freund, auch mittlerweile ein Anthroposoph, der Österreicher ist, Zugang gewinnt zu einem &#039;&#039;&#039;Minister des österreichischen Kabinetts&#039;&#039;&#039;, um dort vorzuschlagen und dann eben auch einen &#039;&#039;&#039;deutschen Staatssekretär aus Berlin,&#039;&#039;&#039; den er aufsucht, man möge ihn doch ermächtigen, das Deutsche Reich möge doch ihn ermächtigen, in der neutralen Schweiz in Zürich eine Außenstelle, &#039;&#039;&#039;eine Pressestelle des Deutschen Reiches&#039;&#039;&#039; zu betreiben, um von dort aus &#039;&#039;&#039;Friedensverhandlungen in Gang zu setzen.&#039;&#039;&#039; Das wäre die Oberste Heeresleitung. Deutschland wird ja nicht mehr regiert von irgendeinem Kaiser oder schon gar nicht von irgendeinem Kanzler wirklich, sondern die Macht haben eigentlich &#039;&#039;&#039;die Generäle&#039;&#039;&#039;, die Generalfeldmarschälle unter sich, die diesen Krieg machen. Und &#039;&#039;&#039;die lehnen das natürlich ab&#039;&#039;&#039;. Das sind so Sachen, die man nicht so schnell sieht und nicht so schnell hört in der Biografie Steiners, wo ich jetzt auch ein gewisses Schwergewicht darauf lege. Das geht dann so weiter, dass er &#039;&#039;&#039;sich weiter engagiert im Zusammenhang mit diesem Krieg.&#039;&#039;&#039; Den Theosophen auch zum Beispiel nicht mehr unbedingt nur &#039;&#039;&#039;Vorträge hält über die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, sondern auch ganz konkrete &#039;&#039;&#039;Vorträge über das Verbinden von Wunden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Meditationstexte gibt für die im Feld umkommenden jungen Männer&#039;&#039;&#039; und so. Also er geht da unglaublich mit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1913 Abschied von der Theologischen Gesellschaft - Neugründung der Anthroposophischen Bewegung 0:39:31 ===&lt;br /&gt;
Er hat vorher, &#039;&#039;&#039;1913, sich endgültig von der Theosophischen Gesellschaft&#039;&#039;&#039; verabschiedet, hat die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Bewegung&#039;&#039;&#039; begründet, weil er mit den Dogmen der Theosophie nicht mehr einverstanden ist. Und ich glaube, neunzig Prozent wechseln die Mitglieder zu ihm. Und er will aber gar nicht selber der führende Kopf sein, sondern lässt diese &#039;&#039;&#039;&amp;lt;u&amp;gt;Gesellschaft/ Bittet eben&amp;lt;/u&amp;gt;&#039;&#039;&#039; Mitglieder darum, da einen eigenen Vorstand zu bilden und so. Er ist da nicht sozusagen in Verantwortung.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die drei Qualitäten des seelischen Lebens entsprechen der Dreigliederung auf gesellschaftlicher Ebene - Ab 1916/17: Notwendigkeit der Entwicklung einer neuen Gesellschaftsordnung nach der Kriegskatastrophe 0:40:04 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt fängt er an, noch mal eine neue &#039;&#039;&#039;Grundlagenschrift über das innere Leben&#039;&#039;&#039;, eigentlich das Seelenleben des Menschen zu verfassen, eine sehr wenig gelesene Schrift. Und im 8. Anhangs-Kapitel dieser Schrift vom Seelenrätsel, 1916, deutet er das erste Mal an, &#039;&#039;&#039;das seelische Leben hat eigentlich drei verschiedene Qualitäten&#039;&#039;&#039;. Und jetzt geht es wie eine Explosion, dass er plötzlich diese &#039;&#039;&#039;Dreigliederung&#039;&#039;&#039; entwickelt und diese Dreigliederung im Bezug auf alles Mögliche anwendet. Und so eben auch auf &#039;&#039;&#039;die gesellschaftliche Entwicklung&#039;&#039;&#039;. Das ganz Erstaunliche, wir können heute, wir werden uns ja nächste Woche auch beschäftigen mit dieser funktionellen Dreigliederung, eine ganz entscheidende, ganz wichtige Grundlage der ganzen Anthroposophie. Die ist eigentlich das Letzte, mit viel komplizierteren, viel größeren Weisheiten. Die &#039;&#039;&#039;Landbau-Schüler&#039;&#039;&#039;, wenn wir denken, was da alles schon in der &#039;&#039;&#039;Geheimwissenschaft&#039;&#039;&#039; dargestellt ist. Die Dreigliederung ist es nicht. Die kommt erst 1916/17 dazu.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zensur durch Familie von Moltke: &amp;quot;Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner&amp;quot; wird vom Markt genommen 0:41:15 ===&lt;br /&gt;
Und er sagt den Leuten: Wir müssen uns Gedanken machen, welche &#039;&#039;&#039;Gesellschaftsordnung nach dieser Kriegskatastrophe&#039;&#039;&#039; eigentlich richtig ist, was man da braucht. Weil das wird jetzt endlich mit diesem Kaiserreich vorbei sein. Und da möchte ich noch eine Sache erzählen, die man eigentlich immer gar nicht so kennt, die man auch sehr wenig liest, wenn es um Rudolf Steiner geht. Da gibt es ein Mitglied, eine Frau, auch wieder eine &#039;&#039;&#039;Adlige Eliza von Moltke.&#039;&#039;&#039; Die ist schon 1904 oder 1905 in Berlin Mitglied. Und ihr Mann ist &#039;&#039;&#039;Generalfeldmarschall&#039;&#039;&#039;, dann im Ersten Weltkrieg, &#039;&#039;&#039;Helmuth von Moltke,&#039;&#039;&#039; der Jüngere. Und der ist sozusagen verantwortlich für die ersten &#039;&#039;&#039;Schlachten in Frankreich&#039;&#039;&#039;. Und tritt dann zurück oder wird zurückgepfiffen vom Kaiser. Es ist ein bisschen unklar, wie das eigentlich genau geht. Jedenfalls hat er Kontakt zu Rudolf Steiner und Rudolf Steiner reist dann inkognito hier nach Bad Homburg und &#039;&#039;&#039;trifft&#039;&#039;&#039; kurz nach der Entmachtung dieses Obersten Heeresleiters 1914, am Anfang des Ersten Weltkrieges, diesen &#039;&#039;&#039;Generalfeldmarschall.&#039;&#039;&#039; Und was Sie besprechen ist bis heute - weiß man nicht. Er ist wohl eine Stunde da mit dem zusammen. Und dann trifft er ihn noch mal ein Dreivierteljahr später in Berlin. Rudolf Steiner hält es aufrecht, in Berlin immer weiterhin jeden Winter durch jede Woche einmal einen öffentlichen Vortrag zu halten. Und dabei &#039;&#039;&#039;trifft er noch einmal diesen Helmuth von Moltke&#039;&#039;&#039;. Und ein Jahr später stirbt dieser Helmuth von Moltke, relativ überraschend, relativ jung, also vielleicht gerade 60 oder so.   Und jetzt 17, 18, gegen Ende des Krieges erwirkt Rudolf Steiner von dieser ehemaligen oder von diesem Mitglied der Gesellschaft, von dieser Frau &#039;&#039;&#039;das Recht, die Memoiren des Helmuth von Moltke drucken zu dürfen.&#039;&#039;&#039; Und damit greift er direkt in die, sagen wir mal, &#039;&#039;&#039;Geschichtsschreibung&#039;&#039;&#039; ein. Er möchte nämlich, dass ein Dokument, was seiner Meinung nach sehr, sehr wichtig ist, dass das nicht unbekannt bleibt - diese Memoiren dieses Helmuth von Moltkes. Und &#039;&#039;&#039;es interessiert ihn&#039;&#039;&#039; eigentlich dabei nur eine einzige Sache, nämlich &#039;&#039;&#039;der Ausbruch des Krieges Ende Juli, Anfang August 1914.&#039;&#039;&#039; Er macht &#039;&#039;&#039;eine kleine Schrift zu diesem Ausbruch des Weltkriegs&#039;&#039;&#039;. Und eben, es ist eigentlich nur ein kleines Vorwort. Und im Wesentlichen sind es diese Memoiren, Auszüge aus diesen Memoiren. Und man versteht eigentlich nicht, warum ihm das jetzt auf einmal so wichtig ist. So ein typischer Seitenast der Anthroposophie. Etwas, mit dem die Anthroposophen heute auch .... die wissen da gar nichts drüber. Und dann ist das so, dass das fertig ist, dieses Buch. Das hat er fertig konzipiert. Und das ist in Stuttgart dann in der Druckerei, am Ende des Ersten Weltkriegs, 1918/19, fertig. Das war eine schwierige Sache, eine größere Auflage, ein Buch da in dieser Zeit, wo alles knapp war und so. Der Krieg ist gerade zu Ende. Und das Buch heißt: &#039;&#039;&#039;Die Schuld am Krieg, Die Memoiren des Helmuth von Moltke, herausgegeben von Rudolf Steiner.&#039;&#039;&#039; Und die Anthroposophen, seine Fans sozusagen: Oh! Rennen dahin und guckt mal, das Neueste vom Doktor und so. Und klauen förmlich also Exemplare aus der Druckerei und reichen die so rum. Und auf diesem Wege kommt dieses Buch zu einem &#039;&#039;&#039;sehr konservativen Nicht-Anthroposophen&#039;&#039;&#039;, der entfernt verwandt ist mit den von Moltkes. Und der &#039;&#039;&#039;interveniert bei dem obersten Familienmitglied&#039;&#039;&#039; dieser Familie. Und der setzt wiederum diese Witwe unter Druck. Und die &#039;&#039;&#039;untersagt die Zustimmung im Nachhinein an Rudolf Steiner.&#039;&#039;&#039; Und das Buch muss eingestampft werden. Es sind &#039;&#039;&#039;wenige Exemplare erhalten geblieben&#039;&#039;&#039;. Wir wissen, was da genau drin steht. Aber das, was Rudolf Steiner eigentlich wollte, ist unmöglich. Das Buch kann nicht verkauft werden, weil die Witwe des von Moltke, die zieht sozusagen die Genehmigung zurück.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedensvertrag von Versailles - Rudolf Steiner findet die Alleinschuld Deutschlands ungerechtfertigt. Er sieht, wohin das führen wird 0:45:49 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt 1919 die berühmte &#039;&#039;&#039;Verhandlung von Versailles&#039;&#039;&#039;. Und jetzt wird langsam deutlich, was Steiner vor Augen hat. Er sieht diese &#039;&#039;&#039;Frage der Alleinschuld Deutschlands&#039;&#039;&#039; an dem Krieg als &#039;&#039;&#039;ungerechtfertigt.&#039;&#039;&#039; Und nicht um Deutschland groß zu machen, sondern weil er schon sieht, &#039;&#039;&#039;was daraus erwachsen wird&#039;&#039;&#039;. Und erwachsen tut ja da - und das müssten eigentlich alle wissen, die ein bisschen in der Geschichte aufgepasst haben - erwachsen tut ja daraus dieser &#039;&#039;&#039;Friedensvertrag von Versailles&#039;&#039;&#039;, der ja für Deutschland wirklich eine ziemlich harte Sache war. Und der Kampf gegen diesen Friedensvertrag innerhalb von Deutschland, das ist ja der &#039;&#039;&#039;Beginn der braunen nationalsozialistischen Bewegung&#039;&#039;&#039;. Das sieht Steiner und dagegen kämpft er an. Das ist interessant, das muss man erst mal entdecken. Also jemand, der wirklich die &#039;&#039;&#039;Tagespolitik mit einem Weitblick überschaut&#039;&#039;&#039; und direkt auch eingreift. Das berührt mich unglaublich. Und mich berührt es auch sehr, dass die Anthroposophen das gar nicht richtig zur Kenntnis nehmen, welche Seiten der Steiner eigentlich noch hatte.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Keine spirituellen Unterweisungen mehr während des Kriegs - Dornacher Bau entwickelt sich - Ärztin Ita Wegmann eröffnet in Dornach eine Praxis 0:46:58 ===&lt;br /&gt;
Und 1914, mit dem Beginn des Krieges, &#039;&#039;&#039;hört er alle esoterische Unterweisungen auf&#039;&#039;&#039;. Er sagt, wenn so ein Krieg, wenn so etwas stattfindet, kann man keine spirituellen Unterweisungen mehr pflegen. Und mühsam nach dem Krieg beginnt nun langsam wieder die &#039;&#039;&#039;Tätigkeit an diesem Dornacher Bau&#039;&#039;&#039; Fahrt zu gewinnen. Und in gewisser Weise ist es dann 20/21 halbwegs fertig. Und jetzt kommt auf einmal Interesse an der Anthroposophie von den Jungen. Diese junge Ärztin, &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, hat eine kleine Praxis&#039;&#039;&#039; in Zürich und ist da erfolgreich. Und fragt ihn nun, ob er sie unterstützen würde, wenn sie nach Dornach-Arlesheim käme, um ihre Praxis dort zu machen. Und er jubelt sozusagen förmlich. Er zeichnet ihr, er entwirft ihr einen kleinen Prospekt, er sorgt für das Grundstück, &#039;&#039;&#039;er macht ihr einen Entwurf für ihre Gebäude&#039;&#039;&#039;. Er sorgt dafür, dass binnen kurzem diese kleine Klinik da losgehen kann. Und diese Tätigkeit von dieser Ärztin, da kommen &#039;&#039;&#039;viele junge, neue Ärztinnen und Ärzte&#039;&#039;&#039; mit dazu. Und Rudolf Steiner steht für sie immer zur Verfügung. 533 dokumentierte Krankenbesuche am Bett, mit der Ärztin. Das ist der &#039;&#039;&#039;Fundus der anthroposophischen Medizin&#039;&#039;&#039;. Herstellen tut diese &#039;&#039;&#039;Medikamente&#039;&#039;&#039; ein junger Chemiker, der dahin gekommen ist, um die &#039;&#039;&#039;Pflanzenfarben&#039;&#039;&#039; des ersten Goetheanums zu entwickeln. Rudolf Steiner ist es ein Anliegen, &#039;&#039;&#039;dass diese Kuppeln von innen bemalt sind&#039;&#039;&#039; und dass dazu spezielle Farben entwickelt werden. Und es geschieht, wir würden heute sagen, in einer Garage. Und in genau dieser Garage werden dann drei, vier Jahre lang diese unendlichen Anweisungen und genauen Angaben zur Herstellung von verschiedenen Medikamenten durchgeführt und sofort dann an den Patienten sozusagen ausprobiert werden. Und das ist eigentlich der Grund, die Grundlage der ganzen &#039;&#039;&#039;heute weltweit doch aktiven&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Medizin&#039;&#039;&#039;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorläufer des Konzerns Weleda: Praktische Anwendung der anthroposophischen Medizin in Dornach - Zusammenarbeit Ita Wegman-Oskar Schmiedel-Rudolf Steiner- Firma Weleda 0:49:13 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oskar Schmiedel&#039;&#039;&#039;. Ich muss so ein paar Leute nennen, die immer hinten runterfallen. Eine ganz große Figur, ein ganz junger Mann, ganz junger Kerl, der einfach zur Verfügung steht. Und dieses Dreieck: &#039;&#039;&#039;Ita Wegman, Oskar Schmiedel, Rudolf Steiner,&#039;&#039;&#039; als die Geburt der anthroposophischen Medizin. Und aus der Garage wird dann &#039;&#039;&#039;eine kleine Firma&#039;&#039;&#039; und so weiter. &#039;&#039;&#039;Das ist heute ein weltweit operierender Konzern, die Weleda&#039;&#039;&#039;. Die immer noch zum großen Teil der Anthroposophischen Gesellschaft gehört. &#039;&#039;&#039;Ein Konzern&#039;&#039;&#039;, muss man schon sagen, wirklich ein Mordsding, die aber doch eine Struktur haben, die &#039;&#039;&#039;nicht privatwirtschaftlich&#039;&#039;&#039; ist.   &lt;br /&gt;
Jetzt kommt diese gesellschaftliche Situation &#039;&#039;&#039;Ende des Krieges&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Niederlage&#039;&#039;&#039;, völliges &#039;&#039;&#039;Chaos&#039;&#039;&#039;. Niemand weiß, wie eigentlich das weitergehen soll. Die Idee einer Räterepublik, die Idee einer sozialdemokratischen Republik. Schlussendlich ja der Ebert, der dann Reichskanzler wird. Der Handwerksmeister, der sich dann verbündet mit diesen Freikorps und eigentlich seine eigenen Leute erschießen lässt und so. Das ist ja alles furchtbar. Wenn man da 1919 so guckt, furchtbar. Und Rudolf Steiner sagt direkt kurz nach dem Krieg, Ende 18, im November, Dezember, den Mitgliedern in der Schweiz:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;Ja, liebe Freunde, es gibt Situationen, wo man nicht mehr zugucken kann. Da muss man was tun in der Welt, in der Gesellschaft. Und das kann gut sein, dass wir hier in den nächsten Wochen das alles abbrechen müssen, was wir hier so pflegen und uns direkt selber in den Kampf um eine Zukunft der Gesellschaft begeben müssen.&#039;&#039;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bewegung für die soziale Dreigliederung wird geboren - Das Konzept wird kaum verstanden - Rudolf Steiner spricht vor Tausenden von Arbeitern 0:50:49 ===&lt;br /&gt;
Die Geburt der &#039;&#039;&#039;Bewegung für die soziale Dreigliederung&#039;&#039;&#039;, in Stuttgart vor allem, weil da kamen die Meisten her. Die Idee einer Gesellschaftsstruktur jenseits von Sozialismus, Kommunismus und Kapitalismus. Ein Konzept, was kaum verstanden wurde. Ein Konzept, um das Rudolf Steiner vier Monate kämpft wie ein Berserker. &#039;&#039;&#039;Er spricht vor Tausenden von Arbeitern,&#039;&#039;&#039; er spricht in den Mercedes-Benz-, in den Robert-Bosch-Werken, er spricht mit den Vorständen der Firmen, er spricht mit den Regierungsräten. Überall versucht er, ihnen deutlich zu machen, es gibt eine Gesellschaftsstruktur, die uns vielleicht in ein neues Fahrwasser bringt, wo so eine Kriegs-Katastrophe sich nicht wiederholt. Und es fällt eigentlich zunächst ein bisschen, aber &#039;&#039;&#039;immer weniger auf fruchtbaren Boden&#039;&#039;&#039;. Es wird gelesen. Er tut da zu Anfang, da hatte ich eben angefangen in der Schweiz, den Mitgliedern eben sagen, es wird nötig sein, es kann sein, dass wir da jetzt alles umschwenken müssen. Und es ist so typisch für ihn auch wieder dieses Umgehen mit der Zeit. &#039;&#039;&#039;Zürich, Winterthur, Bern, Basel&#039;&#039;&#039; - vier Städte, in denen er &#039;&#039;&#039;diese Idee das erste Mal präsentiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, obwohl er &#039;&#039;&#039;in Dornach natürlich eine Wohnung&#039;&#039;&#039; hat. Und so zieht er sich in Zürich in einem Hotel zurück und schreibt innerhalb von zehn Tagen das &#039;&#039;&#039;Buch&#039;&#039;&#039;, was dann &#039;&#039;&#039;das meistverlegte, erfolgreichste&#039;&#039;&#039; wird: &#039;&#039;&#039;Die Kernpunkte der sozialen Frage&#039;&#039;&#039;. Ein Buch, was dann sogar der Reichskanzler liest. Ein Buch, was wirklich gesellschaftlich irgendwie wahrgenommen wird und doch nicht dazu führt, dass diese Dreigliederung irgendwie auf fruchtbaren Boden fällt.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Und genau heute, in diesen Tagen, vor hundert Jahren, dann ein Jahr später, eben 1919, nein, Entschuldigung, das ist noch ein bisschen später. Am Ende dieser Phase, zwanzig dann, hundert, also vor 99 Jahren, bläst er das dann ab. Und dann sagt er den intensivsten Mitkämpfern, das war so eine Gruppe von dreißig, vierzig jungen Leuten, die da sich als Bund für Dreigliederung des sozialen Organismus engagierten und überall aktiv waren, sagt er: Es hat doch alles keinen Sinn. Keiner will das verstehen. Sie wollen jetzt hier wieder nach Pforzheim fahren und meine Zitate da vorbringen. Und die Leute verstehen das nicht und Sie verstehen es doch eigentlich auch nicht. Es hat doch keinen Sinn. Und wir haben noch ein bisschen Geld in der Kasse hier von unserem Bund für Dreigliederung. Was wollen wir denn mit dem Geld machen? Ich schlage vor, wir fangen an einer anderen Stelle an. Wir nehmen dieses Geld und schauen mal, ob wir nicht irgendwo eine Schule begründen können. Wir müssen auf die nächste Generation setzen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun gibt es einen Mann, der in dieser Bewegung für Dreigliederung eine zentrale Rolle gespielt hat und der schon viele Jahre vorher auch Anthroposoph war und sich da in der Anthroposophischen Gesellschaft ein bisschen engagiert hatte. Und den Rudolf Steiner sehr geschätzt hat und der viel diese Vorträge gehört hat und für den das viel bedeutete - &#039;&#039;&#039;Emil Molt.&#039;&#039;&#039; Die kleine Biographie liegt da hinten auch auf dem Tisch. Und Emil Molt ist Inhaber der &#039;&#039;&#039;Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik in Stuttgart&#039;&#039;&#039;. Und es ist eine sehr gut gehende Fabrik. Und während des Krieges muss er natürlich den Tabak kaufen und so. Und da kommt er nach Zürich und handelt da. Und auf dem Rückweg denkt er: Ach, ich fahr doch noch mal in dem Goetheanum vorbei. Und kommt 1917, während des Krieges, an diesen unfertigen Bau. Und nebenan in der &#039;&#039;&#039;Schreinerei,&#039;&#039;&#039; in dem Raum, in dem Rudolf Steiner &#039;&#039;&#039;die meisten Vorträge&#039;&#039;&#039; seines ganzen Lebens hält, ich glaube über zweitausend Vorträge. In einer Schreinerei. Ist auch typisch Rudolf Steiner. Der Mann, der eigentlich da hauptsächlich &#039;&#039;&#039;spricht, wo Werkstatt ist&#039;&#039;&#039;. Es gibt wunderschöne Fotos von dieser &#039;&#039;&#039;Werkstattatmosphäre.&#039;&#039;&#039; Da kommt der Emil mal zu hinten rein während eines Vortrages. Und da sagt der Rudolf Steiner grade:   &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, es wird alles darauf ankommen, auf eine zukünftige Generation, auf den Umgang mit den Kindern.&amp;quot;&#039;&#039;   &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Und das nimmt er so mit. Und jetzt, zwei Jahre später, 19, geht er so durch seine Firma. Umbruch - endlich ist der Krieg vorbei. Und da ist ein junger, toller Meister, den er als Mitarbeiter sehr schätzt. Und den fragt er so: &amp;quot;Ja, was fehlt Ihnen denn? Geht es gut?&amp;quot;, und so. Und dann klagt er, dass er sein Kind nicht auf &#039;&#039;&#039;eine vernünftige Schule&#039;&#039;&#039; geben kann. Und er macht es bei dem Emil Molt pling. Und dann denkt er sich so, ich werde auf den Rudolf Steiner zugehen und werde ihn fragen, ob wir nicht doch in Bezug auf diese Schule jetzt was machen können.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1919: Gründung der ersten Freien Waldorfschule in Stuttgart - die erste freie Schule mit Rechtsstatus 0:55:39 ===&lt;br /&gt;
Und das passiert im April. Eine erste kleine Voranfrage im Januar, genau vor hundert Jahren. Und dann im April noch einmal. Und dann geht &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner selber&#039;&#039;&#039; im Juni 19 &#039;&#039;&#039;nach Stuttgart in das Ministerium&#039;&#039;&#039; und bespricht es mit dem Verwaltungsbeamten und klärt, dass eine solche freie Schule &#039;&#039;&#039;als öffentliche Schule zugelassen&#039;&#039;&#039; werden kann, von der ersten bis zur dreizehnten Klasse, eine einheitliche Volks- und Höhere Schule. Das ist &#039;&#039;&#039;typisch auch für diesen Mann,&#039;&#039;&#039; den man so für abgeschwebt und spirituell und irgendwie in irgendwelchen geistigen Welten beheimatet so diskutiert. Der ist durchaus in der Lage, genau zu wissen, dass es jetzt auf ihn und auf keinen anderen ankommt. &#039;&#039;&#039;Nur er konnte das an dieser Stelle durchsetzen&#039;&#039;&#039;. Dass so was möglich wurde. Dass es einen &#039;&#039;&#039;Rechtsstatus&#039;&#039;&#039; plötzlich für eine &#039;&#039;&#039;freie Schule gab&#039;&#039;&#039;. Das gab es vorher überhaupt nicht. So ein &#039;&#039;&#039;absolutes Novum&#039;&#039;&#039;. Und so beginnt dann 1919 im September diese Freie Waldorfschule in Stuttgart. &#039;&#039;&#039;Waldorf eben wegen Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik.&#039;&#039;&#039; Und er muss sich dann auch noch mal gegen den von ihm so geschätzten Emil Molt durchsetzen. Muss sagen: Herr Molt, das ist ganz toll, dass Sie das machen. Wir machen das zusammen und Sie sind der Geschäftsführer und so weiter. Aber diese Schule ist für alle offen. Ganz richtig, dass es Arbeiterschule Ihrer Fabrik ist, aber es dürfen auch andere hinkommen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das versteht der Emil Molt. Und so wird es eben &#039;&#039;&#039;eine wirklich öffentliche Schule.&#039;&#039;&#039; Und &#039;&#039;&#039;die ersten zwölf Lehrer,&#039;&#039;&#039; die sammelt er selber zusammen unter seinen Mitstreitern, jungen Anthroposophen. Und im September 1919 werden dann 14 Vorträge und Seminar-Besprechungen, drei Wochen, im Grunde zwei Wochen, werden die sozusagen auf diese Aufgabe eingeeicht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine Pädagogik der Zukunft - Rudolf Steiner unterrichtet, gibt persönliche Anweisungen, Empfehlungen an die Lehrer -Vorträge: Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik 0:57:32 ===&lt;br /&gt;
Unglaubliche Vorträge. Die muss man irgendwann mal in seinem Leben kennengelernt haben. Die &#039;&#039;&#039;Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Waldorfpädagogik -&#039;&#039;&#039; das kann ich euch nur ans Herz legen. Und dann geht das los. Vier Klassen, glaube ich, zuerst. Und jetzt betreut er &#039;&#039;&#039;vier Jahre&#039;&#039;&#039; diese Schule intensiv, ist fast jede Woche dort, geht in den &#039;&#039;&#039;Unterricht&#039;&#039;&#039; rein, gibt ganz persönliche Empfehlungen den Lehrern, macht sehr deutlich, wo was zu unterrichten ist, auf was es ankommt, bis eben kurz vor seinem Tod. Und diese &#039;&#039;&#039;Anweisungen sind hochinteressant.&#039;&#039;&#039; Da gibt es dann &#039;&#039;&#039;Lehrer&#039;&#039;&#039;, die nach kurzem, obwohl er sie da selber hin geholt hat, wieder rausfliegen und andere, bei denen geht es total chaotisch zu. Und da denkt man, also warum schmeißt er die denn nicht raus? Und dann sagt er nur: &amp;quot;Ja, ja, das ist gar nicht schlimm. Schließen Sie einfach hinter sich die Klasse zu, dass der Lärm nicht rausflutet in das Schulhaus.&amp;quot; Da denkt man sich naja, also irgendwas war da dran. Ja. Also ganz lebenspraktisch, unglaublich &#039;&#039;&#039;lebenspraktische Hinweise&#039;&#039;&#039;, wie eigentlich &#039;&#039;&#039;Pädagogik&#039;&#039;&#039; zu gehen hat. &#039;&#039;&#039;Zukunftsoffen&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat - Kein Bezug auf Geschlechterrollen 0:58:46 ===&lt;br /&gt;
Und lauter Dinge,  wo man heute noch drüber staunt. Dass die Jungs Handarbeit machen sollen. Das war natürlich erst mal eine Wahnsinnsherausforderung. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Geschlechterrollen meh&#039;&#039;&#039;r. Die Mädchen genauso in Sport und so weiter. &#039;&#039;&#039;Die Waldorfpädagogik ist die erste Pädagogik, die einen medizinischen Gesichtspunkt hat.&#039;&#039;&#039; Die Grundlage der Waldorfpädagogik zielt darauf hin, eine &#039;&#039;&#039;gesunde Erziehung&#039;&#039;&#039;, den Menschen in eine Situation zu bringen, dass er dreißig, vierzig Jahre nach seiner Schulzeit eine gesunde Grundlage hat. Das wird heute, ich habe gerade vor ein paar Wochen ein bisschen was gelesen, von einem ganz Normalen, der kennt gar nicht Waldorfpädagogik, also ein Wissenschaftler, Pädagogik-Wissenschaftler, der sagt: &amp;quot;Ja, das müssen wir jetzt doch in Zukunft immer mehr auch mal schauen, wie können wir eigentlich messen, &#039;&#039;&#039;wie Pädagogik auch in Bezug auf Gesundheit relevant ist&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Es hat fast hundert Jahre gebraucht, um so ein Gesichtspunkt im allgemeinen eigentlich zu haben. Pädagogik, die ja die Gesundheit mit im Auge hat. Ich kann das jetzt weiter nicht ausführen. Das ist sozusagen der Bogen zur Waldorfpädagogik.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten intensiven Jahre - Rudolf Steiner setzt auf die Jugend 1:00:06 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt beginnen diese ganz wahnsinnig &#039;&#039;&#039;intensiven letzten Jahre 1922/23/24.&#039;&#039;&#039; Und diese Anthroposophen, die vorher Theosophen waren, machen eigentlich immer mehr Probleme, kämpfen sich vor allem gegenseitig an und sind immer noch nicht wirklich an der Stelle, dass sie &#039;&#039;&#039;die Dinge vorantreiben&#039;&#039;&#039;. Im Kontext des Landwirtschaftskurses dann 1924 sagt er mal den &#039;&#039;&#039;jungen Leuten&#039;&#039;&#039;, ja, es ist eben doch so, dass diejenigen, die so ab der Jahrhundertwende geboren sind, die also damals dann eben Anfang 20 waren, dass die wohl das sind, die es voranbringen können. Da spürt man diese ganze &#039;&#039;&#039;Frustration über die älteren Theosophen&#039;&#039;&#039;, die irgendwie einfach die Kurve nicht kriegen. Und neben der &#039;&#039;&#039;Betreuung der Medizin&#039;&#039;&#039;, neben diesem &#039;&#039;&#039;Entwurf der Pädagogik&#039;&#039;&#039; eine unglaubliche Fülle an allgemeinen Darstellungen, viele öffentliche Darstellungen in vielen Städten auch. Und eben die Frustration über die Entwicklung der Gesellschaft. Und dann ist dieses &#039;&#039;&#039;Goetheanum fast ganz fertig&#039;&#039;&#039;. Es werden die ersten Veranstaltungen darin gemacht. Er ist auch gar nicht zufrieden mit der Eröffnung. Das haben die dann einfach irgendwann gesetzt, diese anthroposophischen Mitglieder. Dann eine Riesen -Veröffentlichung und eine Eröffnungsveranstaltung, die ihm eigentlich gar nicht gefällt und so. Also man spürt, das ist auch wackelig.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Silvesternacht 1922/23: Brand, Zerstörung des ersten Goetheanums - Aber wir werden wieder bauen, mit einem Material und in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie (Rudolf Steiner) 1:01:42 ===&lt;br /&gt;
Und dann kommt es zu dem &#039;&#039;&#039;Brand&#039;&#039;&#039; dieses Holzbaus. Und es ist &#039;&#039;&#039;ein unglaublicher Schlag&#039;&#039;&#039; für ihn und für die ganze Bewegung. Dieses Gebäude, wo so viel Opfer und so viel Power reingegangen ist. Dieses wunderschöne &#039;&#039;&#039;Doppel-Kuppel-Gebäude aus Holz&#039;&#039;&#039; verbrennt total. Und es ist auch typisch. Ich will da auch noch mal ein bisschen ins Detail gehen, die Brandnacht kurz nach einem Vortrag, es ist abends um elf, Silvesternacht 1922 auf 23 - der Alarm - &#039;&#039;&#039;das Goetheanum brennt&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
Und was macht Rudolf Steiner? Er nimmt sich einen jungen Mann und sagt: &amp;quot;Wir beide gehen jetzt runter in das Heizhaus&amp;quot;, ein ganz modernes Gebäude. Das war nämlich von außen Fernwärme. Das war eins der &#039;&#039;&#039;weltweit ersten Gebäude, die eine Fernwärme hatten&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;geht mit diesem Zeugen in das Heizhaus&#039;&#039;&#039; und liest Vorlauf und Rücklauf ab, &#039;&#039;&#039;Heizungstemperatur&#039;&#039;&#039;. Damit später niemand sagen kann, die Heizung, diese moderne neue Heizung hätte das Gebäude entzündet. Also jemand, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Alle rasten, waren verrückt und versuchten, das irgendwie zu löschen, was völlig unmöglich war. Es war eine sehr &#039;&#039;&#039;professionelle Brandstiftung&#039;&#039;&#039;, so im Zwischenteil zwischen den Kuppeln. Und der angeblich so spiritistische, über den Wolken schwebende Philosoph oder Anthroposoph geht da zielstrebig und liest die Temperatur ab. Und genauso zielstrebig geht er wenige Tage später nach &#039;&#039;&#039;Basel zu der Versicherung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;verhandelt wieder selber über die Versicherungssumme&#039;&#039;&#039;. Und dann kommen die &#039;&#039;&#039;Zeitungen&#039;&#039;&#039; und fragen: Was wird denn nun und so? Und dann sagt er: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wir werden wieder bauen&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden bauen mit einem Material und &#039;&#039;&#039;in einer Form für die Freunde und Feinde der Anthroposophie.&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Und das bitte ich ernst zu nehmen insofern, als man eben, wenn man heute dieses zweite Goetheanum sieht, von dem er ja nur noch das &#039;&#039;&#039;Modell entwerfen&#039;&#039;&#039; kann, dass es doch ein Gebäude ist, was einen ganz besonderen Charakter hat, dadurch, dass es eben für die Freunde und Feinde der Anthroposophie gebaut ist. Und nichts ist, was man irgendwie nachbauen sollte, um daraus Waldorfschulen zu bauen. Das ist ein großes &#039;&#039;&#039;Missverständnis&#039;&#039;&#039; in meinen Augen, der &#039;&#039;&#039;anthroposophischen Architekten&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsintensiv: Rudolf Steiner arbeitet bis zur Erschöpfung - Landwirtschaftliche Tagung - Heilpädagogischer Kurs - Nicht behindert! Jeder Mensch ist ein voller Mensch 1:03:51 ===&lt;br /&gt;
Ja, wir müssen jetzt zum Ende kommen und wir gucken noch einmal kurz auf diese &#039;&#039;&#039;Situation der Landwirtschaft.&#039;&#039;&#039; Das habe ich ja schon beschrieben. Diese theosophischen Mitglieder, die nun auf dem Land Gutsherren sind und die merken, da geht irgendwie was kaputt und die ihn da beknien. Und dieser &#039;&#039;&#039;Keyserlingk&#039;&#039;&#039; - den beschreibt er dann selber als einen eisernen, einen eisernen Grafen, der mehrere riesige Großgrundbesitze zu verwalten hat - ein Schloss da in Koberwitz sozusagen gepachtet hat. Und der möchte, dass dieser Kurs zustande kommt, dass dieser &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner was zu Landwirtschaft sagt&#039;&#039;&#039;. Und dann klappt es irgendwie nicht. Und der Rudlf Steiner ist so &#039;&#039;&#039;wahnsinnig überlastet&#039;&#039;&#039;. Und dann hat er so einen Neffen, dieser Keyserlingk. Der ist 19, 20, so ein Halbrusse. Der weiß irgendwie nicht so, wie es so weiter geht. So jemand, der nicht so ganz auf der Erde ist, der noch so sucht. Und dann sagt er: &amp;quot;Geh nach Dornach, geh zu der Tagung und melde dich bei dem Steiner, dass du von mir kommst und dass du den &#039;&#039;&#039;Termin&#039;&#039;&#039; brauchst für diese Tagung, &#039;&#039;&#039;diese landwirtschaftliche Tagung.&#039;&#039;&#039; Und du gehst da nicht weg, bis du einen Termin hast.&amp;quot; Dieser eiserne Graf mit dieser Taktik ist es, der uns eben diesen Landwirtschaftskurs eigentlich ermöglicht hat. Und Steiner sagt das auch im Nachhinein: Wenn der das nicht so brutal da gefordert hätte, wäre es wahrscheinlich gar nicht dazu gekommen.  Und so kommt es dann eben 1924 zu diesem Kurs auf diesem Schloss, parallel zu einer Riesen- Veranstaltung in Breslau. Er fährt jeden Tag hin und her, Eurythmie-Aufführungen, öffentliche Vorträge vor &#039;&#039;&#039;tausend Leuten&#039;&#039;&#039; im &#039;&#039;&#039;größten Konzertsaal da in Breslau&#039;&#039;&#039;. Und vormittags eben, in der Mittagszeit diese acht Vorträge mit den Fragenbeantwortungen, in diesem Schloss, zu der Zukunft der Landwirtschaft. Und nun gibt es ein paar, vier, drei, vier junge Männer, die meisten von euch sind älter als die, die waren gerade so 20, 22. Und die hatten sich vorgenommen, in ihrem Leben etwas für die &#039;&#039;&#039;sogenannten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Behinderten&#039;&#039;&#039; zu tun. Das ist natürlich nach so einem Krieg und so gab es einige Kinder. Und die kommen zu  Rudolf Steiner. Und der lässt alles liegen, die ganzen Theosophen, alle seine Verpflichtungen, scheißegal. Diese drei jungen Kerle, die da so irgendwo herkommen und was machen wollen für diese behinderten Kinder, das findet er total cool.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt nach dem Landwirtschaftskurs direkt dahin nach &#039;&#039;&#039;Jena&#039;&#039;&#039;. Schaut sich das Gebäude an, was sie da kaufen wollen oder mieten wollen, hilft ihnen, unterstützt sie und sagt: Kommt nach Dornach! Ich mache euch eine Grundlage. Ich helfe euch. Ich bilde euch aus, dass ihr diese Aufgabe übernehmen könnt. Und das kommt auch wirklich noch im August 24 dazu. Ich glaube, 13 Vorträge, dieser sogenannte &#039;&#039;&#039;Heilpädagogische Kurs&#039;&#039;&#039;. Er sagt denen: Ja, ihr müsst die &#039;&#039;&#039;Waldorfpädagogik zur Grundlage&#039;&#039;&#039; machen. Aber das, was ihr eben für diese Kinder braucht, das bearbeiten wir jetzt extra. Und ich kann eigentlich nur inhaltlich so viel sagen, schon allein der Begriff oder Steiner ist eben manchmal auch sehr genau: &#039;&#039;&#039;Nicht behindert!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jeder Mensch ist ein voller Mensch&#039;&#039;&#039;. Es gibt nur Menschen, denen muss man besondere Pflege angedeihen lassen. &#039;&#039;&#039;Das sind Seelen, pflegebedürftige Menschen. Es gibt keine behinderten Menschen&#039;&#039;&#039;. Also schon das mag vielleicht zeigen, welche &#039;&#039;&#039;Größe und welcher Weitblick&#039;&#039;&#039; und welches Menschenbild dahinter steht.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Biodynamik und anthroposophische Heilpädagogik sind Geschwister - Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland 1:07:37 ===&lt;br /&gt;
Und man kann sagen, diese anthroposophische Heilpädagogik ist eben mit der Landwirtschaft zusammen, nach der berühmten &#039;&#039;&#039;Weihnachtstagung 1923/24&#039;&#039;&#039;, begründet worden in einem ganz kurzen Akt. Es sind nur wie Entwürfe, beides. Aber wir sind auch in gewisser Weise im anthroposophischen Sinne &#039;&#039;&#039;Geschwister.&#039;&#039;&#039; Weil wir beide, eben beide Bewegungen, &#039;&#039;&#039;die Biodynamik&#039;&#039;&#039; und die &#039;&#039;&#039;anthroposophische Heilpädagogik&#039;&#039;&#039;, ja, wie soll man sagen, einen ganz anderen Charakter haben, dadurch, dass sie eben nach der Weihnachtstagung entstanden sind. Und diese Geschwisterlichkeit, die ist ja dann entdeckt worden eigentlich von einem der wesentlichen Heilpädagogen der ersten Generation, &#039;&#039;&#039;ein junger jüdischer Wiener Arzt, Karl König&#039;&#039;&#039;, der dann vor die Nazis fliehen musste in den Dreißigerjahren. Und das miteinander verbunden hat in dieser ersten &#039;&#039;&#039;Camphill-Gemeinschaft in Nordengland und Irland&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja dann schon in den Fünfzigerjahren eine weltweite Bewegung geworden, diese &#039;&#039;&#039;Idee einer Dorfgemeinschaft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Landwirtschaft und Heilpädagogik als Keimzelle&#039;&#039;&#039; von einem eigentlich gesundenden Leben für Mensch und Natur. Große Idee und eine tolle Sache. Die man natürlich auch &#039;&#039;&#039;wandeln&#039;&#039;&#039; muss, der Zeit irgendwie anpassen muss. Und man kann heute sehr gut sagen, überall wo eine Camphill-Einrichtung nicht zugelassen wird, da hat man es mit einem totalitaristischen Regime zu tun. Oder auch, wo Waldorfpädagogik nicht zugelassen wird. Klar, Waldorfpädagogik wird in vielen, vielen Ländern gar nicht finanziert, aber sie muss doch zugelassen werden. Und das passiert aber doch in bestimmten Ländern, dass sie &#039;&#039;&#039;verboten&#039;&#039;&#039; ist. Und da kann man eigentlich sagen, da ist diese &#039;&#039;&#039;Erziehung zur Freiheit nicht gewünscht&#039;&#039;&#039;. Ja. Ich wollte mit einem letzten kleinen Dokument enden. Und das werde ich jetzt vorlesen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuletzt eine Geschichte 1:09:41 ===&lt;br /&gt;
Da gibt es eine Frau in Dornach, die war einfach so die Dorf-Hebamme. Und die hat man in den Dreißigerjahren, - die hatte nichts mit den Anthroposophen zu tun - da hat man zufällig diese Geschichte von ihr gehört und berichtet. Und die möchte ich euch sozusagen im Original vorlesen, wie diese Hebamme das von ihrem Vater erzählt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ihr Vater, der Kürschner und Landwirt, Zeltner von Ober-Dornach, der sich Müßiggängern gegenüber oft etwas drastisch verhielt, war einst auf seiner Wiese am Melchersgraben beim Mähen. (Wenn man die Gegend da kennt, sind relativ steil und mähen heißt hier mit der Sense da so mähen). Seine Tochter Hermine half ihm. (Das ist die, die das hier dann berichtet). Half ihm beim Verzetteln der hohen Maden. (Verzetteln, da haben wir heute das Wort zetter hier, das Verteilen. Verzetteln der hohen Maden). Als ein Spaziergänger in langem, langsamen Schritt daherkam und zu Zeltner, der im Schweiß gebadet war, sagte: &amp;quot;Das ist ein mühsames Schaffen.&amp;quot; Gab dieser reichlich barsch zur Antwort: &amp;quot;Was verstehen die Herren, die noch spazieren können?&amp;quot; Der ältere Mann entgegnete darauf: &amp;quot;Das habe ich auch schon gemacht.&amp;quot; - &amp;quot;Ja, so seht ihr aus!&amp;quot;, murrt Zeltner. Aber der Herr sagt ganz ruhig: &amp;quot;In meiner Jugend habe ich für unsere Geißen oft den steilen Bahndamm abmähen müssen.&amp;quot; Er ging auf Zeltner zu, nahm ihm die Sense aus der Hand und begann langsam, völlig korrekt zu mähen. Da rief Zentner aus: &amp;quot;Oi! Hi hi, der Mann, der kann&#039;s!&amp;quot; Die beiden betrachteten dann das Gras zusammen und unterhielten sich darüber, &#039;&#039;&#039;welche Kräuter die beste Milch geben&#039;&#039;&#039;. Der fremde Herr erwies sich als ebenso guter Kenner aller Grasarten wie Zeltner. Er erkundigte sich dann, ob es überschüssige Milch zu kaufen gäbe. Und als dies bestätigt wurde, ließ er von da ab täglich die Milch bei der Familie Zeltner holen.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Es war&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Dank fürs Zuhören! (Applaus) Ja. Ich muss also darum um Entschuldigung bitten, dass ich natürlich vieles, vieles übersprungen habe. Und für mich ist das immer sehr qualvoll, was ich denn nun bringe und was nicht. Und was dann für ein Gesamtbild entsteht und so. Und das kann ich natürlich auch gar nicht abschätzen. Da müsste ich ja jetzt in euch reingucken. Aber wir können ja gerne &#039;&#039;&#039;noch ein paar Fragen besprechen&#039;&#039;&#039; oder zumindest auch sammeln und dann auch in den nächsten Stunden mit einfließen lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fragen und Antworten - Ich will verstanden, nicht verehrt werden! 1:13:30 ===&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Was war die Überlegung, den landwirtschaftlichen Kurs jetzt nur mal benannt zu haben, aber nicht mal ein bisschen was dazu erzählt zu haben?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, warum habe ich jetzt hier nicht über den landwirtschaftlichen Kurs weiter ausgeführt? Weil ich das im Rahmen dieses Kurses eben schon getan habe im Unterricht und auch noch weiter tun werde. Das kann man natürlich hier schon tun. Es handelt sich ja um eine extreme Erweiterung. Das Prinzip der Erweiterung ist, glaube ich, durchgängig bei Rudolf Steiner, sowohl in der Pädagogik, als auch in der Medizin, als auch in der Landwirtschaft. Und es geht eigentlich darum, den Blick, den wir heute haben, auf so ein Gebiet massiv zu erweitern, um dann fruchtbare Lösungen, bessere Lösungen für die Probleme zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Hat Rudolf Steiner jemals angeboten, esoterisches, spirituelles Wissen an die Arbeiterbewegung weiterzugeben?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das war auch so! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Ich habe die Frage nicht verstanden.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ich wiederhole die Frage, ja. Ob Rudolf Steiner jemals angeboten hat, auch &#039;&#039;&#039;an die Arbeiterbewegung spirituelles Wissen weiterzugeben&#039;&#039;&#039;. Und das ist natürlich eine sehr gute Frage und die zeigt auch ein bisschen die Unzulänglichkeit meiner Darstellung. Es ist schon so, es ist schon richtig dargestellt von mir, dass es eigentlich zwei verschiedene Ebenen waren in der Biografie und zwei verschiedene Welten. Und doch gab es eben Menschen, die aus der Arbeiter-Bildungs-Schule später Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft wurden. Die ihn einfach irgendwie verfolgt haben, also die das irgendwie weiter verfolgt haben und dann dahin übergewechselt sind. Und natürlich seine riesige Bemühung um die Arbeiter im Rahmen der Dreigliederung in den Fabriken in Stuttgart und Baden-Württemberg, Nord-Baden-Württemberg. Und eben auch dann diese Schulbegründung. Das bezieht sich ja alles im Prinzip zentral &#039;&#039;&#039;auf die proletarische Klasse&#039;&#039;&#039;, der er sich eigentlich immer zugehörig gefühlt hat. Dennoch kann man auch sagen, das trifft schon zu, was du vermutest oder was du sagst oder aus welchem Kontext du fragst. So viel Interesse war an dem Spirituellen bei den Proletariern nicht. Und er hat dafür auch nicht jetzt besondere Verrenkungen gemacht. Er hat sowieso &#039;&#039;&#039;nie für etwas geworben&#039;&#039;&#039;, sondern eigentlich immer nur dann etwas getan und berichtet und erzählt, &#039;&#039;&#039;wenn er danach gefragt wurde&#039;&#039;&#039;. Das war ein &#039;&#039;&#039;grundsätzliches Prinzip&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Aber das ändert sich dann noch so ein bisschen mit dem Eingreifen nach dem Ersten Weltkrieg, also wo er dann tatsächlich auch Verantwortung übernimmt und Geschichte gestalten will. Also da geht er ja schon aktiv rein und möchte Zusammenhänge deuten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das ist also die Frage. Die zweite Frage war, ändert sich das nicht nach dem Ersten Weltkrieg, indem er eben da aktiv sozusagen mitgestalten möchte? Und das stimmt, das ist so. Das habe ich auch versucht so darzustellen, dass man eben da merkt, seine Impulse kommen jetzt noch mal konkreter, noch mal direkter, sollen sie wirklich im konkreten Alltagsleben der Menschen etwas verbessern. Und den Waldorflehrern zum Beispiel schreibt er wenige Tage vor seinem Tod einen Brief. Da geht es eigentlich darum, wie jetzt überall sozusagen die Initiativen zu neuen Waldorfschulen entstehen. Wie man damit umgehen soll und so. Und dann schreibt er ja - Ich bin nicht gesund und es wird auch noch lange dauern, bis ich wieder fit bin und so. Ihr müsst euch jetzt leider auch noch um die anderen Schulgründungen irgendwie mit kümmern. Das schaffe ich nicht. Und dann kommen so ein paar ganz kurze Sätze am Ende dieses Briefes. Er wusste wohl selber nicht, dass das eben wirklich der letzte sein wird. Oder vielleicht doch. Weiß ich nicht. Und da kommt dann so, die &#039;&#039;&#039;Waldorfschule&#039;&#039;&#039; ist zwar ein Kind der Sorge für ihn und doch ist es das &#039;&#039;&#039;Wahrzeichen für die Fruchtbarkeit der Anthroposophie in der Welt&#039;&#039;&#039;. Also es geht ihm darum, dass die Anthroposophie etwas Fruchtbares im konkreten Leben der Menschen bewirkt. Ich habe vieles, vieles ausgelassen. Also auch in Bezug auf das Politisch-Gesellschaftliche gibt es ja noch eine interessante Sache, 1922, wo er in Deutschland öffentliche Vorträge hält. Das ist er so en vogue, da ist er so hip bei den Intellektuellen und wird gemietet von der größten Konzertagentur für die größten Säle. Und das macht er so mit, weil er denkt, ja, irgendwie muss man die Anthroposophie auch an den Mann bringen, so, nicht? Und da kommt es dann in München zu einer richtigen Attacke von den ersten Braunen. Und er hatte schon ein paar junge Leute, die ihn beschützt haben. Und die tun den Saal sozusagen  verdunkeln, kappen die elektrische Zuleitung und es ist stockdunkel. Und er spricht einfach weiter in die Dunkelheit hinein. Und dann geht irgendwann das Licht wieder an. Und dann wollen die am Ende des Vortrags die Bühne stürmen. Und dann geht er bewacht, sozusagen eingekesselt von seinen Begleitern, hinten zu einem Notausgang raus und sagt nur: &amp;quot;Das war&#039;s in Deutschland. Wenn solche Herren jetzt hier aktiv werden, können wir keine öffentlichen Vorträge mehr machen.&amp;quot; Also das sieht er sehr deutlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Mich würde interessieren, also das Bild, was bei mir entstanden ist, das ist schon zwar von dem gehetzten, aber auch irgendwie sehr engagierten und sehr selbstsicheren Menschen. Also für die Inhalte, die er gibt, bin ich sehr beeindruckt davon, dass er sie mit so einer Selbstsicherheit anscheinend in die Welt gebracht hat. Mich hätte mal interessiert, was die Selbstzweifel angingen oder auch so Phasen der vollkommenen Überforderung, Rückzug.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das ist etwas, was er sehr pflegt und auch regelrecht beantwortet. Und das findest du auch in den Büchern. Ich habe gerade heute in der Vorbereitung in ein ganz frühes GA2 reingeguckt. Und im Vorwort, das er dann fast zum Ende seines Leben schreibt, vierzig Jahre nachdem er das erste, eigentlich eigenständige Buch rausbringt, macht er ein neues Vorwort dafür. Und schreibt über seinen Wandel und auch über seine Zweifel. Und genauso findest du das auch in einem Vorwort der Geheimwissenschaft. Wenige Wochen vor seinem Tod, ganz am Ende seines Lebens, schreibt er noch mal ein neues Vorwort für dieses Grundlagenwerk und berührt da auch die Frage, wie hat sich das verändert. Das lässt sich schlecht zusammenfassen. Müsstest du einfach da mal selber lesen. Ist nicht schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Aber das ist nichts, also einfach nur mal so als Bild von ihm, er hat sich ja anscheinend nie davon hindern lassen, von den Selbstzweifeln, die da waren. Immer dieses Aktive.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Ja, das Aktive ist klar. Aber durchaus auch immer wieder das sich Verändern und Verwandeln und das, was nicht gelingt, auch aufzuhören und anders zu probieren und so. Das ist schon. Ja. Ich habe natürlich jetzt auch all die ganzen Publikationen nicht, es sind ungefähr 35 Bücher, die er in seinem Leben schreibt. Es ist für einen Schriftsteller oder Philosophen so die Mittelklasse. Es gibt Leute, die haben auch fünfzig, sechzig Bücher hinterlassen. Aber das ist schon sehr bemerkenswert. Und aber was völlig, absolut einmalig eigentlich ist überhaupt in der Geistesgeschichte, 6.000 Vorträge! 4.500 Vorträge dokumentiert! Bis heute längst nicht alle veröffentlicht, obwohl dokumentiert. Also das ist spannend, diese riesige Leistung an Darstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F.: &#039;&#039;Hattest du mal was zu seinem Tod gesagt?&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A.: Nein, habe ich nicht. Rudolf Steiner stirbt Anfang 1925. Und er ist schon bestimmt zwei Jahre vorher schwer angegriffen. Und das letzte halbe Jahr, von September, Ende September 1924 bis März 25 ist er nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen. Und es ist sehr interessant, dass er sich sozusagen dann da in Dornach nicht in seine Wohnung zurückzieht, sondern in seinem &#039;&#039;&#039;Atelier.&#039;&#039;&#039; Er ist Handwerker, er ist Arbeiter mit der Hand. Das Arbeiten mit der Hand ist für ihn das Allergrößte. Er arbeitet die ganzen letzten zehn Jahre seines Lebens mit dem Holzklöppel und dem Stecheisen &#039;&#039;&#039;an großen Holzplastiken&#039;&#039;&#039;. Und zu Fuße diese Holzplastiken möchte er liegen. Und das richtet er sich so ein. Und da stirbt er auch. &#039;&#039;&#039;Der Handwerker&#039;&#039;&#039;. Da könnte man auch einen ganzen Vortrag machen: &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner, der Handwerker&#039;&#039;&#039;. Da gibt es wunderschöne Details. Den Landbau-Schülern habe ich das gezeigt in Dornach - dieses Schloss an dem Glashaus, wo er mit einem Schmied ein spezielles Türschloss entwirft und sich daran irgendwie freut. Da kommt auch der Humor durch, mit dem er sozusagen betonen will, jetzt gehst du hier über eine Schwelle. Und da muss man die Türklinke nach hier bewegen und die Türe aber so drücken. Da muss man ziemlich wach sein. Und obendrein ist diese Türklinke so geschmiedet, dass man sich furchtbar klemmen kann und furchtbar wehtun kann. Und als dann die ersten Eurythmistinnen sich da richtig eingeklemmt haben und sich beschwert haben und gesagt haben: &amp;quot;Herr Doktor, das geht doch nicht! Also da tut man sich ja furchtbar weh.&amp;quot;, dann kommt nur so eine nette, lächelnde Bemerkung: &amp;quot;Spirituelle Menschen, die tun sich da nicht weh.&amp;quot; Oder den Dornacher Hügel hochgehend im Gespräch mit jemand anderem und plötzlich sagt er: &amp;quot;Wir müssen mal kurz, ich habe hier ein Kirschsteinchen, den muss ich mir jetzt rausmachen, sonst humpelt ganz Dornach morgen.&amp;quot;  Diese Nachmacher, das hat ihn angeätzt, hat ihn angekotzt, dass die Leute ihn verehrt haben. Er ist ein ganz Freundlicher und Zarter. Und irgendwann, da kommt dann jemand zum Ende eines Vortrages und bringt ein großes Geschenk und: &amp;quot;Wir verehren Sie so!&amp;quot; Und da bricht es aus ihm heraus: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich will nicht verehrt werden! Ich will verstanden werden!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Da hat er richtig drunter gelitten. Das kann man auch als eine merkwürdige Hassliebe oder eine schwierige Beziehung, so müsste man es vielleicht sagen - eine schwierige Beziehung - Rudolf Steiner und seine Anhänger - oder Rudolf Steiner und die Anthroposophische Gesellschaft. Das ist nie so ganz einfach. Ja. Dann gehen wir jetzt mal ins Bett. Ihr seid ja hier morgen früh wieder zu Gange. Und jetzt müssten wir noch ein paar Leute finden, die die Tische nach vorne und hinten wegräumen, dass morgen die Eurythmie hier stattfinden kann. (Applaus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Themenbezogene Leseanregungen==&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Mein Lebensgang 1923 - 1925&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 28, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0280-6&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Aller Geistesprozess ist ein Befreiungsprozess - Der Mensch Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, Taja Gut, Pforte Vlg., Dornach 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner – Eine Biographie 1861 - 1925&#039;&#039;&#039;, Christoph Lindenberg, Verlag Freies Geistesleben, 1. Auflage 2011, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-7725-0150-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner und die Anthroposophie - Eine Einführung in sein Lebenswerk&#039;&#039;&#039;, Walter Kugler, 24.08.2010, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-8321-6138-5&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Goethes geheime Offenbarung&#039;&#039;&#039;, wie Rudolf Steiner das Märchen auch nannte, bildete den Ausgangspunkt zur Entwicklung der Anthroposophie (s.u.); ausführliche Betrachtungen Steiners dazu finden sich etwa in GA 53, S. 329ff und GA 57, S. 23ff. Auch die Mysteriendramen Rudolf Steiners sind auf Grundlage des Märchens entstanden (Lit.: GA 14). Quelle: Anthrowiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Friedrich Nietzsche, ein Kämpfer gegen seine Zeit&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; – Vortrag 1907, Rudolf Steiner, Weblink&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog&#039;&#039;&#039;, Christopher Clark, Deutsche Verlagsanstalt, 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Geheimwissenschaft im Umriss&#039;&#039;&#039;, Rudolf Steiner, GA 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Die Kernpunkte der sozialen Frage&#039;&#039;&#039;, GA 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik&#039;&#039;&#039;, GA 293&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Heilpädagogischer Kurs&#039;&#039;&#039;, Zwölf Vorträge für Heilpädagogen und Ärzte, Dornach 25. Juni bis 7. Juli 1924, GA 317&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- &#039;&#039;&#039;Camphill – Ursprung und Ziele einer Bewegung, Karl König&#039;&#039;&#039;: Stuttgart 2019 • Karl König Institut (Hrsg.): 80 Jahre Camphill, Sonderheft des Karl König Instituts, 2020 • Karl König Institut (Hrsg.): Kunst in Gemeinschaft – Gemeinschaft als Kunst, Sonderheft des Karl König Instituts, zu 80 Jahren Camphill, 2020, Quelle: AnthroWiki&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1647</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1647"/>
		<updated>2022-09-19T16:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeiten einsetzen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Blaublindheit der Griechen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56|seelische Blindheit durch Traumata]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|Materie: ein Un-Begriff für die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|okkult heißt nichts anderes als verborgen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31|wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21|Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19|Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die Übel und das Böse meinen das Gleiche]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|&amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08|das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|der Mensch im Wasserelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|vom kompletten Geistestod]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg:%20Selbstlos%20zu%20werden%20im%20Ich%20-%20ein%20irrwitziger%20Gedanke%20in%20heutigen%20Zeiten%3F%201:16:23|selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke?]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11|vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15|die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46|Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46|im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58|der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22|die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22|die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44|das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44|das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12|die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05|wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05|deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03|makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03|&amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01|das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01|das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=217s Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41] ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=217s Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37]&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=625s Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25] ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=1016s Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56] ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=1061s Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41] ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=1289s Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=1408s Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28] ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=1573s Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13] ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15 ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=1989s In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09] ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=2071s Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31] ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=2138s Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=2361s Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21] ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=2599s Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=2679s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39] ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=2778s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18] ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=2899s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=3188s Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=3340s Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=3731s Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11] ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=3968s Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08] ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=4256s Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56] ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=4583s Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? 1:16:23] ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=4691s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11] ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=4808s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08] ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=5055s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=5146s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=5278s Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58] ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=5362s Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22] ===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=5504s Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44] ===&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=5652s Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12] ===&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=5756s Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=5945s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=6063s Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03] ===&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=6228s Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=6561s In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21] ===&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=6926s Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26] ===&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=7201s Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01] ===&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=kKwyegc0x9c&amp;amp;t=7424s Ausklang 2:03:44] ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1645</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1645"/>
		<updated>2022-09-19T15:54:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselwörter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Blaublindheit der Griechen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56|seelische Blindheit durch Traumata]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|Materie: ein Un-Begriff für die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|okkult heißt nichts anderes als verborgen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31|wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21|Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19|Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die Übel und das Böse meinen das Gleiche]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|&amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08|das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|der Mensch im Wasserelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|vom kompletten Geistestod]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg:%20Selbstlos%20zu%20werden%20im%20Ich%20-%20ein%20irrwitziger%20Gedanke%20in%20heutigen%20Zeiten%3F%201:16:23|selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke?]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11|vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15|die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46|Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46|im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58|der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22|die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22|die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44|das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44|das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12|die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05|wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05|deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03|makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03|&amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01|das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01|das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41 ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25 ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56 ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41 ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28 ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13 ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15 ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09 ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31 ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21 ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39 ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18 ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11 ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08 ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56 ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? 1:16:23 ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11 ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58 ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22 ===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44 ===&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03 ===&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21 ===&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26 ===&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:03:44 ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1644</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1644"/>
		<updated>2022-09-19T15:52:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselwörter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Blaublindheit der Griechen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56|seelische Blindheit durch Traumata]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|Materie: ein Un-Begriff für die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|okkult heißt nichts anderes als verborgen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31|wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21|Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19|Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die Übel und das Böse meinen das Gleiche]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|&amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08|das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|der Mensch im Wasserelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|vom kompletten Geistestod]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg:%20Selbstlos%20zu%20werden%20im%20Ich%20-%20ein%20irrwitziger%20Gedanke%20in%20heutigen%20Zeiten%3F%201:16:23|selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke?]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11|vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15|die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46|Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46|im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58|der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22|die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22|die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44|das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44|das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12|die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56|der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05|wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05|deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03|makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03|&amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48|die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind]] - wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21|unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26|der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01|das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01|das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41 ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25 ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56 ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41 ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28 ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13 ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15 ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09 ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31 ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21 ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39 ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18 ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11 ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08 ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56 ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? 1:16:23 ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11 ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58 ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22 ===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44 ===&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03 ===&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21 ===&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26 ===&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:03:44 ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1643</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1643"/>
		<updated>2022-09-19T15:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Blaublindheit der Griechen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56|seelische Blindheit durch Traumata]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|Materie: ein Un-Begriff für die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|okkult heißt nichts anderes als verborgen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31|wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21|Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19|Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die Übel und das Böse meinen das Gleiche]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|&amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08|das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|der Mensch im Wasserelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|vom kompletten Geistestod]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg:%20Selbstlos%20zu%20werden%20im%20Ich%20-%20ein%20irrwitziger%20Gedanke%20in%20heutigen%20Zeiten%3F%201:16:23|selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke?]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11|vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15|die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib]] - Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte - im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde - der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war - die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten - die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement - das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik - das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein - die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus - die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische - die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt - der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen - wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego - deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser - makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung - &amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman - der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten - Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen - die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird - wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen - die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind - wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler - unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess - unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen - unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen - über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln - im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial - der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman - das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden - das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41 ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25 ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56 ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41 ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28 ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13 ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15 ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09 ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31 ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21 ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39 ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18 ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11 ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08 ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56 ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? 1:16:23 ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11 ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben 1:25:46 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58 ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22 ===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44 ===&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03 ===&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21 ===&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26 ===&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:03:44 ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1642</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1642"/>
		<updated>2022-09-19T15:28:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Schlüsselworte verlinken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Blaublindheit der Griechen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56|seelische Blindheit durch Traumata]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|Materie: ein Un-Begriff für die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|okkult heißt nichts anderes als verborgen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31|wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21|Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19|Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die Übel und das Böse meinen das Gleiche]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|&amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08|das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|der Mensch im Wasserelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|vom kompletten Geistestod]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg:%20Selbstlos%20zu%20werden%20im%20Ich%20-%20ein%20irrwitziger%20Gedanke%20in%20heutigen%20Zeiten%3F%201:16:23|selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke?]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11|vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit!]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08|wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15|die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib]] - Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte - im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde - der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war - die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten - die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement - das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik - das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein - die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus - die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische - die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt - der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen - wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego - deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser - makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung - &amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman - der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten - Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen - die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird - wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen - die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind - wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler - unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess - unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen - unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen - über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln - im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial - der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman - das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden - das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41 ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25 ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56 ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41 ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28 ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13 ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15 ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09 ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31 ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21 ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39 ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18 ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11 ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08 ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56 ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? 1:16:23 ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11 ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58 ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22 ===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44 ===&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03 ===&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21 ===&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26 ===&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:03:44 ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1641</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1641"/>
		<updated>2022-09-19T15:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselwörter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41|wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Blaublindheit der Griechen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37|die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25|zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56|seelische Blindheit durch Traumata]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41|wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29|dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28|es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|Materie: ein Un-Begriff für die Physik]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13|das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15|im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09|okkult heißt nichts anderes als verborgen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31|wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38|im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21|Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19|Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die Übel und das Böse meinen das Gleiche]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|&amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39|die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18|der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19|&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08|das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|der Mensch im Wasserelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40|als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11|unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08|die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins]] - [[Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56|die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft!]] - die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein - vom kompletten Geistestod - mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten - selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke? - vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit! - das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen - die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen - im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind - wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen - die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib - Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte - im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde - der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war - die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten - die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement - das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik - das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein - die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus - die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische - die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt - der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen - wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego - deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser - makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung - &amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman - der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten - Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen - die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird - wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen - die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind - wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler - unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess - unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen - unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen - über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln - im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial - der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman - das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden - das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41 ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25 ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56 ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41 ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28 ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13 ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15 ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09 ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31 ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21 ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39 ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18 ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11 ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08 ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56 ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? 1:16:23 ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11 ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58 ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22 ===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44 ===&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03 ===&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21 ===&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26 ===&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:03:44 ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1639</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1639"/>
		<updated>2022-09-19T14:37:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist - wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen - unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya - von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte - wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild - wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau - für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden - Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren - stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen - der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät - Blaublindheit der Griechen - Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern - Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen - Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt - die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun - zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein - etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile - zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein - seelische Blindheit durch Traumata - wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen - es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen - die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos - wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen - wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz - ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen - dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst - ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens - die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken - es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist - Materie: ein Un-Begriff für die Physik - es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron - in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich - das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben - die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind - im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben - das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen - okkult heißt nichts anderes als verborgen - wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr - das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich - ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln - das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt - im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle - Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird - Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser - die Übel und das Böse meinen das Gleiche - &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg - die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte - durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat - der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden - die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen - &amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten - das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden - auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs - der Mensch im Wasserelement - als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen - als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen - der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen - der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen - unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem - beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement - die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins - die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft! - die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein - vom kompletten Geistestod - mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten - selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke? - vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit! - das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen - die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen - im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind - wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen - die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib - Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte - im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde - der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war - die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten - die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement - das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik - das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein - die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus - die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische - die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt - der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen - wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego - deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser - makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung - &amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman - der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten - Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen - die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird - wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen - die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind - wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler - unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess - unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen - unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen - über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln - im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial - der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman - das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden - das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 23. Wochenspruch 0:00:41 ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens 0:03:37&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz 0:10:25 ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich 0:16:56 ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt 0:17:41 ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht 0:21:29 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen 0:23:28 ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik 0:26:13 ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen 0:29:15 ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln 0:33:09 ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? 0:34:31 ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln 0:35:38 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser 0:39:21 ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat 0:43:19 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an 0:44:39 ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken 0:46:18 ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen 0:48:19 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte 0:53:08 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen 0:55:40 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus 1:02:11 ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber 1:06:08 ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will 1:10:56 ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? 1:16:23 ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden 1:18:11 ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln 1:20:08 ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib 1:24:15 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt 1:27:58 ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber 1:29:22 ===&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich 1:31:44 ===&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen 1:34:12 ===&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten 1:35:56 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch 1:39:05 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus 1:41:03 ===&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe 1:43:48 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? 1:49:21 ===&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? 1:55:26 ===&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter 2:00:01 ===&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:03:44 ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1636</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1636"/>
		<updated>2022-09-19T14:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Seite herstellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist - wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen - unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya - von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte - wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild - wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau - für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden - Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren - stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen - der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät - Blaublindheit der Griechen - Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern - Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen - Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt - die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun - zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein - etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile - zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein - seelische Blindheit durch Traumata - wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen - es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen - die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos - wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen - wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz - ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen - dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst - ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens - die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken - es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist - Materie: ein Un-Begriff für die Physik - es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron - in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich - das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben - die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind - im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben - das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen - okkult heißt nichts anderes als verborgen - wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr - das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich - ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln - das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt - im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle - Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird - Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser - die Übel und das Böse meinen das Gleiche - &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg - die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte - durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat - der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden - die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen - &amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten - das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden - auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs - der Mensch im Wasserelement - als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen - als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen - der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen - der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen - unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem - beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement - die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins - die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft! - die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein - vom kompletten Geistestod - mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten - selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke? - vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit! - das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen - die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen - im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind - wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen - die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib - Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte - im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde - der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war - die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten - die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement - das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik - das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein - die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus - die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische - die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt - der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen - wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego - deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser - makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung - &amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman - der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten - Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen - die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird - wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen - die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind - wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler - unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess - unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen - unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen - über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln - im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial - der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman - das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden - das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 23. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib ===&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt ===&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich ===&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen ===&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus ===&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben? ===&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen? ===&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter ===&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang ===&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1635</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 125. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_125._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1635"/>
		<updated>2022-09-19T13:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Seite herstellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Themenschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anknüpfung an den 23. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders, der den Sommer noch einmal für uns Revue passieren lässt und den Herbst mit seinen verschleiernden Farben ankündigt, erfahren wir von den verschiedenen Stufen des Farbensehens im Laufe der Erdentwicklung und seiner Beziehung zum Seelischen sowie auch von der Übertragung der reinen Sinneswahrnehmung auf ahrimanisch geprägte hochkomplexe technische Systeme, die für unser alltägliches Leben inzwischen geradezu unverzichtbar geworden sind und die in der Geschwindigkeit ihrer durch selbstlernende Algorithmen erreichten musterbasierten Auswertung unser menschliches Vermögen unvorstellbar weit übertreffen - uns ihre Ergebnisse aber völlig ohne Beteiligung von Bewusstsein vorsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere bewusste Wahrnehmung erreichen weniger als ein Prozent dessen, was uns in der Welt vor die Augen tritt, und dabei werden wir beherrscht durch unsere Vor-urteile, denn wir ignorieren das, was nicht in unserem von den Widersachern verzerrten Erwartungshorizont liegt. Für eine gedeihliche Zukunft werden wir unseren Blick weiten und ganz besonders auch den im Abendland geradezu krankhaften Dualismus von Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem überbrücken müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kommen wir nicht daran vorbei, uns intensiv unserer geistigen Weiterentwicklung zu widmen, denn wir werden als Menschen immer &amp;quot;jünger&amp;quot; und werden spätestens im 7. Jahrtausend die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und uns somit auch nicht mehr inkarnieren können, sondern aufeinanderfolgend arbeiten an einer Neubelebung der Erde und damit dem Bau des Neuen Jerusalem aus dem Wässrigen, den Luftströmungen und schließlich dem Wärmeelement der Erdatmosphäre - in umgekehrter Reihenfolge unseres Herabsteigens. Bis hin zum Übergang vom Luft- zum Wärmeelement auf der Neuen Venus, dem Zeitpunkt 6-6-6, laufen wir dabei Gefahr, doch noch den soratischen Mächten in ihren Kosmos des ewig Gleichen zu folgen - die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier setzt in Fortsetzung des 124. Vortrags das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser an, von dem uns Rudolf Steiner als Inspiration des Jesus von Nazareth im Fünften Evangelium berichtet und das den von den Widersachermächten geleiteten Abstieg des Menschen in den tiefsten Abgrund schildert, jedoch ohne die deutliche Trennung der Ansprache von physischem Leib, Ätherleib, Astralleib und Ich, wie wir es im &amp;quot;regulären&amp;quot; (mikrokosmischen) Vaterunser übermittelt erhalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mikro- und im makrokosmischen Vaterunser wird dem &amp;quot;täglich Brot&amp;quot; ausdrückliche Bedeutung beigemessen; dies erinnert uns an die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman in der Wüste: Der Christus durfte seine göttliche Kraft nicht dazu einsetzen, Steine in Brot zu verwandeln; wir Menschen werden es in Erfüllung unserer Aufgabe vollbringen, aus Totem Lebendiges zu erzeugen, und nach Rudolf Steiner sogar die ganze Erde zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat machen. Es wird entscheidend sein, welche Gesinnung des Menschen dahinter stehen wird und ob wir im Sinne und mit Unterstützung des christlichen Gebets und insbesondere des Vaterunsers, das an unser waches Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert, unseren Rückweg finden und uns in unserer Ich-Kraft mit dem Christus verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 23. Wochenspruch: eine Zusammenfassung dessen, was während der Sommerzeit passiert ist - wir haben das Weltenwort aufgenommen, das in uns zum Welten-Keimeswort wird und das wir zum Leuchten bringen sollen - unser wirkliches Ich ist potenziell die ganze geistige Welt, es ist aber zugedeckt mit dem Schleier der Maya - von unserem seelisch-geistiges Wesen und dem Seelisch-Geistigen der Außenwelt sehen wir nur die Oberfläche, die zudem verzerrt ist durch die Widersacherkräfte - wir bekommen nur mehr ein sehr abstraktes Lebensbild - wenn die Welt ihre sinnliche Schönheit verliert, wird es grau - für Menschen, die sich nicht ins Seelische hineinleben, wird die Wahrnehmung auch der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden - Farbensehen bei Reptilien und Säugetieren - stark eingeschränktes Farbensehen bei den Säugetieren durch ahrimanischen Einfluss zur Vorbereitung der Verstandesweisheit des Menschen - der Mensch hat ein neues Farbensehen entwickelt, und zwar erst sehr spät - Blaublindheit der Griechen - Farbensehen bei Kulturvölkern und Naturvölkern - Farbensehen beim Menschen ist entstanden durch die Arbeit des Ichs am astralischen Leib: Aufnehmen von Seelenkräften, die in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen - Astralaura und die Quelle der Farben in der Seelenwelt - die physikalischen Prozesse haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben nichts zu tun - zum Reproduzieren von Sinneswahrnehmungen in der Technik: Überlegenheit durch Schnelligkeit, aber ohne jedes Bewusstsein - etwa die Hälfte der Menschheit ist bereits in einer großen Datenbank registriert: zur Problematik der Datenauswertung und der &amp;quot;eingebauten&amp;quot; Vorurteile - zur Wirksamkeit und Unverzichtbarkeit der für uns unbewusst bleibenden ahrimanischen Intelligenz in unserer technisch hochentwickelten Infrastruktur: eine Entsprechung unseres Nervensystems mit den Sinneszellen, aber ohne Bewusstsein - seelische Blindheit durch Traumata - wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent nicht: wir sehen nur, was wir erwarten zu sehen - es gilt, zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen und die Sinneswelt ungetrübt von unseren Vorurteilen zu sehen - die Widersacher &amp;quot;helfen&amp;quot; uns dabei, uns in unsere eigene Vorstellungswelt einzuspinnen; dies war aber die Basis für die Entwicklung unseres Egos - wir erkennen unser Ich nur schwer, obwohl wir ihm eigentlich ununterbrochen begegnen - wenn zuviel Bewusstsein da ist, empfinden wir es als körperlichen oder seelischen Schmerz - ohnmächtig werden ist eine Notwehrreaktion auf zu große Schmerzen - dort, wo wir unseren Willen entfalten, sind wir völlig unbewusst - ich will das, ich will das: nur unsere Vorstellung des Willens - die Trennung von sinnlicher und geistiger Welt ist nur eine Konvention, denn es gibt sie im Grunde nicht: wir führen sie herbei, um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken - es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist - Materie: ein Un-Begriff für die Physik - es gibt auf der ganzen Welt nur ein Elektron: die Idee vom Elektron - in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich - das Sinnliche, wie wir es kennen, ist nur eine Erscheinung: wir werden dessen im Bewusstseinszeitalter immer mehr bewusst werden und die Welt bald ganz anders erleben - die Menschheit wird immer jünger: wir haben heute viele Greise, die von den geistigen Fähigkeiten her 25 Jahre alt geblieben sind - im 5., 6., 7. Jahrtausend werden die Menschen die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen und beginnen auszusterben - das Vaterunser mit seiner Beziehung zu den Wesensgliedern des Menschen kann geistige Kraft rege machen - okkult heißt nichts anderes als verborgen - wir nehmen bislang 99,99 Prozent unseres Wesens und der Welt draußen nicht wahr - das christliche Gebet rechnet ganz auf das wache Ich - ich muss das Gebet frei machen von allen egoistischen Bestrebungen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln - das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt - im Unterschied zu den höheren Hierarchien haben wir Menschen in unserem Ich durch den Christus unmittelbaren Zugang zur göttlichen Quelle - Rudolf Steiner trägt im Fünften Evangelium vor, wie der Jesus von Nazareth in einem scheintoten Zustand durch Inspiration das makrokosmische (oder umgekehrte) Vaterunser erhält, das ihn erleben lässt, wie eine hohe geistige Kraft sich in der Menschheit manifestiert und dabei immer mehr verdorben wird - Wortlaut des makrokosmischen Vaterunser - die Übel und das Böse meinen das Gleiche - &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot;: das Ich kommt auf einen falschen Weg - die soratischen Wesenheiten sind die eigentlich in den Abgrund treibenden Kräfte - durch die Ich-Kraft als Opfergabe der Elohim wird die Gottheit immer mehr über den individuellen Ich-Funken tätig, der sich mehr und mehr aufgeteilt hat - der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille sind das Gleiche, wenn wir nicht von den Übeln ergriffen werden - die Gottheit riskiert um der Freiheit des Menschen willen, dass die gesamte Schöpfungsidee komplett scheitert: wenn wir uns verweigern, kann die ganze Gottheit nicht helfen - &amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot;: wir können geistige Kräfte in den Dienst des Egoismus stellen, sie so dem Reich der Widersacher schenken und mit dieser ganzen Fülle als großes Wesen in ihr Reich eintreten - das irdische Paradies, der Garten Eden: dort droht die größte Gefahr, wenn wir auf dem Rückweg wieder bis zum Luftelement verdichtet sein werden - auf dem Weg hinunter ins feste Element entwickeln in der lemurischen Zeit die Tiere ein Knochensystem, die Pflanzen verhärten zu Bäumen, der Mensch erhält zum Wärmeelement das Luftelement dazu: Beiträge zur &amp;quot;sich lösenden Ichheit&amp;quot; und gleichzeitig Voraussetzung für die Entwicklung eines freien Ichs - der Mensch im Wasserelement - als das Mineralreich entsteht, berührt der Mensch die Erde und sein Ich löst sich los vom Göttlichen - als Aufgabe die Kunst, sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge und damit zu den Widersachern treiben zu lassen - der erste Tod ist der letzte Tod auf Erden, wenn wir endgültig unseren physisch-materiellen Leib ablegen - der Mensch wird wieder leben im Wässrigen der Erde, in den Luftströmungen und im Wärmelement, das die Atmosphäre durchzieht, aber dann mit einem ganz anderen Bewusstsein als einst beim Herunterkommen - unsere große Aufgabe nach unseren Verkörperungen: die Erde bereit machen für das Neue Jerusalem - beim Sündenfall war der Adam ein Wärme-Luft-Mensch: der Frontalangriff der Widersacher erreicht uns beim Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement - die höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes ist die Neue Venus: dort sind die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen für die Widersacher das Angriffsziel Nummer Eins - die Hoffnung der soratischen Wesenheiten ist ein gewaltiger Kosmos wie ein großes Uhrwerk für alle Ewigkeit: die Hölle für die schöpferische Ich-Kraft! - die Lust des Egos: genießen, ein wichtiges Rädchen zu sein - vom kompletten Geistestod - mit jedem schöpferischen Gedanken, den wir in den Dienst des Egoismus stellen, füttern wir die soratischen Wesenheiten - selbstlos zu werden in seinem Ich: für heutige Verhältnisse ein irrwitziger Gedanke? - vor dem Zeitpunkt der Venus-Entwicklung 6-6-6 gibt es für uns keine Sicherheit! - das Übel ist das wirklich Böse und steht der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegen - die &amp;quot;Selbstheitschuld&amp;quot; lebt im Astralischen - im makrokosmischen Vaterunser sind Wesensglieder zusammengezogen, die im regulären Vaterunser aufgespalten sind - wir haben primär am Astralleib zu arbeiten: den Astralleib durch das Ich neu gestalten zum Geistselbst und damit etwas auf die Stufe des Heiligen Geistes stellen - die Sünde hat etwas zu tun mit Verfehlungen im Astralleib - Laster sind zur Gewohnheit gewordene Sünden: sie verderben die Lebenskräfte - im makrokosmischen Vaterunser werden astralische und ätherische Ebene nicht deutlich auseinandergehalten: Scheidung erst begründet, als die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde - der tägliche Wechsel von Tag und Nacht bedeutet etwas Besonderes in unserem Wesen: das Herausgehen von Astralleib und Ich in der Nacht ist dem Zustand nach dem Tod ähnlich und auch dem Zustand, als der Mensch noch nicht so wirklich auf die Erde heruntergestiegen war - die Engelwesenheiten haben einen physischen Leib, der herunter bis ins Wässrige reicht: sie leben in den Wassergebieten - die Erzengel leben bis hinunter ins Luftelement, die Urengel (Zeitgeister) und auch die Asuras leben bis hinunter ins Wärmeelement - das Wärmeelement hängt mit der Zeit zusammen: das weiß auch die Physik - das Willenselement wirkt am stärksten in der Wärme: der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt, und zwar bis in die Wärmeprozesse in uns hinein - die Chronobiologie hat schon einige Rhythmen im Menschenleib gut erforscht: Tag- und Nachtrhythmus, Mondrhythmus - die äußere Wissenschaft kommt von der Außenseite bereits heran an das Ätherische, aber nicht ans Astralische - die große Grenzscheide, über die wir jede Nacht durchgehen, ist auch die Scheidewand zwischen dem Erleben von Objekt und Subjekt - der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin: für Selbstbewusstsein muss aber das Ich hinzukommen - wir verwechseln so oft unser Ich mit unserem Ego - deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib erst je mehr der Mensch auf die Erde heruntergestiegen ist: darauf zielt das makrokosmische Vaterunser - makrokosmisches Vaterunser: Textwiederholung - &amp;quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&amp;quot;, kann aber auch nicht ohne Brot leben: die Versuchung des Jesus Christus durch Ahriman - der Mensch wird Mineralisches (&amp;quot;Steine&amp;quot;) zu Brot machen: die Nahrung, die er sich völlig selbst zubereitet, wird auch einen weiteren Schub für unser Ich und unser Ich-Bewusstsein bedeuten - Rudolf Steiner sagt, wir werden künstliches Leben erschaffen: es liegt im Zuge einer richtigen Entwicklung, dass wir Prozesse umdrehen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen - die ganze Natur wird sich verändern: Leben, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen haben wird - wir lernen derzeit das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören: aus unseren Fehlern lernen - die Erde stirbt, wir müssen sie neu beleben: das wird nur gelingen, wenn wir aktiv genug sind - wir müssen aktiv werden, aber dabei passieren Fehler - unsere &amp;quot;Holperschritte&amp;quot; sind ein Bewusstwerdungsprozess - unser Wirken in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen: eine beseelte Kulturwelt zu schaffen - unser Wirken vom größeren Umkreis aus: die Natur zum Aufblühen bringen - über die moralische Gesinnung des Menschen eine lebensschaffende Technik entwickeln - im Wettstreit mit den Widersacher-Kräften: Steiner sagt, die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - unser Zeitalter braucht die Begegnung zwischen Menschen mit (nüchternem) materialistischem Denken und Menschen mit starkem geistigen Potenzial - der brillante, hoch rational denkende Wolfgang Pauli und seine Begegnungen mit dem Herrn Ahriman - das Vaterunser als Weg: das Gebet appelliert an unser waches Ich-Bewusstsein und unsere Bewusstseinsseele und will nicht als Mantra, sondern in Gedankenklarheit erfasst werden - das Vaterunser ganz wach in Gedanken erleben: ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 125. Vortrag (von Elke und Susanne am 19. September 2022) == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begrüßung und 23. Wochenspruch ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 125. Vortrag, zur Apokalypse und dazu gibt es den &#039;&#039;&#039;23. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Es dämpfet herbstlich sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sinne Reizesstreben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lichtesoffenbarung mischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nebel dumpfe Schleier sich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selber schau in Raumesweiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Herbstes Weltenschlaf,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sommer hat an mich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sich selber hingegeben.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also eigentlich &#039;&#039;&#039;eine große Zusammenfassung dessen, was&#039;&#039;&#039; jetzt so &#039;&#039;&#039;während der&#039;&#039;&#039; ganzen &#039;&#039;&#039;Sommerzeit passiert ist&#039;&#039;&#039;. Wir haben mit all dem, was wir über die sinnliche Welt aufnehmen, auch das Geistige, das Weltengeistige, aufgenommen, das &#039;&#039;&#039;Weltenwort&#039;&#039;&#039;, das in uns zum &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; wird, das &#039;&#039;&#039;haben wir in uns aufgenommen&#039;&#039;&#039;. Also das heißt im Grunde, alle geistigen Kräfte, die da draußen wirken, mit denen aber auch &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Ich&#039;&#039;&#039; mitkommt und sich halt &#039;&#039;&#039;in unserer Leibeshülle einen Brennpunkt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;schafft&#039;&#039;&#039;. Und da drinnen flackert zunächst einmal &#039;&#039;&#039;unser kleines Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, so als kleines Kerzerl. Und der Weg geht jetzt dorthin, dieses &#039;&#039;&#039;Welten-Keimeswort&#039;&#039;&#039; zum Klingen in uns zu bringen, auch &#039;&#039;&#039;zum Leuchten in uns&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bringen&#039;&#039;&#039;, sodass wir uns bewusst werden des vielen Geistigen, des unerschöpflichen Geistigen, das in der Welt draußen ist, das in unserem Ich drinnen ist, das eigentlich nicht voneinander zu trennen ist. &#039;&#039;&#039;Das Ich ist in gewisser Weise&#039;&#039;&#039; die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;potenziell die ganze geistige Welt&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;das steht uns alles zur Verfügung&#039;&#039;&#039;. Und nur wir wissen im Allgemeinen heute noch sehr wenig davon. Wir spüren es nicht, &#039;&#039;&#039;es ist zugedeckt&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;das ist der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Schleier der Maya&#039;&#039;&#039; eigentlich, dass wir unser sinnliches Erleben, unser Alltagserleben über alles drüber breiten, und zwar sowohl über unser wirkliches seelisch-geistiges Wesen als auch über das Wesen der Außenwelt. Wir sehen das Seelisch-Geistige in der Außenwelt… nicht einmal die Lebenskräfte wirklich sehen wir so im Allgemeinen. Und bei uns sehen wir aber auch ganz, ganz wenig, &#039;&#039;&#039;wir sehen nur eine Oberfläche&#039;&#039;&#039;, eine schwache Reflexion, &#039;&#039;&#039;die noch dazu ziemlich verzerrt ist durch die Widersacherkräfte&#039;&#039;&#039;, also namentlich auch durch die luziferischen Widersacherkräfte - oder ganz ausgedünnt heute und abstrahiert durch die ahrimanischen Kräfte, wo wir eigentlich dann überhaupt nur mehr &#039;&#039;&#039;ein sehr abstraktes Lebensbild&#039;&#039;&#039; bekommen von uns selbst und von der Welt draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertiefung zum 23. Wochenspruch: Die Nebel des Herbstes lassen die Farben verblassen und erinnern an die Entwicklung und den Prozess des Farbensehens &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Also wo ein, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;die Welt&#039;&#039;&#039; eigentlich, ja, auch sogar &#039;&#039;&#039;die sinnliche Schönheit verliert&#039;&#039;&#039; und immer mehr in ein abgestuftes Grau hineingeht. Und tatsächlich sagt Rudolf Steiner, es wird sich auch, zumindest &#039;&#039;&#039;bei einem Teil der Menschheit&#039;&#039;&#039;, bei den Menschen, die eben nicht jetzt wirklich zumindest einmal ins Seelische sich hineinleben, da drin aktiv sind, dann &#039;&#039;&#039;wird die Wahrnehmung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;der äußeren Welt immer mehr grau in grau werden&#039;&#039;&#039;. Es ist ganz interessant, ich meine, es ist so, dass es eigentlich ein großer Gewinn war, dass wir überhaupt das Farbensehen wiedergewonnen haben. Also in der Natur, wenn man draußen schaut, bis zu den &#039;&#039;&#039;Reptilien&#039;&#039;&#039; hin, die &#039;&#039;&#039;haben ein extrem starkes ausgeprägtes Farbsehen&#039;&#039;&#039;. Also, teilweise noch viel stärker, als wir es jemals entwickelt haben. Aber dann, &#039;&#039;&#039;die Säugetiere&#039;&#039;&#039; gehen in ein &#039;&#039;&#039;sehr eingeschränktes Farbspektrum&#039;&#039;&#039; hinein, bis zum &#039;&#039;&#039;teilweise nur Schwarz-weiß-Sehen&#039;&#039;&#039;. Also grad die Säugetiere, da verschwindet es. Es ist &#039;&#039;&#039;ein ahrimanischer Einfluss&#039;&#039;&#039;, der drinnen ist; der &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; war, auch um vorzubereiten, &#039;&#039;&#039;dass später dann der Mensch seine Verstandesweisheit entwickeln kann&#039;&#039;&#039; - und dazu musste diese Fähigkeit einmal verschwinden. Aber interessanterweise, gerade &#039;&#039;&#039;der Mensch hat&#039;&#039;&#039; dann ein &#039;&#039;&#039;neues Farbensehen entwickelt&#039;&#039;&#039;, und zwar im Grunde erst sehr spät. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es war so, dass die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; noch &#039;&#039;&#039;bis&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;in die&#039;&#039;&#039; griechische Zeit hinein, also das ist &#039;&#039;&#039;jüngste Vergangenheit&#039;&#039;&#039; von der Menschheitsentwicklung gesehen, &#039;&#039;&#039;nicht für alle Farbtöne offen&#039;&#039;&#039; waren, sondern alles, was die passiven Farbtöne waren, war im Grunde helleres oder dunkleres Grau. Etwas, was nicht definiert ist. &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner spricht sehr deutlich von der Blaublindheit der Griechen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;nur die aktiven Farbtöne&#039;&#039;&#039;, also die gelben und roten Töne, aber auch schon so Ockertöne von mir aus auch noch irgendwo, das hat man als Farbe wirklich &#039;&#039;&#039;wahrgenommen&#039;&#039;&#039;. Drückt sich bis in die Sprache hinein aus, wo es dann also ganz kuriose Dinge gibt, wo man Farben falsch versteht, &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Purpur&#039;&#039;&#039;, purpureus, purpur; hat mit purpur gar nichts zu tun, sondern war &#039;&#039;&#039;für die Griechen ein Wort für prächtig&#039;&#039;&#039;. Daher ist ein weißer Schwan ist purpureus, prächtig. Und er ist sicher jetzt nicht purpurfarben in unserem Sinn. Aber es gab jedenfalls eine &#039;&#039;&#039;wenig differenzierte Wahrnehmung&#039;&#039;&#039;, zumindest also &#039;&#039;&#039;bei den Kulturvölkern&#039;&#039;&#039;. Es war etwas &#039;&#039;&#039;anders bei Naturvölkern&#039;&#039;&#039;, die zum Beispiel jetzt im Urwald leben: Dort gibt es unheimlich viele &#039;&#039;&#039;Grünabstufungen zum Beispiel&#039;&#039;&#039;, die sie wahrnehmen können und über die sie zur Orientierung kommen, wo sie dann auch Worte entwickelt haben dafür. Es ist nicht überall in der Menschheit gleich, aber es ist eigentlich dieses sich wieder hineinarbeiten in das Farbensehen ein langer Prozess gewesen. Und man muss denken, &#039;&#039;&#039;während der atlantischen Zeit&#039;&#039;&#039;, also das heißt während der Eiszeit, &#039;&#039;&#039;als langsam&#039;&#039;&#039; unsere heutige physische Menschenform, also &#039;&#039;&#039;der Homo sapiens herangebildet wurde&#039;&#039;&#039;, über diese lange Zeit &#039;&#039;&#039;gab es&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;das Farbensehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für die Menschen noch nicht&#039;&#039;&#039; so richtig. Es tritt eben erst so richtig auf in der nachatlantischen Zeit und es dauert bis durchaus in die griechische Zeit hinein, dass man etwa also sagen kann, dass die Menschen allmählich bekommen das Farbensehen, wie wir es gewohnt sind heute. &#039;&#039;&#039;Es ist also ein langwieriger Prozess&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist eigentlich &#039;&#039;&#039;dadurch entstanden, dass das Ich wirklich arbeitet am astralischen Leib&#039;&#039;&#039;, dass der astralische Leib des Menschen, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;wieder geeignet gemacht&#039;&#039;&#039; wird, diese &#039;&#039;&#039;Seelenkräfte aufzunehmen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die dann in abgeschatteter Form als unsere Farben erscheinen&#039;&#039;&#039;. Also gerade Farben und Astralleib hängt tatsächlich sehr stark zusammen. Obwohl: wenn man die Aura oder was sieht, also die &#039;&#039;&#039;Astralaura&#039;&#039;&#039;, dann sieht man &#039;&#039;&#039;nicht sinnliche Farben&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem ist &#039;&#039;&#039;im Astralischen die Quelle der Farben&#039;&#039;&#039;. Und wir sind - Rudolf Steiner sagt es ja so deutlich - &#039;&#039;&#039;wenn wir Farben sehen&#039;&#039;&#039;, ist nicht der Vorgang der: also da kommt irgendwie ein Lichtsignal von außen und das erzeugt dann in uns im Gehirn oder sonst irgendwo die Farbwahrnehmung, sondern &#039;&#039;&#039;wir tauchen mit unserem Ich in die Seelenwelt da draußen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039;. Und dort draußen sind wir mit der Farbe vereinigt. Aber es hängt halt davon ab, wie stark unsere Ich-Kraft entwickelt ist, um sich mit dem wirklich bewusst zu vereinigen oder nicht. Und &#039;&#039;&#039;das Sehen&#039;&#039;&#039; ist wirklich viel mehr so, wie es die Griechen noch gesehen haben: Es &#039;&#039;&#039;ist ein aktiver Prozess, der vom Sehen ausgeht. Nicht der passive Prozess, das, was in die Augen hineinkommt&#039;&#039;&#039;. Ja, natürlich kommt Licht auch in die Augen, und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;physikalischen Prozesse&#039;&#039;&#039; dabei spielen sich schon ab, das ist schon richtig, aber die &#039;&#039;&#039;haben mit der bewussten Wahrnehmung der Farben gar nichts zu tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aha, jetzt ist die Jitzi-Verbindung getrennt worden… Unterbrechung …Also heute haben wir wieder ein anderes technisches Problem…&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;…Nein, niemand hat Schuld, das ist… Der Ahriman will nicht, dass wir über ihn reden, der hält sich gerne im Dunklen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Über das Farbensehen hinaus zur technischen Umsetzung der Sinneswahrnehmung ohne Bewusstsein - bis hin zur ahrimanischen Künstlichen Intelligenz ===&lt;br /&gt;
Ja, also das heißt, wir waren bei der Farbwahrnehmung überhaupt… &#039;&#039;&#039;Die Sinneswahrnehmung&#039;&#039;&#039; überhaupt hat was damit zu tun, dass wir &#039;&#039;&#039;aktiv geistig die Welt draußen ergreifen&#039;&#039;&#039;. Halbbewusst, mehr bewusst, weniger bewusst, wie auch immer, aber &#039;&#039;&#039;nur dadurch kommt das Bewusstsein zustande&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es stimmt schon, &#039;&#039;&#039;natürlich, es wird Licht aufgefangen durch das Auge&#039;&#039;&#039; und das ist alles richtig &#039;&#039;&#039;und es wird über die Nerven weitergeleitet&#039;&#039;&#039; - alles - aber das sind genau die Prozesse, die nicht ins Bewusstsein fallen. &#039;&#039;&#039;Das ist genau das, was man heute auf technischem Wege im Grunde auch irgendwo reproduzieren kann&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, gerade da zum Beispiel ist heute die &#039;&#039;&#039;optische Technik&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;Elektronik&#039;&#039;&#039;, um das aufzunehmen… funktioniert genial. Es schließt sich an &#039;&#039;&#039;Künstliche Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die Muster in dem, was durch die Linse hereinkommt, entdecken kann - und viel schneller entdecken kann als der Mensch. Es ist heute zum Beispiel schon so, wenn etwa Röntgenaufnahmen… bei den Ärzten, bei den Untersuchungen ist es mittlerweile so, jedes künstliche Intelligenz-Programm, das macht es besser als jeder, selbst der erfahrenste Arzt. Ob das alles stimmt, ist eine andere Frage, aber &#039;&#039;&#039;die Künstliche Intelligenz entdeckt Regelmäßigkeiten&#039;&#039;&#039;, Muster in den Sachen, die auffällig sind, einfach &#039;&#039;&#039;viel besser als der Mensch&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;hat aber&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;mit dem Bewusstsein nichts zu tun&#039;&#039;&#039;, das passiert völlig unbewusst. Also die Künstliche Intelligenz weiß nichts von dem, was sie entdeckt, sondern sie spuckt nur das Ergebnis aus und sagt: Da sind Anzeichen für eine Krebserkrankung oder für dieses oder jenes oder für einen Haarriss im Knochen, den vielleicht der Arzt gar nicht bemerkt. Und man hat gar keine Vorstellung, wie stark das ist, weil diese Programme können das millionenfach schneller auswerten als jeder Mensch. Also das heißt heute überhaupt… die großen Programme, die &#039;&#039;&#039;über Großrechner&#039;&#039;&#039; laufen, &#039;&#039;&#039;da geht es milliardenfach schneller&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, die werten aus &#039;&#039;&#039;zum Beispiel Kameras&#039;&#039;&#039;, die ja jetzt schon fast an allen Ecken und Enden sind: Verkehrskameras oder sonst wo, an Häusern montiert oder was, &#039;&#039;&#039;mit denen&#039;&#039;&#039; alles Mögliche und &#039;&#039;&#039;nicht nur der Verkehr beobachtet wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo mittlerweile&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heute in einer großen Datenbank etwa die Hälfte der gesamten Menschheit bereit registriert&#039;&#039;&#039; ist. Also alle, die irgendwo einmal an einer Kamera vorbeigelaufen sind, sind registriert im Grunde. Und in einem Sekundenbruchteil kann die Software auswerten, welches Gesicht da zu sehen ist, sofern das in den Datensätzen drinnen ist, die kann Milliarden Daten pro Sekunde auswerten. Das kann kein Mensch machen. Und &#039;&#039;&#039;das hat eine riesige Problematik&#039;&#039;&#039; natürlich, weil dann mit den Daten, mit den Auswertungen, natürlich viel gemacht wird. Die Polizei verwendet das zum Beispiel. Und man weiß aber auch, dass &#039;&#039;&#039;in der Auswertung der Daten alle die Vorurteile&#039;&#039;&#039; drinnen sind, &#039;&#039;&#039;die mit den Trainingsdatensätzen,&#039;&#039;&#039; die man &#039;&#039;&#039;der Software gegeben&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um zu üben&#039;&#039;&#039;, dass damit alle Vorurteile, die die Menschen haben, hineingetragen werden. Also, zum Beispiel weiß man in Amerika, &#039;&#039;&#039;Schwarze werden siebenmal häufiger als Weiße von der Polizei angehalten&#039;&#039;&#039;, kontrolliert, bedrängt oder sonst irgendwas. Kein Wunder, dass es dann zu irgendwelchen Handgemengen vielleicht kommt, weil, wenn die da zu fünft kommen und einen angehen, dann geht sehr schnell die Post ab. Und das liegt aber nicht dran, dass die Schwarzen krimineller wären als Weiße, sondern &#039;&#039;&#039;das Vorurteil ist eingebaut&#039;&#039;&#039;. Das Vorurteil ist eingebaut. Und dazu kommt, dass bei einem dunkelhäutigen Gesicht die Erkennungsquote ein bisschen schlechter ist, weil einfach die Kontraste nicht so gut sind. Und das führt auch noch dazu, dass da also leichter sich Fehler einschleichen. Aber hundertprozentig ist schon, wenn die merken, aha, wart, auf dem Platz sind drei, vier, fünf, sechs Schwarze - ich sage es jetzt bewusst so - rotten sich sozusagen zusammen, haben vielleicht noch irgendwie &#039;&#039;&#039;eine verdächtige Körperhaltung&#039;&#039;&#039;, weil die &#039;&#039;&#039;künstliche Intelligenz kann&#039;&#039;&#039; bereits &#039;&#039;&#039;erkennen, ob das auf Aggression&#039;&#039;&#039; oder auf irgend so was &#039;&#039;&#039;hindeutet. Ob sie es richtig auswertet, ist eine andere Frage&#039;&#039;&#039;. Aber jedenfalls läuten dann die Alarmglocken und dann stürzt der Polizeitrupp mit zwanzig Leuten dorthin. Und die werden schon mal vorsorglich verhaftet, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben. Und so funktionieren die Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das ist&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;überall dort, wo eine&#039;&#039;&#039;, wie soll man sagen, &#039;&#039;&#039;unbewusste ahrimanische Intelligenz wirksamwird&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;die Dinge sind so, dass heute weltweit ohne diese Sachen, das meiste nicht mehr funktioniert&#039;&#039;&#039;. Die ganze Stromversorgung würde nicht mehr funktionieren ohne solche Sachen. Wasserversorgung, die ganzen &#039;&#039;&#039;Großstädte mit ihrer Infrastruktur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;würden zusammenbrechen&#039;&#039;&#039; ohne dem. Das ist nicht Erfindung der letzten Tage, sondern das läuft schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren so, dass ohne dem nichts mehr geht. Also, &#039;&#039;&#039;da fangen sich wirklich an, diese ahrimanischen Netze zu verbreiten - überall&#039;&#039;&#039;. Und das &#039;&#039;&#039;entspricht&#039;&#039;&#039; also genau all dem, was in &#039;&#039;&#039;unserem Nervensystem&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit den Sinneszellen&#039;&#039;&#039;, mit dem allen, das ist die Ebene. Und wenn nur &#039;&#039;&#039;diese Ebene&#039;&#039;&#039; da wäre, wäre es &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039;, wir würden nichts mitbekommen davon. Dann würden wir genauso agieren wie diese künstliche Intelligenz. Es würden halt irgendwelche Muster ausgewertet und die würden uns steuern irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;das ist aber überhaupt nicht der Fall beim Menschen&#039;&#039;&#039;. Sondern erstens, dass er bewusst etwas wahrnimmt, dazu muss er &#039;&#039;&#039;geistig aktiv&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Da braucht er jetzt noch keine große Geistesschulung dazu, das lernen wir heut schon als kleines Kind irgendwo zu ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelische Blindheit: Die Seele verweigert sich ===&lt;br /&gt;
Kann aber auch passieren manchmal durch einen &#039;&#039;&#039;Schockzustand&#039;&#039;&#039;, durch irgendeine &#039;&#039;&#039;traumatische Erfahrung&#039;&#039;&#039;, dass wir es verweigern zu tun. Ich habe öfter schon von dieser &#039;&#039;&#039;seelischen Blindheit&#039;&#039;&#039; gesprochen. Die kann eine Teilblindheit sein. Die kann eine Vollblindheit sein, die ist eigentlich sehr schwer loszukriegen, weil &#039;&#039;&#039;organisch alles in Ordnung&#039;&#039;&#039; ist, es ist &#039;&#039;&#039;nur&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Verweigerung der Seele&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;das ins Bewusstsein zu heben&#039;&#039;&#039;. Und die kann sehr stark sein. Und die kann manchmal unheimlich kurios sein. Also, jemand ist von einem Hund als Kind gebissen worden und der sieht alles - nur Hunde nicht. Ist dann ausgeblendet. Da kommt wer mit drei Schäferhunden und er sieht den Menschen, aber die Hunde nicht. Kann man sich gar nicht vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir stecken voller Vor-urteile: Wir sehen kaum mehr als wir erwarten und leben in unserer vom Ego bestimmten eigenen Vorstellungswelt ===&lt;br /&gt;
Nur, uns geht es allen so: &#039;&#039;&#039;Wir gehen durch die Welt und sehen 99 Prozent dessen, was vor unseren Augen ist, nicht&#039;&#039;&#039;. Und von dem, was wir sehen, ist noch der größte Teil der, dass &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;sehen, was wir erwarten zu sehen&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir schicken eigentlich schon ein Bild dem entgegen, was wir erwarten. Wir haben schon einen flüchtigen Eindruck, das wird das und das sein. Das sagen wir uns natürlich nicht bewusst, aber wir formen das Bild ganz stark. Und also &#039;&#039;&#039;zur wirklichen Wahrnehmung durchzudringen, ist gar nicht so leicht&#039;&#039;&#039;. Daher, kein Wunder, dass in der &#039;&#039;&#039;Philosophie&#039;&#039;&#039; auch, so groß &#039;&#039;&#039;im 19. Jahrhundert&#039;&#039;&#039;, die Rede war davon, ja &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; ja überhaupt nur &#039;&#039;&#039;wissen von unseren Vorstellungen von den Dingen&#039;&#039;&#039;. Sie haben völlig recht, &#039;&#039;&#039;zu 99 Prozent ist genau das der Fall&#039;&#039;&#039;. Nur, &#039;&#039;&#039;es liegt an uns,&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über diese Vorstellungen hinauszukommen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;zur sinnlichen Wirklichkeit&#039;&#039;&#039;. Da rede ich noch gar nicht von irgendwas Übersinnlichem. Sondern nur &#039;&#039;&#039;die Sinneswelt&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;ungetrübt zu sehen&#039;&#039;&#039;. Ungetrübt &#039;&#039;&#039;von unseren Vor-urteilen&#039;&#039;&#039;, die wir mitbringen. Im Grunde haben wir immer Vorurteile. Das, ja, hat sich bewährt für das äußere Leben, offensichtlich irgendwo, wo wir &#039;&#039;&#039;in einer gewohnten, vertrauten Umgebung&#039;&#039;&#039; arbeiten, ist eben dann gar &#039;&#039;&#039;nicht notwendig, das Bewusstsein sehr zu belasten&#039;&#039;&#039; damit, genauer hinzuschauen. Man sieht was - aha - ist schon eingeordnet, &#039;&#039;&#039;klassifiziert, passt&#039;&#039;&#039;. Und brauche ich gar nicht wirklich intensiv hinschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;was wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;damit&#039;&#039;&#039; eben überhaupt natürlich &#039;&#039;&#039;nicht mitkriegen&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;da das Seelische, das Geistige aus der Welt zu uns spricht&#039;&#039;&#039;. Das kriegen wir gar nicht mit. Das ist halt für das praktische äußere Tun zunächst einmal verschleiert - und wir ziehen aber wirklich selber den Schleier darüber und &#039;&#039;&#039;die Widersacher helfen uns&#039;&#039;&#039; halt dabei, den Schleier darüber zu ziehen und &#039;&#039;&#039;uns&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einzuspinnen&#039;&#039;&#039; in unsere Vorurteile, &#039;&#039;&#039;in unsere eigene Vorstellungswelt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; auch ein Aspekt dessen, dass gerade das mit eine &#039;&#039;&#039;Basis&#039;&#039;&#039; war, &#039;&#039;&#039;dass wir unser Ego entwickeln konnten&#039;&#039;&#039;. Also sozusagen unsere kleine Innenwelt. Wo wir aber auch nicht unser wirkliches Ich drinnen haben, sondern im Grunde auch nur eine mehr oder weniger, meistens mehr, &#039;&#039;&#039;verzerrte Vorstellung von dem, wer wir wirklich sind&#039;&#039;&#039;. Also die kann überzogen ins Positive sein oder überzogen ins Negative, aber sehr &#039;&#039;&#039;selten entspricht sie der Realität&#039;&#039;&#039;. Ich meine, es gibt die Menschen, die sich für alles viel zu klein halten, so ich kann eh nichts, ich bin so klein - und &#039;&#039;&#039;sich ganz klein machen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl sie in Wahrheit viel größer sind&#039;&#039;&#039; von ihrer Kapazität her. Und andere: &#039;&#039;&#039;Ich bin der Größte&#039;&#039;&#039;, der Beste, der Schönste und sonst was. &#039;&#039;&#039;Und da ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; grad, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es sehr klein ist, &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;noch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;so klein&#039;&#039;&#039; ist, noch sehr träge ist. Also, da gibt es alle möglichen Verzerrungen, und das Richtige liegt irgendwo genau in der Mitte dazwischen - und den Punkt müssen wir aktiv suchen, im Grunde. &#039;&#039;&#039;Es ist im Grunde nicht schwer, das Ich zu finden&#039;&#039;&#039;, weil, wir finden es in allem, was uns entgegenkommt. Dort könnten wir es finden, &#039;&#039;&#039;aber in der Praxis ist es doch wahnsinnig schwer, weil wir es gar nicht erkennen, obwohl wir eigentlich ununterbrochen die Begegnungen haben&#039;&#039;&#039;, wo uns unser Ich aus der Welt zukommt. Aber das wenigste davon kriegen wir mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn zuviel Bewusstsein da ist: Seelischer und körperlicher Schmerz bis hin zur Notwehrreaktion Ohnmacht ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das mitzubekommen&#039;&#039;&#039;, immer mehr wach zu werden dafür: Ich sage einmal, das &#039;&#039;&#039;ist die große Aufgabe&#039;&#039;&#039; jetzt vor allem &#039;&#039;&#039;unseres Bewusstseinsseelenzeitalters&#039;&#039;&#039;. Es geht jetzt eigentlich erst so richtig an damit, dass wir uns damit beschäftigen, &#039;&#039;&#039;unser Bewusstsein wirklich selbst aus eigener Kraft weiterzubilden&#039;&#039;&#039;. Wir haben, sage ich mal, ein bisschen einen Ansatz mitbekommen, das zieht sich natürlich jetzt schon längere Zeit, aber das ist noch im Verhältnis zu dem, was es werden wird, noch ziemlich an der Nulllinie entlang. Also, &#039;&#039;&#039;der große Aufstieg steht uns noch bevor&#039;&#039;&#039;. Also, wir werden noch schauen, was alles im Bewusstsein Platz hat. Und wie soll ich sagen, das ist ein schwieriges Training in Wahrheit, weil, was passiert denn, &#039;&#039;&#039;wenn zu viel Bewusstsein da ist&#039;&#039;&#039;, nämlich mehr Bewusstsein, als wir ertragen können: Dann &#039;&#039;&#039;empfinden wir es&#039;&#039;&#039; als Schmerz, &#039;&#039;&#039;als seelischen Schmerz oder auch als körperlichen Schmerz&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn das zu stark wird, werden wir&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;ohnmächtig&#039;&#039;&#039;, dann ist das Bewusstsein ganz weg. Also das ist sozusagen &#039;&#039;&#039;unsere Notwehrreaktion&#039;&#039;&#039; drauf. Darum, zum Beispiel, &#039;&#039;&#039;wenn wir ein Bewusstsein dafür hätten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was in unserem Organismus wirklich sich abspielt&#039;&#039;&#039; tagtäglich, sprich in unserem Blutkreislauf, in der Atmung, in der Verdauung, in der Bewegung der Muskeln und so weiter… &#039;&#039;&#039;Wir kriegen ja das meiste davon nicht mit - selbst wenn wir ein tolles Körperbewusstsein haben&#039;&#039;&#039;, wie man sagt. Also, ja, es gibt manche Menschen, die ein bisschen mehr Bewusstsein davon haben, aber das ist auch ein Hauch von dem, was wirklich sich abspielt. Und daher sind wir &#039;&#039;&#039;dort, wo wir unseren Willen entfalten,&#039;&#039;&#039; im Grunde praktisch &#039;&#039;&#039;völlig unbewusst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem: Eine geistig kranke Vorstellung des Abendlandes, die wir aus eigener Kraft wieder überbrücken müssen ===&lt;br /&gt;
Wir verwechseln immer, &#039;&#039;&#039;ich will das&#039;&#039;&#039;, ich will das, ich will das. &#039;&#039;&#039;Das ist die Vorstellung des Willens&#039;&#039;&#039;. Ich stelle mir vor, ich will dieses Glas haben. Aber was alles passiert, dass das überhaupt möglich ist, &#039;&#039;&#039;dass ich das Glas ergreifen kann, ohne es zu verschütten&#039;&#039;&#039;, ohne es zu zerbrechen. Wo im Übrigen also die &#039;&#039;&#039;Roboter&#039;&#039;&#039;, die es heute schon gibt, größte Schwierigkeiten haben damit, weil sie &#039;&#039;&#039;nicht die Sensibilität&#039;&#039;&#039;, nicht die Wahrnehmung, nicht die Zartheit haben. Nur, &#039;&#039;&#039;wir haben sie, aber bewusst kriegen wir nichts&#039;&#039;&#039;, also das wenigste &#039;&#039;&#039;davon mit&#039;&#039;&#039;. Da spielt sich das meiste noch unbewusst ab. Und das heißt, wir brechen jetzt aber langsam, allmählich, &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinszeitalter in eine ganz neue Dimension&#039;&#039;&#039; auf und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;mit dem Sinnlichen&#039;&#039;&#039;, das wir immer differenzierter wahrnehmen, eben &#039;&#039;&#039;auch das Geistige&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;für uns wahrnehmbar&#039;&#039;&#039; werden. Weil, &#039;&#039;&#039;es gibt im Grunde diese Trennung nicht&#039;&#039;&#039;. Das ist eine von uns eingeführte &#039;&#039;&#039;Konvention&#039;&#039;&#039;, dass wir sagen, &#039;&#039;&#039;das ist die Sinneswelt und dort ist die geistige Welt&#039;&#039;&#039;. Und man denkt, da ist jetzt irgendeine Mauer dazwischen oder was. Es ist eigentlich ein &#039;&#039;&#039;stufenweiser Übergang&#039;&#039;&#039;, und die sinnliche Welt - was wir als &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; heute erleben - ist halt ein unterer Bereich davon, der noch dazu eben &#039;&#039;&#039;von den namentlich ahrimanischen Mächten verdunkelt&#039;&#039;&#039; ist. Und der daher sehr schattenhaft ist und verzerrt ist und verändert ist, aber &#039;&#039;&#039;im Prinzip gibt es eine Welt&#039;&#039;&#039;. Und wir müssen… das ist eine der wichtigsten Dinge, denke ich, heute, weil das wirklich die &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; völlig &#039;&#039;&#039;kranke Vorstellung des Abendlandes&#039;&#039;&#039; ist: Der &#039;&#039;&#039;Dualismus zwischen Sinnlich-Stofflichem und Geistig-Übersinnlichem&#039;&#039;&#039; oder sonst was. Wir erleben die Welt so, aber wir müssen uns bewusst sein, dass in der Realität diese Trennung nicht besteht, &#039;&#039;&#039;diese Trennung führen wir herbei&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;um sie aus eigener Kraft wieder zu überbrücken&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;daran spüren wir die Kraft unseres Ichs&#039;&#039;&#039;, in Wahrheit. Aber diese &#039;&#039;&#039;Kluft&#039;&#039;&#039;, die da drinnen ist, ist nur dazu da, &#039;&#039;&#039;damit wir unser Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039; können. Sie hat in der Wirklichkeit sonst keine Basis, überhaupt nicht, in der Wirklichkeit gibt es diese Trennung nicht. Also, es gibt keinen Gegensatz von materiell und geistig letztlich. &#039;&#039;&#039;Es gibt kein Materielles, ohne dass ein Geistiges bis ins Tiefste drinnen ist&#039;&#039;&#039;. Ohne dem würde es nicht funktionieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Materie: Heute bereits ein Un-Begriff in der modernen Physik ===&lt;br /&gt;
Im Grunde, die Naturwissenschaft weiß das, daher ist heute der &#039;&#039;&#039;Begriff der Materie in Wahrheit für die Physik ein Un-Begriff&#039;&#039;&#039;. Weil sie als solche gar nicht zu fassen ist. Ich kann jetzt kommen, ja bis zu den Molekülen, bis zu den Atomen, von mir aus, da kann ich mir noch irgendwas vorstellen. Aber je kleiner ich hineingehe - letztlich in &#039;&#039;&#039;so ein Elektron&#039;&#039;&#039; oder irgendwas, &#039;&#039;&#039;was im Atom herumsaust&#039;&#039;&#039; - da wird es schwierig. &#039;&#039;&#039;Eigentlich gibt es in der ganzen Welt nur ein Elektron, nämlich die Idee des Elektrons&#039;&#039;&#039;, die an allen Ecken und Enden der Welt irgendwelche messbaren Sachen hervorbringt. Aber es &#039;&#039;&#039;ist ein Elektron vom anderen&#039;&#039;&#039; - jetzt spreche ich in der Mehrzahl - &#039;&#039;&#039;nicht zu unterscheiden&#039;&#039;&#039;. Was aber nach den Gesetzen der Logik eigentlich heißt, wenn alles bis aufs letzte Haar gleich ist - der &#039;&#039;&#039;Leibniz&#039;&#039;&#039; hat das so schön gesagt - &#039;&#039;&#039;dann ist es identisch&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dann gibt es nur eines&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;in der äußeren Welt sind zwei Dinge niemals vollkommen gleich&#039;&#039;&#039;. Man sagt, wie ein Ei dem anderen gleicht es. Aber wenn man genau schaut, ist jedes Ei trotzdem ein bissel verschieden. Und je weiter ich hinunterkomme, gibt es das nicht mehr. &#039;&#039;&#039;Es gibt eine Idee und das ist eigentlich ein Geistiges, das da drinnen steckt, auf dem Grunde der Materie&#039;&#039;&#039;. Das ist jetzt gar nicht anthroposophische Weisheit, sondern &#039;&#039;&#039;das ist naturwissenschaftliche&#039;&#039;&#039; Weisheit oder &#039;&#039;&#039;Erkenntnis&#039;&#039;&#039;, die kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das Sinnliche&#039;&#039;&#039;, so wie wir es erleben, ist eben eine Erscheinung, &#039;&#039;&#039;ist nur eine Erscheinung&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen heute jetzt in der Kulturepoche drinnen, wo das &#039;&#039;&#039;langsam ins Bewusstsein kommen&#039;&#039;&#039; sollte, könnte, kann, wird. Wird auch passieren, wird auch passieren. Aber das heißt, das &#039;&#039;&#039;stellt so viele Gewohnheiten aus vergangenen Zeiten infrage&#039;&#039;&#039; und das ist immer das Privileg eines neuen Zeitalters - und wir stehen in einem neuen Zeitalter - alles, was früher war, über den Haufen zu werfen. Und &#039;&#039;&#039;das gilt im höchsten Maße für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Und wir stehen immer noch im ersten Drittel des Bewusstseinsseelenzeitalters. Das heißt, es ist immer noch in gewisser Weise die Zeit, &#039;&#039;&#039;wo das Alte nachwirkt, bereit gemacht wird, um auf die neue Stufe zu kommen&#039;&#039;&#039;. Aber es bricht auch immer schon mehr auf das, was wirklich nach vorne weist. Also was wirklich den Kern unseres Zeitalters ausmacht. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;da wird man die Welt ganz anders erleben&#039;&#039;&#039;, die Welt ganz anders erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Zuge der Entwicklung unserer Kulturepochen wird der Mensch immer &amp;quot;jünger&amp;quot;: In wenigen Jahrtausenden wird der Mensch die Geschlechtsreife nicht mehr erreichen ===&lt;br /&gt;
Und der Punkt ist nur, &#039;&#039;&#039;das passiert&#039;&#039;&#039; also heute auch alles &#039;&#039;&#039;nicht mehr einfach so von selbst&#039;&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;&#039;es hängt&#039;&#039;&#039; sehr viel heute davon ab, wie aktiv der Mensch selber wird, geistig aktiv er wird. &#039;&#039;&#039;Von selber entwickelt es sich bis zu einem gewissen Grad&#039;&#039;&#039;. Rudolf &#039;&#039;&#039;Steiner&#039;&#039;&#039; spricht auch von einem sogenannten &#039;&#039;&#039;jünger Werden der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Mit dem meint er folgendes: dass die Menschen &#039;&#039;&#039;nur bis zu einem gewissen Alter durch die&#039;&#039;&#039; natürliche, also das heißt, die &#039;&#039;&#039;leibliche Entwicklung etwas Neues dazu&#039;&#039;&#039; bekommen und dass das aber ab einem gewissen Alter abreißt. &#039;&#039;&#039;Zur Zeit von Rudolf Steiner war das so das 27. Lebensjahr in etwa&#039;&#039;&#039;. Es ist heute schon wieder etwas zurückgegangen, also wir stehen heut sicher so beim 25. in etwa. Und was darüber kommt… &#039;&#039;&#039;auf dem Niveau kann man stehen bleiben&#039;&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;bis zu neunzig oder hundert Jahren&#039;&#039;&#039; bleibt man dann eigentlich, geistig gesehen, 25-jährig - und entwickelt sich von selbst nicht weiter. Also das heißt,arein durch die natürliche Entwicklung passiert nichts mehr. Wenn man zurückgeht in die &#039;&#039;&#039;urindische Zeit&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;haben sich die Menschen noch fast bis ins sechzigste Lebensjahr hinein durch die natürliche Entwicklung einfach weiterentwickelt&#039;&#039;&#039;. Also durch das, was mit dem Körper passiert ist, mit den Veränderungen, durch die Weisheit des Körpers sind sie gereift. Der Mensch heute reift alleine durch das nicht mehr. Das hört im 25., 26. Lebensjahr auf. Und &#039;&#039;&#039;darum haben wir&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;viele Greise, die eigentlich 25 sind heute&#039;&#039;&#039;, oder 26. Nicht das körperlich, vielleicht sind sie gebrechlich, aber &#039;&#039;&#039;von den geistigen Fähigkeiten&#039;&#039;&#039;, von den wirklich schöpferisch-geistigen Fähigkeiten, &#039;&#039;&#039;vom Bewusstseinsgrad&#039;&#039;&#039; sind sie auf dem Niveau stehen geblieben, auf dem sie waren. Und das wird von Jahr zu Jahr schlimmer werden. &#039;&#039;&#039;Es wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, von Jahrhundert zu Jahrhundert schlimmer werden&#039;&#039;&#039;. Es wird letztlich so weit kommen, dass &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; sich die Menschen gerade noch bis knapp an die Pubertät hin entwickeln, das heißt bis zur Geschlechtsreife. Das heißt, es &#039;&#039;&#039;wird&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;tatsächlich&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;die Geschlechtsreife nicht mehr stattfinden. Und das ist der Zeitpunkt, wo die Menschheit beginnt auszusterben auf Erden&#039;&#039;&#039;. Und wir haben ja öfter schon davon gesprochen, dass &#039;&#039;&#039;die Zeit der Menschen auf Erden&#039;&#039;&#039; begrenzt ist; sehr &#039;&#039;&#039;streng begrenzt&#039;&#039;&#039; eigentlich ist und dass eben etwa in dieser Zeit - 5., 6., 7. Jahrtausend - &#039;&#039;&#039;die meisten Menschen sich nicht mehr inkarnieren&#039;&#039;&#039; werden auf Erden. &#039;&#039;&#039;Und sich auch nicht mehr inkarnieren müssen&#039;&#039;&#039;, wenn sie geistig so intensiv an sich gearbeitet haben, dass sie &#039;&#039;&#039;für ihre weitere Entwicklung&#039;&#039;&#039; der physischen Verkörperung nicht mehr bedürfen. Und das heißt, wir haben aber ein bisschen einen &#039;&#039;&#039;Zugzwang&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, da dran etwas zu tun. Also &#039;&#039;&#039;wach zu werden in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, Bewusstsein zu entwickeln und Wege zu finden, Wege zu suchen. Wege zu finden, wie man dieses Ich-Bewusstsein und dieses willentlich ganz bewusst, wach bewusst aus dem Ich heraus tätig zu sein, wie man das fördern kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Fortführung des 124. Vortrages: Mit dem Vaterunser okkulte Kräfte entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und damit möchte ich jetzt anknüpfen an das Thema, das wir &#039;&#039;&#039;das letzte Mal&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;uns mit dem Gebet, mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu beschäftigen&#039;&#039;&#039;. Es hat nämlich in Wahrheit sehr viel damit zu tun. Und das wollen wir uns heute anschauen, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser in seinem ganzen Aufbau mit dem Menschenwesen zu tun hat, mit seinen Wesensgliedern&#039;&#039;&#039; auch zu tun hat. Und wie es in Wahrheit, wenn man es sehr bewusst betet, sich bewusst damit beschäftigt, eben auch die &#039;&#039;&#039;geistige Kraft rege macht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;nicht nur zu verstehen das Menschenwesen, sondern wirklich auch daran zu arbeiten&#039;&#039;&#039;. Eben wach zu werden dafür, weil die Voraussetzung ist, wach werden dafür. Und das wirklich ganz konkret spüren zu lernen. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, man kann durch das Vaterunser&#039;&#039;&#039; ja sogar &#039;&#039;&#039;okkulte Kräfte entwickeln&#039;&#039;&#039;. Okkulte Kräfte! Na, das klingt jetzt schon wieder so mystisch irgendwo. Es &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; nichts anderes, als eben &#039;&#039;&#039;geistige Kräfte&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;entwickeln&#039;&#039;&#039;, die das enthüllen, was uns vorher verborgen war. &#039;&#039;&#039;Okkult heißt ja nichts anderes als verborgen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleiner Einschub: Was ist unter dem geheimnisvollen Begriff &amp;quot;okkult&amp;quot; zu verstehen? ===&lt;br /&gt;
Die Ärzte sprechen manchmal von einem &#039;&#039;&#039;okkulten Schmerz&#039;&#039;&#039; oder was, wenn sie die Ursache nicht finden. Es tut weh und der Schmerz wandert womöglich irgendwo herum. Einmal tut es mir im Knie weh, dann tut es mir da oben am Kopf weh und dann am Ellbogen. Und es ist aber organisch überhaupt nichts zu finden. Aber eindeutig, &#039;&#039;&#039;der Schmerz ist da, das tut höllisch weh, es ist verborgen einfach.&#039;&#039;&#039; Also, okkult heißt nichts anders, als verborgen. Diese Worte sind heute so belastet - mit einem bisschen mystischen Schauer, der dahinter ist: Geheimzirkel, der wo abgeschlossen, verborgen irgendwas macht. Nein, im Grunde geht es darum, dass wir alle das, was uns jetzt noch verborgen ist, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt enthüllen; was uns verborgen ist, an unserem eigenen Wesen&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;da sind wahrscheinlich 99,99 Prozent&#039;&#039;&#039; unseres eigenen Wesens &#039;&#039;&#039;uns verborgen - und erst recht von der Welt draußen&#039;&#039;&#039;. Und da einfach mehr mitzukriegen davon, um das geht es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das christliche Gebet zielt auf die Bewusstseinsseele: Ich muss mich frei von allen egoistischen Bestrebungen machen und einen göttlichen Willen in mir entwickeln ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; - und das Vaterunser ist das christliche Gebet schlechthin - &#039;&#039;&#039;rechnet ganz auf die Bewusstseinsseele&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;auf das wache Ich&#039;&#039;&#039;. Das hat einiges zur Folge, auch im Umgang, wie man damit umgehen sollte, mit dem Vaterunser. Das Erste ist einmal klar, das haben wir schon das letzte Mal besprochen: &#039;&#039;&#039;Ich muss das Gebet&#039;&#039;&#039;, die Bitte an die geistige Welt, &#039;&#039;&#039;freimachen von allen egoistischen Bestrebungen&#039;&#039;&#039;. Also nicht: „Bitte lieber Gott, mach, dass beim Nachbarn der Blitz einschlägt, aber nicht bei mir!“ Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;ich muss&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;einen geistigen, einen göttlichen Willen in mir entwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, die Frage kann eigentlich immer drumstehen, &#039;&#039;&#039;ich bitte&#039;&#039;&#039;darum, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; mir die Kraft gegeben sei oder &#039;&#039;&#039;mir die Möglichkeit gegeben sei, meine geistige Kraft einzusetzen&#039;&#039;&#039; im Dienste der ganzen Welt, &#039;&#039;&#039;im Dienste des Göttlichen&#039;&#039;&#039;; das heißt, &#039;&#039;&#039;die Welt weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das ist das, was das Ich macht, weil, das ist die einzige Chance, dass es sich selbst entwickeln kann. &#039;&#039;&#039;Das Ich reift an dem, was es zu verschenken hat an die Welt&#039;&#039;&#039;. Mit jedem sich verschenken, wird es größer, reicher und bewusster. Das ist der Schritt. Also das Ich, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich, kann niemals sagen, ich will mal jetzt was, aber nur für mich&#039;&#039;&#039; entwickeln, das gehört nur mir. &#039;&#039;&#039;Das kann das Ego&#039;&#039;&#039;und mit dem soll es halt glücklich werden, wird es aber meistens eh nicht. Weil, das fängt an, wenn man es zu lang umklammert, zu stinken und zu schimmeln in Wahrheit und verdirbt einen selber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;in Wahrheit kann ich geistig nur wachsen, indem ich mich verschenke&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;das Grundprinzip der Liebe&#039;&#039;&#039; auch, auf der anderen Seite. Das heißt, sich selbst verschenken an die Welt. Das heißt, im Kleinen, das zu tun, was &#039;&#039;&#039;die Gottheit im Großen&#039;&#039;&#039; gemacht hat. &#039;&#039;&#039;Sie verschenkt sich an die Welt - und dadurch ist überhaupt die Welt erst zustande gekommen&#039;&#039;&#039;. Aus ihrer Schöpferkraft, die sie gibt, ist die ganze Welt entstanden. Sind die ganzen geistigen Wesen entstanden, die dazu notwendig sind. Das geht also in einen sehr stufenweisen Prozess. Und ihr wisst, wir haben davon gesprochen, dass jetzt der &#039;&#039;&#039;Unterschied von uns Menschen zu den geistigen Hierarchien, die über uns stehen&#039;&#039;&#039;, der ist, dass wir &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sozusagen den &#039;&#039;&#039;Zugang zu dieser göttlichen Quelle&#039;&#039;&#039;, zu dieser Kraftquelle, &#039;&#039;&#039;in unserem Ich&#039;&#039;&#039; unmittelbar drinnen haben. Während die ganzen Hierarchien über uns angewiesen sind auf das, was sozusagen vom Umkreis her auf sie herunterfließt. Und bei uns, &#039;&#039;&#039;mit dem Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, hat sich das Ganze umgedreht. Das heißt, aus dem Mittelpunkt, aus dem Zentrum, aus dem Brennpunkt, wo die ganze Welt-Geistigkeit, das Welten-Ich in uns unseren individuellen Brennpunkt bildet - und damit unser individuelles Ich -, &#039;&#039;&#039;dass da aus dieser Quelle alles herauskommt&#039;&#039;&#039;. Und dass damit verbunden ist also &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Kraft des Christus&#039;&#039;&#039;. Ja, aber eigentlich &#039;&#039;&#039;die Kraft letztlich der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039;. Das werden wir uns noch genauer anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Fünfte Evangelium: Während eines todesähnlichen Zustands erlebt der Jesus von Nazareth in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser ===&lt;br /&gt;
Und das &#039;&#039;&#039;Vaterunser als Gebet weist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;auf die ganzen Stufen hin, die da zu absolvieren sind&#039;&#039;&#039;, und auch auf das hin, wo die Probleme liegen können. Dass mit der Menschwerdung viele Probleme verbunden sind, das haben wir ja schon das letzte Mal auch besprochen, als davon die Rede war, wie es &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner schildert im Fünften Evangelium&#039;&#039;&#039;: wie der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, in den noch nicht der Christus eingezogen war, wie er in seinem etwa 24. Lebensjahr &#039;&#039;&#039;an&#039;&#039;&#039; eine Eingeweihtenstätte, an eine &#039;&#039;&#039;Tempelstätte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;kommt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;schon ganz verfallen ist&#039;&#039;&#039;, wo sich &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; versammelt haben, die heruntergekommen sind, sowohl leiblich wie auch seelisch geistig heruntergekommen sind, &#039;&#039;&#039;die schwer unter den Dämonen zu leiden haben&#039;&#039;&#039;, von denen sie besessen sind, von den &#039;&#039;&#039;Dämonen, die sich an dieser einstmals heiligen Stätte versammelt haben&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dann dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; angesichts dieser ganzen Situation &#039;&#039;&#039;sprechen will zu den Menschen&#039;&#039;&#039;; dort betritt er die heiligste Stelle dieses Heiligtums und &#039;&#039;&#039;bricht wie tot zusammen&#039;&#039;&#039;. Worauf die Menschen in Panik fliehen, weil das so ein erschütternder Moment für diese Menschen dort war, weil, sie haben gedacht, jetzt kommt der neue Priester, der sie aus ihren Leiden herausführen wird - und er stürzt jetzt wie tot zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;in diesem Moment des wie tot Zusammenstürzens erlebt er&#039;&#039;&#039; jetzt etwas geistig. Er erlebt eine Stimme, also er hat ein inspiratives Erlebnis sozusagen, er hört &#039;&#039;&#039;die geistige Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und sie spricht das, was Rudolf Steiner genannt hat, &#039;&#039;&#039;das umgekehrte Vaterunser oder auch das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und darin drückt sich eigentlich aus, wie die göttlich-geistige Kraft herabgestiegen ist - oder auf dem Wege ist herabzusteigen - auf die Erde und wie dabei aber immer mehr diese Kraft korrumpiert wird im Grunde. Also &#039;&#039;&#039;der Weg&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird gezeichnet, wie eine hohe geistige Kraft&#039;&#039;&#039; langsam, stufenweise, während der ganzen Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;heruntersteigt, sich manifestiert in den Menschen, in den Menschengemeinschaften, dabei aber immer mehr verdorben wird&#039;&#039;&#039;, in gewisser Weise. Und ich lese euch das noch einmal vor. &#039;&#039;&#039;Dieses makrokosmische Vaterunser ist natürlich in der Bibel nirgendwo erwähnt&#039;&#039;&#039;. Es steht eben in dem sogenannten Fünften Evangelium, das im Grunde ungeschrieben ist, aber das &#039;&#039;&#039;von Rudolf Steiner mündlich vorgetragen&#039;&#039;&#039; wurde oder mündlich berichtet wurde davon. Und da geht es eben um die Zeit des &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth zwischen seinem 12. Lebensjahr bis zum 30.  Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, aber insbesondere beginnend mit dem 18. Lebensjahr. Also was Rudolf Steiner schildert, ist eigentlich zwischen 12. und 18. Lebensjahr auch nichts Konkreteres, es ist ganz marginal. Aber dann mit dem &#039;&#039;&#039;18. Lebensjahr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039;dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; jetzt wirklich &#039;&#039;&#039;als Handwerker durch das Heilige Land&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zieht&#039;&#039;&#039; und dabei eben auch zugleich die Menschen kennenlernt und alle möglichen Erlebnisse hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische oder umgekehrte Vaterunser im Wortlaut, den Rudolf Steiner uns übermittelt hat ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;etwa mit dem 24. Lebensjahr hat er&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;das&#039;&#039;&#039; jetzt gerade &#039;&#039;&#039;beschriebene Erlebnis in dieser alten Einweihungsstätte&#039;&#039;&#039;, in diesem alten Heiligtum, das aber verfallen ist. Und da vernimmt er jetzt, während er &#039;&#039;&#039;in diesem&#039;&#039;&#039;, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;scheintoten Zustand&#039;&#039;&#039;, das ist ja im Grunde gerade &#039;&#039;&#039;ein Einweihungsschritt&#039;&#039;&#039;, der passiert. Also, es ist jetzt zwar kein dreieinhalbtägiger Todesschlaf oder so, aber es ist jedenfalls ein, sagen wir mal, ein ausgedehnter Moment, wo er wirklich in einen todesähnlichen Zustand hineinversetzt wird. Und in diesem Moment erlebt er &#039;&#039;&#039;das makrokosmische Vaterunser als Inspiration&#039;&#039;&#039;. Und das lautet also so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil I: &amp;quot;Es walten die Übel&amp;quot; - Die soratischen Mächte greifen unser Ich an ===&lt;br /&gt;
Mehrzahl, ihr Väter in den Himmeln. Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;es walten die Übel&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Übel ist ein Wort, das hier Rudolf Steiner gebraucht, das dann auch in der Originalversion der Bibel in den alten Übersetzungen vorkommt, aber meistens übersetzt wird mit dem Bösen. Also, &#039;&#039;&#039;die Übel und das Böse: da ist das Gleiche gemeint&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und was ist damit gemeint?&#039;&#039;&#039; Wenn man es ganz, ganz stark nimmt und nimmt unter der Perspektive, dass wir uns ja beschäftigen mit der Apokalypse des Johannes, beschäftigen mit den &#039;&#039;&#039;Widersacher-Kräften, die im tiefsten Abgrund lauern, also letztlich die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, die den Menschen bis zur schwarzen Magie bringen, anregen mit der Hilfe der &#039;&#039;&#039;Asuras&#039;&#039;&#039; und der &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039; - und so weiter. Aber &#039;&#039;&#039;die eigentliche treibende Kraft sind die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dann steckt das genau hinter diesem wirklichen Bösen, hinter diesen Übeln, die eine Verfehlung der Ichheit sind, wo das Ich sich auf einen falschen Weg begibt. Also &#039;&#039;&#039;alles, was mit den Übeln zusammenhängt, hängt damit zusammen, dass das Ich auf einen falschen Weg kommt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil II: &amp;quot;Zeugen sich lösender Ichheit&amp;quot; - Die Gottheit wird immer mehr tätig über die individuellen Ich-Funken ===&lt;br /&gt;
Drum steht auch &#039;&#039;&#039;„Zeugen sich lösender Ichheit“&#039;&#039;&#039;. Ja, es löst sich diese Ich-Kraft aus dem Weltenschoße heraus. Wenn wir denken an die &#039;&#039;&#039;Schöpfungsgeschichte&#039;&#039;&#039;, ist unsere &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zunächst&#039;&#039;&#039; einmal &#039;&#039;&#039;eine Opfergabe der Elohim&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die ihr Ich hinopfern&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als einen gemeinsamen großen Funken&#039;&#039;&#039;. Als Menschheits-Ich wird dieser Funke einmal zunächst gegeben. Und &#039;&#039;&#039;dieser Funke ist ein riesiges Kraftpotenzial&#039;&#039;&#039;. Aber entwickeln kann es sich nur dadurch, dass jetzt die Menschen… Das heißt, &#039;&#039;&#039;dieser eine Funke beginnt sich immer mehr aufzuteilen&#039;&#039;&#039; in einzelne kleinere Funken. Und was jeder einzelne dieser Funken an Kraft entfaltet, um zunächst einmal sein Seelisches umzuarbeiten, das bringt diesen Funken immer mehr zum Wachsen, zum Leuchten, zum Kräftigen. Und &#039;&#039;&#039;dadurch entsteht&#039;&#039;&#039; also die immer stärkere &#039;&#039;&#039;individuelle Ich-Kraft, die aber immer zugleich Teil der göttlichen Ich-Kraft ist&#039;&#039;&#039;, aber ihr eben eine individuelle Nuance gibt. Und das ist für die Zukunft &#039;&#039;&#039;das ganz Wichtige, dass die Gottheit immer mehr durch die einzelnen individuellen Ich-Funken tätig wird&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;wo der Wille, der sich im Ich entfaltet, und der göttliche Wille&#039;&#039;&#039; im vollkommenen Einklang sind, eigentlich &#039;&#039;&#039;das Gleiche sind&#039;&#039;&#039;. Oder ein Aspekt des Gleichen sind. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;der Wille&#039;&#039;&#039; der einzelnen Menschen zusammengenommen, das heißt letztlich &#039;&#039;&#039;der ganzen Menschheit, ist zugleich der göttliche Wille&#039;&#039;&#039;. Da gibt es &#039;&#039;&#039;keine Trennung&#039;&#039;&#039; mehr. Wenn es gut läuft, &#039;&#039;&#039;wenn es richtig läuft&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil III: Für die Freiheit des Menschen riskiert die Gottheit, ihre gesamte Schöpfungsidee in die Sinnlosigkeit zu führen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht von den Übeln ergriffen werden&#039;&#039;&#039;, also von dem Bösen ergriffen werden, das jetzt eine ganz andere Intention hat, nämlich diese gewaltige geistige Kraft, das heißt eigentlich, die göttliche Kraft schlechthin in ein ganz anderes Reich hinüberzuziehen, über den Umweg des Menschen es hineinzuziehen, diese Kraft. Und &#039;&#039;&#039;damit würde&#039;&#039;&#039; im Grunde die ganze, nicht nur Menschheitsentwicklung, die ganze Erdentwicklung, &#039;&#039;&#039;die ganze Entwicklung über die sieben kosmischen Entwicklungsstufen&#039;&#039;&#039;, von denen wir immer wieder gesprochen haben, ins Absurde hineinführen, &#039;&#039;&#039;in die Sinnlosigkeit hineinführen&#039;&#039;&#039;. Und man muss aber sehen, &#039;&#039;&#039;um dem Menschen die Freiheit zu ermöglichen, riskiert die Gottheit, dass diese gesamte Schöpfungsidee&#039;&#039;&#039;, dieser Funke der Schöpfungsidee, scheitert. &#039;&#039;&#039;Komplett scheitert.&#039;&#039;&#039; Und dann ist eine Entwicklung, die über viele kosmische Entwicklungsstufen schon gelaufen ist - eben über den Alten Saturn, über die Alte Sonne, den Alten Mond und mehr als die Hälfte der Erdentwicklung - es könnte passieren, dass diese Entwicklung verloren ist. &#039;&#039;&#039;Ohne dieses Risiko einzugehen, ist die Freiheit des Menschen nicht möglich&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;was da geschildert wird, ist durchaus eine sehr reale Gefahr&#039;&#039;&#039;, die besteht. &#039;&#039;&#039;Und die einzigen, die etwas dagegen unternehmen können, sind wir&#039;&#039;&#039;. Wir können die ganze göttliche Hilfe dafür beanspruchen, aber wir müssen es wollen. &#039;&#039;&#039;Die ganze Gottheit&#039;&#039;&#039;, das heißt, die Vater-Gottheit, der Christus, der Heilige Geist, die ganzen himmlischen Hierarchien, die mit ihnen verbunden sind, können uns nicht helfen, wenn wir sagen: „Njet, wir wollen das nicht“. Aus welchen Gründen auch immer. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es verweigern, dann können sie nicht helfen&#039;&#039;&#039;. So weit geht das. Also es ist nicht nur so, dass man sagt, na gut, sie haben sich zurückgezogen und halten sich zurück, aber im Notfall könnten sie ja immer noch einschreiten; sondern &#039;&#039;&#039;sie haben es sich&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;unmöglich gemacht einzuschreiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir spielen eine wichtige Rolle in dieser ganzen Entwicklung drinnen. Und daher - das ist schon jetzt bei diesem umgekehrten, &#039;&#039;&#039;bei diesem makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; - das ist nämlich das Interessante: das ist &#039;&#039;&#039;das Allererste&#039;&#039;&#039;, das oben steht, das Allererste, das oben steht, dass diese Gefahr besteht, in Wahrheit mit den Übeln zu unterliegen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Es walten die Übel, Zeugen sich lösender Ichheit.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Sich lösend. &#039;&#039;&#039;Wir können&#039;&#039;&#039; uns eben auch völlig loslösen von dem göttlichen Impuls und &#039;&#039;&#039;diese ganze Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir mitbekommen haben, &#039;&#039;&#039;dem Reich der Widersacher schenken&#039;&#039;&#039;, übergeben, ja, vielleicht um dann von dort einen anderen Lohn zu erwarten, wie auch immer. Also, &#039;&#039;&#039;indem wir den Weg der schwarzen Magie&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;gehen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Also geistige Kräfte in den Dienst des absoluten Egoismus&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;stellen&#039;&#039;&#039; - und nicht ihn &#039;&#039;(sie)&#039;&#039; zu stellen im Sinne des Ganzen, des großen Ganzen. Das Ich ist immer… &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich ist das, was sich gibt an das Ganze, um das zu vergrößern&#039;&#039;&#039;. Wenn es vom Egoismus erfasst ist, heißt es eigentlich im schlimmsten Sinne, geistige Kräfte sammeln im Dienste des Ego. Und auf das warten &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten.&#039;&#039;&#039; Das sind &#039;&#039;&#039;die für sie interessanten Menschen&#039;&#039;&#039;, die da sehr viel hereinholen und die dann irgendwann &#039;&#039;&#039;sagen&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;mit dieser ganzen Fülle, die ich geraubt habe&#039;&#039;&#039;&amp;quot; - jetzt in dem Sinne aus der geistigen Welt, also an Schöpferkräften - &amp;quot;&#039;&#039;&#039;mit dem gehe ich als großes Wesen&#039;&#039;&#039;, als mächtige Individualität &#039;&#039;&#039;ein in das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Dort ist es dann allerdings &#039;&#039;&#039;mit der Freiheit vorbei, aber es ist eine große Machtposition&#039;&#039;&#039;trotzdem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Im Garten Eden in seiner Verdichtung bis ins Luftelement erlebt der Mensch Sündenfall und letzten Frontalangriff der Widersachermächte ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;das hängt&#039;&#039;&#039; auch sehr eng &#039;&#039;&#039;zusammen mit genau dem Punkt, wo für uns Menschen, auch wenn wir einen geistigen Entwicklungsweg gehen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die größte Gefahr droht&#039;&#039;&#039;. Das ist der Punkt. Und dieser Punkt wird erreicht, ich habe das das letzte Mal wieder einmal geschildert: &#039;&#039;&#039;oben im irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;. Dort ist der entscheidende Punkt, &#039;&#039;&#039;dort ist die allergrößte Gefahr&#039;&#039;&#039;. Dort hat die Gefahr begonnen, wenn man so will. &#039;&#039;&#039;Im Garten Eden hat die luziferische Versuchung einmal stattgefunden&#039;&#039;&#039;. Dadurch sind &#039;&#039;&#039;wir&#039;&#039;&#039; noch tiefer hinuntergeraten, &#039;&#039;&#039;sind dadurch in den Bereich der ahrimanischen Mächte, der asurischen Mächte, ja, und letztlich der soratischen Wesenheiten gekommen&#039;&#039;&#039;. Und denen werden wir allen &#039;&#039;&#039;im&#039;&#039;&#039; sogenannten &#039;&#039;&#039;irdischen Paradies&#039;&#039;&#039;, das aber eben nicht so eine äußere Verkörperung natürlich war wie jetzt… Also &#039;&#039;&#039;wo der Mensch&#039;&#039;&#039; ja gerade &#039;&#039;&#039;bis zum Luftelement verdichtet war&#039;&#039;&#039;, das heißt, einen sehr luftigen Leib hatte, wenn man so wollte, in Wahrheit eben &#039;&#039;&#039;diese ganze große Sphäre umspannt hat&#039;&#039;&#039;, den äußersten Bereich dessen, &#039;&#039;&#039;wo jetzt der Mond sich bewegt&#039;&#039;&#039;, sogar etwas darüber hinaus. Dort in etwa war die Sphäre des irdischen Paradieses. &#039;&#039;&#039;Das ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;in dem herrschten&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sehr lebendige Kräfte&#039;&#039;&#039;, pflanzenbildende Kräfte, aber auch eben halt nicht unsere heutigen Pflanzen, sondern Pflanzen, die eben &#039;&#039;&#039;in lebendigen Luftströmungen&#039;&#039;&#039; im Grunde sich darleben. Und &#039;&#039;&#039;der Mensch selber war so eine Luftströmung&#039;&#039;&#039;, aber eine andere als die Pflanzen. Und auch die Tiere waren da oben noch in so einer Dichtigkeit da. Nur sind dann zuerst &#039;&#039;&#039;infolge des Sündenfalles&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;herunter gesunken&#039;&#039;&#039;, es sind die &#039;&#039;&#039;Pflanzenwesen herunter gesunken&#039;&#039;&#039; und sind immer &#039;&#039;&#039;dichter geworden&#039;&#039;&#039;. Das heißt, sie &#039;&#039;&#039;haben das flüssige Element zunächst aufgenommen&#039;&#039;&#039;, sie &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039; dann das feste Element, &#039;&#039;&#039;das kristalline aufgenommen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu dem Zeitpunkt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo der Mensch dann eben auch herunter gekommen ist&#039;&#039;&#039;. Das ist aber das Letzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abstieg und Aufstieg: Der Mensch in seinen Verdichtungen - Leben im Wärmeelement, in den Luftströmungen, im Wässrigen und und endlich im Kristallinen, wo wir nichts Göttliches mehr wahrnehmen ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da beginnt&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;die Entwicklung&#039;&#039;&#039;, dass eben auch die &#039;&#039;&#039;Tiere&#039;&#039;&#039; zum Beispiel das &#039;&#039;&#039;Knochensystementwickeln&#039;&#039;&#039;, dass die eigentlich wuchernden &#039;&#039;&#039;Pflanzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;beginnen&#039;&#039;&#039; zu verhärten, &#039;&#039;&#039;Bäume zu werden&#039;&#039;&#039;, einen festen Stamm zu entwickeln und solche Sachen. Also das weist halt in die Vergangenheit zurück, in &#039;&#039;&#039;die Zeit, die Rudolf Steiner als die lemurische Zeit bezeichnet&#039;&#039;&#039;. Und das alles hat eben &#039;&#039;&#039;beigetragen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;zu dieser lösenden Ichheit&#039;&#039;&#039; aber. Das ist die andere Seite davon. Es ist eben auch die &#039;&#039;&#039;Voraussetzung&#039;&#039;&#039; dafür, dass wir da hinuntersteigen, hinunterfallen, &#039;&#039;&#039;um unser freies Ich zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Dort oben war es noch im Schoß der Gottheit in gewisser Weise, als &#039;&#039;&#039;Jahwe Elohim&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;dem Adam den lebendigen Odem einblies&#039;&#039;&#039;. Was nichts anderes heißt, als dass zu seinem Wesen jetzt auch das Luftelement dazuzählte. Man darf sich nicht vorstellen - es wird manchmal ja geschildert -, es wird in die Nase eingeblasen, aber so eine Nase haben wir noch gar nicht gehabt. Sondern &#039;&#039;&#039;es heißt&#039;&#039;&#039; schlicht und einfach &#039;&#039;&#039;nichts anders, als dass der Mensch jetzt zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, das er schon hatte - das war das Endergebnis der ersten Schöpfungsgeschichte - &#039;&#039;&#039;jetzt dazu bekommt auch das Luftelement&#039;&#039;&#039;. Und dann beginnt er herunterzusinken. Und &#039;&#039;&#039;dann kommt&#039;&#039;&#039; halt langsam auch, aber nicht mehr durch den göttlichen Einfluss, &#039;&#039;&#039;das Wasserelement dazu und schließlich auch das Erdelement&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das Kristalline&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber da brauchen wir lang dazu, bis wir das aufnehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wir steigen schon sehr früh dann mit - als der Sündenfall passiert ist - hinunter in das Wasserelement, sinken in das hinein. Das heißt, &#039;&#039;&#039;wir sind die Welle im Ozean&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so ausdrücken will. &#039;&#039;&#039;Oder die Wolke&#039;&#039;&#039;, die sich bildet draußen. In all dem leben wir drinnen. Und &#039;&#039;&#039;die Tiere gehen uns voran, um sich zu verdichten&#039;&#039;&#039;. Dann werden halt, weiß ich nicht, die &#039;&#039;&#039;Fische&#039;&#039;&#039; draus und die Amphibien und irgend so was. Die &#039;&#039;&#039;Amphibien&#039;&#039;&#039;, da beginnt aber schon das Kristalline hineinzukommen. Bei den Fischen beginnt es schon hineinzukommen, dass eine &#039;&#039;&#039;Wirbelsäule entsteht&#039;&#039;&#039; und so. Das sind die ersten Momente, und das ist alles aber &#039;&#039;&#039;eine Folge dessen, dass der Mensch beginnt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; immer &#039;&#039;&#039;mehr mit dieser Erde&#039;&#039;&#039; im engeren Sinne jetzt &#039;&#039;&#039;zu verbinden&#039;&#039;&#039;; mit der Erde, die schon sehr zähflüssig geworden ist, aber &#039;&#039;&#039;wo es noch nicht gab das kristalline Element&#039;&#039;&#039; - zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In dem Moment, wo das Mineralreich entsteht, ist das das Zeichen, dass der Mensch&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, wie &#039;&#039;&#039;an einem Punkt die Erde berührt&#039;&#039;&#039; hat - sagen wir es mal vorsichtig so - &amp;quot;betreten&amp;quot;, wäre schon falsch gesagt, weil solche Füße, wie wir es heute haben, hatte er ja noch nicht. Aber dann verbindet er sich mit dieser engeren dichteren Erdensphäre. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg aus dem irdischen Paradies herunter auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und auf diesem Wege passiert &#039;&#039;&#039;immer mehr, dass sich die Ichheit loslöst von dem Göttlichen&#039;&#039;&#039;, loslöst von dem Göttlichen, eigenständig wird. Obwohl darin &#039;&#039;&#039;die göttliche Kraft&#039;&#039;&#039; ist, aber sie &#039;&#039;&#039;steht unter dem Willen des individuellen Menschen&#039;&#039;&#039;. Allerdings &#039;&#039;&#039;des Willens, dessen er sich noch nicht bewusst ist&#039;&#039;&#039;. Wir sind es selbst heute noch nicht wirklich. Das ist die Schwierigkeit dabei. &#039;&#039;&#039;Wir haben also da immense Kraft zur Verfügung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und wir gehen noch ganz instinktiv damit um&#039;&#039;&#039;; damals vielfach noch bei den Menschen, die sich gut entwickelt haben so, dass sie wirklich, da sie ja mit ihrem Bewusstsein eigentlich noch ganz in der geistigen Welt waren, daraus ihre Impulse geschöpft haben und dadurch das Ich auf den richtigen Weg gebracht haben. Aber &#039;&#039;&#039;letztlich musste es so weit kommen, dass wir&#039;&#039;&#039; endlich einmal so &#039;&#039;&#039;wirklich da unten stehen und nichts mehr von oben wahrnehmen&#039;&#039;&#039; - nichts mehr, wo es dunkel wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo der Deckel drüber ist, wo es dunkel wird. &#039;&#039;&#039;Voraussetzung für die Freiheit&#039;&#039;&#039;. Jetzt ist nur mehr das kleine Ego da, in dem aber trotzdem der Funke des Ichs drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;die Kunst besteht jetzt darin&#039;&#039;&#039;, mit dem Funken was anzufangen und &#039;&#039;&#039;sich nicht von dem riesigen Ego in die Enge treiben zu lassen, in dem eben die Widersacherkräfte sich austoben&#039;&#039;&#039;. Ist aber alles zunächst einmal eine Notwendigkeit, wirkliche Notwendigkeit um den freien Menschen zu schaffen. Und &#039;&#039;&#039;wären nur die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Kräfte&#039;&#039;&#039; da, dann würde auch &#039;&#039;&#039;nicht die Gefahr&#039;&#039;&#039; bestehen, dass das alles schiefgeht. &#039;&#039;&#039;Aber dann würde auch nicht diese wirkliche Freiheit des Menschen entstehen&#039;&#039;&#039;, die letztlich doch entstehen sollte. Und da müssen wir in gewisser Weise sogar dankbar sein - oder zur Kenntnis nehmen -, dass eben die soratischen Wesenheiten da sind, die jetzt wirklich die Möglichkeit letztlich geschaffen haben, dass der Mensch mit seinem Ich in eine ganz andere Welt abbiegen könnte. In eine ganz andere Welt abbiegen könnte. Und die Entscheidung darüber, die letzte Entscheidung, eben &#039;&#039;&#039;der Punkt, bis wohin sie reichen, diese soratischen Wesenheiten, ist&#039;&#039;&#039; eben wirklich &#039;&#039;&#039;dieser Bereich des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;. Also gut, aus dem ist der Mensch jetzt abgestiegen, jetzt kann man sagen, okay, er entwickelt sich geistig auf Erden, er entwickelt sich weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Der erste Tod und unser nachfolgendes Wirken für die Erde aus ihrem Umkreis heraus ===&lt;br /&gt;
Er geht durch durch die irdischen Verkörperungen, dann kommen &#039;&#039;&#039;im 5., 6., 7. Jahrtausend&#039;&#039;&#039; die letzten Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;irgendwann die allerletzte Inkarnation, wo der Mensch dann seinen ersten Tod erleidet&#039;&#039;&#039;. Der erste Tod ist das endgültige Ablegen des physischen Leibes. Also &#039;&#039;&#039;der erste Tod&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nicht, wenn man das erste Mal gestorben ist auf Erden, sondern es ist gerade &#039;&#039;&#039;der letzte Tod auf Erden&#039;&#039;&#039;, wo wir das letzte Mal einen physischen Leib ablegen. Dann ist erst sozusagen dieses Sterben auf Erden endgültig geworden. Wir haben &#039;&#039;&#039;das Physische in der Form&#039;&#039;&#039;, in der materiell durchsetzten Form, wie wir es jetzt haben, &#039;&#039;&#039;endgültig abgelegt, um dann uns rein auf einer höheren Ebene weiterzuentwickeln&#039;&#039;&#039;. Das heißt, zunächst in einem Ätherleib und so weiter. Und damit ist aber wieder verbunden… also in dem Moment, wo wir den physischen Leib ablegen, und das heißt ablegen… der Prozess dauert ja dann auch noch insofern eine Weile, weil… Gut, jetzt &#039;&#039;&#039;legen&#039;&#039;&#039; wir also &#039;&#039;&#039;alles das ab, was mit dem mineralischen, festen Element verbunden ist&#039;&#039;&#039;, mit dem kristallinen Element. Also wir verkörpern uns nicht mehr in einem Leib, der etwas von diesem Festen in sich hat, aber der wohl noch etwas Flüssiges hat. Das heißt, wir leben wieder mal mit den Wasserströmungen, mit den Wolken, mit den Wolkendünsten, in denen werden wir uns sehr wohl zunächst noch mal verkörpern. Also das heißt es, wenn es heißt, im 5., 6., 7. Jahrtausend wird &#039;&#039;&#039;der Mensch&#039;&#039;&#039; sich nicht mehr inkarnieren auf Erden: Wenn man es genauer nimmt, heißt es, er &#039;&#039;&#039;inkarniert sich nicht mehr in einem solchen Leibesgefäß, wie wir es jetzt gewohnt sind, aber er lebt sehr wohl im Wässrigen der Erde&#039;&#039;&#039;, in den Dünsten, die über der Erde leben und schweben, &#039;&#039;&#039;in den Luftströmungen, im Wärmeelement, das die Atmosphäre durchzieht&#039;&#039;&#039;. In dem allen werden wir leben so, wie wir gelebt haben, bevor wir die feste Erde betreten haben. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; nur &#039;&#039;&#039;jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein und mit einer höheren Entwicklungsstufe&#039;&#039;&#039;. Aber wir gehen durch das durch und wir werden dann sehr, sehr viel arbeiten an der Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir werden eine &#039;&#039;&#039;große Aufgabe&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;die Erde bereit zu machen&#039;&#039;&#039; zu dem, dass alles das, was aus der Erdentwicklung kommt, uns dann dazu dienen kann, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; die neue Erde, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem gebaut werden kann&#039;&#039;&#039;. Das wird ja ganz davon abhängen von dem, was wir tun. Und da werden wir eine lange Zeit uns damit sozusagen als Menschheit beschäftigen, wie wir jetzt als nicht mehr in einem engen Leibesgefäß verkörperte Menschen - aber mit dem Bewusstsein, das wir dadurch entwickelt haben - wie wir dann &#039;&#039;&#039;ganz bewusst weiterarbeiten an der Gestaltung der Natur und vorbereiten das&#039;&#039;&#039;, was später kommt, eben dieses &#039;&#039;&#039;Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das kann alles scheitern&#039;&#039;&#039;, bis zu dem Moment hinauf, wo wir jetzt…  ja, das wässrige Element… &#039;&#039;&#039;dann ziehen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wir uns zurück&#039;&#039;&#039; nur mehr &#039;&#039;&#039;ins Luftelement und zuletzt gehen wir ins Wärmeelement über&#039;&#039;&#039;. Das ist dann sozusagen das dichteste. Und da eigentlich &#039;&#039;&#039;zwischen dem Übergang vom Luftelement zum Wärmeelement, da liegt der kritische Punkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg 6-6-6: Als Wärme-Luft-Mensch auf der Neuen Venus stehen die geistig weit entwickelten Menschen ihrer letzten großen Schlacht gegenüber ===&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, wo die luziferische Versuchung kam in der Vergangenheit: Also der Mensch hatte das Wärmeelement, hat das Luftelement dazu bekommen - und dieser &#039;&#039;&#039;Wärme-Luft-Mensch, das war der Adam, der&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;dem Sündenfall unterlegen ist&#039;&#039;&#039;. Und genau an dem… wenn wir den Rückweg wieder gehen, genau &#039;&#039;&#039;an dem Übergang&#039;&#039;&#039;, Luftelement zum Wärmeelement, &#039;&#039;&#039;bis dorthin können die soratischen Wesenheiten hingreifen&#039;&#039;&#039;, können die anderen Widersacher dazu anhalten und anstacheln, den Menschen herunterzureißen. Das heißt, wir denken, wir haben uns jetzt also geistig entwickelt, wir haben uns sogar so weit entwickelt, dass wir unsere letzte irdische Verkörperung durchgemacht haben, also dass wir durch den sogenannten ersten Tod durchgegangen sind - und jetzt denken wir, hurra, jetzt kann nichts mehr passieren! Wir leben im Wasserelement zunächst, &#039;&#039;&#039;wir leben im Luftelement, was kann da schon noch groß passieren?&#039;&#039;&#039; Wir sind &#039;&#039;&#039;im Übergang&#039;&#039;&#039;, rein &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Wärmeelement&#039;&#039;&#039; einzugehen, also das &#039;&#039;&#039;das Letzte&#039;&#039;&#039; noch ist, &#039;&#039;&#039;was vom Physischen, Sinnlichen da ist - und bis dorthin greifen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Dort können sie uns noch erreichen. Und sie legen eigentlich alles darauf an, den Menschen diese Entwicklung bis dorthin möglich zu machen. Weil: &#039;&#039;&#039;Sammle so viel geistige Kräfte, wie du nur kannst!&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Je mehr du sammelst, desto willkommener bist du uns!&#039;&#039;&#039; Und das heißt, dort wo wir denken, wir haben eigentlich das ganze Übel schon hinter uns gebracht, &#039;&#039;&#039;dort kommt der Frontalangriff&#039;&#039;&#039;. Dort ist die letzte große Schlacht sozusagen. Und die wird im großen Stil eben stattfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht während unserer Erdentwicklung&#039;&#039;&#039;, sondern es geht ja sogar noch weiter, über das Neue Jerusalem, beziehungsweise, was Rudolf Steiner auch den Neuen Jupiter nennt, hinaus und dann in den &#039;&#039;&#039;Venus Zustand&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;höhere Wiederholung des luftig-leuchtenden Sonnenzustandes&#039;&#039;&#039;. Also wir hatten die Alte Sonne, da ist zum Wärmeelement dazu gekommen Licht und Luft, also &#039;&#039;&#039;Luftelement und Lichtelement. Dem entspricht auf höherer Stufe die Neue Venus&#039;&#039;&#039;, die kommen wird. Und dort, das heißt auf der sechsten kosmischen Entwicklungsstufe: Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, Erde, Neuer Jupiter bzw. Neues Jerusalem, das Fünfte - und dann sechste Stufe, die Neue Venus, also die höhere Metamorphose des Sonnenzustandes. Und &#039;&#039;&#039;dort, wenn dieser Zustand, also der sechste kosmische Entwicklungszustand gereift ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;durch sechs Lebenszustände&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und jeder dieser sechs Lebenszustände ist durch insgesamt sieben Formzustände durchgegangen&#039;&#039;&#039;, also Verdichtung wieder bis hinein… Verdünnung wieder hinein... &#039;&#039;&#039;Und jetzt auf der sechsten Stufe&#039;&#039;&#039;, bis zum sechsten Formzustand - dieser sechste Formzustand ist schon ein sehr vergeistigter Zustand in Wahrheit - &#039;&#039;&#039;bis dorthin, bis dorthin, können uns die soratischen Wesenheiten noch erreichen&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, da haben wir dann schon &#039;&#039;&#039;eine gewaltige geistige Entwicklungdurchgemacht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;bis dahin&#039;&#039;&#039;. Da haben wir nicht nur unsere Erdaufgabe bewältigt, da haben wir die Aufgabe des Neuen Jerusalem bewältigt. Wir haben bewältigt einen großen Teil der Aufgabe, die mit der Neuen Venus verbunden ist - und trotzdem, &#039;&#039;&#039;bis dorthin ist im Grunde jeder Mensch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Eben &#039;&#039;&#039;namentlich auch die geistig sehr fortgeschrittenen Menschen&#039;&#039;&#039;. Weil natürlich, die sind das &#039;&#039;&#039;Angriffsziel Nummer Eins&#039;&#039;&#039;. Die haben am meisten zu bieten für die soratischen Wesenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Idealwelt der soratischen Wesenheiten: Die Hölle für einen Menschen, der seine schöpferische Ich-Kraft bewahren will ===&lt;br /&gt;
Na bitte, &#039;&#039;&#039;die wollen einen ganzen eigenen, völlig anderen Kosmos bauen&#039;&#039;&#039;, als unser Weg ist. Und nur &#039;&#039;&#039;aus eigener Kraft können sie das nicht&#039;&#039;&#039;; beziehungsweise, wenn sie es machen, wäre das halt ein sehr armseliger Kosmos. Und sie haben die &#039;&#039;&#039;riesige Hoffnung&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;einen ganz gewaltigen Kosmos zu schaffen&#039;&#039;&#039;, der halt präzise funktioniert &#039;&#039;&#039;wie ein Uhrwerk&#039;&#039;&#039;, der in gewisser Weise eine, &#039;&#039;&#039;aus ihrer Perspektive&#039;&#039;&#039; gesehen, &#039;&#039;&#039;Idealwelt&#039;&#039;&#039; ist, in der es aber keine Freiheit gibt. &#039;&#039;&#039;Überhaupt keine Freiheit!&#039;&#039;&#039; Ein durch und durch im Grunde berechenbarer Kosmos, der aus &#039;&#039;&#039;lauter&#039;&#039;&#039; kleinen, bildlich gesprochen, &#039;&#039;&#039;Rädchen&#039;&#039;&#039; besteht, die alle zusammenwirken, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses große Uhrwerk für alle Ewigkeit ablaufen zu lassen&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;mit einer&#039;&#039;&#039;… auch im Grunde, wovon schon der &#039;&#039;&#039;Nietzsche&#039;&#039;&#039; gesprochen hat: &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ewige Wiederkehr des Gleichen&#039;&#039;&#039;. Irgendwann wiederholt sich das alles, weil es einfach über nur endliche Möglichkeiten verfügt. Aber, &#039;&#039;&#039;was ist denn so schlecht daran, wenn diese ewige Harmonie sich immer wiederholt?&#039;&#039;&#039; Keine Entwicklung! &#039;&#039;&#039;Keine Entwicklung drinnen! Null!&#039;&#039;&#039; Sondern das ganze Programm spult sich ab, immer wieder, immer wieder, immer wieder, über endlose Zeiträume. Das ist so etwa das Bild, das da drinnen ist. Und &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; natürlich &#039;&#039;&#039;für einen Menschen, der seine&#039;&#039;&#039; wirkliche &#039;&#039;&#039;schöpferische Ich-Kraft bewahren will, die Hölle&#039;&#039;&#039; schlechthin &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;. Weil, damit wird also alles das, was unseren &#039;&#039;&#039;göttlichen Funken&#039;&#039;&#039; ausmacht, &#039;&#039;&#039;zunichte gemacht&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wird &#039;&#039;&#039;bestätigt natürlich alles, was&#039;&#039;&#039; zum Beispiel &#039;&#039;&#039;das Ego ausmacht&#039;&#039;&#039;. Weil großes Ego haben, heißt, ich bin dort ein großes, &#039;&#039;&#039;wichtiges Rädchen&#039;&#039;&#039; drinnen. Und &#039;&#039;&#039;ich kann die Lust genießen, dieses Rädchen immer wieder zu drehen&#039;&#039;&#039;, immer wieder zu drehen - und mich daran zu erfreuen, wie mächtig dieses Rädchen ist. Wenn ich es von der Seite sehe, schaut es eigentlich ja zumindest gar nicht so schrecklich aus. Wenn ich es von der Seite des Ichs her sehe, ist es das Schlimmste, was es geben kann. Weil &#039;&#039;&#039;es ist dann das wirkliche Verlöschen dieser Freiheit, die im Ich drinnen ist&#039;&#039;&#039;, dieser Schöpferkraft, die im Ich drinnen ist. Die ist weg. Die ist komplett weg. Und damit ist es wirklich so etwas, wie ein - aus unserer Perspektive gesehen - &#039;&#039;&#039;kompletter Geistestod&#039;&#039;&#039;. Eine völlige Scheidung von dem schöpferisch Göttlich-Geistigen überhaupt. Eine vollkommene Scheidung davon. Aber eben bis dorthin, bis zu fast gegen Ende des Venus Zustandes, der Neuen Venus, bis dorthin können sie uns immer noch erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genauso, wie wir uns geistig weiterentwickeln… gerade dadurch, dass wir uns geistig weiterentwickeln, geben wir diesen &#039;&#039;&#039;soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;, insofern sie etwas davon rauben können, auch eine noch sehr, &#039;&#039;&#039;sehr große Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039;. Wir füttern also diese Wesenheiten im Grunde. &#039;&#039;&#039;Mit jedem schöpferischen Gedanken, den ich in den Dienst des Egoismus stelle&#039;&#039;&#039;, oft vielleicht ohne mir dessen bewusst zu sein, &#039;&#039;&#039;füttere ich diese Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und sie werden dadurch immer kräftiger. Und die bewussten &#039;&#039;&#039;Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; sind die, &#039;&#039;&#039;die das&#039;&#039;&#039; halt also &#039;&#039;&#039;ganz bewusst machen&#039;&#039;&#039;. Aber was ist ihre Hauptarbeit, also der Menschen, die wirklich bewusst schwarze Magie betreiben? Möglichst &#039;&#039;&#039;viele Menschen in ihr Fahrwasser zu ziehen, die bei dem ganzen Werk unbewusst mittun&#039;&#039;&#039;. Die schon schöpferisch tätig sind aus ihrem Ich, die aber nicht wach genug sind, genau mitzukriegen, was da passiert, wohin diese Kräfte wirklich fließen. &#039;&#039;&#039;Die&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;verbinden das Schöpferische mit dem&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;lustvollen Genuss, den das Ego dabei empfinden kann und das ihnen&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;trübt das volle Bewusstsein für das, was abläuft dabei&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;viele große Künstler&#039;&#039;&#039; haben aus großen geistigen Impulsen geschaffen und trotzdem auch &#039;&#039;&#039;ein ganz starkes Ego&#039;&#039;&#039; gehabt, das also genossen hat - und zwar auf egoistische Weise genossen hat, wie gut sie eigentlich sind in dem, was sie tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufstieg: Selbstlos zu werden im Ich -  ein irrwitziger Gedanke in heutigen Zeiten? ===&lt;br /&gt;
Und die nicht jetzt in voller… ich meine, das ist ja &#039;&#039;&#039;vielleicht&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für heutige Verhältnisse&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;ein irrwitziger Gedanke&#039;&#039;&#039;, also so &#039;&#039;&#039;selbstlos zu werden in seinem Ich&#039;&#039;&#039;, dass ich einfach nur lebe aus dem, es der Welt zu schenken. &#039;&#039;&#039;Es der Welt zu schenken&#039;&#039;&#039;, nichts von ihr zu erwarten, &#039;&#039;&#039;keine Anerkennung zu erwarten dafür&#039;&#039;&#039;, nichts. &#039;&#039;&#039;Nur zu hoffen&#039;&#039;&#039;, dass das, was man schenken kann aus dem Ich heraus, &#039;&#039;&#039;dass das ein Funke ist, der zündet&#039;&#039;&#039; irgendwo bei anderen Menschen, indem dieser Impuls, den ich, jedes Ich, geben kann, von dem anderen Ich wieder in völlig individueller Weise als Anregung genommen wird, Eigenes zu schaffen, ganz Eigenes. Also ja &#039;&#039;&#039;nicht zu erwarten&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ach, mein Impuls, der wird sich jetzt in der Welt verbreiten und &#039;&#039;&#039;das wird alles so werden, wie ich es mir vorgestellt habe&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Nein, es wird ganz anders werden&#039;&#039;&#039;, aber ich habe eine Anregung gebracht. Und am schönsten wird es sein, wenn daraus Impulse entstehen, die ich nie vorhergesehen hätte, an die ich überhaupt nicht gedacht habe dabei, und doch sehe, &#039;&#039;&#039;das ist aber aus dem Impuls, den ich gegeben habe, herausgekommen&#039;&#039;&#039;. Und zu sehen: &amp;quot;Mein Gott, da sind so viele Menschen, die bringen alles das herein, was ich noch gar nicht hereinbringen konnte.&amp;quot; Und das konnten sie nur, weil die ein anderes Ich haben. Weil, &#039;&#039;&#039;als einzelner Mensch kann ich keinen Kosmos schaffen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Alle zusammen letztlich schaffen&#039;&#039;&#039; den neuen Kosmos, ja, eigentlich schon in Wahrheit &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039;. Jedenfalls sind wir da maßgeblich beteiligt dran. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IV: An erster Stelle finden wir den Hinweis auf die Gefahr, in das soratische Reich gezogen zu werden ===&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;das sind ganz, ganz große Kräfte&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber an die wollen die soratischen Wesenheiten heran&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, hier in diesem &#039;&#039;&#039;makrokosmischen Vaterunser&#039;&#039;&#039; oder dem umgekehrten Vaterunser ist das… &#039;&#039;&#039;gleich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an erster Stelle&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;wird auf diese Gefahr&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;hingewiesen&#039;&#039;&#039;. Also, das ist gleich das, was passiert, was virulent wird, wo wir im Grunde durch die luziferische Versuchung durchgegangen sind und aus dem Paradiese hinausgeworfen wurden, wenn man es so nimmt. Da oben, dort ist der ganz kritische Punkt. Und wir müssen bis dorthin wieder gehen und dann wird die letzte Entscheidung fallen, was mit uns wirklich passiert, welchen Weg wir gehen. Dort erst. &#039;&#039;&#039;Vorher gibt es keine Sicherheit&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn wir aber durch diese &#039;&#039;&#039;Venus-Entwicklung 6-6-6 durchgegangen&#039;&#039;&#039; sind, also diese sechste planetarische Stufe und sechste Unterstufe, also sechster Lebenszustand, sechster Formzustand, wenn wir durch das durch sind, &#039;&#039;&#039;dann ist diese Gefahr gebannt&#039;&#039;&#039;, jedenfalls für die Menschen, die bis dahin sich nicht von den soratischen Wesenheiten in ihr Reich haben ziehen lassen. Dann sind wir durch das durch. &#039;&#039;&#039;Aber nicht früher&#039;&#039;&#039;, nicht früher. Und das heißt, bis dahin werden wir sehr viel damit zu tun haben, uns eben auch mit den Widersacher-Kräften zu beschäftigen, immer mehr uns zu beschäftigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil V: &amp;quot;Von andern erschuldete Selbstheitschuld&amp;quot; - Dem Egoismus die Ich-Kraft entgegen stellen und das Astralische ins Geistselbst wandeln ===&lt;br /&gt;
Na ja, wie geht es denn dann weiter. Also: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld…&amp;quot; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von anderen erschuldete Selbstheitschuld. Also die Schuld ist jetzt schon wieder eine andere Ebene als das Übel. &#039;&#039;&#039;Das Übel ist das wirklich Böse.&#039;&#039;&#039; Also das, was der Ich-Kraft, &#039;&#039;&#039;der schöpferischen Ich-Kraft diametral entgegnen&#039;&#039;&#039; steht, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diese schöpferische Ich-Kraft rauben möchte für das Reich der soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Die Schuld, &#039;&#039;&#039;die Selbstheitschuld&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;mit dem Egoismus zusammen&#039;&#039;&#039;, aber hängt zusammen mit dem, &#039;&#039;&#039;was im Astralischen lebt&#039;&#039;&#039;. Also die Übel hängen zusammen damit, dass das Ich scheitert, in gewisser Weise, seiner wahren Natur nicht gerecht wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schuld - die &#039;&#039;&#039;von anderen erschuldete Selbstheitschuld…&#039;&#039;&#039; Na ja, &#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;womit hängt&#039;s zusammen? Es hängt zusammen… weil es hier nämlich… &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem makrokosmischen Vaterunser ist etwas zusammengezogen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was dann im regulären Vaterunser&#039;&#039;&#039;, also in dem, das wir gewohnt sind, nämlich &#039;&#039;&#039;aufgespalten ist&#039;&#039;&#039;. Weil, was müsste hier eigentlich stehen? Was hier aber interessanterweise eben nicht getrennt ist, was wir aber dann heute jetzt trennen müssen. Nämlich, wenn ich vorher gesprochen habe, &#039;&#039;&#039;die Übel hängen mit dem Ich zusammen&#039;&#039;&#039;; was wäre denn die nächste Stufe, wo wir gefährdet sind? &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; einfach &#039;&#039;&#039;durch die Widersachekräfte gefährdet in unserer ganzen Wesenheit&#039;&#039;&#039;. Woraus besteht denn unsere Wesenheit, &#039;&#039;&#039;was haben wir denn alles?&#039;&#039;&#039; Also, wir haben &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;ist der Kern&#039;&#039;&#039;, das ist wirklich der Kern unseres Wesens. Aber damit sich dieses Ich entwickeln kann, musste es sich auf Erden inkarnieren. Ja, in was inkarnieren? Es braucht &#039;&#039;&#039;einen Astralleib&#039;&#039;&#039;, das ist das, &#039;&#039;&#039;in dem das Ich&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;primär zu arbeiten hat&#039;&#039;&#039; und daraus also dann sein eigenes Seelisches entwickelt, indem es &#039;&#039;&#039;das Astralische umgestaltet&#039;&#039;&#039;. Dann brauchen wir aber auch einen Ätherleib, die Lebenskräfte. Wenn wir… und gehen wir noch einen Schritt zurück: &#039;&#039;&#039;Wenn wir den Astralleib vollkommen durch unser Ich neu gestaltet haben&#039;&#039;&#039;, das heißt alles, was wir von Natur aus mitbekommen haben, was dann durch die Widersacher - durch die Versuchung der Widersacher - verdorben wurde, wenn wir das alles nicht nur ausgeschieden haben aus unserem Wesen, sondern völlig verwandelt haben zu etwas Neuem, es ins Nichts geworfen haben und uns unseren ureigensten Astralleib selbst aufgebaut haben, &#039;&#039;&#039;dann haben wir das Astralische verwandelt zum Geistselbst&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; was oft auch bezeichnet wird als &#039;&#039;&#039;Heiliger Geist&#039;&#039;&#039;; damit hängt&#039;s zusammen. Den Begriff Heiliger Geist kann man aus verschiedenen Perspektiven sehen. Aber wenn wir &#039;&#039;&#039;das Astralische&#039;&#039;&#039; vollkommen verwandelt haben und &#039;&#039;&#039;uns zu eigen gemacht haben&#039;&#039;&#039; dadurch, dann &#039;&#039;&#039;ist es&#039;&#039;&#039; etwas, was &#039;&#039;&#039;auf der Stufe des Heiligen Geistes&#039;&#039;&#039; steht, in gewisser Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VI: Unsere Sünden - Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt habe ich noch ein Wort schon gesagt, das hängt mit der &#039;&#039;&#039;Versuchung&#039;&#039;&#039; zusammen. Also gerade &#039;&#039;&#039;im Astralleib sind wir immer der Versuchung unterlegen&#039;&#039;&#039;, also namentlich eben &#039;&#039;&#039;dieser luziferischen Versuchung&#039;&#039;&#039;. Da hat der Sündenfall begonnen. Die Versuchung greift den Astralleib an. Und wenn wir der Versuchung des Astralleibes unterliegen, also zum Beispiel, mit dem hängt auch zusammen… also wenn wir der Versuchung unterliegen, dann begehen wir eine Sünde, wie es so schön heißt. &#039;&#039;&#039;Die Sünde hat was zu tun mit Verfehlungen im Astralleib&#039;&#039;&#039;. Das ist die Sünde. Jetzt ohne irgendeine Wertung oder sonst wie, aber &#039;&#039;&#039;wenn wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;nicht aus unserem Ich heraus tätig sind im Astralleib, sondern das Ego, das unter dem Einfluss der Widersacher steht, wirken lassen, dann begehen wir eben eine Sünde.&#039;&#039;&#039; Dann sind wir der Versuchung unterlegen und begehen eine Sünde - oder begehen vielleicht immer wieder eine Sünde. Und &#039;&#039;&#039;je öfter wir eine Sünde begehen&#039;&#039;&#039; - tatsächlich gibt es ja in der Kirchenlehre die deutliche Unterscheidung - dann wird aus der wiederholten Sünde… &#039;&#039;&#039;Die wiederholte Sünde zum Laster&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VII: Unsere Laster - Gewohnheit gewordene Sünden, die die Lebenskräfte verderben&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laster&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;Sünden, die zur Gewohnheit geworden sind&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann wird&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;nicht nur der Astralleib verdorben, sondern wird auch der Ätherleib&#039;&#039;&#039; nachhaltig &#039;&#039;&#039;verdorben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die Lebenskräfte werden verdorben&#039;&#039;&#039;. Also, was durchaus ganz praktisch fürs Menschenleben eine Bedeutung hat: Man sagt ja oft, man sündigt beim Essen oder man sündigt beim Trinken oder was. Ja, wenn es zur Gewohnheit wird, dann wird tatsächlich auch die Lebenskraft ausgehöhlt. Also, man kommt nicht nur seelisch irgendwo herunter - immer wieder mein Achtel oder mein Viertel oder sonst was, oder meinen Doppelliter haben, jeden Tag - sondern ich komme gar nicht mehr los davon. Ich kann gar nicht mehr anders. Und &#039;&#039;&#039;es geht gar nicht mehr um die momentane Versuchung&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Ah, da steht a Glasel Wein, das reizt mich!&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;sondern ich muss es haben&#039;&#039;&#039;. Ich muss es. Es ist Gewohnheit geworden. Es ist eigentlich gar nicht mehr so eine besondere Lust damit verbunden, sondern &#039;&#039;&#039;es ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;eine zwingende Gewohnheit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;geworden&#039;&#039;&#039;. Dann fange ich aber tatsächlich an, die Lebenskräfte zu unterminieren. Und das ist das alles dann, was mit Laster beziehungsweise mit der Schuld zu tun hat. Dann arbeite ich da hinein und hier wird aber nicht unterschieden: Also &#039;&#039;&#039;im makrokosmischen Vaterunser wird interessanterweise nicht wirklich deutlich auseinandergehalten die astralische und die ätherische Ebene&#039;&#039;&#039;. Das mag wohl auch einen ganz bestimmten &#039;&#039;&#039;Grund&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;weil, dort ist diese starke Scheidung erst hineingekommen&#039;&#039;&#039; im Zuge der Menschheitsentwicklung, &#039;&#039;&#039;wo die Menschen schon heruntergestiegen waren auf die Erde&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch in seinen Rhythmen: Das Ich und der Astralleib in ihren besonderen Beziehungen zur kosmischen geistig-astralischen Welt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;wir haben&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;was sehr Interessantes in unserem Wesen&#039;&#039;&#039; drinnen, was so eben auch die höheren Hierarchien ja nicht haben: &#039;&#039;&#039;Dass wir täglich wechseln in einen Zustand, wo Ich und Astralleib in dem belebten physischen Leib drinnen wohnen - untertags&#039;&#039;&#039; nämlich, wenn wir wach sind - und &#039;&#039;&#039;in der Nacht geht&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen &#039;&#039;&#039;das Ich und der Astralleib bis auf eine ganz feine Verbindung heraus&#039;&#039;&#039; und löst sich weitestgehend von dem physischen und ätherischen Leib. Also das heißt, wir gehen eigentlich mit dem Ich und dem Astralleib in einen &#039;&#039;&#039;Zustand&#039;&#039;&#039; einerseits, &#039;&#039;&#039;der ähnlich ist, wie der, der nach dem Tod&#039;&#039;&#039; stattfindet, der &#039;&#039;&#039;aber auch ähnlich&#039;&#039;&#039; ist mit &#039;&#039;&#039;jenem Zustand, als der Mensch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;noch nicht&#039;&#039;&#039; so wirklich &#039;&#039;&#039;auf die Erde heruntergestiegen war&#039;&#039;&#039;. Also wo er außerhalb der Verkörperung ist, sogar außerhalb des Ätherischen ist. Also &#039;&#039;&#039;wo er ganz in der kosmischen geistig-astralischen Welt lebt&#039;&#039;&#039;, sagen wir es mal vorsichtig so - oder zumindest ein Hauch davon im Bild erlebbar ist. Jedenfalls ist da diese Trennung dann stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wasser-, Luft- und Wärmeelement: Auch die Engel, Erzengel und Urengel haben physische Leiber&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &#039;&#039;&#039;das ist zum Beispiel bei den Engelwesenheiten nicht so&#039;&#039;&#039; der Fall, &#039;&#039;&#039;obwohl die Engelwesenheiten&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;auch einen physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;, der aber nicht unmittelbar mit ihnen verbunden ist, sondern der zum Beispiel… Ich habe darüber, glaube ich, schon öfter gesprochen: &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten sind&#039;&#039;&#039;gerade &#039;&#039;&#039;mit Wassergebieten&#039;&#039;&#039;, mit Wasserflächen, Wasserläufen &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039;. Aber so, dass sie mit mehreren Wasserstellen, mit einem See, mit einem Fluss, mit einem Bach dort in der ganzen Welt verbunden sind. Also &#039;&#039;&#039;nicht ein zusammenhängendes Gewässer&#039;&#039;&#039;. Ein Engel ist mit einem See in Österreich verbunden, mit einem Wasserfall in Kenia und was weiß ich. Das gehört zusammen. Also ganz eigene Konstellationen, &#039;&#039;&#039;sodass jeder Engel&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;ganz besondere Verbindungen hat&#039;&#039;&#039;. Die gehen aber &#039;&#039;&#039;bis zum Wasserelement&#039;&#039;&#039;, nicht bis zum festen Erdelement hinunter. Aber das haben sie. Und &#039;&#039;&#039;mit dem Luftelement sind sie&#039;&#039;&#039; sowieso &#039;&#039;&#039;auch verbunden und mit dem Wärmeelement&#039;&#039;&#039; verbunden. Also auch die &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten leben&#039;&#039;&#039; in gewisser Weise &#039;&#039;&#039;in der physischen Welt&#039;&#039;&#039;, wenn man so will, aber halt in den feineren Elementen: bis zum Wasser hinauf - oder bis zum Wasser herunter, wie immer man es nennen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;die Erzengel dann nur mehr mit dem Luftelemente und die Urengel, aber auch die Asuras als zurückgebliebene Urengel, dann überhaupt nur bis zum Wärmeelement&#039;&#039;&#039;, also das heißt, bis zu dem, was der Mensch auch hatte; &#039;&#039;&#039;vergleichbar&#039;&#039;&#039; irgendwo doch mit &#039;&#039;&#039;dem Menschen&#039;&#039;&#039;, wie er aus der ersten Schöpfungsgeschichte - also &#039;&#039;&#039;aus dem ersten Bericht der Genesis&#039;&#039;&#039; - herausgekommen ist. Da hat er als Dichtestes das Wärmeelement. Und &#039;&#039;&#039;in ähnlicher Weise ist das&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;auch bei den höheren Hierarchien der Fall&#039;&#039;&#039;. Also, da gibt es auch die Verbindung bei den Engeln bis zum Wasserelement, die Verbindung der Erzengel bis zum Luftelement und der Urengel bis zum Wärmeelement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wärmeprozesse, Wille und das von draußen wirkende Ich&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit dem Wärmeelement, das ist sehr interessant, wie der Aspekt… &#039;&#039;&#039;mit der Wärme und mit dem Wärmeelement hängt auch die Zeit sehr stark zusammen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das weiß die Physik&#039;&#039;&#039;, dass die Zeit was mit der Wärme zu tun hat, weil &#039;&#039;&#039;die anderen Prozesse sind alle - zeitlich zumindest - umkehrbar&#039;&#039;&#039;. Also die Mechanik und so weiter, das ist alles idealerweise, so wie es zumindest die klassische Physik sieht, umkehrbar. Mit der Wärme kommt etwas Unumkehrbares hinein. Etwas, wo man wirklich zwischen Vergangenheit…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kurze Unterbrechung wegen technischer Störung.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja also… &#039;&#039;&#039;Die Urengel sind auch die Zeitgeister&#039;&#039;&#039;. Das hängt irgendwo damit zusammen. Und es &#039;&#039;&#039;hängt mit dem Willenselement zusammen&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist in der Wärme, &#039;&#039;&#039;das am stärksten in der Wärme wirkt&#039;&#039;&#039;. Der Wille wirkt unmittelbar im Wärmeelement, unmittelbar im Wärmelement. Und im Übrigen, &#039;&#039;&#039;der Wille funktioniert so, dass das Ich von draußen wirkt&#039;&#039;&#039;. Und es wirkt hinein &#039;&#039;&#039;bis in die Wärmeprozesse in uns&#039;&#039;&#039; - und von dort wird ergriffen dann das Muskelsystem und sonst was. Und es ist &#039;&#039;&#039;nicht eine zentrale Steuerung&#039;&#039;&#039; von oben &#039;&#039;&#039;über die Nerven&#039;&#039;&#039;. Sondern das dient eigentlich alles nur dazu, um diesen Impuls, der von außen kommt, zu ergreifen. Und also auch da, da sind so viele Dinge, wo das, was heute in der &#039;&#039;&#039;Naturforschung&#039;&#039;&#039;entdeckt wird… und das ist alles hoch interessant, also das ist interessant, das zu entdecken, weil, &#039;&#039;&#039;sie entdecken genau das, wo das menschliche Ich nicht drinnen ist. Wo es nicht wirksam ist&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Chronobiologie und die Rhythmen im Menschenleib in der Betrachtung von außen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, sie erkennen im Grunde… und auch das Astralische nicht, das erkennen sie auch nicht. Sie können also gerade bis an die Grenze dessen kommen - wenn man jetzt… da müssen sie eh noch weitergehen… - bis zu dem, wo das Ätherische wirksam ist. Und schon das wird ein großer Fortschritt sein, dass sie die Ätherkräfte noch erkennen. &#039;&#039;&#039;Bis jetzt erkennt man nur die rein physischen Prozesse&#039;&#039;&#039;: die sinnlichen Prozesse und vor allem auch &#039;&#039;&#039;mit den Nervenprozessen die untersinnlichen Prozesse, die mit Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen&#039;&#039;&#039;. Und die spielen ja im Nervensystem eine große Rolle. Und… Nur, &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft wird weiterkommen&#039;&#039;&#039;: Also &#039;&#039;&#039;an die Ätherkräfte tastet man sich auch schon&#039;&#039;&#039; in der äußeren Wissenschaft &#039;&#039;&#039;heran&#039;&#039;&#039;. Also namentlich auch dort, wo &#039;&#039;&#039;man erkennt die Zeitrhythmen&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind; &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039; oder solche Sachen sind ein gutes Beispiel, wo man erkennt wie auch die &#039;&#039;&#039;Rhythmen im Menschenleib&#039;&#039;&#039;, aber auch bei den Tieren drinnen; die Zeitrhythmen, wie die aber auch in einem &#039;&#039;&#039;Zusammenhang&#039;&#039;&#039; stehen &#039;&#039;&#039;mit kosmischen Rhythmen, also zumindest mit dem Tag- und Nachtrhythmus&#039;&#039;&#039;, mit dem &#039;&#039;&#039;Mondrhythmus&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist bereits gut erforscht&#039;&#039;&#039;. Die Planetenrhythmen noch weniger, weil das ein bisschen schwieriger noch zu messen ist, das ist feiner, die Einflüsse. Aber bis dorthin kommt also die äußere Wissenschaft. Das ist aber &#039;&#039;&#039;alles das, wo wir mit dem Bewusstsein nicht drinnen sind&#039;&#039;&#039;. Das heißt, das ist die Welt, der wir uns in gewisser Weise äußerlich, durch äußere Beobachtungen gegenüberstellen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die große Grenzscheide, die wir jede Nacht durchschreiten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Astralischen und mit dem Ich fängt es aber an, von innen her das Bewusstsein zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und das wird aber eine &#039;&#039;&#039;wunderbare Ergänzung&#039;&#039;&#039; sein, wenn das zusammenkommt. &#039;&#039;&#039;Durch die Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; kommen wir eigentlich eben aus dem Geistigen, das heißt, aus dem Ich heraus: Werden tätig, fangen an, &#039;&#039;&#039;im Astralischen zu arbeiten&#039;&#039;&#039;, fangen an, diese Arbeit hoffentlich jetzt langsam bewusster und bewusster zu tun und damit dort &#039;&#039;&#039;auch Erlebnisse&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;bekommen im Astralischen&#039;&#039;&#039;. Und dann arbeiten wir uns weiter und - das ist noch sehr, sehr schwierig - ins Ätherische, von der anderen Seite. Von der anderen Seite her, um dort wach zu werden. Aber &#039;&#039;&#039;von der Außenseite her&#039;&#039;&#039;, zumindest die Spuren des Ganzen, was sich da tut &#039;&#039;&#039;im Ätherischen,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;an dem ist auch die äußere Wissenschaft dran&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber wir können&#039;&#039;&#039; es von der anderen Seite &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; entdecken, wenn wir vom Geistigen ausgehen, &#039;&#039;&#039;vom Ich ausgehen&#039;&#039;&#039;. Und aber gerade da eben zwischen Ätherleib, also &#039;&#039;&#039;zwischen den Ätherkräften und dem Astralischen&#039;&#039;&#039;, da &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; zunächst einmal &#039;&#039;&#039;die große Grenzscheide&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;über die wir jede Nacht durchgehen&#039;&#039;&#039;. Da trennt sich eben das Ich und der Astralleib vom Ätherleib und vom physischen Leib - und da ist auch aber die &#039;&#039;&#039;große Scheidewand zwischen dem, was wir als&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Objekt betrachten und dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was wir als Subjekt erleben&#039;&#039;&#039;können. Das ist auch die große Scheidung. Also gerade… In Wahrheit, &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die Lebenskräfte sind etwas, was wir&#039;&#039;&#039; zunächst &#039;&#039;&#039;als heutiger Mensch rein äußerlich erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen… ja sicher, &#039;&#039;&#039;wir spüren sinnlich&#039;&#039;&#039; irgendwo, &#039;&#039;&#039;es geht uns nicht&#039;&#039;&#039; gut oder was. &#039;&#039;&#039;Aber das ist ein äußeres Erlebnis&#039;&#039;&#039; im Grunde. Wir sehen die Verletzungen, die drinnen sind und diese Dinge. Wir sehen, wenn was mit den Lebenskräften nicht funktioniert; das sehen wir. Und &#039;&#039;&#039;das innere Erlebnis ist dann das, was über das Astralische kommt&#039;&#039;&#039;. Und irgendwo da drin sitzt das Ich. Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;der Astralleib ist der Bewusstseinsträger schlechthin&#039;&#039;&#039; zunächst einmal - &#039;&#039;&#039;nicht das Selbstbewusstsein&#039;&#039;&#039;, dazu muss das Ich dazukommen. Aber trotzdem, das Hauptding, also was sozusagen die Hauptenergie des Bewusstseins ausmacht, ist das Astralische eigentlich. Und &#039;&#039;&#039;es geht nur drum, dass da jetzt&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;ein Zentrum spürbar wird, das wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;als das Ich bezeichnen und von dem wir&#039;&#039;&#039; eigentlich ja &#039;&#039;&#039;noch so wenig wissen&#039;&#039;&#039;. So wenig wissen &#039;&#039;&#039;und unser Ego verwechseln damit&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;das Ego ist&#039;&#039;&#039; aber eigentlich ganz &#039;&#039;&#039;das Bewusstsein, das im Astralischen da ist&#039;&#039;&#039;. Das dreht sich zwar irgendwo um den Ich-Punkt herum - nur das ist für uns im Grunde zunächst einmal ein völlig ausdehnungsloser Punkt. Also wir kriegen mit, irgendwo ist was, ich bin.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil VIII: Eine deutliche Scheidung zwischen Ich, Astralleib, Ätherleib und physischem Leib fehlt im makrokosmischen Vaterunser noch&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber was bin ich denn eigentlich?&#039;&#039;&#039; Ah ja, ich bin da und dort geboren, ich habe diese und jene Fähigkeiten und ich werde von den und den Menschen bewundert. Und weiß Gott, was ich alles gemacht habe in meinem Leben und überhaupt: Ich bin der Größte. Aber &#039;&#039;&#039;das ist alles nicht Ich, sondern Ego&#039;&#039;&#039;. Und das ist, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; alles &#039;&#039;&#039;im Astralischen drinnen lebt&#039;&#039;&#039; und da fährt namentlich der Luzifer, wenn wir eitel sind, mit uns Schlitten - und so weiter. Also, da ist jetzt dieser gewisse Bruch drinnen. Und wie gesagt, diese &#039;&#039;&#039;Verfehlungen im Astralischen und im Ätherischen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;wo die Versuchung und die Sünde übergeht in das Laster und die Schuld&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wird in dem makrokosmischen Vaterunser nicht unterschieden&#039;&#039;&#039;. Und ich finde das sehr interessant. &#039;&#039;&#039;Rudolf&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Steiner sagt dazu gar nichts&#039;&#039;&#039; diesbezüglich und das ist mir erst jetzt in der Beschäftigung, mit der Vorbereitung, so richtig deutlich aufgefallen. Wieso ist das eigentlich? &#039;&#039;&#039;Das ist sehr markant, dass das fehlt da drinnen&#039;&#039;&#039;. Und da muss man sehen, dass eben diese Scheidung, diese deutliche &#039;&#039;&#039;Scheidung zwischen Ich, Astralleib und Ätherleib und physischer Leib&#039;&#039;&#039;, dass das ja wirklich &#039;&#039;&#039;erst passiert&#039;&#039;&#039;ist, &#039;&#039;&#039;je mehr der Mensch heruntergestiegen ist auf die Erde&#039;&#039;&#039;. Und das beschreibt jetzt dieses &#039;&#039;&#039;makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039; - aber den &#039;&#039;&#039;Weg&#039;&#039;&#039; dort &#039;&#039;&#039;hinunter&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, zunächst einmal ist diese Scheidung eben lang noch nicht so deutlich und so krass da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das makrokosmische Vaterunser in seiner Beziehung zu unserem Entwicklungsweg, Teil IX: &amp;quot;Erlebet im täglichen Brote&amp;quot; - Steine zu Brot machen? Das ungelöste Problem des Jesus Christus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, wie geht es jetzt weiter. Also noch einmal von Anfang:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ihr Väter in den Himmeln&amp;quot; - Mehrzahl&#039;&#039;&#039;, ist auch sehr interessant! Also, &amp;quot;&#039;&#039;&#039;erlebet im täglichen Brote&#039;&#039;&#039;&amp;quot;: Das Brot ist, na ja, das, was wir auf Erden brauchen; der Mensch braucht auf Erden das Brot, um leben zu können. Es heißt zwar so schön, &#039;&#039;&#039;der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ohne Brot&#039;&#039;&#039; im weitesten Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;lebt er heut auf Erden auch nicht&#039;&#039;&#039;, sondern wir brauchen das. Und das ist ja sogar einer der Punkte, ich habe&#039;s, glaube ich, eh das letzte Mal geschildert: &#039;&#039;&#039;Versuchungsgeschichte des Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, jetzt, also &#039;&#039;&#039;nach der Jordan-Taufe&#039;&#039;&#039;, nach dem vierzigtägigen Fasten in der Wüste, &#039;&#039;&#039;treten&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der luziferische und der ahrimanische&#039;&#039;&#039; Versucher oder &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; an ihn heran. Und er kann den Luzifer relativ leicht aus dem Feld schlagen, das ist kein Problem. Er kann die gemeinsame Attacke von Luzifer und Ahriman auch zurückschlagen. Aber &#039;&#039;&#039;eines sagt&#039;&#039;&#039; dann der &#039;&#039;&#039;Ahriman, wo auch der Christus&#039;&#039;&#039; zunächst keine Lösung dafür anbieten kann, &#039;&#039;&#039;keine Lösung hat&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Mensch braucht auf Erden das irdische Brot&#039;&#039;&#039;. Und er muss lernen, sozusagen, &#039;&#039;&#039;wie komme ich dazu?&#039;&#039;&#039; Und es geht nicht eben so einfach, aus den &#039;&#039;&#039;Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;. Und das sagt ihm ja der Ahriman, mach doch einfach aus den Steinen Brot. Und &#039;&#039;&#039;diese Macht darf der Christus aber nicht einsetzen&#039;&#039;&#039;. Genau diese Kraft nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufstieg: Der Mensch wird Steine zu Brot machen und aus dem Toten Lebendiges erzeugen, denn es ist seine Aufgabe&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Mensch wird&#039;&#039;&#039; sich heranwagen an das. Er wird &#039;&#039;&#039;das Mineralische zum Brot machen&#039;&#039;&#039;, also zum Nahrungsmittel machen. Und das ist ganz interessant, dass Rudolf Steiner sogar gesagt: Die Entwicklung, also auch der Ernährung der Menschheit, wird dorthin gehen; also von der tierischen Nahrung, die man hatte, oder tierische und pflanzliche Mischkost, die es dann gab, mal zu einer vegetarischen Ernährung, von mir aus zu einer ganz veganen Ernährung dann.  Aber &#039;&#039;&#039;dann wird auch der Mensch sich ernähren zuletzt vom Mineralischen&#039;&#039;&#039;, vom rein Mineralischen. Und &#039;&#039;&#039;das wird erst die Nahrung sein, die er sich völlig selbst zubereitet&#039;&#039;&#039;. Völlig selbst. Und &#039;&#039;&#039;dorthin wird es gehen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Ich meine, Ansätze dazu gibt es ja heute schon. Also, wo das versucht wird, rein synthetische Nahrung herzustellen. Und in dem Moment, wo sie rein synthetisch ist, also letztlich aus toten Stoffen hergestellt wird, sind wir genau dort. Ich meine, &#039;&#039;&#039;mineralische Nahrung&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039; jetzt bitte &#039;&#039;&#039;nicht, dass wir Kieselsteine beißen&#039;&#039;&#039; werden oder an irgendwelchen Quarzkristallen herumnagen und -nuckeln werden. Das wird es nicht sein. Sondern aber &#039;&#039;&#039;wir werden tote Stoffe so verwandeln, dass wir sie zu unserer Ernährung gebrauchen können&#039;&#039;&#039; - und es wird uns irgendwann auch gar nichts anderes übrigbleiben. Die Menschheit wird dorthin kommen. Und &#039;&#039;&#039;das wird auch sein Gutes haben&#039;&#039;&#039;, weil gerade mit dem kristallinen Element, also &#039;&#039;&#039;mit dem wirklich festen Erdelement, hängen ja auch unsere Ich-Kräfte zusammen&#039;&#039;&#039;. Und gerade, indem wir schöpferisch aus unserer Ich-Kraft heraus so was entwickeln werden, werden wir wieder einen &#039;&#039;&#039;weiteren Schub&#039;&#039;&#039; erleben &#039;&#039;&#039;für unser Ich und für unser Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039;. Weil, das Ich lernt eben immer nur, wenn es tätig wird. Haben wir jetzt noch a bissel Zeit! Also, für die nächste… für diese und wahrscheinlich nächsten Inkarnationen müssen wir noch nicht damit rechnen, dass wir alle nur mehr so was essen. Aber es wird kommen, &#039;&#039;&#039;es wird&#039;&#039;&#039; trotzdem &#039;&#039;&#039;relativ bald so was kommen&#039;&#039;&#039;, dass das jedenfalls eine bedeutsamere Rolle spielt. &#039;&#039;&#039;Es ändert sich halt alles einfach&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber das ist eben &#039;&#039;&#039;interessant, dass diese Aufgabe der Mensch lösen muss, aus den Steinen Brot zu machen&#039;&#039;&#039;, also in diesem Sinne genommen. Also das heißt auch, &#039;&#039;&#039;das Tote zum Leben zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Bis jetzt ist es nichts… Nicht wahr, &#039;&#039;&#039;Leben ist nicht&#039;&#039;&#039;, wie &#039;&#039;&#039;es heute die Naturwissenschaft darstellt&#039;&#039;&#039;: Es ist nicht das Leben aus dem Toten entstanden, sondern das Tote ist das, was zurückgeblieben ist, dort wo das Leben abgestorben ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden den Prozess umdrehen. Wir werden aus dem Toten Lebendiges erzeugen&#039;&#039;&#039;. Ganz deutliche Aussage von &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;künstliches Leben erschaffen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;werden&#039;&#039;&#039;. Und die Forscher arbeiten im Moment also mit Hochdruck daran, so was zu machen, künstliches Leben. Ist großes Thema, &#039;&#039;&#039;synthetische Biologie&#039;&#039;&#039;, das ist ein &#039;&#039;&#039;ganz aktuelles Thema&#039;&#039;&#039;. Wobei es immer noch eben nicht wirklich vollständig ist, weil sie im Grunde Lebewesen, Einzeller oder was hernehmen und an denen herumbasteln und sie verändern. &#039;&#039;&#039;Dazu zählt&#039;&#039;&#039; schon &#039;&#039;&#039;die ganze Gentechnik&#039;&#039;&#039; und so weiter, aber da gibt es noch alles Mögliche, was dazu kommt. Also, sie fangen im Grunde an, &#039;&#039;&#039;Leben an den Rand des Todes zu bringen und so zu manipulieren, dass ein anderes Leben daraus entsteht&#039;&#039;&#039;, das dann nach ihren menschlichen Bedürfnissen, nach ihren menschlichen Zwecken, die sie sich setzen, eingerichtet wird - wie auch immer. Mit vielen Verirrungen, die passieren auf dem Weg, aber &#039;&#039;&#039;dass so etwas probiert wird&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;liegt im Zuge der richtigen Entwicklung&#039;&#039;&#039; trotzdem auch drinnen. Auch wenn sie jetzt noch völlig falsch gemacht wird. Und das ist noch nicht das Letzte. Aber wir werden dorthin kommen. Und wir werden hineinwachsen in das. Aber wie gesagt, für die&#039;&#039;(se)&#039;&#039; Inkarnation jedenfalls brauchen wir uns noch nicht so wirklich fürchten davor, aber dann, ja, die nächste wird&#039;s schon näher rücken - und &#039;&#039;&#039;dann wird es einfach Tatsache sein&#039;&#039;&#039;, dass wir auch von dem leben; wird sich vieles, vieles ändern. &#039;&#039;&#039;Es wird sich die ganze Natur verändern. Und wir werden alle Hände voll zu tun haben, dass in der Natur nicht alles abstirbt&#039;&#039;&#039;, sondern dass Leben dort drinnen ist. Und dieses Leben wird nicht mehr das alte Leben sein, sondern &#039;&#039;&#039;es wird zum großen Teil das Leben sein, an dem der Mensch bereits mitgeschaffen hat&#039;&#039;&#039;. Also die Erde ist nicht dadurch zu retten, dass man einfach sagt, die Menschen ziehen sich zurück, lasst &#039;&#039;&#039;die Natur&#039;&#039;&#039; wirken, die weiß es besser. Ja, sie &#039;&#039;&#039;weiß es nicht gut genug&#039;&#039;&#039;, um die, wenn man das jetzt so ausdrücken will, &#039;&#039;&#039;um die Probleme&#039;&#039;&#039;, die auf die ganze Erde und auf die ganze Menschheit zukommen, wirklich &#039;&#039;&#039;zu lösen. Es wird unsere Aufgabe sein.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der Gegenwart lernen wir das Leben kennen, indem wir es zerstören: Wird es uns gelingen, die Erde neu zu beleben?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ohne jetzt das gutzuheißen, aber &#039;&#039;&#039;wir lernen jetzt im Moment gerade das Leben dadurch kennen, dass wir sehr viel zerstören&#039;&#039;&#039;. Also wir lernen eigentlich immer aus den Fehlern, habe ich eh schon oft gesagt.&#039;&#039;&#039;Wir lernen aus den Fehlern, die wir machen&#039;&#039;&#039;. Und man muss es nicht übertreiben. Und es heißt nicht, ja bitte, macht so schnell und so viele Fehler wie möglich! &#039;&#039;&#039;Es geht immer darum, dass das ein richtiges Tempo bekommt&#039;&#039;&#039;. Aber ich möchte nur darauf hinweisen, dass gewisse Sachen, gerade auch, wenn es gut sich entwickeln soll, nicht vermeidbar sind, die aber auch schwierige Phasen sicher bedeuten in der Menschheitsentwicklung. Aber &#039;&#039;&#039;wir sind auf dem Wege, dass die Erde&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;stirbt - und von uns neu belebt werden muss&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;wenn wir es richtig machen&#039;&#039;&#039; und gut machen, erwischen wir gerade den richtigen Zeitpunkt, wo es uns &#039;&#039;&#039;dann gelingt&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wirklich die Erde wieder neu zu beleben&#039;&#039;&#039;. Und jetzt mit einem Leben, das wirklich, ja, den Menschen zu verdanken ist; ihrer Arbeit zu verdanken ist, dass es Leben gibt und neues Leben wieder gibt auf der &#039;&#039;&#039;Erde&#039;&#039;&#039;. Und wir werden durch eine Phase durchgehen, wo das sehr dran heranschrammt abzusterben. Oder &#039;&#039;&#039;vielleicht sogar wirklich abstirbt, wenn wir nicht genug aktiv sind&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Gefahren sind da - und die muss man ernst nehmen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss eben bei vielen Dingen aber eben auch sehen, dass auch die Fehler, die gemacht werden, bis zu einem gewissen Grad notwendig sind. Und so &#039;&#039;&#039;einfach zu sagen, na ja, das hätte alles nicht passieren dürfen, ist unrealistisch&#039;&#039;&#039;, einfach. &#039;&#039;&#039;Wir lernen daran&#039;&#039;&#039;, dass wir etwas falsch machen, an dem lernen wir, es richtig zu machen. Und wie gesagt, damit kein Freibrief: &amp;quot;Ja, ruiniert alles!&amp;quot; Nur wir müssen halt aktiv tätig werden. &#039;&#039;&#039;Wir müssen aktiv tätig werden und dabei passieren Fehler&#039;&#039;&#039;. Es ist ja &#039;&#039;&#039;nicht so, dass&#039;&#039;&#039; man sich jetzt vorstellt: &amp;quot;Ach Mensch, &#039;&#039;&#039;die ganze Industrie und die ganzen Leute, die verdienen wollen, die beuten die Erde aus&#039;&#039;&#039;, die ruinieren sie und sie wollen alles schlecht machen.&amp;quot; Das ist auch &#039;&#039;&#039;ein sehr einseitiges Vorurteil&#039;&#039;&#039;. Ich meine, viele wollen es gerade gut machen und &#039;&#039;&#039;gerade die großen Erfinder&#039;&#039;&#039; - oder die was entdeckt haben - &#039;&#039;&#039;die wollen was Gutes machen&#039;&#039;&#039;. Die wenigsten davon sind jetzt welche, die jetzt: &amp;quot;Ach, ich bin der große Schwarzmagier. Ich weiß, ich stehe im Dienste der soratischen Wesen und &#039;&#039;&#039;ich bringe das Böse hinein&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das denken sich die wenigsten dabei&#039;&#039;&#039;. Das sind wirklich ganz große Ausnahmefälle. Aber &#039;&#039;&#039;viele Menschen sind wirkliche Idealisten&#039;&#039;&#039;, die auch sehr viel geistige Kraft hineinbringen - und dann, siehe da… aber es passieren Fehler dabei. Und es geht einmal schief, aber an dem lernt man wieder, an dem kommt man weiter. &#039;&#039;&#039;Der Weg der Menschheit geht halt mit diesem ewigen Holperschritt&#039;&#039;&#039; irgendwo. Und diese &#039;&#039;&#039;Holperschritte sind aber auch&#039;&#039;&#039; ein Aufwachprozess, &#039;&#039;&#039;ein Bewusstwerdungsprozess&#039;&#039;&#039;. Je mehr etwas einfach so ganz locker passiert, desto weniger Bewusstsein wird für uns erweckt dabei. Also wir lernen gerade auch an den Dingen, die schief gehen, bewusst zu werden. Und &#039;&#039;&#039;damit will ich nur sagen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Nicht&#039;&#039;&#039;, nehmen wir alles zur Kenntnis, &#039;&#039;&#039;ist halt Schicksal und ist ja wurscht&#039;&#039;&#039;. Macht so viel Schlechtes, wie es geht. &#039;&#039;&#039;Nein! Wir müssen alles daransetzen, es zu verhindern&#039;&#039;&#039;. Aber wir werden trotzdem Fehler machen. Und diese &#039;&#039;&#039;Fehler werden trotzdem ihr Gutes haben&#039;&#039;&#039;. Das will ich damit ausdrücken. Also nicht, dass man sagt, bewusst alles niederschlagen - das wird das Beste sein. Nein, das nicht! Sondern, &#039;&#039;&#039;selbst wo wir die größte Mühe hineinsetzen, wird trotzdem letztlich alles zu Bruch gehen&#039;&#039;&#039;, irgendwo, und &#039;&#039;&#039;wir müssen&#039;&#039;&#039; einfach auf Zug schauen, dass wir &#039;&#039;&#039;es schaffen, rechtzeitig aber das Neue&#039;&#039;&#039;, die neue Verwandlung, &#039;&#039;&#039;hineinzubringen&#039;&#039;&#039;. Um das werden wir nicht herumkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen auf längere Sicht uns einfach &#039;&#039;&#039;verabschieden von romantischen Vorstellungen&#039;&#039;&#039;, es würde so wieder werden, wie es in der &#039;&#039;&#039;Vergangenheit&#039;&#039;&#039; war. &#039;&#039;&#039;Das ist vorbei&#039;&#039;&#039;. Zurück zur Natur, wie sie war, wird nicht funktionieren, unter Garantie nicht. Es geht vorher zu einer neuen Kulturwelt, die &#039;&#039;&#039;eine lebendige&#039;&#039;&#039;, die &#039;&#039;&#039;eine beseelte Kulturwelt&#039;&#039;&#039; ist, aber &#039;&#039;&#039;an der der Mensch, der wesentliche Mitgestalter ist&#039;&#039;&#039;. Und da sollten wir noch sehr viel schaffen, während wir verkörpert sind auf der Erde. Also das heißt &#039;&#039;&#039;in den Inkarnationen, die noch vor uns liegen&#039;&#039;&#039;, da werden wir die Grundlage dafür legen. Und dass das so richtig zur Entfaltung kommt, wo die Erde eigentlich noch einmal so eine gewisse Blüte erlebt, wird sein, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren. &#039;&#039;&#039;Wenn wir dann vom größeren Umkreis hereinwirken&#039;&#039;&#039;, sozusagen &#039;&#039;&#039;aus dem Bereich&#039;&#039;&#039; letztlich &#039;&#039;&#039;des irdischen Paradieses&#039;&#039;&#039;, wenn man es so beschreiben will, wo wir also nicht mehr in einem physischen Leib, wie wir ihn heute haben, verkörpert sind. &#039;&#039;&#039;Da wird es ein Aufblühen der Natur geben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden - welche Gesinnung des Menschen wird dahinter stehen?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es wird eine &#039;&#039;&#039;Verbindung&#039;&#039;&#039; geben auch &#039;&#039;&#039;des Technischen&#039;&#039;&#039;, dessen, was der Mensch eigentlich wirklich neu hineingebracht hat, &#039;&#039;&#039;mit dem Lebendigen&#039;&#039;&#039;. Kann man sich heut alles noch nicht vorstellen: Eine lebendige Technik, &#039;&#039;&#039;eine lebensschaffende Technik&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine moralische Technik&#039;&#039;&#039; der Zukunft wird so &#039;&#039;&#039;eine Zwischenstufe&#039;&#039;&#039; sein: Wo &#039;&#039;&#039;Maschinen&#039;&#039;&#039; entstehen, &#039;&#039;&#039;die ganz reagieren auf die moralische Gesinnung des Menschen&#039;&#039;&#039; und wo nur ein Mensch, der diese Gesinnung hat und diese astralischen und Ätherkräfte hat, die eben durch diese moralische Erziehung… aber moralisch heißt nicht, nach irgendeiner Regel, die wer gegeben hat, sondern die aus der moralischen Intuition des Ich kommt. Und da, aus dem heraus, erzieht sein Astralisches sein Ätherisches - und &#039;&#039;&#039;das gibt ihm die Kraft, diese Maschine in eine lebendige Bewegung zu bringen&#039;&#039;&#039;. Wo die Grenze zwischen Maschine und Leben tatsächlich irgendwo verschwindet. &#039;&#039;&#039;Wo die Maschine zu etwas Belebtem wird&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich wird &#039;&#039;&#039;auch der Widersacher-Impuls&#039;&#039;&#039; sein, das wird auch da sein. Es wird auch das Teil der Welt sein, wo &#039;&#039;&#039;Steiner sagt: Die ganze Erde wird zu einem automatisch funktionierenden elektrischen Apparat werden&#039;&#039;&#039;. Das sind &#039;&#039;&#039;alles&#039;&#039;&#039; so &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039;, die da sind und &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;im Wettstreit miteinander liegen&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Und an uns liegt es, was das Übergewicht kriegt. Also da gibt es viele, viele, viele Möglichkeiten und &#039;&#039;&#039;vieles, vieles muss noch entdeckt werden.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und es ist wirklich wichtig, dass jetzt in unserem Zeitalter die Begegnung stattfindet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwischen&#039;&#039;&#039; dem, wie soll ich sagen, jetzt rein äußerlich-naturwissenschaftlichen, sagen wir, materialistischen Denken, das in vielen Bereichen gerade gut ist, wenn es &#039;&#039;&#039;heraushält&#039;&#039;&#039; alle irgendwie &#039;&#039;&#039;Träume von einem Geistigen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die aber aus der Vergangenheit kommen&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;aus einer Tradition kommen und wo man etwas&#039;&#039;&#039; hineinliest und &#039;&#039;&#039;hineinspintisiert&#039;&#039;&#039;, was so gar nicht drinnen ist… Und wenn sie sagen: Ich nehme es selber noch nicht wahr, &#039;&#039;&#039;ich kann es nur äußerlich erforschen&#039;&#039;&#039; und ich bestehe drauf, das zu haben, und &#039;&#039;&#039;ich bin nicht bereit, jetzt meine Fantasien hineinzulegen&#039;&#039;&#039;, die ich aus irgendeiner religiösen oder sonstigen Erziehung hab, die ich aber nicht mehr verstehe. Und wo &#039;&#039;&#039;eine andere Seite&#039;&#039;&#039; dazukommt, &#039;&#039;&#039;wo Menschen da sind, die&#039;&#039;&#039; aber jetzt &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; wirklich &#039;&#039;&#039;starkes geistiges Potenzial entwickeln und aus Eigenem zu einer neuen geistigen Wahrheit kommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das wird sich vereinigen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und es wird dann letztlich die Menschen geben, die beides können&#039;&#039;&#039;. Die beides können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie es einzelne, ja, Naturforscher… ich hab euch ja schon öfter was von ein paar… von &#039;&#039;(Wolfgang)&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Pauli&#039;&#039;&#039; oder was erzählt, der das aus irgendeiner Vergangenheit sich mitgebracht hat, dass er beides bis zu einem gewissen Grad vereinigen konnte. &#039;&#039;&#039;Er hatte hellsichtige Erlebnisse&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Er hat nur nichts wirklich konkret damit anfangen können&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;außer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dass er&#039;&#039;&#039; halt im Großen und Ganzen &#039;&#039;&#039;sieht&#039;&#039;&#039; den Geist der Materie, den Herrn der Materie, also sprich &#039;&#039;&#039;den Herrn Ahriman&#039;&#039;&#039;. Und dass er dem begegnet ist und dass das der Albtraum seines Lebens auch irgendwo war. Und andererseits war er ein &#039;&#039;&#039;brillanter, hoch rational denkender Naturwissenschaftler&#039;&#039;&#039;. Und der im Übrigen das &#039;&#039;&#039;Grundverständnis dafür gelegt&#039;&#039;&#039; hat, &#039;&#039;&#039;wieso Materie überhaupt räumlich erscheinen kann&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;obwohl&#039;&#039;&#039; in Wahrheit ja &#039;&#039;&#039;die Grundlage&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;etwas rein Geistiges ist&#039;&#039;&#039;. Aber wie kann das in was Räumliches übergehen? Will jetzt nicht ins Detail gehen, wir haben jetzt keine Chemiestunde. Aber das sind schon ganz zentrale Themen. Er war also mit dem sehr, sehr verbunden, und da steckt sehr, sehr viel geistige Kraft dahinter - auch wenn er jetzt wahrscheinlich Rudolf Steiner nicht gelesen hat und diese Dinge. Aber er hat eigene Erfahrungen gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausblick: Das Vaterunser als Wegbegleiter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, so kommt einiges auf uns zu. Und was wir dazu &#039;&#039;&#039;als wichtige Grundlage&#039;&#039;&#039; brauchen können, ist &#039;&#039;&#039;das Vaterunser als Weg&#039;&#039;&#039;. Mit dem kann man sehr, sehr weit kommen. Und das Wichtige daran ist, das habe ich, glaube ich, relativ am Anfang heute schon gesagt, dass das &#039;&#039;&#039;Vaterunser ein Gebet&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;das ganz an&#039;&#039;&#039; das Ich-Bewusstsein, an &#039;&#039;&#039;das wache Ich-Bewusstsein und die Bewusstseinsseele appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist &#039;&#039;&#039;kein Mantra im alten Sinn&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Obwohl&#039;&#039;&#039; es sicher &#039;&#039;&#039;in der Ursprache&#039;&#039;&#039;, im Aramäischen, so wie es der Christus gesprochen hat, &#039;&#039;&#039;auch diese mantrische Kraft hatte&#039;&#039;&#039;, die aber in allen Übersetzungen immer mehr verschwindet. Und das ist auch nicht nur ein Versehen, dass das so ist, oder: Oh Gott, das ist schade, &#039;&#039;&#039;dass das alles verloren gegangen ist&#039;&#039;&#039;! Es &#039;&#039;&#039;ist bis zu einem gewissen Grad auch gut&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;weil es&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;ein Gebet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das ganz in Gedankenklarheit erfasst werden will&#039;&#039;&#039;. Und wenn da in der Übersetzung diese Gedankenklarheit drinnen ist und das, was lebt in dem Vaterunser, wenn es in diese Gedankenklarheit übersetzt ist, kann das auch sehr gut sein. Auch dann, wenn es eigentlich vom Lautbestand her, also vom mantrischen Charakter her, schwach ist. Dann kann&#039;s gerade sogar ein Element sein, das eben besonders das Wachbewusstsein des Menschen anspricht und eben nicht… &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, &#039;&#039;&#039;das Mantra wirkt eher über die unterbewusste Seite&#039;&#039;&#039;: Der Klang selber, mit dem schwingt man mit und schwingt sich hinein. Und daher ist das eigentlich auch so, das Vaterunser-  oder &#039;&#039;&#039;die christlichen Gebete überhaupt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;sind auf das Wort hin gebaut und nicht auf den Gesang&#039;&#039;&#039;. Die mantrischen Sprüche werden eigentlich im Grunde gesungen, in Wahrheit. Da habe ich das Wesentliche noch nicht, wenn ich&#039;s jetzt… aha, gedankenklar, nüchtern sage, dann hab ich&#039;s nicht. Sondern eigentlich muss ich mich einschwingen in &#039;&#039;&#039;das Mantra&#039;&#039;&#039; - und dann fängt es in mir zu wirken an. Und es &#039;&#039;&#039;wirkt&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;über das Astralische&#039;&#039;&#039; im Wesentlichen. Und &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet - namentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das Vaterunser - sollte den Menschen ganz im Wachbewusstsein ansprechen&#039;&#039;&#039;. Und in gewisser Weise ist das, was &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in der Kirche&#039;&#039;&#039; ja dann gemacht wird - &#039;&#039;&#039;wenn es&#039;&#039;&#039; in der kultischen Sprache oder so dann &#039;&#039;&#039;in so einen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Singsang&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hineinkommt&#039;&#039;&#039; oder was - dann &#039;&#039;&#039;entspricht es eigentlich nicht dem&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;was es sein sollte. Weil,&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dann wird das Bewusstsein der Gemeinde gedämpft&#039;&#039;&#039; dabei und sie schwingen halt mit. Jetzt will ich nicht sagen, dass man das nicht auchmachen kann. Aber dann bin ich schon ein bisschen weg von dem, was eigentlich der wirkliche Sinn der Sache ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich müsste zumindest vorher gestärkt sein, &#039;&#039;&#039;es ganz wach in Gedanken erleben&#039;&#039;&#039; zu können. Dann &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;ein großartiger Weg, um starke geistige Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dann kann es sehr, sehr viel Hilfe auf dem Weg sein&#039;&#039;&#039;: nur sich mit dem zu beschäftigen, &#039;&#039;&#039;sich&#039;&#039;&#039; in das &#039;&#039;&#039;betend zu versenken&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;davon werden wir das nächste Mal&#039;&#039;&#039; weiter&#039;&#039;&#039;sprechen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ausklang&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe euch ja prophezeit, es wird ein bisschen ein paar Vorträge dauern, bis wir das annähernd einmal im Umriss erfassen, was hinter dem Gebet steckt, hinter diesem zentralen christlichen Gebet steckt. Ja, damit sage ich euch danke für heute. Bis zum nächsten Mal. Danke fürs Dabeisein. Gute Nacht. Danke. Bis zum nächsten Mal, meine Lieben. Habt noch einen schönen Abend.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Themenbezogene Leseanregungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: &amp;quot;Das Vaterunser, Eine esoterische Betrachtung&amp;quot; (2 Vorträge, gehalten in Berlin am 28. Januar und 18. Februar 1907; erschienen zusammen mit weiteren 18 Vorträgen, alle gehalten in Berlin in den Jahren 1906 und 1907: Ursprungsimpulse der Geisteswissenschaft; GA 96)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vortrag vom 28. Januar 1907 ist auch als Sonderdruck erschienen, Dornach 1991, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-5125-4&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_8._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=1600</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_8._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=1600"/>
		<updated>2022-09-13T18:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Als Einstieg spricht Wolfgang darüber, dass wir gerade in der vierten Kulturepoche stehen, die griechisch-lateinische Epoche. Das Thema ist die Apokalypse des Johannes, wobei Apokalypse Enthüllung bedeutet: Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig Enthüllung des menschlichen Ich. Ausgehend von dem Satz: „Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, wie ich sie von meinem Vater erhalten habe“, lernen wir die verschiedenen Aspekte der Ich-Kraft in vorchristlicher und nachchristlicher Zeit kennen. Das Mysterium von Golgatha und das Erdenleben des Christus markieren einen entscheidenden Wendepunkt und den eigentlichen Beginn der geistigen Freiheit des Menschen. Die Schöpfung geht ab diesem Zeitpunkt vom Menschen aus, indem die vielen Individualitäten dezentral gemeinsam die Schöpfungsimpulse für die Zukunft setzen. Damit verbunden ist die Verantwortung der Menschheit für die Schöpfung und die Erlösung der Widersacherkräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden kommen wir zu einem epistemologischen Teil, also wie wir zu unseren  Sinneseindrücken und Erfahrungen kommen und wie uns das bewusst wird. Daran anschließend beginnt im Wesentlichen eine Wiederholung des letzten Vortrages: die Vorbereitung für den langen Weg der Inkarnation des Christus auf Erden. Der im Geistigen zurückgehaltene, nicht von den Widersacherkräften beeinflusste Teil der Ur-Adamwesenheit bittet um die Hilfe des Christus. Auf diesen Impuls hin verbindet sich der Christus mit diesem zurückgehaltenen Teil der Ur-Adamwesenheit und hilft der während des Sündenfalls auf die Erde abgestiegenen und von den Widersacherkräften stark beeinflussten Menschheit in drei aufeinanderfolgenden Stufen. Auf der physischen Ebene werden die Begierden abgeschwächt, die durch die Zersplitterung in die Sinne entstehen, auf der ätherischen Ebene werden Lust und Unlust z. B. des Verdauungssystems abgemildert, auf der astralischen Ebene werden Denken, Fühlen und Wollen harmonisiert. Alles zusammen hätte sonst zu einem Hin- und Hergeworfen werden der Menschen geführt, bei dem ein Zu- Sich-Kommen der Menschen und ein Entwickeln der Ich-Stärke nicht möglich gewesen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Teil des Vortrags geht es um einen vierten Schritt, indem sich die Ur-Adamwesenheit – wie im Lukas-Evangelium beschrieben - im nathanischen Jesusknaben inkarniert und damit die reinstmöglichen Körperhüllen auf die Erde bringt, nämlich einen Ich-Funken, Astralleib, Ätherleib sowie einen übersinnlich-stofflichen Leib. Für die Inkarnation des Christus braucht es jedoch zusätzlich einen physisch-stofflichen Leib, der aus einer irdischen Abstammungslinie hervorgeht. So wird – wie im Matthäus-Evangelium beschrieben – ein zweiter Jesusknabe geboren, der salomonische Jesus, der die Weisheit mit auf die Erde bringt. Diese Weisheit geht ursprünglich bis auf Zarathustra zurück (Zoroaster, Goldstern, Stern von Bethlehem). Die beiden Jesusknaben vereinigen sich zu einem „vollendeten“ Wesen im zwölften Lebensjahr mit den reinsten, nicht von den Widersachern beeinflussten Leibeshüllen und der möglichst großen Weisheit an durchlebten Inkarnationen. Damit ist aber bis zu diesem Zeitpunkt der Christus immer noch nicht zur Erde herabgestiegen. Dazu braucht es noch weitere Schritte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|Die vierte Kulturepoche, die griechisch-lateinische Epoche]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|Tierkreis mit zwölf Kulturepochen dauert 25920 Jahre]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|Chronobiologie]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|Das Ätherische hat etwas mit der Zeit zu tun, mit einer Art Zeit-Organismus]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Apokalypse (Enthüllung) des Johannes bzw. des Wesens Jesu Christi und zugleich die Enthüllung des menschlichen Ich 0:03:27|Apokalypse bedeutet Enthüllung: Enthüllung des Johannes, Enthüllung des Wesens Jesu Christi, Enthüllung des menschlichen Ich]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Apokalypse (Enthüllung) des Johannes bzw. des Wesens Jesu Christi und zugleich die Enthüllung des menschlichen Ich 0:03:27|Das Ich des Menschen ist wesensgleicher Art wie das Ich des Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Apokalypse (Enthüllung) des Johannes bzw. des Wesens Jesu Christi und zugleich die Enthüllung des menschlichen Ich 0:03:27|Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Ich bei den Buddhisten: Eine Verwechslung zwischen Ego und eigentlichem Ich 0:06:10|Buddhismus: Auslöschung des Ich?]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|ein neuer Impuls in der Schöpfung: Dezentrale Schöpfung, ein Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|das Ich als schöpferischer Mittelpunkt der Welt]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Das Bild eines unendlich großen Kreises]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Unendlichkeit]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Mathematik als Einstieg ins übersinnliche Denken]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Physik: eine spekulative Geisteswissenschaft]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Atome]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56|untersinnliche Welt]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56|Materie als Maya]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56|lernen sich als selbständiges abgetrenntes Wesen zu erleben]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56|unsere Erdenaufgabe ist: Ich-Kraft zu entwickeln]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einweihungsweg bei den Ägyptern: Ausschaltung des Ich (Ego) 0:18:10|Einweihungsweg der Ägypter: Ausschaltung des noch sehr schwachen Ich]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einweihungsweg bei den Ägyptern: Ausschaltung des Ich (Ego) 0:18:10|alte Einweihungswege: Traumartig, Visionär, Mediumistisch]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einweihungsweg bei den Ägyptern: Ausschaltung des Ich (Ego) 0:18:10|empfangen geistiger Impulse von der Trinität herunter durch die Kette der Engelhierarchien: auf unfreie Art und Weise]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|Unterschied vor- und nachchristliche Zeit]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|die Veränderung von unfrei zu frei kommt durch das Erdenleben des Christus, durch das Mysterium von Golgatha]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|die zwei Stufen des Lebens nach dem Tod]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|die untere Welt (Unterwelt) in der die Widersacher wirken, sie ist den höheren Hierarchien nicht zugänglich]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|der Mensch kann nun sein freies Ich entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Schicksal der höheren Hierarchien hängt davon ab, dass die Menschen sich entwickeln und gewisse Aufgaben übernehmen 0:24:48|die Schöpfung von Haus aus nicht vollkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Auch Engelwesenheiten haben ein Ich – Geisterfüllung im Inneren, beim Ich des Menschen ist es umgekehrt 0:30:28|das Ich der Engelwesenheiten: Geisterfüllung im Inneren]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Auch Engelwesenheiten haben ein Ich – Geisterfüllung im Inneren, beim Ich des Menschen ist es umgekehrt 0:30:28|das Ich der Menschen: ein Brennpunkt, vom dem etwas ausstrahlt, was von gleicher Art ist wie die höchste Gottheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Vollmacht des Ich beginnt zu wirken mit der Inkarnation des Christus und dem Mysterium von Golgatha, wo der Christus absteigt in das dunkle Reich 0:32:41|Christus hat sich mit dem Mysterium von Golgatha in eine Ohnmacht begeben: eine völlige Wendung, denn jetzt liegt es am Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Inkarnation des Christus musste auf komplizierte Weise vorbereitet werden 0:35:28|Vishva-Karman, der Alltätige: Karma bedeutet tätig sein bzw. die Folgen seines Tuns]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Inkarnation des Christus musste auf komplizierte Weise vorbereitet werden 0:35:28|die Widersacherkräfte verführen den Menschen, bringen ihn vom Weg ab. Das Privileg des Scheiterns]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Inkarnation des Christus musste auf komplizierte Weise vorbereitet werden 0:35:28|durch den Abstieg der Menschheit auf Erden wird sie von den Widersacherkräften beeinträchtigt]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Menschen gehen aus der Ur-Adamwesenheit hervor – Adam heißt ursprünglich: die ganze Menschheit 0:40:44|zur Zeit des Sündenfalls umfasst die Ur-Adamwesenheit die ganze Erdenmondensphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Menschen gehen aus der Ur-Adamwesenheit hervor – Adam heißt ursprünglich: die ganze Menschheit 0:40:44|die im Geistigen zurückgebliebene Ur-Adamwesenheit]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Menschen gehen aus der Ur-Adamwesenheit hervor – Adam heißt ursprünglich: die ganze Menschheit 0:40:44|zuerst lebt die Ur-Adamwesenheit im Wärmebereich der äußeren Mondensphäre, dann im Wärme-Luft-Bereich, in der Folge im Zuge des Sündenfalls und weiterem Abstieg im wässrigen Bereich]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Sündenfall kommt der Abstieg der Ur-Adamwesenheit in die flüssige Sphäre. Mond und Erde trennen sich 0:45:03|Trennung von Erde und Mond]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Sündenfall kommt der Abstieg der Ur-Adamwesenheit in die flüssige Sphäre. Mond und Erde trennen sich 0:45:03|wir haben ein sinnliches Erleben unserer Ätherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe – Sprachgestaltung 0:48:30|Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe – Sprachgestaltung 0:48:30|Sprachgestaltung]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe – Sprachgestaltung 0:48:30|wie nehmen wir seelisches Erleben wahr?]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Seelisches Erleben besteht aus Sympathie (sich mit einem geistigen Wesen verbinden wollen) und Antipathie (sich nicht mit einem geistigen Wesen verbinden wollen) 0:51:49|Übersetzung einer Imagination in ein traumbildartiges sinnliches Erleben]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Goethes Farbenlehre 0:55:05|Goethes Farbenlehre]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Zersplitterung der Sinne in Farben, Töne, Gerüche usw. 0:57:55|Zersplitterung der Sinne]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04|der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte und der Zersplitterung im Seelischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04|im Geistigen gibt es diese Trennung nicht]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04|im Willen schlafen wir, im Fühlen träumen wir, im Denken sind wir wach]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04|Hirnforschung: Wo kommt das Bewusstsein her? Leib-Seele-Problem]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52|die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden. Die Verbindung erfolgt in drei Stufen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52|der lange Weg der Inkarnation Christi auf Erden]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52|die zurückgebliebene Adamwesenheit fühlt sich stark verbunden mit der Menschheit, die abgestiegen ist und den Einflüssen der Widersacherkräften unterliegt, sie leidet mit]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52|die dritte Stufe wird bei den Griechen in der Figur des Apollo ausgedrückt]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die vierte Stufe – Die zurückgebliebene Ur-Adamwesenheit inkarniert sich zum ersten Mal als Mensch auf Erden 1:11:59|die vierte Stufe: Die zurückgebliebene Ur-Adamwesenheit inkarniert sich zum ersten Mal als Mensch auf Erden]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der zu Bethlehem geborene Jesusknabe ist noch nicht das Christkind – es ist erst einmal die Ur-Adamwesenheit, die sich im Jesuskind verkörpert, also der reine Astralleib, der reine Ätherleib und der übersinnlich-stoffliche Leib der Ur-Adamwesenheit 1:13:26|der Leib wird erst sichtbar wenn er mit Stoffen erfüllt ist, es braucht eine Abstammungslinie]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die große Aufgabe des jüdischen Volkes: Die Inkarnation Christi zu ermöglichen, indem eine möglichst reine Körperlichkeit zur Verfügung gestellt wird 1:19:06|die Ur-Adamwesenheit, die als Jesusknabe geboren wird, bezeichnet Rudolf Steiner als den nathanischen Jesus]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|der nathanische Jesus des Lukas-Evangeliums]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|der salomonische Jesus des Matthäus-Evangeliums]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|unterschiedliche Abstammungslinien]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit genannt]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|die Abstammungslinie des nathanischen Jesus reicht bis hinauf zu Adam, und der war Gottes]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|eine zweite Geburtsgeschichte im Matthäus-Evangelium: Die salomonische (königliche) Linie, die geht hinauf zu Abraham]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41|Raffaels Madonna Terra Nuova]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41|Wer war dieser Raffael? Die Geschichte der schwangeren Maria, die ihre Freundin besucht, die mit dem zukünftigen Johannes dem Täufer schwanger war]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41|Wer war dieser Johannes der Täufer?]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41|der nathanische Jesusknaben hat eine nur sehr geringe Ich-Kraft, viel Herzensgüte, aber wenig intellektuelle Fähigkeiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die dem nathanischen Jesusknaben vorenthaltene Ich-Kraft wirkt stattdessen beim Johannes dem Täufer 1:31:29|die im nathanischen Jesus vorenthaltene Ich-Kraft wirkt im Johannes dem Täufer]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die dem nathanischen Jesusknaben vorenthaltene Ich-Kraft wirkt stattdessen beim Johannes dem Täufer 1:31:29|Nabot&#039;s Weingarten]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Ich wirkt ursprünglich in Form von Gruppen-Ichen 1:34:43|die ursprüngliche Wirkung des Ich in Form von Gruppen-Ichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Ich wirkt ursprünglich in Form von Gruppen-Ichen 1:34:43|Pinhas (Pineas) und die Bewahrung der Reinheit des Blutes des jüdischen Volkes]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Elias – Johannes der Täufer – Raffael – Novalis: eine Inkarnationsabfolge 1:38:17|Inkarnationslinie Elias zu Johannes dem Täufer zu Raffael zu Novalis]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#In einer Kulturepoche (2160 Jahre) wird man zwei Mal geboren, einmal als Mann, einmal als Frau 1:41:22|In einer Kulturepoche wird man zwei Mal geboren, einmal als Mann, einmal als Frau]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der zweite Jesusknabe wird im Matthäus-Evangelium geschildert 1:44:10|die Schilderung des zweiten Jesusknaben im Matthäus-Evangelium]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Heiligen Drei Könige sehen die Wiedergeburt ihres Meisters Zarathustra (Zoroaster = „Goldstern“) 1:47:41|Zoroaster (Goldstern, der Stern von Bethlehem)]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Vereinigung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr 1:52:21|Vereinigung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Wichtigste bei geistigen Dingen: Kein Dogma! 1:57:00|etwas mit neuen Augen zu sehen, ist ein schöpferischer Prozess]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Wir brauchen ein neues Denken – das alte Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit kann unsere komplexen Probleme nicht lösen in Wahrheit 1:59:49|altes, abgestorbenes Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit (Verstandesbewusstsein)]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Wir brauchen ein neues Denken – das alte Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit kann unsere komplexen Probleme nicht lösen in Wahrheit 1:59:49|wir brauchen ein neues Denken: das bedeutet erst einmal Fragen zu stellen]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Wir brauchen ein neues Denken – das alte Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit kann unsere komplexen Probleme nicht lösen in Wahrheit 1:59:49|Die Schicksalsfrage: Die Frage, die mit deinem Schicksal zu tun hat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 8. Vortrags (von Bruno am 7. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=45s Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45] ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben. Ich begrüße euch ganz herzlich. Wieder bei der Apokalypse des Johannes. Wir sind mittlerweile beim achten Vortrag angelangt und wir sind jetzt mitten in einem sehr zentralen Thema, nämlich die &#039;&#039;&#039;vierte Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, die wir besprechen. Also wir sagten, es gibt relativ am Anfang der Apokalypse &#039;&#039;&#039;sieben Sendschreiben&#039;&#039;&#039; an &#039;&#039;&#039;sieben Gemeinden&#039;&#039;&#039; in Asien. Und diese sieben Gemeinden repräsentieren in bestimmter Weise bestimmte &#039;&#039;&#039;Kulturepochen der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;vierte Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, in der wir jetzt drinnen sind, ist also die &#039;&#039;&#039;griechisch-lateinische Zeit&#039;&#039;&#039;, die laut Rudolf Steiner aber bis zum &#039;&#039;&#039;Ende des Mittelalters&#039;&#039;&#039; in Wahrheit reicht. Also die die &#039;&#039;&#039;Antike und das Mittelalter&#039;&#039;&#039; umfasst. Weil das doch eine gewisse Einheit bringt. Also vor allem durch die &#039;&#039;&#039;lateinische Sprache&#039;&#039;&#039;, die dann im Mittelalter im geistlichen Bereich und so sehr verbreitet war. Die &#039;&#039;&#039;Gelehrtensprache&#039;&#039;&#039; war. Also vom Denken her bildet das eine gewisse Einheit. Man kann so etwas natürlich nach verschiedenen Gesichtspunkten gliedern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese &#039;&#039;&#039;Kulturepochen&#039;&#039;&#039; dauern etwa &#039;&#039;&#039;2160 Jahre&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;ein Zwölftel des ganzen Tierkreises&#039;&#039;&#039;, weil &#039;&#039;&#039;der Frühlingspunkt&#039;&#039;&#039; nämlich in zwölf mal 2160 Jahren, also insgesamt &#039;&#039;&#039;25.920 Jahre&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;einmal rückläufig durch den Tierkreis wandert&#039;&#039;&#039;. Und es ergeben sich halt immer wieder &#039;&#039;&#039;neue Aspekte&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang auch mit der &#039;&#039;&#039;kosmischen Welt&#039;&#039;&#039;. Weil wir in Wahrheit ja in einer sehr &#039;&#039;&#039;starken Verbindung&#039;&#039;&#039; auch mit den &#039;&#039;&#039;kosmischen Rhythmen&#039;&#039;&#039; stehen. Was im Übrigen auch die heutige Wissenschaft bereits entdeckt. Es gibt ja ein Riesenfachgebiet, die &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039;, die sich mit Rhythmen beschäftigt, mit kosmischen Rhythmen letztlich, natürlich insbesondere mit dem deutlichsten Rhythmus, der &#039;&#039;&#039;Tag- und Nacht-Rhythmus&#039;&#039;&#039;, den wir haben, aber eben auch der &#039;&#039;&#039;Monats-Rhythmus&#039;&#039;&#039; und diese Dinge, die &#039;&#039;&#039;Jahreszeiten-Rhythmen&#039;&#039;&#039;, die eine Rolle spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darüber hinaus gibt es noch sehr, sehr viel mehr Rhythmen, die in Wahrheit eine große Rolle auf der Erde spielen und vor allem für das &#039;&#039;&#039;Leben&#039;&#039;&#039; auf der Erde spielen. Also gerade &#039;&#039;&#039;die Lebenstätigkeit hat sehr viel auch mit diesen Rhythmen zu tun&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;Ätherische&#039;&#039;&#039; hat etwas mit der Zeit zu tun, mit einer Art &#039;&#039;&#039;Zeit-Organismus&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein rhythmisch gestalteter Organismus, das heißt, wo sehr kurze, schnelle Rhythmen mit langen Rhythmen in einer gewissen Weise zusammenwirken. Und die sind für das &#039;&#039;&#039;Leben&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Aber das ist jetzt nur eine Randbemerkung zu unserem eigentlichen Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=207s Die Apokalypse (Enthüllung) des Johannes bzw. des Wesens Jesu Christi und zugleich die Enthüllung des menschlichen Ich 0:03:27] ===&lt;br /&gt;
Unser eigentliches Thema ist also die &#039;&#039;&#039;Apokalypse des Johannes&#039;&#039;&#039; oder wie es eigentlich am Anfang dieses Textes heißt Apokalypsis Jesu Christo, also die &#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Und Apokalypse heißt so viel wie &#039;&#039;&#039;Enthüllung&#039;&#039;&#039;. Und Enthüllung heißt Wesensenthüllung genauer gesagt. Das heißt, das ganze Buch dieser Apokalypse geht darum, das &#039;&#039;&#039;Wesen des Christus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu enthüllen&#039;&#039;&#039;. Das ist das zentrale Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nächste Punkt ist aber, und der betrifft uns jetzt ganz speziell, das es dabei zugleich um die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des menschlichen Ichs&#039;&#039;&#039; geht. Weil das menschliche Ich &#039;&#039;&#039;wesensgleicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Art&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;wie das Ich des Christus&#039;&#039;&#039;. Wesensgleicher Art sagt die Apokalypse selber. Ich hab den Ausspruch schon ein paar Mal vorgelesen und den muss man eigentlich geradezu meditieren, um zu sehen, welche Bedeutung das menschliche Ich hat, ohne dass man jetzt gleich größenwahnsinnig wird dabei, weil man muss als Nachsatz dazu sagen, dass wir halt noch lange nicht dieses ganze Potenzial, das in dem Ich drinnen steckt, nützen können. Bewusst handhaben können. Sondern erst so ein Millimeter davon, also ganz, ganz wenig. Aber trotzdem ist das ganze Potenzial veranlagt darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus sagt das sehr, sehr deutlich über das menschliche Ich, nämlich er sagt: „Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein“, nämlich den Menschen, „die ich von meinem Vater empfangen habe“. &#039;&#039;&#039;„Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.“&#039;&#039;&#039; Jeder. &#039;&#039;&#039;Jeder einzelne Mensch&#039;&#039;&#039;. Jeder einzelne Mensch. Und man muss dazu sagen, dass diese gleiche Vollmacht des Ich, die eben auch der Christus hat, dass die in gewissem Sinne &#039;&#039;&#039;höher&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;als die der Engelwesenheiten und Götterwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die sonst über uns stehen, ausgenommen der Christus, der Vatergott und der Heilige Geist, also die &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; oben. Weil nämlich &#039;&#039;&#039;nur dort die schöpferische Freiheit herrscht&#039;&#039;&#039;, die die ganzen Engelhierarchien darunter nicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=370s Das Ich bei den Buddhisten: Eine Verwechslung zwischen Ego und eigentlichem Ich 0:06:10] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Und wie ist das mit den Buddhisten?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, egal ob man jetzt die Buddhisten oder so nimmt. Ich meine, bei den Buddhisten ist ja sehr interessant: &#039;&#039;&#039;Die Buddhisten lehnen ja eigentlich den Begriff des Ich komplett ab&#039;&#039;&#039;. Da geht es immer darum, also die zentrale These ist: &#039;&#039;&#039;Auslöschung des Ich&#039;&#039;&#039;. Das Ich soll im Nirwana verwehen zum Schluss. Dann ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung&#039;&#039;&#039; da. Dann ist die Erlösung nämlich vor allem aus dem &#039;&#039;&#039;Kreislauf der Wiedergeburten&#039;&#039;&#039; da. Und die eben, wie es relativ typisch ist für die meisten östlichen Religionen oder östlichen Anschauungen, wo das Erdenleben eigentlich als leidvoll, als schmerzvoll empfunden wird und als eine Verdunklung des Geistigen, das eigentlich im Menschen lebt. Und sie meinen, man kann also in das Geistige nur aufsteigen, wenn man das Ich auslöscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht heraus liegt da aber eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwechslung&#039;&#039;&#039; vor zwischen dem &#039;&#039;&#039;Ego und dem eigentlichen Ich&#039;&#039;&#039;. Und ich werde euch gleich erzählen warum. Also das Ego ist sozusagen unser kleines irdisches Ich, wo wir uns halt als körperlich begrenzte Person erleben, die da und dort geboren wurde, die und die Bildung durchgemacht hat, die und die Erlebnisse in seinem Leben hatte und die jedenfalls begrenzt ist auf dieses eine Erdenleben. Jetzt wissen wir aber aus der &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039;, und das hat es wieder gemeinsam mit dem &#039;&#039;&#039;Buddhismus&#039;&#039;&#039;, dass das &#039;&#039;&#039;menschliche Ich&#039;&#039;&#039;, die eigentliche &#039;&#039;&#039;Individualität&#039;&#039;&#039;, etwas &#039;&#039;&#039;Höheres&#039;&#039;&#039; ist als diese einzelne, sozusagen egoistische Persönlichkeit. Die sich natürlich läutern kann, aber die trotzdem einmal beschränkt ist auf eine Inkarnation. Weil in Wahrheit geht die eigentliche Individualität des Menschen durch viele Inkarnationen durch. Wir werden sowieso im Laufe der Vorträge ausloten, noch sehr genau auslegen, warum das auch viel plausibler ist, als nur eine Inkarnation anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn wir einigermaßen ehrlich sind - um das jetzt nur kurz anzureißen - wie viel kriegen wir in einem Erdenleben weiter, um diesem Anspruch zu genügen, der da drinnen steht? &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also das heißt, wo wir die &#039;&#039;&#039;gleiche Vollmacht des Ich&#039;&#039;&#039; erlangen &#039;&#039;&#039;wie der Christus&#039;&#039;&#039;. Ich wüsste jetzt im Grunde kaum jemanden aufzuzählen, im Grunde gar niemand, der diese gleiche Vollmacht bereits erlangt hätte. Und sie in einer einzigen Inkarnation zu erlangen, ist zumindest sehr, sehr schwierig. Also in Wahrheit sieht es eben so aus, dass der Weg durch viele, viele Erdinkarnationen führt, auch unter ganz anderen körperlichen Bedingungen dann. Unter anderen Bedingungen der Natur draußen. Weil wir müssen ja lernen im Grunde in den verschiedensten Bedingungen diese &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Rudolf Steiner war da aber sicher eine Ausnahme!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war sicher eine Ausnahme. Aber selbst die höchsten &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039; sind noch lange nicht am Ende. Also sie sind natürlich weit, weit voraus, aber noch nicht am Ende. Weil was heißt es, die gleiche Vollmacht des Ich zu erhalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=596s Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56] ===&lt;br /&gt;
Wenn wir es voll haben, dann ist jeder einzelne Mensch dazu fähig, einen ganzen Kosmos, so wie wir ihn jetzt kennen, zumindest in dem Umfang, wie wir ihn jetzt kennen, als eine komplette kosmische Welt zu erschaffen. Zu erschaffen. Das Neue ist nur, dass sie dann so passieren wird, einmal, wenn wir dieses Ziel erreichen sollten, dass es ist nicht einer alleine schafft, sondern eine große Gemeinschaft von Menschen und jeder etwas dazu beiträgt. Was aber zur Folge hat, dass der Kosmos um etliches reicher ist als der, den wir jetzt haben, den die Gottheit hervorgebracht hat. Also der Weg geht zu einer &#039;&#039;&#039;neuen Art von Schöpfung&#039;&#039;&#039; überhaupt. Modern könnte man sagen: zu einer Art dezentralen Schöpfung. Da gibt es kein Zentrum, das sagt, so wird die Schöpfung werden, sondern sie entsteht aus dem &#039;&#039;&#039;Zusammenwirken freier, schöpferischer, geistiger Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Ist das bei jedem menschlichen Projekt auch so, auch wenn man nicht weiß im Detail, wie es ausschaut?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz genau. Ganz genau. Ganz genau. Aber das ist eigentlich eine ganz neue Entwicklung, die damit angestoßen ist. Für uns ist das irgendwie schon ein bisserl griffig, weil wir es ja schon seit längerer Zeit üben. Im Kleinen halt, im ganz winzig Kleinen. Aber am Ende ist es dann, wenn wir es in der großen kosmischen Dimension schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sehen, dass dazu natürlich ein weiter, weiter, weiter Weg notwendig ist, der weit auch über die Entwicklung unserer Erde hinausreicht. Also dazu reicht die Entwicklung auch unserer Erde nicht aus. Die Erde ist ein spezieller Wohnplatz, wo es jetzt vor allem darum geht, dass wir uns dieses Ichs bewusst werden. Und der Dimension, die eigentlich darinnen steckt, uns bewusst werden. Ich meine, vorerst haben wir einmal das Ego-Bewusstsein, das heißt: Ich bin etwas anderes, als das alles da draußen. Das ist der erste Anfang. Das ist noch sich zu spüren jetzt, in der Abgrenzung von allem dem, was uns umgibt. Aber der Weg führt dorthin, zu begreifen, dass &#039;&#039;&#039;jedes einzelne Ich ein schöpferischer Mittelpunkt der Welt&#039;&#039;&#039; ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, jeder umspannt mit seinem Ich in Wahrheit die &#039;&#039;&#039;Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Und bildet in dieser Unendlichkeit ein ganz &#039;&#039;&#039;individuelles Zentrum&#039;&#039;&#039;. Ich habe das das letzte Mal erläutert, vergleichsweise mit einem Bild: Nehmt einen &#039;&#039;&#039;unendlich großen Kreis&#039;&#039;&#039; an. Wo ist der &#039;&#039;&#039;Mittelpunkt dieses Kreises&#039;&#039;&#039;? Er kann überall sein. Jeder Punkt im Endlichen ist Mittelpunkt des unendlichen Kreises. Weil von jedem Punkt, wie weit ich auch hinausgehe, wie viele Lichtjahre von mir aus ich hinausgehe zur Unendlichkeit, es ist immer wie weit? Unendlich weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Immer gleich!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer gleich weit daher. Ja, genau. Wenn die &#039;&#039;&#039;Unendlichkeit&#039;&#039;&#039; ins Spiel kommt, wird es also immer ein bisserl paradox. Genauso wie man sagen könnte, ein unendlich großer Kreis ist eine Gerade. Da braucht ihr euch nur einen Kreis, immer größer, größer, größer denken, zum Schluss wird er gerade. Das heißt, das Krumme und das Gerade ist im Unendlichen das Gleiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Aber in mathematischen Formeln sicher gut darstellbar!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematisch kann man das wunderbar darstellen. Daher ist &#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; ja eigentlich ein sehr guter Einstieg in ein, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;übersinnliches Denken&#039;&#039;&#039; zumindest. Weil vorstellen kann ich mir den unendlichen Kreis in Wahrheit nimmer. Ich kann ihn denken, aber ein Vorstellungsbild, das hab ich nicht. Jeden, den ich mir vorstellen kann, ist endlich. Egal wie groß er ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Dass man denken kann, ist schon ein Wunder!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon ein Wunder. Genau. Und das zeigt ja auch, dass in unserem Denken die Möglichkeit ist oder die Anlage ist, über das bloß &#039;&#039;&#039;sinnlich Begrenzte&#039;&#039;&#039; hinauszugehen. Ich meine, wir üben uns heute sehr viel im begrenzten Denken, halt fürs Alltagsleben und sonst wo, oft auch in den Wissenschaften, abgesehen dort, wo es mathematisch wird, da kann man tatsächlich präzise über das Sinnliche hinausdenken. Das ist zum Beispiel sehr stark in der &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039; oder so der Fall. Daher ist in Wahrheit die Physik bis zu einem gewissen Grad in ihrem Denken über den klassischen Materialismus weit hinaus. Die Physik ist heute im Grunde eine, sagen wir einmal, &#039;&#039;&#039;spekulative Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; hauptsächlich. Weil das Meiste, was sie tun, ist: Gedankengebäude – mathematisch formulierte Gedankengebäude – zu entwerfen, von denen man dann natürlich schaut irgendwie, ob das mit den Messungen oder so übereinstimmt. Aber das eigentliche Bild ist nur mehr mathematisch beschreibbar. Das, was man heute als Atom oder Elementarteilchen bezeichnet, kann man sich nicht richtig vorstellen als einen materiellen Gegenstand. Keines dieser sogenannten „Teilchen“ - wir haben halt kein gescheites Wort dafür – kann man sich als kleines Kugerl oder so etwas vorstellen. Das passt nicht. Ich meine, Atome, selbst ganze Atome, sogar Atomkomplexe können gleichzeitig, ein und dasselbe, an zwei Orten sein. Wie geht das? Das kann man aber experimentell sogar nachweisen. Man kann es nicht nur theoretisch berechnen, man kann es nachweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung eines Zuhörers: &#039;&#039;„Das kann man als kleines Wunder bezeichnen!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=956s Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56] ===&lt;br /&gt;
Ja, ja. Es sind eigentlich große Wunder sogar auch. Und da sind wir nur im untersten Weltbereich, weil wir sind damit eigentlich noch gar nicht in der &#039;&#039;&#039;übersinnlichen&#039;&#039;&#039;, sondern eher in der &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Welt&#039;&#039;&#039;. Also die untersinnliche Welt, die halt das erzeugt, was uns Stofflich erscheint, sagen wir es einmal so. Schon die Inder haben gesagt, die stoffliche Welt, die materielle Welt ist eigentlich Schein, ist &#039;&#039;&#039;Maya&#039;&#039;&#039;. Die Physik sagt im Grunde genau dasselbe. Also es sind &#039;&#039;&#039;Vorstellungen&#039;&#039;&#039; im Grunde, die wir uns bilden von der Welt, dass alles so &#039;&#039;&#039;Gegenständlich&#039;&#039;&#039; ist, wie wir es halt erleben. Aber die Wirklichkeit ist nicht so! Also diese gegenständliche Vorstellung dient im Grunde nur dazu, dass wir uns als &#039;&#039;&#039;abgetrenntes Wesen&#039;&#039;&#039; empfinden und dadurch als &#039;&#039;&#039;selbstständig&#039;&#039;&#039; empfinden, als &#039;&#039;&#039;Eigenwesen&#039;&#039;&#039; empfinden, das von den anderen getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn man in die &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039; hineingeht, also zum Beispiel nach dem &#039;&#039;&#039;Tod&#039;&#039;&#039; oder in der &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; vielleicht, im &#039;&#039;&#039;geistigen Erleben&#039;&#039;&#039; hineingeht: Ja, Geistwesen sind nicht voneinander getrennt. Sie sind alle ineinander. Und selbst das Wort ist nicht ganz zutreffend, weil man sie sich überhaupt nicht räumlich vorstellen kann. Aber sie sind nicht getrennt voneinander. Und trotzdem kann sich jeder als ein Ich empfinden, wenn er die entsprechende Kraft entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für uns jetzt die &#039;&#039;&#039;Erdenaufgabe&#039;&#039;&#039;, diese Kraft zu entwickeln. Zuerst einmal, indem wir uns von einer gegenständlichen Außenwelt unterscheiden lernen und daran eine &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039; erwerben, uns auch – zum Beispiel in der Seelenwelt – von den anderen Seelen, mit denen wir aber total zusammen sind, zu unterscheiden. Weil, ihr müsst euch vorstellen, es wäre so, wie wenn ihr nicht im Kopf nur eure Gedanken habt, sondern die Gedanken der ganzen Menschheit und darüber hinaus, der Engelwesenheiten und was es sonst noch gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Aber wenn man sich verbindet, ist es ja auch möglich.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es möglich. Natürlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Wenn ich sie anspreche, dann kann ich mich verbinden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=1090s Der Einweihungsweg bei den Ägyptern: Ausschaltung des Ich (Ego) 0:18:10] ===&lt;br /&gt;
Dann kann man sich verbinden. Dann kann man sich verbinden. Das wichtige ist dabei, dass man sich trotzdem nicht verliert, sondern dass es ein gewisser &#039;&#039;&#039;Rhythmus&#039;&#039;&#039; ist, sich auch wieder zu finden. Das war oft bei den alten Einweihungen oder bei den alten geistigen Wegen die Gefahr bzw. damals war es sogar noch erwünscht, weil das Ich halt noch sehr schwach war, einfach aufzugehen in der geistigen Welt, in der seelischen Welt und sozusagen sich zu verlieren in den Engelwesenheiten, in den Götterwesenheiten. Und die eigene Individualität eben auszuschalten. Das wurde ja sogar namentlich also in der &#039;&#039;&#039;ägyptischen Kultur&#039;&#039;&#039; oder so ganz bewusst so gemacht, dass das &#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;kleine Ich&#039;&#039;&#039;, eigentlich ist das &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039; gemeint, beim &#039;&#039;&#039;Einweihungsweg ausgeschaltet&#039;&#039;&#039; wurde. Weil das einfach noch viel zu sehr an der äußeren Welt hängt, in der man jetzt gerade erst begonnen hat, zu erforschen und zu ertappen irgendwo. Und die hätte also nur Grunde &#039;&#039;&#039;sinnliche Begierden&#039;&#039;&#039;, wo ja auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen walten, hineingetragen in das geistige Erleben und hätten das verfälscht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr ist im Grunde riesengroß bei allen &#039;&#039;&#039;geistigen Wegen&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;das Ich nicht voll bewusst&#039;&#039;&#039;, voll &#039;&#039;&#039;wach&#039;&#039;&#039;bei jedem in jedem Moment dabei ist. Wo das ein bisserl ins &#039;&#039;&#039;Traumartige&#039;&#039;&#039;, ins &#039;&#039;&#039;Visionäre&#039;&#039;&#039;, ins vielleicht sogar &#039;&#039;&#039;Mediumistische&#039;&#039;&#039; hineingeht, nicht wahr ein Medium hat das Bewusstsein ganz ausgeschaltet. Das kann vielleicht sprechen und weiß es nicht, was es gesprochen hat. Oder Schreibmedien gibt es, er schreibt automatisch und kriegt selber nichts davon mit, was er schreibt. Und die &#039;&#039;&#039;alten Einweihungen&#039;&#039;&#039; gehen aber in diese Richtung. Und da war eben das Ich noch nicht stark genug, in diesem geistigen Erleben auch wach zu bleiben. Und daher hat man es gleich überhaupt ausgeschaltet, damit es ja nicht was Falsches, was bloß Egoistisches, was bloß aus der sinnlichen Begierde vielleicht entstammt, hineinträgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039; hat sich das geändert. Im Grunde durch das Erdenleben des Christus, der durch das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; gegangen ist, ist dieser Satz erst voll gültig in seinem kleinsten Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.“&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bis dahin war der Mensch auch mit seinem &#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039;, das er bekommen hat, im Grunde vergleichbar mit den Engelwesenheiten, die über ihm sind, nur mit dem Unterschied, dass er halt schon in die Verkörperung hineingegangen ist, aber insofern ähnlich, als der &#039;&#039;&#039;geistige Impuls&#039;&#039;&#039; eben durch die ganze &#039;&#039;&#039;Kette der Hierarchien&#039;&#039;&#039; zu ihm herunter geströmt ist und ihm die &#039;&#039;&#039;geistige Weisheit&#039;&#039;&#039; gegeben hat. Aber in &#039;&#039;&#039;unfreier Art&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es strömt etwas herein, das nehme ich unverfälscht, unberührt von meiner eigenen Individualität auf. Und erfülle sozusagen den Befehl oder die Vorgabe, die die Gottheit gegeben hat. Die wird eben einfach von der &#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039;, also von der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; aus, Stufe für Stufe durch die &#039;&#039;&#039;neun Engelhierarchien&#039;&#039;&#039; zunächst einmal bis zum Menschen herunter gegeben. Das gilt für die vorchristliche Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=1307s Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47] ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt, mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, dreht sich das komplett um. Es dreht sich komplett um. Die &#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039;, aus dem jetzt &#039;&#039;&#039;das Geistige&#039;&#039;&#039; – und nicht nur für uns, sondern letztlich für die ganze Welt, also auch für die Hierarchien – strömt, sind letztlich jetzt die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;. Von hier strömt etwas aus &#039;&#039;(Wolfgang öffnet weit die Arme nach außen)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung einer Zuhörerin: &#039;&#039;„Aber beides!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kriegt beides. Ja, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhörerin weiter: &#039;&#039;„Und man kann es vermischen und man gibt auch den Engeln oder den Hierarchien oben?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Ganz richtig! Erstens einmal können wir den Engelwesenheiten etwas lehren auch, was sie nicht kennen. Was, haben wir auch schon in den letzten Vorträgen besprochen, was als Erster auch Christus kennen gelernt hat? Nämlich hinunter zu steigen in dieses dunkle, unterirdische Reich, in dieses finstere Reich des Todes, was die Griechen dann die Unterwelt genannt haben oder auch schon die Ägypter die Unterwelt genannt haben. Wir haben davon auch gesprochen, dass es im Grunde so &#039;&#039;&#039;zwei Stufen&#039;&#039;&#039; des Lebens nach dem Tod gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine &#039;&#039;&#039;untere Welt,&#039;&#039;&#039; die eben namentlich gegen die &#039;&#039;&#039;vierte Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, in der wir jetzt sind, immer stärker geworden ist. Diese untere Welt, in der auch die Widersacher wirken, die ist nämlich den &#039;&#039;&#039;Hierarchien&#039;&#039;&#039;, die über uns stehen, nicht zugänglich. Man kann sagen, die &#039;&#039;&#039;Gottheit&#039;&#039;&#039; selbst hat mit dieser &#039;&#039;&#039;Unterwelt&#039;&#039;&#039;, in der die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; herrschen, einen &#039;&#039;&#039;Ort&#039;&#039;&#039; geschaffen, auf dem sie nämlich selbst &#039;&#039;&#039;keinen Zugriff&#039;&#039;&#039; hat. Nicht einmal die höchste Gottheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar, das haben wir auch das letzte Mal besprochen, damit der Mensch sein &#039;&#039;&#039;freies Ich&#039;&#039;&#039; entwickeln kann. Das heißt, der Mensch steht, wenn er auf der Erdoberfläche steht, an einer &#039;&#039;&#039;Grenzlinie&#039;&#039;&#039;, wo er sich entweder aus &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; dem &#039;&#039;&#039;oberen Geistigen&#039;&#039;&#039; zuwenden kann, oder er kann sich auch abwenden, er kann sich auch lösen davon. Diese &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; sollte dem Menschen ermöglicht werden. Dass er also nicht einfach, wie die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesen einfach die &#039;&#039;&#039;Inspiration von oben&#039;&#039;&#039; empfängt, und sie wirkt durch ihn, &#039;&#039;&#039;unfrei&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, sondern dass der Mensch entscheiden kann: Ich will das jetzt hereinlassen oder ich will das nicht hereinlassen. Und vor allem aber beginnt jetzt aus dem &#039;&#039;&#039;eigenen Ich heraus selbst eine Quelle&#039;&#039;&#039; zu strahlen, die eben wesensgleich dieser &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft&#039;&#039;&#039; ist oder wesensgleich diese &#039;&#039;&#039;Kraft, die in der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039; lebt. Das kommt jetzt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=1488s Das Schicksal der höheren Hierarchien hängt davon ab, dass die Menschen sich entwickeln und gewisse Aufgaben übernehmen 0:24:48] ===&lt;br /&gt;
Und - dieses Schauen auch in dieses dunkle Reich, das halt dazu gehört, damit wir diese &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; haben, das vor allem ist etwas, das wir den Engelwesenheiten lehren können. Was einerseits der &#039;&#039;&#039;Christus diesen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; lehren kann, aber was vor allem der &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; lehren kann diesen Wesenheiten. Und dazu kommt, dass es auch in der Hand des Menschen eigentlich liegt, durch diese &#039;&#039;&#039;geistige Kraft&#039;&#039;&#039;, die er langsam aus seinem Ich entwickeln kann, den Hierarchien, die über ihm stehen und die ihm bis jetzt ihre Kräfte einfach eingeströmt haben, nennen wir es einmal so, dass wir langsam etwas von diesen &#039;&#039;&#039;Aufgaben&#039;&#039;&#039; selbst übernehmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daran hängt das Schicksal aller dieser Hierarchien. Das ist ein sehr &#039;&#039;&#039;gewichtiges Wort&#039;&#039;&#039;! Weil an sich sind diese geistigen Hierarchien, die über uns stehen, von den Engeln, Erzengeln, Urengeln angefangen, dann über die höheren geistigen Wesenheiten, sie haben nicht die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039;, die der Mensch hat. Sie haben daher auch nicht die Möglichkeit zu irren oder &#039;&#039;&#039;Fehler zu machen&#039;&#039;&#039; von sich aus. Dieses &#039;&#039;&#039;Privileg&#039;&#039;&#039; – ich sage jetzt bewusst dieses Privileg – haben nur die Engelwesenheiten bekommen, die von der Gottheit, R. Steiner würde sagen abkommandiert wurden, als Widersacher zu wirken. Die sind nicht von selbst entstanden. Sondern sie wurden für eine Aufgabe bestimmt, ein Reich zu entwickeln, das sich sozusagen unabhängig von der Gottheit entwickelt und ihr daher widerstehen kann. Aber diesen Impuls hätten sie nicht aus sich selbst fassen können, sondern es wurde ihnen diese Möglichkeit gegeben, mit all den &#039;&#039;&#039;Konsequenzen&#039;&#039;&#039;, die damit verbunden sind. Nämlich Sie sind dadurch &#039;&#039;&#039;abgeschnitten von der schöpferischen Quelle&#039;&#039;&#039; letztlich. Sie haben also eine große Ration mitbekommen, mit der sie arbeiten können, aber die eigentliche Quelle ist ihnen nicht zugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung einer Zuhörerin: &#039;&#039;„Zurück gehen können sie auch nicht!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgehen aus sich heraus können sie auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=1641s Die Menschen können die Widersacher erlösen – nur die Menschen 0:27:21] ===&lt;br /&gt;
Zuhörerin weiter: &#039;&#039;„Nur mit der Hilfe von…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der &#039;&#039;&#039;Hilfe des Menschen&#039;&#039;&#039;, nur mit der Hilfe des Menschen. Auch das sagte ich in den letzten Vorträgen schon, nur letztlich durch den Menschen können die &#039;&#039;&#039;Widersacher erlöst&#039;&#039;&#039; werden. Nicht einmal durch den Christus alleine. Der Christus ohne uns könnte es nicht. Ohne unserer Unterstützung, wenn man sagt, gut, jetzt sind die Menschen ausgefallen, die haben halt versagt, aber die Armen, die da jetzt verdammt wurden – oder ausgewählt für diese &#039;&#039;&#039;exklusive Aufgabe&#039;&#039;&#039;, sagen wir es vorsichtiger so – die können ja nichts dafür, dass die Menschen versagt haben, also, wir retten sie &#039;&#039;(die Widersacher)&#039;&#039; wieder. Sie &#039;&#039;(die Gottheit, Trinität)&#039;&#039; könnten es nicht. Das ist eine endgültige Entscheidung gewesen. Diese Wesenheiten, die halt die &#039;&#039;&#039;Rolle der Widersacher&#039;&#039;&#039; übernehmen, für die eine eigene Welt einzurichten, die dem &#039;&#039;&#039;Zugriff der Gottheit&#039;&#039;&#039; entzogen ist, komplett entzogen ist. Nur so kann die &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; nämlich gewährleistet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst würde die Gottheit immer wieder anfangen müssen im Grunde da unten zu korrigieren. Nein, das stimmt nicht, das passt nicht. Im Geistigen ist das einfach so. Weil &#039;&#039;&#039;geistiges Tun ist immer ein moralisches Tun&#039;&#039;&#039;. Ein Tun, das das &#039;&#039;&#039;Gesamtwohl&#039;&#039;&#039; im Auge hat. Es kann nicht anders. Also eine wirkliche geistige Wesenheit kann nicht sagen, ja gut, aber das überlege ich mir jetzt, ob ich das tue. Ist die Welt das überhaupt wert, dass ich es für sie tue oder nicht? Sie muss es tun. Das ist jetzt ein ganz interessanter &#039;&#039;&#039;Aspekt über die Freiheit&#039;&#039;&#039; überhaupt. Freiheit ist, das zu tun, was aus der &#039;&#039;&#039;Individualität der Menschen&#039;&#039;&#039; oder aus der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsquelle heraus notwendig&#039;&#039;&#039; ist. Notwendig ist, um das, was ich hervorbringe, zu einem wirklichen harmonischen Ganzen zu machen. Also die Gottheit kann nicht sagen, ich lasse das jetzt, da ist halt ein Fehler drin, interessiert mich nicht. Wenn sie Zugriff darauf hat, dann ändert sie es. Entwickelt es weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss auch denken, dass damit von Haus aus auch veranlagt ist, dass selbst unsere &#039;&#039;&#039;Schöpfung&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt draußen haben, nicht vollkommen ist. Weil sie nicht vollkommen unter dem &#039;&#039;&#039;Einfluss der Gottheit&#039;&#039;&#039; steht, sondern auch unter dem &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Und der Menschen!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, und der Menschen dann auch, ja. Also das ist eine gewaltige Dimension eigentlich, um die es da geht. Und - eben zum &#039;&#039;&#039;Heile des Menschen&#039;&#039;&#039;. Oder um ihm eine besondere &#039;&#039;&#039;Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039; zu geben, die vorher noch niemand hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=1828s Auch Engelwesenheiten haben ein Ich – Geisterfüllung im Inneren, beim Ich des Menschen ist es umgekehrt  0:30:28] ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr, auch &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten haben natürlich ein Ich&#039;&#039;&#039;, sonst wären sie keine geistigen Wesenheiten, aber dieses Ich ist eben anders geartet. Wenn das Engel-Ich sich sozusagen in sein Inneres zurückzieht und auf sich besinnt, dann tritt &#039;&#039;&#039;Geisterfüllung&#039;&#039;&#039; ein. Das heißt, dann ist diese Engelwesenheit erfüllt von dem, was durch die ganzen Hierarchien über ihn herunter strömt. Das lebt dann auf in ihm. Das heißt, er findet eigentlich &#039;&#039;&#039;in seinem Innern&#039;&#039;&#039; nicht sich, sondern alles das, was darüber ist und was hineinströmt. Das heißt, es wird zum Brennpunkt dessen, was von der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; letztlich einströmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei unserem Ich ist es aber umgekehrt. Wir sind ein &#039;&#039;&#039;Brennpunkt, von dem etwas ausstrahlt, was gleicher Art ist wie die höchste Gottheit&#039;&#039;&#039;, sagen wir es einmal so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Eine Möglichkeit! Wir strahlen vieles aus“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Möglichkeit nach, natürlich. Wir strahlen auch Negatives aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Aber die Grundessenz, die bedingungslose Liebe, die wir bekommen von Gott, die können wir genauso ausstrahlen, wenn wir nur bereit sind, wenn wir es umwandeln in diese Größe, die wir von Gott bekommen eigentlich.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, natürlich, darum geht es. Darum geht es! Dass wir dadurch und nur dadurch auch fähig werden, die gleiche Liebe letztlich irgendwann einmal auszustrahlen, die auch die Gottheit ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Und die auch nährt und auch vieles bewirkt Positives und uns gesund macht, wenn man diese bedingungslose Liebe kriegt. Und diese Größe, dass wir die in uns auch wirklich entwickeln.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz genau. Ja, es ist absolut &#039;&#039;&#039;bedingungslose Liebe&#039;&#039;&#039;. Richtig. Ja, darum geht es letztlich! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=1961s Die Vollmacht des Ich beginnt zu wirken mit der Inkarnation des Christus und dem Mysterium von Golgatha, wo der Christus absteigt in das dunkle Reich 0:32:41] ===&lt;br /&gt;
Ja. So viel einmal jetzt zur Einleitung. Das ist ja nur die Einleitung. Also jedenfalls beginnt diese &#039;&#039;&#039;Vollmacht des Ich&#039;&#039;&#039; zu wirken mit der &#039;&#039;&#039;Inkarnation des Christus&#039;&#039;&#039;, der dann durch das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;durchgeht. Mit dem Mysterium von Golgatha, also mit dem Tod auf Golgatha, eben absteigt in dieses &#039;&#039;&#039;dunkle Reich&#039;&#039;&#039;. Dieses dunkle Reich in gewisser Weise erhellt, aber ohne dieses Reich jetzt zu verändern in Wahrheit. Es auszulöschen oder so. Das ist eben genau nicht der Fall. Weil jetzt könnte man sagen, die Gottheit steigt jetzt hinunter, also der Christus steigt hinunter und verwandelt das. Weil er sieht da ist so viel nicht in &#039;&#039;&#039;Ordnung&#039;&#039;&#039;. Das widerstrebt alles der Schöpfung eigentlich in Wahrheit. Also ich müsste das verändern. Nein! Er begibt sich dieser Allmacht. Er geht dezidiert eben mit dem Tod auf Golgatha &#039;&#039;&#039;von der Allmacht in die absolute Ohnmacht über&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, sein Wirken hängt jetzt damit zusammen, ob wir diesen geistigen Willen entfalten und dadurch jetzt die Christus-Kraft zur Tat aufrufen. Also das heißt, der ganze Weg führt jetzt durch das menschliche Ich. Das ist der große Umbruch drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss also damit zwei Dinge sehen. Erstens, dass damit natürlich dem Menschen eine riesige &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; auferlegt ist, der er sich langsam bewusst werden sollte, dass es also um wirklich große Dimensionen geht. Das ist das erste. Das zweite ist, dass nicht die &#039;&#039;&#039;Garantie&#039;&#039;&#039; besteht, es wird alles gut. Weil es liegt an uns. Also es ist nicht so, dass wir hoffen dürfen, wenn wir halt alles falsch machen und alles schlecht machen, dann wird&#039;s schon irgendwer richten. Wir werden jede Hilfe, jede Kraft kriegen, die wir brauchen, weil die kommt durch das Ich herein. Wir können sie aufrufen durch das Ich. Aber tun müssen wir es. Der Christus macht es nicht für uns. Er hat sich gerade in diese &#039;&#039;&#039;Ohnmacht&#039;&#039;&#039; begeben. Das ist das &#039;&#039;&#039;Erschütternde&#039;&#039;&#039; geradezu, dass mit diesem Mysterium von Golgatha verbunden ist, mit dieser Zeitenwende überhaupt, da ist dieser Umschlag passiert. Diese völlige Wendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=2128s Die Inkarnation des Christus musste auf komplizierte Weise vorbereitet werden 0:35:28] ===&lt;br /&gt;
Und wir haben dann das letzte Mal darüber gesprochen, dass es auf sehr komplizierte Weise vorbereitet werden musste, dass sich dieser Christus überhaupt auf Erden inkarnieren kann. Das ist nicht so einfach. Bitte stellt euch vor die &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039;, die eigentlich den ganzen &#039;&#039;&#039;Kosmos&#039;&#039;&#039; geschaffen hat, weil der Christus ist der, der der &#039;&#039;&#039;Tätige&#039;&#039;&#039; war in der Schöpfung in Wahrheit. Die Vatergottheit ist immer die, die im Hintergrund steht. Der Christus ist der, der eigentlich die &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039; gibt und namentlich bei unserer Erdschöpfung dann durch die &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft der Elohim&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;sieben Elohim&#039;&#039;&#039;, wie es in der Bibel heißt. Und erst dort, wo sie zu sprechen beginnen – wir haben das auch jetzt schon ein paar Mal besprochen – dort fängt an, der &#039;&#039;&#039;Christus durch sie zu wirken&#039;&#039;&#039; und durch sie gestaltet er die Erdenwelt. Aber er hat natürlich auch schon in der Vergangenheit gewirkt, also er ist der, der eigentlich die Schöpfung dann herausstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inder haben das sehr gut bezeichnet, indem sie den Christus – der jetzt noch von der Sonnensphäre aus wirkt, eben aus dieser Gemeinschaft der Elohim – als den &#039;&#039;&#039;Vishva-Karman&#039;&#039;&#039; bezeichnet haben. Im Wort Karman oder auch Vishva-Karma, da ist es noch deutlicher, da steckt das Wort &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; drinnen. Karma, sagen wir, hat was mit dem Schicksal zu tun. Aber eigentlich heißt es: Tun, tätig sein, &#039;&#039;&#039;schöpferisch tätig sein&#039;&#039;&#039;. Karma heißt also im Grunde nichts anderes, dass wir halt auch die &#039;&#039;&#039;Folgen des Tuns&#039;&#039;&#039; tragen müssen. Weil Tun ist nicht einfach so äußerlich damit abgeschlossen, jetzt klopfe ich auf den Tisch und das war es, sondern jede dieser Taten, die wir vollbringen, sei es physische Taten, sei es geistige Taten, haben ihre &#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;. Haben ihre Wirkung, die wir irgendwann einmal wieder abfangen müssen. Vor allem, wenn irgendetwas schief geht dabei. Und die mit uns verbunden sind. Die auch niemand anderer als wir auflösen können. Gerade die Fehler, die wir gemacht haben. Auch weil, wenn es heißt, der Christus hat die &#039;&#039;&#039;Sünden der Welt auf sich genommen&#039;&#039;&#039;, heißt es eben gerade nicht, dass er uns jetzt unser Karma erspart und für uns die Sache wieder heil macht. Er gibt uns die &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die wacht in unserem Ich auf und unser Ich muss dann aber den Willensimpuls fassen, es gut zu machen. Also es ist schon mehr als genug in Wahrheit, dass wir diese Kraft zur Verfügung bekommen haben ansatzweise, dass wir die Chance haben, sie zu entwickeln, nennen wir es einmal so. Aber tun müssen wir es selbst. Also, die Inder nannten ihn &#039;&#039;&#039;Vishva-Karman&#039;&#039;&#039;. Das hängt mit dem Tun zusammen und Vishva heißt so viel wie Alles, der &#039;&#039;&#039;Alltäter&#039;&#039;&#039;. Eigentlich heißt &#039;&#039;&#039;Vishva Karman der Alltäter&#039;&#039;&#039;. Und das war für die Inder tatsächlich also die Gottheit, die so eine Art &#039;&#039;&#039;der Weltenbaumeister&#039;&#039;&#039; war, die also wirklich die &#039;&#039;&#039;Schöpfung hervorbringt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit sich also jetzt dieses &#039;&#039;&#039;Ich des Weltenbaumeisters&#039;&#039;&#039;, also das &#039;&#039;&#039;Christus-Ich&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;Erden verkörpern&#039;&#039;&#039;kann, ist sehr viel &#039;&#039;&#039;Vorbereitung&#039;&#039;&#039; notwendig. Die Menschheit ist zunächst einmal vorangegangen, ist auf die Erde abgestiegen, in die ersten Inkarnationen. Und es hat lange gedauert, bis ein solcher Körper hervorgebracht wurde, der unserem heutigen ähnlich ist. Das ist also ein sehr, sehr langer &#039;&#039;&#039;Entwicklungsprozess&#039;&#039;&#039;, der nötig war. Eine Entwicklung allerdings, die eben jetzt in Gegenwart der Widersacher stattgefunden hat, weil die wirken jetzt. Also der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; namentlich oder die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesenheiten aus der Erdentiefe&#039;&#039;&#039;, wenn man es bildlich ausdrücken will, die &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039;, die in der erdnahen Sphäre schwebt, also die arbeiten daran und sorgen dafür auch natürlich, dass wir vom Weg oft abirren. Weil &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; zu lernen heißt auch immer wieder scheitern können. Und wir müssen uns bewusst sein, das ist unser &#039;&#039;&#039;Privileg&#039;&#039;&#039;. Irren zu können. Scheitern zu können. Das ist das große, das größte Privileg eigentlich, das wir haben. Also schimpfen wir nicht darüber. Wenn wir immer perfekt alles machen würden, dann wären wir in Wahrheit höhere Automaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Es gibt ja bei den Therapeuten den schönen Satz: Mach einen Fehler und feiere ein Fest.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Wir müssen halt nur aufpassen, dass es im Gleichgewicht ist, und man nicht nur sagt: „Jö, ein Fehler! Es ist gut.“ Ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch diese Wirkung der Widersacherkräfte jedenfalls ist natürlich auch der Mensch, der auf Erden inkarniert ist, beeinträchtigt bis zu einem gewissen Grad. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=2444s Die Menschen gehen aus der Ur-Adamwesenheit hervor – Adam heißt ursprünglich: die ganze Menschheit 0:40:44] ===&lt;br /&gt;
Und man muss dazu sagen, wie sind die Menschen entstanden, die jetzt da unten sind? Es ist diese &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesenheit auf die Erde herabgestiegen&#039;&#039;&#039; und hat sich in verschiedene &#039;&#039;&#039;Einzelwesen&#039;&#039;&#039; aufgeteilt, so könnte man das sagen. Also &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039; ist eigentlich ursprünglich die &#039;&#039;&#039;Menschheit als Ganzes&#039;&#039;&#039;, die sich erst langsam beginnt aufzuteilen in einzelne Individuen und das Großartige ist, dass aber jedes dieser Individuen jetzt diesen &#039;&#039;&#039;Ich-Funken&#039;&#039;&#039; bekommt. Aber es ist nur wie ein &#039;&#039;&#039;Zündfunke&#039;&#039;&#039;. Mehr ist es noch nicht. Ob die &#039;&#039;&#039;Flamme zu lodern&#039;&#039;&#039; beginnt oder vielleicht im Extremfall sogar zu verlöschen beginnt, das liegt schon wieder einmal in unserer Hand. Also wir müssen dieses innere Feuer hüten. Und anfachen und größer machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das innere Feuer vom Ur-Adam!?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Jeder von uns, jetzt teilt sich dieser &#039;&#039;&#039;Ur-Adam&#039;&#039;&#039; sozusagen und jeder kriegt aber so einen &#039;&#039;&#039;Funken&#039;&#039;&#039; mit. Und trotzdem sind die Menschen, die jetzt unten verkörpert sind, durch den &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039; so beeinträchtigt, dass es nicht möglich gewesen wäre, dass sich der Christus in einem solchen Körper, der dann letztlich unten entstanden ist, inkarniert. Das ist die Problematik. Man musste also eine Körperlichkeit schaffen, die nämlich nicht beeinträchtigt ist durch die Fehler, sprich durch das Karma auch, das die anderen Iche alle auf sich geladen haben, indem sie ja bereits seit der Urzeit der Erde durch viele, viele Inkarnationen durchgegangen sind. Dadurch ist eigentlich immer mehr auch an dunklen Kräften einerseits und andererseits an luziferischen Kräften, die zwar licht sind, aber auch nicht in die richtige Richtung ziehen. Davon ist sehr viel hineingekommen. Und das hat, man könnte sagen, diese &#039;&#039;&#039;Körperlichkeit&#039;&#039;&#039; unten beeinträchtigt, vor allem aber auch beeinträchtigte &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, die unten sind, die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, also die &#039;&#039;&#039;seelischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind. Alles das ist beeinträchtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsplan&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so banal ausdrücken will, ist doch recht weise, indem mit der Zeit des Sündenfalls – also Sündenfall ist die Zeit, wo die Menschen beginnen in den Inkarnationen auf die Erde herabzusteigen mit all dem, was damit verbunden ist – also während dieser &#039;&#039;&#039;Zeit des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; wurde ein &#039;&#039;&#039;Teil&#039;&#039;&#039; dieser &#039;&#039;&#039;Adamwesenheit&#039;&#039;&#039;, …man darf sich den ja jetzt nicht so bildlich wie einen äußeren Menschen vorstellen. Also im Grunde der &#039;&#039;&#039;Ur-Adam&#039;&#039;&#039; war eine Wesenheit, die ja zurzeit des Sündenfalls zumindest die ganze &#039;&#039;&#039;Erdenmondensphäre&#039;&#039;&#039; umfasst hat. Ich habe das auch das letzte Mal geschildert, also &#039;&#039;&#039;Erdenmondensphäre&#039;&#039;&#039; heißt, es ist erstens einmal die Zeit, wo Erde und Mond doch nicht voneinander getrennt waren, sondern wo das ein gemeinsames Gebilde war, das so etwa den Umfang hatte wie bis heute zur Bahn, auf der der Mond um die Erde läuft. Also ein viel größeres Gebilde. Und da war nur in der Mitte ein noch eher flüssiger Kern, umgeben von etwas Luftartigen, Gasartigen und das Ganze durchdrungen von Wärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Adamwesenheit&#039;&#039;&#039; lebt am Anfang eigentlich in dem &#039;&#039;&#039;Wärmebereich&#039;&#039;&#039;, in dem äußersten Bereich. Das ist also der eigentliche Wärmebereich. Obwohl er alles durchdringt. Aber dort oben lebt der Adam zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, wenn es in der Bibel heißt: &#039;&#039;„Und Jahve-Elohim blies dem Adam den lebendigen Atem ein.“&#039;&#039; Dann ist das eben nicht eine Mund-zu-Mund-Beatmung gewesen, sondern es heißt nichts anderes, als dass sich dieses Wärme-Adamwesen zunächst mit Luft durchtränkt und jetzt ein &#039;&#039;&#039;Wärme-Luftwesen&#039;&#039;&#039; wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=2703s Mit dem Sündenfall kommt der Abstieg der Ur-Adamwesenheit in die flüssige Sphäre. Mond und Erde trennen sich 0:45:03] ===&lt;br /&gt;
Und erst mit dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; dann, kommt der Abstieg in die &#039;&#039;&#039;flüssige Sphäre&#039;&#039;&#039;, die also den Kern bildet. Und damit beginnt auch dann die &#039;&#039;&#039;Abtrennung des Mondes&#039;&#039;&#039;. Und das darf man sich auch nicht so vorstellen, dass der Mond jetzt einfach aus der Erde, so wie sie heute ist, heraus fliegt. Sondern dieses gemeinsame große Gebilde trennt sich halt jetzt in ein größeres Gebilde, das wird die Erde, und ein kleineres, das der Mond wird. Aber so wie ein großer Tropfen, der sich teilt in einen großen Tropfen und einen kleinen Tropfen. Also so ungefähr kann man sich das vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber jetzt eben nicht die ganze Adamwesenheit geht in die Verkörperungen ein, sondern es bleibt etwas zurück von dieser Adamwesenheit, da sind also drinnen &#039;&#039;&#039;Wärmekräfte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Luftkräfte&#039;&#039;&#039;, da sind &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039; drinnen, also etwas &#039;&#039;&#039;Ätherisches&#039;&#039;&#039;, da sind seelische Kräfte drinnen, also etwas &#039;&#039;&#039;Astralisches&#039;&#039;&#039;, wie man es auch nennt. &#039;&#039;&#039;Seelisches hängt immer mit dem Astralischen&#039;&#039;&#039; zusammen. Es ist ein Begriff für das Gleiche. Und es ist natürlich auch so ein &#039;&#039;&#039;Ich-Funke&#039;&#039;&#039; da, der aber im Unterschied zu denen, die verkörpert sind, nicht diese irdischen Erfahrungen gemacht hat und daher auch noch nicht einmal den Ansatz fast zu dieser &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; hat, die die unten haben. Weil der Punkt ist, die &#039;&#039;&#039;Möglichkeit zur Freiheit&#039;&#039;&#039; entsteht erst da unten, dort wo wir in den Widersacherbereich kommen. Da oben gibt es das noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Du sprichst nochmal vom Ur-Adam?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ur-Adam. Vom Ur-Adam, aber von dem Teil, der zurückgeblieben ist in dieser Sphäre oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Bis zum Mond, oder wie?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bis zur Mondensphäre, das ist im äußeren Bereich sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Das könnte die Parallelwelt sein eigentlich?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, Parallelwelt ist so ein schwieriger Begriff. Ich meine, es gibt im Grunde viele Parallelwelten in dem Sinne, dass wir halt nicht alle Welten erleben. Wie ja überhaupt heute, wir erleben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und wir erleben im Grunde nicht das &#039;&#039;&#039;Ätherische&#039;&#039;&#039;, was dahinter ist, also die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Ich meine, wir sehen natürlich, eine Pflanze lebt. Aber sehen wir die Lebenskräfte? Nein! Wir sehen die Pflanze äußerlich, sinnlich und da sehen wir nur &#039;&#039;&#039;das Physische&#039;&#039;&#039;. Wir würden die Pflanze, wenn sie nicht von Stoffen erfüllt wäre, würden wir nicht sehen. Die wirkliche Pflanze ist aber in Wahrheit vor allem einmal eine &#039;&#039;&#039;ätherische Pflanze&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Aber in uns, das spür ich schon die Lebenskraft?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In uns spüren wir sie in gewisser Weise. Aber wir spüren sie zunächst auch nur auf sinnliche Weise, indem wir zum Beispiel einen Schmerzsinn haben oder den R. Steiner auch Lebenssinn nennt, da muss man dazu sagen, das ist immer noch eine sinnliche Wahrnehmung. Wir haben also auch eine &#039;&#039;&#039;sinnliche Wahrnehmung unserer eigenen Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir spüren, ob der Organismus gut funktioniert oder ob eine Inharmonie drinnen ist. Da sind wir noch nicht, nicht einmal im nächsten übersinnlichen Bereich, nämlich im Ätherischen drinnen. Dann würden wir es ganz anders erleben. Da geht es dann nicht mehr darum jetzt, tut uns was weh? Oder da spüre ich irgendetwas. Das ist &#039;&#039;&#039;sinnliches Erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=2910s Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe – Sprachgestaltung 0:48:30] ===&lt;br /&gt;
Wenn ich es &#039;&#039;&#039;übersinnlich&#039;&#039;&#039; erleben würde, dann würde ich – ja ich kann es jetzt natürlich auch nur in andere sinnliche Begriffe übersetzen - aber dann würde ich spüren, was die Ätherkräfte überall tun, wie sie zusammenhängen mit den Ätherkräften, die draußen in der Natur sind, sich aber trotzdem der eigene Ätherleib bis zu einem gewissen Grad abgliedert davon, aber trotzdem in einen sehr &#039;&#039;&#039;lebendigen Austausch&#039;&#039;&#039; ist, mit dem, was da draußen steht. Also das würde man erleben, wenn man es hellsichtig erlebt, wird es dann oft beschrieben halt als etwas, was in etwa die Gestalt des Menschen hat. Heute zumindest ist es deckungsgleich und was so eine Art &#039;&#039;&#039;Pfirsichblütenfarbe&#039;&#039;&#039; hat. Aber ich bitte euch ganz energisch dabei zu denken, das ist nur eine &#039;&#039;&#039;Übersetzung in ein sinnliches Bild&#039;&#039;&#039;. Man kann es &#039;&#039;&#039;seelisch-geistig Erleben&#039;&#039;&#039; und wenn ich es jetzt schildern will, muss ich aber zu &#039;&#039;&#039;sinnlichen Begriffen&#039;&#039;&#039; greifen, weil sonst versteht mich niemand. Ich habe keine Worte dazu. Ich kann da nur „umpf“ sagen im Grunde. Und das wäre genauso gut, wie wenn ich nichts sagen würde. Weil es…, wir haben eben diese Ausdrücke nicht. Unsere Sprache gibt das nicht her. Ich kann vielleicht zum Beispiel in der &#039;&#039;&#039;Sprachegestaltung&#039;&#039;&#039;, in der Art, wie ich es mache, etwas von diesen Kräften hineinlegen. Dann werden sie zwar auch nicht sichtbar, aber sie werden wirksam durch die Sprache. Und dann kann vielleicht ein Anderer, der es über das Medium der Sprache jetzt erlebt, in sich auch zu Bewusstsein bringen. Wenn er sehr empfänglich ist dafür und dasselbe noch viel stärker, also am allerstärksten mit der Eurythmie natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Als Empfindung.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, ja, als &#039;&#039;&#039;seelische Empfindung&#039;&#039;&#039;. Warum zögere ich ein bissl? Warum zöger ich ein bissl? Weil nämlich auch das, was wir als &#039;&#039;&#039;Gefühl&#039;&#039;&#039; in uns erleben, zu einem großen Teil auch noch durch &#039;&#039;&#039;sinnliche Wahrnehmungen&#039;&#039;&#039; getrübt ist. Ich meine, wir erleben zum Beispiel, wenn ich einen Seufzer mache, hängt das stark mit der &#039;&#039;&#039;Atmung&#039;&#039;&#039; zusammen. Da tut sich was. Da spür ich die &#039;&#039;&#039;Spannungen&#039;&#039;&#039;, die da drinnen sind, ich spür, wenn mir eher eine unangenehme Sache begegnet oder ich Angst davor habe, was jetzt passieren wird. Man spürt es im Magen. Wie es da tut. Das sind aber alles &#039;&#039;&#039;sinnliche Eindrücke&#039;&#039;&#039;. Natürlich gibt es das &#039;&#039;&#039;Gefühl,&#039;&#039;&#039; als etwas &#039;&#039;&#039;rein Seelisches&#039;&#039;&#039; schon dahinter, aber es vermischt sich sehr stark mit dem &#039;&#039;&#039;sinnlichen Erleben&#039;&#039;&#039;. Und das ist nicht so einfach, das voneinander zu trennen. Und das heißt, ich darf aber nicht glauben, wenn ich das &#039;&#039;&#039;Magenweh&#039;&#039;&#039; sozusagen, oder die &#039;&#039;&#039;Anspannung in der Brust&#039;&#039;&#039; oder so, oder &#039;&#039;&#039;die Erleichterung&#039;&#039;&#039; dann wieder, wenn es gut gegangen ist, das schon für das &#039;&#039;&#039;seelische Erleben&#039;&#039;&#039; nehme. Das ist das Schwierige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das wäre die reine Empfindung.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=3109s Seelisches Erleben besteht aus Sympathie (sich mit einem geistigen Wesen verbinden wollen) und Antipathie (sich nicht mit einem geistigen Wesen verbinden wollen) 0:51:49] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;reine Empfindung&#039;&#039;&#039;, genau. Es geht um die reine Empfindung. Und da – habe ich jetzt auch schon ein paar Mal erzählt – das &#039;&#039;&#039;seelische Erleben&#039;&#039;&#039;, ich spreche jetzt vom seelischen Erleben, vom &#039;&#039;&#039;reinen seelischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Das besteht aus &#039;&#039;&#039;Sympathie und Antipathie&#039;&#039;&#039;. Aber! Sympathie und Antipathie nicht jetzt wieder in unserem irdischen Sinn von: Na, das mag ich und das mag ich nicht, der ist mir sympathisch, der ist mir nicht sympathisch. Sondern &#039;&#039;&#039;Sympathie&#039;&#039;&#039; heißt, ich kann und will mich mit meiner &#039;&#039;&#039;rein seelischen Umwelt&#039;&#039;&#039; verbinden. Und dieses sich verbinden führt jetzt zu bestimmten Erlebnissen, die ich nicht hätte, wenn ich mich Seelisch eben nicht verbinden will, sondern mich &#039;&#039;&#039;auf mich selbst zurückziehen&#039;&#039;&#039; will. Dann kommen andere Erlebnisse, die mit mir zu tun haben. Mehr kann ich dazu im Grunde nicht sagen. Da kann ich nur sagen, dort gibt es das zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich in der &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; so weit komme, dass ich das &#039;&#039;&#039;Sinnliche&#039;&#039;&#039; bis in diese Atemprozesse, Magenwehprozesse oder sonst was ausschalten kann, dann kann ich zu diesem Erlebnis kommen und aus dem sind alle &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erfahrungen&#039;&#039;&#039; im Prinzip gewoben. Das was R. Steiner als &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; schildert, ist das Erleben auf dieser Ebene. Und jedes sinnliche Bild, das dazukommt, ist schon eine Übersetzung. Jetzt kann es natürlich sein beim hellsichtigen Erleben, vor allem bei einem Hellseher, der nicht sehr gut im modernen Sinne geschult ist, der noch mehr alte Kräfte hat, dass sich das fast automatisch in einer Art &#039;&#039;&#039;traumbildartiges, aber von der Qualität her sinnliches Erleben&#039;&#039;&#039; übersetzt. Das heißt, er spürt eigentlich gar nicht die wirkliche Imagination, sondern er erlebt diese Übersetzung bereits, die sozusagen von selbst passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war beim &#039;&#039;&#039;alten Hellsehen in der vorchristlichen Zeit&#039;&#039;&#039;, je weiter man zurückgeht, umso stärker. Daher waren also diese alten, &#039;&#039;&#039;hellsichtigen Erlebnisse&#039;&#039;&#039; sehr bunt, sehr farbig in gewisser Weise. Und natürlich auch anders als unser heutiges äußeres Farberlebnis. Man muss denken nämlich, dass wir zu unserem heutigen sinnlichen Farberlebnis gekommen sind, das ist auf dem Weg passiert, wo aus diesem &#039;&#039;&#039;alten Hellsehen diese Imaginationen langsam verdunkelt&#039;&#039;&#039; werden, sich lösen von diesen geistigen Wesenheiten oder die erlebe ich nicht mehr dadurch und jetzt als &#039;&#039;&#039;äußeres Bild&#039;&#039;&#039; erscheinen. Das ist aber eigentlich heraus gestorben aus diesen alten &#039;&#039;&#039;Imaginationen&#039;&#039;&#039;. Es ist nur immer dunkler geworden, und bei dem, wenn wir jetzt bei der Farbe bleiben, aus dieser Verdunkelung heraus entfaltet sich das ganze &#039;&#039;&#039;Farbspektrum&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=3305s Goethes Farbenlehre 0:55:05] ===&lt;br /&gt;
Darum ist so großartig die &#039;&#039;&#039;Farbenlehre Goethes&#039;&#039;&#039;, wo er die Farben aus dem &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Licht und Finsternis&#039;&#039;&#039; entwickelt und schaut, wie zum Beispiel durch &#039;&#039;&#039;Verfinsterung des Weißen&#039;&#039;&#039;, also des reinen, hellen Lichtes, das Gelb, das Orange, das Rot usw. entsteht. Oder wie umgekehrt durch &#039;&#039;&#039;Aufhellung des Finsteren&#039;&#039;&#039;, des Schwarzen, des Dunklen eben die Violett- und Blautöne entstehen. Und wo sie &#039;&#039;&#039;im Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; sind, in der Mitte, wo sie sich mischen dann das Grün als Mischung von Gelb und Blau. Das gilt nämlich genauso fürs wirklich Seelische, Geistige, aber dort, wo es eben jetzt langsam übergeht in die sinnliche Wahrnehmung. Dort entsteht das. Also das heißt, diese &#039;&#039;&#039;Farbqualitäten&#039;&#039;&#039; entstehen genau bei dem &#039;&#039;&#039;Übergang vom rein seelischen Erleben&#039;&#039;&#039; zum &#039;&#039;&#039;sinnlichen Erleben&#039;&#039;&#039;. Wo sich also das rein seelische Erleben zu verdunkeln beginnt. Da fangt an die Übersetzung jetzt in ein &#039;&#039;&#039;sinnliches Erleben&#039;&#039;&#039;. Das ist schwierig, der Gedanke. Ich weiß das! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss verdammt aufpassen, nicht wahr, oft, wenn man die Schilderungen von R. Steiner schildert, obwohl er an vielen Orten genau auf diese Problematik hinweist, aber er schildert das selber einfach so, dass man sich vorstellen könnte, gut, das ist jetzt so wie, ich mache die Augen zu und habe ein &#039;&#039;&#039;Traumerlebnis&#039;&#039;&#039;. Aber das ist von seiner Qualität sehr sinnlich, wird das geschildert ist. Weil ich es ja anders gar nicht schildern kann. Aber wenn ich nicht dazu sage, das ist nur eine &#039;&#039;&#039;Übersetzung&#039;&#039;&#039;, dann glaube ich, aha, wenn ich hellsichtig bin, dann sehe ich…ja, ich sehe jetzt eure &#039;&#039;&#039;Aura&#039;&#039;&#039;. Plötzlich habt ihr alle irgend so einen ovalen Schein um euch, in allen möglichen Farben schillernd und beweglich drin und Formen drinnen. Und ich würde euch wirklich so sehen. Dann habe ich eine &#039;&#039;&#039;Halluzination&#039;&#039;&#039;. Nichts anderes. Wenn ich die Aura wirklich erlebe, dann erlebe ich sie auf dieser rein seelischen Ebene. Und wenn ich sie beschreiben soll, sage ich okay, der hat da oben was Grünes in der Aura, unten geht&#039;s mehr ins Orange hinein, usw. Weil ich halt irgendwie versuche, sinnliche Begriffe zu verwenden, mit denen ich kommunizieren kann. Die irgendwo dem entsprechen, weil eben Orange zum Beispiel einen bestimmten &#039;&#039;&#039;Verdunklungsgrad des seelisch-geistigen Lichtes&#039;&#039;&#039; entspricht. Und dasselbe geht aber auf andere Art mit den &#039;&#039;&#039;Klängen&#039;&#039;&#039;, mit den &#039;&#039;&#039;Tönen&#039;&#039;&#039;, usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=3475s Zersplitterung der Sinne in Farben, Töne, Gerüche usw. 0:57:55] ===&lt;br /&gt;
Auch dazu habe ich es schon gesagt, in einem der letzten Vorträge, wir haben es ja mit dieser &#039;&#039;&#039;Zersplitterung in die Sinne&#039;&#039;&#039; zu tun. Wir haben ja gar nicht mehr dieses &#039;&#039;&#039;Einheitliche&#039;&#039;&#039;, einige &#039;&#039;&#039;seelische Erleben&#039;&#039;&#039;, sondern wir erleben &#039;&#039;&#039;Farben&#039;&#039;&#039;, wir erleben &#039;&#039;&#039;Töne&#039;&#039;&#039;, wir erleben &#039;&#039;&#039;Gerüche&#039;&#039;&#039;. Und was hat ein Geruch jetzt mit dem Ton zu tun? Das sind ganz unterschiedliche Wahrnehmungen zunächst. Ja, ich kann sagen natürlich ein heller Ton, ein dunkler Ton. Manche empfinden das sogar stark diesen Zusammenhang. Aber in Wahrheit ist es einmal getrennt, zersplittert. Im Seelischen gibt es nicht eine Einteilung in so und so viele Sinne. Sondern es ist ein &#039;&#039;&#039;einheitliches Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Und das besteht nur aus diesen &#039;&#039;&#039;Sympathie&#039;&#039;&#039;erlebnissen: &#039;&#039;&#039;Verbinden&#039;&#039;&#039; - dann erlebe ich meine seelische Außenwelt. &#039;&#039;&#039;Antipathie&#039;&#039;&#039; - dann erlebe ich meine eigene Seelenwelt, die sich absondert in einem gewissen Grad. Und das ist schon paradox, weil ich ja gesagt habe, in der Seelenwelt sind alle miteinander und ineinander. Und trotzdem gibt es die Möglichkeit, sich zu unterscheiden. Also ist es jetzt diese Bewegung: Sympathie, sich verbinden &#039;&#039;(Wolfgang lehnt sich nach vorne)&#039;&#039; und zurückziehen (Wolfgang lehnt sich nach hinten) ist auch schon wieder eine Übersetzung ins Räumliche, das es in der Seelenwelt nicht gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Die Räumlichkeit ist eigentlich eine Einschränkung durch uns“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz genau. Ganz genau. Sie ist eine &#039;&#039;&#039;Einschränkung&#039;&#039;&#039; durch uns. Und das heißt, daher ist auch nicht gesagt, dass alle, selbst alle Wesen, die etwas Sinnliches erleben, dass die die Welt räumlich so erleben, wie wir sie erleben. Na, die meisten Tiere nämlich überhaupt nicht. Bis zu hohen Tieren hinauf nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „In der Meditation, wenn ich wirklich mich verbinden möchte, habe ich ja Einfluss darauf. Und es kommt darauf an, wie weit ich mich öffne und bereit bin, aber auch wirklich mich auch zurückholen kann. Ich war früher in schamanischen Gruppen, da ist es wichtig, dass sich derjenige auch wieder zurückholen kann. …“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut, absolut! Und darum ist ja auch dieser Rhythmus zwischen den, sozusagen zwischen den Sympathiekräften und den Antipathiekräften. &#039;&#039;&#039;Antipathie&#039;&#039;&#039; ist halt da nichts Böses. Sondern das heißt nur, ich &#039;&#039;&#039;besinne mich wieder auf mich&#039;&#039;&#039;, ich finde wieder &#039;&#039;&#039;zu mir zurück&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige. Daher wäre es also ganz falsch, nur Sympathiekräfte, na dann, pfff…, dann zerfließe ich und verlier letztendlich das Bewusstsein überhaupt. Jedenfalls das Bewusstsein für mich völlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung der Zuhörerin: „Aber da kann ich ja Fragen auch stellen, die ja, ja und da kriege ich ja auch durchaus Botschaften, die oft fast unverständlich sind oder die mich zum Nachdenken bringen, und Nachdenken in einer Weise… .hmmm.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Absolut! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=3671s Der lange Weg zur Inkarnation des Christus: Ein Teil der Ur-Adamwesenheit bleibt im Geistigen zurück und steigt nicht ab auf Erden 1:01:11] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Also es ist sehr schwierig jetzt die ganze Geschichte. Wir müssen aber jetzt trotzdem ein bisschen weitergehen, um zu dieser &#039;&#039;&#039;Inkarnation des Christus&#039;&#039;&#039; zu kommen. Also wir waren jetzt stehengeblieben, dass ein Teil der &#039;&#039;&#039;Adamwesenheit in der geistigen Welt&#039;&#039;&#039; oder bzw. in der &#039;&#039;&#039;Mondensphäre&#039;&#039;&#039;, im Bereich der Mondensphäre zunächst einmal, zurückgeblieben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese zurückgebliebene, zurückgehaltene Adamwesenheit fühlte sich aber natürlich trotzdem ganz stark &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039; mit den Menschen, die unten in die Inkarnation gegangen sind und leidet mit. Wir haben das besprochen und – ich will das nicht mehr im Detail ausführen – aber jedenfalls wollte diese zurückgebliebene Adamwesenheit den Menschen unten helfen, dass sie nicht zu stark den Widersachern verfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=3724s Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04] ===&lt;br /&gt;
Da waren also ganz starke Sachen drinnen, wie dass die &#039;&#039;&#039;Begierde im Sinneserleben zu stark&#039;&#039;&#039; wird, sodass das &#039;&#039;&#039;Ich eigentlich zerrissen wird&#039;&#039;&#039; im Grunde und nicht zu sich selbst führt. Dass sich das sogar noch steigern kann, dass sogar die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte von dieser Begierde erfasst&#039;&#039;&#039; werden. Also dass die ganzen Verdauungs- und Stoffwechselprozesse uns hin und her werfen würden zwischen &#039;&#039;&#039;Lust und Unlust&#039;&#039;&#039;, zwischen &#039;&#039;&#039;Schmerz und Freude&#039;&#039;&#039;. Na, da kann ein Ich sich nicht leicht sich seiner Selbst bewusst werden. Das merkt man selber, wenn man &#039;&#039;&#039;starke Schmerzen&#039;&#039;&#039; oder was hat, da jetzt einen &#039;&#039;&#039;klaren Gedanken&#039;&#039;&#039; zu fassen, ist oft sehr schwierig. Und was auch ganz wichtig ist, eben diese &#039;&#039;&#039;Harmonie&#039;&#039;&#039; jetzt im Seelischen zwischen &#039;&#039;&#039;Denken, Fühlen und Wollen&#039;&#039;&#039; herzustellen. Auch diese &#039;&#039;&#039;Zersplitterung in Denken, Fühlen und Wollen&#039;&#039;&#039; ist nämlich etwas, was durch die Inkarnation bedingt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geistigen Tun gibt es diese Teilung in Wahrheit nicht. Weil jeder &#039;&#039;&#039;Gedanke im Geistigen&#039;&#039;&#039;, wenn ich es überhaupt Gedanke nennen darf, &#039;&#039;&#039;ist Tat&#039;&#039;&#039;. Ist unmittelbar Tat. Also das heißt, wenn die Gottheit die Welt schafft, ist es nicht so, ich denke mal, man müsste sie so schaffen, schauen wir, ob das schön und harmonisch ist und dann tun wir es. Sondern indem der Gedanke gedacht wird, passiert es auch. Im Geistigen ist es so. &#039;&#039;&#039;Geistiges ist Wirklichkeit unmittelbar&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Denken ist in Wahrheit zunächst einmal sehr unwirklich. Wir haben nur ein Spiegelbild. Wenn wir uns denken, es möge hier ein Apfelbaum erstehen vor mir, wird sich nichts tun, wenn ich nicht anfange einen zu pflanzen. Vorher wird nichts passieren. Also auch das ist eine Zersplitterung in das &#039;&#039;&#039;Denken&#039;&#039;&#039;, das im Prinzip kraftlos ist, in das &#039;&#039;&#039;Fühlen&#039;&#039;&#039;, das uns irgendwie manchmal durchbeutelt oder manchmal auch erhebt und in das &#039;&#039;&#039;Wollen&#039;&#039;&#039;, das zwar jetzt wirklich zum Tun hineingeht und auch die äußere Welt ergreifen kann, aber in Wahrheit &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039; ist. Das &#039;&#039;&#039;Wollen ist in Wahrheit bewusstlos&#039;&#039;&#039;. Man darf das nur nicht verwechseln mit dem Gedanken: Ich will. Ja, ich will jetzt das Glas ergreifen. Ich tue es, weil ich jetzt einen Durst habe und trink ein Schluckerl. Aber dass das funktioniert, dass ich das Glas ergreifen kann, dass die Muskel alle das tun, was dazu notwendig ist, dass das Schlucken funktioniert, da bin mit meinem Bewusstsein gar nicht dabei. Wenn ich anfange, das bewusst haben zu wollen, dann werde ich wahrscheinlich da die große Lacke haben und ein paar Scherben, weil das Glas runterfällt. Nicht wahr, man sagt ja oft auch, ein Mensch, wenn er was gut und geschickt tut, er tut&#039;s mit schlafwandlerischer Sicherheit. Wenn ich nachdenke darüber, wenn ich beim Gehen nachdenke, bitte was muss ich tun, dass der eine Fuß vor den anderen kommt, dann liege ich sicher bald auf der Nase. Also das passiert von selber. Der Wille ist eigentlich bei uns zunächst einmal das ganz Unbewusste. Wir &#039;&#039;&#039;schlafen im Willen&#039;&#039;&#039;, im &#039;&#039;&#039;Gefühl träumen&#039;&#039;&#039; wir, da kriegen wir schon ein bisschen was mit und im &#039;&#039;&#039;Denken sind wir ganz wach&#039;&#039;&#039;, aber Kraft hat es im Grunde keine. Also damit kann ich außen nichts bewirken unmittelbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörers: „Aber die Gehirnforschung hat dafür den Begriff, also das Denken, das Glas anzufassen, präsentieren. Und es ist ja auch schon,….hat eine gewisse Aussage.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat eine gewisse Aussage natürlich. Ja natürlich. Das führt uns jetzt a bisserl weg. Aber natürlich im Gehirn spielt sich etwas ab bei dem Ganzen. Weil dass wir uns des Denkens überhaupt bewusst werden, dazu sind Gehirnvorgänge notwendig. Wir brauchen diesen &#039;&#039;&#039;Spiegel&#039;&#039;&#039; und das heißt, es bildet sich in gewisser Weise unser Denken, aber auch die Sinneswahrnehmung bildet sich in der Gehirntätigkeit ab. Und das heißt, daher sagen die Gehirnforscher zum Beispiel, okay, wenn ich jetzt eine Wahrnehmung habe, dann gibt es also eine Repräsentation dieser Wahrnehmung im Gehirn, also ein Bildchen oder sonst was im Gehirn, wenn man es jetzt primitiv ausdrückt. Aber - nur sie finden dann natürlich den &#039;&#039;&#039;Sprung zum Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, wie da plötzlich jetzt das Bewusstsein entsteht, nicht. Weil jetzt ist die Frage, ja, das Bildchen da drinnen und sitzt da jetzt einer drin und schaut das Bildchen da drin an? Es ist irgendwie komisch. Anstatt dass er nach draußen schaut, schaut er jetzt im Hirnkasterl das Bildchen an. Also wo ist der Betrachter? Das ist eine schwierige Frage, nicht wahr? Und da rätseln sie herum, das alte &#039;&#039;&#039;Leib-Seele-Problem&#039;&#039;&#039;. Wo ist der Übergang? Und im Grunde ist doch völlig der Knopf drin. Daher haben viele gesagt, gut, bitte schmeißen wir die Seele und das alles raus, weil mit dem kommen wir eh nicht zu Rande, und dann schauen wir uns halt die Gehirnvorgänge an und für die Art der Betrachtungsweise, wie es die &#039;&#039;&#039;moderne Wissenschaft&#039;&#039;&#039; macht, ist das sogar das Gesündere. Weil wenn die jetzt irgendwas hineinspintisieren, verwirren sie die Sache ganz gründlich. Also – aber ich will jetzt nicht über Hirnforschung zu viel reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Da bin ich jetzt frech und sage, der Kleine, der da drinnen sitzt, das ist mein Ich.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das schon. Nur – der springende Punkt bleibt, wo nimmt das Ich jetzt plötzlich Gehirnvorgänge wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörers: „Da hat man dann dasselbe Problem, weil da sitzt jetzt wieder ein Männchen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich dann ein Männchen im anderen. Jedes Männchen braucht wieder ein Männchen, das das Männchen anschaut. Zum Schluss weißt nicht mehr, ob du ein Weibchen oder ein Männchen bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=4072s Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52] ===&lt;br /&gt;
Gut, aber kehren wir zum Christus zurück. Also jedenfalls diese bzw. zu dieser Adamwesenheit, die zurückgeblieben ist. Mit der verbindet sich der Christus, um der Menschheit zu helfen. Das heißt, diese Wesenheit, diese &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesenheit&#039;&#039;&#039;, die zurückgeblieben ist, die will eigentlich der Menschheit helfen und &#039;&#039;&#039;bittet den Christus&#039;&#039;&#039;, ihm die &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039; dafür zu geben. Und nur durch diesen Akt des &#039;&#039;&#039;Sich-Öffnens&#039;&#039;&#039; dieses Wesens verbindet sich der Christus damit, und dadurch werden also die ärgsten Probleme in der Menschheit aufgelöst. Was aber zugleich bewirkt, dass damit überhaupt erst eine Grundlage auch geschaffen wird, dass sich später einmal der &#039;&#039;&#039;Christus inkarnieren&#039;&#039;&#039; kann. Wenn diese Missstände nicht bereinigt worden wären, bis zu einem gewissen Grad zumindest, wäre das nicht möglich gewesen. Also in drei Stufen passiert das. Dreimal passiert das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal um die &#039;&#039;&#039;Sinnestätigkeit in Ordnung&#039;&#039;&#039; zu bringen, einmal um die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte- Tätigkeit&#039;&#039;&#039; in Ordnung zu bringen, dass die nicht zu sehr von den &#039;&#039;&#039;Begierdekräften&#039;&#039;&#039; erfüllt ist,  und zum Schluss die &#039;&#039;&#039;Harmonisierung von Denken, Fühlen und Wollen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Ist das so wichtig!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, man geht alle Wesensglieder durch. Also es geht da um den &#039;&#039;&#039;physischen Leib&#039;&#039;&#039;, das hängt mit den &#039;&#039;&#039;Sinnesorganen&#039;&#039;&#039; zusammen, dass das in Ordnung gebracht wird, die Sinnestätigkeit, dass die nicht zu stark von den Begierden erfasst wird, die der Luzifer erregt. Das zweite ist &#039;&#039;&#039;Ätherleib, die Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, wo eben auch die Gefahr bestand, dass das mit zu starken &#039;&#039;&#039;Begierden&#039;&#039;&#039; verbunden ist. Und das Dritte, die dritte Stufe, im seelisch-astralischen Bereich jetzt, geht es darum &#039;&#039;&#039;Denken, Fühlen und Wollen in eine Harmonie&#039;&#039;&#039; zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist, gerade diese &#039;&#039;&#039;dritte Tat&#039;&#039;&#039; zum Beispiel ist das, was die Griechen ausdrücken mit ihrem &#039;&#039;&#039;Apollo&#039;&#039;&#039;, der die &#039;&#039;&#039;Leier&#039;&#039;&#039; spielt. Der diese &#039;&#039;&#039;Harmonie&#039;&#039;&#039; erzeugt. Also das heißt, im Grund hinter dem Apollo, oder Apollon, den die Griechen verehrt haben, steht letztlich dieses &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesen&#039;&#039;&#039;, das zurückgehalten war, aber jetzt langsam sich der Menschheit nähert, könnte man sagen und zugleich vom Christus erfüllt ist. Das ist der Apollon. Der steckt dahinter. Das ist der wesentliche Aspekt. Da geht es also um diese dritte Stufe jetzt. Also besonders um dieses Ereignis. Also sie spüren darin die &#039;&#039;&#039;Sonnenkraft des Christus&#039;&#039;&#039;, des Christus, der eben jetzt ja auch mit diesen drei Stufen sich der Erde nähert, das spüren sie drinnen und sie spüren aber noch auch irgendwo dieses andere Element. Da ist etwas was, was sehr eng mit dem Menschsein verbunden ist. Daher auch der Apoll als die &#039;&#039;&#039;Idealgestalt des Menschen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Halt in den Statuen oder so. Ein „wahrer Apoll“, sagt man. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, da ist etwas drinnen, was auch in den bildenden Kräften, in den Lebenskräften, in den formenden Kräften eben ganz edel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Aber auch seiner Macht bewusst ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich! Natürlich auch das! Auch das! Na ja, und jetzt geht&#039;s letztens, in letzter Konsequenz geht es noch um ein Wesensglied: &#039;&#039;&#039;Das Ich&#039;&#039;&#039;. Um das Ich. Das Ich aber eben, das sich jetzt inkarniert. Und das heißt, es kommt jetzt eine &#039;&#039;&#039;vierte Stufe&#039;&#039;&#039;, wo, naja, ich sag&#039;s jetzt einmal vorsichtig – wir haben es eh im letzten Vortrag schon ausführlich besprochen – aber es macht nichts, wir wiederholen, weil es eh so schwierig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=4319s Die vierte Stufe – Die zurückgebliebene Ur-Adamwesenheit inkarniert sich zum ersten Mal als Mensch auf Erden 1:11:59] ===&lt;br /&gt;
Die vierte Stufe heißt jetzt, dass sich erstmals dieses zurückgehaltene &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesen&#039;&#039;&#039; als &#039;&#039;&#039;Mensch auf Erden&#039;&#039;&#039; verkörpert und – eigentlich in einem zweiten Schritt – dass sich der &#039;&#039;&#039;Christus auf Erden&#039;&#039;&#039; verkörpert. Das ist nämlich zunächst einmal nicht ganz das Gleiche, das haben wir ja letztes Mal auch besprochen, eben das Christkind, so sagt man, das also zu Bethlehem geboren wird im Stall und so, ist in Wahrheit nicht &#039;&#039;&#039;das Christkind, sondern es ist dieser zurückgehaltene Adam&#039;&#039;&#039;, der neue oder ein neuer Adam oder der reine Adam, könnte man auch sagen, der hier geboren wird. Nicht umsonst feiert man am 24. auch &#039;&#039;&#039;Adam und Eva&#039;&#039;&#039;. Das hat einen tiefen Sinn in Wahrheit. Also ist es diese Ur-Adamwesenheit, die oben geblieben ist und jetzt &#039;&#039;&#039;zur Zeitenwende&#039;&#039;&#039; ihre erste Inkarnation durchmacht. Und der Christus ist zwar in der Nähe, weil er ja diese Stufen schon mitgegangen ist, aber er ist nicht in diesem Wesen noch inkarniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=4406s Der zu Bethlehem geborene Jesusknabe ist noch nicht das Christkind – es ist erst einmal die Ur-Adamwesenheit, die sich im Jesuskind verkörpert, also der reine Astralleib, der reine Ätherleib und der übersinnlich-stoffliche Leib der Ur-Adamwesenheit 1:13:26] ===&lt;br /&gt;
Also die Geschichte ist ein bisschen komplizierter als man gewöhnlich denkt. Also ihr, die ihr ja doch viele mit der Anthroposophie vertraut seid, kennt das natürlich schon, weil R. Steiner ja sehr oft darüber gesprochen hat und das von vielen Aspekten aus beleuchtet hat. Aber für jemand, der es das erste Mal hört, ist das allein schon mal sehr befremdlich –oder neu jedenfalls. Also dass diese &#039;&#039;&#039;Geburt zu Bethlehem zur Zeitenwende&#039;&#039;&#039;erst einmal die &#039;&#039;&#039;Geburt eines Wesens&#039;&#039;&#039; ist, das jetzt &#039;&#039;&#039;Jesus&#039;&#039;&#039; genannt wird. Das, das dort geboren wird. Und dass da aber noch nicht der Christus inkarniert ist. Also das ist schon einmal eine gewaltige Tatsache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wird es aber noch komplizierter, das muss ich gleich dazu sagen. Jetzt wird es noch komplizierter. Ein Problem gibt es bei dem Ganzen. Damit nämlich sich dieser Christus in diesem Jesus verkörpern kann, um das geht es ja. Es geht jetzt darum, die &#039;&#039;&#039;vierte Stufe wird wieder sein eine Durchdringung dieses Ur-Adamwesens&#039;&#039;&#039; – das aber jetzt &#039;&#039;&#039;erstmals auf Erden&#039;&#039;&#039; geboren wird – mit dem Christus. So wie es vorher eben einfach in der seelischen Welt der Fall war. Jetzt erstmals auf Erden. Das ist der nächste – man kann fast sagen – logische Schritt, der passiert. Nur – der Punkt ist, so wie dieses Adamwesen jetzt unten ist mit all den Kräften, die er sich mitgebracht hat, mit der Reinheit auch, die jetzt drinnen liegt in seinem &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039;, in seinem &#039;&#039;&#039;Ätherleib&#039;&#039;&#039;, in seinem &#039;&#039;&#039;übersinnlich-physischen Leib&#039;&#039;&#039;. Ich sage jetzt bewusst übersinnlich-physischer Leib, auch über das haben wir öfters schon gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib wird sinnlich sichtbar erst dadurch, dass er mit &#039;&#039;&#039;Stoffen&#039;&#039;&#039; erfüllt wird. Dahinter liegt eigentlich eine übersinnliche physische Formgestalt, die nur durch die Einwirkung der Widersacherkräfte sich mit Stoff erfüllt hat. Und nur dadurch können wir ihn sinnlich sehen. Also es wäre alles anders, wenn die Widersacher nicht da wären. Aber wir brauchen sie halt. Aber jedenfalls dieses sich erstmals verkörpernde Ur-Adamwesen, das also bis dahin zurückgehalten wurde, bringt also auch einen idealen übersinnlich-physischen Körper zurück, der aber trotzdem auch natürlich den Bedingungen unterliegt, die hier auf der Erde herrschen. Das heißt, der Körper wird trotzdem auch Stofflich hier und muss aus einer Abstammungslinie hervorkommen. Nicht wahr, der Leib entsteht nicht mit Schnipps- Hokuspokus Mitternacht am 24. oder ein bisschen früher wird er in das Kripperl gezaubert, sondern es geht durch eine reguläre Geburt hindurch. Wird ja auch in der Bibel so geschildert. Daher gibt es auch eine &#039;&#039;&#039;Abstammungslinie&#039;&#039;&#039;, trotz aller &#039;&#039;&#039;jungfräulichen Geburt&#039;&#039;&#039;. Will ich heute nicht darauf eingehen, was es jetzt wieder mit der jungfräulichen Geburt auf sich hat, sonst verlieren wir uns ganz. Aber – es muss eine Abstammungslinie geben. Und die wird in der Bibel ja auch geschildert. Die wird im Lukasevangelium ganz deutlich geschildert. Da wird also geschildert eine Wesenheit, die jetzt als Jesus geboren wird, die vom Josef abstammt, und natürlich die Schwangerschaft dauert neun Monate auch. Auf das kommen wir auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Vom Josef abstammt?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, sicher! Die &#039;&#039;&#039;Abstammungslinie&#039;&#039;&#039;, nämlich gerade im jüdischen Bereich - und wir sind ja im Grunde nur im jüdischen Bereich – weil aus dem heraus wächst das Ganze ja dann. Da wird immer die männliche Linie angegeben. Also ist der Josef davor. Irgendwas muss er damit zu tun haben, sonst täte es nicht drinnen stehen. Also jungfräuliche Geburt heißt also zum Beispiel nicht, das ist irgendein Hokuspokus, dass die jetzt einfach von nichts aus schwanger wurde. Diese Bedeutung ist überschattet, dass sie der Heilige Geist ist eine ganz andere Sache. Die ist nicht im äußeren Sinn zu nehmen. Wenn ein Mensch auf Erden geboren werden soll, dann ist eine &#039;&#039;&#039;physische Zeugung&#039;&#039;&#039; notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt im Tierreich gibt so Erscheinungen wie die &#039;&#039;&#039;Parthenogenese&#039;&#039;&#039;, die ungeschlechtliche Fortpflanzung, wo eine im Grunde identische Kopie des mütterlichen Wesens entsteht. Es geht auch nur in der weiblichen Linie. Also bei Tieren gibt es das im Prinzip. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Bei welcher Tierart?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eher bei niederen Tierarten, fragt mich jetzt nicht im Detail. Bei Einzellern oder Würmern oder irgendsolchen Tieren gibt es das auch. Das ist aber alles nicht damit gemeint. Die jungfräuliche Geburt ist was anderes. Bleibt wieder einmal ein Fragezeichen offen. Ich hoffe, es macht nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Aber dadurch ist es nicht die Linie vom Josef!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=4746s Die große Aufgabe des jüdischen Volkes: Die Inkarnation Christi zu ermöglichen, indem eine möglichst reine Körperlichkeit zur Verfügung gestellt wird 1:19:06] ===&lt;br /&gt;
Es ist die &#039;&#039;&#039;körperliche Abstammungslinie&#039;&#039;&#039; von Josef. Und für die &#039;&#039;&#039;Juden&#039;&#039;&#039; – und es passiert ja im jüdischen Volk – ist das etwas ganz Entscheidendes. Etwas ganz Entscheidendes nämlich deshalb, weil die &#039;&#039;&#039;große Aufgabe des jüdischen Volkes&#039;&#039;&#039; darin bestand, diese Inkarnation zu ermöglichen und eine möglichst &#039;&#039;&#039;reine Inkarnation&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;reine Abstammungslinie&#039;&#039;&#039; zu schaffen, die jetzt eine &#039;&#039;&#039;stoffliche Körperlichkeit&#039;&#039;&#039; zur Verfügung stellt, die diesen Ansprüchen genüge tut. &#039;&#039;&#039;Wo sich jetzt dieses Ur-Adamwesen verkörpern kann drinnen&#039;&#039;&#039;. Weil das muss zusammenkommen. Also er bringt sich von oben mit: &#039;&#039;&#039;Ein Ich- Fünkchen&#039;&#039;&#039;, einen ganz &#039;&#039;&#039;reinen Astralleib&#039;&#039;&#039;, der noch nie irgendwo von den Widersachern berührt war, einen &#039;&#039;&#039;reinen Ätherleib&#039;&#039;&#039; und einen &#039;&#039;&#039;reinen übersinnlich-physischen Leib&#039;&#039;&#039;. Damit aber ein &#039;&#039;&#039;stofflich-physischer Leib&#039;&#039;&#039; daraus wird, ist diese &#039;&#039;&#039;Abstammungslinie&#039;&#039;&#039; notwendig. Sonst ist eine solche Verkörperung auf Erden nicht möglich. Sonst würde er als übersinnliches, physisches Wesen von mir aus, auf der Erde herumlaufen und könnte aber von den anderen Menschen nicht wahrgenommen werden, außer sie sind so großer Hellseher, dass sie das trotzdem erkennen könnten. Und es ging aber gerade darum jetzt in eine Inkarnation hineinzugehen, die vom Grundprinzip her aber gleicher Art ist, wie die aller anderen Menschen. Nur sich dadurch unterscheidet, dass es die &#039;&#039;&#039;reinstmögliche Inkarnation&#039;&#039;&#039; ist. Auch mit eben dieser &#039;&#039;&#039;Abstammungslinie&#039;&#039;&#039;. Daher ist die ganz entscheidend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Und die Abstammung von der Maria ist es nicht entscheidend.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist jedenfalls für diese Abstammungslinie, für diese körperliche Funktion nicht das Entscheidende. Für anderes sehr wohl. Aber ich will mich da jetzt nicht zu weit verirren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das ist eigentlich die Umkehrung von dem Satz: Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Und für die Gottheit bedeutet es genauso gleich zu werden wie alle Menschen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Die Umkehrung dieses Satzes eigentlich.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Und es geht dann – aber das betrifft dann vor allem die Inkarnation des Christus, weil es ist ja jetzt noch nicht der Christus. Es ist diese &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesenheit&#039;&#039;&#039;, die als Jesus geboren wird und die Rudolf Steiner bezeichnet sogar noch genauer als den &#039;&#039;&#039;nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, weil die Abstammung geht hinauf über einen gewissen Nathan, der von Salomon, also nicht von David abstammt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=4924s Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04] ===&lt;br /&gt;
Also es war ja prophezeit schon im Alten Testament, &#039;&#039;&#039;der Messias, der kommt auf die Erde&#039;&#039;&#039;, wird abstammen aus dem &#039;&#039;&#039;Hause David&#039;&#039;&#039; und aus dem Hause Davids zweigen aber unter anderem zwei Linien ab, eine &#039;&#039;&#039;salomonische Linie und eine nathanische Linie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;nathanische ist die priesterliche Linie&#039;&#039;&#039;, also aus dem Geschlecht gehen mehr die Priester hervor. Die &#039;&#039;&#039;salomonische Linie ist die königliche Linie&#039;&#039;&#039;, die Herrscherlinie, die aber auch die große Weisheit hat. &#039;&#039;&#039;Dieser Jesus ist jetzt der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;, der hier verkörpert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus&#039;&#039;&#039; wird in der Abstammungslinie verfolgt hinauf bis zu &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039; und der war &#039;&#039;&#039;Gottes&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, am &#039;&#039;&#039;obersten Punkt steht der Adam&#039;&#039;&#039;. Es ist also wirklich jetzt die &#039;&#039;&#039;körperliche Abstammungslinie&#039;&#039;&#039;. Das heißt, da sprechen wir von dem Punkt, von der &#039;&#039;&#039;ersten Inkarnation des Teils des Adamwesens&#039;&#039;&#039;, das heruntergestiegen ist in Wahrheit. Nicht wahr, weil dort gibt es dann die unten, die Abstammungslinie, die physisch-stoffliche Abstammungslinie. Die gibt es erst ab der ersten irdischen Inkarnation. Und trotzdem, also dieser Adam, der sich da verkörpert, der war Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Darf ich da kurz etwas ergänzen?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Es ist interessant. Im Matthäusevangelium ist ja … herunterrammeln. Er galt als Sohn des Josef. Es gibt eine gewisse Scheu. Geschlechtsverkehr ist ein gewisses Tabu.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig. Ja, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Im Evangelium wortwörtlich. Der Stammbaum vom Lukas, also der Adamwesenheit, da kommt das Wort Zeugung nicht vor. Auch umgekehrt. Es geht vom Jesus weg, hinauf, geht zu Abraham, es geht aber jetzt noch zwanzig Stockwerke höher bis zu dem Adam. Und da heißt es auch: „Und der war Gottes.“ Weil Gott schnackselt nicht. Das ist undenkbar. Da gibt es diese Zeugung. Es ist eben ein: „Er galt als“. Es ist die Wesenhaftigkeit, die geistig übergeben wird. Man muss das im Text genau anschauen. Das ist genau differenziert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ganz genau. Damit sind wir eh schon beim wichtigen Punkt, dass es also da eine große Unterscheidung nämlich auch gibt in der Bibel selbst, in den Evangelien. Es gibt ja noch ein &#039;&#039;&#039;zweites Evangelium&#039;&#039;&#039;, das die &#039;&#039;&#039;Geburtsgeschichte&#039;&#039;&#039; erzählt. Aber – man braucht sie nur lesen. Ganz anders. Das &#039;&#039;&#039;Matthäus-Evangelium&#039;&#039;&#039; erzählt ganz was anderes. Und es beginnt damit, dass eben eine völlig &#039;&#039;&#039;andere Abstammungslinie&#039;&#039;&#039; ist, die nur bis &#039;&#039;&#039;Abraham&#039;&#039;&#039; hinauf verfolgt wird. Und diese Abstammungslinie folgt jetzt über die salomonische Linie, also die &#039;&#039;&#039;königliche Linie&#039;&#039;&#039;. Und dann sind ganz andere Erlebnisse. Es ist keine Rede von den Hirten, die den Jesus besuchen sollen, stattdessen kommen die &#039;&#039;&#039;Heiligen Drei Könige&#039;&#039;&#039;. Die Hirten sind nicht erwähnt. Es ist erwähnt der &#039;&#039;&#039;Kindermord in Bethlehem&#039;&#039;&#039;, der von &#039;&#039;&#039;Herodes&#039;&#039;&#039; anbefohlen wird. Das findet man beim Lukas wieder überhaupt nicht. Es sind &#039;&#039;&#039;zwei völlig unterschiedliche Geschichten&#039;&#039;&#039; in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=5201s Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt das Große, das praktisch bis dahin nirgends groß herausgestrichen wurde, sondern erst von Rudolf Steiner. Dass er als erster deutlich sagt: Ja, zwei Jesusknaben wurden zur Zeitenwende geboren. Zwei! Zwei Jesusknaben! Wenn man die Bibel liest, ist es in Wahrheit offensichtlich. Es ist jetzt keine große Esoterik in Wahrheit dahinter, sondern es ist ein offenbares Geheimnis. Es steht da drinnen. Man muss es nur lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Der Raffael hatte schon zwei Jesusknaben gemalt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, richtig. Es gibt in der bildenden Kunst gibt es ein paar Darstellungen, beim &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039; ist es die diese &#039;&#039;&#039;Madonna Terra Nuova&#039;&#039;&#039;. Es ist ein rundes Bild da. Weil man findet ja häufig den &#039;&#039;&#039;Jesusknaben&#039;&#039;&#039; und dann den &#039;&#039;&#039;Johannes den Täufer&#039;&#039;&#039;. Zu diesem sollten wir nämlich eher noch kommen, weil das ist nämlich auch noch etwas ganz Wichtiges. Aber das sind zwei. Aber bei dieser &#039;&#039;&#039;Madonna Terra Nuova ist ein Dritter&#039;&#039;&#039; dabei. Der hat auch einen Heiligenschein. Und man findet da nicht viel darüber, wer das sein soll. Da weiß man halt nichts darüber. Aber in Wahrheit ist es der andere. In Wahrheit ist es der andere. Da müsste man jetzt sehr viel darüber erzählen. Ja, es passt im Grunde in unsere Geschichte hinein. Dann werden wir es auch jetzt gleich hineinnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer war denn dieser Raffael? Wieso hat der so viele &#039;&#039;&#039;Madonnenbilder&#039;&#039;&#039; gemalt? Und warum kommt da bei einem sogar dieses &#039;&#039;&#039;Geheimnis der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039; durch? Wenn man es richtig liest das Bild. Ja – weil er mit der ganzen Geschichte was zu tun hat. Weil er dabei war. Weil er dabei war. Es gibt doch – wenn wir wieder zum Lukas-Evangelium gehen – die Geschichte, wo die &#039;&#039;&#039;schwangere Maria&#039;&#039;&#039; ihre Freundin besucht, die mit dem &#039;&#039;&#039;zukünftigen Johannes dem Täufer schwanger&#039;&#039;&#039; ist. Und als dieser Besuch stattfindet, beginnt sich in der Schwangeren, die schon im sechsten Monat schwanger ist, beginnt sich das Kind zu bewegen. Erstmals. Das ist ja &#039;&#039;&#039;ein Moment, wenn das Kind anfängt sich im Mutterleib zu bewegen&#039;&#039;&#039;. Das ist nämlich ein sehr starker &#039;&#039;&#039;Ich-Impuls&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt das zusammen, der da kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und – &#039;&#039;&#039;wer ist dieser Johannes der Täufer?&#039;&#039;&#039; Wieso steht der so in einer engen Verbindung mit diesem &#039;&#039;&#039;nathanischen Jesusknaben&#039;&#039;&#039; - jetzt können wir es schon sagen – der eben diese wunderbare Körperlichkeit hat, mit dem reinen Astralleib, mit dem reinen Ätherleib, mit dem reinen übersinnlichen-physischen Leib. Wer ist dieser Johannes? Wer ist dieser Johannes der Täufer? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt nämlich mit dem &#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; zusammen. Aber mit &#039;&#039;&#039;welchem Ich?&#039;&#039;&#039; Der Jesusknabe, der &#039;&#039;&#039;nathanische Jesusknabe, der geboren wird, hat im Grunde noch kein Ich&#039;&#039;&#039;, das schon durch irdische Inkarnationen durchgegangen ist. Und auch jetzt, in dieser ersten Inkarnation, ist die &#039;&#039;&#039;Berührung mit dieser Ich-Kraft noch eine ganz schwache&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das hat viele &#039;&#039;&#039;Konsequenzen&#039;&#039;&#039;. Das hat die Konsequenz – das haben wir das letzte Mal besprochen – dass dieser Jesusknabe jetzt nicht gerade ausufernde &#039;&#039;&#039;intellektuelle Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; hatte. &#039;&#039;&#039;Starke Herzenskräfte&#039;&#039;&#039;. Er konnte in einer sehr eigenartigen Sprache sprechen gleich nach der Geburt. Solche Dinge waren da. Aber so im äußeren praktischen Leben wäre ja eher als unterdurchschnittlich empfunden werden worden. Also &#039;&#039;&#039;Herzensgüte&#039;&#039;&#039; gewaltige, aber natürlich auch keine praktische Erfahrung mit der Erde aus früheren Inkarnationen mitnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=5489s Die dem nathanischen Jesusknaben vorenthaltene Ich-Kraft wirkt stattdessen beim Johannes dem Täufer 1:31:29] ===&lt;br /&gt;
Und - jetzt gibt es eine sehr interessante Feststellung von Rudolf Steiner, dass diese &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die im Grunde jetzt nicht hineinwirkt oder zumindest nicht stark hineinwirkt in diesen nathanischen Jesus – R. Steiner sagt sogar, die diesem nathanischen Jesus vorenthalten wurde – dass &#039;&#039;&#039;diese Ich-Kraft im Johannes dem Täufer wirkt&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal was Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sozusagen kommt jetzt das zusammen, was innerlich zusammengehört, indem die beiden einander begegnen. Und darum ist es auch natürlich kein Zufall, dass dann, wenn der Christus hereinkommt, dass wieder der Johannes der Täufer dabei sein muss, dass der da &#039;&#039;&#039;eine ganz wesentliche Rolle&#039;&#039;&#039; spielt. Also dieser &#039;&#039;&#039;Johannes der Täufer&#039;&#039;&#039; bringt den &#039;&#039;&#039;Großteil dieser Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; mit herunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar auch - nein, nicht erstmalig in eine irdische Inkarnation – aber doch jetzt in dieser Inkarnation am stärksten. Er war nämlich vorher – wieder laut R. Steiner – als &#039;&#039;&#039;Elias&#039;&#039;&#039; verkörpert. Also als der &#039;&#039;&#039;Prophet Elias&#039;&#039;&#039;, von dem ja das Interessante ist – wenn man studiert das Leben des Elias, wie es beschrieben wird und seine Wirkung beschrieben ist – da ist es sehr schwer ihn als körperliche Person zu fassen. Er tritt zwar immer wieder irgendwo in Erscheinung, aber er scheint dann wieder woanders zu erscheinen. Er ist nämlich in Wahrheit so etwas – ja im größten Sinne könnte man sagen – ganz eng verbunden mit dem &#039;&#039;&#039;Volkswesen des jüdischen Volkes&#039;&#039;&#039;. Ich will nicht sagen, dass er die Volksseele dessen ist, aber er ist mehr in dem ganzen Volk verkörpert als in einem einzelnen Menschen. Daher kann er durch den einen Menschen sprechen und durch den anderen. Das heißt, man muss sich so einen Propheten wie den Elias vorstellen, dass seine Elias-Kraft einmal durch den Ernst  wirkt, dann durch dich, dann durch dich Florian. Jetzt nur so als konkretes Beispiel, dann durch dich Ruben. Also dass da der Geist des Elias durchwirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es interessante Geschichten. Da gibt es in der Bibel die Geschichte mit &#039;&#039;&#039;Nabot´s Weingarten&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;König Ahab&#039;&#039;&#039; will den unbedingt haben und der &#039;&#039;&#039;Nabot&#039;&#039;&#039; will ihn nicht hergeben und wird dann auch umgebracht letztlich. Das ist auch eine Person, durch die der Elias wirkt, eine der vielen Persönlichkeiten, durch die der Elias wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=5683s Das Ich wirkt ursprünglich in Form von Gruppen-Ichen 1:34:43] ===&lt;br /&gt;
Er ist also nicht konkret in einer einzelnen Persönlichkeit inkarniert, sondern wirkt durch mehrere. Das war die alte Art, wie überhaupt das Ich gewirkt hat. Ursprünglich gab es jetzt dieses &#039;&#039;&#039;Adam-Ich&#039;&#039;&#039;, das beginnt sich aufzuteilen in, na sagen wir mal, &#039;&#039;&#039;Stammes-Iche&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind da, weiß ich nicht, zum Schluss einmal 30, 40 oder 50 Menschen, die diesem Stamm angehören oder dieser Horde, wenn man es so nennen will, die ein gemeinsames Ich zunächst haben. Körperlich sind sie schon getrennt, dass sich die Iche verselbständigen und dann in einer nächsten, übernächsten Inkarnation vielleicht einmal die getrennt voneinander sind, das ist noch ein weiter Weg. Also das beginnt erst. Das beginnt erst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, diese &#039;&#039;&#039;Elias-Wesenheit&#039;&#039;&#039; hängt sehr stark zusammen mit dieser &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; auch, die vom &#039;&#039;&#039;Ur-Adam&#039;&#039;&#039; zurückgehalten wurde. Aber die wird jetzt lustigerweise oder interessanterweise nicht an diesen sich inkarnieren Jesus weitergeleitet, sondern an den &#039;&#039;&#039;Johannes den Täufer&#039;&#039;&#039;. Weil das ist der, der hat schon viele Stufen durchgemacht, bevor er der Elias war, hat er noch andere Inkarnationen durchgemacht. Hiram zum Beispiel, also der Tempelbaumeister Hiram &#039;&#039;(diese Aussage wird später wieder korrigiert)&#039;&#039;. Diese Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Gibt es noch mehr?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, es gibt interessante Inkarnationen. Es gibt den Pinhas oder &#039;&#039;&#039;Pineas&#039;&#039;&#039;. Ich meine der Hiram passt nur bedingt da hinein. Aber es gibt den &#039;&#039;&#039;Pineas&#039;&#039;&#039;, der in der Bibel geschildert wird, das ist ein &#039;&#039;&#039;Sohn des Eleasars&#039;&#039;&#039;, wenn ich mich nicht täusche und ein &#039;&#039;&#039;Enkel des Aaron&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Aaron war der Bruder von Moses&#039;&#039;&#039;. Also das ist so am Anfang, wo das jüdische Volk auswandert aus Ägypten. Und dieser Pineas ist bekannt – oder wahrscheinlich kennen ihn die meisten heute nicht – jedenfalls, als die Israeliten zusammenkamen, auch mit anderen Völkern, war ja das größte Verbrechen im Grunde sich mit diesen anderen Völkern sexuell, ich sage es bewusst jetzt einmal so, einzulassen. Weil dann diese reine Blutlinie zerstört wird. Da entsteht etwas &#039;&#039;&#039;Unreines&#039;&#039;&#039;. So hat man das empfunden. Weil sie eben die Aufgabe hatten, dieses &#039;&#039;&#039;eine Gefäß für die Verkörperung einmal dieses nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039; zuzubereiten. Und da wird eben geschildert, wie der wirklich ein Unzucht treibendes Paar mit dem Speer durchsticht. Gleich durch alle zwei durch. Und das wird aber als ganz wichtige und positive Tat geschildert. Man darf das jetzt nicht auch wieder so im äußeren Sinn nehmen, weil in der Bibel geht auch nie darum, nur um eine rein äußere Schilderung, schon gar nicht im Alten Testament. Sondern es sind sehr drastische Bilder für ein eigentlich &#039;&#039;&#039;geistiges Ereignis&#039;&#039;&#039;. Und das geistige Ereignis ist: Es darf also diese Blutsvermischung nicht geben. Da geht diese Reinheit verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=5897s Elias – Johannes der Täufer – Raffael – Novalis: eine Inkarnationsabfolge 1:38:17] ===&lt;br /&gt;
Und um diese &#039;&#039;&#039;Reinheit&#039;&#039;&#039; des jüdischen Volkes ging es in letzter Konsequenz auch dem &#039;&#039;&#039;Elias&#039;&#039;&#039; natürlich. Auf einer anderen Ebene dann. Also auch diese geistige Reinheit dann des israelitischen Volkes zu bewahren. Dass es ja nicht verdorben wird. Das war ganz wichtig. Und der verkörpert sich eben dann wieder als &#039;&#039;&#039;Johannes der Täufer&#039;&#039;&#039;. Nur was hat das mit Raffael zu tun? Bleiben wir bei der Linie. Ich kann das jetzt erzählen, weil Rudolf Steiner gerade über diese Inkarnationslinie sehr oft gesprochen hat. Das ist die, die er am häufigsten bespricht. Es geht weiter, dass später dieser &#039;&#039;&#039;Johannes der Täufer&#039;&#039;&#039; wiedergeboren wird als der Maler &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039;. Also der Johannes selber ist es, der Johannes der Täufer und im Übrigen, darum passt der Hiram jetzt in die Linie nicht hinein, weil der hängt mit dem anderen Johannes zusammen. Das war jetzt der Knopf, der drinnen ist, also dass wir das ja korrigieren &#039;&#039;(also der Tempelbaumeister Hiram gehört nicht in die Inkarnationslinie des Johannes des Täufers!)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht um &#039;&#039;&#039;Johannes den Täufer&#039;&#039;&#039;, der als &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039; wiedergeboren wird und in sehr jungen Jahren ja als &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039; stirbt. Er wird ja nicht sehr alt. Und relativ bald danach wiedergeboren wird als der Dichter &#039;&#039;&#039;Novalis, also Friedrich von Hardenberg Novalis&#039;&#039;&#039;, der auch ja so viel diese &#039;&#039;&#039;Mariengeschichten&#039;&#039;&#039; hat. Gerade die geistlichen Lieder sind ja voll. Das ist das, was der &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039; malt. Das malt der &#039;&#039;&#039;Novalis in Worten&#039;&#039;&#039;, das ergänzt sich jetzt einander. Und dazu waren offensichtlich zwei Inkarnationen nötig, die aufeinanderfolgen, also einmal im Bild zu schildern und einmal eben durch die Sprache zu schildern dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Aber das ist doch viele Jahre später!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, viele Jahre später! zurück. Ich meine, dazu muss man sagen, dass das eigentlich ursprüngliche – man könnte sagen kosmische Maß – zwischen den &#039;&#039;&#039;Inkarnationen bei etwa tausend Jahren&#039;&#039;&#039; liegt. Weil Sinn macht eine nächste Inkarnation nur dann, wenn ich in völlig neue irdische Verhältnisse hineinkomme. Das heißt, es muss sich die Erde geändert haben. Es muss sich vor allem die Kultur geändert haben in sehr starkem Maß. Sonst  macht das keinen Sinn. Es macht also keinen Sinn, immer wieder in dieselbe Umgebung sozusagen hineinzukommen, nämlich in dieselbe Entwicklungsumgebung hineinzukommen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob ich jetzt nach Afrika oder sonst wo gehe. Allerdings heute ist das etwas anders. Es gibt also natürlich Abweichungen auch davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=6082s In einer Kulturepoche (2160 Jahre) wird man zwei Mal geboren, einmal als Mann, einmal als Frau 1:41:22] ===&lt;br /&gt;
Die tausend Jahre im Übrigen hängen damit zusammen, dass man in der Regel während einer Kulturepoche, die eben 2160 Jahre dauert, zweimal geboren wird. Warum zweimal? Als Mann und Frau? Weil man damit auch schon sehr unterschiedliche Erlebnisse durchmacht, die man eben auch nur auf Erden in einer weiblichen oder männlichen Inkarnation durchmachen kann, weil im Geistigen, im Seelischen gibt es kein Manderl und kein Weiberl. Die Individualität, das heißt unser wirkliches Ich, hat nichts zu tun mit männlich oder weiblich. Es gibt kein männliches Ich oder weibliches Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelischen gibt es schon gewisse Unterschiede, dann zumindest in dem verkörpert Seelischen, da wirkt etwas hinein. Aber wirklich geschlechterspezifische Unterschiede gibt es in Wahrheit nur im physischen Leib und im Ätherleib. Und zwar so, dass, wenn es ein weiblicher Ätherleib ist, dann ist der Körper männlich. Also da wird die Polarität intern ausgeglichen. Und wenn es ein &#039;&#039;&#039;weiblicher Körper&#039;&#039;&#039; ist, dann ist der &#039;&#039;&#039;Ätherleib männlich&#039;&#039;&#039;. Daher sind die Lebenskräfte der Frau stärker als die des Mannes. Nur so als Randbemerkung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Das braucht man auch für die Geburt!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sonst wäre die Geburt nicht möglich und überhaupt die Schwangerschaft nicht möglich. Also ein Mann könnte das von seiner ganzen körperlichen Physiologie her, von seiner Struktur her – abgesehen, dass er die Organe nicht hat – aber er hätte auch nicht die Lebenskräfte zur Verfügung oder den Überschuss an Lebenskräften, um ein Kind hervorzubringen. Ich meine, die Männer haben mehr Durchdringung im Grunde, wenn man es jetzt direkt sagt, mit den Todeskräften. Die Frau mehr mit den reichen Lebenskräften. Der Mann ist mehr angenagt von den Todeskräften. Das heißt jetzt nicht, dass er gleich sterben muss, aber es verhärtet sich sein ganzes Wesen dadurch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Stirbt auch früher!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel ja!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Da sieht man wieder, dass diese Verbundenheit, die eine Mutter mit dem Kind hat, genau die Kraft gibt eigentlich. Dass die Liebe eine Kraftquelle ist!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Ja. Ich sehe, dass die Zeit schon wieder ziemlich fortschreitet. Ein bissel was muss ich ja sagen, wir haben im Grunde heute eine Wiederholung des letzten Vortrags. Mit ein bisserl Ausschmückungen drinnen. Wir sind noch keinen Schritt weitergekommen. Wir stehen sogar erst noch bei einer Teilwiederholung. Da muss ich das letzte Zipferl wenigstens andeuten noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=6250s Der zweite Jesusknabe wird im Matthäus-Evangelium geschildert 1:44:10] ===&lt;br /&gt;
Es gab also noch einen &#039;&#039;&#039;zweiten Jesus&#039;&#039;&#039;. Und der ist eben im &#039;&#039;&#039;Matthäus-Evangelium&#039;&#039;&#039; geschildert. Dort geht die Abstammung über die salomonische Linie und führt nur hinauf bis zu &#039;&#039;&#039;Abraham&#039;&#039;&#039;. Nicht eben bis zu Adam. Abraham, der auch gilt als der Erfinder der Arithmetik als der erste Rechenkünstler irgendwo. Also in der biblischen Überlieferung oder in der jüdischen Überlieferung ist das drinnen. Und das hängt damit zusammen, dass eben auch eine gewisse bestimmte Gehirnbildung da war, die bis heute drinnen wirkt gerade im jüdischen Volk, jetzt von der Abstammung her genommen, es sind auffallend viele Menschen, die eine hohe intellektuelle Begabung mitbringen. Es ist sehr auffällig. Ich will nicht sagen, dass ein anderer nicht denken kann. Aber gerade unter modernen Wissenschaftlern, Forschen, Physikern und so, nehmen wir einen Einstein oder irgend so etwas her, da kommt die jüdische Abstammung durch. Die haben da ganz besondere Fähigkeiten drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, eines ist auch drinnen, was eben gerade dieser nathanische Jesus - also der Lukas-Knabe – nicht hatte, nämlich diesen Intellekt. Das ist offensichtlich die Linie, die hat da nicht so eine Rolle gespielt. Der andere, der salomonische, hat das ganz stark. Darum wird er auch gerade just bis &#039;&#039;&#039;Abraham&#039;&#039;&#039; hinauf geführt, also der diese Kräfte hineinbringt. Und dieser &#039;&#039;&#039;salomonische Jesus bringt dieses Weisheitselement&#039;&#039;&#039; hinein. Und was ich auch schon das letzte Mal erzählt habe – um es jetzt nur wirklich kurz zu wiederholen, damit wir nicht wieder kräftig überziehen – dabei handelt es sich um einen &#039;&#039;&#039;hohen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, der bereits viele irdische Inkarnationen durchgemacht hat, wahrscheinlich mehr als alle anderen, der zum Beispiel der Begründer oder Impulsgeber war bereits für die urpersische Kultur, also so im fünften, sechsten Jahrtausend vor Christus, also noch vor der historischen Zeit des Iran und des Persertums und so weiter. Also eine Zeit, die noch davor ist, wo es keine Aufzeichnungen noch gibt, aber wo er diese Kultur begründet hat und dann während dieser Zeit urpersischen Zeit sieben Inkarnationen durchgemacht hat, also nicht nur einmal da war, sondern mehrmals da war. Und gerade dadurch, durch diese reiche irdische Erfahrung und auch natürlich die Auseinandersetzung, der Kampf mit den Widersachern und dergleichen eben ein &#039;&#039;&#039;reiches Wissen&#039;&#039;&#039; mitbringt, das zur &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039; wird. Also das heißt, ich will damit nicht sagen, dass er als Salomon verkörpert war, aber das ist halt auch einer, der einen ähnlichen Weg geht. Aber darum wird er zumindest jetzt inkarniert über diese salomonische Linie. Also aus der Kommt das. Der wird als der &#039;&#039;&#039;salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; wiedergeboren. Auch in Betlehem, aber nicht unbedingt im Stall. Davon ist jedenfalls keine Rede. Im &#039;&#039;&#039;Matthäus-Evangelium&#039;&#039;&#039; ist keine Rede davon, dass es ein Stall war, es ist eher sogar anzunehmen, dass das eine wohlhabende Familie war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=6461s Die Heiligen Drei Könige sehen die Wiedergeburt ihres Meisters Zarathustra (Zoroaster = „Goldstern“) 1:47:41] ===&lt;br /&gt;
Und auch das sagte ich das letzte Mal, die Heiligen Drei Könige, die Magier, die in Wahrheit kommen aus dem Osten, dem Süden und dem Norden, nicht nur aus dem Morgenland. Es gibt einen einzigen Vortrag, wo das R. Steiner sehr genau beschreibt, dass also einer aus Afrika kommt, einer aus Asien und einer aus Europa. Und warum kommen Sie und warum folgen Sie Ihrem Stern? Weil Sie ihrem &#039;&#039;&#039;großen eingeweihten Zarathustra&#039;&#039;&#039; folgen. Und das war nämlich dieser Begründer der urpersischen Kultur. Zarathustra, so heißt es halt bei uns, aber die Griechen nannten ihn &#039;&#039;&#039;Zoroaster&#039;&#039;&#039;, den &#039;&#039;&#039;Goldstern&#039;&#039;&#039;. Das heißt nichts anderes. Also der Goldstein bezieht sich eigentlich auf die Reinheit, auf das reine Leuchten seines Astralleibes. Also das heißt, der ist in seinem Astralleib, in seinen Seelenkräfte so rein, dass er ein helles geistiges Licht halt auf seine Schüler wirft. Das ist der Goldstern. Da ist die Sonnenkraft, die geistige, die seelische Sonnenkraft drinnen in ihm und eben ein Ich, das viele Erfahrungen hat, mit dieser Kraft umzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sehen voraus die Wiedergeburt ihres Meisters. Sie folgen diesem Goldstern und in Wahrheit ist das der &#039;&#039;&#039;Stern von Bethlehem&#039;&#039;&#039; und nicht äußerlich ein Komet. Sie können es natürlich im Horoskop lesen irgendwo. Hängt auch zusammen mit einer Angabe von Rudolf Steiner, der deutlich gesagt hat: „In der Regel ist es so, dass das Todeshoroskop in einer Inkarnation große Ähnlichkeit hat mit dem Geburtshoroskop in der nächsten Inkarnation. Gleich kann&#039;s nicht sein, weil sich die gleiche Konstellation niemals wiederholt, genau gleich, sondern nur ähnlich. Aber da ist ein gewisser Zusammenhang, das heißt, man kann auch gewisse Vorschauen nehmen, zumindest wann kommt so eine Konstellation wieder. Und wenn ich dann das geistige Bewusstsein dazu noch habe, dann kann man eben so wie diese Wissenden, die Weisen aus dem Morgenland eben voraussehen, wann und wo etwa ihr Meister wiedergeboren wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die besuchen jetzt diesen salomonischen Jesus. Und vom Christus ist noch immer keine Rede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Der salomonische ist aber doch in einer Krippe geboren!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der nathanische ist in einer Krippe geboren. Den nathanischen besuchen die Hirten. Und die Heiligen Drei Könige besuchen den anderen. Dass wird oft durcheinander gemischt das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Das heißt, die Heiligen Drei Könige, die haben ein Bewusstsein von ihrer vorherigen Inkarnation, wo sie mit dem Wiedergeboren zusammen waren und haben davon Erinnerung und suchen ihn jetzt in seiner neuen Inkarnation?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Oder haben Sie in ihrer jetzigen Verkörperung den alten Meister in seiner letzten Verkörperung erlebt, weil er schnell wiedergeboren wird?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein! Ich glaube nicht, dass es so ist, dass sie ihn sozusagen in der Inkarnation, in der sie ihn jetzt wieder suchen gehen in Bethlehem, schon als physischen Menschen kennen gelernt haben. Das denke ich nicht. Weil die Lehre der Reinkarnation hat der Zarathustra sicher gelehrt und auch an seine Schüler weitergegeben und da sie sicher seine auserwählten Schüler waren oder zumindest in bestimmten Inkarnationen seine auserwählten Schüler waren, weil wir haben ja auch davon gesprochen, dass es andere gab, wie den Moses oder den Hermes als Begründer der ägyptischen Kultur. Also er hat einige Schüler gehabt, die bedeutend waren, aber dass die sich sicher… &#039;&#039;(irgendwo klappert da ein Essen im Hintergrund. Ich sage das nur kurz weiter, das hatten wir schon einmal)…&#039;&#039;dass die also reif genug waren und geistig genug entwickelt waren, dass sie eine gewisse Erinnerung oder Rückschau auf die frühere Inkarnation hatten und daraus die Impulse nahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=6741s Die Vereinigung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr 1:52:21] ===&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte trotzdem, obwohl wir gar nicht ganz so weit gekommen sind wie das letzte Mal, es ist halt eine Wiederholungsstunde – soll vorkommen. Es sind ja auch viele, die das letzte Mal gar nicht dabei waren. Darum ist es auch wichtig. Und man kann das nicht oft genug wiederholen. Irgendwelche neuen Facetten gibt es ja immer wieder? Wir sind aber jedenfalls noch nicht dazu gekommen, was das jetzt bedeutet, dass da zwei Jesusknaben sind und wie eventuell &#039;&#039;&#039;eine Vereinigung&#039;&#039;&#039; dieser beiden stattfindet. Irgendwie müssen die zusammenkommen, weil offensichtlich bringt der eine diese &#039;&#039;&#039;Reinheit der Leibeshüllen&#039;&#039;&#039; mit, also vom &#039;&#039;&#039;Physischen, vom Ätherischen und vom Astralischen&#039;&#039;&#039;, aber wenig Ich-Kraft, weil dieses &#039;&#039;&#039;Ich-Prinzip eher jetzt über den Johannes den Täufer&#039;&#039;&#039; läuft. Also das ist schon wieder auch so weisheitsvoll ausgeklügelt. Und vor allem selbst Johannes der Täufer, da ist es nicht so richtig in die Inkarnation gegangen. Ich habe euch das mit dem Elias geschildert, der eigentlich so locker verkörpert ist, könnte man sagen, indem er durch verschiedene Menschen wirkt. Man muss denken, die Menschen waren damals alle noch mehr &#039;&#039;&#039;Gruppenindividuen&#039;&#039;&#039;. Also da war auch das einzelne Ich noch nicht so stark. Und da ist es leicht jetzt für den Elias zum Beispiel durch den, durch den, durch den, durch den zu wirken und eigentlich gar nicht selber so eine richtige Inkarnation zu haben. Sondern durch Menschen da unten zu wirken, kann man sich heute wahnsinnig schwer vorstellen. Aber die Lebensbedingungen des Menschen auf Erden ändern sich sehr stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir haben jetzt noch nicht gesprochen darüber natürlich, wie jetzt die &#039;&#039;&#039;beiden Jesusknaben vereinigt&#039;&#039;&#039;werden? Wie das zusammenkommen könnte? Aber wichtig ist, dass beim &#039;&#039;&#039;salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt ein Ich drinnen ist, das das &#039;&#039;&#039;eines hohen Eingeweihten&#039;&#039;&#039; ist, der gerade sehr &#039;&#039;&#039;viele Inkarnationen&#039;&#039;&#039; durch hatte. Das ist genau das, was dem nathanischen fehlt, weil diese vielen irdischen Inkarnationen und die damit verbundenen Erfahrungen und Weisheiten, die daraus gewonnen sind, die hat er nicht. Und man müsste sagen, den &#039;&#039;&#039;vollkommensten Menschen&#039;&#039;&#039; hätte man jetzt, wenn man die zwei irgendwie vereinigen könnte. Darüber haben wir das letzte Mal schon gesprochen, aber heute will ich es nicht wiederholen. Wir werden das nächste Mal, das verspreche ich jetzt, mit dem gleich einsteigen, ohne viel Wiederholung, weil sonst haben wir die dritte Schleife durch. Dann wird es zu lange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=6906s Das Geheimnis geistiger Arbeit ist, nicht Antworten zu kriegen, sondern für Fragen aufgeweckt zu werden 1:55:06] ===&lt;br /&gt;
Also, ich entlasse euch jetzt wieder. Vor allem, die das noch nicht gehört haben mit vielen offenen Fragen. Das macht aber gar nichts. &#039;&#039;&#039;Das Geheimnis, sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist nicht Antworten zu kriegen, sondern für Fragen aufgeweckt zu werden&#039;&#039;&#039;. Die Antworten sind in Wahrheit das &#039;&#039;&#039;Unwichtige&#039;&#039;&#039;. Das Wichtige ist, dass in mir eine Frage auftaucht, die ich mir bis jetzt noch nicht gestellt habe. Weil es mir noch gar nicht aufgefallen ist. Und jetzt kann man irgendwie sagen, ja das glaube ich nicht, wieso hat der jetzt zwei Jesusknaben? Das ist ja komisch. Keiner sonst redet darüber. Man schaue halt einmal in die Bibel rein, mache sich sein eigenes Bild. Ist ja alles kein Dogma. Nicht weil es der R. Steiner gesagt hat, muss es wahr sein! Wir müssen ihm nichts glauben! Selber nachschauen. Aber einfach die Anregung zu nehmen, dass da etwas Auffälliges drinnen ist. Und ich garantiere euch, es ist auffällig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auffällig ist auch letztlich der Moment, wo die beiden zusammenkommen im zwölften Lebensjahr etwa. Und sich vereinigen. Aber das für das nächste Mal. Dort werden wir losstarten und dann endlich versuchen dorthin zu kommen: &#039;&#039;&#039;Wie kommt jetzt der Christus ins Spiel?&#039;&#039;&#039; Weil der fehlt uns jetzt immer noch. Wir haben noch immer kein Christkind eigentlich, sondern ein Jesuskind. Oder - nicht nur eins, sondern sogar zwei. Ihr seht, in der &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; ist das Bild etwas &#039;&#039;&#039;komplex&#039;&#039;&#039;, etwas schwierig, etwas anders als gewohnt. Aber man muss diese Dinge nicht glauben, man soll nur versuchen, sie zu denken und zu prüfen auch an den Sachen, die überliefert sind. Dann erkennt man vielleicht manche Dinge. Soll freilassend sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=7020s Das Wichtigste bei geistigen Dingen: Kein Dogma! 1:57:00] ===&lt;br /&gt;
Das Wichtigste ist bei diesen geistigen Dingen: &#039;&#039;&#039;Kein Dogma!&#039;&#039;&#039; Sondern Anstöße aufnehmen und dann selber schauen. Das ist genau das. Fragen vielleicht anstoßen, die dann aus einem drängend werden. Wo man sagt, das will ich jetzt wissen. Und dann taucht noch eine Frage auf. Und noch eine. Und noch eine. Und noch eine, die sich anknüpft. Dann fängt es an interessant zu werden. Weil im Grunde geht es in der Anthroposophie darum, die &#039;&#039;&#039;eigene geistige Aktivität&#039;&#039;&#039; zu entwickeln. Und es kann euch nicht Wunder nehmen, nach dem, was ich am Anfang über das Ich gesagt habe, wo sich jetzt im Grunde der ganze Schöpfungsgedanke umdreht, dass da &#039;&#039;&#039;vom Ich&#039;&#039;&#039; etwas ausgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es ist ein &#039;&#039;&#039;aktiver Prozess&#039;&#039;&#039;. Und schon solche Fragen zu stellen allein ist ein schöpferischer Prozess gegenüber dem, was man eh gewohnt ist, was man alles gelernt hat, plötzlich etwas mit neuen Augen zu sehen. Auch das ist schon ein schöpferischer Prozess. Wir müssen etwas tun, um das zu sehen. Sonst sehen wir nur das, was ich eh schon immer mein Leben lang gesehen habe. Immer dasselbe. Um es mit neuen Augen zu sehen, muss ich bereits einen schöpferischen Impuls hineinbringen. Dann sehe ich etwas. Auch etwas, was eigentlich vorhanden ist. Das ist jetzt paradox. Ich brauche einen schöpferischen Impuls, um etwas eigentlich Vorhandenes zu erkennen. Da könnte man auch viel darüber reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte es für heute gut sein lassen. Ich hoffe, es hat die anderen, die es schon gehört haben, nicht gelangweilt, sondern es war vielleicht ein bisschen eine Wiederholung. Ich danke euch jedenfalls, dass ich diese Sachen mit euch teilen darf. Das ist, glaube ich, das Wichtige, dass wir diese Dinge miteinander teilen, miteinander erleben. Jeder erlebt eine Facette davon. Und dass es ein Anstoß ist, mit diesen Dingen konkreter auch zu leben, als bloß aus einem – wie soll ich sagen – überlieferten Glauben heraus. Sondern einfach Fragen zu stellen und auch selber durchaus versuchen: Was tue ich jetzt mit der Frage? Und das muss gar nicht dazu führen, dass ich gleiche Antwort krieg, sondern eben wie ich es vorhin sagte, dass vielleicht noch fünf Fragen auftauchen. Das ist der geniale Prozess. Und mit der Frage dann oder mit den Fragen vielleicht dann &#039;&#039;&#039;zehn Jahre&#039;&#039;&#039; zu leben und plötzlich geht ein Licht auf und es kommt eine wirkliche Inspiration herein. Wo ich dann wirklich erkenne, was dahinter steckt und dies aber dann selbst. Nicht weil es irgendwo steht, auch nicht bei R. Steiner oder sonst wo, sondern wo ich sie selbst erfahre. Und das muss ja letztlich das Ziel sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=7189s Wir brauchen ein neues Denken – das alte Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit kann unsere komplexen Probleme nicht lösen in Wahrheit 1:59:49] ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir dürfen R. Steiner unheimlich dankbar sein für alles das, was er gegeben hat als Hilfeleistung, als Wegweiser, um selbst geistig tätig zu werden. Das muss das Ziel sein. Und das Ziel ist aber ein ganz, ganz dringendes, weil unsere Gegenwart unheimlich leidet daran, an einem &#039;&#039;&#039;alten, absterbenden Denken&#039;&#039;&#039;, das wir aus der &#039;&#039;&#039;griechisch-lateinischen Zeit&#039;&#039;&#039; letztlich übernommen haben. Und das unfähig ist – ich sage das ganz deutlich – in Wahrheit unfähig ist, die &#039;&#039;&#039;wesentlichen Probleme unserer Zeit&#039;&#039;&#039; zu lösen. Die unfähig ist in Wahrheit, umzugehen mit dem, was jetzt mit der ganzen Corona-Krise passiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache niemand einen Vorwurf, aber es liegt an dem &#039;&#039;&#039;Denken&#039;&#039;&#039;, dass im Grunde heute niemand, kein Experte, kein Politiker und die Leute auf der Straße schon gar nicht wissen: Wie gefährlich ist der Virus wirklich? Was ist wirklich im Detail passiert? Weil die ganzen Zahlen sind alle im Grunde Hausnummern. Sie sind reine Hausnummern. Ich sage deswegen nicht, dass es jetzt unsinnig war Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Man hat halt jetzt das Maximum an Sicherheitsmaßnahmen gemacht. Das ist vielleicht komplett überzogen. Mag sein. Wie auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das entscheidende Faktum ist: Niemand weiß es aus dem &#039;&#039;&#039;Verstandesbewusstsein&#039;&#039;&#039;, aus dem &#039;&#039;&#039;wissenschaftlichen Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir heute haben, mit Sicherheit zu sagen. Es geht so auseinander &#039;&#039;(Wolfgang öffnet dabei seine Handflächen in entgegengesetzte Richtungen)&#039;&#039;. Und es ist immer mehr. Unsere Welt heute ist so &#039;&#039;&#039;komplex&#039;&#039;&#039; geworden, dass das &#039;&#039;&#039;alte Denken&#039;&#039;&#039; dafür nicht mehr ausreicht. Bei den einfachsten Dingen nicht mehr ausreicht. Es ist ja selbst so, selbst die einfachsten elektronischen Dinge, die heute jeder in der Hand hat, es gibt keinen einzigen Menschen auf der Welt, der sie komplett durchschaut. Jedes einzelne Detail drinnen. Da arbeiten, weiß ich nicht, tausende Experten daran, die sich mit irgendeinem kleinen Detail beschäftigen. Und das Ganze? Weiß niemand wirklich. Auch nicht, was dann an &#039;&#039;&#039;Wirkungen&#039;&#039;&#039; in dieser oder einer anderen Richtung auch als &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung&#039;&#039;&#039; da ist. Das weiß man nicht bei den Medikamenten, die man entwickelt heute mit der Pharmatechnologie oder so. Ich meine, da weiß man nur sehr deutlich, dass man nichts weiß in Wahrheit, wenn man ehrlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen ein ganz &#039;&#039;&#039;anderes Denken&#039;&#039;&#039;, nämlich wirklich für das praktische Leben auch. Und dazu muss man im Grunde alles &#039;&#039;&#039;in Frage stellen&#039;&#039;&#039;, nicht um alles umzuwerfen, sondern um es zu entdecken überhaupt. In seinen tieferen Schichten zu entdecken. Frage heißt: Ich entdecke in dem, was mir bislang selbstverständlich erschien, das &#039;&#039;&#039;ganz Neue&#039;&#039;&#039;. Was eh schon immer da war, aber für mich halt jetzt ganz neu ist. Und keiner kann mir eine Antwort geben darauf vielleicht. Das Schöne ist ja, auch R. Steiner kann nicht auf alles eine Antwort geben, weil ich garantiere euch, wenn ihr euch mit dem Werk R. Steiners beschäftigt und intensiv beschäftigt, werdet ihr immer wieder auf Punkte kommen, wo ihr sagt: Da habe ich aber jetzt noch eine &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039;. Und da steht aber jetzt nirgendwo eine Antwort drinnen. Und ich kann blättern so viel ich will, ich finde es auch nicht, weil es einfach gar nicht möglich ist, alles irgendwo aufzuschreiben und alles zu sagen. Das &#039;&#039;&#039;Johannes-Evangelium&#039;&#039;&#039; am Ende sagt es ja deutlich, die Welt reicht nicht aus, um all die Bücher aufzunehmen, die notwendig wären, um die &#039;&#039;&#039;ganze Geschichte&#039;&#039;&#039; zu erzählen. Es geht nicht. Ich meine selbst wenn man Tag und Nacht schreiben würde, reicht es nicht aus. Das heißt, man wird immer auf irgendwas kommen, wo man eine Frage findet, wo es keine Antwort gibt, die noch niemand gefunden hat und die jedenfalls nirgendwo verzeichnet ist. Und dort wird es interessant. Und diese Frage, die bei einem selbst auftaucht, ist in Wahrheit dann auch eine &#039;&#039;&#039;Schicksalsfrage&#039;&#039;&#039;. Die betrifft dich, weil es in &#039;&#039;&#039;deinem Schicksal&#039;&#039;&#039; drinnen liegt. Und es geht eigentlich nur darum, vielleicht einen Stups zu kriegen, dass man jetzt endlich einmal über die Frage stolpert, die mit einem selber zusammenhängt, nämlich mit der eigenen Aufgabe. Da geht es jetzt gar nicht darum, dass man selber so interessant ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=NY9nBBhES_4&amp;amp;t=7444s Ausklang 2:04:04] ===&lt;br /&gt;
Gut. Jetzt habe ich doch überzogen. Ich habe es geschafft, doch zwölf Minuten zu überziehen. Gut! Ich danke für die Geduld. Wir sehen und hören einander nächsten Dienstag. Es geht weiter. Baba, meine Lieben. Ich würde sagen, Schluss für heute! Gute Nacht, meine Lieben! Gute Nacht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-905893-02-1&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0080-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1040-X&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1045-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-3460-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_8._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=1599</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter, 2020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_8._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2020&amp;diff=1599"/>
		<updated>2022-09-13T17:03:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: fett markieren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Als Einstieg spricht Wolfgang darüber, dass wir gerade in der vierten Kulturepoche stehen, die griechisch-lateinische Epoche. Das Thema ist die Apokalypse des Johannes, wobei Apokalypse Enthüllung bedeutet: Enthüllung des Wesens Jesu Christi und gleichzeitig Enthüllung des menschlichen Ich. Ausgehend von dem Satz: „Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, wie ich sie von meinem Vater erhalten habe“, lernen wir die verschiedenen Aspekte der Ich-Kraft in vorchristlicher und nachchristlicher Zeit kennen. Das Mysterium von Golgatha und das Erdenleben des Christus markieren einen entscheidenden Wendepunkt und den eigentlichen Beginn der geistigen Freiheit des Menschen. Die Schöpfung geht ab diesem Zeitpunkt vom Menschen aus, indem die vielen Individualitäten dezentral gemeinsam die Schöpfungsimpulse für die Zukunft setzen. Damit verbunden ist die Verantwortung der Menschheit für die Schöpfung und die Erlösung der Widersacherkräfte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden kommen wir zu einem epistemologischen Teil, also wie wir zu unseren  Sinneseindrücken und Erfahrungen kommen und wie uns das bewusst wird. Daran anschließend beginnt im Wesentlichen eine Wiederholung des letzten Vortrages: die Vorbereitung für den langen Weg der Inkarnation des Christus auf Erden. Der im Geistigen zurückgehaltene, nicht von den Widersacherkräften beeinflusste Teil der Ur-Adamwesenheit bittet um die Hilfe des Christus. Auf diesen Impuls hin verbindet sich der Christus mit diesem zurückgehaltenen Teil der Ur-Adamwesenheit und hilft der während des Sündenfalls auf die Erde abgestiegenen und von den Widersacherkräften stark beeinflussten Menschheit in drei aufeinanderfolgenden Stufen. Auf der physischen Ebene werden die Begierden abgeschwächt, die durch die Zersplitterung in die Sinne entstehen, auf der ätherischen Ebene werden Lust und Unlust z. B. des Verdauungssystems abgemildert, auf der astralischen Ebene werden Denken, Fühlen und Wollen harmonisiert. Alles zusammen hätte sonst zu einem Hin- und Hergeworfen werden der Menschen geführt, bei dem ein Zu- Sich-Kommen der Menschen und ein Entwickeln der Ich-Stärke nicht möglich gewesen wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Teil des Vortrags geht es um einen vierten Schritt, indem sich die Ur-Adamwesenheit – wie im Lukas-Evangelium beschrieben - im nathanischen Jesusknaben inkarniert und damit die reinstmöglichen Körperhüllen auf die Erde bringt, nämlich einen Ich-Funken, Astralleib, Ätherleib sowie einen übersinnlich-stofflichen Leib. Für die Inkarnation des Christus braucht es jedoch zusätzlich einen physisch-stofflichen Leib, der aus einer irdischen Abstammungslinie hervorgeht. So wird – wie im Matthäus-Evangelium beschrieben – ein zweiter Jesusknabe geboren, der salomonische Jesus, der die Weisheit mit auf die Erde bringt. Diese Weisheit geht ursprünglich bis auf Zarathustra zurück (Zoroaster, Goldstern, Stern von Bethlehem). Die beiden Jesusknaben vereinigen sich zu einem „vollendeten“ Wesen im zwölften Lebensjahr mit den reinsten, nicht von den Widersachern beeinflussten Leibeshüllen und der möglichst großen Weisheit an durchlebten Inkarnationen. Damit ist aber bis zu diesem Zeitpunkt der Christus immer noch nicht zur Erde herabgestiegen. Dazu braucht es noch weitere Schritte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|Die vierte Kulturepoche, die griechisch-lateinische Epoche]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|eine Kulturepoche dauert 2160 Jahre]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|Tierkreis mit zwölf Kulturepochen dauert 25920 Jahre]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|Chronobiologie]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45|Das Ätherische hat etwas mit der Zeit zu tun, mit einer Art Zeit-Organismus]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Apokalypse (Enthüllung) des Johannes bzw. des Wesens Jesu Christi und zugleich die Enthüllung des menschlichen Ich 0:03:27|Apokalypse bedeutet Enthüllung: Enthüllung des Johannes, Enthüllung des Wesens Jesu Christi, Enthüllung des menschlichen Ich]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Apokalypse (Enthüllung) des Johannes bzw. des Wesens Jesu Christi und zugleich die Enthüllung des menschlichen Ich 0:03:27|Das Ich des Menschen ist wesensgleicher Art wie das Ich des Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Apokalypse (Enthüllung) des Johannes bzw. des Wesens Jesu Christi und zugleich die Enthüllung des menschlichen Ich 0:03:27|Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Ich bei den Buddhisten: Eine Verwechslung zwischen Ego und eigentlichem Ich 0:06:10|Buddhismus: Auslöschung des Ich?]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|ein neuer Impuls in der Schöpfung: Dezentrale Schöpfung, ein Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|das Ich als schöpferischer Mittelpunkt der Welt]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Das Bild eines unendlich großen Kreises]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Unendlichkeit]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Mathematik als Einstieg ins übersinnliche Denken]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Physik: eine spekulative Geisteswissenschaft]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56|Atome]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56|untersinnliche Welt]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56|Materie als Maya]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56|lernen sich als selbständiges abgetrenntes Wesen zu erleben]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56|unsere Erdenaufgabe ist: Ich-Kraft zu entwickeln]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einweihungsweg bei den Ägyptern: Ausschaltung des Ich (Ego) 0:18:10|Einweihungsweg der Ägypter: Ausschaltung des noch sehr schwachen Ich]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einweihungsweg bei den Ägyptern: Ausschaltung des Ich (Ego) 0:18:10|alte Einweihungswege: Traumartig, Visionär, Mediumistisch]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einweihungsweg bei den Ägyptern: Ausschaltung des Ich (Ego) 0:18:10|empfangen geistiger Impulse von der Trinität herunter durch die Kette der Engelhierarchien: auf unfreie Art und Weise]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|Unterschied vor- und nachchristliche Zeit]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|die Veränderung von unfrei zu frei kommt durch das Erdenleben des Christus, durch das Mysterium von Golgatha]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|die zwei Stufen des Lebens nach dem Tod]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|die untere Welt (Unterwelt) in der die Widersacher wirken, sie ist den höheren Hierarchien nicht zugänglich]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47|der Mensch kann nun sein freies Ich entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Schicksal der höheren Hierarchien hängt davon ab, dass die Menschen sich entwickeln und gewisse Aufgaben übernehmen 0:24:48|die Schöpfung von Haus aus nicht vollkommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Auch Engelwesenheiten haben ein Ich – Geisterfüllung im Inneren, beim Ich des Menschen ist es umgekehrt 0:30:28|das Ich der Engelwesenheiten: Geisterfüllung im Inneren]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Auch Engelwesenheiten haben ein Ich – Geisterfüllung im Inneren, beim Ich des Menschen ist es umgekehrt 0:30:28|das Ich der Menschen: ein Brennpunkt, vom dem etwas ausstrahlt, was von gleicher Art ist wie die höchste Gottheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Vollmacht des Ich beginnt zu wirken mit der Inkarnation des Christus und dem Mysterium von Golgatha, wo der Christus absteigt in das dunkle Reich 0:32:41|Christus hat sich mit dem Mysterium von Golgatha in eine Ohnmacht begeben: eine völlige Wendung, denn jetzt liegt es am Menschen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Inkarnation des Christus musste auf komplizierte Weise vorbereitet werden 0:35:28|Vishva-Karman, der Alltätige: Karma bedeutet tätig sein bzw. die Folgen seines Tuns]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Inkarnation des Christus musste auf komplizierte Weise vorbereitet werden 0:35:28|die Widersacherkräfte verführen den Menschen, bringen ihn vom Weg ab. Das Privileg des Scheiterns]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Inkarnation des Christus musste auf komplizierte Weise vorbereitet werden 0:35:28|durch den Abstieg der Menschheit auf Erden wird sie von den Widersacherkräften beeinträchtigt]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Menschen gehen aus der Ur-Adamwesenheit hervor – Adam heißt ursprünglich: die ganze Menschheit 0:40:44|zur Zeit des Sündenfalls umfasst die Ur-Adamwesenheit die ganze Erdenmondensphäre]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Menschen gehen aus der Ur-Adamwesenheit hervor – Adam heißt ursprünglich: die ganze Menschheit 0:40:44|die im Geistigen zurückgebliebene Ur-Adamwesenheit]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Menschen gehen aus der Ur-Adamwesenheit hervor – Adam heißt ursprünglich: die ganze Menschheit 0:40:44|zuerst lebt die Ur-Adamwesenheit im Wärmebereich der äußeren Mondensphäre, dann im Wärme-Luft-Bereich, in der Folge im Zuge des Sündenfalls und weiterem Abstieg im wässrigen Bereich]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Sündenfall kommt der Abstieg der Ur-Adamwesenheit in die flüssige Sphäre. Mond und Erde trennen sich 0:45:03|Trennung von Erde und Mond]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Mit dem Sündenfall kommt der Abstieg der Ur-Adamwesenheit in die flüssige Sphäre. Mond und Erde trennen sich 0:45:03|wir haben ein sinnliches Erleben unserer Ätherkräfte]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe – Sprachgestaltung 0:48:30|Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe – Sprachgestaltung 0:48:30|Sprachgestaltung]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe – Sprachgestaltung 0:48:30|wie nehmen wir seelisches Erleben wahr?]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Seelisches Erleben besteht aus Sympathie (sich mit einem geistigen Wesen verbinden wollen) und Antipathie (sich nicht mit einem geistigen Wesen verbinden wollen) 0:51:49|Übersetzung einer Imagination in ein traumbildartiges sinnliches Erleben]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Goethes Farbenlehre 0:55:05|Goethes Farbenlehre]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Zersplitterung der Sinne in Farben, Töne, Gerüche usw. 0:57:55|Zersplitterung der Sinne]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04|der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte und der Zersplitterung im Seelischen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04|im Geistigen gibt es diese Trennung nicht]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04|im Willen schlafen wir, im Fühlen träumen wir, im Denken sind wir wach]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04|Hirnforschung: Wo kommt das Bewusstsein her? Leib-Seele-Problem]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52|die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden. Die Verbindung erfolgt in drei Stufen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52|der lange Weg der Inkarnation Christi auf Erden]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52|die zurückgebliebene Adamwesenheit fühlt sich stark verbunden mit der Menschheit, die abgestiegen ist und den Einflüssen der Widersacherkräften unterliegt, sie leidet mit]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52|die dritte Stufe wird bei den Griechen in der Figur des Apollo ausgedrückt]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die vierte Stufe – Die zurückgebliebene Ur-Adamwesenheit inkarniert sich zum ersten Mal als Mensch auf Erden 1:11:59|die vierte Stufe: Die zurückgebliebene Ur-Adamwesenheit inkarniert sich zum ersten Mal als Mensch auf Erden]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der zu Bethlehem geborene Jesusknabe ist noch nicht das Christkind – es ist erst einmal die Ur-Adamwesenheit, die sich im Jesuskind verkörpert, also der reine Astralleib, der reine Ätherleib und der übersinnlich-stoffliche Leib der Ur-Adamwesenheit 1:13:26|der Leib wird erst sichtbar wenn er mit Stoffen erfüllt ist, es braucht eine Abstammungslinie]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die große Aufgabe des jüdischen Volkes: Die Inkarnation Christi zu ermöglichen, indem eine möglichst reine Körperlichkeit zur Verfügung gestellt wird 1:19:06|die Ur-Adamwesenheit, die als Jesusknabe geboren wird, bezeichnet Rudolf Steiner als den nathanischen Jesus]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|der nathanische Jesus des Lukas-Evangeliums]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|der salomonische Jesus des Matthäus-Evangeliums]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|unterschiedliche Abstammungslinien]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit genannt]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|die Abstammungslinie des nathanischen Jesus reicht bis hinauf zu Adam, und der war Gottes]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04|eine zweite Geburtsgeschichte im Matthäus-Evangelium: Die salomonische (königliche) Linie, die geht hinauf zu Abraham]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41|Raffaels Madonna Terra Nuova]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41|Wer war dieser Raffael? Die Geschichte der schwangeren Maria, die ihre Freundin besucht, die mit dem zukünftigen Johannes dem Täufer schwanger war]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41|Wer war dieser Johannes der Täufer?]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41|der nathanische Jesusknaben hat eine nur sehr geringe Ich-Kraft, viel Herzensgüte, aber wenig intellektuelle Fähigkeiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die dem nathanischen Jesusknaben vorenthaltene Ich-Kraft wirkt stattdessen beim Johannes dem Täufer 1:31:29|die im nathanischen Jesus vorenthaltene Ich-Kraft wirkt im Johannes dem Täufer]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die dem nathanischen Jesusknaben vorenthaltene Ich-Kraft wirkt stattdessen beim Johannes dem Täufer 1:31:29|Nabot&#039;s Weingarten]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Ich wirkt ursprünglich in Form von Gruppen-Ichen 1:34:43|die ursprüngliche Wirkung des Ich in Form von Gruppen-Ichen]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Ich wirkt ursprünglich in Form von Gruppen-Ichen 1:34:43|Pinhas (Pineas) und die Bewahrung der Reinheit des Blutes des jüdischen Volkes]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Elias – Johannes der Täufer – Raffael – Novalis: eine Inkarnationsabfolge 1:38:17|Inkarnationslinie Elias zu Johannes dem Täufer zu Raffael zu Novalis]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#In einer Kulturepoche (2160 Jahre) wird man zwei Mal geboren, einmal als Mann, einmal als Frau 1:41:22|In einer Kulturepoche wird man zwei Mal geboren, einmal als Mann, einmal als Frau]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Der zweite Jesusknabe wird im Matthäus-Evangelium geschildert 1:44:10|die Schilderung des zweiten Jesusknaben im Matthäus-Evangelium]] - [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Heiligen Drei Könige sehen die Wiedergeburt ihres Meisters Zarathustra (Zoroaster = „Goldstern“) 1:47:41|Zoroaster (Goldstern, der Stern von Bethlehem)]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Die Vereinigung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr 1:52:21|Vereinigung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Das Wichtigste bei geistigen Dingen: Kein Dogma! 1:57:00|etwas mit neuen Augen zu sehen, ist ein schöpferischer Prozess]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Wir brauchen ein neues Denken – das alte Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit kann unsere komplexen Probleme nicht lösen in Wahrheit 1:59:49|altes, abgestorbenes Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit (Verstandesbewusstsein)]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Wir brauchen ein neues Denken – das alte Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit kann unsere komplexen Probleme nicht lösen in Wahrheit 1:59:49|wir brauchen ein neues Denken: das bedeutet erst einmal Fragen zu stellen]] – [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter (gekürzte Version, sprich weniger Überschriften)#Wir brauchen ein neues Denken – das alte Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit kann unsere komplexen Probleme nicht lösen in Wahrheit 1:59:49|Die Schicksalsfrage: Die Frage, die mit deinem Schicksal zu tun hat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription des 8. Vortrags (von Bruno am 7. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung: Kulturepochen und kosmische Rhythmen 0:00:45 ===&lt;br /&gt;
Ja, meine Lieben. Ich begrüße euch ganz herzlich. Wieder bei der Apokalypse des Johannes. Wir sind mittlerweile beim achten Vortrag angelangt und wir sind jetzt mitten in einem sehr zentralen Thema, nämlich die &#039;&#039;&#039;vierte Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, die wir besprechen. Also wir sagten, es gibt relativ am Anfang der Apokalypse &#039;&#039;&#039;sieben Sendschreiben&#039;&#039;&#039; an &#039;&#039;&#039;sieben Gemeinden&#039;&#039;&#039; in Asien. Und diese sieben Gemeinden repräsentieren in bestimmter Weise bestimmte &#039;&#039;&#039;Kulturepochen der Menschheit&#039;&#039;&#039;. Und die &#039;&#039;&#039;vierte Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, in der wir jetzt drinnen sind, ist also die &#039;&#039;&#039;griechisch-lateinische Zeit&#039;&#039;&#039;, die laut Rudolf Steiner aber bis zum &#039;&#039;&#039;Ende des Mittelalters&#039;&#039;&#039; in Wahrheit reicht. Also die die &#039;&#039;&#039;Antike und das Mittelalter&#039;&#039;&#039; umfasst. Weil das doch eine gewisse Einheit bringt. Also vor allem durch die &#039;&#039;&#039;lateinische Sprache&#039;&#039;&#039;, die dann im Mittelalter im geistlichen Bereich und so sehr verbreitet war. Die &#039;&#039;&#039;Gelehrtensprache&#039;&#039;&#039; war. Also vom Denken her bildet das eine gewisse Einheit. Man kann so etwas natürlich nach verschiedenen Gesichtspunkten gliedern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also diese &#039;&#039;&#039;Kulturepochen&#039;&#039;&#039; dauern etwa &#039;&#039;&#039;2160 Jahre&#039;&#039;&#039;. Das ist &#039;&#039;&#039;ein Zwölftel des ganzen Tierkreises&#039;&#039;&#039;, weil &#039;&#039;&#039;der Frühlingspunkt&#039;&#039;&#039; nämlich in zwölf mal 2160 Jahren, also insgesamt &#039;&#039;&#039;25.920 Jahre&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;einmal rückläufig durch den Tierkreis wandert&#039;&#039;&#039;. Und es ergeben sich halt immer wieder &#039;&#039;&#039;neue Aspekte&#039;&#039;&#039; im Zusammenhang auch mit der &#039;&#039;&#039;kosmischen Welt&#039;&#039;&#039;. Weil wir in Wahrheit ja in einer sehr &#039;&#039;&#039;starken Verbindung&#039;&#039;&#039; auch mit den &#039;&#039;&#039;kosmischen Rhythmen&#039;&#039;&#039; stehen. Was im Übrigen auch die heutige Wissenschaft bereits entdeckt. Es gibt ja ein Riesenfachgebiet, die &#039;&#039;&#039;Chronobiologie&#039;&#039;&#039;, die sich mit Rhythmen beschäftigt, mit kosmischen Rhythmen letztlich, natürlich insbesondere mit dem deutlichsten Rhythmus, der &#039;&#039;&#039;Tag- und Nacht-Rhythmus&#039;&#039;&#039;, den wir haben, aber eben auch der &#039;&#039;&#039;Monats-Rhythmus&#039;&#039;&#039; und diese Dinge, die &#039;&#039;&#039;Jahreszeiten-Rhythmen&#039;&#039;&#039;, die eine Rolle spielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber darüber hinaus gibt es noch sehr, sehr viel mehr Rhythmen, die in Wahrheit eine große Rolle auf der Erde spielen und vor allem für das &#039;&#039;&#039;Leben&#039;&#039;&#039; auf der Erde spielen. Also gerade &#039;&#039;&#039;die Lebenstätigkeit hat sehr viel auch mit diesen Rhythmen zu tun&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;Ätherische&#039;&#039;&#039; hat etwas mit der Zeit zu tun, mit einer Art &#039;&#039;&#039;Zeit-Organismus&#039;&#039;&#039;. Und das ist ein rhythmisch gestalteter Organismus, das heißt, wo sehr kurze, schnelle Rhythmen mit langen Rhythmen in einer gewissen Weise zusammenwirken. Und die sind für das &#039;&#039;&#039;Leben&#039;&#039;&#039; verantwortlich. Aber das ist jetzt nur eine Randbemerkung zu unserem eigentlichen Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Apokalypse (Enthüllung) des Johannes bzw. des Wesens Jesu Christi und zugleich die Enthüllung des menschlichen Ich 0:03:27 ===&lt;br /&gt;
Unser eigentliches Thema ist also die &#039;&#039;&#039;Apokalypse des Johannes&#039;&#039;&#039; oder wie es eigentlich am Anfang dieses Textes heißt Apokalypsis Jesu Christo, also die &#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Und Apokalypse heißt so viel wie &#039;&#039;&#039;Enthüllung&#039;&#039;&#039;. Und Enthüllung heißt Wesensenthüllung genauer gesagt. Das heißt, das ganze Buch dieser Apokalypse geht darum, das &#039;&#039;&#039;Wesen des Christus&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zu enthüllen&#039;&#039;&#039;. Das ist das zentrale Thema. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der nächste Punkt ist aber, und der betrifft uns jetzt ganz speziell, das es dabei zugleich um die &#039;&#039;&#039;Enthüllung des menschlichen Ichs&#039;&#039;&#039; geht. Weil das menschliche Ich &#039;&#039;&#039;wesensgleicher&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Art&#039;&#039;&#039; ist, &#039;&#039;&#039;wie das Ich des Christus&#039;&#039;&#039;. Wesensgleicher Art sagt die Apokalypse selber. Ich hab den Ausspruch schon ein paar Mal vorgelesen und den muss man eigentlich geradezu meditieren, um zu sehen, welche Bedeutung das menschliche Ich hat, ohne dass man jetzt gleich größenwahnsinnig wird dabei, weil man muss als Nachsatz dazu sagen, dass wir halt noch lange nicht dieses ganze Potenzial, das in dem Ich drinnen steckt, nützen können. Bewusst handhaben können. Sondern erst so ein Millimeter davon, also ganz, ganz wenig. Aber trotzdem ist das ganze Potenzial veranlagt darin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und der Christus sagt das sehr, sehr deutlich über das menschliche Ich, nämlich er sagt: „Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein“, nämlich den Menschen, „die ich von meinem Vater empfangen habe“. &#039;&#039;&#039;„Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.“&#039;&#039;&#039; Jeder. &#039;&#039;&#039;Jeder einzelne Mensch&#039;&#039;&#039;. Jeder einzelne Mensch. Und man muss dazu sagen, dass diese gleiche Vollmacht des Ich, die eben auch der Christus hat, dass die in gewissem Sinne &#039;&#039;&#039;höher&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;als die der Engelwesenheiten und Götterwesenheiten&#039;&#039;&#039;, die sonst über uns stehen, ausgenommen der Christus, der Vatergott und der Heilige Geist, also die &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; oben. Weil nämlich &#039;&#039;&#039;nur dort die schöpferische Freiheit herrscht&#039;&#039;&#039;, die die ganzen Engelhierarchien darunter nicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich bei den Buddhisten: Eine Verwechslung zwischen Ego und eigentlichem Ich 0:06:10 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Und wie ist das mit den Buddhisten?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, egal ob man jetzt die Buddhisten oder so nimmt. Ich meine, bei den Buddhisten ist ja sehr interessant: &#039;&#039;&#039;Die Buddhisten lehnen ja eigentlich den Begriff des Ich komplett ab&#039;&#039;&#039;. Da geht es immer darum, also die zentrale These ist: &#039;&#039;&#039;Auslöschung des Ich&#039;&#039;&#039;. Das Ich soll im Nirwana verwehen zum Schluss. Dann ist die &#039;&#039;&#039;Erlösung&#039;&#039;&#039; da. Dann ist die Erlösung nämlich vor allem aus dem &#039;&#039;&#039;Kreislauf der Wiedergeburten&#039;&#039;&#039; da. Und die eben, wie es relativ typisch ist für die meisten östlichen Religionen oder östlichen Anschauungen, wo das Erdenleben eigentlich als leidvoll, als schmerzvoll empfunden wird und als eine Verdunklung des Geistigen, das eigentlich im Menschen lebt. Und sie meinen, man kann also in das Geistige nur aufsteigen, wenn man das Ich auslöscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Sicht heraus liegt da aber eine gewisse &#039;&#039;&#039;Verwechslung&#039;&#039;&#039; vor zwischen dem &#039;&#039;&#039;Ego und dem eigentlichen Ich&#039;&#039;&#039;. Und ich werde euch gleich erzählen warum. Also das Ego ist sozusagen unser kleines irdisches Ich, wo wir uns halt als körperlich begrenzte Person erleben, die da und dort geboren wurde, die und die Bildung durchgemacht hat, die und die Erlebnisse in seinem Leben hatte und die jedenfalls begrenzt ist auf dieses eine Erdenleben. Jetzt wissen wir aber aus der &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039;, und das hat es wieder gemeinsam mit dem &#039;&#039;&#039;Buddhismus&#039;&#039;&#039;, dass das &#039;&#039;&#039;menschliche Ich&#039;&#039;&#039;, die eigentliche &#039;&#039;&#039;Individualität&#039;&#039;&#039;, etwas &#039;&#039;&#039;Höheres&#039;&#039;&#039; ist als diese einzelne, sozusagen egoistische Persönlichkeit. Die sich natürlich läutern kann, aber die trotzdem einmal beschränkt ist auf eine Inkarnation. Weil in Wahrheit geht die eigentliche Individualität des Menschen durch viele Inkarnationen durch. Wir werden sowieso im Laufe der Vorträge ausloten, noch sehr genau auslegen, warum das auch viel plausibler ist, als nur eine Inkarnation anzunehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, wenn wir einigermaßen ehrlich sind - um das jetzt nur kurz anzureißen - wie viel kriegen wir in einem Erdenleben weiter, um diesem Anspruch zu genügen, der da drinnen steht? &amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.“&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Also das heißt, wo wir die &#039;&#039;&#039;gleiche Vollmacht des Ich&#039;&#039;&#039; erlangen &#039;&#039;&#039;wie der Christus&#039;&#039;&#039;. Ich wüsste jetzt im Grunde kaum jemanden aufzuzählen, im Grunde gar niemand, der diese gleiche Vollmacht bereits erlangt hätte. Und sie in einer einzigen Inkarnation zu erlangen, ist zumindest sehr, sehr schwierig. Also in Wahrheit sieht es eben so aus, dass der Weg durch viele, viele Erdinkarnationen führt, auch unter ganz anderen körperlichen Bedingungen dann. Unter anderen Bedingungen der Natur draußen. Weil wir müssen ja lernen im Grunde in den verschiedensten Bedingungen diese &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Rudolf Steiner war da aber sicher eine Ausnahme!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war sicher eine Ausnahme. Aber selbst die höchsten &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039; sind noch lange nicht am Ende. Also sie sind natürlich weit, weit voraus, aber noch nicht am Ende. Weil was heißt es, die gleiche Vollmacht des Ich zu erhalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine neue Art der Schöpfung – eine dezentrale Schöpfung aus dem Zusammenwirken freier geistiger Wesenheiten 0:09:56 ===&lt;br /&gt;
Wenn wir es voll haben, dann ist jeder einzelne Mensch dazu fähig, einen ganzen Kosmos, so wie wir ihn jetzt kennen, zumindest in dem Umfang, wie wir ihn jetzt kennen, als eine komplette kosmische Welt zu erschaffen. Zu erschaffen. Das Neue ist nur, dass sie dann so passieren wird, einmal, wenn wir dieses Ziel erreichen sollten, dass es ist nicht einer alleine schafft, sondern eine große Gemeinschaft von Menschen und jeder etwas dazu beiträgt. Was aber zur Folge hat, dass der Kosmos um etliches reicher ist als der, den wir jetzt haben, den die Gottheit hervorgebracht hat. Also der Weg geht zu einer &#039;&#039;&#039;neuen Art von Schöpfung&#039;&#039;&#039; überhaupt. Modern könnte man sagen: zu einer Art dezentralen Schöpfung. Da gibt es kein Zentrum, das sagt, so wird die Schöpfung werden, sondern sie entsteht aus dem &#039;&#039;&#039;Zusammenwirken freier, schöpferischer, geistiger Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Ist das bei jedem menschlichen Projekt auch so, auch wenn man nicht weiß im Detail, wie es ausschaut?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz genau. Ganz genau. Ganz genau. Aber das ist eigentlich eine ganz neue Entwicklung, die damit angestoßen ist. Für uns ist das irgendwie schon ein bisserl griffig, weil wir es ja schon seit längerer Zeit üben. Im Kleinen halt, im ganz winzig Kleinen. Aber am Ende ist es dann, wenn wir es in der großen kosmischen Dimension schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden sehen, dass dazu natürlich ein weiter, weiter, weiter Weg notwendig ist, der weit auch über die Entwicklung unserer Erde hinausreicht. Also dazu reicht die Entwicklung auch unserer Erde nicht aus. Die Erde ist ein spezieller Wohnplatz, wo es jetzt vor allem darum geht, dass wir uns dieses Ichs bewusst werden. Und der Dimension, die eigentlich darinnen steckt, uns bewusst werden. Ich meine, vorerst haben wir einmal das Ego-Bewusstsein, das heißt: Ich bin etwas anderes, als das alles da draußen. Das ist der erste Anfang. Das ist noch sich zu spüren jetzt, in der Abgrenzung von allem dem, was uns umgibt. Aber der Weg führt dorthin, zu begreifen, dass &#039;&#039;&#039;jedes einzelne Ich ein schöpferischer Mittelpunkt der Welt&#039;&#039;&#039; ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, jeder umspannt mit seinem Ich in Wahrheit die &#039;&#039;&#039;Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Und bildet in dieser Unendlichkeit ein ganz &#039;&#039;&#039;individuelles Zentrum&#039;&#039;&#039;. Ich habe das das letzte Mal erläutert, vergleichsweise mit einem Bild: Nehmt einen &#039;&#039;&#039;unendlich großen Kreis&#039;&#039;&#039; an. Wo ist der &#039;&#039;&#039;Mittelpunkt dieses Kreises&#039;&#039;&#039;? Er kann überall sein. Jeder Punkt im Endlichen ist Mittelpunkt des unendlichen Kreises. Weil von jedem Punkt, wie weit ich auch hinausgehe, wie viele Lichtjahre von mir aus ich hinausgehe zur Unendlichkeit, es ist immer wie weit? Unendlich weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Immer gleich!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer gleich weit daher. Ja, genau. Wenn die &#039;&#039;&#039;Unendlichkeit&#039;&#039;&#039; ins Spiel kommt, wird es also immer ein bisserl paradox. Genauso wie man sagen könnte, ein unendlich großer Kreis ist eine Gerade. Da braucht ihr euch nur einen Kreis, immer größer, größer, größer denken, zum Schluss wird er gerade. Das heißt, das Krumme und das Gerade ist im Unendlichen das Gleiche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Aber in mathematischen Formeln sicher gut darstellbar!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematisch kann man das wunderbar darstellen. Daher ist &#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039; ja eigentlich ein sehr guter Einstieg in ein, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;übersinnliches Denken&#039;&#039;&#039; zumindest. Weil vorstellen kann ich mir den unendlichen Kreis in Wahrheit nimmer. Ich kann ihn denken, aber ein Vorstellungsbild, das hab ich nicht. Jeden, den ich mir vorstellen kann, ist endlich. Egal wie groß er ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Dass man denken kann, ist schon ein Wunder!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist schon ein Wunder. Genau. Und das zeigt ja auch, dass in unserem Denken die Möglichkeit ist oder die Anlage ist, über das bloß &#039;&#039;&#039;sinnlich Begrenzte&#039;&#039;&#039; hinauszugehen. Ich meine, wir üben uns heute sehr viel im begrenzten Denken, halt fürs Alltagsleben und sonst wo, oft auch in den Wissenschaften, abgesehen dort, wo es mathematisch wird, da kann man tatsächlich präzise über das Sinnliche hinausdenken. Das ist zum Beispiel sehr stark in der &#039;&#039;&#039;Physik&#039;&#039;&#039; oder so der Fall. Daher ist in Wahrheit die Physik bis zu einem gewissen Grad in ihrem Denken über den klassischen Materialismus weit hinaus. Die Physik ist heute im Grunde eine, sagen wir einmal, &#039;&#039;&#039;spekulative Geisteswissenschaft&#039;&#039;&#039; hauptsächlich. Weil das Meiste, was sie tun, ist: Gedankengebäude – mathematisch formulierte Gedankengebäude – zu entwerfen, von denen man dann natürlich schaut irgendwie, ob das mit den Messungen oder so übereinstimmt. Aber das eigentliche Bild ist nur mehr mathematisch beschreibbar. Das, was man heute als Atom oder Elementarteilchen bezeichnet, kann man sich nicht richtig vorstellen als einen materiellen Gegenstand. Keines dieser sogenannten „Teilchen“ - wir haben halt kein gescheites Wort dafür – kann man sich als kleines Kugerl oder so etwas vorstellen. Das passt nicht. Ich meine, Atome, selbst ganze Atome, sogar Atomkomplexe können gleichzeitig, ein und dasselbe, an zwei Orten sein. Wie geht das? Das kann man aber experimentell sogar nachweisen. Man kann es nicht nur theoretisch berechnen, man kann es nachweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung eines Zuhörers: &#039;&#039;„Das kann man als kleines Wunder bezeichnen!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die materialistische Welt als Schein (Maya): Sie dient dafür uns als eigenständiges abgetrenntes Wesen zu empfinden 0:15:56 ===&lt;br /&gt;
Ja, ja. Es sind eigentlich große Wunder sogar auch. Und da sind wir nur im untersten Weltbereich, weil wir sind damit eigentlich noch gar nicht in der &#039;&#039;&#039;übersinnlichen&#039;&#039;&#039;, sondern eher in der &#039;&#039;&#039;untersinnlichen Welt&#039;&#039;&#039;. Also die untersinnliche Welt, die halt das erzeugt, was uns Stofflich erscheint, sagen wir es einmal so. Schon die Inder haben gesagt, die stoffliche Welt, die materielle Welt ist eigentlich Schein, ist &#039;&#039;&#039;Maya&#039;&#039;&#039;. Die Physik sagt im Grunde genau dasselbe. Also es sind &#039;&#039;&#039;Vorstellungen&#039;&#039;&#039; im Grunde, die wir uns bilden von der Welt, dass alles so &#039;&#039;&#039;Gegenständlich&#039;&#039;&#039; ist, wie wir es halt erleben. Aber die Wirklichkeit ist nicht so! Also diese gegenständliche Vorstellung dient im Grunde nur dazu, dass wir uns als &#039;&#039;&#039;abgetrenntes Wesen&#039;&#039;&#039; empfinden und dadurch als &#039;&#039;&#039;selbstständig&#039;&#039;&#039; empfinden, als &#039;&#039;&#039;Eigenwesen&#039;&#039;&#039; empfinden, das von den anderen getrennt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wenn man in die &#039;&#039;&#039;Seelenwelt&#039;&#039;&#039; hineingeht, also zum Beispiel nach dem &#039;&#039;&#039;Tod&#039;&#039;&#039; oder in der &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; vielleicht, im &#039;&#039;&#039;geistigen Erleben&#039;&#039;&#039; hineingeht: Ja, Geistwesen sind nicht voneinander getrennt. Sie sind alle ineinander. Und selbst das Wort ist nicht ganz zutreffend, weil man sie sich überhaupt nicht räumlich vorstellen kann. Aber sie sind nicht getrennt voneinander. Und trotzdem kann sich jeder als ein Ich empfinden, wenn er die entsprechende Kraft entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist für uns jetzt die &#039;&#039;&#039;Erdenaufgabe&#039;&#039;&#039;, diese Kraft zu entwickeln. Zuerst einmal, indem wir uns von einer gegenständlichen Außenwelt unterscheiden lernen und daran eine &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039; erwerben, uns auch – zum Beispiel in der Seelenwelt – von den anderen Seelen, mit denen wir aber total zusammen sind, zu unterscheiden. Weil, ihr müsst euch vorstellen, es wäre so, wie wenn ihr nicht im Kopf nur eure Gedanken habt, sondern die Gedanken der ganzen Menschheit und darüber hinaus, der Engelwesenheiten und was es sonst noch gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Aber wenn man sich verbindet, ist es ja auch möglich.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ist es möglich. Natürlich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Wenn ich sie anspreche, dann kann ich mich verbinden.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Einweihungsweg bei den Ägyptern: Ausschaltung des Ich (Ego) 0:18:10 ===&lt;br /&gt;
Dann kann man sich verbinden. Dann kann man sich verbinden. Das wichtige ist dabei, dass man sich trotzdem nicht verliert, sondern dass es ein gewisser &#039;&#039;&#039;Rhythmus&#039;&#039;&#039; ist, sich auch wieder zu finden. Das war oft bei den alten Einweihungen oder bei den alten geistigen Wegen die Gefahr bzw. damals war es sogar noch erwünscht, weil das Ich halt noch sehr schwach war, einfach aufzugehen in der geistigen Welt, in der seelischen Welt und sozusagen sich zu verlieren in den Engelwesenheiten, in den Götterwesenheiten. Und die eigene Individualität eben auszuschalten. Das wurde ja sogar namentlich also in der &#039;&#039;&#039;ägyptischen Kultur&#039;&#039;&#039; oder so ganz bewusst so gemacht, dass das &#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039;, das &#039;&#039;&#039;kleine Ich&#039;&#039;&#039;, eigentlich ist das &#039;&#039;&#039;Ego&#039;&#039;&#039; gemeint, beim &#039;&#039;&#039;Einweihungsweg ausgeschaltet&#039;&#039;&#039; wurde. Weil das einfach noch viel zu sehr an der äußeren Welt hängt, in der man jetzt gerade erst begonnen hat, zu erforschen und zu ertappen irgendwo. Und die hätte also nur Grunde &#039;&#039;&#039;sinnliche Begierden&#039;&#039;&#039;, wo ja auch die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; drinnen walten, hineingetragen in das geistige Erleben und hätten das verfälscht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefahr ist im Grunde riesengroß bei allen &#039;&#039;&#039;geistigen Wegen&#039;&#039;&#039;, wo &#039;&#039;&#039;das Ich nicht voll bewusst&#039;&#039;&#039;, voll &#039;&#039;&#039;wach&#039;&#039;&#039;bei jedem in jedem Moment dabei ist. Wo das ein bisserl ins &#039;&#039;&#039;Traumartige&#039;&#039;&#039;, ins &#039;&#039;&#039;Visionäre&#039;&#039;&#039;, ins vielleicht sogar &#039;&#039;&#039;Mediumistische&#039;&#039;&#039; hineingeht, nicht wahr ein Medium hat das Bewusstsein ganz ausgeschaltet. Das kann vielleicht sprechen und weiß es nicht, was es gesprochen hat. Oder Schreibmedien gibt es, er schreibt automatisch und kriegt selber nichts davon mit, was er schreibt. Und die &#039;&#039;&#039;alten Einweihungen&#039;&#039;&#039; gehen aber in diese Richtung. Und da war eben das Ich noch nicht stark genug, in diesem geistigen Erleben auch wach zu bleiben. Und daher hat man es gleich überhaupt ausgeschaltet, damit es ja nicht was Falsches, was bloß Egoistisches, was bloß aus der sinnlichen Begierde vielleicht entstammt, hineinträgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039; hat sich das geändert. Im Grunde durch das Erdenleben des Christus, der durch das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; gegangen ist, ist dieser Satz erst voll gültig in seinem kleinsten Anfang:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;„Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.“&#039;&#039; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;Bis dahin war der Mensch auch mit seinem &#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039;, das er bekommen hat, im Grunde vergleichbar mit den Engelwesenheiten, die über ihm sind, nur mit dem Unterschied, dass er halt schon in die Verkörperung hineingegangen ist, aber insofern ähnlich, als der &#039;&#039;&#039;geistige Impuls&#039;&#039;&#039; eben durch die ganze &#039;&#039;&#039;Kette der Hierarchien&#039;&#039;&#039; zu ihm herunter geströmt ist und ihm die &#039;&#039;&#039;geistige Weisheit&#039;&#039;&#039; gegeben hat. Aber in &#039;&#039;&#039;unfreier Art&#039;&#039;&#039;. Das heißt, es strömt etwas herein, das nehme ich unverfälscht, unberührt von meiner eigenen Individualität auf. Und erfülle sozusagen den Befehl oder die Vorgabe, die die Gottheit gegeben hat. Die wird eben einfach von der &#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039;, also von der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; aus, Stufe für Stufe durch die &#039;&#039;&#039;neun Engelhierarchien&#039;&#039;&#039; zunächst einmal bis zum Menschen herunter gegeben. Das gilt für die vorchristliche Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Erdenleben des Christus ändert sich das: Die Quelle des Geistigen sind die Menschen 0:21:47 ===&lt;br /&gt;
Aber jetzt, mit dem &#039;&#039;&#039;Erdenleben des Christus&#039;&#039;&#039;, dreht sich das komplett um. Es dreht sich komplett um. Die &#039;&#039;&#039;Quelle&#039;&#039;&#039;, aus dem jetzt &#039;&#039;&#039;das Geistige&#039;&#039;&#039; – und nicht nur für uns, sondern letztlich für die ganze Welt, also auch für die Hierarchien – strömt, sind letztlich jetzt die &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;. Von hier strömt etwas aus &#039;&#039;(Wolfgang öffnet weit die Arme nach außen)&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung einer Zuhörerin: &#039;&#039;„Aber beides!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kriegt beides. Ja, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhörerin weiter: &#039;&#039;„Und man kann es vermischen und man gibt auch den Engeln oder den Hierarchien oben?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Ganz richtig! Erstens einmal können wir den Engelwesenheiten etwas lehren auch, was sie nicht kennen. Was, haben wir auch schon in den letzten Vorträgen besprochen, was als Erster auch Christus kennen gelernt hat? Nämlich hinunter zu steigen in dieses dunkle, unterirdische Reich, in dieses finstere Reich des Todes, was die Griechen dann die Unterwelt genannt haben oder auch schon die Ägypter die Unterwelt genannt haben. Wir haben davon auch gesprochen, dass es im Grunde so &#039;&#039;&#039;zwei Stufen&#039;&#039;&#039; des Lebens nach dem Tod gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es eine &#039;&#039;&#039;untere Welt,&#039;&#039;&#039; die eben namentlich gegen die &#039;&#039;&#039;vierte Kulturepoche&#039;&#039;&#039;, in der wir jetzt sind, immer stärker geworden ist. Diese untere Welt, in der auch die Widersacher wirken, die ist nämlich den &#039;&#039;&#039;Hierarchien&#039;&#039;&#039;, die über uns stehen, nicht zugänglich. Man kann sagen, die &#039;&#039;&#039;Gottheit&#039;&#039;&#039; selbst hat mit dieser &#039;&#039;&#039;Unterwelt&#039;&#039;&#039;, in der die &#039;&#039;&#039;Widersacher&#039;&#039;&#039; herrschen, einen &#039;&#039;&#039;Ort&#039;&#039;&#039; geschaffen, auf dem sie nämlich selbst &#039;&#039;&#039;keinen Zugriff&#039;&#039;&#039; hat. Nicht einmal die höchste Gottheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar, das haben wir auch das letzte Mal besprochen, damit der Mensch sein &#039;&#039;&#039;freies Ich&#039;&#039;&#039; entwickeln kann. Das heißt, der Mensch steht, wenn er auf der Erdoberfläche steht, an einer &#039;&#039;&#039;Grenzlinie&#039;&#039;&#039;, wo er sich entweder aus &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; dem &#039;&#039;&#039;oberen Geistigen&#039;&#039;&#039; zuwenden kann, oder er kann sich auch abwenden, er kann sich auch lösen davon. Diese &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; sollte dem Menschen ermöglicht werden. Dass er also nicht einfach, wie die regelrecht fortgeschrittenen Engelwesen einfach die &#039;&#039;&#039;Inspiration von oben&#039;&#039;&#039; empfängt, und sie wirkt durch ihn, &#039;&#039;&#039;unfrei&#039;&#039;&#039; in Wahrheit, sondern dass der Mensch entscheiden kann: Ich will das jetzt hereinlassen oder ich will das nicht hereinlassen. Und vor allem aber beginnt jetzt aus dem &#039;&#039;&#039;eigenen Ich heraus selbst eine Quelle&#039;&#039;&#039; zu strahlen, die eben wesensgleich dieser &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft&#039;&#039;&#039; ist oder wesensgleich diese &#039;&#039;&#039;Kraft, die in der ganzen Trinität&#039;&#039;&#039; lebt. Das kommt jetzt dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schicksal der höheren Hierarchien hängt davon ab, dass die Menschen sich entwickeln und gewisse Aufgaben übernehmen 0:24:48 ===&lt;br /&gt;
Und - dieses Schauen auch in dieses dunkle Reich, das halt dazu gehört, damit wir diese &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; haben, das vor allem ist etwas, das wir den Engelwesenheiten lehren können. Was einerseits der &#039;&#039;&#039;Christus diesen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; lehren kann, aber was vor allem der &#039;&#039;&#039;Mensch&#039;&#039;&#039; lehren kann diesen Wesenheiten. Und dazu kommt, dass es auch in der Hand des Menschen eigentlich liegt, durch diese &#039;&#039;&#039;geistige Kraft&#039;&#039;&#039;, die er langsam aus seinem Ich entwickeln kann, den Hierarchien, die über ihm stehen und die ihm bis jetzt ihre Kräfte einfach eingeströmt haben, nennen wir es einmal so, dass wir langsam etwas von diesen &#039;&#039;&#039;Aufgaben&#039;&#039;&#039; selbst übernehmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und daran hängt das Schicksal aller dieser Hierarchien. Das ist ein sehr &#039;&#039;&#039;gewichtiges Wort&#039;&#039;&#039;! Weil an sich sind diese geistigen Hierarchien, die über uns stehen, von den Engeln, Erzengeln, Urengeln angefangen, dann über die höheren geistigen Wesenheiten, sie haben nicht die &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039;, die der Mensch hat. Sie haben daher auch nicht die Möglichkeit zu irren oder &#039;&#039;&#039;Fehler zu machen&#039;&#039;&#039; von sich aus. Dieses &#039;&#039;&#039;Privileg&#039;&#039;&#039; – ich sage jetzt bewusst dieses Privileg – haben nur die Engelwesenheiten bekommen, die von der Gottheit, R. Steiner würde sagen abkommandiert wurden, als Widersacher zu wirken. Die sind nicht von selbst entstanden. Sondern sie wurden für eine Aufgabe bestimmt, ein Reich zu entwickeln, das sich sozusagen unabhängig von der Gottheit entwickelt und ihr daher widerstehen kann. Aber diesen Impuls hätten sie nicht aus sich selbst fassen können, sondern es wurde ihnen diese Möglichkeit gegeben, mit all den &#039;&#039;&#039;Konsequenzen&#039;&#039;&#039;, die damit verbunden sind. Nämlich Sie sind dadurch &#039;&#039;&#039;abgeschnitten von der schöpferischen Quelle&#039;&#039;&#039; letztlich. Sie haben also eine große Ration mitbekommen, mit der sie arbeiten können, aber die eigentliche Quelle ist ihnen nicht zugänglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung einer Zuhörerin: &#039;&#039;„Zurück gehen können sie auch nicht!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurückgehen aus sich heraus können sie auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Menschen können die Widersacher erlösen – nur die Menschen 0:27:21 ===&lt;br /&gt;
Zuhörerin weiter: &#039;&#039;„Nur mit der Hilfe von…“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der &#039;&#039;&#039;Hilfe des Menschen&#039;&#039;&#039;, nur mit der Hilfe des Menschen. Auch das sagte ich in den letzten Vorträgen schon, nur letztlich durch den Menschen können die &#039;&#039;&#039;Widersacher erlöst&#039;&#039;&#039; werden. Nicht einmal durch den Christus alleine. Der Christus ohne uns könnte es nicht. Ohne unserer Unterstützung, wenn man sagt, gut, jetzt sind die Menschen ausgefallen, die haben halt versagt, aber die Armen, die da jetzt verdammt wurden – oder ausgewählt für diese &#039;&#039;&#039;exklusive Aufgabe&#039;&#039;&#039;, sagen wir es vorsichtiger so – die können ja nichts dafür, dass die Menschen versagt haben, also, wir retten sie &#039;&#039;(die Widersacher)&#039;&#039; wieder. Sie &#039;&#039;(die Gottheit, Trinität)&#039;&#039; könnten es nicht. Das ist eine endgültige Entscheidung gewesen. Diese Wesenheiten, die halt die &#039;&#039;&#039;Rolle der Widersacher&#039;&#039;&#039; übernehmen, für die eine eigene Welt einzurichten, die dem &#039;&#039;&#039;Zugriff der Gottheit&#039;&#039;&#039; entzogen ist, komplett entzogen ist. Nur so kann die &#039;&#039;&#039;Freiheit des Menschen&#039;&#039;&#039; nämlich gewährleistet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sonst würde die Gottheit immer wieder anfangen müssen im Grunde da unten zu korrigieren. Nein, das stimmt nicht, das passt nicht. Im Geistigen ist das einfach so. Weil &#039;&#039;&#039;geistiges Tun ist immer ein moralisches Tun&#039;&#039;&#039;. Ein Tun, das das &#039;&#039;&#039;Gesamtwohl&#039;&#039;&#039; im Auge hat. Es kann nicht anders. Also eine wirkliche geistige Wesenheit kann nicht sagen, ja gut, aber das überlege ich mir jetzt, ob ich das tue. Ist die Welt das überhaupt wert, dass ich es für sie tue oder nicht? Sie muss es tun. Das ist jetzt ein ganz interessanter &#039;&#039;&#039;Aspekt über die Freiheit&#039;&#039;&#039; überhaupt. Freiheit ist, das zu tun, was aus der &#039;&#039;&#039;Individualität der Menschen&#039;&#039;&#039; oder aus der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsquelle heraus notwendig&#039;&#039;&#039; ist. Notwendig ist, um das, was ich hervorbringe, zu einem wirklichen harmonischen Ganzen zu machen. Also die Gottheit kann nicht sagen, ich lasse das jetzt, da ist halt ein Fehler drin, interessiert mich nicht. Wenn sie Zugriff darauf hat, dann ändert sie es. Entwickelt es weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss auch denken, dass damit von Haus aus auch veranlagt ist, dass selbst unsere &#039;&#039;&#039;Schöpfung&#039;&#039;&#039;, die wir jetzt draußen haben, nicht vollkommen ist. Weil sie nicht vollkommen unter dem &#039;&#039;&#039;Einfluss der Gottheit&#039;&#039;&#039; steht, sondern auch unter dem &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Und der Menschen!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, natürlich, und der Menschen dann auch, ja. Also das ist eine gewaltige Dimension eigentlich, um die es da geht. Und - eben zum &#039;&#039;&#039;Heile des Menschen&#039;&#039;&#039;. Oder um ihm eine besondere &#039;&#039;&#039;Entwicklungsmöglichkeit&#039;&#039;&#039; zu geben, die vorher noch niemand hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auch Engelwesenheiten haben ein Ich – Geisterfüllung im Inneren, beim Ich des Menschen ist es umgekehrt  0:30:28 ===&lt;br /&gt;
Nicht wahr, auch &#039;&#039;&#039;Engelwesenheiten haben natürlich ein Ich&#039;&#039;&#039;, sonst wären sie keine geistigen Wesenheiten, aber dieses Ich ist eben anders geartet. Wenn das Engel-Ich sich sozusagen in sein Inneres zurückzieht und auf sich besinnt, dann tritt &#039;&#039;&#039;Geisterfüllung&#039;&#039;&#039; ein. Das heißt, dann ist diese Engelwesenheit erfüllt von dem, was durch die ganzen Hierarchien über ihn herunter strömt. Das lebt dann auf in ihm. Das heißt, er findet eigentlich &#039;&#039;&#039;in seinem Innern&#039;&#039;&#039; nicht sich, sondern alles das, was darüber ist und was hineinströmt. Das heißt, es wird zum Brennpunkt dessen, was von der &#039;&#039;&#039;Trinität&#039;&#039;&#039; letztlich einströmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei unserem Ich ist es aber umgekehrt. Wir sind ein &#039;&#039;&#039;Brennpunkt, von dem etwas ausstrahlt, was gleicher Art ist wie die höchste Gottheit&#039;&#039;&#039;, sagen wir es einmal so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Eine Möglichkeit! Wir strahlen vieles aus“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Möglichkeit nach, natürlich. Wir strahlen auch Negatives aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Aber die Grundessenz, die bedingungslose Liebe, die wir bekommen von Gott, die können wir genauso ausstrahlen, wenn wir nur bereit sind, wenn wir es umwandeln in diese Größe, die wir von Gott bekommen eigentlich.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, natürlich, darum geht es. Darum geht es! Dass wir dadurch und nur dadurch auch fähig werden, die gleiche Liebe letztlich irgendwann einmal auszustrahlen, die auch die Gottheit ausstrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „Und die auch nährt und auch vieles bewirkt Positives und uns gesund macht, wenn man diese bedingungslose Liebe kriegt. Und diese Größe, dass wir die in uns auch wirklich entwickeln.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz genau. Ja, es ist absolut &#039;&#039;&#039;bedingungslose Liebe&#039;&#039;&#039;. Richtig. Ja, darum geht es letztlich! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vollmacht des Ich beginnt zu wirken mit der Inkarnation des Christus und dem Mysterium von Golgatha, wo der Christus absteigt in das dunkle Reich 0:32:41 ===&lt;br /&gt;
Ja. So viel einmal jetzt zur Einleitung. Das ist ja nur die Einleitung. Also jedenfalls beginnt diese &#039;&#039;&#039;Vollmacht des Ich&#039;&#039;&#039; zu wirken mit der &#039;&#039;&#039;Inkarnation des Christus&#039;&#039;&#039;, der dann durch das &#039;&#039;&#039;Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039;durchgeht. Mit dem Mysterium von Golgatha, also mit dem Tod auf Golgatha, eben absteigt in dieses &#039;&#039;&#039;dunkle Reich&#039;&#039;&#039;. Dieses dunkle Reich in gewisser Weise erhellt, aber ohne dieses Reich jetzt zu verändern in Wahrheit. Es auszulöschen oder so. Das ist eben genau nicht der Fall. Weil jetzt könnte man sagen, die Gottheit steigt jetzt hinunter, also der Christus steigt hinunter und verwandelt das. Weil er sieht da ist so viel nicht in &#039;&#039;&#039;Ordnung&#039;&#039;&#039;. Das widerstrebt alles der Schöpfung eigentlich in Wahrheit. Also ich müsste das verändern. Nein! Er begibt sich dieser Allmacht. Er geht dezidiert eben mit dem Tod auf Golgatha &#039;&#039;&#039;von der Allmacht in die absolute Ohnmacht über&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, sein Wirken hängt jetzt damit zusammen, ob wir diesen geistigen Willen entfalten und dadurch jetzt die Christus-Kraft zur Tat aufrufen. Also das heißt, der ganze Weg führt jetzt durch das menschliche Ich. Das ist der große Umbruch drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss also damit zwei Dinge sehen. Erstens, dass damit natürlich dem Menschen eine riesige &#039;&#039;&#039;Verantwortung&#039;&#039;&#039; auferlegt ist, der er sich langsam bewusst werden sollte, dass es also um wirklich große Dimensionen geht. Das ist das erste. Das zweite ist, dass nicht die &#039;&#039;&#039;Garantie&#039;&#039;&#039; besteht, es wird alles gut. Weil es liegt an uns. Also es ist nicht so, dass wir hoffen dürfen, wenn wir halt alles falsch machen und alles schlecht machen, dann wird&#039;s schon irgendwer richten. Wir werden jede Hilfe, jede Kraft kriegen, die wir brauchen, weil die kommt durch das Ich herein. Wir können sie aufrufen durch das Ich. Aber tun müssen wir es. Der Christus macht es nicht für uns. Er hat sich gerade in diese &#039;&#039;&#039;Ohnmacht&#039;&#039;&#039; begeben. Das ist das &#039;&#039;&#039;Erschütternde&#039;&#039;&#039; geradezu, dass mit diesem Mysterium von Golgatha verbunden ist, mit dieser Zeitenwende überhaupt, da ist dieser Umschlag passiert. Diese völlige Wendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Inkarnation des Christus musste auf komplizierte Weise vorbereitet werden 0:35:28 ===&lt;br /&gt;
Und wir haben dann das letzte Mal darüber gesprochen, dass es auf sehr komplizierte Weise vorbereitet werden musste, dass sich dieser Christus überhaupt auf Erden inkarnieren kann. Das ist nicht so einfach. Bitte stellt euch vor die &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039;, die eigentlich den ganzen &#039;&#039;&#039;Kosmos&#039;&#039;&#039; geschaffen hat, weil der Christus ist der, der der &#039;&#039;&#039;Tätige&#039;&#039;&#039; war in der Schöpfung in Wahrheit. Die Vatergottheit ist immer die, die im Hintergrund steht. Der Christus ist der, der eigentlich die &#039;&#039;&#039;Impulse&#039;&#039;&#039; gibt und namentlich bei unserer Erdschöpfung dann durch die &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft der Elohim&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;sieben Elohim&#039;&#039;&#039;, wie es in der Bibel heißt. Und erst dort, wo sie zu sprechen beginnen – wir haben das auch jetzt schon ein paar Mal besprochen – dort fängt an, der &#039;&#039;&#039;Christus durch sie zu wirken&#039;&#039;&#039; und durch sie gestaltet er die Erdenwelt. Aber er hat natürlich auch schon in der Vergangenheit gewirkt, also er ist der, der eigentlich die Schöpfung dann herausstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inder haben das sehr gut bezeichnet, indem sie den Christus – der jetzt noch von der Sonnensphäre aus wirkt, eben aus dieser Gemeinschaft der Elohim – als den &#039;&#039;&#039;Vishva-Karman&#039;&#039;&#039; bezeichnet haben. Im Wort Karman oder auch Vishva-Karma, da ist es noch deutlicher, da steckt das Wort &#039;&#039;&#039;Karma&#039;&#039;&#039; drinnen. Karma, sagen wir, hat was mit dem Schicksal zu tun. Aber eigentlich heißt es: Tun, tätig sein, &#039;&#039;&#039;schöpferisch tätig sein&#039;&#039;&#039;. Karma heißt also im Grunde nichts anderes, dass wir halt auch die &#039;&#039;&#039;Folgen des Tuns&#039;&#039;&#039; tragen müssen. Weil Tun ist nicht einfach so äußerlich damit abgeschlossen, jetzt klopfe ich auf den Tisch und das war es, sondern jede dieser Taten, die wir vollbringen, sei es physische Taten, sei es geistige Taten, haben ihre &#039;&#039;&#039;Wirkung&#039;&#039;&#039;. Haben ihre Wirkung, die wir irgendwann einmal wieder abfangen müssen. Vor allem, wenn irgendetwas schief geht dabei. Und die mit uns verbunden sind. Die auch niemand anderer als wir auflösen können. Gerade die Fehler, die wir gemacht haben. Auch weil, wenn es heißt, der Christus hat die &#039;&#039;&#039;Sünden der Welt auf sich genommen&#039;&#039;&#039;, heißt es eben gerade nicht, dass er uns jetzt unser Karma erspart und für uns die Sache wieder heil macht. Er gibt uns die &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die wacht in unserem Ich auf und unser Ich muss dann aber den Willensimpuls fassen, es gut zu machen. Also es ist schon mehr als genug in Wahrheit, dass wir diese Kraft zur Verfügung bekommen haben ansatzweise, dass wir die Chance haben, sie zu entwickeln, nennen wir es einmal so. Aber tun müssen wir es selbst. Also, die Inder nannten ihn &#039;&#039;&#039;Vishva-Karman&#039;&#039;&#039;. Das hängt mit dem Tun zusammen und Vishva heißt so viel wie Alles, der &#039;&#039;&#039;Alltäter&#039;&#039;&#039;. Eigentlich heißt &#039;&#039;&#039;Vishva Karman der Alltäter&#039;&#039;&#039;. Und das war für die Inder tatsächlich also die Gottheit, die so eine Art &#039;&#039;&#039;der Weltenbaumeister&#039;&#039;&#039; war, die also wirklich die &#039;&#039;&#039;Schöpfung hervorbringt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, damit sich also jetzt dieses &#039;&#039;&#039;Ich des Weltenbaumeisters&#039;&#039;&#039;, also das &#039;&#039;&#039;Christus-Ich&#039;&#039;&#039; auf &#039;&#039;&#039;Erden verkörpern&#039;&#039;&#039;kann, ist sehr viel &#039;&#039;&#039;Vorbereitung&#039;&#039;&#039; notwendig. Die Menschheit ist zunächst einmal vorangegangen, ist auf die Erde abgestiegen, in die ersten Inkarnationen. Und es hat lange gedauert, bis ein solcher Körper hervorgebracht wurde, der unserem heutigen ähnlich ist. Das ist also ein sehr, sehr langer &#039;&#039;&#039;Entwicklungsprozess&#039;&#039;&#039;, der nötig war. Eine Entwicklung allerdings, die eben jetzt in Gegenwart der Widersacher stattgefunden hat, weil die wirken jetzt. Also der &#039;&#039;&#039;Ahriman&#039;&#039;&#039; namentlich oder die &#039;&#039;&#039;ahrimanischen Wesenheiten aus der Erdentiefe&#039;&#039;&#039;, wenn man es bildlich ausdrücken will, die &#039;&#039;&#039;luziferische&#039;&#039;&#039;, die in der erdnahen Sphäre schwebt, also die arbeiten daran und sorgen dafür auch natürlich, dass wir vom Weg oft abirren. Weil &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; zu lernen heißt auch immer wieder scheitern können. Und wir müssen uns bewusst sein, das ist unser &#039;&#039;&#039;Privileg&#039;&#039;&#039;. Irren zu können. Scheitern zu können. Das ist das große, das größte Privileg eigentlich, das wir haben. Also schimpfen wir nicht darüber. Wenn wir immer perfekt alles machen würden, dann wären wir in Wahrheit höhere Automaten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Es gibt ja bei den Therapeuten den schönen Satz: Mach einen Fehler und feiere ein Fest.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Wir müssen halt nur aufpassen, dass es im Gleichgewicht ist, und man nicht nur sagt: „Jö, ein Fehler! Es ist gut.“ Ja! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber durch diese Wirkung der Widersacherkräfte jedenfalls ist natürlich auch der Mensch, der auf Erden inkarniert ist, beeinträchtigt bis zu einem gewissen Grad. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Menschen gehen aus der Ur-Adamwesenheit hervor – Adam heißt ursprünglich: die ganze Menschheit 0:40:44 ===&lt;br /&gt;
Und man muss dazu sagen, wie sind die Menschen entstanden, die jetzt da unten sind? Es ist diese &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesenheit auf die Erde herabgestiegen&#039;&#039;&#039; und hat sich in verschiedene &#039;&#039;&#039;Einzelwesen&#039;&#039;&#039; aufgeteilt, so könnte man das sagen. Also &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039; ist eigentlich ursprünglich die &#039;&#039;&#039;Menschheit als Ganzes&#039;&#039;&#039;, die sich erst langsam beginnt aufzuteilen in einzelne Individuen und das Großartige ist, dass aber jedes dieser Individuen jetzt diesen &#039;&#039;&#039;Ich-Funken&#039;&#039;&#039; bekommt. Aber es ist nur wie ein &#039;&#039;&#039;Zündfunke&#039;&#039;&#039;. Mehr ist es noch nicht. Ob die &#039;&#039;&#039;Flamme zu lodern&#039;&#039;&#039; beginnt oder vielleicht im Extremfall sogar zu verlöschen beginnt, das liegt schon wieder einmal in unserer Hand. Also wir müssen dieses innere Feuer hüten. Und anfachen und größer machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das innere Feuer vom Ur-Adam!?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. Jeder von uns, jetzt teilt sich dieser &#039;&#039;&#039;Ur-Adam&#039;&#039;&#039; sozusagen und jeder kriegt aber so einen &#039;&#039;&#039;Funken&#039;&#039;&#039; mit. Und trotzdem sind die Menschen, die jetzt unten verkörpert sind, durch den &#039;&#039;&#039;Einfluss der Widersacher&#039;&#039;&#039; so beeinträchtigt, dass es nicht möglich gewesen wäre, dass sich der Christus in einem solchen Körper, der dann letztlich unten entstanden ist, inkarniert. Das ist die Problematik. Man musste also eine Körperlichkeit schaffen, die nämlich nicht beeinträchtigt ist durch die Fehler, sprich durch das Karma auch, das die anderen Iche alle auf sich geladen haben, indem sie ja bereits seit der Urzeit der Erde durch viele, viele Inkarnationen durchgegangen sind. Dadurch ist eigentlich immer mehr auch an dunklen Kräften einerseits und andererseits an luziferischen Kräften, die zwar licht sind, aber auch nicht in die richtige Richtung ziehen. Davon ist sehr viel hineingekommen. Und das hat, man könnte sagen, diese &#039;&#039;&#039;Körperlichkeit&#039;&#039;&#039; unten beeinträchtigt, vor allem aber auch beeinträchtigte &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, die unten sind, die &#039;&#039;&#039;astralischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, also die &#039;&#039;&#039;seelischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die drinnen sind. Alles das ist beeinträchtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber der &#039;&#039;&#039;Schöpfungsplan&#039;&#039;&#039;, wenn man es jetzt so banal ausdrücken will, ist doch recht weise, indem mit der Zeit des Sündenfalls – also Sündenfall ist die Zeit, wo die Menschen beginnen in den Inkarnationen auf die Erde herabzusteigen mit all dem, was damit verbunden ist – also während dieser &#039;&#039;&#039;Zeit des Sündenfalls&#039;&#039;&#039; wurde ein &#039;&#039;&#039;Teil&#039;&#039;&#039; dieser &#039;&#039;&#039;Adamwesenheit&#039;&#039;&#039;, …man darf sich den ja jetzt nicht so bildlich wie einen äußeren Menschen vorstellen. Also im Grunde der &#039;&#039;&#039;Ur-Adam&#039;&#039;&#039; war eine Wesenheit, die ja zurzeit des Sündenfalls zumindest die ganze &#039;&#039;&#039;Erdenmondensphäre&#039;&#039;&#039; umfasst hat. Ich habe das auch das letzte Mal geschildert, also &#039;&#039;&#039;Erdenmondensphäre&#039;&#039;&#039; heißt, es ist erstens einmal die Zeit, wo Erde und Mond doch nicht voneinander getrennt waren, sondern wo das ein gemeinsames Gebilde war, das so etwa den Umfang hatte wie bis heute zur Bahn, auf der der Mond um die Erde läuft. Also ein viel größeres Gebilde. Und da war nur in der Mitte ein noch eher flüssiger Kern, umgeben von etwas Luftartigen, Gasartigen und das Ganze durchdrungen von Wärme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Adamwesenheit&#039;&#039;&#039; lebt am Anfang eigentlich in dem &#039;&#039;&#039;Wärmebereich&#039;&#039;&#039;, in dem äußersten Bereich. Das ist also der eigentliche Wärmebereich. Obwohl er alles durchdringt. Aber dort oben lebt der Adam zunächst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, wenn es in der Bibel heißt: &#039;&#039;„Und Jahve-Elohim blies dem Adam den lebendigen Atem ein.“&#039;&#039; Dann ist das eben nicht eine Mund-zu-Mund-Beatmung gewesen, sondern es heißt nichts anderes, als dass sich dieses Wärme-Adamwesen zunächst mit Luft durchtränkt und jetzt ein &#039;&#039;&#039;Wärme-Luftwesen&#039;&#039;&#039; wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Sündenfall kommt der Abstieg der Ur-Adamwesenheit in die flüssige Sphäre. Mond und Erde trennen sich 0:45:03 ===&lt;br /&gt;
Und erst mit dem &#039;&#039;&#039;Sündenfall&#039;&#039;&#039; dann, kommt der Abstieg in die &#039;&#039;&#039;flüssige Sphäre&#039;&#039;&#039;, die also den Kern bildet. Und damit beginnt auch dann die &#039;&#039;&#039;Abtrennung des Mondes&#039;&#039;&#039;. Und das darf man sich auch nicht so vorstellen, dass der Mond jetzt einfach aus der Erde, so wie sie heute ist, heraus fliegt. Sondern dieses gemeinsame große Gebilde trennt sich halt jetzt in ein größeres Gebilde, das wird die Erde, und ein kleineres, das der Mond wird. Aber so wie ein großer Tropfen, der sich teilt in einen großen Tropfen und einen kleinen Tropfen. Also so ungefähr kann man sich das vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber jetzt eben nicht die ganze Adamwesenheit geht in die Verkörperungen ein, sondern es bleibt etwas zurück von dieser Adamwesenheit, da sind also drinnen &#039;&#039;&#039;Wärmekräfte&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Luftkräfte&#039;&#039;&#039;, da sind &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039; drinnen, also etwas &#039;&#039;&#039;Ätherisches&#039;&#039;&#039;, da sind seelische Kräfte drinnen, also etwas &#039;&#039;&#039;Astralisches&#039;&#039;&#039;, wie man es auch nennt. &#039;&#039;&#039;Seelisches hängt immer mit dem Astralischen&#039;&#039;&#039; zusammen. Es ist ein Begriff für das Gleiche. Und es ist natürlich auch so ein &#039;&#039;&#039;Ich-Funke&#039;&#039;&#039; da, der aber im Unterschied zu denen, die verkörpert sind, nicht diese irdischen Erfahrungen gemacht hat und daher auch noch nicht einmal den Ansatz fast zu dieser &#039;&#039;&#039;Freiheit&#039;&#039;&#039; hat, die die unten haben. Weil der Punkt ist, die &#039;&#039;&#039;Möglichkeit zur Freiheit&#039;&#039;&#039; entsteht erst da unten, dort wo wir in den Widersacherbereich kommen. Da oben gibt es das noch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Du sprichst nochmal vom Ur-Adam?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ur-Adam. Vom Ur-Adam, aber von dem Teil, der zurückgeblieben ist in dieser Sphäre oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Bis zum Mond, oder wie?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bis zur Mondensphäre, das ist im äußeren Bereich sozusagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Das könnte die Parallelwelt sein eigentlich?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, Parallelwelt ist so ein schwieriger Begriff. Ich meine, es gibt im Grunde viele Parallelwelten in dem Sinne, dass wir halt nicht alle Welten erleben. Wie ja überhaupt heute, wir erleben die &#039;&#039;&#039;sinnliche Welt&#039;&#039;&#039; und wir erleben im Grunde nicht das &#039;&#039;&#039;Ätherische&#039;&#039;&#039;, was dahinter ist, also die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Ich meine, wir sehen natürlich, eine Pflanze lebt. Aber sehen wir die Lebenskräfte? Nein! Wir sehen die Pflanze äußerlich, sinnlich und da sehen wir nur &#039;&#039;&#039;das Physische&#039;&#039;&#039;. Wir würden die Pflanze, wenn sie nicht von Stoffen erfüllt wäre, würden wir nicht sehen. Die wirkliche Pflanze ist aber in Wahrheit vor allem einmal eine &#039;&#039;&#039;ätherische Pflanze&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Aber in uns, das spür ich schon die Lebenskraft?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In uns spüren wir sie in gewisser Weise. Aber wir spüren sie zunächst auch nur auf sinnliche Weise, indem wir zum Beispiel einen Schmerzsinn haben oder den R. Steiner auch Lebenssinn nennt, da muss man dazu sagen, das ist immer noch eine sinnliche Wahrnehmung. Wir haben also auch eine &#039;&#039;&#039;sinnliche Wahrnehmung unserer eigenen Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wir spüren, ob der Organismus gut funktioniert oder ob eine Inharmonie drinnen ist. Da sind wir noch nicht, nicht einmal im nächsten übersinnlichen Bereich, nämlich im Ätherischen drinnen. Dann würden wir es ganz anders erleben. Da geht es dann nicht mehr darum jetzt, tut uns was weh? Oder da spüre ich irgendetwas. Das ist &#039;&#039;&#039;sinnliches Erleben&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersetzung seelisch-geistigen Erlebens in sinnliche Begriffe – Sprachgestaltung 0:48:30 ===&lt;br /&gt;
Wenn ich es &#039;&#039;&#039;übersinnlich&#039;&#039;&#039; erleben würde, dann würde ich – ja ich kann es jetzt natürlich auch nur in andere sinnliche Begriffe übersetzen - aber dann würde ich spüren, was die Ätherkräfte überall tun, wie sie zusammenhängen mit den Ätherkräften, die draußen in der Natur sind, sich aber trotzdem der eigene Ätherleib bis zu einem gewissen Grad abgliedert davon, aber trotzdem in einen sehr &#039;&#039;&#039;lebendigen Austausch&#039;&#039;&#039; ist, mit dem, was da draußen steht. Also das würde man erleben, wenn man es hellsichtig erlebt, wird es dann oft beschrieben halt als etwas, was in etwa die Gestalt des Menschen hat. Heute zumindest ist es deckungsgleich und was so eine Art &#039;&#039;&#039;Pfirsichblütenfarbe&#039;&#039;&#039; hat. Aber ich bitte euch ganz energisch dabei zu denken, das ist nur eine &#039;&#039;&#039;Übersetzung in ein sinnliches Bild&#039;&#039;&#039;. Man kann es &#039;&#039;&#039;seelisch-geistig Erleben&#039;&#039;&#039; und wenn ich es jetzt schildern will, muss ich aber zu &#039;&#039;&#039;sinnlichen Begriffen&#039;&#039;&#039; greifen, weil sonst versteht mich niemand. Ich habe keine Worte dazu. Ich kann da nur „umpf“ sagen im Grunde. Und das wäre genauso gut, wie wenn ich nichts sagen würde. Weil es…, wir haben eben diese Ausdrücke nicht. Unsere Sprache gibt das nicht her. Ich kann vielleicht zum Beispiel in der &#039;&#039;&#039;Sprachegestaltung&#039;&#039;&#039;, in der Art, wie ich es mache, etwas von diesen Kräften hineinlegen. Dann werden sie zwar auch nicht sichtbar, aber sie werden wirksam durch die Sprache. Und dann kann vielleicht ein Anderer, der es über das Medium der Sprache jetzt erlebt, in sich auch zu Bewusstsein bringen. Wenn er sehr empfänglich ist dafür und dasselbe noch viel stärker, also am allerstärksten mit der Eurythmie natürlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Als Empfindung.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, ja, als &#039;&#039;&#039;seelische Empfindung&#039;&#039;&#039;. Warum zögere ich ein bissl? Warum zöger ich ein bissl? Weil nämlich auch das, was wir als &#039;&#039;&#039;Gefühl&#039;&#039;&#039; in uns erleben, zu einem großen Teil auch noch durch &#039;&#039;&#039;sinnliche Wahrnehmungen&#039;&#039;&#039; getrübt ist. Ich meine, wir erleben zum Beispiel, wenn ich einen Seufzer mache, hängt das stark mit der &#039;&#039;&#039;Atmung&#039;&#039;&#039; zusammen. Da tut sich was. Da spür ich die &#039;&#039;&#039;Spannungen&#039;&#039;&#039;, die da drinnen sind, ich spür, wenn mir eher eine unangenehme Sache begegnet oder ich Angst davor habe, was jetzt passieren wird. Man spürt es im Magen. Wie es da tut. Das sind aber alles &#039;&#039;&#039;sinnliche Eindrücke&#039;&#039;&#039;. Natürlich gibt es das &#039;&#039;&#039;Gefühl,&#039;&#039;&#039; als etwas &#039;&#039;&#039;rein Seelisches&#039;&#039;&#039; schon dahinter, aber es vermischt sich sehr stark mit dem &#039;&#039;&#039;sinnlichen Erleben&#039;&#039;&#039;. Und das ist nicht so einfach, das voneinander zu trennen. Und das heißt, ich darf aber nicht glauben, wenn ich das &#039;&#039;&#039;Magenweh&#039;&#039;&#039; sozusagen, oder die &#039;&#039;&#039;Anspannung in der Brust&#039;&#039;&#039; oder so, oder &#039;&#039;&#039;die Erleichterung&#039;&#039;&#039; dann wieder, wenn es gut gegangen ist, das schon für das &#039;&#039;&#039;seelische Erleben&#039;&#039;&#039; nehme. Das ist das Schwierige. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das wäre die reine Empfindung.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seelisches Erleben besteht aus Sympathie (sich mit einem geistigen Wesen verbinden wollen) und Antipathie (sich nicht mit einem geistigen Wesen verbinden wollen) 0:51:49 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;reine Empfindung&#039;&#039;&#039;, genau. Es geht um die reine Empfindung. Und da – habe ich jetzt auch schon ein paar Mal erzählt – das &#039;&#039;&#039;seelische Erleben&#039;&#039;&#039;, ich spreche jetzt vom seelischen Erleben, vom &#039;&#039;&#039;reinen seelischen Erleben&#039;&#039;&#039;. Das besteht aus &#039;&#039;&#039;Sympathie und Antipathie&#039;&#039;&#039;. Aber! Sympathie und Antipathie nicht jetzt wieder in unserem irdischen Sinn von: Na, das mag ich und das mag ich nicht, der ist mir sympathisch, der ist mir nicht sympathisch. Sondern &#039;&#039;&#039;Sympathie&#039;&#039;&#039; heißt, ich kann und will mich mit meiner &#039;&#039;&#039;rein seelischen Umwelt&#039;&#039;&#039; verbinden. Und dieses sich verbinden führt jetzt zu bestimmten Erlebnissen, die ich nicht hätte, wenn ich mich Seelisch eben nicht verbinden will, sondern mich &#039;&#039;&#039;auf mich selbst zurückziehen&#039;&#039;&#039; will. Dann kommen andere Erlebnisse, die mit mir zu tun haben. Mehr kann ich dazu im Grunde nicht sagen. Da kann ich nur sagen, dort gibt es das zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn ich in der &#039;&#039;&#039;Meditation&#039;&#039;&#039; so weit komme, dass ich das &#039;&#039;&#039;Sinnliche&#039;&#039;&#039; bis in diese Atemprozesse, Magenwehprozesse oder sonst was ausschalten kann, dann kann ich zu diesem Erlebnis kommen und aus dem sind alle &#039;&#039;&#039;übersinnlichen Erfahrungen&#039;&#039;&#039; im Prinzip gewoben. Das was R. Steiner als &#039;&#039;&#039;Imagination&#039;&#039;&#039; schildert, ist das Erleben auf dieser Ebene. Und jedes sinnliche Bild, das dazukommt, ist schon eine Übersetzung. Jetzt kann es natürlich sein beim hellsichtigen Erleben, vor allem bei einem Hellseher, der nicht sehr gut im modernen Sinne geschult ist, der noch mehr alte Kräfte hat, dass sich das fast automatisch in einer Art &#039;&#039;&#039;traumbildartiges, aber von der Qualität her sinnliches Erleben&#039;&#039;&#039; übersetzt. Das heißt, er spürt eigentlich gar nicht die wirkliche Imagination, sondern er erlebt diese Übersetzung bereits, die sozusagen von selbst passiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war beim &#039;&#039;&#039;alten Hellsehen in der vorchristlichen Zeit&#039;&#039;&#039;, je weiter man zurückgeht, umso stärker. Daher waren also diese alten, &#039;&#039;&#039;hellsichtigen Erlebnisse&#039;&#039;&#039; sehr bunt, sehr farbig in gewisser Weise. Und natürlich auch anders als unser heutiges äußeres Farberlebnis. Man muss denken nämlich, dass wir zu unserem heutigen sinnlichen Farberlebnis gekommen sind, das ist auf dem Weg passiert, wo aus diesem &#039;&#039;&#039;alten Hellsehen diese Imaginationen langsam verdunkelt&#039;&#039;&#039; werden, sich lösen von diesen geistigen Wesenheiten oder die erlebe ich nicht mehr dadurch und jetzt als &#039;&#039;&#039;äußeres Bild&#039;&#039;&#039; erscheinen. Das ist aber eigentlich heraus gestorben aus diesen alten &#039;&#039;&#039;Imaginationen&#039;&#039;&#039;. Es ist nur immer dunkler geworden, und bei dem, wenn wir jetzt bei der Farbe bleiben, aus dieser Verdunkelung heraus entfaltet sich das ganze &#039;&#039;&#039;Farbspektrum&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goethes Farbenlehre 0:55:05 ===&lt;br /&gt;
Darum ist so großartig die &#039;&#039;&#039;Farbenlehre Goethes&#039;&#039;&#039;, wo er die Farben aus dem &#039;&#039;&#039;Wechselspiel von Licht und Finsternis&#039;&#039;&#039; entwickelt und schaut, wie zum Beispiel durch &#039;&#039;&#039;Verfinsterung des Weißen&#039;&#039;&#039;, also des reinen, hellen Lichtes, das Gelb, das Orange, das Rot usw. entsteht. Oder wie umgekehrt durch &#039;&#039;&#039;Aufhellung des Finsteren&#039;&#039;&#039;, des Schwarzen, des Dunklen eben die Violett- und Blautöne entstehen. Und wo sie &#039;&#039;&#039;im Gleichgewicht&#039;&#039;&#039; sind, in der Mitte, wo sie sich mischen dann das Grün als Mischung von Gelb und Blau. Das gilt nämlich genauso fürs wirklich Seelische, Geistige, aber dort, wo es eben jetzt langsam übergeht in die sinnliche Wahrnehmung. Dort entsteht das. Also das heißt, diese &#039;&#039;&#039;Farbqualitäten&#039;&#039;&#039; entstehen genau bei dem &#039;&#039;&#039;Übergang vom rein seelischen Erleben&#039;&#039;&#039; zum &#039;&#039;&#039;sinnlichen Erleben&#039;&#039;&#039;. Wo sich also das rein seelische Erleben zu verdunkeln beginnt. Da fangt an die Übersetzung jetzt in ein &#039;&#039;&#039;sinnliches Erleben&#039;&#039;&#039;. Das ist schwierig, der Gedanke. Ich weiß das! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man muss verdammt aufpassen, nicht wahr, oft, wenn man die Schilderungen von R. Steiner schildert, obwohl er an vielen Orten genau auf diese Problematik hinweist, aber er schildert das selber einfach so, dass man sich vorstellen könnte, gut, das ist jetzt so wie, ich mache die Augen zu und habe ein &#039;&#039;&#039;Traumerlebnis&#039;&#039;&#039;. Aber das ist von seiner Qualität sehr sinnlich, wird das geschildert ist. Weil ich es ja anders gar nicht schildern kann. Aber wenn ich nicht dazu sage, das ist nur eine &#039;&#039;&#039;Übersetzung&#039;&#039;&#039;, dann glaube ich, aha, wenn ich hellsichtig bin, dann sehe ich…ja, ich sehe jetzt eure &#039;&#039;&#039;Aura&#039;&#039;&#039;. Plötzlich habt ihr alle irgend so einen ovalen Schein um euch, in allen möglichen Farben schillernd und beweglich drin und Formen drinnen. Und ich würde euch wirklich so sehen. Dann habe ich eine &#039;&#039;&#039;Halluzination&#039;&#039;&#039;. Nichts anderes. Wenn ich die Aura wirklich erlebe, dann erlebe ich sie auf dieser rein seelischen Ebene. Und wenn ich sie beschreiben soll, sage ich okay, der hat da oben was Grünes in der Aura, unten geht&#039;s mehr ins Orange hinein, usw. Weil ich halt irgendwie versuche, sinnliche Begriffe zu verwenden, mit denen ich kommunizieren kann. Die irgendwo dem entsprechen, weil eben Orange zum Beispiel einen bestimmten &#039;&#039;&#039;Verdunklungsgrad des seelisch-geistigen Lichtes&#039;&#039;&#039; entspricht. Und dasselbe geht aber auf andere Art mit den &#039;&#039;&#039;Klängen&#039;&#039;&#039;, mit den &#039;&#039;&#039;Tönen&#039;&#039;&#039;, usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zersplitterung der Sinne in Farben, Töne, Gerüche usw. 0:57:55 ===&lt;br /&gt;
Auch dazu habe ich es schon gesagt, in einem der letzten Vorträge, wir haben es ja mit dieser &#039;&#039;&#039;Zersplitterung in die Sinne&#039;&#039;&#039; zu tun. Wir haben ja gar nicht mehr dieses &#039;&#039;&#039;Einheitliche&#039;&#039;&#039;, einige &#039;&#039;&#039;seelische Erleben&#039;&#039;&#039;, sondern wir erleben &#039;&#039;&#039;Farben&#039;&#039;&#039;, wir erleben &#039;&#039;&#039;Töne&#039;&#039;&#039;, wir erleben &#039;&#039;&#039;Gerüche&#039;&#039;&#039;. Und was hat ein Geruch jetzt mit dem Ton zu tun? Das sind ganz unterschiedliche Wahrnehmungen zunächst. Ja, ich kann sagen natürlich ein heller Ton, ein dunkler Ton. Manche empfinden das sogar stark diesen Zusammenhang. Aber in Wahrheit ist es einmal getrennt, zersplittert. Im Seelischen gibt es nicht eine Einteilung in so und so viele Sinne. Sondern es ist ein &#039;&#039;&#039;einheitliches Erlebnis&#039;&#039;&#039;. Und das besteht nur aus diesen &#039;&#039;&#039;Sympathie&#039;&#039;&#039;erlebnissen: &#039;&#039;&#039;Verbinden&#039;&#039;&#039; - dann erlebe ich meine seelische Außenwelt. &#039;&#039;&#039;Antipathie&#039;&#039;&#039; - dann erlebe ich meine eigene Seelenwelt, die sich absondert in einem gewissen Grad. Und das ist schon paradox, weil ich ja gesagt habe, in der Seelenwelt sind alle miteinander und ineinander. Und trotzdem gibt es die Möglichkeit, sich zu unterscheiden. Also ist es jetzt diese Bewegung: Sympathie, sich verbinden &#039;&#039;(Wolfgang lehnt sich nach vorne)&#039;&#039; und zurückziehen (Wolfgang lehnt sich nach hinten) ist auch schon wieder eine Übersetzung ins Räumliche, das es in der Seelenwelt nicht gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Die Räumlichkeit ist eigentlich eine Einschränkung durch uns“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz genau. Ganz genau. Sie ist eine &#039;&#039;&#039;Einschränkung&#039;&#039;&#039; durch uns. Und das heißt, daher ist auch nicht gesagt, dass alle, selbst alle Wesen, die etwas Sinnliches erleben, dass die die Welt räumlich so erleben, wie wir sie erleben. Na, die meisten Tiere nämlich überhaupt nicht. Bis zu hohen Tieren hinauf nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörerin weiter: „In der Meditation, wenn ich wirklich mich verbinden möchte, habe ich ja Einfluss darauf. Und es kommt darauf an, wie weit ich mich öffne und bereit bin, aber auch wirklich mich auch zurückholen kann. Ich war früher in schamanischen Gruppen, da ist es wichtig, dass sich derjenige auch wieder zurückholen kann. …“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolut, absolut! Und darum ist ja auch dieser Rhythmus zwischen den, sozusagen zwischen den Sympathiekräften und den Antipathiekräften. &#039;&#039;&#039;Antipathie&#039;&#039;&#039; ist halt da nichts Böses. Sondern das heißt nur, ich &#039;&#039;&#039;besinne mich wieder auf mich&#039;&#039;&#039;, ich finde wieder &#039;&#039;&#039;zu mir zurück&#039;&#039;&#039;. Das ist das Wichtige. Daher wäre es also ganz falsch, nur Sympathiekräfte, na dann, pfff…, dann zerfließe ich und verlier letztendlich das Bewusstsein überhaupt. Jedenfalls das Bewusstsein für mich völlig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung der Zuhörerin: „Aber da kann ich ja Fragen auch stellen, die ja, ja und da kriege ich ja auch durchaus Botschaften, die oft fast unverständlich sind oder die mich zum Nachdenken bringen, und Nachdenken in einer Weise… .hmmm.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja. Absolut! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der lange Weg zur Inkarnation des Christus: Ein Teil der Ur-Adamwesenheit bleibt im Geistigen zurück und steigt nicht ab auf Erden 1:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Also es ist sehr schwierig jetzt die ganze Geschichte. Wir müssen aber jetzt trotzdem ein bisschen weitergehen, um zu dieser &#039;&#039;&#039;Inkarnation des Christus&#039;&#039;&#039; zu kommen. Also wir waren jetzt stehengeblieben, dass ein Teil der &#039;&#039;&#039;Adamwesenheit in der geistigen Welt&#039;&#039;&#039; oder bzw. in der &#039;&#039;&#039;Mondensphäre&#039;&#039;&#039;, im Bereich der Mondensphäre zunächst einmal, zurückgeblieben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese zurückgebliebene, zurückgehaltene Adamwesenheit fühlte sich aber natürlich trotzdem ganz stark &#039;&#039;&#039;verbunden&#039;&#039;&#039; mit den Menschen, die unten in die Inkarnation gegangen sind und leidet mit. Wir haben das besprochen und – ich will das nicht mehr im Detail ausführen – aber jedenfalls wollte diese zurückgebliebene Adamwesenheit den Menschen unten helfen, dass sie nicht zu stark den Widersachern verfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Einfluss der Widersacher äußert sich in der Zersplitterung der Sinne, dem Angriff auf die Lebenskräfte (Lust und Unlust, Freude und Schmerz) und der Zersplitterung im Seelischen in Denken, Fühlen und Wollen 1:02:04 ===&lt;br /&gt;
Da waren also ganz starke Sachen drinnen, wie dass die &#039;&#039;&#039;Begierde im Sinneserleben zu stark&#039;&#039;&#039; wird, sodass das &#039;&#039;&#039;Ich eigentlich zerrissen wird&#039;&#039;&#039; im Grunde und nicht zu sich selbst führt. Dass sich das sogar noch steigern kann, dass sogar die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte von dieser Begierde erfasst&#039;&#039;&#039; werden. Also dass die ganzen Verdauungs- und Stoffwechselprozesse uns hin und her werfen würden zwischen &#039;&#039;&#039;Lust und Unlust&#039;&#039;&#039;, zwischen &#039;&#039;&#039;Schmerz und Freude&#039;&#039;&#039;. Na, da kann ein Ich sich nicht leicht sich seiner Selbst bewusst werden. Das merkt man selber, wenn man &#039;&#039;&#039;starke Schmerzen&#039;&#039;&#039; oder was hat, da jetzt einen &#039;&#039;&#039;klaren Gedanken&#039;&#039;&#039; zu fassen, ist oft sehr schwierig. Und was auch ganz wichtig ist, eben diese &#039;&#039;&#039;Harmonie&#039;&#039;&#039; jetzt im Seelischen zwischen &#039;&#039;&#039;Denken, Fühlen und Wollen&#039;&#039;&#039; herzustellen. Auch diese &#039;&#039;&#039;Zersplitterung in Denken, Fühlen und Wollen&#039;&#039;&#039; ist nämlich etwas, was durch die Inkarnation bedingt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geistigen Tun gibt es diese Teilung in Wahrheit nicht. Weil jeder &#039;&#039;&#039;Gedanke im Geistigen&#039;&#039;&#039;, wenn ich es überhaupt Gedanke nennen darf, &#039;&#039;&#039;ist Tat&#039;&#039;&#039;. Ist unmittelbar Tat. Also das heißt, wenn die Gottheit die Welt schafft, ist es nicht so, ich denke mal, man müsste sie so schaffen, schauen wir, ob das schön und harmonisch ist und dann tun wir es. Sondern indem der Gedanke gedacht wird, passiert es auch. Im Geistigen ist es so. &#039;&#039;&#039;Geistiges ist Wirklichkeit unmittelbar&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Denken ist in Wahrheit zunächst einmal sehr unwirklich. Wir haben nur ein Spiegelbild. Wenn wir uns denken, es möge hier ein Apfelbaum erstehen vor mir, wird sich nichts tun, wenn ich nicht anfange einen zu pflanzen. Vorher wird nichts passieren. Also auch das ist eine Zersplitterung in das &#039;&#039;&#039;Denken&#039;&#039;&#039;, das im Prinzip kraftlos ist, in das &#039;&#039;&#039;Fühlen&#039;&#039;&#039;, das uns irgendwie manchmal durchbeutelt oder manchmal auch erhebt und in das &#039;&#039;&#039;Wollen&#039;&#039;&#039;, das zwar jetzt wirklich zum Tun hineingeht und auch die äußere Welt ergreifen kann, aber in Wahrheit &#039;&#039;&#039;völlig bewusstlos&#039;&#039;&#039; ist. Das &#039;&#039;&#039;Wollen ist in Wahrheit bewusstlos&#039;&#039;&#039;. Man darf das nur nicht verwechseln mit dem Gedanken: Ich will. Ja, ich will jetzt das Glas ergreifen. Ich tue es, weil ich jetzt einen Durst habe und trink ein Schluckerl. Aber dass das funktioniert, dass ich das Glas ergreifen kann, dass die Muskel alle das tun, was dazu notwendig ist, dass das Schlucken funktioniert, da bin mit meinem Bewusstsein gar nicht dabei. Wenn ich anfange, das bewusst haben zu wollen, dann werde ich wahrscheinlich da die große Lacke haben und ein paar Scherben, weil das Glas runterfällt. Nicht wahr, man sagt ja oft auch, ein Mensch, wenn er was gut und geschickt tut, er tut&#039;s mit schlafwandlerischer Sicherheit. Wenn ich nachdenke darüber, wenn ich beim Gehen nachdenke, bitte was muss ich tun, dass der eine Fuß vor den anderen kommt, dann liege ich sicher bald auf der Nase. Also das passiert von selber. Der Wille ist eigentlich bei uns zunächst einmal das ganz Unbewusste. Wir &#039;&#039;&#039;schlafen im Willen&#039;&#039;&#039;, im &#039;&#039;&#039;Gefühl träumen&#039;&#039;&#039; wir, da kriegen wir schon ein bisschen was mit und im &#039;&#039;&#039;Denken sind wir ganz wach&#039;&#039;&#039;, aber Kraft hat es im Grunde keine. Also damit kann ich außen nichts bewirken unmittelbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörers: „Aber die Gehirnforschung hat dafür den Begriff, also das Denken, das Glas anzufassen, präsentieren. Und es ist ja auch schon,….hat eine gewisse Aussage.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat eine gewisse Aussage natürlich. Ja natürlich. Das führt uns jetzt a bisserl weg. Aber natürlich im Gehirn spielt sich etwas ab bei dem Ganzen. Weil dass wir uns des Denkens überhaupt bewusst werden, dazu sind Gehirnvorgänge notwendig. Wir brauchen diesen &#039;&#039;&#039;Spiegel&#039;&#039;&#039; und das heißt, es bildet sich in gewisser Weise unser Denken, aber auch die Sinneswahrnehmung bildet sich in der Gehirntätigkeit ab. Und das heißt, daher sagen die Gehirnforscher zum Beispiel, okay, wenn ich jetzt eine Wahrnehmung habe, dann gibt es also eine Repräsentation dieser Wahrnehmung im Gehirn, also ein Bildchen oder sonst was im Gehirn, wenn man es jetzt primitiv ausdrückt. Aber - nur sie finden dann natürlich den &#039;&#039;&#039;Sprung zum Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, wie da plötzlich jetzt das Bewusstsein entsteht, nicht. Weil jetzt ist die Frage, ja, das Bildchen da drinnen und sitzt da jetzt einer drin und schaut das Bildchen da drin an? Es ist irgendwie komisch. Anstatt dass er nach draußen schaut, schaut er jetzt im Hirnkasterl das Bildchen an. Also wo ist der Betrachter? Das ist eine schwierige Frage, nicht wahr? Und da rätseln sie herum, das alte &#039;&#039;&#039;Leib-Seele-Problem&#039;&#039;&#039;. Wo ist der Übergang? Und im Grunde ist doch völlig der Knopf drin. Daher haben viele gesagt, gut, bitte schmeißen wir die Seele und das alles raus, weil mit dem kommen wir eh nicht zu Rande, und dann schauen wir uns halt die Gehirnvorgänge an und für die Art der Betrachtungsweise, wie es die &#039;&#039;&#039;moderne Wissenschaft&#039;&#039;&#039; macht, ist das sogar das Gesündere. Weil wenn die jetzt irgendwas hineinspintisieren, verwirren sie die Sache ganz gründlich. Also – aber ich will jetzt nicht über Hirnforschung zu viel reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Da bin ich jetzt frech und sage, der Kleine, der da drinnen sitzt, das ist mein Ich.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, das schon. Nur – der springende Punkt bleibt, wo nimmt das Ich jetzt plötzlich Gehirnvorgänge wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörers: „Da hat man dann dasselbe Problem, weil da sitzt jetzt wieder ein Männchen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da habe ich dann ein Männchen im anderen. Jedes Männchen braucht wieder ein Männchen, das das Männchen anschaut. Zum Schluss weißt nicht mehr, ob du ein Weibchen oder ein Männchen bist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Ur-Adamwesenheit bittet den Christus sich mit ihr zu verbinden, um der auf Erden abgestiegenen Menschheit zu helfen. Dies ist gleichzeitig die Vorbereitung für den langen Weg zur Inkarnation Christi auf Erden Die Verbindung erfolgt in drei Stufen 1:07:52 ===&lt;br /&gt;
Gut, aber kehren wir zum Christus zurück. Also jedenfalls diese bzw. zu dieser Adamwesenheit, die zurückgeblieben ist. Mit der verbindet sich der Christus, um der Menschheit zu helfen. Das heißt, diese Wesenheit, diese &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesenheit&#039;&#039;&#039;, die zurückgeblieben ist, die will eigentlich der Menschheit helfen und &#039;&#039;&#039;bittet den Christus&#039;&#039;&#039;, ihm die &#039;&#039;&#039;Kraft&#039;&#039;&#039; dafür zu geben. Und nur durch diesen Akt des &#039;&#039;&#039;Sich-Öffnens&#039;&#039;&#039; dieses Wesens verbindet sich der Christus damit, und dadurch werden also die ärgsten Probleme in der Menschheit aufgelöst. Was aber zugleich bewirkt, dass damit überhaupt erst eine Grundlage auch geschaffen wird, dass sich später einmal der &#039;&#039;&#039;Christus inkarnieren&#039;&#039;&#039; kann. Wenn diese Missstände nicht bereinigt worden wären, bis zu einem gewissen Grad zumindest, wäre das nicht möglich gewesen. Also in drei Stufen passiert das. Dreimal passiert das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal um die &#039;&#039;&#039;Sinnestätigkeit in Ordnung&#039;&#039;&#039; zu bringen, einmal um die &#039;&#039;&#039;Lebenskräfte- Tätigkeit&#039;&#039;&#039; in Ordnung zu bringen, dass die nicht zu sehr von den &#039;&#039;&#039;Begierdekräften&#039;&#039;&#039; erfüllt ist,  und zum Schluss die &#039;&#039;&#039;Harmonisierung von Denken, Fühlen und Wollen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Ist das so wichtig!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, man geht alle Wesensglieder durch. Also es geht da um den &#039;&#039;&#039;physischen Leib&#039;&#039;&#039;, das hängt mit den &#039;&#039;&#039;Sinnesorganen&#039;&#039;&#039; zusammen, dass das in Ordnung gebracht wird, die Sinnestätigkeit, dass die nicht zu stark von den Begierden erfasst wird, die der Luzifer erregt. Das zweite ist &#039;&#039;&#039;Ätherleib, die Lebenskräfte&#039;&#039;&#039;, wo eben auch die Gefahr bestand, dass das mit zu starken &#039;&#039;&#039;Begierden&#039;&#039;&#039; verbunden ist. Und das Dritte, die dritte Stufe, im seelisch-astralischen Bereich jetzt, geht es darum &#039;&#039;&#039;Denken, Fühlen und Wollen in eine Harmonie&#039;&#039;&#039; zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist, gerade diese &#039;&#039;&#039;dritte Tat&#039;&#039;&#039; zum Beispiel ist das, was die Griechen ausdrücken mit ihrem &#039;&#039;&#039;Apollo&#039;&#039;&#039;, der die &#039;&#039;&#039;Leier&#039;&#039;&#039; spielt. Der diese &#039;&#039;&#039;Harmonie&#039;&#039;&#039; erzeugt. Also das heißt, im Grund hinter dem Apollo, oder Apollon, den die Griechen verehrt haben, steht letztlich dieses &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesen&#039;&#039;&#039;, das zurückgehalten war, aber jetzt langsam sich der Menschheit nähert, könnte man sagen und zugleich vom Christus erfüllt ist. Das ist der Apollon. Der steckt dahinter. Das ist der wesentliche Aspekt. Da geht es also um diese dritte Stufe jetzt. Also besonders um dieses Ereignis. Also sie spüren darin die &#039;&#039;&#039;Sonnenkraft des Christus&#039;&#039;&#039;, des Christus, der eben jetzt ja auch mit diesen drei Stufen sich der Erde nähert, das spüren sie drinnen und sie spüren aber noch auch irgendwo dieses andere Element. Da ist etwas was, was sehr eng mit dem Menschsein verbunden ist. Daher auch der Apoll als die &#039;&#039;&#039;Idealgestalt des Menschen&#039;&#039;&#039; irgendwo. Halt in den Statuen oder so. Ein „wahrer Apoll“, sagt man. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, da ist etwas drinnen, was auch in den bildenden Kräften, in den Lebenskräften, in den formenden Kräften eben ganz edel ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Aber auch seiner Macht bewusst ist.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich! Natürlich auch das! Auch das! Na ja, und jetzt geht&#039;s letztens, in letzter Konsequenz geht es noch um ein Wesensglied: &#039;&#039;&#039;Das Ich&#039;&#039;&#039;. Um das Ich. Das Ich aber eben, das sich jetzt inkarniert. Und das heißt, es kommt jetzt eine &#039;&#039;&#039;vierte Stufe&#039;&#039;&#039;, wo, naja, ich sag&#039;s jetzt einmal vorsichtig – wir haben es eh im letzten Vortrag schon ausführlich besprochen – aber es macht nichts, wir wiederholen, weil es eh so schwierig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vierte Stufe – Die zurückgebliebene Ur-Adamwesenheit inkarniert sich zum ersten Mal als Mensch auf Erden 1:11:59 ===&lt;br /&gt;
Die vierte Stufe heißt jetzt, dass sich erstmals dieses zurückgehaltene &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesen&#039;&#039;&#039; als &#039;&#039;&#039;Mensch auf Erden&#039;&#039;&#039; verkörpert und – eigentlich in einem zweiten Schritt – dass sich der &#039;&#039;&#039;Christus auf Erden&#039;&#039;&#039; verkörpert. Das ist nämlich zunächst einmal nicht ganz das Gleiche, das haben wir ja letztes Mal auch besprochen, eben das Christkind, so sagt man, das also zu Bethlehem geboren wird im Stall und so, ist in Wahrheit nicht &#039;&#039;&#039;das Christkind, sondern es ist dieser zurückgehaltene Adam&#039;&#039;&#039;, der neue oder ein neuer Adam oder der reine Adam, könnte man auch sagen, der hier geboren wird. Nicht umsonst feiert man am 24. auch &#039;&#039;&#039;Adam und Eva&#039;&#039;&#039;. Das hat einen tiefen Sinn in Wahrheit. Also ist es diese Ur-Adamwesenheit, die oben geblieben ist und jetzt &#039;&#039;&#039;zur Zeitenwende&#039;&#039;&#039; ihre erste Inkarnation durchmacht. Und der Christus ist zwar in der Nähe, weil er ja diese Stufen schon mitgegangen ist, aber er ist nicht in diesem Wesen noch inkarniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zu Bethlehem geborene Jesusknabe ist noch nicht das Christkind – es ist erst einmal die Ur-Adamwesenheit, die sich im Jesuskind verkörpert, also der reine Astralleib, der reine Ätherleib und der übersinnlich-stoffliche Leib der Ur-Adamwesenheit 1:13:26 ===&lt;br /&gt;
Also die Geschichte ist ein bisschen komplizierter als man gewöhnlich denkt. Also ihr, die ihr ja doch viele mit der Anthroposophie vertraut seid, kennt das natürlich schon, weil R. Steiner ja sehr oft darüber gesprochen hat und das von vielen Aspekten aus beleuchtet hat. Aber für jemand, der es das erste Mal hört, ist das allein schon mal sehr befremdlich –oder neu jedenfalls. Also dass diese &#039;&#039;&#039;Geburt zu Bethlehem zur Zeitenwende&#039;&#039;&#039;erst einmal die &#039;&#039;&#039;Geburt eines Wesens&#039;&#039;&#039; ist, das jetzt &#039;&#039;&#039;Jesus&#039;&#039;&#039; genannt wird. Das, das dort geboren wird. Und dass da aber noch nicht der Christus inkarniert ist. Also das ist schon einmal eine gewaltige Tatsache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt wird es aber noch komplizierter, das muss ich gleich dazu sagen. Jetzt wird es noch komplizierter. Ein Problem gibt es bei dem Ganzen. Damit nämlich sich dieser Christus in diesem Jesus verkörpern kann, um das geht es ja. Es geht jetzt darum, die &#039;&#039;&#039;vierte Stufe wird wieder sein eine Durchdringung dieses Ur-Adamwesens&#039;&#039;&#039; – das aber jetzt &#039;&#039;&#039;erstmals auf Erden&#039;&#039;&#039; geboren wird – mit dem Christus. So wie es vorher eben einfach in der seelischen Welt der Fall war. Jetzt erstmals auf Erden. Das ist der nächste – man kann fast sagen – logische Schritt, der passiert. Nur – der Punkt ist, so wie dieses Adamwesen jetzt unten ist mit all den Kräften, die er sich mitgebracht hat, mit der Reinheit auch, die jetzt drinnen liegt in seinem &#039;&#039;&#039;Astralleib&#039;&#039;&#039;, in seinem &#039;&#039;&#039;Ätherleib&#039;&#039;&#039;, in seinem &#039;&#039;&#039;übersinnlich-physischen Leib&#039;&#039;&#039;. Ich sage jetzt bewusst übersinnlich-physischer Leib, auch über das haben wir öfters schon gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leib wird sinnlich sichtbar erst dadurch, dass er mit &#039;&#039;&#039;Stoffen&#039;&#039;&#039; erfüllt wird. Dahinter liegt eigentlich eine übersinnliche physische Formgestalt, die nur durch die Einwirkung der Widersacherkräfte sich mit Stoff erfüllt hat. Und nur dadurch können wir ihn sinnlich sehen. Also es wäre alles anders, wenn die Widersacher nicht da wären. Aber wir brauchen sie halt. Aber jedenfalls dieses sich erstmals verkörpernde Ur-Adamwesen, das also bis dahin zurückgehalten wurde, bringt also auch einen idealen übersinnlich-physischen Körper zurück, der aber trotzdem auch natürlich den Bedingungen unterliegt, die hier auf der Erde herrschen. Das heißt, der Körper wird trotzdem auch Stofflich hier und muss aus einer Abstammungslinie hervorkommen. Nicht wahr, der Leib entsteht nicht mit Schnipps- Hokuspokus Mitternacht am 24. oder ein bisschen früher wird er in das Kripperl gezaubert, sondern es geht durch eine reguläre Geburt hindurch. Wird ja auch in der Bibel so geschildert. Daher gibt es auch eine &#039;&#039;&#039;Abstammungslinie&#039;&#039;&#039;, trotz aller &#039;&#039;&#039;jungfräulichen Geburt&#039;&#039;&#039;. Will ich heute nicht darauf eingehen, was es jetzt wieder mit der jungfräulichen Geburt auf sich hat, sonst verlieren wir uns ganz. Aber – es muss eine Abstammungslinie geben. Und die wird in der Bibel ja auch geschildert. Die wird im Lukasevangelium ganz deutlich geschildert. Da wird also geschildert eine Wesenheit, die jetzt als Jesus geboren wird, die vom Josef abstammt, und natürlich die Schwangerschaft dauert neun Monate auch. Auf das kommen wir auch noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage einer Zuhörerin: „Vom Josef abstammt?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, sicher! Die &#039;&#039;&#039;Abstammungslinie&#039;&#039;&#039;, nämlich gerade im jüdischen Bereich - und wir sind ja im Grunde nur im jüdischen Bereich – weil aus dem heraus wächst das Ganze ja dann. Da wird immer die männliche Linie angegeben. Also ist der Josef davor. Irgendwas muss er damit zu tun haben, sonst täte es nicht drinnen stehen. Also jungfräuliche Geburt heißt also zum Beispiel nicht, das ist irgendein Hokuspokus, dass die jetzt einfach von nichts aus schwanger wurde. Diese Bedeutung ist überschattet, dass sie der Heilige Geist ist eine ganz andere Sache. Die ist nicht im äußeren Sinn zu nehmen. Wenn ein Mensch auf Erden geboren werden soll, dann ist eine &#039;&#039;&#039;physische Zeugung&#039;&#039;&#039; notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, es gibt im Tierreich gibt so Erscheinungen wie die &#039;&#039;&#039;Parthenogenese&#039;&#039;&#039;, die ungeschlechtliche Fortpflanzung, wo eine im Grunde identische Kopie des mütterlichen Wesens entsteht. Es geht auch nur in der weiblichen Linie. Also bei Tieren gibt es das im Prinzip. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Bei welcher Tierart?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eher bei niederen Tierarten, fragt mich jetzt nicht im Detail. Bei Einzellern oder Würmern oder irgendsolchen Tieren gibt es das auch. Das ist aber alles nicht damit gemeint. Die jungfräuliche Geburt ist was anderes. Bleibt wieder einmal ein Fragezeichen offen. Ich hoffe, es macht nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Aber dadurch ist es nicht die Linie vom Josef!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Aufgabe des jüdischen Volkes: Die Inkarnation Christi zu ermöglichen, indem eine möglichst reine Körperlichkeit zur Verfügung gestellt wird 1:19:06 ===&lt;br /&gt;
Es ist die &#039;&#039;&#039;körperliche Abstammungslinie&#039;&#039;&#039; von Josef. Und für die &#039;&#039;&#039;Juden&#039;&#039;&#039; – und es passiert ja im jüdischen Volk – ist das etwas ganz Entscheidendes. Etwas ganz Entscheidendes nämlich deshalb, weil die &#039;&#039;&#039;große Aufgabe des jüdischen Volkes&#039;&#039;&#039; darin bestand, diese Inkarnation zu ermöglichen und eine möglichst &#039;&#039;&#039;reine Inkarnation&#039;&#039;&#039;, also eine &#039;&#039;&#039;reine Abstammungslinie&#039;&#039;&#039; zu schaffen, die jetzt eine &#039;&#039;&#039;stoffliche Körperlichkeit&#039;&#039;&#039; zur Verfügung stellt, die diesen Ansprüchen genüge tut. &#039;&#039;&#039;Wo sich jetzt dieses Ur-Adamwesen verkörpern kann drinnen&#039;&#039;&#039;. Weil das muss zusammenkommen. Also er bringt sich von oben mit: &#039;&#039;&#039;Ein Ich- Fünkchen&#039;&#039;&#039;, einen ganz &#039;&#039;&#039;reinen Astralleib&#039;&#039;&#039;, der noch nie irgendwo von den Widersachern berührt war, einen &#039;&#039;&#039;reinen Ätherleib&#039;&#039;&#039; und einen &#039;&#039;&#039;reinen übersinnlich-physischen Leib&#039;&#039;&#039;. Damit aber ein &#039;&#039;&#039;stofflich-physischer Leib&#039;&#039;&#039; daraus wird, ist diese &#039;&#039;&#039;Abstammungslinie&#039;&#039;&#039; notwendig. Sonst ist eine solche Verkörperung auf Erden nicht möglich. Sonst würde er als übersinnliches, physisches Wesen von mir aus, auf der Erde herumlaufen und könnte aber von den anderen Menschen nicht wahrgenommen werden, außer sie sind so großer Hellseher, dass sie das trotzdem erkennen könnten. Und es ging aber gerade darum jetzt in eine Inkarnation hineinzugehen, die vom Grundprinzip her aber gleicher Art ist, wie die aller anderen Menschen. Nur sich dadurch unterscheidet, dass es die &#039;&#039;&#039;reinstmögliche Inkarnation&#039;&#039;&#039; ist. Auch mit eben dieser &#039;&#039;&#039;Abstammungslinie&#039;&#039;&#039;. Daher ist die ganz entscheidend!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Und die Abstammung von der Maria ist es nicht entscheidend.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist jedenfalls für diese Abstammungslinie, für diese körperliche Funktion nicht das Entscheidende. Für anderes sehr wohl. Aber ich will mich da jetzt nicht zu weit verirren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Das ist eigentlich die Umkehrung von dem Satz: Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe. Und für die Gottheit bedeutet es genauso gleich zu werden wie alle Menschen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Die Umkehrung dieses Satzes eigentlich.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Und es geht dann – aber das betrifft dann vor allem die Inkarnation des Christus, weil es ist ja jetzt noch nicht der Christus. Es ist diese &#039;&#039;&#039;Ur-Adamwesenheit&#039;&#039;&#039;, die als Jesus geboren wird und die Rudolf Steiner bezeichnet sogar noch genauer als den &#039;&#039;&#039;nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, weil die Abstammung geht hinauf über einen gewissen Nathan, der von Salomon, also nicht von David abstammt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die zwei Abstammungslinien des Hauses David: die nathanische (priesterliche) Linie und die salomonische (königliche) Linie, auch als Linie der Weisheit bezeichnet 1:22:04 ===&lt;br /&gt;
Also es war ja prophezeit schon im Alten Testament, &#039;&#039;&#039;der Messias, der kommt auf die Erde&#039;&#039;&#039;, wird abstammen aus dem &#039;&#039;&#039;Hause David&#039;&#039;&#039; und aus dem Hause Davids zweigen aber unter anderem zwei Linien ab, eine &#039;&#039;&#039;salomonische Linie und eine nathanische Linie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;nathanische ist die priesterliche Linie&#039;&#039;&#039;, also aus dem Geschlecht gehen mehr die Priester hervor. Die &#039;&#039;&#039;salomonische Linie ist die königliche Linie&#039;&#039;&#039;, die Herrscherlinie, die aber auch die große Weisheit hat. &#039;&#039;&#039;Dieser Jesus ist jetzt der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;, der hier verkörpert wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser &#039;&#039;&#039;nathanische Jesus&#039;&#039;&#039; wird in der Abstammungslinie verfolgt hinauf bis zu &#039;&#039;&#039;Adam&#039;&#039;&#039; und der war &#039;&#039;&#039;Gottes&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, am &#039;&#039;&#039;obersten Punkt steht der Adam&#039;&#039;&#039;. Es ist also wirklich jetzt die &#039;&#039;&#039;körperliche Abstammungslinie&#039;&#039;&#039;. Das heißt, da sprechen wir von dem Punkt, von der &#039;&#039;&#039;ersten Inkarnation des Teils des Adamwesens&#039;&#039;&#039;, das heruntergestiegen ist in Wahrheit. Nicht wahr, weil dort gibt es dann die unten, die Abstammungslinie, die physisch-stoffliche Abstammungslinie. Die gibt es erst ab der ersten irdischen Inkarnation. Und trotzdem, also dieser Adam, der sich da verkörpert, der war Gottes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Darf ich da kurz etwas ergänzen?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Es ist interessant. Im Matthäusevangelium ist ja … herunterrammeln. Er galt als Sohn des Josef. Es gibt eine gewisse Scheu. Geschlechtsverkehr ist ein gewisses Tabu.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist richtig. Ja, ja. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Im Evangelium wortwörtlich. Der Stammbaum vom Lukas, also der Adamwesenheit, da kommt das Wort Zeugung nicht vor. Auch umgekehrt. Es geht vom Jesus weg, hinauf, geht zu Abraham, es geht aber jetzt noch zwanzig Stockwerke höher bis zu dem Adam. Und da heißt es auch: „Und der war Gottes.“ Weil Gott schnackselt nicht. Das ist undenkbar. Da gibt es diese Zeugung. Es ist eben ein: „Er galt als“. Es ist die Wesenhaftigkeit, die geistig übergeben wird. Man muss das im Text genau anschauen. Das ist genau differenziert.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, ganz genau. Damit sind wir eh schon beim wichtigen Punkt, dass es also da eine große Unterscheidung nämlich auch gibt in der Bibel selbst, in den Evangelien. Es gibt ja noch ein &#039;&#039;&#039;zweites Evangelium&#039;&#039;&#039;, das die &#039;&#039;&#039;Geburtsgeschichte&#039;&#039;&#039; erzählt. Aber – man braucht sie nur lesen. Ganz anders. Das &#039;&#039;&#039;Matthäus-Evangelium&#039;&#039;&#039; erzählt ganz was anderes. Und es beginnt damit, dass eben eine völlig &#039;&#039;&#039;andere Abstammungslinie&#039;&#039;&#039; ist, die nur bis &#039;&#039;&#039;Abraham&#039;&#039;&#039; hinauf verfolgt wird. Und diese Abstammungslinie folgt jetzt über die salomonische Linie, also die &#039;&#039;&#039;königliche Linie&#039;&#039;&#039;. Und dann sind ganz andere Erlebnisse. Es ist keine Rede von den Hirten, die den Jesus besuchen sollen, stattdessen kommen die &#039;&#039;&#039;Heiligen Drei Könige&#039;&#039;&#039;. Die Hirten sind nicht erwähnt. Es ist erwähnt der &#039;&#039;&#039;Kindermord in Bethlehem&#039;&#039;&#039;, der von &#039;&#039;&#039;Herodes&#039;&#039;&#039; anbefohlen wird. Das findet man beim Lukas wieder überhaupt nicht. Es sind &#039;&#039;&#039;zwei völlig unterschiedliche Geschichten&#039;&#039;&#039; in Wahrheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Es wurden also zwei Jesusknaben in Bethlehem geboren 1:26:41 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt kommt das Große, das praktisch bis dahin nirgends groß herausgestrichen wurde, sondern erst von Rudolf Steiner. Dass er als erster deutlich sagt: Ja, zwei Jesusknaben wurden zur Zeitenwende geboren. Zwei! Zwei Jesusknaben! Wenn man die Bibel liest, ist es in Wahrheit offensichtlich. Es ist jetzt keine große Esoterik in Wahrheit dahinter, sondern es ist ein offenbares Geheimnis. Es steht da drinnen. Man muss es nur lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Der Raffael hatte schon zwei Jesusknaben gemalt.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, richtig. Es gibt in der bildenden Kunst gibt es ein paar Darstellungen, beim &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039; ist es die diese &#039;&#039;&#039;Madonna Terra Nuova&#039;&#039;&#039;. Es ist ein rundes Bild da. Weil man findet ja häufig den &#039;&#039;&#039;Jesusknaben&#039;&#039;&#039; und dann den &#039;&#039;&#039;Johannes den Täufer&#039;&#039;&#039;. Zu diesem sollten wir nämlich eher noch kommen, weil das ist nämlich auch noch etwas ganz Wichtiges. Aber das sind zwei. Aber bei dieser &#039;&#039;&#039;Madonna Terra Nuova ist ein Dritter&#039;&#039;&#039; dabei. Der hat auch einen Heiligenschein. Und man findet da nicht viel darüber, wer das sein soll. Da weiß man halt nichts darüber. Aber in Wahrheit ist es der andere. In Wahrheit ist es der andere. Da müsste man jetzt sehr viel darüber erzählen. Ja, es passt im Grunde in unsere Geschichte hinein. Dann werden wir es auch jetzt gleich hineinnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer war denn dieser Raffael? Wieso hat der so viele &#039;&#039;&#039;Madonnenbilder&#039;&#039;&#039; gemalt? Und warum kommt da bei einem sogar dieses &#039;&#039;&#039;Geheimnis der beiden Jesusknaben&#039;&#039;&#039; durch? Wenn man es richtig liest das Bild. Ja – weil er mit der ganzen Geschichte was zu tun hat. Weil er dabei war. Weil er dabei war. Es gibt doch – wenn wir wieder zum Lukas-Evangelium gehen – die Geschichte, wo die &#039;&#039;&#039;schwangere Maria&#039;&#039;&#039; ihre Freundin besucht, die mit dem &#039;&#039;&#039;zukünftigen Johannes dem Täufer schwanger&#039;&#039;&#039; ist. Und als dieser Besuch stattfindet, beginnt sich in der Schwangeren, die schon im sechsten Monat schwanger ist, beginnt sich das Kind zu bewegen. Erstmals. Das ist ja &#039;&#039;&#039;ein Moment, wenn das Kind anfängt sich im Mutterleib zu bewegen&#039;&#039;&#039;. Das ist nämlich ein sehr starker &#039;&#039;&#039;Ich-Impuls&#039;&#039;&#039;, mit dem hängt das zusammen, der da kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und – &#039;&#039;&#039;wer ist dieser Johannes der Täufer?&#039;&#039;&#039; Wieso steht der so in einer engen Verbindung mit diesem &#039;&#039;&#039;nathanischen Jesusknaben&#039;&#039;&#039; - jetzt können wir es schon sagen – der eben diese wunderbare Körperlichkeit hat, mit dem reinen Astralleib, mit dem reinen Ätherleib, mit dem reinen übersinnlichen-physischen Leib. Wer ist dieser Johannes? Wer ist dieser Johannes der Täufer? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hängt nämlich mit dem &#039;&#039;&#039;Ich&#039;&#039;&#039; zusammen. Aber mit &#039;&#039;&#039;welchem Ich?&#039;&#039;&#039; Der Jesusknabe, der &#039;&#039;&#039;nathanische Jesusknabe, der geboren wird, hat im Grunde noch kein Ich&#039;&#039;&#039;, das schon durch irdische Inkarnationen durchgegangen ist. Und auch jetzt, in dieser ersten Inkarnation, ist die &#039;&#039;&#039;Berührung mit dieser Ich-Kraft noch eine ganz schwache&#039;&#039;&#039;, könnte man sagen. Das hat viele &#039;&#039;&#039;Konsequenzen&#039;&#039;&#039;. Das hat die Konsequenz – das haben wir das letzte Mal besprochen – dass dieser Jesusknabe jetzt nicht gerade ausufernde &#039;&#039;&#039;intellektuelle Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; hatte. &#039;&#039;&#039;Starke Herzenskräfte&#039;&#039;&#039;. Er konnte in einer sehr eigenartigen Sprache sprechen gleich nach der Geburt. Solche Dinge waren da. Aber so im äußeren praktischen Leben wäre ja eher als unterdurchschnittlich empfunden werden worden. Also &#039;&#039;&#039;Herzensgüte&#039;&#039;&#039; gewaltige, aber natürlich auch keine praktische Erfahrung mit der Erde aus früheren Inkarnationen mitnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die dem nathanischen Jesusknaben vorenthaltene Ich-Kraft wirkt stattdessen beim Johannes dem Täufer 1:31:29 ===&lt;br /&gt;
Und - jetzt gibt es eine sehr interessante Feststellung von Rudolf Steiner, dass diese &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die im Grunde jetzt nicht hineinwirkt oder zumindest nicht stark hineinwirkt in diesen nathanischen Jesus – R. Steiner sagt sogar, die diesem nathanischen Jesus vorenthalten wurde – dass &#039;&#039;&#039;diese Ich-Kraft im Johannes dem Täufer wirkt&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal was Wichtiges. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da sozusagen kommt jetzt das zusammen, was innerlich zusammengehört, indem die beiden einander begegnen. Und darum ist es auch natürlich kein Zufall, dass dann, wenn der Christus hereinkommt, dass wieder der Johannes der Täufer dabei sein muss, dass der da &#039;&#039;&#039;eine ganz wesentliche Rolle&#039;&#039;&#039; spielt. Also dieser &#039;&#039;&#039;Johannes der Täufer&#039;&#039;&#039; bringt den &#039;&#039;&#039;Großteil dieser Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; mit herunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar auch - nein, nicht erstmalig in eine irdische Inkarnation – aber doch jetzt in dieser Inkarnation am stärksten. Er war nämlich vorher – wieder laut R. Steiner – als &#039;&#039;&#039;Elias&#039;&#039;&#039; verkörpert. Also als der &#039;&#039;&#039;Prophet Elias&#039;&#039;&#039;, von dem ja das Interessante ist – wenn man studiert das Leben des Elias, wie es beschrieben wird und seine Wirkung beschrieben ist – da ist es sehr schwer ihn als körperliche Person zu fassen. Er tritt zwar immer wieder irgendwo in Erscheinung, aber er scheint dann wieder woanders zu erscheinen. Er ist nämlich in Wahrheit so etwas – ja im größten Sinne könnte man sagen – ganz eng verbunden mit dem &#039;&#039;&#039;Volkswesen des jüdischen Volkes&#039;&#039;&#039;. Ich will nicht sagen, dass er die Volksseele dessen ist, aber er ist mehr in dem ganzen Volk verkörpert als in einem einzelnen Menschen. Daher kann er durch den einen Menschen sprechen und durch den anderen. Das heißt, man muss sich so einen Propheten wie den Elias vorstellen, dass seine Elias-Kraft einmal durch den Ernst  wirkt, dann durch dich, dann durch dich Florian. Jetzt nur so als konkretes Beispiel, dann durch dich Ruben. Also dass da der Geist des Elias durchwirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gibt es interessante Geschichten. Da gibt es in der Bibel die Geschichte mit &#039;&#039;&#039;Nabot´s Weingarten&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;König Ahab&#039;&#039;&#039; will den unbedingt haben und der &#039;&#039;&#039;Nabot&#039;&#039;&#039; will ihn nicht hergeben und wird dann auch umgebracht letztlich. Das ist auch eine Person, durch die der Elias wirkt, eine der vielen Persönlichkeiten, durch die der Elias wirkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Ich wirkt ursprünglich in Form von Gruppen-Ichen 1:34:43 ===&lt;br /&gt;
Er ist also nicht konkret in einer einzelnen Persönlichkeit inkarniert, sondern wirkt durch mehrere. Das war die alte Art, wie überhaupt das Ich gewirkt hat. Ursprünglich gab es jetzt dieses &#039;&#039;&#039;Adam-Ich&#039;&#039;&#039;, das beginnt sich aufzuteilen in, na sagen wir mal, &#039;&#039;&#039;Stammes-Iche&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind da, weiß ich nicht, zum Schluss einmal 30, 40 oder 50 Menschen, die diesem Stamm angehören oder dieser Horde, wenn man es so nennen will, die ein gemeinsames Ich zunächst haben. Körperlich sind sie schon getrennt, dass sich die Iche verselbständigen und dann in einer nächsten, übernächsten Inkarnation vielleicht einmal die getrennt voneinander sind, das ist noch ein weiter Weg. Also das beginnt erst. Das beginnt erst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, diese &#039;&#039;&#039;Elias-Wesenheit&#039;&#039;&#039; hängt sehr stark zusammen mit dieser &#039;&#039;&#039;Ich-Kraft&#039;&#039;&#039; auch, die vom &#039;&#039;&#039;Ur-Adam&#039;&#039;&#039; zurückgehalten wurde. Aber die wird jetzt lustigerweise oder interessanterweise nicht an diesen sich inkarnieren Jesus weitergeleitet, sondern an den &#039;&#039;&#039;Johannes den Täufer&#039;&#039;&#039;. Weil das ist der, der hat schon viele Stufen durchgemacht, bevor er der Elias war, hat er noch andere Inkarnationen durchgemacht. Hiram zum Beispiel, also der Tempelbaumeister Hiram &#039;&#039;(diese Aussage wird später wieder korrigiert)&#039;&#039;. Diese Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Gibt es noch mehr?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na ja, es gibt interessante Inkarnationen. Es gibt den Pinhas oder &#039;&#039;&#039;Pineas&#039;&#039;&#039;. Ich meine der Hiram passt nur bedingt da hinein. Aber es gibt den &#039;&#039;&#039;Pineas&#039;&#039;&#039;, der in der Bibel geschildert wird, das ist ein &#039;&#039;&#039;Sohn des Eleasars&#039;&#039;&#039;, wenn ich mich nicht täusche und ein &#039;&#039;&#039;Enkel des Aaron&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;Aaron war der Bruder von Moses&#039;&#039;&#039;. Also das ist so am Anfang, wo das jüdische Volk auswandert aus Ägypten. Und dieser Pineas ist bekannt – oder wahrscheinlich kennen ihn die meisten heute nicht – jedenfalls, als die Israeliten zusammenkamen, auch mit anderen Völkern, war ja das größte Verbrechen im Grunde sich mit diesen anderen Völkern sexuell, ich sage es bewusst jetzt einmal so, einzulassen. Weil dann diese reine Blutlinie zerstört wird. Da entsteht etwas &#039;&#039;&#039;Unreines&#039;&#039;&#039;. So hat man das empfunden. Weil sie eben die Aufgabe hatten, dieses &#039;&#039;&#039;eine Gefäß für die Verkörperung einmal dieses nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039; zuzubereiten. Und da wird eben geschildert, wie der wirklich ein Unzucht treibendes Paar mit dem Speer durchsticht. Gleich durch alle zwei durch. Und das wird aber als ganz wichtige und positive Tat geschildert. Man darf das jetzt nicht auch wieder so im äußeren Sinn nehmen, weil in der Bibel geht auch nie darum, nur um eine rein äußere Schilderung, schon gar nicht im Alten Testament. Sondern es sind sehr drastische Bilder für ein eigentlich &#039;&#039;&#039;geistiges Ereignis&#039;&#039;&#039;. Und das geistige Ereignis ist: Es darf also diese Blutsvermischung nicht geben. Da geht diese Reinheit verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elias – Johannes der Täufer – Raffael – Novalis: eine Inkarnationsabfolge 1:38:17 ===&lt;br /&gt;
Und um diese &#039;&#039;&#039;Reinheit&#039;&#039;&#039; des jüdischen Volkes ging es in letzter Konsequenz auch dem &#039;&#039;&#039;Elias&#039;&#039;&#039; natürlich. Auf einer anderen Ebene dann. Also auch diese geistige Reinheit dann des israelitischen Volkes zu bewahren. Dass es ja nicht verdorben wird. Das war ganz wichtig. Und der verkörpert sich eben dann wieder als &#039;&#039;&#039;Johannes der Täufer&#039;&#039;&#039;. Nur was hat das mit Raffael zu tun? Bleiben wir bei der Linie. Ich kann das jetzt erzählen, weil Rudolf Steiner gerade über diese Inkarnationslinie sehr oft gesprochen hat. Das ist die, die er am häufigsten bespricht. Es geht weiter, dass später dieser &#039;&#039;&#039;Johannes der Täufer&#039;&#039;&#039; wiedergeboren wird als der Maler &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039;. Also der Johannes selber ist es, der Johannes der Täufer und im Übrigen, darum passt der Hiram jetzt in die Linie nicht hinein, weil der hängt mit dem anderen Johannes zusammen. Das war jetzt der Knopf, der drinnen ist, also dass wir das ja korrigieren &#039;&#039;(also der Tempelbaumeister Hiram gehört nicht in die Inkarnationslinie des Johannes des Täufers!)&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also es geht um &#039;&#039;&#039;Johannes den Täufer&#039;&#039;&#039;, der als &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039; wiedergeboren wird und in sehr jungen Jahren ja als &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039; stirbt. Er wird ja nicht sehr alt. Und relativ bald danach wiedergeboren wird als der Dichter &#039;&#039;&#039;Novalis, also Friedrich von Hardenberg Novalis&#039;&#039;&#039;, der auch ja so viel diese &#039;&#039;&#039;Mariengeschichten&#039;&#039;&#039; hat. Gerade die geistlichen Lieder sind ja voll. Das ist das, was der &#039;&#039;&#039;Raffael&#039;&#039;&#039; malt. Das malt der &#039;&#039;&#039;Novalis in Worten&#039;&#039;&#039;, das ergänzt sich jetzt einander. Und dazu waren offensichtlich zwei Inkarnationen nötig, die aufeinanderfolgen, also einmal im Bild zu schildern und einmal eben durch die Sprache zu schildern dann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Aber das ist doch viele Jahre später!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja, viele Jahre später! zurück. Ich meine, dazu muss man sagen, dass das eigentlich ursprüngliche – man könnte sagen kosmische Maß – zwischen den &#039;&#039;&#039;Inkarnationen bei etwa tausend Jahren&#039;&#039;&#039; liegt. Weil Sinn macht eine nächste Inkarnation nur dann, wenn ich in völlig neue irdische Verhältnisse hineinkomme. Das heißt, es muss sich die Erde geändert haben. Es muss sich vor allem die Kultur geändert haben in sehr starkem Maß. Sonst  macht das keinen Sinn. Es macht also keinen Sinn, immer wieder in dieselbe Umgebung sozusagen hineinzukommen, nämlich in dieselbe Entwicklungsumgebung hineinzukommen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob ich jetzt nach Afrika oder sonst wo gehe. Allerdings heute ist das etwas anders. Es gibt also natürlich Abweichungen auch davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In einer Kulturepoche (2160 Jahre) wird man zwei Mal geboren, einmal als Mann, einmal als Frau 1:41:22 ===&lt;br /&gt;
Die tausend Jahre im Übrigen hängen damit zusammen, dass man in der Regel während einer Kulturepoche, die eben 2160 Jahre dauert, zweimal geboren wird. Warum zweimal? Als Mann und Frau? Weil man damit auch schon sehr unterschiedliche Erlebnisse durchmacht, die man eben auch nur auf Erden in einer weiblichen oder männlichen Inkarnation durchmachen kann, weil im Geistigen, im Seelischen gibt es kein Manderl und kein Weiberl. Die Individualität, das heißt unser wirkliches Ich, hat nichts zu tun mit männlich oder weiblich. Es gibt kein männliches Ich oder weibliches Ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Seelischen gibt es schon gewisse Unterschiede, dann zumindest in dem verkörpert Seelischen, da wirkt etwas hinein. Aber wirklich geschlechterspezifische Unterschiede gibt es in Wahrheit nur im physischen Leib und im Ätherleib. Und zwar so, dass, wenn es ein weiblicher Ätherleib ist, dann ist der Körper männlich. Also da wird die Polarität intern ausgeglichen. Und wenn es ein &#039;&#039;&#039;weiblicher Körper&#039;&#039;&#039; ist, dann ist der &#039;&#039;&#039;Ätherleib männlich&#039;&#039;&#039;. Daher sind die Lebenskräfte der Frau stärker als die des Mannes. Nur so als Randbemerkung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Das braucht man auch für die Geburt!“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sonst wäre die Geburt nicht möglich und überhaupt die Schwangerschaft nicht möglich. Also ein Mann könnte das von seiner ganzen körperlichen Physiologie her, von seiner Struktur her – abgesehen, dass er die Organe nicht hat – aber er hätte auch nicht die Lebenskräfte zur Verfügung oder den Überschuss an Lebenskräften, um ein Kind hervorzubringen. Ich meine, die Männer haben mehr Durchdringung im Grunde, wenn man es jetzt direkt sagt, mit den Todeskräften. Die Frau mehr mit den reichen Lebenskräften. Der Mann ist mehr angenagt von den Todeskräften. Das heißt jetzt nicht, dass er gleich sterben muss, aber es verhärtet sich sein ganzes Wesen dadurch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung eines Zuhörers: „Stirbt auch früher!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel ja!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Da sieht man wieder, dass diese Verbundenheit, die eine Mutter mit dem Kind hat, genau die Kraft gibt eigentlich. Dass die Liebe eine Kraftquelle ist!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau. Genau. Ja. Ich sehe, dass die Zeit schon wieder ziemlich fortschreitet. Ein bissel was muss ich ja sagen, wir haben im Grunde heute eine Wiederholung des letzten Vortrags. Mit ein bisserl Ausschmückungen drinnen. Wir sind noch keinen Schritt weitergekommen. Wir stehen sogar erst noch bei einer Teilwiederholung. Da muss ich das letzte Zipferl wenigstens andeuten noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der zweite Jesusknabe wird im Matthäus-Evangelium geschildert 1:44:10 ===&lt;br /&gt;
Es gab also noch einen &#039;&#039;&#039;zweiten Jesus&#039;&#039;&#039;. Und der ist eben im &#039;&#039;&#039;Matthäus-Evangelium&#039;&#039;&#039; geschildert. Dort geht die Abstammung über die salomonische Linie und führt nur hinauf bis zu &#039;&#039;&#039;Abraham&#039;&#039;&#039;. Nicht eben bis zu Adam. Abraham, der auch gilt als der Erfinder der Arithmetik als der erste Rechenkünstler irgendwo. Also in der biblischen Überlieferung oder in der jüdischen Überlieferung ist das drinnen. Und das hängt damit zusammen, dass eben auch eine gewisse bestimmte Gehirnbildung da war, die bis heute drinnen wirkt gerade im jüdischen Volk, jetzt von der Abstammung her genommen, es sind auffallend viele Menschen, die eine hohe intellektuelle Begabung mitbringen. Es ist sehr auffällig. Ich will nicht sagen, dass ein anderer nicht denken kann. Aber gerade unter modernen Wissenschaftlern, Forschen, Physikern und so, nehmen wir einen Einstein oder irgend so etwas her, da kommt die jüdische Abstammung durch. Die haben da ganz besondere Fähigkeiten drinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, eines ist auch drinnen, was eben gerade dieser nathanische Jesus - also der Lukas-Knabe – nicht hatte, nämlich diesen Intellekt. Das ist offensichtlich die Linie, die hat da nicht so eine Rolle gespielt. Der andere, der salomonische, hat das ganz stark. Darum wird er auch gerade just bis &#039;&#039;&#039;Abraham&#039;&#039;&#039; hinauf geführt, also der diese Kräfte hineinbringt. Und dieser &#039;&#039;&#039;salomonische Jesus bringt dieses Weisheitselement&#039;&#039;&#039; hinein. Und was ich auch schon das letzte Mal erzählt habe – um es jetzt nur wirklich kurz zu wiederholen, damit wir nicht wieder kräftig überziehen – dabei handelt es sich um einen &#039;&#039;&#039;hohen Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, der bereits viele irdische Inkarnationen durchgemacht hat, wahrscheinlich mehr als alle anderen, der zum Beispiel der Begründer oder Impulsgeber war bereits für die urpersische Kultur, also so im fünften, sechsten Jahrtausend vor Christus, also noch vor der historischen Zeit des Iran und des Persertums und so weiter. Also eine Zeit, die noch davor ist, wo es keine Aufzeichnungen noch gibt, aber wo er diese Kultur begründet hat und dann während dieser Zeit urpersischen Zeit sieben Inkarnationen durchgemacht hat, also nicht nur einmal da war, sondern mehrmals da war. Und gerade dadurch, durch diese reiche irdische Erfahrung und auch natürlich die Auseinandersetzung, der Kampf mit den Widersachern und dergleichen eben ein &#039;&#039;&#039;reiches Wissen&#039;&#039;&#039; mitbringt, das zur &#039;&#039;&#039;Weisheit&#039;&#039;&#039; wird. Also das heißt, ich will damit nicht sagen, dass er als Salomon verkörpert war, aber das ist halt auch einer, der einen ähnlichen Weg geht. Aber darum wird er zumindest jetzt inkarniert über diese salomonische Linie. Also aus der Kommt das. Der wird als der &#039;&#039;&#039;salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; wiedergeboren. Auch in Betlehem, aber nicht unbedingt im Stall. Davon ist jedenfalls keine Rede. Im &#039;&#039;&#039;Matthäus-Evangelium&#039;&#039;&#039; ist keine Rede davon, dass es ein Stall war, es ist eher sogar anzunehmen, dass das eine wohlhabende Familie war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Heiligen Drei Könige sehen die Wiedergeburt ihres Meisters Zarathustra (Zoroaster = „Goldstern“) 1:47:41 ===&lt;br /&gt;
Und auch das sagte ich das letzte Mal, die Heiligen Drei Könige, die Magier, die in Wahrheit kommen aus dem Osten, dem Süden und dem Norden, nicht nur aus dem Morgenland. Es gibt einen einzigen Vortrag, wo das R. Steiner sehr genau beschreibt, dass also einer aus Afrika kommt, einer aus Asien und einer aus Europa. Und warum kommen Sie und warum folgen Sie Ihrem Stern? Weil Sie ihrem &#039;&#039;&#039;großen eingeweihten Zarathustra&#039;&#039;&#039; folgen. Und das war nämlich dieser Begründer der urpersischen Kultur. Zarathustra, so heißt es halt bei uns, aber die Griechen nannten ihn &#039;&#039;&#039;Zoroaster&#039;&#039;&#039;, den &#039;&#039;&#039;Goldstern&#039;&#039;&#039;. Das heißt nichts anderes. Also der Goldstein bezieht sich eigentlich auf die Reinheit, auf das reine Leuchten seines Astralleibes. Also das heißt, der ist in seinem Astralleib, in seinen Seelenkräfte so rein, dass er ein helles geistiges Licht halt auf seine Schüler wirft. Das ist der Goldstern. Da ist die Sonnenkraft, die geistige, die seelische Sonnenkraft drinnen in ihm und eben ein Ich, das viele Erfahrungen hat, mit dieser Kraft umzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und sie sehen voraus die Wiedergeburt ihres Meisters. Sie folgen diesem Goldstern und in Wahrheit ist das der &#039;&#039;&#039;Stern von Bethlehem&#039;&#039;&#039; und nicht äußerlich ein Komet. Sie können es natürlich im Horoskop lesen irgendwo. Hängt auch zusammen mit einer Angabe von Rudolf Steiner, der deutlich gesagt hat: „In der Regel ist es so, dass das Todeshoroskop in einer Inkarnation große Ähnlichkeit hat mit dem Geburtshoroskop in der nächsten Inkarnation. Gleich kann&#039;s nicht sein, weil sich die gleiche Konstellation niemals wiederholt, genau gleich, sondern nur ähnlich. Aber da ist ein gewisser Zusammenhang, das heißt, man kann auch gewisse Vorschauen nehmen, zumindest wann kommt so eine Konstellation wieder. Und wenn ich dann das geistige Bewusstsein dazu noch habe, dann kann man eben so wie diese Wissenden, die Weisen aus dem Morgenland eben voraussehen, wann und wo etwa ihr Meister wiedergeboren wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die besuchen jetzt diesen salomonischen Jesus. Und vom Christus ist noch immer keine Rede. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anmerkung einer Zuhörerin: „Der salomonische ist aber doch in einer Krippe geboren!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, der nathanische ist in einer Krippe geboren. Den nathanischen besuchen die Hirten. Und die Heiligen Drei Könige besuchen den anderen. Dass wird oft durcheinander gemischt das Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frage eines Zuhörers: „Das heißt, die Heiligen Drei Könige, die haben ein Bewusstsein von ihrer vorherigen Inkarnation, wo sie mit dem Wiedergeboren zusammen waren und haben davon Erinnerung und suchen ihn jetzt in seiner neuen Inkarnation?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, genau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zuhörer weiter: „Oder haben Sie in ihrer jetzigen Verkörperung den alten Meister in seiner letzten Verkörperung erlebt, weil er schnell wiedergeboren wird?“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, nein! Ich glaube nicht, dass es so ist, dass sie ihn sozusagen in der Inkarnation, in der sie ihn jetzt wieder suchen gehen in Bethlehem, schon als physischen Menschen kennen gelernt haben. Das denke ich nicht. Weil die Lehre der Reinkarnation hat der Zarathustra sicher gelehrt und auch an seine Schüler weitergegeben und da sie sicher seine auserwählten Schüler waren oder zumindest in bestimmten Inkarnationen seine auserwählten Schüler waren, weil wir haben ja auch davon gesprochen, dass es andere gab, wie den Moses oder den Hermes als Begründer der ägyptischen Kultur. Also er hat einige Schüler gehabt, die bedeutend waren, aber dass die sich sicher… &#039;&#039;(irgendwo klappert da ein Essen im Hintergrund. Ich sage das nur kurz weiter, das hatten wir schon einmal)…&#039;&#039;dass die also reif genug waren und geistig genug entwickelt waren, dass sie eine gewisse Erinnerung oder Rückschau auf die frühere Inkarnation hatten und daraus die Impulse nahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Vereinigung der beiden Jesusknaben im zwölften Lebensjahr 1:52:21 ===&lt;br /&gt;
Ja, ich möchte trotzdem, obwohl wir gar nicht ganz so weit gekommen sind wie das letzte Mal, es ist halt eine Wiederholungsstunde – soll vorkommen. Es sind ja auch viele, die das letzte Mal gar nicht dabei waren. Darum ist es auch wichtig. Und man kann das nicht oft genug wiederholen. Irgendwelche neuen Facetten gibt es ja immer wieder? Wir sind aber jedenfalls noch nicht dazu gekommen, was das jetzt bedeutet, dass da zwei Jesusknaben sind und wie eventuell &#039;&#039;&#039;eine Vereinigung&#039;&#039;&#039; dieser beiden stattfindet. Irgendwie müssen die zusammenkommen, weil offensichtlich bringt der eine diese &#039;&#039;&#039;Reinheit der Leibeshüllen&#039;&#039;&#039; mit, also vom &#039;&#039;&#039;Physischen, vom Ätherischen und vom Astralischen&#039;&#039;&#039;, aber wenig Ich-Kraft, weil dieses &#039;&#039;&#039;Ich-Prinzip eher jetzt über den Johannes den Täufer&#039;&#039;&#039; läuft. Also das ist schon wieder auch so weisheitsvoll ausgeklügelt. Und vor allem selbst Johannes der Täufer, da ist es nicht so richtig in die Inkarnation gegangen. Ich habe euch das mit dem Elias geschildert, der eigentlich so locker verkörpert ist, könnte man sagen, indem er durch verschiedene Menschen wirkt. Man muss denken, die Menschen waren damals alle noch mehr &#039;&#039;&#039;Gruppenindividuen&#039;&#039;&#039;. Also da war auch das einzelne Ich noch nicht so stark. Und da ist es leicht jetzt für den Elias zum Beispiel durch den, durch den, durch den, durch den zu wirken und eigentlich gar nicht selber so eine richtige Inkarnation zu haben. Sondern durch Menschen da unten zu wirken, kann man sich heute wahnsinnig schwer vorstellen. Aber die Lebensbedingungen des Menschen auf Erden ändern sich sehr stark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber wir haben jetzt noch nicht gesprochen darüber natürlich, wie jetzt die &#039;&#039;&#039;beiden Jesusknaben vereinigt&#039;&#039;&#039;werden? Wie das zusammenkommen könnte? Aber wichtig ist, dass beim &#039;&#039;&#039;salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt ein Ich drinnen ist, das das &#039;&#039;&#039;eines hohen Eingeweihten&#039;&#039;&#039; ist, der gerade sehr &#039;&#039;&#039;viele Inkarnationen&#039;&#039;&#039; durch hatte. Das ist genau das, was dem nathanischen fehlt, weil diese vielen irdischen Inkarnationen und die damit verbundenen Erfahrungen und Weisheiten, die daraus gewonnen sind, die hat er nicht. Und man müsste sagen, den &#039;&#039;&#039;vollkommensten Menschen&#039;&#039;&#039; hätte man jetzt, wenn man die zwei irgendwie vereinigen könnte. Darüber haben wir das letzte Mal schon gesprochen, aber heute will ich es nicht wiederholen. Wir werden das nächste Mal, das verspreche ich jetzt, mit dem gleich einsteigen, ohne viel Wiederholung, weil sonst haben wir die dritte Schleife durch. Dann wird es zu lange. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Geheimnis geistiger Arbeit ist, nicht Antworten zu kriegen, sondern für Fragen aufgeweckt zu werden 1:55:06 ===&lt;br /&gt;
Also, ich entlasse euch jetzt wieder. Vor allem, die das noch nicht gehört haben mit vielen offenen Fragen. Das macht aber gar nichts. &#039;&#039;&#039;Das Geheimnis, sich mit dem Geistigen zu beschäftigen, ist nicht Antworten zu kriegen, sondern für Fragen aufgeweckt zu werden&#039;&#039;&#039;. Die Antworten sind in Wahrheit das &#039;&#039;&#039;Unwichtige&#039;&#039;&#039;. Das Wichtige ist, dass in mir eine Frage auftaucht, die ich mir bis jetzt noch nicht gestellt habe. Weil es mir noch gar nicht aufgefallen ist. Und jetzt kann man irgendwie sagen, ja das glaube ich nicht, wieso hat der jetzt zwei Jesusknaben? Das ist ja komisch. Keiner sonst redet darüber. Man schaue halt einmal in die Bibel rein, mache sich sein eigenes Bild. Ist ja alles kein Dogma. Nicht weil es der R. Steiner gesagt hat, muss es wahr sein! Wir müssen ihm nichts glauben! Selber nachschauen. Aber einfach die Anregung zu nehmen, dass da etwas Auffälliges drinnen ist. Und ich garantiere euch, es ist auffällig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auffällig ist auch letztlich der Moment, wo die beiden zusammenkommen im zwölften Lebensjahr etwa. Und sich vereinigen. Aber das für das nächste Mal. Dort werden wir losstarten und dann endlich versuchen dorthin zu kommen: &#039;&#039;&#039;Wie kommt jetzt der Christus ins Spiel?&#039;&#039;&#039; Weil der fehlt uns jetzt immer noch. Wir haben noch immer kein Christkind eigentlich, sondern ein Jesuskind. Oder - nicht nur eins, sondern sogar zwei. Ihr seht, in der &#039;&#039;&#039;Anthroposophie&#039;&#039;&#039; ist das Bild etwas &#039;&#039;&#039;komplex&#039;&#039;&#039;, etwas schwierig, etwas anders als gewohnt. Aber man muss diese Dinge nicht glauben, man soll nur versuchen, sie zu denken und zu prüfen auch an den Sachen, die überliefert sind. Dann erkennt man vielleicht manche Dinge. Soll freilassend sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wichtigste bei geistigen Dingen: Kein Dogma! 1:57:00 ===&lt;br /&gt;
Das Wichtigste ist bei diesen geistigen Dingen: &#039;&#039;&#039;Kein Dogma!&#039;&#039;&#039; Sondern Anstöße aufnehmen und dann selber schauen. Das ist genau das. Fragen vielleicht anstoßen, die dann aus einem drängend werden. Wo man sagt, das will ich jetzt wissen. Und dann taucht noch eine Frage auf. Und noch eine. Und noch eine. Und noch eine, die sich anknüpft. Dann fängt es an interessant zu werden. Weil im Grunde geht es in der Anthroposophie darum, die &#039;&#039;&#039;eigene geistige Aktivität&#039;&#039;&#039; zu entwickeln. Und es kann euch nicht Wunder nehmen, nach dem, was ich am Anfang über das Ich gesagt habe, wo sich jetzt im Grunde der ganze Schöpfungsgedanke umdreht, dass da &#039;&#039;&#039;vom Ich&#039;&#039;&#039; etwas ausgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, es ist ein &#039;&#039;&#039;aktiver Prozess&#039;&#039;&#039;. Und schon solche Fragen zu stellen allein ist ein schöpferischer Prozess gegenüber dem, was man eh gewohnt ist, was man alles gelernt hat, plötzlich etwas mit neuen Augen zu sehen. Auch das ist schon ein schöpferischer Prozess. Wir müssen etwas tun, um das zu sehen. Sonst sehen wir nur das, was ich eh schon immer mein Leben lang gesehen habe. Immer dasselbe. Um es mit neuen Augen zu sehen, muss ich bereits einen schöpferischen Impuls hineinbringen. Dann sehe ich etwas. Auch etwas, was eigentlich vorhanden ist. Das ist jetzt paradox. Ich brauche einen schöpferischen Impuls, um etwas eigentlich Vorhandenes zu erkennen. Da könnte man auch viel darüber reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich möchte es für heute gut sein lassen. Ich hoffe, es hat die anderen, die es schon gehört haben, nicht gelangweilt, sondern es war vielleicht ein bisschen eine Wiederholung. Ich danke euch jedenfalls, dass ich diese Sachen mit euch teilen darf. Das ist, glaube ich, das Wichtige, dass wir diese Dinge miteinander teilen, miteinander erleben. Jeder erlebt eine Facette davon. Und dass es ein Anstoß ist, mit diesen Dingen konkreter auch zu leben, als bloß aus einem – wie soll ich sagen – überlieferten Glauben heraus. Sondern einfach Fragen zu stellen und auch selber durchaus versuchen: Was tue ich jetzt mit der Frage? Und das muss gar nicht dazu führen, dass ich gleiche Antwort krieg, sondern eben wie ich es vorhin sagte, dass vielleicht noch fünf Fragen auftauchen. Das ist der geniale Prozess. Und mit der Frage dann oder mit den Fragen vielleicht dann &#039;&#039;&#039;zehn Jahre&#039;&#039;&#039; zu leben und plötzlich geht ein Licht auf und es kommt eine wirkliche Inspiration herein. Wo ich dann wirklich erkenne, was dahinter steckt und dies aber dann selbst. Nicht weil es irgendwo steht, auch nicht bei R. Steiner oder sonst wo, sondern wo ich sie selbst erfahre. Und das muss ja letztlich das Ziel sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen ein neues Denken – das alte Denken aus der griechisch-lateinischen Zeit kann unsere komplexen Probleme nicht lösen in Wahrheit 1:59:49 ===&lt;br /&gt;
Ich meine, wir dürfen R. Steiner unheimlich dankbar sein für alles das, was er gegeben hat als Hilfeleistung, als Wegweiser, um selbst geistig tätig zu werden. Das muss das Ziel sein. Und das Ziel ist aber ein ganz, ganz dringendes, weil unsere Gegenwart unheimlich leidet daran, an einem &#039;&#039;&#039;alten, absterbenden Denken&#039;&#039;&#039;, das wir aus der &#039;&#039;&#039;griechisch-lateinischen Zeit&#039;&#039;&#039; letztlich übernommen haben. Und das unfähig ist – ich sage das ganz deutlich – in Wahrheit unfähig ist, die &#039;&#039;&#039;wesentlichen Probleme unserer Zeit&#039;&#039;&#039; zu lösen. Die unfähig ist in Wahrheit, umzugehen mit dem, was jetzt mit der ganzen Corona-Krise passiert ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache niemand einen Vorwurf, aber es liegt an dem &#039;&#039;&#039;Denken&#039;&#039;&#039;, dass im Grunde heute niemand, kein Experte, kein Politiker und die Leute auf der Straße schon gar nicht wissen: Wie gefährlich ist der Virus wirklich? Was ist wirklich im Detail passiert? Weil die ganzen Zahlen sind alle im Grunde Hausnummern. Sie sind reine Hausnummern. Ich sage deswegen nicht, dass es jetzt unsinnig war Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Man hat halt jetzt das Maximum an Sicherheitsmaßnahmen gemacht. Das ist vielleicht komplett überzogen. Mag sein. Wie auch immer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das entscheidende Faktum ist: Niemand weiß es aus dem &#039;&#039;&#039;Verstandesbewusstsein&#039;&#039;&#039;, aus dem &#039;&#039;&#039;wissenschaftlichen Bewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir heute haben, mit Sicherheit zu sagen. Es geht so auseinander &#039;&#039;(Wolfgang öffnet dabei seine Handflächen in entgegengesetzte Richtungen)&#039;&#039;. Und es ist immer mehr. Unsere Welt heute ist so &#039;&#039;&#039;komplex&#039;&#039;&#039; geworden, dass das &#039;&#039;&#039;alte Denken&#039;&#039;&#039; dafür nicht mehr ausreicht. Bei den einfachsten Dingen nicht mehr ausreicht. Es ist ja selbst so, selbst die einfachsten elektronischen Dinge, die heute jeder in der Hand hat, es gibt keinen einzigen Menschen auf der Welt, der sie komplett durchschaut. Jedes einzelne Detail drinnen. Da arbeiten, weiß ich nicht, tausende Experten daran, die sich mit irgendeinem kleinen Detail beschäftigen. Und das Ganze? Weiß niemand wirklich. Auch nicht, was dann an &#039;&#039;&#039;Wirkungen&#039;&#039;&#039; in dieser oder einer anderen Richtung auch als &#039;&#039;&#039;Begleiterscheinung&#039;&#039;&#039; da ist. Das weiß man nicht bei den Medikamenten, die man entwickelt heute mit der Pharmatechnologie oder so. Ich meine, da weiß man nur sehr deutlich, dass man nichts weiß in Wahrheit, wenn man ehrlich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wir brauchen ein ganz &#039;&#039;&#039;anderes Denken&#039;&#039;&#039;, nämlich wirklich für das praktische Leben auch. Und dazu muss man im Grunde alles &#039;&#039;&#039;in Frage stellen&#039;&#039;&#039;, nicht um alles umzuwerfen, sondern um es zu entdecken überhaupt. In seinen tieferen Schichten zu entdecken. Frage heißt: Ich entdecke in dem, was mir bislang selbstverständlich erschien, das &#039;&#039;&#039;ganz Neue&#039;&#039;&#039;. Was eh schon immer da war, aber für mich halt jetzt ganz neu ist. Und keiner kann mir eine Antwort geben darauf vielleicht. Das Schöne ist ja, auch R. Steiner kann nicht auf alles eine Antwort geben, weil ich garantiere euch, wenn ihr euch mit dem Werk R. Steiners beschäftigt und intensiv beschäftigt, werdet ihr immer wieder auf Punkte kommen, wo ihr sagt: Da habe ich aber jetzt noch eine &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039;. Und da steht aber jetzt nirgendwo eine Antwort drinnen. Und ich kann blättern so viel ich will, ich finde es auch nicht, weil es einfach gar nicht möglich ist, alles irgendwo aufzuschreiben und alles zu sagen. Das &#039;&#039;&#039;Johannes-Evangelium&#039;&#039;&#039; am Ende sagt es ja deutlich, die Welt reicht nicht aus, um all die Bücher aufzunehmen, die notwendig wären, um die &#039;&#039;&#039;ganze Geschichte&#039;&#039;&#039; zu erzählen. Es geht nicht. Ich meine selbst wenn man Tag und Nacht schreiben würde, reicht es nicht aus. Das heißt, man wird immer auf irgendwas kommen, wo man eine Frage findet, wo es keine Antwort gibt, die noch niemand gefunden hat und die jedenfalls nirgendwo verzeichnet ist. Und dort wird es interessant. Und diese Frage, die bei einem selbst auftaucht, ist in Wahrheit dann auch eine &#039;&#039;&#039;Schicksalsfrage&#039;&#039;&#039;. Die betrifft dich, weil es in &#039;&#039;&#039;deinem Schicksal&#039;&#039;&#039; drinnen liegt. Und es geht eigentlich nur darum, vielleicht einen Stups zu kriegen, dass man jetzt endlich einmal über die Frage stolpert, die mit einem selber zusammenhängt, nämlich mit der eigenen Aufgabe. Da geht es jetzt gar nicht darum, dass man selber so interessant ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:04 ===&lt;br /&gt;
Gut. Jetzt habe ich doch überzogen. Ich habe es geschafft, doch zwölf Minuten zu überziehen. Gut! Ich danke für die Geduld. Wir sehen und hören einander nächsten Dienstag. Es geht weiter. Baba, meine Lieben. Ich würde sagen, Schluss für heute! Gute Nacht, meine Lieben! Gute Nacht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturangaben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-905893-02-1&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-0080-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1040-X&amp;lt;/nowiki&amp;gt;; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-1045-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 3-7274-3460-0&amp;lt;/nowiki&amp;gt;;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1598</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1598"/>
		<updated>2022-09-13T16:49:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeile zum 124. Vortrag gelöscht&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Impuls von anthro.world lebt von der Initiativkraft von Menschen. In der Vergangenheit wurde bei anthro.world mit freiwilligen, engagierten Menschen schon vieles bewegt, und es liegt noch einiges vor uns. Bei Interesse am MitTun bitte mit François Kontakt aufnehmen: info@anthro.world. Auf persönliche Einladung kannst du einen Webseiten Zugang zum Mitgestalten erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend listen wir auf, welche Projekte derzeit ganz konkret umgesetzt werden sollen. Manche Projekte sind recht weit, andere stehen noch am Anfang. Je nachdem, welcher Aufgabe man sich widmen möchte, i.d.R. ist Geduld, Fleiß und Konzentration gefragt. Aber man bekommt auch etwas zurück. Schließlich ist die Auseinandersetzung eine viel tiefere, wenn man sich bemüht das gesprochene Wort in den Vorträgen ganz exakt zu erfassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kürzlich fix und fertig geworden ==&lt;br /&gt;
*Am 7 September 2022 von Bruno (Österreich) fertig gestellte Transkription: [[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 6. September 2022 von Susanne (Berlin), Ghislaine (Martinique), Elke (bei Wien) fertig gestellte Transkription [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 5. September 2022 von Ursula (Travermünde) fertig gestellte Transkription: [[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 30. August 2022 von Susanne (Berlin), Ghislaine (Martinique) fertig gestellte Transkription [[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 23. August 2022 von Susanne (Berlin), Ghislaine (Martinique) fertig gestellte Transkription [[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 17 August 2022 von Bruno (Österreich) fertig gestellte Transkription: [[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
* Am 16. August 2022 von Susanne (Berlin), Ghislaine (Martinique) fertig gestellte Transkription [[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 9. August 2022 von Susanne (Berlin), Ghislaine (Martinique) fertig gestellte Transkription [[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 2. August 2022 von Susanne (Berlin), Ghislaine (Martinique) fertig gestellte Transkription [[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 26. Juli 2022 von Susanne (Berlin), Ghislaine (Martinique) fertig gestellte Transkription: [[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 21. Juli 2022 von Susanne (Berlin) den [[Seelenkalender - 36. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|36. Spruch aus dem Seelenkalender]]&lt;br /&gt;
*Am 19. Juli 2022 von Ursula (Travermünde) fertig gestellte Transkription: [[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
* Am 18. Juli 2022 von Susanne (Berlin) und Ghislaine (Martinique) fertig gestellte Transkription: [[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
*Am 16. Juli 2022 von Bruno (Österreich) fertig gestellte Transkription: [[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabellarische Darstellung&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+«fertig»&lt;br /&gt;
!Projekt&lt;br /&gt;
!Zuständigkeit&lt;br /&gt;
!Erledigungsdatum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|17. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|16. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|9. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|2. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|25. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ursula&lt;br /&gt;
|19. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|18. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|16. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|04. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|01. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|103. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ellen&lt;br /&gt;
|29. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|27. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Gabriele&lt;br /&gt;
|25. Juni 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beschreibung des &#039;&#039;&#039;Themenschwerpunkt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Schlüsselworten&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Verlinkungen&#039;&#039;&#039; direkt in die relevanten Kapitel. Kommentar: Die Verlinkung erfolgt durch François. Wie viele Schlüsselworte sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das lässt sich nicht pauschal sagen. Tendenziell dürfen es viele und vor allem aussagekräftige Schlüsselworte oder (kurze) Sätze sein. Eine Vielzahl an Schlüsselworten erlaubt Flexibilität bei der Weiterverwendung der Schlüsselworte (z.B. als Bausteine für neue Artikel).&lt;br /&gt;
# Eine &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; mit einer Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Die schriftliche &#039;&#039;&#039;Sprache ist etwas geglättet&#039;&#039;&#039; (nicht jedes äh muss geschrieben sein), aber charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollte erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel (Gehirn/ Kopf/ Denkapparat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Charakterisieren mit &#039;&#039;&#039;Fett&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kursiv.&#039;&#039;&#039; Der fett herausgehobene Text sollte sich in den Schlüsselworten spiegeln ([[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|siehe dieses Referenzbeispiel]])&lt;br /&gt;
# Wenn Sätze nicht fertig gesprochen werden kann auch mal mit Punkten gearbeitet werden (...)&lt;br /&gt;
#Letzter Punkt im Menü unten: &#039;&#039;&#039;Themenbezogene Leseanregungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzprojekt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Referenz Projekte&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ Link&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Überschriften&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus &lt;br /&gt;
youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wolfgang Peter&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge/ Artikel, die mit Stand 9. September 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ &lt;br /&gt;
Link&lt;br /&gt;
!Zuständig-keit&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Über-&lt;br /&gt;
schriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
!Sonstiges&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|8. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fett so herstellen, dass der Text zu einem &amp;quot;spricht&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Weniger Absätze machen?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|Aus jedem Kapitel Schlüsselworte generieren. Mehr fett herausheben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 13. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|13. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 13. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 63. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 12. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|12. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 12. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 62. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 11. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|11. Seelen-kalenderspurch]]&lt;br /&gt;
|Susanne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 11. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 61. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101. Apo]]&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106. Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter|81. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter E/ Thomas u Ursula&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 54. Vortrag von Wolfgang Peter|54. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Luzia I.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Erstellen der T von Hand&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|25. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|könnten kleinere Absätze werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|19. Folge]] &lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|Anpassung erforderlich&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100? &lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|von Bruno&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|70 (könnten noch mehr SW werden)&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie? Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthro-posophie?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Trans-humanismus]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse Kurzvortrag in 2 Teilen Dr. Wolfgang Peter|Kurzvortrag Apokalypse in 2 Teilen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregung für ein Lebendiges Denken]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MvM&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019|Biografie Rudolf Steiner in 2 Teilen]] &lt;br /&gt;
|Elke&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GG&lt;br /&gt;
|[[WER BIST DU? Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard|Wer bist du?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1597</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1597"/>
		<updated>2022-09-13T16:44:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselworte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39|die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|&amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01|die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01|den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32|&amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32|das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen]] -  [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27|eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt)]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46|das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46|&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter# Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27|das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44|erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44|das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38|es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53|nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39|mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39|unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39|eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37|der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04|der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04|das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00|durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick 2:01:11|unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ausblick 2:01:11|ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets]]  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=528s Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=779s Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1314s Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1720 Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1964 Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039; irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2037 Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2221 Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039; daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2372 Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2481 Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2636 &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3004 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3327 Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27] ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3444 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3886s Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4107s Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4274s Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14] ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4857s Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5384s Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5558s Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5642s Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5919s Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6173s Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6519s Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6757s Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6964s Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7140s Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7271s Ausblick 2:01:11] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7448s Ausklang 2:04:08] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1596</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1596"/>
		<updated>2022-09-13T15:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselworte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39|die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|&amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01|die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01|den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32|&amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32|das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen]] -  [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27|eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt)]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46|das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46|&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter# Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27|das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44|erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44|das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38|es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53|nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39|mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39|unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39|eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37|der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten]] - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=528s Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=779s Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1314s Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1720 Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1964 Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039; irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2037 Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2221 Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039; daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2372 Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2481 Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2636 &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3004 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3327 Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27] ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3444 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3886s Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4107s Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4274s Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14] ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4857s Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5384s Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5558s Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5642s Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5919s Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6173s Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6519s Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6757s Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6964s Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7140s Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7271s Ausblick 2:01:11] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7448s Ausklang 2:04:08] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1595</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1595"/>
		<updated>2022-09-13T15:39:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselworte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39|die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31|die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot;]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|&amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57|führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01|die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01|den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32|&amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32|das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen]] -  [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21|das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#%22Wir%20sind%20gel%C3%A4utert%22:%20Auf%20der%20Spitze%20des%20L%C3%A4uterungsberges%20sitzt%20das%20Wesen%20Sorat%2C%20um%20uns%20samt%20unserem%20in%20schon%20hohem%20Grade%20entwickelten%20Geistselbst%20in%20sein%20Reich%20zu%20ziehen%200:43:56|ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04|mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27|eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt)]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24|Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46|das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46|&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter# Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27|das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14|der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57|in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44|erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44|das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38|es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02|das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39|der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot;]] - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=528s Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=779s Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1314s Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1720 Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1964 Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039; irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2037 Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2221 Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039; daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2372 Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2481 Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2636 &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3004 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3327 Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27] ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3444 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3886s Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4107s Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4274s Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14] ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4857s Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5384s Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5558s Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5642s Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5919s Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6173s Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6519s Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6757s Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6964s Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7140s Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7271s Ausblick 2:01:11] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7448s Ausklang 2:04:08] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1594</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1594"/>
		<updated>2022-09-13T15:09:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Verlinken der Schlüsselworte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44|unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17|Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48|wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59|Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken?]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen]] - [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten]] - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=528s Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=779s Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1314s Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1720 Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1964 Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2037 Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2221 Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2372 Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2481 Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2636 &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3004 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3327 Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27] ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3444 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3886s Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4107s Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4274s Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14] ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4857s Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5384s Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5558s Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5642s Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5919s Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6173s Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6519s Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6757s Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6964s Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7140s Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7271s Ausblick 2:01:11] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7448s Ausklang 2:04:08] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1593</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1593"/>
		<updated>2022-09-13T14:36:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=528s Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=779s Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1314s Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1720 Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1964 Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2037 Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2221 Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2372 Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2481 Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2636 &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3004 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3327 Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27] ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3444 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3886s Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4107s Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27] ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4274s Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14] ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=4857s Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5384s Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5558s Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5642s Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=5919s Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6173s Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6519s Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6757s Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=6964s Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7140s Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7271s Ausblick 2:01:11] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=7448s Ausklang 2:04:08] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1591</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1591"/>
		<updated>2022-09-13T12:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1720 Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1964 Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2037 Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2221 Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01] ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2372 Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2481 Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=2636 &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3004 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3327 Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27] ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=3444 Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1590</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1590"/>
		<updated>2022-09-13T12:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: /* Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1720 Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1589</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1589"/>
		<updated>2022-09-13T12:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1582</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1582"/>
		<updated>2022-09-13T00:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeitstempel gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=1475s Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1581</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1581"/>
		<updated>2022-09-13T00:27:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: /* Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1580</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1580"/>
		<updated>2022-09-13T00:26:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeiten einsetzen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1579</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1579"/>
		<updated>2022-09-13T00:23:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Zeiten einsetzen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1574</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1574"/>
		<updated>2022-09-12T17:56:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59 ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1573</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1573"/>
		<updated>2022-09-12T17:55:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Link zu YouTube hinzufügen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59 ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1572</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1572"/>
		<updated>2022-09-12T17:44:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Link zu YouTube hinzufügen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Das Göttliche in uns erweckhttps://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8Uen: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54|Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1571</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1571"/>
		<updated>2022-09-12T17:33:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Link zu YouTube hinzufügen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#12:54|Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59]] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1570</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1570"/>
		<updated>2022-09-12T17:30:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Link zu YouTube hinzufügen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U|Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48]] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#12:54|Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59]] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1569</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1569"/>
		<updated>2022-09-12T17:20:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Link zu YouTube hinzufügen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48] ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#12:54|Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59]] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1568</id>
		<title>Die Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter, 2022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Die_Apokalypse_des_Johannes_-_124._Vortrag_von_Wolfgang_Peter,_2022&amp;diff=1568"/>
		<updated>2022-09-12T17:17:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: Link zu YouTube hinzufügen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Themenschwerpunkt ==&lt;br /&gt;
Wie die vorangegangenen Wochensprüche hebt der 22. Wochenspruch des Anthroposophischen Seelenkalenders hervor, dass unser wirkliches Ich - auch durch die Sinne - von außen auf uns zukommt mit all seinem Licht. Dieses unendlich starke göttliche Licht wird uns aber erst zur geradezu unerschöpflichen Lebenskraft mit dem Potenzial, uns allen Verführungen der Widersacher mit Erfolg zu stellen, wenn wir es bewusst mit unserem Willen aufnehmen und schaffend in der Welt tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um unser Bewusstsein für dieses Göttliche in uns zu wecken, steht uns die Hilfe des Gebets zur Verfügung, wenn wir allen Egoismus beiseite räumen. Dies fordert sehr nachdrücklich, uns all den dunklen Kräften in unserem Inneren zu stellen und uns den tiefen Abgrund, in dem wir stehen, bewusst zu machen, um mit diesem Bewusstwerden dem Licht ein erstes Leuchten in den Abgrund zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vaterunser erinnert uns unsere Bitte &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot; daran, dass wir in unserem wirklichen Ich Teil des göttlichen Willens sind. Dies wird gleichzeitig zur Mahnung, uns im Sinne der Schilderungen Dantes in der Göttlichen Komödie, darüber bewusst zu werden, dass uns auf dem Weg zum voll ausgebildeten eigenen Geistselbst die stärksten Angriffe der Widersacher erst auf der Spitze des Läuterungsberges, im Garten Eden, erwarten, denn erst dort verfügen wir über die dem soratischen Reich noch zugänglichen größtmöglichen geistigen Kräfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fünftes Evangelium lässt uns Rudolf Steiner teilhaben an der Entstehung des Vaterunser: Auf seinen Wanderjahren zwischen seinem 24. und 28. Lebensjahr hat der große Eingeweihte Jesus von Nazareth (der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus) mit schwerst von Dämonen besessenen Menschen ihn tief erschütternde Erlebnisse gehabt, die Anlass gaben zur Offenbarung des makrokosmischen Vaterunser, in dem ihm der Weg der Menschheit in ein von Gott verlassenes Leben im tiefsten Abgrund vor die Seele gestellt wurde. Bei den Essenern musste er später erkennen, dass ihr der Katharsis gewidmetes Leben nicht die Wandlung, sondern nur die Vertreibung der Dämonen zu den Menschen der Umgebung vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie uns das makrokosmische Vaterunser den Weg der Menschheit in den Abgrund zu Bewusstsein bringt, so leitet uns das daraus Zeile für Zeile gewandelte christliche Vaterunser, das ebenfalls alle sieben Wesensglieder des Menschen anspricht, auf dem Weg, das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem uns von oben entgegenkommenden Göttlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schwer sich der Aufstieg gestaltet, wird deutlich bei dem letzten großen Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus in der Wüste. Seine Forderung, Steine in Brot zu verwandeln, lässt den Jesus Christus mit einem ungelösten Problem zurück, das er nur in Gemeinschaft mit den Menschen wird lösen können und dessen Lösung für eine gedeihliche Entwicklung immer drängender wird: Wie kann ein Finanzwesen geschaffen werden, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt, denn unser physischer Leib, das älteste und weiseste unserer Wesensglieder, das für uns schon auf dem Alten Saturn veranlagt wurde, muss mit Nahrung versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlüsselwörter ==&lt;br /&gt;
Der 22. Wochenspruch führt es fort: unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen entgegen - unser Alltagsbewusstsein versteckt unser wirkliches Ich, in dem der Christus lebt, das stärkste Licht überhaupt - damit es uns zur Verfügung steht, müssen wir uns an dieses Licht wenden - im Bewusstseinsseelenzeitalter ist die Zeit reif, dass wir uns der göttlichen Kraft in uns bewusst werden, die stärker ist als alle Widersachermächte zusammen - den Widersachern unterliegen, heißt unser Potenzial nicht ausschöpfen - Einflüsterungen Luzifers: nur Spaß im Leben haben, funktioniert nicht, dann können wir uns nicht entwickeln - mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand ist nicht einmal die Technik erklärbar: was mit künstlicher Intelligenz und selbstlernenden Programmen passiert, kann kein Mensch mehr nachvollziehen - wir züchten tatsächlich ahrimanische Elementarwesen: es gibt von ihnen inzwischen viel mehr als es an ursprünglichen Naturelementarwesen gibt - wir verstehen weder die Natur noch die von uns geschaffene Unternatur restlos - die Anthroposophie will den Weg bahnen: wir brauchen den Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene - im Gegensatz zum ahrimanischen Denken ist das lebendige Denken nicht begrenzt - die verschiedenen Stufen der Unendlichkeit am Beispiel der Zahlen - Ahriman vollführt die größten Zauberkunststücke - Bewusstsein entwickeln für eine nächste Ebene der Erkenntnis: wir müssen das Göttliche in uns erwecken - welche Hilfe kann das Gebet dabei geben, das Göttliche in uns zu erwecken? - das christliche Gebet appelliert ganz und gar an das Ich-Bewusstsein - das Einzige, was man beim Gebet falsch machen kann, ist aus dem Ego heraus zu bitten - das Gebet möge mit dem geistigen Weltgeschehen im Einklang stehen - die Bitte um die Kraft, aus meinem Ich heraus die Welt mitzugestalten - die großen Dinge ergeben sich aus den kleinen Dingen und sind das Ergebnis vieler kleiner Schritte - der Unterschied: nicht für sich selbst, sondern für einen anderen bitten - auch bei spirituellen/religiösen Bestrebungen arbeiten wir noch hauptsächlich aus dem Ego-Bewusstsein heraus - das Potenzial in unseren astralischen Kräften ist immer noch sehr viel größer als das, was wir durch unser Ich können - die Frage: arbeiten wir aus dem Astralischen schon mit geläuterter oder noch aus verdorbener Kraft und merken den Gestank nicht? - die meisten geistigen Eingebungen kommen heute (in schönen Bildern) von &amp;quot;unten&amp;quot; und zehren unsere Ich-Kraft auf - lernen, uns alles gegenüberzustellen, was an Doppelgängerkräften in uns wirkt - die äußere Wissenschaft kennt die Doppelgänger, die uns den ganzen Tag lenken und leiten, aber nicht das Ich - unser Bewusstsein zu den unteren Kräften richten und Bewusstsein für das wirkliche Ich zu erwerben: &amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur&amp;quot; - Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen - &amp;quot;Führer-Naturen&amp;quot; sind meist die schwächsten Iche: sie nähren ihr Ego durch die Kräfte der anderen - führende Persönlichkeiten, die Mitarbeiter richtig einschätzen und ihnen Entwicklungschancen geben, die dem großen Ganzen dienen - die uns wirklich unterstützenden (geistigen) Wesenheiten kommen bescheiden daher - den Seelen-Urwald bearbeiten: die Botschaft der Apokalypse - &amp;quot;Apokalypse Jesu Christi&amp;quot;: das Licht beginnt in den Abgrund hinein zu leuchten, in die Welt, die sein Himmel werden soll mit unserer Hilfe - das Göttliche zieht mit dem mit, was die Menschen-Iche wollen -  im Vaterunser &amp;quot;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs - im christlichen Gebet Bewusstsein für das wirkliche Ich entwickeln - das Loch in der Wand: hineinleuchten in diesen schwarzen Fleck - Dantes &amp;quot;Göttliche Komödie&amp;quot; und die Hure Babylon: auf der Spitze des Läuterungsberges im Garten Eden wartet die größte Prüfung auf uns - aus dem Nichts erarbeitetes neues Astralisches, das wollen die soratischen Wesenheiten - ehrlich gestrebt durch mehrere Inkarnationen und doch noch erreichbar für die soratischen Wesenheiten an der Spitze des Läuterungsberges: ein sehr tiefer Absturz droht - Weiterkommen mit dem zentralen und größten aller Gebete, dem Vaterunser, auf die Erde gebracht durch den Christus - die Vorgeschichte des Christus: das Fünfte Evangelium von Rudolf Steiner - der große Eingeweihte Jesus von Nazareth ist vom 18. Lebensjahr an in Palästina hinausgezogen, um das Schicksal der Menschen kennenzulernen - mit seiner starken Hellsichtigkeit sieht Jesus von Nazareth, welche geistigen Kräfte in den Menschen wirken - eine verlassene Einweihungsstätte, Zufluchtsort einer Gemeinschaft von Leidenden: Jesus von Nazareth sinkt wie tot nieder und empfängt in einer Inspiration das makrokosmische Vaterunser (auch das umgekehrte Vaterunser genannt) - die Geschichte der zwei Jesus Knaben: der salomonische Jesus und der nathanische Jesus - Jesus von Nazareth, der salomonische Jesus mit dem Ich des Zarathustra - die verlassene Einweihungsstätte: Aufbewahrungsort für böse Dämonen - Jesus von Nazareth erkennt im makrokosmischen Vaterunser die Bedeutung dessen, was bei den Menschen passiert - das Lesen in der Akasha Chronik: Miterleben dessen, was die Menschen damals in ihrem Bewusstsein erfasst haben, und Übersetzen in irdische Sprache, dass es mitteilbar wird - &amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;: eine Symbolsprache der Eingeweihten - das makrokosmische Vaterunser im deutschen Wortlaut von Rudolf Steiner: der Weg des Ich tief hinunter auf die Erde, von allen guten Geistern verlassen, um die Freiheit zu erwerben - die Rätselfrage des Jesus von Nazareth: woher stammen all die Dämonen? - im 28. Lebensjahr des Jesus von Nazareth klärt sich beim Besuch der Essener die Rätselfrage in einer erschütternden Beobachtung: ihre Katharsis treibt die Dämonen zu den Menschen der Umgebung - die Menschen in dem verlassenen Tempelbezirk haben den Dämonen Wohnstätte gegeben, damit sie nicht auf die anderen Menschen losgehen - der Weg der Läuterung vor dem Mysterium von Golgatha - für unsere Zeit ganz wichtig: die Eingeweihten, die sich mit ihrem voll entwickeltem Geistselbst nicht mehr inkarnieren müssten, die sich aber in jedem Jahrhundert verkörpern, um uns beim Finden des Ich-Funkens zu helfen - nur wenige der  großen Eingeweihten nehmen das Opfer einer höheren Position auf sich: damit werden sie absoluter Angriffspunkt für die Widersacher - die meisten Eingeweihten tun einfache Arbeiten im Dienst der Gemeinschaft und geben anderen immer wieder Ich-Impulse - Impulse können auch von einem Eingeweihten von &amp;quot;drüben&amp;quot; kommen: Impulse, die die Zukunft dieser Welt bestimmen - in ihren freiwilligen Verkörperungen riskieren die Eingeweihten auch wieder (großes) Karma, so dass sie sich zwangsweise wiederverkörpern müssen - erst die &amp;quot;Gemeinschaft&amp;quot; von Jesus und Christus vermag die völlige Geistverlassenheit der Menschen umzudrehen, die im makrokosmischen Vaterunser geschildert wird - das Ich des salomonischen Jesus zieht sich zurück, bleibt aber in der Nähe, und das Christus-Ich zieht nach und nach ein - es kann insbesondere bei Herztransplantationen passieren: das Ich geht raus und ein anderes Ich zieht ein, aber das Ego bleibt das alte - alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte mit immer noch weißen Flecken gemacht: Rudolf Steiner hat uns darin ein dichtes Netz von Orientierungspunkten gegeben - den Weg, den das makrokosmische Vaterunser beschreibt, umkehren: mit &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser das Göttliche in unserem Ich hinauftragen zum Göttlichen, das uns von oben entgegenkommt - das Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners - die sieben Stufen des Vaterunser hängen intensiv zusammen mit unseren sieben Wesensgliedern - unser physischer Leib ist Gestalt gewordene Willenskraft und damit das Allerallerallerwichtigste zum Erwerben des Freiheitsbewusstseins - der physische Leib und &amp;quot;unser täglich Brot&amp;quot; - nach der Jordan-Taufe und vierzig Tagen in der Wüste: der Christus stellt sich den luziferischen und ahrimanischen Widersachern - mit dem letzten großen Angriff der ahrimanischen Mächte &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; bleibt ein für den Christus ungelöstes Problem zurück - unser aller Problem: wir müssen aus Steinen Brot machen, um die Menschheit zu ernähren - eine große Aufgabe, die nur in Verbindung mit dem Christus zu lösen ist: das Finanzwesen so zu wandeln, dass es dem Geistigen dient - der Untergang des Templerordens war ein zweiter großer Anschlag der Widersacher: die Templer hatten mit großer Genialität ein anderes Finanzsystem organisiert, sodass die Pilger weltweit versorgt werden konnten - der erste große Anschlag der Widersacher war die Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern - das arabistische Denken ist wesentliche Grundlage der europäischen und Teil der amerikanischen Kultur geworden: wir brauchen die Kräfte, aber wer führt sie? Das Ich oder die soratischen Kräfte? - durch das Fehlverhalten der Menschen stehen auch die regulären Widersacher nur mehr teilweise im Dienste der Gottheit - unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben auch die anderen Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen - ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aber wir haben die Christus-Kraft in unserem Ich und auch die Hilfe des Gebets  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
==Zum Film==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:124. Folge Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter.jpg|250px| link=https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- 124. Folge -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;||&lt;br /&gt;
|}Weitere Vorträge von der Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter findest du hier: [[Vortragsreihe Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkription 124. Vortrag (von Ghislaine, Elke und Susanne am 6. September 2022) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=36s Begrüßung und Einführendes zum 22. Wochenspruch 0:00:36] ===&lt;br /&gt;
Meine Lieben, ich begrüß euch ganz herzlich zum 124. Vortrag zur Apokalypse - und dazu kommt der 22. Wochenspruch: &amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;ganz stark das Motiv, das sich&#039;&#039;&#039; hier jetzt &#039;&#039;&#039;die ganze Zeit schon durchzieht&#039;&#039;&#039;, immer, immer stärker, immer in der Steigerung. Jetzt also, wir nehmen das Geistige…  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Unterbrechung wegen technischer Störung aus einem Missverständnis heraus. … Ah ja, macht nichts. Kein Problem. Alles gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also dann lese ich einfach noch einmal den Wochenspruch, den kann man eh nicht oft genug lesen. &#039;&#039;&#039;Es ist der 22. Wochenspruch&#039;&#039;&#039;:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das Licht aus Weltenweiten,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Innern lebt es kräftig fort,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es wird zum Seelenlichte&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und leuchtet in die Geistestiefen,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um Früchte zu entbinden,&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Menschenselbst aus Weltenselbst&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Zeitenlaufe reifen lassen.&#039;&#039;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, das heißt, &#039;&#039;&#039;unser wirkliches Wesen kommt uns aus der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, aus der geistigen Welt, aber durchaus auch vermittelt durch die Sinneswelt, &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;dieses Licht nehmen wir auf&#039;&#039;&#039;. Wir nehmen es auf ganz besonders während der Sommerzeit auf, durch die wir jetzt noch durchgehen, die sich aber schon dem Ende zuneigt. Und jetzt geht&#039;s schon langsam über, &#039;&#039;&#039;dass dieses Licht im Innern&#039;&#039;&#039; erwachen soll. Das heißt, &#039;&#039;&#039;bewusst werden soll&#039;&#039;&#039;. Als Kraft ist es da. &#039;&#039;&#039;Als Kraft ist es immer da&#039;&#039;&#039;. Nur, handhaben können wir es dann, wenn wir uns dieser Kraft bewusst werden und &#039;&#039;&#039;es unterscheiden lernen&#039;&#039;&#039;, diese Kraft, von unserem kleinen Ich, &#039;&#039;&#039;von unserem Ego&#039;&#039;&#039;, das unser Alltagsbewusstsein, ja, wie soll ich sagen, formatfüllend ausfüllt. Und erst dahinter, oder &#039;&#039;&#039;versteckt&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diesem Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist das Bewusstsein von unserem wirklichen Ich&#039;&#039;&#039;, das heißt von unserem wirklichen geistigen Ursprung, der drinnen ist, ja, von dem Göttlichen, das in uns lebt. Weil, dieses große Ich, &#039;&#039;&#039;dieses wirkliche Ich, das wir haben, das ist das, in dem der Christus lebt&#039;&#039;&#039;. In jedem von uns. &#039;&#039;&#039;In jedem Ich von uns lebt der Christus&#039;&#039;&#039; drinnen. Und das ist das stärkste Licht, das wir uns überhaupt denken können. &#039;&#039;&#039;Die stärkste Lebenskraft&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;das stärkste Licht&#039;&#039;&#039;, das sich uns zur Verfügung stellt, &#039;&#039;&#039;wenn wir es wollen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [https://www.youtube.com/watch?v=Gpr2IuQkG8U&amp;amp;t=257s Das Licht aus Weltenweiten: wenn wir uns ihm nicht in Bewusstheit zuwenden, ist es in uns zur Untätigkeit verurteilt, denn es darf unsere Freiheit nicht beschränken 0:04:17] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist der springende Punkt. &#039;&#039;&#039;Wenn wir es nicht bemerken&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;ist dieses Licht&#039;&#039;&#039;, ja, im Grunde, zur Untätigkeit verurteilt; zumindest in &#039;&#039;&#039;uns zur Untätigkeit verurteilt, um unsere Freiheit nicht zu beschränken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, dieses ganze Potenzial, das in uns ist, wartet darauf, von uns erkannt und erweckt zu werden. Das ist ganz wichtig. Es ist die Zeit wirklich jetzt abgelaufen, wo einfach dieses Licht von sich aus tätig wird und unsere Angelegenheiten regelt. Sondern, &#039;&#039;&#039;wir müssen uns bewusst an dieses Licht wenden&#039;&#039;&#039; - und das möchte ich &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039; eigentlich zum &#039;&#039;&#039;Hauptthema&#039;&#039;&#039; des Ganzen machen. Auch, &#039;&#039;&#039;weil eine Frage gestellt wurde&#039;&#039;&#039; zu den letzten Vorträgen, wo ich ja schon sehr deutlich immer wieder darauf hingewiesen habe, dass es darauf ankommt, dass wir wollen. Aber das ist jetzt nichts, was sowas Riesiges ist, wo man denkt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, bitte, wie soll ich denn das machen?&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Es geht eigentlich nur darum &#039;&#039;&#039;zu erkennen&#039;&#039;&#039;, zunächst einmal &#039;&#039;&#039;das, was wir immer schon machen&#039;&#039;&#039;. Weil, &#039;&#039;&#039;aus unserem Ich heraus sind wir immer wollend tätig und erschaffen uns ununterbrochen selbst&#039;&#039;&#039;. Wir kriegen&#039;s in der Regel nur nicht mit. Das ist das große Problem. Und wir leben &#039;&#039;&#039;im Bewusstseinsseelenzeitalter&#039;&#039;&#039;, und jetzt &#039;&#039;&#039;ist die Zeit reif, sich dessen bewusst zu werden&#039;&#039;&#039;. Und erst wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir wirklich aus der Freiheit heraus geistig tätig werden. Und &#039;&#039;&#039;dann ist&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;die ganze göttliche Kraft mit uns vereint&#039;&#039;&#039;, stellt sich uns zur Verfügung. Wir müssen eigentlich nur uns in Verbindung setzen mit dieser Kraft, die da ist. Und &#039;&#039;&#039;diese Kraft ist&#039;&#039;&#039; viel, viel stärker - weil im Grunde &#039;&#039;&#039;unerschöpflich&#039;&#039;&#039; - viel, viel &#039;&#039;&#039;stärker als das, was alle Widersachermächte zusammen vermögen&#039;&#039;&#039;, samt der soratischen Wesenheiten. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;diesen Mächten zu unterliegen&#039;&#039;&#039;,&#039;&#039;&#039;liegt nur&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;daran, dass wir das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das wir haben, &#039;&#039;&#039;nicht ausschöpfen&#039;&#039;&#039;, nicht dran herangehen. Und &#039;&#039;&#039;im Dienste unserer Freiheit&#039;&#039;&#039;, was das große Ziel der Erdentwicklung ist, das herauszubringen und was &#039;&#039;&#039;notwendig&#039;&#039;&#039; gemacht hat, dass wir eben in einen &#039;&#039;&#039;Bewusstseinszustand&#039;&#039;&#039; hineinversetzt sind, wo wir zunächst einmal… und wir stehen heute - zumindest die meisten Menschen, sage ich mal, ein Großteil der Menschheit -, in dem drinnen, dass sie &#039;&#039;&#039;sich von allen guten Geistern verlassen fühlen&#039;&#039;&#039;. Und jetzt sind sie da drinnen mit ihrem kleinen Ego-Bewusstsein und denken sich: &amp;quot;Pff… Wie schaffe ich das alles?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, &#039;&#039;&#039;manche fühlen sich groß im Ego und schaffen sehr viel&#039;&#039;&#039;, aber auch die kommen dann meistens irgendwo einmal später an ihre Grenzen. Und &#039;&#039;&#039;spätestens&#039;&#039;&#039; dort, &#039;&#039;&#039;wo der Tod herannaht&#039;&#039;&#039;, dann plötzlich kommen die Lippenbekenntnisse: &amp;quot;Naja, gut, &#039;&#039;&#039;ich bin ein Materialist&#039;&#039;&#039;; ich weiß eh, es ist alles aus, und &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank, es ist alles aus&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Das ist ja heute &#039;&#039;&#039;fast ein Mantram&#039;&#039;&#039;, das ausgesprochen wird: &amp;quot;Gott sei Dank, dann ist es aus, dann ist nichts mehr. Es gibt nichts mehr.&amp;quot; Nur, &#039;&#039;&#039;das wird&#039;&#039;&#039; auch in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nur so lang gesprochen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;solang er halt noch nicht so ganz nahe ist, dieser Moment&#039;&#039;&#039;, da spricht sich das leichter. Aber es ist halt so, dass das Bewusstsein, gerade &#039;&#039;&#039;das kleine Bewusstsein der Menschen&#039;&#039;&#039;, heute &#039;&#039;&#039;sehr stark ausgefüllt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;mit dem, was uns die Widersacher&#039;&#039;&#039; allesamt &#039;&#039;&#039;einflüstern&#039;&#039;&#039;, sei es einmal &#039;&#039;&#039;die luziferischen&#039;&#039;&#039;, die sagen: „Ja, &#039;&#039;&#039;das Leben besteht aus Spaß haben&#039;&#039;&#039; und aus Vergnügen und alles sich schön machen im Leben.&amp;quot; Und möglichst das von Anfang, von der Wiege bis zur Bahre, so durchzuziehen. &#039;&#039;&#039;Gott sei Dank funktioniert das nicht, weil sonst könnten wir uns nicht entwickeln&#039;&#039;&#039;. Weil, ja, damit ist nicht gesagt, dass wir nicht Freude, &#039;&#039;&#039;auch Spaß haben&#039;&#039;&#039; sollen im Leben. Gar nicht! &#039;&#039;&#039;Das gehört dazu&#039;&#039;&#039;, aber es ist nicht das Einzige, sondern es ist ein Teil. Es ist ein Teil und wahrscheinlich &#039;&#039;&#039;nicht der größte Teil des Lebens&#039;&#039;&#039;, aber es ist ein Teil, der dazu gehört, aber es ist eben nicht alles. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das ist einmal das Eine, über das wir drüber wegkommen müssen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit unserem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand können wir nicht einmal mehr die Technik voll durchschauen: wir züchten ahrimanische Elementarwesen 0:08:48 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Zweite ist: Es ist nicht alles mit dem rational-ahrimanisch gefärbten Verstand erklärbar&#039;&#039;&#039;. Nichts. Also in unserem Leben schon überhaupt nicht. Ich meine, &#039;&#039;&#039;nicht einmal&#039;&#039;&#039; in Wahrheit heute in der Naturwissenschaft, &#039;&#039;&#039;in der Technik&#039;&#039;&#039;. Wir sind in der Technik so weit, dass wir im Grunde selbst die Technik jetzt schon, die wir selbst entwickeln, zwar noch im Grundprinzip kennen, aber was sie dann wirklich in der Praxis macht… &#039;&#039;&#039;namentlich&#039;&#039;&#039; also jetzt mit der ganzen Elektronik, &#039;&#039;&#039;mit der künstlichen Intelligenz&#039;&#039;&#039;, die kommt, wo die Programmierer, die ja eigentlich die Grundprogramme dafür schreiben, aber dann nicht mehr letztlich wirklich hundertprozentig nachvollziehen können, was dann da drinnen wirklich passiert. Weil, es sind mittlerweile &#039;&#039;&#039;selbstlernende Programme&#039;&#039;&#039;, die entwickeln sich weiter, die werden mit Musterdaten gespeist, mit Milliarden von Daten gespeist. Und dann - passiert da was drinnen. &#039;&#039;&#039;Und das ist nicht mehr fix vorprogrammiert, was da passiert&#039;&#039;&#039;, sondern da tut sich halt einfach drinnen irgendetwas. Und das hängt natürlich von den Daten ab, aber &#039;&#039;&#039;es kann kein Mensch mehr nachvollziehen&#039;&#039;&#039;. Weil, womit könnte er es nachvollziehen? Das sind Milliarden von Prozessen, die pro Zehntelsekunde ablaufen. Das kann kein Mensch mehr mitvollziehen. Da müsste er wieder genau ein gleiches Programm aufstellen, das das macht. Na, dann weiß er es erst recht nicht. Okay, dann sieht er zum Schluss, vielleicht kommen sie zu identischen Ergebnissen, aber nicht einmal das ist garantiert. &#039;&#039;&#039;Zwei baugleiche Dinge, wenn nur die Daten in einem bissel anderen Rhythmus eingespeist werden, kommen vielleicht zu einem ganz anderen Ergebnis&#039;&#039;&#039;. Und das ist heute das Funktionieren der meisten Dinge in unseren zumindest weiterentwickelten Zivilisationen, also das heißt, &#039;&#039;&#039;in unseren hochtechnisierten Zivilisationen&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Es funktioniert ohne dem nichts mehr&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;im Grunde&#039;&#039;&#039;. Es würde das Stromnetz zusammenbrechen, &#039;&#039;&#039;es würde die ganze Infrastruktur im Grunde zusammenbrechen&#039;&#039;&#039;. Ich meine, vom Verkehr, Verkehrsampeln und Eisenbahnsteuerung, und so weiter, Flugzeuge, was auch immer ist, Wasserversorgung: Nichts funktioniert ohne dem. Nichts. Und wenn dort was schiefgeht, dann stehen wir eigentlich ratlos davor, im Grunde, und sind angewiesen auf diese technischen Hilfsmittel. Also, wir können nur wieder sowas einsetzen, um es in Schwung zu bringen. Das heißt, &#039;&#039;&#039;nicht einmal die Technik ist heute&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;etwas voll für den Menschen Durchschaubares&#039;&#039;&#039;. Und dort tummelt sich &#039;&#039;&#039;alles mögliche Ahrimanische drin&#039;&#039;&#039; herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens, letztens hat mir ein Kollege auf dem AnthroWiki geschrieben: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ich habe deinen letzten Vortrag gehört&#039;&#039;&#039;, ich habe ihn viermal gehört - und plötzlich, beim vierten Mal, als ich ihn angehört habe, war drinnen eine mechanische Stimme: &#039;Das habe ich aber jetzt nicht verstanden.&#039; &amp;quot; Dann hat er mir gesagt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Siehst du, da sind ahrimanische Elementarwesen drin.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, wir züchten sie. &#039;&#039;&#039;Wir züchten sie wirklich&#039;&#039;&#039;. Ich meine, diese ganzen Sachen mit der &#039;&#039;&#039;künstlichen Intelligenz und dergleichen sind&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;Zuchtstätten für ahrimanische Elementarwesen&#039;&#039;&#039;, absolute Zuchtstätten. Also, wir haben, weiß ich nicht, sicher &#039;&#039;&#039;das Hundertfache bereits an ahrimanischen Elementarwesen, als wir an ursprünglichen Naturelementarwesen haben&#039;&#039;&#039;. Also, die Erde wird immer mehr bevölkert von diesen Wesen. Und, ja, die tun, was sie wollen - oder was ihnen der Ahriman einflüstert. Und &#039;&#039;&#039;wir haben sie nicht mehr wirklich unter Kontrolle&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wir haben das Problem: &#039;&#039;&#039;Wir verstehen die Natur nicht restlos. Wir verstehen die von uns geschaffene Unternatur nicht restlos&#039;&#039;&#039;. Wir haben also einen kleinen Bereich irgendwo, wo wir glauben, uns selbst zu verstehen, aber da verstehen wir auch nur das Ego. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter#12:54|Wir brauchen einen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene, um die ahrimanischen Zauberkunststücke zu durchschauen: die Anthroposophie will uns den Weg bahnen 0:12:59]] ===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Also das heißt, &#039;&#039;&#039;wir brauchen einen riesigen Aufbruch zu einer neuen Erkenntnisebene&#039;&#039;&#039;. Und genau &#039;&#039;&#039;diesen Weg will&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;die Anthroposophie bahnen&#039;&#039;&#039;. Also, auf eine höhere Ebene des Erkennens zu kommen, also sei es einmal &#039;&#039;&#039;zum lebendigen Denken fortzuschreiten&#039;&#039;&#039;, was ja schon ein ganz großer Sprung ist. Das ist bereits &#039;&#039;&#039;ein anderes Denken als dieses ahrimanische Denken&#039;&#039;&#039;, das eben seine Grenzen hat. Das zwar &#039;&#039;&#039;scheinbar unerschöpflich&#039;&#039;&#039; ist, weil es zum Beispiel Milliarden Berechnungen in der Zehntel-, oder Millisekunde durchführen kann. Und &#039;&#039;&#039;trotzdem ist es begrenzt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das lebendige Denken ist&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;nicht begrenzt&#039;&#039;&#039;. Sondern, da gibt&#039;s also, so wie es, ich weiß nicht… in der Mathematik gibt&#039;s so schön: &#039;&#039;&#039;Man spricht von der Unendlichkeit, die aber verschiedene Stufen hat&#039;&#039;&#039;. Es gibt die abzählbare Unendlichkeit, das sind &#039;&#039;&#039;die natürlichen Zahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1-2-3-4-5-6-7, und jetzt kann ich bis unendlich weiterzählen, sprich, ich kann es eigentlich nicht, weil ich nie zu einem Ende komme. Aber das ist noch &#039;&#039;&#039;eine winzige Unendlichkeit&#039;&#039;&#039;. Es gibt noch eine viel größere, weil es gibt auch die nicht abzählbare Unendlichkeit, weil, wir haben ja auch &#039;&#039;&#039;Dezimalzahlen, Kommazahlen, Bruchzahlen&#039;&#039;&#039;, also: 1,1 - 1,1001 - 1,10010001 und so weiter, mit unendlich vielen Kommastellen. Das heißt, wo es bei den natürlichen Zahlen von null auf eins geht mit einem Sprung, sind dazwischen wieder unendlich viele Zahlen möglich. &#039;&#039;&#039;Und die kann man nimmer abzählen&#039;&#039;&#039;. Die kann man nimmer abzählen. Weil, da reichen, sozusagen, die natürlichen Zahlen 1-2-3-4-5-6-7 nicht aus, weil es immer dazwischen wieder unendlich viele Zahlen gibt, da komme ich nie nach. Und &#039;&#039;&#039;das ist das Minimum dessen, was die Unendlichkeit des Geistigen bedeutet&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Sie ist absolut unabzählbar - und daher aber auch absolut nicht berechenbar&#039;&#039;&#039;. Keine Rechnung kann das erfassen und der &#039;&#039;&#039;Ahriman kann&#039;&#039;&#039; nur mit Rechnungen letztlich arbeiten, also nur mit dem, &#039;&#039;&#039;was sich&#039;&#039;&#039;, in unserem Sinne genommen, &#039;&#039;&#039;rational in irgendeiner Form kalkulieren lässt&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;damit kann er die größten Zauberkunststücke machen&#039;&#039;&#039; - und wir mit unserem Verstand kommen niemals nach. Ich meine, wir sind froh, wenn wir ein paar kleine Sachen lösen können, aber die Technik löst mittlerweile das Milliardenfache davon in Sekundenbruchteilen. Wo &#039;&#039;&#039;Mathematiker vor kurzem noch, Jahre oder Jahrzehnte gebraucht&#039;&#039;&#039; haben, auch um Gleichungen zu lösen, machen das &#039;&#039;&#039;heute Algorithmen&#039;&#039;&#039;, die das können. Also, das heißt... was ist ein Algorithmus? &#039;&#039;&#039;Ein Kochrezept im Grunde&#039;&#039;&#039;. Ein Kochrezept, wo klar vorgegeben ist, welche Schritte passieren müssen, und die werden halt nach und nach abgearbeitet und da kommen halt die ganzen Daten rein. &#039;&#039;&#039;Damit entsteht aber immer was, was wir zumindest nicht vorhersehen können&#039;&#039;&#039;. Der Rechner berechnet es halt. &#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das Geistige ist viel, viel größer.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Geistige ist viel, viel größer&#039;&#039;&#039;. Und wir haben als &#039;&#039;&#039;einzige Chance&#039;&#039;&#039; also, &#039;&#039;&#039;dass wir das Bewusstsein auf diese Ebene&#039;&#039;&#039; langsam &#039;&#039;&#039;heben&#039;&#039;&#039;. Und d&#039;&#039;&#039;as fängt eben an mit dem lebendigen Denken, das sich weiter steigert bis zur Imagination&#039;&#039;&#039;. Das heißt, wo wir beginnen, geistig wahrzunehmen. Dann nehmen wir wahr, zum Beispiel, Elementarwesen in der Natur... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Wolfgang wird unterbrochen durch eine Stimme aus dem Zuhörerkreis mit dem Hinweis auf Probleme im Livestream. Unterbrechung. … Ah, es ist jetzt normal. Also, ich hoffe, das bleibt so…)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut. Ja. Steigen wir wieder ein zu den Elementarwesen, zu den ahrimanischen, die uns piesacken ganz offensichtlich jetzt auch dadrinnen. Was können wir dagegen tun? Also einmal &#039;&#039;&#039;Bewusstsein in uns entwickeln langsam für eine nächste Ebene der Erkenntnis, für eine Ebene, auf der uns das Geistige zugänglich ist&#039;&#039;&#039;. Und jetzt komme ich zu dem entscheidenden Punkt und zu der Frage, die an mich gestellt wurde: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, wie können wir denn wirklich mit dem allen fertig werden? Wie können wir einen nächsten Schritt machen?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Es war ja oft gesagt, dass wir das Göttliche jetzt eigentlich in uns finden müssen. Wir können uns jetzt nicht mehr so einfach hinauswinden und sagen: &amp;quot;Macht ihr für uns. Bitte, tut!&amp;quot; Sondern, wir müssen es eigentlich durch unser Ich durchbringen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen das Göttliche in uns erwecken&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Göttliche in uns erwecken: welche Hilfe kann uns das christliche Gebet dabei geben? 0:21:54 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Frage, die &#039;&#039;&#039;konkrete Frage&#039;&#039;&#039; war: &amp;quot;Ja, &#039;&#039;&#039;welche Hilfe kann denn das Gebet dabei geben?&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Eine ganz, ganz große. Das Wichtige einmal beim Gebet ist: Das Gebet, &#039;&#039;&#039;das christliche Gebet&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; nämlich &#039;&#039;&#039;etwas, was ganz und gar an das Ich-Bewusstsein appelliert&#039;&#039;&#039;. Es ist also nicht zu vergleichen mit den noch vorchristlichen Formen der Anbetung des Göttlichen, sondern es ist &#039;&#039;&#039;die Verbindung zwischen Anbetung des Göttlichen draußen&#039;&#039;&#039; - also das, was uns entgegenkommt von draußen, mit dem uns unser wirkliches Ich entgegenkommt - &#039;&#039;&#039;mit einem immer stärker entwickeltem Ich-Bewusstsein drinnen&#039;&#039;&#039;, im Inneren, und zwar wirklich des Ich-Bewusstseins, &#039;&#039;&#039;nicht des Ego-Bewusstseins&#039;&#039;&#039;. Sondern wirklich das Erkennen des göttlichen Funkens in uns. Und das spielt bei jedem Gebet eine ganz große Rolle. Und &#039;&#039;&#039;das Einzige, was man falsch machen kann, ist, dass man aus dem Ego heraus betet&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;oder bittet&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Also, bitte, bitte, lasst das Haus des Nachbarn abbrennen, aber meines nicht.&amp;quot; Dann ist es sicher kein Gebet, sondern das Gegenteil davon. Dann ist es also eine ganz falsche Bitte. Oder: &amp;quot;Bitte lass es regnen, damit mein Feld gedeiht.&amp;quot; Und der Nachbar sagt: &amp;quot; Bitte lass es trocken werden, damit das Feld nicht überschwemmt wird.&amp;quot; Ja, bitte, was soll dann der liebe Gott machen? Gar nichts. Er macht ganz was anderes. Er gibt wahrscheinlich beiden nicht recht - oder zehn anderen, die noch was anderes wollen. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;mit dem Gebet ist eine ganz starke innere Haltung verbunden&#039;&#039;&#039;, dass man einmal sich dessen bewusst ist, dass es &#039;&#039;&#039;nicht etwas Egoistisches&#039;&#039;&#039; sein kann, sondern &#039;&#039;&#039;dass es etwas ist, was&#039;&#039;&#039;, ja, mit dem Weltgeschehen, &#039;&#039;&#039;mit dem geistigen Weltgeschehen&#039;&#039;&#039;, irgendwie &#039;&#039;&#039;in Einklang steht&#039;&#039;&#039;. Was also nicht nur für mein kleines Ego bittet, sondern das bittet für mein Ich. Das heißt, &#039;&#039;&#039;es möge mir die Kraft verliehen werden, dass ich aus meinem Ich heraus&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;den Beitrag leisten kann zur Gestaltung der Welt&#039;&#039;&#039;, der &#039;&#039;&#039;im Bereich meiner Fähigkeiten&#039;&#039;&#039; liegt, beziehungsweise - um es noch genauer zu sagen - den einen Schritt immer drüber hinaus geht. Denn, in Wahrheit ist alles, was wir eh schon können, eine Selbstverständlichkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus vielen kleinen Schritten kann sich die große Wende ergeben 0:24:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Entscheidende ist immer der kleine Schritt über die Grenze hinaus&#039;&#039;&#039;. &amp;quot;Den lieb ich, der Unmögliches begehrt!&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Was mir heute unmöglich war, sollte morgen möglich werden&#039;&#039;&#039;. Aber so ein kleiner Schritt, der genügt. Es geht nicht um riesige Dinge. Es &#039;&#039;&#039;geht um ganz kleine Dinge. Die großen Dinge ergeben sich draus&#039;&#039;&#039;, dass die kleinen Dinge passieren. Und dann kann es manchmal passieren, dass es scheint, jetzt habe ich eh nur einen kleinen Schritt gemacht - und &#039;&#039;&#039;plötzlich geht es so viel weiter&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;das ist das Ergebnis von den vielen kleinen Schritten&#039;&#039;&#039;, die wir alle &#039;&#039;&#039;als Menschheit gemeinsam&#039;&#039;&#039; tun und die sich dann oft in einem Brennpunkt sammeln - und dann kann &#039;&#039;&#039;plötzlich eine große Wende&#039;&#039;&#039; passieren. Auch in ganz schwierigen Zeiten kann dann eine große Wende passieren. Und das heißt, da gehört auch das Bewusstsein dazu, da ist letztlich die ganze Menschheit mit beteiligt daran. Manche mehr, manche weniger, aber es geht geht nie darum…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;(Entschuldigt, jetzt gibt&#039;s wieder ein Problem... Livestream ist ohne Ton. …&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es war mein Fehler. Ich nehme alles zurück, die Ahrimandl können gar nichts dafür, ich habe die Lautsprecher der Zuschauer, die eh nicht eingeschaltet sind, auf laut gestellt und meins habe ich auf leise gestellt... Ja, man soll nie wo eingreifen in den Einstellungen... Gut... Nächster Anlauf. Heute ist&#039;s schwierig, a bissel. Gut.)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aus welcher Haltung heraus arbeite und bete ich? Welche Kräfte mache ich dabei rege? Welchen Zugang zu uns erlauben wir dem Göttlichen? 0:28:31 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;es geht um das Gebet&#039;&#039;&#039;. Es geht darum, dass man sich wirklich innerlich &#039;&#039;&#039;Rechenschaft&#039;&#039;&#039; ablegt darüber: &#039;&#039;&#039;Mache ich es aus egoistischen Gründen für mich oder für meine nächste Gruppe&#039;&#039;&#039;, oder was - &#039;&#039;&#039;oder sehe ich es in einem größeren Zusammenhang?&#039;&#039;&#039; Das ist sehr, sehr wichtig. Ich meine, es ist schon einmal &#039;&#039;&#039;was anderes, wenn ich für jemand anderen bitte&#039;&#039;&#039;. Dann ist das schon einmal ein Impuls, weil, damit wecke ich, zum Beispiel, als erstes nämlich die &#039;&#039;&#039;Kraft, die ich dem anderen geben kann&#039;&#039;&#039;. Das ist einmal das Erste. Also, es geht eigentlich immer darum… &#039;&#039;&#039;diese Bitte, die ich mit dem Gebet verbinde, dient dazu, die göttliche Kraft in uns zu erwecken&#039;&#039;&#039;. Das heißt, &#039;&#039;&#039;unsere wirkliche Ich-Kraft&#039;&#039;&#039;, die oft im Hintergrund… naja, für sich genommen schläft sie nicht, aber für unser Bewusstsein schläft sie - zu einem sehr großen Teil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil wir halt durchschnittlich &#039;&#039;&#039;als Menschheit heute hauptsächlich noch aus dem Ego-Bewusstsein heraus arbeiten&#039;&#039;&#039;, das ja eigentlich &#039;&#039;&#039;erst in unserer Zeit so richtig zur Reife gekommen&#039;&#039;&#039; ist, und das alles andere im Grunde zudeckt. Und wo man natürlich dann, das kommt noch dazu… selbst &#039;&#039;&#039;auch dort, wo spirituelle Bestrebungen oder auch religiöse Bewegungen da sind&#039;&#039;&#039;, kann sehr wohl auch sein, dass es anstelle wirklicher geistiger Impulse, die man glaubt zu haben oder zu vertreten, &#039;&#039;&#039;im Grunde die tieferen unterbewußten Kräfte des Ego rege&#039;&#039;&#039; macht. Und ihr wisst, wir haben in den letzten Vorträgen schon drüber gesprochen: &#039;&#039;&#039;Das Potenzial&#039;&#039;&#039;, das da drinnen ist, namentlich &#039;&#039;&#039;in&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;den astralischen Kräften&#039;&#039;&#039;, das ist um &#039;&#039;&#039;ein Vielfaches größer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;als das, was wir noch durch das Ich können&#039;&#039;&#039;. Da ist eine immense Kraft drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Frage&#039;&#039;&#039; ist: Ist das &#039;&#039;&#039;eine geläuterte Kraft&#039;&#039;&#039;, eine bereits durch das Ich ergriffene und gelenkte Kraft, geformte Kraft? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; ist es &#039;&#039;&#039;jene Kraft&#039;&#039;&#039;, die wir aus der Vergangenheit mitbekommen haben und &#039;&#039;&#039;die wir im Laufe der ganzen Menschheitsentwicklung&#039;&#039;&#039;, im Grunde, &#039;&#039;&#039;Schritt für Schritt immer mehr verdorben haben?&#039;&#039;&#039; Und… nur dieses Verdorbene ist halt so, dass es halt… ja, zum Himmel stinkt&#039;s vielleicht schon irgendwie, aber &#039;&#039;&#039;wir merken halt nicht den Gestank&#039;&#039;&#039;. Sondern wir empfinden ihn als Wohlgefühl, wir empfinden ihn vielleicht sogar als große geistige Eingebung. Ich meine, &#039;&#039;&#039;die meisten geistigen Eingebungen&#039;&#039;&#039;, die heute durch Medien oder auch durch viele hellsichtige Personen gemacht werden, &#039;&#039;&#039;kommen von da unten&#039;&#039;&#039;, im Grunde. Und die Bilder sind schön. &#039;&#039;&#039;Die Bilder sind schön&#039;&#039;&#039;, sie sind erhebend und sie lassen uns wohlfühlen dabei, &#039;&#039;&#039;aber&#039;&#039;&#039;unsere Ich-Kraft schwindet dabei. &#039;&#039;&#039;Unsere Ich-Kraft wird aufgezehrt und damit hat das Göttliche immer weniger Zugang zu uns&#039;&#039;&#039; und kann uns immer weniger stärken. Weil, &#039;&#039;&#039;wir müssen es aus dem wirklichen Ich heraus wollen&#039;&#039;&#039;. Das ist das Einzige, was wir müssen, &#039;&#039;&#039;wenn wir die göttliche Unterstützung haben wollen&#039;&#039;&#039;, aber das ist halt nicht so leicht. Und daher geht’s also darum, diese feinen Unterscheidungen zu machen. Und das ist eine der ganz zentralen Grundlagen eben auch der Anthroposophie, dass &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; immer wieder &#039;&#039;&#039;darauf hingewiesen&#039;&#039;&#039; hat, dass dieses &#039;&#039;&#039;Alltagsbewusstsein&#039;&#039;&#039;, das wir haben, noch nicht unser wirkliches Ich-Bewusstsein ist, &#039;&#039;&#039;noch nicht ein wirkliches Bewusstsein unseres höheren Ich&#039;&#039;&#039;, unseres wirklichen Ich, dass wir das unterscheiden lernen müssen. Und ich denke, dass das noch nicht so verbreitet ist. &#039;&#039;&#039;Wir sind&#039;&#039;&#039; also sehr, sehr &#039;&#039;&#039;angefüllt mit&#039;&#039;&#039; alle unseren - na, ich sag&#039;s jetzt einmal locker - &#039;&#039;&#039;mit&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;unseren persönlichen Befindlichkeiten&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die sind für das Geistige im Grunde völlig uninteressant&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die große Gegenüberstellung: Ich, Ego, Doppelgänger 0:32:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir müssen also lernen, mit unserem höheren Ich uns objektiv gegenüberzustellen &#039;&#039;&#039;unser Ego&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das heißt&#039;&#039;&#039;, letztlich auch &#039;&#039;&#039;uns gegenüberzustellen alles, was an Doppelgängerkräften da drinnen wirkt&#039;&#039;&#039;. Das heißt, alles das, was verdorben ist. Weil, das ist eine Menge. Es ist einfach eine riesige Menge. Und &#039;&#039;&#039;der Doppelgänger&#039;&#039;&#039; ist ein Doppelt-Doppel-Doppel-Doppelgänger in vielfachen Variationen. Es ist nicht einer, es &#039;&#039;&#039;ist eine Vielzahl&#039;&#039;&#039;. Und es ist ja sehr interessant, dass das irgendwo auch &#039;&#039;&#039;die äußere Wissenschaft&#039;&#039;&#039; ahnt, die dann das Ich, das wirkliche Ich, gar nicht kennt, aber sie &#039;&#039;&#039;kennt sehr wohl die Doppelgängergeschichten&#039;&#039;&#039;irgendwo, und dann sagt sie: &amp;quot;Ja, es gibt nicht nur das eine Ego, es gibt eigentlich viele Egos. Es wimmelt eigentlich nur gerade.&amp;quot; Und daher sagen sie: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ja, aber das Ich, das gibt&#039;s gar nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Von dem wissen sie nichts. Aber von der Vielzahl der &#039;&#039;&#039;Doppelgänger, die&#039;&#039;&#039; da herumwuseln in unseren Untergründen und &#039;&#039;&#039;uns lenken und leiten den ganzen Tag&#039;&#039;&#039;, davon beginnen sie etwas zu ahnen. Und wir hängen sehr an diesen Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ich habe ein Ich, das göttlicher Natur ist: Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen und hat aber nichts mit einem Bauen auf das Ego zu tun 0:33:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wir haben &#039;&#039;&#039;ein doppeltes Problem heute&#039;&#039;&#039; in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter: &#039;&#039;&#039;Wir müssen einerseits das Bewusstsein zu diesen unteren Kräften richten&#039;&#039;&#039; - und ich erwähne das bewusst als erstes, weil, wenn wir dieses Geflecht an dunklen oder verschobenen Kräften nicht durchschauen, dann sehen wir das Wichtigste einmal nicht, &#039;&#039;&#039;das wichtigste Problem, das wir zu lösen haben&#039;&#039;&#039;. Und das andere ist natürlich - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; das gehört unmittelbar dazu -, dass wir das &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für unser wirkliches Ich uns erwerben&#039;&#039;&#039;, zumindest einmal als, ja, als wirkliches geistiges Erlebnis. Wie groß der Inhalt dieses Erlebnisses ist, ist eine ganz andere Frage. Aber &#039;&#039;&#039;diese Gewissheit&#039;&#039;&#039; zu haben: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ich habe ein Ich und dieses Ich ist göttlicher Natur und potenziell steht mir darin die ganze göttliche Kraft zur Verfügung.&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt, &#039;&#039;&#039;Gottvertrauen ist zugleich Selbstvertrauen&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht voneinander zu trennen. Und zwar, wirkliches Selbstvertrauen, Vertrauen auf dieses Ich, das wir in uns haben - nicht auf das Ego. &#039;&#039;&#039;Es gibt viele&#039;&#039;&#039;, die sagen: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ja, ich habe ein riesiges Selbstvertrauen. Ich bau auf mein Ego&#039;&#039;&#039;, das ist so stark, dass es alles wegräumt.&amp;quot; Das ist aber meistens schwach. Gerade diese Menschen… ist oft so, beobachtet das einmal: Menschen, die in einer Gruppe von Menschen &#039;&#039;&#039;Führer-Naturen&#039;&#039;&#039; sind, die sagen: &amp;quot;Na, kommt&#039;s, wir machen das schon, ich geb das an: du machst das, du machst das, du machst das.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Das sind in der Regel die schwächsten Iche&#039;&#039;&#039;. Es sind die schwächsten Iche, &#039;&#039;&#039;die ihr Ego nähren durch die Kräfte, die sie den anderen absaugen&#039;&#039;&#039;. Das ist… also, das kann man fast zu hundert Prozent sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt natürlich dann die anderen Menschen, die &#039;&#039;&#039;auch führende Persönlichkeiten&#039;&#039;&#039; sein können, &#039;&#039;&#039;die aber&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;sich ganz anders verhalten&#039;&#039;&#039;, die einfach &#039;&#039;&#039;ohne viel Brimborium&#039;&#039;&#039; rundherum einfach Dinge machen und auch &#039;&#039;&#039;anderen Menschen die Aufgaben geben können, an denen sie reifen können&#039;&#039;&#039;, wo sie einen Schritt weiterkommen, und die dem Ganzen dienen. Aber das Ganze sang- und klanglos. Also, &#039;&#039;&#039;ein Chef&#039;&#039;&#039;, der nicht einfach alles selber macht und sagt: &amp;quot;Ich kann alles, ich weiß alles besser. Du wirst es so machen, du wirst es so machen, du wirst es so machen.&amp;quot; Sondern, &#039;&#039;&#039;der seine Mitarbeiter einschätzen kann und ihnen genau die Aufgaben gibt, von denen er überzeugt ist, die kann er bewältigen, wenn er sich anstrengt&#039;&#039;&#039;: Genau immer wieder mit dem kleinen Schritt über sich hinaus. Und dann ist eigentlich beides drinnen, also, &#039;&#039;&#039;er hat seine Entwicklungschance und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;das dient dem größeren Ganzen&#039;&#039;&#039;: dem Betrieb, der sozialen Gemeinschaft, in der es ist, was auch immer es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wo zwei Wege sich auftun: den Seelen-Urwald bearbeiten und nicht auf den lichtstrahlenden luziferischen Weg hereinfallen… 0:37:01 ===&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;da ist heute noch wenig Unterscheidungsvermögen&#039;&#039;&#039; da, &#039;&#039;&#039;aber das kann man sich heute aneignen&#039;&#039;&#039;, dazu muss ich jetzt nicht hellsichtig sein oder was. Da kann man &#039;&#039;&#039;nur ein bissel Bewusstsein entwickeln&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass wir ein Ich in uns haben&#039;&#039;&#039;. Dann können wir uns des Geistigen in uns - und des Geistigen überhaupt - bewusst werden und es unterscheiden von unserem Ego, ganz klar. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge und dann kann man klar erkennen, was ist: eine noch so &#039;&#039;&#039;großartige Erscheinung aus dem Ego&#039;&#039;&#039; heraus, die herausdampft, die sich vielleicht in die herrlichste Lichtgestalt kleidet - na, &#039;&#039;&#039;Luzifer lässt grüßen&#039;&#039;&#039;! Die schauen alle, alle wunderbar aus, die hellen Lichtgestalten, es sind dann fast immer die luziferischen. Also, &#039;&#039;&#039;die wirklich uns unterstützenden geistigen Wesenheiten, die mit dem Christus mitgehen&#039;&#039;&#039;, die aber eben auch unsere Freiheit vollkommen respektieren und sich daher nicht aufdrängen, &#039;&#039;&#039;die kommen sehr viel bescheidener&#039;&#039;&#039;daher. Sehr viel bescheidener daher. Und es ist ja immer so, also, wenn man jetzt, weiß ich nicht, ein geistiges Erlebnis hat, &#039;&#039;&#039;wo sich zwei Wege auftun: Der lichtstrahlende Weg ist es nicht&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Es ist immer der&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;der&#039;&#039;&#039; sehr schwierig und &#039;&#039;&#039;nicht gerade einladend ausschaut&#039;&#039;&#039;. Weil, das ist der Weg, auf dem wir weiterkommen, wo wir in das Dickicht des noch - wie soll ich sagen - unentdeckten und unbewältigten Landes… dort beginnen, unsere Schneise zu schlagen und dort vielleicht dann irgendwann Neues anzupflanzen, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Wo wir beginnen&#039;&#039;&#039;, einfach den Urwald, &#039;&#039;&#039;den Seelen-Urwald&#039;&#039;&#039;, zu roden, &#039;&#039;&#039;zu bearbeiten&#039;&#039;&#039;; nämlich, zu roden einmal das, was an Negativem drinnen ist - und nicht nur zu roden, sondern es auch zu verwandeln, es vielleicht zu einem guten Dünger zu machen für das, was dort gedeihen kann. Dort ist das Aufgabenfeld. Und &#039;&#039;&#039;es gibt eigentlich&#039;&#039;&#039; nichts mehr, &#039;&#039;&#039;es gibt keinen Weg mehr, wo das helle Licht von oben kommt und uns leitet und führt&#039;&#039;&#039; und weiter Ding. &#039;&#039;&#039;Es geht der Weg in die Dunkelheit hinein&#039;&#039;&#039;. Das ist auch die &#039;&#039;&#039;Botschaft der Apokalypse&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi beginnt Licht in den Abgrund zu fallen: der Christus will mit unserer Hilfe die Welt zum Himmel machen 0:39:32 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum ist in gewisser Weise natürlich beides richtig. Ihr wisst ja, im ersten Vortrag habe ich es gesagt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Apokalypse Jesu Christi&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, heißt es eigentlich. So, das sind die ersten drei Worte. Also das &#039;&#039;&#039;heißt: die Enthüllung&#039;&#039;&#039;, die Offenbarung &#039;&#039;&#039;des Wesens Jesu Christi&#039;&#039;&#039;. Das ist die eine Seite. Und &#039;&#039;&#039;mit der Enthüllung des Wesens Jesu Christi verbunden ist&#039;&#039;&#039; aber, &#039;&#039;&#039;dass das Licht hineinzufallen beginnt in den Abgrund&#039;&#039;&#039; auch. In den Abgrund, mit dem sich auch der Christus verbunden hat. &amp;quot;Abgestiegen zur Hölle&amp;quot;, wie es so schön heißt. Und er lebt mit dieser ganzen Unterwelt, die, sozusagen, da ist. &#039;&#039;&#039;Das ist seine Heimat, das ist sein Himmel&#039;&#039;&#039;, im Grunde - &#039;&#039;&#039;oder die Welt, die er zum Himmel machen will mit unserer Hilfe&#039;&#039;&#039;. Mit unserer Hilfe. Weil, es ist eben nicht so, dass der Christus es macht und wir ziehen dann in diesen neuen Himmel einfach ein und sagen: &amp;quot;Schön, dass du es für uns gemacht hast&amp;quot;, sondern &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; dieser Himmel wird, dieses, ja, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das Neue Jerusalem&#039;&#039;&#039; einmal als nächste Stufe, wie das &#039;&#039;&#039;sein wird, hängt&#039;&#039;&#039; von uns &#039;&#039;&#039;ab. Ganz von uns&#039;&#039;&#039;. Der Christus und seine Scharen geben uns die Kraft dazu, das zu verwirklichen, was wir aber schöpferisch auf den Weg bringen müssen. &#039;&#039;&#039;Wir müssen den Impuls dafür geben&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;es fängt jetzt an, dass die Welt immer mehr gestaltet wird nach dem, was die Menschen-Iche wollen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und das Göttliche zieht mit&#039;&#039;&#039; uns mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Vaterunser beten wir &amp;quot;nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&amp;quot;: mit unserem wirklichen Ich sind wir Teil des göttlichen Willens 0:41:21 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es jetzt &#039;&#039;&#039;im Vaterunser&#039;&#039;&#039; - wir werden auf das jetzt noch ganz deutlich kommen, heute, oder vielleicht wird es auch das nächste Mal uns noch weiter begleiten -, aber wenn es heißt &amp;quot;&#039;&#039;&#039;aber nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, letztlich als Grundaussage, dann heißt das: &#039;&#039;&#039;nicht der Wille meines Egos, sondern meines wirklichen Ichs&#039;&#039;&#039;, denn das ist der göttliche Wille. &#039;&#039;&#039;Wir sind Teil des göttlichen Willens&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;das Göttliche schließt uns und unser Wollen ein in sein Tun&#039;&#039;&#039; - und das immer mehr. Das ist das ganz Wichtige. Und, das sind Dinge, die man also &#039;&#039;&#039;beim Gebet berücksichtigen&#039;&#039;&#039; muss irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das christliche Gebet&#039;&#039;&#039; ist also ganz gebaut darauf, dass mit dem Gebet auch entwickelt werden soll dieses &#039;&#039;&#039;Bewusstsein für das wirkliche Ich&#039;&#039;&#039; - immer mehr. Sodass wir zunächst einmal… natürlich, wir müssen beim Ego irgendwo anfangen, weil, zunächst haben wir halt noch kein anderes Bewusstsein. Einzelne vielleicht haben schon mehr, natürlich, aber die Mehrheit wahrscheinlich noch nicht&#039;&#039;&#039;. Wir müssen beim Ego einmal anfangen, aber dort wirklich den Kern erkennen&#039;&#039;&#039;, der da irgendwo drinnen steckt, verborgen, &#039;&#039;&#039;der unser Ich ist&#039;&#039;&#039;. Dieses berühmte Loch in der Wand. &#039;&#039;&#039;Dieser schwarze Fleck&#039;&#039;&#039;, von dem wir noch nicht wissen: Was ist es? Was schläft da drinnen? Oder was wirkt da drinnen? Aber &#039;&#039;&#039;wir merken es eigentlich durch seine Abwesenheit&#039;&#039;&#039;. Da ist etwas Unbekanntes, etwas Unentdecktes, &#039;&#039;&#039;etwas Unerforschtes&#039;&#039;&#039;, etwas, &#039;&#039;&#039;um das sich aber das ganze Ego&#039;&#039;&#039; herum immer trotzdem &#039;&#039;&#039;irgendwie dreht&#039;&#039;&#039;. Halt oft in irrwitzigen Kapriolen, die es schlägt, aber letztlich gibt es da diesen Mittelpunkt drinnen. Den gilt es einmal zu entdecken. Das ist das Erste. Und dann heißt es, ja, das eigene, &#039;&#039;&#039;das wirkliche Ich rege machen&#039;&#039;&#039; und, ja, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;in dieses Loch hinein zu leuchten&#039;&#039;&#039;. In dieses Loch hinein zu leuchten, was da ist. Und &#039;&#039;&#039;auf diesem Weg&#039;&#039;&#039; da weiterzukommen, &#039;&#039;&#039;schauen wir&#039;&#039;&#039; aber auch &#039;&#039;&#039;in den ganzen Abgrund&#039;&#039;&#039; hinein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Wir sind geläutert&amp;quot;: Auf der Spitze des Läuterungsberges sitzt das Wesen Sorat, um uns samt unserem in schon hohem Grade entwickelten Geistselbst  in sein Reich zu ziehen 0:43:56 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist so - wir haben es ja schon öfters besprochen - wie es der &#039;&#039;&#039;Dante schildert&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Der Weg ins Paradiso hinauf führt durch die Hölle&#039;&#039;&#039;. Führt durch die Hölle bis in den untersten Punkt - und dort, &#039;&#039;&#039;beim Nabel des Satans, wendet sich alles&#039;&#039;&#039; - und dann fängt langsam der Aufstieg an. Dann kommt die richtige Schwerarbeit der Läuterung auf den Läuterungsberg. Dann kommt &#039;&#039;&#039;an der Spitze des Läuterungsberges&#039;&#039;&#039;, im &amp;quot;irdischen Paradies&amp;quot;, wie es heißt… Das ist also noch nicht das große Paradiso, die wirkliche himmlische Welt, sondern das &#039;&#039;&#039;ist der Garten Eden&#039;&#039;&#039;, aus dem wir halt irgendwann vor Urzeiten einmal hinausgeflogen sind und &#039;&#039;&#039;wo nach wie vor die größte Prüfung auf uns wartet&#039;&#039;&#039;. Dort. Dort. Das heißt, wir gehen in den Abgrund hinein, in die tiefste Tiefe hinein, sehen die schlimmsten Dinge, die es gibt, dann sind wir froh, dass wir jetzt endlich raus sind, jetzt fängt es an einmal - ich will nicht sagen &amp;quot;gemütlich&amp;quot; -, aber doch an uns zu arbeiten, uns zu läutern - über die ganzen Stufen des Läuterungsberges - und dann denken wir: &amp;quot;Fff… jetzt sind wir durch.&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Und die eigentliche Prüfung wartet erst dort&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Dort droht der Absturz wirklich dann ganz hinein in die soratische Welt&#039;&#039;&#039;. Nicht bei dem ersten Durchgang durch den &#039;&#039;&#039;Erdmittelpunkt&#039;&#039;&#039;, wenn wir es so nennen wollen, also das &#039;&#039;&#039;Zentrum, wo sehr wohl das Wesen Sorat sitzt, aber dort lässt er uns noch passieren, dort werden wir noch nicht eingesaugt&#039;&#039;&#039;. Das wäre zu einfach. Das wäre zu einfach. Da würden wir nämlich für diese soratischen Kräfte noch &#039;&#039;&#039;viel zu wenig an geistigen Kräften&#039;&#039;&#039; mitbringen, die diese Wesenheiten für diese Welt haben wollen. Dazu müssen wir erst hart arbeiten. Und wenn wir jetzt sagen: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir sind geläutert, unser ganzes Wesen ist geläutert&amp;quot;&#039;&#039;&#039;... Ich meine, da brauchen wir eh noch über die Erdentwicklung hinaus, bis das wirklich ganz geläutert ist, aber nehmen wir mal an, wir haben schon sehr viel geläutert und jetzt stehen wir als großteils geläuterte Menschen da, &#039;&#039;&#039;als Menschen, die Geistselbst schon in einem hohen Grade entwickelt haben&#039;&#039;&#039;. Denn das heißt die Läuterung letztlich: Wir verwandeln etwas von diesen astralischen Kräften, die durch die Widersacher verseucht, verändert, verzerrt sind; wir befreien uns nicht nur davon, sondern wir verwandeln sie, wir lösen sie auf, wir verwandeln sie. &#039;&#039;&#039;Wir haben jetzt dann schon ein ziemliches Potential, nicht nur an Ich-Kraft, sondern an Geistselbst. Und jetzt sagen die soratischen Wesen: &amp;quot;Jetzt ist es Zeit, dass du zu uns kommst. Wenn du nämlich noch einen Schritt höher gehst, dann bist du außer unserer Reichweite&#039;&#039;&#039;, aber bis dorthin sollst du gehen. Und sammle an Kräften&amp;quot; - an guten Kräften, durchaus an guten Kräften - &amp;quot;sammle, was immer du kriegen kannst, und wir werden schauen, dass wir dich samt diesem Potential bekommen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;daher ist oben halt diese berühmte Szene mit der Hure Babylon&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Das ist der entscheidende Punkt&#039;&#039;&#039;. Das ist es, &#039;&#039;&#039;wo es um die Wurst geht&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Auf Wienerisch sagt man: um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot;,  wo&#039;s um die &amp;quot;Wurscht&amp;quot; geht. Und man könnte denken: &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Jetzt fühle ich mich schon sicher&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Ich meine, das heißt, wir haben wirklich also energisch geistig an uns gearbeitet - und das vielleicht nicht nur durch eine Inkarnation, sondern durch einige Inkarnationen schon. Und wir bringen einiges mit - &#039;&#039;&#039;und sind dort dann in der allergefährdetsten Position&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, die &#039;&#039;&#039;Menschen, die stark geistig gearbeitet haben, sich viel schon erworben haben&#039;&#039;&#039;, viel an dieser Läuterung getan haben, wirklich es verwandelt haben, so dass es ins Nichts gestoßen wurde und &#039;&#039;&#039;aus dem Nichts ein ganz neues Astralisches&#039;&#039;&#039; wurde, das schon das Potenzial für die Zukunft in sich hat: &#039;&#039;&#039;Daswollen die soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039;. Und die sind die einzigen, die uns dort noch erreichen können, aber die können uns dort noch erreichen. Die können uns dort noch erreichen. Und darum ist eben &#039;&#039;&#039;in der ganzen &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot; diese Szene dort oben die entscheidende&#039;&#039;&#039;, um die es geht. Um die es geht. &#039;&#039;&#039;Und wenn der Absturz von dort erfolgt, dann geht&#039;s eben sehr tief hinunter&#039;&#039;&#039;. Und dann sind wir Anwärter darauf, also wirklich halt in die Welt der soratischen Wesenheiten hineinzuschlittern. Dann sind wir auf dem, was jetzt natürlich auch schon vorbereitet wird - bewusst von manchen vorbereitet wird - &#039;&#039;&#039;denschwarzmagischen Weg&#039;&#039;&#039; zu gehen; aber das kann eben auch &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; erwischen, &#039;&#039;&#039;die gar nichts mitkriegen davon, dass da schwarzmagische Mächte&#039;&#039;&#039; schon lange &#039;&#039;&#039;am Wirken sind&#039;&#039;&#039;: damit man auch den &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039;, der sein ganzes Leben lang, &#039;&#039;&#039;durch mehrere Inkarnationen, ganz ehrlich gestrebt&#039;&#039;&#039; hat, aber halt trotzdem noch nicht fertig ist mit seiner Läuterung, dass der &#039;&#039;&#039;dort noch erreichbar&#039;&#039;&#039; ist. Dass der noch zu bekommen ist in die Welt der soratischen Wesenheiten. &#039;&#039;&#039;Das ist die große Gefahr&#039;&#039;&#039;. Und wie geht man jetzt damit um? &#039;&#039;&#039;Und jetzt komme ich wieder zum Gebet zurück&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil I: Vorgeschichte zum Vaterunser aus der Begegnung mit einer Gemeinschaft von schwerst von Dämonen geplagten Menschen in einem verlassenen Tempelbezirk 0:50:04 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nämlich &#039;&#039;&#039;so&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;etwas Bescheidenes wie ein Gebet&#039;&#039;&#039;, wenn es mit wirklich ehrlichem Bewusstsein gepflegt wird, &#039;&#039;&#039;kann sehr, sehr viel bewirken&#039;&#039;&#039;. Man muss also jetzt gar nicht… &amp;quot;Was? Muss ich jetzt täglich meditieren? Welche Übungen muss ich machen?&amp;quot; &#039;&#039;&#039;Man kann mit Gebeten weiterkommen. Und vor allem mit dem zentralen und größten aller Gebete: mit dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Nur darf man es eben dann nicht missverstehen. &#039;&#039;&#039;Man darf es nicht verstehen als Bitte aus dem Ego heraus&#039;&#039;&#039;. Dann gehe ich schon auf Abwegen. Dann stärkt es mich nicht - sondern ich muss erkennen, was da drinnen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dieses Vaterunser, das durch den Christus auf die Erde gebracht wurde&#039;&#039;&#039;, dieses Gebet &#039;&#039;&#039;hat ja eine Vorgeschichte, die uns Rudolf Steiner erzählt&#039;&#039;&#039;. Das ist nicht so einfach heruntergekommen als Fertiges. Sondern Rudolf Steiner schildert ja &#039;&#039;&#039;in seinem sogenannten &amp;quot;Fünften Evangelium&amp;quot;&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;Lebensjahre des Jesus von Nazareth, bevor noch der Christus in ihn eingezogen ist&#039;&#039;&#039;, wo aber Wesentliches zur Vorbereitung dieser Inkarnation des Christus geschehen ist und wo ein wesentlicher Beitrag eben durch diesen &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, der im Grunde &#039;&#039;&#039;ein großer Eingeweihter&#039;&#039;&#039; war in früheren Inkarnationen, &#039;&#039;&#039;sich in dieser Inkarnation dessen aber nicht so wirklich bewusst&#039;&#039;&#039; war - und das war ganz wichtig und richtig so, dass er das nicht wusste - sondern, dass er einfach mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren mitfühlenden Bewusstsein in die Welt hinausgegangen&#039;&#039;&#039; ist. Und das war gerade diese Aufgabe, also vom zwölften Lebensjahr, dann vor allem &#039;&#039;&#039;vom 18. Lebensjahr an&#039;&#039;&#039;, wo er dann wirklich in die Welt hinausgezogen ist, also in die palästinensische Welt, &#039;&#039;&#039;in Palästina hinausgezogen&#039;&#039;&#039; ist. Und einfach, ja, &#039;&#039;&#039;zu den Menschen&#039;&#039;&#039; gegangen ist, und ihr Schicksal studiert hat. Ich meine, er war durchaus als Handwerker auch unterwegs, also hat ja auch gearbeitet, &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;dabei die Menschen&#039;&#039;&#039; kennengelernt, &#039;&#039;&#039;ihr Schicksal kennengelernt&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und er hatte aber auch eine &#039;&#039;&#039;sehr starke Hellsichtigkeit&#039;&#039;&#039; - sehr wohl, das hatte er - und er hat also sehr wohl, &#039;&#039;&#039;sehr deutlich,&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;gesehen, welche geistigen Kräfte wirken da mit bei den Menschen, welche guten und vor allem aber auch welche schlechten Mächte&#039;&#039;&#039; wirken da mit. Und ein wesentliches Erlebnis hatte er im 24. Lebensjahr als dieser Jesus von Nazareth - so &#039;&#039;&#039;um das 24. Lebensjahr herum&#039;&#039;&#039; - wo er zu einer ehemaligen Kultstätte, &#039;&#039;&#039;Eingeweihtenstätte&#039;&#039;&#039;, kam, die aber &#039;&#039;&#039;von den Priestern längst verlassen&#039;&#039;&#039; war. Die aber trotzdem ein &#039;&#039;&#039;Zufluchtsort&#039;&#039;&#039; war &#039;&#039;&#039;für Menschen&#039;&#039;&#039; aus der Gegend halt dort, &#039;&#039;&#039;denen es aber fürchterlich schlecht ging&#039;&#039;&#039;, die also geplagt waren von seelischen und körperlichen Leiden. Die eben gelitten haben unter dem, was sich alles an negativen Kräften angesammelt hat, die geradezu eine &#039;&#039;&#039;Gemeinschaft&#039;&#039;&#039; gebildet haben, wie &#039;&#039;&#039;ein Brennpunkt all des Negativen&#039;&#039;&#039;, was hereingekommen ist. Und die eben &#039;&#039;&#039;sehnsüchtig gewartet&#039;&#039;&#039;haben, &#039;&#039;&#039;dass da ein Priester&#039;&#039;&#039;, ein Eingeweihter, käme, der ihnen helfen kann, der &#039;&#039;&#039;ihnen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Impulse geben kann&#039;&#039;&#039;, wie das weitergehen kann. Aus sich heraus konnten sie das noch nicht erwecken. Aber die Priester, die ehemals dort waren, offensichtlich auch nicht; die sind von dort weggezogen. Also, die waren dort auf sich ganz allein gestellt. Und &#039;&#039;&#039;zu dieser Gemeinschaft an Leidenden&#039;&#039;&#039;, an zutiefst leidenden Menschen, also bis in schwere körperliche Leiden hinein, aber auch tiefe seelische Leiden, &#039;&#039;&#039;dort geht er hin&#039;&#039;&#039; und beginnt mit den Leuten zu sprechen. &#039;&#039;&#039;Und sie sehen in ihm den neuen Priester&#039;&#039;&#039;, der kommt. Und er will auch zu ihnen sprechen und er geht auch wirklich zu dem Altar hin, der natürlich auch schon jetzt - ich stelle mir das sehr bildhaft vor - überwuchert ist von Pflanzen und sowas und alles eigentlich schon ziemlich verfallen dort ist. Und &#039;&#039;&#039;er stellt sich hin und will zu sprechen beginnen - und er fällt wie tot nieder&#039;&#039;&#039;. In dem Moment, wo er anheben will zu sprechen, fällt der wie tot nieder. Und &#039;&#039;&#039;das erschreckt die Leute ganz gewaltig, sodass sie fluchtartig diesen Platz verlassen&#039;&#039;&#039;. Und dieser Jesus von Nazareth bleibt dort liegen. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;während er in diesem entrückten Zustand ist, erlebt er einiges&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dem Eingeweihten Jesus von Nazareth wird in Imagination und Inspiration das makrokosmische Vaterunser offenbart 0:55:27 ===&lt;br /&gt;
Und er erlebt das, was Rudolf Steiner genannt hat... Also, &#039;&#039;&#039;es ist nicht nur ein imaginatives Erlebnis,&#039;&#039;&#039; es ist eine Inspiration, die kommt. Also, das heißt, es ist mit einem Hören verbunden und &#039;&#039;&#039;er erlebt jetzt ganz deutlich das, was Rudolf Steiner nennt &amp;quot;das makrokosmische Vaterunser&amp;quot;&#039;&#039;&#039; - oder auch &amp;quot;das umgekehrte Vaterunser&amp;quot;, das in gewisser Weise beschreibt, &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;diese Kraft, die dann in verwandelter Form in unserem Vaterunser drinnen lebt, wie die&#039;&#039;&#039;, ja, &#039;&#039;&#039;auf die Erde herunterkommt&#039;&#039;&#039;. Und ich möchte euch das jetzt einmal vorlesen, so wie das Rudolf Steiner ins Deutsche übersetzt. Man muss ja denken… also wenn man jetzt als so ein Hellseher, wie Rudolf Steiner ist oder auch wie es jetzt auf andere Art dieser Jesus von Nazareth damals war, wenn man es äußern will, muss man es in irgendeine äußere Sprache übersetzen. &#039;&#039;&#039;Die Inspiration findet&#039;&#039;&#039; aber &#039;&#039;&#039;in keiner äußeren Sprache statt. Aber Rudolf Steiner übersetzt es, logischerweise&#039;&#039;&#039;, sage ich mal,&#039;&#039;&#039;ins Deutsche&#039;&#039;&#039;. Der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;hat&#039;&#039;&#039; es sicher sich - im Erleben auch - übersetzt in &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;aramäische Sprache&#039;&#039;&#039;, die er &#039;&#039;&#039;gesprochen&#039;&#039;&#039; hat, die also damals eigentlich die Sprache war, die in diesen Gegenden gesprochen wurde, also vor allem in Galiläa gesprochen wurde, von wo Jesus von Nazareth ja letztlich stammte, obwohl er zwar in Bethlehem geboren ist; da war er dann nach Nazareth übersiedelt, nachdem die Flucht nach Ägypten war und diese Geschichten. Bezogen jetzt auf das Ich dieses Jesus von Nazareth…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil II: Die Geschichte der zwei Jesus Knaben bis zum Empfangen des makrokosmischen Vaterunser 0:57:24 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr erinnert euch ja vielleicht - das auch noch als Einschub in das Ganze, &#039;&#039;&#039;die Geschichte mit dem Jesus von Nazareth und da sprechen wir noch nicht vom Christus&#039;&#039;&#039; -, dass die ja auch ein bisschen komplizierter ist als üblich: Sondern dass es &#039;&#039;&#039;eigentlich&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;zwei Jesus Knaben&#039;&#039;&#039; gab, die in großer Nähe voneinander &#039;&#039;&#039;geboren&#039;&#039;&#039;wurden - also &#039;&#039;&#039;beide in Bethlehem, aber nicht genau zum gleichen Zeitpunkt&#039;&#039;&#039; -, dass es also &#039;&#039;&#039;den salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; gab, &#039;&#039;&#039;den wiedergeborenen Zarathustra&#039;&#039;&#039; letztlich, der gefährdet war durch den Kindermord, den der Herodes angeordnet hat, eben weil er gefürchtet hat, dass da ein neuer König der Juden aufsteigt, so wie halt die Prophezeiung für ihn geklungen hat, und &#039;&#039;&#039;der musste&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;mit seinen Eltern fliehen nach Ägypten&#039;&#039;&#039;. Und dann sind sie aber auch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; mehr &#039;&#039;&#039;zurückgekehrt nach Bethlehem, sondern nach Nazareth gezogen&#039;&#039;&#039;. Das war der eine Jesus Knabe. Und &#039;&#039;&#039;dieses Ich dieses salomonischen Jesus Knaben, das ist das, von dem wir hier sprechen. Nur, die Leibeshüllen, in denen dieses Ich wohnt, sind die des anderen Jesus Knaben, dessen, der im Lukas Evangelium geschildert wird: der nathanische Jesus&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann, im zwölften Lebensjahr, gab es jetzt diesen großen Wechsel, &#039;&#039;&#039;im zwölften Lebensjahr des nathanischen Jesus gab es&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;diesen großen Wechsel&#039;&#039;&#039;, wo… ihr wisst, da gibt es &#039;&#039;&#039;die Geschichte im Tempel&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo dieser 12-jährige Jesus&#039;&#039;&#039; jetzt plötzlich die ganzen Schriftgelehrten zu belehren beginnt und &#039;&#039;&#039;mit großer Weisheit spricht&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;er, der eigentlich bis dahin&#039;&#039;&#039; immer einen, ja, man müsste fast sagen, im äußeren Sinn genommen, &#039;&#039;&#039;zurückgebliebenen Anschein macht&#039;&#039;&#039;. Er war ein &#039;&#039;&#039;Mensch mit einer ungeheuren Gemütstiefe&#039;&#039;&#039;, also ein Kind, ein Jugendlicher mit einer ungeheuren Gemütstiefe, aber &#039;&#039;&#039;mit ganz, ganz wenig Intellekt&#039;&#039;&#039;, im Grunde, und selbst in den einfachsten Dingen nicht erfahren, was die äußere Welt betrifft. &#039;&#039;&#039;Aber mit einer ungeheuren Innigkeit&#039;&#039;&#039;, mit &#039;&#039;&#039;einem ungeheuren Verstehenkönnen der anderen Menschen ohne Worte&#039;&#039;&#039; - oder in den Worten, im Klang der Worte zu spüren, was in ihnen los ist, aber im Grunde &#039;&#039;&#039;für die äußere Welt wenig Bewusstsein&#039;&#039;&#039; sonst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese &#039;&#039;&#039;Szene im Tempel&#039;&#039;&#039; beruht eben darauf, &#039;&#039;&#039;dass das Ich des salomonischen Jesus in die Leibeshüllen dieses nathanischen Jesus übergegangen&#039;&#039;&#039; ist. Also um diese Persönlichkeit handelt es sich jetzt hier, die dieses Erlebnis hat, die &#039;&#039;&#039;dieses Erlebnis des makrokosmischen Vaterunsers&#039;&#039;&#039; hat. Also das heißt, &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, der erlebt das&#039;&#039;&#039;. Und damit sind vereinigt in dieser einen Person... Man muss dazu sagen, &#039;&#039;&#039;dieser nathanische Jesus war ja der, der den Sündenfall nicht mitgemacht hat&#039;&#039;&#039;. Das ist der Teil der Menschheit, des Menschheits-Ichs, des großen Menschheits-Ichs und der großen Menschheitsseele, die nicht durch den Sündenfall hindurchgegangen ist, der &#039;&#039;&#039;also völlig unberührt&#039;&#039;&#039; ist &#039;&#039;&#039;von den Widersachern&#039;&#039;&#039;. Völlig unberührt. Und das heißt, das sind &#039;&#039;&#039;Leibeshüllen&#039;&#039;&#039;, die rein sind, &#039;&#039;&#039;die wirklich rein sind.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Und darin lebt das Ich eines der höchstentwickelten Eingeweihten, die es in der Menschheit gibt&#039;&#039;&#039;. Da gibt es nicht so viele. Also, &#039;&#039;&#039;der salomonische Jesus&#039;&#039;&#039; - oder &#039;&#039;&#039;der ehemalige Zarathustra&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;war einer dieser ganz Großen&#039;&#039;&#039;, die also ganz, ganz stark geistig gearbeitet haben, &#039;&#039;&#039;die immer wieder sehr, sehr oft inkarniert waren&#039;&#039;&#039;, die sehr, sehr viele Erdenerfahrungen hinter sich gebracht haben, dabei auch die eine oder andere Verfehlung gemacht haben, klarerweise, &#039;&#039;&#039;und der fällt jetzt also wie vom Blitz getroffen zu Boden&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Die Menschen um ihn&#039;&#039;&#039;, diese ganzen beladenen Menschen, &#039;&#039;&#039;fliehen geradezu in Panik&#039;&#039;&#039;. Also, es muss ein ungeheures Schauspiel gewesen sein, wie dieser Mensch da zusammenstürzt. Und &#039;&#039;&#039;sie haben gespürt, dass da eine ganz gewaltige Kraft wirkt, aber sie wissen nicht, was es ist&#039;&#039;&#039;. Und vor allem fliehen sie deswegen, weil all die Dämonen, von denen sie besessen sind durch und durch - nicht durch ihre Schuld oder nicht alleine durch ihre Schuld, auf das werden wir dann gleich noch kommen, das kommt nämlich noch dazu - aber &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; also geradezu &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Aufbewahrungsort&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;waren&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;für all die bösen Dämonen&#039;&#039;&#039;, die in der Gegend dort irgendwo sind. Und die im Grunde also, nicht bewusst, aber doch sicher durch ihre Auszeichnung, die sie aus früheren Inkarnationen mitbringen, eben das - unbewusst zumindest, aber doch aus dem höheren Ich heraus, aus der geistigen Welt richtig geleitet - das auf sich genommen haben, alle die &#039;&#039;&#039;Dämonen&#039;&#039;&#039; anzusammeln bei sich, in sich, um sich, &#039;&#039;&#039;die sonst keinen Platz gefunden haben&#039;&#039;&#039;. Also, das muss man sich ganz, ganz dramatisch vorstellen. Das waren Menschen, die abseits gelebt haben von den anderen &#039;&#039;&#039;Menschen&#039;&#039;&#039; sonst. &#039;&#039;&#039;Die Ausgestoßene waren&#039;&#039;&#039; oder sich selbst eigentlich herausgenommen haben. Und wir werden dann sehen also, was die Ursache dafür ist. Aber jedenfalls &#039;&#039;&#039;die sehen, wie dieser Jesus zusammenstürzt&#039;&#039;&#039;, dieser Jesus von Nazareth, und &#039;&#039;&#039;sie spüren, wie in diesem Moment all diese Dämonen, von denen sie besessen und umgeben sind, wie die alle geradezu aufschreien&#039;&#039;&#039;, aufjaulen und so, als würden sie also über sich hinauswachsen - und &#039;&#039;&#039;das macht ihnen ungeheure Angst&#039;&#039;&#039; klarerweise. &#039;&#039;&#039;Und sie fliehen&#039;&#039;&#039; also nach allen Seiten davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;während das alles passiert&#039;&#039;&#039;, äußerlich gesehen, &#039;&#039;&#039;erlebt innerlich dieser Jesus von Nazareth dieses makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Er erlebt es, er erlebt es &#039;&#039;&#039;hellsichtig&#039;&#039;&#039;, was damit verbunden ist, er erlebt es &#039;&#039;&#039;aber auch im Inspirativen&#039;&#039;&#039;, also das heißt, als Klangerlebnis, wenn man so will. Das heißt konkret, &#039;&#039;&#039;er erkennt die Bedeutung dessen, was da passiert&#039;&#039;&#039;. Das heißt es eigentlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Lesen in der Akasha Chronik und zur Symbolsprache der Eingeweihten 1:04:46 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht wahr, die okkulte Sprache zu vernehmen, &#039;&#039;&#039;die okkulte Schrift zu lesen&#039;&#039;&#039;, ist gleichbedeutend mit, &#039;&#039;&#039;heißt: Ich erkenne, was in dem imaginativen Bild&#039;&#039;&#039;, das sich vor meinen Augen abspiel&#039;&#039;&#039;t, was da wirklich drinnen steckt&#039;&#039;&#039;. Weil, sonst sehe ich ein Bild und habe zunächst einmal keine Ahnung, was es bedeutet. Nicht wahr, das kann ein wunderschönes Bild sein - und im Grunde es ist nur eine ganze Menge luziferischer Geister, die da sind. Es kann ein ganz schreckliches dramatisches Bild sein - und das war es in dem Fall sicher, ein ganz, ganz dramatisches Bild - aber &#039;&#039;&#039;ich erkenne den Sinn, der in diesem Bild drinnen liegt&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Und&#039;&#039;&#039; dann &#039;&#039;&#039;versuche&#039;&#039;&#039;ich &#039;&#039;&#039;ihn&#039;&#039;&#039; halt &#039;&#039;&#039;in meine Sprache zu übersetzen&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; also diese Szene &#039;&#039;&#039;miterleben, diese Imagination, die dieser Jesus von Nazareth hatte&#039;&#039;&#039;. Er konnte sich also in diese Imagination versetzen, eben weil er sich so stark verbunden hat mit dem Leben dieses Jesus von Nazareth, dass er ganz in seine Seelenverfassung eintauchen kann. Auch wenn das vor langer Zeit geschehen ist. Im Grunde, &#039;&#039;&#039;das ist das Lesen in der sogenannten &amp;quot;Akasha Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;. Da liest man im Grunde das, was diese Menschen damals innerlich erlebt haben. &#039;&#039;&#039;Man sieht nicht&#039;&#039;&#039; eigentlich &#039;&#039;&#039;die Außenwelt&#039;&#039;&#039;. Also man braucht nicht zu glauben, &#039;&#039;&#039;Akasha Chronik lesen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;heißt&#039;&#039;&#039;: &amp;quot;Aha, ich schaue mir ein Urzeit-Video an“, oder so irgendwas. Das ist es nicht. Sondern &#039;&#039;&#039;ich erlebe das mit, was die Menschen damals erlebt haben, was ihnen ins Bewusstsein aufgestoßen ist, was sie irgendwo schon mit ihrem Denken erfassen konnten&#039;&#039;&#039;. In das schaue ich zurück. Und so konnte auch Rudolf Steiner zurückschauen in das, was dieser Jesus von Nazareth erlebt hat in dem Moment. Und natürlicherweise übersetzt es jetzt Rudolf Steiner in seine Muttersprache, ins Deutsche. Weil, auch &#039;&#039;&#039;beide, sowohl der Jesus von Nazareth als auch Rudolf Steiner, der das miterlebt, beide müssen es in irgendeine irdische Sprache übersetzen, damit es mitteilbar wird&#039;&#039;&#039;. Sonst ist es nicht mitteilbar. Ganz einfach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, &#039;&#039;&#039;Eingeweihte&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;können&#039;&#039;&#039; vielleicht untereinander es &#039;&#039;&#039;in einer „Eingeweihten-Sprache&amp;quot; austauschen&#039;&#039;&#039;, die vielleicht etwas reicher ist, also &#039;&#039;&#039;in einer Symbolsprac&#039;&#039;&#039;he oder was. Drum gibt es ja sehr viele sogenannte &#039;&#039;&#039;&amp;quot;okkulte Zeichen&amp;quot;&#039;&#039;&#039; oder so was. Es sind Kurzzeichen, &#039;&#039;&#039;die ein ganzes reiches Erleben in einem Zeichen zusammenfassen&#039;&#039;&#039;. Und wenn der andere Eingeweihte dieses Zeichens sieht, weiß er, welches Erlebnis damit verbunden ist. Dann kann man, sozusagen, in wenige Zeichen, in wenige Schriftzeichen, sehr, sehr reiche Inhalte hineinpacken, die die normale Alltagssprache überhaupt nicht hergibt. Aber trotzdem, &#039;&#039;&#039;auch das&#039;&#039;&#039;, in diese Zeichen es übersetzen, &#039;&#039;&#039;ist auch&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;ich muss es herunter holen&#039;&#039;&#039;. Und man muss vereinbaren… diese Zeichen, die sind natürlich sehr stimmig gewählt dann, aber im unmittelbaren Erlebnis ist es &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039; anders. &#039;&#039;&#039;Das geistige Erlebnis ist anders&#039;&#039;&#039;. Also, es ist mit keiner Schrift und mit keinem äußeren Zeichen und mit keinem äußeren hörbaren Wort wirklich zu vergleichen. Aber &#039;&#039;&#039;man muss es übersetzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das makrokosmische Vaterunser im Wortlaut Rudolf Steiners 1:08:27 ===&lt;br /&gt;
Und jetzt heißt es, &#039;&#039;&#039;es vernahm Jesus von Nazareth die Worte:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitsschuld…&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstheitschuld, ganz genau, wenn ich es exakt lese.&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Ihr Väter&#039;&#039;&#039;&amp;quot;, &#039;&#039;&#039;Mehrzahl&#039;&#039;&#039;. Also, ich lese es noch einmal jetzt in einem Zug durch:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es walten die Übel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeugen sich lösender Ichheit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von andern erschuldete Selbstheitschuld,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlebet im täglichen Brote, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem nicht waltet der Himmel Wille, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Mensch sich schied von Eurem Reich &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vergaß Euren Namen, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Väter in den Himmeln.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;der Weg zu dem Menschen hin, der&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;von allen guten Geistern verlassen ist&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist das makrokosmische Vaterunser&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Das ist der Weg, den das Ich geht auf die Erde hinunter, um seine Freiheit hier zu erwerben&#039;&#039;&#039;. Aber der Preis ist, dass er von all den guten Kräften, die von oben kommen können, immer mehr abgeschnitten wird. Und das geht eben so weit, dass &#039;&#039;&#039;diese guten Kräfte von oben&#039;&#039;&#039;zunächst einmal immer weniger und schließlich gar nicht mehr in das Geschehen da unten aus ihrem Willen heraus eingreifen können. &#039;&#039;&#039;Sie können von oben keine Hilfe bringen, wenn ihnen nicht von unten ein Wille dazu, das anzunehmen, entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Also das heißt, wenn wir auf der Stufe sind, dann sind wir &#039;&#039;&#039;auf Null-Niveau&#039;&#039;&#039; irgendwo geraten. Dann &#039;&#039;&#039;wird es ganz gefährlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rudolf Steiner erzählt uns im Fünften Evangelium die Geschichte des Jesus von Nazareth vor dem Einzug des Christus-Ich - Teil III: Die sich streng läuternden Essener und die Verbindung zu den Dämonen im verlassenen Tempelbezirk 1:11:14 ===&lt;br /&gt;
Dieses &#039;&#039;&#039;Erlebnis&#039;&#039;&#039; ist natürlich also ganz &#039;&#039;&#039;erschütternd für diesen Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;. Kann man sich vorstellen. Und vor allem, wie er jetzt aufwacht, aus seinem, ja, fast scheintoten Zustand, das ist also wirklich &#039;&#039;&#039;ein ganz starker Einweihungsmoment&#039;&#039;&#039;, der da stattfindet. Und &#039;&#039;&#039;wie er jetzt wieder aufwacht&#039;&#039;&#039; aus dem heraus, &#039;&#039;&#039;erlebt er, hellsichtig, ganz stark die Dämonen&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich an diesem Ort gesammelt haben&#039;&#039;&#039;. Die Menschen sind geflohen. Sicher haben sie ein Teil der Dämonen auch noch mitgenommen, aber ein großer Teil ist dort versammelt geblieben. &#039;&#039;&#039;Und es taucht in ihm die große Rätselfrage auf: Woher stammen diese Dämonen?&#039;&#039;&#039; Wie kommt es zustande, dass also diese Menschen so betroffen sind, dass diese Dämonen sich da so sammeln? Und wie kann ich das verstehen, dass die da sind? Und natürlich die nächste Frage: &#039;&#039;&#039;Was kann man dagegen tun?&#039;&#039;&#039; Und es dauert also lange. Also, &#039;&#039;&#039;die nächsten Jahre&#039;&#039;&#039; zumindest &#039;&#039;&#039;findet er zunächst einmal keine Lösung dafür&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er kommt&#039;&#039;&#039; dann, etwa in seinem 28. Lebensjahr, also &#039;&#039;&#039;vier Jahre später, in immer engere Verbindung mit dem Essener Orden&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wo er&#039;&#039;&#039; im übrigen &#039;&#039;&#039;auch den Johannes den Täufer kennenlernt&#039;&#039;&#039;, in Verbindung kommt mit dem. Und er sieht also, dass dort &#039;&#039;&#039;eine geistige Stätte&#039;&#039;&#039; geschaffen wird, &#039;&#039;&#039;wo diese Dämonen nicht zu finden sind&#039;&#039;&#039;. Und er sieht also diese &#039;&#039;&#039;wertvolle geistige Arbeit, die dort geleistet wird&#039;&#039;&#039;. Er lernt auch verstehen eine ganz wichtige Regel, die es bei den Essenern gab, die ja sehr geschätzt waren überall, auch durchaus in Jerusalem. Ich meine, der Ort natürlich, wo sie waren, war außerhalb. Man kann sich ruhig also so eine Stätte wie Qumran etwa denken. Wie auch immer, &#039;&#039;&#039;sie haben meistens in der Wüste gelebt, aber sie sind doch auch in die Stadt gegangen&#039;&#039;&#039;, und es war ein ganz starkes Gebot - oder wurde extra eingerichtet: &#039;&#039;&#039;Die Tore, durch die die Essener schreiten, durften keine Bilder haben. Keine Zeichen, keine Symbole, keine Bilder, nichts&#039;&#039;&#039;. Also, ganz schmucklose Tore. Und das hängt mit der ganzen Geschichte zusammen, irgendwo. Und &#039;&#039;&#039;hängt&#039;&#039;&#039; überhaupt &#039;&#039;&#039;mit Bilderverbot und dergleichen zusammen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Jesus von Nazareth kann sich zunächst einmal auch keinen Reim darauf machen, &#039;&#039;&#039;warum&#039;&#039;&#039; es &#039;&#039;&#039;diese Regel&#039;&#039;&#039; gibt, welche Bedeutung diese Regel hat &#039;&#039;&#039;und warum dort überhaupt keine Dämonen&#039;&#039;&#039; zu finden sind. Gut, &#039;&#039;&#039;die Menschen dort arbeiten geistig sehr stark&#039;&#039;&#039;. Das hat ihn sehr beeindruckt, also dass da wirklich ein Ort geschaffen wurde, der frei ist von all diesen Widersacherkräften, der wirklich frei ist von all diesen Widersacherkräften. Also, &#039;&#039;&#039;ein im Grunde geistig ganz, ganz stark leuchtender Ort&#039;&#039;&#039;. Aber dann, &#039;&#039;&#039;eines Tages&#039;&#039;&#039;, als er halt diesen Tempelbezirk, oder wie immer man es nennen will, verlässt - kein Tempel im herkömmlichen Sinne, es war Lebensstätte dieser Menschen, alles war dort - &#039;&#039;&#039;macht er eine erschütternde Beobachtung&#039;&#039;&#039;, die also durch seine starke Hellsichtigkeit, die er hatte, sehr ausgeprägt war. Er sieht &#039;&#039;&#039;in dem Moment, wo er durch die Pforte&#039;&#039;&#039; nach draußen &#039;&#039;&#039;schreitet&#039;&#039;&#039; in das umgebende Land, &#039;&#039;&#039;sieht er, wie Scharen&#039;&#039;&#039; geradezu &#039;&#039;&#039;von luziferischen und ahrimanischen Mächten fliehen von dort. Aber wohin? Zu den Menschen, die draußen sind&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, durch die ganz intensive geistige Arbeit, die diese Essener machen, um sich zu läutern… also &#039;&#039;&#039;Katharsis&#039;&#039;&#039;, ganz strenge Katharsis, also &#039;&#039;&#039;Reinigung war die höchste Pflicht dieser Essener&#039;&#039;&#039;. Aber was bedeutete das? Es bedeutete… &#039;&#039;&#039;Diese Menschen hatten ja auch in früheren Inkarnationen genug an Widersacherkräften in sich aufgespeichert&#039;&#039;&#039;, aufgenommen. &#039;&#039;&#039;Niemand war in der Menschheit davor gefeit&#039;&#039;&#039;, auch nicht die, die sich vielleicht jetzt schon &#039;&#039;&#039;seit etlichen Inkarnationen&#039;&#039;&#039; darum bemühen, &#039;&#039;&#039;geistig&#039;&#039;&#039; zu&#039;&#039;&#039;arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und das ist bei diesen Essenern sicher der Fall gewesen. Aber &#039;&#039;&#039;trotzdem&#039;&#039;&#039;, es &#039;&#039;&#039;lauern in ihrer Tiefe gewaltige, gewaltige Kräfte immer noch, die von den Widersachern herrühren&#039;&#039;&#039;. Und &#039;&#039;&#039;mit jedem weiteren Schritt der Läuterung vertreiben sie diese Kräfte aus ihrem Wesen&#039;&#039;&#039;. Aber sie können sie nicht auflösen. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nicht besiegen&#039;&#039;&#039;, sie können sie nicht einmal besänftigen, in Wahrheit. &#039;&#039;&#039;Sie können sie nur vertreiben&#039;&#039;&#039;; aus Ihrem Tempelbereich, aus ihrem Eigenwesen können sie sie vertreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die erschütternde Wahrheit, die eben dieser &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039; als einziger von all denen wirklich wahrnimmt, ist, dass er &#039;&#039;&#039;sieht, wie diese Dämonen&#039;&#039;&#039;, diese Scharen von Dämonen, eigentlich &#039;&#039;&#039;dort hinausgeschleudert werden&#039;&#039;&#039;. Diese Dämonen, in wildem Zorn entbrannt, im Grunde, über das, was da passiert, &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; die aber &#039;&#039;&#039;jetzt losstürzen auf die Menschen, die rundherum sind&#039;&#039;&#039;. Und bewusst oder unbewusst war diese Menschengemeinschaft, die er vorher &#039;&#039;&#039;in seinem 24. Lebensjahr&#039;&#039;&#039; gesehen hat, der er begegnet ist eben &#039;&#039;&#039;in diesem verlassenen Tempelbezirk&#039;&#039;&#039;, der nicht umsonst gerade von solchen Dämonen gewimmelt hat - also eben gerade ein ehemals heiliger Ort, der aber von den Priestern verlassen wurde - &#039;&#039;&#039;eine ideale Wohnstätte für diese Dämonen und für Menschen, die diese Dämonen in sich beherbergen&#039;&#039;&#039;. Und das war insbesondere eben eine Menschengemeinschaft, die, wie gesagt, sicher mehr unbewusst, aber doch viele dieser Dämonen aufgenommen hat. In Wahrheit, um sie den anderen Menschen abzunehmen, nicht zur Gänze, aber abzunehmen. Das heißt also, es kommt dazu, &#039;&#039;&#039;dass diese Dämonen&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;nicht gleichmäßig sich überall verteilt haben&#039;&#039;&#039;, sondern weil da &#039;&#039;&#039;eine Menschengemeinschaft&#039;&#039;&#039; da war, &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; ja im Grunde &#039;&#039;&#039;das Opfer gebracht hat&#039;&#039;&#039;: Also, wir nehmen das auf uns, zumindest im vorgeburtlichen Entschluss, &#039;&#039;&#039;wir nehmen das auf uns, so vielen Dämonen wie möglich eine Wohnstätte zu bilden, damit sie nicht auf die andern Menschen losgehen&#039;&#039;&#039;. Und das sind aber &#039;&#039;&#039;die Dämonen, die die Essener&#039;&#039;&#039; losgeworden sind, die sie &#039;&#039;&#039;vertrieben haben&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, ihr seht: &#039;&#039;&#039;Der Weg der Läuterung ist nicht so einfach&#039;&#039;&#039; und birgt einmal und barg eigentlich &#039;&#039;&#039;bis zum Mysterium von Golgatha&#039;&#039;&#039; und teilweise noch drüber hinaus, weil das nicht sofort überall schlagend wird, die ganz große Problematik, dass &#039;&#039;&#039;alle alten Einweihungsstätten zwar Stätten des Lichtes&#039;&#039;&#039; geschaffen haben, wirkliche Stätten des Lichts, die große Fackeln waren, &#039;&#039;&#039;aber der Preis dafür war&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass rundherum es immer mehr Stätten gab, die im Dunkel versunken sind&#039;&#039;&#039;. Und das heißt also, &#039;&#039;&#039;alles, was auf diese alte Art heute noch funktioniert, ist ganz verderblich für die Menschheit&#039;&#039;&#039;. Weil, alles, was an geistigem Streben nicht aus dem vollen, wachen &#039;&#039;&#039;Ich-Bewusstsein&#039;&#039;&#039; herauskommt, das man sich eigentlich nur erwerben kann &#039;&#039;&#039;durch viele, viele Inkarnationen auf der Erde&#039;&#039;&#039;… dann kann man mal irgendwann soweit kommen &#039;&#039;&#039;wie&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ein&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Buddha&#039;&#039;&#039;, dass er das in Vollem durchgemacht hat und dann bereit ist, nur mehr von oben zu wirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eine große Unterstützung für die Entwicklung der Menschheit: die Eingeweihten mit voll entwickeltem Geistselbst, die sich weiterhin immer wieder auf der Erde inkarnieren 1:20:57 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr wisst auch, &#039;&#039;&#039;es gibt die anderen Eingeweihten - und die sind also ganz wichtig jetzt für unsere Zeit&#039;&#039;&#039;. Also, ich will nicht sagen, dass der Buddha weniger entscheidend ist - oder die, die ihn begleiten, die Anwärter auf die nächste Buddhaschaft oder was, zum Beispiel der Maitreya Buddha oder was, die also aber auch dann irgendwann das Ziel erreichen, nur mehr von oben zu wirken -, aber &#039;&#039;&#039;ganz entscheidend&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;sind&#039;&#039;&#039;namentlich jetzt &#039;&#039;&#039;in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die auch soweit sind, dass sie jetzt schon aus ihrem Ich heraus alle Dämonen besiegt haben. Alle. &#039;&#039;&#039;Die also ein wirklich vollentwickeltes Geistselbst haben und die daher nicht mehr sich inkarnieren müssen jetzt auf der Erde - und die es trotzdem tun&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die es tun, so oft als nur irgendwo möglich. Also, die wirklich, sozusagen, den Rekord haben, &#039;&#039;&#039;dass sie in jedem Jahrhundert verkörpert sind&#039;&#039;&#039; und dabei sogar den größten Teil dieses Jahrhunderts. Dass es also ganz, ganz wenige Jahre sind, die sie in der geistigen Welt verbringen und dann sofort wieder herunterkommen, um hier zu arbeiten. &#039;&#039;&#039;Um hier zu arbeiten. Und hier den anderen Menschen dabei zu helfen, ihren Ich-Funken zu finden&#039;&#039;&#039;, kennenzulernen. &#039;&#039;&#039;Um das geht es&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Eine Arbeit, die mit einer ungeheuren Verantwortung verbunden ist&#039;&#039;&#039;. Denn, das Wichtigste dabei ist, dass sie nicht in die Freiheit des anderen Menschen eingreifen. Ihnen einen Impuls zu geben, dass ihr Ich erwacht, vielleicht nicht gleich, vielleicht dreißig Jahre, nachdem er dem Eingeweihten begegnet ist, in irgendeiner Form. Aber &#039;&#039;&#039;so, dass nicht die Freiheit des Menschen in irgendeiner Weise beeinträchtigt wird&#039;&#039;&#039;. Und es genügt dazu ein Wort, das passende Wort für diesen Menschen. Es kann in einem kurzen Gespräch in der U-Bahn sein oder sonstwo. Oder mitten in der Arbeit irgendwo. Straßenarbeit, zwei Arbeiter reden miteinander, einer davon ist ein Eingeweihter. Weil, &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;die großen&#039;&#039;&#039; - sind nicht die, die irgendwo im Palast sitzen oder im Zelt oder in der Klosterzelle oder was, sondern es &#039;&#039;&#039;sind Menschen, die mitten im Leben drinnen stehen&#039;&#039;&#039;. Mitten im Leben drinnen stehen - und möglichst &#039;&#039;&#039;in einer Position, die ganz unauffällig ist&#039;&#039;&#039;. Also in keiner äußerlich leitenden Position. &#039;&#039;&#039;Es sind ganz wenige, die das Opfer auf sich nehmen, in eine höhere Position aufzusteigen&#039;&#039;&#039;, einen größeren Bekanntheitsgrad in der Menschheit zu bekommen, weil &#039;&#039;&#039;dann sind sie&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;der absolute Angriffspunkt für die Widersacher&#039;&#039;&#039;. Das sind sie sowieso, weil die Widersacher kennen natürlich &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Aber &#039;&#039;&#039;solange sie nicht&#039;&#039;&#039; dort sind, wo sie groß &#039;&#039;&#039;äußerlich in die Welt eingreifen&#039;&#039;&#039;, geben ihnen &#039;&#039;&#039;die Dämonen&#039;&#039;&#039; relativ Frieden, weil sie eh wissen, sie kommen nicht heran. Aber… da &#039;&#039;&#039;greifen&#039;&#039;&#039; sie &#039;&#039;&#039;lieber&#039;&#039;&#039; die &#039;&#039;&#039;an, die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Mächtigen in der Welt draußen&#039;&#039;&#039;, weil die brauchen sie, um ihr Werk hier auf Erden zu vollbringen, irgendwo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also das heißt, sie leben relativ im Verborgenen. &#039;&#039;&#039;Sie tun irgendeine oft einfache Arbeit im Dienste der Gemeinschaft&#039;&#039;&#039;, und die Hauptarbeit besteht drin, &#039;&#039;&#039;da und dort den richtigen Menschen zu begegnen und für ihr Ich einen Weg-Impuls zu geben, der völlig freilassend ist&#039;&#039;&#039;. Und wie gesagt, das geht mit einem Wort. Mit einem Wort, das genau für den Menschen passt - als Erweckungswort, wenn man so will. Und das wirkt nicht gleich. Der Mensch hat jede Zeit, das einmal wirken zu lassen. Und dann kommt&#039;s an die Oberfläche oder kommt nicht an die Oberfläche, irgendwann, aber &#039;&#039;&#039;es gibt ihm die Chance&#039;&#039;&#039; oder ist eine Hilfe, seinen Weg &#039;&#039;&#039;zu finden, den Weg zu seinem Ich&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Über sein Ego hinaus&#039;&#039;&#039; zu gehen und vielleicht - meistens ja erst in einem reiferen Lebensalter - &#039;&#039;&#039;überhaupt den Unterschied zwischen Ego und Ich zu erkennen&#039;&#039;&#039;. Wo einmal der Moment aufkommt: &amp;quot;Mein ganzes Leben bis jetzt war vielleicht Vorbereitung, aber das war noch nicht Ich.&amp;quot; Und wo dann der Moment kommt: &amp;quot;Ich muss etwas anderes machen.&amp;quot; Und &#039;&#039;&#039;wo plötzlich die eigene Aufgabe aufleuchtet&#039;&#039;&#039;. Dann ist sowas unter Umständen &#039;&#039;&#039;bewirkt durch so einen Impuls eines Eingeweihten&#039;&#039;&#039;. Das ist eine der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Es kann der Impuls auch&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;von einem von drüben kommen&#039;&#039;&#039;, von einem, wie es Buddha ist oder was, aber &#039;&#039;&#039;dann ist es meistens&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;auf höhere Ebenen bezogen&#039;&#039;&#039;, weniger auf Erdenaufgaben. Da geht&#039;s drum, dass das Ich geweckt wird vor allem &#039;&#039;&#039;für Menschen, die hier aus dem Geistigen heraus&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;tätig werden sollen&#039;&#039;&#039; und umgestalten die Welt, möglichst viele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil, alles liegt am &#039;&#039;&#039;Umgestalten dieser Welt&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;bestimmt die Zukunft&#039;&#039;&#039;. Alles, was sich da oben in der geistigen Welt abspielt, hängt ab von dem, was hier passiert. &#039;&#039;&#039;Von oben kann man nichts tun&#039;&#039;&#039;. Man kann unter Umständen - wie ein Buddha - Impulse geben nach unten, aber &#039;&#039;&#039;das Entscheidende ist: Was wird hier gemacht?&#039;&#039;&#039; Und dafür &#039;&#039;&#039;die richtigen Anregungen geben&#039;&#039;&#039; können eben nur &#039;&#039;&#039;die Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die sich&#039;&#039;&#039; auch wirklich &#039;&#039;&#039;freiwillig immer wieder verkörpern&#039;&#039;&#039;. Die immer wieder das Schicksal, das Risiko auf sich nehmen, da auch wieder einen Fehler zu machen. Weil es sind jetzt Menschen, die müssen sich eigentlich nicht mehr verkörpern, weil sie alles geläutert haben. Und sie sind aber trotzdem natürlich &#039;&#039;&#039;zugleich Menschen, auf die sich die Widersacher stürzen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das heißt nicht: &amp;quot;Ich bin geläutert, ich bin eigentlich ganz rein, dass ich nicht wieder einen Fehler machen könnte.&amp;quot; Also, es ist &#039;&#039;&#039;immer wieder die Gefahr&#039;&#039;&#039; da, jetzt im Grunde &#039;&#039;&#039;zu scheitern&#039;&#039;&#039; - und &#039;&#039;&#039;dann sich zwangsweise wieder verkörpern&#039;&#039;&#039; zu müssen, &#039;&#039;&#039;um das eigene Karma auszubügeln&#039;&#039;&#039;. Ja, und das ist oft nicht so einfach. Es gibt Entscheidungen, die man fällen muss unter Umständen im Leben, mit denen man Karma erzeugt, und wo man aber, wenn man die Tat unterlassen würde, und sagt: &amp;quot;Ich schaue zu, und halte mich raus&amp;quot;, genauso schuldig würde. Das ist immer wieder &#039;&#039;&#039;das Problem&#039;&#039;&#039; also, dass wir &#039;&#039;&#039;im Erdenleben&#039;&#039;&#039; vor&#039;&#039;&#039;Situationen&#039;&#039;&#039; gestellt sind, &#039;&#039;&#039;wo wir&#039;&#039;&#039; im Grunde so oder so &#039;&#039;&#039;Karma erzeugen müssen&#039;&#039;&#039;. Das heißt: Schuld auf uns laden. Und, wie gesagt, die Widersacher lassen keine Situation aus, um es so hinzukriegen, dass genau &#039;&#039;&#039;solche paradoxen Situationen&#039;&#039;&#039; entstehen, wo, egal wie du dich entscheidest: &#039;&#039;&#039;Schuld links oder Schuld rechts&#039;&#039;&#039;, sozusagen. Eines davon muss passieren. Ich meine, es kann sein, dass so ein Eingeweihter es dann schafft, noch diese Schuld in diesem selben Erdenleben abzutragen. Dann muss er nicht zwangsläufig wieder sich inkarnieren, obwohl er es sicher tun wird, aber aus Freiheit heraus, aber ansonsten ist es ein Muss. Kann auch passieren und passiert auch. Also, es gibt keine Garantie. &#039;&#039;&#039;Es gibt keine Garantie&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Gemeinschaft des Jesus und des Christus: das Christus-Ich zieht mit der Jordan-Taufe in den salomonischen Jesus ein 1:29:44 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, worum es also geht, und &#039;&#039;&#039;welche Impulse diese Eingeweihten&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch geben, ist das, was mit dem makrokosmischen Vaterunser geschildert wurde&#039;&#039;&#039; und uns eigentlich jetzt ganz hinunter geführt hat, letztlich in die &#039;&#039;&#039;völlige Geistverlassenheit&#039;&#039;&#039; geführt hat, das &#039;&#039;&#039;umzudrehen&#039;&#039;&#039;. Aber jetzt so umzudrehen, dass der Impuls dazu &#039;&#039;&#039;aus dem individuellen Ich&#039;&#039;&#039; kommt. Das ist diese Umdrehung, die &#039;&#039;&#039;konnte&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;erst durch den Jesus Christus geschehen&#039;&#039;&#039;. Ich betone es jetzt ganz bewusst: durch den Jesus Christus. &#039;&#039;&#039;Durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Gemeinschaft dieser beiden&#039;&#039;&#039;, wenn man so will. Also des Jesus von Nazareth in den Leibeshüllen des nathanischen Jesus, in denen sich jetzt beginnt, mit der Jordan-Taufe das Christus-Ich zu verkörpern und &#039;&#039;&#039;das Ich des salomonischen Jesus&#039;&#039;&#039; sich herauslöst. Und das heißt aber nicht, dass er jetzt irgendwo geht und sagt: &amp;quot;Gut, mein Job ist jetzt vorbei, jetzt ab in die geistige Welt nach oben, einmal erfrischen&amp;quot;, sondern er &#039;&#039;&#039;begleitet&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;dieses ganze Geschehen&#039;&#039;&#039;. Er bleibt ganz nahe. Er ist zwar nicht mehr inkarniert jetzt in dieser Leibeshülle, er geht heraus, aber er begleitet das ganze Geschehen - &#039;&#039;&#039;aus der geistigen Welt&#039;&#039;&#039;. Das ist seine Aufgabe. &#039;&#039;&#039;Und durch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dieses gemeinsame Tun&#039;&#039;&#039; eigentlich, also &#039;&#039;&#039;des Christus mit dem salomonischen Jesus, mit der großen inspirierenden Kraft auch des Buddha, der ja seine Kräfte einverwoben hat der Leibeshülle des nathanischen Jesus, die aber jetzt auch die Leibeshülle des Christus ist, all das wirkt zusammen&#039;&#039;&#039;. All das wirkt zusammen. &#039;&#039;&#039;Der salomonische &#039;&#039;(Jesus)&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;, eben ein hoher Eingeweihter, der seine Aufgabe sieht, immer in Griffweite der Erde zu bleiben, jetzt muss er zwar heraus… Das alleine ist schon ein ungewöhnlicher Vorgang, weil normal geht das Ich mit dem Tod heraus. Da ist es also gerade &#039;&#039;&#039;bei der,&#039;&#039;&#039; wenn man so will, &#039;&#039;&#039;Erdengeburt des Christus, da geht er hinaus&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einschub zum Wechsel des Ichs während eines Erdenlebens 1:32:38 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist im Übrigen etwas, was natürlich nicht in dieser großen Weise, aber auch sonst passieren kann. Es &#039;&#039;&#039;kann&#039;&#039;&#039;also auch &#039;&#039;&#039;passieren&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass&#039;&#039;&#039; es bei anderen Menschen, &#039;&#039;&#039;bei ganz gewöhnlichen Menschen das Ich heraus geht und ein anderes Ich einzieht&#039;&#039;&#039;. Es kann durchaus auch passieren. Es ist nicht jetzt der häufige Fall, aber auch das kann passieren. Also, es gibt eine ganze Menge Dinge, die passieren können. Werden wir sicher noch in der Zukunft mehr drüber sprechen müssen. &#039;&#039;&#039;Es kann&#039;&#039;&#039; im Extremfall zum Beispiel &#039;&#039;&#039;heute passieren&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;bei Transplantationen, namentlich bei Herztransplantationen&#039;&#039;&#039;. Und das ist dann die Frage, welches Ich da wirklich drinnen ist. Ich meine, die Persönlichkeit, in gewisser Weise, &#039;&#039;&#039;das Ego, bleibt das alte&#039;&#039;&#039;. Aber natürlich, ändert sich es auch durch den Einfluss, dass jetzt ein anderes Ich drinnen ist. Und dann kommt einem der Mensch sehr stark verändert irgendwie vor. Man denkt sich: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Irgendwie ist er nicht mehr so ganz wie er früher war.&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Kann auch bei anderen Gelegenheiten passieren. Es kann passieren, also bei einem Unfall oder wo ein starker Schockzustand ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Christus vom makrokosmischen Vaterunser zu &amp;quot;unserem&amp;quot; Vaterunser: der Aufstieg aus dem bewussten Ich heraus 1:34:02 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, da ist ein riesig weites Feld. Es gibt eine ganze Menge &#039;&#039;&#039;Andeutungen vom Steiner dazu&#039;&#039;&#039;, und es gibt noch mehr als er andeutet auch - wie immer. Weil, er hat eine große Landkarte beschrieben, aber da gibt’s so und so viel noch unentdeckte Gebiete. &#039;&#039;&#039;Alle Eingeweihten der Welt zusammen haben eine riesige Landkarte gemacht und auf der gibt es immer noch riesige weiße Flecken&#039;&#039;&#039;. Aber es gibt sichere Orientierungspunkte. Und also ganz besonders &#039;&#039;&#039;das Werk von Rudolf Steiner ist ein sehr dichtes Netz von Orientierungspunkten&#039;&#039;&#039;. Aber trotzdem, heißt es für uns andere Menschen, wenn wir uns geistig entwickeln: Aufbruch in diese weißen Gebiete, die noch nicht erschlossen sind. Und wir haben heute große Hilfe, dass wir &#039;&#039;&#039;viele Orientierungspunkte&#039;&#039;&#039; haben, &#039;&#039;&#039;um&#039;&#039;&#039; uns dort zurechtzufinden und &#039;&#039;&#039;nicht ganz in die Irre zu gehen&#039;&#039;&#039;. Zumindest irgendwo stoßen wir wieder auf den nächsten Meilenstein, den wir finden, und dann wissen wir: &amp;quot;Aha, da sind wir.&amp;quot; Und dann kann man sich orientieren, langsam, aber dort geht&#039;s hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es geht jetzt darum, &#039;&#039;&#039;diesen Weg umzukehren, der durch das makrokosmische Vaterunser beschrieben wird&#039;&#039;&#039; - und einen &#039;&#039;&#039;Aufstieg&#039;&#039;&#039; wieder zu schaffen, bis in die höchsten Höhen hinauf, aber &#039;&#039;&#039;jetzt&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ganz aus dem Ich&#039;&#039;&#039;, aus dem Kern des Ich. Und das heißt, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;das Göttliche in unserem Ich hinaufzutragen zu dem Göttlichen, das von oben entgegenkommt&#039;&#039;&#039;. Das durch die ganze Kette der Hierarchien letztlich hinauf, bis zur göttlichen Spitze, um dort zu sehen, dass oben und unten ist das Gleiche im Grunde. Ist derselben Natur. Aber &#039;&#039;&#039;um das große Göttliche zu erreichen, dazu ist das Mittun aller Menschen letztlich nötig&#039;&#039;&#039;. Also alle aus ihrem Ich heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, und &#039;&#039;&#039;dann kommen wir&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;zu&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Vaterunser&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;wie es das christliche Vaterunser geworden ist&#039;&#039;&#039;. Das &#039;&#039;&#039;andere ist&#039;&#039;&#039; das, wenn man so will, &#039;&#039;&#039;das vorchristliche Vaterunser&#039;&#039;&#039;, zugleich aber &#039;&#039;&#039;auch ein Bild für den Abstieg des Christus&#039;&#039;&#039; durch die verschiedenen himmlischen Sphären &#039;&#039;&#039;auf die Erde&#039;&#039;&#039; herunter, im Grunde. Und während dieses Abstiegs des Christus auf die Erde herunter ist aber genau all das passiert, &#039;&#039;&#039;was&#039;&#039;&#039; auch eben, ja, &#039;&#039;&#039;die ganzen&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Dämonen hier losgelassen&#039;&#039;&#039; hat. All das ist passiert. Naja, schauen wir uns das andere Vaterunser an. &#039;&#039;&#039;Das gewohnte Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Ich lese es euch jetzt vor in der Art, &#039;&#039;&#039;wie es Rudolf Steiner übersetzt&#039;&#039;&#039; - oder eine der Übersetzungen von ihm:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Unser Vater, der du bist in den Himmeln,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Wille geschehe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheiligt werde Dein Name,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu uns komme Dein Reich, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser tägliches Brot gib uns heute,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsere Schuldigern,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führe uns nicht in Versuchung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlöse uns von dem Übel.&amp;quot;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ist Schluss. Also &#039;&#039;&#039;der Zusatz&#039;&#039;&#039;, der oft ja dabei ist: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;nicht im originalen Vaterunser&#039;&#039;&#039; drinnen. Es ist ein Zusatz, der aber &#039;&#039;&#039;laut Rudolf Steiner&#039;&#039;&#039; vermutlich auf den &#039;&#039;&#039;Dionysius Areopagita&#039;&#039;&#039; zurückgeht - also auf den ursprünglichen, dessen Werke aber erst von späteren Schülern von ihm schriftlich verfaßt wurden. Also, seine Lehre wurde erst mündlich weitergegeben in ganz engsten Kreise, also vor allem diese &#039;&#039;&#039;Lehre von den Engelhierarchien&#039;&#039;&#039;: Wie das genau geordnet ist; wie eben diese Himmel - Mehrzahl - geordnet sind, diese ganzen Himmelskreise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die sieben Stufen des Vaterunser und unsere sieben Wesensglieder: der physische Leib als der älteste in seiner überragenden Bedeutung 1:38:39 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt ist aber ganz wichtig: &#039;&#039;&#039;Womit hängen diese ganzen Stufen dieses &amp;quot;unseres&amp;quot; Vaterunsers zusammen?&#039;&#039;&#039; Sie hängen nämlich &#039;&#039;&#039;ganz intensiv&#039;&#039;&#039; zusammen mit unseren Wesensgliedern; &#039;&#039;&#039;mit unseren sieben Wesensgliedern&#039;&#039;&#039;, die wir, wenn ich sage &amp;quot;haben&amp;quot;, ist es nur teilweise richtig, weil manche davon sind erst sehr im Ansatz da. Aber wir haben auf jeden Fall… und damit wir sie haben, &#039;&#039;&#039;dazu musste der Weg des makrokosmischen Vaterunser gegangen werden nach unten&#039;&#039;&#039;. Dadurch wurde uns was verliehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes wurde vorbereitet der physische Leib. Tatsächlich ist &#039;&#039;&#039;der physische Leib&#039;&#039;&#039; ja &#039;&#039;&#039;das Älteste&#039;&#039;&#039;. Ja, bitte nicht jetzt genau der Körper, den wir hier haben. Aber das Prinzip des physischen Leibes… &#039;&#039;(Wolfgang grinst und zeigt auf seinen Körper)&#039;&#039; Nein, weil der hält nicht so lang… Aber das Grundprinzip des Physischen, das ganz mit der Willenskraft zusammenhängt, das… also eigentlich, &#039;&#039;&#039;alles Physische ist&#039;&#039;&#039;, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;Gestalt gewordene Willenskraft&#039;&#039;&#039;. Ergebnis einer Willenstätigkeit. Die ja erstarrt ist letztlich, heute erstarrt ist im Physischen, aber auf dem Alten Saturn ganz im Wärmeelement war. &#039;&#039;&#039;Wille und Wärme sind in gewisser Weise zwei Seiten desselben&#039;&#039;&#039;. Also, aus der Willenskraft der Thronen, die ihre Willenskraft hingeopfert haben, ist die &#039;&#039;&#039;Wärme&#039;&#039;&#039; entstanden, &#039;&#039;&#039;aus der der Alte Saturn bestand&#039;&#039;&#039; und aus dem die erste Grundlage unseres physischen Leibes gebildet wurde, damals. Damals. Das heißt: drei ganze Kosmen vor unserer Erdentwicklung. Drei ganze kosmische Entwicklungsstufen vor unserer Erdentwicklung. Daher, &#039;&#039;&#039;in Wahrheit ist der physische Leib das Weiseste, was es geben kann&#039;&#039;&#039;. Da ist die stärkste geistige Kraft drinnen verdichtet, weil, wie soll ich sagen, &#039;&#039;&#039;dreieinhalb kosmische Entwicklungszyklen&#039;&#039;&#039; daran bereits gearbeitet haben. Das hat am Alten Saturn begonnen, ging über die Alte Sonne, über den Alten Mond weiter - und jetzt über einen großen Teil der Erdentwicklung weiter. Wir sind schon knapp über die Mitte drüber der Erdentwicklung. Das alles hat mitgewirkt, &#039;&#039;&#039;dass wir den physischen Leib&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;haben&#039;&#039;&#039;. Und das heißt, in einer gewissen Perspektive &#039;&#039;&#039;ist&#039;&#039;&#039; er &#039;&#039;&#039;das Allerallerallerwichtigste&#039;&#039;&#039;. Und wir können uns dieses &#039;&#039;&#039;Freiheitsbewusstseinnur&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;erwerben&#039;&#039;&#039; mit Hilfe dieses Körpers. &#039;&#039;&#039;Mit Hilfe dieses physischen Körpers&#039;&#039;&#039;. Natürlich der anderen Wesensglieder auch, aber der ist die entscheidende Grundlage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, &#039;&#039;&#039;unser Ich und der physische Leib hängen ganz extrem stark zusammen&#039;&#039;&#039;. Ich habe es euch ja gesagt: Die &#039;&#039;&#039;Kristallisationskräfte sind die Ich-Kräfte&#039;&#039;&#039;. Die Kräfte, die draußen in der Natur die Kristalle bilden, die Mineralien bilden in kristallisierter Form, sind dieselben Kräfte, die im Ich wirken. Und daher ist es &#039;&#039;&#039;so wichtig&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;dass das Ich da heruntersteigt&#039;&#039;&#039;, wirklich &#039;&#039;&#039;sich selbst begegnet&#039;&#039;&#039; im Grunde &#039;&#039;&#039;in der Welt, wo überall seine Kraft sichtbar ist&#039;&#039;&#039;. Am deutlichsten in der Kristallisation, &#039;&#039;&#039;am deutlichsten in der mineralischen Welt&#039;&#039;&#039;, am deutlichsten &#039;&#039;&#039;dort, wo wir damit arbeiten&#039;&#039;&#039;. Und wo wir uns, ja, erarbeiten &#039;&#039;&#039;unser tägliches Brot&#039;&#039;&#039; auch. Das hängt nämlich mit dem physischen Leib zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Jesus Christus stellt sich nach vierzig Tagen in der Wüste bewusst den luziferischen und ahrimanischen Widersachern 1:42:53 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, ja, jetzt müssen wir vielleicht noch eine &#039;&#039;&#039;Geschichte einschieben&#039;&#039;&#039;. Werde ich vielleicht das nächste Mal dann noch ausführlicher schildern: Es gibt ja dann, als jetzt der &#039;&#039;&#039;Jesus von Nazareth&#039;&#039;&#039;, also &#039;&#039;&#039;diese Leibeshüllen des nathanischen Jesus&#039;&#039;&#039;, verlassen werden vom Ich des salomonischen Jesus und &#039;&#039;&#039;wo der Christus beginnt einzuziehen&#039;&#039;&#039; in diese Leibeshüllen, &#039;&#039;&#039;umschwebt in gewisser Weise von dem salomonischen Ich&#039;&#039;&#039;, das jetzt nicht gleich, Ffft, hinaufgeht in die höchsten Höhen und sagt &amp;quot;Pff, was da unten passiert, geht mich nichts mehr an&amp;quot;, sondern das sehr eng aber damit verbunden ist... Und was ist &#039;&#039;&#039;das Erste, was passiert nach der Jordan-Taufe?&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Der&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Jesus Christus&#039;&#039;&#039;, wie er jetzt richtig zu nennen ist, geht in die Wüste nach der Jordan-Taufe und &#039;&#039;&#039;bleibt vierzig Tage in der Wüste&#039;&#039;&#039;. Die Zahl 40 ist auch sehr wichtig: Vier hängt wieder zusammen mit der Erdentwicklung, und so weiter. Und &#039;&#039;&#039;nach diesen vierzig Tagen&#039;&#039;&#039; strengen Fastens, also ganz, ganz einfach dort lebend, &#039;&#039;&#039;ist er so weit, dass er sich ganz bewusst stellen kann den Widersachern, den luziferischen und ahrimanischen&#039;&#039;&#039;. Wobei mit den ahrimanischen im Hintergrund ja der ganze Schwarm ist, der noch weiter hinuntergeht: also Asuras letztlich und soratische Kräfte, die sich, ja, in der Maske der ahrimanischen Mächte zeigen. Und denen stellt er sich jetzt. &#039;&#039;&#039;Die Wirkung dieser Kräfte hat ja schon der Jesus von Nazareth kennengelernt&#039;&#039;&#039;, gesehen deutlich in der Wirkung, eben erstens auf diese Menschengemeinschaft, die voll von diesen Dämonen war. Dann gesehen hat, wie diese Kräfte bei dem Essener Orden… wie die dort von dieser Einweihungsstätte fliehen hinaus zu den anderen Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, er kennt sie, aber &#039;&#039;&#039;jetzt muss ihnen das Christus-Ich&#039;&#039;&#039; hier &#039;&#039;&#039;begegnen&#039;&#039;&#039;, diesen Widersachern. &#039;&#039;&#039;Denn, das ist genau das, was der Christus&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;nicht kannte&#039;&#039;&#039;, obwohl &#039;&#039;&#039;die Widersacher&#039;&#039;&#039; von der höchsten Gottheit bestellt sind zu ihrer Aufgabe. Aber Teil dieses Bestellens dazu ist, ihnen - die &amp;quot;Freiheit&amp;quot; kann man nicht sagen -, aber ihnen &#039;&#039;&#039;ein eigenes Reich&#039;&#039;&#039; zu geben, &#039;&#039;&#039;in das die Gottheit nicht nur keine Eingriffsmöglichkeit, sondern auch keinen Einblick hat&#039;&#039;&#039;. Keinen Einblick. Also, auch der Christus konnte vorher nicht sehen: Was tun die da unten eigentlich? Wie tun die? Man kann zwar an äußeren Symptomen sehen, da wird alles Mögliche dunkel. Die Erdenaura verdunkelt sich irgendwo und da sind schon Blitzlichter irgendwo drinnen. Aber das sind luziferische Blitzlichter, die drin sind, die auch nicht das wahre Geisteslicht sind. Also, &#039;&#039;&#039;man sieht, dass da alles Mögliche passiert, aber es wird im Grunde undurchdringlich, immer undurchdringlicher für die Gottheit&#039;&#039;&#039; zu sehen: Was tun die da unten? Was machen die? &#039;&#039;&#039;Nur ein Mensch hat die Chance&#039;&#039;&#039;, also da &#039;&#039;&#039;den Blick dafür zu gewinnen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gerade die Leidenden&#039;&#039;&#039; konnten das sehr deutlich sehen, was da ist. Natürlich &#039;&#039;&#039;auch die, die sich gereinigt haben&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;die haben dauernd gerungen mit diesen Dämonen&#039;&#039;&#039;. Aber zunächst einmal konnten sie sie nur woanders hinschicken - nichts anderes. Und das war den Essenern selbst und wahrscheinlich auch &#039;&#039;&#039;den&#039;&#039;&#039; anderen &#039;&#039;&#039;Eingeweihten&#039;&#039;&#039;, die ihnen vorausgegangen sind, &#039;&#039;&#039;nicht wirklich bewusst, was&#039;&#039;&#039; denn &#039;&#039;&#039;da wirklich bei der Katharsis, bei der Läuterung, passiert&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war eben &#039;&#039;&#039;die große Tat dieses Jesus von Nazareth, dass er&#039;&#039;&#039; endlich &#039;&#039;&#039;als Erster das wirklich schauen konnte&#039;&#039;&#039;. Das wirklich schauen konnte. Und das ist ja etwas absolut Niederschmetterndes. Weil man denkt sich, da arbeiten sie doch &#039;&#039;&#039;als geistige Gemeinschaften&#039;&#039;&#039; und bemühen sich und machen das Beste, was sie nur tun können. Und in Wahrheit &#039;&#039;&#039;schicken sie die Dämonen zu den anderen Menschen&#039;&#039;&#039; hin. Und je höher sie steigen, desto mehr werden die anderen mit dem belastet. &#039;&#039;&#039;Und es gibt keinen Ausweg&#039;&#039;&#039; daraus. Jedenfalls nicht &#039;&#039;&#039;bis zu dem Moment, wo der Christus kommt&#039;&#039;&#039; - &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; jetzt also &#039;&#039;&#039;das erste Mal diesen Widersachern unmittelbar begegnet&#039;&#039;&#039;, seit sie eben ihre Aufgabe als Widersacher übernommen haben, und &#039;&#039;&#039;kennenlernt, was die tun und sieht, dass die sehr, sehr starke Kräfte haben&#039;&#039;&#039;. Dass also &#039;&#039;&#039;die luziferische Versuchung&#039;&#039;&#039; auch an ihn herankommt; die kann der Christus relativ &#039;&#039;&#039;leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen. Es kommt ein &#039;&#039;&#039;gemeinsamer Angriff von Luzifer und Ahriman&#039;&#039;&#039;; das kann &#039;&#039;&#039;er auch noch leicht&#039;&#039;&#039; in den Wind schlagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der letzte große Angriff Ahrimans auf den Jesus Christus ist bis heute ein ungelöstes Problem geblieben: &amp;quot;Verwandle Steine in Brot&amp;quot; 1:48:39 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aber&#039;&#039;&#039; das letzte Problem, &#039;&#039;&#039;der letzte große Angriff der ahrimanischen Mächte&#039;&#039;&#039;, wo es heißt: &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Du als göttliches Wesen kannst doch Steine in Brot verwandeln. Tu‘s doch!&amp;quot;&#039;&#039;&#039; Und wenn er es täte, würde er sich aber den ahrimanischen Wesen unterordnen, sich ihnen letztlich eingliedern: &amp;quot;Also, das Einzige, was ist, du musst uns folgen, weil, &#039;&#039;&#039;ohne uns kannst du‘s nicht&#039;&#039;&#039;.“ Das ist die Gesetzmäßigkeit der Erdenwelt. Und das heißt, &#039;&#039;&#039;dieses Problem ist zunächst einmal ungelöst&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;mit dem Problem gehen wir auch alle um&#039;&#039;&#039;. Ich meine, &#039;&#039;&#039;wir müssen aus Steinen letztlich Brot machen&#039;&#039;&#039;. Wir müssen schauen, wie wir die Menschheit ernähren. Wir müssen &#039;&#039;&#039;die ganze Wirtschaft&#039;&#039;&#039; letztlich entwickeln, damit das möglich ist; damit letztlich &#039;&#039;&#039;das ganze Geldwesen&#039;&#039;&#039;, die ganze Geschichte mit dem Mammon, und so weiter. &#039;&#039;&#039;Alles das hängt da dran&#039;&#039;&#039;. Das hängt da dran. &#039;&#039;&#039;Und das ist unverzichtbar&#039;&#039;&#039;. Das ist unverzichtbar. Also daher zum Beispiel, so &#039;&#039;&#039;eine ganz große Aufgabe&#039;&#039;&#039;: &#039;&#039;&#039;Wie kann ich das Finanzwesen, das Geldwesen so verwandeln, dass es&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;dem Geistigen dient?&#039;&#039;&#039; Denn eigentlich ist das Kapital, das Geld, das durch die Welt fließt, ist das geistige Kapital in Wahrheit. Es soll also eigentlich dem Geist die Möglichkeit geben, hier in fruchtbarer Weise in die Erdenwelt umgestaltend einzugreifen. Also nicht: Jetzt schaffen wir alles Finanzwesen ab und kehren zum Tauschhandel zurück. Das ist es gar nicht, sondern es geht darum, das Finanzwesen… Es ist eine der ganz wesentlichen Aufgaben, also &#039;&#039;&#039;eine ganz hohe geistige Aufgabe&#039;&#039;&#039;, weil, da geht es um die Lösung dieses Rätsels &#039;&#039;(Wolfgang klopft dabei auf das Buch, das er in der Hand hält)&#039;&#039;. Also, das müssen wir, sozusagen, bis zum Ende der Erdentwicklung irgendwo in den Griff kriegen. Und &#039;&#039;&#039;nur wenn wir es in den Griff kriegen in Verbindung mit dem Christus, dann ist dieses Problem auch für den Christus erst gelöst&#039;&#039;&#039;. Also das zum Beispiel ist &#039;&#039;&#039;ein Problem, das der Christus überhaupt nicht ohne uns lösen könnte&#039;&#039;&#039;. Da ist er voll auf uns angewiesen, voll auf unsere Impulse, auf unsere schöpferischen Kräfte, die wir da entwickeln. &#039;&#039;&#039;Wenn da die Impulse nicht kommen, dann schleppen wir das in irgendeiner verwandelten Form weiter mit&#039;&#039;&#039;. Dann ist das etwas, wo sozusagen in das Geistige dieses Prinzip, ja, des Rechnens und Verrechnens, der Buchhaltung und so weiter einzieht. Dann ist es genau &#039;&#039;&#039;die Berechenbarkeit der ahrimanischen Welt&#039;&#039;&#039;, die einzieht. Nur, hier brauchen wir es. &#039;&#039;&#039;Hier brauchen wir es. Es geht hier auf Erden nicht anders&#039;&#039;&#039;. Und daher ist die große Aufgabe: &#039;&#039;&#039;Wie schaffen wir ein Finanzwesen, das den Notwendigkeiten unserer Erdentwicklung Rechnung trägt?&#039;&#039;&#039; Das heißt, eben auch mit den ahrimanischen Kräften arbeitet, weil sie eben einfach einmal da sind. Auch mit den luziferischen Kräften, die da sind, weil Geld natürlich auch ein großer Verführer sein kann. Auch in diesem Sinne: &#039;&#039;&#039;Gold ist was glänzend Luziferisches und zugleich was zutiefst Ahrimanisches&#039;&#039;&#039;. Gold kann - und anderes auch - kann ein, ja, wunderbares Mittel sein, um ahrimanische Kräfte zu konzentrieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Untergang des Templerordens: ein großer Erfolg Ahrimans gegen ein ganz neues Finanzwesen 1:52:37 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also &#039;&#039;&#039;zum Beispiel, der Untergang des Templerordens&#039;&#039;&#039; auf Drängen des Philipp des Schönen hat den Hintergrund, dass eben der &#039;&#039;&#039;Philipp der Schöne&#039;&#039;&#039; ganz, ganz &#039;&#039;&#039;starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039; aufnehmen konnte. Und das ging um den Umweg des Geldes und der &#039;&#039;&#039;Gier nach dem Geld&#039;&#039;&#039;, und so weiter. Mit dem ging das. Und das hat ihm die große Intelligenz gegeben, um damals - in der Zeit also Anfang des &#039;&#039;&#039;14. Jahrhunderts&#039;&#039;&#039; - eben das so &#039;&#039;&#039;zu organisieren, dass in seinem ganzen Reich auf einen Schlag&#039;&#039;&#039;, zur selben Stunde, &#039;&#039;&#039;viele, viele namhafte Templer mit einem Schlag verhaftet wurden&#039;&#039;&#039;, ohne dass vorher irgendwer was gewusst hat. Ich meine, heute können wir das mit der Technik leicht uns weltweit koordinieren. Aber damals also ein riesiges Reich eigentlich so zu koordinieren, dass das auf einen Schlag wirklich funktioniert, so dass keine Warnung mehr möglich ist: Da ist was am Laufen. Sondern dass die völlig überrascht werden, dass &#039;&#039;&#039;auch&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;die Geheimhaltung vorher gesichert&#039;&#039;&#039; ist, dass da nichts passieren kann, &#039;&#039;&#039;das ist halt die ahrimanische Inspiration&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;gewesen&#039;&#039;&#039;. Und dann natürlich die Art, wie man also &#039;&#039;&#039;die Templer gefoltert&#039;&#039;&#039; hat, und so weiter, &#039;&#039;&#039;um genau die richtigen Ergebnisse zu bekommen, die man braucht&#039;&#039;&#039;. Wie man genau wecken kann all die dämonischen Kräfte, die natürlich auch in ihnen drinnen saßen, dass die alle herauskommen und sprechen. Und dass die guten Seiten, die da waren, die wichtigen Seiten, nämlich vor allem auch &#039;&#039;&#039;eine ganz andere Art von Finanzsystem&#039;&#039;&#039; zu entwickeln… das hatten sie nämlich schon. Sie hatten ja &#039;&#039;&#039;ein wunderbares System, dass die Pilger&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;weltweit&#039;&#039;&#039; über Europa noch bis nach Asien hinein, bis nach Afrika hinein, &#039;&#039;&#039;versorgt werden konnten&#039;&#039;&#039;. Also, man konnte in Paris oder sonstwo, sozusagen, ein Geld hinterlegen und wenn man es in Jerusalem, oder sonstwo, gebraucht hat, hat man einfach einen Schein vorgewiesen und hat‘s dort bekommen. Und &#039;&#039;&#039;das hat funktioniert&#039;&#039;&#039;. Und so, dass da nicht ein Betrug möglich ist, und so weiter. Also, &#039;&#039;&#039;da war eine große Genialität dahinter&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &#039;&#039;&#039;dagegen war die ahrimanisch inspirierte auch Genialität&#039;&#039;&#039; - muss man sagen - &#039;&#039;&#039;Philipp des Schönen&#039;&#039;&#039;. Und wie die &#039;&#039;&#039;Aufgabe erfüllt&#039;&#039;&#039; war, dann wurde aber auch der Philipp der Schöne &#039;&#039;&#039;nicht mehr gebraucht&#039;&#039;&#039;. Das ist auch interessant. Also, er ist ganz kurz nach den führenden Templern dann auch gestorben. Auf die übliche Weise: &#039;&#039;&#039;Tod durch Sturz vom Pferd&#039;&#039;&#039;. Das ist... aber das passt alles, seine Aufgabe war… er war dann nutzlos. Ab dem Zeitpunkt war er nutzlos. Es war alles erreicht für die namentlich ahrimanischen Wesenheiten. Weil, eben &#039;&#039;&#039;dieser Templerorden hätte&#039;&#039;&#039; schon einmal ein &#039;&#039;&#039;erster großer Aufbruch sein sollen&#039;&#039;&#039;, da in eine ganz neue Richtung zu gehen. &#039;&#039;&#039;Das war der erste große, große Anschlag. Oder der zweite eigentlich&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Übernahme des arabistischen Denkens in die europäische und amerikanische Kultur: ein weiterer großer Erfolg Ahrimans 1:56:04 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der erste war die Geschichte mit dem Islam&#039;&#039;&#039;. Wobei das auch, muss man dazu sagen… nicht jetzt, dass ich sage: „Ah, der Islam… Aha, also um die Verkörperung geht’s den Widersacherkräften.&amp;quot; So einfach ist das Ganze nicht; &#039;&#039;&#039;eine notwendige Herausforderung&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;für die Entwicklung des Christentums&#039;&#039;&#039;. Man muss denken, die Blüte der christlichen Theologie, die also jetzt in &#039;&#039;&#039;Thomas von Aquin&#039;&#039;&#039; erreicht war irgendwo - und von da ab geht es im Grunde bergab wieder - &#039;&#039;&#039;war nur möglich in der energischen Auseinandersetzung mit den arabistischen Denkern&#039;&#039;&#039;. An diesen Denkern hat sich das europäische Denken geschult. Und das hat der Thomas von Aquin zu Blüte gebracht. Und er hätte es nicht machen können, wenn nicht der Widerstand dieser arabistischen Denker da gewesen wäre. Die waren hochintelligent. Und &#039;&#039;&#039;wir hätten nicht ohne diese arabistischen Völker zum Beispiel unsere heutige Technik und Naturwissenschaft&#039;&#039;&#039;. Die haben die grundlegenden Ideen dazu entwickelt und &#039;&#039;&#039;die haben Europa inspiriert&#039;&#039;&#039; dazu. Inspiriert dazu, dass sie einfach einmal ganz Afrika unten, die Küste erobert haben, alles. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es ist ja ein unglaubliches Tempo in dem das erfolgt: Dass die Araber das alles, was früher die Kulturländer waren, im Grunde, erobern und dann eindringen bis nach Europa; bis in die Mitte von Frankreich hinein kommen und dort erst dann im Grunde durch Karl den Großen, also Karl Martell eigentlich vorher, &#039;&#039;&#039;gestoppt&#039;&#039;&#039; werden. Also &#039;&#039;&#039;bei der berühmten Schlacht von Tours und Poitiers&#039;&#039;&#039; - und wo dann einmal da &#039;&#039;&#039;einEndpunkt&#039;&#039;&#039; gezeigt wurde. &#039;&#039;&#039;Aber was geistig hereingekommen ist, das ist weiter geströmt&#039;&#039;&#039;. Das ist weiter geströmt. Und das bildet dann eine &#039;&#039;&#039;wesentliche Grundlage der europäischen Kultur&#039;&#039;&#039;. Es bildet dann einen immens wichtigen &#039;&#039;&#039;Teil der amerikanischen Kultur&#039;&#039;&#039;, die heute drinnen ist. Daher die &#039;&#039;&#039;Auseinandersetzung gerade der Amerikaner mit den Islamisten&#039;&#039;&#039;, oder was. Weil, von dort geht ja die ganze Geschichte aus, diese Auseinandersetzung, da ist eine Polarität da, scheinbar. Aber &#039;&#039;&#039;die Polarität besteht darin, dass es von beiden Seiten die gleichen Kräfte sind: starke ahrimanische Inspirationen&#039;&#039;&#039;. Die aber halt da sein müssen auch in der Welt. Da sein müssen deshalb, weil wir sie alle noch brauchen werden. &#039;&#039;&#039;Wir werden diese Kräfte alle noch brauchen. Nur die Frage ist: Wer führt sie?&#039;&#039;&#039; Führt sie &#039;&#039;&#039;das Ich&#039;&#039;&#039;? &#039;&#039;&#039;Oder&#039;&#039;&#039; führen sie sich selber bzw. &#039;&#039;&#039;die soratischen Kräfte&#039;&#039;&#039;, die im Hintergrund stehen? Die ziehen nämlich immer mehr die Fäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Sog der soratischen Mächte, weil wir Menschen es zugelassen haben: die luziferischen, die ahrimanischen und die asurischen Widersacher 1:59:00 ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im Grunde war ja gedacht, dass die Widersacher zu ihrer Aufgabe bestellt werden&#039;&#039;&#039;, dass, &#039;&#039;&#039;wenn ihre Aufgabe erfüllt ist&#039;&#039;&#039;, dann &#039;&#039;&#039;werden sie&#039;&#039;&#039; wieder, sozusagen, in &#039;&#039;&#039;die normalen Hierarchien eingegliedert&#039;&#039;&#039;. Nur, was nicht vorhersehbar… was grundsätzlich &#039;&#039;&#039;nicht vorhersehbar&#039;&#039;&#039; oder abschätzbar war - auch für die Gottheit selbst nicht - &#039;&#039;&#039;welchen Einfluss die soratischen Wesen heute nehmen&#039;&#039;&#039;. Und die haben mittlerweile einen starken Einfluss, eben auch auf die asurischen, ahrimanischen und selbst bis zu einem gewissen Grad, auf die luziferischen Wesenheiten, auf die noch am allerwenigsten. Aber auf die anderen, haben sie einen starken Einfluss. Und &#039;&#039;&#039;es läuft längst schon so, dass die Widersacher nur mehr teilweise&#039;&#039;&#039; in Wahrheit &#039;&#039;&#039;im Dienste der Gottheit stehen&#039;&#039;&#039;. Und schon auch - und &#039;&#039;&#039;das liegt&#039;&#039;&#039; am Menschen, &#039;&#039;&#039;am Fehlverhalten der Menschen&#039;&#039;&#039;letztlich, dass wir auch diese Widersacher immer mehr in den &#039;&#039;&#039;Sog dieser soratischen Wesenheiten&#039;&#039;&#039; ziehen -&#039;&#039;&#039;weil wir ihnen verfallen&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also eben… hat schon lange begonnen überall dort, wo &#039;&#039;&#039;schwarzmagische Künste&#039;&#039;&#039; gepflegt wurden, haben wir genau das bewirkt. Und das geht vor die atlantische Zeit in Wahrheit noch zurück. &#039;&#039;&#039;Das fängt an, im Grunde, seit die ersten Menschen die Erde betreten haben&#039;&#039;&#039;. Zuerst noch mit einem sehr gruppenhaften Ich in Wahrheit. Aber schon da fängt es an, dass &#039;&#039;&#039;die&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;ersten Schwarzmagier&#039;&#039;&#039; dabei sind, die damit - Hurra! - was anderes machen wollten, &#039;&#039;&#039;die ihre Machtfülle pflegen wollen&#039;&#039;&#039; und damit sich losreißen. Die sagen: &amp;quot;Ja! Aha! Die Gottheit hat uns da eine eigene Welt gegeben. Aber die gehört jetzt uns und wir pfeifen auf die Gottheit da oben. &#039;&#039;&#039;Das wird jetzt unser Reich und nur unseres&#039;&#039;&#039;.&amp;quot; Und damit &#039;&#039;&#039;hatten die soratischen Mächte sofort den Ansatzpunkt&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausblick 2:01:11 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja. Jetzt sehe ich auf die Uhr und sehe, dass die Zeit fortgeschritten ist. &#039;&#039;&#039;Wir werden&#039;&#039;&#039; also &#039;&#039;&#039;heute&#039;&#039;&#039;, glaube ich, &#039;&#039;&#039;nicht mit dem Vaterunser ganz fertig werden&#039;&#039;&#039;, sondern, wir werden es für das nächste Mal aufheben. Da haben wir sowieso ein großes Thema drinnen. Aber &#039;&#039;&#039;wir werden sehen, wie da ein Weg jetzt beginnt mit diesem Vaterunser&#039;&#039;&#039;. Und wirklich, wenn man es ernsthaft betet, kann man diesen Weg alleine dadurch gehen, entgegenzuarbeiten diesen Impulsen, die jetzt immer, immer bedrohlicher werden in gewisser Weise. Weil, &#039;&#039;&#039;unter der Sogwirkung der soratischen Mächte haben&#039;&#039;&#039; eben &#039;&#039;&#039;auch die anderen, die sozusagen leichtgewichtigeren Widersacher gewaltig an Fahrt aufgenommen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Gewaltig&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und zwar insbesondere jetzt in unserem Jahrtausend, also seit... seit… in den letzten 20 Jahren. Und es ist jetzt in den letzten zwei, drei Jahren, oder was, noch einmal Gas gegeben worden. Und das sind immer Schritte, die - weiß ich nicht, das ist jetzt eine symbolische Zahl - aber die eher &#039;&#039;&#039;Potenzierungschritte&#039;&#039;&#039; sind und Ding. Also es geht nicht von zehn auf zwanzig, sondern von zehn auf hundert und von hundert auf tausend. So etwa ist das Tempo unterschiedlich. &#039;&#039;&#039;Aber es ist auch eine riesige Chance da, die geistigen Kräfte zu entwickeln&#039;&#039;&#039;. Im selben Tempo oder vielleicht sogar noch in einem größeren Tempo. Das geht Hand in Hand, interessanterweise. Über das werden wir auch sicher… ich hab das eh schon öfter angedeutet, aber: Es ist eines ohne das andere nicht zu haben. Also, &#039;&#039;&#039;es hängt das geistige Entwicklungstempo ganz stark&#039;&#039;&#039; auch &#039;&#039;&#039;ab von dem, was die Widersacher tun&#039;&#039;&#039;. Und umgekehrt wieder, wenn wir uns stark geistig entwickeln, geben sie noch mehr Gas. &#039;&#039;&#039;Das ist immer so ein Kopf-an-Kopf-Rennen&#039;&#039;&#039;. Also, das schaukelt sich irgendwo immer hoch. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig, als das Tempo zu gehen, mitzugehen. Ansonsten sausen wir mit dem Höllentempo nach unten. Also das ist die Situation. &#039;&#039;&#039;Aber wir haben eben&#039;&#039;&#039; mit der &#039;&#039;&#039;Christus-Kraft in unserem Ich&#039;&#039;&#039;, mit dem Göttlichen wirklich in uns - und eben mit Hilfe solcher Dinge, wie es schon alleine solche &#039;&#039;&#039;Gebete&#039;&#039;&#039; sind… Das &#039;&#039;&#039;darf man nicht unterschätzen&#039;&#039;&#039;. &#039;&#039;&#039;Aber es muss halt wirklich ganz ehrlich gemacht werden&#039;&#039;&#039;. Und darüber werden wir noch viel sprechen müssen, was das heißt, das ehrlich zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausklang 2:04:08 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber damit lassen wir es ganz unvollendet ausklingen heute - und stürzen uns das nächste Mal wieder hinein. Ich danke euch fürs Dabeisein heute. Und ich hoffe im Livestream hat jetzt alles funktioniert. Aber da keine Meldung mehr gekommen ist, hoffe ich, dass das wirklich geklappt hat. Danke.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenbezogene Leseanregungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Steiner: Aus der Akasha Forschung. Das Fünfte Evangelium (18 Vorträge, gehalten 1913 in Oslo, Berlin, Hamburg, Stuttgart, München und Köln; GA 148)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5 in Oslo (Kristiania) gehaltenen Vorträge sind auch erschienen zusammen mit dem in Den Haag gehaltenen Vortrag vom 13. April 1922 &amp;quot;Die Lehre des Auferstandenen: Tod und Auferstehung des Menschendenkens&amp;quot; (zu finden auch in GA 211), herausgegeben 2011 von Pietro Archiati im Archiati Verlag, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-86772-150-9&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete Übersetzung der &amp;quot;Göttlichen Komödie&amp;quot;: Dante Alighieri: Die Göttliche Komödie, in Original-Terzinen übersetzt von Hans Werner Sokop und mit Erläuterungen versehen. Mit 100 Bildern von Fritz Karl Wachtmann, Akademische Druck u. Verlagsanstalt (ADEVA), Graz 2014, &amp;lt;nowiki&amp;gt;ISBN 978-3-201-01987-3&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1566</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1566"/>
		<updated>2022-09-12T14:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: /* Referenzprojekt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Unser Tun und DU ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde mit freiwilligen, engagierten Menschen schon vieles bewegt, und es liegt noch einiges vor uns. Bei Interesse am MitTun bitte mit François Kontakt aufnehmen: info@anthro.world. Auf persönliche Einladung kannst du einen Webseiten Zugang zum Mitgestalten erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend listen wir auf, welche Projekte derzeit ganz konkret umgesetzt werden sollen. Manche Projekte sind recht weit, andere stehen noch am Anfang. Je nachdem, welcher Aufgabe man sich widmen möchte, i.d.R. ist Geduld, Fleiß und Konzentration gefragt. Aber man bekommt auch etwas zurück. Schließlich ist die Auseinandersetzung eine viel tiefere, wenn man sich bemüht das gesprochene Wort in den Vorträgen ganz exakt zu erfassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kürzlich fix und fertig geworden ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+«fertig»&lt;br /&gt;
!Projekt&lt;br /&gt;
!Zuständigkeit&lt;br /&gt;
!Erledigungsdatum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|17. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|16. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|9. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|2. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|25. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ursula&lt;br /&gt;
|19. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|18. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|16. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|04. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|01. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|103. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ellen&lt;br /&gt;
|29. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|27. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Gabriele&lt;br /&gt;
|25. Juni 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beschreibung des &#039;&#039;&#039;Themenschwerpunkt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Schlüsselworten&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Verlinkungen&#039;&#039;&#039; direkt in die relevanten Kapitel. Kommentar: Die Verlinkung erfolgt durch François. Wie viele Schlüsselworte sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das lässt sich nicht pauschal sagen. Tendenziell dürfen es viele und vor allem aussagekräftige Schlüsselworte oder (kurze) Sätze sein. Eine Vielzahl an Schlüsselworten erlaubt Flexibilität bei der Weiterverwendung der Schlüsselworte (z.B. als Bausteine für neue Artikel).&lt;br /&gt;
# Eine &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; mit einer Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Die schriftliche &#039;&#039;&#039;Sprache ist etwas geglättet&#039;&#039;&#039; (nicht jedes äh muss geschrieben sein), aber charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollte erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel (Gehirn/ Kopf/ Denkapparat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Charakterisieren mit &#039;&#039;&#039;Fett&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kursiv.&#039;&#039;&#039; Der fett herausgehobene Text sollte sich in den Schlüsselworten spiegeln ([[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|siehe dieses Referenzbeispiel]])&lt;br /&gt;
# Wenn Sätze nicht fertig gesprochen werden kann auch mal mit Punkten gearbeitet werden (...)&lt;br /&gt;
#Letzter Punkt im Menü unten: &#039;&#039;&#039;Themenbezogene Leseanregungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzprojekt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Referenz Projekte&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ Link&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Überschriften&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus &lt;br /&gt;
youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wolfgang Peter&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge/ Artikel, die mit Stand 9. September 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ &lt;br /&gt;
Link&lt;br /&gt;
!Zuständig-keit&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Über-&lt;br /&gt;
schriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
!Sonstiges&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Sus, Ghis, Elke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Schlüsselworten verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|8. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fett so herstellen, dass der Text zu einem &amp;quot;spricht&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Weniger Absätze machen?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|Aus jedem Kapitel Schlüsselworte generieren. Mehr fett herausheben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 13. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|13. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 13. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 63. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 12. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|12. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 12. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 62. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 11. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|11. Seelen-kalenderspurch]]&lt;br /&gt;
|Susanne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 11. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 61. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101. Apo]]&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106. Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter|81. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter E/ Thomas u Ursula&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 54. Vortrag von Wolfgang Peter|54. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Luzia I.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Erstellen der T von Hand&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|25. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|könnten kleinere Absätze werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|19. Folge]] &lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|Anpassung erforderlich&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100? &lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|von Bruno&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|70 (könnten noch mehr SW werden)&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie? Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthro-posophie?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Trans-humanismus]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse Kurzvortrag in 2 Teilen Dr. Wolfgang Peter|Kurzvortrag Apokalypse in 2 Teilen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregung für ein Lebendiges Denken]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MvM&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019|Biografie Rudolf Steiner in 2 Teilen]] &lt;br /&gt;
|Elke&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GG&lt;br /&gt;
|[[WER BIST DU? Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard|Wer bist du?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1562</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1562"/>
		<updated>2022-09-12T14:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: /* Vorträge/ Artikel, die mit Stand 9. September 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Unser Tun und DU ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde mit freiwilligen, engagierten Menschen schon vieles bewegt, und es liegt noch einiges vor uns. Bei Interesse am MitTun bitte mit François Kontakt aufnehmen: info@anthro.world. Auf persönliche Einladung kannst du einen Webseiten Zugang zum Mitgestalten erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend listen wir auf, welche Projekte derzeit ganz konkret umgesetzt werden sollen. Manche Projekte sind recht weit, andere stehen noch am Anfang. Je nachdem, welcher Aufgabe man sich widmen möchte, i.d.R. ist Geduld, Fleiß und Konzentration gefragt. Aber man bekommt auch etwas zurück. Schließlich ist die Auseinandersetzung eine viel tiefere, wenn man sich bemüht das gesprochene Wort in den Vorträgen ganz exakt zu erfassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kürzlich fix und fertig geworden ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+«fertig»&lt;br /&gt;
!Projekt&lt;br /&gt;
!Zuständigkeit&lt;br /&gt;
!Erledigungsdatum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|17. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|16. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|9. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|2. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|25. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ursula&lt;br /&gt;
|19. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|18. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|16. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|04. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|01. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|103. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ellen&lt;br /&gt;
|29. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|27. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Gabriele&lt;br /&gt;
|25. Juni 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beschreibung des &#039;&#039;&#039;Themenschwerpunkt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Schlüsselworten&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Verlinkungen&#039;&#039;&#039; direkt in die relevanten Kapitel. Kommentar: Die Verlinkung erfolgt durch François. Wie viele Schlüsselworte sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das lässt sich nicht pauschal sagen. Tendenziell dürfen es viele und vor allem aussagekräftige Schlüsselworte oder (kurze) Sätze sein. Eine Vielzahl an Schlüsselworten erlaubt Flexibilität bei der Weiterverwendung der Schlüsselworte (z.B. als Bausteine für neue Artikel).&lt;br /&gt;
# Eine &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; mit einer Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Die schriftliche &#039;&#039;&#039;Sprache ist etwas geglättet&#039;&#039;&#039; (nicht jedes äh muss geschrieben sein), aber charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollte erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel (Gehirn/ Kopf/ Denkapparat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Charakterisieren mit &#039;&#039;&#039;Fett&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kursiv.&#039;&#039;&#039; Der fett herausgehobene Text sollte sich in den Schlüsselworten spiegeln ([[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|siehe dieses Referenzbeispiel]])&lt;br /&gt;
# Wenn Sätze nicht fertig gesprochen werden kann auch mal mit Punkten gearbeitet werden (...)&lt;br /&gt;
#Letzter Punkt im Menü unten: &#039;&#039;&#039;Themenbezogene Leseanregungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzprojekt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Referenz Projekte&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ Link&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Überschriften&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus &lt;br /&gt;
youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wolfgang Peter&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge/ Artikel, die mit Stand 9. September 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1557</id>
		<title>MitTun bei Anthro.World</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=MitTun_bei_Anthro.World&amp;diff=1557"/>
		<updated>2022-09-11T19:16:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Glm: /* Vorträge/ Artikel, die mit Stand 9. September 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Unser Tun und DU ==&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde mit freiwilligen, engagierten Menschen schon vieles bewegt, und es liegt noch einiges vor uns. Bei Interesse am MitTun bitte mit François Kontakt aufnehmen: info@anthro.world. Auf persönliche Einladung kannst du einen Webseiten Zugang zum Mitgestalten erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend listen wir auf, welche Projekte derzeit ganz konkret umgesetzt werden sollen. Manche Projekte sind recht weit, andere stehen noch am Anfang. Je nachdem, welcher Aufgabe man sich widmen möchte, i.d.R. ist Geduld, Fleiß und Konzentration gefragt. Aber man bekommt auch etwas zurück. Schließlich ist die Auseinandersetzung eine viel tiefere, wenn man sich bemüht das gesprochene Wort in den Vorträgen ganz exakt zu erfassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kürzlich fix und fertig geworden ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+«fertig»&lt;br /&gt;
!Projekt&lt;br /&gt;
!Zuständigkeit&lt;br /&gt;
!Erledigungsdatum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|17. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|16. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 120. Vortrag von Wolfgang Peter|120. Folge Apokalypse]] &lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|9. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 119. Vortrag von Wolfgang Peter|119. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Susanne, Ghislaine&lt;br /&gt;
|2. August 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 118. Vortrag von Wolfgang Peter|118. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|25. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 104. Vortrag von Wolfgang Peter|104. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ursula&lt;br /&gt;
|19. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 117. Vortrag von Wolfgang Peter|117. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|18. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 6. Vortrag von Wolfgang Peter|6. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|16. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 116. Vortrag von Wolfgang Peter|116. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 5. Vortrag von Wolfgang Peter|5. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|10. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 115. Vortrag von Wolfgang Peter|115. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|04. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 4. Vortrag von Wolfgang Peter|4. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|01. Juli 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|103. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ellen&lt;br /&gt;
|29. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 114. Vortrag von Wolfgang Peter|114. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Ghislaine, Susanne&lt;br /&gt;
|27. Juni 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 100. Vortrag von Wolfgang Peter|100. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Gabriele&lt;br /&gt;
|25. Juni 2022&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestandteile unserer Transkriptionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Beschreibung des &#039;&#039;&#039;Themenschwerpunkt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Erzeugung von Schlüsselworten&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;Verlinkungen&#039;&#039;&#039; direkt in die relevanten Kapitel. Kommentar: Die Verlinkung erfolgt durch François. Wie viele Schlüsselworte sind &amp;quot;angemessen&amp;quot;? Das lässt sich nicht pauschal sagen. Tendenziell dürfen es viele und vor allem aussagekräftige Schlüsselworte oder (kurze) Sätze sein. Eine Vielzahl an Schlüsselworten erlaubt Flexibilität bei der Weiterverwendung der Schlüsselworte (z.B. als Bausteine für neue Artikel).&lt;br /&gt;
# Eine &#039;&#039;&#039;Wort zu Schrift Transkription&#039;&#039;&#039; mit einer Genauigkeit von ca. 99%&lt;br /&gt;
# Die schriftliche &#039;&#039;&#039;Sprache ist etwas geglättet&#039;&#039;&#039; (nicht jedes äh muss geschrieben sein), aber charakteristische &#039;&#039;&#039;umgangssprachliche Ausdrücke&#039;&#039;&#039;, und die &#039;&#039;&#039;Sprechart&#039;&#039;&#039;, sollte erhalten bleiben. Wenn die charakteristischen Ausdrücke zu &#039;&#039;&#039;fremd&#039;&#039;&#039; erscheinen, als dass sie in Zukunft nicht sinnvoll automatisch übersetzt werden können (z.B. sagt Dr. Wolfgang Peter in seinen Vorträgen schon mal &amp;quot;Hirnkastel&amp;quot; und meint damit &amp;quot;Gehirn&amp;quot; oder &amp;quot;Kopf&amp;quot; oder &amp;quot;Denkapparat&amp;quot;, dann bietet sich folgende Schreibweise an: &#039;&#039;&#039;Hirnkastel (Gehirn/ Kopf/ Denkapparat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Gestiken&#039;&#039;&#039; werden nicht verschriftlicht&lt;br /&gt;
# Bildung von individuellen &#039;&#039;&#039;Sinn-Abschnitten&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Überschriften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Charakterisieren mit &#039;&#039;&#039;Fett&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kursiv.&#039;&#039;&#039; Der fett herausgehobene Text sollte sich in den Schlüsselworten spiegeln ([[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|siehe dieses Referenzbeispiel]])&lt;br /&gt;
# Wenn Sätze nicht fertig gesprochen werden kann auch mal mit Punkten gearbeitet werden (...)&lt;br /&gt;
#Letzter Punkt im Menü unten: &#039;&#039;&#039;Themenbezogene Leseanregungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# Sonstige auf Anfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel für eine Methode für beste Transkriptionsergebnisse ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teamarbeit von Ghislaine (Insel Martinique) und Susanne (Berlin) entstehen derzeit Transkriptionsergebnisse von ausgesprochen hoher Güte. Die Arbeit bei Ghislaine und Susanne erfolgt arbeitsteilig. Man kann an der Entwicklung der letzten Wochen sehen, wie sich die Ergebnisse verändert haben. Man erkennt, dass es tendenziell mehr Schlüsselworte gibt (sehr wertvoll für die Verwendung in künftigen Artikeln und im Newsletter) und man erkennt auch, dass die Schlüsselworte mit den Hervorhebungen im Text in fett 1:1 einhergehen. Sozusagen sind die Schlüsselworte ein Spiegel vom Inhalt des verschriftlichten Vortrags. Für künftige Transkriptionen ist es wünschenswert sich an diesem neuen, hohen Qualitätsstandard zu orientieren. Die Frage ist: Nach welcher Methode geht Susanne vor? Ich habe sie gebeten mir das in einer Mail darzulegen, hier die Antwort:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Lieber François,&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;ich habe mich wirklich sehr, sehr über deine anerkennenden Worte zur Transkription des 120. Vortrags gefreut!!!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   &#039;&#039;Ja, seit ich verstanden habe, wie du die Schlüsselwörter &amp;quot;verstehst&amp;quot; und verlinken möchtest, übe ich mich daran, möglichst &amp;quot;passgenau&amp;quot; zu arbeiten. Es könnte noch besser (vielleicht kürzer) sein, aber dann bräuchte ich sicher so einige Tage länger.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Hier, wie vorhin besprochen, eine etwas ausführlichere Darstellung, in welchen Schritten ich mich inzwischen durch die Vorträge &amp;quot;durchtaste&amp;quot;; ich bekomme ja von Ghislaine einen ganz wunderbar bearbeiteten Trint als Fließtext.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text lesen und &amp;quot;frei&amp;quot; korrigieren. Vom 2. Durchgang an brauche ich zwei &amp;quot;Geräte&amp;quot;.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: Text nochmals lesen und zur Überprüfung das Video mitlaufen lassen (und immer wieder stoppen); dabei gegebenenfalls auch noch besondere Betonungen und Pausen kenntlich machen.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder durchlesen und versuchen, über den Fettdruck die Aussagen im Fluss &amp;quot;lesbar&amp;quot; hervorzuheben (komplexe Sätze in &amp;quot;einfache&amp;quot; Aussagen bringen, die sich z.T. durch den Absatz &amp;quot;durchschlängeln&amp;quot;). Dabei füge ich dann auch die für mich bereits offensichtlichen Absätze ein.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: wieder alles durchgehen, um die Schlüsselwörter herauszufiltern, auf die ich &amp;quot;systembedingt&amp;quot; durch den Fettdruck stoße. Dabei versuche ich dann, nicht zu &amp;quot;springen&amp;quot; und nicht übergeordnet zusammenzufassen (wie ich es bei den ersten Transkriptionen gemacht habe, um die Anzahl zu reduzieren...), sondern &amp;quot;absatzkonform&amp;quot; oder zumindest &amp;quot;untertitelkonform&amp;quot; zu bleiben.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: die schon gefügten Absätze in Unterkapitel gliedern, dabei gegebenenfalls Absätze zusammenführen und Formulierungen für die Unterkapitel finden. Dabei achte ich auch darauf, dass die Absätze nicht zu lang werden. Also: gegebenenfalls noch wieder neue Absätze einfügen.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang: erneuter &amp;quot;optischer Screen&amp;quot;, um vor mir selbst die sehr unterschiedliche Länge von Unterkapiteln zu rechtfertigen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;Durchgang erst nach einer offenbar absolut notwendigen längeren Pause: Die Zeit brauche ich, um herauszufinden, was denn für mich der rote Faden, die Essenz, ist. Da sitze ich dann manchmal für Stunden vor einer total leeren &amp;quot;Leinwand&amp;quot;. (Bis jetzt ist es gelungen, die Leere irgendwann zu füllen - irgendwie. Mal bin ich zufrieden, mal überhaupt nicht.) Nachdem diese sieben Stufen durchlaufen sind, schicke ich den Text möglichst schnell ab, um nicht der Versuchung zu erliegen, mich in immer wieder neuen Korrekturschleifen zu verfangen...&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Das soll&#039;s als kleiner Erfahrungsbericht (mitten im 20. Vortrag, der der 122. ist) mal gewesen sein.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Liebe Grüße und ein schönes Wochenende&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &#039;&#039;Susanne&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand 19. August 2022)&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Referenzprojekt ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Referenz Projekte&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ Link&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Überschriften&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus &lt;br /&gt;
youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wolfgang Peter&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 121. Vortrag von Wolfgang Peter|121. Folge Apokalypse des Johannes]]&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorträge/ Artikel, die mit Stand 9. September 2022 noch in bestimmten Gebieten ergänzt werden müssen ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status (%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Status &lt;br /&gt;
(%)&lt;br /&gt;
!Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dozent&lt;br /&gt;
!Projekt/ &lt;br /&gt;
Link&lt;br /&gt;
!Zuständig-keit&lt;br /&gt;
!Themen-&lt;br /&gt;
schwerpunkt beschreiben&lt;br /&gt;
!Transkription von &lt;br /&gt;
Hand verbessern&lt;br /&gt;
!Charakteristische&lt;br /&gt;
Textstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fett oder kursiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herausheben&lt;br /&gt;
!Absätze&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Über-&lt;br /&gt;
schriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bilden&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
generieren&lt;br /&gt;
!Schlüssel-worte &lt;br /&gt;
verlinken&lt;br /&gt;
!Zeitcodes aus youtube auslesen &lt;br /&gt;
und in Überschriften einpflegen&lt;br /&gt;
!Finale Kapitel (entspricht &lt;br /&gt;
den neuen Überschriften im wiki) in youtube einpflegen&lt;br /&gt;
!Sonstiges&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 124. Vortrag von Wolfgang Peter|124. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Sus, Ghis, Elke&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|Überschriften mit yt verlinken&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Schlüsselworten verlinken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 123. Vortrag von Wolfgang Peter|123. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Sus, Ghis&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 122. Vortrag von Wolfgang Peter|122. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Sus, Ghis&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 8. Vortrag von Wolfgang Peter|8. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Fett so herstellen, dass der Text zu einem &amp;quot;spricht&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Weniger Absätze machen?&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 7. Vortrag von Wolfgang Peter|7. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Bruno&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|Aus jedem Kapitel Schlüsselworte generieren. Mehr fett herausheben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 13. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|13. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 13. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 63. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 12. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|12. Seelen-kalenderspruch]]&lt;br /&gt;
|Susanne&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 12. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 62. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Seelenkalender - 11. Wochenspruch - dazu Gedanken von Wolfgang Peter|11. Seelen-kalenderspurch]]&lt;br /&gt;
|Susanne &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|der 11. Seelenkalenderspruch bezieht sich auf die 61. Folge der Apokalypse, die muss hier noch eingestellt werden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 101. Vortrag von Wolfgang Peter|101. Apo]]&lt;br /&gt;
|Thomas B.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 106. Vortrag von Wolfgang Peter|106. Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 81. Vortrag von Wolfgang Peter|81. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter E/ Thomas u Ursula&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|40&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 80. Vortrag von Wolfgang Peter|80. Folge Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|Dieter E/ Ursula&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 54. Vortrag von Wolfgang Peter|54. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|Luzia I.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Erstellen der T von Hand&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 25. Vortrag von Wolfgang Peter|25. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|könnten kleinere Absätze werden&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|19. Folge]] &lt;br /&gt;
[[Apokalypse des Johannes - 19. Vortrag von Wolfgang Peter|Apokalypse]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|Anpassung erforderlich&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 3. Vortrag von Wolfgang Peter|3. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|60&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100? &lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse des Johannes - 2. Vortrag von Wolfgang Peter|2. Folge Apo]]&lt;br /&gt;
|von Bruno&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|70 (könnten noch mehr SW werden)&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Was ist Anthroposophie? Ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 6. Mai 2010|Was ist Anthro-posophie?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Transhumanismus - ein Vortrag von Dr. Wolfgang Peter am 30. August 2021|Trans-humanismus]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Apokalypse Kurzvortrag in 2 Teilen Dr. Wolfgang Peter|Kurzvortrag Apokalypse in 2 Teilen]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|WP&lt;br /&gt;
|[[Anregungen für ein Lebendiges Denken|Anregung für ein Lebendiges Denken]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|50&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|MvM&lt;br /&gt;
|[[Biografie Rudolf Steiner - Ein Vortrag von Martin von Mackensen am 17. Januar 2019|Biografie Rudolf Steiner in 2 Teilen]] &lt;br /&gt;
|Elke&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|bis dato nur &amp;quot;künstliche Absätze &lt;br /&gt;
und künstliche &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschriften&amp;quot;- müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individualisiert werden&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GG&lt;br /&gt;
|[[WER BIST DU? Ein Vortrag von Dr. Gunter Gebhard|Wer bist du?]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|0&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|20&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Glm</name></author>
	</entry>
</feed>