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	<title>AnthroWorld - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_7_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5330</id>
		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 7 von Christoph Bolleßen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Grundlagen Anthroposophie Teil 7 */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil2.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=FajwFIFjwqQ]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 7 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Grundlagen Anthroposophie Teil 7 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbindung an Teil 6  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum siebten Teil der Reihe Anthroposophie Grundlagen. Wir waren im letzten Teil stehengeblieben an der Stelle, wo wir gesagt haben: Die [https://anthrowiki.at/Alte_Sonne Alte Sonne] beginnt zu leuchten dadurch, dass die Regenten der Alten Sonnenentwicklung, die sogenannten [https://anthrowiki.at/Geister_der_Weisheit Kyriotetes], das sind die obersten Wesen der [https://anthrowiki.at/Zweite_Hierarchiestufe Zweiten Hierarchie], ihr Weisheitslicht in den Raum der Alten Sonne hineinstrahlen und das Leuchten des Lichtes dadurch beginnt, dass im Inneren dieses Raumes die neu entstandenen [https://anthrowiki.at/Erzengel Erzengel], die Kinder der Kyriotetes, dieses Weisheitslicht zurückstrahlen. Und nun beginnt sich diese Alte Sonne wieder zurückzuziehen. Wir hatten diesen Rückzug ins Geistige [https://anthrowiki.at/Pralaya Pralaya] genannt. Während ein [https://anthrowiki.at/Manvantara Manvantara] ein Erscheinen im Physischen ist, bedeutet Pralaya den Rückzug ins Geistige und das heißt ein Erscheinen im Geistigen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hegel´sche Dialektik: Der Begriff des &amp;quot;Aufhebens&amp;quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieses Zurückziehen ins Geistige und Wiedererscheinen, das bedeutet eben nicht nur, dass eine Pause eingelegt wird, sondern man würde eher sagen, es handelt sich um eine &amp;quot;kreative Pause&amp;quot;, wenn man so will. Das heißt während eines Pralaya wird das Getane aus dem vorhergehenden Manvantara in Revision genommen, könnte man sagen. Es wird bei der nächsten Erscheinung angestrebt, dass sich zwar dieser Zustand wiederholt, aber das er qualitativ verbessert wird - weisheitsvoll verbessert wird, könnte man sagen. Und ich würde an dieser Stelle gerne einen kleinen Einschub machen und zwar in die Philosophie von [https://anthrowiki.at/Georg_Wilhelm_Friedrich_Hegel Georg Friedrich Hegel], der uns mit seiner &amp;quot;Hegel´schen Dialektik&amp;quot; ein sehr, sehr schönes Denkmuster präsentiert, mit dem wir diesen Pralaya-Zustand sehr schön charakterisieren können. Und zwar geht Hegel in seiner Dialektik davon aus, dass sich ein Objekt oder ein Wahrheitsobjekt stets in drei Schritten in der Welt offenbart. Ein Dreischritt, der aber in sich zusammen ein Ganzes ergibt. Und zwar spricht Hegel von der &amp;quot;These&amp;quot; als Ausgangspunkt, dann folgt auf die These die &amp;quot;Antithese&amp;quot; und als dritter Schritt die &amp;quot;Synthese&amp;quot;. Und diese Synthese ist dann gleichzeitig wieder die These für den nächsten Schritt. Und so muss man sich das in der Weltentwicklung auch vorstellen, dieses Hin- und Herpendeln zwischen Manvantara und Pralaya. Und wenn wir kurz bei Hegel noch bleiben wollen, hat Hegel eine wunderbare Weise gefunden, diesen Dreischritt zu einem Ganzen zusammenzuführen und trotzdem die drei unterschiedlichen Qualitäten deutlich zu machen. Und das tut er mit dem Begriff des &amp;quot;Aufhebens&amp;quot;. So sagt Hegel, dieser Begriff des Aufhebens charakterisiert drei verschiedene Qualitäten mit dem gleichen Wort. Das Aufheben bedeutet zunächst einmal so viel wie &amp;quot;Beseitigen&amp;quot;, &amp;quot;An die Seite schaffen&amp;quot; oder &amp;quot;Wegschaffen&amp;quot; - es ist also nicht mehr da, nach diesem Schritt, das bedeutet &amp;quot;Aufheben&amp;quot;. Die zweite Bedeutung von Aufheben ist, das etwas bewahrt wird. Aufheben in Bezug auf &amp;quot;Bewahren&amp;quot;. Das heißt also, dass das Alte, wenn man so will, wird also nicht komplett vernichtet, sondern es wird in gewisser Art und Weise in seinem Wesen auch aufgehoben im Sinne von bewahrt und bleibt erhalten. Und die dritte Bedeutung von Aufheben ist dann, dass das Geschaffene emporgehoben wird. Also Aufheben im Sinne von &amp;quot;Emporheben&amp;quot;, auf eine höhere Stufe heben, könnte man sagen. Und genau diesen Vorgang haben wir im Wiedererscheinen aus dem Pralaya in ein neues Manvantara. Wir haben also eine, wenn man so will, Beseitigung des Manvantara, ein Aufheben. Dann haben wir ein Aufheben im Sinne von Bewahren - das Beste aus dieser letzten Verkörperung, das Essentielle, wird bewahrt. Und dann wird es im nächsten Erscheinen, nach dem Pralaya in ein neues Manvantara hinein gleichzeitig auf eine höhere Stufe gehoben, unter anderem auch dadurch, dass es im Pralaya noch einmal Gelegenheit hatte, angeschaut zu werden, könnte man sagen. Und so ist es eben nun zu verstehen, dass diese Weltentwicklungsstufen, beginnend mit dem Alten Saturn, dann die alte Sonne, dass es sich hier also bei der Alten Sonne zunächst einmal wie gesagt um ein Wiedererstehen des Saturns handelt. Dass es aber nicht nur eine bloße Wiederholung ist, sondern dass sich dieser neu entstehende Alte Saturn, der sich dann in die Alte Sonne verwandelt, dass dieser Saturnzustand auch wieder ein bisschen weisheitsvoller geworden ist. Und eben auch das, was auf dem Alten Saturn entstanden ist - in diesem Falle die Anlage des [https://anthrowiki.at/Physischer_Leib Physischen Leibes] des Menschen sich wieder verfeinert hat, könnte man sagen, qualitativ emporgehoben wurde. Und so haben wir dann auf der Alten Sonne unseren [https://anthrowiki.at/%C3%84therleib Ätherleib], die Veranlagung unseres Ätherleibes bekommen. Und unser Physischer Leib, der ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Der hat aber dadurch, dass er auf dem Alten Saturn bereits entstanden ist und jetzt auf der Alten Sonne wieder ersteht, schon seine erste Überarbeitung, sein erstes &amp;quot;Weisheits-Update&amp;quot;, könnte man sagen, bekommen. Es ist also auch noch einmal zum Verständnis nicht unerheblich, dass man sich immer klarmacht: Es handelt sich nicht nur um ein Wiederholen des alten Zustandes, sondern es ist immer ein Aufheben, ein Emporheben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dynamis, die Angeloi und der Alte Mond  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun zieht sich die Alte Sonne in den Pralaya-Zustand zurück und es beginnt nach dem Pralaya wieder mit der Entstehung eines neuen Kosmos. Der Saturnzustand beginnt wieder zu erstehen: Ein Wärmekosmos. Dieser Wärmekosmos wird verdichtet und es entsteht eine Art Wiederholung, emporgehobene Wiederholung der Alten Sonne. Und nun ist es so, dass wir ja auf dem Alten Saturn die Wärme hatten, die sich verdichtet zum Gasförmigen, zum Luftartigen und nun befinden wir uns ja in der dritten Verkörperungsstufe unseres Planetensystems, die wird genannt: der [https://anthrowiki.at/Alter_Mond &amp;quot;Alte Mond&amp;quot;]. Und auf diesem Alten Mond kommt es dazu, dass die Wesen der Zweiten Hierarchie, die unterhalb der Kyriotetes stehen, den Regenten der Sonnenentwicklung, die verdichten jetzt diese Sonnenmasse nochmals und es entsteht dieser Alte Mondenzustand. Und dieser Alte Mond, Mondenzustand, ragt physisch gesehen hinein bis ins Element des Flüssigen, des Wässrigen. Die Wesenheiten, die dafür verantwortlich sind, das sind die sogenannten [https://anthrowiki.at/Geister_der_Bewegung &amp;quot;Dynamis&amp;quot;] oder &amp;quot;Geister der Bewegung&amp;quot;. Und zusätzlich erhält der Mensch, also wir, die heutigen Menschen, wir erhalten auf dem Alten Mond die Anlage unseres [https://anthrowiki.at/Astralleib &amp;quot;Astralleibes&amp;quot;]. Der Astralleib ist die Seele des Menschen. Und wie auch schon in den zwei Entwicklungsstufen vorher, gibt es auch auf dem Alten Mond eine neue Gruppe von Engel-Wesenheiten, die aufgrund dieser Mondenentwicklung entstehen. Und das sind auf dem Alten Mond die sogenannten [https://anthrowiki.at/Engel &amp;quot;Angeloi&amp;quot;], die Engel, als &amp;quot;Kinder der Dynamis&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufzählung der Hierarchien  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit haben wir auf dem Alten Mond alle neun über uns heutigen Menschen stehenden Hierarchie-Wesen beisammen. Und zwar, wenn wir jetzt von unten nach oben steigen, dann haben wir die Engel, die auf dem Alten Mond ihre Menschheitsstufe durchmachen. Dann haben wir die Erzengel. Über den Erzengeln stehen die [https://anthrowiki.at/Urengel Archai] oder Urengel. Dann beginnt die Zweite Hierarchie mit den [https://anthrowiki.at/Elohim Elohim], die dann später in der Zeit, in der Erdenentwickelung, in unserer heutigen planetarischen Zeit, eine sehr wichtige Rolle spielen werden. Über den Elohim stehen die Geister der Bewegung, die Dynamis, die Herren der Alten Mondenentwicklung, über den Dynamis stehen die Kyriotetes. Dann beginnt die [https://anthrowiki.at/Erste_Hierarchiestufe Erste Hierarchie]: Die Throne, die Cherubim und die Seraphim und darüber befindet sich die [https://anthrowiki.at/Trinit%C3%A4t Göttliche Trinität].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alter Mond und Bewusstseinsstufen  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun können wir versuchen, diesen Alten Mond ein wenig zu charakterisieren, ein paar Merkmale dieses Alten Mondes herauszustellen. Und ihr merkt sicher, dass je näher wir der Erdenentwickelung, also unserem heutigen Planeten, kommen, desto detaillierter werden auch die Angaben [https://anthrowiki.at/Rudolf_Steiner Rudolf Steiners]. Und es ist, was den Alten Mond betrifft, eine wirklich sehr, sehr große Fülle von Dingen, die sich dort ereignet haben, dass man einfach nur staunen kann und versuchen kann, einige Kernmerkmale herauszustellen. Nämlich das auf dem Alten Mond wir heutigen Menschen auf einer Stufe vergleichbar mit den heutigen Tieren gestanden haben. Wir haben ja auf dem Alten Saturn mehr oder weniger auf dem Stand eines Minerals gestanden. Auf der Alten Sonne haben wir auf dem Stand einer Pflanze gestanden und auf dem Alten Mond erreichen wir den Zustand eines Tieres, könnte man sagen. Wie lässt sich das so ein bisschen näher beschreiben? Das ist abhängig vom Bewusstsein. Die Wesen der Naturreiche, das Bewusstsein, dass die Wesen der Naturreiche haben. Wenn wir jetzt hier auf der Erde uns umschauen, was haben die Lebewesen, die mit uns sind, was haben die für ein Bewusstsein? Dann kann man ableiten und sagen: Die Tiere haben, wie wir auch, einen Astralleib. Das heißt, die Tiere tragen also viele Merkmale an sich, die wir auf dem Alten Mond auch hatten, bevor wir unsere jetzige Menschheitsstufe durchgemacht haben. Das heißt, viele Dinge, die wir an den Tieren heute beobachten können, die waren damals auf dem Alten Mond auch für uns wichtig, die haben wir auch durchgemacht, wenn man so will. Das heißt die Tiere haben von ihrem Bewusstsein her die Fähigkeit, Empfindungen zu haben. Die Tiere empfangen seelische Bilder, die in ihnen aufsteigen. Wir Menschen haben ein sehr klares &amp;quot;Gegenstandsbewusstsein&amp;quot;, ein &amp;quot;Wachbewusstsein&amp;quot;. Die Tiere leben eher in einer Seelenwelt, in einer Welt der Bilder. Diese Bilder werden unterlegt mit Empfindungen, beziehungsweise die Empfindungen werden unterlegt mit Bildern, mit seelischen Bildern - je nachdem, von welcher Seite man es anschaut. Das heißt also: Die Welt wird nicht so wie bei uns heute gegenständlich wahrgenommen auf dem Alten Mond, sondern wir hatten damals, ähnlich wie die Tiere heute, eine Verbundenheit, die seelischer Natur war. Heute haben wir die sinnliche Verbindung zur Welt. Wir können das, mir fällt jetzt gerade aus dem Tierreich ein sehr populäres Beispiel ein, also zum Beispiel ein Wolfsrudel, dass bei Vollmond den Mond anheult. Diese Tiere haben ja nicht wie wir die Möglichkeit zu sagen: &amp;quot;Aha, das ist der Erdentrabant, der ist jetzt, im Vollmond Zustand, das ist einmal im Monat und das ist jetzt ein Feiertag und dann können wir zusammen heulen&amp;quot;. So ist das ja bei den Tieren nicht, sondern die Tiere erleben in dem Moment wo der Mond strahlt, erleben sie in ihren Seelen eine starke Empfindung, die sie dann anregt, zu tönen. Diese Gefühlsregung aus sich heraus freizusetzen, über die Stimme aus sich heraus zu tönen. Und so müssen wir uns das ungefähr vorstellen. Unser Bewusstsein auf dem Alten Mond war mehr oder weniger wie ein Träumen. Wir waren in diesem wässrigen Element. Dieses Wässrige kann man sich so ein bisschen vorstellen wie eine warme Badewanne, in die man sich hineinlegt und die Augen schließt. Und und man wird durch dieses warme Wasser, durch die Wellen, wird man, in einen traumartigen Zustand hineinversetzt. Und aus diesem traumhaften Zustand heraus, wie der Name schon sagt, entstehen dann Traumbilder. Und diese Traumbilder sind dann das, was wir als unsere Umwelt wahrnehmen. Auf der Alten Sonne war es so, dass wir auf der Bewusstseinsstufe einer Pflanze gewesen sind. Das Bewusstsein der Pflanzen bezeichnet Rudolf Steiner als &amp;quot;traumlosen Schlaf&amp;quot;. Also da müssen wir uns vorstellen... Ja, wie fühlt sich das an? Was für ein Bewusstsein haben wir, wenn wir heute einschlafen und nicht träumen? Da bleibt nicht mehr allzu viel übrig vom Bewusstsein, fast nicht mehr erreichbar. Da würden wir vielleicht heute gar nicht mehr von Bewusstsein sprechen. Und doch ist es eine Bewusstseinsstufe: der traumlose Schlaf. Und auf dem Alten Saturn geht es dann tatsächlich noch eine Stufe tiefer. Die bezeichnet Rudolf Steiner als das &amp;quot;Trance-Bewusstsein&amp;quot;. Also im Trance-Bewusstsein schläft man physisch gesehen noch tiefer als im traumlosen Schlaf. Aber wenn man jetzt aus der anderen Richtung draufschaut, dann ist das Trance-Bewusstsein so weit, dass wir im Grunde genommen mit dem ganzen Kosmos verbunden sind. Aber in der Trance sich selber zu finden, als Individuum den eigenen geistigen Kern zu spüren oder zu erkennen, das ist in so einem weiten Bewusstsein natürlich sehr, sehr schwierig. Und deshalb ist es notwendig, in der Weltenentwicklung und in der Menschheitsentwicklung, dass dieses große, weite Bewusstsein immer mehr zusammengedrückt wird, so dass es sich auf einem kleinen Raum konzentrieren kann. Das hat natürlich den Preis, dass wir mit dem Bewusstsein nicht mehr mit dem ganzen Kosmos bewusst verbunden sind, dass das abgedämpft wird. Aber die Frucht dieses Schrumpfens des Bewusstseins, dieses Zusammendrücken des Bewusstseins ist eben, dass wir in der Lage sind, uns selbst zu finden. Und wenn wir ins Tierreich schauen, dann haben wir durchaus Tiere, wo man sagen kann, diese Tiere sind ganz kurz davor, sich wirklich als Individuum zu erkennen. Einige tun es ja sogar schon in rudimentären Formen, wenn wir an die Menschenaffen denken, wenn wir an Delfine denken zum Beispiel. Oder auch an einige Papageien, Aras. Die sind sehr, sehr nahe an sich dran, könnte man sagen. Und in einem ähnlichen Zustand waren wir Menschen auch auf dem Alten Mond. Unser Astralleib gibt uns diese Fähigkeiten aber wir waren noch nicht auf unserer Menschheitsstufe - die kommt später. Aber wir bekommen schon eine Ahnung, wir wachen langsam zu uns selbst auf und beginnen schon eigenes Seelisches zu bilden, denn unser Astralleib ist ja, wenn man so will, eine Abschnürung, eine eigene Hülle, eine eigene Umhüllung, die Astralisches aus dem Welten-Astralleib entnimmt und abschließt, einschließt. Und in dieses abgeschnürte Astrale, da kommen nun unsere persönlichen Einflüsse hinzu. Ein eigenes Erleben unserer seelischen Verbindung zur Welt, könnte man sagen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschluss  &lt;br /&gt;
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Ja, dann vielleicht das als Alter Mond Teil eins. Ich freue mich aufs nächste Mal und hoffe, ihr seid wieder dabei. Bis bald!  &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 7 von Christoph Bolleßen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Grundlagen Anthroposophie Teil 7 */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil2.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=FajwFIFjwqQ]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 7 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Grundlagen Anthroposophie Teil 7 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbindung an Teil 6  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum siebten Teil der Reihe Anthroposophie Grundlagen. Wir waren im letzten Teil stehengeblieben an der Stelle, wo wir gesagt haben: Die Alte Sonne beginnt zu leuchten dadurch, dass die Regenten der Alten Sonnen Entwicklung, die sogenannten Kyriotetes, das sind die obersten Wesen der Zweiten Hierarchie, ihr Weisheitslicht in den Raum der Alten Sonne hineinstrahlen und das Leuchten des Lichtes dadurch beginnt, dass im Inneren dieses Raumes die neu entstandenen Erzengel, die Kinder der Kyriotetes, dieses Weisheitslicht zurückstrahlen. Und nun beginnt sich diese Alte Sonne wieder zurückzuziehen. Wir hatten diesen Rückzug ins Geistige Pralaya genannt. Während ein Manvantara ein Erscheinen im Physischen ist, bedeutet Pralaya den Rückzug ins Geistige und das heißt ein Erscheinen im Geistigen.  &lt;br /&gt;
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Hegel´sche Dialektik: Der Begriff des &amp;quot;Aufhebens&amp;quot;  &lt;br /&gt;
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Und dieses Zurückziehen ins Geistige und Wiedererscheinen, das bedeutet eben nicht nur, dass eine Pause eingelegt wird, sondern man würde eher sagen, es handelt sich um eine &amp;quot;kreative Pause&amp;quot;, wenn man so will. Das heißt während eines Pralaya wird das Getane aus dem vorhergehenden Manvantara in Revision genommen, könnte man sagen. Es wird bei der nächsten Erscheinung angestrebt, dass sich zwar dieser Zustand wiederholt, aber das er qualitativ verbessert wird - weisheitsvoll verbessert wird, könnte man sagen. Und ich würde an dieser Stelle gerne einen kleinen Einschub machen und zwar in die Philosophie von Georg Friedrich Hegel, der uns mit seiner &amp;quot;Hegel´schen Dialektik&amp;quot; ein sehr, sehr schönes Denkmuster präsentiert, mit dem wir diesen Pralaya-Zustand sehr schön charakterisieren können. Und zwar geht Hegel in seiner Dialektik davon aus, dass sich ein Objekt oder ein Wahrheitsobjekt stets in drei Schritten in der Welt offenbart. Ein Dreischritt, der aber in sich zusammen ein Ganzes ergibt. Und zwar spricht Hegel von der &amp;quot;These&amp;quot; als Ausgangspunkt, dann folgt auf die These die &amp;quot;Antithese&amp;quot; und als dritter Schritt die &amp;quot;Synthese&amp;quot;. Und diese Synthese ist dann gleichzeitig wieder die These für den nächsten Schritt. Und so muss man sich das in der Weltentwicklung auch vorstellen, dieses Hin- und Herpendeln zwischen Manvantara und Pralaya. Und wenn wir kurz bei Hegel noch bleiben wollen, hat Hegel eine wunderbare Weise gefunden, diesen Dreischritt zu einem Ganzen zusammenzuführen und trotzdem die drei unterschiedlichen Qualitäten deutlich zu machen. Und das tut er mit dem Begriff des &amp;quot;Aufhebens&amp;quot;. So sagt Hegel, dieser Begriff des Aufhebens charakterisiert drei verschiedene Qualitäten mit dem gleichen Wort. Das Aufheben bedeutet zunächst einmal so viel wie &amp;quot;Beseitigen&amp;quot;, &amp;quot;An die Seite schaffen&amp;quot; oder &amp;quot;Wegschaffen&amp;quot; - es ist also nicht mehr da, nach diesem Schritt, das bedeutet &amp;quot;Aufheben&amp;quot;. Die zweite Bedeutung von Aufheben ist, das etwas bewahrt wird. Aufheben in Bezug auf &amp;quot;Bewahren&amp;quot;. Das heißt also, dass das Alte, wenn man so will, wird also nicht komplett vernichtet, sondern es wird in gewisser Art und Weise in seinem Wesen auch aufgehoben im Sinne von bewahrt und bleibt erhalten. Und die dritte Bedeutung von Aufheben ist dann, dass das Geschaffene emporgehoben wird. Also Aufheben im Sinne von &amp;quot;Emporheben&amp;quot;, auf eine höhere Stufe heben, könnte man sagen. Und genau diesen Vorgang haben wir im Wiedererscheinen aus dem Pralaya in ein neues Manvantara. Wir haben also eine, wenn man so will, Beseitigung des Manvantara, ein Aufheben. Dann haben wir ein Aufheben im Sinne von Bewahren - das Beste aus dieser letzten Verkörperung, das Essentielle, wird bewahrt. Und dann wird es im nächsten Erscheinen, nach dem Pralaya in ein neues Manvantara hinein gleichzeitig auf eine höhere Stufe gehoben, unter anderem auch dadurch, dass es im Pralaya noch einmal Gelegenheit hatte, angeschaut zu werden, könnte man sagen. Und so ist es eben nun zu verstehen, dass diese Weltentwicklungsstufen, beginnend mit dem Alten Saturn, dann die alte Sonne, dass es sich hier also bei der Alten Sonne zunächst einmal wie gesagt um ein Wiedererstehen des Saturns handelt. Dass es aber nicht nur eine bloße Wiederholung ist, sondern dass sich dieser neu entstehende Alte Saturn, der sich dann in die Alte Sonne verwandelt, dass dieser Saturnzustand auch wieder ein bisschen weisheitsvoller geworden ist. Und eben auch das, was auf dem Alten Saturn entstanden ist - in diesem Falle die Anlage des Physischen Leibes des Menschen sich wieder verfeinert hat, könnte man sagen, qualitativ emporgehoben wurde. Und so haben wir dann auf der Alten Sonne unseren Ätherleib, die Veranlagung unseres Ätherleibes bekommen. Und unser Physischer Leib, der ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Der hat aber dadurch, dass er auf dem Alten Saturn bereits entstanden ist und jetzt auf der Alten Sonne wieder ersteht, schon seine erste Überarbeitung, sein erstes &amp;quot;Weisheits-Update&amp;quot;, könnte man sagen, bekommen. Es ist also auch noch einmal zum Verständnis nicht unerheblich, dass man sich immer klarmacht: Es handelt sich nicht nur um ein Wiederholen des alten Zustandes, sondern es ist immer ein Aufheben, ein Emporheben.  &lt;br /&gt;
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Die Dynamis, die Angeloi und der Alte Mond  &lt;br /&gt;
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Und nun zieht sich die Alte Sonne in den Pralaya-Zustand zurück und es beginnt nach dem Pralaya wieder mit der Entstehung eines neuen Kosmos. Der Saturnzustand beginnt wieder zu erstehen: Ein Wärmekosmos. Dieser Wärmekosmos wird verdichtet und es entsteht eine Art Wiederholung, emporgehobene Wiederholung der Alten Sonne. Und nun ist es so, dass wir ja auf dem Alten Saturn die Wärme hatten, die sich verdichtet zum Gasförmigen, zum Luftartigen und nun befinden wir uns ja in der dritten Verkörperungsstufe unseres Planetensystems, die wird genannt: der &amp;quot;Alte Mond&amp;quot;. Und auf diesem Alten Mond kommt es dazu, dass die Wesen der Zweiten Hierarchie, die unterhalb der Kyriotetes stehen, den Regenten der Sonnenentwicklung, die verdichten jetzt diese Sonnenmasse nochmals und es entsteht dieser Alte Mondenzustand. Und dieser Alte Mond, Mondenzustand, ragt physisch gesehen hinein bis ins Element des Flüssigen, des Wässrigen. Die Wesenheiten, die dafür verantwortlich sind, das sind die sogenannten &amp;quot;Dynamis&amp;quot; oder &amp;quot;Geister der Bewegung&amp;quot;. Und zusätzlich erhält der Mensch, also wir, die heutigen Menschen, wir erhalten auf dem Alten Mond die Anlage unseres Astralleibes. Der Astralleib ist die Seele des Menschen. Und wie auch schon in den zwei Entwicklungsstufen vorher, gibt es auch auf dem Alten Mond eine neue Gruppe von Engel-Wesenheiten, die aufgrund dieser Mondenentwicklung entstehen. Und das sind auf dem Alten Mond die sogenannten &amp;quot;Angeloi&amp;quot;, die Engel, als &amp;quot;Kinder der Dynamis&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufzählung der Hierarchien  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit haben wir auf dem Alten Mond alle neun über uns heutigen Menschen stehenden Hierarchie-Wesen beisammen. Und zwar, wenn wir jetzt von unten nach oben steigen, dann haben wir die Engel, die auf dem Alten Mond ihre Menschheitsstufe durchmachen. Dann haben wir die Erzengel. Über den Erzengeln stehen die Archai oder Urengel. Dann beginnt die Zweite Hierarchie mit den Elohim, die dann später in der Zeit, in der Erdenentwickelung, in unserer heutigen planetarischen Zeit, eine sehr wichtige Rolle spielen werden. Über den Elohim stehen die Geister der Bewegung, die Dynamis, die Herren der Alten Mondenentwicklung, über den Dynamis stehen die Kyriotetes. Dann beginnt die Erste Hierarchie: Die Throne, die Cherubim und die Seraphim und darüber befindet sich die Göttliche Trinität.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alter Mond und Bewusstseinsstufen  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun können wir versuchen, diesen Alten Mond ein wenig zu charakterisieren, ein paar Merkmale dieses alten Mondes herauszustellen. Und ihr merkt sicher, dass je näher wir der Erdenentwickelung, also unserem heutigen Planeten, kommen, desto detaillierter werden auch die Angaben Rudolf Steiners. Und es ist, was den Alten Mond betrifft, eine wirklich sehr, sehr große Fülle von Dingen, die sich dort ereignet haben, dass man einfach nur staunen kann und versuchen kann, einige Kernmerkmale herauszustellen. Nämlich das auf dem Alten Mond wir heutigen Menschen auf einer Stufe vergleichbar mit den heutigen Tieren gestanden haben. Wir haben ja auf dem Alten Saturn mehr oder weniger auf dem Stand eines Minerals gestanden. Auf der Alten Sonne haben wir auf dem Stand einer Pflanze gestanden und auf dem Alten Mond erreichen wir den Zustand eines Tieres, könnte man sagen. Wie lässt sich das so ein bisschen näher beschreiben? Das ist abhängig vom Bewusstsein. Die Wesen der Naturreiche, das Bewusstsein, dass die Wesen der Naturreiche haben. Wenn wir jetzt hier auf der Erde uns umschauen, was haben die Lebewesen, die mit uns sind, was haben die für ein Bewusstsein? Dann kann man ableiten und sagen: Die Tiere haben, wie wir auch, einen Astralleib. Das heißt, die Tiere tragen also viele Merkmale an sich, die wir auf dem Alten Mond auch hatten, bevor wir unsere jetzige Menschheitsstufe durchgemacht haben. Das heißt, viele Dinge, die wir an den Tieren heute beobachten können, die waren damals auf dem Alten Mond auch für uns wichtig, die haben wir auch durchgemacht, wenn man so will. Das heißt die Tiere haben von ihrem Bewusstsein her die Fähigkeit, Empfindungen zu haben. Die Tiere empfangen seelische Bilder, die in ihnen aufsteigen. Wir Menschen haben ein sehr klares &amp;quot;Gegenstandsbewusstsein&amp;quot;, ein &amp;quot;Wachbewusstsein&amp;quot;. Die Tiere leben eher in einer Seelenwelt, in einer Welt der Bilder. Diese Bilder werden unterlegt mit Empfindungen, beziehungsweise die Empfindungen werden unterlegt mit Bildern, mit seelischen Bildern - je nachdem, von welcher Seite man es anschaut. Das heißt also: Die Welt wird nicht so wie bei uns heute gegenständlich wahrgenommen auf dem Alten Mond, sondern wir hatten damals, ähnlich wie die Tiere heute, eine Verbundenheit, die seelischer Natur war. Heute haben wir die sinnliche Verbindung zur Welt. Wir können das, mir fällt jetzt gerade aus dem Tierreich ein sehr populäres Beispiel ein, also zum Beispiel ein Wolfsrudel, dass bei Vollmond den Mond anheult. Diese Tiere haben ja nicht wie wir die Möglichkeit zu sagen: &amp;quot;Aha, das ist der Erdentrabant, der ist jetzt, im Vollmond Zustand, das ist einmal im Monat und das ist jetzt ein Feiertag und dann können wir zusammen heulen&amp;quot;. So ist das ja bei den Tieren nicht, sondern die Tiere erleben in dem Moment wo der Mond strahlt, erleben sie in ihren Seelen eine starke Empfindung, die sie dann anregt, zu tönen. Diese Gefühlsregung aus sich heraus freizusetzen, über die Stimme aus sich heraus zu tönen. Und so müssen wir uns das ungefähr vorstellen. Unser Bewusstsein auf dem Alten Mond war mehr oder weniger wie ein Träumen. Wir waren in diesem wässrigen Element. Dieses Wässrige kann man sich so ein bisschen vorstellen wie eine warme Badewanne, in die man sich hineinlegt und die Augen schließt. Und und man wird durch dieses warme Wasser, durch die Wellen, wird man, in einen traumartigen Zustand hineinversetzt. Und aus diesem traumhaften Zustand heraus, wie der Name schon sagt, entstehen dann Traumbilder. Und diese Traumbilder sind dann das, was wir als unsere Umwelt wahrnehmen. Auf der Alten Sonne war es so, dass wir auf der Bewusstseinsstufe einer Pflanze gewesen sind. Das Bewusstsein der Pflanzen bezeichnet Rudolf Steiner als &amp;quot;traumlosen Schlaf&amp;quot;. Also da müssen wir uns vorstellen... Ja, wie fühlt sich das an? Was für ein Bewusstsein haben wir, wenn wir heute einschlafen und nicht träumen? Da bleibt nicht mehr allzu viel übrig vom Bewusstsein, fast nicht mehr erreichbar. Da würden wir vielleicht heute gar nicht mehr von Bewusstsein sprechen. Und doch ist es eine Bewusstseinsstufe: der traumlose Schlaf. Und auf dem Alten Saturn geht es dann tatsächlich noch eine Stufe tiefer. Die bezeichnet Rudolf Steiner als das &amp;quot;Trance-Bewusstsein&amp;quot;. Also im Trance-Bewusstsein schläft man physisch gesehen noch tiefer als im traumlosen Schlaf. Aber wenn man jetzt aus der anderen Richtung draufschaut, dann ist das Trance-Bewusstsein so weit, dass wir im Grunde genommen mit dem ganzen Kosmos verbunden sind. Aber in der Trance sich selber zu finden, als Individuum den eigenen geistigen Kern zu spüren oder zu erkennen, das ist in so einem weiten Bewusstsein natürlich sehr, sehr schwierig. Und deshalb ist es notwendig, in der Weltenentwicklung und in der Menschheitsentwicklung, dass dieses große, weite Bewusstsein immer mehr zusammengedrückt wird, so dass es sich auf einem kleinen Raum konzentrieren kann. Das hat natürlich den Preis, dass wir mit dem Bewusstsein nicht mehr mit dem ganzen Kosmos bewusst verbunden sind, dass das abgedämpft wird. Aber die Frucht dieses Schrumpfens des Bewusstseins, dieses Zusammendrücken des Bewusstseins ist eben, dass wir in der Lage sind, uns selbst zu finden. Und wenn wir ins Tierreich schauen, dann haben wir durchaus Tiere, wo man sagen kann, diese Tiere sind ganz kurz davor, sich wirklich als Individuum zu erkennen. Einige tun es ja sogar schon in rudimentären Formen, wenn wir an die Menschenaffen denken, wenn wir an Delfine denken zum Beispiel. Oder auch an einige Papageien, Aras. Die sind sehr, sehr nahe an sich dran, könnte man sagen. Und in einem ähnlichen Zustand waren wir Menschen auch auf dem Alten Mond. Unser Astralleib gibt uns diese Fähigkeiten aber wir waren noch nicht auf unserer Menschheitsstufe - die kommt später. Aber wir bekommen schon eine Ahnung, wir wachen langsam zu uns selbst auf und beginnen schon eigenes Seelisches zu bilden, denn unser Astralleib ist ja, wenn man so will, eine Abschnürung, eine eigene Hülle, eine eigene Umhüllung, die Astralisches aus dem Welten-Astralleib entnimmt und abschließt, einschließt. Und in dieses abgeschnürte Astrale, da kommen nun unsere persönlichen Einflüsse hinzu. Ein eigenes Erleben unserer seelischen Verbindung zur Welt, könnte man sagen.  &lt;br /&gt;
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Ja, dann vielleicht das als Alter Mond Teil eins. Ich freue mich aufs nächste Mal und hoffe, ihr seid wieder dabei. Bis bald!  &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 7 von Christoph Bolleßen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Grundlagen Anthroposophie Teil 7 */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
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== Grundlagen Anthroposophie Teil 7 ==&lt;br /&gt;
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Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum siebten Teil der Reihe Anthroposophie Grundlagen. Wir waren im letzten Teil stehengeblieben an der Stelle, wo wir gesagt haben: Die Alte Sonne beginnt zu leuchten dadurch, dass die Regenten der Alten Sonnen Entwicklung, die sogenannten Kyriotetes, das sind die obersten Wesen der Zweiten Hierarchie, ihr Weisheitslicht in den Raum der Alten Sonne hineinstrahlen und das Leuchten des Lichtes dadurch beginnt, dass im Inneren dieses Raumes die neu entstandenen Erzengel, die Kinder der Kyriotetes, dieses Weisheitslicht zurückstrahlen. Und nun beginnt sich diese Alte Sonne wieder zurückzuziehen. Wir hatten diesen Rückzug ins Geistige Pralaya genannt. Während ein Manvantara ein Erscheinen im Physischen ist, bedeutet Pralaya den Rückzug ins Geistige und das heißt ein Erscheinen im Geistigen. Und dieses Zurückziehen ins Geistige und Wiedererscheinen, das bedeutet eben nicht nur, dass eine Pause eingelegt wird, sondern man würde eher sagen, es handelt sich um eine &amp;quot;kreative Pause&amp;quot;, wenn man so will. Das heißt während eines Pralaya wird das Getane aus dem vorhergehenden Manvantara in Revision genommen, könnte man sagen. Es wird bei der nächsten Erscheinung angestrebt, dass sich zwar dieser Zustand wiederholt, aber das er qualitativ verbessert wird - weisheitsvoll verbessert wird, könnte man sagen. Und ich würde an dieser Stelle gerne einen kleinen Einschub machen und zwar in die Philosophie von Georg Friedrich Hegel, der uns mit seiner &amp;quot;Hegelschen Dialektik&amp;quot; ein sehr, sehr schönes Denkmuster präsentiert, mit dem wir diesen Pralaya-Zustand sehr schön charakterisieren können. Und zwar geht Hegel in seiner Dialektik davon aus, dass sich ein Objekt oder ein Wahrheitsobjekt stets in drei Schritten in der Welt offenbart. Ein Dreischritt, der aber in sich zusammen ein Ganzes ergibt. Und zwar spricht Hegel von der &amp;quot;These&amp;quot; als Ausgangspunkt, dann folgt auf die These die &amp;quot;Antithese&amp;quot; und als dritter Schritt die &amp;quot;Synthese&amp;quot;. Und diese Synthese ist dann gleichzeitig wieder die These für den nächsten Schritt. Und so muss man sich das in der Weltentwicklung auch vorstellen, dieses Hin- und Herpendeln zwischen Manvantara und Pralaya. Und wenn wir kurz bei Hegel noch bleiben wollen, hat Hegel eine wunderbare Weise gefunden, diesen Dreischritt zu einem Ganzen zusammenzuführen und trotzdem die drei unterschiedlichen Qualitäten deutlich zu machen. Und das tut er mit dem Begriff des &amp;quot;Aufhebens&amp;quot;. So sagt Hegel, dieser Begriff des Aufhebens charakterisiert drei verschiedene Qualitäten mit dem gleichen Wort. Das Aufheben bedeutet zunächst einmal so viel wie &amp;quot;Beseitigen&amp;quot;, &amp;quot;An die Seite schaffen&amp;quot; oder &amp;quot;Wegschaffen&amp;quot; - es ist also nicht mehr da, nach diesem Schritt, das bedeutet &amp;quot;Aufheben&amp;quot;. Die zweite Bedeutung von Aufheben ist, das etwas bewahrt wird. Aufheben in Bezug auf &amp;quot;Bewahren&amp;quot;. Das heißt also, dass das Alte, wenn man so will, wird also nicht komplett vernichtet, sondern es wird in gewisser Art und Weise in seinem Wesen auch aufgehoben im Sinne von bewahrt und bleibt erhalten. Und die dritte Bedeutung von Aufheben ist dann, dass das Geschaffene emporgehoben wird. Also Aufheben im Sinne von &amp;quot;Emporheben&amp;quot;, auf eine höhere Stufe heben, könnte man sagen. Und genau diesen Vorgang haben wir im Wiedererscheinen aus dem Pralaya in ein neues Manvantara. Wir haben also eine, wenn man so will, Beseitigung des Manvantara, ein Aufheben. Dann haben wir ein Aufheben im Sinne von Bewahren - das Beste aus dieser letzten Verkörperung, das Essentielle, wird bewahrt. Und dann wird es im nächsten Erscheinen, nach dem Pralaya in ein neues Manvantara hinein gleichzeitig auf eine höhere Stufe gehoben, unter anderem auch dadurch, dass es im Pralaya noch einmal Gelegenheit hatte, angeschaut zu werden, könnte man sagen. Und so ist es eben nun zu verstehen, dass diese Weltentwicklungsstufen, beginnend mit dem Alten Saturn, dann die alte Sonne, dass es sich hier also bei der Alten Sonne zunächst einmal wie gesagt um ein Wiedererstehen des Saturns handelt. Dass es aber nicht nur eine bloße Wiederholung ist, sondern dass sich dieser neu entstehende Alte Saturn, der sich dann in die Alte Sonne verwandelt, dass dieser Saturnzustand auch wieder ein bisschen weisheitsvoller geworden ist. Und eben auch das, was auf dem Alten Saturn entstanden ist - in diesem Falle die Anlage des Physischen Leibes des Menschen sich wieder verfeinert hat, könnte man sagen, qualitativ emporgehoben wurde. Und so haben wir dann auf der Alten Sonne unseren Ätherleib, die Veranlagung unseres Ätherleibes bekommen. Und unser Physischer Leib, der ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Der hat aber dadurch, dass er auf dem Alten Saturn bereits entstanden ist und jetzt auf der Alten Sonne wieder ersteht, schon seine erste Überarbeitung, sein erstes &amp;quot;Weisheits-Update&amp;quot;, könnte man sagen, bekommen. Es ist also auch noch einmal zum Verständnis nicht unerheblich, dass man sich immer klarmacht: Es handelt sich nicht nur um ein Wiederholen des alten Zustandes, sondern es ist immer ein Aufheben, ein Emporheben. Und nun zieht sich die Alte Sonne in den Pralaya-Zustand zurück und es beginnt nach dem Pralaya wieder mit der Entstehung eines neuen Kosmos. Der Saturnzustand beginnt wieder zu erstehen: Ein Wärmekosmos. Dieser Wärmekosmos wird verdichtet und es entsteht eine Art Wiederholung, emporgehobene Wiederholung der Alten Sonne. Und nun ist es so, dass wir ja auf dem Alten Saturn die Wärme hatten, die sich verdichtet zum Gasförmigen, zum Luftartigen und nun befinden wir uns ja in der dritten Verkörperungsstufe unseres Planetensystems, die wird genannt: der &amp;quot;Alte Mond&amp;quot;. Und auf diesem Alten Mond kommt es dazu, dass die Wesen der Zweiten Hierarchie, die unterhalb der Kyriotetes stehen, den Regenten der Sonnenentwicklung, die verdichten jetzt diese Sonnenmasse nochmals und es entsteht dieser Alte Mondenzustand. Und dieser Alte Mond, Mondenzustand, ragt physisch gesehen hinein bis ins Element des Flüssigen, des Wässrigen. Die Wesenheiten, die dafür verantwortlich sind, das sind die sogenannten &amp;quot;Dynamis&amp;quot; oder &amp;quot;Geister der Bewegung&amp;quot;. Und zusätzlich erhält der Mensch, also wir, die heutigen Menschen, wir erhalten auf dem Alten Mond die Anlage unseres Astralleibes. Der Astralleib ist die Seele des Menschen. Und wie auch schon in den zwei Entwicklungsstufen vorher, gibt es auch auf dem Alten Mond eine neue Gruppe von Engel-Wesenheiten, die aufgrund dieser Mondenentwicklung entstehen. Und das sind auf dem Alten Mond die sogenannten &amp;quot;Angeloi&amp;quot;, die Engel, als &amp;quot;Kinder der Dynamis&amp;quot;. Und somit haben wir auf dem Alten Mond alle neun über uns heutigen Menschen stehenden Hierarchie-Wesen beisammen. Und zwar, wenn wir jetzt von unten nach oben steigen, dann haben wir die Engel, die auf dem Alten Mond ihre Menschheitsstufe durchmachen. Dann haben wir die Erzengel. Über den Erzengeln stehen die Archai oder Urengel. Dann beginnt die Zweite Hierarchie mit den Elohim, die dann später in der Zeit, in der Erdenentwickelung, in unserer heutigen planetarischen Zeit, eine sehr wichtige Rolle spielen werden. Über den Elohim stehen die Geister der Bewegung, die Dynamis, die Herren der Alten Mondenentwicklung, über den Dynamis stehen die Kyriotetes. Dann beginnt die Erste Hierarchie: Die Throne, die Cherubim und die Seraphim und darüber befindet sich die Göttliche Trinität. Und nun können wir versuchen, diesen Alten Mond ein wenig zu charakterisieren, ein paar Merkmale dieses alten Mondes herauszustellen. Und ihr merkt sicher, dass je näher wir der Erdenentwickelung, also unserem heutigen Planeten, kommen, desto detaillierter werden auch die Angaben Rudolf Steiners. Und es ist, was den Alten Mond betrifft, eine wirklich sehr, sehr große Fülle von Dingen, die sich dort ereignet haben, dass man einfach nur staunen kann und versuchen kann, einige Kernmerkmale herauszustellen. Nämlich das auf dem Alten Mond wir heutigen Menschen auf einer Stufe vergleichbar mit den heutigen Tieren gestanden haben. Wir haben ja auf dem Alten Saturn mehr oder weniger auf dem Stand eines Minerals gestanden. Auf der Alten Sonne haben wir auf dem Stand einer Pflanze gestanden und auf dem Alten Mond erreichen wir den Zustand eines Tieres, könnte man sagen. Wie lässt sich das so ein bisschen näher beschreiben? Das ist abhängig vom Bewusstsein. Die Wesen der Naturreiche, das Bewusstsein, dass die Wesen der Naturreiche haben. Wenn wir jetzt hier auf der Erde uns umschauen, was haben die Lebewesen, die mit uns sind, was haben die für ein Bewusstsein? Dann kann man ableiten und sagen: Die Tiere haben, wie wir auch, einen Astralleib. Das heißt, die Tiere tragen also viele Merkmale an sich, die wir auf dem Alten Mond auch hatten, bevor wir unsere jetzige Menschheitsstufe durchgemacht haben. Das heißt, viele Dinge, die wir an den Tieren heute beobachten können, die waren damals auf dem Alten Mond auch für uns wichtig, die haben wir auch durchgemacht, wenn man so will. Das heißt die Tiere haben von ihrem Bewusstsein her die Fähigkeit, Empfindungen zu haben. Die Tiere empfangen seelische Bilder, die in ihnen aufsteigen. Wir Menschen haben ein sehr klares &amp;quot;Gegenstandsbewusstsein&amp;quot;, ein &amp;quot;Wachbewusstsein&amp;quot;. Die Tiere leben eher in einer Seelenwelt, in einer Welt der Bilder. Diese Bilder werden unterlegt mit Empfindungen, beziehungsweise die Empfindungen werden unterlegt mit Bildern, mit seelischen Bildern - je nachdem, von welcher Seite man es anschaut. Das heißt also: Die Welt wird nicht so wie bei uns heute gegenständlich wahrgenommen auf dem Alten Mond, sondern wir hatten damals, ähnlich wie die Tiere heute, eine Verbundenheit, die seelischer Natur war. Heute haben wir die sinnliche Verbindung zur Welt. Wir können das, mir fällt jetzt gerade aus dem Tierreich ein sehr populäres Beispiel ein, also zum Beispiel ein Wolfsrudel, dass bei Vollmond den Mond anheult. Diese Tiere haben ja nicht wie wir die Möglichkeit zu sagen: &amp;quot;Aha, das ist der Erdentrabant, der ist jetzt, im Vollmond Zustand, das ist einmal im Monat und das ist jetzt ein Feiertag und dann können wir zusammen heulen&amp;quot;. So ist das ja bei den Tieren nicht, sondern die Tiere erleben in dem Moment wo der Mond strahlt, erleben sie in ihren Seelen eine starke Empfindung, die sie dann anregt, zu tönen. Diese Gefühlsregung aus sich heraus freizusetzen, über die Stimme aus sich heraus zu tönen. Und so müssen wir uns das ungefähr vorstellen. Unser Bewusstsein auf dem Alten Mond war mehr oder weniger wie ein Träumen. Wir waren in diesem wässrigen Element. Dieses Wässrige kann man sich so ein bisschen vorstellen wie eine warme Badewanne, in die man sich hineinlegt und die Augen schließt. Und und man wird durch dieses warme Wasser, durch die Wellen, wird man, in einen traumartigen Zustand hineinversetzt. Und aus diesem traumhaften Zustand heraus, wie der Name schon sagt, entstehen dann Traumbilder. Und diese Traumbilder sind dann das, was wir als unsere Umwelt wahrnehmen. Auf der Alten Sonne war es so, dass wir auf der Bewusstseinsstufe einer Pflanze gewesen sind. Das Bewusstsein der Pflanzen bezeichnet Rudolf Steiner als &amp;quot;traumlosen Schlaf&amp;quot;. Also da müssen wir uns vorstellen... Ja, wie fühlt sich das an? Was für ein Bewusstsein haben wir, wenn wir heute einschlafen und nicht träumen? Da bleibt nicht mehr allzu viel übrig vom Bewusstsein, fast nicht mehr erreichbar. Da würden wir vielleicht heute gar nicht mehr von Bewusstsein sprechen. Und doch ist es eine Bewusstseinsstufe: der traumlose Schlaf. Und auf dem Alten Saturn geht es dann tatsächlich noch eine Stufe tiefer. Die bezeichnet Rudolf Steiner als das &amp;quot;Trance-Bewusstsein&amp;quot;. Also im Trance-Bewusstsein schläft man physisch gesehen noch tiefer als im traumlosen Schlaf. Aber wenn man jetzt aus der anderen Richtung draufschaut, dann ist das Trance-Bewusstsein so weit, dass wir im Grunde genommen mit dem ganzen Kosmos verbunden sind. Aber in der Trance sich selber zu finden, als Individuum den eigenen geistigen Kern zu spüren oder zu erkennen, das ist in so einem weiten Bewusstsein natürlich sehr, sehr schwierig. Und deshalb ist es notwendig, in der Weltenentwicklung und in der Menschheitsentwicklung, dass dieses große, weite Bewusstsein immer mehr zusammengedrückt wird, so dass es sich auf einem kleinen Raum konzentrieren kann. Das hat natürlich den Preis, dass wir mit dem Bewusstsein nicht mehr mit dem ganzen Kosmos bewusst verbunden sind, dass das abgedämpft wird. Aber die Frucht dieses Schrumpfens des Bewusstseins, dieses Zusammendrücken des Bewusstseins ist eben, dass wir in der Lage sind, uns selbst zu finden. Und wenn wir ins Tierreich schauen, dann haben wir durchaus Tiere, wo man sagen kann, diese Tiere sind ganz kurz davor, sich wirklich als Individuum zu erkennen. Einige tun es ja sogar schon in rudimentären Formen, wenn wir an die Menschenaffen denken, wenn wir an Delfine denken zum Beispiel. Oder auch an einige Papageien, Aras. Die sind sehr, sehr nahe an sich dran, könnte man sagen. Und in einem ähnlichen Zustand waren wir Menschen auch auf dem Alten Mond. Unser Astralleib gibt uns diese Fähigkeiten aber wir waren noch nicht auf unserer Menschheitsstufe - die kommt später. Aber wir bekommen schon eine Ahnung, wir wachen langsam zu uns selbst auf und beginnen schon eigenes Seelisches zu bilden, denn unser Astralleib ist ja, wenn man so will, eine Abschnürung, eine eigene Hülle, eine eigene Umhüllung, die Astralisches aus dem Welten-Astralleib entnimmt und abschließt, einschließt. Und in dieses abgeschnürte Astrale, da kommen nun unsere persönlichen Einflüsse hinzu. Ein eigenes Erleben unserer seelischen Verbindung zur Welt, könnte man sagen. Ja, dann vielleicht das als Alter Mond Teil eins. Ich freue mich aufs nächste Mal und hoffe, ihr seid wieder dabei. Bis bald!  &lt;br /&gt;
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 7 von Christoph Bolleßen</title>
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== Grundlagen Anthroposophie Teil 7 ==&lt;br /&gt;
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Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zum siebten Teil der Reihe Anthroposophie Grundlagen. Wir waren im letzten Teil stehengeblieben an der Stelle, wo wir gesagt haben: Die Alte Sonne beginnt zu leuchten dadurch, dass die Regenten der Alten Sonnen Entwicklung, die sogenannten Kyriotetes, das sind die obersten Wesen der Zweiten Hierarchie, ihr Weisheitslicht in den Raum der Alten Sonne hineinstrahlen und das Leuchten des Lichtes dadurch beginnt, dass im Inneren dieses Raumes die neu entstandenen Erzengel, die Kinder der Kyriotetes, dieses Weisheitslicht zurückstrahlen. Und nun beginnt sich diese Alte Sonne wieder zurückzuziehen. Wir hatten diesen Rückzug ins Geistige Pralaya genannt. Während ein Manvantara ein Erscheinen im Physischen ist, bedeutet Pralaya den Rückzug ins Geistige und das heißt ein Erscheinen im Geistigen. Und dieses Zurückziehen ins Geistige und Wiedererscheinen, das bedeutet eben nicht nur, dass eine Pause eingelegt wird, sondern man würde eher sagen, es handelt sich um eine &amp;quot;kreative Pause&amp;quot;, wenn man so will. Das heißt während eines Pralaya wird das Getane aus dem vorhergehenden Manvantara in Revision genommen, könnte man sagen. Es wird bei der nächsten Erscheinung angestrebt, dass sich zwar dieser Zustand wiederholt, aber das er qualitativ verbessert wird - weisheitsvoll verbessert wird, könnte man sagen. Und ich würde an dieser Stelle gerne einen kleinen Einschub machen und zwar in die Philosophie von Georg Friedrich Hegel, der uns mit seiner &amp;quot;Hegelschen Dialektik&amp;quot; ein sehr, sehr schönes Denkmuster präsentiert, mit dem wir diesen Pralaya-Zustand sehr schön charakterisieren können. Und zwar geht Hegel in seiner Dialektik davon aus, dass sich ein Objekt oder ein Wahrheitsobjekt stets in drei Schritten in der Welt offenbart. Ein Dreischritt, der aber in sich zusammen ein Ganzes ergibt. Und zwar spricht Hegel von der &amp;quot;These&amp;quot; als Ausgangspunkt, dann folgt auf die These die &amp;quot;Antithese&amp;quot; und als dritter Schritt die &amp;quot;Synthese&amp;quot;. Und diese Synthese ist dann gleichzeitig wieder die These für den nächsten Schritt. Und so muss man sich das in der Weltentwicklung auch vorstellen, dieses Hin- und Herpendeln zwischen Manvantara und Pralaya. Und wenn wir kurz bei Hegel noch bleiben wollen, hat Hegel eine wunderbare Weise gefunden, diesen Dreischritt zu einem Ganzen zusammenzuführen und trotzdem die drei unterschiedlichen Qualitäten deutlich zu machen. Und das tut er mit dem Begriff des &amp;quot;Aufhebens&amp;quot;. So sagt Hegel, dieser Begriff des Aufhebens charakterisiert drei verschiedene Qualitäten mit dem gleichen Wort. Das Aufheben bedeutet zunächst einmal so viel wie &amp;quot;Beseitigen&amp;quot;, &amp;quot;An die Seite schaffen&amp;quot; oder &amp;quot;Wegschaffen&amp;quot; - es ist also nicht mehr da, nach diesem Schritt, das bedeutet &amp;quot;Aufheben&amp;quot;. Die zweite Bedeutung von Aufheben ist, das etwas bewahrt wird. Aufheben in Bezug auf &amp;quot;Bewahren&amp;quot;. Das heißt also, dass das Alte, wenn man so will, wird also nicht komplett vernichtet, sondern es wird in gewisser Art und Weise in seinem Wesen auch aufgehoben im Sinne von bewahrt und bleibt erhalten. Und die dritte Bedeutung von Aufheben ist dann, dass das Geschaffene emporgehoben wird. Also Aufheben im Sinne von &amp;quot;Emporheben&amp;quot;, auf eine höhere Stufe heben, könnte man sagen. Und genau diesen Vorgang haben wir im Wiedererscheinen aus dem Pralaya in ein neues Manvantara. Wir haben also eine, wenn man so will, Beseitigung des Manvantara, ein Aufheben. Dann haben wir ein Aufheben im Sinne von Bewahren - das Beste aus dieser letzten Verkörperung, das Essentielle, wird bewahrt. Und dann wird es im nächsten Erscheinen, nach dem Pralaya in ein neues Manvantara hinein gleichzeitig auf eine höhere Stufe gehoben, unter anderem auch dadurch, dass es im Pralaya noch einmal Gelegenheit hatte, angeschaut zu werden, könnte man sagen. Und so ist es eben nun zu verstehen, dass diese Weltentwicklungsstufen, beginnend mit dem Alten Saturn, dann die alte Sonne, dass es sich hier also bei der Alten Sonne zunächst einmal wie gesagt um ein Wiedererstehen des Saturns handelt. Dass es aber nicht nur eine bloße Wiederholung ist, sondern dass sich dieser neu entstehende Alte Saturn, der sich dann in die Alte Sonne verwandelt, dass dieser Saturnzustand auch wieder ein bisschen weisheitsvoller geworden ist. Und eben auch das, was auf dem Alten Saturn entstanden ist - in diesem Falle die Anlage des Physischen Leibes des Menschen sich wieder verfeinert hat, könnte man sagen, qualitativ emporgehoben wurde. Und so haben wir dann auf der Alten Sonne unseren Ätherleib, die Veranlagung unseres Ätherleibes bekommen. Und unser Physischer Leib, der ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Der hat aber dadurch, dass er auf dem Alten Saturn bereits entstanden ist und jetzt auf der Alten Sonne wieder ersteht, schon seine erste Überarbeitung, sein erstes &amp;quot;Weisheits-Update&amp;quot;, könnte man sagen, bekommen. Es ist also auch noch einmal zum Verständnis nicht unerheblich, dass man sich immer klarmacht: Es handelt sich nicht nur um ein Wiederholen des alten Zustandes, sondern es ist immer ein Aufheben, ein Emporheben. Und nun zieht sich die Alte Sonne in den Pralaya-Zustand zurück und es beginnt nach dem Pralaya wieder mit der Entstehung eines neuen Kosmos. Der Saturnzustand beginnt wieder zu erstehen: Ein Wärmekosmos. Dieser Wärmekosmos wird verdichtet und es entsteht eine Art Wiederholung, emporgehobene Wiederholung der Alten Sonne. Und nun ist es so, dass wir ja auf dem Alten Saturn die Wärme hatten, die sich verdichtet zum Gasförmigen, zum Luftartigen und nun befinden wir uns ja in der dritten Verkörperungsstufe unseres Planetensystems, die wird genannt: der &amp;quot;Alte Mond&amp;quot;. Und auf diesem Alten Mond kommt es dazu, dass die Wesen der Zweiten Hierarchie, die unterhalb der Kyriotetes stehen, den Regenten der Sonnenentwicklung, die verdichten jetzt diese Sonnenmasse nochmals und es entsteht dieser Alte Mondenzustand. Und dieser Alte Mond, Mondenzustand, ragt physisch gesehen hinein bis ins Element des Flüssigen, des Wässrigen. Die Wesenheiten, die dafür verantwortlich sind, das sind die sogenannten &amp;quot;Dynamis&amp;quot; oder &amp;quot;Geister der Bewegung&amp;quot;. Und zusätzlich erhält der Mensch, also wir, die heutigen Menschen, wir erhalten auf dem Alten Mond die Anlage unseres Astralleibes. Der Astralleib ist die Seele des Menschen. Und wie auch schon in den zwei Entwicklungsstufen vorher, gibt es auch auf dem Alten Mond eine neue Gruppe von Engel-Wesenheiten, die aufgrund dieser Mondenentwicklung entstehen. Und das sind auf dem Alten Mond die sogenannten &amp;quot;Angeloi&amp;quot;, die Engel, als &amp;quot;Kinder der Dynamis&amp;quot;. Und somit haben wir auf dem Alten Mond alle neun über uns heutigen Menschen stehenden Hierarchie-Wesen beisammen. Und zwar, wenn wir jetzt von unten nach oben steigen, dann haben wir die Engel, die auf dem Alten Mond ihre Menschheitsstufe durchmachen. Dann haben wir die Erzengel. Über den Erzengeln stehen die Archai oder Urengel. Dann beginnt die Zweite Hierarchie mit den Elohim, die dann später in der Zeit, in der Erdenentwickelung, in unserer heutigen planetarischen Zeit, eine sehr wichtige Rolle spielen werden. Über den Elohim stehen die Geister der Bewegung, die Dynamis, die Herren der Alten Mondenentwicklung, über den Dynamis stehen die Kyriotetes. Dann beginnt die Erste Hierarchie: Die Throne, die Cherubim und die Seraphim und darüber befindet sich die Göttliche Trinität. Und nun können wir versuchen, diesen Alten Mond ein wenig zu charakterisieren, ein paar Merkmale dieses alten Mondes herauszustellen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr merkt sicher, dass je näher wir der Erdenentwickelung, also unserem heutigen Planeten, kommen, desto detaillierter werden auch die Angaben Rudolf Steiners. Und es ist, was den alten Mond betrifft, eine eine wirklich sehr, sehr große Fülle von Dingen, die sich dort ereignet haben. Das ja, dass man einfach nur staunen kann und versuchen kann, einige Kern Merkmale herauszustellen, nämlich. Das. Auf dem alten Mond. Wir heutigen Menschen. Auf der Stufe. Vergleichbar mit den heutigen Tieren gestanden haben. Wir haben ja. Auf dem alten Saturn haben wir ja mehr oder weniger auf dem Stand eines Minerals gestanden. Auf der alten Sonne haben wir auf dem Stand einer Pflanze, wenn man so will, gestanden. Und auf dem alten Mond erreichen wir den Zustand eines Tieres, könnte man sagen. Wie lässt sich das? So ein bisschen näher beschreiben. Das ist abhängig von. In dem Bewusstsein, den die Wesen der Natur reiche, dass das Bewusstsein, dass die Wesen der Natur Reiche haben und. Wenn wir jetzt hier auf der Erde uns umschauen, was haben die Lebewesen, die mit uns sind? Was haben die für ein Bewusstsein? Dann kann man das eben ableiten und sagen. Die Tiere haben, wie wir auch, einen Astralleib. Und das heißt, die Tiere tragen also viele Merkmale an sich. Die wir auf dem alten Mond auch hatten. Bevor wir unsere jetzige Menschheits Stufe durchgemacht haben. Das heißt, viele Dinge, die wir an den Tieren heute beobachten können, die waren damals auf dem alten Mond auch für uns wichtig. Die haben wir auch durchgemacht, wenn man so will. Das heißt die Tiere. Haben von ihrem Bewusstsein her. Die Fähigkeit, Empfindungen zu haben. Die Tiere haben seelische Bilder, die in ihnen aufsteigen. Wir Menschen haben ein sehr klares Gegenstands Bewusstsein, ein Wachbewusstsein. Die Tiere leben eher in einer Seelenwelt, in einer Welt der Bilder. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[00:18:57] Diese Bilder werden unterlegt. Mit. Empfindungen. Beziehungsweise die Empfindungen werden unterlegt mit Bildern, mit seelischen Bildern, je nachdem, von welcher Seite man es anschaut. Das heißt also, die Welt wird nicht so wie bei uns heute gegenständlich wahrgenommen auf dem alten Mond, sondern wir hatten damals ähnlich wie die Tiere heute ein eine Verbundenheit, die seelischer Natur war. Heute haben wir die sinnliche Verbindung. Zur Welt. Wir können das. Mir fällt jetzt gerade aus dem Tierreich ein sehr populäres Beispiel ein, also zum Beispiel die der Wolfsrudel, der dann bei Vollmond den Mond an heult. Diese die Tiere haben ja nicht wie wir die Möglichkeit zu sagen Aha, das ist der Trabant, der ist jetzt, der ist jetzt im Vollmond Zustand und das ist einmal im Monat und das ist jetzt ein Feiertag und dann können wir zusammen heulen. So ist das ja bei den Tieren nicht, sondern die Tiere erleben. In dem Moment, wo der Mond strahlt, erleben sie in ihren Seelen. Eine starke Empfindung. Die sie dann anregt zu tönen. Diese, diese Gefühlsregung aus sich heraus freizusetzen, über die Stimme aus sich heraus zu tönen. Und. Und so müssen wir uns das ungefähr vorstellen. Unser Bewusstsein auf dem alten Mond war mehr oder weniger wie ein Träumen. Wir haben, wir waren in diesem wässrigen Element, könnte man sagen. Dieses Wässrige kann man sich so ein bisschen vorstellen wie so eine warme Badewanne, in die man sich hineinlegt und die Augen schließt. Und und man, man wird durch dieses warme Wasser, durch diese, durch diese Wellen, vielleicht auch wird man, wird man in so einen Traum artigen Zustand hineinversetzt. Und aus diesem traumatischen Zustand heraus. Wie der Name schon sagt, entstehen dann Traumbilder. Und diese Traumbilder sind dann das, was wir als unsere Umwelt wahrnehmen. Und auf der alten Sonne war es so, dass wir da auf der Bewusstseinsstufe einer Pflanze gewesen sind. &lt;br /&gt;
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[00:21:51] Und das Bewusstsein der Pflanzen bezeichnet Rudolf Steiner als traumlosen Schlaf. Also da müssen wir uns dann vorstellen. Ja, wie fühlt sich das an? Was für ein Bewusstsein haben wir, wenn wir heute wirklich einschlafen und nicht träumen? Da bleibt nicht mehr allzu viel übrig vom Bewusstsein. Also. Fast nicht mehr erreichbar. Da würden wir vielleicht heute gar nicht mehr von Bewusstsein sprechen. Und doch ist es eine Bewusstseinsstufe der traumlosen Schlaf. Und auf dem alten Saturn geht es dann tatsächlich noch eine Stufe tiefer. Und das bezeichnet Rudolf Steiner als das Trance Bewusstsein. Also im Trance Bewusstsein schläft man physisch gesehen noch tiefer als im traumlosen Schlaf. Aber wenn man natürlich jetzt aus der anderen Richtung draufschaut, dann ist das Trance Bewusstsein so weit. Dass wir im Grunde genommen. Mit dem ganzen Kosmos verbunden sind. Aber in der Trance, sich selber zu finden, als Individuum den eigenen geistigen Kern zu spüren oder zu erkennen, ist in so einem weiten Bewusstsein natürlich sehr, sehr schwierig. Und deshalb ist es notwendig, in der Welten Entwicklung und in der Menschheitsentwicklung, dass dieses, dieses große weite Bewusstsein immer mehr. Zusammen. Gedrückt wird. So dass es sich dann auf einem kleinen Raum konzentrieren kann. Das hat natürlich den Preis, dass wir mal mit dem Bewusstsein, nicht mehr mit dem ganzen Kosmos bewusst verbunden sind, dass das abgedämpft wird. Aber die Frucht dieses Schrumpfen des Bewusstseins, dieses Zusammendrücken des Bewusstseins ist eben, dass wir in der Lage sind, uns selbst zu finden. Und wenn wir ins Tierreich schauen, dann haben wir durchaus Tiere, wo man sagen kann, diese Tiere sind ganz kurz davor, sich wirklich als Individuum zu erkennen. Einige tun es ja sogar schon in rudimentären Formen, wenn wir an die Menschenaffen denken, wenn wir an Delfine denken zum Beispiel. Oder auch einige Papageien, zum Beispiel Aras. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[00:24:53] Die sind sehr, sehr, sehr nah an sich dran, könnte man sagen. Und in einem ähnlichen Zustand waren wir Menschen auch auf dem alten Mond. Unser Astralleib gibt uns diese Fähigkeiten. Aber wir waren noch nicht auf unserer Menschheits stufe. Das kommt später. Aber wir bekommen schon eine Ahnung. Wir wachen langsam zu uns selbst auf und beginnen also auch schon eigenes Seelisches zu bilden. Denn unser Astralleib ist ja, wenn man so will, eine Abschnürung, eine eigene Hülle, eine eigene Umhüllung, die australisches aus dem aus der Welten Astralleib entnimmt und abschließt, einschließt. Und in diesem. Aus diesem abgeschnürt Astralen. Da kommen nun unsere persönlichen Einflüsse hinzu. Ein eigenes erleben. Unseres. Unserer. Seelischen Verbindung zur Welt, könnte man sagen. Ja. Dann vielleicht das als alter Mond. Teil eins? Und. Ich freue mich aufs nächste Mal und hoffe, ihr seid wieder dabei. Bis bald. &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 6 von Christoph Bolleßen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil6.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=brtnCdG7PP4]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 6 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anknüpfung an Teil 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zu diesem sechsten Teil Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Beim letzten Mal waren wir gekommen bis zur Entwicklung des sogenannten &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Alter_Saturn Alten Saturn]&amp;quot; und wir hatten dank [https://anthrowiki.at/Rudolf_Steiner Rudolf Steiner] geistig mitverfolgen können, wie sich der Schöpfungsimpuls aus der [https://anthrowiki.at/Trinit%C3%A4t Trinität] heraus beginnt, herunter zu neigen, in Form eines Planes, eines Schöpfungsplanes, einer Schöpfungsidee. Und wie dann Wesen bereits &amp;quot;vor Ort&amp;quot; sind. Wir hatten ja gesagt, eigentlich kann man noch nicht von Ort sprechen und eigentlich auch noch nicht von Zeit in diesem Moment, zu dieser Zeit, sondern es sind Wesen anwesend. Das sind die Wesen der sogenannten [https://anthrowiki.at/Erste_Hierarchiestufe Ersten Hierarchie], die nun in sich wiederum das Prinzip der Trinität von Bewusstsein, Leben und Form verkörpern und diesen Schöpfungsplan der Trinität entgegennehmen und weiterreichen. Und wir hatten gesagt, dass die erste Gruppe von Wesen der ersten Hierarchie, die &amp;quot;Seraphim&amp;quot; genannt werden. Die zweite Gruppe der ersten Hierarchie wird genannt die &amp;quot;Cherubim&amp;quot; und die dritte Gruppe wird genannt die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die auch &amp;quot;Geister des Willens&amp;quot; heißen. Und durch diese Geister des Willens beginnt sich nun durch ein Opfer - ein Opfer ihrer selbst, für die Cherubim, die über ihnen stehen und ihnen diesen Plan herunter reichen - beginnt sich nun im Zuge dieses Opfers die erste Verkörperung unseres Planeten zu bilden: Der Alte Saturn. Und dieser Saturn ist zunächst einmal eine reine Wärmeverkörperung. Das Wärme-Element, ist somit in die Existenz getreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit und Zeitlose Ewigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun ist es für unsere Entwicklung von entscheidender Wichtigkeit, an dieser Stelle vielleicht auch zu erwähnen - ich möchte da jetzt nicht zu tief eingehen darauf, das wird später noch folgen - das die Annahme der Cherubim des Opfers der Throne, dass die Cherubim das Opfer der Throne angenommen haben, das hat natürlich auch für die Cherubim eine Konsequenz. Nämlich durch das Opfer der Throne und durch die Ersterscheinung des Alten Saturn wird auch die [https://anthrowiki.at/Zeit Zeit] geboren. Das hatten wir schon gesagt, denn die große Schöpfungsidee des freien Menschen, die braucht natürlich bestimmte Ebenen, bestimmte Grundlagen, damit sich ein wirklich freies Wesen auch entwickeln kann, damit dieses Wesen auch Irrwege beschreiten kann, wenn es die freiheitliche Entwicklung mit sich bringt. Und man muss sich vorstellen, dass diese hohen, erhabenen Wesen, die stammen aus einer Entwicklung und aus einem Zustand, den Rudolf Steiner beschreibt als die &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Ewigkeit Zeitlose Ewigkeit]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verweigerung der Annahme des Opfers der Throne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Zustand mehr oder weniger zu verlassen, diesen Zustand aufzugeben und sich in eine Gestaltung innerhalb der Zeit hineinzubegeben, das klingt für uns vielleicht erst einmal nicht so schwerwiegend aber es bedeutet doch in gewisser Beziehung einen Paradigmenwechsel. Denn wenn man die Ewigkeit verlässt und sich in eine Zeitgestaltung hineinbegibt, in ein Entwicklungssystem, das der Zeit unterliegt, dann bedeutet das eben auch, dass man Zeuge wird, vielleicht auch Teil wird von etwas, was auch wieder vergehen muss. Was also der Ewigkeit entrissen wird, könnte man sagen. Nun schildert Rudolf Steiner, dass es also unter den erhabenen Wesen der Cherubim auch solche gab, die das Opfer der Throne nicht angenommen haben. Die sich also entschieden haben, in der Ewigkeit, in der zeitlosen Ewigkeit zu verbleiben. Und das hat zur Folge, dass die Throne in eine Art Resignationszustand hineinkommen. Man kann das vielleicht nur versuchen, mit menschlichen Maßstäben zu beschreiben. Man opfert etwas, man gibt das Beste von sich, könnte man sagen und dann sind dort eben Wesen, die eine andere Idee verfolgen, die also dieses Geschenk, dieses Opfer nicht annehmen. Das tun Sie mit Sicherheit nicht aus Argwohn - und doch ist es eine Art Zurückweisung für die Throne, für einen Teil der Throne. Und diese Resignation, die erzeugt ein gewaltiges Echo in der Welt. Und dieses Echo, vielleicht ein kurzer Ausflug in die in die Erdenmenschheit hinein, dieses Echo ist heute noch in jeder Individualentwicklung des Menschen zu vernehmen. Es wird wahrnehmbar. Und zwar im Kleinkindesalter mit etwa drei Jahren gibt es in der Regel einen Ich-Einschlag. Das heißt, sie werden auf einmal und plötzlich mit ihrem [https://anthrowiki.at/Ich Ich] konfrontiert. Die Eltern spüren das in der Regel dann, wenn das Kind beginnt auf einmal merkwürdige Fähigkeiten zu entwickeln oder Verhaltensweisen zu zeigen. Das ist also im frühesten Kindesalter ein Einschlag, ein geistiger Einschlag, der eigentlich, wenn man die gesamte Entwicklung des Kindes nimmt, gar nicht so richtig hineinpasst, denn das Ich entwickelt sich erst oder wird erst in späteren Jahren geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstes Aufkeimen der Widersachermächte und die menschliche Freiheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht also, da ist so eine Art Durcheinander, könnte man sagen, was damals, zu diesem Zeitpunkt, in dem die Throne sich geopfert haben, dort passiert ist. Und diese Erschütterung, dieses Durcheinander, das hatte zur Folge, dass es zukünftig in der Menschheitsentwicklung nicht nur aufbauende Dinge geben wird, die also...wie soll man das sagen? Positiv, aufbauend, Sympathisch und freudvoll sind, sondern es wird ab diesem Zeitpunkt auch Dinge geben und Wesen geben, die versuchen, diesen Schöpfungsplan oder auch diese Menschheitsidee zu durchkreuzen und auf einen anderen Kurs zu bringen. Das muss man jetzt nicht so verstehen, dass man den guten alten &amp;quot;Teufel&amp;quot; aus der Kiste holt und sagt: &amp;quot;Das ist der Böse!&amp;quot; Und auf der anderen Seite sind die Guten - so einfach ist es nicht. Sondern wir müssen hier schon erkennen, dass diese Mächte, die da entstehen und sich später auch weiterentwickeln - viele von euch werden wissen, dass ich von den &amp;quot;Widersacherkräften&amp;quot; spreche - dass diese Wesen enorm wichtig sind für unsere Entwicklung hin zur Freiheit. Denn ein Wesen, das nicht wirklich vor die Wahl gestellt wird, sich auch für das Böse zu entscheiden, könnte man sagen, für das Falsche zu entscheiden, ist nicht frei. Wir erkennen also unsere Freiheit, wir entwickeln unsere Freiheit also nur wirklich, wenn wir die Möglichkeit haben, uns für das eine oder für das andere zu entscheiden. Und ein Weg von beiden hat dann oft zur Folge, dass es zunächst einmal vielleicht auch ein erstmal nicht so gedeihlicher Weg ist. Aber aus diesen Umwegen lernen wir sehr wichtige Dinge und vor allen Dingen erkennen wir durch diese Umwege, was Freiheit wirklich bedeutet. Und so geschieht dieses nicht annehmen des Opfers der Throne durch einen Teil der Cherubim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Archai als &amp;quot;Kinder&amp;quot; der Throne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde jetzt gerne weiter zunächst den Strang verfolgen, dass wir sagen: Der Alte Saturn entwickelt sich, er formiert sich zu einer Wärmekugel. Zunächst geistige Wärme, die dann später immer weiter in Richtung physische Wärme sich hinein entwickelt. Und wir hatten ja gesagt, dass sich an der Peripherie dieser Wärmekugel des Alten Saturn dann die Anlage der Menschenleiber anordnen wie bei einer Brombeere, wie Rudolf Steiner das so schön beschreibt. Und nun vollzieht dieser Alte Saturn seine Entwicklung und wir haben ja gesagt, dass es auf dem Saturn auch Wesen gab, die ihre Menschheitsstufe durchmachen, das heißt sie bekommen einen Impuls von Individualität. Ihre Individualität zu erkennen, bis zu einem bestimmten Maße. Und diese Wesen, die damals ihre Menschheitsstufe durchgemacht haben, sind heute die sogenannten &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Urengel Urengel]&amp;quot; oder &amp;quot;Archai&amp;quot; oder auch &amp;quot;Zeitgeister&amp;quot;. Wir hatten ja gesagt, dass mit dem Entstehen des alten Saturn auch die Zeit gebildet wurde. Die heutigen Archai, die Urengel, erleben ihre Menschheitsstufe am Wesen der Zeit besonders stark und deshalb sind sie heute dafür verantwortlich, Zeitgeister zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Zustände &amp;quot;Manvantara&amp;quot; und &amp;quot;Pralaya&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt dieser Saturn in die Phase, wo er wieder vergeht. Es ist also ein ein weiteres wichtiges kosmisches Gesetz, dass es mit der Geburt der Zeit auch immer zu einem Entstehen, Werden und dann auch wieder zu einem langsamen Vergehen bis zum Tod oder bis zu einem bestimmten Ende kommt. Das heißt, es gibt also zwei Zustände: Die Existenz in das Physische hinein, in die Verdichtung hinein - das nennen wir in der Anthroposophie &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Manvantara Manvantara]&amp;quot;. Das ist auch ein [https://anthrowiki.at/Sanskrit Sanskrit]-Begriff. Vielleicht vergleichbar mit dem Ausatmen. Dinge werden nach außen geleitet und treten in Erscheinung. Und dann gibt es den gegenüberliegenden Zustand, das polare Gegenbild, könnte man sagen. Das nennen wir ihn der Anthroposophie &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Pralaya Pralaya]&amp;quot;. Das Wort stammt ebenfalls aus dem Sanskrit. Dies könnte man vergleichen mit dem Einatmen - die Dinge ziehen sich aus der stofflichen Verkörperung zurück. Und so wird der Alte Saturn zunächst Manvantara - ausgeatmet. Er erscheint als Wärmesphäre und schließlich zieht er sich wieder zurück ins Geistige, verschwindet. Es kommt ein Pralaya, eine Ruhephase, könnte man sagen, physisch gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Geister der Weisheit und die Alte Sonne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt die nächste Stufe des göttlichen Schöpfungsplanes. Diese Sphäre, dieser Alte Saturn tritt wieder in Erscheinung. Es beginnt wie bei der Saturnentwicklung, es beginnt sich die Wärmesphäre wieder zu bilden. Und wir hatten ja gesagt, dass die Erste Hierarchie, die drei Gruppen von Wesen, Gruppen der Ersten Hierarchie bereits vorhanden waren zu dieser Zeit. Und die dritte Hierarchie, die Urengel zum Beispiel, zu den Wesen gehören, die sich erst im Zuge der Weltentwicklung gebildet haben. Neben der Ersten Hierarchie gab es aber noch die Wesen der Zweiten Hierarchie. Und diese Wesen kommen jetzt mit ins Spiel. Das heißt, wir haben die Erste Hierarchie mit den Seraphim, den Cherubim und den Thronen. Und, wenn man so will, &amp;quot;unterhalb&amp;quot; der Throne befinden sich jetzt die Wesen der Zweiten Hierarchie. Die erste Gruppe der [https://anthrowiki.at/Zweite_Hierarchiestufe Zweiten Hierarchie] sind die sogenannten &amp;quot;Kyriotetes&amp;quot; oder &amp;quot;Geister der Weisheit&amp;quot; genannt. Und diese Kyriotetes, diese Wesen der Zweiten Hierarchie, sind also nicht mehr wie die Wesen über ihnen direkt mit der Trinität verbunden. Sie können also nicht die Gottheit direkt schauen, sondern sie haben vielmehr den Drang in sich bzw. diese tiefe Verbundenheit zur Ersten Hierarchie, besonders zu den Thronen und möchten die Direktiven der Ersten Hierarchie ausführen, möchten sie also weiterführen, weitertragen, weiter verwirklichen. Und nun treten zu diesem wiedererscheinenden Saturn die Wesen der Kyriotetes hinzu. Und diese Kyriotetes bringen jetzt etwas völlig Neues mit in die Entwicklung. Sie haben Fähigkeiten, neue Fähigkeiten. Und diese Kyriotetes haben zur Auswirkung, dass die Willenssubstanz, das Opfer der Throne, dass sich auf dem alten Saturn bis zur Wärme verdichtet hat, dass sich diese Willenssubstanz der Throne nun erneut verdichtet bis zum Luftartigen, zum Gasförmigen, zum Gasartigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Entstehung des Lichtes, der Erzengel und des menschlichen Ätherleibes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Moment, wo die Kyriotetes diesen Alten Saturn, diesen wiedererstandenen Alten Saturn weiter verdichten zur sogenannten [https://anthrowiki.at/Alte_Sonne Alten Sonne] - das ist die zweite Verkörperung unseres Planeten - im Zuge dieser Verdichtung durch die Kyriotetes kommt es dazu, dass das Licht entsteht. Man kann sich das vielleicht mit unseren menschlichen Maßstäben sehr gut vorstellen, wenn man Wärme - wir machen jetzt einfach mal dieses Gedankenspiel - man hat jetzt Wärme vor sich und würde diese Wärme verdichten, man würde diese also zusammenpressen. Ich finde, dann kann man erahnen, dass da irgendwie aus dieser Wärme etwas anderes wird. Dass zur Wärme ein Zustand hinzu kommt und dass diese Wärme beginnt, zu leuchten bzw. Licht zu sein. Eigentlich ist Licht an sich noch nicht leuchtend, sagt Rudolf Steiner, Licht ist unsichtbar. Wir können das Licht selber nicht wahrnehmen, sondern wir können nur die Dinge wahrnehmen, die durch das Licht erleuchtet werden. Und so braucht es jetzt neben der Zeit auch innen eine weitere Hülle, damit dieses Licht sichtbar werden kann, dass die Kyriotetes aus dem Geschenk der Throne, aus dem Opfer der Throne gemacht haben. Und in diesem Moment bilden sich wieder neue Wesen, nämlich die &amp;quot;Kinder&amp;quot; der Kyriotetes. Die Archai, die Urengel, die Zeitgeister, waren die Kinder der Throne. Und nun kommen die &amp;quot;Kinder&amp;quot; der Kyriotetes hinzu. Das sind die heutigen &amp;quot;Erzengel&amp;quot;. Und diese Erzengel ordnen sich in dem neu entstandenen Raum an. Das ist also dadurch, dass die Kyriotetes den Alten Saturn zusammendrücken, verdichten, bilden sich der Raum und das Licht. Und nun entstehen innerhalb dieser Licht-Raum Hülle der Alten Sonne die Erzengel und wenden sich aus dem Inneren dieser Sonnenkugel mit ihrem Blick nach außen, in Richtung Peripherie, in Richtung Kyriotetes und strahlen das Licht, dass von den Kyriotetes, den Geistern der Weisheit ausgeht, zurück und in diesem Moment beginnt die Alte Sonne zu leuchten. Und zum wärmeartigen Element ist nun das gasförmige oder Luftelement hinzugekommen. Und wenn wir auf den Menschen blicken, auf uns, dann sind auf der Alten Sonne die Anlagen für unseren [https://anthrowiki.at/%C3%84therleib Ätherleib], für unseren Bildekräfteleib entstanden. Das heißt: Auf dem Alten Saturn erhalten wir die Anlage für unseren Physischen Leib und auf der Alten Sonne bekommen wir die Anlage für unseren Ätherischen Leib. Der Ätherische Leib, der Bildekräfteleib ist derjenige, der die Physis, die stoffliche Seite, den physischen Menschen mit Kräften so gestaltet, dass er seinem Aussehen nach dem geistigen Kern des Menschen entspricht. Wir sehen das an den heutigen Menschen. Wir haben alle bis zu einem gewissen Grade ein gleiches Aussehen, eine gleiche Gestaltung, im Menschen sind bis zu einem gewissen Grade alle gleich gestaltet. Und irgendwann beginnt es dann, dass man erkennt: Mensch A ist eben dieser und der Mensch B ist jener. Und das drückt sich an ganz individuellen Merkmalen aus, die aus dem geistigen Wesenskern des Menschen heraus mitgestaltend wirken. Aber grundsätzlich ist der Ätherleib derjenige, der das Physische mit Kräften durchzieht, permanent. Und das Physische dann in eine ganz bestimmte Form bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschluss&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Euch bedanken für die vielen Abos, die dazugekommen sind und auch für die schönen Kommentare, die mich sehr freuen. Ich finde es wunderbar, mit euch in Kontakt zu treten und ihr könnt mir natürlich auch jederzeit, wenn ich an der einen oder anderen stelle vielleicht nicht klar genug erkläre oder wenn ihr Anregungen habt, Feedback, freue ich mich immer über eine Nachricht, einen Kommentar, wie auch immer. Okay, dann vielen Dank fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 6 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-02-09T16:35:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil6.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=brtnCdG7PP4]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 6 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anknüpfung an Teil 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zu diesem sechsten Teil Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Beim letzten Mal waren wir gekommen. Bis zur Entwicklung des sogenannten &amp;quot;Alten Saturn&amp;quot; und wir hatten dank Rudolf Steiner geistig mitverfolgen können, wie sich der Schöpfungsimpuls aus der Trinität heraus beginnt, herunter zu neigen, in Form eines Planes, eines Schöpfungsplanes, einer Schöpfungsidee. Und wie dann Wesen &amp;quot;vor Ort&amp;quot; sind. Wir hatten ja gesagt, eigentlich kann man noch nicht von Ort sprechen und eigentlich auch noch nicht von Zeit in diesem Moment, zu dieser Zeit. Sondern es sind Wesen anwesend. Das sind die Wesen der sogenannten Ersten Hierarchie, die nun in sich wiederum das Prinzip der Trinität von Bewusstsein, Leben und Form verkörpern und diesen Schöpfungsplan der Trinität entgegennehmen und weiterreichen. Und wir hatten gesagt, dass die erste Gruppe von Wesen der ersten Hierarchie, die &amp;quot;Seraphim&amp;quot; genannt werden. Die zweite Gruppe der ersten Hierarchie wird genannt die &amp;quot;Cherubim&amp;quot; und die dritte Gruppe wird genannt die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die auch &amp;quot;Geister des Willens&amp;quot; heißen. Und durch diese Geister des Willens beginnt sich nun durch ein Opfer - ein Opfer ihrer selbst, für die Cherubim, die über ihnen stehen und ihnen diesen Plan herunter reichen - beginnt sich nun im Zuge dieses Opfers die erste Verkörperung unseres Planeten zu bilden: Der Alte Saturn. Und dieser Saturn ist zunächst einmal eine reine Wärmeverkörperung. Das Wärme-Element, ist somit in die Existenz getreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit und Zeitlose Ewigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun ist es für unsere Entwicklung von entscheidender Wichtigkeit, an dieser Stelle vielleicht auch zu erwähnen - ich möchte da jetzt nicht zu tief eingehen darauf, das wird später noch folgen - das die Annahme der Cherubim des Opfers der Throne, dass die Cherubim das Opfer der Throne angenommen haben, das hat natürlich auch für die Cherubim eine Konsequenz. Nämlich durch das Opfer der Throne und durch die Ersterscheinung des Alten Saturn wird auch die Zeit geboren. Das hatten wir schon gesagt, denn die große Schöpfungsidee des freien Menschen, die braucht natürlich bestimmte Ebenen, bestimmte Grundlagen, damit sich ein wirklich freies Wesen auch entwickeln kann, damit dieses Wesen auch Irrwege beschreiten kann, wenn es die freiheitliche Entwicklung mit sich bringt. Und man muss sich vorstellen, dass diese hohen, erhabenen Wesen, die stammen aus einer Entwicklung und aus einem Zustand, den Rudolf Steiner beschreibt als die &amp;quot;Zeitlose Ewigkeit&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verweigerung der Annahme des Opfers der Throne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diesen Zustand mehr oder weniger zu verlassen, diesen Zustand aufzugeben und sich in eine Gestaltung innerhalb der Zeit hineinzubegeben, das klingt für uns vielleicht erst einmal nicht so schwerwiegend aber es bedeutet doch in gewisser Beziehung einen Paradigmenwechsel. Denn wenn man die Ewigkeit verlässt und sich in eine Zeitgestaltung hineinbegibt, in ein Entwicklungssystem, das der Zeit unterliegt, dann bedeutet das eben auch, dass man Zeuge wird, vielleicht auch Teil wird von etwas, was auch wieder vergehen muss. Was also der Ewigkeit entrissen wird, könnte man sagen. Nun schildert Rudolf Steiner, dass es also unter den erhabenen Wesen der Cherubim auch solche gab, die das Opfer der Throne nicht angenommen haben. Die sich also entschieden haben, in der Ewigkeit, in der zeitlosen Ewigkeit zu verbleiben. Und das hat zur Folge, dass die Throne in eine Art Resignationszustand hineinkommen. Man kann das vielleicht nur versuchen, mit menschlichen Maßstäben zu beschreiben. Man opfert etwas, man gibt das Beste von sich, könnte man sagen und dann sind dort eben Wesen, die eine andere Idee verfolgen, die also dieses Geschenk, dieses Opfer nicht annehmen. Das tun Sie mit Sicherheit nicht aus Argwohn - und doch ist es eine Art Zurückweisung für die Throne, für einen Teil der Throne. Und diese Resignation, die erzeugt ein gewaltiges Echo in der Welt. Und dieses Echo, vielleicht ein kurzer Ausflug in die in die Erdenmenschheit hinein, dieses Echo ist heute noch in jeder Individualentwicklung des Menschen zu vernehmen. Es wird wahrnehmbar. Und zwar im Kleinkindesalter mit etwa drei Jahren gibt es in der Regel einen Ich-Einschlag. Das heißt, sie werden auf einmal und plötzlich mit ihrem Ich konfrontiert. Die Eltern spüren das in der Regel dann, wenn das Kind beginnt auf einmal merkwürdige Fähigkeiten zu entwickeln oder Verhaltensweisen zu zeigen. Das ist also im frühesten Kindesalter ein Einschlag, ein geistiger Einschlag, der eigentlich, wenn man die gesamte Entwicklung des Kindes nimmt, gar nicht so richtig hineinpasst, denn das Ich entwickelt sich erst oder wird erst in späteren Jahren geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erstes Aufkeimen der Widersachermächte und die menschliche Freiheit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man sieht also, da ist so eine Art Durcheinander, könnte man sagen, was damals, zu diesem Zeitpunkt, in dem die Throne sich geopfert haben, dort passiert ist. Und diese Erschütterung, dieses Durcheinander, das hatte zur Folge, dass es zukünftig in der Menschheitsentwicklung nicht nur aufbauende Dinge geben wird, die also...wie soll man das sagen? Positiv, aufbauend, Sympathisch und freudvoll sind, sondern es wird ab diesem Zeitpunkt auch Dinge geben und Wesen geben, die versuchen, diesen Schöpfungsplan oder auch diese Menschheitsidee zu durchkreuzen und auf einen anderen Kurs zu bringen. Das muss man jetzt nicht so verstehen, dass man den guten alten &amp;quot;Teufel&amp;quot; aus der Kiste holt und sagt: &amp;quot;Das ist der Böse!&amp;quot; Und auf der anderen Seite sind die Guten - so einfach ist es nicht. Sondern wir müssen hier schon erkennen, dass diese Mächte, die da entstehen und sich später auch weiterentwickeln - viele von euch werden wissen, dass ich von den &amp;quot;Widersacherkräften&amp;quot; spreche - dass diese Wesen enorm wichtig sind für unsere Entwicklung hin zur Freiheit. Denn ein Wesen, das nicht wirklich vor die Wahl gestellt wird, sich auch für das Böse zu entscheiden, könnte man sagen, für das Falsche zu entscheiden, ist nicht frei. Wir erkennen also unsere Freiheit, wir entwickeln unsere Freiheit also nur wirklich, wenn wir die Möglichkeit haben, uns für das eine oder für das andere zu entscheiden. Und ein Weg von beiden hat dann oft zur Folge, dass es zunächst einmal vielleicht auch ein erstmal nicht so gedeihlicher Weg ist. Aber aus diesen Umwegen lernen wir sehr wichtige Dinge und vor allen Dingen erkennen wir durch diese Umwege, was Freiheit wirklich bedeutet. Und so geschieht dieses nicht annehmen des Opfers der Throne durch einen Teil der Cherubim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Archai als &amp;quot;Kinder&amp;quot; der Throne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde jetzt gerne weiter zunächst den Strang verfolgen, dass wir sagen: Der Alte Saturn entwickelt sich, er formiert sich zu einer Wärmekugel. Zunächst geistige Wärme, die dann später immer weiter in Richtung physische Wärme sich hinein entwickelt. Und wir hatten ja gesagt, dass sich an der Peripherie dieser Wärmekugel des Alten Saturn dann die Anlage der Menschenleiber anordnen wie bei einer Brombeere, wie Rudolf Steiner das so schön beschreibt. Und nun vollzieht dieser Alte Saturn seine Entwicklung und wir haben ja gesagt, dass es auf dem Saturn auch Wesen gab, die ihre Menschheitsstufe durchmachen, das heißt sie bekommen einen Impuls von Individualität. Ihre Individualität zu erkennen, bis zu einem bestimmten Maße. Und diese Wesen, die damals ihre Menschheitsstufe durchgemacht haben, sind heute die sogenannten &amp;quot;Urengel&amp;quot; oder &amp;quot;Archai&amp;quot; oder auch &amp;quot;Zeitgeister&amp;quot;. Wir hatten ja gesagt, dass mit dem Entstehen des alten Saturn auch die Zeit gebildet wurde. Die heutigen Archai, die Urengel, erleben ihre Menschheitsstufe am Wesen der Zeit besonders stark und deshalb sind sie heute dafür verantwortlich, Zeitgeister zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Zustände &amp;quot;Manvantara&amp;quot; und &amp;quot;Pralaya&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt dieser Saturn in die Phase, wo er wieder vergeht. Es ist also ein ein weiteres wichtiges kosmisches Gesetz, dass es mit der Geburt der Zeit auch immer zu einem Entstehen, Werden und dann auch wieder zu einem langsamen Vergehen bis zum Tod oder bis zu einem bestimmten Ende kommt. Das heißt, es gibt also zwei Zustände: Die Existenz in das Physische hinein, in die Verdichtung hinein - das nennen wir in der Anthroposophie &amp;quot;Manvantara&amp;quot;. Das ist auch ein Sanskrit-Begriff. Vielleicht vergleichbar mit dem Ausatmen. Dinge werden nach außen geleitet und treten in Erscheinung. Und dann gibt es den gegenüberliegenden Zustand, das polare Gegenbild, könnte man sagen. Das nennen wir ihn der Anthroposophie &amp;quot;Pralaya&amp;quot;. Das Wort stammt ebenfalls aus dem Sanskrit. Dies könnte man vergleichen mit dem Einatmen - die Dinge ziehen sich aus der stofflichen Verkörperung zurück. Und so wird der Alte Saturn zunächst Manvantara - ausgeatmet. Er erscheint als Wärmesphäre und schließlich zieht er sich wieder zurück ins Geistige, verschwindet. Es kommt ein Pralaya, eine Ruhephase, könnte man sagen, physisch gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Geister der Weisheit und die Alte Sonne&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommt die nächste Stufe des göttlichen Schöpfungsplanes. Diese Sphäre, dieser Alte Saturn tritt wieder in Erscheinung. Es beginnt wie bei der Saturnentwicklung, es beginnt sich die Wärmesphäre wieder zu bilden. Und wir hatten ja gesagt, dass die Erste Hierarchie, die drei Gruppen von Wesen, Gruppen der Ersten Hierarchie bereits vorhanden waren zu dieser Zeit. Und die dritte Hierarchie, die Urengel zum Beispiel, zu den Wesen gehören, die sich erst im Zuge der Weltentwicklung gebildet haben. Neben der Ersten Hierarchie gab es aber noch die Wesen der Zweiten Hierarchie. Und diese Wesen kommen jetzt mit ins Spiel. Das heißt, wir haben die Erste Hierarchie mit den Seraphim, den Cherubim und den Thronen. Und, wenn man so will, &amp;quot;unterhalb&amp;quot; der Throne befinden sich jetzt die Wesen der Zweiten Hierarchie. Die erste Gruppe der zweiten Hierarchie sind die sogenannten &amp;quot;Kyriotetes&amp;quot; oder &amp;quot;Geister der Weisheit&amp;quot; genannt. Und diese Kyriotetes, diese Wesen der Zweiten Hierarchie, sind also nicht mehr wie die Wesen über ihnen direkt mit der Trinität verbunden. Sie können also nicht die Gottheit direkt schauen, sondern sie haben vielmehr den Drang in sich bzw. diese tiefe Verbundenheit zur Ersten Hierarchie, besonders zu den Thronen und möchten die Direktiven der Ersten Hierarchie ausführen, möchten sie also weiterführen, weitertragen, weiter verwirklichen. Und nun treten zu diesem wiedererscheinenden Saturn die Wesen der Kyriotetes hinzu. Und diese Kyriotetes bringen jetzt etwas völlig Neues mit in die Entwicklung. Sie haben Fähigkeiten, neue Fähigkeiten. Und diese Kyriotetes haben zur Auswirkung, dass die Willenssubstanz, das Opfer der Throne, dass sich auf dem alten Saturn bis zur Wärme verdichtet hat, dass sich diese Willenssubstanz der Throne nun erneut verdichtet bis zum Luftartigen, zum Gasförmigen, zum Gasartigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Entstehung des Lichtes, der Erzengel und des menschlichen Ätherleibes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Moment, wo die Kyriotetes diesen Alten Saturn, diesen wiedererstandenen Alten Saturn weiter verdichten zur sogenannten Alten Sonne - das ist die zweite Verkörperung unseres Planeten - im Zuge dieser Verdichtung durch die Kyriotetes kommt es dazu, dass das Licht entsteht. Man kann sich das vielleicht mit unseren menschlichen Maßstäben sehr gut vorstellen, wenn man Wärme - wir machen jetzt einfach mal dieses Gedankenspiel - man hat jetzt Wärme vor sich und würde diese Wärme verdichten, man würde diese also zusammenpressen. Ich finde, dann kann man erahnen, dass da irgendwie aus dieser Wärme etwas anderes wird. Dass zur Wärme ein Zustand hinzu kommt und dass diese Wärme beginnt, zu leuchten bzw. Licht zu sein. Eigentlich ist Licht an sich noch nicht leuchtend, sagt Rudolf Steiner, Licht ist unsichtbar. Wir können das Licht selber nicht wahrnehmen, sondern wir können nur die Dinge wahrnehmen, die durch das Licht erleuchtet werden. Und so braucht es jetzt neben der Zeit auch innen eine weitere Hülle, damit dieses Licht sichtbar werden kann, dass die Kyriotetes aus dem Geschenk der Throne, aus dem Opfer der Throne gemacht haben. Und in diesem Moment bilden sich wieder neue Wesen, nämlich die &amp;quot;Kinder&amp;quot; der Kyriotetes. Die Archai, die Urengel, die Zeitgeister, waren die Kinder der Throne. Und nun kommen die &amp;quot;Kinder&amp;quot; der Kyriotetes hinzu. Das sind die heutigen &amp;quot;Erzengel&amp;quot;. Und diese Erzengel ordnen sich in dem neu entstandenen Raum an. Das ist also dadurch, dass die Kyriotetes den Alten Saturn zusammendrücken, verdichten, bilden sich der Raum und das Licht. Und nun entstehen innerhalb dieser Licht-Raum Hülle der Alten Sonne die Erzengel und wenden sich aus dem Inneren dieser Sonnenkugel mit ihrem Blick nach außen, in Richtung Peripherie, in Richtung Kyriotetes und strahlen das Licht, dass von den Kyriotetes, den Geistern der Weisheit ausgeht, zurück und in diesem Moment beginnt die Alte Sonne zu leuchten. Und zum wärmeartigen Element ist nun das gasförmige oder Luftelement hinzugekommen. Und wenn wir auf den Menschen blicken, auf uns, dann sind auf der Alten Sonne die Anlagen für unseren Ätherleib, für unseren Bildekräfteleib entstanden. Das heißt: Auf dem Alten Saturn erhalten wir die Anlage für unseren Physischen Leib und auf der Alten Sonne bekommen wir die Anlage für unseren Ätherischen Leib. Der Ätherische Leib, der Bildekräfteleib ist derjenige, der die Physis, die stoffliche Seite, den physischen Menschen mit Kräften so gestaltet, dass er seinem Aussehen nach dem geistigen Kern des Menschen entspricht. Wir sehen das an den heutigen Menschen. Wir haben alle bis zu einem gewissen Grade ein gleiches Aussehen, eine gleiche Gestaltung, im Menschen sind bis zu einem gewissen Grade alle gleich gestaltet. Und irgendwann beginnt es dann, dass man erkennt: Mensch A ist eben dieser und der Mensch B ist jener. Und das drückt sich an ganz individuellen Merkmalen aus, die aus dem geistigen Wesenskern des Menschen heraus mitgestaltend wirken. Aber grundsätzlich ist der Ätherleib derjenige, der das Physische mit Kräften durchzieht, permanent. Und das Physische dann in eine ganz bestimmte Form bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abschluss&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, vielleicht so viel für heute. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Euch bedanken für die vielen Abos, die dazugekommen sind und auch für die schönen Kommentare, die mich sehr freuen. Ich finde es wunderbar, mit euch in Kontakt zu treten und ihr könnt mir natürlich auch jederzeit, wenn ich an der einen oder anderen stelle vielleicht nicht klar genug erkläre oder wenn ihr Anregungen habt, Feedback, freue ich mich immer über eine Nachricht, einen Kommentar, wie auch immer. Okay, dann vielen Dank fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_6_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5239</id>
		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 6 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-02-09T16:19:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) */&lt;/p&gt;
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== Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) ==&lt;br /&gt;
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Hallo und herzlich willkommen zu diesem sechsten Teil Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Beim letzten Mal waren wir gekommen. Bis zur. Entwicklung des sogenannten Alten Saturn. Wir hatten dank Rudolf Steiner geistig mitverfolgen können, wie sich der Schöpfungsimpuls aus der Trinität heraus beginnt, herunter zu neigen, in Form eines Planes, eines Schöpfungsplanes, einer Schöpfungsidee. Und wie dann Wesen, &amp;quot;vor Ort&amp;quot; sind. Wir hatten ja gesagt, eigentlich kann man noch nicht von Ort sprechen und eigentlich auch noch nicht von Zeit in diesem Moment, zu dieser Zeit. Sondern es sind Wesen anwesend. Das sind die Wesen der sogenannten Ersten Hierarchie, die nun in sich wiederum das Prinzip der Trinität von Bewusstsein, Leben und Form verkörpern und diesen Schöpfungsplan der Trinität entgegennehmen und weiterreichen. Und wir hatten gesagt, dass die erste Gruppe von Wesen der ersten Hierarchie, die &amp;quot;Seraphim&amp;quot; genannt werden. Die zweite Gruppe der ersten Hierarchie wird genannt die &amp;quot;Cherubim&amp;quot; und die dritte Gruppe wird genannt die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die auch &amp;quot;Geister des Willens&amp;quot; heißen. Und durch diese Geister des Willens beginnt sich nun durch ein Opfer - ein Opfer ihrer selbst, für die Cherubim, die über ihnen stehen und ihnen diesen Plan herunter reichen - beginnt sich nun im Zuge dieses Opfers die erste Verkörperung unseres Planeten zu bilden: Der Alte Saturn. Und dieser Saturn ist zunächst einmal eine reine Wärmeverkörperung. Das Wärme-Element, ist somit in die Existenz getreten. Und nun ist es für unsere Entwicklung von entscheidender Wichtigkeit, an dieser Stelle vielleicht auch zu erwähnen - ich möchte da jetzt nicht zu tief eingehen darauf, das wird später noch folgen - das die Annahme der Cherubim des Opfers der Throne, dass die Cherubim das Opfer der Throne angenommen haben, das hat natürlich auch für die Cherubim eine Konsequenz. Nämlich durch das Opfer der Throne und durch die Ersterscheinung des Alten Saturn wird auch die Zeit geboren. Das hatten wir schon gesagt, denn die große Schöpfungsidee des freien Menschen, die braucht natürlich bestimmte Ebenen, bestimmte Grundlagen, damit sich ein wirklich freies Wesen auch entwickeln kann, damit dieses Wesen auch Irrwege beschreiten kann, wenn es die freiheitliche Entwicklung mit sich bringt. Und man muss sich vorstellen, dass diese hohen, erhabenen Wesen, die stammen aus einer Entwicklung und aus einem Zustand, den Rudolf Steiner beschreibt als die &amp;quot;Zeitlose Ewigkeit&amp;quot;. Und diesen Zustand mehr oder weniger zu verlassen, diesen Zustand aufzugeben und sich in eine Gestaltung innerhalb der Zeit hineinzubegeben, das klingt für uns vielleicht erst einmal nicht so schwerwiegend aber es bedeutet doch in gewisser Beziehung einen Paradigmenwechsel. Denn wenn man die Ewigkeit verlässt und sich in eine Zeitgestaltung hineinbegibt, in ein Entwicklungssystem, das der Zeit unterliegt, dann bedeutet das eben auch, dass man Zeuge wird, vielleicht auch Teil wird von etwas, was auch wieder vergehen muss. Was also der Ewigkeit entrissen wird, könnte man sagen. Nun schildert Rudolf Steiner, dass es also unter den erhabenen Wesen der Cherubim auch solche gab, die das Opfer der Throne nicht angenommen haben. Die sich also entschieden haben, in der Ewigkeit, in der zeitlosen Ewigkeit zu verbleiben. Und das hat zur Folge, dass die Throne in eine Art Resignationszustand hineinkommen. Man kann das vielleicht nur versuchen, mit menschlichen Maßstäben zu beschreiben. Man opfert etwas, man gibt das Beste von sich, könnte man sagen und dann sind dort eben Wesen, die eine andere Idee verfolgen, die also dieses Geschenk, dieses Opfer nicht annehmen. Das tun Sie mit Sicherheit nicht aus Argwohn - und doch ist es eine Art Zurückweisung für die Throne, für einen Teil der Throne. Und diese Resignation, die erzeugt ein gewaltiges Echo in der Welt. Und dieses Echo, vielleicht ein kurzer Ausflug in die in die Erdenmenschheit hinein, dieses Echo ist heute noch in jeder Individualentwicklung des Menschen zu vernehmen. Es wird wahrnehmbar. Und zwar im Kleinkindesalter mit etwa drei Jahren gibt es in der Regel einen Ich-Einschlag. Das heißt, sie werden auf einmal und plötzlich mit ihrem Ich konfrontiert. Die Eltern spüren das in der Regel dann, wenn das Kind beginnt auf einmal merkwürdige Fähigkeiten zu entwickeln oder Verhaltensweisen zu zeigen. Das ist also im frühesten Kindesalter ein Einschlag, ein geistiger Einschlag, der eigentlich, wenn man die gesamte Entwicklung des Kindes nimmt, gar nicht so richtig hineinpasst, denn das Ich entwickelt sich erst oder wird erst in späteren Jahren geboren. Und man sieht also, da ist so eine Art Durcheinander, könnte man sagen, was damals, zu diesem Zeitpunkt, in dem die Throne sich geopfert haben, dort passiert ist. Und diese Erschütterung, dieses Durcheinander, das hatte zur Folge, dass es zukünftig in der Menschheitsentwicklung nicht nur aufbauende Dinge geben wird, die also...wie soll man das sagen? Positiv, aufbauend, Sympathisch und freudvoll sind, sondern es wird ab diesem Zeitpunkt auch Dinge geben und Wesen geben, die versuchen, diesen Schöpfungsplan oder auch diese Menschheitsidee zu durchkreuzen und auf einen anderen Kurs zu bringen. Das muss man jetzt nicht so verstehen, dass man den guten alten &amp;quot;Teufel&amp;quot; aus der Kiste holt und sagt: &amp;quot;Das ist der Böse!&amp;quot; Und auf der anderen Seite sind die Guten - so einfach ist es nicht. Sondern wir müssen hier schon erkennen, dass diese Mächte, die da entstehen und sich später auch weiterentwickeln - viele von euch werden wissen, dass ich von den &amp;quot;Widersacherkräften&amp;quot; spreche - dass diese Wesen enorm wichtig sind für unsere Entwicklung hin zur Freiheit. Denn ein Wesen, das nicht wirklich vor die Wahl gestellt wird, sich auch für das Böse zu entscheiden, könnte man sagen, für das Falsche zu entscheiden, ist nicht frei. Wir erkennen also unsere Freiheit, wir entwickeln unsere Freiheit also nur wirklich, wenn wir die Möglichkeit haben, uns für das eine oder für das andere zu entscheiden. Und ein Weg von beiden hat dann oft zur Folge, dass es zunächst einmal vielleicht auch ein erstmal nicht so gedeihlicher Weg ist. Aber aus diesen Umwegen lernen wir sehr wichtige Dinge und vor allen Dingen erkennen wir durch diese Umwege, was Freiheit wirklich bedeutet. Und so geschieht dieses nicht annehmen des Opfers der Throne durch einen Teil der Cherubim und ich würde jetzt gerne weiter zunächst den Strang verfolgen, dass wir sagen: Der Alte Saturn entwickelt sich, er formiert sich zu einer Wärmekugel. Zunächst geistige Wärme, die dann später immer weiter in Richtung physische Wärme sich hinein entwickelt. Und wir hatten ja gesagt, dass sich an der Peripherie dieser Wärmekugel des Alten Saturn dann die Anlage der Menschenleiber anordnen wie bei einer Brombeere, wie Rudolf Steiner das so schön beschreibt. Und nun vollzieht dieser Alte Saturn seine Entwicklung und wir haben ja gesagt, dass es auf dem Saturn auch Wesen gab, die ihre Menschheitsstufe durchmachen, das heißt sie bekommen einen Impuls von Individualität. Ihre Individualität zu erkennen, bis zu einem bestimmten Maße. Und diese Wesen, die damals ihre Menschheitsstufe durchgemacht haben, sind heute die sogenannten &amp;quot;Urengel&amp;quot; oder &amp;quot;Archai&amp;quot; oder auch &amp;quot;Zeitgeister&amp;quot;. Wir hatten ja gesagt, dass mit dem Entstehen des alten Saturn auch die Zeit gebildet wurde. Die heutigen Archai, die Urengel, erleben ihre Menschheitsstufe am Wesen der Zeit besonders stark und deshalb sind sie heute dafür verantwortlich, Zeitgeister zu sein. Und nun kommt dieser Saturn in die Phase, wo er wieder vergeht. Es ist also ein ein weiteres wichtiges kosmisches Gesetz, dass es mit der Geburt der Zeit auch immer zu einem Entstehen, Werden und dann auch wieder zu einem langsamen Vergehen bis zum Tod oder bis zu einem bestimmten Ende kommt. Das heißt, es gibt also zwei Zustände: Die Existenz in das Physische hinein, in die Verdichtung hinein - das nennen wir in der Anthroposophie &amp;quot;Manvantara&amp;quot;. Das ist auch ein Sanskrit-Begriff. Vielleicht vergleichbar mit dem Ausatmen. Dinge werden nach außen geleitet und treten in Erscheinung. Und dann gibt es den gegenüberliegenden Zustand, das polare Gegenbild, könnte man sagen. Das nennen wir ihn der Anthroposophie &amp;quot;Pralaya&amp;quot;. Das Wort stammt ebenfalls aus dem Sanskrit. Dies könnte man vergleichen mit dem Einatmen - die Dinge ziehen sich aus der stofflichen Verkörperung zurück. Und so wird der Alte Saturn zunächst Manvantara - ausgeatmet. Er erscheint als Wärmesphäre und schließlich zieht er sich wieder zurück ins Geistige, verschwindet. Es kommt ein Pralaya, eine Ruhephase, könnte man sagen, physisch gesehen. Und nun kommt die nächste Stufe des göttlichen Schöpfungsplanes. Diese Sphäre, dieser Alte Saturn tritt wieder in Erscheinung. Es beginnt wie bei der Saturnentwicklung, es beginnt sich die Wärmesphäre wieder zu bilden. Und wir hatten ja gesagt, dass die Erste Hierarchie, die drei Gruppen von Wesen, Gruppen der Ersten Hierarchie bereits vorhanden waren zu dieser Zeit. Und die dritte Hierarchie, die Urengel zum Beispiel, zu den Wesen gehören, die sich erst im Zuge der Weltentwicklung gebildet haben. Neben der Ersten Hierarchie gab es aber noch die Wesen der Zweiten Hierarchie. Und diese Wesen kommen jetzt mit ins Spiel. Das heißt, wir haben die Erste Hierarchie mit den Seraphim, den Cherubim und den Thronen. Und, wenn man so will, &amp;quot;unterhalb&amp;quot; der Throne befinden sich jetzt die Wesen der Zweiten Hierarchie. Die erste Gruppe der zweiten Hierarchie sind die sogenannten &amp;quot;Kyriotetes&amp;quot; oder &amp;quot;Geister der Weisheit&amp;quot; genannt. Und diese Kyriotetes, diese Wesen der Zweiten Hierarchie, sind also nicht mehr wie die Wesen über ihnen direkt mit der Trinität verbunden. Sie können also nicht die Gottheit direkt schauen, sondern sie haben vielmehr den Drang in sich bzw. diese tiefe Verbundenheit zur Ersten Hierarchie, besonders zu den Thronen und möchten die Direktiven der Ersten Hierarchie ausführen, möchten sie also weiterführen, weitertragen, weiter verwirklichen. Und nun treten zu diesem wiedererscheinenden Saturn die Wesen der Kyriotetes hinzu. Und diese Kyriotetes bringen jetzt etwas völlig Neues mit in die Entwicklung. Sie haben Fähigkeiten, neue Fähigkeiten. Und diese Kyriotetes haben zur Auswirkung, dass die Willenssubstanz, das Opfer der Throne, dass sich auf dem alten Saturn bis zur Wärme verdichtet hat, dass sich diese Willenssubstanz der Throne nun erneut verdichtet bis zum Luftartigen, zum Gasförmigen, zum Gasartigen. Und in diesem Moment, wo die Kyriotetes diesen Alten Saturn, diesen wiedererstandenen Alten Saturn weiter verdichten zur sogenannten Alten Sonne - das ist die zweite Verkörperung unseres Planeten - im Zuge dieser Verdichtung durch die Kyriotetes kommt es dazu, dass das Licht entsteht. Man kann sich das vielleicht mit unseren menschlichen Maßstäben sehr gut vorstellen, wenn man Wärme - wir machen jetzt einfach mal dieses Gedankenspiel - man hat jetzt Wärme vor sich und würde diese Wärme verdichten, man würde diese also zusammenpressen. Ich finde, dann kann man erahnen, dass da irgendwie aus dieser Wärme etwas anderes wird. Dass zur Wärme ein Zustand hinzu kommt und dass diese Wärme beginnt, zu leuchten bzw. Licht zu sein. Eigentlich ist Licht an sich noch nicht leuchtend, sagt Rudolf Steiner, Licht ist unsichtbar. Wir können das Licht selber nicht wahrnehmen, sondern wir können nur die Dinge wahrnehmen, die durch das Licht erleuchtet werden. Und so braucht es jetzt neben der Zeit auch innen eine weitere Hülle, damit dieses Licht sichtbar werden kann, dass die Kyriotetes aus dem Geschenk der Throne, aus dem Opfer der Throne gemacht haben. Und in diesem Moment bilden sich wieder neue Wesen, nämlich die &amp;quot;Kinder&amp;quot; der Kyriotetes. Die Archai, die Urengel, die Zeitgeister, waren die Kinder der Throne. Und nun kommen die &amp;quot;Kinder&amp;quot; der Kyriotetes hinzu. Das sind die heutigen &amp;quot;Erzengel&amp;quot;. Und diese Erzengel ordnen sich in dem neu entstandenen Raum an. Das ist also dadurch, dass die Kyriotetes den Alten Saturn zusammendrücken, verdichten, bilden sich der Raum und das Licht. Und nun entstehen innerhalb dieser Licht-Raum Hülle der Alten Sonne die Erzengel und wenden sich aus dem Inneren dieser Sonnenkugel mit ihrem Blick nach außen, in Richtung Peripherie, in Richtung Kyriotetes und strahlen das Licht, dass von den Kyriotetes, den Geistern der Weisheit ausgeht, zurück und in diesem Moment beginnt die Alte Sonne zu leuchten. Und zum wärmeartigen Element ist nun das gasförmige oder Luftelement hinzugekommen. Und wenn wir auf den Menschen blicken, auf uns, dann sind auf der Alten Sonne die Anlagen für unseren Ätherleib, für unseren Bildekräfteleib entstanden. Das heißt: Auf dem Alten Saturn erhalten wir die Anlage für unseren Physischen Leib und auf der Alten Sonne bekommen wir die Anlage für unseren Ätherischen Leib. Der Ätherische Leib, der Bildekräfteleib ist derjenige, der die Physis, die stoffliche Seite, den physischen Menschen mit Kräften so gestaltet, dass er seinem Aussehen nach dem geistigen Kern des Menschen entspricht. Wir sehen das an den heutigen Menschen. Wir haben alle bis zu einem gewissen Grade ein gleiches Aussehen, eine gleiche Gestaltung, im Menschen sind bis zu einem gewissen Grade alle gleich gestaltet. Und irgendwann beginnt es dann, dass man erkennt: Mensch A ist eben dieser und der Mensch B ist jener. Und das drückt sich an ganz individuellen Merkmalen aus, die aus dem geistigen Wesenskern des Menschen heraus mitgestaltend wirken. Aber grundsätzlich ist der Ätherleib derjenige, der das Physische mit Kräften durchzieht, permanent. Und das Physische dann in eine ganz bestimmte Form bringt. &lt;br /&gt;
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Ja, vielleicht so viel für heute. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Euch bedanken für die vielen Abos, die dazugekommen sind und auch für die schönen Kommentare, die mich sehr freuen. Ich finde es wunderbar, mit euch in Kontakt zu treten und ihr könnt mir natürlich auch jederzeit, wenn ich an der einen oder anderen stelle vielleicht nicht klar genug erkläre oder wenn ihr Anregungen habt, Feedback, freue ich mich immer über eine Nachricht, einen Kommentar, wie auch immer. Okay, dann vielen Dank fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 6 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-02-09T14:43:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil6.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=brtnCdG7PP4]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 6 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) ==&lt;br /&gt;
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Hallo und herzlich willkommen zu diesem sechsten Teil Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Beim letzten Mal waren wir gekommen. Bis zur. Entwicklung des sogenannten Alten Saturn. Wir hatten dank Rudolf Steiner geistig mitverfolgen können, wie sich der Schöpfungsimpuls aus der Trinität heraus beginnt, herunter zu neigen, in Form eines Planes, eines Schöpfungsplanes, einer Schöpfungsidee. Und wie dann Wesen, &amp;quot;vor Ort&amp;quot; sind. Wir hatten ja gesagt, eigentlich kann man noch nicht von Ort sprechen und eigentlich auch noch nicht von Zeit in diesem Moment, zu dieser Zeit. Sondern es sind Wesen anwesend. Das sind die Wesen der sogenannten Ersten Hierarchie, die nun in sich wiederum das Prinzip der Trinität von Bewusstsein, Leben und Form verkörpern und diesen Schöpfungsplan der Trinität entgegennehmen und weiterreichen. Und wir hatten gesagt, dass die erste Gruppe von Wesen der ersten Hierarchie, die &amp;quot;Seraphim&amp;quot; genannt werden. Die zweite Gruppe der ersten Hierarchie wird genannt die &amp;quot;Cherubim&amp;quot; und die dritte Gruppe wird genannt die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die auch &amp;quot;Geister des Willens&amp;quot; heißen. Und durch diese Geister des Willens beginnt sich nun durch ein Opfer - ein Opfer ihrer selbst, für die Cherubim, die über ihnen stehen und ihnen diesen Plan herunter reichen - beginnt sich nun im Zuge dieses Opfers die erste Verkörperung unseres Planeten zu bilden: Der Alte Saturn. Und dieser Saturn ist zunächst einmal eine reine Wärmeverkörperung. Das Wärme-Element, ist somit in die Existenz getreten. Und nun ist es für unsere Entwicklung von entscheidender Wichtigkeit, an dieser Stelle vielleicht auch zu erwähnen - ich möchte da jetzt nicht zu tief eingehen darauf, das wird später noch folgen - das die Annahme der Cherubim des Opfers der Throne, dass die Cherubim das Opfer der Throne angenommen haben, das hat natürlich auch für die Cherubim eine Konsequenz. Nämlich durch das Opfer der Throne und durch die Ersterscheinung des Alten Saturn wird auch die Zeit geboren. Das hatten wir schon gesagt, denn die große Schöpfungsidee des freien Menschen, die braucht natürlich bestimmte Ebenen, bestimmte Grundlagen, damit sich ein wirklich freies Wesen auch entwickeln kann, damit dieses Wesen auch Irrwege beschreiten kann, wenn es die freiheitliche Entwicklung mit sich bringt. Und man muss sich vorstellen, dass diese hohen, erhabenen Wesen, die stammen aus einer Entwicklung und aus einem Zustand, den Rudolf Steiner beschreibt als die &amp;quot;Zeitlose Ewigkeit&amp;quot;. Und diesen Zustand mehr oder weniger zu verlassen, diesen Zustand aufzugeben und sich in eine Gestaltung innerhalb der Zeit hineinzubegeben, das klingt für uns vielleicht erst einmal nicht so schwerwiegend aber es bedeutet doch in gewisser Beziehung einen Paradigmenwechsel. Denn wenn man die Ewigkeit verlässt und sich in eine Zeitgestaltung hineinbegibt, in ein Entwicklungssystem, das der Zeit unterliegt, dann bedeutet das eben auch, dass man Zeuge wird, vielleicht auch Teil wird von etwas, was auch wieder vergehen muss. Was also der Ewigkeit entrissen wird, könnte man sagen. Nun schildert Rudolf Steiner, dass es also unter den erhabenen Wesen der Cherubim auch solche gab, die das Opfer der Throne nicht angenommen haben. Die sich also entschieden haben, in der Ewigkeit, in der zeitlosen Ewigkeit zu verbleiben. Und das hat zur Folge, dass die Throne in eine Art Resignationszustand hineinkommen. Man kann das vielleicht nur versuchen, mit menschlichen Maßstäben zu beschreiben. Man opfert etwas, man gibt das Beste von sich, könnte man sagen und dann sind dort eben Wesen, die eine andere Idee verfolgen, die also dieses Geschenk, dieses Opfer nicht annehmen. Das tun Sie mit Sicherheit nicht aus Argwohn - und doch ist es eine Art Zurückweisung für die Throne, für einen Teil der Throne. Und diese Resignation, die erzeugt ein gewaltiges Echo in der Welt. Und dieses Echo, vielleicht ein kurzer Ausflug in die in die Erdenmenschheit hinein, dieses Echo ist heute noch in jeder Individualentwicklung des Menschen zu vernehmen. Es wird wahrnehmbar. Und zwar im Kleinkindesalter mit etwa drei Jahren gibt es in der Regel einen Ich-Einschlag. Das heißt, sie werden auf einmal und plötzlich mit ihrem Ich konfrontiert. Die Eltern spüren das in der Regel dann, wenn das Kind beginnt auf einmal merkwürdige Fähigkeiten zu entwickeln oder Verhaltensweisen zu zeigen. Das ist also im frühesten Kindesalter ein Einschlag, ein geistiger Einschlag, der eigentlich, wenn man die gesamte Entwicklung des Kindes nimmt, gar nicht so richtig hineinpasst, denn das Ich entwickelt sich erst oder wird erst in späteren Jahren geboren. Und man sieht also, da ist so eine Art Durcheinander, könnte man sagen, was damals, zu diesem Zeitpunkt, in dem die Throne sich geopfert haben, dort passiert ist. Und diese Erschütterung, dieses Durcheinander, das hatte zur Folge, dass es zukünftig in der Menschheitsentwicklung nicht nur aufbauende Dinge geben wird, die also...wie soll man das sagen? Positiv, aufbauend, Sympathisch und freudvoll sind, sondern es wird ab diesem Zeitpunkt auch Dinge geben und Wesen geben, die versuchen, diesen Schöpfungsplan oder auch diese Menschheitsidee zu durchkreuzen und auf einen anderen Kurs zu bringen. Das muss man jetzt nicht so verstehen, dass man den guten alten &amp;quot;Teufel&amp;quot; aus der Kiste holt und sagt: &amp;quot;Das ist der Böse!&amp;quot; Und auf der anderen Seite sind die Guten - so einfach ist es nicht. Sondern wir müssen hier schon erkennen, dass diese Mächte, die da entstehen und sich später auch weiterentwickeln - viele von euch werden wissen, dass ich von den &amp;quot;Widersacherkräften&amp;quot; spreche - dass diese Wesen enorm wichtig sind für unsere Entwicklung hin zur Freiheit. Denn ein Wesen, das nicht wirklich vor die Wahl gestellt wird, sich auch für das Böse zu entscheiden, könnte man sagen, für das Falsche zu entscheiden, ist nicht frei. Wir erkennen also unsere Freiheit, wir entwickeln unsere Freiheit also nur wirklich, wenn wir die Möglichkeit haben, uns für das eine oder für das andere zu entscheiden. Und ein Weg von beiden hat dann oft zur Folge, dass es zunächst einmal vielleicht auch ein erstmal nicht so gedeihlicher Weg ist. Aber aus diesen Umwegen lernen wir sehr wichtige Dinge und vor allen Dingen erkennen wir durch diese Umwege, was Freiheit wirklich bedeutet. Und so geschieht dieses nicht annehmen des Opfers der Throne durch einen Teil der Cherubim und ich würde jetzt gerne weiter zunächst den Strang verfolgen, dass wir sagen: Der Alte Saturn entwickelt sich, er formiert sich zu einer Wärmekugel. Zunächst geistige Wärme, die dann später immer weiter in Richtung physische Wärme sich hinein entwickelt. Und wir hatten ja gesagt, dass sich an der Peripherie dieser Wärmekugel des Alten Saturn dann die Anlage der Menschenleiber anordnen wie bei einer Brombeere, wie Rudolf Steiner das so schön beschreibt. Und nun vollzieht dieser Alte Saturn seine Entwicklung und wir haben ja gesagt, dass es auf dem Saturn auch Wesen gab, die ihre Menschheitsstufe durchmachen, das heißt sie bekommen einen Impuls von Individualität. Ihre Individualität zu erkennen, bis zu einem bestimmten Maße. Und diese Wesen, die damals ihre Menschheitsstufe durchgemacht haben, sind heute die sogenannten &amp;quot;Urengel&amp;quot; oder &amp;quot;Archai&amp;quot; oder auch &amp;quot;Zeitgeister&amp;quot;. Wir hatten ja gesagt, dass mit dem Entstehen des alten Saturn auch die Zeit gebildet wurde. Die heutigen Archai, die Urengel, erleben ihre Menschheitsstufe am Wesen der Zeit besonders stark und deshalb sind sie heute dafür verantwortlich, Zeitgeister zu sein. Und nun kommt dieser Saturn in die Phase, wo er wieder vergeht. Es ist also ein ein weiteres wichtiges kosmisches Gesetz, dass es mit der Geburt der Zeit auch immer zu einem Entstehen, Werden und dann auch wieder zu einem langsamen Vergehen bis zum Tod oder bis zu einem bestimmten Ende kommt. Das heißt, es gibt also zwei Zustände: Die Existenz in das Physische hinein, in die Verdichtung hinein - das nennen wir in der Anthroposophie &amp;quot;Manvantara&amp;quot;. Das ist auch ein Sanskrit-Begriff. Vielleicht vergleichbar mit dem Ausatmen. Dinge werden nach außen geleitet und treten in Erscheinung. Und dann gibt es den gegenüberliegenden Zustand, das polare Gegenbild, könnte man sagen. Das nennen wir ihn der Anthroposophie &amp;quot;Pralaya&amp;quot;. Das Wort stammt ebenfalls aus dem Sanskrit. Dies könnte man vergleichen mit dem Einatmen - die Dinge ziehen sich aus der stofflichen Verkörperung zurück. Und so wird der Alte Saturn zunächst Manvantara - ausgeatmet. Er erscheint als Wärmesphäre und schließlich zieht er sich wieder zurück ins Geistige, verschwindet. Es kommt ein Pralaya, eine Ruhephase, könnte man sagen, physisch gesehen. Und nun kommt die nächste Stufe des göttlichen Schöpfungsplanes. Diese Sphäre, dieser Alte Saturn tritt wieder in Erscheinung. Es beginnt wie bei der Saturnentwicklung, es beginnt sich die Wärmesphäre wieder zu bilden. Und wir hatten ja gesagt, dass die Erste Hierarchie, die drei Gruppen von Wesen, Gruppen der Ersten Hierarchie bereits vorhanden waren zu dieser Zeit. Und die dritte Hierarchie, die Urengel zum Beispiel, zu den Wesen gehören, die sich erst im Zuge der Weltentwicklung gebildet haben. Neben der Ersten Hierarchie gab es aber noch die Wesen der Zweiten Hierarchie. Und diese Wesen kommen jetzt mit ins Spiel. Das heißt, wir haben die Erste Hierarchie mit den Seraphim, den Cherubim und den Thronen. Und, wenn man so will, &amp;quot;unterhalb&amp;quot; der Throne befinden sich jetzt die Wesen der Zweiten Hierarchie. Die erste Gruppe der zweiten Hierarchie sind die sogenannten &amp;quot;Kyriotetes&amp;quot; oder &amp;quot;Geister der Weisheit&amp;quot; genannt. Und diese Kyriotetes, diese Wesen der Zweiten Hierarchie, sind also nicht mehr wie die Wesen über ihnen direkt mit der Trinität verbunden. Sie können also nicht die Gottheit direkt schauen, sondern sie haben vielmehr den Drang in sich bzw. diese tiefe Verbundenheit zur Ersten Hierarchie, besonders zu den Thronen und möchten die Direktiven der Ersten Hierarchie ausführen, möchten sie also weiterführen, weitertragen, weiter verwirklichen. Und nun treten zu diesem wiedererscheinenden Saturn die Wesen der Kyriotetes hinzu. Und diese Kyriotetes bringen jetzt etwas völlig Neues mit in die Entwicklung. Sie haben Fähigkeiten, neue Fähigkeiten. Und diese Kyriotetes haben zur Auswirkung, dass die Willenssubstanz, das Opfer der Throne, dass sich auf dem alten Saturn bis zur Wärme verdichtet hat, dass sich diese Willenssubstanz der Throne nun erneut verdichtet bis zum Luftartigen, zum Gasförmigen, zum Gasartigen. Und in diesem Moment, wo die Kyriotetes diesen Alten Saturn, diesen wiedererstandenen Alten Saturn weiter verdichten zur sogenannten Alten Sonne - das ist die zweite Verkörperung unseres Planeten - im Zuge dieser Verdichtung durch die Kyriotetes kommt es dazu, dass das Licht entsteht. Man kann sich das vielleicht mit unseren menschlichen Maßstäben sehr gut vorstellen, wenn man Wärme - wir machen jetzt einfach mal dieses Gedankenspiel - man hat jetzt Wärme vor sich und würde diese Wärme verdichten, man würde diese also zusammenpressen. Ich finde, dann kann man erahnen, dass da irgendwie aus dieser Wärme etwas anderes wird. Dass zur Wärme ein Zustand hinzu kommt und dass diese Wärme beginnt, zu leuchten bzw. Licht zu sein. &lt;br /&gt;
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[00:22:19] Eigentlich ist Licht an sich noch nicht leuchtend, sagt Rudolf Steiner. Licht ist unsichtbar. Wir können das Licht selber nicht wahrnehmen, sondern wir können nur die Dinge wahrnehmen, die durch das Licht erleuchtet werden. Und so braucht es jetzt Neben der Zeit braucht es auch innen eine weitere Hülle. Damit dieses Licht sichtbar werden kann, das die Kyrios Thetis aus dem Geschenk der Throne aus dem Opfer der Throne gemacht haben. Und in diesem Moment bilden sich wieder neue Wesen. Nämlich die Kinder der Kuriosität, könnte man sagen die Archai, die Urenkel. Die Zeitgeister waren die Kinder der Throne. Und nun kommen die Kinder. Der kuriose Test dazu. Das sind die heutigen Erzengel. Und diese Erzengel. Ordnen sich an! In dem neu entstandenen Raum. Das ist also dadurch, dass die Kyrios sites den alten Saturn zusammendrücken, verdichten, bildet sich der Raum. Und das Licht. Und nun entstehen quasi innerhalb dieser Licht Raum Hülle der alten Sonne. Entstehen die Erzengel. Und wenden sich aus dem Inneren dieser Sonnen kugel mit ihrem Blick nach außen. In Richtung Peripherie, in Richtung Curiosity. Und Strahlen. Das Licht, das von den Curiosity, das von den Geistern der Weisheit ausgeht, zurück. Und in dem Moment beginnt die alte Sonne zu leuchten. Und es ist. Eben zum Wärme artigen Element ist nun das gasförmige oder Luft Element hinzugekommen. Und wenn wir auf den Menschen blicken, auf uns, dann sind. Auf der alten Sonne. Die Anlagen für unseren Ätherleib, für unseren Bilde Kräfte Leib entstanden. Das heißt. Auf dem alten Saturn erhalten wir die Anlage für unseren physischen Leib. Und auf der alten Sonne bekommen wir die Anlage für unseren ätherischen Leib. Der ätherische Leib der Bilde Kräfte Leib ist derjenige, der die. Physis, die stoffliche Seite den physischen Menschen. Mit Kräften so gestaltet. Dass er. Seinem Aussehen nach dem geistigen Kern des Menschen entspricht. &lt;br /&gt;
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[00:26:15] Sehen das an den heutigen Menschen. Wir haben alle bis zu einem gewissen Grade. Ein ein gleiches Aussehen, eine gleiche Gestaltung im Menschen sind. Bis zu einem gewissen Grad alle gleich gestaltet. Und irgendwann beginnt es dann, dass man erkennt Na ja, der Mensch A ist halt eben der und der Mensch B ist eben der und das. Das drückt sich halt an ganz individuellen Merkmalen aus, die aus dem geistigen Wesenskern des Menschen heraus mit gestaltend wirken. Aber grundsätzlich ist der Ätherleib derjenige, der das Physische mit Kräften durchzieht, permanent. Und das Physische dann. In eine ganz bestimmte Form bringt. Ja. Vielleicht zu viel für heute. Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei Euch bedanken für die vielen Abos, die dazugekommen sind. Und auch für die schönen Kommentare, die mich sehr freuen. Ich finde es wunderschön mit euch auch in Kontakt zu treten durch Kommentare und ihr könnt mir natürlich auch jederzeit, wenn ich an der einen oder anderen stelle vielleicht nicht klar genug. Erkläre oder oder. Wenn ihr Anregungen habt Feedbacks, freue ich mich immer über eine Nachricht, einen Kommentar. Wie auch immer. Okay, dann vielen Dank fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 6 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-02-09T13:05:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Rohtext: Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
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== Anthroposophie Teil 6 (Alte Sonne, Kyriotetes, Erzengel, Widersacher) ==&lt;br /&gt;
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Hallo und herzlich willkommen zu diesem sechsten Teil Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Beim letzten Mal waren wir gekommen. Bis zur. Entwicklung des sogenannten Alten Saturn. Wir hatten dank Rudolf Steiner geistig mitverfolgen können, wie sich der Schöpfungsimpuls aus der Trinität heraus beginnt, herunter zu neigen, in Form eines Planes, eines Schöpfungsplanes, einer Schöpfungsidee. Und wie dann Wesen, &amp;quot;vor Ort&amp;quot; sind. Wir hatten ja gesagt, eigentlich kann man noch nicht von Ort sprechen und eigentlich auch noch nicht von Zeit in diesem Moment, zu dieser Zeit. Sondern es sind Wesen anwesend. Das sind die Wesen der sogenannten Ersten Hierarchie, die nun in sich wiederum das Prinzip der Trinität von Bewusstsein, Leben und Form verkörpern und diesen Schöpfungsplan der Trinität entgegennehmen und weiterreichen. Und wir hatten gesagt, dass die erste Gruppe von Wesen der ersten Hierarchie, die &amp;quot;Seraphim&amp;quot; genannt werden. Die zweite Gruppe der ersten Hierarchie wird genannt die &amp;quot;Cherubim&amp;quot; und die dritte Gruppe wird genannt die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die auch &amp;quot;Geister des Willens&amp;quot; heißen. Und durch diese Geister des Willens beginnt sich nun durch ein Opfer - ein Opfer ihrer selbst, für die Cherubim, die über ihnen stehen und ihnen diesen Plan herunter reichen - beginnt sich nun im Zuge dieses Opfers die erste Verkörperung unseres Planeten zu bilden: Der Alte Saturn. Und dieser Saturn ist zunächst einmal eine reine Wärmeverkörperung. Das Wärme-Element, ist somit in die Existenz getreten. Und nun ist es für unsere Entwicklung von entscheidender Wichtigkeit, an dieser Stelle vielleicht auch zu erwähnen - ich möchte da jetzt nicht zu tief eingehen darauf, das wird später noch folgen - das die Annahme der Cherubim des Opfers der Throne, dass die Cherubim das Opfer der Throne angenommen haben, das hat natürlich auch für die Cherubim eine Konsequenz. Nämlich durch das Opfer der Throne und durch die Ersterscheinung des Alten Saturn wird auch die Zeit geboren. Das hatten wir schon gesagt, denn die große Schöpfungsidee des freien Menschen, die braucht natürlich bestimmte Ebenen, bestimmte Grundlagen, damit sich ein wirklich freies Wesen auch entwickeln kann, damit dieses Wesen auch Irrwege beschreiten kann, wenn es die freiheitliche Entwicklung mit sich bringt. Und man muss sich vorstellen, dass diese hohen, erhabenen Wesen, die stammen aus einer Entwicklung und aus einem Zustand, den Rudolf Steiner beschreibt als die &amp;quot;Zeitlose Ewigkeit&amp;quot;. Und diesen Zustand mehr oder weniger zu verlassen, diesen Zustand aufzugeben und sich in eine Gestaltung innerhalb der Zeit hineinzubegeben, das klingt für uns vielleicht erst einmal nicht so schwerwiegend aber es bedeutet doch in gewisser Beziehung einen Paradigmenwechsel. Denn wenn man die Ewigkeit verlässt und sich in eine Zeitgestaltung hineinbegibt, in ein Entwicklungssystem, das der Zeit unterliegt, dann bedeutet das eben auch, dass man Zeuge wird, vielleicht auch Teil wird von etwas, was auch wieder vergehen muss. Was also der Ewigkeit entrissen wird, könnte man sagen. Nun schildert Rudolf Steiner, dass es also unter den erhabenen Wesen der Cherubim auch solche gab, die das Opfer der Throne nicht angenommen haben. Die sich also entschieden haben, in der Ewigkeit, in der zeitlosen Ewigkeit zu verbleiben. Und das hat zur Folge, dass die Throne in eine Art Resignationszustand hineinkommen. Man kann das vielleicht nur versuchen, mit menschlichen Maßstäben zu beschreiben. Man opfert etwas, man gibt das Beste von sich, könnte man sagen und dann sind dort eben Wesen, die eine andere Idee verfolgen, die also dieses Geschenk, dieses Opfer nicht annehmen. Das tun Sie mit Sicherheit nicht aus Argwohn - und doch ist es eine Art Zurückweisung für die Throne, für einen Teil der Throne. Und diese Resignation, die erzeugt ein gewaltiges Echo in der Welt. &lt;br /&gt;
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[00:08:20] Eine Entwicklung. Und dieses Echo? Vielleicht ein kurzer Ausflug in die in die Erdenmenschheit hinein. Dieses Echo ist heute noch in jeder Individual entwicklung des Menschen zu vernehmen. Es wird wahrnehmbar. Und zwar. Ist das. Im kleinen Kindesalter mit etwa drei Jahren gibt es in der Regel bei den bei den kleinen Kindern einen Ich Einschlag. Das heißt, Sie werden also auf einmal und plötzlich werden sie mit ihrem Ich konfrontiert. Die Eltern spüren das in der Regel dann, wenn das Kind beginnt, auf einmal merkwürdige Fähigkeiten zu entwickeln oder Verhaltensweisen zu zeigen. Das ist also im frühesten Kindesalter eine ein Einschlag, ein geistiger Einschlag, der eigentlich, wenn man die gesamte Entwicklung des Kindes dann nimmt, gar nicht so richtig reinpasst. Denn das Ich entwickelt sich erst oder wird erst in späteren Jahren geboren. Und man sieht also, das ist so eine Art Durcheinander, könnte man sagen, was damals. In diesem Zeitpunkt, in dem die Throne sich geopfert haben, was dort passiert ist, und und dieser diese Erschütterung, dieses Durcheinander. Das hatte zur Folge, dass es zukünftig. In der Menschheitsentwicklung nicht nur. Aufbauende Dinge geben wird, die also. Ja, wie soll man das sagen? Positiv, aufbauend, Sympathisch. Und freudvoll sind, sondern sondern es wird ab diesem Zeitpunkt auch Dinge geben. Und Wesen geben. Die also versuchen. Diesen Schöpfungsplan oder auch diese Menschheits Idee zu durchkreuzen und auf einen anderen Kurs zu bringen. Das muss man jetzt nicht. So verstehen, dass man jetzt den alten Teufel wieder aus der Kiste holt und sagt Das ist der Böse. Und auf der anderen Seite sind die Guten. So einfach ist es nicht, sondern wir müssen hier schon erkennen. Dass diese Mächte, die da entstehen und sich später dann auch weiterentwickeln. Könnte man sagen. Viele von euch werden wissen, dass ich von den Widersacher Kräften spreche. &lt;br /&gt;
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[00:11:21] Dass diese Wesen enorm wichtig sind für unsere Entwicklung hin zur Freiheit. Denn. Ein Wesen, das nicht wirklich vor die Wahl gestellt wird. Sich auch. Für das Böse zu entscheiden, könnte man sagen Für das Falsche zu entscheiden ist nicht frei. Wir erkennen also unsere Freiheit. Wir entwickeln unsere Freiheit also nur. Wirklich? Wenn wir die Möglichkeit haben. Uns. Für das eine oder für das andere zu entscheiden. Und ein Weg von beiden hat dann oft zur Folge, dass es zunächst einmal vielleicht auch ein erstmal nicht so gedanklicher Weg ist. Aber aus diesen Umwegen lernen wir sehr wichtige Dinge und vor allen Dingen erkennen wir. Durch diese Umwege, was Freiheit wirklich bedeutet. Und so? Geschieht halt dieses nicht annehmen des Opfers der Drohne, teilweise durch einen Teil der Cherubim. Und ich würde jetzt gerne weiter zunächst den Strang verfolgen. Dass wir sagen der alte Saturn entwickelt sich. Er formiert sich zu einer Wärme Kugel. Zunächst geistige Wärme und die dann später immer weiter in Richtung physische Wärme sich hinein entwickelt. Und wir hatten ja gesagt, dass sich an der Peripherie dieser Wärme Kugel des alten Saturn. Dann eben die Anlage. Der Menschen leiber anordnen wie bei einer Brombeere. Wie Rudolf Steiner das so schön beschreibt. Und nun? Vollzieht dieser Saturn. Seine Entwicklung. Und wir haben ja gesagt, dass es auf dem Saturn auch Wesen gab, die ihre Menschheits stufe durchmachen, das heißt sie bekommen. Einen Impuls von Individualität. Ihre Individualität zu erkennen, bis zu einem bestimmten Maße. Und diese Wesen, die damals ihre Menschheits stufe durchgemacht haben, sind heute die sogenannten ur engel oder archai oder auch zeitgeister. Wir hatten ja gesagt, dass mit dem Entstehen des alten Saturn auch die Zeit gebildet wurde. Die heutigen Archai, die Urenkel, erleben ihre Menschheits stufe am Wesen der Zeit besonders stark und deshalb sind sie heute. &lt;br /&gt;
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[00:14:57] Dafür verantwortlich, Zeitgeister zu sein. Und nun kommt dieser Saturn. In die Phase, wo er wieder vergeht. Es ist also ein ein weiteres wichtiges kosmisches Gesetz. Könnte man sagen, dass es mit dem Entstehen der Zeit auch immer ein. Entstehen werden. Und dann auch wieder ein langsames Vergehen bis zum. Tot, könnte man sagen, oder bis zu einem bestimmten Ende kommt. Das heißt, es gibt also zwei Zustände die Existenz. In das Physische hinein, in die Verdichtung hinein. Das nennen wir in der Anthroposophie, Mann. Wann? Tara. Es ist auch ein Sanskrit Begriff. Man war vielleicht vergleichbar mit dem Ausatmen. Dinge werden nach außen geleitet und treten in Erscheinung. Und dann gibt es den gegenüberliegenden Zustand. Das polare Gegenbild, könnte man sagen. Das nennen wir ihn Anthroposophie. Prahler? Ja. Kommt ebenfalls aus dem Sanskrit. Könnte man vergleichen mit dem Einatmen. Die Dinge ziehen sich aus der stofflichen Verkörperung zurück. Und so wird der alte Saturn zunächst man vantage ausgeatmet. Er erscheint als Wärme Sphäre und schließlich zieht er sich wieder zurück ins Geistige, verschwindet. Es kommt ein Prahler, ja ein. Eine Ruhephase, könnte man sagen. Physisch gesehen. Und nun? Kommt die nächste Stufe. Des göttlichen Schöpfungs Plans. Diese Sphäre, dieser alte Saturn tritt wieder in Erscheinung. Es beginnt wie bei der Saturn Entwicklung. Es beginnt sich die Wärme sphäre wieder zu bilden. Und wir hatten ja gesagt. Dass die erste Hierarchie, die drei Gruppen Wesen, Gruppen der ersten Hierarchie bereits vorhanden waren zu dieser Zeit. Und die dritte Hierarchie. Die Urenkel zum Beispiel. Zu den Wesen gehören, die sich erst im Zuge der Weltentwicklung gebildet haben. Neben der ersten Hierarchie. Gab es aber noch die Wesen der zweiten Hierarchie. Und diese Wesen kommen jetzt mit ins Spiel. Das heißt, wir haben die erste Hierarchie mit den Seraphim, den Cherubim und den Thronen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:18:34] Und wenn man so will, unterhalb der Throne. Befinden sich jetzt die Wesen der zweiten Hierarchie. Die erste Gruppe der zweiten Hierarchie sind die sogenannten Kyrios Thetis. Oder Geister der Weisheit genannt. Und diese Kuriosität, diese Wesen der zweiten Hierarchie sind also nicht mehr wie die Wesen über ihnen direkt mit der Trinität verbunden. Sie können also nicht die Gottheit direkt schauen, sondern sie haben vielmehr den Drang in sich. Bzw dieses. Diese tiefe Verbundenheit zur ersten Hierarchie. Besonders zu den Thronen und möchten eben die. Direktiven der ersten Hierarchie. Ausführen möchten, sie also weiterführen, weitertragen, weiter verwirklichen. Und nun treten halt zu diesem wieder erscheinenden Saturn die Wesen der Kyrios Thetis hinzu. Und diese Kyrios Yetis bringen jetzt etwas völlig Neues mit in die Entwicklung. Sie haben Fähigkeiten, neue Fähigkeiten. Und diese Kuriosität. Haben, zur Auswirkung. Dass die Willens Substanz das Opfer der Throne. Dass sich auf dem alten Saturn bis zur Wärme verdichtet hat. Dass sich diese Willens Substanz der Throne nun erneut verdichtet. Bis zum Luft artigen, zum Gasförmigen, zum Gas artigen, könnte man auch sagen. Und in diesem Moment, wo die Kuriosität es. Diesen alten Saturn, diesen wiedererstandenen alten Saturn weiter verdichten. Zur sogenannten alten Sonne. Das ist die zweite Verkörperung unseres Planeten. Im Zuge dieser Verdichtung durch die Kyrios Thetis. Kommt es dazu, dass das Licht entsteht. Man kann sich das vielleicht mit unseren menschlichen Maßstäben sehr gut vorstellen. Wenn man. Wenn man wärme. Wir machen jetzt einfach mal dieses Gedankenspiel. Man hat jetzt Wärme vor sich und würde diese Wärme verdichten. Man würde die also zusammenpressen. Ich finde, da kann man so erahnen, dass da irgendwie. Aus dieser Wärme etwas anderes wird. Dass das also ein Mehr oder weniger, ein Zustand hinzu kommt und dass diese Wärme beginnt. Zu leuchten bzw Licht zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:22:19] Eigentlich ist Licht an sich noch nicht leuchtend, sagt Rudolf Steiner. Licht ist unsichtbar. Wir können das Licht selber nicht wahrnehmen, sondern wir können nur die Dinge wahrnehmen, die durch das Licht erleuchtet werden. Und so braucht es jetzt Neben der Zeit braucht es auch innen eine weitere Hülle. Damit dieses Licht sichtbar werden kann, das die Kyrios Thetis aus dem Geschenk der Throne aus dem Opfer der Throne gemacht haben. Und in diesem Moment bilden sich wieder neue Wesen. Nämlich die Kinder der Kuriosität, könnte man sagen die Archai, die Urenkel. Die Zeitgeister waren die Kinder der Throne. Und nun kommen die Kinder. Der kuriose Test dazu. Das sind die heutigen Erzengel. Und diese Erzengel. Ordnen sich an! In dem neu entstandenen Raum. Das ist also dadurch, dass die Kyrios sites den alten Saturn zusammendrücken, verdichten, bildet sich der Raum. Und das Licht. Und nun entstehen quasi innerhalb dieser Licht Raum Hülle der alten Sonne. Entstehen die Erzengel. Und wenden sich aus dem Inneren dieser Sonnen kugel mit ihrem Blick nach außen. In Richtung Peripherie, in Richtung Curiosity. Und Strahlen. Das Licht, das von den Curiosity, das von den Geistern der Weisheit ausgeht, zurück. Und in dem Moment beginnt die alte Sonne zu leuchten. Und es ist. Eben zum Wärme artigen Element ist nun das gasförmige oder Luft Element hinzugekommen. Und wenn wir auf den Menschen blicken, auf uns, dann sind. Auf der alten Sonne. Die Anlagen für unseren Ätherleib, für unseren Bilde Kräfte Leib entstanden. Das heißt. Auf dem alten Saturn erhalten wir die Anlage für unseren physischen Leib. Und auf der alten Sonne bekommen wir die Anlage für unseren ätherischen Leib. Der ätherische Leib der Bilde Kräfte Leib ist derjenige, der die. Physis, die stoffliche Seite den physischen Menschen. Mit Kräften so gestaltet. Dass er. Seinem Aussehen nach dem geistigen Kern des Menschen entspricht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[00:26:15] Sehen das an den heutigen Menschen. Wir haben alle bis zu einem gewissen Grade. Ein ein gleiches Aussehen, eine gleiche Gestaltung im Menschen sind. Bis zu einem gewissen Grad alle gleich gestaltet. Und irgendwann beginnt es dann, dass man erkennt Na ja, der Mensch A ist halt eben der und der Mensch B ist eben der und das. Das drückt sich halt an ganz individuellen Merkmalen aus, die aus dem geistigen Wesenskern des Menschen heraus mit gestaltend wirken. Aber grundsätzlich ist der Ätherleib derjenige, der das Physische mit Kräften durchzieht, permanent. Und das Physische dann. In eine ganz bestimmte Form bringt. Ja. Vielleicht zu viel für heute. Ich möchte mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei Euch bedanken für die vielen Abos, die dazugekommen sind. Und auch für die schönen Kommentare, die mich sehr freuen. Ich finde es wunderschön mit euch auch in Kontakt zu treten durch Kommentare und ihr könnt mir natürlich auch jederzeit, wenn ich an der einen oder anderen stelle vielleicht nicht klar genug. Erkläre oder oder. Wenn ihr Anregungen habt Feedbacks, freue ich mich immer über eine Nachricht, einen Kommentar. Wie auch immer. Okay, dann vielen Dank fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal.&lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_5_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5206</id>
		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 5 von Christoph Bolleßen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Grundlagen Anthroposophie Teil 5 (Opfer der Throne, Alter Saturn, Zeitgeister) */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil5.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=dbZssRZjIZc]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 5 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Grundlagen Anthroposophie Teil 5 (Opfer der Throne, Alter Saturn, Zeitgeister) ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begrüßung und Anknüpfung an Teil 4&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zu diesem fünften Teil Grundlagen Anthroposophie hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal an dem Punkt angelangt, wo wir uns angeschaut haben, wie sich also die große geistige Idee des Menschen aus der göttlichen Schöpfungsquelle, der [https://anthrowiki.at/Trinit%C3%A4t Trinität], heraus beginnt zu verwirklichen, beginnt zu verdichten. Und wir waren an dem Punkt, an dem wir durch [https://anthrowiki.at/Rudolf_Steiner Rudolf Steiner] erfahren haben, dass hohe geistige Wesen, die Throne, aus der &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Erste_Hierarchiestufe Ersten Hierarchie]&amp;quot; der Engelwesen, die über uns stehen, wie diese Menschheitsidee sich anfing zu verwirklichen und wie der Schöpfungsimpuls zunächst durch die drei geistigen Prinzipien &amp;quot;Bewusstsein, Leben und Form&amp;quot; sich manifestiert in den drei &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Gunas Gunas]&amp;quot;, in den drei Grundkräften &amp;quot;Tamas, Rajas und Sattwa&amp;quot; und wie sich diese drei Grundqualitäten verbinden oder anordnen, formieren in sieben verschiedenen Möglichkeiten und dass diese sieben Kombinationen, Formationen aus diesen drei Grundkräften die sogenannten &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Sieben_sch%C3%B6pferische_Geister Sieben Schöpferischen Geister]&amp;quot; hervorgebracht hat. Und aus der Kombination drei mal Sieben Schöpferische Geister ergeben sich 21 &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Prajapati Prajapatis]&amp;quot;. Das sind also wieder Geister, die mehr in die Verdichtung, in Richtung Materie, Materialisation gegangen sind. Und schließlich waren wir dann bei der sogenannten &amp;quot;Ersten Hierarchie&amp;quot; der Engelwesen. Das sind auch wieder drei Gruppen, in denen sich die Grundqualitäten, Bewusstsein, Leben und Form verkörpern. Und da sind die &amp;quot;Seraphim&amp;quot;, die das Bewusstseinsprinzip verkörpern, die &amp;quot;Cherubim&amp;quot;, die das Lebensprinzip verkörpern, und die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die das Formprinzip der Ersten Hierarchie bilden. Und wir haben gestern kurz angesprochen, dass dieser Schöpfungsplan, diese Menschheitsidee, diese Aufforderung könnte man auch sagen, aus der höchsten Schöpferquelle nun erfolgt: Der Mensch, der freie Mensch, soll entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Bildung des Tierkreises durch die Cherubim und die Zahlen Drei und Zwölf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit dieser Mensch sich entwickeln kann, bedarf es eben bestimmter Voraussetzungen, unter anderem einer Hülle. Und dass die Throne eben diejenigen sind als die Form-Gebenden, die dann tatsächlich die erste Entwicklungsstufe unseres Planeten in Gang setzen und das vorher die Cherubim, die dann wiederum den Plan von den Seraphim vorher bekommen haben, dass also die Cherubim diesen Plan weiterreichen an die Throne. Und das noch bevor die erste Sphäre unseres Planeten entstehen kann, es also noch zu einer, wenn man so möchte, &amp;quot;höheren Verdichtung&amp;quot; aber nicht im Sinne von &amp;quot;mehr verdichtet&amp;quot;, sondern diese Hüllenbildung setzte noch einen Schritt früher ein und das ist die Bildung des Tierkreises. Das heißt also der Ort, könnte man sagen, wobei man an dieser Stelle noch nicht wirklich von Örtlichkeit sprechen kann, denn in diesem Zustand, von dem wir gerade sprechen, existieren weder Raum noch Zeit. Das heißt also zunächst einmal bilden die Cherubim eine Hülle, eine geistige Hülle, die wir heute in unserer physisch wahrnehmbaren Welt als den &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Tierkreis Tierkreis]&amp;quot; bezeichnen. Es ist also die erste Hülle, die für den heutigen Menschen von großer Bedeutung ist. Und wie wir ja wissen, besteht dieser Tierkreis aus zwölf Haupt-Sternen-Formationen. Und wir hatten ja gestern die Bedeutung der Drei und der Sieben betrachtet. Und nun ergibt sich in unmittelbarem Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung eine Verbindung zu zwei weiteren Zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Zahl, die für die Menschheitsentwicklung von Bedeutung ist, ist die Vier und die zweite Zahl ist die Zwölf. Die Vier hat den Zusammenhang, dass das Mensch-Wesen, bis zum modernen Menschen, den wir heute vor uns haben, maßgeblich aus vier Bildern, geistigen Bildern des Tierkreises besteht. Und diese vier Bilder - hinter diesen Bildern verbergen sich natürlich auch wieder geistige Qualitäten, Eigenschaften, Vermögen, Potenziale - diese vier Bilder sind im Tierkreis verankert, strahlen also aus dem Tierkreis in diesen sich bildenden Raum hinein und haben zur Folge, dass sich das Menschenwesen mit seiner Leiblichkeit, mit seinen unterschiedlichen Leibesgliedern entsprechend entwickelt. Das heißt also vier Archetypen, könnte man sagen, die den Menschen grundlegend formen. Und nun sagt Rudolf Steiner: Diesen vier Grundkräften, diesen Grundwesen wiederum, die für den Bau des menschlichen Wesens verantwortlich sind, stehen jeweils zwei weitere Wesen zur Seite. Einmal zur Rechten und einmal zur Linken. Da haben wir auch wieder die Drei mit drin, vielleicht erkennt ihr es auch. Und das heißt also: Wenn wir vier mal drei Wesen haben, so haben wir dann den Zwölferkreis, den Tierkreis vor uns. Und aus diesem Zwölferkreis, in der Mitte dieses Zwölferkreises beginnt dann mit dem Opfer der Throne sich dann die erste Manifestation unseres Erdenplaneten, der damals nicht Erde heißt, sondern er heißt der &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Alter_Saturn Alte Saturn]&amp;quot;, so bezeichnet in Rudolf Steiner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Alte Saturn und die Anlage des Physischen Leibes des Menschen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dieser Alte Saturn ist also eine Sphäre, eine Kugel, die nur aus Wärme besteht. Und zwar nicht aus physischer Wärme, sondern zunächst einmal aus geistiger Wärme. Und in dieser geistigen Wärme, die sich dann weiter verdichtet, ordnen sich an der Peripherie dieser Sphäre, dieser Wärmekugel, Menschenleiber, bzw. die Anlagen der Menschenleiber an. Und Rudolf Steiner benutzt hier das Bild, dass er sagt, man könnte sich den Alten Saturn, wenn man ihn geistig anschaut, dann kann man sich den alten Saturn ungefähr so vorstellen wie eine &amp;quot;Brombeere&amp;quot;. Man hat also ganz, ganz viele Menschenleiber, also kleine Sphären, wenn man so will, die sich kugelförmig als große Sphäre anordnen und diesen alten Saturn bilden. Und als ich zum ersten Mal dieses Bild von Rudolf Steiner bekommen habe, musste ich unweigerlich an die Zellteilung denken, also wenn ein ein Kind im Mutterleib heranwächst. Das dann also zunächst einmal die Zelle beginnt, sich zu teilen und dann diese zwei Zellen sich auch wieder teilen. Und das dann auf den Aufnahmen, die man heute davon anfertigen kann von diesen Vorgängen, dass man dann auch irgendwann sieht, es handelt sich um einen Zellhaufen, der auch so ein bisschen aussieht wie eine Brombeere. Also da haben wir vielleicht heute auch die Entsprechung noch, wie man sich diesen Alten Saturn vorstellen kann. Und der Schritt in die physische Manifestation, das heißt, wenn wir vielleicht Hinweisen wollen, wenn wir mit unseren physischen Sinnen, nicht geistig-seelisch, sondern mit unseren physischen Sinnen versuchen wollen, den Alten Saturn so ein bisschen greifbarer zu machen, dann sagt Rudolf Steiner, muss man sich vorstellen, wenn man jetzt mit einem Raumschiff sich dem alten Saturn genähert hätte und wäre dann durch den alten Saturn durchgeflogen, dann hätte man quasi ab dem Zeitpunkt, wo man die Peripherie dieses Alten Saturn passiert hätte, hätte man gemerkt: Es wird wärmer. Aber alles, was gerade beschrieben wurde, was sich da ansonsten auf dem Alten Saturn getan hat, wäre physisch noch nicht wahrnehmbar gewesen. Das ist alles in höheren Sphären noch geschehen, aber die Wärme trat in die Welt, könnte man sagen. Und was auf dem Alten Saturn nun veranlagt wurde, das war die erste Anlage für den &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Physischer_Leib Physischen Leib]&amp;quot; des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durchaus auch vergleichbar, könnte man sagen, also die ersten Ansätze, das Ideenhafte: Wie soll es werden? In welche Richtung soll es gehen? Durchaus auch schon im Hinblick auf unseren heutigen Physischen Leib. Wobei man sagen muss: Das, was wir vom Physischen Leib, heute sinnlich wahrnehmen können, durch die äußeren Sinne, ist nicht der gesamte Physische Leib, sondern Rudolf Steiner sagt ganz klar: Das, was wir sehen, tasten und wahrnehmen können, das ist die mineralische Hülle unseres Physischen Leibes. Und unser physischer Leib hat große Anteile, die sich bereits im Übersinnlichen befinden. Und so muss man den Physischen Leib eben weiter denken als diese Hülle, die wir heute haben. Und die Anlage, die erste Anlage zu diesem physischen Leib des Menschen und auch die ersten Anlagen unseres heutigen Ich, sind bereits auf dem Alten Saturn vorhanden. Allerdings ist es natürlich so, dass wir zu dieser Zeit noch so gut wie überhaupt kein Bewusstsein haben von uns selbst. Und deshalb kann man jetzt noch nicht davon sprechen, dass wir in irgendeiner Form schon eine Wahrnehmung oder eine Erinnerung daran haben konnten: Wie waren wir auf dem alten Saturn? Aber wir waren auf dem Alten Saturn bereits angelegt. Das ist auch ein spannender Gedanke, wie ich finde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Menschheitsstufe der Urengel, Zeitgeister&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun ist es so, dass mit der einsetzenden Entwicklung unseres Planeten und des Menschenwesens, gibt es auf dem Alten Saturn Wesen, die uns auch heute noch begleiten. Die auf die heutige Entwicklung, auf unsere Entwicklung, Einfluss haben, die also mit uns zusammenarbeiten, könnte man sagen - und die auf dem Alten Saturn, wie Rudolf Steiner es nennt, ihre Menschheitsstufe durchmachen. Das heißt, das Mensch-sein hat also einen ganz bestimmten Charakter. Es geht darüber hinaus über das, was wir heute als Mensch-sein bezeichnen. Wir haben heute unser Mensch-sein, das also ganz bestimmte Möglichkeiten bietet, ganz bestimmte Dinge mit sich bringt. Und dieses Mensch-sein hat sich ebenfalls entwickelt. Und das Mensch-sein oder auf der Menschheitsstufe sein damals auf dem Alten Saturn war natürlich ein anderes als heute. Aber es gab eben auf dem Alten Saturn Wesen, die damals die Menschheitsstufe durchgemacht haben und die zu einer Art ersten Ahnung ihres Ich gekommen sind. Wir haben heute ein sehr ausgeprägtes Bewusstsein. Wir können heute einen sehr ausgeprägten Ich-Moment haben, einen Eindruck unserer Individualität. Und in den Anfängen, könnte man sagen, konnten eben damals auch Wesen auf dem Alten Saturn ihr Ich-Erlebnis haben. Und diese Wesen, die damals auf dem Alten Saturn Menschen waren oder die Menschheitsstufe durchgemacht haben, die haben natürlich im Laufe der Weltentwicklung, im Laufe der Erdenentwickelung, auch ein Höhersteigen durchgemacht. Sie haben dann auf den weiteren Verkörperungen unseres Planeten, der Alte Saturn war die erste Stufe, die zweite Stufe war die sogenannte [https://anthrowiki.at/Alte_Sonne Alte Sonne] und die dritte Stufe war der sogenannte [https://anthrowiki.at/Alter_Mond Alte Mond]. Und die vierte Stufe ist dann eben unsere heutige [https://anthrowiki.at/Erde_(Planet) Erde]. Das heißt die Wesen, die damals auf dem Alten Saturn Mensch waren, sind heute auf der Stufe der sogenannten &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Urengel Urengel]&amp;quot;. Und diese Urengel, die von Rudolf Steiner auch &amp;quot;Zeitgeister&amp;quot; genannt werden, die sind für uns von großer Bedeutung. Dieser Name Zeitgeister, der hat damit zu tun, dass durch das Opfer der Throne, mit dem Alten Saturn auch die Zeit geboren wurde. Es ist also auch wieder eine Herausforderung für das Vorstellungsvermögen, dass wir uns vorstellen müssen: Vor dem Alten Saturn gab es keine Zeit und keinen Raum. Es gab nur, wie Rudolf Steiner es formuliert, &amp;quot;Zeitlose Ewigkeit&amp;quot;. Und durch die Menschheitsstufe der heutigen Urengel, die damals ihr Menschsein auch am Werden der Zeit erlebt haben, dadurch sind sie heute, das heißt drei kosmische Entwicklungsstufen unserer Erde weiter in die Zukunft, in der Lage, die Funktion von Zeitgeistern zu übernehmen. Das heißt, diese Urengel sind so vertraut mit dieser Schöpfung der Zeit, dass eine zeitliche Entwicklung stattfinden kann, dass Sie heute die Aufgabe haben, ganze Kulturepochen anzuleiten. Man spricht ja auch vom &amp;quot;Zeitgeist&amp;quot;, von einem Zeitgeist, der durch die Menschheit geht und sich verändert, dass also Zeitgeister sich auch verändern, andere Dinge in der Menschheit wichtig werden, große Kulturen entstehen, wieder vergehen. Dann kommen neue Kulturen, es kommen neue Dinge in die Welt. Und diese Koordination, diese zeitliche Führung, könnte man sagen, das ist die Aufgabe der Zeitgeister. Die Engel und die Urengel gehören der Dritten Hierarchie an. Auf die kommen wir später noch einmal zurück. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung und Abschluss&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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Das heißt also, wir haben den Alten Saturn: Verdichtung des Geistes bis zum Wärme-Element durch das Opfer der Willenssubstanz der Throne. Und mir fällt da gerade ein, wenn wir heute mit unserem Willen arbeiten - wir stellen uns vor, wir möchten jetzt unbedingt etwas bauen oder im Garten ein Projekt verwirklichen und wir merken, dazu ist es notwendig, sich körperlich zu engagieren oder vielleicht auch vieles im Kopf zu behalten, um das Projekt Schritt für Schritt zu verwirklichen. In dem Moment ist ja unglaubliche Willenskraft von uns gefragt. Und in dem Moment, wo diese Willenskraft in uns aufsteigt, wo wir also vielleicht das Gefühl haben oder dieses Ziel haben: Ich will das jetzt schaffen, egal wie viele Steine ich von der Straße in den Garten tragen muss, egal wie viele Balken, egal wie schwer das Werkzeug ist - ich möchte jetzt dieses Ziel erreichen! In dem Moment entsteht in uns Wärme. Der Wille, der Gestaltungswille oder auch diese Willenskraft erzeugt immer Wärme. Da haben wir heute noch eine direkte Verbindung in diese urferne Vergangenheit, die mit den Thronen zusammenhängt. Und auch in der Stofflichkeit, in allen Verbindungen der Elemente, die wir heute in unserer stofflichen Welt finden können, sorgt diese Willenskraft der Throne letztlich dafür, dass diese Elemente in ihrem Innersten zusammengehalten werden können. Und man sieht ja dann bei starken chemischen Reaktionen, bei der Explosion sieht man, da entsteht immer sehr, sehr viel Wärme. Und da haben wir Hinweise darauf, dass die Wärme also wirklich das Unmittelbarste, was unserer physischen Welt zugrunde liegt, verkörpert. Vielleicht so weit für heute. Vielen Dank fürs Zuhören, dass ihr dabei wart und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 5 von Christoph Bolleßen</title>
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Hallo und herzlich willkommen zu diesem fünften Teil Grundlagen Anthroposophie hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal an dem Punkt angelangt, wo wir uns angeschaut haben, wie sich also die große geistige Idee des Menschen aus der göttlichen Schöpfungsquelle, der Trinität, heraus beginnt zu verwirklichen, beginnt zu verdichten. Und wir waren an dem Punkt, an dem wir durch Rudolf Steiner erfahren haben, dass hohe geistige Wesen, die Throne, aus der Ersten Hierarchie der Engelwesen, die über uns stehen, wie diese Menschheitsidee sich anfing zu verwirklichen und wie der Schöpfungsimpuls zunächst durch die drei geistigen Prinzipien &amp;quot;Bewusstsein, Leben und Form&amp;quot; sich manifestiert in den drei &amp;quot;Gunas&amp;quot;, in den drei Grundkräften &amp;quot;Tamas, Rajas und Sattwa&amp;quot; und wie sich diese drei Grundqualitäten verbinden oder anordnen, formieren in sieben verschiedenen Möglichkeiten und dass diese sieben Kombinationen, Formationen aus diesen drei Grundkräften die sogenannten &amp;quot;Sieben Schöpferischen Geister&amp;quot; hervorgebracht hat. Und aus der Kombination drei mal Sieben Schöpferische Geister ergeben sich 21 &amp;quot;Prajapatis&amp;quot;. Das sind also wieder Geister, die mehr in die Verdichtung, in Richtung Materie, Materialisation gegangen sind. Und schließlich waren wir dann bei der sogenannten &amp;quot;Ersten Hierarchie&amp;quot; der Engelwesen. Das sind auch wieder drei Gruppen, in denen sich die Grundqualitäten, Bewusstsein, Leben und Form verkörpern. Und da sind die &amp;quot;Seraphim&amp;quot;, die das Bewusstseinsprinzip verkörpern, die &amp;quot;Cherubim&amp;quot;, die das Lebensprinzip verkörpern, und die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die das Formprinzip der Ersten Hierarchie bilden. Und wir haben gestern kurz angesprochen, dass dieser Schöpfungsplan, diese Menschheitsidee, diese Aufforderung könnte man auch sagen, aus der höchsten Schöpferquelle nun erfolgt: Der Mensch, der freie Mensch, soll entstehen. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Die Bildung des Tierkreises durch die Cherubim und die Zahlen Drei und Zwölf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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Und damit dieser Mensch sich entwickeln kann, bedarf es eben bestimmter Voraussetzungen, unter anderem einer Hülle. Und dass die Throne eben diejenigen sind als die Form-Gebenden, die dann tatsächlich die erste Entwicklungsstufe unseres Planeten in Gang setzen und das vorher die Cherubim, die dann wiederum den Plan von den Seraphim vorher bekommen haben, dass also die Cherubim diesen Plan weiterreichen an die Throne. Und das noch bevor die erste Sphäre unseres Planeten entstehen kann, es also noch zu einer, wenn man so möchte, &amp;quot;höheren Verdichtung&amp;quot; aber nicht im Sinne von &amp;quot;mehr verdichtet&amp;quot;, sondern diese Hüllenbildung setzte noch einen Schritt früher ein und das ist die Bildung des Tierkreises. Das heißt also der Ort, könnte man sagen, wobei man an dieser Stelle noch nicht wirklich von Örtlichkeit sprechen kann, denn in diesem Zustand, von dem wir gerade sprechen, existieren weder Raum noch Zeit. Das heißt also zunächst einmal bilden die Cherubim eine Hülle, eine geistige Hülle, die wir heute in unserer physisch wahrnehmbaren Welt als den Tierkreis bezeichnen. Es ist also die erste Hülle, die für den heutigen Menschen von großer Bedeutung ist. Und wie wir ja wissen, besteht dieser Tierkreis aus zwölf Haupt-Sternen-Formationen. Und wir hatten ja gestern die Bedeutung der Drei und der Sieben betrachtet. Und nun ergibt sich in unmittelbarem Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung eine Verbindung zu zwei weiteren Zahlen. &lt;br /&gt;
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Die erste Zahl, die für die Menschheitsentwicklung von Bedeutung ist, ist die Vier und die zweite Zahl ist die Zwölf. Die Vier hat den Zusammenhang, dass das Mensch-Wesen, bis zum modernen Menschen, den wir heute vor uns haben, maßgeblich aus vier Bildern, geistigen Bildern des Tierkreises besteht. Und diese vier Bilder - hinter diesen Bildern verbergen sich natürlich auch wieder geistige Qualitäten, Eigenschaften, Vermögen, Potenziale - diese vier Bilder sind im Tierkreis verankert, strahlen also aus dem Tierkreis in diesen sich bildenden Raum hinein und haben zur Folge, dass sich das Menschenwesen mit seiner Leiblichkeit, mit seinen unterschiedlichen Leibesgliedern entsprechend entwickelt. Das heißt also vier Archetypen, könnte man sagen, die den Menschen grundlegend formen. Und nun sagt Rudolf Steiner: Diesen vier Grundkräften, diesen Grundwesen wiederum, die für den Bau des menschlichen Wesens verantwortlich sind, stehen jeweils zwei weitere Wesen zur Seite. Einmal zur Rechten und einmal zur Linken. Da haben wir auch wieder die Drei mit drin, vielleicht erkennt ihr es auch. Und das heißt also: Wenn wir vier mal drei Wesen haben, so haben wir dann den Zwölferkreis, den Tierkreis vor uns. Und aus diesem Zwölferkreis, in der Mitte dieses Zwölferkreises beginnt dann mit dem Opfer der Throne sich dann die erste Manifestation unseres Erdenplaneten, der damals nicht Erde heißt, sondern er heißt der &amp;quot;Alte Saturn&amp;quot;, so bezeichnet in Rudolf Steiner. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Der Alte Saturn und die Anlage des Physischen Leibes des Menschen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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Und dieser Alte Saturn ist also eine Sphäre, eine Kugel, die nur aus Wärme besteht. Und zwar nicht aus physischer Wärme, sondern zunächst einmal aus geistiger Wärme. Und in dieser geistigen Wärme, die sich dann weiter verdichtet, ordnen sich an der Peripherie dieser Sphäre, dieser Wärmekugel, Menschenleiber, bzw. die Anlagen der Menschenleiber an. Und Rudolf Steiner benutzt hier das Bild, dass er sagt, man könnte sich den Alten Saturn, wenn man ihn geistig anschaut, dann kann man sich den alten Saturn ungefähr so vorstellen wie eine &amp;quot;Brombeere&amp;quot;. Man hat also ganz, ganz viele Menschenleiber, also kleine Sphären, wenn man so will, die sich kugelförmig als große Sphäre anordnen und diesen alten Saturn bilden. Und als ich zum ersten Mal dieses Bild von Rudolf Steiner bekommen habe, musste ich unweigerlich an die Zellteilung denken, also wenn ein ein Kind im Mutterleib heranwächst. Das dann also zunächst einmal die Zelle beginnt, sich zu teilen und dann diese zwei Zellen sich auch wieder teilen. Und das dann auf den Aufnahmen, die man heute davon anfertigen kann von diesen Vorgängen, dass man dann auch irgendwann sieht, es handelt sich um einen Zellhaufen, der auch so ein bisschen aussieht wie eine Brombeere. Also da haben wir vielleicht heute auch die Entsprechung noch, wie man sich diesen Alten Saturn vorstellen kann. Und der Schritt in die physische Manifestation, das heißt, wenn wir vielleicht Hinweisen wollen, wenn wir mit unseren physischen Sinnen, nicht geistig-seelisch, sondern mit unseren physischen Sinnen versuchen wollen, den Alten Saturn so ein bisschen greifbarer zu machen, dann sagt Rudolf Steiner, muss man sich vorstellen, wenn man jetzt mit einem Raumschiff sich dem alten Saturn genähert hätte und wäre dann durch den alten Saturn durchgeflogen, dann hätte man quasi ab dem Zeitpunkt, wo man die Peripherie dieses Alten Saturn passiert hätte, hätte man gemerkt: Es wird wärmer. Aber alles, was gerade beschrieben wurde, was sich da ansonsten auf dem Alten Saturn getan hat, wäre physisch noch nicht wahrnehmbar gewesen. Das ist alles in höheren Sphären noch geschehen, aber die Wärme trat in die Welt, könnte man sagen. Und was auf dem Alten Saturn nun veranlagt wurde, das war die erste Anlage für den &amp;quot;Physischen Leib&amp;quot; des Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durchaus auch vergleichbar, könnte man sagen, also die ersten Ansätze, das Ideenhafte: Wie soll es werden? In welche Richtung soll es gehen? Durchaus auch schon im Hinblick auf unseren heutigen Physischen Leib. Wobei man sagen muss: Das, was wir vom Physischen Leib, heute sinnlich wahrnehmen können, durch die äußeren Sinne, ist nicht der gesamte Physische Leib, sondern Rudolf Steiner sagt ganz klar: Das, was wir sehen, tasten und wahrnehmen können, das ist die mineralische Hülle unseres Physischen Leibes. Und unser physischer Leib hat große Anteile, die sich bereits im Übersinnlichen befinden. Und so muss man den Physischen Leib eben weiter denken als diese Hülle, die wir heute haben. Und die Anlage, die erste Anlage zu diesem physischen Leib des Menschen und auch die ersten Anlagen unseres heutigen Ich, sind bereits auf dem Alten Saturn vorhanden. Allerdings ist es natürlich so, dass wir zu dieser Zeit noch so gut wie überhaupt kein Bewusstsein haben von uns selbst. Und deshalb kann man jetzt noch nicht davon sprechen, dass wir in irgendeiner Form schon eine Wahrnehmung oder eine Erinnerung daran haben konnten: Wie waren wir auf dem alten Saturn? Aber wir waren auf dem Alten Saturn bereits angelegt. Das ist auch ein spannender Gedanke, wie ich finde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Menschheitsstufe der Urengel, Zeitgeister&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun ist es so, dass mit der einsetzenden Entwicklung unseres Planeten und des Menschenwesens, gibt es auf dem Alten Saturn Wesen, die uns auch heute noch begleiten. Die auf die heutige Entwicklung, auf unsere Entwicklung, Einfluss haben, die also mit uns zusammenarbeiten, könnte man sagen - und die auf dem Alten Saturn, wie Rudolf Steiner es nennt, ihre Menschheitsstufe durchmachen. Das heißt, das Mensch-sein hat also einen ganz bestimmten Charakter. Es geht darüber hinaus über das, was wir heute als Mensch-sein bezeichnen. Wir haben heute unser Mensch-sein, das also ganz bestimmte Möglichkeiten bietet, ganz bestimmte Dinge mit sich bringt. Und dieses Mensch-sein hat sich ebenfalls entwickelt. Und das Mensch-sein oder auf der Menschheitsstufe sein damals auf dem Alten Saturn war natürlich ein anderes als heute. Aber es gab eben auf dem Alten Saturn Wesen, die damals die Menschheitsstufe durchgemacht haben und die zu einer Art ersten Ahnung ihres Ich gekommen sind. Wir haben heute ein sehr ausgeprägtes Bewusstsein. Wir können heute einen sehr ausgeprägten Ich-Moment haben, einen Eindruck unserer Individualität. Und in den Anfängen, könnte man sagen, konnten eben damals auch Wesen auf dem Alten Saturn ihr Ich-Erlebnis haben. Und diese Wesen, die damals auf dem Alten Saturn Menschen waren oder die Menschheitsstufe durchgemacht haben, die haben natürlich im Laufe der Weltentwicklung, im Laufe der Erdenentwickelung, auch ein Höhersteigen durchgemacht. Sie haben dann auf den weiteren Verkörperungen unseres Planeten, der Alte Saturn war die erste Stufe, die zweite Stufe war die sogenannte Alte Sonne und die dritte Stufe war der sogenannte Alte Mond. Und die vierte Stufe ist dann eben unsere heutige Erde. Das heißt die Wesen, die damals auf dem Alten Saturn Mensch waren, sind heute auf der Stufe der sogenannten &amp;quot;Urengel&amp;quot;. Und diese Urengel, die von Rudolf Steiner auch &amp;quot;Zeitgeister&amp;quot; genannt werden, die sind für uns von großer Bedeutung. Dieser Name Zeitgeister, der hat damit zu tun, dass durch das Opfer der Throne, mit dem Alten Saturn auch die Zeit geboren wurde. Es ist also auch wieder eine Herausforderung für das Vorstellungsvermögen, dass wir uns vorstellen müssen: Vor dem Alten Saturn gab es keine Zeit und keinen Raum. Es gab nur, wie Rudolf Steiner es formuliert, &amp;quot;Zeitlose Ewigkeit&amp;quot;. Und durch die Menschheitsstufe der heutigen Urengel, die damals ihr Menschsein auch am Werden der Zeit erlebt haben, dadurch sind sie heute, das heißt drei kosmische Entwicklungsstufen unserer Erde weiter in die Zukunft, in der Lage, die Funktion von Zeitgeistern zu übernehmen. Das heißt, diese Urengel sind so vertraut mit dieser Schöpfung der Zeit, dass eine zeitliche Entwicklung stattfinden kann, dass Sie heute die Aufgabe haben, ganze Kulturepochen anzuleiten. Man spricht ja auch vom &amp;quot;Zeitgeist&amp;quot;, von einem Zeitgeist, der durch die Menschheit geht und sich verändert, dass also Zeitgeister sich auch verändern, andere Dinge in der Menschheit wichtig werden, große Kulturen entstehen, wieder vergehen. Dann kommen neue Kulturen, es kommen neue Dinge in die Welt. Und diese Koordination, diese zeitliche Führung, könnte man sagen, das ist die Aufgabe der Zeitgeister. Die Engel und die Urengel gehören der Dritten Hierarchie an. Auf die kommen wir später noch einmal zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zusammenfassung und Abschluss&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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Das heißt also, wir haben den Alten Saturn: Verdichtung des Geistes bis zum Wärme-Element durch das Opfer der Willenssubstanz der Throne. Und mir fällt da gerade ein, wenn wir heute mit unserem Willen arbeiten - wir stellen uns vor, wir möchten jetzt unbedingt etwas bauen oder im Garten ein Projekt verwirklichen und wir merken, dazu ist es notwendig, sich körperlich zu engagieren oder vielleicht auch vieles im Kopf zu behalten, um das Projekt Schritt für Schritt zu verwirklichen. In dem Moment ist ja unglaubliche Willenskraft von uns gefragt. Und in dem Moment, wo diese Willenskraft in uns aufsteigt, wo wir also vielleicht das Gefühl haben oder dieses Ziel haben: Ich will das jetzt schaffen, egal wie viele Steine ich von der Straße in den Garten tragen muss, egal wie viele Balken, egal wie schwer das Werkzeug ist - ich möchte jetzt dieses Ziel erreichen! In dem Moment entsteht in uns Wärme. Der Wille, der Gestaltungswille oder auch diese Willenskraft erzeugt immer Wärme. Da haben wir heute noch eine direkte Verbindung in diese urferne Vergangenheit, die mit den Thronen zusammenhängt. Und auch in der Stofflichkeit, in allen Verbindungen der Elemente, die wir heute in unserer stofflichen Welt finden können, sorgt diese Willenskraft der Throne letztlich dafür, dass diese Elemente in ihrem Innersten zusammengehalten werden können. Und man sieht ja dann bei starken chemischen Reaktionen, bei der Explosion sieht man, da entsteht immer sehr, sehr viel Wärme. Und da haben wir Hinweise darauf, dass die Wärme also wirklich das Unmittelbarste, was unserer physischen Welt zugrunde liegt, verkörpert. Vielleicht so weit für heute. Vielen Dank fürs Zuhören, dass ihr dabei wart und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_5_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5204</id>
		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 5 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-02-06T18:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Rohtext: Grundlagen Anthroposophie Teil 5 (Opfer der Throne, Alter Saturn, Zeitgeister) */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil5.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=dbZssRZjIZc]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 5 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Grundlagen Anthroposophie Teil 5 (Opfer der Throne, Alter Saturn, Zeitgeister) ==&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zu diesem fünften Teil Grundlagen Anthroposophie hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal an dem Punkt angelangt, wo wir uns angeschaut haben, wie sich also die große geistige Idee des Menschen aus der göttlichen Schöpfungsquelle, der Trinität, heraus beginnt zu verwirklichen, beginnt zu verdichten. Und wir waren an dem Punkt, an dem wir durch Rudolf Steiner erfahren haben, dass hohe geistige Wesen, die Throne, aus der Ersten Hierarchie der Engelwesen, die über uns stehen, wie diese Menschheitsidee sich anfing zu verwirklichen und wie der Schöpfungsimpuls zunächst durch die drei geistigen Prinzipien &amp;quot;Bewusstsein, Leben und Form&amp;quot; sich manifestiert in den drei &amp;quot;Gunas&amp;quot;, in den drei Grundkräften &amp;quot;Tamas, Rajas und Sattwa&amp;quot; und wie sich diese drei Grundqualitäten verbinden oder anordnen, formieren in sieben verschiedenen Möglichkeiten und dass diese sieben Kombinationen, Formationen aus diesen drei Grundkräften die sogenannten &amp;quot;Sieben Schöpferischen Geister&amp;quot; hervorgebracht hat. Und aus der Kombination drei mal Sieben Schöpferische Geister ergeben sich 21 &amp;quot;Prajapatis&amp;quot;. Das sind also wieder Geister, die mehr in die Verdichtung, in Richtung Materie, Materialisation gegangen sind. Und schließlich waren wir dann bei der sogenannten Ersten Hierarchie der Engelwesen. Es sind auch wieder drei Gruppen, in denen sich die Grundqualitäten, Bewusstsein, Leben und Form verkörpern. Und das sind die &amp;quot;Seraphim&amp;quot;, die das Bewusstseinsprinzip verkörpern, die &amp;quot;Cherubim&amp;quot;, die das Lebensprinzip verkörpern, und die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die das Formprinzip der Ersten Hierarchie bilden. Und wir haben gestern kurz angesprochen, dass dieser Schöpfungsplan, diese Menschheitsidee, diese Aufforderung könnte man auch sagen, aus der höchsten Schöpferquelle nun erfolgt: Der Mensch, der freie Mensch, soll entstehen. Und damit dieser Mensch sich entwickeln kann, bedarf es eben bestimmter Voraussetzungen, unter anderem einer Hülle. Und dass die Throne eben diejenigen sind als die Form-Gebenden, die dann tatsächlich die erste Entwicklungsstufe unseres Planeten in Gang setzen und das vorher die Cherubim, die dann wiederum den Plan von den Seraphim vorher bekommen haben, dass also die Cherubim diesen Plan weiterreichen an die Throne. Und das noch bevor die erste Sphäre unseres Planeten entstehen kann, es also noch zu einer, wenn man so möchte, &amp;quot;höheren Verdichtung&amp;quot; aber nicht im Sinne von &amp;quot;mehr verdichtet&amp;quot;, sondern diese Hüllenbildung setzte noch einen Schritt früher ein und das ist die Bildung des Tierkreises. Das heißt also der Ort, könnte man sagen, wobei man an dieser Stelle noch nicht wirklich von Örtlichkeit sprechen kann, denn in diesem Zustand, von dem wir gerade sprechen, existieren weder Raum noch Zeit. Das heißt also zunächst einmal bilden die Cherubim eine Hülle, eine geistige Hülle, die wir heute in unserer physisch wahrnehmbaren Welt als den Tierkreis bezeichnen. Es ist also die erste Hülle, die für den heutigen Menschen von großer Bedeutung ist. Und wie wir ja wissen, besteht dieser Tierkreis aus zwölf Haupt-Sternen-Formationen. Und wir hatten ja gestern die Bedeutung der Drei und der Sieben betrachtet. Und nun ergibt sich in unmittelbarem Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung eine Verbindung zu zwei weiteren Zahlen. Die erste Zahl, die für die Menschheitsentwicklung von Bedeutung ist, ist die Vier und die zweite Zahl ist die Zwölf. Die Vier hat den Zusammenhang, dass das Mensch-Wesen, bis zum modernen Menschen, den wir heute vor uns haben, maßgeblich aus vier Bildern, geistigen Bildern des Tierkreises besteht. Und diese vier Bilder - hinter diesen Bildern verbergen sich natürlich auch wieder geistige Qualitäten, Eigenschaften, Vermögen, Potenziale - diese vier Bilder sind im Tierkreis verankert, strahlen also aus dem Tierkreis in diesen sich bildenden Raum hinein und haben zur Folge, dass sich das Menschenwesen mit seiner Leiblichkeit, mit seinen unterschiedlichen Leibesgliedern entsprechend entwickelt. Das heißt also vier Archetypen, könnte man sagen, die den Menschen grundlegend formen. Und nun sagt Rudolf Steiner: Diesen vier Grundkräften, diesen Grundwesen wiederum, die für den Bau des menschlichen Wesens verantwortlich sind, stehen jeweils zwei weitere Wesen zur Seite. Einmal zur Rechten und einmal zur Linken. Da haben wir auch wieder die Drei mit drin, vielleicht erkennt ihr es auch. Und das heißt also: Wenn wir vier mal drei Wesen haben, so haben wir dann den Zwölferkreis, den Tierkreis vor uns. Und aus diesem Zwölferkreis, in der Mitte dieses Zwölferkreises beginnt dann mit dem Opfer der Throne sich dann die erste Manifestation unseres Erdenplaneten, der damals nicht Erde heißt, sondern er heißt der &amp;quot;Alte Saturn&amp;quot;, so bezeichnet in Rudolf Steiner. Und dieser Alte Saturn ist also eine Sphäre, eine Kugel, die nur aus Wärme besteht. Und zwar nicht aus physischer Wärme, sondern zunächst einmal aus geistiger Wärme. Und in dieser geistigen Wärme, die sich dann weiter verdichtet, ordnen sich an der Peripherie dieser Sphäre, dieser Wärmekugel, Menschenleiber, bzw. die Anlagen der Menschenleiber an. Und Rudolf Steiner benutzt hier das Bild, dass er sagt, man könnte sich den Alten Saturn, wenn man ihn geistig anschaut, dann kann man sich den alten Saturn ungefähr so vorstellen wie eine Brombeere. Man hat also ganz, ganz viele Menschenleiber, also kleine Sphären, wenn man so will, die sich kugelförmig als große Sphäre anordnen und diesen alten Saturn bilden. Und als ich zum ersten Mal dieses Bild von Rudolf Steiner bekommen habe, musste ich unweigerlich an die Zellteilung denken, also wenn ein ein Kind im Mutterleib heranwächst. Das dann also zunächst einmal die Zelle beginnt, sich zu teilen und dann diese zwei Zellen sich auch wieder teilen. Und das dann auf den Aufnahmen, die man heute davon anfertigen kann von diesen Vorgängen, dass man dann auch irgendwann sieht, es handelt sich um einen Zellhaufen, der auch so ein bisschen aussieht wie eine Brombeere. Also da haben wir vielleicht heute auch die Entsprechung noch, wie man sich diesen Alten Saturn vorstellen kann. Und der Schritt in die physische Manifestation, das heißt, wenn wir vielleicht Hinweisen wollen, wenn wir mit unseren physischen Sinnen, nicht geistig-seelisch, sondern mit unseren physischen Sinnen versuchen wollen, den Alten Saturn so ein bisschen greifbarer zu machen, dann sagt Rudolf Steiner, muss man sich vorstellen, wenn man jetzt mit einem Raumschiff sich dem alten Saturn genähert hätte und wäre dann durch den alten Saturn durchgeflogen, dann hätte man quasi ab dem Zeitpunkt, wo man die Peripherie dieses Alten Saturn passiert hätte, hätte man physisch gemerkt: Es wird wärmer. Aber alles, was gerade beschrieben wurde, was sich da ansonsten auf dem alten Saturn getan hat, wäre physisch noch nicht wahrnehmbar gewesen. Das ist alles in höheren Sphären noch geschehen, aber die Wärme trat in die Welt, könnte man sagen. Und was auf dem Alten Saturn nun veranlagt wurde, das war die erste Anlage für den &amp;quot;Physischen Leib&amp;quot; des Menschen. Und durchaus auch vergleichbar, könnte man sagen, also die ersten Ansätze, das Ideenhafte: Wie soll es werden? In welche Richtung soll es gehen? Durchaus auch schon im Hinblick auf unseren heutigen Physischen Leib. Wobei man sagen muss: Das, was wir vom Physischen Leib, heute sinnlich wahrnehmen können, durch die äußeren Sinne, ist nicht der gesamte Physische Leib, sondern Rudolf Steiner sagt ganz klar: Das, was wir sehen, tasten und wahrnehmen können, das ist die mineralische Hülle unseres Physischen Leibes. Und unser physischer Leib hat große Anteile, die sich bereits im Übersinnlichen befinden. Und so muss man den Physischen Leib eben weiter denken als diese Hülle, die wir heute haben. Und die Anlage, die erste Anlage zu diesem physischen Leib des Menschen und auch die ersten Anlagen unseres heutigen Ich, sind bereits auf dem Alten Saturn vorhanden. Allerdings ist es natürlich so, dass wir zu dieser Zeit noch so gut wie überhaupt kein Bewusstsein haben von uns selbst. Und deshalb kann man jetzt noch nicht davon sprechen, dass wir in irgendeiner Form schon eine Wahrnehmung oder eine Erinnerung daran haben konnten: Wie waren wir auf dem alten Saturn? Aber wir waren auf dem Alten Saturn bereits angelegt. Das ist auch ein spannender Gedanke, wie ich finde. Und nun ist es so, dass mit der einsetzenden Entwicklung unseres Planeten und des Menschenwesens, gibt es auf dem Alten Saturn Wesen, die uns auch heute noch begleiten. Die auf die heutige Entwicklung, auf unsere Entwicklung, Einfluss haben, die also mit uns zusammenarbeiten, könnte man sagen - und die auf dem Alten Saturn, wie Rudolf Steiner es nennt, ihre Menschheitsstufe durchmachen. Das heißt, das Mensch-sein hat also einen ganz bestimmten Charakter. Es geht darüber hinaus über das, was wir heute als Mensch-sein bezeichnen. Wir haben heute unser Mensch-sein, das also ganz bestimmte Möglichkeiten bietet, ganz bestimmte Dinge mit sich bringt. Und dieses Mensch-sein hat sich ebenfalls entwickelt. Und das Mensch-sein oder auf der Menschheitsstufe sein damals auf dem Alten Saturn war natürlich ein anderes als heute. Aber es gab eben auf dem Alten Saturn Wesen, die damals die Menschheitsstufe durchgemacht haben und die zu einer Art ersten Ahnung ihres Ich gekommen sind. Wir haben heute ein sehr ausgeprägtes Bewusstsein. Wir können heute einen sehr ausgeprägten Ich-Moment haben, einen Eindruck unserer Individualität. Und in den Anfängen, könnte man sagen, konnten eben damals auch Wesen auf dem Alten Saturn ihr Ich-Erlebnis haben. Und diese Wesen, die damals auf dem Alten Saturn Menschen waren oder die Menschheitsstufe durchgemacht haben, die haben natürlich im Laufe der Weltentwicklung, im Laufe der Erdenentwickelung, auch ein Höhersteigen durchgemacht. Sie haben dann auf den weiteren Verkörperungen unseres Planeten, der Alte Saturn war die erste Stufe, die zweite Stufe war die sogenannte Alte Sonne und die dritte Stufe war der sogenannte Alte Mond. Und die vierte Stufe ist dann eben unsere heutige Erde. Das heißt die Wesen, die damals auf dem Alten Saturn Mensch waren, sind heute auf der Stufe der sogenannten &amp;quot;Urengel&amp;quot;. Und diese Urengel, die von Rudolf Steiner auch &amp;quot;Zeitgeister&amp;quot; genannt werden, die sind für uns von großer Bedeutung. Dieser Name Zeitgeister, der hat damit zu tun, dass durch das Opfer der Throne, mit dem Alten Saturn auch die Zeit geboren wurde. Es ist also auch wieder eine Herausforderung für das Vorstellungsvermögen, dass wir uns vorstellen müssen: Vor dem Alten Saturn gab es keine Zeit und keinen Raum. Es gab nur, wie Rudolf Steiner es formuliert, &amp;quot;Zeitlose Ewigkeit&amp;quot;. Und durch die Menschheitsstufe der heutigen Urengel, die damals ihr Menschsein auch am Werden der Zeit erlebt haben, dadurch sind sie heute, das heißt drei kosmische Entwicklungsstufen unserer Erde weiter in die Zukunft, in der Lage, die Funktion von Zeitgeistern zu übernehmen. Das heißt, diese Urengel sind so vertraut mit dieser Schöpfung der Zeit, dass eine zeitliche Entwicklung stattfinden kann, dass Sie heute die Aufgabe haben, ganze Kulturepochen anzuleiten. Man spricht ja auch vom &amp;quot;Zeitgeist&amp;quot;, von einem Zeitgeist, der durch die Menschheit geht und sich verändert, dass also Zeitgeister sich auch verändern, andere Dinge in der Menschheit wichtig werden, große Kulturen entstehen, wieder vergehen. Dann kommen neue Kulturen, es kommen neue Dinge in die Welt. Und diese Koordination, diese zeitliche Führung, könnte man sagen, das ist die Aufgabe der Zeitgeister. Die Engel und die Urengel gehören der Dritten Hierarchie an. Auf die kommen wir später noch einmal zurück. Das heißt also, wir haben den Alten Saturn: Verdichtung des Geistes bis zum Wärme-Element durch das Opfer der Willenssubstanz der Throne. Und mir fällt da gerade ein, wenn wir heute mit unserem Willen arbeiten - wir stellen uns vor, wir möchten jetzt unbedingt etwas bauen oder im Garten ein Projekt verwirklichen und wir merken, dazu ist es notwendig, sich körperlich zu engagieren oder vielleicht auch vieles im Kopf zu behalten, um das Projekt Schritt für Schritt zu verwirklichen. In dem Moment ist ja unglaubliche Willenskraft von uns gefragt. Und in dem Moment, wo diese Willenskraft in uns aufsteigt, wo wir also vielleicht das Gefühl haben oder dieses Ziel haben: Ich will das jetzt schaffen, egal wie viele Steine ich von der Straße in den Garten tragen muss, egal wie viele Balken, egal wie schwer das Werkzeug ist - ich möchte jetzt dieses Ziel erreichen! In dem Moment entsteht in uns Wärme. Der Wille, der Gestaltungswille oder auch diese Willenskraft erzeugt immer Wärme. Da haben wir heute noch eine direkte Verbindung in diese urferne Vergangenheit, die mit den Thronen zusammenhängt. Und auch in der Stofflichkeit, in allen Verbindungen der Elemente, die wir heute in unserer stofflichen Welt finden können, sorgt diese Willenskraft der Throne letztlich dafür, dass diese Elemente in ihrem Innersten zusammengehalten werden können. Und man sieht ja dann bei starken chemischen Reaktionen, bei der Explosion sieht man, da entsteht immer sehr, sehr viel Wärme. Und da haben wir Hinweise darauf, dass die Wärme also wirklich das Unmittelbarste, was unserer physischen Welt zugrunde liegt, verkörpert. Vielleicht so weit für heute. Vielen Dank fürs Zuhören, dass ihr dabei wart und bis zum nächsten Mal. &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 5 von Christoph Bolleßen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Rohtext: Grundlagen Anthroposophie Teil 5 (Opfer der Throne, Alter Saturn, Zeitgeister) */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
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== Rohtext: Grundlagen Anthroposophie Teil 5 (Opfer der Throne, Alter Saturn, Zeitgeister) ==&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zu diesem fünften Teil Grundlagen Anthroposophie hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal an dem Punkt angelangt, wo wir uns angeschaut haben, wie sich also die große geistige Idee des Menschen aus der göttlichen Schöpfungsquelle, der Trinität, heraus beginnt zu verwirklichen, beginnt zu verdichten. Und wir waren an dem Punkt, an dem wir durch Rudolf Steiner erfahren haben, dass hohe geistige Wesen, die Throne, aus der Ersten Hierarchie der Engelwesen, die über uns stehen, wie diese Menschheitsidee sich anfing zu verwirklichen und wie der Schöpfungsimpuls zunächst durch die drei geistigen Prinzipien &amp;quot;Bewusstsein, Leben und Form&amp;quot; sich manifestiert in den drei &amp;quot;Gunas&amp;quot;, in den drei Grundkräften &amp;quot;Tamas, Rajas und Sattwa&amp;quot; und wie sich diese drei Grundqualitäten verbinden oder anordnen, formieren in sieben verschiedenen Möglichkeiten und dass diese sieben Kombinationen, Formationen aus diesen drei Grundkräften die sogenannten &amp;quot;Sieben Schöpferischen Geister&amp;quot; hervorgebracht hat. Und aus der Kombination drei mal Sieben Schöpferische Geister ergeben sich 21 &amp;quot;Prajapatis&amp;quot;. Das sind also wieder Geister, die mehr in die Verdichtung, in Richtung Materie, Materialisation gegangen sind. Und schließlich waren wir dann bei der sogenannten Ersten Hierarchie der Engelwesen. Es sind auch wieder drei Gruppen, in denen sich die Grundqualitäten, Bewusstsein, Leben und Form verkörpern. Und das sind die &amp;quot;Seraphim&amp;quot;, die das Bewusstseinsprinzip verkörpern, die &amp;quot;Cherubim&amp;quot;, die das Lebensprinzip verkörpern, und die &amp;quot;Throne&amp;quot;, die das Formprinzip der Ersten Hierarchie bilden. Und wir haben gestern kurz angesprochen, dass dieser Schöpfungsplan, diese Menschheitsidee, diese Aufforderung könnte man auch sagen, aus der höchsten Schöpferquelle nun erfolgt: Der Mensch, der freie Mensch, soll entstehen. Und damit dieser Mensch sich entwickeln kann, bedarf es eben bestimmter Voraussetzungen, unter anderem einer Hülle. Und dass die Throne eben diejenigen sind als die Form-Gebenden, die dann tatsächlich die erste Entwicklungsstufe unseres Planeten in Gang setzen und das vorher die Cherubim, die dann wiederum den Plan von den Seraphim vorher bekommen haben, dass also die Cherubim diesen Plan weiterreichen an die Throne. Und das noch bevor die erste Sphäre unseres Planeten entstehen kann, es also noch zu einer, wenn man so möchte, &amp;quot;höheren Verdichtung&amp;quot; aber nicht im Sinne von &amp;quot;mehr verdichtet&amp;quot;, sondern diese Hüllenbildung setzte noch einen Schritt früher ein und das ist die Bildung des Tierkreises. Das heißt also der Ort, könnte man sagen, wobei man an dieser Stelle noch nicht wirklich von Örtlichkeit sprechen kann, denn in diesem Zustand, von dem wir gerade sprechen, existieren weder Raum noch Zeit. Das heißt also zunächst einmal bilden die Cherubim eine Hülle, eine geistige Hülle, die wir heute in unserer physisch wahrnehmbaren Welt als den Tierkreis bezeichnen. Es ist also die erste Hülle, die für den heutigen Menschen von großer Bedeutung ist. Und wie wir ja wissen, besteht dieser Tierkreis aus zwölf Haupt-Sternen-Formationen. Und wir hatten ja gestern die Bedeutung der Drei und der Sieben betrachtet. Und nun ergibt sich in unmittelbarem Zusammenhang mit der Menschheitsentwicklung eine Verbindung zu zwei weiteren Zahlen. Die erste Zahl, die für die Menschheitsentwicklung von Bedeutung ist, ist die Vier und die zweite Zahl ist die Zwölf. Die Vier hat den Zusammenhang, dass das Mensch-Wesen, bis zum modernen Menschen, den wir heute vor uns haben, maßgeblich aus vier Bildern, geistigen Bildern des Tierkreises besteht. Und diese vier Bilder - hinter diesen Bildern verbergen sich natürlich auch wieder geistige Qualitäten, Eigenschaften, Vermögen, Potenziale - diese vier Bilder sind im Tierkreis verankert, strahlen also aus dem Tierkreis in diesen sich bildenden Raum hinein und haben zur Folge, dass sich das Menschenwesen mit seiner Leiblichkeit, mit seinen unterschiedlichen Leibesgliedern entsprechend entwickelt. Das heißt also vier Archetypen, könnte man sagen, die den Menschen grundlegend formen. Und nun sagt Rudolf Steiner: Diesen vier Grundkräften, diesen Grundwesen wiederum, die für den Bau des menschlichen Wesens verantwortlich sind, stehen jeweils zwei weitere Wesen zur Seite. Einmal zur Rechten und einmal zur Linken. Da haben wir auch wieder die Drei mit drin, vielleicht erkennt ihr es auch. Und das heißt also: Wenn wir vier mal drei Wesen haben, so haben wir dann den Zwölferkreis, den Tierkreis vor uns. Und aus diesem Zwölferkreis, in der Mitte dieses Zwölferkreises beginnt dann mit dem Opfer der Throne sich dann die erste Manifestation unseres Erdenplaneten, der damals nicht Erde heißt, sondern er heißt der &amp;quot;Alte Saturn&amp;quot;, so bezeichnet in Rudolf Steiner. Und dieser Alte Saturn ist also eine Sphäre, eine Kugel, die nur aus Wärme besteht. Und zwar nicht aus physischer Wärme, sondern zunächst einmal aus geistiger Wärme. Und in dieser geistigen Wärme, die sich dann weiter verdichtet, ordnen sich an der Peripherie dieser Sphäre, dieser Wärmekugel, Menschenleiber, bzw. die Anlagen der Menschenleiber an. Und Rudolf Steiner benutzt hier das Bild, dass er sagt, man könnte sich den Alten Saturn, wenn man ihn geistig anschaut, dann kann man sich den alten Saturn ungefähr so vorstellen wie eine Brombeere. Man hat also ganz, ganz viele Menschenleiber, also kleine Sphären, wenn man so will, die sich kugelförmig als große Sphäre anordnen und diesen alten Saturn bilden. Und als ich zum ersten Mal dieses Bild von Rudolf Steiner bekommen habe, musste ich unweigerlich an die Zellteilung denken, also wenn ein ein Kind im Mutterleib heranwächst. Das dann also zunächst einmal die Zelle beginnt, sich zu teilen und dann diese zwei Zellen sich auch wieder teilen. Und das dann auf den Aufnahmen, die man heute davon anfertigen kann von diesen Vorgängen, dass man dann auch irgendwann sieht, es handelt sich um einen Zellhaufen, der auch so ein bisschen aussieht wie eine Brombeere. Also da haben wir vielleicht heute auch die Entsprechung noch, wie man sich diesen Alten Saturn vorstellen kann. Und der Schritt in die physische Manifestation, das heißt, wenn wir vielleicht Hinweisen wollen, wenn wir mit unseren physischen Sinnen, nicht geistig-seelisch, sondern mit unseren physischen Sinnen versuchen wollen, den Alten Saturn so ein bisschen greifbarer zu machen, dann sagt Rudolf Steiner, muss man sich vorstellen, wenn man jetzt mit einem Raumschiff sich dem alten Saturn genähert hätte und wäre dann durch den alten Saturn durchgeflogen, dann hätte man quasi ab dem Zeitpunkt, wo man die Peripherie dieses Alten Saturn passiert hätte, hätte man physisch gemerkt: Es wird wärmer. Aber alles, was gerade beschrieben wurde, was sich da ansonsten auf dem alten Saturn getan hat, wäre physisch noch nicht wahrnehmbar gewesen. Das ist alles in höheren Sphären noch geschehen, aber die Wärme trat in die Welt, könnte man sagen. Und was auf dem Alten Saturn nun veranlagt wurde, das war die erste Anlage für den &amp;quot;Physischen Leib&amp;quot; des Menschen. Und durchaus auch vergleichbar, könnte man sagen, also die ersten Ansätze, das Ideenhafte: Wie soll es werden? In welche Richtung soll es gehen? Durchaus auch schon im Hinblick auf unseren heutigen Physischen Leib. Wobei man sagen muss, das, was wir vom Physischen Leib heute sinnlich wahrnehmen können, durch die äußeren Sinne, ist nicht der gesamte Physische Leib, sondern Rudolf Steiner sagt ganz klar: Das, was wir hier sehen, tasten und wahrnehmen können, das ist die mineralische Hülle unseres Physischen Leibes. Und unser physischer Leib hat große Anteile, die sich bereits im Übersinnlichen befinden. Und so muss man den Physischen Leib eben weiter denken als diese Hülle, die wir heute haben. Und die Anlage, die erste Anlage zu diesem physischen Leib des Menschen und auch die ersten Anlagen unseres heutigen Ich. Sind bereits auf dem alten Saturn vorhanden. Allerdings ist es natürlich so, dass wir zu dieser Zeit. Noch so gut wie überhaupt kein Bewusstsein haben von uns selbst. Und. Deshalb kann man jetzt noch nicht davon sprechen, dass wir in irgendeiner Form schon eine Wahrnehmung oder eine Erinnerung haben könnten. Wie waren wir auf dem alten Saturn? Aber wir waren auf dem alten Saturn bereits angelegt. Es ist auch ein spannender Gedanke, wie ich finde. Und nun? Ist es so, dass mit der. Einsetzenden Entwicklung unseres Planeten und des Menschenwesens. Gibt es also auf dem Saturn, auf dem alten Saturn Wesen. Die uns auch heute noch begleiten. Die auf die heutige Entwicklung, auf unsere Entwicklung. Einfluss haben die also mit uns zusammen. Arbeiten, könnte man sagen. Und die also auf dem alten Saturn, wie Rudolf Steiner es nennt, ihre Menschheits stufe durchmachen. Das heißt, das Menschsein hat also einen ganz bestimmten Charakter. Es geht also darüber hinaus. Über das, was wir heute als Menschsein. Bezeichnen. Wir haben heute unser Menschsein, das also ganz bestimmte. Möglichkeiten bietet, ganz bestimmte Dinge mit sich bringt. Und dieses Menschsein hat sich ebenfalls entwickelt. Und das Menschsein oder auf der Menschheits Stufe sein damals auf dem alten Saturn war natürlich ein anderes als heute. Aber es gab eben auf dem alten Saturn wesen, die damals die Menschheits stufe durchgemacht haben. Und die zu einer Art ersten Ahnung ihres Ich gekommen sind. &lt;br /&gt;
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[00:18:37] Wir haben heute ein sehr. Ausgeprägtes Bewusstsein. Wir können heute einen sehr ausgeprägten Ich Moment haben. Ein Eindruck unserer Individualität. Und in den Anfängen könnte man sagen. Konnten eben damals auch Wesen auf dem alten Saturn ihr Ich Erlebnis haben. Und diese Wesen? Die damals auf dem alten Saturn. Menschen waren oder die Menschheit Stufe durchgemacht haben. Die haben natürlich im Laufe der. Weltentwicklung im Laufe der Erdenentwickelung auch ein Höher steigen durchgemacht. Sie haben. Dann auf den weiteren Verkörperungen unseres Planeten. Der alte Saturn war die erste Stufe. Die zweite Stufe. War eben der sogenannte alte, die alte Sonne und die dritte Stufe war der sogenannte alte Mond. Und die vierte Stufe ist dann eben unsere heutige Erde. Das heißt die Wesen, die damals auf dem alten Saturn. Mensch waren, sind heute. Auf der Stufe der sogenannten Engel. Und diese Urenkel, die von Rudolf Steiner auch Zeitgeister genannt werden. Die sind für uns von großer Bedeutung. Und dieser Name Zeitgeister. Der hat damit zu tun, dass. Durch das Opfer der Throne. Mit dem alten Saturn auch die Zeit geboren wurde. Es ist also auch wieder eine Herausforderung für das Vorstellungsvermögen. Dass wir uns vorstellen müssen vor dem alten Saturn. Gab es keine Zeit und keinen Raum. Es gab nur. Wie Rudolf Steiner es formuliert, zeitlose Ewigkeit. Und durch die Menschheits stufe der heutigen Urenkel. Die also damals ihr Menschsein auch am Werden der Zeit erlebt haben. Dadurch sind sie heute also, das heißt drei kosmische Entwicklungsstufen unserer Erde, weiter in die Zukunft. Sind Sie dadurch in der Lage, heute die Funktion von Zeit Geistern zu übernehmen? Das heißt, diese Urenkel sind so vertraut mit diesen, mit diesem. Ja. Diese Schöpfung Zeit. Dass eine eine zeitliche Entwicklung stattfinden kann. Damit sind Sie so vertraut, dass Sie heute die Aufgabe haben. &lt;br /&gt;
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[00:22:25] Ganze Kultur Epochen anzuleiten. Man spricht ja auch von dem Zeitgeist, von einem Zeitgeist, der durch die Menschheit. Geht und sich verändert, dass also Zeitgeister sich auch verändern. Andere Dinge in der Menschheit wichtig werden. Große Kulturen entstehen, wieder vergehen, dann kommen neue Kulturen, es kommen neue Dinge in die Welt. Und diese Koordination, diese, diese zeitliche Führung, könnte man sagen. Das ist die Aufgabe der Zeitgeister. Die Engel. Und diese Urenkel gehören der dritten Hierarchie an! Und auf die kommen wir später noch mal zurück. Das heißt also, wir haben den alten Saturn. Verdichtung des Geistes bis zum Wärme Element durch das Opfer der Willens substanz der Throne. Und mir fällt da gerade ein wenn wir heute. Mit unserem Willen arbeiten. Wir stellen uns vor, wir möchten jetzt unbedingt. Etwas bauen. Oder im Garten unbedingt ein Projekt verwirklichen. Und wir merken dazu ist es notwendig. Sich körperlich zu engagieren oder vielleicht auch vieles im Kopf zu behalten, um das Projekt Schritt für Schritt zu verwirklichen. In dem Moment ist ja unglaubliche Willenskraft von uns auch gefragt. Und in dem Moment, wo diese Willenskraft in uns aufsteigt. Wo wir also vielleicht das Gefühl haben oder dieses Ziel haben. Ich will das jetzt schaffen, egal wie viele Steine ich von der Straße in den Garten tragen muss, egal wie viele Balken, egal wie schwer das Werkzeug ist. Ich möchte jetzt dieses Ziel erreichen. In dem Moment entsteht in uns Wärme. Der Wille, der Gestaltungswille oder auch diese Willenskraft erzeugt immer Wärme. Da haben wir quasi heute noch einen direkten, eine direkte Verbindung in diese ur ferne Vergangenheit. Die mit den Thronen zusammenhängt. Und auch in der Stofflichkeit, in allem, in allen Verbindungen der Elemente. Die wir heute in unserer stofflichen Welt finden können. Sorgt also diese Willenskraft der Throne letztlich dafür, dass diese Elemente. &lt;br /&gt;
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[00:25:41] In ihrem Innersten zusammengehalten werden können. Und man sieht ja dann bei starken chemischen Reaktionen bei der Explosion sieht man ja auch, da entsteht immer sehr, sehr viel Wärme. Und da sehen wir, haben wir Hinweise darauf, dass die Wärme, also wirklich das. Unmittelbarste was, was unserer physischen Welt zugrunde liegt, verkörpert. Vielleicht zu weit für heute. Vielen Dank fürs Zuhören, dass ihr dabei wart. Und bis zum nächsten Mal. Tschüss.&lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 4 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-02-05T19:44:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Grundlagen Anthroposophie Teil 4 (Trinität, Schöpfungsimpuls, Erste Hierarchie) */&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil4.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=KBiQy-wwflM]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 4 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Grundlagen Anthroposophie Teil 4 (Trinität, Schöpfungsimpuls, Erste Hierarchie) ==&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Begrüßung und Anknüpfung an Teil 3&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum vierten Teil der Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal stehengeblieben dabei, dass wir versucht haben, uns vor das innere Auge zu führen, wie die physischen Dinge, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können, wie die aus der [https://anthrowiki.at/Geistige_Welt Geistigen Welt] sich bis ins [https://anthrowiki.at/Physisch Physische] hinein Metamorphosieren, könnte man sagen, wie das Geistige also bestimmte Stufen der Entwicklung durchmacht, bis es sich in den Aggregatzustand versetzt hat, den wir als das Physische, das [https://anthrowiki.at/Materie Materielle] bezeichnen. Und ich würde heute gerne beginnen, weil es wahrscheinlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, damit den Weg des [https://anthrowiki.at/Mensch Menschen] zu verfolgen. Vom Beginn an, bis er in der heutigen Zeit, so wie wir den Menschen heute kennen, wie wir die Menschen heute kennen, vor uns steht. Und wenn wir uns noch einmal ganz kurz in Erinnerung rufen, dass wir gesagt haben: Die Geistige Welt besteht im Grunde genommen aus &amp;quot;Ideenwesen&amp;quot;. Das heißt, es handelt sich um gewissermaßen &amp;quot;geistige Substanz&amp;quot;, die sich formiert und aus dieser Formierung heraus ergeben sich bestimmte Eigenschaften, Qualitäten, die man dann als Gesamtheit, als Wesen bezeichnen könnte. Das heißt, es kommen also geistige Wesen zusammen zu einem gemeinschaftlichen Willensobjekt vielleicht, oder einer gemeinsamen Willensabsicht, um wieder ein neues Wesen zu bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die drei Logoi - Bewusstsein, Leben und Form&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir jetzt versuchen mit den Angaben [https://anthrowiki.at/Rudolf_Steiner Rudolf Steiners] an den Beginn, könnte man sagen, dieses Vorgangs zu schauen - wo nimmt diese Verdichtung des Geistigen, diese Metamorphose des Geistigen, wo nimmt die ihren Anfang? Dann beschreibt Rudolf Steiner, dass wir ganz am Anfang des Bereiches, der ihm möglich war, zu schauen, dass wir da sprechen von der höchsten göttlichen Quelle, die zunächst einmal ein Ganzes ist. Und wenn wir den Blick genauer auf diese göttliche Quelle richten, dann erscheint diese göttliche Quelle in einer Dreiheit. Das kennen wir zum Beispiel aus dem Begriff, aus der christlichen Religion der &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Trinit%C3%A4t Heiligen Dreifaltigkeit]&amp;quot;. Das heißt also diese göttliche Quelle birgt in sich drei Qualitäten, die im Zusammenspiel miteinander die gesamte Schöpfung bewirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht im Zusammenhang mit dieser höchsten göttlichen Quelle von den drei [https://anthrowiki.at/Logos Logoi]. Das heißt, es gibt zunächst einen ersten Logos, einen zweiten Logos und einen dritten Logos. Und um die Qualitäten dieser drei Logoi zu beschreiben, wählt Rudolf Steiner die Begriffe, dass der erste Logos als &amp;quot;Bewusstsein&amp;quot; beschrieben wird. Der zweite Logos als &amp;quot;Leben&amp;quot; und der dritte Logos als &amp;quot;Form&amp;quot;. Das heißt, wir haben in der höchsten göttlichen Quelle die drei geistigen Prinzipien, die drei geistigen Qualitäten von Bewusstsein, Leben und Form. Und ich finde, in diesen drei Begriffen drückt sich eigentlich auch schon aus dieser Weg, den wir vorher beschrieben haben. Es gibt einen Aggregatzustand, wenn man so will, des Bewusstseins, das heißt, es ist ein höchstes Geistiges in voller Entfaltung vorhanden - es ist unbegrenzt. Es gibt eine unendliche Fülle von Potenzialen, von Richtungen, von verschiedenen Wegen, von Möglichkeiten. Und nun beginnt sich dieses unendliche Potenzial in einer Form zu verdichten, dass sich dieses unendliche Potenzial gewissermaßen ein Spiegelbild schafft. Es wird diesem unendlichen Potenzial etwas gegenübergestellt. Und wir können natürlich in diesen Bereichen nur mit mit unseren bescheidenen geistigen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, um das Ganze irgendwie begreiflich zu machen, versuchen uns vielleicht in diese Richtung das Ganze erklärbar zu machen, dass man sagen kann: Auch die höchste göttliche Quelle ist an einer Erweiterung, an einer Entwicklung interessiert. Wir haben also im Zustand des Bewusstseins eine Art unendliche In-sich-Geschlossenheit, könnte man sagen. Da ist also wenig Raum für Neues. Und es muss jetzt also die Möglichkeit geschaffen werden, dass auch dieses unendliche, vollkommene Bewusstsein sich noch weiter entwickeln kann. Und das macht es eben notwendig, dass es einen zweiten Logos gibt, der in der Lage ist, den ersten Logos zu spiegeln und dem ersten Logos zu einem Bewusstsein von sich selbst zu verhelfen und gleichzeitig eine eigene Existenz bekommt. Da haben wir auch den Freiheitsgedanken schon drin. Und diese beiden Logoi bilden jetzt in ihrer Beziehung zueinander einen weiteren Logos. Dieser dritte Logos ist die Form und die Form ist wiederum das Spiegelbild der sich entwickelnden Beziehung zwischen dem ersten und dem zweiten Logos. Das heißt diese Form ist zunächst das Ergebnis des Dialogs des ersten und zweiten Logos, könnte man sagen. Und diese drei Grundkräfte allen Seins Bewusstsein, Leben und Form, die bringen jetzt Wesen hervor, die beginnen, den Schöpfungsplan gemäß der höchsten Schöpferquelle auszuführen. Und es erscheinen also jetzt zunächst einmal die Qualitäten dieser drei Logoi in der Geistigen Welt, in den absolut hohen Bereichen der Geistigen Welt. Wie gesagt, wir bewegen uns hier auf einem Terrain, was man mit irdischen Maßstäben eigentlich überhaupt nicht messen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die drei Gunas - Tamas, Rajas und Sattwa&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann eben sagen, die Qualitäten dieser drei Logoi treten in Erscheinung. Zunächst einmal als drei Grundkräfte, geistige Grundkräfte, die sehr gut beschrieben werden in der hinduistischen Tradition. Da werden sie beschrieben als die drei &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Gunas Gunas]&amp;quot;. Und diese drei Gunas oder Grundkräfte, die bestehen aus &amp;quot;Tamas&amp;quot; - das ist der hinduistische Sanskritbegriff. Dann haben wir den zweiten Logos, der tritt in Erscheinung als &amp;quot;Rajas&amp;quot;. Und der dritte Logos tritt in Erscheinung als &amp;quot;Sattwa&amp;quot;. Wenn wir versuchen, diese drei Worte ins Deutsche zu übertragen, dann könnte man sagen Tamas, der erste Logos, heißt so viel wie &amp;quot;Trägheit&amp;quot; oder &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot;. &amp;quot;Rajas&amp;quot;, der zweite Logos - Rajas bedeutet so viel wie Energie, Bewegung. Und der dritte Logos Sattwa bedeutet im Deutschen so viel wie Harmonie, Klarheit oder Güte. Und diese drei Grundkräfte allen Seins drücken sich nun weiterhin aus, mischen sich sozusagen in die Schöpfung hinein, in den Beginn der Schöpfung hinein. Und hier kommen wir nun an einen Punkt - wir haben die Drei, die kennt ja jeder als okkulte, spirituelle, wichtige Zahl und über die Drei kommen wir jetzt zur nächsten wichtigen Zahl für die Menschheitsentwicklung. Das ist die Sieben. Die Sieben steht in einem besonderen Verhältnis zur Drei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Sieben Schöpferischen Geister und die 21 Prajapatis&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Grundkräfte Bewusstsein, Leben und Form der drei Logoi, geäußert in Tamas, Rajas und Sattwa, diese drei Grundkräfte ordnen sich nun ihrem Wesen gemäß in verschiedenen Kombinationen an. Und diese Kombinationen sind genau sieben Stück. Die erste Kombination ist Tamas in Reinform, die zweite Kombination ist Rajas in Reinform, die dritte Kombination ist Sattwa in Reinform. Die vierte Kombination ist Tamas und Rajas zusammen, die fünfte Tamas und Sattwa, die sechste Rajas und Sattwa und die siebte ist Tamas, Rajas und Sattwa, alle drei gemeinsam. Das heißt diese sieben Grunderscheinungsformen der Qualität der göttlichen Schöpferquelle - damit haben wir in der Siebenzahl eigentlich die Entwicklung schlechthin charakterisiert. Die Siebenzahl wird uns auch später noch häufiger begegnen. Und wenn wir jetzt diese sieben Kombinationen haben und multiplizieren die sieben mit der drei, das heißt, es gibt also drei mal sieben sogenannte &amp;quot;Schöpferische Geister&amp;quot;, bzw. die Schöpferischen Geister waren eigentlich die sieben Kombinationen, ich muss mich korrigieren! Aus den &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Sieben_sch%C3%B6pferische_Geister Sieben Schöpferischen Geistern]&amp;quot; ergeben sich dann 21 &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Prajapati Prajapatis]&amp;quot; - das ist auch wieder ein Sanskritbegriff. Und Rudolf Steiner löst das Ganze jetzt, er betrachtet das sehr, sehr detailliert. Ich wollte aber an der Stelle vielleicht nur einmal die Beziehung der Drei zur Sieben und wie die Schöpfung ihren Beginn nimmt und das die Drei und die Sieben sehr entscheidende logische Ankerpunkte sind, die uns auch später immer wieder begegnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über die Menschheitsidee&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommen wir also dahin, dass es - wir hatten ja gesagt, dass wenn sich Materie beginnt zu bilden oder wenn sich der Geist in die Materie metamorphosiert, dann braucht es auch immer Spezialisten, könnte man sagen. Wesen mit besonderen Fähigkeiten, die für diese einzelnen Entwicklungsschritte zur Verfügung stehen, mit ihren Fähigkeiten und umsetzen, was aus der geistigen Welt heruntergereicht wird an Schritten, an Planungsschritten, an Entwicklungsschritten. Und am Beginn der Menschheitsidee ist natürlich klar, dass man sagen muss: Der Mensch braucht einen Ort, eine Umgebung, eine Hülle, in der er sich entwickeln kann. Und so steht also die Entwicklung des Menschen unmittelbar im Zusammenhang mit der Entwicklung auch unseres Planeten oder unseres Sonnensystems. Und vielleicht können wir an dieser Stelle schon einmal sagen, wenn wir uns vorstellen, die große Menschheitsidee tritt in Erscheinung, dann kann man sagen: Worin besteht denn eigentlich der tiefe Sinn der Menschheitsentwicklung? Und der tiefe Sinn der Menschheitsentwicklung besteht darin, ein Wesen zu schaffen, dass aus absoluter Freiheit heraus den Schöpfungsimpuls der Göttlichen Trinität weiterführt, weiterentwickelt. Das ist die große Idee, die am Beginn unserer Schöpfung steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Wesen der Ersten Hierarchie - Seraphim, Cherubim, Throne&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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Und diese Idee des freien Menschen, des &amp;quot;Ich-Menschen&amp;quot; könnte man auch sagen, die stellt sich nun hinein in die Geistige Welt und die Geistige Welt erkennt sofort diesen Plan der Trinität, könnte man sagen. Und diese Wesen beginnen dann auch zu handeln, denn in der geistigen Welt gibt es wie wir bereits gemeinsam angeschaut haben, nur geistige Wesen und ihre Taten, die Anwendung ihrer Fähigkeiten, ihrer Bestimmung. Und nun beginnt sich die erste Manifestation dieser großen Menschheitsidee zu bilden mithilfe der Wesen der sogenannten &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Erste_Hierarchiestufe Ersten Hierarchie]&amp;quot;. Es gibt also laut Rudolf Steiner drei Hierarchien sogenannter &amp;quot;Engelwesen&amp;quot;. Und diese Engelwesen werden mit einer klaren Bezeichnung benannt, einer eigenen Terminologie. Und diese Terminologie wurde von einem hohen Eingeweihten aus der Geistigen Welt gesehen und entsprechend dokumentiert. Das ist &amp;quot;[https://anthrowiki.at/Dionysius_Areopagita Dionysius der Areopagite]&amp;quot;. Das war ein sehr hoher Eingeweihter der alten Zeit und und Rudolf Steiner hat seine Benennung dieser Wesenheiten, dieser Engelhierarchien, so übernommen, weil sie wohl diesem Eingeweihten sehr klar erschien. Und so kommt nun dieser göttliche Schöpfungsplan zum Vorschein und es existieren zu diesem Zeitpunkt drei verschiedene Arten von Engelwesen. Und diese Engelwesen tragen die Namen zunächst: Die erste Gruppe heißen &amp;quot;Seraphim&amp;quot;, die zweite Gruppe heißen &amp;quot;Cherubim&amp;quot; und die dritte Gruppe heißen die &amp;quot;Throne&amp;quot;. Und wenn wir diese drei Wesen, Wesen-Gruppen ins Auge fassen, sollten wir auch immer im Hinterkopf behalten diese Einteilung der &amp;quot;Heiligen Dreifaltigkeit&amp;quot; in &amp;quot;Bewusstsein, Leben und Form&amp;quot;. Dieses Prinzip spiegelt sich auch in den Engelwesenheiten wider, in den Fähigkeiten, in den Aufgaben der Engelwesen. Und so haben wir also, wenn wir die Erste Hierarchie der Engelwesen betrachten, dann können wir sagen: Die Seraphim bilden das Bewusstseinsprinzip dieser Ersten Hierarchie, die Cherubim bilden das Leben, das Lebensprinzip und die Throne haben die Fähigkeit, das Formprinzip in Erscheinung zu bringen. Und die Throne sind auch tatsächlich die Wesenheiten, die diesen göttlichen Plan erkennen und sofort in Aktion treten. Sie &amp;quot;spüren&amp;quot;, wenn wir das menschlich ausdrücken wollen, dass ihr Wille gefragt ist. Sie sind maßgeblich beteiligt, sie können maßgeblich dazu beitragen, dass diese Schöpfungsidee verwirklicht wird. Und diese Throne bekommen diesen göttlichen Plan heruntergereicht von den Cherubim, die eine Stufe über ihnen stehen. Und die Throne sind davon so berührt, von dieser Idee, von dieser Menschheitsidee und davon, dass die Cherubim diesen Plan zu ihnen herunterreichen, dass sie den wertvollsten Teil ihres eigenen Wesens opfern, um die Schöpfung des Menschen in Gang zu bringen. Und dieser wichtige Teil, den sie da opfern, dass ist Ihre Willenskraft. Das heißt also die erste Essenz, könnte man sagen, die erste, die höchste geistige Essenz, die wir in unserem Universum finden können, ist also der Wille. Um diesen Willen, den die Throne aus sich heraus entwickeln konnten, mithilfe der Seraphim und der Cherubim, diese Willenssubstanz opfern sie den Cherubim, den Wesen über ihnen. Und bringen damit die Schöpfung in Gang. &lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Abschlussgedanken&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen in verständliche Worte fassen. Ich finde, an dieser Stelle ist es ganz wichtig, sich das eben nicht nur intellektuell vor Augen zu führen, sondern sich auch klar zu machen, wie berührend das ist, dass Wesen, hohe Wesen, alles von sich gegeben haben, damit wir heute hier sein können und uns über spirituelle Dinge bewusst werden können. Das wir unser Mensch-Sein leben können. Ich finde, das ist ein sehr - es ist ein gewaltiger Gedanke. Und an der Stelle würde ich dann diesen vierten Teil zunächst beenden und bedanke mich bei euch fürs Dabeisein und freue mich schon auf den nächsten Teil. Vielen Dank! &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 4 von Christoph Bolleßen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Grundlagen Anthroposophie Teil 4 (Trinität, Schöpfungsimpuls, Erste Hierarchie) */&lt;/p&gt;
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Hallo und herzlich willkommen zum vierten Teil der Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal stehengeblieben dabei, dass wir versucht haben, uns vor das innere Auge zu führen, wie die physischen Dinge, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können, wie die aus der Geistigen Welt sich bis ins Physische hinein Metamorphosieren, könnte man sagen, wie das Geistige also bestimmte Stufen der Entwicklung durchmacht, bis es sich in den Aggregatzustand versetzt hat, den wir als das Physische, das Materielle bezeichnen. Und ich würde heute gerne beginnen, weil es wahrscheinlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, damit den Weg des Menschen zu verfolgen. Vom Beginn an, bis er in der heutigen Zeit, so wie wir den Menschen heute kennen, wie wir die Menschen heute kennen, vor uns steht. Und wenn wir uns noch einmal ganz kurz in Erinnerung rufen, dass wir gesagt haben: Die geistige Welt besteht im Grunde genommen aus Ideenwesen. Das heißt, es handelt sich um gewissermaßen &amp;quot;geistige Substanz&amp;quot;, die sich formiert und aus dieser Formierung heraus ergeben sich bestimmte Eigenschaften, Qualitäten, die man dann als Gesamtheit, als Wesen bezeichnen könnte. Das heißt, es kommen also geistige Wesen zusammen zu einem gemeinschaftlichen Willensobjekt vielleicht, oder einer gemeinsamen Willensabsicht, um wieder ein neues Wesen zu bilden. &lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;Die drei Logoi - Bewusstsein, Leben und Form&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
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Und wenn wir jetzt versuchen mit den Angaben Rudolf Steiners an den Beginn, könnte man sagen, dieses Vorgangs zu schauen - wo nimmt diese Verdichtung des Geistigen, diese Metamorphose des Geistigen, wo nimmt die ihren Anfang? Dann beschreibt Rudolf Steiner, dass wir ganz am Anfang des Bereiches, der ihm möglich war, zu schauen, dass wir da sprechen von der höchsten göttlichen Quelle, die zunächst einmal ein Ganzes ist. Und wenn wir den Blick genauer auf diese göttliche Quelle richten, dann erscheint diese göttliche Quelle in einer Dreiheit. Das kennen wir zum Beispiel aus dem Begriff, aus der christlichen Religion der &amp;quot;Heiligen Dreifaltigkeit&amp;quot;. Das heißt also diese göttliche Quelle birgt in sich drei Qualitäten, die im Zusammenspiel miteinander die gesamte Schöpfung bewirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und Rudolf Steiner spricht im Zusammenhang mit dieser höchsten göttlichen Quelle von den drei Logoi. Das heißt, es gibt zunächst einen ersten Logos, einen zweiten Logos und einen dritten Logos. Und um die Qualitäten dieser drei Logoi zu beschreiben, wählt Rudolf Steiner die Begriffe, dass der erste Logos als &amp;quot;Bewusstsein&amp;quot; beschrieben wird. Der zweite Logos als &amp;quot;Leben&amp;quot; und der dritte Logos als &amp;quot;Form&amp;quot;. Das heißt, wir haben in der höchsten göttlichen Quelle die drei geistigen Prinzipien, die drei geistigen Qualitäten von Bewusstsein, Leben und Form. Und ich finde, in diesen drei Begriffen drückt sich eigentlich auch schon aus dieser Weg, den wir vorher beschrieben haben. Es gibt einen Aggregatzustand, wenn man so will, des Bewusstseins, das heißt, es ist ein höchstes Geistiges in voller Entfaltung vorhanden - es ist unbegrenzt. Es gibt eine unendliche Fülle von Potenzialen, von Richtungen, von verschiedenen Wegen, von Möglichkeiten. Und nun beginnt sich dieses unendliche Potenzial in einer Form zu verdichten, dass sich dieses unendliche Potenzial gewissermaßen ein Spiegelbild schafft. Es wird diesem unendlichen Potenzial etwas gegenübergestellt. Und wir können natürlich in diesen Bereichen nur mit mit unseren bescheidenen geistigen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, um das Ganze irgendwie begreiflich zu machen, versuchen uns vielleicht in diese Richtung das Ganze erklärbar zu machen, dass man sagen kann: Auch die höchste göttliche Quelle ist an einer Erweiterung, an einer Entwicklung interessiert. Wir haben also im Zustand des Bewusstseins eine Art unendliche In-sich-Geschlossenheit, könnte man sagen. Da ist also wenig Raum für Neues. Und es muss jetzt also die Möglichkeit geschaffen werden, dass auch dieses unendliche, vollkommene Bewusstsein sich noch weiter entwickeln kann. Und das macht es eben notwendig, dass es einen zweiten Logos gibt, der in der Lage ist, den ersten Logos zu spiegeln und dem ersten Logos zu einem Bewusstsein von sich selbst zu verhelfen und gleichzeitig eine eigene Existenz bekommt. Da haben wir auch den Freiheitsgedanken schon drin. Und diese beiden Logoi bilden jetzt in ihrer Beziehung zueinander einen weiteren Logos. Dieser dritte Logos ist die Form und die Form ist wiederum das Spiegelbild der sich entwickelnden Beziehung zwischen dem ersten und dem zweiten Logos. Das heißt diese Form ist zunächst das Ergebnis des Dialogs des ersten und zweiten Logos, könnte man sagen. Und diese drei Grundkräfte allen Seins Bewusstsein, Leben und Form, die bringen jetzt Wesen hervor, die beginnen, den Schöpfungsplan gemäß der höchsten Schöpferquelle auszuführen. Und es erscheinen also jetzt zunächst einmal die Qualitäten dieser drei Logoi in der Geistigen Welt, in den absolut hohen Bereichen der Geistigen Welt. Wie gesagt, wir bewegen uns hier auf einem Terrain, was man mit irdischen Maßstäben eigentlich überhaupt nicht messen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Die drei Gunas - Tamas, Rajas und Sattwa&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und man kann eben sagen, die Qualitäten dieser drei Logoi treten in Erscheinung. Zunächst einmal als drei Grundkräfte, geistige Grundkräfte, die sehr gut beschrieben werden in der hinduistischen Tradition. Da werden sie beschrieben als die drei &amp;quot;Gunas&amp;quot;. Und diese drei Gunas oder Grundkräfte, die bestehen aus &amp;quot;Tamas&amp;quot; - das ist der hinduistische Sanskritbegriff. Dann haben wir den zweiten Logos, der tritt in Erscheinung als &amp;quot;Rajas&amp;quot;. Und der dritte Logos tritt in Erscheinung als &amp;quot;Sattwa&amp;quot;. Wenn wir versuchen, diese drei Worte ins Deutsche zu übertragen, dann könnte man sagen Tamas, der erste Logos, heißt so viel wie &amp;quot;Trägheit&amp;quot; oder &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot;. &amp;quot;Rajas&amp;quot;, der zweite Logos - Rajas bedeutet so viel wie Energie, Bewegung. Und der dritte Logos Sattwa bedeutet im Deutschen so viel wie Harmonie, Klarheit oder Güte. Und diese drei Grundkräfte allen Seins drücken sich nun weiterhin aus, mischen sich sozusagen in die Schöpfung hinein, in den Beginn der Schöpfung hinein. Und hier kommen wir nun an einen Punkt - wir haben die Drei, die kennt ja jeder als okkulte, spirituelle, wichtige Zahl und über die Drei kommen wir jetzt zur nächsten wichtigen Zahl für die Menschheitsentwicklung. Das ist die Sieben. Die Sieben steht in einem besonderen Verhältnis zur Drei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Die sieben Schöpferischen Geister und die 21 Prajapatis&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Grundkräfte Bewusstsein, Leben und Form der drei Logoi, geäußert in Tamas, Rajas und Sattwa, diese drei Grundkräfte ordnen sich nun ihrem Wesen gemäß in verschiedenen Kombinationen an. Und diese Kombinationen sind genau sieben Stück. Die erste Kombination ist Tamas in Reinform, die zweite Kombination ist Rajas in Reinform, die dritte Kombination ist Sattwa in Reinform. Die vierte Kombination ist Tamas und Rajas zusammen, die fünfte Tamas und Sattwa, die sechste Rajas und Sattwa und die siebte ist Tamas, Rajas und Sattwa, alle drei gemeinsam. Das heißt diese sieben Grunderscheinungsformen der Qualität der göttlichen Schöpferquelle - damit haben wir in der Siebenzahl eigentlich die Entwicklung schlechthin charakterisiert. Die Siebenzahl wird uns auch später noch häufiger begegnen. Und wenn wir jetzt diese sieben Kombinationen haben und multiplizieren die sieben mit der drei, das heißt, es gibt also drei mal sieben sogenannte Schöpferische Geister, bzw. die schöpferischen Geister waren eigentlich die sieben Kombinationen, ich muss mich korrigieren! Aus den sieben Schöpferischen Geistern ergeben sich dann 21 &amp;quot;Prajapatis&amp;quot; - das ist auch wieder ein Sanskritbegriff. Und Rudolf Steiner löst das Ganze jetzt, er betrachtet das sehr, sehr detailliert. Ich wollte aber an der Stelle vielleicht nur einmal die Beziehung der Drei zur Sieben und wie die Schöpfung ihren Beginn nimmt und das die Drei und die Sieben sehr entscheidende logische Ankerpunkte sind, die uns auch später immer wieder begegnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Über die Menschheitsidee&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun kommen wir also dahin, dass es - wir hatten ja gesagt, dass wenn sich Materie beginnt zu bilden oder wenn sich der Geist in die Materie metamorphosiert, dann braucht es auch immer Spezialisten, könnte man sagen. Wesen mit besonderen Fähigkeiten, die für diese einzelnen Entwicklungsschritte zur Verfügung stehen, mit ihren Fähigkeiten und umsetzen, was aus der geistigen Welt heruntergereicht wird an Schritten, an Planungsschritten, an Entwicklungsschritten. Und am Beginn der Menschheitsidee ist natürlich klar, dass man sagen muss: Der Mensch braucht einen Ort, eine Umgebung, eine Hülle, in der er sich entwickeln kann. Und so steht also die Entwicklung des Menschen unmittelbar im Zusammenhang mit der Entwicklung auch unseres Planeten oder unseres Sonnensystems. Und vielleicht können wir an dieser Stelle schon einmal sagen, wenn wir uns vorstellen, die große Menschheitsidee tritt in Erscheinung, dann kann man sagen: Worin besteht denn eigentlich der tiefe Sinn der Menschheitsentwicklung? Und der tiefe Sinn der Menschheitsentwicklung besteht darin, ein Wesen zu schaffen, dass aus absoluter Freiheit heraus den Schöpfungsimpuls der Göttlichen Trinität weiterführt, weiterentwickelt. Das ist die große Idee, die am Beginn unserer Schöpfung steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Die Wesen der Ersten Hierarchie - Seraphim, Cherubim, Throne&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese Idee des freien Menschen, des &amp;quot;Ich-Menschen&amp;quot; könnte man auch sagen, die stellt sich nun hinein in die Geistige Welt und die Geistige Welt erkennt sofort diesen Plan der Trinität, könnte man sagen. Und diese Wesen beginnen dann auch zu handeln, denn in der geistigen Welt gibt es wie wir bereits gemeinsam angeschaut haben, nur geistige Wesen und ihre Taten, die Anwendung ihrer Fähigkeiten, ihrer Bestimmung. Und nun beginnt sich die erste Manifestation dieser großen Menschheitsidee zu bilden mithilfe der Wesen der sogenannten &amp;quot;Ersten Hierarchie&amp;quot;. Es gibt also laut Rudolf Steiner drei Hierarchien sogenannter &amp;quot;Engelwesen&amp;quot;. Und diese Engelwesen werden mit einer klaren Bezeichnung benannt, einer eigenen Terminologie. Und diese Terminologie wurde von einem hohen Eingeweihten aus der Geistigen Welt gesehen und entsprechend dokumentiert. Das ist &amp;quot;Dionysius der Areopagite&amp;quot;. Das war ein sehr hoher Eingeweihter der alten Zeit und und Rudolf Steiner hat seine Benennung dieser Wesenheiten, dieser Engelhierarchien, so übernommen, weil sie wohl diesem Eingeweihten sehr klar erschien. Und so kommt nun dieser göttliche Schöpfungsplan zum Vorschein und es existieren zu diesem Zeitpunkt drei verschiedene Arten von Engelwesen. Und diese Engelwesen tragen die Namen zunächst: Die erste Gruppe heißen &amp;quot;Seraphim&amp;quot;, die zweite Gruppe heißen &amp;quot;Cherubim&amp;quot; und die dritte Gruppe heißen die &amp;quot;Throne&amp;quot;. Und wenn wir diese drei Wesen, Wesen-Gruppen ins Auge fassen, sollten wir auch immer im Hinterkopf behalten diese Einteilung der &amp;quot;Heiligen Dreifaltigkeit&amp;quot; in &amp;quot;Bewusstsein, Leben und Form&amp;quot;. Dieses Prinzip spiegelt sich auch in den Engelwesenheiten wider, in den Fähigkeiten, in den Aufgaben der Engelwesen. Und so haben wir also, wenn wir die Erste Hierarchie der Engelwesen betrachten, dann können wir sagen: Die Seraphim bilden das Bewusstseinsprinzip dieser Ersten Hierarchie, die Cherubim bilden das Leben, das Lebensprinzip und die Throne haben die Fähigkeit, das Formprinzip in Erscheinung zu bringen. Und die Throne sind auch tatsächlich die Wesenheiten, die diesen göttlichen Plan erkennen und sofort in Aktion treten. Sie &amp;quot;spüren&amp;quot;, wenn wir das menschlich ausdrücken wollen, dass ihr Wille gefragt ist. Sie sind maßgeblich beteiligt, sie können maßgeblich dazu beitragen, dass diese Schöpfungsidee verwirklicht wird. Und diese Throne bekommen diesen göttlichen Plan heruntergereicht von den Cherubim, die eine Stufe über ihnen stehen. Und die Throne sind davon so berührt, von dieser Idee, von dieser Menschheitsidee und davon, dass die Cherubim diesen Plan zu ihnen herunterreichen, dass sie den wertvollsten Teil ihres eigenen Wesens opfern, um die Schöpfung des Menschen in Gang zu bringen. Und dieser wichtige Teil, den sie da opfern, dass ist Ihre Willenskraft. Das heißt also die erste Essenz, könnte man sagen, die erste, die höchste geistige Essenz, die wir in unserem Universum finden können, ist also der Wille. Um diesen Willen, den die Throne aus sich heraus entwickeln konnten, mithilfe der Seraphim und der Cherubim, diese Willenssubstanz opfern sie den Cherubim, den Wesen über ihnen. Und bringen damit die Schöpfung in Gang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Schlussgedanken&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen in verständliche Worte fassen. Ich finde, an dieser Stelle ist es ganz wichtig, sich das eben nicht nur intellektuell vor Augen zu führen, sondern sich auch klar zu machen, wie berührend das ist, dass Wesen, hohe Wesen, alles von sich gegeben haben, damit wir heute hier sein können und uns über spirituelle Dinge bewusst werden können. Das wir unser Mensch-Sein leben können. Ich finde, das ist ein sehr - es ist ein gewaltiger Gedanke. Und an der Stelle würde ich dann diesen vierten Teil zunächst beenden und bedanke mich bei euch fürs Dabeisein und freue mich schon auf den nächsten Teil. Vielen Dank! &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Grundlagen Anthroposophie Teil 3 mit Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Grundlagen der Anthroposophie|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Grundlagen Anthroposophie Teil 5 mit Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_4_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5188</id>
		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 4 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-02-05T19:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: /* Rohtext: Grundlagen Anthroposophie Teil 4 (Trinität, Schöpfungsimpuls, Erste Hierarchie) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil4.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=KBiQy-wwflM]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 4 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Grundlagen Anthroposophie Teil 4 (Trinität, Schöpfungsimpuls, Erste Hierarchie) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen zum vierten Teil der Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal stehengeblieben dabei, dass wir versucht haben, uns vor das innere Auge zu führen, wie die physischen Dinge, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können, wie die aus der Geistigen Welt sich bis ins Physische hinein Metamorphosieren, könnte man sagen, wie das Geistige also bestimmte Stufen der Entwicklung durchmacht, bis es sich in den Aggregatzustand versetzt hat, den wir als das Physische, das Materielle bezeichnen. Und ich würde heute gerne beginnen, weil es wahrscheinlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, damit den Weg des Menschen zu verfolgen. Vom Beginn an, bis er in der heutigen Zeit, so wie wir den Menschen heute kennen, wie wir die Menschen heute kennen, vor uns steht. Und wenn wir uns noch einmal ganz kurz in Erinnerung rufen, dass wir gesagt haben: Die geistige Welt besteht im Grunde genommen aus Ideenwesen. Das heißt, es handelt sich um gewissermaßen &amp;quot;geistige Substanz&amp;quot;, die sich formiert und aus dieser Formierung heraus ergeben sich bestimmte Eigenschaften, Qualitäten, die man dann als Gesamtheit, als Wesen bezeichnen könnte. Das heißt, es kommen also geistige Wesen zusammen zu einem gemeinschaftlichen Willensobjekt vielleicht, oder einer gemeinsamen Willensabsicht, um wieder ein neues Wesen zu bilden. Und wenn wir jetzt versuchen mit den Angaben Rudolf Steiners an den Beginn, könnte man sagen, dieses Vorgangs zu schauen - wo nimmt diese Verdichtung des Geistigen, diese Metamorphose des Geistigen, wo nimmt die ihren Anfang? Dann beschreibt Rudolf Steiner, dass wir ganz am Anfang des Bereiches, der ihm möglich war, zu schauen, dass wir da sprechen von der höchsten göttlichen Quelle, die zunächst einmal ein Ganzes ist. Und wenn wir den Blick genauer auf diese göttliche Quelle richten, dann erscheint diese göttliche Quelle in einer Dreiheit. Das kennen wir zum Beispiel aus dem Begriff, aus der christlichen Religion der Heiligen Dreifaltigkeit. Das heißt also diese göttliche Quelle birgt in sich drei Qualitäten, die im Zusammenspiel miteinander die gesamte Schöpfung bewirken. Und Rudolf Steiner spricht im Zusammenhang mit dieser höchsten göttlichen Quelle von den drei Logoi. Das heißt, es gibt zunächst einen ersten Logos, einen zweiten Logos und einen dritten Logos. Und um die Qualitäten dieser drei Logoi zu beschreiben, wählt Rudolf Steiner die Begriffe, dass der erste Logos als &amp;quot;Bewusstsein&amp;quot; beschrieben wird. Der zweite Logos als &amp;quot;Leben&amp;quot; und der dritte Logos als &amp;quot;Form&amp;quot;. Das heißt, wir haben in der höchsten göttlichen Quelle die drei geistigen Prinzipien, die drei geistigen Qualitäten von Bewusstsein, Leben und Form. Und ich finde, in diesen drei Begriffen drückt sich eigentlich auch schon aus dieser Weg, den wir vorher beschrieben haben. Es gibt einen Aggregatzustand, wenn man so will, des Bewusstseins, das heißt, es ist ein höchstes Geistiges in voller Entfaltung vorhanden - es ist unbegrenzt. Es gibt eine unendliche Fülle von Potenzialen, von Richtungen, von verschiedenen Wegen, von Möglichkeiten. Und nun beginnt sich dieses unendliche Potenzial in einer Form zu verdichten, dass sich dieses unendliche Potenzial gewissermaßen ein Spiegelbild schafft. Es wird diesem unendlichen Potenzial etwas gegenübergestellt. Und wir können natürlich in diesen Bereichen nur mit mit unseren bescheidenen geistigen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, um das Ganze irgendwie begreiflich zu machen, versuchen uns vielleicht in diese Richtung das Ganze erklärbar zu machen, dass man sagen kann: Auch die höchste göttliche Quelle ist an einer Erweiterung, an einer Entwicklung interessiert. Wir haben also im Zustand des Bewusstseins eine Art unendliche In-sich-Geschlossenheit, könnte man sagen. Da ist also wenig Raum für Neues. Und es muss jetzt also die Möglichkeit geschaffen werden, dass auch dieses unendliche, vollkommene Bewusstsein sich noch weiter entwickeln kann. Und das macht es eben notwendig, dass es einen zweiten Logos gibt, der in der Lage ist, den ersten Logos zu spiegeln und dem ersten Logos zu einem Bewusstsein von sich selbst zu verhelfen und gleichzeitig eine eigene Existenz bekommt. Da haben wir auch den Freiheitsgedanken schon drin. Und diese beiden Logoi bilden jetzt in ihrer Beziehung zueinander einen weiteren Logos. Dieser dritte Logos ist die Form und die Form ist wiederum das Spiegelbild der sich entwickelnden Beziehung zwischen dem ersten und dem zweiten Logos. Das heißt diese Form ist zunächst das Ergebnis des Dialogs des ersten und zweiten Logos, könnte man sagen. Und diese drei Grundkräfte allen Seins Bewusstsein, Leben und Form, die bringen jetzt Wesen hervor, die beginnen, den Schöpfungsplan gemäß der höchsten Schöpferquelle auszuführen. Und es erscheinen also jetzt zunächst einmal die Qualitäten dieser drei Logoi in der Geistigen Welt, in den absolut hohen Bereichen der Geistigen Welt. Wie gesagt, wir bewegen uns hier auf einem Terrain, was man mit irdischen Maßstäben eigentlich überhaupt nicht messen kann. Und man kann eben sagen, die Qualitäten dieser drei Logoi treten in Erscheinung. Zunächst einmal als drei Grundkräfte, geistige Grundkräfte, die sehr gut beschrieben werden in der hinduistischen Tradition. Da werden sie beschrieben als die drei &amp;quot;Gunas&amp;quot;. Und diese drei Gunas oder Grundkräfte, die bestehen aus &amp;quot;Tamas&amp;quot; - das ist der hinduistische Sanskritbegriff. Dann haben wir den zweiten Logos, der tritt in Erscheinung als &amp;quot;Rajas&amp;quot;. Und der dritte Logos tritt in Erscheinung als &amp;quot;Sattwa&amp;quot;. Wenn wir versuchen, diese drei Worte ins Deutsche zu übertragen, dann könnte man sagen Tamas, der erste Logos, heißt so viel wie &amp;quot;Trägheit&amp;quot; oder &amp;quot;Dunkelheit&amp;quot;. &amp;quot;Rajas&amp;quot;, der zweite Logos - Rajas bedeutet so viel wie Energie, Bewegung. Und der dritte Logos Sattwa bedeutet im Deutschen so viel wie Harmonie, Klarheit oder Güte. Und diese drei Grundkräfte allen Seins drücken sich nun weiterhin aus, mischen sich sozusagen in die Schöpfung hinein, in den Beginn der Schöpfung hinein. Und hier kommen wir nun an einen Punkt - wir haben die Drei, die kennt ja jeder als okkulte, spirituelle, wichtige Zahl und über die Drei kommen wir jetzt zur nächsten wichtigen Zahl für die Menschheitsentwicklung. Das ist die Sieben. Die Sieben steht in einem besonderen Verhältnis zur Drei. Die drei Grundkräfte Bewusstsein, Leben und Form der drei Logoi, geäußert in Tamas, Rajas und Sattwa, diese drei Grundkräfte ordnen sich nun ihrem Wesen gemäß in verschiedenen Kombinationen an. Und diese Kombinationen sind genau sieben Stück. Die erste Kombination ist Tamas in Reinform, die zweite Kombination ist Rajas in Reinform, die dritte Kombination ist Sattwa in Reinform. Die vierte Kombination ist Tamas und Rajas zusammen, die fünfte Tamas und Sattwa, die sechste Rajas und Sattwa und die siebte ist Tamas, Rajas und Sattwa, alle drei gemeinsam. Das heißt diese sieben Grunderscheinungsformen der Qualität der göttlichen Schöpferquelle - damit haben wir in der Siebenzahl eigentlich die Entwicklung schlechthin charakterisiert. Die Siebenzahl wird uns auch später noch häufiger begegnen. Und wenn wir jetzt diese sieben Kombinationen haben und multiplizieren die sieben mit der drei, das heißt, es gibt also drei mal sieben sogenannte Schöpferische Geister, bzw. die schöpferischen Geister waren eigentlich die sieben Kombinationen, ich muss mich korrigieren! Aus den sieben Schöpferischen Geistern ergeben sich dann 21 &amp;quot;Prajapatis&amp;quot; - das ist auch wieder ein Sanskritbegriff. Und Rudolf Steiner löst das Ganze jetzt, er betrachtet das sehr, sehr detailliert. Ich wollte aber an der Stelle vielleicht nur einmal die Beziehung der Drei zur Sieben und wie die Schöpfung ihren Beginn nimmt und das die Drei und die Sieben sehr entscheidende logische Ankerpunkte sind, die uns auch später immer wieder begegnen. Und nun kommen wir also dahin, dass es - wir hatten ja gesagt, dass wenn sich Materie beginnt zu bilden oder wenn sich der Geist in die Materie metamorphosiert, dann braucht es auch immer Spezialisten, könnte man sagen. Wesen mit besonderen Fähigkeiten, die für diese einzelnen Entwicklungsschritte zur Verfügung stehen, mit ihren Fähigkeiten und umsetzen, was aus der geistigen Welt heruntergereicht wird an Schritten, an Planungsschritten, an Entwicklungsschritten. Und am Beginn der Menschheitsidee ist natürlich klar, dass man sagen muss: Der Mensch braucht einen Ort, eine Umgebung, eine Hülle, in der er sich entwickeln kann. Und so steht also die Entwicklung des Menschen unmittelbar im Zusammenhang mit der Entwicklung auch unseres Planeten oder unseres Sonnensystems. Und vielleicht können wir an dieser Stelle schon einmal sagen, wenn wir uns vorstellen, die große Menschheitsidee tritt in Erscheinung, dann kann man sagen: Worin besteht denn eigentlich der tiefe Sinn der Menschheitsentwicklung? Und der tiefe Sinn der Menschheitsentwicklung besteht darin, ein Wesen zu schaffen, dass aus absoluter Freiheit heraus den Schöpfungsimpuls der Göttlichen Trinität weiterführt, weiterentwickelt. Das ist die große Idee, die am Beginn unserer Schöpfung steht. Und diese Idee des freien Menschen, des &amp;quot;Ich-Menschen&amp;quot; könnte man auch sagen, die stellt sich nun hinein in die Geistige Welt und die Geistige Welt erkennt sofort diesen Plan der Trinität, könnte man sagen. Und diese Wesen beginnen dann auch zu handeln, denn in der geistigen Welt gibt es wie wir bereits gemeinsam angeschaut haben, nur geistige Wesen und ihre Taten, die Anwendung ihrer Fähigkeiten, ihrer Bestimmung. Und nun beginnt sich die erste Manifestation dieser großen Menschheitsidee zu bilden mithilfe der Wesen der sogenannten &amp;quot;Ersten Hierarchie&amp;quot;. Es gibt also laut Rudolf Steiner drei Hierarchien sogenannter &amp;quot;Engelwesen&amp;quot;. Und diese Engelwesen werden mit einer klaren Bezeichnung benannt. Einer eigenen Terminologie. Und diese Terminologie wurde von einem hohen Eingeweihten aus der Geistigen Welt gesehen und entsprechend dokumentiert. Das ist &amp;quot;Dionysius der Areopagite&amp;quot;. Das war ein sehr hoher Eingeweihter der alten Zeit und und Rudolf Steiner hat seine Benennung dieser Wesenheiten, dieser Engelhierarchien, so übernommen, weil sie wohl diesem Eingeweihten sehr klar erschien. Und so kommt nun dieser göttliche Schöpfungsplan zum Vorschein und es existieren zu diesem Zeitpunkt drei verschiedene Arten von Engelwesen. Und diese Engelwesen tragen die Namen zunächst: Die erste Gruppe heißen &amp;quot;Seraphim&amp;quot;, die zweite Gruppe heißen &amp;quot;Cherubim&amp;quot; und die dritte Gruppe heißen die &amp;quot;Throne&amp;quot;. Und wenn wir diese drei Wesen, Wesen-Gruppen ins Auge fassen, sollten wir auch immer im Hinterkopf behalten diese Einteilung der &amp;quot;Heiligen Dreifaltigkeit&amp;quot; in &amp;quot;Bewusstsein, Leben und Form&amp;quot;. Dieses Prinzip spiegelt sich auch in den Engelwesenheiten wider, in den Fähigkeiten, in den Aufgaben der Engelwesen. Und so haben wir also, wenn wir die Erste Hierarchie der Engelwesen betrachten, dann können wir sagen: Die Seraphim bilden das Bewusstseinsprinzip dieser Ersten Hierarchie, die Cherubim bilden das Leben, das Lebensprinzip und die Throne haben die Fähigkeit, das Formprinzip in Erscheinung zu bringen. Und die Throne sind auch tatsächlich die Wesenheiten, die diesen göttlichen Plan erkennen und sofort in Aktion treten. Sie &amp;quot;spüren&amp;quot;, wenn wir das menschlich ausdrücken wollen, dass ihr Wille gefragt ist. Sie sind maßgeblich beteiligt, sie können maßgeblich dazu beitragen, dass diese Schöpfungsidee verwirklicht wird. Und diese Throne bekommen diesen göttlichen Plan heruntergereicht von den Cherubim, die eine Stufe über ihnen stehen. Und die Throne sind davon so berührt, von dieser Idee, von dieser Menschheitsidee und davon, dass die Cherubim diesen Plan zu ihnen herunterreichen, dass sie den wertvollsten Teil ihres eigenen Wesens opfern, um die Schöpfung des Menschen in Gang zu bringen. Und dieser wichtige Teil, den sie da opfern, dass ist Ihre Willenskraft. Das heißt also die erste Essenz, könnte man sagen, die erste, die höchste geistige Essenz, die wir in unserem Universum finden können, ist also der Wille. Um diesen Willen, den die Throne aus sich heraus entwickeln konnten, mithilfe der Seraphim und der Cherubim, diese Willenssubstanz opfern sie den Cherubim, den Wesen über ihnen. Und bringen damit die Schöpfung in Gang. Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen in verständliche Worte fassen. Ich finde, an der Stelle ist es ganz wichtig, sich das eben nicht nur intellektuell vor Augen zu führen, sondern sich auch klar zu machen, wie berührend das ist, dass Wesen, hohe Wesen, alles von sich gegeben haben, damit wir heute hier sein können und uns über spirituelle Dinge bewusst werden können. Das wir unser Mensch-Sein leben können. Ich finde, das ist ein sehr - es ist ein gewaltiger Gedanke. Und an der Stelle würde ich dann diesen vierten Teil zunächst beenden und bedanke mich bei euch fürs Dabeisein und freue mich schon auf den nächsten Teil. Vielen Dank! &lt;br /&gt;
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		<author><name>ChrBo</name></author>
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		<id>https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_3_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5178</id>
		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 3 von Christoph Bolleßen</title>
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		<updated>2023-02-04T17:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: Verlinkungen&lt;/p&gt;
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==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil3.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=fSERFe3NN7Q]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 3 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Grundlagen Anthroposophie Teil 3 (Metamorphosen des Geistigen) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Einleitung&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und willkommen zu diesem dritten Teil Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal stehengeblieben bei dem Entwicklungsgedanken, bei der [https://anthrowiki.at/Reinkarnation Reinkarnation] und beim Begriff des [https://anthrowiki.at/Karma Karma].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entwicklung der Welt und des Menschen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute würde ich gerne einmal genauer schauen auf die Entwicklungswege, die Entwicklungsschritte sowohl des Menschen, als auch die Entwicklungsstufen, Entwicklungsschritte unseres Planeten. Beide sind durchaus getrennt voneinander zu betrachten. Und doch sind beide sehr, sehr eng miteinander verwoben. Sowohl unsere [https://anthrowiki.at/Weltentwicklungsstufen Weltenentwicklung], als auch die Entwicklung der Menschheit, des Menschen an sich und auch die individuelle Entwicklung eines jeden Menschen - da sind viele Parallelen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Vom Geist zum Stoff&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir den Entwicklungsgedanken auf diese beiden Entwicklungsstränge Mensch und Welt anwenden, würde ich vielleicht ganz gerne zu Beginn einmal verdeutlichen, wie sich die geistigen Grundfesten von Ursache und Wirkung zueinander verhalten. Was war zuerst da? Was folgt aus welcher vorhergehenden Tatsache? Und da finden wir bei Rudolf Steiner die Mitteilung, dass sich in diesem Punkt, auch wenn es ansonsten sehr viele Überschneidungen gibt, ein recht gravierender Unterschied zur Sichtweise der [https://anthrowiki.at/Naturwissenschaften Naturwissenschaft] ergibt. Und zwar geht man ja heutzutage in unserem stark naturwissenschaftlich geprägten Zeitalter davon aus - ich möchte da jetzt nicht für alle Naturwissenschaftler sprechen aber im Grunde genommen ist es noch das vorherrschende Bild - dass sich zunächst das Stoffliche entwickelt. Diese Stoffliche bringt es dann bis zu einer gewissen Höhe und als Resultat dieser sich höher entwickelnden Physis entsteht das, was wir als [https://anthrowiki.at/Astral Seelisches] bezeichnen und letztlich auch das, was wir als [https://anthrowiki.at/Geist Geistiges] bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagt Rudolf Steiner, dass es aber eigentlich genau umgekehrt ist. Zunächst gibt es als Grundlage immer nur das Geistige. Und aus dem Geistigen entwickelt sich das Seelische. Aus dem Seelischen entwickelt sich das [https://anthrowiki.at/%C3%84ther Ätherische] und aus dem Ätherischen, im Zusammenklang mit dem Ätherischen, wird dann das Stoffliche gebildet und gestaltet. Das heißt, wir haben also genau die umgekehrte Richtung zu betrachten. Und ich finde, auch hier gibt es viele Indizien in unserer heutigen Welt oder aus der Lebenserfahrung, dass es eben so der richtige Weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Idee, Bild, Kräfte, physische Erscheinung&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen aus vom Geistigen als das [https://anthrowiki.at/Idee Ideenhafte]. Das Ideenhafte ist das Geistige in einer zu einem [https://anthrowiki.at/Wesen Wesen] gestalteten Form könnte man sagen. Ein Wesen hat immer eine eigene Hülle. Und innerhalb dieser Hülle befinden sich spezifische Eigenschaften in einer bestimmten Kombination. Und aus dieser Kombination von Eigenschaften, von geistigen Tatsachen, ergibt sich ein bestimmtes Wesen. Man weiß also, wenn man von einem Wesen spricht: Ich erkenne dieses Wesen genau an der Art und Weise wie es ist bzw. was es ist. Diese Entsprechung haben wir ja auch im Stofflichen. Wenn ich also eine Blume wahrnehme und ich weiß: diese Blütenfarbe, diese Form, diese filigranen Blätter - hierbei handelt es sich um genau diese Blume. Und so ähnlich sind die Gegebenheiten auch im Geistigen. Wir haben unzählige geistige Wesen, die sich gegenseitig durchdringen, die sich überschneiden, die sich teilweise auch ausschließen bzw. keine Überschneidungen miteinander haben. Und innerhalb dieser Hülle oder innerhalb einer Hülle befindet sich eine bestimmte Kombination, eine bestimmte Konzentration, eine bestimmte Anordnung von geistigen Eigenschaften, hinter denen immer Wesen stehen. Und in dieser gemeinsamen Umrahmung entsteht dann aus dem Zusammenspiel wiederum ein geistiges Wesen. Und von jedem geistigen Wesen geht nun eine Kraft aus, die aus dem schöpferischen Potential des Universums kommt und die bewirkt, dass sich ein Wesen verwirklichen möchte. Diese Wesen, diese Geistwesen finden sich zusammen zur Verwirklichung einer Aufgabe, in dem, was sie gemeinsam haben. Und diese Verwirklichung besteht zunächst einmal darin, dass dieses gemeinsame Wesen als solches zusammengehalten wird, dass also dieser Verbund der einzelnen Wesen als gemeinsame Aufgabe erst einmal hingestellt wird. Und dann kommen wieder andere Wesen, andere Kräfte hinzu, die diese Aufgabe erkennen und sich dieser Aufgabe annehmen, um es dann weiter in die Verdichtung zu bringen. Seelisches ist zunächst einmal verdichteter Geist. Und diese Seelenwesen, die zuständig sind, die Seelenwelt zu gestalten, erkennen in der geistigen Welt zunächst bestimmte Anordnungen von Geistwesen als Aufgabe. Nämlich diese Anordnung von Geistigem in ihre Welt hinein abzubilden und daraus etwas Seelisches zu konstruieren. Und dann haben wir die geistige Aufgabe transferiert in die Seelenwelt hinein. Und in der Seelenwelt wird daraus wieder ein seelisches Wesen. Das heißt, um dieses geistige Abbild im Seelischen zu erstellen, braucht es auch wieder viele Seelenwesen, die zusammenarbeiten und mit ihren Fähigkeiten dieses Bild aus dem Geistigen erstellen. Das heißt, es wird also wieder ein neues Wesen gebildet, eine Hülle, eine seelische Hülle. Und innerhalb dieser Hülle sind seelische Wesen, die miteinander interagieren und somit ein ganz bestimmtes seelisches Wesen, eine ganz bestimmte Tatsache im Seelischen erzeugen, bilden. Dann haben wir eben aus dem Geistigen heraus in die Seelenwelt hineintransferiert ein Wesen oder eine Aufgabe, eine Tätigkeit könnte man auch sagen. Und dann geht es wieder eine Stufe weiter. Jetzt haben wir unterhalb, wenn man das räumlich ausdrücken möchte, unterhalb der Seelenwelt die sogenannte Ätherische Welt. Und die Ätherische Welt ist die Welt der sich offenbarenden Kräfte. Das heißt also erneut: Geistiges verdichtet zu Seelischem, verdichtet sich nun erneut durch Ätherische Wesen, die im Äther existieren, ihr Dasein pflegen. Und diese Wesen erkennen jetzt in der Seelenwelt eine ganz bestimmte Aufgabe für sich. Nämlich das, was aus dem Geistigen vorher in die Seelenwelt hineingenommen wurde, jetzt in ihre Welt hereinzubringen, in ihrer Welt abzubilden. Nun versammeln sich Ätherische Wesen um diese Aufgabe, die da aus der Seelenwelt gekommen ist. Und, wenn man es menschlich ausdrücken möchte, beraten sich jetzt darüber, wie man jetzt diese Aufgabe aus der Seelenwelt in die Welt der Kräfte, in die Ätherwelt hinein transferieren kann. Und dann passiert wieder eine Zusammenarbeit, eine Kooperation von Naturwesen, die dann dieses Seelische in die Welt der Kräfte hineinbringen und dort abbilden. Ja, und schließlich gibt es dann natürlich noch die stoffliche Welt &amp;quot;unterhalb&amp;quot; der Ätherwelt. Und da sind wir dann in der stofflichen Welt, in dem Bereich, den wir sinnlich wahrnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ätherwelt, Seelenwelt und Geistige Welt existieren im Übersinnlichen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ätherwelt, die darüber liegt, befindet sich für uns bereits im Übersinnlichen. Das bedeutet, mit unseren Sinnesorganen können wir die Ätherwelt nicht mehr wahrnehmen. Wir können nur die Auswirkungen der Ätherwelt im Stofflichen wahrnehmen. Das heißt also, wenn wir versuchen, physisch festzumachen: Wann befindet sich noch ätherisch Lebendiges in einem Stofflichen? Dann haben wir eigentlich zunächst einmal nur den Anhaltspunkt, dass wir sagen können: In dem Moment, wo sich etwas bewegt oder in dem Moment, wo etwas wächst und gedeiht, befindet sich innerhalb dieser stofflichen Hülle - denn alle Wesen auf dieser Erde haben ja eine stoffliche Hülle, die von Bildekräften gestaltet wird - in dem Moment, wo sich die stoffliche Hülle nicht mehr bewegt, wo sie also keine Veränderung mehr in Richtung Wachstum zeigt, zum Beispiel bei Pflanzen, wenn sie die Blätter hängen lässt oder wenn ein Tier am Boden liegt, sich nicht mehr bewegt. Dann entsteht der Verdacht, hier könnte es sich darum handeln, dass das Lebendige, das Ätherische sich aus dieser stofflichen Hülle zurückgezogen hat. Aber wir sehen eben nicht, dass das Ätherische an sich sich zurückgezogen hat, wir können das nicht direkt wahrnehmen, sondern wir können nur anhand der physischen Auswirkungen beobachten und folgern, uns denkerisch dieser Sache annehmen, immer wieder Indizien zusammentragen, wie etwa ob noch ein Herzschlag vorhanden ist. Oder bei einer Pflanze, wenn ich ihr Wasser gebe, heben sich die Blätter wieder, kommt die Pflanze wieder in den Wachstumsprozess hinein? Das heißt, das sind alles äußerliche Merkmale, an denen wir festmachen können, ob sich noch Leben in diesem Wesen befindet oder eben nicht mehr. Und spätestens wenn sich das Leben vollständig zurückgezogen hat, erkennen wir ja an der physischen Hülle, am Leichnam, dass dann eben die lebendigen Kräfte sich zurückgezogen haben und stattdessen die Verwesungskräfte, die Zersetzungskräfte beginnen, diese stoffliche Hülle wieder aufzulösen, in die allgemeine Stofflichkeit zurück zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Von der Idee zum Produkt - ein Beispiel aus dem Alltag&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir jetzt also den Weg aus dem Geistigen ins Seelische hinein, aus dem Seelischen ins Ätherische, in die Welt der Kräfte, in das Lebendige und dann gestaltend in die stoffliche Welt hinein. Und wenn man das vergleicht oder wenn man danach forscht, ob dies so stimmen könnte, dann finde ich es immer ganz hilfreich, Gegenstände, Erfindungen, die aus der Menschheit gekommen sind, zu betrachten. Wenn man zum Beispiel eine Kamera nimmt oder ein Mikrofon, dann kann man sich vorstellen, dass das Bild von dieser Kamera oder von diesem Mikrofon zunächst einmal in der geistigen Welt existiert hat, nämlich in der Ideenwelt eines oder mehrerer Menschen. Die haben es sich vorgestellt. Und mit den Vorstellungen sind wir dann eigentlich bereits in der Seelenwelt. Zunächst einmal ist die Idee vorhanden: Ich möchte ein Gerät bauen, mit dem ich Schallwellen einfangen kann. Und aus dieser Idee kommt es dann zu Bildern in der Seele dieser Entwickler, dieser Forscher, dieser Erfinder. Sie nehmen Kontakt mit dieser Idee auf. Und diese Idee ist der Zündfunke für die Bilder, die in der Seele entstehen. Und diese seelischen Bilder, die werden dann immer wieder neu modelliert, verbessert und man kommt dann langsam zu dem Schluss: Ein Mikrofon, das sollte jetzt nicht unbedingt breit und quaderförmig sein, denn ein Mikrofon möchte ich in der Hand halten. Also sollte das Mikrophon eher etwas länglicher und rund sein, damit ich es gut in der Hand führen kann. Also das heißt, der Zündfunke, die Idee aus der geistigen Welt wird überführt in das Seelische, in die Seelenwelt und in der Seelenwelt entstehen dann Bilder, wie diese Idee verwirklicht werden könnte. Und nachdem diese Bilder dann immer wieder modelliert wurden - man holt andere Menschen dazu, vielleicht ein ganzes Team, die sich dieser Idee, diesem Zündfunken annehmen und alle ihre Bilder einbringen, abgleichen, miteinander besprechen und es kristallisiert sich dann so langsam aus der Zusammenarbeit ein finales Bild, von dem man sagt: Das ist es! Und so übergeben wir das Ganze jetzt an die Menschen, die dieses Bild gestalterisch ins Stoffliche hineinbringen können. Das heißt, es wird ein Plan erstellt. Das seelische Bild wird wieder festgehalten, dargestellt und dann geht man zu den Menschen, die sich auskennen mit dem Bau von Dingen, die also dann genau sagen, an der Stelle würden wir das Material nehmen, hier würde sich vielleicht dieses eignen. Hier können wir mit der Maschine arbeiten, hier müssen wir vielleicht manuell tätig werden, weil das eine besonders knifflige Schnittstelle ist zwischen zwei Baumaterialien oder wie auch immer. Das heißt: An dieser Stelle kommen wir dann in die Welt der Kräfte. Wie können wir nun die Kräfte generieren, um den Stoff so zu gestalten, dass dieses gemeinsam erstellte Bild auch wirklich in der physischen Welt erscheinen kann? Und wenn diese Leute drauf geguckt haben, dann kommt es eben tatsächlich zum Fertigungsprozess. Und in dem Moment, wo der Fertigungsprozess erfolgt, in diesem Moment wird dann irgendwann das Mikrofon für uns mit den physischen Sinnen wahrnehmbar. Und so haben wir also quasi in der Menschenwelt, in unserer Alltagswelt, eigentlich den gleichen Weg, wie ihn auch die Dinge in der Geistigen Welt nehmen. Und wenn man jetzt versucht zu sagen: Das Stoffliche ist zuerst da und dann kommt das Geistige. Dann finde ich, erkennt man anhand dieser vorher genannten Kausalkette, dass das eigentlich nicht so viel Sinn macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Abschluss&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaue gerade auf die Uhr. Ich hatte mir vorgenommen, dass die Videos immer zwischen 20 und 30 Minuten lang sein sollen, um es nicht immer zu arg in die Länge zu ziehen. Und ich würde sagen, vielleicht mit diesem Gedanken möchte ich diesen dritten Teil abschließen. Und beim nächsten Mal beginnen wir mit der Menschheits- und mit der Weltentwicklung. Ich sage wieder vielen Dank fürs Dabeisein und freue mich aufs nächste Mal.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrBo</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_3_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5177</id>
		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 3 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_3_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5177"/>
		<updated>2023-02-04T17:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: Textänderungen, Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{interaktiver Banner1}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;small&amp;gt;[[Grundlagen Anthroposophie Teil 2 mit Christoph Bolleßen|vorige Folge ◁]] [[Grundlagen der Anthroposophie|&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;■&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;]] [[Grundlagen Anthroposophie Teil 4 mit Christoph Bolleßen|▷ nächste Folge]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;notiz&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Videotutorial mit Christoph Bolleßen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil3.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=fSERFe3NN7Q]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 3 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Grundlagen Anthroposophie Teil 3 (Metamorphosen des Geistigen) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Einleitung&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und willkommen zu diesem dritten Teil Grundlagen Anthroposophie, hier auf dem Kanal Kulturepochen. Wir waren beim letzten Mal stehengeblieben bei dem Entwicklungsgedanken, bei der Reinkarnation und beim Begriff des Karma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Entwicklung der Welt und des Menschen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute würde ich gerne einmal genauer schauen auf die Entwicklungswege, die Entwicklungsschritte sowohl des Menschen, als auch die Entwicklungsstufen, Entwicklungsschritte unseres Planeten. Beide sind durchaus getrennt voneinander zu betrachten. Und doch sind beide sehr, sehr eng miteinander verwoben. Sowohl unsere Weltenentwicklung, als auch die Entwicklung der Menschheit, des Menschen an sich und auch die individuelle Entwicklung eines jeden Menschen - da sind viele Parallelen zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Vom Geist zum Stoff&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir den Entwicklungsgedanken auf diese beiden Entwicklungsstränge Mensch und Welt anwenden, würde ich vielleicht ganz gerne zu Beginn einmal verdeutlichen, wie sich die geistigen Grundfesten von Ursache und Wirkung zueinander verhalten. Was war zuerst da? Was folgt aus welcher vorhergehenden Tatsache? Und da finden wir bei Rudolf Steiner die Mitteilung, dass sich in diesem Punkt, auch wenn es ansonsten sehr viele Überschneidungen gibt, ein recht gravierender Unterschied zur Sichtweise der Naturwissenschaft ergibt. Und zwar geht man ja heutzutage in unserem stark naturwissenschaftlich geprägten Zeitalter davon aus - ich möchte da jetzt nicht für alle Naturwissenschaftler sprechen aber im Grunde genommen ist es noch das vorherrschende Bild - dass sich zunächst das Stoffliche entwickelt. Diese Stoffliche bringt es dann bis zu einer gewissen Höhe und als Resultat dieser sich höher entwickelnden Physis entsteht das, was wir als Seelisches bezeichnen und letztlich auch das, was wir als Geistiges bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sagt Rudolf Steiner, dass es aber eigentlich genau umgekehrt ist. Zunächst gibt es als Grundlage immer nur das Geistige. Und aus dem Geistigen entwickelt sich das Seelische. Aus dem Seelischen entwickelt sich das Ätherische und aus dem Ätherischen, im Zusammenklang mit dem Ätherischen, wird dann das Stoffliche gebildet und gestaltet. Das heißt, wir haben also genau die umgekehrte Richtung zu betrachten. Und ich finde, auch hier gibt es viele Indizien in unserer heutigen Welt oder aus der Lebenserfahrung, dass es eben so der richtige Weg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Idee, Bild, Kräfte, physische Erscheinung&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen aus vom Geistigen als das Ideenhafte. Das Ideenhafte ist das Geistige in einer zu einem Wesen gestalteten Form könnte man sagen. Ein Wesen hat immer eine eigene Hülle. Und innerhalb dieser Hülle befinden sich spezifische Eigenschaften in einer bestimmten Kombination. Und aus dieser Kombination von Eigenschaften, von geistigen Tatsachen, ergibt sich ein bestimmtes Wesen. Man weiß also, wenn man von einem Wesen spricht: Ich erkenne dieses Wesen genau an der Art und Weise wie es ist bzw. was es ist. Diese Entsprechung haben wir ja auch im Stofflichen. Wenn ich also eine Blume wahrnehme und ich weiß: diese Blütenfarbe, diese Form, diese filigranen Blätter - hierbei handelt es sich um genau diese Blume. Und so ähnlich sind die Gegebenheiten auch im Geistigen. Wir haben unzählige geistige Wesen, die sich gegenseitig durchdringen, die sich überschneiden, die sich teilweise auch ausschließen bzw. keine Überschneidungen miteinander haben. Und innerhalb dieser Hülle oder innerhalb einer Hülle befindet sich eine bestimmte Kombination, eine bestimmte Konzentration, eine bestimmte Anordnung von geistigen Eigenschaften, hinter denen immer Wesen stehen. Und in dieser gemeinsamen Umrahmung entsteht dann aus dem Zusammenspiel wiederum ein geistiges Wesen. Und von jedem geistigen Wesen geht nun eine Kraft aus, die aus dem schöpferischen Potential des Universums kommt und die bewirkt, dass sich ein Wesen verwirklichen möchte. Diese Wesen, diese Geistwesen finden sich zusammen zur Verwirklichung einer Aufgabe, in dem, was sie gemeinsam haben. Und diese Verwirklichung besteht zunächst einmal darin, dass dieses gemeinsame Wesen als solches zusammengehalten wird, dass also dieser Verbund der einzelnen Wesen als gemeinsame Aufgabe erst einmal hingestellt wird. Und dann kommen wieder andere Wesen, andere Kräfte hinzu, die diese Aufgabe erkennen und sich dieser Aufgabe annehmen, um es dann weiter in die Verdichtung zu bringen. Seelisches ist zunächst einmal verdichteter Geist. Und diese Seelenwesen, die zuständig sind, die Seelenwelt zu gestalten, erkennen in der geistigen Welt zunächst bestimmte Anordnungen von Geistwesen als Aufgabe. Nämlich diese Anordnung von Geistigem in ihre Welt hinein abzubilden und daraus etwas Seelisches zu konstruieren. Und dann haben wir die geistige Aufgabe transferiert in die Seelenwelt hinein. Und in der Seelenwelt wird daraus wieder ein seelisches Wesen. Das heißt, um dieses geistige Abbild im Seelischen zu erstellen, braucht es auch wieder viele Seelenwesen, die zusammenarbeiten und mit ihren Fähigkeiten dieses Bild aus dem Geistigen erstellen. Das heißt, es wird also wieder ein neues Wesen gebildet, eine Hülle, eine seelische Hülle. Und innerhalb dieser Hülle sind seelische Wesen, die miteinander interagieren und somit ein ganz bestimmtes seelisches Wesen, eine ganz bestimmte Tatsache im Seelischen erzeugen, bilden. Dann haben wir eben aus dem Geistigen heraus in die Seelenwelt hineintransferiert ein Wesen oder eine Aufgabe, eine Tätigkeit könnte man auch sagen. Und dann geht es wieder eine Stufe weiter. Jetzt haben wir unterhalb, wenn man das räumlich ausdrücken möchte, unterhalb der Seelenwelt die sogenannte Ätherische Welt. Und die Ätherische Welt ist die Welt der sich offenbarenden Kräfte. Das heißt also erneut: Geistiges verdichtet zu Seelischem, verdichtet sich nun erneut durch Ätherische Wesen, die im Äther existieren, ihr Dasein pflegen. Und diese Wesen erkennen jetzt in der Seelenwelt eine ganz bestimmte Aufgabe für sich. Nämlich das, was aus dem Geistigen vorher in die Seelenwelt hineingenommen wurde, jetzt in ihre Welt hereinzubringen, in ihrer Welt abzubilden. Nun versammeln sich Ätherische Wesen um diese Aufgabe, die da aus der Seelenwelt gekommen ist. Und, wenn man es menschlich ausdrücken möchte, beraten sich jetzt darüber, wie man jetzt diese Aufgabe aus der Seelenwelt in die Welt der Kräfte, in die Ätherwelt hinein transferieren kann. Und dann passiert wieder eine Zusammenarbeit, eine Kooperation von Naturwesen, die dann dieses Seelische in die Welt der Kräfte hineinbringen und dort abbilden. Ja, und schließlich gibt es dann natürlich noch die stoffliche Welt &amp;quot;unterhalb&amp;quot; der Ätherwelt. Und da sind wir dann in der stofflichen Welt, in dem Bereich, den wir sinnlich wahrnehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Ätherwelt, Seelenwelt und Geistige Welt existieren im Übersinnlichen&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Die Ätherwelt, die darüber liegt, befindet sich für uns bereits im Übersinnlichen. Das bedeutet, mit unseren Sinnesorganen können wir die Ätherwelt nicht mehr wahrnehmen. Wir können nur die Auswirkungen der Ätherwelt im Stofflichen wahrnehmen. Das heißt also, wenn wir versuchen, physisch festzumachen: Wann befindet sich noch ätherisch Lebendiges in einem Stofflichen? Dann haben wir eigentlich zunächst einmal nur den Anhaltspunkt, dass wir sagen können: In dem Moment, wo sich etwas bewegt oder in dem Moment, wo etwas wächst und gedeiht, befindet sich innerhalb dieser stofflichen Hülle - denn alle Wesen auf dieser Erde haben ja eine stoffliche Hülle, die von Bildekräften gestaltet wird - in dem Moment, wo sich die stoffliche Hülle nicht mehr bewegt, wo sie also keine Veränderung mehr in Richtung Wachstum zeigt, zum Beispiel bei Pflanzen, wenn sie die Blätter hängen lässt oder wenn ein Tier am Boden liegt, sich nicht mehr bewegt. Dann entsteht der Verdacht, hier könnte es sich darum handeln, dass das Lebendige, das Ätherische sich aus dieser stofflichen Hülle zurückgezogen hat. Aber wir sehen eben nicht, dass das Ätherische an sich sich zurückgezogen hat, wir können das nicht direkt wahrnehmen, sondern wir können nur anhand der physischen Auswirkungen beobachten und folgern, uns denkerisch dieser Sache annehmen, immer wieder Indizien zusammentragen, wie etwa ob noch ein Herzschlag vorhanden ist. Oder bei einer Pflanze, wenn ich ihr Wasser gebe, heben sich die Blätter wieder, kommt die Pflanze wieder in den Wachstumsprozess hinein? Das heißt, das sind alles äußerliche Merkmale, an denen wir festmachen können, ob sich noch Leben in diesem Wesen befindet oder eben nicht mehr. Und spätestens wenn sich das Leben vollständig zurückgezogen hat, erkennen wir ja an der physischen Hülle, am Leichnam, dass dann eben die lebendigen Kräfte sich zurückgezogen haben und stattdessen die Verwesungskräfte, die Zersetzungskräfte beginnen, diese stoffliche Hülle wieder aufzulösen, in die allgemeine Stofflichkeit zurück zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Von der Idee zum Produkt - ein Beispiel aus dem Alltag&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir jetzt also den Weg aus dem Geistigen ins Seelische hinein, aus dem Seelischen ins Ätherische, in die Welt der Kräfte, in das Lebendige und dann gestaltend in die stoffliche Welt hinein. Und wenn man das vergleicht oder wenn man danach forscht, ob dies so stimmen könnte, dann finde ich es immer ganz hilfreich, Gegenstände, Erfindungen, die aus der Menschheit gekommen sind, zu betrachten. Wenn man zum Beispiel eine Kamera nimmt oder ein Mikrofon, dann kann man sich vorstellen, dass das Bild von dieser Kamera oder von diesem Mikrofon zunächst einmal in der geistigen Welt existiert hat, nämlich in der Ideenwelt eines oder mehrerer Menschen. Die haben es sich vorgestellt. Und mit den Vorstellungen sind wir dann eigentlich bereits in der Seelenwelt. Zunächst einmal ist die Idee vorhanden: Ich möchte ein Gerät bauen, mit dem ich Schallwellen einfangen kann. Und aus dieser Idee kommt es dann zu Bildern in der Seele dieser Entwickler, dieser Forscher, dieser Erfinder. Sie nehmen Kontakt mit dieser Idee auf. Und diese Idee ist der Zündfunke für die Bilder, die in der Seele entstehen. Und diese seelischen Bilder, die werden dann immer wieder neu modelliert, verbessert und man kommt dann langsam zu dem Schluss: Ein Mikrofon, das sollte jetzt nicht unbedingt breit und quaderförmig sein, denn ein Mikrofon möchte ich in der Hand halten. Also sollte das Mikrophon eher etwas länglicher und rund sein, damit ich es gut in der Hand führen kann. Also das heißt, der Zündfunke, die Idee aus der geistigen Welt wird überführt in das Seelische, in die Seelenwelt und in der Seelenwelt entstehen dann Bilder, wie diese Idee verwirklicht werden könnte. Und nachdem diese Bilder dann immer wieder modelliert wurden - man holt andere Menschen dazu, vielleicht ein ganzes Team, die sich dieser Idee, diesem Zündfunken annehmen und alle ihre Bilder einbringen, abgleichen, miteinander besprechen und es kristallisiert sich dann so langsam aus der Zusammenarbeit ein finales Bild, von dem man sagt: Das ist es! Und so übergeben wir das Ganze jetzt an die Menschen, die dieses Bild gestalterisch ins Stoffliche hineinbringen können. Das heißt, es wird ein Plan erstellt. Das seelische Bild wird wieder festgehalten, dargestellt und dann geht man zu den Menschen, die sich auskennen mit dem Bau von Dingen, die also dann genau sagen, an der Stelle würden wir das Material nehmen, hier würde sich vielleicht dieses eignen. Hier können wir mit der Maschine arbeiten, hier müssen wir vielleicht manuell tätig werden, weil das eine besonders knifflige Schnittstelle ist zwischen zwei Baumaterialien oder wie auch immer. Das heisst: An dieser Stelle kommen wir dann in die Welt der Kräfte. Wie können wir nun die Kräfte generieren, um den Stoff so zu gestalten, dass dieses gemeinsam erstellte Bild auch wirklich in der physischen Welt erscheinen kann? Und wenn diese Leute drauf geguckt haben, dann kommt es eben tatsächlich zum Fertigungsprozess. Und in dem Moment, wo der Fertigungsprozess erfolgt, in diesem Moment wird dann irgendwann das Mikrofon für uns mit den physischen Sinnen wahrnehmbar. Und so haben wir also quasi in der Menschenwelt, in unserer Alltagswelt, eigentlich den gleichen Weg, wie ihn auch die Dinge in der Geistigen Welt nehmen. Und wenn man jetzt versucht zu sagen: Das Stoffliche ist zuerst da und dann kommt das Geistige. Dann finde ich, erkennt man anhand dieser vorher genannten Kausalkette, dass das eigentlich nicht so viel Sinn macht.&lt;br /&gt;
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Ich schaue gerade auf die Uhr. Ich hatte mir vorgenommen, dass die Videos immer zwischen 20 und 30 Minuten lang sein sollen, um es nicht immer zu arg in die Länge zu ziehen. Und ich würde sagen, vielleicht mit diesem Gedanken möchte ich diesen dritten Teil abschließen. Und beim nächsten Mal beginnen wir mit der Menschheits- und mit der Weltentwicklung. Ich sage wieder vielen Dank fürs Dabeisein und freue mich aufs nächste Mal.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrBo</name></author>
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	<entry>
		<id>https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_1_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5135</id>
		<title>Grundlagen Anthroposophie Teil 1 von Christoph Bolleßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://anthro.world/index.php?title=Grundlagen_Anthroposophie_Teil_1_von_Christoph_Bolle%C3%9Fen&amp;diff=5135"/>
		<updated>2023-01-31T11:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrBo: Textformatierungen, Bilden von Absätzen mit Überschriften, Einführen von Hyperlinks zu Anthrowiki&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
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== Videotutorial mit Christoph Bolleßen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Bolleßen Grundlagen der Anthroposophie Teil1.jpg|450px|center|link=https://www.youtube.com/watch?v=KBiQy-wwflM]]&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;- Grundlagen Teil 1 -&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Grundlagen Anthroposophie Teil 1 (Einleitung) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;In eigener Sache&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und herzlich willkommen hier auf dem Kanal Kulturepochen zu diesem ersten Video. Ich möchte in diesem Beitrag versuchen, ein paar grundlegende Dinge zum Thema Anthroposophie darzustellen. Und ich möchte vorab darum bitten, dass dies hier auf keinen Fall vollständig und umfassend geschehen kann, sondern ich möchte an dieser Stelle gerne sagen, dass das Werk [https://anthrowiki.at/Rudolf_Steiner Rudolf Steiners] so umfassend und reichhaltig ist, dass man sich immer nur bemühen kann, bescheidene kleine Schritte zu unternehmen, um Auszüge wiederzugeben oder herauszuheben. Daher bitte ich um Nachsicht, dass ich hier nur meinen kleinen Teil darstellen kann und dass es mit Sicherheit sehr viele Dinge und Details geben wird, die ich nicht erwähne. Aber ich möchte wie gesagt versuchen, nicht nur mit diesem Video, sondern vielleicht auch in einer kleinen Reihe, einige anthroposophische Inhalte ins Auge zu fassen und zu besprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Der Begriff &amp;quot;Anthroposophie&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnen würde ich gerne mit dem Begriff “Anthroposophie”. [https://anthrowiki.at/Anthroposophie Anthroposophie] bedeutet sinngemäß: “Die Weisheit vom Entgegengewendeten”. Der “[https://anthrowiki.at/Anthropos Anthropos]” ist “Der Entgegengewendete”. Dies bezieht sich auf den Menschen und die Sophia ist bekanntermaßen die Weisheit. Warum also der Entgegengewendete? Warum sind wir Menschen die Entgegengewendeten? Hier können wir ein bedeutendes Werk der griechischen Antike des Philosophen [https://anthrowiki.at/Platon Platon] zu Hilfe nehmen. &lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;Platons Höhlengleichnis&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
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Platon war ein Schüler des Philosophen [https://anthrowiki.at/Sokrates Sokrates] und hat einige Werke verfasst, in denen sein Lehrer Sokrates über bestimmte Dinge spricht. Tiefe Gespräche zwischen Lehrer und Schüler, vor allem über philosophische Themen, über das Leben, den Menschen, den Staat, die Politik oder die Religion, gehörten in der griechischen Antike zur guten Sitte. Und so erscheint in einem Werke Platons das sogenannte “[https://anthrowiki.at/H%C3%B6hlengleichnis Höhlengleichnis]”. In dieser Erzählung geht es um Menschen, die in einer finsteren Höhle gefesselt am Boden sitzen und durch diese Fesselung gezwungen sind, permanent in eine Blickrichtung zu schauen. Und in der Richtung, in die sie schauen, befindet sich eine erleuchtete Fläche an der Höhlenwand. Über diese erleuchtete Fläche huschen bewegte Schatten. Diese Schattenspiele bilden die Wahrnehmungswelt der gefesselten Menschen, die sie sich erschließen, bzw. die sie mitverfolgen als ihre Realität. Allerdings ist ihr Bild der Welt natürlich nicht vollständig. Wir als Außenstehende, als Beobachter, wissen, dass Licht und Schatten, welche die gefesselten Menschen sehen, natürlich eine Ursache haben. Und so geht die Erzählung weiter, indem Platon sagt: Dieses Licht und diese Schatten entstammen aus dem Bereich, der hinter den Menschen liegt, den sie nicht schauen können. Schließlich kommen einzelne der Menschen eines Tages an den Punkt, wo sie diesem Sachverhalt auf die Spur kommen. Sie sagen sich: Dadurch, dass wir nur nach vorne schauen, sehen wir immer nur die Schatten. Aber wo kommen denn diese Schatten her? Und ebenso das Licht? Das können wir nur herausfinden, wenn wir uns umwenden, indem wir uns dem Licht entgegenwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Verbindung zur Anthroposophie&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bild hilft uns dabei, vielleicht ein wenig zu verstehen, worum es in der Anthroposophie geht. Die Grundaufgabe, die wir als geistig strebende Menschen haben, ist dass wir anstreben, wirkliche Erkenntnisse über den Geist zu gewinnen. Und damit kommen wir zur vollständigen Bezeichnung Rudolf Steiners der Anthroposophie als “anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft”. Ein sehr hoher Anspruch, von einer “Wissenschaft” vom Geistigen zu sprechen - das ist etwas völlig neues. Das ist revolutionär in der Menschheitsgeschichte. Denn bisher war es so, dass geistige Dinge, religiöse Dinge, an den Menschen herangetragen wurden durch Autoritäten. Zunächst durch natürliche Autoritäten. Man denke nur bei den Naturvölkern an die Medizinmänner, an die Schamanen. Dies waren Menschen, die von den Stammesgenossen, den Mitmenschen in ihre Positionen erhoben wurden, weil sie bestimmte mediale Fähigkeiten hatten. Und eine Zeit lang war es tatsächlich so, dass nur noch wenige Menschen die Möglichkeit hatten, in die geistige Welt hineinzuschauen. Und es wurden immer weniger - was auch mit der Menschheitsentwicklung zu tun hat, wie wir von Rudolf Steiner wissen. Das Neue ist eben, dass wir heute in einer Zeit leben, in der es jedem Menschen wieder möglich ist, die Fähigkeiten in sich zu erwecken, selber in der geistigen Welt Erkenntnisse zu sammeln und nicht mehr darauf angewiesen ist, dass Geistiges durch Autoritäten an ihn herangetragen wird und er dann sozusagen nur noch “Glauben schenken” soll. Das ist natürlich eine ganz schöne “Ansage”, wie man heute so schön sagt, aber wen es neugierig macht, der kann in der Anthroposophie ungemein Wertvolles finden. &lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;Der Entwicklungsgedanke&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
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Ein Kernbegriff, welcher von Rudolf Steiner immer wieder verwendet wird, ist “[https://anthrowiki.at/Entwicklung Entwicklung]”. Dass sich also der Mensch und auch die Welt gemeinsam entwickeln. Und man entgegen der heutzutage meist verwendeten Darstellung nicht davon ausgehen kann, dass die Menschen und die Welt immer schon gleich waren. Sondern dass sich gewaltige Dinge verändert haben. Das werden wir in den kommenden Videos noch einmal näher beleuchten. Warum ist das so wichtig für uns, dies mit einzubeziehen? Zunächst einmal weckt es in uns ein ganz anderes Verständnis für das, was in der Vergangenheit passiert ist. Wenn wir also davon ausgehen: Die Menschen damals haben ihre Entscheidungen aus ganz anderen Beweggründen getroffen als wir heute, dann kann uns dieser Gedanke befrieden. So ging es mir in der Beschäftigung mit den Vorträgen Rudolf Steiners. Es wird ein Gefühl des Friedens, der Versöhnung erzeugt. Denn ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass wenn ich mich früher mit geschichtlichen Sachverhalten beschäftigt habe, wenn bestimmte Ereignisse geschildert wurden, dass ich oft den Gedanken hatte: Ja, was waren denn das für seltsame Menschen damals, die solche Entscheidungen getroffen haben? Aber wenn man berücksichtigt, dass sich diese Menschen in einer ganz anderen Entwicklungsphase befanden, dann kann man auf diese vergangenen Zeiten zurückblicken und vielleicht wie ein Vater oder eine Mutter wohlwollend auf die eigenen Kinder schauen und auf die unverständlichen Taten, die man teilweise vielleicht auch selber in der eigenen Pubertät begangen hat. Verständnis für sich entwickelnde Menschen aufbringen, indem man sagt: In dieser Lebensphase sieht man die Dinge einfach noch nicht so klar! Wenn wir so mit unseren Vorfahren umgehen bzw. mit der Menschheitsentwicklung, dass wir Verständnis dafür aufbringen, dass jemand, der in der Antike oder im Römischen Reich gelebt hat, noch nicht das gleiche Bewusstsein haben konnte wie wir heute, dann zieht sich aus meiner Sicht ein besänftigender Frieden durch die Seele und man kann die Dinge ganz anders bewerten. Das heißt also: sich stets bemühen, Entwicklung zu denken, sich Entwicklung immer wieder vor Augen führen. Wir finden diesen Entwicklungsgedanken teilweise bereits in der Naturwissenschaft dargestellt, z. B. durch die [https://anthrowiki.at/Evolutionstheorie Evolutionstheorie]. Bestimmte Abläufe in der Biologie verändern sich im Laufe der Zeit und mit ihnen auch die Lebewesen auf der Erde. &lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;Der Prozess des &amp;quot;Umwendens&amp;quot;&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
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Dieser Entwicklungsgedanke spielt auch in Platons Höhlengleichnis schon eine Rolle. Dort wird gesagt: Wenn sich nun einer dieser gefesselten Menschen aufmacht, sich umzuwenden, dann bleibt das natürlich nicht ohne Konsequenzen. Und dieses Umwenden ist auch nicht so einfach und schnell vollziehbar, sondern wenn wir bei dem Bild mit dem gleißenden Licht aus dem Hintergrund bleiben, kann man sich vorstellen, dass in dem Moment des Umwendens die eigenen Augen erst einmal nicht in der Lage sind, dieses Licht zu ertragen. Das heißt, das Umwenden muss langsam, behutsam und kontinuierlich geschehen. Es ist nicht ratsam, zu sagen: So, ich stehe jetzt auf, wende mich um und so sieht es dort aus; sondern unser ganzes Wesen, unsere ganze Körperlichkeit muss sich zunächst einmal darauf einstellen, mit diesem neuen Blickwinkel mit diesen neuen Eindrücken, umzugehen. Und das beschreibt Platon, dass man sich langsam umwenden muss. Und er sagt weiterhin etwas ganz Entscheidendes, dass in Verbindung mit der Anthroposophie sehr erheblich ist, nämlich dass dieses Umwenden aus [https://anthrowiki.at/Freiheit Freiheit] heraus geschehen muss. Man sollte demnach nicht andere gefesselte Menschen, die noch nicht das Bedürfnis verspüren, sich umzuwenden, dazu zwingen. Und damit haben wir einen weiteren entscheidenden Punkt, der von Rudolf Steiner mit einem seiner bekanntesten Werke dargestellt wird, mit der “[https://anthrowiki.at/GA_4 Philosophie der Freiheit]”. Wir haben es also mit einem sich entwickelnden Menschen zu tun, der sich aus freien Stücken heraus entscheiden möge, sich umzuwenden, um nach der Quelle des geistigen Lichtes hinter ihm zu schauen. Dieses Umwenden muss jedoch ein absoluter Akt der Freiheit sein. &lt;br /&gt;
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&amp;lt;u&amp;gt;Die Bildung neuer Wahrnehmungsorgane&amp;lt;/u&amp;gt; &lt;br /&gt;
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Denn was ist aus anthroposophischer Sicht mit diesem Umwenden verbunden? Damit ist verbunden, dass sich unsere Leiblichkeit nicht nur auf das Licht einstellt, sondern es geht noch einen Schritt weiter, indem Rudolf Steiner sagt: Wenn wir uns umwenden, müssen wir uns völlig neue Wahrnehmungsorgane ausbilden, damit wir in der Lage sind, in dieser Welt des Geistigen angemessen wahrnehmen zu können. Es geht somit um eine “Involution”, unser Inneres so umzugestalten, dass wir Wahrnehmungsorgane entwickeln, um in der geistigen Welt wahrnehmend zu werden. Ich möchte an dieser Stelle nicht sagen “sehend” werden, obwohl es ja oft “Hellsehen” oder “Hellsichtigkeit” heißt. Aber dieses Wahrnehmen in der Geistigen Welt hat mit dem physischen Sehen nicht viel zu tun. Sondern es geht vielmehr um ein “geistiges Wahrnehmen”. Und dieses Wahrnehmen vollzieht sich in der menschlichen Seele. Die Seele ist unser Bewusstsein. In der Seele werden uns die Dinge bewusst. Also Wahrnehmungsorgane entwickeln, um selbst im Geistigen Erkenntnisse und Eindrücke zu sammeln. Das ist das, was Rudolf Steiner uns verspricht, wenn wir uns mit den anthroposophischen Inhalten auseinandersetzen. Das heißt also keine Gläubigkeit mehr so wie es früher war, geistiges Wissen vermittelt von Autoritäten, wir nehmen es zur Kenntnis und sagen: “Daran glaube ich!” Sondern von nun an soll es in eine Richtung gehen, in der jeder Mensch durch innere Arbeit Schritt für Schritt in die Lage versetzt wird, selbst in der geistigen Welt zu forschen. Und das ist wirklich sehr spannend und ich kann nur sagen, es lohnt sich, diesen Weg zu gehen. Und damit möchte ich das erste Video beenden und sage Danke fürs Dabeisein und bis zum nächsten Mal! &lt;br /&gt;
==Literaturangaben==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrBo</name></author>
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