Licht und Schatten der Selbsterkenntnis Teil 1 - ein Vortrag von Christoph Bolleßen, 2025

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Veröffentlicht am 7. September 2025 von Christoph Bolleßen. Hier klicken um zum Video zu gelangen

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Einleitung: Selbsterkenntnis, Licht und Schatten 00:00:53

Sprecher 1

Einen schönen guten Abend, alle miteinander, liebe Anwesende, lieber Wolfgang, ich danke dir für die lebendige Einleitung mit Verweis auf meine Vergangenheit. Die haben wir ja schon am Telefon ein bisschen miteinander besprochen. Ist alles gut, stehe ich dazu. Ich freue mich sehr, heute Abend hier zu sein. Für mich ist es die erste Veranstaltung, die erste geisteswissenschaftliche Betätigung nach der Sommerpause. Als wir letztes Jahr dieses Thema festgelegt haben, ist ja nun schon einige Monate her, da habe ich gleich gespürt, das ist etwas, das wahrscheinlich viele Menschen umtreibt heutzutage.

Das Thema Selbsterkenntnis. Da stecken ja zwei Worte drin, die man häufig benutzt, die aber sehr tief mit uns, mit dem Menschenwesen zu tun haben. Einmal das Selbst, was ist denn eigentlich das Selbst? Mein Selbst, wer bin ich? Und dann haben wir die Erkenntnis, was ist denn Erkennen? Wenn ich etwas in der Welt erkenne, wenn ich einen lieben Menschen erkenne oder wenn ich die Wahrheit in etwas erkenne. Wir spüren schon, dass Erkenntnis und Selbst, das hat viel miteinander zu tun, das sind Verwandte. Und wie wir ja von Rudolf Steiner wissen, sind Worte beziehungsweise Begrifflichkeiten in der geistigen Welt immer auch wesenhaft vorhanden. Und wenn wir sagen Selbsterkenntnis, wenn wir diesen Begriff aussprechen in Gedanken oder ihn auch als Wort über die Luft artikulieren, in die Welt bringen, dann spüren wir, Selbsterkenntnis, das ist etwas, das scheint zusammenzugehören und scheint wichtig zu sein.

Und wie kommen wir zu dieser Selbsterkenntnis? Darum wird es heute gehen, unter anderem. Und warum hat diese Selbsterkenntnis dann aus unserer heutigen Sicht auch Licht und Schatten? Licht und Schatten als Gegensätze in der Welt, die aber beide segensreich sind und beide auch ihre negativen Aspekte haben können. Licht kann uns blenden, Licht kann uns aber auch den Weg weisen. Schatten kann uns vom Licht trennen, aber Schatten kann uns auch die Gelegenheit geben, etwas vor uns zu sehen, das vielleicht nur schwach leuchtet oder das wir vorher in einem gleißenden Licht gar nicht wahrnehmen konnten. Auch die Wichtigkeit des Schattens; diejenigen von Ihnen, die vielleicht einen Garten haben, werden den Schatten spätestens dann sehr zu schätzen wissen, wenn man einen Komposthaufen anlegt. Denn der Komposthaufen wird nur gut gedeihen und seine fruchtbaren Kräfte hervorbringen, wenn er im Schatten angelegt wird.

Der Weg zum Selbstbewusstsein: Die Jahrsiebte und die Abbauprozesse 00:05:45

Und der zweite Teil, bin ich der Souverän in mir? Klingt erstmal, sage ich mal, für jemanden, der sich vielleicht noch nicht anthroposophisch betätigt hat bisher, wie ein Paradoxon. Würde jeder sagen, ja natürlich bin ich der Souverän in mir, sonst ist ja keiner in mir. Aber wie wir nach den Angaben von Dr. Steiner sagen können, sind wir nicht die Einzigen in uns. Und ein Souverän ist ja heute eher in der politischen Sicht gebräuchlich, dieses Wort. Aber wenn jemand souverän ist, dann bedeutet das, er handelt aus sich heraus, aus Freiheit und Selbstbestimmtheit. Und jetzt können wir uns die Frage stellen, wie kommen wir denn dahin, dass unser Ich zum Souverän wird?

Dazu wäre der erste Schritt, dass wir sagen, bevor wir zur Selbsterkenntnis kommen können, braucht es zunächst einmal Selbstbewusstsein. Also bevor ich mich selbst erkennen kann, muss ich ja wissen, dass es mich gibt, beziehungsweise dass es mein Selbst gibt. Und um dieses Durchdringen bewusst in Gang setzen zu können, dazu brauchen wir zunächst einmal das Selbstbewusstsein. Und um dies ein wenig näher zu erläutern, wie kommen wir denn in unserer Individualentwicklung zu diesem Selbstbewusstsein? Dann würde ich zunächst gerne mit Ihnen die menschlichen Leibesglieder einmal betrachten.

Der Erdenmensch, so wie wir ihn heute kennen, besteht zunächst einmal aus vier wesentlichen Gliedern, aus vier Leibern, wenn man so möchte. Das ist einmal der physische Leib, der ätherische Leib, der Astralleib und das Ich. Durch Dr. Steiner erfahren wir, dass die Individualentwicklung des Menschen so verläuft, dass diese Glieder sich im Laufe der Zeit immer mehr entfalten. Zunächst ohne, dass wir viel bewusst daran mitarbeiten müssen. Da bekommen wir sozusagen aus der geistigen Welt viel Hilfe von anderen Wesen. Und dieser Weg, den beschreibt Rudolf Steiner dann in sogenannten Jahrsiebten. Wir haben also hier den physischen Leib, der steht im Vordergrund im sogenannten ersten Jahrsiebt. Das heißt also, von der Geburt bis zum siebten Lebensjahr ungefähr, erringt sich der neugeborene Mensch die Gestaltung seines physischen Leibes. Ungefähr im siebten Lebensjahr stößt das Kind den Ätherleib der Mutter ab. Das heißt, bis zu diesem Zeitpunkt sind die Ätherleiber, die Bildekräfteleiber von Mutter und Kind noch sehr eng miteinander verbunden. Und in diesem siebten Jahr, das ist dann ungefähr auch der Zeitpunkt, wenn die Kinder in die Schule kommen, wenn man also dann als Lehrer die Möglichkeit hat, mit den Bildekräften der Kinder zu arbeiten.

Dieser Prozess geht ungefähr bis zum 14. Lebensjahr, bis zum Beginn der Pubertät. Und ungefähr in dieser Zeit dort trennen sich dann auch die Astralleiber von Mutter und Kind. Also wir sehen, dass bis zum 14. Lebensjahr die Mutter eine große Rolle im Leben des Kindes spielt. Und dann beginnt mit dem 21. Lebensjahr das Kind wirklich in die Eigenständigkeit hineinzukommen, in seine Ich-Tätigkeit hineinzukommen. Das heißt, die Ich-Geburt, wie sie Rudolf Steiner nennt, findet um das 21. Lebensjahr statt. Und gleichzeitig mit diesem Freiwerden der Ich-Kräfte beginnt das Ich sogleich am untersten Glied der Seele zu arbeiten, nämlich an der Empfindungsseele. Das wäre das nächste Glied. Die Empfindungsseele geht bis zum 28., und dann kommt die Verstandesseele und dann die Bewusstseinsseele. Also es geht auch im Erwachsenenalter immer weiter, dass dieses Selbst die Hüllen ergreift.

Und wie ich versucht habe zu sagen, das Kind kommt in die Eigenständigkeit dadurch, dass es die Wesenhaftigkeit, die Leiber der Mutter abstößt. Man könnte auch sagen, es handelt sich um einen Abbauprozess. Und hier haben wir diese erste wichtige Information aus der Anthroposophie, dass Bewusstsein stets mit Abbauprozessen in den Leibern verbunden ist. Das ist also etwas sehr Wichtiges aus meiner Sicht, weil wir ja heute in einer Welt leben, wo eigentlich sich alles nur auf das Aufbauende konzentriert. Aber dass diese Todeskräfte, diese Abbauprozesse auf der anderen Seite dazu beitragen können, dass wir Bewusstsein mehr und mehr erlangen können. Das finde ich ist eine Perspektive, die wir uns immer wieder vor Augen führen sollten. Ohne Abbauprozesse gibt es kein Bewusstsein.

Und wie diese Abbauprozesse nun aussehen, wie dieses Bewusstsein nun voranschreitet, das beschreibt Dr. Steiner uns in verschiedenen Stufen, bis wir dann beim Selbstbewusstsein ankommen. Die erste Stufe des Selbstbewusstseins beschreibt Dr. Steiner so, dass er sagt, da wird der organische Körper dem Irdischen entrissen. Wenn wir unseren physischen Leib sehen, so sehen wir zunächst einmal die stoffliche Außenhülle. Und diese stoffliche Außenhülle ist eigentlich ein Leichnam. Er besteht nämlich aus mineralischem Erdenstoff. Und dieser mineralische Erdenstoff muss, damit er verlebendigt werden kann, von den Bildekräften ergriffen werden. Und diese Bildekräfte, die sich in unserem ätherischen Organismus befinden, erhalten ihre Kraft aus dem Weltenall. Das heißt also, Kräfte aus dem Weltenall durchdringen den irdischen Stoff und entreißen ihm seinen irdischen Zweck. Und diese Stofflichkeit wird nun gestaltet von aufbauenden Kräften aus dem Weltenall. Hier haben wir auf der einen Seite durch die aufbauenden Kräfte aus dem Weltenall Leben. Dadurch kommt aber etwas in Gang, nämlich das Denken im Menschen. Je mehr diese Kräfte, die im kleinen Kind wirken, abgezogen werden aus der Gestaltung des physischen Leibes, desto mehr fängt das Kind an zu denken. Das bedeutet also, die Kräfte, die vorher noch dazu da waren, das Wachstum des physischen Leibes zu gestalten, werden nun mehr und mehr abgezogen, verwandeln sich gewissermaßen an einer anderer Stelle zu Denkkräften. Und diese Kräfte sind abbauende Kräfte. Wenn wir denken, dann zerstören wir permanent unsere physisch-ätherische Leiblichkeit.

Dann haben wir die zweite Stufe des Selbstbewusstseins. Die beschreibt Dr. Steiner so, dass er sagt, der Astralleib baut seine Organe auf und wieder ab. Das heißt also, wenn wir hier den physischen Leib haben, unser ätherischer Leib ragt etwas über diesen physischen Leib hinaus und über diesen ätherischen Leib hinaus ragt noch einmal viel weiter der Astralleib. Und innerhalb dieses astralischen Leibes, dort gibt es Organe, Seelenorgane. Manche kennen diese Seelenorgane vielleicht unter dem Begriff Chakren oder Lotusblumen. Und auch diese Organe werden permanent vom astralischen Leib aufgebaut und wieder abgebaut. Und dieser Abbau dieser Organe, das ist die Gefühlstätigkeit im Bewusstsein der Seele.

Und die dritte Stufe zum Selbstbewusstsein, da kommen wir jetzt unserem Ich immer näher, da sagt Dr. Steiner, die Ich-Organisation wird vom Ich auf und wieder abgebaut. Das heißt also, die Ich-Organisation ist auch noch mal wie eine Art Leiblichkeit innerhalb des Astralleibes, die vor allen Dingen mit unserem Blut und mit unserer Blutwärme zu tun hat. Der Astralleib bildet unser Nervensystem ab. Die Ich-Organisation hat mit unserem Blutzirkulationssystem zu tun. Und auch hier wird also diese Ich-Organisation immer wieder zerstört und ersteht neu. Und durch diesen Abbau der Ich-Organisation kommt es eben zu Willenstätigkeit im Selbstbewusstsein. Das heißt, indem das Ich die Ich-Organisation zerstört, entwickelt sich unser Wollen.

Die vier Stufen der Selbsterkenntnis 00:24:40

Nun sind wir erstmal uns selbstbewusst. Und wenn wir uns selbstbewusst sind, jetzt können wir anfangen mit der Selbsterkenntnis. Jetzt können wir uns selbst lokalisieren. Ich stehe jetzt in der Welt und jetzt geht es los. Jetzt kommen wir nämlich zu den vier Stufen dieser Selbsterkenntnis.

Die erste Stufe dieser Selbsterkenntnis, die verläuft so, dass wir über das sogenannte Tagesbewusstsein durch die physischen Organe vermittelt. Das bedeutet, wie wir es vielleicht aus anderen Zusammenhängen kennen, ich bin das Subjekt und da ist ein Objekt, dem kann ich mich gegenüberstellen in der Welt. Und da habe ich auch einen Widerstand. Und das heißt, an diesem Widerstand erlebe ich mich selbst. Das ist also die erste Stufe. Subjekt, Objekt, Ich und Welt. Und an dieser Stufe mischen sich zwei alte Bekannte hier auch sehr gerne ein, nämlich die Widersacher Luzifer und Ahriman, die dafür sorgen, dass wir da so manches entwickeln, dass wir uns selber vielleicht ein bisschen besser sehen, als es vielleicht ist. Das heißt also Wunschdenken. Und wer damit nicht einverstanden ist, den räume ich halt aus dem Weg. Oder der Herr Ahriman, der sendet dann auch seine Signale durch Ängste. Dass wir dann sagen, oh, da hinten, da ist jetzt eine Tafel, an der Tafel schreiben, das liegt mir nicht so, dann lasse ich es lieber. Aber dann verpasse ich etwas. Nämlich den weiteren Weg zu mir. Das heißt also, das ist so die erste Stelle, an der wir anfangen können, uns selbst zu beobachten. Wo habe ich denn im direkten Kontakt mit der Welt vielleicht ein wenig Wunschdenken? Und wo habe ich Ängste? Überall da, wo uns Ängste gegenüberstehen, das ist nicht selten ein Punkt, an dem es für uns weitergeht. Und das möchten die beiden hier verhindern. Dieser Blick, schaue um dich. Stelle deine Inkarnation, dein Leben in einen größeren Zusammenhang hinein. Weite deinen Blick. Das ist ein ganz wichtiger Schlüssel für alle weiteren Schritte.

Dann kommen wir zur zweiten Stufe und das ist das Wirken des Selbstes im Ätherleib. Im Ätherleib, dort liegen unsere Anlagen, Talente, Fähigkeiten. Und gleichzeitig liegen in diesem Ätherleib aber auch Dinge, die uns unfrei machen können. Und zwar liegen in diesem ätherischen Leib auch die Anlagen, die zu tun haben mit Abstammung, mit Volkszugehörigkeit, familiäre Bindungen, Verwandtschaftsverhältnisse. Und deshalb ist es wichtig, dass wir innerhalb dieser zweiten Stufe, um sie zu meistern, Impulse setzen in unserem Leben, dass wir zur Überwindung dieser vorgefertigten Bahnen kommen können. Es gibt eine recht drastische Stelle im Neuen Testament, dass Christus da sagt, ich bin gekommen, um Vater und Sohn und Mutter und Tochter zu entzweien. Das hat damit zu tun, dass wir, wenn wir Ich-Menschen werden wollen, dass wir dann irgendwann uns auch aus diesen vorgefertigten Bahnen, Familienabstammung, auch Volkszugehörigkeit, damit verbunden auch oft dieser Nationalismus, der heute auch wieder aufkeimt, dass wir dann irgendwann uns auch aus diesen vorgefertigten Bahnen befreien. Das heißt also, neue Wege suchen und ganz wichtig, die Selbsterziehung. Sich selber die Pflicht auferlegen, bestimmte Dinge zu tun, dort schreiten wir voran.

Damit kommen wir zur dritten Stufe, die vielleicht entscheidendste aus meiner Sicht heute für uns. Und zwar ist das das Erleben der Wirkungen des Karma im Astralleib. Hier kommen wir jetzt zu dem, was es uns heute im Sozialen nicht einfach macht. Rudolf Steiner betont ja immer wieder, dass ein Kernelement der anthroposophischen Bewegung sein sollte, dass sich überall Geistgemeinschaften zusammenfinden. Aber was noch entscheidender ist, ist das, was Rudolf Steiner sagt, was alle Anthroposophen miteinander verbinden muss, ist der Wille, das eigene Karma in Ordnung zu bringen. Wir merken sehr schnell im Sozialen, dass man da sehr schnell an seine Grenzen kommt und dass man sehr schnell dazu neigt, sich gegenüber den anderen Menschen abzuschotten, eine Mauer aufzubauen und das ist für das, was in der Anthroposophie angestrebt wird, kein guter Weg. Unser Selbst erkennen wir in erster Linie aus dem, was die anderen Menschen an uns herantragen. Und somit wäre die Fähigkeit des Zuhörens aus meiner Sicht ein ganz entscheidendes Attribut, das wir anstreben sollen.

Diese dritte Stufe erklimmen wir jetzt dadurch, dass wir anfangen, karmisch zu denken. Karmisch denken bedeutet, in allem, was uns im Leben geschieht, gibt es keine Zufälle. Wenn wir daran glauben, dass das Leben sinnhaft ist, und wir mehr und mehr die Zufälle ausschließen, dann kommen wir langsam dahinter, dass in jeder Situation, und möge sie noch so klein sein, wir etwas aus unserem Vorleben, aus unserer karmischen Vergangenheit aufzuarbeiten haben. Und karmisch denken bedeutet nun, wenn wir jetzt zum Beispiel konfrontiert werden im Leben, vielleicht etwas Unangenehmes, dann sollten wir daran denken, bevor wir wütend werden, was soll mir diese Situation nun zeigen? Auf was soll ich aufmerksam werden? Und hier ist es ganz entscheidend für dieses karmische Denken, sich klar zu machen, dass unser Ich niemals in uns inkarniert. Dieses Ich ist nicht im Erdenleben in uns, sondern unser wahres Ich ist im Umkreis. Und es wird an uns herangetragen durch die anderen Menschen.

Und wenn wir jetzt so vorgehen, dann waltet in diesem Handeln der Christusimpuls. Denn wir gehen aus Freiheit auf die geistige Welt zu. Und wir verwirklichen ein christliches Ideal, nämlich die Nächstenliebe. Indem ich karmisch denke, denke ich ja auch das Karma des Anderen mit. Nicht nur meins, sondern auch das des Anderen. Und ich werde in die Lage versetzt, im wahrsten Sinne des Wortes Verständnis für den Anderen zu haben. Indem ich mir sagen kann, dieser Mensch tritt jetzt an mich heran, überbringt mir eine vielleicht nicht ganz so angenehme Botschaft, aber ich selbst habe ihn damit beauftragt, das an mich heranzutragen. Und dann entsteht ein Verhältnis zum anderen Menschen, das liebevoll ist.

Und dann haben wir schließlich die vierte Stufe der Selbsterkenntnis, und das ist das Freiwerden von den Schranken der irdischen Persönlichkeit. Das ist im Grunde das, was vorher schon angeklungen ist, dass wir uns so weit zu uns selbst vorarbeiten, mit Hilfe der anderen Menschen, dass wir erkennen, was das Selbst und das Allgemeinmenschliche bedeutet. Durch die Vielfalt, die wir hier im inkarnierten Zustand erleben, können wir sozusagen immer mehr auf das, auf was es ankommt, fokussieren. Und gleichzeitig an uns selbst dann arbeiten, das zu fördern, was jenseits unserer irdischen Persönlichkeit liegt. Und das heißt, wenn wir zu diesem Punkt kommen, dann erleben wir das Höhere Ich, das ICH, großgeschrieben. Dieses Allgemeinmenschliche, wenn wir das in uns fokussieren und uns als ganze Menschen, als Ich-Menschen, in die Welt hineinstellen, auf die geistige Welt zugehen, dann öffnen wir uns für den Geist. Und durch diese Hinwendung in Freiheit an die geistige Welt wird dieser Geist heilig, weil wir den Christus mitgenommen haben. Und diese Öffnung in Richtung Geist mit der Kraft des Sohnes bildet dann unser Geistselbst.

Der Schatten des Intellekts und die Folgen nach dem Tod 00:52:40

Vollzieht sich im Laufe der Individualentwicklung des Menschen ja ein ganz wichtiger Prozess. Nämlich, dass die Lebenskräfte, die zunächst einmal unseren physischen Leib gestalten, sich verwandeln, eine andere Tätigkeit annehmen. Und diese Tätigkeit bezieht sich auf unser Denken. Die kosmische Intelligenz wird zu unserem Intellekt, zu unseren Verstandeskräften. Sie werden uns zur Verfügung gestellt, um mit ihnen tätig zu werden. Und das hat aber einen Preis. Nämlich den, dass diese kosmische Intelligenz heruntersteigt in das Reich des Irdischen, kommt hinein in die Erdenschwere und damit in das Reich Ahrimans.

Wir erfahren von Dr. Steiner, dass noch in der griechisch-lateinischen Epoche die Menschen mit einem Verstand gesegnet waren, der ihnen angeboren war. Aber dadurch, dass die Menschheitsentwicklung vorangeschritten ist und diese Verstandeskräfte immer mehr in die persönliche Freiheit hineingesetzt werden, erhält er nun Zugriff darauf. Und das heißt, unser Intellekt, unsere Verstandeskräfte befinden sich heute stark in der Tendenz zur Dekadenz. Wir können uns heute auf unseren Verstand nicht mehr vollumfänglich verlassen. Wir brauchen heute etwas Neues, was hinzukommen muss.

Konkret heißt das, dadurch, dass wir im Erdenleben zunehmend in die Freiheit hineinkommen, hat das auch Konsequenzen auf unser nachtodliches Leben. Und zwar gibt uns Dr. Steiner zu bedenken, dass nach dem Tode die Leiber des Menschen langsam aufgelöst werden. Und es kommt dazu, dadurch, dass die Menschen hier auf der Erde im inkarnierten Zustand sich weigern, Geistiges in sich aufzunehmen, kommt es dazu, dass ihnen im nachtodlichen Leben Licht fehlt. Das heißt, niedere Begierden, die damit zu tun haben, dass wir uns über den Intellekt an das Irdische gebunden haben, schaffen es durch das Kamaloka, die Läuterungszeit, hindurch und schaffen es bis in die Bereiche des Devachan. Diese niederen Begierden werden als sogenannte Schalen des Astralleibes angegliedert an unser Geistselbst und wirken dann in den nachfolgenden Inkarnationen wieder auf uns ein, in Form von Karma. Das bedeutet also, je eher wir damit beginnen, karmisch zu denken, desto besser ist es für uns, aber auch für die anderen Menschen.

Das Mysterium von Golgatha und die Erlösung des Karmas 01:00:01

Denn, um es vielleicht noch um einen Schritt zu vertiefen, seit 1879 ist es unser aller Schicksal, dass unsere Seelen sehr stark mit unserem Denken zusammenhängen. Nämlich, dass die Gedanken, die wir uns über uns machen, das werden die Kräfte sein, die uns nach dem Tode formen werden. Also das heißt, wenn wir heute von uns denken, im darwinistischen Sinne, wir sind höhere Tiere, zum Beispiel. Oder, dass wir über andere Menschen, die verstorben sind, so denken, dass wir sagen, die sind jetzt weg. Dann senden wir durch dieses Denken zerstörerische Kräfte in die geistige Welt hinein.

Denn 1879 ist etwas Entscheidendes passiert, was auch nun in diese Zeit hineinfällt, in die Michael-Zeit. Dort wurden durch Michael und seine Helfer die ahrimanischen Engelscharen auf die Erde geworfen. Und diese Geister der Finsternis, wie Rudolf Steiner sie nennt, wandeln nun unter den Menschen. Und ihre Aufgabe ist, mit allen Mitteln zu verhindern, dass wir uns solche Gedanken, wie wir jetzt eben besprochen haben, machen. Dass wir zu dieser Erkenntnis kommen, dass wir wirklich in der geistigen Welt drinnen stehen. Und diese Kräfte sind nicht zu unterschätzen. Niemand ist davor gefeit.

Dieser Christusimpuls sollte natürlich in uns auf fruchtbaren Boden fallen. Und auch dieses Empfangen des Christusimpulses hängt zusammen mit einem Erkenntnisprozess. Nämlich mit dem Verständnis des Mysteriums von Golgatha. Dieses Allgemeinmenschliche, das sich über alle Schranken des Intellekts hinwegsetzen kann. Dieses gigantische Opfer, das der Christus für uns alle Menschen gebracht hat. Und dass wir auch nach dem Tod Mensch bleiben, das ist ganz wichtig. Viele sagen ja, naja ich bin doch jetzt hier inkarniert und nach dem Tod werde ich doch sehen, wie es in der geistigen Welt ist. Reicht doch dann. Nein, das reicht nicht. Dieses Verständnis des Mysteriums von Golgatha, von dieser Christustat und was das Selbst ist, was das Ich ist, das Verständnis davon muss im inkarnierten Zustand erlangt werden. Und zwar aus dem Grunde, weil es in der geistigen Welt Durchdringung gibt. Wir haben in der geistigen Welt nicht mehr die Möglichkeit, so wie wir es im inkarnierten Zustand haben, zu sagen, hier bin ich und da ist das, was außer mir ist.

Die Erlösung des Weltkarmas und der Zeitrahmen 01:12:51

Man kann sich ja die Frage stellen, bedeutet der anthroposophische Weg, dass wir völlig auf uns allein gestellt sind? Da gibt uns Dr. Steiner die Antwort, wir Menschen können nur das Karma auflösen, was uns betrifft und die anderen Menschen betrifft. Es gibt aber auch zahlreiche Dinge, die wir der Welt angetan haben. Und dadurch, dass der Christus Mensch wurde, und es heißt ja im kirchlichen Kontext, dass er uns von unseren Sünden erlöst, das stimmt zum Teil. Das betrifft nämlich den Teil, den ich gerade besprochen habe, das sind die Spuren, die wir hinterlassen haben in Bezug auf die Welt, auf die Erde. Und diesen Teil, die Erlösung desjenigen, was wir der Welt angetan haben, das übernimmt der Christus für uns. Er hat sich durch seine Tat auf Golgatha mit der gesamten Erde verbunden. Wir haben diesen Schritt auf ihn, auf die geistige Welt, aus Freiheit zu tun. Wir gehen aus Freiheit auf ihn zu und er gibt zu unseren Bemühungen, die wir anstreben, seine Kraft hinzu.

Und wenn wir uns jetzt fragen, wie viel Zeit bleibt uns denn, um unser Karma aufzulösen? Auch da hat Rudolf Steiner eine konkrete Angabe gemacht. Dr. Steiner sagt uns, dass ungefähr ab dem Jahr 5700 nach Christus werden die Menschen aufhören, fruchtbar zu sein. Das heißt, die irdischen Inkarnationen werden aufhören. Und das heißt also, bis zum Ende des 6. nachchristlichen Jahrtausends sollten wir versuchen, unser Karma in Ordnung zu bringen. Sonst wird es dann mit der Zeit so sein, dass wir zurückfallen auf eine Art Tierstufe. Das soll uns jetzt nicht verängstigen, wir haben ja noch ein bisschen Zeit. Aber nur, dass wir uns das klar machen, wir sprechen hier nicht mehr von Ewigkeiten. Und dass wir dank Dr. Steiner so einen klaren und starken Impuls in diese Richtung bekommen haben, ist ein Schatz, ist ein Geschenk sondergleichen.

Abschließender Spruch von Rudolf Steiner 01:19:27

Ich würde gerne zum Abschluss einen Spruch sagen, den Dr. Steiner am 23. Dezember 1923 einem kleinen Kreis von Anwesenden mit auf den Weg gegeben hat. Und zwar handelt es sich dabei um den Vorabend der sogenannten Weihnachtstagung. Ich habe diesen Spruch ausgewählt, weil er viel mit dem zu tun hat, was nun gesagt wurde heute. Und ich möchte ihn einfach kurz zitieren. Er lautet:

Bewusstsein erfülle mich, dass ich Tempel sein muss dem Weltenschöpfer-Wort.

Mein Auge lerne sehen in der Finsternis.

Mein Mund lerne sprechen in schweigender Ruhe.

Mein Herz lerne fühlen in Geistesreine.

Ich sehe Sonnengeist und Menschenseele.

Ich spreche Gottes Wort zu Erdenohren.

Ich fühle Geistesstrom im Menschenblut.

Ausgelöscht ist in mir persönliche Eitelkeit.

Ausgebrannt ist der persönliche Ehrgeiz.

Hinweggebannt sind die zornmütigen Impulse durch meinen Willen.

Vielen Dank.

Fragerunde und Diskussion 01:23:28

Sprecher 2

Ich habe einfach nur eine relativ kleine Frage. Das war etwas, was mir auch noch ganz neu war mit dem, also was ich kenne ist das mit den Abbau- und Aufbauprozessen. Und ich kenne das vor allem auf dem Anfang davon, mit dem Denken. Und ich habe mich gefragt, insbesondere bei der Sache mit der Ich-Organisation und dem Abbau und dem Aufbau, was da die Stofflichkeit ist, die auf- und abgebaut wird.

Sprecher 1

Ja, das ist im Großen und Ganzen, wir können ja sehen, dass jede Nacht verlassen ja das Ich und der Astralleib den ätherischen Leib und den physischen Leib. Und ich gehe davon aus, dass also in diesem Zuge des Verlassens wir da ja sozusagen in Kontakt treten mit unserem Engel zum Beispiel, aber auch mit verstorbenen Menschen. Und dass dann in diesem Zustand das, was die Ich-Organisation ausmacht, das ist ja im Grunde in dem, was wir hier an Stofflichkeit erleben, eigentlich nur noch die Wärme. Und dass dann innerhalb der Wärme es zu ganz feinen Neubildungen kommt. Also wir merken ja zum Beispiel, wenn uns etwas peinlich ist, wie sich die Wärmeverhältnisse in unserem Körper verändern. Also die Wärme ist ja etwas, was immer in feinen Nuancen variiert. Und ich gehe davon aus, dass das mit der Wärme zu tun hat. Also dass diese Wärmeverhältnisse dafür sorgen, dass sich da etwas verändert, also abbaut und aufbaut.

Und meinen Sie jetzt mit der Wärme dann tatsächlich die physische Wärme? Oder eben den Wärmeäther?

Sprecher 2

Oder beides?

Sprecher 1

Ja, also die Blutwärme ragt ja an den Wärmeäther heran. Und da kommt es ja dann zu diesem feinen Austausch zwischen den beiden. Und in diesem Zwischenraum, da spielt wahrscheinlich die Musik.

Sprecher 2

Ja, ich frage mich, warum spüren Sie Wut? Warum ist die Wut da? Wenn der Nachbar mich aufhält auf dem Weg zu einem Termin.

Sprecher 1

Naja, das kommt daher, man hat sich ja bestimmte Ziele gesetzt. Man möchte jetzt das Ziel erreichen, und wenn ich jetzt in ein Gespräch vorher verwickelt werde, dann werden meine Pläne durchkreuzt. Das heißt, mein Ego wird angekratzt. Oder man möchte auch vielleicht denjenigen, den man trifft, nicht enttäuschen. Und dann kommen wir natürlich in Bedrängnis. Und eine mögliche Reaktion darauf ist ja dann, dass wir ungehalten werden.

Sprecher 2

Warum sind Sie nicht gelassen in dem Moment? Was fehlt mir, um in der Ruhe zu bleiben?

Sprecher 1

Ja, da haben wir ja schon einen super Punkt, um an der Selbsterziehung zu beginnen. Man kann sich ja sagen, wenn ich jetzt vom Nachbarn aufgehalten werde, der mich kurz was fragt und ich komme dann schon zu spät, dann muss ich beim nächsten Mal früher losgehen. Dann kann ich gelassen bleiben. Weil das ist ein Dilemma, stimme ich Ihnen zu. Weil man möchte ja zuverlässig sein. Wenn es dann mal zu so einer Situation kommt, dann ist vielleicht auch derjenige, der mich treffen möchte, dann mit karmischem Denken gefragt. Dass man dann sagen könnte, na gut, der kommt sonst nie zu spät. Aber wenn man sich zehnmal verabredet und der andere kommt zehnmal zu spät, dann wird es wieder warm, glaube ich. Dann muss man auch mal was sagen. Die Wut kann einem ja auch dazu helfen, mal was auszusprechen zum Beispiel.

Sprecher 2

Aber dann wäre die Wut ja nicht zu sagen, die Wut muss ich annehmen, sondern viel besser, es ist gesünder zu gucken, warum kommt die Wut. Also eine Etage früher einzusteigen.

Sprecher 1

Okay. Danke.

Sprecher 2

Ja, also mich erschreckt die Zahl 5.700 nach Christus. Das sind 3.700 Jahre. Wenn das weiterhin stimmt, was Rudolf Steiner sagt, dass man immer dann wiedergeboren wird, wenn irgendwas grundsätzlich Neues entsteht und früher war das vielleicht alle 1.200 Jahre, dann komme ich für mich wirklich in Bedrängnis.

Sprecher 1

Naja, ein Gedanke dazu wäre, dass wir heute mit Sicherheit davon ausgehen können, dass die Inkarnationen in einem kürzeren Zyklus erfolgen. Ja, da bin ich mir relativ sicher. Das sind Angaben, die betreffen eher die ältere Zeit. Rudolf Steiner sagt ja, dass das Entscheidende für diesen Rhythmus, in dem wir inkarnieren, ist, dass sich die Oberfläche der Welt möglichst verändert haben muss. Wenn wir alleine mal schauen, was in den letzten 100 Jahren passiert ist, also wenn wir jetzt noch mal einen Menschen vor 100 Jahren zurückholen würden und würden ihn jetzt hier ins Jahr 2025 stellen, da hätte sich die Welt aber gewaltig verändert. Deshalb gehe ich persönlich davon aus, dass diese Zeit bedeutend kürzer ist.

Sprecher 2

Ja, Sie hatten ja eingangs das Tagesbewusstsein erläutert, was wir natürlich über unsere Sinne ergreifen. Und jetzt zum Schluss noch mal, dass der Astralleib und das Ich den ätherischen und physischen Körper verlassen und im Schlaf in Kontakt mit der geistigen Welt treten. Und aus meinem Empfinden würde ich sagen, dass sobald es Nacht wird, also die Sonne untergeht, dieser Prozess auch stattfindet, wenn man nicht schläft. Findet der wirklich nur im Schlaf statt, oder können wir diese Nähe zur geistigen Welt eigentlich in der Nacht auch bei wachem Bewusstsein mehr erleben?

Sprecher 1

Ja, diesen Effekt, den Sie meinen, ist, dass wir spüren einfach, dass es Zeit wird, in die geistige Welt hineinzugehen. Das ist das, was wir zunächst mal als Müdigkeit erleben. Aber wenn man dann an dieser Müdigkeit dranbleibt, wenn man sich jetzt nicht einfach nur ins Bett legt und schläft, sondern wenn man versucht, diesen Zustand mal zu halten, dann kommt es dazu, dass wir schon an dieser Grenze zur geistigen Welt näher dran sind als üblich. Deshalb würde ich sagen, ja, das ist so.

Sprecher 2

Noch eine Frage für heute Abend. Wie können die anderen Religionen Golgatha akzeptieren?

Sprecher 1

Das ist eine sehr schwierige und heikle Frage. Ich will es mal so sagen. Das, was wir allen Religionen zugute schreiben können, ist, dass sie den Menschen ein Fundament bieten können, zu sehen, dass es einen höheren Sinn gibt und dass es eine geistige Welt gibt. Dass man aber dann, um den entscheidenden Schritt zu machen, an Christus und an Golgatha nicht vorbeikommt. Und man sich dann als Mensch die Frage stellen muss, wie weit kann mich die Religion, in die ich hineingeboren wurde oder für die ich mich entschieden habe, denn in meinem Menschwerden unterstützen? Und ab welchem Punkt kann sie mich nicht mehr unterstützen?

Sprecher 2

Also irgendwie glaube ich, dass es Menschen gibt, die vielleicht gar nicht so viel von diesem ganzen Wissen und trotzdem den Christusimpuls in sich haben, ohne es zu wissen. Weil die Frage ist doch, was ist denn der Christusimpuls?

Sprecher 1

Ja? Dazu kann ich nur ergänzen, ich habe gestern mit meiner Frau ein Interview mit Margot Friedländer gehört und sie hat eigentlich immer nur wiederholt, seid menschlich. Genau, jetzt muss ich auf jeden Fall noch sagen, vielen Dank, dass ihr alle so aufmerksam zugehört habt. Aber alle sind eingeladen, morgen um 10 Uhr Eurythmie und um 10:30 Uhr geht es dann. 10 Uhr tritt Laura wieder in Aktion, damit wir wieder frisch beim Vortrag sind. Vielen herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit und fürs Dabeisein. Danke.

Glossar

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