Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer, 2026

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Die 7 Chakren-Wahrnehmungsorgane der Seele in Wolfram von Eschenbachs Parzival - ein Vortrag von Michael Rheinheimer in der Christengemeinschaft Frankfurt am Main am 17. Juni 2026. Hier klicken um zum Video zu gelangen

Ein Vortrag von Michael Rheinheimer, gehalten am 17.6.2026 in der Christengemeinschaft Nürnberg.

| Rheinheimer, M. 7 Chakren in Wolfram von Eschenbachs Parzival, 2026, 00:00:00   […]   …

Transkription des Vortrags vom 17. Juni 2026

von Elke J., Juni 2026

Begrüßung 00:00:21

Ja, sehr verehrte liebe Anwesende, herzlichen Dank, liebe Frau Lohner, für diese Einladung heute hier nach Nürnberg in die Christengemeinschaft.

Die sieben Sinnesorgane der Seele, dargestellt von Johann Georg Gichtel 00:00:31

Wie Sie sehen, habe ich Ihnen Bilder mitgebracht. Und ein Bild, auf das ich am Anfang verweisen möchte, das ist dieses Bild hier, das ist von Johann Georg Gichtel. Den Namen schon mal gehört? Johann Georg Gichtel ist ein Rosenkreuzer gewesen aus dem 17. Jahrhundert, ein Theosoph. Er hat eine „Theosophia Practica“ geschrieben. Theosophen gab es damals offenbar auch schon. Ein Mystiker, ein Spiritualist, ein Theologe. Und man kennt ihn, wenn man ihn überhaupt kennt, als Herausgeber der Werke Jakob Böhmes.

Und auf diesem Bild hier, seiner Menschenkunde aus der „Theosophia Practica“, da sehen Sie, da hat er sieben Energiezentren fokussiert, in der Nähe von bestimmten Körperorganen. Sieben Energiezentren, die man in der orientalischen Überlieferung die sieben Chakren nennen würde, oder auch sieben Lotosblumen, sieben Räder, und über die Rudolf Steiner vor etwas über 100 Jahren in seinem Grundlagenwerk „Wie erlangt man Erkenntnisse zu höheren Welten?“ als Sinnesorgane der Seele bezeichnet hat. Ich könnte aber auch sagen, in der Sprache der Menschenweihehandlung: Sieben Seelenaugen. Denken Sie einmal an die Michaeli-Epistel in der Christengemeinschaft. Wie beginnt die? Unsere Seelenaugen schauen in dieser Stunde von dem Altar. Und diese Seelenaugen, die an Michaeli schauen können in der Stunde von dem Altar, die hat Johann Georg Gichtel in der Nähe von sieben verschiedenen Körperstellen oder Körperorganen hier in dieser Menschenkunde dargestellt.

Neben den zwölf Sinnen, die uns geschenkt wurden, müssen wir uns die sieben Sinnesorgane der Seele selbst erarbeiten 00:02:25

Sie wissen vielleicht aus der Anthroposophie, dass Rudolf Steiner von zwölf Sinnen gesprochen hat. Also neben den unteren Sinnen - unserem Sehsinn, unserem Tastsinn, unserem Hörsinn, unserem Riechsinn - hat er davon gesprochen, dass es höhere Sinne gibt, einen Denksinn, einen Ichsinn, einen Lebenssinn, einen Bewegungssinn. Aber diese zwölf Sinne, die sind uns als Menschen im Laufe der Menschheitsentwicklung bereits durch die Evolution, könnte man sagen, geschenkt oder eingestülpt worden. Den dürfen wir uns einfach fröhlich zuwenden, wenn wir geboren werden. Wir haben, wenn wir normal gesund geboren werden, haben wir zwei Augen, haben wir eine Nase, und wir müssen uns natürlich aufmerksam unseren Sinnen zuwenden. Aber wenn wir das tun, dann sind unsere Sinne bekannterweise Tore, mit denen wir die Welt entdecken können.

Diese sieben Sinnesorgane der Seele, die man wie gesagt Chakren nennen könnte, Lotosblumen, Räder, oder in der Sprache der MenschenweihehandlungSeelenaugen“, die müssen wir uns im Laufe unserer weiteren Menschheitsentwicklung selber erarbeiten. Die ersten Anlagen haben wir zum Teil davon vielleicht bekommen, aber es liegt an uns, durch spirituelle Übungen, durch Aufmerksamkeit, durch vielleicht einen Schulungsweg, selber uns Dinge zu erarbeiten, dass wir uns diese Seelenaugen oder Sinnesorgane der Seele selber sozusagen einstülpen oder selber erarbeiten können. Und es wäre hybride zu glauben, dass wir das in einem Leben schaffen könnten. Wir können vielleicht in diesem Leben erst einmal anfangen, uns diese Dinge bewusst zu machen. Auch vielleicht anfangen, je nachdem, was wir für Voraussetzungen mitbringen, uns bereits Dinge zu erarbeiten. Und dann dürfen wir uns, wenn wir bestimmte Keime oder Samen gelegt haben, hoffnungsvoll darauf freuen, dass wir in Zukunftszeiten, in zukünftigen Erdenleben, weiter daran anknüpfen können.

Und Sie sehen das hier, diese sieben Sinnesorgane der Seele. Johann Georg Gichtel hat sie dort dargestellt, und da zeigt er etwas, was vielleicht dem einen oder anderen ganz neu ist. Weil, wenn man das Wort Chakras oder Lotosblumen hört, dann denken viele Menschen wahrscheinlich automatisch an Yoga oder an Räucherstäbchen, oder zumindest an orientalische Überlieferungen. Und Johann Georg Gichtel zeigt uns, dass es schon vor Rudolf Steiner eine Tradition in der christlich-rosenkreuzerischen Kultur des Abendlandes gibt, wo man ein Bewusstsein davon hatte, und an die Rudolf Steiner zu Beginn des 20. Jahrhunderts angeknüpft hat.

Betrachtung des Bildes von Johann Georg Gichtel aus der „Theosophia Practica” 00:05:25

Und Sie sehen hier in seiner Menschenkunde ein zweiblättriges Sinnesorgan der Seele oberhalb der Nasenwurzel. Im Orientalischen würde man sprechen von einer sechzehnblättrigen Lotusblume in der Nähe des Kehlkopfes, einer zwölfblättrigen Lotusblume in der Nähe des Herzens, einer zehnblättrigen Lotosblume oberhalb des Magens oder oberhalb des Nabels, einer sechsblättrigen im Unterleib, und dann schließlich das, was man das sogenannte vierblättrige Muladhara oder Wurzelchakra nennt, in der Nähe unserer Geschlechtsorgane. Und dann sehen Sie hier ganz oben, noch oberhalb des Scheitels, ein Sinnesorgan, über das Rudolf Steiner damals gesagt hat, darüber kann man im Grunde nicht sprechen. Darüber hat er, soweit ich das verfolgt habe, auch selber noch gar nichts wirklich gesagt. Vielleicht hat er Dinge gezeigt, können wir heute Abend ja als Frage erst einmal mitnehmen. Das sogenannte tausendblättrige Scheitel-Chakra, das den Menschen anbindet an den Kosmos und das oberhalb des Hauptes hier zu verzeichnen ist.

Wenn Sie dieses Bild weiter studieren würden, dann würden Sie merken, dass diese sieben Energiezentren, diese sieben Seelenaugen - von denen Rudolf Steiner sagt, wenn die anfangen, bei einem Menschen lebendig zu werden, Wahrnehmungsorgane zu werden, dann könnte er damit in die Seelen- oder Geistwelt selber hineinschauen. Und Sie sehen, Johann Georg Gichtel hat das hier mit bestimmten Planetenzeichen auch noch weiter fokussiert oder verdichtet. Diesen Bereich möchte ich heute aber rauslassen, ganz schlicht aus dem Grund, dass ich die Zuordnung der Planetenzeichen zu diesen Sinnesorganen selber mir noch nicht geläufig gemacht habe, und insofern da nichts Gegründetes heute Abend dazu beisteuern könnte. Aber das Ganze soll ja erst mal nur eine Anregung sein. Es geht nicht darum, dass man diese Dinge einfach konsumiert. Wen das selber interessiert, der ist ja herzlich eingeladen, das weiter zu vertiefen, was uns Johann Georg Gichtel damit vielleicht sagen wollte. Was ich heute mache, ist eine Anregung. Und wenn Sie sich angeregt fühlen, suchen Sie einfach weiter.

Verlust des Wachbewusstseins unter Einfluss eines Kreuz-Symbols 00:08:00

Drei Dinge, bevor wir da heute Abend einsteigen, möchte ich im Vorfeld klarstellen. Das eine ist: Ich behaupte nicht, dass ich auf diesem Gebiet mehr kann als Sie. Möglicherweise kann ich sogar weniger als der eine oder andere, der sich das heute Abend hier anhört. Ich suche, ich ringe, ich taste, ich scheitere, ich bemühe mich weiter, und lebe vielleicht wie manch ein anderer auch immer mit dem Grundgefühl, dass ich viel zu wenig mache und eigentlich mehr üben oder ringen müsste. Vielleicht kennen Sie das ein bisschen. Aber ich kann nicht mehr. Nehmen Sie das Ganze heute Abend als einen Werkstattbericht, den Sie vielleicht, wenn Sie mögen, in einer Weise für sich fruchtbar machen können, oder zumindest als Anregung aufnehmen.

Das Zweite, was ich sagen möchte: Ich habe diesen Vortrag, als ich ihn woanders schon mal gehalten habe - da kam jemand zu mir und hat gesagt, wissen Sie, ich übe seit 20 Jahren die sogenannten Nebenübungen, die Rudolf Steiner selber ja nie so genannt hat, und komme meistens über die zweite Übung gar nicht hinaus. Jetzt kommen Sie mir hier mit sieben Chakren, jetzt mache ich gar nichts mehr. Jetzt bin ich tot. Sie haben mich gerade erschlagen. Und das ist natürlich so nicht gemeint. Das ist auch ein bisschen die Gefahr, wenn man über solche Dinge spricht. Das ist ja sowieso absurd, dass man einen Vortrag darüber hält - wir sollen das ja machen, wir sollen das tun, nicht wir sollen das konsumieren oder darüber sprechen.

Aber ich glaube, das ist zumindest meine Erfahrung, dass es zwei Gruppen von Menschen gibt. Manche Menschen bei Übungen wünschen sich erstmal nur eine Übung, und vielleicht eine zweite, und alles, was mehr ist, wäre schon mal eine Überforderung. Und dann gibt es andere Menschen, wenn man denen so ein bisschen den größeren Zusammenhang zeigt, dann gerade deswegen, weil sie den Zusammenhang anfangen zu entdecken, bekommen sie damit einen Impuls, in das konkrete Einzelne einzusteigen. Ich glaube, da ist der eine so und der andere so. Ich gebe Ihnen das heute Abend. Sie merken, ich wende mich an den mündigen Geistesschüler, der selber für sich entscheiden kann, in welcher Weise er das aufgreifen möchte, und in welcher Weise er vielleicht auch sagt, zu dem, was ich hier heute Abend darstelle, höre ich mir erstmal so an, ist aber im Augenblick so für mich noch gar nicht dran.

Das Dritte: So dieses Thema der Sinnesorgane der Seele, der Chakren, der Lotosblumen - vielleicht sagen auch Menschen, warum soll ich mich damit bitte beschäftigen? Das ist so abstrakt vielleicht auch, und esoterisch. Warum muss man darüber sprechen, was bedeutet es überhaupt? Naja, ich habe mir vor kurzem noch mal klargemacht: Rudolf Steiner hat 1918 einen Vortrag gehalten, und da hat er auf etwas aufmerksam gemacht, in Russland während der Oktoberrevolution. Da ist damals ein 10.000-Rubel-Schein veröffentlicht worden. Und wissen Sie, was auf diesem 10.000-Rubel-Schein oben war? Eine Swastika, ein rotes Hakenkreuz. Und da hat er gesagt, was diese Swastika, dieses Hakenkreuz bedeutet: Das ist ein uraltes, jahrtausendealtes Zeichen aus vergangenen Kulturen, was für diese sieben Seelenaugen oder Chakren steht. Allerdings, je nachdem, ob man das nach rechts oder nach links dreht - sagt er - kann das für einen ganz alten, tranceartigen, träumerischen Bewusstseinszustand stehen, der heute Menschen, wenn sie damit manipuliert werden, eigentlich aus ihrem Wachbewusstsein herausführt und sie manipulierbar macht.

Und Sie alle wissen, wenige Jahre später ist diese Swastika, dieses Hakenkreuz, das ein Zeichen für diese sieben Sinnesorgane der Seele ist, auch in Deutschland im Nationalsozialismus - wir sind hier in Nürnberg, der Stadt der Reichsparteitage - in der fürchterlichsten Weise benutzt worden. Und vielleicht ganz viele Menschen, wenn wir heute die Bilder sehen, eine Kollektivpsychose von Menschen nach dem Zeitalter der Aufklärung, die dort in einem für uns heute nicht fassbaren Wahn in die dunkelsten Abgründe gesteuert sind - wenn man ihnen von Chakren gesprochen hätte, hätten die wahrscheinlich gesagt, was ist denn das für ein Blödsinn, ganz esoterisch, warum soll ich mich damit beschäftigen? Das hat es trotzdem nicht verhindert, dass sie unter dem Einfluss dieses Zeichens ihr Wachbewusstsein ein Stück weit verloren haben. Damit will ich nicht sagen, dass die nicht verantwortlich sind, aber die Dinge sind eben vielschichtig.

Und offenbar scheint es so zu sein, wir haben gar nicht die Wahl, ob wir uns mit diesem Thema beschäftigen. Wir haben höchstens die Wahl, ob wir uns bewusst damit beschäftigen, oder ob wir damit beschäftigt werden, indem das ansonsten unbewusst auf uns einwirkt. Es kann ja manchmal gesund sein, sich bestimmte Dinge klarzumachen. Sie haben auch nicht die Wahl, ob Sie älter werden, krank oder sterben. Sie haben höchstens die Wahl, wie Sie älter werden, krank oder zu sterben. Und so scheint es mit diesem Thema. Rudolf Steiner sagt, die Menschen schlafen dafür. Aber von gewisser politischer Warte - sagt er wörtlich, nach diesem Hakenkreuz auf diesem 10.000-Rubel-Schein, wo er sagt, dieses Zeichen, ein uraltes Zeichen, das für diese sieben Seelenaugen steht - von bestimmter Warte weiß man durchaus, wo man politisch oder wie man politisch auf Menschen wirken kann.

Parzival als Einweihungsdokument lesen zur Erweckung der sieben Sinnesorgane der Seele 00:14:00

Vor hundert Jahren hat einer der ersten Waldorflehrer, Walter Johannes Stein, der die erste Parzival-Epoche an der Stuttgarter Waldorfschule gegeben hat, der hat eine Entdeckung gemacht, an die ich heute Abend anknüpfen möchte. Die Entdeckung, die er gemacht hat: Dass der große mittelalterliche Gralsdichter Wolfram von Eschenbach an einer Stelle in seiner okkulten Bildersprache eines dieser sieben Seelenaugen oder Chakren oder Sinnesorgane der Seele selber verschlüsselt behandelt. Und nachdem ich mir das klar gemacht habe, habe ich gedacht, nun ja, Wolfram von Eschenbach, der Gralsdichter - Rudolf Steiner nennt ihn einen großen Eingeweihten - wenn es eines dieser sieben Sinnesorgane oder Chakren bei Wolfram von Eschenbach in seinem Parzival gibt, da bin ich mir relativ sicher, dass man in der Bildersprache dieses Epos die anderen auch wird finden können.

Und das fand ich für mich zumindest eine sehr fruchtbare Entdeckung, weil das noch einmal das verstärken würde, was ich Ihnen zum Anfang gesagt habe: Es gibt eine christlich-rosenkreuzerische Tradition, die von diesen Dingen weiß, die diese Dinge behandelt, und die sozusagen gleichberechtigt ist zu dem, was man aus der orientalischen Überlieferung heute erst mal damit assoziiert. Man könnte vielleicht sagen, wenn man diese sieben Sinnesorgane entwickelt hat, das ist der wahre Transhumanismus, nicht?

Das ist ganz interessant: Wir gucken ja heute wie die Kaninchen auf die Schlange, was wird uns da technisch gerade geboten, wird der Mensch überflüssig gemacht? Vielleicht ist das gerade die Schicksalsaufgabe unserer Zeit, dass wir gerade da an eine Klippe geführt werden, wo die Frage ist, ob wir Menschen selber einen Schritt in den Transhumanismus machen können - aber in den wahren Transhumanismus, den Wolfram von Eschenbach in seinem Parzival bereits beschreibt. Und wenn wir als Menschen anfangen würden, für diese Wirklichkeit zu erwachen, ist alles das, was uns jetzt in der Technik gerade Schrecken oder Faszination oder auch so ein bisschen fassungsloses Entsetzen gewissermaßen zufügt, möglicherweise würde das zerfallen wie Asche.

Und Sie wissen vielleicht, Wolfram von Eschenbach, der den Parzival - es wird Menschen geben, die es vielleicht weniger kennen, manche kennen das Epos relativ gut. Parzival hat einen Vater, der heißt Gachmuret, und dieser Gachmuret gehört dem Geschlecht der Anschewinen an, der hat ein Wappen. Das ist das Wappen, das Parzival von seinem Vater bekommen hat. Und das Wappen, das Parzival bekommen hat, ist der Anker. Ein Anker - das ist insofern ganz interessant, als dass Rudolf Steiner sagt, der Unterschied zu dem orientalischen Weg zur Erweckung dieser sieben Seelenorgane oder der Sinnesorgane der Seele ist, dass im Orientalischen das von unten nach oben geht. Und er sagt, der christlich-rosenkreuzerische oder anthroposophische Weg, da geht es darum, dass man diese sieben Sinnesorgane der Seele von oben nach unten entwickelt. Und insofern, das ist ganz interessant, Parzival hat den Anker als Wappen. Also man kann sagen, der christlich-rosenkreuzerische Schulungsweg, der diese sieben Seelenorgane entwickeln soll, ist der Ankerweg von oben nach unten. Und man kann - und das hoffe ich Ihnen heute Abend ein bisschen näher bringen zu können - den ganzen Parzival einmal als Einweihungsdokument lesen, zur Erweckung dieser sieben Sinnesorgane der Seele, dieser sieben Seelenaugen, die man wie gesagt im Osten als Lotosblumen oder Chakren bezeichnen würde.

Die sechzehn Tore der Stadt Patelamunt und das sechzehnblättrige Kehlkopfchakra 00:18:13

Und die Entdeckung, die Walter Johannes Stein gemacht hat: dass der Vater von Parzival, Gahmuret, vor seiner Geburt in den Orient reist, nach Bagdad. Der will dort Abenteuer erleben. Der heiratet dort, der zeugt Parzivals Halbbruder, den schwarz-weiß-gescheckten Feirefiz. Und eines Tages kommt er an eine Stadt und diese Stadt hat einen rätselhaften Namen: Patelamunt. Und die Stadt Patelamunt hat sechzehn Tore. Und da ist Walter Johannes Stein aufmerksam geworden, weil er gesagt hat, Moment, ja, es gibt doch bei Rudolf Steiner dieses sechzehnblättrige Kehlkopfchakra. Und in dieser Stadt Patelamunt, wie Wolfram von Eschenbach das mit seiner okkulten Bildersprache gezeigt hat, acht Tore sind dunkel, acht Tore sind hell. Und da gibt es zwei Heere, ein schwarzes und ein weißes Heer, die dort um diese sechzehn Tore miteinander kämpfen um diese acht dunklen, die acht hellen Tore. Und die Stadt Patelamunt, die insgesamt sechzehn Tore hat.

Und Walter Johannes Stein tastet und sagt, da hat Wolfram von Eschenbach auf dieses sechzehnblättrige Kehlkopfchakra hingewiesen, von dem Rudolf Steiner sagt, acht Blätter - oder man könnte mit dem Parzival sagen, acht Tore - sind bereits hell oder erleuchtet oder verlebendigt. Und die anderen acht, die müssen wir selber durch Tugenden oder spirituelle Übungen erst einmal erwerben, damit dieses Seelenorgan zu einem Wahrnehmungsorgan werden kann.

Das scheint so ein bisschen die Pädagogik der geistigen Welt zu sein, acht Tore uns erst mal erleuchtet mitzugeben, und die anderen müssen wir erwerben. Stellen Sie sich mal vor, Ihr Kirchendach ist kaputt, und Sie brauchen vielleicht 100.000 Euro. Und dann gibt es ein Gemeindemitglied, das sagt, ich spende der Gemeinde 50.000 Euro, die können aber erst abgerufen werden, wenn die Gemeinde als Ganzes die anderen 50.000 Euro zusammenbringt. Also Sie haben bereits 50.000 Euro, das bringt Ihnen aber erst dann etwas, wenn Sie selber aktiv geworden sind. Und so scheint es offenbar auch mit diesen sechzehn Toren der Stadt Patelamunt zu sein: Acht Tore sind bereits hell, und die anderen acht Tore, die dunklen, die muss man durchlichten oder erhellen oder ausbilden, damit diese Stadt zu einem Wahrnehmungsorgan werden kann.

Und Rudolf Steiner spricht von den Übungen, die man machen muss, damit das wahrnehmend wird. Die würde man in der orientalischen Überlieferung den achtgliedrigen Pfad des Buddha nennen - das rechte Denken, das rechte Tun, das rechte Wort, die rechte Beschaulichkeit. Und er selber hat sie in seinem Schulungsbuch „Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten?” als die acht Tagestugenden beschrieben. Eine Tagestugend, die würde ich für die heutige Zeit besonders hilfreich erachten, die nennt er das rechte Denken. Man soll, wenn andere Menschen Gedanken äußern, weder zustimmen noch innerlich widersprechen, sondern einfach nur hören, und immer versuchen, die Wahrheit von der bloßen Meinung zu unterscheiden. Überlegen Sie mal, wie viele unfruchtbare Streitereien in unserer Gegenwart damit vielleicht ganz überflüssig würden.

Und Rudolf Steiner sagt, wenn man diese acht Tagestugenden so weit erworben hat, dass sie im Grunde Gewohnheiten werden, dann kann dieses sechzehnblättrige Kronenchakra zu einem Wahrnehmungsorgan werden. Und er sagt, unter den vielen Aspekten, was man damit vielleicht wahrnehmen kann, betont er eines: Ein Mensch, der ein solches Seelenauge erweckt hat, der könnte die Gedankenart anderer Menschen hellsichtig wahrnehmen. Fragen Sie mich nicht gleich, was das bedeutet. Es ist erst mal eine Frage. Was heißt das, die Gedankenart anderer Menschen hellsichtig wahrzunehmen. Weil Sie versuchen ja auch, meine Gedankenart gerade wahrzunehmen. Wie denkt der? Kann ich damit? Kann ich da nicht so mit? Das tasten wir ja fortwährend miteinander ab. Aber das ist natürlich mehr ein intellektuelles Wahrnehmen der Gedankenart. Und unsere Gedanken sind ja im Intellektuellen erst mal nur Schatten. Für jeden Menschen, der mit diesem Sinnesorgan wahrnehmen würde, der würde vermutlich wahrnehmen, dass hinter den Gedanken lebendige Geistwesen sind, in deren Nähe man unmittelbar gebracht würde, wenn man anfangen würde, mit diesem Sinnesorgan wahrnehmen zu können.

Und vielleicht ist es das, was Wolfram von Eschenbach darstellen wollte, als er deutlich gemacht hat, um diese sechzehn Tore kämpfen zwei Heere. Ein helles Heer und ein dunkles Heer. Und das sind wirklich geistige Wesenheiten, die dort um die Ausbildung dieses Sinnesorganes kämpfen. Und man kann sogar den Eindruck haben, das ist der Grund, warum der Gahmuret in der Stadt Patelamunt scheitert: weil er die Gedankenart der Menschen in dieser fremden Kultur nicht genügend wahrnehmen kann. Der läuft nämlich in einen okkulten Angriff. In einer Schlacht hat ein schwarzer Zauberer Bocksblut über seinen Diamanthelm geträufelt, und damit ist er weich wie ein Schwamm, und er kann getötet werden. Der hat seine Gedankenart, das wahrnehmen zu können, was um ihn herum ist in dieser anderen Kultur, offenbar nicht genügend ausgebildet, dass er die Gedankenart anderer Menschen wahrnehmen kann. 

Das zweiblättrige Geistesauge erwecken. Es sieht unmittelbar in die Seelen- oder Geisteswelt 00:24:29

Also, von der okkulten Bildersprache Wolfram von Eschenbachs: Er spricht von dem Ankerweg des Parzival, und dann von diesen sechzehn Toren der Stadt Patelamunt und der Frage, wie kann das zu einem Wahrnehmungsorgan werden, dass man die Gedankenart anderer Menschen hellsichtig wahrnehmen kann. Der Ankerweg beginnt immer ganz hier oben, oberhalb der Nasenwurzel, dieses zweiblättrige Seelenauge oder Sinnesorgan der Seele. Das kennen wir alle aus dem Märchen. Denken Sie an die Märchen, die Sie selber als Kind früher gehört haben, das Märchen von Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein. Wie viele Augen haben wir als Menschen? Wir haben unsere beiden Augen für den Sehsinn, und dann haben wir auch in den Märchen offenbar noch ein drittes Auge, ein Geistesauge! Wenn das erweckt würde, könnten wir unmittelbar mit diesem Geistesauge in die Seelen- oder Geisteswelt hineinschauen.

Vielleicht kennen Sie die Geschichte von Goethe, der ja dieses berühmte Streitgespräch mit Schiller hatte, nachdem Goethe in Sizilien die Urpflanze entdeckt hat - ein geistiges Urbild, das allen Pflanzen zugrunde liegt. Er hatte das Schiller erzählt. Und Schiller hat gedacht, das ist eine abstrakte Idee, eine Gedankenkonstruktion. Und was sagt Goethe? „Das soll mir recht sein, dass ich meine Ideen mit Augen sehen kann.” Mit welchen Augen sieht Goethe seine Ideen? Der hat natürlich erst mal mit seinen beiden Sinnesorganen in die Pflanzenwelt geschaut, hat die untersucht, die Phänomene, wie die wachsen, welche Wachstumsprozesse in der Metamorphose der Pflanze als solches wahrzunehmen sind. Und dann hat er irgendwann Gesetzmäßigkeiten entdeckt, dass er angefangen hat - das, was er als Phänomen studiert und wahrgenommen hat, dass das in ihm ein Wahrnehmungsorgan weitergebildet hat, dass er plötzlich mit Augen das geistige Urbild einer Pflanze entdecken konnte.

Und das gibt auch so ein Goethe-Schiller-Erlebnis im Parzival von Wolfram von Eschenbach. Parzival hat einen schwarz-weiß-gescheckten Halbbruder, von dem habe ich Ihnen schon vorhin erzählt, den Feirefiz. Und ganz am Ende kommt er auf die Gralsburg. Und Feirefiz ist ein bisschen wie Schiller, der von Kant, dem Philosophen damals, geprägt war. Der steht vor dem Gral und sagt, ich kann den nicht sehen. Wahrscheinlich hält er den Gral, wie Schiller die Urpflanze, für eine abstrakte Idee. Und dann muss er getauft werden, mit einer trinitarischen Taufe, damit ihm hier sein Sinnesorgan, sein zweiblättriges Seelenauge erweckt werden kann, sein Elsternauge. Und dann kann er anfangen, den Gral zu sehen. Auch Feirefiz kann, wie Goethe, anfangen, Ideen mit Augen zu sehen.

Und Wolfram von Eschenbach beginnt seinen Parzival mit dem Elstern-Gleichnis: „Ist zwîvel herzen nâchgebûr, daz muoz der sêle werden sûr.” Wenn Zweifel bei der Seele wohnt, ist der Mensch schwarz-weiß gescheckt wie eine Elster. Dieses schwarz-weiß Gescheckte der Elster, der schwarz-weiß-gescheckte Feirefiz - vielleicht sind diese schwarz-weißen Farben der Elster das, was unsere zweiblättrige Lotusblume ist, wenn wir sie noch nicht geöffnet haben. Und man kann sagen, wir können immer dann den Gral sehen, wenn wir anfangen, wie Goethe oder Feirefiz, den Geist in der Materie, das Licht im Dunkeln, das Gute, das Böse verwandelnd anfangen wahrzunehmen zu können.

Solange wir als Menschen Elstern sind, sehen wir mit unseren Sinnen eine dunkle Sinneswelt, und das helle Licht, wenn wir es denn überhaupt gelten lassen, das glauben wir ist vielleicht dort oben - oder wir sagen, wie Immanuel Kant, das Reich des Geistes ist hinter den Dingen, aber als Menschen können wir immer nur Platz für den Glauben schaffen. Und wenn wir anfangen, wie Parzival, der am Anfang mit dem Elsterngleichnis beginnt, den Weg durch die Dunkelheit, durch das Tal zu gehen - wie Goethe sagt, die Farben sind Taten und Leiden des Lichtes - dann fangen wir an, das Licht in der Finsternis, den Geist in der Sinneswelt, das Gute, das Böse verwandelnd, soweit wahrnehmen zu können, dass unser zweiblättriges Elsternorgan oberhalb der Nasenwurzel zu einem Seelenorgan, zu einem Sinnesorgan der Seele werden kann, mit dem wir auf der Erde, wie Feirefiz, den Gral anschauen können.

Wer ein geöffnetes Seelenauge im Herzen hat, der könnte die Gesinnungsart anderer Menschen wahrnehmen 00:29:50

Also, die sechzehn Tore der Stadt Patelamunt - Parzival, das Kehlkopfchakra, Gachmuret; das Elsternorgan, schwarz-weiß gescheckt, die zwei Blätter oberhalb der Nasenwurzel - wenn das geöffnet ist, dann kann man anfangen, die Gralswirklichkeit in der Sinneswelt wahrzunehmen. Und der Ankerweg, der von oben nach unten geht, wie Wolfram von Eschenbach ihn beschreibt, der geht nun weiter in die Nähe des Herzens, zu diesem Energiezentrum, das hier Johann Georg Gichtel mit einer Sonne dargestellt hat, und von dem Rudolf Steiner in „Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten?” als das sogenannte zwölfblättrige Herzchakra spricht. Ein Seelenauge, das jeder Mensch im Herzen hat.

Und er sagt, was würde ein Mensch anfangen wahrzunehmen, wenn er dieses Seelenorgan im Herzen, wenn das anfangen würde, Sinnesorgan der Seele zu sein. Dann sagt er - es sind immer nur kleine Hinweise, unendlich Weiteres ließe sich daran anknüpfen - ein Mensch, der ein geöffnetes Seelenauge im Herzen hat, der könnte die Gesinnungsart anderer Menschen wahrnehmen, und er könnte einen inneren Blick in die Schicksale und karmischen Zusammenhänge anderer Menschen vornehmen. Ich glaube, da kennen wir viel mehr, als wir uns das vielleicht deutlich machen.

Sie kennen doch wahrscheinlich die Geschichte von Jacques Lusseyran in der Résistance. Der war ja äußerlich blind, und man konnte ihm aber Menschen vorführen, und wenn er sie sprechen hörte, dann hat er innerlich wahrgenommen, ob dieser Mensch vertrauenswürdig ist. Mit welchem Organ hat er das wahrgenommen? Der muss ein geöffnetes Herzchakra gehabt haben, soweit, dass er die Gesinnungsart anderer Menschen im Herzen wahrnehmen kann. Und einmal hat er sich, glaube ich, getäuscht in der Résistance, weil da hat er Zweifel gehabt. Aber wenn wir anfangen, dass unser Herz zu einem Seelenauge werden kann, können wir das - erst die Frage, was ist die Gesinnungsart eines Menschen? Geht es ja auch in der Menschenweihehandlung daran: „Mein Herz erfülle sich, erwürdige dich.”

Es gibt so einen schönen Satz von dem österreichischen Dichter Ödön von Horváth, in seinem Stück "Zur schönen Aussicht", da lässt er eine alte Gräfin sagen: „Ich bin eigentlich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.” Wir sind ja alle eigentlich ganz anders, aber wir kommen immer so selten dazu, und in der Regel sehen wir untereinander immer das am anderen, was so selten dazu kommt, das zu sein, was wir alle eigentlich ganz anders sind. Und wir kennen das, wenn ein Mensch uns das Geschenk macht, mit einem geöffneten Herzenschakra tatsächlich den in uns wahrnehmen zu können, der wir eigentlich ganz anders sind, und sozusagen um das Gestrüpp, das wir uns selber davor wachsen lassen, da wie durchschauen kann. Und offenbar das Wahrnehmungsorgan, mit dem wir alle untereinander den wahrnehmen zu können, der wir eigentlich ganz anders sind, das ist unser zwölfblättriges Herzchakra.

Und in der okkulten Bildsprache von Wolfram von Eschenbach, in den erweiterten Parzival-Legenden, da wird auch das dargestellt. Da gibt es zwei Gestalten, Sigune und Schionatulander. Das ist ein Liebespaar, und das hat sehr rätselhafte Bilder. Da wird berichtet, dass die Sigune dem Schionatulander, dem sie angehören will, einen Auftrag erteilt hat: Er soll eine entlaufene Bracke fangen. Eine Bracke ist ein Hund, und diese Bracke hat ein Hundehalsband, ein Brackenseil. Und auf diesem Hundehalsband, dem Brackenseil, sind zwölf Tugendblumen eingestickt. Und die Sigune sagt, ich will dir erst angehören, wenn du mir dieses Brackenseil mit den zwölf Tugendblumen gebracht hast.

Ich lese Ihnen mal vor, was die zwölf Tugendblumen des Brackenseiles sind. Das sind: Zucht, Reinheit, Milde, Treue, Maß, Sorge, Scham, Bescheidenheit, Beständigkeit und Demut, Geduld und Minne. Und wenn man die hat, kann man beim Ehrentanz bestehen. Also zwölf Tugendblumen sollen dort ausgebildet werden. Und das habe nicht ich entdeckt, das haben andere Menschen schon in Aufsätzen beschrieben, dass man in diesen zwölf Tugendblumen, in einigen dieser Tugendblumen, durch die man beim Ehrentanz bestehen könnte, sechs Übungen dessen entdecken könnte, die Rudolf Steiner selber nicht Nebenübungen genannt hat, die aber als solche in der anthroposophischen Welt unter diesem Namen sozusagen behandelt werden.

Da geht es um sechs Übungen, von denen Rudolf Steiner sagt, wenn man das erübt, dass das Gewohnheit wird, dann kann das zu diesen sechs anderen Tugendblumen, die bereits schon entwickelt sind, auch unser Seelenauge im Herzen so weit entwickeln, dass wir Menschen ein geöffnetes Herzchakra haben. Und Sie kennen das vielleicht, die sechs sogenannten Nebenübungen: Gedankenkontrolle, dass man jeden Tag fünf Minuten versucht, an einem originalen Gegenstand Gedanken zu entwickeln; Initiativkraft: Eine eigenständige Tat jeden Tag zu vollbringen; zu versuchen, sich Herr zu machen über Lust und Leid, wie bei „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt”; Positivität: Selbst bei einem Menschen, den man ganz furchtbar findet und vielleicht auch berechtigte Gründe hat, den moralisch zu kritisieren, versuchen, den einen Goldfunken zu entdecken, den man bei jedem Menschen doch, wenn man genau hinguckt, entdecken kann; Unbefangenheit, wenn ich Ihnen sage, gestern bei mir im Garten ist ein UFO gelandet, nicht gleich zu denken, der hat ja wohl einen Schaden, sondern erst mal zu sagen, naja, vielleicht kann das sein — kann ja trotzdem sagen, stimmt nicht, aber erst mal diese Unbefangenheit zu erüben; und dann das sechste, alle sechs Übungen gleichermaßen in ein inneres Gleichgewicht zu bringen.

Und auch dort, wie bei den sieben Planetenzeichen - ich ordne jetzt nicht die sechs Tugendblumen den sechs Nebenübungen zu, ich will sie ja aktivieren. Wenn Sie das wirklich interessiert, besorgen Sie sich die Grals-Legenden, schauen Sie sich diese zwölf Tugendblumen an, und überlegen Sie mal, in diesen Tugendblumen des Brackenseils, mit welcher könnte man die sechs Nebenübungen sozusagen entdecken, und was sind die sechs anderen, die wir bereits durch die Evolution mitbekommen haben, von denen Rudolf Steiner noch nicht spricht, die aber im Parzival genannt werden. Wie gesagt, wen es wirklich interessiert, der mag sich das anschauen, und vielleicht wird er ja selber fündig.

Also Sigune und Schionatulander: Stellen Sie sich eine Frau vor, die ihrem Mann sagt, bevor du nicht die sechs Nebenübungen erübt hast, will ich dir nicht angehören. Oh je! Der Schionatulander stirbt dann auch. Und Parzival begegnet ihm in einem Pietà-Bild - sie betrauert ihren verstorbenen Verlobten - und dann sagt die Sigune, sie erkennt ihn und sagt, du bist Parzival, du hast ein rechtes Gemüt. Was tut sie da, aus ihrem geöffneten Herzchakra erkennt sie hellsichtig seine Gemütsart und merkt, du bist ein guter Junge! Wie präzise Wolfram von Eschenbach mit seiner okkulten Bildersprache ist: Der Ankerweg, die sechzehn Tore der Stadt Patelamunt, das Elsternorgan oberhalb der Nasenwurzel, und diese zwölf Tugendblumen des Brackenseils in unserem Herzchakra, das wir zu einem Wahrnehmungsorgan des Herzens erbilden können.

Den Ankerweg immer von oben nach unten gehen. Das tausendblättrige Kronenchakra und die Katastrophe auf der Gralsburg: Parzival stellt die Frage an Amfortas nicht 00:38:52

Des Weiteren kommt es nun im Parzival zu einer Katastrophe. Offenbar hat Wolfram von Eschenbach nicht "Wie erlangt man Erkenntnisse zu höheren Welten?" gelesen, sonst würde er ja wissen, dass man den Ankerweg immer von oben nach unten geht. Was macht Parzival? Da kommt es plötzlich zu einer Diskontinuität, und er kommt in den Bereich hinein, von dem Rudolf Steiner sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen. Das, was er als das tausendblättrige Kronenchakra oberhalb des Scheitels beschreibt. Vielleicht weil er wusste, wenn ein Mensch, ohne dass er den Ankerweg vollständig von oben nach unten spirituell entwickelt hat, in diesen Bereich hineingeht, dasselbe tut wie Parzival: Eine ganze Welt in den Abgrund reißen.

Parzival, so wird berichtet, kommt ja eines Abends auf die Gralsburg. Und in der okkulten Bildersprache Wolfram von Eschenbachs wird berichtet, dass auf dieser Gralsburg hunderte Kronenleuchter, hunderte Kerzen an den Wänden sind. Sie merken, das tausendblättrige Kronenchakra. Und Rudolf Steiner spricht davon, dass wir alle eine Gralsburg auf unseren Schultern haben, das ist unser Kopf, und er sagt, in diesem Kopf, wenn wir abends wach bleiben würden, wenn wir einschlafen, dann würden wir in unserem Haupt das wahrnehmen können, was Parzival auf der Gralsburg wahrnimmt. Haben Sie das auch als Kind gemacht? Versuchen abends wach zu bleiben, wenn man einschläft? Man ist entweder eingeschlafen oder wach geblieben, oder? Aber da in so etwas hineinschlüpfen können.

Was Wolfram beschreibt: Parzival erlebt ein Speisungswunder des Grales, ein Heiligtum, das jedem die Speise gibt, nach der er begehrt. Und Rudolf Steiner sagt, im Inneren unserer Gralsburg würden wir das fortwährend wahrnehmen können: Da verbindet sich ein fortwährender, heiliger Grals-Speisungsprozess. Was passiert dort? Unsere Sinneswahrnehmungen, unsere zwölf Sinne, die wir als Menschen sozusagen wahrnehmen, die verbinden sich mit dem Edelsten der Ernährung. Wenn wir uns ernähren, das Stofflich-Physische scheiden wir aus, das Geistig-Physische ernährt uns. Und er sagt, das Edelste der Sinneswahrnehmung und das Edelste der Ernährung, das vollzieht fortwährend in unserem Haupt einen Grals-Ernährungsprozess. Und in diese Wirklichkeit kommt Parzival hinein. Der erlebt sein Haupt als diese innere Gralsburg, der kommt, ohne dass er den Ankerweg zu Ende gegangen ist, in diese Welt des tausendblättrigen Kronenchakras. Und weil er spirituell noch so unentwickelt ist, reißt er die ganze Welt in den Abgrund, indem er den Kranken Amfortas nicht fragt.

Und am nächsten Morgen wird er mit Schimpf und Schande aus dieser Welt dieses tausendblättrigen Kronenchakras, das uns unsere innere Gralsburg wahrnehmen lassen würde, wenn wir das in der rechten Weise ausgebildet hätten, wird er ausgetrieben. Da heißt es noch, ein Knappe öffnete eine Luke und sagte: „Du Unglückseliger!” Und das Problem ist nur, es ist gar nicht sein eigenes Unglück, was Parzival dort entwickelt hat, es ist eigentlich das Unglück einer ganzen Welt, die er mit sich in den Abgrund gerissen hat. Aber - und das finde ich ganz tröstlich - obwohl Parzival den Ankerweg unterbrochen hat und schwere Schuld auf sich geladen hat, scheint es auf diesem Ankerweg so zu sein, dass auch Fehler oder Irrtümer oder Irrwege, die man begeht, trotzdem einem Menschen die Möglichkeit geben, diesen Ankerweg weiter von oben nach unten in der rechten Weise weitergehen zu lassen. Dieser Weg des Zweifels durch die Dunkelheit, den Parzival von nun an gehen muss.

Parzival muss nun den Weg des Zweifels durch die Dunkelheit gehen. Gelb als Farbe des zehnblättrigen Oberbauchchakras 00:43:22

Der Ankerweg - ja, ich wiederhole das: das zweiblättrige Elsternauge, die sechzehn Tore der Stadt Patelamunt, die zwölf Tugendblumen des Brackenseils, die hundert Kronenleuchter auf der Gralsburg - und jetzt geht der Ankerweg weiter nach unten in den Bereich, den Rudolf Steiner in „Wie erlangt man Erkenntnisse zu höheren Welten?” als das sogenannte zehnblättrige Oberbauchchakra oder Sinnesorgan der Seele oberhalb unserer Magengrube beschreibt.

Und da sagt er, ein Mensch, der das entwickelt hat, was vermag der? Er sagt, er könnte wahrnehmen die besonderen Talente, die im Verborgenen bei anderen Menschen in seinem Innern enthalten sind. Und er kann zugleich wahrnehmen, welche besonderen Fähigkeiten, geistige Kräfte, in Stein, Pflanze, Tier und in den Metallen spielen. Also er kann offenbar die geistigen Kräfte in den Substanzen selber wahrnehmen. Also ich denke, ein Rosenkreuzer oder ein Mensch, der mit den heilenden Kräften in den Substanzen verbunden ist, der muss lernen, aus diesem Bereich wahrnehmen zu können.

Und da sagt Rudolf Steiner, was man erüben muss, damit man sich dieses Seelenorgan erbilden kann - und da wird man in der heutigen Zeit erstmal ganz klein. Weil er sagt, das bleibt so lange verschlossen, wie ein Mensch nicht gelernt hat, selber Herr über seine Aufmerksamkeit zu werden, selber voll und ganz im Bewusstsein zu haben, was nehme ich wahr und was nehme ich nicht wahr. Und man soll seine Wahrnehmung so bewusst steuern können, dass man weder Dinge verpasst, weil man nicht richtig hingeguckt hat. Man soll sich aber auch vor den Dingen verschließen können, die man gar nicht wahrnehmen will, was dann zu Illusionen oder Fantastereien führt.

Also da nennt er so ein Beispiel: Man geht vielleicht irgendwo herum und sagt, ich habe eine interessante Idee gehabt - ich sage es mal mit meinen Worten - ja, ich beschäftige mich mal mit Faust von Goethe, wahrscheinlich hat mir das der Erzengel Michael eingegeben. Sagt Steiner nicht, ich sage es mit meinen Worten. Man weiß gar nicht, man ist gerade an einem Büchertisch vorbeigekommen und hat den Faust von Goethe dort gesehen, und weiß nicht, weil man das auf diesem Büchertisch unbewusst gesehen hat, hat man jetzt diese Idee. Solange wir Menschen so unbewusst mit unseren Wahrnehmungen, mit unserer Aufmerksamkeit umgehen, bleibt dieses Seelenauge verschlossen.

Ja, und jetzt stellen Sie sich das mal vor, wie wollen wir das in der heutigen Zeit machen, wo wir doch permanent mit Werbung, ohne dass wir das bemerken, doch irgendwie diesem Eindruck ausgesetzt sind? Ja, ich meine, manipulative Werbung ist verboten. Aber Sie müssen nur in irgendein Kaufhaus gehen - die Temperatur, welche Musik spielt, die Farben, wie die Waren angeordnet sind - da geht es natürlich immer darum, Sie unbewusst dazu zu bringen, bestimmte Kaufentscheidungen zu treffen. Ja, und da sind wir alle so ein bisschen wie ADHS-Menschen, dass wir sozusagen fortwährend Wahrnehmungen ausgesetzt sind, die wir selber nicht steuern können. Tja, es scheint vielleicht eine große Aufgabe unserer Zeit zu sein, dass diese Angriffspunkte, permanent Wahrnehmungen ausgesetzt zu sein, die wir selber nicht wirklich ich-bewusst greifen, dass wir uns damit auseinandersetzen müssen, vielleicht ja gerade deswegen, weil es so dringend nötig wäre, dass wir in diesem Bereich anfangen, als Menschen Übende zu werden, um sowohl an die verborgenen Talente anderer Menschen heilbringend, als auch an die geistigen Kräfte in Stein, Pflanze, Metallen oder Tieren fruchtbar heranzukommen.

Und auch dieses Wahrnehmungsorgan hat Wolfram von Eschenbach in seiner okkulten Bildersprache im Parzival dargestellt. Diejenigen, die den Parzival kennen, wissen, dass er einmal an den Hof des König Artus kommt, und da ist eine weiße Schneedecke. Und ein Falke hat eine Gans verwundet, und drei Blutstropfen sind im Schnee. Und Parzival sitzt auf seinem Kastilianer und guckt wie sinnesverloren auf diese drei Blutstropfen und hat seine Sinneswahrnehmung nicht mehr unter Kontrolle. Der kann das nicht führen, er merkt gar nicht, dass er angegriffen wird. Erst wenn der Kastilianer, das Pferd, sich dreht, bekommt er immer wieder seine Sinneswahrnehmung, ich-bewusst, unter seine eigene Kontrolle. Und dann, dichtet Wolfram: Gawan kommt, der Artus-Ritter, und er legt einen Mantel von Suriner-Tuch aus gelbem Taffet über diese drei roten Blutstropfen. Ein Mantel von Suriner-Tuch aus gelbem Taffet. Und in dem Moment, wo Gawan mit diesem gelben Mantel die drei Blutstropfen bedeckt, bekommt Parzival seine Sinneswahrnehmung wieder unter seine Kontrolle.

Und in der Yogalehre, laut Charles Leadbeater, ist Gelb die Farbe des zehnblättrigen Oberbauchchakras. Ja, Gawan, der dort mit diesem gelben Mantel - Gelb, die Farbe dieses Sinnesorgans der Seele, das über die drei Blutstropfen liegt - in dem bekommt er seine Wahrnehmungsorgane wieder unter Kontrolle. Man merkt, wie genau der Wolfram von Eschenbach über diese Dinge von seiner okkulten Bildersprache doch Bescheid gewusst hat.

Und ich denke immer, wenn Richard Wagner in seinem „Parzival” den Parzival diesen Karfreitagszauber singen lässt mit Gurnemanz, "Wie dünkt mich doch die Aue heut so schön" - ja, und dann sieht er den Erlösungstag in der Natur, das Heilsopfer des Christus in der Pflanzenwelt. Da merkt man, dass Parzival aus diesem Wahrnehmungsorgan die Christuskräfte in Stein, Pflanze und Tier oder in den Metallen, in der Pflanzenwelt, im Karfreitagszauber als solches wahrgenommen hat. Also wenn Sie mögen, hören Sie sich den Karfreitagszauber von Richard Wagner an, dritter Akt. Da hat Wagner eine Realität in diesem Bühnenweihspiel dargestellt, die man aus diesem Wahrnehmungsorgan als solches erleben kann.

Weiter im Ankerweg nach unten: Das sechsblättrige Chakra im Unterleib - Denken, Fühlen und Wollen in Einklang bringen 00:50:27

Der Ankerweg - die zwei Elsternorgane, die sechzehn Tore der Stadt Patelamunt am Kehlkopf, die zwölf Tugendblumen am Herzen, die Kronenleuchter oberhalb des Scheitels, der Mantel aus gelbem Taffett von Suriner-Tuch oberhalb unserer Magengrube - und in der Bildsprache von Parzival wird der Ankerweg weiter nach unten gegangen, in einen Bereich, über den Rudolf Steiner über das sechsblättrige Chakra oder Seelenorgan in unserem Unterleib spricht. Und da sagt er, wenn wir als Menschen lernen würden, Denken, Fühlen und Wollen, oder Leib, Seele und Geist in Harmonie zu bringen, dann würde sich diese sechsblättrige Lotosblume öffnen, und wir würden auch dort ein Wahrnehmungsorgan haben, dafür, was uns als Menschen bewusst über die Schwelle führt und durch das wir einen geführten Kontakt zu geistigen Wesen eingehen können.

Leib, Seele und Geist sind beim heutigen Menschen in der Regel noch nicht in Harmonie, auch Denken, Fühlen und Wollen. Das dürfen wir in der Menschenweihehandlung ja erüben — ja, unser reines Denken, unser liebendes Hingeben, unser Wollen - da geht es fortwährend darum, das miteinander in eine Harmonie zu bringen. Und Wolfram hat das dargestellt. Denn ganz am Ende, bevor Parzival in der rechten Weise in diese Kronenchakra-Welt der Gralsburg zum zweiten Mal kommt und jetzt den Amfortas erlösen kann, da muss er Kämpfe ausführen: Kämpfe gegen Gawan, den Seelenritter, Kämpfe gegen Feirefiz, der für die ungeläuterten Willenskräfte steht, und Parzival ist der Geistesritter. Und er kämpft, Parzival gegen Gawan, gegen Feirefiz, und da geht es darum, Denken, Fühlen und Wollen - oder man könnte auch sagen Leib, Seele und Geist, so weit in Harmonie zu bringen, dass sich dann dieses Sinnesorgan der Seele im Unterleib so weit öffnen kann, dass nun Parzival in der rechten Weise den Schritt wieder auf die Gralsburg unternehmen kann.

Die Erweckung des Wurzelchakras oder der Kundalini-Energie, das Feuer der wesenschaffenden Liebe bringt Kräfte der Heilung, des Friedens und der Liebe in die Welt 00:52:57

Und ein Sinnesorgan der Seele fehlt uns noch. Rudolf Steiner sagt in diesem Vortrag, den ich am Anfang zitiert habe, dieses - die Swastika, das Hakenkreuz, das ein Zeichen ist für alle sieben Sinnesorgane, aber für dieses besonders. Und je nachdem, ob das nach rechts oder nach links geöffnet wird, können das Kräfte der Liebe, der Heilung und des Friedens sein, oder die fürchterlichsten Begierdekräfte im Menschen entweder erwecken. Es ist das, was man in der okkulten Bildersprache das sogenannte Wurzel- oder Muladhara-Chakra nennt, in der Nähe unserer Geschlechtsorgane, wo man davon gesprochen hat, eine dreifach zusammengerollte Schlange, die sogenannte Kundalini-Energie, das, was man in der Menschenweihehandlung vielleicht nennen würde, das Feuer der wesenschaffenden Liebe. Wenn ein Mensch es schaffen würde, diese dreifach zusammengerollte Schlange aufzurichten, diese vier Blätter dieses Wurzelchakras so weit zu öffnen, dann würde er ein Sinnesorgan ausbilden können, mit dem er nicht nur die Geisteswelt selber beleuchten kann, sondern Kräfte der Heilung, des Friedens und der Liebe in die Welt bringt.

Ein Hinweis auf das Muladhara-Chakra im Gemälde von Lucas Cranach: Klage unter dem Kreuz (1503) - der Christus hat am Karfreitag eine eigene Organbildung vollzogen - das Lichtorgan 00:54:27

Da habe ich Ihnen ein zweites Bild mitgebracht. Kennt das jemand? Ich halte das für eines der bedeutendsten Bilder in der christlichen Ikonografie des Abendlandes, gleichbedeutend mit dem Karfreitagsbild von Matthias Grünewald, und staune immer wieder, alle rennen zu Recht zum Isenheimer Altar, aber dieses Bild kennen die allerwenigsten. Das ist von Lucas Cranach, und das hängt in München in der Pinakothek, ganz oben in dem Raum, wo die Albrecht-Dürer-Bilder sind. Lucas Cranach ist ein Freund von Albrecht Dürer gewesen, der hier mit Nürnberg auch in Beziehung steht, der laut Rudolf Steiner eine Begegnung mit Christian Rosenkreutz hatte. Und Lucas Cranach, kann man sagen, nach dem, was er auf diesem Bild dargestellt hat, steht auch in diesem Rosenkreuzerstrom.

Denn eine Sache - schauen Sie mal genau hin, vieles kennt man, Johannes und Maria, die beiden Schächer hier, die gekreuzigt sind, den gekreuzigten Christus. Aber eine Sache, die kennt man von anderen Bildern eigentlich nicht. Schauen Sie mal hin, was würden Sie sagen, was ist an diesem Bild, was ja die Todesstunde am Karfreitag ist, was hier anders ist als in anderen Karfreitagsbildern? Was sehen Sie? Der blaue Himmel, na gut, das gibt es natürlich in vielen Bildern. Na ja, schauen Sie mal, das Lendentuch, das sich dreimal verschlingt und hier zu einer Rosenknospe oder zu einem Herzorgan wird. Das hat Cranach in anderen Bildern gemacht, aber das hat ein Alleinstellungsmerkmal, dass er sagt, der Karfreitag ist nicht nur der Tag der Blutvergießung, sondern da hat der Christus hier so eine eigene Organbildung vollzogen. Und ich habe dieses Bild Embryologen gezeigt, anthroposophischen Ärzten - könnt ihr mir sagen, was das ist? Die fanden es alle hochinteressant, aber keiner konnte mir weiterhelfen. Das scheint offenbar etwas zu sein, was man nicht aus der Vergangenheit kennt, sondern was eine Bedeutung für die Zukunft hat.

Es ist ein geheimnisvolles Knospenorgan, was der Christus hier aus dem Unterleib bildet, und von dem aus hier als Lichtorgan eine Art Lichtzentrum in der Mitte des Bildes geschaffen wird. Und wenn Sie sich hier den Unterleib des einen Schächers angucken, dann merken Sie die ungeläuterten Geschlechtskräfte, die er hier dargestellt hat, und in seiner höchstfach gereinigten Form dieses Lichtorgan, das sich aus dem Unterleib des Christus, aus diesem Lendentuch, eine eigene Organbildung vollzieht. Und ich mag mir - das nehme ich auf meine eigene Kappe und meine eigene Verantwortung - kann mir nichts anderes vorstellen, als dass das, was Lucas Cranach hier dargestellt hat, dass das dieses Organ des sogenannten Wurzel- oder Muladhara-Chakras ist, ein Lichtorgan, das aus dem Unterleib gebildet wird und mit dem dort ein Lichtzentrum leuchtend in der Welt geschaffen ist. Und das ist doch ein Studienobjekt für viele weitere Forschungen, sich deutlich zu machen, dass auch Lucas Cranach in diese christlich-rosenkreuzerische Kultur des Abendlandes gehört, die von diesem Weg der sieben Sinnesorgane gewusst hat.

Und das geht also über Wolfram von Eschenbach und Gichtel zurück bis ins Evangelium, die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz. Vielleicht kann man sagen: „Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist”, Dass Lucas Cranach in dieser Organ- oder Knospenbildung eines Lichtorgans etwas davon darstellen wollte. 

„Oheim, was wirret dir?“ - die Heilung des Amfortas 00:58:46

Und wenn Sie überlegen, Parzival kommt auf die Gralsburg. Und was soll er machen? Den kranken Amfortas heilen. Vorher heißt es immer von der Bildsprache, die Gralsritter, die haben versucht, mit dem Gift von Schlangen, dem sogenannten Ecidemon, und den vier Flüssen des Paradieses die Amfortas-Wunde zu heilen und sie sind immer gescheitert. Aber sie versuchten es mit Schlangengift. Und jetzt hat Parzival die Aufgabe - man könnte vielleicht sagen, so ein Kundalini-Schlangen-Lichtesfeuer zu entzünden, um damit die Amfortas-Wunde heilen zu können. Und was muss er sagen, damit er Amfortas heilen kann? Was sind die vier Worte? „Oheim, was wirret dir?” Es sind vier Worte. Auch das nehme ich auf meine eigene Kappe, kann sein, dass es nicht so ist, aber ich sprach am Anfang von einem Werkstattbericht, den Sie gerne selber ergänzen und auch korrigieren dürfen. Vielleicht kann man sagen, diese vier Worte, „Oheim, was wirret dir?”, sind wie die vier Blätter des Wurzel- oder Muladhara-Chakras, das Parzival mit diesem mantrischen Wort „Oheim, was wirret dir?” öffnet, um damit dieses Feuer der wesenschaffenden Liebe so weit zu entzünden, die Amfortas-Wunde heilen zu können.

Der Panthea im Wappen der Steiermark 01:00:23

Und da kommen wir in einen Bereich, in das dritte Bild, was ich Ihnen mitgebracht habe. Wissen Sie, was das ist? Das Wappen der Steiermark, dem Gebiet im Parzival, wo Parzivals Vater Gahmuret und Trevrizent herkommen. Das Gebiet gehört zu Österreich, auch Slowenien, und ist auch das geistige Zeichen des Gebietes, in dem Rudolf Steiner in Kraljevec damals geboren ist. Was würden Sie sagen, was ist dieses Wesen? Was ist das? Ja, es ist ein Fabelwesen, das ist der sogenannte Panthea - nicht Panther, nicht die Raubkatze - der sogenannte Panthea . Und da gibt es einen Text aus dem ersten christlichen Jahrtausend, ein Text aus dem sogenannten „Physiologus“, in dem die Heilsgeschichte allegorisch auf das Pflanzen-, Tier- und Fabelreich ausgedehnt und untersucht wird. Und da wird berichtet, was dieses Fabelwesen, der sogenannte Panthea, sein soll. Das ist das Zeichen, was Parzival als zweites Wappen von seinem Vater Gahmuret hat - den Anker und den Panthea. Und da wird Folgendes gesagt, ein 1500 Jahre alter Text:

Der Panthea ist allen Tieren sehr freund, außer dem Drachen. [Sie haben gesagt, das ist ein Drache...]. Der Panthea ist allen Tieren sehr freund, außer dem Drachen. Er ist still und sehr sanft. Wenn er gefressen und sich gesättigt hat, legt er sich schlafen in seine Höhle und schreit mit mächtiger Stimme brüllend. Aber aus seiner Stimme dringt aller Wohlgeruch der Gewürze hervor. Ebenso auch der Christus: Indem er am dritten Tag erwachte und von den Toten auferstand, wurde uns aller Wohlgeruch, den Friedfertigen in der Nähe und in der Ferne. Der Panthea ist ein Feind des Drachens und ein Wohlgeruch verbreitendes, friedfertiges Wesen. Es symbolisiert den auferstandenen Christus, der Tod und Teufel, Verwesung und Sünde überwindet und diejenigen, die an ihn glauben, um sich schart.

Und Parzival, der von seinem Vater Gachmuret - das berichtet Wolfram - aus der Steiermark kommt, das wird wörtlich gesagt, dieses Parzival-Wappen des Pantheas, diese Geistesflammen hier, das ist das geistige Zeichen, das sich bis heute heraldisch in diesem Gebiet erhalten hat und das die geistige Kraft bedeutet, die Parzival entwickeln muss. Vielleicht könnte man sagen, diese Pantheakraft, die äußerlich aussieht wie ein Drache, aber die in sich die Kraft birgt, diesen Ankerweg zu Ende zu gehen, mit dieser Kraft kommen Sie durch das Reich Klingsors. Und es obliegt einem Menschen, ob das eine Drachenkraft ist, die zerstörerisch wirkt, oder ob es der Bereich sein kann, den die Menschenweihehandlung nennt, das Feuer der wesenschaffenden Liebe.

Dieses Panthea-Zeichen, den Ankerweg von oben nach unten zu gehen durch diese sieben Sinnesorgane der Seele: das Elsternorgan, die Kronenleuchter der Gralsburg, die sechzehn Tore der Stadt Patelamunt, die zwölf Tugendblumen des Brackenseils, der Mantel aus gelbem Turiner Tuch, die drei Geisteskämpfe Gawan, Parzival und Feirefiz, und dann schließlich dieses Panthea-Organ, das dort innerlich erweckt werden soll, um damit in der rechten Weise auf der Gralsburg wirken zu können.

Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft 01:04:38

Und als Letztes möchte ich Sie noch - ich weiß, es ist viel Inhalt, die 10 Minuten geben Sie mir noch. Doch, dann sind Sie erlöst. Dann überlegen Sie mal, wann hat der Parzival historisch stattgefunden, wer weiß das, laut Rudolf Steiner? Er sagt, im 9. Jahrhundert. Das 9. Jahrhundert ist das Erzengelzeitalter Raphaels, des Erzengels der Heilung. Wie heilt man? Kennen Sie vielleicht den Spruch: Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele sich bildet die ganze Gemeinschaft. Das ist doch sehr interessant: Damit dieser Ankerweg zum Panthea gegangen werden kann, muss eine ganze Menschengemeinschaft an diesen sieben Sinnesorganen der Seele etwas üben. Gahmuret an dem Kehlkopfchakra, Feirefiz das Stirnchakra, Sigune und Schionatulander das Herzenslotosauge, Gawan hier das sechsblättrige, und Parzival das sogenannte Wurzel- oder Muladhara-Chakra, in der Frage „Oheim, was wirret dir?”. Es ist nicht ein einzelner esoterischer Superman, Highlander, es kann nur einen geben, der das tut. Nein, es ist eine ganze Menschengemeinschaft, die sich im 9. Jahrhundert zusammenschließt, um in diesem Übungsweg, den Wolfram von Eschenbach in seinem Parzival beschreibt, diese geistige Kraft zu erzeugen.

Rudolf Steiners Lebensweg als Ankerweg 01:06:12

Und das Letzte, was ich Ihnen kurz darstellen möchte - geben Sie mir die fünf Minuten. Ich sagte Ihnen, dieses Zeichen des Pantheas ist auch das Geisteszeichen des Gebietes, in dem Rudolf Steiner vor 150 Jahren in Kraljevec, eine Stunde von der Steiermark, von der Burg Anckenstein, damals geboren wurde. Und wenn man sich Rudolf Steiners Lebensweg - auch das gebe ich Ihnen nur als kleine Anregung, das dürfen Sie gerne selber weiter vertiefen oder ergänzen, anschauen - dann kann man fast das Gefühl haben, dass er im 19. und 20. Jahrhundert unter diesem Geisteszeichen den Ankerweg als erster Mensch geistig alleine gegangen ist, um damit geistige Kräfte zu entwickeln, die er als Mensch uns zur Verfügung gestellt hat.

Denken Sie an den kleinen Rudolf Steiner als Knabe in Pottschach. Was sagt er? Der ging in die Natur und sah die schaffenden Wesenheiten hinter den Dingen. „Ich unterschied Dinge, die man sehen kann, und Dinge, die man nicht sehen kann.” Der hatte hier ein geöffnetes Elsternorgan. Und Sie kennen vielleicht die Geschichte, wie er einmal im Wartesaal in Pottschach ist und den Geist seiner verstorbenen Tante sieht, die sich suizidiert hat. Dann kommt er nach Hause, erzählt es seinem Vater, und der sagt, du bist ein dummer Bub! Und da stellt er fest, das, was ich sehe, sehen nicht automatisch alle anderen Menschen. Ich musste unterscheiden Dinge, die man sehen kann, und die man nicht sehen kann. In dieser ersten Station des Ankerweges wurde er, Steiner, als Knabe mit diesem geöffneten Elsternorgan.

Dann, mit 18 Jahren, kommt er nach Wien und ist Student an der Technischen Hochschule, studiert ja die ganze Philosophiegeschichte des Abendlandes - von der Antike, seine Auseinandersetzung mit Kant, mit Friedrich Nietzsche, Goethes Weltanschauung. Man kann sagen, er übt hellsichtig die Gedankenart anderer Menschen wahrzunehmen - Kehlkopfchakra! In seinen "Rätseln der Philosophie" merkt man, wie er die gesamte philosophische Gedankenart oder Geistesgeschichte der Menschheit so weit durchdrungen hat, dass er dann aus diesem Wahrnehmungsorgan wie ein Geschenk seine „Philosophie der Freiheit“ als eine eigene Gedankenart den Menschen hinterlassen konnte. Und er soll ja gesagt haben, oder hat gesagt: „In tausend Jahren wird die Philosophie der Freiheit das sein, was von der Anthroposophie noch bleibt“ - Kehlkopfchakra!

Anfänge in der Theosophischen Gesellschaft. Ja, jetzt geht es darum, seine Schüler zu finden. Wer ist mit ihm schicksalsmäßig verbunden? Wer gehört dem östlichen Weg an? Wer geht mit ihm den christlich-rosenkreuzerischen Weg? Wie sagt er auf dem Theosophischen Kongress in München 1907: „Ein jeder prüfe, wo ihn seine Herzenssehnsucht hinführt.” Er sagt nicht, es ist gut, es ist schlecht - ein jeder prüfe mit seinem Seelenauge, wo ihn seine Herzenssehnsucht hinführt.

Auch Rudolf Steiner scheint den Ankerweg wie Parzival nicht kontinuierlich zu Ende gegangen zu sein. Denn im Ersten Weltkrieg oder davor, als er anfängt, das erste Goetheanum zu bauen, da kann man das Gefühl haben, diese Geistesrealität, die hat er auch aus dem geschaffen, was man im Parzival diese Realität des Kronenchakras der Gralsburg nennen kann. Und er spricht von - er hat einen weißen Saal geschaffen, in dem man die erste Menschenweihehandlung feiert, in dem aber auch das Feuer ausgebrochen ist. Und vielleicht ist das so ein bisschen das Gebiet, wo man sagen muss, wo er sagt, darüber kann man im Grunde nicht sprechen, weil das ein Ort ist, in dem zu einem ja dieser Ernährungsprozess der Weihehandlung entstanden ist, aber auch ein Ort des totalen Versagens, weil man nicht wach war, und der Brand des ersten Goetheanums aus diesem weißen Saal - Weiß und Violett ist die Farbe hier dieses Scheitelchakras - dort dieses Unglück damals auch geschehen ist. Und so wie Parzival dann aus der Gralsburg vertrieben wird und als Einzelner seinen Weg gehen muss, so sind die Menschen damals, die nicht wach genug dafür waren, dann am 1. Januar 1923 vor den Ruinen des ersten Goetheanums gestanden.

Danach, ab 1918, geht es um diesen Bereich in der Biografie Rudolf Steiners, ganz bewusst die Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge zu fokussieren. Was tut er ab 1918? Ein ganz bewusstes Hinschauen auf die politischen Verhältnisse seiner Zeit, sein Einsatz für die Dreigliederung des sozialen Organismus, für die sozialen Verhältnisse, sein Einsatz in Österreich, Prinz Max von Baden - ja, ein wirkliches bewusstes Hinwenden der Aufmerksamkeit an die sozialen Verhältnisse. Und zugleich kann man das Gefühl haben, ab dieser Zeit taucht in seinem Wesen die Wahrnehmungsfähigkeit auf, die er selber in „Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten?” beschreibt. Wenn das hier geöffnet wird, dann kann man die verborgenen Talente in anderen Menschen wahrnehmen. Was hat er denn getan, als er in dieser Zeit die Waldorfpädagogik begründet hat mit Emil Mold - aus diesem Wahrnehmungsorgan verborgene Talente in den Kindern, in den Schülern wahrzunehmen? Und was hat er zugleich in dieser Zeit getan? Es ist der Beginn der anthroposophischen Medizin, der Heilmittel-Laborherstellung, die geistigen Kräfte selber in den Substanzen wahrnehmen zu können. Da merkt man, ab 1918 ein bewusstes Fokussieren auf die politischen Verhältnisse, gleichzeitig ein Wahrnehmen-Können auf die verborgenen Talente in der Waldorfpädagogik, auf die geistigen Kräfte in der anthroposophischen Medizin, in Stein, Pflanze und Tier und in den Metallen.

Nun hat er gesagt, im Grunde genommen, nach dem Brand des ersten Goetheanums, da hat er sich nur noch aus seinen höheren Wesensgliedern auf der Erde überhaupt halten können. Vielleicht kann man das Gefühl haben, das ganze Jahr 1923 noch einmal der Versuch dort, Leib, Seele und Geist so in der Harmonie zu halten nach diesem Brand, der im Grunde genommen ein Angriff auf ihn selber war, dass er damit so diese Kraft hatte, dieses Jahr 1923 als einen Schwellenübergang zur Weihnachtstagung hin zu vollziehen. Und wenn wir über diese Pantheakraft der Liebe gesprochen haben, was hat er getan in der Weihnachtstagung? Einen Grundstein der Liebe in die Herzen der Menschen damals hineingelegt.

Wir alle sind heute „Parzival“ und haben die Aufgabe, an diesen sieben Seelenaugen zu arbeiten, zu wirken, und uns um diesen Ankerweg zu bemühen 01:13:38

Also das ist eine Anregung, wieder nehme ich auf meine Kappe - ich habe das Ganze sowieso am Anfang als einen Arbeitsbericht oder Werkstattbericht apostrophiert, den Sie gerne ergänzen, verbessern, weiter befragen dürfen. Aber im Vergleich zu Parzival, wo ein Menschenkreis diese sieben Sinnesorgane der Seele erbildet, Rudolf Steiner, der in seiner Biografie diesen Ankerweg von oben nach unten als ein Einzelner geht - ich vermag nicht zu sagen, ob in seiner Biografie, das wäre vielleicht auch pietätlos, müsste man ihn selber fragen, selber mit der Frage ringen, in welcher Weise er damit auch umgegangen ist. Ich glaube er - und das habe ich versucht so ein bisschen darzustellen - dass in bestimmten biografischen Phasen bestimmte dieser Sinnesorgane oder dieser Seelenaugen in einer besonderen Weise eine Rolle spielen.

Und insofern denke ich, und damit schließe ich, Rudolf Steiner ist der Gralskönig unserer Zeit. Das meine ich weder kitschig und auch nicht schwärmerisch, sondern ganz nüchtern. Er ist den Ankerweg zu Ende begangen, den Wolfram von Eschenbach in seinem Parzival beschreibt, aber er ist auch ein verwundeter Gralskönig. Nicht wie Amfortas, der verwundet war durch eigenes Versagen, sondern vermutlich ein verwundeter Gralskönig, der alle Schwächen und Bemühungen seiner Schüler - vielleicht ja auch, ein Stück weit … glaube ich, er hat mal gesagt, jeder Mensch, der sich mit Anthroposophie verbindet, so sinngemäß, für den bin ich wie mitverantwortlich. Da merkt man, welche Wunden dieser Gralskönig tragen muss.

Und vielleicht könnte man sagen, wir alle heute sind „Parzival“ und haben alle die Aufgaben, an diesen sieben Seelenaugen zu arbeiten, zu wirken, uns um diesen Ankerweg zu bemühen, dass wir diesen verwundeten Gralskönig Rudolf Steiner weiter heilen können und damit mit ihm in eine weitere Beziehung zu kommen. Und was soll ich nach einem Vortrag zu diesem Thema anderes sagen, oder mit welchen Worten anders schließen, außer: an die Arbeit!

Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. [Applaus]

Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar A

A


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B


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Chakra


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E


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar F

F

Farben


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar G

G

Gichtel, Johann Georg


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H

Heiliger Gral


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I


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar J

J


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar K

K

Kundalini

  • „[…] was man in der okkulten Bildersprache das sogenannte Wurzel- oder Muladhara-Chakra nennt, in der Nähe unserer Geschlechtsorgane […] eine dreifach zusammengerollte Schlange, die sogenannte Kundalini-Energie, das, was man in der Menschenweihehandlung vielleicht nennen würde, das Feuer der wesenschaffenden Liebe.” | Rheinheimer, M. 7 Chakren in Wolfram von Eschenbachs Parzival, 2026, 00:54:27

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar L

L

Lotosblumen

Lusseyran, Jacques


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar M

M

Menschenweihehandlung


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar N

N

Nebenübungen


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar O

O


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar P

P

Parzival


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar Q

Q


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar R

R

Rudolf Steiner


A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z | 0-9 | Gesamtglossar S

S

Sinne

Sinnesorgane

Swastika


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Trancebewusstsein

Transhumanismus

Tugend


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Weihnachtstagung

Wolfram von Eschenbach


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Yoga


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Literatur

  • Johann Georg Gichtel , Theosophia Practica - Eine kurze Eröffnung und Anweisung der drei Prinzipien und Welten im Menschen, ISBN-13 978-3715700212
  • Jacques Lusseyran: Das wiedergefundene Licht. 1966
  • Cordula Zeylmans van Emmichoven, Vom Licht der Sinne, Verlag am Goetheanum, 2015

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