Welt der Anthroposophie Mensch sein - Mensch werden

Liebe Menschen,

 

was ist neu?

  1. von Freitag um 18h: 6. Folge "Die Nebenübungen"
  2. von Sonntag um 11h: 20. Folge Lesekreis "Theosophie"
  3. von Dienstag um 14h: 15. Folge Lesekreis "Kernpunkte der sozialen Frage" (Dreigliederung)
  4. von Dienstag um 19h: 49. Folge aus den Vorträgen "Die Apokalypse des Johannes" von Dr. Wolfgang Peter
  5. Mittwoch 20h: 14. Folge Lesekreis "Die Philosophie der Freiheit"

Besonders interessant war es am Mittwoch bei der Philosophie der Freiheit. Wir waren nur zu Dritt und es gab eine energiegeladene Diskussion zwischen Matej und Wolfgang. Thema war "Die Welt als Wahrnehmung", S. 48-51 im Taschenbuch. Die zentrale Frage lautete: Ist den Menschen bewusst wie sie wahrnehmen? Wir kamen zu dem Ergebnis: ca. 80% (geschätzt) der Menschen ist nicht bewusst, dass sich bei der eigenen Wahrnehmung Begriffe aus dem eigenen Denken einmischen, welche wie ein Vorurteil die eigene Wahrnehmung beeinflusst. Also: Kein Wunder, wenn gerade in diesen Tagen Menschen in Bezug zu bestimmten Sachfragen zu teils diametral entgegen gesetzten Schlussfolgerungen kommen.

 

Am heutigen Donnerstag um 14h hatten wir wieder über unser online meeting über "Politik". Dieses Format wird nicht live übertragen. Denn, was da besprochen wird, ist noch ganz ohne Kontur und wir machen quasi Schwimmbewegungen und tauschen Kreuz und Quer Gedanken aus, welche Forderungen wir aus Sicht der Anthroposophie in diesen Tagen konkret in politischer Sicht fordern müssten. Folgenden Gedanken fand ich tragend: "Die Politiker wollen regieren, und tun im Prinzip alles, um an der Macht zu sein. Dafür orientieren sie sich stark an dem Bild in den Medien. Somit kommt den Medien ein besondere Bedeutung zu". Alleine über diesen Zusammenhang könnte man eine Doktorarbeit aus der Dreigliederung heraus schreiben, aber das wäre für den Newsletter nicht zielführend. Deshalb gebe ich nur kurz wieder, wie man eine zentrale Forderung formulieren könnte: Die Medien gehören dem Grunde nach dem Freien Geistesleben an. Sie müssen unabhängig vom Wirtschaftsleben funktionieren, damit Journalisten frei die eigene Meinung äußern können. Ich weiß, an diese Aussage könnte sich noch eine endlose Diskussion anschließen- ich wollte nur flankieren, was u.a. Thema war. Übrigens, Oliver aus Japan hat in Ergänzung zur Kommentarmöglichkeit auf anthro.world ein Diskussionsforum eingerichtet, wo wir künftig zu einzelnen Themen miteinander diskutieren können. Ich habe das Tool noch nicht getestet, schauen wir mal ob es funktional und sachdienlich sein kann.

 

Viele Grüße

Francois

Webseite: www.Anthro.World

E-Mail: info@anthro.world

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