Welt der Anthroposophie Mensch sein - Mensch werden

Lieber Mensch,

 

wir blicken zurück auf die dritte Woche nach Ostern. Sie wurde begleitet mit folgendem Spruch aus dem Seelenkalender:

 

Es spricht zum Weltenall,

Sich selbst vergessend

Und seines Urstands eingedenk,

Des Menschen wachsend Ich:

In der, befreiend mich

Aus meiner Eigenheiten Fesseln,

Ergründe ich meines echten Wesen.

 

Folgendes geschah seit dem vorherigen Newsletter:

  1. Freitag, 16. April, 18h/ Die Nebenübungen. Es ging um die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für die Ausführung der 3. Nebenübung ist- weil es ja um den Gleichmut der Emotionen geht, und man nie wissen kann, wann eine herausfordernde Situation unsere Emotionen aufpeitscht. Wichtige Erkenntnis auch: Unser ICH wäre gar nicht in der Lage gegen die super starken Kräfte aus dem Astralen Front zu machen. Emotionen wie z.B. Begierden, Trieben, Gier u.ä. kann und sollte man nicht bekämpfen, viel mehr ist es eine Frage der Balance, damit unser ich MIT diesen Kräften austarieren kann. Diese Art von Selbsterziehung ist ein wichtiges Ziel des anthroposophischen Schulungsweges.
  2. Worum ging es am Sonntag, 18. April ab 11h in der 24. Folge des Lesekreis "Theosophie"?: Es fing an mit einer ausgesprochen schönen Wiederholung der Vorwoche durch Margherita! Und dann spielte sich das Geschehen ab um die speziellen Anziehungs- und Abstoßkräfte im Seelengebiet, was von Rudolf Steiner als Sympathie oder Antipathie bezeichnet ist. Aber Vorsicht- man darf beispielsweise in der Antipathie nicht etwas negativeres sehen und dadurch eine Wertung vornehmen. Denn sich nicht mit allem verbinden zu wollen/ zu können, kann Notwendigkeit sein, um wie "selbst" zu sein.
  3. Dienstag, 20. April um 14h: Wenn man wissen möchte, wie es in einem gesunden sozialen Organismus aussehen kann, muss man das heutige Credo im Denken auf den Kopf stellen, sinngemäß so: "Wir haben als Eltern/ Lehrer/ Gesellschaft/ Staat/ Menschheit dafür Sorge zu tragen, dass sich Menschen ab dem Kindesalter gemäß ihren (mitgebrachten!) Gaben und Fähigkeiten entwickeln können. Und was auch immer im Entwicklungsprozess dabei hervortritt, hat Berechtigung und Gültigkeit. Somit würde der Staat zum Dienstleister für den Menschen. Also vom Staatsdiener zum dienenden Staat- ein wunderbarer Ausblick. Weiteres siehe die 19. Folge Lesekreis "Kernpunkte der sozialen Frage" (Dreigliederung)
  4. Dienstag, 20. April um 19h, die 53. Folge aus den Vorträgen "Die Apokalypse des Johannes" von Dr. Wolfgang Peter Hier habe ich eine Bitte an die Apokalypse-Fans: Wenn Du dich angesprochen fühlst, dann notiere während des Vortrags von Wolfgang ein paar Stichworte oder Kernbotschaften, die kannst du mir dann an info@anthro.world schicken. Denn ich kann derzeit nicht immer Schritt halten, und es wäre doch schön für uns alle, wenn wir hier im NL ein paar tragende Gedanken aus den Vorträgen von Wolfgang hätten.
  5. Mittwoch, 21. April um 20h: Eine besonders interessanten Stelle finde ich ab um die ca. 62. Minute, wo es sinngemäß lautet: "Über die Zukunft nachdenken bringt nichts, ich muss sie ja erst erschaffen. Siehe hier, die 18. Folge der Philosophie der Freiheit
  6. Donnerstag, 22. April um 14h: Wir haben diesen nicht live übertragenen Begegnungsraum jetzt umbenannt. Der Anstoß kam von Oliver. Denn was wir da besprechen, kommt mit den bisherigen Bezeichnungen "Politik" oder "Unsere Forderungen" nicht auf den Punkt. Ab jetzt heißt das Kind "Wohin gehen wir als Gesellschaft?" Die Art und Weise wie wir dort sprechen wirft Fragen auf, und wir sind zurückhaltend mit "einfachen Lösungen". Denn die Dinge, die allzu griffig und populär sind, sind oftmals auch falsch. Wir werden demnächst versuchen Extrakte aus unseren Gesprächen zu veröffentlichen, das dürfte anschaulicher sein als meine Worte hier.
  7. Freitag, 23. April, ab 18h/ Die Nebenübungen. Es ging viel um die Bedeutung unseres Ätherleibes. Ein Leitspruch eines Weltenlehrers, Georg Glöckler war: "Rhythmus ersetzt Kraft". Was dem Ätherleib gut tut ist Rhythmus im Leben (Schlaf, Ernährung, Gewohnheiten), nicht-Rhythmisches entzieht ihm Kräfte. Deshalb ist der Rhythmus ja auch bei der Ausführung der Nebenübungen wichtig. Innere Arbeit hat Auswirkung auf die Zukunftsgestaltung (Gedanke von Christoph), sein Beispiel: Zurückhaltende Wachstumskräfte des Apfelbaumes

Herzlichen Gruß

Francois

Webseite: www.Anthro.World

E-Mail: info@anthro.world

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